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Trip in 260 Tagen ... um die Welt in 260 Tagen ... um die Welt 15.12.2013 - 02.08.2014   Die Welt ist rund. Denn dazu ist sie da. Ein Vorn und Hinten gibt es... Peter Menke (DE)
Andorra Argentinien Australien Brasilien Chile ... und 23 mehr

in 260 Tagen ... um die Welt

Folgen

Die Welt ist rund. Denn dazu ist sie da.
Ein Vorn und Hinten gibt es nicht.
Und wer die Welt von hinten sah,
der sah ihr ins Gesicht!
Erich Kästner

PROLOG
Weltreise......hmmmm, warum?
Die Idee entstand auf den Kapverden im Februar 2012.
Die "Rallye Humanitaire" nach Mauretanien im Dezember 2013 war eh schon längst geplant.
Ebenfalls fest stand schon seit meinem Besuch in Rio im Februar 2009 die Verabredung mit einem Argentinier am Maracana Stadium zum Endspiel Fußball WM Brasilien 2014. Deal: wir schmeißen im Halbfinale Brasilien raus - ihr, also Argentinien, werft Holland raus - Der Gewinner des Finales bekommt vom Verlierer ein Bier.
Erstaunlicherweise passten alle Termine prima zusammen.
Was lag also näher als diese beiden Reisen miteinander zu verbinden.
Sicher gibt es noch andere Gründe:
Midlifecrisis? Langeweile? Fernweh? Den Rest der Welt sehen solange die morschen Knochen noch mitmachen? Sicherlich auch der Reiz die Welt zu entdecken abseits der Neckermann Pauschalrouten. Ich weiß es ehrlich gesagt selbst nicht.
Als Inspiration diente sicherlich die Fernsehserie und das gleichnamige Buch von Michael Wigge "ohne Geld bis ans Ende der Welt", wobei ich die Variation mit Geld bevorzuge
Natürlich suche ich auch Antworten auf viele Fragen, (auch da diente mir ein Buch und die gleichnamige Fernsehreihe als Dennis Gastmann – mit 80.000 Fragen um die Welt) wie z. B.:
Wo gibt es den schlechtesten Wein (bisher unangefochten - Varadero/Kuba), die hübschesten Frauen ( bisher fifty fifty zwischen Istanbul/Türkei und Cali/Kolumbien), das schlechteste Essen (bisher Lasagne in Tabatinga/Brasilien oder nochmal Lasagne in Havanna und ein halber Hahn in Siboney/Kuba), das (für viele Deutsche) ekligste Essen (bisher Maden auf Sumatra, fliegende Ameisen in Uganda, Meerschweinchen in Ecuador und fritierte Heuschrecken in Bangkok), die schlechtesten Kellner (ebenfalls fifty fifty zwischen Bodrum/Türkei und Palenque/Mexiko), die bisher schlimmste Reiseerkrankung (Lungenentzündung in den Anden oder Typhus in Ecuador), die beeindruckensten Tierbeobachtungen (Quetzal in Panama, Anaconda in Ecuador und Tapire in Perú). Die schlechtesten Taxifahrer (bisher Indien/überregional) und die beste Wirtin (Frau Ohmm Jomsom/Nepal). Uneinholbar als beste Gastgeberin (Raquel Santiago/Kuba R.I.P.)
Ich weiß auch nicht wie lange die Reise dauert (geplant ist der Rückflug um den 28. August von New York um am 30.08. zuhause meinen Geburtstag zu feiern.)
Die Reiseroute soll sein:
Holland Belgien Frankreich Andorra Spanien Marokko Mauretanien Senegal Kenia Madagaskar Indien Nepal Tibet Hongkong Philippinen Vietnam Kambodscha Indonesien Papua Neuguinea Australien Neuseeland Fidjis oder Osterinseln Chile Argentinien Paraguay Uruguay Brasilien Bolivien US and A. Änderungen vorbehalten und sehr wahrscheinlich.
Sicherlich kann es sein, das die Tour früher zu Ende geht, da mir das Geld ausgeht, oder was wahrscheinlicher ist, ich es selbst mit mir allein nicht mehr aushalte.
1 1/2 Jahre Vorbereitung sind vorbei und es geht endlich los!

http://www.youtube.com/watch?v=u2pySXCmwpc

Means of Transport
Boot Bus / Truck Auto Zu Fuss Flugzeug Zug
  • 15Dec 2013

    1 Es geht los... 15.12.2013 Deutschland —

    Altstadt, DU, Deutschland

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  • 16Dec 2013

    2 Schnee und Glücksspiel 16.12.2013 Andorra —

    Andorra la Vella, Andorra

    Beschreibung

    Erster Stop: Andorra. Berge, Schnee und Russen die dem Glücksspiel frönen....na ja, nichts wie weiter!

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  • 19Dec 2013

    3 Andalusien... 19.12.2013 Spanien —

    Centro, Málaga, Spanien

    Beschreibung

    Sonne, 20 Grad...das ist irgendwie wie Spätsommer oder Früh-Frühling. Andalusien im Winter, die Orangen sind reif, die Weihnachtsterne blühen und kaum Touristen. Nur das Weihnachtsgedudel passt nicht so ganz. Das ich nochmal nach Hause zum Arbeiten muss fühlt sich eher an wie ein Coitus interruptus.......

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  • 27Dec 2013

    4 ...es geht weiter 27.12.2013 Spanien —

    Churriana, Málaga, Spanien

    Beschreibung

    ...nach einem kurzen Arbeitsaufenthalt zuhause, geht es jetzt richtig los. Die Sonne scheint, Musik von Alejando Sanz im Autoradio ... was will man mehr?

    http://www.youtube.com/watch?v=cZrrM3DyfGM

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  • 28Dec 2013

    5 The rock 28.12.2013 Gibraltar —

    Gibraltar, Gibraltar

    Beschreibung

    ...naechster Halt - Gibraltar. Jetzt ist auch Theo mit dabei. Very british hier. Einmal Fish n' Chips essen (lecker ist anders) und weiter geht's nach Tarifa. Heute treffen wir uns mit dem Rallyetross und morgen geht's auf die Faehre nach Marroko.

    http://m.youtube.com/watch?v=avNyvRyaDwo

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  • 29Dec 2013

    6 Fes 29.12.2013 Marokko —

    Ville Nouvelle, Fes, Marokko

    Beschreibung

    Fes...sind mit viel Glueck noch auf die Faehre gekommen und als letzte gestartet aber durch geschicktes navigieren (danke Philipp!) als erste angekommen und tragen das virtuelle gelbe Trikot. Wer gesagt hat, das Afrika warm ist hat gelogen. Nachts -1 Grad und wir haben im Zelt erbaermlich gefroren. Die Medina von Fes ist toll, das Gerberviertel stinkt wie die Hoelle und die Leute arbeiten unter unvorstellbaren Bedingungen.
    Die Strecke bisher ist relativ ereignislos (Riff Gebirge und mittlerer Atlas - Schwarzwald feeling) und mit 2 verlorenen Radkappen bei 29 Fahrzeugen kann man auch leben.

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  • 01Jan 2014

    7 Marrakesch 01.01.2014 Marokko —

    Ouahat Sidi Brahim, Marokko

    Beschreibung

    Marrakesch .... nachts 3 Grad. Scheiss Kaelte. Silvester mit franzoesischen Rentnern gefeiert. Der Djemaa el Nfa Platz heute war Marroko wie ich es mir vorgestellt habe - echt geil. Grillbuden, Schlangenbeschwoerer und Kinderboxen. Morgen gehts dann erst durch den hohen Atlas und dann in die Sahara.

    Fotos & Videos

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  • 05Jan 2014

    8 West Sahara 05.01.2014 Westsahara —

    Dakhla, Westsahara

    Beschreibung

    ...unsere Reise durch die West Sahara auf den Spuren von Antoine de Saint Exepury verlief relativ unspektakulaer. Die Naechte sind immer noch lausig kalt, die Tage aber mittlerweile schoen warm. Dafuer ist der Sternenhimmel unglaublich. bin ich im Reisemodus - die Landschaft und die Menschen aendern sich langsam, man gleitet dahin und man erkennt den Unterschied zwischen Urlaub machen und Reisen. Das Gebiet ist politisch umstritten, daher passiert man zahlreiche Polizei und Militaerkontrollen, die man am besten mit Kugelschreibern der Firma Schuelke beglueckt. Heut' wird gepackt (Kofferraum-Tetris) und morgen frueh geht's zur mauretaninschen Grenze.

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  • 06Jan 2014

    9 Nouadhibou 06.01.2014 Mauretanien —

    Nouadhibou, Mauretanien

    Beschreibung

    Mauretanien - an der Grenze, nach 7 Stunden Grenzprozedur, Fahrt durch ein 5 Kilometerstreifen Niemansland mit Minen. Es gibt nur eine schmale Piste als Durchfahrt. Dummerweise wandern die Minen mit den Sandduenen und man findet sie manchmal erst dann, wenn mal wieder ein Wildkamel draufgelatscht ist. Die Zoellner muessen mit Handys bestochen werden, dann gibt's auch einen Stempel. Die bestellte Militaereskorte kommt natuerlich nicht, war wahrscheinlich Teetrinken. Die islamische Republik Mauretanien ist eines der aermsten Laender der Welt, hier wurde erst 1980 die Sklaverei verboten!!! Fast alle Produkte die man kaufen kann (muss) stammen aus dem Ausland (Zwiebeln aus Holland, Tomaten aus Spanien, Huehnerteile aus Holland). Nouadhibou - Einladung zum Essen nach landesart. Man sitzt auf dem Boden, isst mit den Haenden. Couscous mit Zwiebeln und Hammel (?) oder Kamel (?). Man formt kleine Baellchen und stopft sie sich in den Mund. Essen zum selberbasteln quasi. Der Besuch im Kinderheim, nach der Begruessung durch staatliche Vertreter und den Vorstand von AEPN hat unglaublich Spass gemacht. Die Leute hier und in Deutschland leisten tolle Arbeit und es bleibt das Gefuehl, das wir mit dieser Aktion alles richtig gemacht haben. Anschliessend Fussballspiel im Zentralstadion (!) von Nouadhibou. Erwarteterweise gab es eine 6 zu 1 Klatsche.

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  • 10Jan 2014

    10 ...durch's wilde Mauretanien 10.01.2014 Mauretanien —

    Mauretanien

    Beschreibung

    Meinem ersten Wunsch dieser Reise habe ich mir erfuellt! In der Sahara unterm Sternenhimmel sitzen und der kleine Prinz von Saint Exepury lesen. Vier Tage in der Wueste hinterlassen Spuren an Menschen und Fahrzeugen. Auf der anderen Seite, unglaubliche Eindruecke und eine fantastische Landschaft, wie ich sie noch nie gesehen habe. Es gibt unendlich viele Landschaftsformen und Farben. Die Naechte sind immer noch lausig kalt. Unsere Militaereskorte wirkt mittlerweile auch deutlich entspannter und sieht die Tour auch eher als Sommerfrische.
    Die 2. Herausforderung Saharadurchquerung ist auch trotz der Strapazen unfall- und entfuehrungsfrei ueberstanden. Und das mit einem alten, nicht offroad geeigneten Gefaehrt - und warum...weil's geht. Cuisine und Toilet a la Desert sind etwas gewoehnungsbeduerftig. Ebenfalls Sauerkraut zum Fruehstueck. Dafuer gibt's zum Sonnenuntergang italiensche Hummersuppe von Feinkost Kaefer und die passende Musik von Enrico Caruso.

    www.youtube.com/watch?v=mlFr-uxl8R8

    und hier nochmal in bewegten Bildern:
    http://www.youtube.com/watch?v=6W43AKrhWQE

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  • 12Jan 2014

    11 Autoverkauf 12.01.2014 Mauretanien —

    La Capitale, Nouakchott, Mauretanien

    Beschreibung

    ...Hauptstadt von Mauretanien. Unser dickes Zebra hat uns brav und mit nur einmal festfahren bis hierhin getragen - 58011 Kilometer (stolz!). Jetzt heisst es mit einer Traene im Knopfloch Abschied nehmen. Verkauf der Fahrzeuge an einen Haendler (unser Zebra erziehlt den zweithoechsten Preis...nochmal stolz!!) 955,-- € fuer die Kinderheime und Strassenkinderprojekte von AEPN. Zum Abschied von Mauretanien gab es mal wieder endlosen Papierkram und ewige Wartezeiten in der senelagesischen Botschaft. Dadurch viel unser Besuch beim Strassenkinderprojekt leider aus.

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  • 13Jan 2014

    12 Nacht im Niemandsland 13.01.2014 Senegal —

    Diama, Senegal

    Beschreibung

    ...nach dem die buerokratischen Huerden ueberwunden sind (haha, so haben wir gedacht) - 60 neue Passbilder auf die schnelle an der Hauswand geknipst und 60 mal die dritte Seite vom Pass fotokopiert (warum auch immer), geht es auf, Richtung Grenze zum Senegal. Da unser dickes Zebra schon abgeholt wurde, fahren wir mit Benny und Flo mit. Bisher ist die ganze Rallye eigentlich ohne groessere Probleme verlaufen, das sollte sich jetzt aendern. Der Zoellner war wohl mit dem gebotenen Schmiergeld nicht einverstanden und macht kurzerhand Feierabend. Das bedeutet fuer uns 9 Stunden Wartezeit und im Niemandsland (wo es, wie der Name schon sagt nix gibt) uebernachten, bis der Arsch am naechsten Tag wieder Bock hat zu arbeiten. Mein Vorschlag auf Gewaltanwendung wurde leider abgelehnt. Also pennen auf der Bank des Buschtaxis oder auf dem Boden. Retter in der Not sind die Expeditionsopis die noch jede Menge Wurst, Knaeckebrot und Senf(!) dabei haben. Eine barmherzige Seele hatte uns noch eine Flasche Riesling spendiert - Festmahl im Niemandsland. Am naechsten Morgen geht's dann endlich weiter nach Saint Louis im Senegal.

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  • 14Jan 2014

    13 Zebrabar 14.01.2014 Senegal —

    Saint Louis, Senegal

    Beschreibung

    Senegal - Landschaft und Leute aendern sich dramatisch. Alles ist gruen, Warzenschweine auf der Strasse, die Frauen in bunten Kleidern, man sieht viel mehr lachende Menschen. Was fuer ein Unterschied zur Tristesse in Mauretanien. Am Abend in der Zebrabar lassen wir es richtig krachen. Tanz und Livemusik, habe das grosse Vergnuegen mitzuspielen (wie die blauen Flecken am naechsten Tag zeigen, ist Djembe nicht mein Instrument).

    Die Dust n' Diesel Rallye ist vorbei und es ist an der Zeit danke zu sagen:
    -Danke an alle Rallyeteilnehmer fuer 21.019 € aus dem Autoverkauf + 3.322 € an Spenden + 6250 Dirham + 520 Ouguiya - alles fuer die Weisenhaeuser- und Strassenkinderprojekte von AEPN
    -Danke an Florian fuer die souveraene Leitung und das er alle sicher an's Ziel gebracht hat!
    -Danke an Gerit fuer ihr Engagement fuer die AEPN
    -Danke an Theo, meinen kongenialen Beifahrer, (Nacht)Fahrer und Versorger
    -Danke an Opi fuers filmen (gefuehlt 1000 Stunden), wir sind gespannt, was der bayerische Rundfunk daraus macht
    -Danke an Regina fuers Schmiergeld-Handy, ich werde bestimmt einen koruppten Zoellner oder Polizisten damit gluecklich machen
    -Danke an Bernd fuer den letzten Cuba Libre in der Zebrabar (der zuviel war)
    -Danke an Eiko, der uns die Gewissheit gab anzukommen
    -Danke an die Expeditionsopis fuer Wurst, Knaeckebrot und viel Spass..Avanti Diletanti!
    -Danke an Andy und Norbert vom Team Coyote, mit denen wir eine extrem geile Zeit hatten (auch wenn wir euer Wolof nicht immer verstanden haben)...passt schoa!
    http://www.aepn.de/de/aktuelles/news/dust-and-diesel-rallye-dezember-2013.html

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  • 16Jan 2014

    14 Dakar 16.01.2014 Senegal —

    Thiaroye Gare, Dakar, Senegal

    Beschreibung

    Dakar - der Riesenmoloch empfaengt uns mit Laerm, Stau und nervigen (hello my friend) Verkaeufern. Unser Hotel an der Plage de N'gor wirkt wie ein Ruhepol, bewacht vom Schniepelschnapper (siehe Foto). Ausser einem Abstecher in's Zentrum und zu vorgelagerten Insel N'gor gibt es nicht wirklich viel zu tun. Das Zentrum wirkt, im Gegensatz zu den chaotischen Aussenbezirken langweilig aufgeraeumt. Morgen geht es auf Richtung Suedsenegal und zum ersten Mal auf dieser Reise allein. Dann heisst es eine Woche franzoesisch bueffeln. Die letzten Wochen haben gezeigt, das es ohne franzoesisch Kenntnisse im frankophilen Teil Afrika echt schwer wird.

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  • 19Jan 2014

    15 Saly Portudal = Saint Tropez? 19.01.2014 Senegal —

    Mbour, Senegal

    Beschreibung

    Saly Portudal - angeblich das Saint Tropez des Senegal ( Dakhla in der Westsahara sollte ja auch das Ibiza von Marokko sein). Na ja, mich erinnert es eher an Pattaya in Thailand mit franzoesischen Rentnern, dekoriert mit viel Muell. Endlich, endlich ist es auch in der Nacht schoen warm, das hat sich aber auch bei den Fliegen und Moskitos rumgesprochen. Wirklich interessant sind nur die Livebands - kubanische Einfluesse sind unueberhoerbar. Habe langsam genug von nervigen Schleppern, weiter gehts Richtung Sueden.

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  • 24Jan 2014

    16 Sine Saloum Delta 24.01.2014 Senegal —

    Senegal

    Beschreibung

    Sine Saloum Delta Nationalpark - ein bisschen enttaueschend, Mangroven und ein paar Voegel. Dafuer ist Joal Fadiout um so interessanter. Inseln aus Muschelschalen (Polder quasi). Danke an Pierre der mir hier viel gezeigt hat (alles gute fuer deine Hochzeit). Besonders interessant ein muslimisch/ christlicher Friedhof - Platzmangel machts moeglich. Ebenfalls interessant - der groesste Baobab (Affenbrotbaum), gleich dreifach praemiert - als der aelteste, groesste und der mit den meisten Schnickschnackverkaeufern. Sehenswert auch der riesige Markt und Tiermarkt im Dorf N'geniene.
    http://www.youtube.com/watch?v=K6meTt76Nis

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  • 25Jan 2014

    17 Stopover Nairobi 25.01.2014 Kenia —

    City Square, Nairobi, Kenia

    Beschreibung

    Stopover in Nairobi - weiter gehts nach Madagaskar

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  • 26Jan 2014

    18 Suche nach dem haesslichsten Tier der Welt 26.01.2014 Madagaskar —

    Antananarivo, Madagaskar

    Beschreibung

    Madagaskar empfaengt mich sehr freundlich und erfreulich problemlos. Das alle afrikanischen Zoellner korrupt sind, hat sich wohl noch nicht bis hierhin rumgesprochen. Auch sonst hat man eher den Eindruck in Asien zu sein den in Afrika. Meine sprachlichen Probleme setzen sich leider hier fort, es ist mittlerweile das 4. Land in dem (mit mir) franzoesisch gesprochen wird. Mein franzoesisch lernen hat bisher nur dazu gefuehrt, das ich versuche mit einem franzoesisch/spanisch/kizuaheli Kauderwelsch mit den Leuten zu kommunizieren (mit wechseldem Erfolg, wobei sich die Leute hier wirklich Muehe mit mir geben). Es scheint so, als bliebe die franzoesische Sprache wohl den Franzosen vorbehalten.
    Morgen geht's auf in den Dschungel und zur naechsten Herausvorderung...der Suche nach dem haesslichsten Tier der Welt.

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  • 30Jan 2014

    19 Andasibe Nationalpark 30.01.2014 Madagaskar —

    Madagaskar

    Beschreibung

    Drei Stunden Autofahrt nach Andasibe. Das Gefuehl nicht mehr in Afrika sondern in Asien zu sein verstaerkt sich immer mehr. Vor allen Dingen - im Vergleich zu Aegypten, Mauretanien und dem Senegal - kein Muell, gar kein Muell! Die ganze Insel sieht aus wie frisch gefegt. Dazu kommt das alle Autos hier in einem passablen Zustand sind (fuer den deutschen TUEV wuerde es aber bei den meisten doch nicht reichen).
    Der Andasibe Mantadia Nationalpark - Primaerregenwald (mit dem dazu gehoerigen Regen) jede Menge Lemurenarten, kaum Leute, mit Jean Remi einen Biologen als Guide, wohnen im Holzverschlag bei Madame Marie und jeden Morgen wird man von den Rufen der Indris geweckt (groesste Lemurenart, wer den Ruf einmal gehoert hat wird ihn nicht vergessen), aber....keine Rose ohne Dornen, es gibt auch Leeches (Blutegel): Drecksviecher, genau so nervig wie Moskitos. Ich fuehle mich sehr wohl in meiner Bretterbude mit WLAN. (Das gibt's aber nur wenn es den Strom gibt, was so alle 3 Tage der Fall ist).

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  • 02Feb 2014

    20 Kirindy Reservat 02.02.2014 Madagaskar —

    Morondava, Madagaskar

    Beschreibung

    Antsirabe - Morondava - Kirindy Reservat. Drei Tage im Auto, erst durch's angenehm kuehle Hochland. Hier an der Kueste am Kanal von Mozambik ist es dagegen bruetend heiss. Durch die noch andauernde Regenzeit sind viele Strassen ueberschwemmt, so das wir fuer die letzten 100 Kilometer wieder ein Allradfahrzeug brauchen. Das Wasser kommt dabei manchmal bis zur Fensterkante. Lustig sind die Flussueberquerungen, da die (einspurigen) Bruecken auch unter Wasser sind.
    Die Landschaft ist spektakulaer und gepraegt durch viele Baobabbaeume. Ein weiteres Highlight ist der Kirindy Forest den mir Sylvio (Deutschstudent aus Antananarivo) in Tages- und Nachtwanderungen gezeigt hat. Hier fuer nochmal ein riesengrosses danke schoen! (@Sylvio - ich kann keine Spaghetti mit Tomatensosse mehr sehen).
    Diverse tag- und nachtaktive Lemurenarten, Schlangen, Chamaeleons und, und, und! Aber unertraeglich heiss und statt Blutegeln gibt's hier Pferdefliegen (Bremsen)...genau so aetzend. Spannend ist das Fernsehprogramm am Abend, chinesische Soapoperas franzoesisch syncronisiert.
    Interessant sind auch die Graeber des Sakalava Stammes auf denen abgebildet ist, was im Leben fady d. h. tabu ist (siehe Fotos). Demnach geht's dort im Jenseits hoch her.

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  • 07Feb 2014

    21 Moromanga bis zum Ranomafana Nationalpark 07.02.2014 Madagaskar —

    Madagaskar

    Beschreibung

    ...und wieder zwei Tage Autofahrt zum Ranomafana Nationalpark. Der groesste Nationalpark Madagaskar und zu 70 % unerforscht.
    Mittlerweile bin ich nicht mehr allein unterwegs, sondern habe nette Begleitung, Natalia und Mischa aus Russland. Von dem haesslichsten Tier der Welt ist leider immer noch nichts zu sehen gewesen.

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  • 09Feb 2014

    22 King Julian auf der Spur 09.02.2014 Madagaskar —

    Madagaskar

    Beschreibung

    Der fuenfte und letzte Nationalpark - Isalo. Eine voellig andere Landschaft, fast wie im Western. Man meint John Wayne kommt jeden Augenblick um die Ecke galoppiert. Beim Wandern uebers Hochplateau sieht man viele Graeber des Bara Stammes. Das voruebergehende Bestatten in den Hoehlen ist Teil des Ahnenkult der Baras. Wenn die Leichen verwest sind werden die Knochen dann in die entgueltige Gruft gebracht.
    Hier hat uns dann auch zum ersten Mal die Regenzeit richtig erwischt und es goss aus Kuebeln, aber das kann den wackeren Wanderer ja nicht schrecken. In den Schluchten und Oasen leben Katta Lemuren (besser bekannt als King Julian aus dem Film Madagaskar). Am naechsten Tag in Toliar heisst es dann Abschied nehmen von Sa-Sa, der mich ueber 2 Wochen und 3000 Kilometer kreuz und quer durch Madagaskar begleitet hat.
    Hier im Sueden gibt es uebrigens keine Busse mehr als Taxi- Brousse (Busch Taxi), 10 Mann im R4 plus Gepaeck ist echt sehenswert und waere was fuer "Wetten das".

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  • 13Feb 2014

    23 Relaxen in Ifaty 13.02.2014 Madagaskar —

    Ifaty, Madagaskar

    Beschreibung

    Von Toliar sind es zwei Stunden mit dem Jeep ueber uebelste Piste bis nach Ifaty. Die Anwohner erinnern eher an Wegelagerer, da sie ueber Nacht die Loecher in der Strasse groesser machen und dann tagsueber helfen die Autos aus den Loechern zu befreien (gegen ein kleines Entgelt versteht sich). In der Naehe gibt es einen Strand an dem man massig Eierschalen findet. Sie stammen vom Elefantenvogel, ueber 3 Meter hoch, 400 Kilo schwer, der groesste Vogel der je gelebt hat, vermutlich ausgerottet im 17. Jahrhundert.
    Ifaty - Jetzt heist es nach fast 2 Monaten zum ersten Mal - Schwimmen im Meer und ich kann einem meiner liebsten Hobbies froenen: herumlungern da wo's warm ist.
    Es ist hier paradiesisch, Bungalow direkt am Strand, segeln mit einer Piroge wie vor 2000 Jahren, Schnorcheln, Fische angucken und am Abend (nach einem phaenomenalen Sonnenuntergang) frische Langusten essen. Leider muss ich mich dann von Natalia und Mischa verabschieden, mit denen ich eine prima Zeit hatte.

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  • 15Feb 2014

    24 zurueck in Antananarivo 15.02.2014 Madagaskar —

    Isoraka, Antananarivo, Madagaskar

    Beschreibung

    Nach drei Wochen kreuz und quer durch Madagaskar bin ich wieder zurueck in der Zivilisation, da muss man sich doch erst einmal ein Fussballspiel angucken, aber stilecht auf den billigen Plaetzen mit einer Dose Bier in der Hand. CFA Champions League Qualifikation das madagasische gegen das seychelllli...aeh wie auch immer Team.
    Das haesslichste Tier der Welt, das Aye Aye oder Fingertier hab' ich leider nicht zu Gesicht bekommen, deshalb gibt es auch nur ein Archivfoto (siehe Fotos).
    Morgen verlasse ich Afrika und es ist an der Zeit ein kleines Fazit zu ziehen:
    -Afrika lehrt Geduld!
    -In Afrika werden Entfernungen nicht in Kilometer sondern in Zeit angegeben.
    -"Keiner wird schneller bescheiden als ein Reisender" sagt Michel Wigge und dem kann ich nur zustimmen!
    -Strom zu haben ist toll!
    -Wer sagt Geld stinkt nicht hat noch nie an madagasischem Geld gerochen (die Scheine werden immer am Koerper getragen).

    Ich habe eine fantastische Insel und ihre Menschen kennengelernt, die mich zutiefst beeindruckt hat. Das Land hat mit extremsten Problemen zu kaempfen, es gehoert zu den fuenf aermsten Laendern der Welt, den letzten Ausbruch der Pest gab es hier im letzten Dezember, im Sueden gibt es bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskraeften und Viehdieben(!) und das Land schwebt seit dem Beginn der politischen Krise im Jahre 2009 permanent am Rande des Buergerkrieges. Ich hoffe das Madagaskar nach der Wahl des neuen Praesidenten in diesem Januar auf eine bessere und friedlichere Zukunft zusteuert, diese Aufbruchstimmung ist ueberall zu spueren.

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  • 16Feb 2014

    25 Stopover Mauritius 16.02.2014 Mauritius —

    Plaine Magnien, Mauritius

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  • 17Feb 2014

    26 Bollywood/Bombay 17.02.2014 Indien —

    Friends Colony, Mumbai, Indien

    Beschreibung

    Bombay - nach ca. 5 Jahren wieder in Bombay. Dieses Mal zusammen mit Hansi. Hansi's Geburtstag feiern wir im legendaeren Cafe Leopold. Das Leopold gelangte durch die Anschlaege von 2011 zu trauriger Beruehmtheit (man sieht immer noch die Einschussloecher).
    Dem Cafe wurde mit dem Buch Shantarm ein gebuehrendes Denkmal gesetzt (der Tip fuer alle Indienreisenden).
    Unser Besuch in den Bollywoodstudios entpuppt sich leider als totaler Reinfall. Der einzige Hoehepunkt war, als ich beinahe in die Aufnahme einer drittklassigen Soapopera gelatscht bin und damit kurz das Filmteam in Wallung versetzt habe.
    http://www.youtube.com/watch?v=zINStW_z-lk

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  • 19Feb 2014

    27 Hampi - Ruinen, Freaks und Ganja 19.02.2014 Indien —

    Matur, Indien

    Beschreibung

    Indien ist immer noch Reisen fuer Fortgeschrittene. Hitze, Dreck und Menschen, Menschen, Menschen (Bombay zum Beispiel hat ca. 21 Millionen Einwohner) - wobei es hier im Sueden sicherlich alles einfacher ist als in Indiens Norden. Da wirkt Hampi nach einer langen Bus-, Transporter-, Tuktuk-, Paddelbootreise wie eine gruene Oase voller Freaks auf der Suche nach der spirituellen Erweckung. Vor allen die Freakdamen (stillecht in indische Saris gehuellt) laufen mit glueckselig verzuecktem Gesichtsausdruck herum, auf der Suche nach der Erleuchtung. Es gibt reichlich Ganja zu rauchen, das wohl dabei helfen soll. Hampi wirkt ein bisschen wie Varansi light fuer Rucksacktouristen. Trotzdem ist es hier sehr schoen und entspannend.

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  • 22Feb 2014

    28 Stopover Bangalore 22.02.2014 Indien —

    D Souza Layout, Bangalore, Indien

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  • 23Feb 2014

    29 Cochin 23.02.2014 Indien —

    Valummel, Kochi, Indien

    Beschreibung

    Cochin, die angeblich schoenste Kolonialstadt Indiens, na ja.
    Ein paar hollaendische Gebaeude und das juedische Viertel voller Schnickschnackgeschaefte.Man darf also getrost sterben ohne Cochin vesehen zu haben.
    Wirklich witzig sind die Unterhaltungen zwischen Hansi und den Kellnern. Das hat was von Loriot.
    Deshalb ein kleiner Exkurs zum Essen in Suedindien:
    Fruehstueck, Mittagessen, Abendessen fuer alle - scharf bis extrascharf
    Moslems - kein Schweinefleisch, kein Alkohol
    Hindus (ausser den Vegetariern) - kein Rindfleisch, duerfen Alkohol trinken und Schweinefleisch essen, tuen es aber nicht.
    Christen, Hansi und Peter - duerfen alles, kriegen es aber nicht.
    Also der kleinste gemeinsame Nenner fuer alle: Huhn
    Alkohol kauft man in abgedunkelten Kaschemmen (@ Norbert und Andy - wie in Dakhla, Westsahara) wo sich Hindus, Christen und Moslems friedlich vereint die Kante geben.

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  • 25Feb 2014

    30 ...mit dem Hausboot auf den Backwaters 25.02.2014 Indien —

    Mullakkal, Alappuzha, Indien

    Beschreibung

    Kearala Backwaters, sicherlich der Hoehepunkt des Indientrips.
    Wir haben uns fuer drei Tage ein traditionelles Hausboot gechartert und gleiten damit langsam durch die Kanaele der Backwaters. Die Gegend ist erstaunlich dicht besiedelt aber wunderschoen. Zu Essen gibt es Curry vom Bananenblatt - mit den Fingern zu essen. (Ich bin dazu zu bloed und benutze Besteck, nachdem ich schon mit dem Couscous in Mauretanien eine Riesensauerei veranstaltet habe).
    Aryurvedabuden gibt es ueberall, aber wir setzen doch lieber auf innere Reinigung mit "Old Monk Rum" (drei Tage in Blechfaessern gereift), anstatt uns literweise Oel ueber die Ruebe kippen zu lassen.
    Uebrigens erkennt man die Damen die deswegen herkommen sehr einfach am immer noch oeligen Kopf.

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  • 27Feb 2014

    31 Periyar Tiger Reserve 27.02.2014 Indien —

    Mlappara, Indien

    Beschreibung

    Periyar Tiger Reserve in den West Ghats, die naechste Herausvorderung - die Suche nach dem Tiger. Nach meinen gescheiterten Versuchen 2005 und 2010 in Indien und Nepal ist uns leider auch dieses Mal keine Mietzekatze vor die Linse gelaufen. Aber trotzdem gibt es einiges zu sehen, eine Rotmanguste, ein Gaurbulle (das groesste Rind der Welt mit ueber einer Tonne Gewicht), Nilgiri Languren (endemisch in den West Ghats) und wilde Elefanten. Die machten einen ziemlich friedlichen Eindruck, sind aber gemeingefaehrlich und verantwortlich fuer ca. 400 Tote im Jahr (mehr als Tiger, Kobra und Krokodile zusammen). Das ist sicherlich ein Preis fuer die Ueberbevoelkerung (in Indien leben ueber eine Milliarde Menschen), die den Wildtieren immer mehr Platz nimmt.
    Am Donnerstag dann findet das grosse Thaipusam Hindu Festival Shiva zu Ehren statt, bei dem sich Buesser Speere und Angelhaken durch Wange und Zunge stecken. Die Pilger sind durch Trommeln in Trance versetzt und die Wunden bluten nicht.
    Es hoert sich zwar nicht so an, aber das ganze ist ein ziemlich lustiges Familienfest.

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  • 01Mar 2014

    32 Goa 01.03.2014 Indien —

    Vagator, Indien

    Beschreibung

    Goa - zum zweiten Mal, ein prima Abschluss fuer unseren Indientrip.
    Viele sind hier auf der Suche nach ihrem spirituellen Indienbild, wir widmen uns ganz der Meditation und dem Trinken exotischer Biersorten, was (in der ehemaligen portugiesischen und christlich dominierten Kolonie) auch kein Problem ist.
    Highlight ist hier sicherlich Ingo's Nightmarket (der heisst wirklich so), wo sich vom russischen Pauschaltouristen bis zum Althippie ganz Goa trifft.
    Zeit ein Indien Fazit zu ziehen:
    -Die Inder waren zu uns entweder extrem unfreundlich oder extrem freundlich, wengleich auch etwas devot.
    -Ich hoffe ich habe auf dieser Reise genug Karmapunkte gesammelt, um nicht nach dem Hinduglauben als Kanalratte wiedergeboren zu werden.
    -Wie in jedem Land mit einer wenig strikten Lebensmittelverordnung sind Durchfallerkrankungen hier an der Tagesordnung und es hat mich zum dritten Male hier nicht erwischt (Rekord, alle Indienreisenden wissen das zu wuerdigen)
    -Masala Chai (Tee mit Milch und Gewuerzen)- lecker, lecker, lecker
    -Im Gegensatz zu Afrika kann man hier ueberall auch nachts rumlaufen ohne immer aufzupassen zu muessen, das man nicht ueberfallen wird. (fuer Frauen glaube ich trotzdem nicht empfehlenswert)
    Trotzdem das schraegste, stressigste, exotischte und abgefahrenste Land das ich kenne und in 100 Jahren nicht verstehen werde. (Ich darf gar nicht daran denken, das Indien Atomwaffen hat, ATOMWAFFEN!!!)

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  • 04Mar 2014

    33 Kathmandu 04.03.2014 Nepal —

    New Baneshwor, Kathmandu, Nepal

    Beschreibung

    Kathmandu, einer der wenigen Orte dieser Reise dich ich bereits kenne. Es ist jedesmal eine Freude hier anzukommen. Hier bin ich immer extrem freundlich empfangen worden, so auch dieses Mal.
    In Indien ist alles immer unendlich schwer, in Nepal geht alles kinderleicht. Es hat auch nichts mit der Religion zu tun, die Nepalis sind auch ueberwiegend Hindus. Im Gegensatz zu meinem ersten Besuch im Jahre 2005, als ich in den Putsch des Koenigs reinstolperte, sind jetzt ausser den Bergsteigern relativ viele Touristen hier.
    Leider ergibt sich hier auch das erste groessere Problem dieser Reise:
    Obama hat sich mit dem Dalai Lama getroffen, deshalb haben die Chinesen die Grenze nach Tibet geschlossen. Hmmmmm, mal sehen wie es jetzt weitergeht.

    http://www.youtube.com/watch?v=7roRW3KubqY

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  • 06Mar 2014

    34 Flug zum Everest - das Dach der Welt 06.03.2014 Nepal —

    Khumjung, Nepal

    Beschreibung

    Auf Mischas Rat fliege ich mit einer kleinen Maschine zum Everest - faaaaantastisch. Fuenf Achtausender, - Everest, Makalu, Lhotse, Cho-Oyu, Shisha Pangma, eine ueberwaeltigende Kulisse. Apropos Everest - Everestbier, weit verbreitet in Nepal, schoener Name schmeckt wie Yakpisse.

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  • 09Mar 2014

    35 Hongkong 09.03.2014 Hong Kong —

    Hong Kong, Hong Kong

    Beschreibung

    Hongkong - manchmal ist die Umstellung noch groesser, wenn man nicht von Zuhause kommt, sondern aus einem anderen Land (in diesem Fall Nepal). In Kathmandu gibt es bestenfalls zwischen 6 und 10 Stunden Strom am Tag und man hat sich daran gewoehnt. Da haut es einen um wenn, man dieses Lichtermeer hier sieht. Auch die staendigen Durchsagen an jeder Rolltreppe (schoen festhalten, damit man nicht auf die Fresse fliegt) und die hilfreichen Geister die an jeder Faehr- oder Metrostation stehen und einem helfen, wenn man so wie ich zu bloed ist die Karte richtig in den Automaten zu stecken.
    Kanton Chinesen essen wirklich alles. Meine Favoriten, ganzes Huhn im Gartopf (siehe Foto), fritierte Mehlwuermer, und getrocknete Quallen. Auf dem Markt geht die Nahrungsmittelabteilung nahtlos in die Haustierabteilung ueber und man weiss nicht wo die Grenze ist. Das ist nach dem eher vegetarisch orientierten Indien echt krass.
    Mein persoenlicher Favorit: Echt lecker: Dim Sum! Warum man dazu Tee trinkt ist mir schleierhaft. Ansonsten hat's mir hier eigentlich ganz gut gefallen, und die Aussicht von Kowloon auf Hongkong Island ist echt ein Knaller. Leider spielt das Wetter nicht so richtig mit, kalt und nass.

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  • 12Mar 2014

    36 Stopover Manila 12.03.2014 Philippinen —

    Quiapo, Manila, Philippinen

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  • 12Mar 2014

    37 Boracay Island - Beachlive und Reiseblues 12.03.2014 Philippinen —

    Malay, Philippinen

    Beschreibung

    Boracay Island
    Mein erster Eindruck der Philippinen ist eher ernuechternd.
    Der Strand ist wunderschoen und die Sonnenuntergaenge sind bombastisch. Leider ist Boracay DAS Ziel fuer (hauptsaechlich) japanische und koreanische Neckermaenner. 4 Kilometer Strand, 150 Restaurants und ca. 5000 Touristen (und alle sturzlangweilig). Oh man, so habe ich mir das nicht vorgestellt (haette ich mich besser mal im Vorfeld ein bisschen schlau gemacht).
    Das Essen ist fuer den in anderen asiatischen Laendern verwoehnten Gaumen mehr als maessig und erinnert mehr an Kuba als an Asien.
    Die Leute hier machen den Eindruck als waeren sie von den ganzen Touris genervt, dementsprechend lustlos wird man auch behandelt. Hier taucht auch zum ersten Mal auf dieser Reise das (erwartete) Problem auf, das man als Alleinreisender im Restaurant haeufig uebersehen wird.
    Es gibt jede Menge Livemusik, eigentlich ganz gute Musiker, die aber nur Stuecke covern von Celine Dion ueber Gypsi Kings bis zu Guantanamera. Wuerck!
    Naja jetzt muss ich hier 1 1/2 Wochen Zeit totschlagen bis ich endlich meine Tour in's Palawan Archipel antreten kann.
    Dort hoffe ich dann auch eine ganz andere Seite des Landes und der Philipinos kennenzulernen.

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  • 21Mar 2014

    38 Coron 21.03.2014 Philippinen —

    Coron, Philippinen

    Beschreibung

    ...hier gefaellt's mir doch schon viel besser. Coron, Kleinstadt abseits der normalen Tourirouten. Die Stadt wurde vom Taifun Yolanda im letzten November schwer getroffen. Yolanda war einer der staerksten tropischen Wirbelstuerme aller Zeiten mit ueber 6000 Toten. Ueberall wird wieder aufgebaut.
    Von den Schaeden ist kaum noch was zu sehen, bei Einheimischen und Auslaendern ist es aber natuerlich immer noch das Gespraechsthema.

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  • 27Mar 2014

    39 Paradies gefunden! 27.03.2014 Philippinen —

    El Nido, Philippinen

    Beschreibung

    Atemberaubend, unvergleichbar, paradiesisch, urspruenglich, dramatisch schoene Landschaften - 6 Tage auf Tao Expedition mit dem Auslegerboot - durch eines der abgeschiedensten Gebiete der Philippinen: das Palawan Archipel, abseits aller Touristenrouten. Und das mit der tollsten siebenkoepfigen philippinischen Crew, die ich mir vorstellen kann (+ Tiger, dem Bootshund). Um das ganze noch zu toppen 24 Mitreisende aus zwoelf Laendern (England, Schottland, Polen und Ex Yugoslawien bzw. USA, Frankreich, Deutschland, Holland, Kamerun und Benin bzw. Frankreich, Australien, Suedafrika, Schweden) - die offenste, freundlichste und harmonischte Truppe die ich bisher erlebt habe...go with the flow!
    Und, last not least: mit Romi einer der besten und sympatischten Guides die ich jemals kennengelernt habe, der uns sicher durch's Palawan Archipel gefuehrt und uns mit seiner ruhigen Art die tolle Arbeit die Tao dort fuer und mit den Inselbewohnern leistet gezeigt hat. Und ich bin total happy das ich daran teilnehmen und dadurch dieses Projekt ein bisschen unterstuetzen konnte.
    Hier ein paar Eindruecke aus der Arte Reportage

    www.youtube.com/watch?v=PMcrlLiGzIo

    und hier ein paar Impressionen unserer Tour:

    https://www.facebook.com/photo.php?v=10202303480322158&set=vb.1045895049&type=3&theater

    Auf unseren Abschiedsparty in El Nido habe ich dann noch das Vergnuegen ein bisschen mit der oertlichen Band zu jammen.
    Der Abschied faellt allen extrem schwer. Da hilft es, das ich noch 4 - 5 Tage weiter zusammen mit Alian aus Holland reise und mich dann auf Borneo wieder mit Alex aus Schweden treffe.

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  • 28Mar 2014

    40 Puerto Princesa 28.03.2014 Philippinen —

    PPC, Philippinen

    Beschreibung

    Es faellt einem schon schwer nach der Tao Expedition wieder 'runterzukommen.
    Aber in dem wirklich nicht besonders schoenen Puerto Princesa gibt es einen unterirdischen Fluss, der zu einem der 7 neuen Weltwundern der Natur gekuert wurde. Sehr nett und die Millionen von Fledermauesen sorgen fuer eine tolle Geraeuschkulissen. Ansonsten ein Riesenrummel, Disneyland fuer Filipinos.

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  • 29Mar 2014

    41 Cebu City 29.03.2014 Philippinen —

    Cebu City, Philippinen

    Beschreibung

    Cebu City, zweitgroesste Stadt der Philippinen. Es gibt nicht viel zu sehen, ausser ein paar Reste von spanischen Kolonialgebaeuden.Cebu taugt maximal als Sprungbrett zu den tollen Sachen, die es in der Umgegend gibt.

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  • 31Mar 2014

    42 Kobolde und Schokoladen-Huegel 31.03.2014 Philippinen —

    Carmen, Philippinen

    Beschreibung

    Merkwuerdige Huegel die planlos in der Landschaft rumstehen. Keine Ahnung wie man auf den Namen Chocolate Hills gekommen ist, sieht auf jeden Fall toll aus.
    Gleich um die Ecke im Regenwald gibt es das Tarsier-Sanctury. Ein Naturschutzgebiet wo man eines der kleinsten Saeugetiere der Welt beobachten kann - den Koboldmaki. Sie messen ca. 12 cm und wiegen ca. 110 Gramm. Dafuer springen sie aber bis zu fuenf Meter weit. Sie sind die einzigen reinen Fleischfresser unter den Primaten und lassen sich nicht in Gefangenschaft halten, sondern bringen sich um (also schlau sind sie auch).

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  • 01Apr 2014

    43 Jaws - der (blaue) Hai 01.04.2014 Philippinen —

    Oslob, Philippinen

    Beschreibung

    ...therapeutisches Delfinschwimmen ist was fuer Luschen. Der echte Mann schwimmt mit dem grossen Blauen.
    Der Walhai (und dann gleich acht Stueck davon) ca. 11 Meter lang und
    6 Tonnen schwer... und dabei sanft wie ein Schosshuendchen (er ernaert sich nur von Plankton und kleineren Fischen).
    Und das beste ist, da alle Filipinos sich nicht trauen und/oder nicht schwimmen koennen, waren nur Alian, unser Bootsfuehrer, ein Kameramann vom Fernsehen und ich im Wasser bei den Haien.
    Eine unglaubliche Erfahrung sich diesen Giganten bis auf 2 - 3 Metern zu naehern. Man muss nur aufpassen, das man von der Schwanzflosse keinen mitbekommt.

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  • 04Apr 2014

    44 Wundervolle Tage auf Borneo 04.04.2014 Malaysia —

    Industrial Zone 13 (Iz 13), Tuaran, Malaysia

    Beschreibung

    Wundervolle Tage in Tuaran, Borneo. Im Haus meiner guten alten Freunde aus meiner Istanbuler Zeit, Ayfer und Mathieu.
    Super Essen und Gin Tonic auf der Terasse. Es ist schoen mal wieder in einem richtigen Haus bei Freunden zu naechtigen. Mir werden unsere langen Unterhaltungen fehlen.

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  • 07Apr 2014

    45 Sepilok - Orang Utan Rehabilitation Center 07.04.2014 Malaysia —

    Sepilok, Sandakan, Malaysia

    Beschreibung

    Sepilok, das Orang-Utan Rehabilitation Center - hier werde Orang-Utans ausgewildert und an das Leben in Freiheit gewoehnt. Zwei Mal am Tag ist Fuetterung und alle man kann sie auf der Plattform beobachten. Sie sind frei, trotzdem hat man das Gefuehl im Zoo zu sein. Aber ich habe ja noch die Hoffnung hier auf Borneos welche in Freiheit zu erleben. Zumal die Orang-Utans und Nasenaffen die einzigen der grossen Affen und Halbaffenarten sind, die ich noch nie in Freiheit zu Gesicht bekommen habe.

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  • 09Apr 2014

    46 Dschungelcamp Borneo 09.04.2014 Malaysia —

    Kota Kinabatangan, Malaysia

    Beschreibung

    Kinabatangan River Dschungelcamp. Der Kinabatangan River ist der laengste Fluss Sabahs (Nordostborneo). Brachiale Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit machen jede Wanderung zur Tortur. Leider sind auch hier, wie auf der ganzen Insel kaum noch zusammenhaengende Regenwaldgebiete zu finden. So weit das Auge reicht nur Oelpalmplantagen. Auf Borneo werden taeglich! ca. 4000 Fussballfelder grosse Dschungelgebiete abgeholzt. Aus diesem Grunde gibt es auch bei der Fahrt flussaufwaerts an den ersten beiden Tagen nicht viel besonders zu sehen.
    Das aendert sich am dritten Tag schlagartig. Wild lebende Orang-Utans, Gibbons und (mein persoenlicher Favorit) der Nasenaffe.
    Dazu kommen noch u. a. eine handtellergrosse Tarantel und eine Leopardenkatze. Da die Guides zum letzten Male vor 15 Jahren so eine grosse Tarantel gesehen haben wird abends dann kraeftig gefeiert und ich habe wieder das Vergnuegen mit den Guides zu jammen. Tarantula Party mit Lemon Rum und schwedischen Volksliedern.
    Apropos Schweden, die allgegenwaertigen Makaken (auch als Dschungelmafia bekannt) nutzen die Gunst der Stunde eine der von den Schweden bewohnten Huetten zu pluendern. Mangels Lebensmitteln fressen sie die gefundenen Kondome und Antibabypillen!!! Das wird vermutlich eine Bresche in die Makakenpopulation schlagen.
    Zum Nachspuelen haben sie dann noch versucht eine Rumflasche zu oeffnen, wie man an den Bissspuren erkennen kann. Gottseidank erfolglos.

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  • 13Apr 2014

    47 Inselhuepfen auf den Sundainseln 13.04.2014 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Inselhuepfen auf den Sunda Inseln. Bali -Lombok - Pulau Petagan - Sumbawa - Satonda - Flores. Seit Bali ist Theo wieder mit dabei.Die dreitaegige Ueberfahrt mit einem Seelenverkaeufer verlauft ziemlich ereignislos. Die bunt gemischte Gruppe an Bord ist ebenfalls eher langweilig, zum Glueck koennen Theo und ich uns auch mit Bintangbier trinken beschaeftigen. Und am Horizont wartet schon das naechste Natur-Highlight meiner Reise, die Komodo Inseln.

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  • 15Apr 2014

    48 The lost world 15.04.2014 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    The lost world -die Komodo Inseln. Man fühlt sich in Sir Arthur Doyle's Roman The Lost World versetzt. Urzeitliche vom Vulkanismus geprägte Inseln. Dort leben die letzten Nachfahren der Dinosaurier.
    Der Komodo Drache - die größte Echse der Welt, drei Meter lang über 100 Kilo schwer, giftig und auch für Menschen gefährlich. Die uns begleitenden Ranger sind mit langen Stöcken bewaffnet um im Notfall die Viecher auf Distanz zu halten.
    Die drei die wir zu sehen bekommen sind aber äußerst träge.
    Trotzdem warnen die Ranger davor, das die Warane blitzschnell angreifen können.

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  • 18Apr 2014

    49 von Kuta nach Balangan 18.04.2014 Indonesien —

    South Kuta, Indonesien

    Beschreibung

    Nach zwei Tagen in Kuta reicht es uns erstmal. Malle für Australier. Genug vom australischen Pack, das versucht deutsches Ballermann-Niveau zu unterbieten und es auch schafft.
    Balanganbeach - es gibt schöne Strände (schon reichlich gesehen, auf dieser Reise) und es gibt coole Strände. Und Balangan ist echt cool. Entspanntes Surfpublikum, zusammengezimmerte Bretterbuden am Strand, prima Musik - Jack Johnson, Red Hot Chilli Peppers, Reaggae usw. und alle Buden gehören Balinesen.
    Das trifft doch genau meinen Nerv.
    http://www.youtube.com/watch?v=PeFJlk8eOhQ

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  • 21Apr 2014

    50 Tempel, Tänzer, Katzeklo 21.04.2014 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Von Ulu Watu nach Ubud - Bali, eine hinduistische Insel im größten muslimischen Land der Welt. Tempel zwischen Vulkanen und leuchtenden Reisfeldern, Tempeltanz auf einer Klippe über dem Meer.
    Und sehr entspannte Leute, was für eine wunderschöne Insel.
    In Ubud stolpere ich noch in die Hochzeitsfeier der dortigen Royal Family.
    Auf Bali gibt es eine Besonderheit, Kopi Luwak, der teuerste Kaffee der Welt, kostet in Europa ca. 300,-- € das Kilo.
    Hier die Herstellung
    -die gepflückten Kaffeebohnen werden im Wald ausgelegt
    -dann kommt der Fleckenmusang (eine Schleichkatzenart) und frisst sie auf
    -die Bohnen fermentieren im Darm des Munsangs
    -hocherfreute Arbeiter sammeln die Haufen
    -reinigen, rösten, mahlen, Wasser drauf
    -fertig ist der Katzenköttelkaffee
    Dies als Tip für alle Katzenbesitzer, die sich mal 'nen Euro dazu verdienen wollen!i
    Und noch ein kleines Zwischenfazit:
    Heute verlasse ich Asien Richtung West Papua auf Neuguinea.
    Nach fast 6 Wochen tropischer Affenhitze von meist über 35 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit hoffe ich doch, daß es im Hochland Neuguinea etwas erträglicher wird.
    Ich habe in den letzten Wochen fantastische Dinge gesehen, alte Freunde getroffen und neue dazu gewonnen.
    Die asiatische Freundlichkeit wird mir sicherlich fehlen, wobei sich mir die asiatische Mentalität wohl nie erschließen wird. Immer wieder bin ich unsicher ob das Lächeln einfach freundlich gemeint oder nur Fassade ist.

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  • 27Apr 2014

    51 Abenteuer West-Papua/Neu Guinea 27.04.2014 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Ein Kindheitstraum wird wahr. Immer noch Indonesien, doch eine völlig andere Welt. Die zweitgrößte Insel mit dem dritthöchsten Gebirge der Welt (nach Himalaya und Anden) und der zweitgrößte Regenwald der Erde (nach Amazonien). Die Einwohner sind melanesischer Herkunft und erinnern mehr an die Aborigenes in Australien als an Indonesier. Nach 6 Stunden Flug von Bali Ankunft in Jayapura, der Provinzhauptstadt.
    Das ist nun wirklich "off the beaten track", ich bin weit und breit der einzige Weiße. Man merkt es auch daran, daß die Kinder anfangen zu weinen wenn sie mich sehen (vermutlich drohen die Eltern: "wenn du nicht brav bist kommt dich der weiße Mann holen"). Kaum jemand spricht Englisch. Viele sind erstaunt, daß ich kein "Bahasa Indonesia" spreche.
    In Neuguinea werden ca. 1000 verschiedene Sprachen (nicht Dialekte) gesprochen, das entspricht etwa einem Fünftel aller Sprachen der Erde. Da kann das mit der Kommunikation schon mal schwer fallen.
    Wenn Indien "Reisen für Fortgeschrittene ist" ist das hier die Champions League! Die "echten" Indonesier die hier arbeiten sind vermutlich wegen Unfähigkeit hierhin strafversetzt worden und damit auch keine wirkliche Hilfe.
    Die Städte sind glaube ich nicht so gefährlich wie man hört, allerdings fühlt man sich hier zwischen offensichtlich entwurzelten Papuas nicht sehr sicher: also liebe Kinder, besser nicht nachmachen!

    Nun gut, zuerst mache ich mich auf die Suche mit dem Ojek (Moppedtaxi) nach einem "Surat Jalan", dem Trecking Permit für das Hochland von Papua. Nach ein paar Fehlversuchen und vier Stunden Suche finde ich die richtige Polizeistation, ein paar Scheine wechseln den Besitzer (Schmiergeld - hier genannt: donation for administrative costs) und schon bin ich stolzer Besitzer aller erforderlichen Genehmigungen. Für zwei Tage später bekomme ich dann auch einen Platz im Buschflieger und kann endlich herausfinden ob Menschenfresser besser sind als ihr Ruf (ich denke schon, ich hab' auch schon eine Einladung zum Essen erhalten). Über Nacht dann das übelste Gewitter, das ich jemals erlebt habe: fünf Stunden durchgehender Donner. Wie durch ein Wunder klart es morgens auf und der Buschflieger nach Wamena ins Hochland kann starten. Das Baliem Tal liegt auf ca. 1600 Meter Höhe.
    Von hier aus geht es dann ins Dani Stammesgebiet. Erst eine Stunde per Bemo (Klapperbus) und dann weiter zu Fuss. Mit Guide und zwei Dani Trägern. Drei Tage Fussmarsch, Berg rauf, Berg runter. Täglich fünf bis sechs Stunden. (Wie bin ich eigentlich auf diese Scheiß Idee gekommen?) Lohn der Mühe ein (sehr intensiver) Einblick in eine jahrtausende alte Kultur, in der immer noch Steinäxte benutzt werden (Fred Feuerstein hätte seine helle Freude daran) und einige der Alten immer noch den traditionelen Penisköcher tragen. Übernachtet wird in kleinen Bergdörfern der Dani. In den Schlaf- und Kochhütten brennt ständig ein Feuer um in den kalten Nächten zu wärmen und Ungeziefer fern zu halten. Die Hütten haben unglücklicherweise keinen Abzug, so das man sich bald fühlt wie ein Räucheraal.
    Die Dani in den Dörfern sind unglaublich freundlich, echt witzig ist das ewig lange Händeschütteln mit jedem der einem begegnet, auch mit Frauen und Kinder. Leider ist die Komunikation von beiden Seiten sehr eingeschränkt, vor allen da sich mein Guide und Dolmetscher als Totalausfall heraus stellt. Die Zweitwährung im Baliem Tal sind Surya Zigaretten, mit denen man so ziemlich alles bezahlen kann, da die Dani enthusiastische Kettenraucher sind (Männer wie Frauen).
    Mein bisheriges Glück hält auch hier. Da ich unbedingt zu den Dani wollte habe ich hoch gepokert, aber mein Buschflieger zurück nach Jayapura hat nur 1 1/2 Stunden Verspätung (es kann auch mal eine Woche sein) und ich erwische alle meine Anschlußflüge.

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  • 02May 2014

    52 Down under- Darwin 02.05.2014 Australien —

    Darwin, Australien

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    Down under- trotz der vielen schlechten Erfahrungen die ich mit Australiern in meiner Zeit in der Türkei schon gemacht habe war ich guten Mutes hier eine andere Seite von Australien kennen zu lernen. Tja, weit gefehlt. Das was ich schon in Kuta auf Bali (Australier Ballermann) zu sehen bekommen habe wird hier nochmal getoppt.
    Die Stadt hat ungefähr den Charme der Duisburger Innenstadt plus CentrO Oberhausen. 100faches Pack mit Übeltätowierungen, Prügeleien vor den Kneipen, Aborigines die im Rinnstein vor sich hin vegetieren, dazwischen kotzende Aussie Party Kids.
    Es ist brütend heiß, alles ist selbst nach deutschem Maßstab unglaublich teuer und es gibt absolut nix zu sehen. Highlight der Stadt ist die Waterfront (siehe Foto). Darwin wurde mal im Krieg von den Japanern bombadiert, darauf ist man offensichtlich stolz und deshalb kann man sich überall irgendwelchen Kriegsmist angucken oder Stadtrundfahrten im Armytruck machen.
    Die total oberflächliche und pseudofreundliche Art der Leute ödet mich nach einer Stunde schon an.
    Am schlimmsten ist jedoch das dahinsiechen der Aborigines.
    Sie haben die älteste kontinuierlich erhaltene Kultur der Erde...
    So ein Elend habe ich weder in Indien noch in Afrika zu sehen bekommen, schrecklich. Sie wirken in der Springbreak Partyszene wie Fremdkörper. Aber an jeder Ecke wird von Weißen die tolle Aborigineskultur und deren Kunstwerke angepriesen.
    Morgen geht es endlich in den Outback, schlimmer kann es sowieso nicht mehr werden.

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  • 05May 2014

    53 Kakadu National Park 05.05.2014 Australien —

    Kakadu, Australien

    Beschreibung

    Kakadu National Park
    Endlich raus aus Darwin - Zwei Tage Camping im Kakadu National Park. Nette Gruppe, netter Guide. Der erste Stop ist am Adelaide River, bekannt für die jumping crocs (springende Krokodile).
    Die versuchen Fleischbrocken, die vom Boot heruntergelassen werden zu erwischen. Hat ein bisschen was von Disneyland, aber die Viecher sind schon beeindruckend. Das größte Männchen hat knapp 5 Meter Länge.
    Salzwasser- oder Leistenkrokodile sind die größten der Welt und erreichen bis zu 8,5 Meter Länge und ein Gewicht von einer Tonne.
    Im Park dann, tolle Landschaft, ausgedehnte Eukalyptuswälder.
    Nachts wird gezeltet, es gibt Büffelwurst und Kängurusteaks vom Grill.
    Unerwarteterweise wir das ganze aufgepeppt mit Bush Tucker (Bushmeat). Ein angefahrener Waran, den wir gefunden haben, kommt auf den Grill und schmeckt. Tagsüber schwimmen wir dann in den zahlreichen Wasserfällen der Gegend. Ausser ein paar Vögeln und Wallabys (kleines Kängeruh) in den Wetlands des Adelaide Rivers gibt es erstaunlich wenig Tiere zu beobachten. Aber am letzten Tage bekomme ich dann doch noch einen Kakadu zu sehen. Beeindruckender sind die bis zu 6000 Jahre (teilweise älter) alten Höhlenmalereien. Man muß sich mal vorstellen, daß dir ein direkter Nachfahre des Künstlers die Bedeutung der Höhlenzeichnungen in Südfrankreich erklären könnte, hier geht das. Auf der langen Fahrt hin und zurück sehen wir immer wieder Roadtrains - Riesen LKWs mit bis zu vier Anhängern.

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  • 09May 2014

    54 Outback - Fliegen, Fliegen... Uluru 09.05.2014 Australien —

    Uluṟu, Australien

    Beschreibung

    Uluru (Ayer's Rock) - auf der drei Tages Tour zum Uluru habe ich wieder das Glück eine echt nette Truppe zu erwischen.
    Eine Vorstellung davon wie das Outback ist bekommt man durch die Milliarde von Fliegen, die versuchen in Augen, Mund und Ohren zu kriechen. Jeder, der einem entgegenkommt fuchtelt wild mit den Armen. Der australische Outback Gruss. Übernachtet wird unter einem fantastischen Sternenhimmel in Swags (Matrazen der australischen Armee). Drei lange Wanderungen um den Uluru, durch die Kata Tjutas und durch den Kings Canyon - eine unfassbar tolle Landschaft.
    Der Uluru ist noch beeindruckender, als ich ihn mir vorher vorgestellt habe. Schon für den Anblick wenn der Felsen zum Sonnenuntergang die Farben ändert haben sich die Strapazen gelohnt. Leider gibt es hier immer noch Idioten die ihn besteigen müssen, obwohl er die heiligste Stätte der Aborigines ist. Von denen ist auch hier wieder so gut wie nichts zu sehen. Um so peinlicher sind dann die Erklärungen der (weißen) Guides zur Schöpfungsgeschichte der Aborigines. In den Höhlen des Uluru, die die Ureinwohner für ihre Ìnitiationsrituale benutzen führen sie ein albernes Kasperletheather auf.
    Zurück in Alice Springs wird ordentlich gefeiert. Es ist wirklich interessant zu sehen wie der Outback Hinterwäldler seine Samstagabende verbringt. Schick gemacht - mit Kuh bzw. Kamelscheiße unter den Schuhen.

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  • 12May 2014

    55 Sydney 12.05.2014 Australien —

    NSW, Sydney, Australien

    Beschreibung

    Sydney - ich kann's kaum glauben, aber Sydney gefällt mir richtig gut
    (im Gegensatz zu allen anderen Städten, die ich hier besucht habe). Schöne Herbstage, Papageien und Ibise in den Parks, selten so eine entspannte Weltstadt gesehen. Das hat sicherlich mit dem großen Anteil an Einwanderern zu tun - 40 %, gefühlt 90 % - die meisten aus Asien.
    Gutes Essen, guter Service, moderate Preise. Und man ist auf einmal nicht mehr "Buddy" oder "Mate" sondern "Sir".
    Morgens geht's zum Frühstück zum Hafen nach Woolloomooloo (das heißt wirklich so). Bei Harry's Cafe de Wheels gibt es Beefpie mit Erbsen, Kartoffelpüree und Bratensoße! Hört sich schlimm an schmeckt aber prima. Und Harry's ist Kult in Sydney.
    Und der Blick auf den Hafen vom Circular Quay mit Harbour Bridge und Oper ist der Hammer. Die Oper soll die Segel von Schiffen darstellen, die Einheimischen bezeichnen sie als "sexual congress of turtels"!

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  • 13May 2014

    56 Christchurch 13.05.2014 Neuseeland —

    Gleniti, Timaru, Neuseeland

    Beschreibung

    Christchurch, Neuseeland, Südinsel - 18665 Kilometer weg von Zuhause (vermutlich die größte Entfernung). Nach dem schönen, sonnigen Spätherbst in Sydney bin ich jetzt im Südwinter angekommen - Nieselregen, 3 Grad. Neuseelands zweitgrößte Stadt sieht aus wie Castrop Rauxel nach einem Erdbeben, nur die Palmen iritieren ein bisschen. Christchurch wurde 2011 durch zwei schwere Erdbeben zu großen Teilen zerstört. Überall wird wieder aufgebaut, viele Geschäfte und Restaurants sind immer noch in Containern untergebracht.
    Alles wirkt sehr europäisch, Maoris gibt es hier im Süden kaum. 45 Minuten Busfahrt durch die Stadt um Mitternacht und keine Menschenseele ist auf der Straße. Wenn es einen Arsch der Welt gibt ist der vermutlich hier, also auf, wieder in Richtung Norden, in wärmere Gefilde.

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  • 14May 2014

    57 TransAlpin 14.05.2014 Neuseeland —

    Greymouth, Neuseeland

    Beschreibung

    Transalpin - mit dem Zug über die neuseeländischen Südalpen.
    Spektakuläre, wilde Landschaften, hier mußte man einfach den "Herrn der Ringe" drehen! Auf dem höchsten Punkt, dem Athur Pass klart das Wetter auf, an der Westküste erwartet mich wieder wunderschönes Spätherbstwetter.

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  • 15May 2014

    58 Abel Tasman National Park 15.05.2014 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Abel Tasman Nationalpark. Der vermutlich schönste Nationalpark Neuseelands. Von Nelson aus fahre ich mit dem Bus bis in den Park.
    Von dort aus geht es mit dem Wassertaxi an einer Seehundkolonie vorbei weiter bis zu einem einsamen Strand. Dort lasse ich mich absetzen und wandere allein durch den Park. Was für eine Landschaft, Dschungel mit vielen riesigen Baumfarnen - so hat es zu Zeiten der Dinosaurier vermutlich überall auf der Erde ausgesehen. Immer wieder komme ich an Traumstränden vorbei. Außer ein paar Vögelchen ist nichts an Tieren zu sehen, aber wir haben ja auch Winter, Lufttemperatur 6 Grad, über die Wassertemperatur möchte ich gar nicht erst nachdenke. Gottseidank muß ich keine Flüsse durchqueren.
    Ab und zu sieht man Fallen mit denen die Park-Ranger versuchen Ratten, Katzen, Opposums, Füchse usw. zu eleminieren. All diese eingeschleppten Tieren haben einen fatalen Einfluss auf die ursprüngliche Tierwelt, die gegen die Einwanderer keine Chance haben, speziel die flugunfähigen Kiwis und Kakapo Papageien. An Säugetiere gibt es hier nur zwei Fledermausarten, Schlangen gibt es nicht.Nach ein paar Stunden komme ich dann an meinem Abholpunkt, der Sandflybay an. "Nomen es omen" die Drecksviecher sind sogar bei diesen Temperaturen unterwegs und ich handele mir ein paar ordentliche Stiche ein.

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  • 16May 2014

    59 Wellington 16.05.2014 Neuseeland —

    Wellington, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Von Picton nach Wellington. Mit der Fähre durch die Fjorde der Südinsel über die Cook Strait nach Wellington, der vermutlich nettesten und entspannteste Hauptstadt der Welt. Unterwegs sieht man Albatrosse in der Luft, im Wellington Fjord werde ich von Pinguinen begrüßt. Ist das nett hier.
    Niedlich die Macke der Leute, aus allem was älter ist als 30 Jahre ein Museum zu machen (z.b. der älteste noch aktive Hafenschwimmkran der Welt). Was für ein Land in dem die Wanderwege durch die Parks mit rosa Prilblumen markiert sind. Die Nachtwanderung durch das Karori Reservat wird leider ein Flop, weit und breit kein Kiwi oder Kakapo (flugunfähiger Papagei) zu sehen. Deshalb gibt es von den beiden nur Archivbilder. Apropos Kiwi, das Kiwi Weibchen legt die propotional gesehen größten Eier der Welt - das Ei entspricht ca. 25 % ihres Körpergewichtes. Immerhin bekommen wir zwei Takahe zu Gesicht, beide mit Funksendern ausgestattet, es gibt auf der Welt nur noch ca. 260 Stück davon.

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  • 19May 2014

    60 ...vom Auenland nach Mordor 19.05.2014 Neuseeland —

    Rotorua, Neuseeland

    Beschreibung

    Gletscher, Vulkane, Geysire - vom Auenland nach Mordor - bzw. von Wellington nach Rotorua, mit dem Zug durch Neuseeland's Nordinsel.
    Man fühlt sich wie in einer Spielzeugeisenbahn, da alles um einen herum zu groß, zu grün und zu perfekt ist. Außerdem ist es nett mit dem Zug durch Mittelerde zu reisen, ohne von Orks verfolgt zu werden.
    Nach der Zugfahrt durch die Filmkulisse vom "Herrn der Ringe" komme ich in Rorotua an. Hier ist das Zentrum der Maoris. Geysire, Schlammpools und heiße Quellen. Insbesonders der Pohutu Geysir ist mehr als beeindruckend,
    er spuckt ca. einmal in der Stunde eine 30 Meter hohe Wassersäule aus.
    Hier im Norden ist jetzt Spätherbst, sozusagen Indian- bzw. Maori Sommer. Nachts sinken die Temperaturen wieder unter Null Grad. Jetzt reicht es auch mit der Kälte, morgen geht's weiter zum Inselhüpfen in der Südsee.

    Noch ein kleines Fazit:
    Ich mag Neuseeland und ich mag Neuseeländer. Nach den fast durchweg schlechten Erfahrungen in Australien bin ich hin und weg von der Freundlichkeit der Leute hier. Warum?
    A: Mit Ausnahme von Kolumbien habe ich noch nie ein Land gesehen, wo man als Fremder so freundlich aufgenommen wird. Selbst Polizei, Zöllner, Eisenbahner und Busfahrer haben immer Zeit und Lust auf ein Schwätzchen und sind ehrlich interesiert an dir (wobei die Zöllner in Australien auch wirklich nett waren).
    B: auch Neuseeland hat gesalzene Preise (nicht ganz so übertrieben wie in Australien), aber dafür bekommt man auch echt was geboten + vernünftiges Essen, vernünftige Getränke + richtig guter Service.
    Beispiel: ich habe mir auf der Fähre nach Wellington im Selfservice Fish 'n' Chips bestellt. Der Kellner hat sich entschuldigt, daß es etwas dauern würde und mir empfohlen die Zeit zu nutzen und mich mit der hübschen Blondine dort am Tisch zu unterhalten, die würde auch warten und er würde mir das Essen gleich bringen (hab' ich dann auch gemacht ;-).
    C: Viele Kiwis (egal ob Passanten oder Busfahrer) spielen für dich gerne Reiseführer, wenn sie merken daß du Ausländer bist. Man merkt, daß die Leute wirklich stolz auf ihr Land sind und das jedem gerne zeigen. Wobei die Busfahrer mich oftmals bis vor die Tür meines Hotels gefahren haben.
    D: Die Ureinwohner, die Maoris sind wirklicher Bestandteil der Gesellschaft ohne ihre Identität zu verlieren. Man sieht sie überall und sie arbeiten in ganz normalen Berufen. Allerdings fragt man sich woher die unerklärliche Neigung der Maoris zu Jogginghosen stammt.
    Man muß allerdings sagen, daß sie selbst erst ein paar hundert Jahre vor den ersten Europäern von Polynesien nach Neuseeland eingewandert sind (die Aborigines z. B. waren schon über 10000 Jahre vor den Weißen in Australien).
    Die Stammesnamen der Maoris entsprechen sogar noch den Namen der Kanus mit denen ihre Vorfahren hier gelandet sind.
    E: Schafe - auf jeden Neuseeländer kommen ca. 10 Schafe - da geht mir als Schäfersohn doch das Herz auf.

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  • 20May 2014

    61 Stopover Auckland 20.05.2014 Neuseeland —

    Auckland Airport, Auckland, Neuseeland

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  • 23May 2014

    62 Samoa 23.05.2014 Samoa —

    Levili, Apia, Samoa

    Beschreibung

    Samoa - ehemalige deutsche Kolonie - heiß, Palmen, Traumstrände, Moskitos. D.h. Schwimmen, Schnorcheln, Lesen, Moskitos erschlagen. Hier, mitten in der Südsee geht das Leben ganz gemächlich seinen Gang. Ausländer gibt es kaum, ein paar Weltreisende die (wie ich) in der Südsee Zwischenstation machen, ein paar australische Surfer und US amerikanische Aussteiger. Übernachtet wird in einer Fale am Strand. Zweimal am Tag kocht die Mama was, Strom gibt es nur für den Kühlschrank (kaltes Bier, lecker). Blumen gibt es hier in allen Variationen und wenn man nicht weiß wohin damit steckt man sie sich hinter's Ohr. Ich kann mir nicht vorstellen, daß hier jemand an stressbedingten Herzinfarkt stirbt. Schon eher an Herzverfettung - eigentlich alle hier, Männer wir Frauen sind echt massiv gebaut. Daher erklärt sich auch, warum aus Samoa so viele gute Rugbyspieler kommen - und Sumoringer. Die Legende vom gemütlichen Dicken stammt also vermutlich von hier. Es ist nett mit Familienanschluß zu wohnen, obwohl ich den Verdacht habe, daß die Mama mich mästet um mich für den hiesigen Heiratsmarkt fit zu machen.
    Übrigens hat sich auch das Maori - Jogginghosenrätsel geklärt. Die Maoris stammen von den Polynesiern ab und sind ähnlich gebaut, passen also in keine normale Hose.
    Ansonsten begräbt der Samoaner seine Verwandten im Vorgarten, der samoanische Taxifahrer tringt gerne mal ein paar Bier bevor und während er fährt, die Polizisten tragen Röcke, halten aber keine Taxifahrer an und die Leichenwagen haben Blaulicht.

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  • 23May 2014

    63 Honolulu...zurück in die Zukunft 23.05.2014 USA —

    Honolulu, USA

    Beschreibung

    ...und täglich grüßt das Murmeltier. Durch den Sprung über die Datumsgrenze gibt es für mich den Freitag zweimal. Ein Tag Lebenszeit gewonnen. Honolulu - Waikiki Beach. Hier wird (im Gegensatz zu Samoa) Hulahula Kultur light in mundgerechten Häppchen für japanische und U.S. amerikanische Touristen serviert. Aus mir nicht bekannten Gründe lieben Japaner und U.S. Amerikaner es Aloha zu sagen und das machen sie dann auch den lieben langen Tag, gemeinsam mit chinesischen Perlenverkäuferinen. Die Insel ist wirklich schön. Strände und Berge sind, trotz des schlechten Wetters bei der Tour über die Insel echt sehenswert. Leicht benebelt von 48 Stunden Dauer Hulahula Beschallung geht es weiter nach L. A.. Aloha!

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  • 25May 2014

    64 Stopover Los Angeles 25.05.2014 USA —

    San Jacinto, USA

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  • 26May 2014

    65 Butterfahrt süß/sauer - Las Vegas 26.05.2014 USA —

    Las Vegas, USA

    Beschreibung

    Las Vegas - Butterfahrt süß/sauer
    Wer etwa meint das wohnen unter Steinzeitmenschen oder das schwimmen mit Riesenhaien bringe den ultimativen Kick hat das noch nicht probiert:
    Drei Tage Butterfahrt mit einer chinesischen Reisegruppe von L. A. über Las Vegas zum Grand Canyon incl. Verkaufsveranstaltung. Mao würde sich im Grabe umdrehen wenn er sehen würde, was seine Landsleute hier veranstalten.
    Dazu passend lese ich Hunter S. Thomson's "Angst und Schrecken in Las Vegas". Er hat recht, die Stadt kann man nur mit Drogen ertragen.
    Was mir in Wüste und Dschungel nicht gelungen ist habe ich hier geschafft - ich hab' mich in irgend einem Spielcasino verlaufen.
    Da spielen ein's der wenigen Laster ist denen ich nicht fröne und mich Shows nicht interessieren, weiß ich nicht so richtig was ich hier soll. Vegas mitten in der Wüste, bei Temperaturen von über 40 Grad - eine einzige Energie- und Wasserverschwendung. Aber es blinkt und glitzert sehr schön.

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  • 27May 2014

    66 Grand Canyon 27.05.2014 USA —

    North Rim, USA

    Beschreibung

    Grand Canyon....whoa...so beeindruckend hab' ich ihn mir nicht vorgestellt. Atemberaubend!

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  • 28May 2014

    67 ...back in L.A. 28.05.2014 USA —

    Fullerton, USA

    Beschreibung

    ...nach drei Tagen Bussfahrt zurück in L.A.. Fazit: Die Eingeborenen hier wohnen in Gewerbegebieten, ernähren sich ausschließlich von MC Donald, Subway, Starbucks und K.F.C, gehen nie zu Fuss und ihre Hauptbeschäftigung ist im Stau zu stehen.

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  • 30May 2014

    68 Stopover Fort Lauderdale 30.05.2014 USA —

    Fort Lauderdale, USA

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  • 31May 2014

    69 Lima 31.05.2014 Peru —

    Lima, Peru

    Beschreibung

    Lateinamerika - der 6. Kontinent meiner Tour. Nach den U.S.A. (dem einzigen wirklichen Entwicklungsland meiner bisherigen Reise) ist es wie nach Hause zu kommen. Es war eigentlich gar nicht geplant hier hin zu kommen, aber ich will mich auch nicht beklagen. Es gibt einfach Länder (wie z. B. auch Nepal) wo ich mich immer wohl gefühlt habe. Mein Vermieter hat mich gleich am ersten Morgen zum Frühstück mit seiner Familie eingeladen. Es geht direkt weiter, die WM rückt immer näher. Eine 22 stündige Ochsentour mit dem Bus zur chilenischen Grenze steht an.

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  • 01Jun 2014

    70 Arica 01.06.2014 Chile —

    Arica, Chile

    Beschreibung

    ...nach 22 Stunden Busfahrt komme ich in Chile an. Anschliessend geht es weiter, nochmal 12 Stunden Busfahrt durch die Atacama Wueste bis San Pedro de Atacama. Aber ich bin froh endlich wieder in Suedamerika zu sein.

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  • 02Jun 2014

    71 Wueste und Halunken 02.06.2014 Chile —

    San Pedro de Atacama, Chile

    Beschreibung

    Tja, gestern Chile noch ueber den gruenen Klee gelobt und schon ist es passiert. Einmal nicht aufgepasst, schon hat man mir auf dem Busbahnhof meinen kleinen Rucksack geklaut. Das kommt davon, wenn man total uebermuedet in der Gegend rumlaeuft. Mein vielgeliebter Tablet PC, Sonnenbrille, Schlafsack und mein kleiner Fotoapparat sind weg. Damit fotografiert der Chilene (ohne Migrationshintergrund) jetzt wohl seine Brut. Sei´s drum. Mein Homesupport (Hansi, Dirk und Theo) hat alle fehlenden Sachen besorgt und Theo bringt sie mir nach Brasilien mit.
    Die Atacama Wueste ist die trockenste Wueste der Welt und hat jetzt im Juni ein extremes Klima. San Pedro liegt auf ca. 2500 Metern Hoehe. Tagsueber sind es bis zu 27 Grad, nachts faellt die Temperatur bis weit unter den Gefrierpunkt. Weder meine Unterkunft noch die Restaurants haben Heizung, deshalb gehe ich jeden Tag Pizza essen (wegen des Ofens).
    Ich muss hier ein paar Tage warten, bis der Jama Pass (4800 Meter) nach Argentinien wieder frei ist, da es viel geschneit hat. Das ist aber auch kein Problem, da das Dorf San Pedro echt nett ist (es hat aber auch was von einem Wuesten Disneyland). Bei den Touren zu den Lagos del Altiplano und Geysiren gibt es in dieser grossen Hoehe erstaunlich viele Tiere zu sehen. Ausser Lamas (die als Haustiere gehalten werden) gibt es Vicuñas deren wilde Verwandten, Vizcachas (eine Art Andenkarnikel), Andenschakale und viele Voegel.
    Was nach einiger Zeit nervt, sind die Leute mit denen ich es hier zu tun habe. Man gibt sich extrem europaeisch, spricht sehr gut Englisch, bekommt aber trotzdem nichts auf die Kette.
    Erstaunlicherweise ist hier von der nahenden Fussball WM auch nichts zu merken. Im Fernsehen laeuft ein chilenisches Vorbereitungsspiel und keiner sieht hin, komisch.

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  • 05Jun 2014

    72 Salta 05.06.2014 Argentinien —

    Salta, Argentinien

    Beschreibung

    Salta - Argentinien. Ist das nett hier, leider habe ich nur wenig Zeit, dann geht es weiter nach Buenos Aires. Auch die Busfahrt hier hin ueber den Jama Pass war spektakulaer. Hier verlasse ich auch den pazifischen Feuerring, den ich seit den Philippinen bereist habe (Gott sei Dank ohne Erdbeben, erst im Februar gab es ein mittelschweres in Iquique, in der Naehe von Sand Pedro de Atacama).
    Ueberhaupt komme ich hier in Suedamerika viel besser klar als in den U.S. and A. Die Leute sind freundlich und man wird an der Grenze nicht behandelt wie ein Schwerverbrecher. Ich werde in den Staaten glaube ich nie zurecht kommen.
    Beispiel: In den USA (egal ob Honolulu, Las Vegas oder L.A.) bestelle ich mir ein Essen und stuerze ein schales US Bier hinterher. Die Kellnerin kommt sofort angeflitzt und fragt, ob es noch was sein darf...nein? Augenblicklich
    bekomme ich die Rechnung unter die Nase gehalten, um dem naechsten die Dollar aus der Tasche zu ziehen.
    Hier in Suedamerika kannst du so lange sitzen bleiben wie du moechtest, vielleicht bestellst du ja noch einen Wein (hab´ich auch gemacht, lohnt sich in Argentinien).
    In letzter Zeit ist mir der Service eh schon wichtiger geworden als die Qualitaet des Essens (Ausnahme Barcelona, da ist das Essen so gut, da koennen die katalanischen Kellner so scheissunfreundlich sein, wie sie wollen).

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  • 06Jun 2014

    73 Buenos Aires, Tango, Fussball, Wirtschaftskrise 06.06.2014 Argentinien —

    CF, Argentinien

    Beschreibung

    Buenos Aires - riesig, chaotisch. Auch hier ist Spätherbst. Dementsprechend schlecht ist das Wetter.
    Die Porteños sind allgemein als ziemlich hochmuetig bekannt, dafür komme ich aber hier mit den Leuten eigentlich gut klar.
    Auch die Folgen des Wirtschaftzusammenbruchs von 2001 sind überall zu spüren.
    Überall durchwühlen "Wertstoffsammler" die Mülltonnen und es gibt diverse NoGo Areas für Touristen.
    Auch Taxifahren ist mit Vorsicht zu geniesen.
    Für Touristen jedoch ist es relativ günstig, da man auf der Straße schwarz tauschen kann. Man bekommt ca. 40 % mehr für Euro und Dollar.
    Samstagmittag - die Straßen sind wie leergefegt. Selbst der bekannteste Platz im Tango Viertel San Telmo ist leer.
    Grund: Argentinien spielt in der Vorbereitung gegen Slowenien!

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  • 08Jun 2014

    74 Colonia del Sacramento 08.06.2014 Uruguay —

    Colonia Del Sacramento, Uruguay

    Beschreibung

    Eine Stunde Fahrt mit Fähre über den Rio del la Plata und schon ist man in Uruguay. Colonia del Sacramento - ein portugiesischer Hafen und Vorgeschmack auf Montevideo.

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  • 09Jun 2014

    75 Montevideo 09.06.2014 Uruguay —

    Montevideo, Uruguay

    Beschreibung

    Montevideo - nett, gemütlich und im Vergleich zum hektischen Buenos Aires auch ungefährlich. Auch hier lebt man Fussball, alles ist ziemlich unaufgeregt und jeder Zweite rennt mit dem Mateteepott in der Hand und einer Thermoskanne herum. Dazu kommt ein Präsident, der seine Staatsgäste auf seinem Bauernhof mit Gummistiefeln an und einem Schweinchen unterm Arm begrüßt. Alles wirkt sehr italiensch und auch ein bisschen deutsch.

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  • 11Jun 2014

    76 Iguazu, die größten Wasserfälle der Erde 11.06.2014 Argentinien —

    Argentinien

    Beschreibung

    Die Wasserfälle von Iguazu. Sicherlich eines der größten Naturwunder der Welt. Ich habe mir leider ein schlechten Zeitpunkt ausgesucht, sie zu besuchen s. U. . Grosse Teile sind wegen der verheerenden Überschwemmungen der letzten Tage gesperrt. Trotzdem und trotz des schlechten Wetters ein beeindruckendes Schauspiel.


    http://m.spiegel.de/panorama/a-974679.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=iguazu&source=newssearch&cd=3&ved=0CB4QqQIoADAC&url=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpanorama%2Fueberschwemmungen-in-brasilien-tote-in-bundesstaat-parana-a-974679.html&ei=_VueU9PnBZDIsASa7oGACA&usg=AFQjCNE6oclXS6x3i6zJ-zQ4-1TyLL5ZjA

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  • 12Jun 2014

    77 Paraguay 12.06.2014 Paraguay —

    CDE, Paraguay

    Beschreibung

    Ein kurzer Abstecher nach Ciudad del Este, Paraguay. Ein übles Schmuglerkaff am Dreiländereck. Viel Armut und ziemlich unsicher. Es gibt wenig Gründe hier zu bleiben, also geht es weiter nach Brasilien.

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  • 15Jun 2014

    78 Samba, Samba...Tätäräää! 4 : 0! 15.06.2014 Brasilien —

    Salvador, Brasilien

    Beschreibung

    Samba, Samba...Tätäräää! 4 : 0!
    Was für ein Auftakt, bombastische Stimmung unter den Fans aus allen Ländern! Was gibt es tolleres als Christiano Ronaldo weinen zu sehen.
    Und der Pelourinho, die Altstadt von Salvador ist einfach nur wunderschön. Bei den Konzerten sollte man keine Angst vor Enge (und vor Taschendieben) haben. Das Stadion Fonte Nova liegt direkt an der Altstadt, so das man wenigstens hier vom allgegenwärtigen Verkehrskollaps verschont bleibt. Wie schon in Nordafrika und Indonesien ist Theo jetzt auch wieder mit dabei.

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  • 21Jun 2014

    79 2 : 2 und Affenhitze 21.06.2014 Brasilien —

    Fortaleza, Brasilien

    Beschreibung

    Fortaleza - langsam wird es hier echt nervig. Dieses Land ist in keinster Weise auf die WM vorbereitet. Nichts ist fertig geworden (außer den Stadien). Der Weg zum Stadion ist das reinste Chaos. Die Kellner in fast allen Lokalen sind völlig überfordert. Und die meisten Brasilianer interesiert nur ihre eigene Mannschaft. Da sieht man, wie toll die WM in Deutschland war. Andy und Pascal, zwei Deutsche haben einen Leihwagen und nehmen uns mit, sonst wäre es echt schwer geworden. Wir haben uns 50 Kilometer außerhalb von Fortaleza niedergelassen, was sich schnell als schwerer Fehler herausstellt. Hier ist absolut nichts los und es ist hochgradig gefährlich. Wir sitzen in einer Art Hochsicherheitstrackt, mit Stacheldraht gesichert. Der Höhepunkt war dann gestern Abend im Restaurant, als drei mit Käsemessern bewaffnete, maskierte Halunken versucht haben uns Gäste zu überfallen. Als klar wurde, daß das Dreckspack keine Knarren hat, ist ein Bayer mit dem Stuhl auf sie losgegangen und hat sie in die Flucht geschlagen. Die gerufene, bis an die Zähne bewaffnete Militärpolizei hat uns dann nach Hause gebracht. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Schnauze voll und so schnell wie möglich zurück nach Fortaleza, da kann man sich im Zentrum wenigstens ungefährdet bewegen. Hoffentlich wird es in Recife besser.
    Ach ja, ein Highlight gab es doch: der Fischmarkt von Fortaleza, man kauft Fisch auf dem Markt und lässt ihn sich nebenan direkt zubereiten, lecker!

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  • 26Jun 2014

    80 Land unter in Recife, 1 : 0 26.06.2014 Brasilien —

    Recife, Brasilien

    Beschreibung

    Ein Tag bei der WM in Brasilien
    Standort Cabo San Agostinho, Vorort von Recife, Entfernung zum Stadion ca. 30 Kilometer, Anstosszeit 13.00 Uhr
    06.00 Uhr Wecken, kein Problem - man geht sowieso frueh schlafen, weil es außerhalb des Hotels im dunkeln zu gefährlich ist. Seit ca. 04.00 Uhr gießt es aus Kübeln.
    06.10 Uhr Versuch ins Internet zu kommen um Flüge zu buchen, klappt nicht.
    06.15 Uhr Frühstück (soviel essen wie reingeht, man weiß nicht wann es wieder was gibt)
    07.00 Wir haben zusammen mit zwei Pressefotographen einen Privatwagen gechartert und fahren erstmal zum Flughafen, da es in der Nähe keinen Geldautomaten gibt. Die Fahrt dauert lange, da viele Straßen überschwemmt sind.
    08.00 am Flughafen, nicht viel los da viele Taxifahrer streiken. Nur WM Touristen die nicht wissen wie man zum Stadion kommt. Am Tag zuvor ca. 300 Leute und 2 Taxis, Tip vom Fifa Transport Info Schalter, nehmen sie doch ein Taxi. Welch Glück, das wir ein Privatfahrzeug haben.
    08.05 Uhr Nichts geht mehr, Autobahn gesperrt wegen Überschwemmung, unser Fahrer bringt uns zur nächsten Metrostation. Theo und ich spielen Security, damit den Pressejungs nicht ihre Ausrüstung geklaut wird.
    Erst fährt man in die Innenstadt und dann die ganze Strecke wieder zurück.
    09.00 Uhr Beim Umsteigen wird es schön eng, gut daß wir so früh dran sind. Beim Gespräch mit den Leuten der Fan Botschaft (übrigens sehr nett und kompetent) erfahren wir dann, das bei so starken Regenfällen die Endstation meistens auch unter Wasser steht.
    09.30 Uhr Endstation (nicht überschwemmt) umsteigen in Busse.
    10.00 Uhr Endstation für die Busse, jetzt heißt es laufen duch eine Art Schweinegatter zwischen nicht fertigen Parkplätzen in strömenden Regen. Gut das Theo seinen Knirps Schirm hat.
    11.00 Uhr Am Stadion, der Schirm wird uns aus Sicherheitsgründen abgenommen, nach langer Diskussion darf Theo sein Cremedöschen behalten.
    11.30 Uhr Theo treibt an der Essenstheke im Stadion wo es normalerweise nur Speißekarten aber kein Essen gibt zwei Hamburger auf. Wir widmen ihm eine La Ola Welle im Stadion.
    13.00 Uhr Anpfiff, die Stimmung im deutschen Block ist super, dann kommen Ordner und Militärpolizei um die Fahnen der Fans abzuhängen (obwohl es offiziell von der Fifa erlaubt ist). Das beschäftigt uns das ganze Spiel, bis ein deutscher Polizist geschickt wird, der jammert das er es dort nur mit Idioten zu tun hat. Ihm zuliebe werden die Fahnen abgehängt.
    Wir erfahren von zwei Deutschgriechen, das die Fans beim entscheidenden Griechenlandspiel, beim Elfmeter für Griechenland in der 94. Minute von der Militärpolizei gezwungen worden sind sich hinzusetzen.
    14.00 Uhr Die US Fans sind prima drauf, bunt bemalt und verkleidet.
    Ob sie das Spiel verstehen muss leider bezweifelt werden.
    14.48 Uhr Abpfiff 1:0, ein bisschen freuen und dann kommt der Heimweg.
    19.00 Uhr wir warten lieber 4 Stunden auf unsere Pressejungs, mit ihnen kommen wir schneller nach Hause. Durch sicheres Auftreten kommen wir auch ohne Akreditierung an den völlig überforderten Ordnern vorbei in den Pressebereich
    19.10 Uhr Es regnet immer noch, da Theo einen Bierbecher an die Damen von der Security verschenkt, dürfen wir uns auch unterstellen.
    Unser Fahrer und die Pressejungs kommen. Und wir erfahren, daß gerade dem neunten!!! Kollege im Pressecentrum die Ausrüstung geklaut wurde. Einem anderen Kollegen wurde im DFB Hotel das Zimmer leergeräumt, Schaden ca. 25000,-- €.
    21.30 Uhr nur zwei Stunden Fahrt für 30 Kilometer, ein paar Staus und überschwemmte Strassen und wir bekommen sogar noch was zu essen im Hotel, müssen also nicht hungrig schlafen gehen.
    22.00 Uhr Internet funktioniert wieder nicht, also keine Flugbuchungen, vielleicht morgen.
    .....jetzt freuen wir uns auf Porto Alegre!

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  • 30Jun 2014

    81 Winterwetter, Blasmusik...2 : 1 30.06.2014

    Porto Alegre

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    Porto Alegre, Winterwetter im tiefen Süden von Brasilien. Hansi hat Theo abgelöst und da mein Homesupport gut funktioniert hat, habe ich jetzt alles so weit wie möglich ersetzt, das in Chile geklaut wurde.
    Hier gibt es nicht viel zu sehen, es ist sehr entspannt und ungefährlich. Von der WM ist hier so gut wie nichts zu merken.
    Es gibt sehr viele deutschstämmige, die auch unsere Mannschaft im Stadion lautstark unterstützen. Sie sind relativ einfach an den Seppelhüten mit Anstecknadeln zu erkennen, man hört viel Blasmusik.... Rosamunde und ähnliches Zeug. Es sind auch viele deutschstämmmige aus Uruguay und Argentinien angereist. Bei den meisten Deutschen hier in Brasilien, die eine Art merkwürdiges Schweitzerdeutsch sprechen drängt sich leider die Frage auf, ob alle in einem etwas zu engen verwandtschaftlichen Verhältnis stehen. Das ist schon alles ziemlich schräg hier, aber auch sehr nett. Morgen geht es weiter nach Rio, wo es dann endlich wieder wärmer ist. Und wenn man die Viertelfinal-Paarungen sieht, kann man mich auch mal für meine Weitsicht loben (siehe Prolog zu dieser Reise, Wette mit dem Argentinier)!

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  • 04Jul 2014

    82 Adieu les bleus, 1 : 0 04.07.2014 Brasilien —

    Rio, Brasilien

    Beschreibung

    Rio...toll! Nach den letzten hässlichen bis extrem hässlichen Städten ist Rio wirklich eine Augenweide. Wir wohnen oben auf dem Hügel im Künstlerviertel Santa Teresa. Man meint, man ist auf dem Dorf.
    Hier ist man wirklich auf die WM vorbereitet. Die Party nach den Brasilien- und Deutschlandsiegen an der Copacabana ist sensationell.
    Top sind die kolumbianischen Fans, die feiern trotz Niederlage.
    Trotzdem, wenn nicht gerade Brasilien spielt merkt man nichts von der WM. Die Brasilianer interessieren sich selbstverliebt nur für ihr eigenes Team und haben null Interesse an anderen Teams oder Fans.
    Viele wissen nicht einmal, daß sie im Halbfinale gegen uns spielen. Die Berichterstattung im Fersehen dreht sich nur um Brasilien und Neymar, die anderen Teams werden kaum erwähnt.
    Das alles ist eines WM Gastgeberlandes absolut unwürdig. Ich hoffe wir werfen sie in Belo Horizonte raus. Da sind mir Argentinien und selbst Holland als Weltmeister lieber.

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  • 06Jul 2014

    83 Ouro Preto 06.07.2014 Brasilien —

    Brasilien

    Beschreibung

    Ouro Preto - nach all den Großstädten gönnen wir uns ein paar Tage Entspannung in dieser wunderbar gelegenen Kolonialstadt.
    Grüne Hügel, viele Vögel und Krallenäffchen kommen beim Frühstück bis auf unsere Veranda.

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  • 08Jul 2014

    84 making history, 1 : 7 08.07.2014 Brasilien —

    Belo Horizonte, Brasilien

    Beschreibung

    Belo Horizonte - making history - 7 : 1
    0 : 0 Brasilianer und Deutsche feiern fröhlich gemeinsam, auf der Leinwand sehen wir, wie auch die ankommende Nationalmannschaft im Bus feiert
    0 : 1 Brasilianer und Deutsche sind überrascht
    0 : 2 Brasilianer beschimpfen uns
    0 : 3 Brasilianer attackieren kolumbianische Fans
    0 : 4 Die Polizei schmeißt diverse Brasilianer raus
    0 : 5 Langsam fangen wir an zu jubeln
    0 : 6 Wir nehmen erste Glückwünsche von Nigerianern, Peruanern und Kolumbianern entgegen
    0 : 7 Wir nehmen die Huldigungen der echten brasilianischen Fans entgegen und bekommen ihre Trikots geschenkt
    1 : 7 Wir feiern mit Peruanern und Kolumbianern und können kaum glauben was passiert ist. Die Brasilianer gehen nach Hause. Ihre Mannschaft tut uns leid, das Volk hat völlig realitätsfremd den Titel von ihnen verlangt und sie damit total überfordert. Kein Wunder, das die alle naselang anfangen zu heulen wie die Babys.
    Abpfiff - die deutschen Fans feiern noch lange und all die Souvenirverkäufer, die nur Brasilienzeug hatten (ca. 99 %) können ihren ganzen Mist jetzt wegschmeißen. (Die ganzen Luschenfans aus anderen Ländern, die das Zeug gekauft haben übrigens auch)
    Sambaparty vorbei, Licht aus- Spielverderber sein macht echt Spaß.
    Noch schnell ein Bier im Hotel und dann auf Richtung Rio - ich habe dort eine Verabredung (siehe Prolog)

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  • 13Jul 2014

    85 WELTMEISTER 13.07.2014 Brasilien —

    Rio de Janeiro, Brasilien

    Beschreibung

    ...die Pilgerfahrt nach Maracana ist zu Ende und ich bin sicherlich derjenige mit der weitesten Anreise. Die letzten Wochen waren extrem strapaziös. Tropische Hitze und Überfälle in Fortaleza, Dauerregen und Überschwemmungen in Recife, Saukälte in Porto Alegre. Seitdem schleppen wir uns auch mit Erkältung von Spiel zu Spiel, im Finale kommt auch noch Fieber dazu. Dazu das totale Chaos hier, Brasilien hat mich echt geschafft.
    Aber...Wir sind Weltmeister!
    Und die Brasilianer?
    Die Frauen wollen ein Kind von uns und die Männer wollen so sein wie wir!

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  • 21Jul 2014

    86 Erholung in Paraty 21.07.2014 Brasilien —

    Parati, Brasilien

    Beschreibung

    Paraty - ein kleines Kolonialdorf an der Costa Verde gelegen, inmitten der letzten Reste des atlantischen Regenwaldes. Genau der richtige Ort um meine hartnäckige Erkältung auszukurieren. Leider ist es auch hier nicht wirklich warm. Es ist endlich an der Zeit Brasilien zu verlassen. Hier noch ein kleines Fazit: nach dem sensationellen WM Gewinn und dem Kantersieg über Brasilien wird man hier von allen Seiten gebauchpinselt. Trotzdem kann ich nicht sagen, das es mir hier gefallen hat. Unverständlich wie man so einem Land mit all seinen ungelösten sozialen Problemen eine WM geben kann. Durch das totale Desinteresse an der WM und an allen anderen Fans fühlt man sich nicht wirklich als gern gesehener Gast. Unfassbar die Agressionen zwischen den Fans verschiedener brasilianischer Clubs und zwischen Brasilianern und Argentiniern während der deutschen Spiele. Top - die Fans aus vielen Ländern, speziell Japan, USA, Mexico und Kolumbien - und viel Lob von Seiten aller Fans für die WM in Deutschland (das war wirklich "Willkommen bei Freunden")!

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  • 24Jul 2014

    87 Stopover SantoDomingo 24.07.2014 Dominikanische Republik —

    Ensanche Quisqueya, Santo Domingo, Dominikanische Republik

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  • 29Jul 2014

    88 Urlaub vom Reisen - Las Terrenas 29.07.2014 Dominikanische Republik —

    Las Terrenas, Dominikanische Republik

    Beschreibung

    Wegen meiner angeschlagenen Gesundheit hat sich meine Route etwas geändert, Bolivien, 5000 Höhenmeter und Bronchities passen nicht gut zusammen (wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiss). Außerdem muss ich es endlich mal wieder schön warm haben. Also Auswahl durch Internetflugpreise und Ipp Zipp Zapp - und schon bin ich in der Dom Rep. Nach dem Ausschlußverfahren - keinen Bock auf All Inclusive - bin ich schließlich in Las Terrenas gelandet.
    Die Anfahrt ist etwas schwierig, da die Dom Rep den miesesten öffentlichen Nah- und Fernverkehr ganz Lateinamerikas hat (außer Puerto Rico, da gibt's gar keinen). Mittlerweile gibt es sogar eine Art Autobahn von Santo Domingo zur Samana Halbinsel, da es dort aber wohl häufig zu bewaffneten Raubüberfällen gekommen ist, sitzen jetzt zwei Wachmänner mit Knarren mit im Bus.
    Las Terrenas - tolle Gegend, tolle Strände, tolles Wetter, stark französisch dominiert. Das hat Vor- und Nachteile: Das Essen ist klasse, eine Mischung aus dominikanisch und mediterran. Man kann sogar bei einem Sternekoch für relativ kleines Geld essen.
    Fast nirgendwo läuft Musik und wenn dann ab 18 Uhr in Zimmerlautstärke. Sonntags wird's dann doch dominikanisch, jede Bretterbude dreht die Anlage auf, bis das was rauskommt nur mit viel gutem Willen als Musik zu identifizieren ist und alles sind voll wie die Nattern - geht doch! Die Landschaft hier ist fantastisch, besonders der Nationalpark "Los Haitises", die Strände "Playa Rincon" und mein Favorit "Playa Fronton".
    Das mit dem Essen hat sich dann aber auf einmal etwas eingeschränkt, da von einen auf den anderen Tag ca. 40 % der Restaurants (meist mit französischen Eigentümern) geschlossen wurden - Steuern nicht bezahlt.

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  • 01Aug 2014

    89 Stopover Punta Cana 01.08.2014 Dominikanische Republik —

    Punta Cana, Dominikanische Republik

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  • 02Aug 2014

    90 "Die Welt ist rund..." 02.08.2014 Deutschland —

    Asterlagen, DU, Deutschland

    Beschreibung

    "Die Welt ist rund. Denn dazu ist sie da.
    Ein Vorn und Hinten gibt es nicht.
    Und wer die Welt von hinten sah,
    der sah ihr ins Gesicht!" Erich Kästner
    Der Beweis ist erbracht: die Welt ist rund!
    Und wie Kolumbus bin ich in die falsche Richtung gefahren um Gold zu finden. Und ich habe Gold gefunden - in Form des Weltpokals!
    Aus 260 sind letztendlich 232 Tage geworden. 232 Tage absolute Freiheit, 232 Tage ohne Handy und 232 Tage die sicherlich zu den intesivsten, anstrengensten, schönsten, glücklichsten und spannensten meines Lebens gehören.
    Sechs Kontinente, 29 Länder:
    Ich habe unglaubliche Sachen gesehen, habe die Sahara durchquert, bin mit dem größten der größten Fische geschwommen, habe mit Steinzeitmenschen gekocht,
    habe Seeigel (Madagaskar), Lama (Chile), Känguruh, Wasserbüffel, Waran (Australien) und Vegemite(Würck) gegessen.
    Ich habe sechs (!) Walhaie gesehen, 14 verschiedene Lemurenarten, Orang Utans, Nasenaffen, Robben, Pinguine, Albatrosse, Wallabys (kleine Kängurus) und drei Komodowarane, sowie unzählige Schlangen, Spinnen, Vögel, Echsen und Frösche.
    Ich habe im Senegal und auf den Philippinen mit 'ner Band gejammt.
    Ich bin 44 Mal mit Flugzeugen aller Art geflogen und bin
    zur See mit Fähre, Einbaum, Pirogge (Magaskar), Schoner (Brasilien), Motorboot und Banca (Philippinen),
    zu Lande mit Auto, Taxi, Zug, Bus, Tricycle (Philippinen), Pousse-Pousse (Madagaskar), Tuktuk (Indien), Jeepney (Philippinen), Ojek und Rikscha(Papua) und Buschtaxis(Senegal) gereist.
    Und ich bin gelaufen...mein Gott, bin ich viel gelaufen.
    Ach ja...und ich bin Weltmeister geworden!
    Ich habe in Hotels, Pensionen, Zelten, Jugendherbergen, Dorms, Swags (Australien), Pale (Samoa), Honai (Neuguinea) und Buschtaxis(Senegal) übernachtet,
    dabei war das schönste Zimmer in Antananarivo - Madagaskar 19,--€
    das teuerste, Porto Alegre - Brasilien 135,-- € für ein Einzelzimmer
    das billigste, Nouadhibou - Mauretanien 4,-- € zu dritt.

    Jetzt ist es an der Zeit Danke zu sagen. Danke an alle die mich auf dieser Reise ein Stück begleitet haben und sie zu einem einmaligen Erlebnis gemacht haben.
    Danke an:
    Theo und Hansi die mich weite Teile begleitet haben, von Spanien bis in den Senegal, Indien, Indonesien und Brasilien und mir immer wieder geholfen haben meine Ausrüstung zu kompletieren.
    Ayfer und Mathieu, bei denen ich mich auf Borneo wie zuhause gefühlt habe.
    Gerit, Eiko und Flo für die Organisation der "Dust n' Diesel" Rallye, dem bestmöglichen Start in eine Weltreise und für die tolle Arbeit, die sie für AEPN leisten.
    Maria, Sandra und Barnabe, meinen Festival und Salsaparty "Homesupport".
    Norbert, Andreas, Susanne, Stefan, Annika, Chris, Manu, Bernd & die Expeditionsopis unsere Lieblings Ralley-Teams.
    Monsieur Sasa
    Natalia und Mischa
    Romeo & seine Tao Crew
    Dani, Craig, Josh, Dean, Alian, Siggi, Philipp & Britta, Sandra, Martin & David, Alex & Lina (danke für den Tanz), Greg & Georgia - die beste Reisegruppe aller Zeiten.
    Johannes
    Charly
    Fabian & Jörg
    Luis, Jaime, Helena, Barry & Stef.
    Helena (hab's leider doch nicht bis New York geschafft)
    Rolf
    Manfred
    Und "last not least" an Dirk, der in den vergangenen acht Monaten einen Grossteil meiner Arbeit übernommen hat.

    Pura Vida
    Peter (campeão mundial de futebol 2014)

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