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Trip Uganda - Nsanyuse okukulaba! Uganda - Nsanyuse okukulaba! 25.08.2012 - 31.01.2013   Ja, nun bin ich hier in Kampala und werde Deutsch und Sport unterrichten und... Juliane Fischer (DE)
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Uganda - Nsanyuse okukulaba!

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Ja, nun bin ich hier in Kampala und werde Deutsch und Sport unterrichten und nebenher das Land zusammen mit meiner Australischen Zimmerpartnerin Zoe erkunden :)
Mein Stundenplan hat sich jetzt doch von Deutsch und Sport auf eigentlich so gut wie alles umgestellt: Ich unterrichte Kinder im Grundschulalter in Handwriting Lessons und Reading und helfe der Klassenlehrerin bei allem was sie braucht, dann lese ich mit älteren Kindern Bücher,unterrichte Kunst, unterrichte Musik in allen Altersklassen zusammen mit einem Amerikaner, unterrichte Sport in allen Altersklassen auch mit dem Amerikaner und Zoe uuund zuguterletzt werde ich ab nächster Woche eine Schülerin auf ihre große Deutsch Prüfung vorbereiten! Also ziemlich anstrengend ;) Aber die Klassen sind nicht groß, höchstens 4 Kinder in einer Klasse von dem her gesehen, ist es einfacher, als in einer großen Klasse.

Neuigkeiten: Mehr Kinder im Boarding House und keine Ferien im Oktober (wurde von 2 Wochen auf 2 Tage gekürzt)!
Aber Zoe und ich können vielleicht eine Woche freinehmen und ein bisschen reisen.

Und ihr müsst immer an die Karte hinzoomen, dass ihr auch seht, wo genau in Uganda ich schon war :)

Means of Transport
Bus / Truck Zu Fuss Flugzeug
  • 25Aug 2012

    1 Ab in den Flieger 25.08.2012 Deutschland —

    Rathaus, Stuttgart, Deutschland

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  • 26Aug 2012

    2 1 Tag in London mit Jacky 26.08.2012 Grossbritannien —

    London, Grossbritannien

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  • 27Aug 2012

    3 Ankunft am Flughafen Entebbe 27.08.2012 Uganda —

    Entebbe, Uganda

    Beschreibung

    Chaos pur! Ich stand ungefähr eine halbe Stunde allein am Flughafen, nicht ganz sicher ob ich abgeholt werde und 100 Leute wollten mich überzeugen, ihr Taxi zu nehmen. Aber ;) ich bin sicher angekommen!

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  • 27Aug 2012

    4 Endlich in Kampala 27.08.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Ja, Kampala, die Hauptstadt von Uganda ist riesengroß mit vielen Facetten. Es gibt verschiedene "Tribes" in verschiedenen Stadtteilen, teils sehr sehr arm (typische Lehmhütten) und teils sehr reich (riesige Villen) Die Stadt ist natürlich sehr belebt, die Straßen sind furchtbar und der Verkehr auch. Überall sieht man "BodaBodas" (Motorbikes Fotos kommen bald), welche eigentlich neben kleinen Bussen die Hauptfortbewegungsmittel sind, zu dem sind sie sehr günstig. (unmgerechnet nicht mal einen euro) Empfohlen wird aber sich einen Helm zu kaufen ;)
    Am 3 September werde ich anfangen zu unterrichten und am Wochenende versuchen, so viel wie möglich zu sehen. Im Oktober sind 2 Wochen frei, da kann man dann die meisten Ausflüge machen.

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  • 01Sep 2012

    5 Mein Zuhause 01.09.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Wohnen in dem sogenannten Boarding Haus in dem Stadtteil Mbuya, noch zusammen mit einer anderen Frau, die auch Lehrerin an der Kampala Diplomatic School ist, aus Uganda ist und einen kleinen Sohn hat. Auch wohnen wir mit einem kleinen Jungen namens Isaac zusammen, der über die gesamte Schulzeit hier wohnen wird, weil seine Eltern ihn nicht jeden Tag zur Schule fahren können. Und nun wohnen noch 4 weitere Kinder hier mit uns. Ist also langsam ziemlich viel los ;) Muss sie jeden Tag wecken, in die Schule bringen, aufpassen, dass sie duschen und frühstücken und Abendessen und dann wollen sie die ganze Zeit irgendwas unternehmen/spielen...ooohjee :)

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  • 14Sep 2012

    6 Wochenend Ausflug nach Fort Portal 14.09.2012 Uganda —

    Fort Portal, Uganda

    Beschreibung

    Am Freitag nach der Schule gings los nach Fort Portal. Um 6 Uhr sind wir mit 2 Freunden von uns (einem aus Amerika und einem aus Wales, Adam und Steve) in einen Bus in Richtung Westen von Uganda gefahren. Um halb 11 waren wir in Fort Portal, wo wir die Nacht in einem naja eher gewöhnungsbedürftigen hostel verbracht haben. Am nächsten tag sind wir in eine unglaublich gute Pizzeria gegangen. Es war köstlich! Endlich mal etwas anderes als Reis und Bohnen oder Reis und Fleisch! :)
    Dann sind wir mit einem Auto zu den Krater Lakes gefahren. Die Krater Lakes sind viel verstreute große Seen, die so sagt man, aus Vulkanausbrüchen vor tausenden von Jahren entstanden sind. Die Gegend in der wir nun angelangt sind, ist inmitten wunderschöner Berge und Seen. Hier werden wir nun die Nacht verbringen und zwar in einem Zelt ohne Isomatte...(autsch, die Nacht war alles andere als gemütlich) .Das Aufregenste jedoch war die Wanderung zu den Wasserfällen. Wir sind durch Bananen Plantagen, Berge, Felder und durch jede menge Dörfer gewandert, bis wir endlich nach 20 km an den wunderschönen Wasserfällen angekommen sind. Das Verrückte an den Dörfern war, dass sobald man uns gesehen, hat alle Leute aus ihren Häusern gerannt kamen, um die Weißen anzuschauen. Die Kinder wollten uns sogar unbedingt berühren und haben uns egal in welche Dorf wir waren, mit einem Sing Sang "How are you" begrüßt. Es war teils ein bisschen seltsam, weil man sich vorkam wie eine Berühmtheit und nicht wusste, wie man sich verhalten soll. Aber es war kein bisschen Feindseligkeit zu spüren, im Gegenteil die Leute waren sehr nett und glücklich uns zu sehen, wie uns ein unser Tour Guide erklärte, der auch für uns übersetzte.

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  • 29Sep 2012

    7 Wochenend Ausflug nach Jinja 29.09.2012 Uganda —

    Jinja, Uganda

    Beschreibung

    Ja, dieses Wochenende sind wir mit einer Art Touristen Tour nach Jinja gefahren. Jinja ist zwar nicht ganz so groß wie Kampala aber doch eine der größten Städte Ugandas und liegt direkt am Nil.
    Am Samstag gings um halb 8 los und nach der 3 stündigen Fahrt gings direkt zum Nil, um eine Wild Water Rafting Tour zu machen.
    Absolut genial! Ich wusste zwar nicht, auf was ich mich da eingelassen hatte (dachte bei Rafting eher an das Europapark rafting :D) doch war es absolut super: Jeder bekam einen Helm, eine Schwimmweste und ein paddel. Dann gings los auf ein rotes Schlauchboot (man war immer zu 7). Unser Guide hat uns die verschiedenen Kommandos erklärt und zu Beginn wurde erst ein wenig geübt, bevor es an den ersten Wasserfall/Strömung/Strudel ging.
    So gab es das Kommando "all runter" und jeder sollte versuchen sich im Boot klein zu machen und sich mit Paddel an das Seil am Boot zu klammern, weil man höchstwahrscheinlich einen Überschlag machen würde. Das passierte dann auch und man kam total orientierungslos wieder an die Wasseroberfläche, wo man dann von einem der 4 Sicherheitskajak aufgesammelt und wieder zum Boot gebracht wurde. Sehr spaßig :)
    Dieses Rafting ging bis Abends um 5 und man wurde den ganzen Tag mit Essen, Trinken und ausreichend Sonnencreme versorgt. Am Abend war der ein oder andere gekennnzeichnet mit blauen Flecken oder Beulen im Gesicht, aber ein jeder war doch glücklich über den verrückten Rafting Trip (wenn auch absolut total fix und fertig)
    Nach dem Rafting wurden wir auf einem wunderschönen Campingplatz direkt im Busch und am Nil abgeladen und verbrachten die Nacht dort, in einer kleinen Hütte.

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  • 30Sep 2012

    8 Horseback "Safari" 30.09.2012 Uganda —

    Jinja, Uganda

    Beschreibung

    Nach dem anstregenden Tag auf dem Nil, beschlossen wir am Sonntag etwas chilligeres zu machen. Also fuhren wir mit einem kleinen Boot auf die andere Seite des Flusses, um eine Horseback "Safari" zu machen. Es heißt zwar Safari, aber man reitet hauptsächlich am Nil entlang und sieht eigentlich nur Affen. Doch man reitet auch durch die ganzen Dörfer in der Umgebung.
    Wir haben eine 2stündige Tour gemacht und ich bin sehr froh, dass es nicht länger war, denn mein Hintern tut ganz schön weh :D
    War echt toll, weil in der Tour nur Zoe und ich und 2 Guides waren.
    Mein Pferd war wohl etwas tollpatschig, denn zu Beginn ist es gestolpert, hat einen riesen Satz gemacht und mich fast aus dem Sattel geschmissen. Ich konnte mich aber in letzter Sekunde noch um den Hals des Pferdes klammern, was anscheinend ein unvergessliches Bild für die guides und für Zoe bot. Die mich erst für 10 Minuten ausgelacht haben, wie ich da an dem Hals des Pferdes hing und mich dann zum Running Gag in der gesamten Company gemacht haben....naja :D
    War aber echt toll!!
    Den Rest des Tages haben wir auf dem Campingplatz verbracht (die hatten echte wirklich echte heiße warme tolle reale Duschen und keine Eimerduschen, Zoe und ich waren die glücklichsten Menschen der Welt) und haben leckere Sachen gegessen(Burger, Pommes und Salat ;)). Am Abend sind wir dann wieder mit einem Shuttle zurück nach Kampala, wo uns die Hausaufgaben der Kinder erwarteten....
    Wunderbares Wochenende!

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  • 02Oct 2012

    9 Kultur, Menschen und Alltag 02.10.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Auf diesem Wegpunkt werde ich ein wenig über die kulturellen Unterschiede und meine Alltag berichten, da ich denke, dies könnte euch doch vielleicht auch interessieren.

    Essen: wie ihr vielleicht schon aus meinem Blog gehört habt, gibt es hier hauptsächlich 3 Nahrungsmittel Reis, Bohnen, Fleisch. Wobei Fleisch eher die etwas reicheren haben. Dann gibt es 2 Gerichte, die sehr bekannt für Uganda sind, aber glaub ich kein Europäer je mögen kann. "Matooki" (salzige Bananen als Art Kartoffelbrei, seeehr komische Konsistenz) und "Poschu" (keine Ahnung was da drin ist, irgendwas mit Mais, sogar ne noch komischere Konsistenz und ganz weiß, absolut ungenießbar) also seehr gewöhnungsbedürftig. Da wir kein Gas haben können wir nicht selber kochen was heißt : 2 mal am Tag entweder Reis mit Bohnen oder Reis mit Fleisch.
    Das einzig richtig leckere lokale Essen ist "Chapati Rollex" (eine Art Pfannkuchen mit Omlette), gibts aber nur einmal die Woche :(.

    Mzungu: Wenn man durch die Stadt läuft oder in den Supermarkt geht, wird ein Weißer nur mit dem Wort mzungu angesprochen. Am Anfang dachten wir, das wäre ein bisschen abwertend, wenn alle immer "ehh mzungu, mzungu" rufen, aber wir fanden heraus, dass mzungu nur so etwas wie "Reisender" bedeutet und keinesfalls als Beleidigung zu verstehen ist. Trotzdem ist es seltsam immer nur muzungu genannt zu werden...Aber wir ertappen uns dabei, wenn wir in einer Bar gehen, in der nur Weiße sind, zu sagen "Puh ohje, sind aber ganz schön viel mzungus hier." Ist nun also eine neues Wort in unserem Wortschatz hier ;)

    Zoe und Ich besuchen außerdem einen Luganda Sprachkurs, um die Sprache wenigstens ein bisschen zu verstehen, weil es einiges erleichtert (die Leute sind freundlicher, man bekommt billigere Preise etc.)

    Körperpflege: Da unser Eimer kaputt ist, aus dem wir immer duschen, müssen wir nun leider aus Töpfen duschen und nehmen Tassen, um das Wasser über uns zu gießen....^^

    Kulturelle Unterschiede:
    Zuerst ist da natürlich die Akzeptanz der Korruption zu nennen. Alles ist möglich hat man das richtige Geld für die Polizisten. Allgemein läuft hier alles mit Cash!

    Interessant ist auch die Sichtweise der Kleidung. Es ist vollkommen in Ordnung, ja sogar gewollt den größten Ausschnitt zu tragen, aber nicht ein Rock oder eine Shorts, die über dem Knie sind. Der Po ist außerdem das wohl heiligste Körperteil und die meisten Frauen arbeiten hart daran, einen riesen Po zu bekommen (weiß zwar nicht wie aber jeder will). Frauen sind nur attraktiv für die meisten Männer wenn sie richtig korpulent sind, mit einem enormen Hinterteil.

    Jeder Ugander spricht mindestens! 2 Sprachen, eher drei. Es gilt als Schande nur eine Sprache zu sprechen.
    Jedoch halten sie es nicht für nötig schwimmen zu lernen. Kaum ein Ugander kann schwimmen, da es quasi auch eine Schande ist, sein Körper in der Öffentlichkeit zu zeigen.
    Allgemein ist es sehr merkwürdig zu sehen, wie sie mit den Sachen Beziehung und Heirat umgehen. Man darf keine Freund haben, den man nicht heiratet, darf ihn nicht mit nach Hause bringen usw. Aber in den Dörfern werden die meisten Mädchen mit 16 schwanger - was also total gegensätzlich ist. Genauso wie die Tatsache, dass eine Frau solang Jungfrau bleiben muss, bis sie heiratet, die Männer aber mehrere Frauen gleichzeitig haben dürfen.

    The white mans burden
    Zu den Dörfern ist es allgemein so, dass ich feststellen musste, dass die meisten Menschen dort glücklicher zu sein scheinen, als andere je werden können. Diese Leute brauchen nichts tolles, teures zum glücklich sein. Und so kamen viele Zweifel über all die Organisationen und die Tatsache, dass jeder immer sagt ohje man muss dem armen Afrika helfen. Diese Leute sind glücklich ohne die Hilfe der Weißen...(natürlich gilt das bestimmt nur für ein paar Teile und ich bin sicher man könntei in anderen Regionen sehr viel helfen, aber die Teile die ich besichtigt hab sind arm, aber überwiegend zufrieden). Womit man immer immer helfen kann ist Bildung. Bildung muss hier sehr viel mehr werden. Das ist der einzige Part, bei dem ich sagen würde, dass man alles investieren sollte (und natürlich Essen und medizinische Versorgung). Naja jeder hat seine eigene Ansicht von der Sache, dies sind nur die Sachen, die ich feststellen musste, als wir die ganzen "armen" Dörfer besichtigt haben.

    Witzig ist, als ich Yudie (die Frau mit der wir hier wohnen) erzählt habe, dass ich früher schlafgewandelt bin, hat sie mich entsetzt angeschaut und mich gefragt ob ich ein Kannibale sei. Anscheinend gibt es einen Tribe in Afrika, in dem die Leute nachts aufstehen und andere Leute essen. Ist aber anscheinend nur ein Mythos. Trotzdem denkt jeder hier, wenn man von Schlafwandeln spricht automatisch an Kannibalen. Meerkwüürdig ;)

    Die Leute sind zwar arm hier (zumindest der Größte Teil), doch sind sie alles andere als faul. Die meisten haben 2 oder 3 Jobs, um sich ihr Geld zu verdienen. Die Putzfrauen oder Housemates sind nicht erlaubt, normale Kleindung zu tragen, sie tragen sogenannte "Virgin" Röcke, (bodenlang) und eine spezielle Bluse.

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  • 09Oct 2012

    10 Kultur, Menschen und Alltag 09.10.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Habe mir Nutella gekauft :)
    und war so glücklich darüber, etwas normales zu haben, dass ich es innerhalb 2 Tagen vernichtet hab (ganz alleine und nein ich habe nicht mit den Kinder geteilt hehe)....ohje :D

    Unser Luganda - Unterricht läuft übrigens hervorragend :) Können jetzt Einwand frei mit Leuten über alles mögliche handeln ( Taxis, Obst, Klamotten) hihi und es funktioniert wunderbar. Wenn die merken, dass du versuchst ihre Sprache zu sprechen, bekommt man alles wesentlich günstiger! Weltklasse :)

    Erwähnenswert ist auch, dass es, glaube ich, genau 2 Ampeln in Kampala gibt, von denen nur eine (manchmal, wenn man Glück hat) funktioniert. Ansonsten regeln "Polizisten" den Verkehr (manchmal auch nur welche, die meinen Polizisten zu sein..).
    Sobald es aber regnet, ist alles verloren. Ich weiß nicht warum, aber Regen und Autofahren geht hier einfach nicht zusammen. Die größten Staus entstehen bei Regen. Zudem sind die Straßen einfach nur unfassbar schlecht. Eigentlich ist in Uganda Linksverkehr, aber in Kampala ist eher Schlaglochverkehr, d.h. jeder fährt kreuz und quer auf der Straße und die Schlaglöcher geben den Weg vor, kann also sein, man fährt die ganze Zeit auf der falschen Straßenseite, weil auf der richtigen zu viele Löcher sind. Naja, man gewöhnt sich dran :D

    Im Boarding House haben wir ein "kleines" Stromproblem und müssen uns nun entscheiden, ob wir lieber Strom am Morgen (für die warme Eimerdusche) und Licht haben wollen oder Abends. Wenn wir morgens Strom wollen, müssen wir allerdings in der Nacht und am besten auch am Tag(für abends Strom) den Kühlschrank ausstecken, was heißt, wir können nichts kaufen, was verderblich ist.
    So wie sollen wir uns entscheiden :

    für Licht oder für Essen??? Was für ein Dilemma ;)

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  • 11Oct 2012

    11 Schock am Morgen 11.10.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Was ist frustrierender als eine Eimerdusche?

    Eine KALTE Eimerdusche...

    Die Kinder haben es doch tatsächlich geschafft, den Wasserhahn in der Küche zu zerstören und dies war unsere einzige Warmwasserquelle im Boarding House..ohjee

    ;)

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  • 14Oct 2012

    12 Kultur, Menschen und Alltag 14.10.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Stromausfall:

    Ja, die Stromversorgung ist eine wahre Katastrophe, aber da es so oft passiert ist, sind wir langsam richtig geübt darin, im Dunkeln zu essen, die Kinder ins Bett zu bringen usw.
    Aber ohne irgendwelchen funktionierenden elektronischen Geräte kann es einem in der heutigen Gesellschaft durchaus passieren, dass man sich einfach zu Tode langweilt. ;)
    Schließlich saßen wir mit all den Kindern in unserem Zimmer im Dunkel und haben 3 Stunden gesungen ( ein besseren Einfall hatten wir dann so auf die Schnelle auch nicht)
    Aber mittlerweile haben wir auch all die Spiele unserer Vergangenheit ausgegraben, die man nur im Dunkeln spielen kann. (Dunkelverstecki, Murder in the Dark, wo bist du Moriati?) Seeehr amüsant, aber ich glaube fast Zoe und ich hatten den größten Spaß, denn mal ehrlich: wie super sind die Spiele?!?!

    Auf den Fotos unten sieht man auf einem Bahngleise, leider zeigt das Bild nicht die wirkliche Situation. Denn abends sieht man hunderte von Menschen auf den Bahngleisen entlangwandern. Ein abartiges Bild, aber ich muss versuchen es für euch noch genauer zu erwischen ;) Aber für den ersten Eindruck und mit eurer Vorstellungskraft reichts vielleicht!

    Dann sind da die mega Taxi Parks (wobei Taxi eher "matatu" genannt wird, was suaheli ist, weiß aber nicht genau was es bedeutet) eine wahnsinniger Ort, voller Menschen und Autos und Gedränge. Alle wollen einen überreden ihr Taxi zu nehmen, egal wohin man will. Wir vermeiden den Ort für Taxis aber, ist einfach zu stressig für uns ;)

    Das Bild von mir ist im "Mish Mash" einem super Café (wenn auch ein totales mzungu café) mit leckeren Snacks und Cappuchino und freiem Internet :)
    War an diesem Tag mal wieder überglücklich was normales zum Essen zu haben!!

    Das "Mish Mash" ist auch in der Nähe von einem super Café, in dem man die leckersten Cupcakes der Welt kaufen kann (für mich ein absolut paradiesischer Moment)

    Fotos & Videos

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  • 15Oct 2012

    13 Unterrichten 15.10.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Warum ist die deutsche Grammatik nur so kompliziert? Warum ist Deutsch nur so kompliziert?

    Musste heute frustriert feststellen, dass es nahezu unmöglich ist, die blöden 4 Fälle zu unterrichten. Da ich keinerlei Hilfen von der Schule hab (Textbooks, Übungshefte etc.) muss ich mir alles selber aus meinem Gedächtnis zusammen reimen oder im Internet finden. Internet stellt allerdings oftmals Probleme dar, weil wir ja für eine bestimmte gig Anzahl zahlen und ich so eigentlich nichts downloaden kann.

    Also mein liebes Gehirn und liebe Freunde...Wie haben wir noch einmal gelernt Deutsch zu sprechen????
    Und wie bringt man das auf Englisch bei?

    Puh eine ganz schöne Herausforderung, aber ich hoffe, ich schlage mich einigermaßen gut..(hoffe ich zumindest für meine Schülerin ;))

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  • 17Oct 2012

    14 Social Life 17.10.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Auf diesem Wegpunkt möchte ich ein wenig von den Leuten berrichten, die ich hier kennengelernt habe.
    Ich weiß zwar nicht, wie das passieren konnte, aber ich habe viele Franzosen als Freunde. (unfassbar ich weiß).
    Wir sind oft zu einem Franzosen namens Raffael eingeladen, der für die Ölindustrie hier arbeitet, ein mega Penthouse in Kololo( dem reichen Distrikt) hat und immer gutes Essen, guten Wein hat und gute Filme hat. ;)
    Ja, er ist ein guter Freund von Florie und so gehen wir immer zusammen sein köstliches Essen genießen. Florie ist die stellevertretende Schulleiterin an der Kampala Diplomatic School gewesen, hat jedoch nun leider gekündigt und mit ihr lernen Zoe und ich Luganda und gehen am Wochenende was trinken.
    Wir werden auch mit ihr und ihrem Bruder ein wenig durchs Land reisen (26.10 - 29.10)

    Dann verstehen wir uns super mit den Frauen, mit denen wir im Boarding House leben. Zu nennen ist da also Yudie (sie ist auch Lehrerin und hat einen kleinen Sohn) und Miriam (Housemate, Cleaner usw.)
    Ich habe mich entschieden, den zwei Frauen zu helfen, was Geld angeht. Denn ich kenne sie jetzt mittlerweile richtig gut und bekomme von ihren alltäglichen Problemen mit.
    Vorallem Miriam hat echte Schwierigkeiten, sie arbeitet so hart und bekommt im Monat umgerechnet 50 euro, was natürlich absolut gar nichts ist. Sie kann also ihre Kinder (sie hat 2 bekommen als sie 16 war) nicht sehen und nur in den Ferien des Schuljahrs ihre Familie vielleicht besuchen.. Zudem gibt es eine sehr lange Krankheitsgeschichte mit Krebs in ihrer Familie, doch sie hat nicht das Geld, sich untersuchen zu lassen. Auch würde sie sehr gerne wieder zur Schule gehen und ihren Abschluss machen, dass sie vielleicht eines Tages einen besseren Job findet.
    Deshalb werden Zoe und ich ihr ein wenig unter die Arme greifen und besprechen, wie wir ihr am besten helfen können, denn sie ist eine wunderbare Frau, die so hart arbeitet und die uns auch eine Menge hilft.
    Yudie möchte gerne ihr eigenes Geschäft aufmachen und der "Tyrannei" der Schulleiter entfliehen. Wir werden auch ihr dabei helfen. (wenigstens ein kleines bisschen, denn ein kleines bisschen von uns ist eine Menge für sie)

    Fotos & Videos

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  • 21Oct 2012

    15 Bahai Tempel 21.10.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    An diesem Sonntag sind Zoe und ich aus der großen dreckigen Hauptstadt geflüchtet, um den Bahai Tempel außerhalb von Kampala zu besichtigen. Ein total schöner und ruhiger Ort, um einfach ein bisschen zu lesen, zu chillen und die Ruhe zu genießen. (was echt mal gut tut mit den ganzen Kindern ;))

    Fotos & Videos

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  • 26Oct 2012

    16 Safari Trip 26.10.2012 Uganda —

    Masindi, Uganda

    Beschreibung

    Am Freitag, den 26 gings mit Zoe, Florie und ihrem Bruder (kann mir einfach seinen Namen nicht merken irgendwas komisch französisches mit G) los nach Masindi, eine Stadt in der Nähe der Marchison Falls und dem Nationalpark dort. Nach einer 5 stündigen Autofahrt durch die winzigsten Dörfer Ugandas sind wir schließlich in Masindi angekommen. Nach einer kleinen Stärkung in einem netten einheimischen Lokal haben wir uns auf die Suche nach unserer Übernachtungsmöglichkeit, was sich als kleines gemütliches Gästehaus herausstellte, gemacht. Überraschend sauber und groß waren die Zimmer und sogar mit heißen Duschen!
    Am Abend sind wir dann Essen gegangen und dann alle früh ins Bett, gespannt auf den nächsten Tag.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück (sogar mit Nutella ;)) haben wir uns dann auf den Weg zum Nationalpark gemacht. Nach einer 3 stündigen Fahrt auf so ziemlich der schrecklichsten Landstraße der Welt (mit Affen und Warzenschweinen auf dem Weg) sind wir dann angekommen und haben uns gleich bereit gemacht für eine große Bootstour auf dem Nil.
    Gleich zu Beginn der Bootstour haben wir ganz viele Nilpferde gesehen :)
    Wahnsinnig süß, nur mit den Köpfen aus dem Wasser und ihren lustigen kleinen Öhrchen :) (bin absolut begeistert von den Tieren)
    Später in unserem Camp, dann aber weniger süß, als 3 Nilpferde meinten, sie müssen durch unser Camp zwischen allen Zelten hindurch wandern und fressen. Man sind die Tiere riesig ;)
    Des Weiteren haben wir Wasserbüffel und Antilopen gesehen, aber leider keine der versprochenen Krokodile :( und auch keine Giraffen, aber dafür ein Elefant! :)
    Nach der 2 Stündigen Bootstour wurden wir direkt bei den riesigen Wasserfällen rausgelassen und begaben uns auf eine Wanderung durch den Dschungel und direkt neben den Wasserfällen. War unglaublich beeindruckend, wenn auch extrem anstregend! Nach diesem tollen anstregenden Tag gings dann zurück zum Camp, wo ich noch in der selben Nacht von einem Magend Darm Infekt ausgeknockt wurde, von dem zu berichten ich euch aber erspare :D
    Fakt war jedoch, dass ich die richtige Safari Tour am nächsten Tag nicht mitmachen konnte.
    Leider typisch Jule, leider ein typsicher Klassiker.
    Naja wir gehen kommendes Wochenende auf eine andere Safari Tour, diesmal hoffentlich ohne Krankheit. :)

    Werd hier also leider nicht so viele Bilder hochladen können :/

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  • 02Nov 2012

    17 Queen Elisabeth Nationalpark 02.11.2012 Uganda —

    Uganda

    Beschreibung

    Am Freitag, den 02.11.12 haben wir uns mit der Tourgruppe Red Chili auf den Weg in den Queen Elisabeth Nationalpark gemacht. Zoe, ein Inder und eine Amerikanerin und ich hatten eine 8 stündige Busfahrt vor uns, nur mit einem kurzen Zwischenstopp in Fort Portal zum Mittagessen.
    Da unser Safari-Auto natürlich auf den schlechten Straßen kaputtgegangen ist, saßen wir für 3 Stunden in einem kleinen Kaff fest. Was bedeutet, dass wir erst spät abends im Simba Safari Camp direkt im Nationalpark angekommen sind. Ausgehungert haben wir uns erst einmal etwas zum Essen besorgt und dann den Plan für den nächsten Tag bekommen.
    Um halb 7 in der Frühe würde am Samstag Morgen der Game Drive (also die Fahrt in einem Safari Auto durch den Nationalpark) losgehen. Nach ca 3 - 4 Stunden kommt man dann wieder zurück zum Camp und am Nachmittag steht dann eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel(zoomt einfach bisschen an die Karte, dann seht ihrs genauer) an.

    Sonntag sollte dann der große Tag des Schimpansen Trekking sein (ebenfalls früh am morgen) und nachmittags würde es dann wieder zurück nach Kampala gehen.

    Achja, habe total vergessen zu erwähnen, dass wir mitten am Äquator halt gemacht haben. Und ich stand mit dem linken Fuß auf der Südhalbkugel und mit dem rechten auf der Nordhalbkugel :) sehr cool, wir standen also direkt drauf, näher kann man dem Äquator nicht mehr kommen :)

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  • 03Nov 2012

    18 Queen Elisabeth Nationalpark 03.11.2012 Uganda —

    Uganda

    Beschreibung

    Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir dann also am Samstag Morgen den Game Drive.
    Und hatten zu Beginn gleich richtig Glück! Eine Gruppe von ca 12 (3 Männchen, 4 Weibchen, 5 Junge) Löwen saßen gemütlich ca 10 Meter entfernt von uns und waren offensichtlich dabei ihr Frühstück zu verdauen, denn sie waren alles andere als feindselig. Im kompletten Umkreis haben sich Antilopen Männchen versammelt, um die Löwen zu beobachten und im Notfall ihre Herde warnen zu können.
    War also mehr als interessant zu sehen, wie die Löwen mit ihren Jungen eigentlich total ruhig im Gras lagen, während sie von Antilopen umkreist wurden (natürlich im sicheren Abstand ;))

    Bevor es bei den Löwen zu hektisch wurde (schließlich kamen immer mehr Safari Autos) beschlossen wir weiter zu fahren, was glatt belohnt wurde. Wir fanden uns quasi in mitten einer riesigen Elefanten Herde wieder, die wenige Meter neben unserem Auto den kleinen Weg überquerten.
    Neben den spannenden Elefanten und Löwen haben wir noch alle möglich verschiedenen Arten von Antilopen und Vögeln gesehen.
    Nach ca. 3 Stunden haben wir dann einen kleinen Zwischenstopp in einem FischerDorf neben dem Lake George gemacht, wo wir Hippos gesehen haben. Faszinierend war jedoch, dass die Dorfbewohner doch tatsächlich ihre Moskitonetze zum Fischen benutzen und sie nicht als Mückenschutz in ihrem Haus haben. Zudem leben hier eigentlich so gut wie alle mit mehreren Ziegen, doch in diesem Dorf leben die Menschen mit Warzenschweinen und Hippos ;)
    Auf unserem Rückweg haben wir noch ein paar wunderschöne Ausblicke auf die Crater Lakes gehabt. Zurück im Camp gabs erst mal Mittagessen, bevor wir dann losgingen, um die Bootstour zu machen.

    Ja auf der Bootstour konnte man wieder allerhand Tiere finden. Besonders überraschend war jedoch, dass wir gleich zu Beginn mehrere Krokodile sahen, gewaltig groß und eigentlich direkt neben einer Wasserbüffel Herde. Des Weiteren waren dann da natürlich wieder ganz viele Hippos und Büffel und Elefanten und Vögel :)
    Der Wahnsinn alles so in freier Natur zu sehen und ihren Lebensraum betrachten zu können.
    Und das Gute ist auch, dass es in dieser Gegend und generell in Uganda eigentlich nicht zu schlimm ist mit Tourismus. Man hat wirklich das Gefühl, einen Einblick in den Lebensraum der Tiere zu gewinnen und fühlt sich nicht wie im Zoo und umgeben von tausend Leuten.

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  • 04Nov 2012

    19 Chimp Trekking & Zoes Geburtstag 04.11.2012 Uganda —

    Katunguru, Uganda

    Beschreibung

    Am Sonntag Morgen starteten wir, nach einem tollen Frühstück mit komischen afrikanischen Geburtstagskuchen, auf zu Zoes Hauptgeburtstagsattraktion, dem Chimp Trekking.
    Nach anderthalb Stunden kamen wir in einem kleinen Camp an, nicht unweit entfernt von einer riesigen Schlucht. Wie uns dann das Personal erklärte, würden wir in diese Schlucht hinabsteigen, da es dort unten quasi Regenwald und tiefster Dschungel ist und man dort die Gruppe von Schimpansen finden kann..
    Unsere Gruppe war aber natürlich überhaupt nicht für Regen ausgestattet und sobald wir unten in der Dschungelschlucht nach einem abartigen Abstieg waren, fing es auch schon an zu regnen. Aber kein normaler Regen...Ich habe noch nie so heftigen Regen gesehen und nach wenigen Minuten war ich nass bis auf die Unterwäsche.
    Vorteil war jedoch, dass es nicht kalt war. ;)
    Tropfnass marschierten wir dann hinter unserem Guide durch nahezu den kompletten Dschungel. Wir wateten durch Flüsse, Matsch und Elefantenscheiße ;) auf der dringenden Suche nach den Schimpansen. Doch natürlich hatte der Regen alle Spuren weggespült...Unser Guide, der im ständigen Kontakt zu anderen Rangern war, versuchte sein Bestes. Nach 2 Stunden beschloss er, wir sollten wieder hoch gehen und mit unserem Safari Auto zu der anderen Seite der Schlucht fahren und es da versuchen. Also machten wir uns auf den Weg, erstaunlich war aber jedoch, als wir aus der Schlucht heraus kamen, regnete es nicht. Es hat nur tief unten geregnet. Die Schlucht hatte also ihr eigenes Klima..

    Wieder unten, wieder tropfnass, wieder auf der Suche....und einfach keine Schimpansen.
    Nach 4 Stunden mussten wir dann wohl oder übel unser Pech einsehen. Der Regen hat uns alles verdorben, die Schimpansen versteckten sich vor dem Regen irgendwo unauffindbar.
    Aber wir haben ein gewaltiges Elefantenskelett gesehen von einem Elefanten, der vor 3 Monaten unten in der Schlucht gestorben ist. Man hat nur noch riesige Knochen und Maden gesehen. War aber dennoch beeindruckend.
    Alles in allem war die Wanderung durch den Dschungel quasi fruchtlos, weil wir ja die Schimpansen sehen wollten, aber dennoch war es eine krasse Erfahrung, wie gewaltig die Natur doch sein kann.

    Zu guter letzt hab ich mir an diesem Tag rund 50 Tse-Tse Fliegenstiche geholt, die ungefähr so sind wie Bienen oder Wespenstiche nur mit unglaublichem Juckreiz und Anschwellen. Naja :)

    Nachdem wir uns dann schnell komplett umgezogen haben, machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg :) Wir erreichten Kampala nach 10 Stunden, der Verkehr war die Hölle.

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  • 05Nov 2012

    20 Und Zurück Zum Schulleben 05.11.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Am Montag, den 5 gings für mich und Zoe wieder zurück an die Schule zum unterrichten!
    Die Kinder waren sehr süß, sie kamen sofort angerannt, als sie uns in der Schule gesehen haben und haben uns umarmt :)

    Es gab jedoch eine Menge Veränderungen. Florie hatte jetzt definitiv gekündigt und auch Yudie (die Frau die mit uns wohnte und auch an der Schule unterrichtete) hat beschlossen zu kündigen, da es Schwierigkeiten mit den älteren Kindern im Boarding House gab.

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  • 14Nov 2012

    21 Kultur, Menschen und Alltag 14.11.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    So wieder zurück an der Schule und im Alltag wollte ich euch nur wissen lassen, dass mein Luganda hervorragend läuft!
    Waren am Wochenende auf den Arts & Crafts Markets und haben uns nur auf Luganda verständigt, was die ganzen Frauen dort offensichtlich sehr amüsiert hat,da quasi der ganze Markt gelacht hat. Aber alle waren dann so super freundlich und wir haben super Preise ausgehandelt :)
    Es ist nebenbei bemerkt eine ziemlich interessante Sprache: Ich schreib euch mal paar wesentliche Begriffe :)
    Nsanyuse okukulaba heißt Herzlich Willkommen oder ich bin froh dich zu sehen
    Sente meka? heißt Wie viel kostet das?
    Gyebalekko und Oli otya sind die Beginne eines jeden Gesprächs und man antwortet mit Kale ssebo (für Mann) und Nnyabo ( für Frau).
    Allgemein sagt der Ton eine ganze Menge über die Intention aus und man muss immer genau beachten, in welchem Tonfall man spricht. Auch spricht man viel mit Mimik, vorallem mit den Augenbrauen, die manchmal als einzige Antwort eingesetzt werden ohne zu reden.
    Und der Laut "Hmmm" kann für alles eingesetzt werden, aber hauptsächlich um dem Gesprächspartner zu zeigen, dass er fortfahren soll mit reden oder auch als Antwort (Ja)
    Ja ist Yee
    und Nein ist Nedda :)
    Generell spricht man alle Männer, die man trifft mit Ssebo an und alle Frauen mit Nnyabo.

    Ja ich glaube das reicht erst mal für einen kleinen Einblick in eine sehr interessante Kultur und Sprache.

    Bisher habe ich immer vergessen zu erwähnen, dass manche Dinge wirklich genau so sind, wie man sich Afrika vorstellt.
    Zum Beispiel sieht man überall auf den Straßen Frauen, die die unmöglichsten Dinge auf ihren Köpfen transportieren. Von Bananenstauden über nahezu ganze Bäume bis zu riesigen gefüllten Wassereimern. Wahnsinnig beeindruckend! Und auch viele Kinder sieht man die Sachen auf ihren Köpfen transportieren. Ich glaube, für die Ugander wäre es komisch solche Dinge in den Hände zu tragen und nicht auf dem Kopf.
    Zoe und ich haben die Frauen in unserem Haus gefragt, ob sie uns das beibringen können, aber sie haben nur gelacht unsere Köpfe getätschelt und gesagt wir hätten einfach nicht den Kopf dafür :(
    Schade, denn wie cool wäre es die schwersten Sachen auf seinem Kopf transportieren zu können...;)

    Achja und jeder hält Zoe und mich für Schwestern, was absolut merkwürdig ist, denn Zoe ist blond und blauäugig und wie ihr wisst bin ich braunhaarig und -äugig. Aber liegt offensichtlich daran, dass wir weiß sind. Auch wenn wir allen erklärt haben, dass wir Schwarze auch nicht für Brüder und Schwestern halten nur weil sie schwarz sind. Naja verstehen die Kinder und manche Erwachsenen irgendwie nicht so richtig ;)

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  • 18Nov 2012

    22 Ziwa Rhino Sanctuary 18.11.2012 Uganda —

    Nakitoma, Uganda

    Beschreibung

    Am Sonntag Morgen machten wir uns spontan auf den Weg nach Nakitoma, um das große Nashorn Naturschutzgebiet zu besichtigen. Wir sind also am frühen morgen in Kampala in einen Bus gestiegen und 2 Stunden Richtung Masindi gefahren (mit Hühnern und Schafen und allerlei komischer Dinge :D)
    Das Nashorn Schutzgebiet ist mitten im Nirgendwo...das einzige belebte Dorf in der Nähe ist Nakitoma mit rund 20 Einwohnern. Angekommen trafen wir uns gleich mit unserem Guide, der uns alles erklärte und wir informierten und ausreichend über die Nashörner.
    Die "Anlage" wurde als NGO 1997 gegründet und mittlerweile leben 12 Nashörner (manche direkt in dem Park geboren). Klar ist, dass dies alles gegründet wurde, um die Nashörner vor Wilderern zu schützen. Wer mag kann sich gerne mal auf ihrer Homepage bisschen erkundigen :) http://www.rhinofund.org/rhinos.html

    Nachdem wir uns natürlich ausgiebig informiert und umgesehen haben, haben wir uns Gummistiefel angezogen und sind mit unserem Guide losgezogen, um vielleicht ein paar von den Nashörnern in freier Wildbahn zu sehen.
    Als wir schließlich durch diverse Sümpfe gewatet sind, konnten wir in ca 30 Meter Entfernung 2 Nashörnern erkennen, bzw ihre Hintern ;)
    Wir pirschten uns ein wenig näher ran, wobei das hohe Gras uns dummerweise bisschen die Beine zerschnitten hat und beobachteten die Nashörner bzw die Nashorn Hintern.Nach einer halben Stunde haben wir leider nichts anders gesehen als Nashorn Hintern und hatte uns schon überlegt, wo anders hin zu gehen, als sie sich plötzlich umdrehten und auf uns zu kamen. Man waren die riesig! Unser Guide erklärte uns, dass die 2 Obama und Augustu waren, eher 2 jüngere. Als sie so auf uns zu kamen, war ich doch äußerst beruhigt einen Ranger mit einer Waffe neben mir zu haben. Aber wie als wären wir zu langweilig für sie, schauten sie ca 10 Meter entfernt in unsere Richtung und drehten dann gelangweilt ab.
    Wir machten uns auch auf den Weg und folgten ihnen, wobei wir einen anderen Weg nahmen uns sie an einer anderen Stelle abpassten. Und sie sind direkt neben uns vorbei gelaufen...
    Plötzlich hörte man jedoch ein Rufen "Get Back get back" von einem der Ranger und dann sagte unser Guide...Oh oh das Alphatier kommt, vermutlich um mit einem der 2 zu kämpfen und wir mussten schnellst möglich wegrennen.
    wir hielten uns bedeckt und sahen ihn kommen: Taleo...man der war noch riesiger als die anderen zwei und hatte ein mega Nashorn! Und er jagte die anderen...bisschen beängstigend, die Tiere so nah zu sehen und auch noch frei rumlaufend. Aber auch wahnsinnig faszinierend :D
    Und so verbrachten Zoe und ich unseren Sonntag, in der Natur mit Nashörnern ;) auch mal ganz schön :))

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  • 19Nov 2012

    23 Prinzessinnen Party 19.11.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Habe total vergessen zu erzählen, dass Zoe und ich Prinzessin auf einem Kindergeburtstag spielen mussten. Weiß leider nicht mehr das genaue Datum, aber ich erzähl euch einfach hier davon.
    Flories Freund hat ganz viele Jobs und einer von ihnen ist, dass er Geburtstagspartys ausrichtet. Und da sich das Mädchen eine Disney Prinzessinnen Party gewünscht hat und die meisten Disney Prinzessinnen weiß sind, hat er uns gefragt. Also haben wir uns als Prinzessinnen verkleidet und sind auf den Geburtstag. Die Kinder waren wahnsinnig begeistert, konnten gar nicht glauben, dass da 2 Mzungu Prinzessinnen sind und haben uns auch nur mit Princess angesprochen.
    Die waren echt alle süß :)
    Naja hier ein Bild von mir und Zoe und dem Geburtstagskind :)

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  • 23Nov 2012

    24 Fotos :) 23.11.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Hier poste ich noch einmal ein paar Fotos von der Safari Tour nach Marchison Falls, weil ich erst jetzt die Bilder von Flories Bruder bekommen habe :)

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  • 23Nov 2012

    25 Grashüpfer Abend 23.11.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Nach einem super anstrengendem Schultag sind Jess (aus Amerika, unterrichtet auch an der Schule) Zoe und ich abends in ein mexikanisches Restaurant essen gegangen. Mal wieder absolut glücklich über etwas "normales" zum Essen haben wir uns begeistert die Speisekarte angesehen und beschlossen zusammen die Spezialität des Hauses "Grashopper Quesadilla" zu probieren.
    Als wir also nun die besagte Grashüpfer Quesadilla vor uns hatten, war es dann doch bisschen komisch. Es sah eigentlich aus wie jede andere Quesadilla, aber dann hat mans aufgeklappt und jede Menge schwarze Viecher entdeckt. Naja ich hab anderthalb Stücke runterbekommen dann wars aber doch ein wenig zu viel, Jess hat nach einem halben Stück aufgegeben und Zoe hat sich durch ein ganzes gekämpft ;)
    War interessant zu essen, denn ich hab noch niee irgendwas vergleichbares probiert. Manche sagen sie schmecken wie Shrimps, aber des bezweifel ich doch stark ;) Hatte aufjeden Fall einen sehr komischen Nachgeschmack, aber der Käse in der Quesadilla hats ein bisschen verdeckt ;)
    Definitiv interessant zu essen, auch wenn Grashüpfer mit Sicherheit nicht zu meiner Leibspeise werden ;)

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  • 24Nov 2012

    26 Sipi Falls 24.11.2012 Uganda —

    Sipi, Uganda

    Beschreibung

    Nach dem erfolgreichen Grashüpferabend gings am Samstagmorgen um 10 los in den Nordosten von Uganda; nach Sipi.
    Wie jedes Mal wenn wir irgendwo hin reisen, nehmen wir einen von den tausend Bussen ;)
    Doch der Verkehr am Samstag war mal wieder grauenhaft und so haben wir fast 2 Stunden mit dem Bus gebraucht, bis wir endlich raus aus Kampala waren.
    Nach weiteren 2 Stunden und eingeschlafenen Beinen wegen den blöden kleinen Sitzen kamen wir in Mbale an (Wir sind übrigens Zoe und ich und noch Madeleine, die wir auf unserem Queen Elisabeth Trip kennengelernt haben).
    Puh in Mbale angekommen mussten wir nur noch irgendein Taxi finden, dass den mega Berg nach Sipi rauffährt...haben auch schließlich ein günstiges gefunden, allerdings nicht mit der Annahme, dass es ein 7sitzer besetzt mit 14 Personen sein würde. Aber naja was will man machen, ist schließlich Afrika ;) also quetschten wir uns auch noch in das Auto und erstaunlicherweise hatten wir irgendwie Platz.
    So gings also den mega Berg hoch zu einem kleinen Ort namens Sipi.
    Auf dem Weg dorthin, sahen wir in fast jedem Dorf viele Leute auf der Straße laufen mit Trommeln, verkleidet und singend. Sah aus wie eine Regenzeremonie oder so was in der Art. Doch später erfuhren wir, dass es sich um Beschneidungsrituale handelte. So ein Fest inmitten auf der Straße mit Gesängen usw. wird immer dann veranstaltet, wenn am nächsten Tag jemand beschnitten wird. Das ganze Dorf versammelt sich dann und derjenige der Beschnitten wird, wird mit spezieller weißer Erde im Gesicht eingerieben und er muss die ganze Nacht durchtrinken und feiern.
    Dann am nächsten Tag während der Beschneidung bringen ihm Familienangehörige und Bekannte Geschenke, doch wenn er weint oder zittert, werden ihm alle Geschenke genommen und er hat Schande über die ganze Familie gebracht.
    Kaum zu glauben oder?
    War aufjeden Fall super interessant zu hören, vorallem hat uns dies ein Einheimischer ausführlich erklärt, der auch für den nächsten Tag unser Guide war.
    Nach einer Stunde bergauf in einem überladenen Taxi, sind wir schließlich in unserem Lodge angekommen und sind aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen!
    Die Aussicht war gigantisch, die Unterkunft war gigantisch, die ganze Atmosphäre mit dem Rauschen eines riesigen Wasserfalls im Hintergrund war gigantisch.
    Ich glaube Sipi ist einer der schönsten, wenn nicht DER schönste Ort in ganz Uganda.
    Da es aber schon später Nachmittag bzw Abend war, konnten wir an diesem Tag leider keine Ausflüge machen, planten aber wahnsinnig viel für Sonntag.
    Sooo aufgeregt all das an so einem wunderschönen Ort zu machen und wahnsinnig glücklich so ein Ort zu sehen.
    Leider kommt es auf den Bildern nicht immer so gut rüber :/

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  • 25Nov 2012

    27 Antrengung, Adrenalin und Kaffee 25.11.2012 Uganda —

    Sipi, Uganda

    Beschreibung

    Nach dem besten und ausgiebigsten Frühstück seit langem ging es morgens um 9 los.
    Wir starteten den sonnigen Sonntagmorgen mit einem 4 Stunden Nature Walk.
    Wir hatten super coole Bambus Wanderstöcke (wobei Zoe und ich mehr mit ihnen rumgealbert haben...) und dann gings auch schon mit unserem Guide Cedric los. Wir liefen zu Beginn durch Kaffeeplantagen und er erklärte uns wie man Kaffee herstellt. Glücklicherweise würden wir am Ende des Tages unseren eigenen Kaffee herstellen und dann auch trinken :)
    Unser Naturewalk beinhaltete 4 Wasserfälle, eine Höhle und mal wieder ganz viele kleine Dörfer und Plantagen. Ein Highlight unterwegs war ganz klar das Pflücken und Essen von frischen Maracujas. Ich will eindeutig nie wieder eine andere Frucht essen ;)! Es gab jedoch zwei Arten von maracujas ; die "normale", die jeder kennt und dann noch die Mzungu-Maracuja (weil sie innen weiß ist), die ehr bisschen nach Pflaume schmeckt, trotzdem aber hammer lecker ist.

    Nach unserer 4 Stunden Wanderung und schmerzenden Waden vom vielen Berg hochkrapseln, gabs erst mal Mittagessen uund dann gings los zum super Adrenalinkick.
    Abseilen in eine 100 Meter Schlucht, direkt neben einem riesen Wasserfall.
    Als wir da so an dem Rand der Klippe standen und die 100 Meter runtergeschaut haben, wurdes mir doch ganz anders...Aber naja Zoe hat sich irgendwas Extremsportartiges zum Geburtstag gewünscht und das sollte auf jeden Fall ein mega Adrenalinkick werden! (auch wenns Afrika ist, wurde uns der Platz mit der Crew zum abseilen natürlich empfohlen und war deshalb einigermaßen sicher)
    Ja wir bekamen unsere Gurte an und dann gings eigentlich auch schon los. Ein Mitarbeiter ging als erster runter, um dann unten auf uns zu warten und uns entgegen zu nehmen. Man hatte also den Gurt an, war an verschiedenen Seilen und Sicherheitsseilen befestigt und musste dann über den Rand der Klippe laufen, um sich dann größten Teils selber abzuseilen.
    Ich sags euch, klettert mal über den Rand einer 100 Meter Schlucht nur mit Gurt und Seil...Man man man habe ich mir da fast in die Hose gemacht ;)
    Aber die Aussicht war gigantisch, sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Rechts neben einem ein mega Wasserfall, direkt vor einem Klippen und Höhlen unter einem die verschiedensten Plantagen und alles so wahnsinnig grün. Zudem hat man was weiß ich wie viele Kilometer gesehen. Einfach genial!
    Als wir alle sicher unten angekommen waren, kam die der nächste Kracher...wir mussten alles wieder hochklettern! Na toll ;) also machten wir uns auf den Weg, die Klippen wieder hochzusteigen ;)
    Tootal erledigt nachmittags vom abseilen und klettern und wandern, war unsere Tour aber noch nicht beendet. Auf gings in ein kleines Dorf inmitten der Kaffeeplantagen. Es war das Dorf der alten Witwen, die berühmt für ihren guten Kaffee sind. Also setzten wir uns mit ihnen hin, sie erklärten uns alles und so stellten wir unseren eigenen Kaffee in mehreren Schritten her (Kaffee Bohnen pflücken, trocknen, zerstampfen um die Schale abzubekommen, rösten, zu Pulver zermalmen, trinken :))
    Seeeehr lecker!
    Danach sind wir dann wieder 5 Stunden mit dem Bus nach Hause gefahren.
    Wahnsinns Ausflug in der schönsten Gegend Ugandas! Einfach ein tolles Wochenende ;)

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  • 03Dec 2012

    28 Weihnachts Diebe und andere verrückte Sachen 03.12.2012 Uganda —

    Central Kampala, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Das Wochenende vom 01 Dezember lief im Gegensatz zu den anderen eher Ereignislos ab. Keine außergewöhnlichen Reisen nur ganz viel Essen in Kampala.
    Am Freitagabend waren wir bei englischen Bekannten von Zoe zum Essen eingeladen :) und am Samstagmittag waren wir bei Florie zum Essen eingeladen und Sonntag sind Zoe und ich Essen gegangen! Also seeeehr viel Essen an diesem Wochenende!
    Wir haben auch die wahnsinnig tollen Arts & Crafts Markets mal wieder besucht und Sachen eingekauft, was das Zeug hält!
    Montags und Mittwochs gehen wir seit einigen Wochen immer ins afrikanische Yoga, super spaßig und super anstregend.
    Afrikanisches Yoga besteht aus einem Yoga Trainer und einem Trommler und natürlich einer Gruppe. Man macht also Yoga zu Trommelmusik, sehr amüsant aber ein echt toller Yoga Kurs.

    Doch leider von mir diesen Montag nach Yoga meine Handtasche mit Geldbeutel, Kreditkarte, Perso undverschwitzten Yogaklamotten geklaut.
    Naja jeder sagt, man wird hier mindestens einmal bestohlen, also was solls...War zwar echt seeehr nervig und gruselig, als der komische Typ mir die Tasche geklaut hat, aber was will man machen. Es ist Weihnachtszeit, die Leute geben Geld aus, die Hochsaison der Diebe (Flories Laptop wurde zum Beispiel auch geklaut)
    Naja ich bin nur froh, dass mir nicht mehr passiert ist.
    Als wir jedoch mit anderen Leuten über die Sache geredet haben, haben vorallem unsere ugandischen Freunde ein paar ziemlich unheimliche Geschichten erzählt.

    Eine davon war, dass wenn man beklaut wird, und das Wort für Dieb durch die Straßen brüllt und das Signal für Gefahr ausschreit, so gut wie jeder aus dem Haus rennt, um den Dieb zu fangen. Denn hier wird die ganze Klauerrei nicht für gut angesehen, es vertreibt natürlich die Touristen. Doch wenn die Leute schließlich den Dieb gefasst hatten, bringen sie ihn um. Einfach nur krass. Sobald man hier einen Dieb auf frischer Tat ertappt, wird er umgebracht. Denn es ist mehr als leicht, sich aus einem Mord rauszukaufen...
    War mehr als schockierend für mich.


    Zudem haben wir ganz viele verschiedene Geschichten zu Uganda selbst gehört, dem Präsidenten, dem Militär, den verschiedenen Tribes, alles hoch interessantes Zeug, aber wohl für hier sichtbar im Internet, als Geschichte wohl eher nicht geeignet. ;)

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  • 10Dec 2012

    29 Abschied 10.12.2012 Uganda —

    Entebbe, Uganda

    Beschreibung

    Am Montag Mittag, nach Stress reichem Essenswochenende mit all unseren Freunden hieß es Abschied nehmen.
    Zoe wird am Montagmittag wieder zurück nach Frankreich fliegen, dann nach England un dann Ende Januar wieder zurück nach Australien.
    Heißt nun für mich ich bin gaaaaaaaaaanz alleine im boarding house :(
    Ist aber nicht so schlimm, hab ja noch die ganzen Kinder und die Lehrer :)
    War nur sehr komisch, nach knapp 4 Monaten in denen Zoe und ich wirklich 24 Stunden Tag und Nacht verbracht haben, nun alleine in dem Raum zu schlafen ;)
    Wir hatten definitiv eine super Zeit zusammen und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich all das ohne sie geschafft hätte. Wir haben so viel zusammen unternommen, sind durchs Land gereist und vielleicht wäre all das alleine gar nicht so möglich gewesen!
    Naja war ein sehr dramatischer Abschied am Flughafen ;)

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  • 13Dec 2012

    30 Übernachtungsparty 13.12.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Da ich ja nun quasi ohne Zoe so ganz alleine im Boarding House bin, haben die Kinder und ich beschlossen zur Feier der Weihnachtsferien unsere letzte Nacht zusammen in meinem Zimmer zu verbringen. Also haben die Mädchen (Nany,Noella und Mimi) und die kleinen Jungs auf Matratzen in meinem Zimmer übernachtet. Natürlich gabs auch Pizza, Eis und ein Film!
    Toller Abend, mit tollen Kindern doch leider der letzte für mich mit ihnen :(

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  • 14Dec 2012

    31 Letzter Schultag 14.12.2012 Uganda —

    Nakawa, Kampala, Uganda

    Beschreibung

    Heute ist es dann soweit, es heißt Abschied nehmen von allen Kinder und Lehrern, da heute der letzte Schultag der Kindern vor den großen Weihnachtsferien ist und ich bald auch abreise.
    Zur Feier des letzten Tages führen die Kinder verschiedene Sachen auf. Die kleineren zum Beispiel ein Krippenspiel und ich singe 3 Lieder mit ihnen. Dann wird noch mehr gesungen und Klavier und Schlagzeug vorgespielt.
    Achja und als "Festtagsessen" gibts frisch gegrillte Ziege...mhhhh...(die wir nebenbei bemerkt gestern in der Schule lebend betrachtet haben, um sie dann heute zu essen..)

    Was für ein trauriger Tag...

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