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Trip In 112 Days around the World In 112 Days around the World 09.04.2013 - 30.07.2013   Diese Reise geht einmal um die Welt. Dazu benutzen wir fast jedes... Andreas Buortesch (DE) Julia Wolf (DE)
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In 112 Days around the World

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Diese Reise geht einmal um die Welt. Dazu benutzen wir fast jedes Verkehrsmittel das es gibt: Bus, Flugzeug, Boot, Auto, Motorrad, Zug und wir gehn auch mal Fuß. Dieser Trip wird einzigartig. 112 Tage pures Abenteuer. Und da wir unsere Freunde und Familie an dieser wunderbaren Reise teilhaben lassen wollen, haben wir diesen Blog "In 112 Days around the World" erstellt. Ihr könnt Fotos kommentieren und auch unsere gesamte Route mitverfolgen.
Wir wünschen euch ganz viel Spaß dabei!

Andi und Julia


Ihr lieben: um zu den Erlebnissen der einzelnen Etappen zu gelangen, müsst ihr einfach auf die bunten Wegpunkte klicken :)

Means of Transport
Boot Bus / Truck Auto Zu Fuss Motorrad Flugzeug Zug
  • 09Apr 2013

    1 Our Departure 09.04.2013 Deutschland —

    Flughafen, Frankfurt, Deutschland

    Beschreibung

    Der Beginn einer langen Reise...
    Wir sind schon sehr gespannt darauf und freuen uns, euch auf diese Weise mitzunehmen.
    Lasst die Spiele beginnen!

    Kommentare

  • 09Apr 2013

    2 Zwischenlandung Doha 09.04.2013 Katar —

    Fereej Abdul Aziz, Doha, Katar

    Beschreibung

    So ihr lieben,

    Willkommen auf unserem Blog und wir freuen uns darauf, euch immer wieder mit neuen Berichten über Begebenheiten und Erlebnisse, die wir auf dieser Reise machen werden, zu erfreuen!
    Schaut immer mal wieder rein, kommentiert wenn ihr mögt, nehmt Teil an diesem einmaligen Erlebnis!
    Liebe Grüße!


    Unser erster Stop außerhalb von Deutschland ist gerade Doha, wo wir einen Aufenthalt von 3 Stunden am Flughafen haben. Nicht zu spannend, aber hier ein kleines Foto für die Autofans unter euch :)

    Fotos & Videos

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  • 10Apr 2013

    3 First impressions: Hong Kong - crazy and crowded 10.04.2013 Hong Kong —

    Tai Mo Shan, Hong Kong

    Beschreibung

    Hong Kong ist spannend!

    Wirklich ein eindrucksreicher Ort:
    Fangen wir bei den Menschen an. Sie sind äußerst freundlich: Gleich auf dem Weg vom Flughafen zu unserem Hotel wurde uns von 3 verschiedenen Leuten geholfen. Zugegeben, das eine Paar kam ursprünglich aus Baden-Württemberg :) Schließlich trafen wir auf einen Einheimischen während wir auf den Bus warteten. Er sprach uns an – was ungewöhnlich ist (aber dazu später mehr) – und stellte fest, dass das nicht der beste Weg für uns wäre. Statt ihn uns dann aber zu erklären, hat er seinen Bus einfach abfahren lassen und ist mit uns ca. eine halbe Stunde durch die Stadtteile gefahren und gelaufen, bis wir nur noch eine Metro-Station alleine zu fahren hatten. Wirklich nette Menschen!

    Warum es ungewöhnlich ist, dass er uns angesprochen hat?
    In der chinesischen Kultur ist es eher untypisch einen Fremden anzusprechen. Die Menschen machen eher ihr eigenes Ding. Das ist uns im Lauf der Zeit noch mehr aufgefallen. Beispielsweise fanden wir eines Abends ein nettes Restaurant, in dem offensichtlich nur Einheimische aßen. Solche Lokalitäten sucht ANDI gerne auf, ganz im Sinne von Paulus: „When in Rome, do as the Romans do“.
    Als wir kamen, setzten wir uns an einen freien Tisch, doch während wir bereits beim Essen waren, füllte sich das Restaurant und alle Tische waren besetzt. Eine junge Einheimische setzte sich zu uns an den Tisch, ohne ein Wort zu sagen oder auch nur Blickkontakt aufzubauen. Dies änderte sich im Laufe des gesamten Essens auch nicht.

    Interessant ist auch die Preisgestaltung: Hong Kong ist nicht gerade günstig im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern, die ANDI bisher kennengelernt hat. Rauchen an öffentlichen Plätzen wird hart bestraft, so zahlt man umgerechnet 50€ Strafe, wenn man erwischt wird. Wenn man bedenkt, dass eine Fährfahrt nach von Hong Kong Festland nach Hong Kong Island gerade mal 25cent kostet und man für eine ganze Stadtdurchquerung mit der Tram saftige 23cent blechen muss. Diese ist übrigens zweistöckig. Ein tolles Erlebnis!

    Nachts blüht die Stadt auf: Während tagsüber schon das Leben brummt, tobt nachts die Stadt. Sehr eindrucksreich sind die vielen bunten Lichter :) Gerade der Blick vom Ufer aus Kowloon (Hong Kong Festland) auf die andere Seite der Meeresenge in Richtung Hong Kong Island ist atemberaubend.

    Was sie in der nächsten Folge erwarten können:
    - Die Reise von Hong Kong nach Hanoi – nicht ohne Zwischenfälle
    - Welcome to Vietnam – der eigentlich Startpunkt unserer Reise
    - uvm...

    Fotos & Videos

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  • 12Apr 2013

    4 Vietnam Hanoi 12.04.2013 Vietnam —

    Hàng Đào, Hanoi, Vietnam

    Beschreibung

    Nachdem wir uns doch entschieden hatten, von Hong Kong nach Hanoi zu fliegen, um uns die Lange Bus-/ Zugreise und den Aufwand für das chinesische Visum zu ersparen, hatte unser Flieger ne ordentliche Verspätung. Kamen trotzdem noch zu einer angenehmen Zeit in Hanoi an und konnten problemlos ein Hotelzimmer beziehen. Dieses war richtig groß und schön. Zwei große Betten, Fernseher, Fensterblick aus dem fünften Stock, und das alles für 14€.

    Am selben Abend gingen wir noch etwas essen, fanden ein nettes, recht westlich orientiertes Restaurant und aßen richtig leckere einheimische Kost. Aber eben nach westlichen Standards zubereitet, es ist sinnvoll, das zu Beginn der Reise noch zu tun, um den Magen daran zu gewöhnen. Dazu gab es richtig leckere frisch gepresste Fruchtsäfte. ANDI liebt sie! Julia auch! :)

    Und Julia gewöhnt sich auch immer mehr an die Lebensart hier und findet richtig viel Gefallen daran. Es klappt einfach. So cool, dass alles funktioniert, auch wenn der Standard einfacher ist und die Leute hier anders leben und mit den jeweiligen Situationen unterschiedlich umgehen. So wie die Leute hier leben, wäre das in Deutschland gar nicht möglich. Manches wird einem dann auch noch verboten. Zum Beispiel spielen sie mitten auf dem Fußgängerweg Federball. Auf dem Boden ein Spielfeld eingezeichnet und davon ganz viele hintereinander. Da spielen sie. Einfach so! Oder die Menschen dort sitzen am Straßenrand und kochen. Haben Plastiktische- und stühle und essen dort auch. So faszinierend und es sagt keiner was. Es ist völlig normal dort. Und die Menschen sind alle so glücklich und zufrieden und genießen ihr Leben. Wenn man rausgeht auf die Straßen und auch auf die Märkte und in die Gassen, spürt man richtig die Freude am Leben. Jeder respektiert jeden, jeder achtet auf Jeden und jeder ist zu jedem freundlich. Ich bin begeistert. Ich kann hier zwar einiges erzählen und beschreiben, aber dabei wird niemals das Gefühl rüberkommen, das man erlebt, wenn man dort war.

    Ein paar weitere Dinge, die mir aufgefallen sind: man bekommt wirklich alles! Und das zu einem günstigen Preis. Sind heute in die Apotheke gegangen, um etwas gegen Muskelverspannungen (Tiger Balsam) zu holen. Die Tube kostete 60cent. So viel zu unserer vollgepackten Reiseapotheke :)

    Nachtmärkte mit allen Kleidungsstücken, die man sich vorstellen kann – oder auch nicht: mir war neu, dass es sogar Popo-Pushups gibt ;) Was man nicht alles braucht…oder auch nicht.
    Kleine, leckere Snacks und Getränke gibt’s auch überall, das ist auch gut, denn man braucht viel Flüssigkeit.

    Alle hier kochen ständig Hühnchen. Unentwegt. Die ganze Zeit. Hühnerbrüstchen. Hühnerschenkel. Überall.

    Die zweite Nacht in Hanoi gabs vom Hotelzimmer noch ein Upgrade, mit zwei noch größeren Betten, Flachbildfernseher und Rundum-Balkon. Wieder im fünften Stock, mit Blick auf die verwinkelten kleinen Gassen, Buden und auf die nahegelegene Kirche. Ein großes und wohl eins der schönsten Bauwerke der Stadt. Haben am Sonntag auch einen vietnamesischen Gottesdienst miterlebt. Katholisch, offenbar liturgisch, aber die Menschen waren intensiv dabei. Die Kirche war so voll, dass auf dem Vorplatz hunderte weitere saßen, standen, Gottesdienst feierten.

    Desweiteren gibt es mehrere schöne Pagoden und auch sehr zentral gelegen einen großen See, an dem viele Paare offenbar Hochzeitsbilder machen. Konnten somit auch schöne traditionelle Kleider sehen und kamen auch mit ein paar Leuten ins Gespräch. Sie sind äußerst freundlich und aufgeschlossen.
    Da zieht man einfach mit! :)

    Bis bald :)

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  • 15Apr 2013

    5 Halong Bay 15.04.2013 Vietnam —

    Vietnam

    Beschreibung

    Von Hanoi aus machten wir eine kleine 2-tägige Kreuzfahrt durch die Halong-Bucht. Sie zählt zu den neuen 7 Wundern der Natur. Und das sind sie wirklich! Ein bewundernswertes Fleckchen der Erde, eine Ansammlung von über 1600 Inseln, die aus der Ferne betrachtet, wie eine Mauer wirken, doch sobald man näher kommt, wird die zerklüftete Archipellandschaft sichtbar.
    Wir bekamen wiederum ein wunderschönes Zimmer, am Oberdeck, mit Fenstern nach vorne und zu den Seiten. Die Leute scheinen uns zu mögen :)

    Wir euch auch!

    Bis zum nächsten Mal!

    Fotos & Videos

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  • 17Apr 2013

    6 Mit dem Nachtzug nach Hue 17.04.2013 Vietnam —

    Vĩnh Ninh, tp. Huế, Vietnam

    Beschreibung

    Nach einer 14-stündigen Fahrt durch die Nacht sind wir nun nach 688km in Hue angekommen.

    Mehr folgt in Kürze..
    Aber erstmal ein Bild von unserem Abendessen :)

    So, das haben wir bereits erweitert und hier gibts auch gleich mal einen Einblick in unsere Eindrücke von Hue:

    Nachdem wir von Hanoi aus einen Nachtzug genommen hatten, erreichten wir Hue morgens gegen halb elf. Wir übernachteten in einem 4er Abteil mit zwei Engländern, die offenbar dieselbe Idee gehabt hatten, sich eine Übernachtung und Zeit zu sparen. Das lange Stück zwischen den beiden Städten, hatten wir uns sagen lassen, sei landschaftlich nicht allzu reizvoll, verglichen mit dem, was uns noch erwarten würde. Auf diese Weise sparten wir uns zudem eine Hotelübernachtung und waren um eine Erfahrung reicher. Julia schlief offenbar wie ein Stein, was man von den anderen drei Insassen des Abteils nicht behaupten kann. Dennoch war die Fahrt gut und die Erfahrung wert.

    Am Bahnhof angelangt, nahmen wir uns direkt ein Taxi, ANDI verhandelte den Preis und wir wurden zum gewünschten Hotel gebracht. Dort bekamen wir von überaus freundlichem Personal sofort ein herausragend gutes Frühstück. Danach, als wir einchecken wollten, fanden wir raus, dass das Hotel wohl voll sei. Sie empfahl uns ein befreundetes Hotel, zu dem wir laufen konnten und das Frühstück gab es gratis. Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, machten wir eine Bootsfahrt den Fluss entlang zu einem Mönchstempel, der außerhalb der Stadt liegt. Eine sehr schöne Anlage auf einer Anhöhe mit Blick auf den Fluss.

    Am darauffolgenden Tag erkundeten wir die Stadt mit ihren Pagoden und Tempeln. Ein Highlight dabei war der Kauf einer ganzen Kokosnuss. Zu Julias großer Überraschung sind sie grün :) Erst tranken wir ihren Kokosnusssaft und aßen schließlich ihr Fleisch auf einer Rikschafahrt um die Altstadt, hin zu einigen weiteren Sehenswürdigkeiten, die wir alleine kaum gefunden hätten.
    Den Abend ließen wir auf dem Markt und anschließend gemütlich am Fluss ausklingen.

    Für unseren letzten Vormittag in der ehemaligen Kaiserstadt Hue hatten wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeit der Stadt aufgehoben: Die Residenz des Kaisers. Sie besteht aus einer Zitadelle in einer Zitadelle, ist umgeben von einem Wassergraben und enthält neben der Bibliothek des Kaisers einige Tempelanlagen und die Purple Forbidden City.

    Am frühen Nachmittag machten wir uns auf eine abenteuerliche Busfahrt. Eine äußerst interessante Ausstattung zeichnet viele dieser Langstreckenbusse aus: Sie haben Liegesitze, die zum Schlafen ausgelegt sind. Diese sind zweistöckig übereinander und in drei Reihen nebeneinander montiert. Interessant und überraschend bequem.
    Es ist gut, dass die Fahrtdauer in einer Spanne angegeben ist. Die Fahrt sollte zwischen 3,5hs und 5hs dauern. Nach einer guten Stunde gab es den ersten ungeplanten Stopp, bei dem alle Businsassen noch sitzen bzw. liegen blieben. Nach ca. 10 Minuten ging es dann erfreulicherweise auch schon weiter. Julia weiß davon gar nichts, sie schlief (mal wieder) fest wie eine Mumie. Das Jubeln im Bus ebbte schnell wieder ab, als wir merkten, dass der Bus auf kaum mehr als 20km/h beschleunigte…
    Bei der nächsten zertifizierten Werkstatt hielt der Bus. Alle stiegen aus, da niemand wusste, wie lang es dauern würde. Julia und ich nutzten die Wartezeit gut, gingen in den Supermarkt und ließen uns dort eine leckere Wassermelone aufschneiden. Die einheimischen Kinder waren begeistert, Weiße zu sehen. Anschließend gingen wir zu einem Kriegsdenkmal, welches an die Gefallenen aus dem Krieg mit den USA erinnert. Dahinter war auch ein imposanter, sehr groß angelegter Friedhof mit beeindruckenden Grabanlagen.
    Nach knapp 2 Stunden Aufenthalt ging es dann auch schon weiter und wir erreichten nach insgesamt 6 Stunden unseren Zielort Hoi An.
    Da sind wir momentan uns sehr angetan von der Atmosphäre der Stadt.
    Ihr könnt euch also schon auf den nächsten Beitrag freuen!


    Übrigens: der ungeplante Zwischenstopp fand statt bei einer Ansammlung von vielleicht 20 Häusern entlang einer Schnellstraße, der Supermarkt glich einem verkleinerten Tante Emma Laden und das Werkzeug der „zertifizierten Werkstatt“ waren lediglich ein Hammer, Meißel, evtl. ein paar Schlüssel und überraschenderweise ein Kompressor. :)

    Fotos & Videos

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  • 19Apr 2013

    7 Hoi An - A lovely coastal town 19.04.2013 Vietnam —

    tt. Tiên Kỳ, Vietnam

    Beschreibung

    So, wir starten wieder mit einem leckeren Essen :)
    Mehr folgt...

    Hoi An hat definitiv Charme. Ein kleines Städtchen an der Küste mit Charakter, dem bisher besten Kaffee, superleckerem grünem vietnamesischem Tee und das Essen selbst hatte auch eine ganz spezielle Note.
    Wir fanden ziemlich schnell unser Stammlokal, es war eine kleine Bude gleich ums Eck von unserem Hotel und einfach lecker.

    Abends hingegen aßen wir häufig am Strand, in einem Restaurant in dem sonst nur Locals waren, was uns von einem anderen Touristen schon sehr bald gesagt wurde. Was soll's - wir konnten uns verständigen und das Essen war herausragend. Dies seht ihr auch auf den Bildern gegen Ende. Wir suchten uns den Krebs selbst aus, er schwamm nämlich noch neben seinen Freunden im Aquarium und entschieden welche Muscheln wir essen wollten, denn auch diese waren zu diesem Zeitpunkt noch ganz lebendig in einer Wasserschüssel. Wir bestellten noch einige Garnelen dazu und den obligatorischen Reis. Dieses gesamte Dinner kostete uns beide mit Getränken rund 12€.

    Hoi An ist bekannt für seine Schneider - man kann sich wirklich alles maßanfertigen lassen - von Kleidern über Anzüge bis hin zu Schuhen. Diesen Service haben wir allerdings nicht in Anspruch genommen. Ansonsten ist die Künstlerszene stark ausgeprägt und die Atmosphäre in der Stadt ist sehr angenehm.

    Eines Abends schlenderten wir am Fluss entlang, der das Zentrum eines Bereiches ausmacht, welcher Abends für Verkehr – auch Motorbikes!! – komplett gesperrt ist. Dies schafft eine sehr angenehme Atmosphäre, weswegen sich hier wohl auch das abendliche Leben konzentriert: die Leute bummeln durch die Straßen, lassen sich von fliegenden Händlern bequatschen, gehen Essen, trinken hier und da eine Leckerei und lassen sich von dem Flair des ehemaligen Fischereihafens inspirieren. Im Zuge der vielen Flüssigkeitsaufnahme (sehr wichtig bei den Temperaturen!) muss diese auch wieder abgegeben werden. So setzten wir uns in ein Restaurant direkt bei der am stärksten frequentierten Brücke über den Fluss (als Einzelhändler würde man dies als 1A-Lage, in diesem Fall wirklich die beste Lage der Stadt, bezeichnen) Julia bestellte sich wie gewohnt einen vietnamesischen Tee und ich nahm diesmal mit einem Bierchen vorlieb. Ich suchte den „Happy Room“ auf, wie die Toilette liebevoll genannt wird und wir saßen noch eine Weile an einem Tisch an diesem traumhaften Ort und beobachteten das gemütliche Treiben auf und um den Fluss herum. Wir ließen uns die Rechnung bringen, zahlten rund 30 cent und spazierten weiter.
    Für das Geld hätte ich in Deutschland nicht mal pinkeln dürfen!!

    Rund eine Stunde von der Stadt entfernt liegt My Son. Hier befindet sich eine relativ schlecht erhaltene Tempelanlage der Cham-Kultur aus dem 2. bzw. 3. Jahrhundert. My Son gilt als Weltkulturerbe, da gerade die Cham maßgeblichen Einfluss auf die politische und kulturelle Entwicklung Südostasiens genommen haben.
    Wenn man sich diesen alten, verlassen wirkenden Ruinen nähert, fühlt sich ein bisschen wie Indiana Jones, doch geheime Falltüren und versteckte Schätze haben wir nicht gefunden.


    Viele Grüße und bis bald aus Nha Trang!

    Fotos & Videos

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  • 23Apr 2013

    8 Nha Trang - beeindruckende Stadt 23.04.2013 Vietnam —

    Lộc Thọ, Nha Trang, Vietnam

    Beschreibung

    Der wunderschöne Ort Nha Trang :)

    Wirklich wirklich schön dort!

    Mehr folgt... Freut euch drauf! :)


    Nha Trang:

    Diese Stadt gilt als die Strandhauptstadt Vietnams und auch die ganzen Vietnamesen fahren voller Begeisterung in dieses schöne Urlaubsdomizil direkt am Strand. Einige hochkarätige und hoch gebaute Hotels zieren die Küste, doch man findet auch die gewöhnlichen, einfachen und trotzdem hübschen Unterkünfte für unter 10€/Nacht.

    In den letzten beiden Nächten haben wir sogar auf der Dachterrasse unseres Hotels geschlafen, da der reguläre Zimmerpreis sich aufgrund der Reisefreudigkeit der Einheimischen zum Zeitpunkt der Feierlichkeiten um den Unabhängigkeitstag verdreifachen. Wir verhandelten einen ganz guten Deal mit der Hotelbesitzerin und sie machte uns auf der Dachterasse ein „Zimmer“ zurecht. ANDI spannte zudem seine Hängematte auf und wir waren begeistert! Da wir in bzw. auf einem der höher gebauten Hotels waren, war der Blick auf die Bucht und die Skyline der Stadt fast ungestört und wir wurden jeden Morgen von einem grandiosen Sonnenaufgang über dem Meer geweckt. Die Kulisse war herausragend, die Luft war angenehm und das Schaukeln der Hängematte entspannend.

    Eines unserer Highlights in Nha Trang war mit Sicherheit unser Ritt auf dem Wasser mit einem Jetski! Yeah, es hat echt riesig Spaß gemacht. Wir sind über das Meer geflitzt. Eine halbe Stunde durften wir damit rumfahren. Das war bis jetzt unser erster Wassersport. Der Strand ist ja auch grandios für sowas.

    Wir haben auch einen ganz besonderen Strandabschnitt gefunden. Auf einer unserer Entdeckungstouren fanden wir eine große Wohnanlage ein gutes Stück entfernt vom Zentrum. Darin standen massive, große, wunderschöne Villen. Der Strandbereich war klein, doch es war wohl der feinste Sand, den wir je erlebt haben. Wir schnorchelten ein wenig, doch es gab bis auf ein paar wenige Korallen nichts zu sehen.

    Auch hier regnet es manchmal. So waren wir sehr erfreut, dass wir uns für unseren Besuch im Thap Ba Spa einen Tag ausgesucht hatten, der sich gegen Spätnachmittag als Regentag entpuppt hat.

    Zum Thap Ba Spa: Es ist eine große Wellnessanlage mit Massagen, Dampf- und Mineralbädern, Pool und Wasserfällen. Einfach super zum entspannen. Das Highlight dort war ein Schlammbad. Eine ganze Wanne voller Schlamm. Es war echt mal interessant und es hat gut getan. Danach gab es ein Mineralienbad, ungefähr 37 Grad heiß. Und zum Schluss durften wir noch so lange wir wollten im Pool schwimmen. Insgesamt war es ein echt toller Tag. Wir hielten uns fast den ganzen Tag darin auf. Bekamen dort auch etwas zu essen und zu trinken für wenig Geld, was übrigens beides hervorragend geschmeckt hat.

    Zum Wetter: Wir sind Gott besonders dankbar dafür, dass Er das Wetter so passend lenkt. In vielen Situationen fällt uns das immer wieder auf und es ist ein großer Segen. Auch wenn wir unterwegs sind und gerade einen Kaffee trinken gehen (der übrigens besonders lecker ist!) ergießt sich in der Zeit, die wir im Café sitzen ein heftiger Regenschauer, der aufhört, wenn wir fertig getrunken haben. Wirklich perfektes Timing. Und das immer wieder. Erst gestern waren wir unterwegs zu einem Schloss. Während wir unterwegs waren, schien die Sonne, während wir uns das Schloss ansahen, goss es in Strömen. Als wir das Schloss fertig angesehen hatten, stand draußen alles unter Wasser, doch die Sonne kam gerade wieder raus. Wunderschön. Ein großer Segen.

    Ein großer Dank an Gott und auch an euch, die ihr uns und unsere Reise im Gebet tragt.

    Liebe Grüße


    ANDI und Julia

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  • 30Apr 2013

    9 Da Lat - die Blumenstadt 30.04.2013 Vietnam —

    Phường 2, tp. Đà Lạt, Vietnam

    Beschreibung

    Um uns euch ein wenig anzupassen, sind wir ins südliche Hochland Vietnams gefahren.
    Dort herrschen frühlingshafte Temperaturen und auf den Feldern sieht man eher Blumen als Reis :)
    Mehr folgt in Kürze..

    Da Lat:
    Aus dem sommerlichen Strand-Ferienort Nha Trang ging es für uns nach Da Lat. Das ist einige hundert Kilometer südwestlich Richtung Ho Chi Minh City im vietnamesischen Hochland. Aufgrund der hohen Lage ist es dort auch vergleichsweise kühl. Es herrschen frühlingshafte Temperaturen, ähnlich wie bei euch, unseren lieben Lesern.
    Der Reiz der Gegend begründet sich allerdings gerade darin. Denn wenn man sonst in die Landschaft blickt, entdeckt man Reisterrassen, die hier durch Erdbeer- und Kaffeeplantagen ersetzt werden. Somit ergibt sich eine durchaus andere Wahrnehmung der Natur durch eine völlig andere landschaftliche Flora.

    König Bao Dai hatte hier seine Sommerresidenz, ein hübsches Schloss mit einer weitläufigen Anlage oben auf einem Hügel gelegen. Die gesamte Landschaft ist recht hügelig. Somit kann man beispielsweise Langbiang Lookout, der auf 2300m gelegen ist, eine herrliche Aussicht auf die Umgebung genießen. Als wir dort waren, hat es allerdings wie aus Eimern geschüttet. Dank sei Gott dafür, dass es auf der Motorradfahrt zu dem Park komplett trocken war und als wir dort waren, wurden wir in einem überdachten Jeep auf einer ca. 20-minütigen Fahrt auf den Gipfel gebracht. Während wir in dem Jeep waren, ergoss sich ein massiver Regenschauer über das Gebiet. Oben angelangt mussten wir zwar noch ein wenig auf das Ende des Regens warten, doch noch bevor wir wieder runter fuhren, klarte es auf und wir konnten noch die Aussicht genießen.
    Später ging die Fahrt wieder zurück in die Stadt. Wir sahen uns die Kolonialvillen im französischen Baustil an und machten eine kleine Kaffeepause. Super lecker! Während wir dort saßen, schüttete es ein weiteres Mal, doch als wir fertig getrunken hatten, war dieser Schauer bereits zu Ende. Danke Gott!

    By the way: zu jeder Bestellung im Restaurant oder auch Cafe gibt es in der Regel den obligatorischen kalten Tee mit Eiswürfeln. Zwei leckere Kaffees, drei Becher Tee: Kostenpunkt: knapp 1€

    Ein faszinierendes architektonisches Kunstwerk ist das Crazy House von Da Lat. Es fungiert als Hotel, sodass man darin auch Zimmer mieten kann, doch in erster Linie ist es eine Touristenattraktion, die viele Besucher anlockt. Und das ist berechtigt. Der Architekt lebt wohl in seiner eigenen Welt (so wie wir es von Julia auch kennen ;) ) nur ist seine Welt wohl von Alice im Wunderland inspiriert. It was difficult to capture it in pictures, but you’ll see a few.

    Eine weitere schöne Sehenswürdigkeit in der Nähe von Da Lat ist ein Wasserfall, jedoch ein Touristenmagnet – für Einheimische, wie auch für Ausländer. Man sollte von der Hauptattraktion einem Ziehweg entlang der Flussrichtung des Wassers folgen, wo sich kaum Touristen aufhalten und man dennoch dieses wunderschöne Stück Natur genießen kann.

    Von Da Lat aus ging es nach Saigon, der heutigen Ho Chi Minh Stadt. Zu diesen beiden Namen steht noch mehr im Fazit zu Vietnam im letzten Kapitel zu Vietnam.

    Liebe Grüße!


    Eure beiden Lieben ANDI und Julia

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  • 03May 2013

    10 Ho-Chi-Minh-City 03.05.2013 Vietnam —

    Phường 15, Ho Chi Minh City, Vietnam

    Beschreibung

    Ho Chi Minh City – ehemals Saigon genannt
    (nähere Erklärung hierzu kann im Fazit zu Vietnam nachgelesen werden)

    Wieder sind wir in einer Großstadt angelangt. Sie ist mit ihren 11 Mio Einwohner die größte Stadt in Vietnam und hat somit fast doppelt so viele Einwohner wie die Hauptstadt Hanoi. Dennoch ist HCMC die wirtschaftliche Hochburg Vietnams und erwirtschaftet alleine rund ein Fünftel des Bruttoinlandprodukts.
    Die Stadt selbst ist sehr schön am Saigon-Fluss gelegen und der moderne Seehafen ist wohl auch dafür verantwortlich, dass 40% der Exporte Vietnams in HCMC erwirtschaftet werden.

    Es ist eine ziemlich reiche Stadt, was man auch deutlich am Stadtflair bemerken kann. Das pro Kopf Einkommen liegt dreimal höher als der landesweite Durchschnitt. Es gibt viele hochwertige Boutiquen, schöne Autos , prachtvolle Gebäude neben prunkvollen Hotels. Ebenso ist natürlich auch kulturell einiges geboten und die Gotteshäuser reichen von den üblichen buddhistischen Tempeln hin zu wunderschönen Kirchen, von denen eine nicht nur des Namens wegens, sondern auch aufgrund der Architektur an die Notre Dame in Paris erinnert.
    Trotz dieser vielen modernen Elemente erhält sich die Stadt dennoch ihren altertümlichen Stil.

    Ein großer Teil des Lebens spielt sich weiterhin für viele Einheimische auf den lokalen Märkten ab, hier sind es oft ganze Markthallen, gigantische Konsumpaläste mit zahllosen winzigen Buden dicht nebeneinander gedrängt in denen man jeden nur vorstellbaren Kram kaufen kann. Häufig sind dies auch Händlerwaren, die nur in großen Mengen gekauft werden können. Also eine Entsprechung der lokalen Metro. Übrigens: die uns bekannte blau-gelbe Metro gibt es hier auch.

    ANDI war schon in so mancher Region der Welt und hat vielerlei Verkehrsverhältnisse miterlebt, doch das vermeintliche Chaos auf diesen Straßen hat sogar ihn fasziniert. Es gibt größere und breitere Straßen als an kleineren Orten, was allerdings nicht dazu führt, dass sich die Fahrzeuge besser verteilen würden und eine geringere Verkehrsdichte herrschen würde. Nein, es gibt einfach Unmengen an Fahrzeugen, sodass die vielspurigen, breiten Straßen einfach von Nöten sind, obwohl wir in erster Linie von Motorrädern reden. Man mag erwähnen, dass man hier nie erleben wird, dass lediglich ein Motorrad auf einer Spur ist. Mehr zum Verkehr in Vietnam könnt ihr auch gerne im Fazit zu Vietnam erfahren.

    Liebe Grüße aus unserer letzten Etappe in Vietnam

    ANDI und Julia

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  • 05May 2013

    11 Fazit zu Vietnam 05.05.2013 Vietnam —

    Phường 15, Ho Chi Minh City, Vietnam

    Beschreibung

    Fazit zu Vietnam:

    Die vietnamesische Küche ist herausragend gut! Wer ein besonderes Geschmackserlebnis haben möchte, sollte eine Reise in den Vietnam machen und die kulinarischen Köstlichkeiten in ihrer ganzen Vielfalt genießen. Sicherlich findet man, wie in ganz Asien, viele Reisgerichte, doch das ist nicht annähernd alles, was die vietnamesische Küche zu bieten hat. Sie wartet auf mit einer ganz besonderen Art von Frühlingsrollen, es gibt die unterschiedlichsten Nudelgerichte, eine der Leibspeisen der Einheimischen scheint eine kräftige Suppe in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zu sein, in der Nudeln zusammen mit verschiedenen Sorten von Gemüsen und Hühnchen, Rind oder Schwein gekocht sind.
    Natürlich ist alles auf eine ganz feine und eigene Art gewürzt. Allerdings dezent und bis auf wenige Ausnahmen auch nicht sonderlich scharf.
    Was auch in der Kürze des Absatzes nicht unerwähnt bleiben darf sind die frischen, saftigen, intensiv schmeckenden, duftenden und, nicht zu vergessen, gesunden Früchte! Daraus werden an jeder Straßenecke Säfte frisch gepresst und man zahlt rund 80cent.
    Außerdem ist der Kaffee in Vietnam ganz besonders gut!
    So viel zum Geschmacks- und Geruchssinn, der angesprochen wird.

    Für das Auge sind natürlich die pompösen Tempelanlagen beeindruckend, die aufwendig verzierten Altäre und die prächtig inszenierten religiösen Heiligtümer.
    Wir lesen momentan im Alten Testament. Es ist spannend! Es ist auch interessant, festzustellen, wie rigoros Gott mit den heidnischen Bräuchen umgegangen ist. Das Volk Israel sollte das verheißene Land einnehmen, die Altäre zerstören, die Menschen töten, alles dem Untergang weihen.
    Die Anweisung Gottes war klar und deutlich. Gott ist ein eifersüchtiger Gott und duldet keine anderen Götter neben sich. Er ist der einzig wahre Gott.
    Die Israeliten haben das Land eingenommen, aber nicht konsequent genug Gottes Weisung befolgt. Sie haben sich die Frauen der fremden Völker genommen und wurden zum Götzendienst verführt. Die Könige Israels später haben neue Höhenheiligtümer aufgebaut, heidnische Priester eingesetzt und Gottes Gebote missachtet. Und der Segen fiel von ihnen ab. Und all das war das Resultat des mangelnden Gehorsams gegenüber Gott. Vielleicht war der Grund der Israeliten dafür, die Menschen am Leben zu lassen Mitleid, vielleicht waren es die schönen Frauen, vielleicht war es Trägheit. Auf jeden Fall war es nicht für Gott. Gottes Befehl war klar und unmissverständlich.
    Nun sind wir hier in einer Region der Erde, in der die vorherrschende Religion der Buddhismus ist. Überall gibt es Altäre, Heiligtümer, Götzen. Fast so viele wie es Hühner gibt. Und die Menschen glauben daran, knien vor ihren Götzen nieder und beten innige Gebete zu ihnen. Sie meditieren, entzünden Räucheropfer, aber erkennen die Wahrheit nicht.
    Die Wahrheit, dass nur Jesus, Gottes Sohn, jeden Menschen retten kann. Und will. Er will eine Beziehung zu jedem einzelnen Menschen haben. Und deswegen ist Er auf die Erde gekommen.
    Er möchte, dass wir Ihm unser Leben anvertrauen und die Menschen bauen und wir können wissen, dass es nur dann in besten Händen ist.
    Und die Menschen bauen Götzen, Denkmäler und prunkvolle Tempel.
    Eines Tages waren wir in einer Kirche. Es war eine katholische Kirche und die Statuen der Heiligen, die dort aufgestellt sind, erinnern stark an die Buddha-Statuen oder Statuen der „heiligen“ Mönche der Buddhisten. Der Mensch neigt schon stark zum Götzendienst.
    „Was ist mein Götze?“ frage ich mich dabei.
    „Was ist dein Götze?“

    Nichtsdestotrotz sind die Denkmäler und Gotteshäuser faszinierende Bauten, die das menschliche Auge erfreuen.
    Rick Joyner sagte einmal in einer Predigt:
    „What good is the most glorious temple, if there's no God in it?
    If the Lord is in His temple, it's not gonna be the temple that gets your attention.
    Regardless of how glorious the temple is, the Lord will be the one getting your attention.“
    „Welchen Nutzen hat der schönste Tempel (das schönste Gotteshaus), wenn kein Gott darin ist?
    Wenn der Herr in Seinem Gotteshaus ist, wird es nicht das Gotteshaus sein, das deine Aufmerksamkeit bekommt.
    Ganz egal wie wunderschön das Gotteshaus ist, wird es der Herr sein, der deine Aufmerksamkeit bekommt.“
    Wir müssen darauf achten, dass die Gotteshäuser, die wir bauen Gottes Gegenwart anziehen und nicht in erster Linie Menschen. Und noch viel mehr können wir beeinflussen, dass die Gottesdienste, die wir feiern, Gottes Gegenwart anziehen, und nicht in erster Linie Menschen.

    Zur Situation der christlichen Kirche in Vietnam kann man sagen, dass die Christen, wie unter jeder kommunistischen Regierung, kein leichtes Spiel haben. In den letzten 20 Jahren ist es kaum einfacher für Christen geworden, aber Gottesdienste werden in den größten Teilen des Landes zumindest gebilligt. Jedoch ist jegliche Evangelisation außerhalb der Kirchenmauern verboten.
    Auffallend ist, dass es, je südlicher man kommt, immer mehr christliche Kirchen gibt, von denen die meisten katholischer Natur sind.
    Auch Hängematten gibt es im Süden deutlich mehr.

    Die höhere Anzahl an Kirchen im Süden lässt sich dadurch erklären, dass der Süden sich schon viel früher für den Westen geöffnet hatte. Die Nord-Süd-Teilung des Landes Mitte des 20ten Jahrhunderts führte dazu, dass der Volksheld Ho Chi Minh und stark kommunistischen Machthaber in Nordvietnam die Fäden zog. Im Süden regierte in dieser heißen Phase ein weniger beliebter Gegner des Kommunismus und Katholik. Das Ho Chi Minh-Regime aus dem Norden siegte ruhmreich über den Süden, obwohl sich bereits Truppen aus den USA und anderen Ländern in den Vietnamkrieg eingeschaltet hatten. „Onkel Ho“ - Ho Chi Minh wurde als Held und Befreier gefeiert und das alte Saigon, welches an die alten Zeiten erinnerte wurde in Ho Chi Minh Stadt umbenannt.
    Das Land und die Kultur ist geprägt von ständiger Besatzung der Chinesen oder Japaner bzw. der Kolonisierung der Franzosen und ebenso den kriegerischen Auseinandersetzungen mit Frankreich, natürlich den USA, Südkorea, Thailand, Kambodscha, China, Australien und Neuseeland. Diese geschichtlichen Hintergründe sind allerdings im tagtäglichen Leben wenig spürbar und vor Allem die jüngere Generation der Vietnamesen blickt eher erwartungsvoll und voller Tatendrang in eine vielversprechende Zukunft statt sich mit der bedrückenden Vergangenheit zu beschäftigen. So bedrückend diese Vergangenheit auch gewesen sein mag, die Vietnamesen gingen aus den internationalen Konflikten immer wieder als stolze Sieger hervor, was auch an einem hohen Maß an Patriotismus und Nationalstolz zu erkennen ist. Sichtbar wird dies an zahlreichen Flaggen in ganz Vietnam und so hört man auch nur noch ganz selten, dass die Vietnamesen von Saigon sprechen. Im Norden wird die alte Bezeichnung nahezu gar nicht verwendet, im Süden hört man es noch ab und zu und lediglich das Flughafenkürzel SGN ist von offizieller Seite das Einzige, was daran erinnern mag.

    Ein Thema möchten wir zuletzt noch aufgreifen:
    Die Straßen und was darauf geschieht.
    Vorweg sei gesagt, dass wir dieses Land bereits verlassen haben und man sich keine Sorgen machen braucht. Es ist wunderschön und spannend! Julia war immer wieder fasziniert davon, wie einfach die Menschen leben und alles funktioniert. Das bezieht sich auch auf die Straße. Hier wird auf der Straße gekocht, direkt am Straßenrand, teils auch auf der Straße, wird ein kleines Kohlefeuer in einem Topf gemacht, darauf liegt ein Rost und dann wird gegrillt. Oder es steht noch ein Topf darauf, in dem gekocht wird. Also Bürgersteige – wenn es sie denn gibt, schaffen selten die Möglichkeit, darauf zu gehen. Wenn darauf nicht gekocht wird, spielen die Einheimischen darauf Badminton, haben ihre Verkaufsbuden darauf ausgebreitet oder er wird als Parkfläche für die unzähligen Motorräder genutzt. Und diese vielen Motorräder sind auch mit einer der Hauptgründe für den äußerst interessanten Verkehr.
    Die Vietnamesen halten sich unerwartet konsequent daran, fast ausschließlich rechts zu überholen.
    Dennoch scheinen sich aus allen Richtungen Fahrzeuge zu nähern.
    Doch so chaotisch die Straßenverhältnisse auch wirken mögen, es funktioniert!
    Es macht Spaß – richtig viel Spaß!
    Und das Beste daran: Es funktioniert.

    All in all: Vietnam ist ein wunderschönes Land mit leckeren exotischen Früchten und herausragend gutem Essen sowie Kaffee, überschaubarer religiöser und politischer Freiheit, einer ereignisreichen Geschichte und einem ungezwungenen Lebensstil.

    Es war eine tolle Erfahrung!


    Bye Bye Vietnam

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  • 06May 2013

    12 What happens in Bangkok, stays in Bangkok 06.05.2013 Thailand —

    Si Phraya, Bangkok, Thailand

    Beschreibung

    Ein paar Tage verbrachten wir in dieser schönen Stadt mit einem der größten Flughäfen Asiens.
    Sie dient als sehr guter Ausgangspunkt für jegliche Weiterreise innerhalb von Thailand.
    There is more to follow...

    Bam Bam Baby, we’re going to Bangkok!
    Bangkok ist eine aufregende Stadt!

    Wiederum eine Millionenstadt (über 15 Millionen Menschen leben in der Metropolregion) und sie ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Der moderne Stadtteil liegt eher östlich der Altstadt und wiederspiegelt den Zeitgeist jeder westlich orientierten Metropole auf der Welt. Mit Hochhäusern, Luxusboutiquen, Hotels sämtlicher bekannter Hotelketten, englischsprachigen Schildern sowie auch Restaurants aus aller Herren Länder lässt sich dieser Teil der Stadt problemlos mit Welt-Metropolen wie Singapore, Sydney, New York, Schwand, Barcelona oder Paris vergleichen. Hinzu kommt allerdings der Charme der Altstadt, die mit Märkten, Rikschas, alten Tempeln und einem beeindruckenden Palastkomplex aufwartet.

    Ein Großteil des Lebens spielt sich entlang des Chao Phraya Flusses ab, auf dem regelmäßig Fähren verkehren, die die Passagiere für wenig Geld von einer Seite zur anderen und entlang des Flusses schiffen.
    Der öffentliche Nahverkehr überhaupt ist außerordentlich gut ausgebaut. Er reicht von den bereits erwähnte Rikschas (die allerdings mittlerweile auch meistens motorbetrieben sind) über Busse, Wasserfähren bis hin zum Skytrain und natürlich der U-Bahn.

    Die obig erwähnten englischsprachigen Straßenschilder möchte ich nochmals aufgreifen: In Thailand werden nicht die uns bekannten römischen Buchstaben verwendet, denn die Thais nutzen das thailändische Alphabet (eigentlich eine Abugida, also eine Mischung aus Alphabet und Schriftzeichen). Es entstammt der indischen Schrift. In Großstädten wie Bangkok oder auch entlang touristischer Routen findet sich allerdings immer häufiger die Beschreibung in Englisch wie auch in diesen komischen Hieroglyphen. Eine einheitliche Romanisierung der thailändischen Schriftzeichen existiert allerdings bisher nicht.

    Der wohl beeindruckendste Baukomplex ist der Palast, der sich zentral in der Altstadt befindet und von hohen Mauern umschlossen ist. Innerhalb dieser Mauern befindet sich neben den ehemaligen Wohnräumen des Königs natürlich ein Tempel, der für den in ihm befindlichen Smaragd-Buddha bekannt ist.
    Viele Tempel, lebhafte Nachtmärkte, Thai-Massagen en masse, leckeres Essen und ein prägnanter Kontrast zwischen Alt und Neu zeichnen diese pulsierende Stadt aus.

    Schön war es und nun geht es auf an die Küste!

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  • 09May 2013

    13 Chumpon 09.05.2013 Thailand —

    Tha Taphao, Thailand

    Beschreibung

    Chumpon war für uns in erster Linie ein Durchreiseort auf dem Weg von Bangkok nach Ko Tao.
    "Ko" bedeutet auf thailändisch "Insel". Demnach war unser Ziel die Insel Tao. "Tao" bedeutet zudem "Schildkröte".

    Für die Fahrt von Bangkok nach Chumpon nahmen wir nicht - wie für die meisten Touristen üblich - den Nachtzug oder einen Reisebus. Wir wählten für diese Strecke bewusst einen Zug, der uns diese 6,5 Stunden-Fahrt tagsüber zurücklegen lässt. Rückblickend kann man sagen, dass es sich definitiv gelohnt hat!
    Die wunderschöne Landschaft, die wir entlang der Strecke sahen, ist es wirklich wert.
    Zusätzlich konnten wir noch eine weitere Nacht auf dem Festland verbringen und nahmen uns eine nette Strandhütte nahe des Anlegesteges, von dem wir am nächsten Morgen die Katamaran-Fähre nach Ko Tao nahmen.

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  • 10May 2013

    14 Koh Tao - ein Paradies für Taucher 10.05.2013 Thailand —

    Ko Tao, Thailand

    Beschreibung

    Koh Tao ist eine Trauminsel.

    Es ist eine recht kleine Insel auf der es von Touristen nur so wimmelt. Der Großteil der Besucher bereist die Insel um zu tauchen oder um eine legendäre Full Moon Party mitzuerleben, wobei - so wurde uns gesagt - das nahegelegene Koh Samui noch viel stärker aufs Party machen ausgelegt ist. Das ist auch der Grund, warum wir uns für Koh Tao entschieden haben. Wir waren daher umso mehr tauchen! Während Julia ihren Open Water Tauchkurs beendete, machte ANDI täglich 2 Tauchgänge und nachdem Julia zertifiziert wurde, tauchten sie gemeinsam ab.

    Für unsere Leser, die ebenfalls Freunde der Unterwasserwelt sind, hier ein kleiner Auszug aus unseren Logbüchern bzgl. der Meeresbewohner, die wir gesehen haben:
    massig Parrotfish, several Scribbled Filefish, Soldier Fish, Longfin Batfish, bannerfish, crocodile needlefish, white-eyed moray eel, yellow margin trigger fish, titan triggerfish. Letztere sind äußerst beeindruckend. ANDI got triggered one day. Defeated the attack nicely. Saw a red breasted brass, gobies, big schools of yellowtail barracudas, Jans‘ Pipe Fish, nudi branches, dancing durban shrimp, masked porcupine, orange spotted travally, stupid cleaner wrasses, blue-line groupers. ANDI spotted a cobia just before he had spotted a blue-spotted stingray. Saw an orange spined unicorn fish, six-banded angelfish, juvenile sweetlips, harlekin sweetlips, crown of thorns starfish, golden trevally, phidiana indica. We saw spawning clams, that was exciting. Saw a blotched porcupine fish, giant groupers, Yellow Boxfish, hermit crab, long-snout clingfish, brown banded pipefish or a banded sea snake, banded boxed shrimp, scorpion fish, pink anemonefish, jenkings whipray, did a few swimthroughs, longfaced emperor fish, liver coloured eel, rainbow runners, coral shrimp, ANDI spotted a beautiful baby sweetlips, we saw boxing shrimps, glass shrimps and a clownfish.
    Ok meine lieben, das waren jetzt viele Namen. Viel Spaß beim googeln ;)
    Btw: ANDI liest zur Zeit die Chroniken, vielleicht kann man die Ausführlichkeit bei diesen Namen damit begründen.. ;)
    ANDI entwickelte sich immer mehr zum Tauchguide und entdeckte oft mehr außergewöhnliche Meeresbewohner als die Dive Masters oder Instructors, von denen er begleitet wurde.

    Viel mehr haben wir auf der Insel gar nicht gemacht. Im Endeffekt lief es auf Essen und tauchen hinaus. Ein wenig schnorcheln, Karten spielen, lesen, baden und blog schreiben :)
    Liebe Grüße und bis bald!

    Andreas und Julia

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  • 17May 2013

    15 Pulau Penang - Georgetown 17.05.2013 Malaysia —

    Botanica City Air Putih, Balik Pulau, Malaysia

    Beschreibung

    Nach der Fährfahrt von Ko Tao nahe der Ostküste Thailands und der sich daran anschließenden nächtlichen Zugfahrt quer durch das Landesinnere befinden uns nun an der Westküste Malaysiens.

    Wir passierten am frühen Morgen die Grenzen der beiden befreundeten Nationen, die erstaunlich gut miteinander kooperieren, doch unterschiedlicher kaum sein könnten.

    Recht liberal wirkt Thailand mit seinen vielen buddhistischen Tempeln oder Elefantenstatuen, von denen das Land übersät ist, wohingegen das Landschaftsbild des stark konservativen muslimischen Malaysiens von Moscheen und Kopftüchern geprägt ist.

    Obwohl, oder gerade weil, ein gewisser Aufwand im Zuge der Grenzkontrollen zwischen diesen beiden Ländern betrieben wird, sind die Kontrollen überraschend gut organisiert. Jeder Insaße des Zuges muss mitsamt seinem gesamten Gepäck den Bus verlassen, woraufhin er zur thailändischen Seite der Grenze marschiert. An jedem Grenzübergang gibt es die Fingerabdruckscanner für die beiden Zeigefinger (siehe hierzu einen noch folgenden Kommentar zu den Zeigefingern). Weiter gehts zur malayischen Seite. Wieder ein Scan des Reisepasses und der Fingerabdrücke und ein Blick ins Gepäck und schon gehts zurück in den Zug.

    Die Fahrt ging weiter nach Butterworth, wo uns noch lediglich eine einfache Fährfahrt für rund 30 cent auf die Insel Penang (in bahasa malay bedeutet „Pulau“ „Insel“.)
    Dort landet man direkt in Georgetown und wir fanden ein schönes Hotel in einer Seitenstraße der Love Lane parallel zur Lebu Chulia („Lebu“ bedeutet „Straße“ und ja – die Straßen heißen wirklich so! und nein – auch wenn der erste Straßenname es nahe legt, wir befinden uns nicht im Bahnhofsviertel oder Gegenden mit entsprechenden Etablissements)

    Die Insel selbst – Pulau Penang ist ein zauberhaftes Beispiel für gelebten Kosmopolitismus. Zuletzt als Kolonie den Engländern einverleibt war Pulau Penang bereits viel früher kulturellen Einflüssen der Inder, Chinesen, Niederländer, Portugiesen und Arabern ausgesetzt. Hieraus ergeben sich wohl auch die kulturelle Vielfalt und der Reichtum an Gewürzen, aus dem heraus sich die Insel zum Feinschmeckerparadies entwickelt hat. Die ausgezeichnete Küche findet sich allerdings nicht nur in teuren Restaurants – sie ist noch viel eher an Straßenständen auf der gesamten Insel zu finden.

    Aufgrund des kosmopolitischen Charakters der Insel findet man neben Moscheen auch buddhistischen Tempel aus Indien sowie Thailand und auch Kirchen gibt es nicht wenige. Während wir die Stadt erkundet haben, fanden wir katholische Kirchen, ebenso Methodisten, doch am Sonntag gingen wir, unseren Wurzeln entsprechend, in eine Baptistengemeinde. Sie bieten zwei englisch-sprachige Gottesdienste am Sonntagmorgen an, einen Gottesdienst in bahasa (Sprache) malay am Sonntagnachmittag sowie unterschiedliche Programme und Outreaches für verschiedene Einwanderer oder Gastarbeiter.

    Der Gottesdienst war sehr gut. Nach einem ausgiebigen, lebendigen Lobpreis und einem kompakten, ansprechend gestalteten Ansagenblock kam eine sehr gute Predigt über das Miteinander in der Gemeinde und das gemeinsame Zusammenwirken durch den Heiligen Geist und die Gaben, die Er schenkt.
    Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es jeden Sonntag ein gemeinsames Mittagessen, das von Mitgliedern der Gemeinde zubereitet wird. Hierunter sind Würdenträger wie CEOs ebenso wie Doktoren.

    Von der Insel gibt es auch eine Landverbindung – mit 13,5km ist sie eine der längsten Brücken der Welt, die längste in Malaysien und drittlängste Asiens. Wir sind darüber gefahren. Es war schön. Lang.

    An der nördlichen Küste der Insel befindet sich die sogenannte Butterfly Farm. ANDI trug an dem Tag sein neues Hawai-Hemd, schön bunt mit intensiven Farben, was zum Effekt hatte, dass die Schmetterlinge ihn offenbar für eine große Blumenwiese hielten. Er war der Star der Farm.
    Aber nicht nur ANDI’s T-shirt, sondern auch die Schmetterlinge sind aufgrund ihrer prächtigen Farben ein Augenschmaus. Es gab auch einige Reptilien zu sehen und Insekten, deren Anblick man sich auch sparen könnte, die allerdings auch in mancherlei entlegener Region der Welt leben, vielleicht in Italien oder so.

    Auf dem Weg zur Insel hatten wir ein Rentnerehepaar getroffen, ursprünglich aus England, in jungen Jahren ausgewandert nach Australien und nun im Rentenalter wiederum ausgewandert nach Pulau Penang.
    Auf unserer Fahrt über die Insel entdeckten wir auch eine große Wohnanlage, die offenbar in erster Linie auf Rentner ausgelegt ist. Ein großes Rentnerdomizil. Das Leben auf Pulau ist günstig, es ist angenehm, es ist warm, die Menschen sind freundlich, das Essen ist lecker und man hat alles, was man braucht. Und mehr.

    Ein Aufenthalt auf dieser kosmopolitischen Insel ist auf jeden Fall lohnenswert!
    Hier hat Julia übrigens auch ihr Kissen würdevoll dem Mülleimer übergeben.

    Und nun geht’s weiter in ANDI’s ehemalige Wahlheimat Bali

    Liebe Grüße!


    ANDI und Julia

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  • 20May 2013

    16 Bali - Kuta "Home and Away" 20.05.2013 Indonesien —

    Kuta, Indonesien

    Beschreibung

    Bali - Home and Away

    It was great being back in Bali, kinda felt like being home.
    Bali ist ein wunderschöner Ort.

    Wir blieben hier 9 Tage am Stück, das ist länger als wir sonst an einem Ort geblieben sind.
    Das hatten wir auch ganz bewusst so geplant und gewollt. Wir sind wieder bei den selben Leuten untergekommen, bei denen ANDI bereits vor 5 Jahren gewohnt hatte. In der Zwischenzeit haben sie allerdings das traditionelle Haus von damals abgerissen und durch ein modernes, ziemlich luxuriöses Hotel ersetzt. Als wir ankamen, kamen sie gleich mit offenen Armen aus dem Haus gelaufen und umarmten uns herzlich. Weil ANDI "zur Familie" gehört, wie sie es nannten, zahlten wir auch nur rund die Hälfte der eigentlichen Übernachtungskosten.
    Wir erlebten vieles und Julia kann nach diesen 9 Tagen auch sehr gut ANDI's Begeisterung für diese Insel, die Menschen, das Essen, den Lebensstil, den multikulturellen Flair und die Möglichkeiten, die es dort gibt, nachempfinden.

    Denn diese Insel, welche einstig als Rückzugsort für zahlreiche Könige Asiens fungierte, versprüht einen ganz eigenen Charme.
    Wir wohnten im südöstlichen Teil der Insel, erkundeten allerdings auch weitere Teile dieser 5561qkm kleinen Insel. Dabei überquerten wir die Berge, welche zu größten Teilen vulkanischen Ursprungs sind und für die Balinesen auch eine religiöse Bedeutung haben. Der "Sitz der Götter", Gunung Agung, ist mit 3031m der Größte unter ihnen.
    Wir fuhren nach Lovina in den hohen Norden und blieben dort für eine Nacht, um frühmorgens den Delphinen beim Morgensport zuzuschauen und das ruhigere Leben sowie die schwarzen und äußerst feinen Sandstrände im Norden Balis zu erleben. Näheres hierzu kann man im entsprechenden Wegpunkt erfahren.

    Wir machten unterschiedliche Tagesausflüge nach Nusa Dua, einem Teil der Insel, zu dem man ernsthaft eine Absperrung passieren muss, bei der man nach unerlaubten Gegenständen durchsucht wird. Hinter der Absperrung erstreckt sich eine recht große Landfläche, welche allerdings rein touristisch ist. Der grüne Rasen entlang der Straßen ist getrimmt und reichlich gewässert, die Straßen sind übersichtlich und breit und es gibt ausschließlich Luxushotels und Hotels der gehobenen Klasse. Die Preise sind im gesamten Bezirk den Luxustouristen angepasst, die hier nichts vom eigentlichen Leben auf der Insel mitbekommen. Es ist durchaus schön, aber nicht authentisch.
    Ein weiterer Tagestrip führte uns nach Tanah Lot, einem schönen buddhistischen Tempel, welcher auf Felsen im Wasser gebaut wurde. Siehe hierzu den entsprechenden Wegpunkt.

    Ein Besuch bei ANDI's ehemaliger Uni in der Inselhauptstadt Denpasar durfte natürlich auch nicht fehlen.
    Die Zeit auf Bali war einfach traumhaft, ANDI konnte sich mit einigen Freunden wieder austauschen und sogar der Besitzer der Fahrzeugvermietung hat ihn noch gekannt und ihm einen entsprechenden Preis gemacht.
    Zu ANDI's persönlichen Erfolgen rechnet er den Kauf von Sonnenbrillen am ersten Tag auf Bali. Der Preis des Händlers war unverschämt, ein Touristenpreis eben, aber ANDI kann entsprechend handeln und zahlte letztendlich nicht mal 10% vom ursprünglich vorgeschlagenen Preis.

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  • 23May 2013

    17 Bali - Tanah Lot 23.05.2013 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Tanah Lot:

    Die ausgesprochen religiösen Balinesen errichten an vielen besonderen Orten Altäre oder gar ganze Tempel. Einer dieser Tempel ist unter dem Namen Tanah Lot bekannt, was soviel wie "Land inmitten des Meeres" bedeutet und seine Lage als Wassertempel treffend beschreibt. Häufig nennt man ihn den Touristen zuliebe auch den "Sonnenuntergangstempel", da er ein typisches, allerdings auch besonders gutes Fotomotiv bei Sonnenuntergang abgibt.

    Dies blieb uns aufgrund eines heraufziehenden Sturmes leider verwehrt, doch nichtsdestotrotz konnten wir gute Fotos machen und gerade durch die rauer werdende See einen schönen Anblick genießen.
    Es ist vor Allem beeindruckend, wenn die tosenden Wellen an den Felsen zerschellen und große Wasserfontänen in der Luft versprüht werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, wie lange dieser Tempel und die Felsen noch bestehen bleiben, da die Wassermassen, welche sich kontinuierlich mit einer gewaltigen Kraft gegen die Felsen werfen, langfristig auch auf die Felsen eine zerstörerische Wirkung ausüben.
    Vielen ist dieses Phänomen von den Twelve Apostles in Australien bekannt. Es sind 12 massive Felsen, die sich entlang der Great Ocean Road an der südlichen Küste Australiens aus dem Wasser räkeln und ebenfalls Minute für Minute, Stunde um Stunde, Tag für Tag, von tosenden Wassermassen aus der Antarktis umspült werden.
    Es waren ursprünglich 12 Felsen, daher die Bezeichnung 12 Apostel, die aus dem Meer herausragen. Wie viele heute noch davon stehen, werden wir bald nachzählen können und euch dann auch berichten. Ihr könnt gespannt sein! :)
    Hier wollen wir noch mehr von Bali berichten und dem Tempel Tanah Lot.

    Doch genug der Worte: Lasst nun die Bilder sprechen.

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  • 25May 2013

    18 Bali - Lovina 25.05.2013 Indonesien —

    Buleleng, Indonesien

    Beschreibung

    Lovina:

    Lovina ist ein schönes kleines Dorf ganz im Norden von Bali. Genauer gesagt fährt man einmal quer durch die ganze Insel. Die Landschaft ist sehr tropisch und bietet neben den berühmten Reisterrassen auch Kaffeeplantagen und Hühnchen.
    Wir machten einen Zwischenstop auf einer Farm, auf denen die berühmten Luwaks gezüchtet werden. Kaffeefreunden dürften hierbei hellhörig werden, denn Kopi Luwak ist einer der bekanntesten Kaffees der Welt. Natürlich gönnten wir uns hier auch eine Tasse.

    In Lovina angekommen, erlebt man ein ganz anderes Bali, als man es vom Süden her kennt. Während man sich im Süden vor Kommerz, Taxis und Motorbikes kaum retten kann, stößt man hier eher auf eine gelassene und ruhige Atmosphäre mit schwarzen Sandstränden und dem gelegentlichen Besuch eines fliegenden Händlers.
    Frühmorgens sind wir noch vor Sonnenaufgang aufgestanden und aßen frittierte Bananen zum Frühstück. Dann ging es auch schon los und wir begaben uns in ein kleines, schmales, landestypisches Boot und fuhren aufs Meer hinaus. Während der Fahrt beobachteten wir den Sonnenaufgang vor Meer aus, was eine wirklich wunderschöne Erfahrung war. Kurze Zeit später entdeckten wir auch schon die ersten Delphine, welche neben unserem Boot auftauchten. Wir ließen das Boot zeitweise treiben oder fuhren zu anderen Stellen, an denen die Delphine sich wieder zeigten. Es war besonders schön, zu sehen, wie einer der Delphine aus dem Wasser aufstieg und sich in der Luft drehte. Eine Pirouette :)

    Anschließend fuhren wir noch zu einem Riff an dem wir noch eine Weile schnorcheln waren.
    Wir verbrachten noch ein wenig Zeit am Strand von Lovina und machten uns auf den Rückweg, nahmen allerdings eine andere Strecke und sahen viele weitere tolle Aussichtspunkte und alleine die Fahrt war es wert.

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  • 01Jun 2013

    19 Melbourne City 01.06.2013 Australien —

    Melbourne, Australien

    Beschreibung

    Melbourne:

    Die Stadt Melbourne ist wirklich beeindruckend. ANDI hatte sie gar nicht so toll in Erinnerung,
    aber sie ist wirlich schön und hat viel zu bieten.

    Wir wohnten außerhalb der Stadt bei Bekannten von ANDI und hatten eine richtig gute Zeit mit ihnen.
    Um ins Zentrum von Melbourne zu kommen, fuhren wir an manchen Tagen mit dem Zug in die Innenstadt, stiegen bei der schönen Flinders Street Station aus und durchstreiften die Straßen, die neu gebauten Docklands, welche sich aus einer Ansammlung von Luxusappartments am Yarra River und Bootsanlegestegen für die Yachten zusammensetzen.

    Toll war auch die Aussicht vom Eureka Skydeck, dem größten Gebäude der Stadt mit Blick auf die
    umliegenden Gegenden und natürlich den Yarra River, die Bucht, um die Melbourne sich erstreckt oder auch
    den beeindruckenden Gebäudekomplex des Crown Entertainment Complex. In diesem befindet sich ein Casino, das Julia auch betreten durfte, sowie viele Einkaufsmöglichkeiten der gehobenen Klasse.
    Die Stadt hat viel zu bieten, ganz egal wofür man sich interessiert.

    Außerordentlich ansprechend und inspierierend empfanden wir den Besuch einer Bildergalerie
    mit Werken von Ken Duncan. Hammer!

    Mit Allan, einem Freund fuhren wir auch über die Formel 1 Rennstrecke, die sich ganz in der Nähe der Stadt befindet. Praktisch ist, dass die Hallen, in denen normalerweise die Boxenstops stattfinden, außerhalb der Rennsaison als Sporthallen umfunktioniert werden und somit ganzjährig einen Nutzen haben.

    St. Kilda Beach ist der Strandabschnitt, welcher dem Stadtzentrum am nähesten ist und daher normalerweise am meisten bevölkert. Saisonbedingt (es ist Winter auf der südlichen Hemisphäre) war allerdings gar nichts los. Der Strand ist trotzdem groß und breit, wie es sich für Australien gehört :)

    Am letzten Abend zum Abschied mit einigen früheren Klassenkollegen das Nachtleben von Melbourne's Chapel Street.

    Spaß war's!

    Fotos & Videos

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  • 02Jun 2013

    20 Cardinia Park 02.06.2013 Australien —

    Cardinia, Australien

    Beschreibung

    Cardinia:

    Cardinia ist ein großes Wasserreservoir, lebensnotwendig für die Menschen und Natur der Region. Je mehr Regen fällt, desto mehr füllt sich das Wasserbecken hinter dem Damm.
    Es ist allerdings auch ein schön angelegter Park und für viele Melbournianer ein regelmäßiges Ausflugsziel zum Picknick bzw. Barbie am Sonntagnachmittag.
    Wir unternahmen einen Ausflug dorthin und Julia konnte ihre ersten Kangaroos sehen!
    Und nun lasst die Bilder sprechen :)

    Fotos & Videos

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  • 06Jun 2013

    21 Dandenongs / Olinda / Sassafras 06.06.2013 Australien —

    Sassafras, Australien

    Beschreibung

    Dandenongs / Olinda / Sassafras

    Belinda, eine weitere Schulfreundin vom ANDI nahm sich an einem Tag frei und entführte uns in die Dandenongs.
    Es sind kleine Hügelformationen, überzogen mit dem dichten, australischen Dschungel, bestehend aus den massiven, hochhaushohen Eukalyptusbäumen und meterhohen Farnen.
    Aufgrund der klaren Luft und der grünen Natur dient diese Gegend als hügeliges Naherholungsgebiet für Naturfreunde.
    Dank der hohen Zahl an Naherholungsgebieten und der Größe dieser unter Naturschutz gestellten Flächen
    sind diese dennoch nie wirklich von Menschenmassen überfüllt, obwohl Melbourne mit ihren 4,1 Millionen Einwohnern größer als jede deutsche Stadt ist.

    In den Hügeln gibt es kleine Dörfer wie Olinda, die auf eine gemütliche Art und Weise altmodisch sind.
    Unbekümmertheit und die entspannte Lebensart der Locals tragen zur Dandenong-Erfahrung bei.

    Old School war's!

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  • 07Jun 2013

    22 Grampians - Halls Gap 07.06.2013 Australien —

    Halls Gap, Australien

    Beschreibung

    Hall's Gap:
    An einem verlängerten Wochenende (QUeen's Birthday) unternahmen wir einen Wochenend-Trip mit
    ANDI's früherer Gastfamilie in deren Ferienhaus in Hall's Gap in die Grampians.
    Letztere sind eine Bergkette im Landesinneren rund 4 Stunden von Melbourne entfernt.

    Es ist ein idyllisches Fleckchen Erde, an dem die Kangurus durch den Garten hoppeln.
    Wanderungen durch die naturbelassene Landschaft hin zu den Gipfeln mit ihren atemberaubenden Aussichtsplattformen dürfen nicht fehlen und das good old Aussie Barbi am See war natürlich auch Teil der Erfahrung.
    Die mächtigen Kookatoos (weiße Vögel mit goldener Krone) waren auch zugegen und man
    konnte sogar die wunderschönen Rosellas (ebenfalls Vögel, Bilder folgen) aus der Hand füttern!
    (Ent)spannend war's!

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  • 10Jun 2013

    23 Secret Spot 10.06.2013 Australien —

    Walkerville, Australien

    Beschreibung

    Secret Spot:

    An einem Feiertag unternahmen wir mit ein paar Freunden von ANDI einen Ausflug zu einem Secret Spot.
    Luke, ein guter Freund von ANDI verbrachte viel Zeit rund um Melbourne an der Küste und hat viele Teile des Landes erkundet.

    Er lotste uns durch verschlafene Fischerdörfer zu einem wirklich schönen Küstenstreifen, den wohl sonst kein Touri finden würde. Auch kaum ein Local kennt diesen Platz und die Schönheit der Gegend.

    Wir fanden einsame, verlassene Strände, Höhlen, die atemberaubende Landschaft und die
    wunderschöne unberührte Natur vor, die man sonst nur aus guten Dokumentationen im Fernsehen kennt.

    Am Abend machten wir ein Feuer am Strand genossen die Idylle, den klaren Sternenhimmel und erzählten uns Geschichten.
    Luke, ein echter Naturbursche, fing einen Fisch, nahm ihn auseinander und wir bereiteten ihn auf dem Feuer zu.

    Lecker war's!

    Fotos & Videos

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  • 17Jun 2013

    24 Brisbane 17.06.2013 Australien —

    Brisbane, Australien

    Beschreibung

    Wir haben die Gegend um Melbourne nun verlassen und sind nach Queensland geflogen.
    Hier beginnt unser Trip mit dem Camper.
    Wir haben darin leider kein Internet, daher werden die nächsten Berichte und Bilder einige Zeit auf sich warten lassen.
    Uns geht es gut und wir cruisen nun die Küste hoch bis nach Cairns!
    Dort geht es am 30.6 auch wieder weiter nach Sydney, wo wir auch wieder Internet haben werden.
    Viel Spaß und bis dann!

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  • 18Jun 2013

    25 Surfers Paradise 18.06.2013 Australien —

    Surfers Paradise, Surfers Paradise, Australien

    Beschreibung

    Surfers Paradise

    Endlich sind wir wieder in einem Paradies für Surfer angekommen.
    Der Name ist Programm und man kann eingefleischte Surfer dabei beobachten, wie sie die
    perfekt hereinrollenden Wellen entlang gleiten.

    Offenbar hat sich dieser Ort zu einem starken Touristenmagnet mit einer ausgeprägten
    Partyszene entwickelt.

    Der Vorteil an unserer Reisezeit ist, dass nur wenige Touristen die Gegend bevölkern,
    der Nachteil ist allerdings, dass es recht kühl ist und sich niemand ohne Wetsuit ins
    Wasser begibt.

    Wir fanden uns einen tollen Schlafplatz im Nachbarort Southport, einem sehr
    gehobenen Viertel mit Villen und Blick auf die Skyline von Surfers Paradise.
    Es gab einen kleinen Fluss, an dem wir uns waschen konnten, doch eine
    ortsansässige Nanny bot uns sogar noch an, im Haus zu duschen und uns frisch zu machen.

    Perfekt, einfach nette Menschen!

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  • 20Jun 2013

    26 Brisbane 20.06.2013 Australien —

    Brisbane, Australien

    Beschreibung

    Brisbane

    Wir durchstreiften Brisbane zweimal. Das erste Mal, nachdem wir unseren Camper
    abgeholt hatten. Wir erkundeten das Kulturviertel mit den Museen entlang des Flusses.
    Das zweite Mal genossen wir Brisbane an einem Abend und wir konnten einen
    Blick auf die wunderschöne Skyline bei Nacht erleben.
    Freut euch auf die Bilder!

    Fotos & Videos

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  • 21Jun 2013

    27 Maroochydoore - entspannt am Strand 21.06.2013 Australien —

    Maroochydore, Australien

    Beschreibung

    Maroochydoore

    Dieser gemütliche Ort an der Küste diente uns wiederum als Schlafplatz.

    An einem Parkplatz direkt am Strand parkten wir unseren Camper, kochten unser Abendessen
    und schliefen. Am nächsten Morgen wurden wir zur Abwechslung nicht von der Sonne,
    sondern von Regentropfen geweckt.

    Die entspannten Australier surften trotzdem und ein Spaziergang am Strand war auch mit Regen schön.


    Frühmorgens surfen oder angeln die Locals, wahrscheinlich bevor sie zur Arbeit gehen.

    Der Ort Maroochydoore versprüht eine ganz eigentümliche und entspannte Atmosphäre.

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  • 22Jun 2013

    28 On the road 22.06.2013 Australien —

    Bundaberg, Australien

    Beschreibung

    Momentan fahren wir mit unserem Camper wunderschöne Küstenstraßen entlang oder auch
    auf Highways durch die traumhafte Landschaft.

    Wir versuchen, euch einen möglichst guten Einblick in die Schönheit dieser Natur zu verschaffen, doch nachvollziehbarerweise ist dies nicht in Gänze möglich.

    Im Moment fährt Julia den Camper und steuert ihn an Rinderfarmen vorbei, bzw. an endlos erscheinenden Weiden und Wiesen auf denen fette Rinder grasen.
    Heute Abend werden wir uns ihre Verwandten zu Leibe führen.

    Wir sind auf dem Weg nach Rockhampton, dem Mekka für Steakliebhaber!

    In vielen Restaurants gibt es Wifi oder zumindest Strom, sodass wir in der Lage sein werden, den Laptop wieder aufzuladen und euch eventuell schon mit den nächsten Blog-Updates zu erfreuen.

    Neben den vielen Rindern, sieht man hier und da auch Pferdekoppeln oder Ziegen und natürlich die lieben Kangaroos.



    PS: wir sind jetzt gerade in einem Steakhouse in Rockhampton und haben ein HAMMER STEAK genossen!!
    schmackhaft, zart, rosa, ein Traum!
    :)

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  • 22Jun 2013

    29 Rockhampton - City of Steaks 22.06.2013 Australien —

    Kawana, Australien

    Beschreibung

    Rockhampton ist Australiens Steakhauptstadt

    Nachdem wir an zahlreichen endlosen Weideflächen vorbeigefahren waren, erreichten wir Rockhampton.
    Man mag zwar saftig grüne Wiesen erwarten, mit dem die Rinder gemästet werden, damit sie so zart und schmackhaft werden, doch die Natur ist recht trocken und angewiesen auf den Regen, der nur selten fällt.
    Dennoch war es eine wunderschöne Fahrt!

    In Rockhampton angekommen gingen wir in das stadtbeste Steakhaus und ließen unsere Gaumen von saftigem, zarten Steak verwöhnen, medium-rare gebraten für ANDI und well done für Julia.
    Zudem erlebten wir Australien pur:
    Es war Samstagabend, somit war das Lokal voll gepackt, eine Live-Band spielte und je später es wurde, desto mehr Leute versuchten sich auf der Tanzfläche und hatten ihren Spaß.

    Nachdem wir das Restaurant verlassen hatten und das Zentrum der Stadt sichteten, entdeckten wir auch ein weiteres Zentrum des Lebens.
    Während wir aßen, hatten wir uns bereits über die Fröhlichkeit und die ausgelassene Feierei der Leute gewundert, es allerdings freudig als Samstagabend akzeptiert.
    Wie wir nun bald herausfanden, hatte im Lauf des Tages ein Pferderennen stattgefunden.

    Nun sollte man ein bisschen etwas über Pferderennen in Australien wissen:
    Pferderennen sind ein Nationalsport für die Australier.
    Der Melbourne Cup ist relativ bekannt und ist eines der wichtigsten Pferderennen der Welt.
    ANDI hatte vor 10 Jahren den Melbourne Cup besucht und bereits damals folgende Feststellung gemacht:

    Alle möglichen Menschen besuchen die Pferderennen, ganz egal aus welchen Schichten sie stammen.
    So finden sich Jung bis Alt, Reich und Arm, Gebildet und Ungebildet, Klemptner und Professor, Australier und Zugereister zusammen und zelebrieren das Pferderennen.
    Somit ist es nicht nur einer elitären Schicht vorbehalten oder gar nur Leuten, die sich dafür interessieren.
    Was sie alle allerdings gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie sich ausnahmslos besonders schick herausputzen (bzw. sich verkleiden) und die Frauen in der Regel Hüte tragen.
    Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie sich (fast) alle betrinken.
    Yep, ein Pferderennen scheint ein akzeptierter und weitverbreiteter Anlass zu sein, sich öffentlich zu betrinken.
    Alle (Schichten) gemeinsam.
    Ein großes Besäufnis ohne Hemmungen sein Gesicht wahren zu müssen, da es wirklich alle tun.

    Und so war es auch in Rockhampton.
    In diesem weiteren Zentrum des Lebens tanzten die Leute vor den Bars, in den Bars und schienten sich alle zu amüsieren während die Polizei dafür sorgt, dass sich alles im Rahmen hält, das ausgelassene Treiben allerdings weniger mit Argwohn als mit einem Blick der Akzeptanz dieses traditionellen Brauchtums beobachten.


    Lustige Sitten, lustiges Australien!

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  • 23Jun 2013

    30 1770 - wunderschönes Örtchen 23.06.2013 Australien —

    Seventeen Seventy, Australien

    Beschreibung

    1770

    Der kleine Ort 1770 heißt wirklich so. Es sind 4 Zahlen, genauer gesagt ist es eine Jahreszahl. Dieses Städtchen ist wurde 1770 genannt, da Captain Cook hier 1770 in Australien gelandet ist. Dies war seine zweite Landung nachdem er vorher im heutigen Sydney das erste Mal Australien betreten hatte.

    Wir landeten ebenfalls in 1770, doch mit dem Camper und die Menschheit hat 1770 heute, 2013, bereits zivilisiert.

    Es ist ein malerischer, kleiner, entspannter Ort direkt an einer idyllischen, ruhigen Bucht mit seichtem Wasser.

    Wir waren vor Allem von den Bäumen, die am Ufer wachsen, fasziniert.

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  • 23Jun 2013

    31 Mackay 23.06.2013 Australien —

    Te Kowai, Australien

    Beschreibung

    Mackay

    Mackay diente uns lediglich als Anlaufstelle, um einen kleinen Zwischenstop zu machen, an dem wir uns wieder etwas zu Essen kochen konnten.
    So dachten wir uns das.
    Gott dachte sich das anders.

    Wir fanden einen Parkplatz an einem Strand und bereiteten unsere Mahlzeit zu.
    Es war lecker.
    Mal wieder :)

    Nach dem Essen gingen wir noch herunter an den Strand. Es war Ebbe, so konnten wir relativ weit durch das Watt wandern.
    Zurück beim Parkplatz merkten wir, wie er sich mit mehr Leuten gefüllt hatte, die alle in Richtung Strand blickten und ihre Kameras bereit hielten.
    Wir blickten wieder zurück und entdeckten den Grund dafür:
    Der Mond hing ganz dicht über dem Horizont und hob sich langsam dem Himmel empor.
    Das Besondere an diesem Moment war, dass der Mond besonders groß und deutlich zu sehen war. Es war der Tag in diesem Jahr, an dem der Mond der Erde so nahe kommt.

    Danke Gott, das war ein tolles Erlebnis!

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  • 24Jun 2013

    32 Airlie Beach 24.06.2013 Australien —

    Airlie Beach, Australien

    Beschreibung

    Airlie Beach

    Airlie Beach ist ein kleiner netter Ort direkt an der Küste im sonnigen Queensland, der als Ausgangspunkt für viele
    Bootstrips zu den Whitsundays dient.

    Auch wenn man in der Regel lediglich 1- bis 3-Tagestrips zu den Whitsundays unternimmt, kann man problemlos einige weitere Tage in Airlie Beach verbringen, das mit seinem schönen Hafen und seiner für Australien
    typischen laid-back Atmosphäre lockt.

    Wir fanden uns jede Nacht schöne Übernachtungsplätze in den umliegenden Hügeln, teils mit Blick auf die Stadt, teils mit Blick auf den Hafen.

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  • 25Jun 2013

    33 Whitsundays 25.06.2013 Australien —

    Whitsunday Island, Australien

    Beschreibung

    Whitsundays:

    Die Whitsundays sind eines der Highlights eines Urlaubs in Australien.

    Diese Inselkette liegt einige Kilometer vor der australischen Küste und ist daher nah genug für einen Tagesausflug.
    Mit einem Katamaran fuhren wir zu unterschiedlichen Schnorchelspots an diesen Ausläufern des Great Barrier Reefs
    sowie zum Whitehaven Beach.

    Der Sand an Whitehaven Beach hat einen Quarzgehalt von 93% und ist somit ausgesprochen weiß. Demnach wurde der 7km lange Whitehaven Beach zu einem der 10 besten Strände der Welt gekürt.
    Fast nirgends auf der Welt erlebt man so feinen Sand. Wir verbrachten dort einige Stunden und genossen die Schönheit der Schöpfung.
    Mal wieder. :)

    Die Spots zum Schnorcheln waren ebenfalls traumhaft.
    Es stimmt, wenn man sagt, dass die Meeresbewohner der australischen Küste größer sind. Zu den Highlights gehörte definitiv eine Riesenmuschel sowie ein Großfisch, der entweder ein Kingfisch oder Riffhai war. Julia war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht im Wasser.

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  • 26Jun 2013

    34 Whitsunday Islands Flight 26.06.2013 Australien —

    Whitsunday Island, Australien

    Beschreibung

    Whitsunday Islands Flight

    Den Strand und die Inselkette der Whitsundays aus der Nähe zu sehen, war toll, doch wir entschieden uns, dieses phänomenale Wunder der Schöpfung auch noch aus der Luft bewundern zu wollen. Somit machten wir einen halbstündigen Rundflug über die Whitsundays und ANDI beschloss, Pilot zu werden ;)

    Traumhaft - herrlich - wunderschön!!

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  • 26Jun 2013

    35 Bowen 26.06.2013 Australien —

    Bowen, Australien

    Beschreibung

    Bowen:

    Just another little stopover and a nice one it was.
    Bowen is - once again - right at the beach but rather a small town with an intact fishing industry and people
    who just love their boats.
    ANDI unterhielt sich mit einem Local, ein Rentner, der mit seiner Frau ebenfalls ganz begeistert vom Reisen mit
    Camper ist. Sie waren auch schon viele Monate mit dem Camper durch Australien unterwegs.
    Ein netter kleiner Zwischenstop an einem schönen, weiten Strand.

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  • 27Jun 2013

    36 Billabong Sanctuary National Park 27.06.2013 Australien —

    Nome, Australien

    Beschreibung

    Billabong Sanctuary:

    Wir hatten an einer Raststätte am Highway einige Kilometer vor Townsville übernachtet, sodass wir an diesem Morgen
    möglichst früh im Billabong Sanctuary sein konnten.

    Während dem Frühstück unterhielten wir uns mit zwei weiteren Campern, die gemeinsam reisen. Beide schätzungsweise Mitte 40 und sind schon seit 7 Jahren gemeinsam im Camper unterwegs. Sie fahren von A nach B, arbeiten mal hier, mal da und fliegen immer mal wieder für ein paar Monate nach Europa oder Asien in den Urlaub.

    Wir machten uns auf den Weg und erreichten das Billabong Sanctuary. Hier konnten wir alle typischen, australischen
    Tiere auf einmal sehen und auch in einiges shows der Parkwärter erleben, sowie selbst halten und streicheln.
    Der Nährstoffgehalt von Eukalyptus ist übrigens miserabel. Koalas ernähren sich ausschließlich von bestimmten
    Sorten der Blätter dieses Baumes und schlafen demnach auch ca. 18 Stunden am Tag.
    Ansonsten sind sie allerdings wirklich süß!!

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  • 27Jun 2013

    37 Townsville 27.06.2013 Australien —

    Townsville, Australien

    Beschreibung

    Townsville:

    In Townsville waren wir besonders fasziniert davon, wie sportlich viele Menschen sind.
    Es gibt viele Jogger, die entlang der Strandpromenade joggen und es gibt auch Fitnessgeräte entlang des Strandes, die augenscheinlich auch viel genutzt werden.

    Interessant ist auch, dass man überall am Strand Behälter mit Essig sieht.
    Der Hintergrund?
    Manchmal gibt es Quallen im Wasser, deren Berührung sehr reizend auf die Haut wirkt. Essig lindert ungemein.
    Wir sind dennoch froh darüber, davor bewahrt worden zu sein, das selbst zu erleben.
    Überall findet man auch die in ganz Australien verbreiteten Barbecues, Grills, die der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stehen. Diese Regierung ist sympathisch.

    Eines Abends fand in einem Club direkt am Strand ein wissenschaftlicher Vortrag statt. Hochgradige Wissenschaftler waren zur offenen Gesprächsrunde geladen, konnten von wissenschaftlichen Errungenschaften berichten und die Öffentlichkeit war dazu eingeladen. Ein Moderator führte durch die Podiumsdiskussion, die verschiedene Thematiken wie die Erhaltung des Great Barrier Reefs (Meeresbiologie) oder die Untersuchung von Gründen für Allergien ging.

    Wir fuhren zu einem Aussichtspunkt, der einen perfekten Blick über die Stadt und die Bucht ermöglicht.
    Auch auf diesem steilen Hang gab es viele Jogger.
    Fleißig fleißig!

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  • 29Jun 2013

    38 Cairns 29.06.2013 Australien —

    Cairns, Australien

    Beschreibung

    Cairns:

    Eine belebte Stadt im hohen Norden Australiens und der optimalste Ausgangspunkt zum Great Barrier Reef.
    Auch von hier veranstalten viele Reiseanbieter Tages- oder Mehrtagestrips zum Riff, sodass man an diesem
    größten zusammenhängenden Riff schnorcheln oder tauchen kann.
    Einfach nur Hammer!
    Auge in Auge neben einer Riesenschildkröte zu tauchen oder auch die gigantischen Schwärme von Barracudas
    sind außerordentlich begeisternde Erlebnisse.

    Auch die Stadt ist nicht langweilig, sodass sie ein ausgeprägtes Nachtleben bietet.
    Die Preise sind im vergleich zum Rest der Ostküste Australiens moderater und die Menschen sind äußerst entspannt.
    Auf die Frage wo wir parken könnten wurde wir beinahe verständnislos angeschaut. Der Parkplatz sei Samstags nur
    für 3 Stunden kostenpflichtig, wir sollens einfach abstellen, er hat hier noch nie jemanden kontrollieren sehen.
    Er war der Portier eines Hotels und hatte ständigen Blick auf die Parkplätze.

    Als Camper freut man sich immer wieder, wenn man duschen kann, so waren wir sehr erfreut über die kostenlosen
    Duschkabinen am Strand. Praktisch, kostenlos - so lebts sich einfach! :)

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  • 01Jul 2013

    39 Hillsong Conference Sydney 2013 01.07.2013 Australien —

    Sydney Olympic Park, Australien

    Beschreibung

    Sydney


    Ein Highlight der gesamten Reise war definitiv die Hillsong Conference in Sydney, bei der wir uns schon im Vorraus anmeldeten und Karten besorgen mussten.
    Diese Erfahrung war es alleine schon wert diese Reise zu machen. Bis kurz vor der Conference waren wir noch nicht wirklich eingestimmt auf den ganzen Input und was uns dort erwartet, doch mit jeder Minute, den wir dem Anfang entgegen fieberten, stieg die Freude. Im Nachhinein können wir sagen, dass es weit untertrieben wäre,
    zu sagen, die Conference war toll, sie war einfach unglaublich!
    Wir waren in Sydney in Australien, was schon hammer genug war, aber die Conference hat nochmal alles getoppt. Und das war auch genau das, was wir auch von ihr erwartet haben, doch hätten wir uns nie vorher ausmalen können, wie das Feeling und die Atmosphäre wirklich ist, wenn man dort ist. Wir waren sehr dankbar dafür, das alles miterleben zu dürfen. Es war wirklich ein Segen!

    Nun, das waren jetzt einige Eckpunkte, jetzt kommen ein paar mehr Details:
    Also wie schon erwähnt war es eine Conference. Der ein oder andere war bestimmt schon einmal auf so einer oder auf irgendwas Ähnlichem und weiß, dass es meistens etwas Größeres ist, wo viele Menschen sind. In dem Fall war es auch so.
    Es war ein ganzes Stadion bzw. eine ganze Arena komplett gefüllt mit über 22.000 Menschen die jubelnd und
    klatschend Gott aus vollem Herzen anbeteten. Das erste Mal, als wir in die Arena kamen, hörten wir schon die jubelnden Menschen und die Musik von weit entfernt. Doch als wir näher kamen und schließlich die Arena betraten, wurden wir sofort vom Heiligen Geist erfüllt und spürten, dass Gott mittendrin war. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich.
    Man muss einfach da gewesen sein, um es wirklich begreifen zu können. Der Lobpreis war sehr kraftvoll, und die Menschen hebten die Hände, beteten, weinten vor Freude vom Heiligen Geist erfüllt und sprangen voller Begeisterung, Gott lobpreisend. Auch die Lobpreisbands wurden vom Geist erfüllt und strahlten dies genauso auch aus beim Singen.

    Jeden Tag bekehrten sich Menschen und entschieden somit, Jesus zu folgen. Es war einfach nur toll. Auch die Prediger, von denen einige zu den Besten der Welt gehören, waren herausragend gut. Selbst der Pastor der Hillsong Gemeinde sagte nachdem einer der größten und besten Prediger der Welt gepredigt hatte:"Eines Tages, wenn ich groß bin, werde ich auch Prediger!"

    Jeder der auf der Conference gewesen wäre, wäre zum Positiven verändert rausgekommen und jeder, der da war, wurde verändert! Und genau das wollen wir auch für unsere Gemeinde, für Nürnberg, für jeden Einzelnen auf der Welt.
    Aber "Revival starts with you!"*

    *Erweckung beginnt mit dir"

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  • 06Jul 2013

    40 Sydneeeeeey 06.07.2013 Australien —

    NSW, Sydney, Australien

    Beschreibung

    Fünf Tage waren für die Conference geplant und den Rest der Zeit verbrachten wir hauptsächlich in der Stadt und
    konnten erleben, was Sydney zu bieten hat.

    Keineswegs eine Großstadt wie viele auf der Welt, so ist Sydney gerade durch seine weitläufigen Parks und Grünanlagen sehr freundlich und lebensbejahend.

    Wir bewunderten Meisterwerke vergangener Epochen und zeitgenössische Kunst in der Art Gallery of New South Wales.
    Einzigartig daran waren natürlich die Objekte und Gemälde der Urbevölkerung Australiens, der Aboriginies.

    Es herrscht ein interessantes Verhältnis zwischen den Einwanderern und den Ureinwohnern.
    Die Regierung versucht die Rechte der Aboriginies zu stärken und sie zu integrieren ohne ihnen ihre Traditionen und Bräuche zu nehmen.

    Dazu gehört allerdings auch der übliche Walkabout. In unregelmäßigen Abständen und völlig unvorhersehbar gehen die Väter mit ihren Söhnen spazieren. Dies ist allerdings weniger ein gemütlicher Spaziergang am Sonntagnachmittag sondern eine intensive Zeit der zwei, die mehrere Tage oder auch Wochen andauern kann. Dabei wandern sie durch die Wildnis, leben von dem, was das Land hergibt und der Vater lehrt seinen Sohn die Weisheiten der Vorväter. Es ist eine lehrreiche Zeit, in der die Söhne geschult werden. Reguläre Schulbildung, wie wir sie in der westlichen Zivilisation vorstellen, wird für die Aboriginies dadurch natürlich erschwert.
    Dennoch ist es ein essentieller Bestandteil der Erziehung und des Erwachsenwerdens in der Kultur der Aboriginies.
    Dies führt nachvollziehbarerweise zu mangelnder Schulbildung und weniger Integrationsmöglichkeiten in
    die moderne australische Zivilisation.

    Ähnlichkeiten mit NYC weist die Stadt natürlich im CBD auf, in dem viele Hochhäuser über die gefüllten Straßen
    thronen und sich ein 7eleven an den nächsten reiht.

    Wir eroberten den Observation Tower und konnten die Stadt von ihrem höchsten Punkt bewundern.
    Eine herrliche Aussicht!

    Natürlich besticht die Stadt durch ihre Lage am Fluss und die Sydney Harbour Bridge zusammen mit dem
    Sydney Opera Haus sind Wahrzeichen Sydneys und Bildnisse architektonischer Meisterklasse.

    Grundsätzlich kann man sagen, dass die Australier einen guten Geschmack haben und die Elemente, die das Stadtbild prägen, mit Stil inszeniert sind und einen wirklich positiven Gesamteindruck der Stadt Sydney erzeugen.

    Wir hatten herausragend gutes Wetter, konnten, trotz der Jahreszeit (Winter auf der südlichen Hemisphäre) ,
    häufig im T-Shirt durch die Straßen schlendern und die Sonne schien fast jeden Tag. Danke Gott.

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  • 10Jul 2013

    41 Paradise Fidji 10.07.2013 Fidschi —

    Nadi, Fidschi

    Beschreibung

    Fidjis:

    Aus der Großstadtmetropole Sydney ging es auf naturbelassene Paradiesinseln - die Fidjis.

    Da um 1835 einige christliche Missionare aus England nach Fidji kamen, ist das Christentum sehr weit verbreitet.
    Auch haben sie die Sprache mitgebracht, sodass Englisch neben Fidjianisch offizielle Landessprache ist.
    An Schulen und Universitäten wird auch strikt in Englisch gelehrt. Das machte uns das Leben natürlich wesentlich leichter, sodass man sich problemlos mit den Einheimischen verständigen konnte.

    Hier ist es sonnig!
    Der Lebensflair ist nochmal ein ganz anderer als in Asien. Insgesamt schon sehr ähnlich,
    aber die Leute sind – man kann es kaum glauben – noch freundlicher und herzlicher!
    Und das Beste im krassen Gegensatz zu Asien: Die Musik ist gut! :)

    Obwohl Winter, ist es hier grundsätzlich warm. Tagsüber heiß und das Wasser dient als angenehme Erfrischung, doch abends wird es kühl genug, um auch mal Kleidung mit langen Ärmeln anzuziehen.
    Keineswegs unangenehm, eher eine wünschenswerte Abwechslung, die einen nachts gut schlafen lässt.

    An einem Tag waren wir, Julia zu Liebe, reiten.
    Haben einen richtigen Ausritt gemacht, eine Halbtagestour durch die Berge (gibts hier auch).
    Es war ziemlich gut, nur ist ANDI jetzt sicher, dass er gegen die Viecher allergisch ist.
    Wird wohl nichts aus der Karriere als Cowboys ;) Obwohl uns die Hüte echt gut stehen :)

    Von Deutschland zu den Fidjis sind es 10 Stunden Zeitunterschied.
    Somit geht auf den Fidjis die Sonne 10 Stunden früher auf.
    Von Deutschland nach Hawaii sind es 12 Stunden Zeitunterschied.
    Allerdings liegt Hawaii westlich von Deutschland und somit geht die Sonne auf Hawaii 12 Stunden später auf.
    Ja, dieses Gedankenspiel kann sich ruhig mal zu Gemüte führen.

    Andere Länder, andere Zeit, andere Sitten.
    Hier geht man grundsätzlich früher schlafen. Und steht früher auf.
    Wir sind meistens nach dem Frühstück gegen 9 bereits am Strand. Der Gottesdienst am Sonntag hat bereits um 8.00 Uhr begonnen.
    A propos Gottesdienst: An einem Abend, nachdem wir vom Strand, an dem unser Hostel war,
    einen Ausflug in die Stadt Nadi gemacht hatten, saßen wir im Bus auf dem Weg zurück zum Hotel. Durch die Frage, ob wir im richtigen Bus wären, kamen wir ins Gespräch mit ein paar Einheimischen. Sie sagten uns, sie seien gerade auf dem Weg in den Gottesdienst. So beschlossen wir kurzfristig, uns ihnen anzuschließen.

    Es war Donnerstag und somit eher eine Bibelstunde einer Hausgemeinde.
    Es ist ein toller Pastor, er betet jeden Tag 6 Stunden. Das sieht er als seine Berufung und er will es noch ausweiten.
    Er hat auch die Gabe der Heilung. Jeder, der Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden.
    Der Pastor würde sich sehr darüber freuen.
    Gott wirkt auch über Distanzen hinweg, von einem Ende der Welt, zum anderen.
    Bei dieser Bibel Study hat eine Frau Zeugnis gegeben, die ein Loch im Herz hatte.
    In ihrem Fall war es problematisch, sie konnte deswegen auch nicht mehr arbeiten.
    Die Ärzte hatten das Loch festgestellt. Nachdem der Pastor für sie gebetet hatte, war es weg.

    Ob es nun die anderen Sitten waren, der Zeitunterschied und der geplante Zeitsprung nach Hawaii, ein Rechenfehler, oder die Fidji Time war, letztendlich verpassten wir unseren Weiterflug von Fidji nach Hawaii.
    Um genau einen Tag.
    Wir waren irritiert und erschrocken zugleich.
    Was tut man in so einem Fall, wenn man etwas verbockt und einem keine Lösung einfällt?
    -genau: man betet!
    und das haben wir getan.
    Beteten, dass Gott die Situation in die Hand nehmen soll und eine Lösung herbeiführen, die uns kein Vermögen kostet.
    Grundsätzlich muss man sich ein neues Ticket kaufen, wenn man ohne Voranmeldung einen Flug nicht wahrnimmt und somit von der Airline als No-Show deklariert wird.
    In Seiner Weisheit hat Gott genau das (noch bevor wir überhaupt wussten, dass wir zu spät waren oder gar dafür gebetet hatten) verhindert.
    Somit waren wir nicht als No-Show gemeldet und mussten lediglich eine Umbuchungsgebühr zahlen.
    Gott sei Dank!
    Schön, wie Er sich in unserer Nachlässigkeit verherrlicht.
    Amen.

    Ganz liebe Menschen gibt es auf Fidji und zu unserer größten Freude kamen einige Gemeindemitglieder sogar zum Flughafen und gaben uns Geschenke mit und verabschiedeten uns ganz herzlich.
    Es war wirklich rührend.

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  • 16Jul 2013

    42 Hawaii - Honolulu 16.07.2013 USA —

    Honolulu, USA

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  • 19Jul 2013

    43 Los Angeles 19.07.2013 USA —

    Los Angeles, USA

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  • 24Jul 2013

    44 Mexico 24.07.2013 Mexiko —

    Cancún, Mexiko

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  • 30Jul 2013

    45 Back to Germany 30.07.2013 Deutschland —

    Altstadt, Frankfurt, Deutschland

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