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Trip 2½ Monate Backpacking in Süd-Ost-Asien 2½ Monate Backpacking in Süd-Ost-Asien 18.05.2012 - 02.08.2012   Zusammen mit einem Freund fasste ich den Entschluss die vorerst letzte Chance... Felix Birkenbeul (DE) niklas breuer (DE)
Indonesien Kambodscha Malaysia Singapur ... und 2 mehr

2½ Monate Backpacking in Süd-Ost-Asien

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Zusammen mit einem Freund fasste ich den Entschluss die vorerst letzte Chance zu ergreifen, vor Studium und Beruf die Welt zu bereisen. Wir entschieden uns nach reiflicher Überlegung schließlich für Süd-Ost-Asien, da sich durch einen Bekannten eine Jobmöglichkeit in Indonesien ergab und wir nach erstem Informieren fasziniert von der Region waren. Wir planten vorerst einige Wochen in Jakarta bei einem Arbeitskollegen und Freund eines guten Freundes von mir zu arbeiten. Dies sollte uns die Akklimatisierung erleichtern und uns eine andere Perspektive als die des typischen Touristen und Backpackers liefern.
Wir gingen die Sache enthusiastisch an, informierten uns grundlegend durch Internet und Literatur und trafen die Vorbereitungen, die möglichst im Vorfeld getroffen werden mussten. Neben der Kontaktaufnahme zu unserem zukünftigen Arbeitgeber, einem Möbelexporteur, fand auch ein Treffen mit dem Freund im Rahmen der Internationalen Möbelmesse in Köln statt. Er kannte Asien, bedingt durch seine Arbeit, sehr gut und gab uns Émpfehlungen bezüglich unserer Route.
Bezüglich der Impfungen konnten wir uns mit unserem Apotheker sehr glücklich schätzen, er besorgte Impfstoffe, erstelle Impfpläne und hielt stets Rücksprache mit dem Tropeninstitut.

Abflug nach Bangkok ist am 18. Mai mit Stopover in Amman, Jordanien.

Means of Transport
Fahrrad Bus / Truck Auto Zu Fuss Motorrad Flugzeug Zug
  • 19May 2012

    1 Bangkok - The Gateway to Asia 19.05.2012 Thailand —

    Phra Borom Maha Ratchawang, Bangkok, Thailand

    Beschreibung

    Asia here we come - nach 22-stündigem Flug mit fünfstündigem Aufenthalt in in Amman (Hauptstadt Jordaniens) sind wir endlich in Bangkok angekommen.

    Nachdem wir in Frankfurt als letzte das Flugzrug betreten haben, mussten wir noch kurz warten bis die Frau in unserer Sitzreihe ihr letztes Stoßgebet gen Himmel sandte bevor sie uns auf unsere Plätze lassen konnte..Endlich ging es los! Bei dem Zwischenstop in Amman lernten wir Josh, einen Taiwaner auf Weltreise, kennen. Auf seiner Reise war er auch mehrmals in Deutschland. Wir haben ausgemacht uns nächstes Jahr mal in Köln auf einen Drink zu treffen und in Kontakt zu bleiben.
    Als wir endlich den Suvarbhami Airport verlassen haben, erblickten wir auf einer gigantischen Werbetafel ein vertrautes Gesicht in Großformat: Lukas Podolski bedeckte als Pepsi-Werbefigur die gesamte Front eines Hochhauses . An der letzten Station unserer Linie angekommen, machten wir direkt mit der herzlichen Offenheit der Thailänder Bekanntschaft. Wir unterhielten uns mit Opan (Foto unten), der uns viel über Thailand erzählte und wichtige Tipps gab. Anschließend besorgte er uns ein Tuk-Tuk (die Fahrt war atemberaubend abenteuerlich) zum Einheimischen-Preis (etwas weniger als 50ct) und ließ uns zur Universität Bangkoks fahren, wo es ein Informationsbüro für Studenten gab, durch welches wir in stundenlangen Gesprächen mit dem thailändischen Studenten Joker wertvolle Tipps und und äußerst günstige Preise (also nicht die, die Touristen üblicherweise bekommen) für die weitere Reise und die dazugehörigen Aktivitäten erhielten.

    Abends trafen wir in der Khao San Road Nora und Kadda zu ein paar Drinks. Beeindruckend waren die vielen mobilen Küchen und der wahnsinnig gute Geschmack des dort zubereiteten Essens (Meeresfrüchte, Fleischspieße, Phad Thai mit Eiern/chicken/Meeresfrüchten). Das Bier war für thailändische Verhältnisse sehr teuer (0,5l - 2€), das Essen für europäische Verhältnisse sehr günstig (Spieß 25ct, Nudeln mit ei und chicken - 1€). die Preise haben sich augenscheinlich dem internationalen westlichem Publikum der Khao San Road angepasst, man sagte uns, dass die Preise in anderen Bereichen ein Bruchteil seien. Besondere Leckerbissen waren gegrillte Frösche, Maden und Heuschrecken.
    Öfter als dieses mal muss man die Backpacker-Strasse Südost-Asiens allerdings nicht, die Rammsch-Händler waren genauso nervig und penetrant wie die Leuchtreklamen und die Laute Musik...

    Zurück im Hotel begrüßten wir noch unsere beiden liebgewonnenen Mitbewohner einen Gecko und eine Kakerlake;)

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  • 20May 2012

    2 Budddha - Time 20.05.2012 Thailand —

    Ban Pom, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Thailand

    Beschreibung

    Heute flohen wir aus dem dreckigen Großstadtmoloch in die ehemalige Hauptstadt Ayuthaya um mit einer Reisegruppe 4 heilige Stätten (von unzähligen) zu besichtigen.
    Nach einer Stunde klimatisierter Busfahrt (in der sich ein russischer Mitfahrer schon kräftig die Kante gab) kamen wir am ersten Tempel an: Dang Pa-In Palace, eine parkähnliche Anlage mit Königsresidenzen, Tempeln und Pagoden. Die Vorliebe für Sträucher in Tierform (siehe Bilder) stammt von König Rhama V. Überraschenderweise waren kaum Gebäude mit einheimischem Baustil zu sehen: Chinese Tempel, italienische Brücken mit griechischen Statuen und große Gebäude im westlichen Stil,
    Der zweite Tempel, Wat Phra Si Sanphet, ist für sein von Wurzeln umschlungenes Buddha-Gesicht bekannt. Der Tempel wurde im Krieg zwischen Thais und Burmesen von Burmesen zerstört, ist also nur eine Ruine. Der Legende nach haben Burmesen die Statue zu Fall gebracht, bevor es von den mächtigen Wurzeln wieder aufgerichtet wurde. Der Russe hielt eisern an seinen Tringewohnheiten fest, trotz ca 35 Grad und knallender Sonne.
    Nächster Stop war Wat-naphrameru. In diesem Tempel konnten wir buddhistische Betrituale nachmachen: vor goldener Buddhastatue mit Rauchstäbchen und Blume beten und anschließend Blattgold an die Statue heften. Außerdem konnte man sich gegen 10 Baht eine Nummer zulosen lassen, die einem einen gleichnummerierten Zettel zuwies, auf dem Prophezeihungen für die Zukunft stehen sollen. Gute Prophezeihunngen soll man mitnehmen, schlechte im Tempel lassen.... Wir gingen leider beide ohne.
    Man konnte sich auch Glücksbänder an den Arm machen lassen, die besonderes Glück bringen sollen wenn man sie verliert. Zu diesem Zeitpunkt konnte unser Moskauer Freund kaum noch stehen.
    Letzter Punkt war die liegende Buddhastatue (halb so groß wie die in Bangkok), an der wir durch unsere umfassenden Kenntnisse in der thailändischen Sprache bewiesen, dass wir echte Händlernaturen sind.
    Die Rückreise wurde via Chao Phraya bewältigt. Auf dem Schiff gab es ein fettes Buffet mit Garnelen, Curries, roast beef, reichhaltige Nachtische, und und und.. Zu dieser Zeit lief unser Stolperer von der Moskwa mit reichlich Promille und vollgeschütteter Kleidung über das Sonnendeck. Ein tolles Erlebnis war die Einfahrt in Bangkok, die wir in vorderster Front auf dem Schiff erlebten.
    Jetzt, nachdem wir endlich mal eine schnelle Internetverbindung gefunden haben, gehts auf nach Chinatown.

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  • 21May 2012

    3 Coming around in Kanchanaburi 21.05.2012 Thailand —

    Damnoen Saduak, Damnoen Saduak, Thailand

    Beschreibung

    Heute ging es (leider) schon wieder früh aus den Federn. Mit 7 kanadischen Mitfahrerinnen fuhren wir auf den Floating Market in Dumnoen Saduak. Schade war, dass dort nur Nepp für Touristen und Essen verkauft wurde. Es war trotzdem toll zu sehen, wie es hier mal zugegangen sein muss und wie es Andererorts noch zugehen muss

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  • 21May 2012

    4 Stop II in Kanchanaburi 21.05.2012 Thailand —

    Tha Sao, Sai Yok, Thailand

    Beschreibung

    Danach wurden wir an den River Kwai gebracht, besuchten das Museum und die Brücke mit der schwarzen Vergangenheit (Zwangsarbeit unter Fremdherrschaft um eine bessere Verbindung nach Burma (heute Myanmar) zu ermöglichen). Vor dem Museum konnte man außerdem ein Foto mit einem Baby-Tiger aus dem Safari-Zoo machen;)

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  • 21May 2012

    5 Tiger Temple 21.05.2012 Thailand —

    Lum Sum, Sai Yok, Thailand

    Beschreibung

    Da dies nicht unser letzter Tiger an diesem Tag sein sollte, wurden wir in den Tiger Temple gebracht. Dort liefen bspw Büffel, Wildschweine, Pfauen und Rehe frei und ohne Scheu herum. Während die dort lebenden Tiger Mittagsschlaf hielten, konnten wir ein paar Fotos als Andenken knipsen.
    Letzter Programmpunkt an diesem Tag war ein kleiner Wasserfall, in dessen Nähe wir unsere ersten Dschungel-Erfahrungen machten:)
    Danach ging es in ein sehr kleines Dorf, wo wir unser Abendessen serviert bekamen. Nachdem wir satt waren ging es über schmale Schotterpfade zum Guesthouse, der Wahnsinn! Schwimmende Zimmer mit treibenden Bambusinseln. Nun war die Zeit gekommen um die Mitreisenden und das heimische Bier besser kennen zu lernen, so machten wir uns einen schönen Abend mit den Kanadierinnen, einem weiteren Kanadier mit Freundin und einem dänischen Polizisten. Die Nacht wurde noch zu einer Lehrstunde in puncto Air-Conditioning: trotz 35 Grad Außentemperatur wachte ich mit einer Erkältung auf...

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  • 22May 2012

    6 Erawan Waterfalls und Hellfire Path 22.05.2012 Thailand —

    Tha Kradan, Si Sawat, Thailand

    Beschreibung

    Heute sollte ein atemberaubender Tag werden, wir besuchten den Erawan-Nationalpark, bekannt für seine Wasserfälle. 7 große, unglaublich pittoreske Wasserfälle und unzählige kleine warteten auf uns. Der Park lag im Dschungel, also mussten wir schmale Pfade besteigen und sogar Klettern.
    Nachmittags wurde die Zeit in einem WW II und Hellfire-Path- Museum verbracht und der Hellfire-Path (jap. Besatzer hielten Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen dazu an, eine Brücke, deren Bauzeit normal 5 Jahre gedauert hätte in 16 Monaten zu bauen, mit bis zu 20 Arbeitsstunden pro Tag) begangen. Während des Spaziergangs brach innerhalb weniger Sekunden ein monsunartiger Regen über uns hinein, sodass wir klitschnass wurden und bei der Hitze mal eine willkommene Abkühlung erhielten. Interessanter geschichtlicher Exkurs.

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  • 23May 2012

    7 Die sanften Riesen 23.05.2012

     

    Beschreibung

    Heute brach unser letzter Tag in Kanchanaburi an und damit ein Highlight: Elefanten reiten und anschließend ein gemeinsames Bad.
    Die ersten Meter auf unserem Dickhäuter mit dem Namen Molokat waren äußerst wacklig, man gewöhnte sich jedoch recht schnell daran. Nach einem kleinen Ausritt ging es in den angrenzenden Fluss zu einem Bad, bei dem die Elefanten sichtlich Spaß hatten und sich austobten. Auf einem besonders wildem Elefanten konnte man Rodeo reiten, was sehr anstrengend und spaßig war. Die Elefantenführer, von denen viele Kinder waren, waren sehr lustig: Einer bewarf zwei Holländerinnen während dem Bad zum Beispiel mit Elefantenscheiße.
    Nach diesem Erlebnis fuhren wir in einem Minibus zurück nach Bangkok. An Board waren 2 ältere Australische Paare, eine junge Südafrikanerin, ein Düsseldorfer. Aus dem 2 einhalb stundenlangen Gequatsche gewannen wir viele Tipps für unsere Weiterfahrt nach KL und die thailändischen Inseln..

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  • 24May 2012

    8 Sightseeing in Bangkok 24.05.2012 Thailand —

    Phra Borom Maha Ratchawang, Bangkok, Thailand

    Beschreibung

    Sightseeing in Bangkok war heute angesagt. Wir besuchten die alte Königsresidenz: Der Grand Palace war unglaublich prunk- und kunstvoll. Alle Baukunst und künstlerische Feinfertigkeit konnten allerdings nicht gänzlich von dem unglaublich heißen Wetter ablenken... Danach wollten wir den liegenden Buddha und die Wat Pho-Tempelanlage angucken. Der liegende Buddha war doppelt so groß wie der, den wir schon in Ayutthaya gesehen haben und komplett vergoldet, beeindruckend. Auf dem Weg vom Grand Palace zum Wat Pho lernten wir Stefano, einen Italiener aus Triest auf Dauerreise, kennen. Mit ihm besichtigten wir den restlichen Nachmittag die Tempelanlage.
    Anschließend war uns nach ein bisschen Action, deshalb fuhren wir in das Rajadamnern Stadium um 4 Stunden lang verschiedene Muay-Thai-Box-Boxkämpfe zu sehen, einfach Wahnsinn was die Jungs einstecken konnten und wie beweglich die waren. Anfangs kämpften zum Warming-up ca 15 jährige Kinder und später richtige Profis. Unsere Plätze in der zweiten Reihe waren auch nicht gerade schlecht;) In dem Stadion lernten wir einen Malaysier kennen, der in Oxford und Cambridge studiert hat und lange in England gearbeitet hat. Soon Yong lud uns nach Kuala Lumpur ein, wo wir sowieso noch hinwollten. Nach den Kämpfen fuhren wir mit ihm in das Nachtviertel, aßen gemeinsam zu Abend und tranken ein paar Bier. Wir verabredeten uns noch zum Mittagessen am nächsten Tag und fuhren schließlich in unser hostel

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  • 26May 2012

    9 Welcome to Indonesia 26.05.2012 Indonesien —

    Kesenden, Cirebon, Indonesien

    Beschreibung

    Nachdem wir am Vortag noch mit Soon Yong im Lumphini-Park (wo wir einen echten Komodowaran gesehen haben, der einen riesigen Fisch verspeiste) und essen waren, trafen wir um ca 1 Uhr Nachts in Jakarta ein. Wir teilten uns ein Taxi mit einem anderen Deutschen aus Freiburg, den wir am Flughafen kennen gelernt hatten. Wir waren erschrocken, wie dreckig und schäbig Indonesiens Hauptstadt war und schätzten uns glücklich am frühen Morgen weiter zu fahren. Wir verbrachten die Nacht an einem kleinen, unheimlichen Bahnhof (der einer der Hauptbahnhöfe sein soll?!). Morgens trafen wir Azan Tanamas, unseren Bekannten. Mit ihm fuhren wir um 6 Uhr mit dem Express-Zug nach Cirebon. In Cirebon angekommen, besichtigten wir seine Möbel-Export-Firma, was sehr eindrucksvoll war. Haufenweise moderne, geschmackvolle Rattanmöbel, die von Litauen über Amerika bis nach Frankreich exportiert werden. Wir hatten viel Spaß mit Tanamas und gingen mit ihm und seinen Freunden in einem für Indonesien typischen Warung essen. Wir freundeten uns dank der derben, direkten, kumpelmäßigen indonesischen Art schnell mit allen an und wurden für den nächsten Tag eingeladen in heißen Quellen nahe Cirebon zu baden. Nachdem wir nachmittags unser Zimmer bezogen hatten und uns ein bisschen ausgeruht haben, gingen wir in eine Shopping Mall gegenüber unserer Unterkunft um Abend zu essen und mir einen neuen Haarschnitt zu verpassen.

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  • 27May 2012

    10 Hamza & Sophian 27.05.2012 Indonesien —

    Cilimus, Cilimus, Indonesien

    Beschreibung

    Nachdem wir morgens den weiteren Fortgang unserer Reise geplant hatte, holten uns nachmittags unsere am Vortag kennengelernten Freunde Sophian und Hamza ab. Die Zwei waren sehr lustig, wir fuhren mit ihnen nach Cilimus um in heißen Quellen (Ursprung: großer Berg namens Gunung) zu baden und zu schwimmen. Anschließend aßen wir erst auf einer Wiese mit wahnsinnigem Ausblick über Cirebon einen gegrillten Maiskolben und fuhren dann in die Stadt zu Pizza Hut. Als wir so satt waren, dass wir zu platzen drohten, ging es zu Hamza nach Hause, wo seine Mitbewohner (in Indonesien ist es üblich mit vielen Leuten in einem Haus zu wohnen) Fifa auf der Playstation spielten und sich auf deutsche Gegner freuten. Die Session dauerte bis tief in die Nacht

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  • 28May 2012

    11 Arbeitsbeginn 28.05.2012 Indonesien —

    Gamel, Weru, Indonesien

    Beschreibung

    An unserem ersten Arbeitstag fingen wir beim ersten Glied der Produktionskette eines Rattanmöbels an und Bogen Rattanstäbe verschiedener Längen in verschiedene Formen. Die Arbeit an sich war nicht besonders anstrengend, die Hitze ließ den Schweiß jedoch in Strömen laufen.

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  • 29May 2012

    12 Futsal 29.05.2012 Indonesien —

    Kesenden, Cirebon, Indonesien

    Beschreibung

    Heute folgten wir der Einladung unserer Freunde und spielten nach der Arbeit Futsal mit ihnen, ein riesen Spaß! Allerdings auch wahnsinnig anstrengend bei der Hitze, vor allem wenn man einigermaßen außer Form ist wie wir:D Dennoch haben wir die Erwartungen der Mitspieler nicht enttäuscht und mit unserem Team 23 zu 13 gewonnen und ein paar schöne Tore erzielt;) Nach ca 2 Stunden Nonstop-Futsal und darauffolgendem Fotoshooting (jeder wollte ein Foto von uns mit sich, man sieht hier wohl nicht so oft Weiße) fuhren wir noch mit zu Hamzah nach Hause um Nasi Goreng zu essen

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  • 31May 2012

    13 Karaoke 31.05.2012 Indonesien —

    Kesenden, Cirebon, Indonesien

    Beschreibung

    Heute kosteten wir mit Azan und Sonny Tanamas, Sophian und Hamzah das Nachtleben aus. Nach Beenden der Arbeit und einem kleinen Nickerchen gingen wir essen und in eine asiatische Karaokebar. Anders als in Deutschland ist man hier unter sich, man mietet einen eigenen Raum mit komplettem Pc- und Soundsystem. Nachdem wir Chart-Hits, Wolle Petry, Indonesische Folklore und Klassiker zum besten gegeben haben ging es in eine angesagte Bar, in der ziemlich gute Live- und Discomusik gespielt wurde. Es sang jedoch nicht nur der Sänger der Band, sondern auch Leute aus dem Publikum. So kam es dann auch dazu, dass Sonny uns plötzlich das Mikro in die Hand drückte und wir ein Duett mit einer indonesischen Dame sangen :D Es war ein äußerst lustiger Abend

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  • 02Jun 2012

    14 indonesian Pernikahan 02.06.2012 Indonesien —

    Kesenden, Cirebon, Indonesien

    Beschreibung

    Urlaub! Heute wurde mal nicht gearbeitet, da wir auf eine traditionelle muslimisch-indonesische Hochzeit eingeladen wurden. Nach dem "Gottesdienst" in einer kleinen Moschee gab es Essen und Fotos, Fotos über Fotos...

    Anschließend tranken wir unseren letzten Kaffee in der Factory (wir werden die Kopi-Lady vermissen!) und vollendeten unseren Stuhl. Wir verabschiedeten uns bei den Mitarbeitern und machten uns auf zum Hotel, um uns ein wenig zu erholen.

    Nach einem kleinen Schläfchen wurden wir zum Futsal abgeholt, wir sollten bei einem richtigen Punktspiel im Team unserer indonesischen Freunde mitspielen, welches wir natürlich gewannen (10:7);)

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  • 03Jun 2012

    15 We're jammin'... 03.06.2012 Indonesien —

    Kesenden, Cirebon, Indonesien

    Beschreibung

    Den heutigen Tag verbrachten wir ohne Arbeit mit unseren indonesischen Freunden. Wir aßen (zB Zuckerrohr) , spielten Tischtennis, Fifa und Futsal. Niklas machte außerdem seine ersten Erfahrungen im indonesischen Verkehr;) Nach dem Futsal fuhren wir in ein kleines Musikstudio, wo dann gejammt wurde, ein tolles Erlebnis!

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  • 05Jun 2012

    16 Yogya 05.06.2012 Indonesien —

    Prawirodirjan, Yogyakarta, Indonesien

    Beschreibung

    Nachdem wir gestern nach fünfstündiger Zugfahrt in Yogyakarta ankamen, bezogen wir unsere Zimmer, buchten Trips für die nächsten Tage und besuchten eine Batik-Kunst-Ausstellung (ja, richtig!), die sehr beeindruckend war. Nach einer Nacht ohne Schlaf (dank des fehlenden Air-Conditioners) starteten wir mit flauem Magen um 5Uhr morgens unsere Tempeltour mit einem Ausflug zu Borobudur. Anschließend wurden wir zu seinem hinduistischen Pendant, dem Prambanan, gefahren. Dort trafen wir auf viele Schüler und Studenten, die sich uns als kostenlose Guides anboten. Die eigentliche Attraktion an beiden Tempelanlagen waren dem Gefühl nach jedoch wir, bei der schier zahllosen Anzahl an Fotos, für die wir posieren mussten :D

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  • 06Jun 2012

    17 Tag 3 in Yogyakarta 06.06.2012 Indonesien —

    Prawirodirjan, Yogyakarta, Indonesien

    Beschreibung

    Nach genüsslichem Ausschlafen besuchten wir den Vogelmarkt (Pasar Ngasem), der jedoch eher an Tierquälerei als an sehenswerte Attraktion grenzte. Einheimische handelten hier mit Tieren in kleinen Käfigen, von Touristen oder Backpackern war nicht die Spur zu sehen. Die spektakulärsten Tiere waren Echsen, Fische, bunte Vögel, Hundewelpen, Babytiger,Hähne und marderähnliche Tiere... Nach dem Markt fuhren wir mit einem Becak (Fahrradtaxi) zum Bahnhof um unsere Tickets für die Weiterfahrt zu kaufen (zum Glück taten wir dies relativ früh!). Nachdem wir eine Nummer gezogen hatten und 5 Stunden Wartezeit totgeschlagen haben, hielten wir unsere Fahrkarten letztendlich in den Händen. Um 22:00 Uhr heute Abend geht eine Tour auf den aktiven Vulkan Gunung Merapi los, die bis zum nächsten Tag dauert.

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  • 07Jun 2012

    18 Über den Wolken - Auf 3000m Höhe 07.06.2012 Indonesien —

    Wonolelo, Musuk 2, Indonesien

    Beschreibung

    Wir wurden um 22 Uhr von unserem Hostel an den Fuß des aktiven Vulkans Merapi gefahren. Um 1 Uhr Nachts begann der Aufstieg mit unserem lustigen Guide und einem (absolut verrückten) Engländer. Seit der Saisonvorbereitung bei Adil hab ich nichts anstrengenderes mehr erlebt. Unterwegs überholten wir viele vor Erschöpfung stöhnende und kollabierende Chinesen, der Engländer schlug ein Wahnsinnstempo an, bei dem selbst unser geübter Guide kaum mithalten konnte. So kam es dann auch dazu, dass wir völlig ausgepowert und mit einigem Abstand um kurz vor 5 als erstes die Spitze des Merapis auf 2912 Metern erreichten. Der wahnsinnige Ausblick bei Sonnenaufgang entschädigte jedoch für die Strapazen. Trotz einiger Wolken war es ein unvergesslich atemberaubendes Erlebnis. Als wir den Abstieg gemeistert hatten, haben wir unseren Guide (der uns für wahnsinnig gehalten haben muss) sogar abgehängt. Wir pfiffen aus den letzten Löchern, unsere Beine konnten uns kaum noch tragen. Insgesamt brauchten wir knapp weniger als 4 Stunden zum Aufstieg, den Absiteg meisterten wir in 3 Stunden.

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  • 08Jun 2012

    19 Pack die Badehose ein... 08.06.2012 Indonesien —

    Parangtritis, Kretek, Indonesien

    Beschreibung

    An unserem letzten Tag in Yogyakarta fuhren wir nach dem auschecken an den Parangtritis-Strand. Was anhört wie eine schlimme Krankheit war ein kleiner schöner Strand, an dem man wegen des sehr starken Wellengangs jedoch nicht schwimmen konnte.

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  • 09Jun 2012

    20 Jakarta 09.06.2012 Indonesien —

    Pasar Manggis, Jakarta Capital Region, Indonesien

    Beschreibung

    Nachdem wir den Bahnhof nach einer wenig geruhsamen Nacht im Nachtzug verlassen hatten, erblickten wir recht schnell das Wahrzeichen Jakartas: Das National Monument, oder "Sukarnos last errection", wie es scherzhaft genannt wird. Es wurde von Indonesiens erstem Präsidenten Sukarno nach beendigung der holländischen Kolonialherrschaft in Auftrag gegeben. Natürlich mussten wir auch hier wieder für jede menge Fotos in indonesische Kameras lächeln.. So lernten wir auch Dewi und ihre Freundin kennen, die mit uns das Monument besichtigen wollten und sich scherzhaft als Guides anboten. Wir verbrachten den Mittag zusammen im angrenzenden Park und fuhren dann in die Kotam, die Altstadt Jakartas, die komplett im holländischen Stil erbaut wurde. Wir logierten im Café Batavia, welches den kolonialen Charme aus dem Jahr 1805 heute wie gestern wiedergab. Danach ging es wieder zum Bahnhof, von wo wir den Bus zum Flughafen nahmen. Besonders im Gedächtnis werden uns aus Indonesien die wahnsinnig hilfsbereiten und netten Einwohner bleiben.
    Selamat tinggal Indonesia, auf nach Singapur!

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  • 10Jun 2012

    21 What a City! 10.06.2012 Singapur —

    Central Catchment Area, Singapore, Singapur

    Beschreibung

    Singapur ist der totale Kontrast zu Indonesien. Eine absolut saubere, sichere, hübsche Stadt mit lächerlich hohen Bußgeldern (zB 1000 Dollar für Rauchenn in der U-Bahn, 500 für Essen). Wir starteten den Tag mit einer Cable Car Fahrt nach Sentosa Island, wo wir einen kleinen Spaziergang unternahmen und am Siloso Beach entspannten. Wir besichtigten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und abends, nachdem wir in der Crazy Elephant Bar und dem legendären Raffles Hotel (koloniales Ambiente, LIvemusik mit einer Sängerin mit einer Stimme a la Tina Turner, der wohl einzige Ort in Singapur wo man Erdnusschalen auf den Boden werfen darf) wollten wir die Stadt von oben sehen, also versuchten wir auf einen Wolkenkratzer zu kommen. Wir nahmen den Notausgang eines Luxushotels, was sich als sehr spannend herrausstellte, da uns die Mitarbeiter verfolgt hatten, wir uns unwissend anstellten und vorgaben uns nur verirrt zu haben. Wir taten dies so gut, dass man uns in einen Club auf dem 70. Stock brachte mit einem atemberaubendem Aussicht!
    11.06.
    Heute brach der letzte Tag in Singapur an, wir statteten dem größten Regenwald-Zoo einen Besuch ab. Eine Südafrikanerin in Bangkok empfahl ihn uns als schönsten Zoo Asiens. Der Zoo war in der Tat sehr schön, mit freilaufenden Orang Utans und vielen vielen anderen Tieren. Ein Highlight war die Fütterung der zwei weißen Tiger. Nach dem Zoobesuch suchten wir das Busoffice,bei dem wir die Weiterfahrt nach KL gebucht hatten. Die Suche gestaltete sich schwieriger als Gedacht, aber letztendlich saßen wir rechtzeitig im richtigen Bus nach Malaysia.

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  • 12Jun 2012

    22 Arriving in Malaysia 12.06.2012 Malaysia —

    Genting Highlands, Genting Highlands, Malaysia

    Beschreibung

    Um 0:30 kamen wir in Bandar Utama, nahe KL, an. Unser Malaysischer Freund aus Bangkok wartete bereits auf uns, sodass wir direkt zu seinem Haus weiterfuhren. Nach ein paar malaysischen Mitternachtssnacks (sehr lecker!, eine Art Gebäck mit süßer oder herzhafter Fleischfüllung) und einer Mütze voll Schlaf frühstückten wir im Old Town Cafe und tranken typisch malaysischen White Coffee. Nach einem deftigen, etwas spät geratenem Frühstück fuhren wir zu den Batu Caves, einem uralten Höhlenkomplex mit kompletter Dunkelheit und einem einzigartigen Ökosystem (sehr sehr viele Fledermäuse und Insekten die einzig an diesem Ort der Welt leben). Auf dem steilen Weg zum Höhleneingang waren zahlreiche Affen, mit denen sich Niklas sehr gut verstand. Anschließend fuhren wir in die Genting Highlands um die Zeit in einem großen Shopping- und Freizeitkomplex bei europäischen Temperaturen (bedingt durch die Höhenlage) zu verbringen. Dort war unter anderem auch eine Fußballstation aufgebaut, bei der wir die Tageshighscores beim Schießen erzielten und eine Bowlingpartie gewannen (89 und 91 km/h, wir fühlten uns angesichts des asiatischen Jubels der Zuschauer wie echte deutsche Nationalspieler;)). Abends fuhren wir zurück in die Stadt und besuchten die Sunway Pyramid, mal wieder eine Shopping Mall wie überall in Asien.

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  • 13Jun 2012

    23 Rumble in Jungle 13.06.2012 Malaysia —

    Malaysia

    Beschreibung

    Nach langer und kräftezehrender Fahrt von KL nach Taman Negara buchten wir Abends noch die Aktivitäten für die nächsten Tage und machten eine Night Safari. Wir saßen auf dem Dach eines Pick-Ups, zusammen mit unserem sehr freundlichem und lustigen Guide Andri, der zufällig Deutschlandfan war und uns für den Abend in das Restaurant seiner Mutter einlud um Deutschland gegen Holland zu sehen. Während der Night Safari fuhren wir nicht wirklich durch einen Dschungel, sondern durch eine Palmplantage. Wir sahen viele Vögel, eine Leopardenkatze, Wasserbüffel und noch ein paar mehr Tiere.

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  • 14Jun 2012

    24 Back to Nature with Natives 14.06.2012 Malaysia —

    Malaysia

    Beschreibung

    Morgens unternahmen wir ein Jungle Trekking mit Gang über ein Hängebrückensystem im Dschungel. Anschließend bestiegen wir den Teresek Hill.
    Nachmittags stand Rapid Shooting (Rafting) auf dem Programm, bei dem Niklas' Kamera leider nass wurde und kaputt ging... Wer hätte auch damit rechnen können, dass das Rafting nass wird.. Wir fuhren mit dem Boot zu einer Siedlung der Orang Asli, einem Eingeborenenstamm der Batak, verwandt mit den australischen Aborigines. Dieser Exurs war extrem interessant, wir besichtigten das Dorf und bekamen Alltags- und Jagdgegenstände gezeigt. Es wurde demonstriert wie man früher Feuer machte (heutzutage haben sogar die Eingeborenen Feuerzeuge) und wie man auch heutzutage noch jagt. Die Eingeborenen lehnen Geld ab, sie ernähren sich lediglich aus dem Dschungel, auch ihre medizinische Behandlung kommt aus dem Regenwald. Wir wurden vertraut gemacht mit ihrer Religion und Riten und man zeigte uns wie man ein Blasrohr mit Giftpfeilen benutzt. Wir durften dann auch mal schießen und landeten direkt Volltreffer (im Gegensatz zu den Mitreisenden Holländern, haha was ein Zufall), wir sind wohl Naturtalente. Ich traf eine Puppe auf Anhieb direkt zwischen die Augen und Niklas, ebenfalls sehr akkurat wenn auch grausam, zwischen die Beine. Als der Besuch des Dorfes beendet war schwammen wir noch ein bisschen imFluss zur Abkühlung und Belustigung:)

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  • 16Jun 2012

    25 Party Time 16.06.2012 Malaysia —

    Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia

    Beschreibung

    15.6.
    Die Zeit in Taman hat heute ihr Ende gefunden. Wir nahmen im Gegensatz zur Hinfahrt das Boot und einen Bus zurück nach KL. Wir kamen in Chinatown an und nutzten die Gelegenheit dann direkt zur Besichtigung. Wir aßen, kauften Bier und verbrachten einen sehr lustigen Abend bei Soon Yong.

    16.6.
    Heute genossen wir das Ausschlafen, brachten ein Paket zur Post und wurden beim Mittagessen von einem Unwetter überrascht. Der gesamte Himmel über Kuala Lumpur war ziemlich dunkel bewölkt und die Luft war sehr schlecht wegen der Regenwaldrohdung in Indonesien. Nachmittags besuchten wir das Wahrzeichen der Stadt, die Petronas Towers und nachher noch den KL-Tower. Abends war Nightlife und Clubbing angesagt. Wir starteten in unserem Hotel, gingen dann zu einer Skybar auf einem Hotel und endeten im Tioman Beachclub, wo wir mit vielen netten Leuten (hauptsächlich Araber) abfeierten.

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  • 17Jun 2012

    26 Just chillin' 17.06.2012 Malaysia —

    Tasik Perdana, Kuala Lumpur, Malaysia

    Beschreibung

    Heute haben wir unseren Rausch ausgeschlafen, sind essen gegangen und zurück in unser Hostel. Soon Yong erzählte uns viel über asiatischen Aberglauben und schwarze Magie, an die jeder Asiate glaubt. Er beschwor uns niemals einer Frau Haare von uns zu geben. Für uns war es sehr erstaunlich, dass dieser Glaube selbst bei Soon Yong mit seiner eher westlichen Ausbildung und Lebensweise tief verankert ist. Er erzähte uns außerdem viel über asiatische Massagekunst, er war selber 3 Monate lang auf einer sehr strengen Massageschule in Thailand um seine Mutter behandeln zu können. Soon Yong war erschrocken über Niklas Körperzustand und massierte ihn 2 Stunden. Ich denke diese Zeit wird Niklas als sehr schmerzvoll in Erinnerung bleiben, er krallte sich an das Bett und schrie vor Schmerz :D Außerdem zeigte er uns bestimmte Spots, die bestimmte Schmerzen (zb Sodbrennen oder Kopfschmerzen) heilen können. Wir waren tief beeindruckt von den Zusammenhängen und Kenntnissen über den menschlichen Körper.

    Nachts teilten wir uns den Aufenthaltsraum mit 5 Holländern zum Fußball schauen, natürlich hatten wir am Ende das letzte Lachen und die Holländer Häme auf ihrer Seite:)

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  • 19Jun 2012

    27 Ein kleines bisschen Europa 19.06.2012 Malaysia —

    Tanah Rata, Tanah Rata, Malaysia

    Beschreibung

    20 Grad Celsius, Teeplantagen und Erdbeerfarmen: Heute fühlten wir uns, zumindest klimatisch, ein wenig heimisch. Nach einem sehr unterhaltsamen Vorabend mit vielen Little-Britain-Folgen unternahmen wir einen kurzen und knackigen Mossy-Jungle-Walk, gingen auf einen Aussichtspunkt, besuchten eine Teeplantage und -manufaktur (die Cameron Highlands sind bekannt für Tee), einen Schmetterlings- und Reptilienpark mit vielen exotischen Tieren und eine Erdbeerplantage. Am späten Nachmittag fuhren wir zurück nach KL, wo wir die Nacht bei Soon Yong verbrachten.

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  • 21Jun 2012

    28 Mit der Lizenz zum Genießen 21.06.2012 Thailand —

    Pa Tong, Kathu, Thailand

    Beschreibung

    Welcome back, Thailand! Nach kurzem Flug landeten wir in Phuket und lernten direkt am Flughafen ein sehr nettes Paar kennen. Biliant und seine Freundin machten auch Urlaub in Phuket. Wir buchten eine Inseltour und gingen gemeinsam Essen. Anschließend starteten wir in der Bangla-Road durch und erfreuten uns mal wieder unserer Trinkfestigkeit im direkten Vergleich mit unseren chinesisch-malaysischen Freunden.
    Am nächsten Morgen gings auf die umliegenden Inseln: Ein Paradies! Wir besuchten James Bond Island (Der Mann mit dem goldenen Colt), fuhren auf einer anderen Insel durch ein verdammt enges Tunnelsystem (man durfte echt kein Klaustrophobiker sein,!) in ein eingeschlossenes, fantastisch schönes Wasserreservoir. Die Tunnel waren so eng, das man nur passieren konnte, wenn man sich absolut flach ins Boot gelegt hat. Danach spielten wir auf dem Strand einer anderen Insel mit 2 Kuwaitern Fußball gegen 6 Thailänder. Abgerundet wurde der Auslflug von frischem Seafood an Bord des Bootes und einigen (mehr oder weniger) artistischen Sprüngen ins Wasser. Ein genialer Tag!

    22.06.
    Heute entspannten wir und genossen das Leben. Wir schlenderten den Strand entlang, faulenzten am Hotelpool über den Dächern Phukets. Nachts schauten wir mit Billiant, dessen Freundin schon im Hotel schlief, das Europameisterschaftsspiel Deutschlands gegen Griechenland, mit jeweils einem free shooter pro Tor (ja, wir hatten echt Glück!). Rückblickend hatten wir eine sehr sehr spaßige Zeit mit viel Feierei und leckerem Essen in Phuket.

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  • 25Jun 2012

    29 Koh Phi Phi 25.06.2012

     

    Beschreibung

    Nachdem wir gestern auf Koh Phi Phi angekommen sind, uns mit der Insel vertraut gemacht hatten und nachts am Strand eine großartige Feuershow gesehen haben (und anschließend auch selbst über ein Feuerseil gesprungen sind), stand uns heute eine Schnorchel- und Kayaktour auf Koh Phi Phi Leh bevor. Glücklicherweise sahen wir unzählige Fische (u.a. auch einen Clownfisch á la Nemo) aus nächster Nähe, es war eine fantastische Erfahrung und eine tolle Einstimmung auf den noch kommenden Tauchkurs auf Koh Tao. Zudem fuhren wir an die Maya Bay mit kristallklarem, hellblauem Wasser, bekannt aus dem Film „The Beach“.

    26.06.
    Bevor die Fähre nach Krabi in See stach, besuchten wir einen Aussichtspunkt und waren überwältigt von der Schönheit der Insel. Danach schlenderten wir ein letztes mal den schönen Strand entlang und sagten goodbye.

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  • 27Jun 2012

    30 Hit the Road 27.06.2012 Thailand —

    Ao Nang, Mueang Krabi, Thailand

    Beschreibung

    Heute liehen wir uns zwei Motorbikes aus und fuhren zum Tiger Cave Temple. Nachdem wir uns einige Male verfahren hatte, kamen wir auch sogar an. Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen gab es nur faktisch, was wir natürlich auszunutzen wussten;).
    Am Tempel angekommen, presste Niklas sein eigenes buddhistisches Glücksamulett. Um zum eigentlichen Tempel zu gelangen mussten über 1200 äußerst steile Stufen erklommen werden, was leider nur die besseren 50% von uns schafften. Niklas gab nach ca. der Hälfte auf und trat den Rückweg hinab an. Oben erwartete einen eine fantastische Aussicht und eine riesige goldene Buddha-Statue und mehrere Schreine. Als ich völlig erschöpft und mit wackligen Beinen wieder unten ankam, erwartete mich Niklas bereits und wir fuhren zurück. Unterwegs stoppten wir an einem Markt und aßen fantastisch frisches Seafood und bestaunten das geschäftige Treiben. Danach setzten wir die Segel zurück an den Ao Nang Beach und gönnten uns ein kühles Blondes bei einem wundervollen Sonnenuntergang.

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  • 30Jun 2012

    31 Bang Bang, Chop Chop! 30.06.2012 Thailand —

    Ao Nang, Mueang Krabi, Thailand

    Beschreibung

    Getreu dem Leitfaden Bang Bang, Chop Chop belegten wir heute einen tollen Kochkurs an der Krabi Cookery School, geleitet von Ya. Wir kochten unter Anleitung von Ya und ihrer burmesischen Gehilfin viele thailändische Gerichte und verspeisten diese anschließend. Am meisten Zeit nahm die Präparation, das schnibbeln der Zutaten, in Anspruch.Am Ende erhielten wir noch ein Zertifikat und ein kleines Kochbuch, damit wir unser erlerntes Wissen auch Zuhause anwenden können.
    Wir bereiteten und aßen insgesamt acht Gerichte:
    Masman Curry (Nam prik Kaeng Masaman)
    Red Curry (Nam Prik Kaeng Ped)
    Panaeng Chicken Curry
    Tom Yam mit Garnelen (Tom Yam Goong Nam Khon)
    Chicken mit Erdnüssen
    Pad Thai
    Papaya Salad
    Fried Rice mit Ei

    Nach abgeschlossener Verkostung platzten wir aus allen Nähten und beschlossen das übrig gebliebene Essen mit den Rezeptionsdamen unseres Hotels zu teilen, worüber diese sich sehr gefreut haben.

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  • 01Jul 2012

    32 Party on! 01.07.2012 Thailand —

    Ko Pha-ngan, Ko Pha-ngan, Thailand

    Beschreibung

    Koh Phangan - das heißt in erster Linie eines: Feiern, feiern, feiern, feiern feiern, feiern, feiern....
    Nach Ankunft erfreuten wir uns zuerst unseres Hotels: Wir hatten einen Bungalow direkt neben einem tollen Pool mit Bar. Wenige Schritte hinter dem Pool begann schon der Strand. Hier ließ es sich aushalten. Noch an unserem ersten Tag stieg die Pool Party des Hotels, eine nette Begrüßung;)
    Am nächsten Tag fuhren wir mit einigen Franzosen aus unserem Hotel auf eine Jungle Party, die, wie der Name schon sagt, im Dschungel stattgefunden hat.
    Das Highlight unseres Aufenthalts kam jedoch am nächsten Tag: Die Full Moon Party, das Spring Break Asiens. Eine absolut verrückte Veranstaltung entlang des Strandes!
    Am darauffolgenden Tag gönnten wir uns mal eine Pause und entschlossen uns die Waterfall Party zu überspringen, damit es am nächsten Tag ausgeruht nach Koh Tao gehen konnte.

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  • 05Jul 2012

    33 Unter dem Meeresspiegel 05.07.2012 Thailand —

    Ko Tao, Ko Pha-ngan, Thailand

    Beschreibung

    Nach der von Übelkeit begleiteten Überfahrt von Koh Phangan wurden wir zu vierzehnt von einem (!) Pickup vom Pier abgeholt und zur Tauchschule gebracht. Diese hatte eine fantastische Lage direkt am Meer. Wir bezogen nach Anmeldung unser Zimmer, welches direkt das Erste zur Meeresseite war. Anfangs fanden wir dies fantastisch, allerdings lernten wir bei lauter Musik der Strandbars bei Nacht auch relativ schnell die Nachteile kennen.. Abends bekamen wir ein Buch, Lernmaterial und schauten uns noch ein seeeeehr langwieriges Video über das Tauchen an. Schließlich machten unsere Hausaufgaben für den nächsten Tag.

    Der Nächste Tag begann mit theoretischem Unterricht bis Mittag. Nachmittags ging es dann zum ersten Mal in die Wellen, in eine relativ seichte Bucht namens Aow Leuk mit angrenzendem Korallenpark. Wir machten, auf dem Meeresboden sitzend Übungen wie beispielsweise das aufsetzen der Maske unter Wasser, ausziehen und anziehen der Tauchausrüstung oder Notfallsituationen (zB Verlust des Atemreglers). In unserer Gruppe war neben unserem Instructor Patrick noch Ron und Geaff (der leider nach dem ersten Tag aufgab) aus Kanada und ein etwas seltsamer Franzose. Nachdem die Übungen abgeschlossen waren, starteten wir einen tollen Fun Dive durch den angrenzenden Korallenpark. Abends trafen wir uns mit 5 Kanadiern und 2 Engländern, die wir auf der Hinfahrt im Pickup kennengelernt hatten und die auch in unserer Tauchschule wohnten zu einem sehr lustigen und gesprächigen Abendessen.

    Der dritte Tag in Koh Tao war der Tag unserer Prüfung. Ron, Niklas und ich bestanden bravurös mit 98%, allein Niklas falsch beantwortete Frage ließ mich als sein Buddy ins grübeln kommen (in einer Notsituation ohne Luft gab er an, die Luft seines Buddys zu nehmen und weiterzutauchen).... Nach abgehandelter Theorie ging es nachmittags dann erneut nach Aow Leuk, wo die gestrigen Übungen wiederholt und einige fortgeschrittene Übungen neu eingeführt wurden. Auch an diesem Tag wurde der Tauchgang durch ein Fun Dive durch den angrenzenden Korallenpark abgeschlossen.
    Mit knurrendem Magen trafen wir uns abends erneut alle zum Abendessen, diesmal zu frisch gegrilltem Seafood am Strand, einzigartig köstlich....

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  • 08Jul 2012

    34 Did it! 08.07.2012 Thailand —

    Ko Tao, Ko Pha-ngan, Thailand

    Beschreibung

    An unserem letzten Tauchtag waren zwei Open Water Dives mit Begleitung eines Fotografens geplant. Der erste fand an einem Tauchgrund namens Chumphong Pinnacle statt. Nach einem fantastischen 20-Meter-Tauchgang fuhren wir zu unserem letzten Tauchgang zum White Rock, wo wir noch mehr Fische, Korallen und andere Lebewesen sahen, das war wirklich beeindruckend.
    Zum Abschluss unseres Koh Tao Aufenthaltes gingen wir mit allen in einen open air club, der wie ein Castle aufgebaut war.

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  • 09Jul 2012

    35 Pamplona?! 09.07.2012 Thailand —

    Bo Phut, Ko Samui, Thailand

    Beschreibung

    Heute fuhren wir zusammen mit unseren Kanadiern Ron und Geaff nach Koh Samui. Nach einer wirklich anstrengenden Fährfahrt bezogen wir unsere Zimmer, checkten was man hier so machen konnte und gönnten uns einen dicken Burger von McDonalds. Wir entschloßen uns zu einer Steinformation namens Grandfather and Grandmother zu fahren, welche wie überdimensionale Genetalien aussahen, das war sehr lustig. Wir benahmen uns wahrscheinlich nicht wie die reifesten Leute dort, aber auch die anderen Touristen fanden Spaß an uns. Danach fuhren wir zu einem Wasserbüffelkampf, wo wir die einzigen Weißen waren. Dieser Kampf war Wahnsinn, die Tiere müssen mindestens eine Tonne gewogen haben und hatten eine mächtige Wucht in ihren langen Hörnern. Es war beeindruckend, wie diese Kolosse sich gegeneinander stämmten und zurückzudrängen versuchten. Der Kampf war ein bisschen abartig und brutal, denn die spitzen Hörner bohrten sich des Öfteren in den Körper des jeweils anderen. Als einer der Büffel schließlich am Ende seiner Kräfte war, aufgab und wegzurennen versuchte, verfolgte der andere ihn und nach einem weiteren Zusammenstoß brachen beide durch die Sicherheitsabgrenzung (2-3 Meter von uns entfernt!!!) und gelangten in den Zuschauerbereich.. Das gejohle verstummte schnell, denn jeder Begann um sein Leben zu rennen, die Sache war verdammt wahnsinnig und erinnerte an Jackass. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, wir kamen mit einem Schrecken und einem einzigartigen Erlebnis davon. Abends wurde es Changtastisch, denn wir entschlossen uns die Bars und Tanzflächen unsicher zu machen

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  • 10Jul 2012

    36 Ride Wit Me 10.07.2012 Thailand —

    Bo Phut, Ko Samui, Thailand

    Beschreibung

    Weil wir ein wenig von den hohen Taxipreisen angepisst waren, mieteten wir uns ein vergleichsweise spottbilliges Auto. Wir wollten mit Ron und Geaff die beiden Engländer Zoe und Nate abholen, die wir auf Koh Tao kennengelernt haben. Leider verpassten wir sie am Pier und trafen sie erst später in Chaweng wieder. Wir fuhren zum riesigen, goldenen Big Buddha. Nach einem kleinen aber feinen Mittagessen holten wir Zoe und Nate schließlich an ihrem Hotel ab und fuhren Fußball-Golf spielen. Ziel ist es, Fussbälle auf einem golfähnlichen Court in Löcher zu versenken. Die Sache machte wahnsinnig Spaß: Letztlich belegte Niklas nach 18 Löchern den ersten Platz, dicht gefolgt von mir. Abends war wiederum booze angesagt.

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  • 11Jul 2012

    37 Crocs 11.07.2012 Thailand —

    Bo Phut, Ko Samui, Thailand

    Beschreibung

    Heute war der Tag des Abschieds für Ron und Geaff gekommen. Wir aßen alle gemeinsam zu Mittag und fuhren sie an den Flughafen. Anschließend machten wir uns mit Zoe und Nate auf zu einer Crocodile Farm, wo wir viele Affen und Reptilien zu Gesicht bekamen. Höhepunkte war die Krokodilshow und die Kobrashow.

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  • 12Jul 2012

    38 Poseidon sei uns gnädig 12.07.2012 Thailand —

    Bo Phut, Ko Samui, Thailand

    Beschreibung

    Für unseren letzten Tag auf Koh Samui hatten wir ein fishing trip gebucht. Los ging es um 9 Uhr fur eine Dauer von 6 Stunden. Im Gegensatz zu einer mit uns fischenden dänischen Familie hatten wir nicht besonders viel Glück und hatten lediglich Tintenfisch an der Angel... Ich bin mir sicher, dass uns das in Koh Phi Phi oder Koh Tao nicht passiert wäre.. So war der Trip ein wenig langweilig, insgesamt wurden keine besonders großen Fische gefangen. Eben hatten wir noch eine richtig gute Thai-Massage, nach der mir aufgefallen ist, dass ich ziemlichen Sonnenbrand habe, obwohl es den gesamten Tag bewölkt war, seltsam...Den Plan heute in einem deutschen Restaurant zu essen cancelten wir, nachdem wir an ein paar Restaurants mit unglaublich lecker-aussehenden Fischauslagen vorbei gegangen sind. Wir hauten auf die Pauke und teilten uns ein Menü für 2 mit Austern, Baracuda-Steak, Königsgarnelen, Calamaris, Blue Crabs und Beilagen. Während man in Deutschland dafür wohl ein Vermögen hätte ausgeben müssen, bezahlten wir nur knapp mehr als 10€

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  • 13Jul 2012

    39 steadily movin' 13.07.2012 Thailand —

    Ban Tham Niap, Khiri Rat Nikhom, Thailand

    Beschreibung

    Heute stand uns ein trockener Reisetag bevor. Von Koh Samui aus ging es nach einer Minibusfahrt mit einer großen Auto- und Passagierfähre nach Donsak, von wo aus wir den Bus nach Surat Thani nehmen sollten. Während wir am morgen den reibungslosen Ablauf unser bisherigen Reise gelobt hatten, kam nun ein erstes kleines Problemchen auf uns zu: Der Bus nach Surat Thani war heillos überfüllt, dabei mussten wir unseren Anschlusszug erwischen... Gemeinsam mit einem deutschen Pärchen auf Flitterwochen warteten wir dann auf den nächsten Bus, der uns zur nächsten Zwischenstation in Surat Thani brachte. Dort angekommen, wurde das Reisegefährt erneut gewechselt und wir wurden mit einem TukTuk zur Busstation gebracht. Wir quetschten uns mit unserem Gepäck in den absolut vollen Bus, warteten, warteten und warteten... Der Fahrer fragte uns nach einiger Zeit wann unser Zug abfahren würde und versicherte uns, dass dies mit diesem Bus nicht klappen würde. Also teilten wir uns mit dem stuttgarter Pärchen ein Taxi und gelangten schließlich zum Bahnhof, wo die Zeit noch für einen Imbiss reichte. Nach einer Verspätung von ca 30 Minuten bestiegen wir dann den Zug, ließen uns unsere Sitze zu Betten umfunktionieren und guckten einen Film. Draußen wurde es dunkel und wir genossen unseren wohlverdienten Schönheitsschlaf.

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  • 14Jul 2012

    40 Once again Bangkok 14.07.2012 Thailand —

    Wat Tha Phra, Bangkok, Thailand

    Beschreibung

    Um halb 7 erblickten wir nach einer Nacht mit wenig geruhsamen Schlaf das Antlitz Bangkoks. Wir frühstückten bei KFC und machten uns auf die Suche nach einem günstigen Hostel. Nachdem wir in der Nähe des Bahnhofs fündig geworden sind und uns kurz ausgeruht haben, gingen wir auf den riesigen Chatuchak-Wochenendmarkt. Dieser war gigantisch und ein Shoppung-Paradies. Wir schlugen, was Souvenirs und Kleidung anging mächtig zu, dabei ermutigte uns der unglaublich tiefe Preis der Waren immens.
    Für Abends war ein treffen mit Lena Benner aus der Heimat und ihrer Cousine geplant. Wir aßen mit ihren Bekannten und Verwandten und entfernten Verwandten (der halbe Westerwald + 2 Mainzer) in ihrem Hotel direkt am Fluss. Anschließend gingen wir mit den zwei Mädchen und einem Mainzer auf eine Art Nachtmarkt (Asiatique) und tranken ein paar Changs. Ein sehr lustiger Abend.

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  • 15Jul 2012

    41 Cambodia! 15.07.2012 Kambodscha —

    Kambodscha

    Beschreibung

    Nach einer Nacht die deutlich länger war als geplant fuhren wir um 8:30 mit einem Minibus zur kambodschanischen Grenze. Nachdem alle Formalitäten abgehandelt waren, teilten wir uns mit einem australischen Pärchen ein Taxi von der Grenze nach Siem Reap. Dank unserer angeregten Konversation schien die Zeit wie im Flug zu vergehen und wir erreichten unser Hostel zügig um 17:30. Wir bezogen das Zimmer, ließen uns von dem französischen Inhaber einen kompletten und umfassenden Umblick um Angkor Wat und Siem Reap geben und stießen zu unserem ersten kambodschanischen Bier (lecker!) mit ihm an. Er empfahl uns als Abendessen ein Khmer Barbecue, dass einfach umwerfend war (siehe Fotos!). Man konnte selbst am Tisch so viel Essen (Salat, Gemüse, Schwein, Rind, Hünchen, Garnelen, Tintenfsch, Fisch, Nudeln etc,, dazu leckere Gewürze) wie man wollte auf einer Art Kohlegrill braten oder kochen.

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  • 16Jul 2012

    42 Angkor Wat, die Erste 16.07.2012 Kambodscha —

    Kambodscha

    Beschreibung

    Heute startete der erste Tag unserer Tempeltournee um Angkor Wat. Wir entschieden uns spät, dass heißt um 8, anzufangen und erst einige der kleineren (haha..) Tempel zu besichtigen. Nachdem wir uns mit unserem ganz persönlichen Tuk-Tuk-Fahrer beraten haben, ging es los. Wir hielten zuerst an einem Tempel namens Banteay Kdei, danach ging es zu Ta Prohm („Angelina-Jolie-Tempel“, bekannt aus Tomb Raider), wo sich riesengroße Bäume und uraltes Wurzelwerk noch wie beim Tag der Entdeckung um die Gemäuer und Steine schlängelten. Die Tempel waren alle fantastisch, genervt haben lediglich die armen kleinen Kinder, die versucht haben einem Souvenirs zu verkaufen.
    Als nächstes begingen, oder besser bestiegen wir Ta Keo, ein sehr hoher und schöner Tempel. Es herrschten wohlgemerkt mindestens 35 Grad, es ging also ziemlich an die Substanz, desto länger sich der Tag hinzog. Nach Ta Keo schauten wir bei dem kleineren, aber auch sehr schönen Tempel Thommanon vorbei, bevor wir zu dem sehr großen Preah Khan fuhren. Diese Anlage wurde zu Ehren des Vaters des damaligen Herrschers gebaut, während Ta Prohm (Angelina Jolie) für die Mutter erbaut wurde.
    Danach ging es in den Bereich Angkor Thom, wo wir die Tempel Phimeanakas und Baphoun bestiegen. Oben angekommen, gönnten wir uns völlig aus der Puste erst mal eine Pause.
    Trotz der an uns nagenden Erschöpfung entschlossen wir uns noch einen letzten Tempel für den heutigen Tag zu besichtigen: Bayon. Dieser Tempel war neben Ta Prohm der schönste an diesem Tage von uns besichtigten Tempeln. Jeder seiner Türme war mit freundlichen Gesichtern verziert.
    Wir schleppten uns fix und fertig zurück in unser Tuk Tuk und ließen uns ins Hostel fahren.

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  • 17Jul 2012

    43 Sunrise at Angkor Wat 17.07.2012 Kambodscha —

    Kambodscha

    Beschreibung

    Der Wecker klingelte erbamungslos, die Uhr zeigte die Ziffern 4:15. Einer der wenigen Gründe so früh aus den Federn zu hüpfen ist wohl einen Sonnenaufgang über Angkor Wat mitzuerleben. Unser Tuk-Tuk-Fahrer wartete bereits vor unserem Hostel auf uns und schien deutlich wacher zu sein als wir. Nach Ankunft legte sich die Müdigkeit jedoch schnell. Wir sicherten uns Plätze in der ersten Reihe und warteten gespannt auf den Aufstieg der Sonne. Zu unserer großen Enttäuschung war es sehr bewölkt, allerdings war das ganze Spektakel dennoch höchst imponierend.
    Wir versuchten uns möglichst schnell von der Menschenmasse zu lösen, damit wir uns den Tempel etwas ungestörter ansehen konnten. Glücklicherweise gelang uns dies sehr gut, sodass wir die Schönheit Angkor Wats mit nur wenigen teilen mussten.
    Da wir am Vortag schon nahezu alle Tempel gesehen hatten, fuhren wir nur nocheinmal kurz zur Elefantenterasse um ein paar Fotos zu knipsen.
    Nach einem langen langen Nachmittagsschlaf besuchten wir am Abend den Nightmarket von Siem Reap und kauften einige Souvenirs ein. Den Abend liesen wir gemütlich auf dem Balkon des Hostels mit ein paar Bier, Musik und reichlich Lesestoff ausklingen.

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  • 19Jul 2012

    44 Killing Fields & Tuol Sleng 19.07.2012 Kambodscha —

    Khan 7 Makara, Phnom Penh, Kambodscha

    Beschreibung

    Als wir heute die Augen aufschlugen, dachten wir uns schon, dass heute wohl einer unserer unangenehmsten Tage in Asien wird. Auf dem Tagesprogramm standen die berühmten Killing Fields (Choeung Ek, über 20 000 Menschen fanden hier auf brutalste Weise den Tod)) und das größte Gefängnis und Folterzentrum unter der Regimentschaft der Khmer Rouge, Tuol Sleng.
    Auf dem Gelände der Killing Fields stand eine große Pagode als Mahnmal, gefüllt mit Schädeln und Knochen der verstorbenen, sortiert nach Alter und Geschlecht. Wir machten einen Rundgang durch das Gelände mit einem sehr gutem Audioguide, in dem auch sehr persönliche Geschichten von Opfern und Tätern erzählt wurden. Es war ein sehr sehr beklemmendes Gefühl, über ein derart großes Grab zu gehen, an dessen Oberfläche bei starkem Regen immernoch Kleidungsstücke, Zähne und Knochen an die Oberfläche traten. Selbst ohne Regen konnten wir viele halb freigelegte Kleidungsfetzen erkennen. In Choueng Ek fanden nicht nur viele Unschuldige Männer und Frauen den Tod, auch Kleinkinder und Babies. Ein trauriger Höhepunkt war ein Massengrab, in dem nur Frauen und Babies begraben lagen, nebst einem Baum, gegen den die Kleinkinder geschleudert wurden um sie zu töten. Bei der Entdeckung des Lagers fand man noch Schädel-, Haut- und Knochenreste an der Rinde. Die Menschen hier wurden nicht einfach erschossen und vergraben, sie wurden mit Knüppeln, Hacken oder Stäben geschlagen um Munition zu sparen und meistens noch halb lebendig begraben.
    Fast alle die hier den Tod fanden, kamen aus dem Gefängnis Tuol Sleng, das wir als nächstes besichtigten. Es befand sich in einem alten Schulgebäude. Die meisten Räume wurden so belassen wie sie damals aufgefunden wurden, in Gebäude A lediglich mit einem Eisenbett ohne Matratze, Ketten und einem Eimer. Zusätzlich wurde ein Foto eines ehemaligen Insassens aufgehangen.
    In Gebäude B waren Massenzellen ohne jegliche Ausstattung und Informationstafeln mit Fotos von ehemaligen Insassen.
    Die Räume in Gebäude C waren in winzige Zellen unterteilt, 1x 2m. Die Atmosphäre war sehr befremdlich, manchmal konnte man noch dunkle Flecken auf dem Boden erkennen und die genaue Stelle einer Folterung anhand des an der Wand aufgehangenen Fotos ausmachen. An Stellen zu stehen, an denen hunderte, wenn nicht tausende Leute derart gelitten haben ging einem schon nah.
    Schockierend und zuträglich zu der beengenden Atmosphäre war auch der sehr eigene Geruch, der besonders im Bereich der kleinen Zellen herrschte.
    Gebäude D beschäftigte sich mit der Aufarbeitung, präsentierte Informationstafeln über Opfer, Täter, Anführer der Roten Khmer und unzählige Knochenreste.

    Als wir diese Stätte des Leides mit flauem Magen verließen, machten wir einen Spaziergang auf dem Russian Market und aßen.

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  • 20Jul 2012

    45 Hallo, Onkel Ho! 20.07.2012 Vietnam —

    Núi Sam, Chau Doc, Vietnam

    Beschreibung

    Nachdem wir den gestrigen Abend noch an der Flusspromenade mit ein paar Bierchen und dem Zusehen einer öffentlichen Tanzeinlage verbracht haben, bestiegen wir heute morgen (mal wieder viel zu früh) ein Boot, das uns nach Vietnam bringen sollte. In unseren Augen war Kambodscha ein absolut herzliches Land mit liebenswerten, schüchternen und doch offenherzigen Einwohnern. Allerdings wird uns auch das Bild der vielen Verkrüppelten und Bettler (bewegte Kriegsgeschichte, meist verminteste Land der Welt), sowie das der vielen kleinen, bettelnden und aufdringlichen Kinder im Gedächtnis bleiben. Ein Land dessen Geschichte mit unglaublichem Leid verbunden ist und immernoch ein riesengroßes Armutsproblem innerhalb der Bevölkerung hat.

    Als wir ablegten, sahen wir Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh in den schwarzen Abgasen unseres Bootes immer kleiner werden. Von dem gigantisch breiten und unglaublich dreckig-braunen Mekong getragen, erreichten wir gegen Mittag die erste Grenzstation auf kambodschanischer Seite. Anschließend mussten wir noch Pass- und Visakontrollen an einer vietnamesischen Grenzstation durchlaufen, das ganze lief jedoch weitaus einfacher und entspannter ab als gedacht. Nun waren wir also auf sozialistisch-kommunistischem Territorium... Fühlte sich genau so an wie ein paar hundert Meter vor der Grenze..
    Nach ungefähr fünf Stunden auf dem Mekong erreichten wir die Zwischenstation, die kleine Stadt Chau Doc. Hier sollten wir die Nacht auf einer Art schwimmendem Hotel verbringen.
    Da der Tag noch jung war, machten wir einen kleinen Spaziergang um das Örtchen zu erkunden und stießen auf einen geschäftigen Markt. Die vietnamesischen Händler priesen lautstark ihre Waren an, filetierten Fleisch, nahmen Tiere aus und schwatzten. Das Angebot reichte von Kleidung Früchten und Gewürzen über lebendige Tiere hin zu fermentierten Fischen und Eiern, selbst Fleischstücke, die noch Augen enthielten sahen wir. Die angebotenen Fische hätten frischer nicht sein können: Sie zappelten noch lebensmüde bis kräftig in ihren Bassins.

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  • 21Jul 2012

    46 Saigon here we are 21.07.2012 Vietnam —

    phường 15, Ho Chi Minh City, Vietnam

    Beschreibung

    Um 7 Uhr setzten wir Segel um von unserem Hotel zu einer einheimischen Fischfarm zu fahren. Die Fische wurden unter den auf dem Mekong schwimmenden Häusern der Fischer in großen Fischernetzen oder Käfigen gezüchtet. Zur Demonstration warf unser Guide eine Hand voll Fischfutter ins Wasser; das Wasser begann augenblicklich zu brodeln und tausende dicker Fische kämpften um die wenigen Futterkörner. Der Kampf war so erbittert, das manche sogar über das Ziel hinaus schossen und aus der Luke auf die Holzplanken sprangen. Auch wenn es augenscheinlich nur eine sehr kleine Farm war, wurden die Fische weltweit exportiert. Startkapital erhielten die armen Fischer von der Regierung.
    Als nächstes besuchten wir ein Dorf der muslimischen Minderheit des Cham-Volkes. Das einst in Zentral-Kambodscha lebende Volk wurde von den Roten Khmer vertrieben und bestreitet seinen Lebensunterhalt mit der Herstellung von Web- und Textilwaren, da sie zur herkömmlichen Landbestellung nicht mehr genügend Fläche haben. Das Dorf war sehr ländlich und rückständig, die dort lebenden Leute aber äußerst freundlich. Jeder winkte uns und heißte uns willkommen, wir spielten sogar mit den Kindern und bekamen gezeigt wie die traditionellen Webwaren hergestellt wurden.
    Nach einer kurzen Schiffsfahrt wechselten wir das Gefährt und stiegen in einen Bus um. Nach dem Besuch eines Höhlentempels machten wir uns auf die neunstündige Fahrt nach Saigon. Das Einzige, das noch schlechter war als der Zustand der Straßen, war die Federung unseres Busses... Die Zeit Verging jedoch auch schnell, dank der netten, mitfahrenden Schweizer, unserem Tourguide und zwei kleinen Flaschen selbsgebrautem Reisschnaps.
    Abends angekommen, trafen wir Hoang aus unserer Heimat, der zufällig Urlaub mit seiner Familie in Saigon machte. Wir schlenderten über den Nachtmarkt, nahmen ein gemütliches Abendessen zu uns (Frosch und halbausgebrütetes Entenei als Nachtisch!) und ließen den Abend mit einem netten Plausch in einer stilvollen Bar ausklingen.

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  • 22Jul 2012

    47 Kriegsgeschichte Vietnams 22.07.2012 Vietnam —

    Phước Vĩnh An, Ho Chi Minh City, Vietnam

    Beschreibung

    Heute wollten wir das größte zusammenhängende Tunnelsystem der Welt besichtigen. Die Cu Chi Tunnel, gebaut von der Vietcong, einer prokommunistischen Guerilla im Kampf gegen die Amerikaner und ihre Verbündeten Südvietnamesen. Auf dem hinweg besuchten wir noch eine Behindertenwerkstatt, in der Kriegs- und Giftgasopfer Handwerks- und Webprodukte sowie Skulpturen und Gemälde fertigten.
    Angekommen in den Cu Chi Tunneln mussten wir uns zu Beginn einen 15 minütigen Propagandafilm ansehen (die Besuchsstätte wurde von der kommunistischen Armee Vietnams geführt), welcher die Taten und den Widerstand der Vietcong in höchstem Maße glorifizierte und die „südvietnamesischen Puppen“ und die Amerikaner wie gejagte Tiere aussehen ließen. Im Anschluss besichtigten wir viele teuflische und wahnsinnig clevere Fallen. Unser Guide, ein charismatischer wenn auch etwas verrückter Südvietnamese, der auf Seiten der Amerikaner gekämpft hat, konnte uns viel über den tatsächlichen Hergang und eine Menge interessante Geschichten und Anekdoten erzählen. Beispielsweise wie die Vietcong mit ausgeklügelten Belüftungssystemen die Amerikaner auf die falsche Fährte lockte oder wie die Vietcong selbst Tunnelsysteme bis in die amerikanische Basis unterhielt. Die Tunnelsysteme waren so schmal gebaut, dass sie für die Amerikaner zu eng waren. Dies erlebten wir am eigenen Leibe, als wir versuchten durch einen 120 Meter langen und bis zu 10 Meter tiefen Tunnel zu kriechen. Der Tunnel war zwar für touristische Zwecke verbreitert, Platzangst durfte man aber auf keinen Fall haben. Selbst Angriffen mit Giftgasen, Feuer, Hunden und Überflutungen hielten die Guerillas dank ihres dreistöckigen Tunnelsystems stand. Unglaublich, dass Menschen hier15 Jahre unter Dauerbesatzung leben konnten. In dem 200 Kilometer langen Tunnelsystem der Partisanen entstanden ganze Städte mit Schulen und Lazaretten.
    Am Ende ergriffen wir noch die Chance, einmal selbst mit richtigen Waffen mit richtiger Munition zu schießen, was weltweit nur in Kambodscha und Vietnam erlaubt ist. Wir entschieden für eine Kalaschnikow und visierten die Ziele an..
    Zurück in Saigon City statteten wir mit einer Kanadierin, die auch die Cu-Chi-Tour mit uns machte, dem Kriegsmuseum einen Besuch ab. Mitinbegriffen waren auch schockierende und bewegende Fotoausstellungen über die Brutalität und Grausamkeit des Kriegs, Agent Orange und seine Folgen.
    Danach machten wir uns durch den strömenden Platzregen auf zu unserem Hostel um noch eine letzte Mahlzeit zu uns zu nehmen, bevor wir den Nachtbus nach Nha Trang bestiegen.

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  • 23Jul 2012

    48 Urlaub vom Urlaub 23.07.2012 Vietnam —

    Lộc Thọ, Nha Trang, Vietnam

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    Wir kamen morgens um 6 Uhr in Nha Trang an und bezogen unser Hostel.
    Wir ließen wir den Urlaub mal Urlaub sein und entspannten uns den ganzen Tag am wunderschönen Strand.
    Abends aßen wir das vietnamesische Nationalgericht, Phó, eine Nudelsuppe mit Fleisch oder Garnelen. Um den Abend abzurunden setzten wir uns mit ein paar Bierchen an den Strand, doch die Zweisamkeit währte nicht lange, da uns ein Vietnamese um eine Unterhaltung bat um sein Englisch zu üben. Quang kam ursprünglich aus einem kleinen Dorf und arbeitete nun als Security in einer Schule um seinen großen Traum, ein Studium in Saigon, zu verwirklichen.

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  • 24Jul 2012

    49 Endlich wieder Tauchen! 24.07.2012 Vietnam —

    Lộc Thọ, Nha Trang, Vietnam

    Beschreibung

    Endlich wieder Tauchen! Nachdem sich schon erste Entzugserscheinungen bemerkbar gemacht hatten, waren wir überglücklich endlich wieder tauchen gehen zu können. Wir wurden vom Hotel abgeholt und zum kleinen Hafen gebracht, wo wir unser kleines Boot bestiegen. Im Gegensatz zu den anderen Booten war unseres eher klein und ohne westliche Touristen, die Crew war rein vietnamesisch und die anderen Gäste (die allerdings alle nur schnorchelten) Koreaner und Vietnamesen. Während unseren beiden Tauchgängen sahen wir viele Korallen, Feuerfische, Seepferdchen und vieles mehr. Im Vergleich zu Koh Tao konnte Nha Trang zwar nicht mithalten, das Tauchen war aber trotzdem einfach fantastisch. Unser Dive Instructor war sehr symphatisch und lud uns für den Abend ein, mit ihm feiern zu gehen und versprach uns mit seiner Begleitung kostenlosen Eintritt in die Clubs ;)

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  • 25Jul 2012

    50 Partyboat 25.07.2012 Vietnam —

    Lộc Thọ, Nha Trang, Vietnam

    Beschreibung

    Vietnam ist wohl das einzige Land dieser Erde, in dem ein Partyboot um 8 Uhr morgens startet. Leicht lädiert von der letzten Nacht machte sich Niklas, dem es aufgrund seines früheren Ausscheidens am Vorabend deutlich besser ging als mir, mit mir an Board. Da in der momentanen Saison kaum Ausländer Urlaub in Vietnam machten, waren entsprechend viele Vietnamesen dabei. Das Schiff legte mehrere Stopps ein: Zum Schwimmen/Schnorcheln (wir konnten endlich mal unsere Unterwasserhülle für die Kamera ausprobieren!), an einer Wasserbar mit kostenlosem Reiswein und einer sehr lustigen und unterhaltenden Liveband, die einen Touristen nach dem anderen auf die Bühne zerrte um mit ihm ein Liedchen zu singen. So kam es dann auch, dass Niklas unter tosendem Jubel „Bruder Jakob“ sang. Letzter Stopp war eine kleinere Insel, auf der wir uns ausgiebig sonnten.
    Im Anschluss an den Ausflug trafen wir uns nochmal mit unserem Dive Instructor Han um Goodbye zu sagen. Etwas verspätet aber gerade noch rechtzeitig erwischten wir noch unseren Pick-Up-Service, der uns zur Busstation brachte, an der wir den Bus nach Hoi an bestiegen. Unsere Vorfreude auf die 13 stündige Fahrt war mäßig.

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  • 26Jul 2012

    51 Let's get dressed 26.07.2012 Vietnam —

    Sơn Phong, Hội An, Vietnam

    Beschreibung

    Nach einer kakerlakenreichen Nacht im Schlafbus machten wir uns direkt nach Ankunft an der Busstation ein günstiges Zimmer klar. Weil Hoi An eine der bekanntesten Schneiderei-Städte Asiens ist, entschieden wir uns einen Anzug maßanfertigen zu lassen. Die Rezeption unseres Hostels empfahl uns einen der tausenden kleinen aber sehr sehr guten Schneiderläden, die es hier wie Sand am Meer gab. Apropos Meer, zum Strand gingen wir nach Auswahl des Schnitts, der Stoffe und dem Abmessen. Um dorthin zu gelangen mieteten wir uns einen Roller. Der Strand war paradisisch, riesig groß und gesäumt von großen Palmen. Nach ein paar Stunden des Sonnenbadens stand die erste Anprobe unseres Anzugs an. Wir waren begeistert von Qualität, Schnitt und vor allem Preis.
    Abends schlenderten wir durch die malerische Altstadt aus kolonialer Vorzeit.

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  • 27Jul 2012

    52 Eine Reise, die ist lustig.... 27.07.2012 Vietnam —

    Vĩnh Ninh, Hue, Vietnam

    Beschreibung

    Angefangen hat der Tag mit der finalen Anprobe und dem Abholen unserer Anzüge und Hemden. Hiernach mussten wir auch schon in den Bus nach Hanoi, uns stand eine (nach Plan) 20 stündige Fahrt bevor. Doch wie Pläne (vor allem in Asien) so sind, wurde der unserer Fahrt nicht erfüllt. Während wir tagsüber noch durch wunderschöne Landstriche entlang der Küste fuhren, streikte unser Bus mitten in der Nacht in einem kleinen Dorf. Schon beim letzten Stopp hatte Niklas ihn mit ein paar Holländern anschieben müssen, damit der Motor überhaupt ansprang. Der Fahrer, der sich im Übrigen nicht mit uns verständigen konnte da er kein Wort Englisch sprach, saß ersteinmal 90 Minuten ruhig am Straßenrand um auf eine funktionierende Taschenlampe zu warten, wie sich später herausstellte.
    Letztlich erreichten wir allerdings wohlversehrt und müde unser Ziel.

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  • 28Jul 2012

    53 Hanoi 28.07.2012 Vietnam —

    Hàng Đào, Hanoi, Vietnam

    Beschreibung

    Ein bisschen verschlafen und mit zwei bayrischen Mädchen, die noch kein Hotel in Hanoi hatten, machten wir uns nach 900 Kilometern vietnamesischer Buckelpiste auf den Weg zu unserem Hostel. Wie es der liebe Gott so wollte, war unsere Reservierung jedoch aus Versehen eine Doppelbuchung weil das Hostel vergessen hatte das belegte Zimmer aus dem Onlineangebot von Hostelworld zu streichen. Wie jedes mal hatten wir aber auch hier Glück: Wir wurden für den selben günstigen Preis in ein anderes Hotel mit besserer Lage und höherem Standard verlegt.
    Nachdem die Zimmer bezogen waren, wollten wir zu viert Ho Chi Minhs Mausoleum besichtigten, das bedauerlicherweise aber schon geschlossen war. Also blieb und nurnoch der Gang in den angrenzenden Ho Chi Minh Mausoleum Komplex, wo wir beispielsweise seine Arbeitszimmer oder Autosbesichtigen konnten.
    Als die Dämmerung und leider auch extrem starker Regen einbrach gingen wir noch Essen und auf den enttäuschenden Nachtmarkt, bei dem (wohl wegen des Wetters) eine Vielzahl der Stände geschlossen waren.

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  • 29Jul 2012

    54 Die Bucht des untertauchenden Drachen 29.07.2012 Vietnam —

    Ha Long, Vietnam

    Beschreibung

    Heute wurden die 1.969 Kalkfelsen der Halong-Bucht besichtigt. Der Legende nach entstand dieses bizarre Naturgebilde (übrigens eines der 7 Unesco Weltnaturerben) als ein riesiger Drache den Weg von Hanoi aus ins Meer zurücklegte und mit seinem Schwanz gigantische Furchen in die Landschaft schlug, die dann geflutet wurden. Das Wetter war zwar leider der Regenzeit entsprechend eher mäßig und bewölkt, wir hatten aber dennoch Glück dass es nicht geregnet hat. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir am Hafen an und enterten das Schiff, auf dem wir in der Nacht auch schlafen sollten. An Board wartete schon das Essen auf uns, das wir sehnlichst erwartet hatten.
    Erster Stop war eine große, bunt inszenierte Grotte von beeindruckenden Dimensionen. Anschließend standen Aktivitäten wie Kajakfahren, Fischfarmen besuchen und schwimmen in einer aus dem James-Bond-Film "Der Morgen stirbt nie" bekannten Höhle auf dem Tagesprogramm. Abends ließen wir den Tag mit den anderen Mitfahrern unseres Bootes auf dem Sonnendeck ausklingen.

    Am nächsten Tag drehten wir noch eine Runde zwischen den Kalkfelsen, bevor wir wieder in Busse nach Hanoi verfrachtet wurden.

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  • 31Jul 2012

    55 Happy Happy End 31.07.2012 Thailand —

    Wat Tha Phra, Bangkok, Thailand

    Beschreibung

    5 Uhr aufstehen, die letzten Sachen packen und ab ins Taxi zum Flughafen. Um 11 Uhr landeten wir wohlbehalten in Bangkok. Der heutige Tag war komplett für Shopping eingeplant, wir brauchten schließlich genug Andenken und Souvenirs. Nach einem starken Kaffee nahmen wir ein Taxi in das MBK Center, in dem man alles was man sich nur wünschen kann kaufen konnte, ob original oder nachgebildet. Dort verbrachten wir fast den ganzen Tag, bis wir Abends ein für unsere Budgetklasse untypisches Etablissement aufsuchten: Das Intercontinental Hotel. Dort traf ich einen alten Familienfreund aus Kindertagen wieder, der mittlerweile Restaurantchef war und nun nachdem er in Hong Kong, Dubai, Sidney und der halben Welt gearbeitet hat nun in Bangkok stationiert war. Francesco lud uns zu einem kompletten und feinen italienischen Abendessen mit Vorspeisen und abschließendem Espresso ein. Wir konnten unser Glück kaum fassen!

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  • 02Aug 2012

    56 Home, sweet home! 02.08.2012

     

    Beschreibung

    Nun, nachdem wir in Indonesien grenzenlose Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit erfahren haben, in Singapur das Glück hatten eine der modernsten Städte der Welt mit ihrer Skyline zu begutachten, in Malaysia durch den ältesten und artenreichesten Dschungel der Welt gewandert sind, in Thailand mit Elefanten geschwommen, an Traumstränden gelegen und die Unterwasserwelt bestaunt haben, in Kambodscha sowohl menschliche Glanzleistungen aus längst vergangenen Zeiten als auch die dunkelsten Seiten des menschlichen Wesens kennengelernt haben und letztlich in Vietnam sensationelle Landschaften mit paradisischen Stränden erleben konnten, kam heute wohl einer der schmerzenderen Augenblicke: Es war Zeit "lebewohl" zu sagen.
    Nach 7 verschiedenen Ländern, 31 besuchten Orten und unzähligen neuen Bekanntschaften und Erlebnissen fand unsere Reise am heutigen Tag ihr Ende. Wir sind dankbar, so viele unvergessliche Erfahrungen gemacht und unglaubilche Momente erlebt haben zu können. Wir schätzen uns glücklich, so viele, hoffentlich langwährende, Freundschaften geknüpft zu haben. Wir hatten eine lehrreiche, spannende, spaßige und atemberaubende Zeit in Südostasien, einem Ort, den wir sicherlich nicht das letzte mal besucht haben. Schon als wir das Flugzeug bestiegen, fing die Sehnsucht an, uns zu ergreifen.
    Wir werden die unzähligen Garküchen, die stets jede Straße säumten ebenso vermissen, wie das sensationelle Wetter, die Freundlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit der Menschen, die unzähligen exotischen Gerüche und Geschmäcke, die fremden Sprachen und unbekannten Gewohnheiten, den indonesischen Smog, Chang, unsere kennengelernten Freunde, die Lockerheit und die Unpünktlichkeit.
    Von dieser Zeit, da sind wir uns sicher, werden wir ein Leben zehren...

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