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Trip Down Anders Down Anders 08.07.2013 - 23.05.2014   Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit... Tina Köhler (DE) Sophia Faidt (DE)
Australien Deutschland Hong Kong Indonesien ... und 5 mehr

Down Anders

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Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind. (Samuel Johnson)

Dass wir gerne auf Reisen gehen, dürfte ja mittlerweile allen bekannt sein, die Welt ist schließlich da, um entdeckt zu werden. Die Tatsache, dass wir dieses Mal ein Jahr unterwegs sind, ist das Ergebnis vieler spontaner Zufälle und Ereignisse.

Mit diesem Blog möchten wir allen, die Lust haben, die Möglichkeit geben uns ein Stück zu begleiten, Neuigkeiten auszutauschen und ein Teil unserer Reise zu werden.

Die voraussichtliche Reiseroute ist:

München - Abu Dhabi - Singapur - Bali - Darwin (Australien) - Sydney - Auckland - Christchurch - Fiji - Hongkong - Kuala Lumpur - Malaysia - Thailand - Bangkok - Abu Dhabi - München.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und hoffen von euch zu hören.

Tina und Sophia

Means of Transport
Fahrrad Boot Bus / Truck Auto Zu Fuss Motorrad Flugzeug Zug
  • 08Jul 2013

    1 Abflug 08.07.2013 Deutschland —

    Altstadt, M, Deutschland

    Beschreibung

    Um 23:20 Uhr geht unser Flug!! Auf gehts :)

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  • 09Jul 2013

    2 Erster Zwischenstopp 09.07.2013 Vereinigte Arabische Emirate —

    Al Zaab, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate

    Fotos & Videos

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  • 09Jul 2013

    3 Ankommen in Singapur 09.07.2013 Singapur —

    Singapore, Singapur

    Beschreibung

    Hallo zusammen,

    wir sind daaaaaaa :)!
    Haben einen anstrengenden 20 Std. Flug hinter uns, aber alles hat wunderbar geklappt.
    Hostel ist toll, Zimmernachbarn schnarchen kaum :), es hat 30 Grad - aber es ist furchtbar schwuel.
    Heute haben wir die Stadt etwas erkundet und kuemmern uns gerade um die Weiterreise am Donnerstag!

    Wir lassen von uns hoeren!

    Liebe Gruesse, Sophia und Tina

    Nachtrag :)

    Weiterreise hat sich inzwischen auch ergeben, werden morgen früh nach Bali fliegen. Auf Sumatra sind Waldbrände, deswegen wurde uns davon abgeraten...
    Aber man muss schon sagen, sehr amüsant ist, dass viele hier beim ersten mal nachfragen Sumatra überhaupt nicht kennen :D...leider ist es auch nicht so einfach mal kurz mit der Fähre über zu setzen und da wir wegen unseren Geburtstagen doch etwas unter Zeitdruck stehen, gehts morgen schon nach Bali..
    .
    Die Blasen an den Füßen lassen grüßen, von unserem laufreichen Tag durch Singapur, Sophia u Tina

    Fotos & Videos

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  • 11Jul 2013

    4 Bali 11.07.2013 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Sind heute auf Bali angekommen und bleiben hier ne Nacht, um gleich morgen früh weiter auf die Gili Island zu fahren. Diese befinden sich nordoestlich von Bali. Wir fahren mit dem Speedboat auf die Kleinste der drei Inseln Gili Air und werden da erstmal ne Woche bleiben. Auf den Inseln gibts als Fortbewegungsmittel lediglich Pferdekutschen. Wir sind schon gespannt :)
    Im Moment hats 28 Grad, vorhin hats mal richtig heftig geregnet, sämtliche Strassen waren kaum befahrbar und unser Fahrer hat den Eindruck gemacht, als ob er schlecht sieht.. allerdings haben alle Auto- und Rollerfahrer rund herum den selben Eindruck gemacht :)
    Jetzt sitzen wir noch gemütlich beim Essen und lassen es uns gut gehen!
    Grüße aus Bali

    Fotos & Videos

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  • 12Jul 2013

    5 Gili Air und Gili Trawangan 12.07.2013

     

    Beschreibung

    Angekommen am 12.7. - also Sophies Geburtstag auf Gili Air, haben nen schönen Bungalow direkt am Strand bekommen und werden jetzt erst mal den Tag genießen :)

    Die letzten Tage waren super, Haben den Sonnenuntergang in den Hängematten genossen, waren mit vielen bunten Fischen und Schildkröten schnorcheln und haben eine sogar mal anfassen können, sind gefühlte 50 mal um die Insel gelaufen, haben einen wundervollen Geburtstagstisch mit ganz vielen Blumen und ein Gitarren Geburtstagsständchen am Strand mit Lagerfeuer von den Einheimischen bekommen :-)...ach ja, es ist echt schön hier.

    Die Echse die uns jede Nacht im "Bad" begrüßt hat nicht zu vergessen...;)

    Haben auch nen tollen schnorchelausflug hinter uns :), sowas muss man ja m gemacht haben hier. Schildkröten wirklich frei zu sehen hat schon was ganz besonderes an sich, wenn da nicht diese miesen kleinen Jelly Fishs gewesen wären, die das ganze dann zeitweise zu einem Bad im Brennesselfeld gemacht haben. Aber es war trotzdem sehr schön und die Gilis sind einfach traumhaft!

    Haben nach 4 Tagen Gili Air verlassen und sind auf die große Insel Trawangan. Dort haben wir dann aber ganz schnell feststellen müssen, dass Gili Air einfach vieeeel schöner ist. Sind dort dann auch nur 2 Nächte geblieben - viel zu viele Touris (alle sehen irgendwie gleich aus - Mädels in shorts u top und langen Haaren, NUR Pärchen und naja...)

    Haben uns auf Trawangan dann Fahrräder geliehen und sind einmal um die Insel gefahren. Zum Glück haben wir dann doch ein Stückchen ruhigen Strand gefunden, an dem wir einfach mal nur in der Sonne liegen konnten. Den Eismann auf den Inseln soll man nicht vergessen :), auf dem Fahrrad mit der Kühlbox hinten drauf und über Lautsprecher (der sehr provisorisch selbst zusammen gebaut war), kam dann das Eismannlied - man hörte ihn alo schon von weitem :)...

    Liebste grüße, sophia u tina

    Fotos & Videos

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  • 18Jul 2013

    6 Welcome to Lombok 18.07.2013 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Hallo ihr Lieben,
    sind heute in Lombok angekommen. Die Fahrt war schon ein Abenteuer an sich.. um 8 ging's los mit dem Boot von Gili Trawangan nach Lombok auf die Westseite. Das Boot war hoffnungslos überladen mit Touristen und auch Einheimischen und der Wellengang nicht zu verachten, was mir (Tina) ja nix ausmacht, den anderen Gästen wohl schon :-) der ein oder andere war leicht grün im Gesicht :-)
    Angekommen in Lombok mussten wir erstmal mit der Pferdekutsche ungefähr einen Kilometer weiter zu den Bussen fahren, dort hieß es dann wieder warten, bis endlich Miss Tina und Miss Sophia aufgerufen wurden. In einem reinen Mädchenbus und nachdem alles Gepäck wieder aus dem Bus und auf das Dach verfrachtet wurde sind wir los gedüst Richtung Kuta Lombok an die Südseite.. angeblich sollte die Fahrt 1 1/2 stunden dauern. Von da wega... nach mehr als 2 stunden sind wir angekommen und haben nach längerem suchen auch ne nette Unterkunft für rund 5 euro pro person bekommen, mit Pool und Sicherheitspersonal. Wir sind genau gegenüber vom Strand in einer schönen Bucht. Im moment is High Season, also ziemlich viel los hier und überall Deutsche... :-(
    Nachmittags haben wir uns erstmal ein Schläfchen gegönnt, da wir die letzten Nächte nicht richtig schlafen konnten. In Indonesien ist nämlich Ramadhan und da geht nachts über Lautsprecher das Gebets- Gedüdel los und zwar mehrere Minuten lang und das genau neben unsrem Resort auf Gili Trawangan und noch dazu hatten wir nen nachtaktiven Riesengecko, der Lautstark auf sich aufmerksam machte in unserem tollen Freilluft-Bad :-)
    Morgen früh werden wir uns mal nen Roller mieten und die Ostküste ein bischen erkunden. Hier sitzen übrigens überall am Straßenrand Affen :-)
    Wir lassen von uns hören. Vermissen euch alle.
    Liebe grüße tina und Sophia

    21.7.13

    Haben jetzt 3 tage in Kuta verbracht, was wenig spektakulär war.
    Viel ist hier nicht geboten und so habem wir uns am Freitag einen Roller geliehen und sind hier wie wild erst nach links den Strand entlang, dann nach rechts den Strand entlang...
    Es gibt schon wirklich schöne Strände hier, wenn der ganzen Müll nicht wäre. Wie hier auf Lombok an so manchen Touristen verdient wird, merkt man schon, wenn man an so gut wie jedem schönen Strand zahlen muss um seinen Roller überhaupt nur hinstellen zu dürfen...vielleicht sollte das Geld mal in den Straßenausbau gesteckt werden - die sind nämlich furchteinflösend und nicht sonderlich einfach zu befahren.
    Als wir endlich einen Strand gefunden hatten (ohne eintritt) wollten wir uns nur für ne stunde erholen, unmöglich. Erst sind die ganzen einheimischen angekommen, die leider nicht mal englisch konnten unf dann sind wir fast von einer Herde Kühe niedergetrampelt worden. Naja, wenig erholsamer tag ;-).
    Samstag und Sonntag waren wirklich nur seeehr ruhig. Mir (Sophia) gings nicht sonderlich gut, Halsschmerzen, ... und so haben wir einfach nur vieeeel gelesen und nix gemacht. Darf auch mal sein .
    Morgen gehts weiter in die Mitte der Insel nach Tetebatu, mal sehen was uns da erwartet...

    22.7. - 24.7.

    Tete Batu, was soll man sagen :)...mitten drin in Lombok, überall Reisfelder, Regenwald - schon schön hier!
    Haben hier 2 Tage verbracht, die mal ganz anders waren. Sind Montag Mittag angekommen und haben uns im CendrAwashi einen Bungi im Reisspeicherstil genommen. Erster Eindruck top, zweiter leider flop.
    Der Chefe war fürchterlich und wenn man in der Art Restaurant gesessen ist, konnts schon mal sein, dass man über 2 Std alleine da saß und auf Nachfrage nur die Antwort kam "es schlafen gerade alle"....war also SEHR nett hier.
    Aber jetzt von vorne :)
    Wir sind also Montag Mittag da angekommen, mitten im Neverland so gesehen. Haben uns dann erst mal den vollkommen überteuerten Roller vom Chefe leihen müssen, da laufen am Straßenrand nicht so ungefährlich zu sein schien.
    Zwei Stunden Irrfahrt hin und her, um dabei festzustellen, dass hier wirklich gar nichts los war. Nun gut, aber wenigstens irgendwo was trinken gehen - während Ramadhan in einer wirklich sehr muslimischen Ortschaft die sowieso touristisch wohl nicht erschlossen ist - eher schwierig! Irgendwie haben wir dann doch was gefunden. Sehr versteckt und es gab nur Cola zu trinken, mehr hatte er nicht da - aber essen war super lecker. Dabei haben wir dann Deny kennengelernt. Mit ihm hatten wir dann die Tour für den nächsten Tag gebucht. Eine Trekkingtour durch Reisfelder, Regenwald bis zum Wasserfall. Klingt spannend :). Also dann doch irgendwann wieder zurück zu unserem Bungi, gerade noch rechtzeitig, dan hats zum schütten angefangen, uiuiui :). Den Nachmittag also drin verbringen mit UNO (nur das sich eben wirklich niemand darum gekümmert hat, dass wir auch mal Durst hatten, naja).
    Beim Abendessen haben wir dann durch Zufall Irmi und Vroni aus Wien kennengelernt, beide Ende 40 bis Anfang 50, die eine Handarbeits - und die andere Musiklehrerin. Super verstanden und die beiden sind so, wie wir in 20 Jahren vielleicht sein werden ;).
    Sind dann doch etwas früher ins Bett, die Tour ging am nächsten Tag um 8 los.
    Nach einer nicht so guten Nacht und einem doch halbwegs schmeckenden Frühstück gings also los.
    Dany hat uns an der Kreuzung eingesammelt und auf gehts in die Reisfelder. Gar nicht so einfach, die Wege zwischen den Feldern sind teils nur 30-40 cm breit und daneben treten wäre nicht so toll gewesen, entweder man stand im Matsch, oder man fällt die Böschung runter. Leider muss man dazu sagen, dass Tina und ich ohne genügend Wasser los sind, dass dann leider nach den ersten 2-3 std laufen auch schon alle war und wir wirklich so extremen Durst hatten, dass wir am liebsten Blätter abgeleckt hätten. Wir haben auf einem Bauernhof halt gemacht, ums dort umschauen dürfen (die Kälbchen dort sehem aus wie Rehe :) ) umd sind dann Gott sei dank in der Mittagshitze endlich im Wald angekommen. Zwischen durch gabs noch Pflanzenkunde - Koriander, Nelkenbäume, Avocado- imd Drachenfruchtbäume... schon interessant. Ohne Dany hätten wir auch so manches Tier unterwegs nicht entdeckt z.b. die wirklich RIESIGEN Spinnen, die mehr als handteller groß waren, oder die Echsen und mal auch nur das Hinterteil von einem Affen :)...
    Um etwa 13 uhr sind wir dann vollkommen durchgeschwitzt und am Ende endlich am Wasserfall angekommen. Dany wusste auch, wo wir unsere Wasserflaschen mit frischem wasser auffüllen konnten. Ich (sophia) hab dann allerdings feststellen müssen, dass ich einen ungebetenen und blutsaugenden Mitwanderer an meinem Fuß hatte - ein Blutegel, wenigstens nicht giftig oder so, aber bluten tut das schon ordentlich, wenn man das Ding abzupft.
    Vom Wasserfall aus gings dann querfeld ein zum Bamboo Garden, ein Wald voller Bambuse, rutschiger Trampelpfade, 4 Stürzen, einem verstauchtem Fuß und ach ja... wir waren dann echt am Ende.
    Heimwärts gings dann durch Dörfer, teils durch Reisfelder und um etwa halb 4 waren wir dann endlich zurück. Da haben die Füße dann schon ordentlich geschmerzt.
    Dany hat uns dann alle 4 zum Abendessen eingeladen, bei sich zuhause mit seiner Familie - ein richtiger indonesischer Abend also.
    Wir sind also nur kurz in die eiskalte Dusche gesprungen um mit Dany dann zu ihm zu laufen. In dem Ortsteil in dem er wohnt scheinen wohl nie Touristen zu sein - hauptsächlich die Kinder waren hin und weg von uns. Anschauen, anfassen als Mutprobe, bei den kleineren Kindern auch Tränen - weil wir ja so ganz anders aussehen,... es ist wirklich ein verrücktes Gefühl da zwischen drin zu stehen. Sein Haus war natürlich sehr einfach eingerichtet, aber das Essen war das beste, was wir in der ganzen Zeit in Indonesien überhaupt bekommen hatten. Es gab Gado Gado (Gemüse mit Reis und Erdnusssauce), Tofu Curry, Maispuffer und Puffer aus Kartoffeln und Sojabohnen - den Reis natürlich von seinem eigenen Feld :)...war total schön.

    Hätten wir Dany nicht kennengelernt, die Zeit in Tete Batu wäre mit Sicherheit nicht halb so schön gewesen :)

    Am Mittwoch hat Dany uns dann mit seinem Cousin zusammen nach Senggigi an die Westküste gefahren, wo wir aktuell auch immer noch sind :).

    24.7.

    Sind wie schon gesagt in Senggigi an der Westküste von Lombok. Hier waren die Tage bis jetzt eher ruhig :)!
    Was wohl auch daran gelegen hat, dass wir die letzten beiden Tage vor lauter Muskelkater kaum laufen konnten. Haben den gestrigen Tag nur am Stand verbracht und dabei Burkhardt aus Jena ind Rebecca aus Trier kennengelernt, mit denen wir den Abend dann schön in einer bar genossen haben.
    Heute haben wir uns einen Roller geliehen und sind hier die Küste etwas abgefahren. Herzzerreißenderweise haben wir dabei 3 Katzenbabys direkt am Straßenrand gefunden, die wir dann leider dort zurück lassen mussten. Haben dann zufälligerweise Irmi und Vroni wieder getroffen und jetzt sitzen wir gerade in ner Bar. Neues wird berichtet, sobald was ist...

    28.7.

    Haben den Roller nen Tag lang noch genossen und waren nem wirklich tollen Strand. Sonst waren unsere Tage in Senggigi eher ruhiger.
    Die fahrt für morgen nach Bali bzw Ubud ist gebucht, melden uns von dort aus dann mit den neuesten berichten...

    Nachtrag:
    Bilder für alle möglichen Stops werden immer mal wieder nachträglich hochgeladen, also könnt ihr auch gern im Rest nach neuen Bildern suchen :-)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 28Jul 2013

    7 Bali 28.07.2013 Indonesien —

    Denpasar, Indonesien

    Beschreibung

    So ihr Lieben,
    Sind heute auf Bali bzw in Ubud angekommen und haben ne wirklich lange fahrt hinter uns!
    Sind morgens um kurz nach 10 mit dem Bus abgeholt worden und nach Lembar zum hafen gefahren. Dort sind wir dann auf die Fähre und haben uns erst mal ein relativ gemütliches Plätzchen gesucht, geplante überfahrtsdauer 4-5 std.
    Leider hatten wir so gesehen etwas Pech, da unser Platz in der prallen Sonne war - also was tun, wir haben den Regenschirm umfunktioniert zum Sonnenschirm, sehr zur Erheiterung der Indonesier, die uns gegenüber saßen.
    Vor der Küste Balis angekommen, sind wir dann 2 std einfach nur auf und ab gefahrem, weil ein Fährenstau war...zum verrückt werden, wenn man solange auf einem Boot festsitzt.
    Dann auf zum Taxi, dass uns nach Ubud bringen sollte...knapp ne halbe std später und 2 mal ein und aussteigen, weil der bus dann doch nicht nach Ubud fuhr, gings dann los.
    Haben dann auch gleich was zum schlafen gefunden (DANKE ESTHER :))...
    Weitere berichte folgen :)

    29.7.
    So, der erste richtige Tag in Ubud ist fast vorbei :)...
    Waren ein bisschen shoppen heute - was dazu geführt hat, dass wir uns größere Taschen fürs Handgepäck kaufen mussten ;) und waren im Monkey Forrest.
    Überall Affen, war ja klar. Plastiktüten sollte man aus Sicherheitsgründen erst gar nicht mit reinnehmen, die werden eh gleich geklaut. War schon schön anzuschauen. Überall die Mamas mit dem Baby auf dem Bauch. Allerdings gabs auch ein paar etwas größere, dies dann z.b. gar nicht lustig fanden, wenn man versucht hat an ihnen vorbei zu laufen. Wir haben uns dann hingesetzt um das ganze mal etwas zu beobachten und wurden dann mehr oder weinger gleich überfallen. Aus Tinas seitentasche am Rucksack haben se die Zuckerpäckchen geklaut und bei mir meinen linken Ohrring direkt vom Ohr, innerhalb einer wirklich Milisekunde - die Sau (sorry ;)), der war bestimmt spezialisiert darauf. Es wurde dann noch verzweifelt versucht dem Affen meinen Ohrring wieder abzunehmen, aber chancenlos. Das einzige was er dann ganz lustig fand, war auf Tina rum zu klettern und sie zu entlausen. Ich hoffe er hat jetzt ein wunderschönes Zungenpiercing oder ein Loch in der Backe...weil man auch echt alles in den Mund stecken muss.
    Naja, wir gehen halt neue Ohrringe kaufen!

    30.7.
    Also was du ich mit meinen Füßen habe, weiß ich leider auch nicht :-/...
    Wir haben den heutigen Tag auf jedenfall tagsüber sehr ruhig verbracht, ich konnte einfach nicht richtig laufen, meine rechte Ferse hat höllisch weh getan. Gott sei dank, haben wir am Vortag gleich neue Flip Flops gekauft und nach ner Ladung Schmerztabletten wars bis späten Nachmittag dann doch wieder soweit ok, dass wir starten konnten - Ubud, wir kommen :)!
    Sind dann also gegen 16 uhr los gelaufen, Richtung Palast, da der bei Sonnenuntergang sehr schön sein soll (die Sonne geht hier ja schon um ca 17:30 unter). Sind dann also etwas rumgebummelt, haben die ganzen kleinen Läden bewundert, die wirklich so schöne Sachen haben und haben nach einigem rumgefrage den Palast gefunden. Ganz so spektakulär wie wir uns vorgestellt hatten, wars dann zwar doch nicht. Aber toll anzuschauen!
    Wir sind dann gegen 20 uhr wieder "zuhause" angekommen, da wir mal wieder mit unseren Lieben zuhause skypen wollten und wir da wirklich mal ne super Verbindung hatten - pech gehabt, genau am dem abend ist das Internet zusammen gebrochen und hat überhaupt nicht mehr funktioniert, das hat den abend dann leider nicht so schön zu Ende gebracht.
    An dem Abend haben wir dann auch noch unsere Weiterreise gebucht, am Mittwoch geht's auf nach Lovina, im Norden von Bali - wir sind gespannt!
    Was man vielleicht noch erwähnen sollte, in Ubud hatten wir das erste mal, seitdem wir unterwegs sind eine WARME Dusche, es kann sich glaub ich niemand vorstellen, wie gut es tut mal nicht mit eiskaltem Wasser duschen zu müssen :)

    31.7 - 05.8.13 Lovina Bali
    Nachdem wir alle übrigen Fahrgäste in Ubud eingesammelt hatten, gings mit dem Shuttle Bus, der immer ein Minivan ist los, Richtung Lovina an der Nordküste Balis. Über Stock und Stein, in diesem Falle über Bedoghul (ein schickes Bergdorf) fuhren wir 2, 5 Stunden insgesamt. Wohlbemerkt saßen in dem Bus 3 deutsche und drei Holländer ;)
    Angekommen in Lovina mussten wir erstmal wieder los und uns ne Unterkunft suchen, was aber nicht weiter schwer war da wir einfach nebenan unterkamen, leider nur für eine Nacht und so mussten wir wieder los ziehen, um uns für den nächsten Tag was zu suchen. Auch da hatten wir Glück und konnten nebenan noch ein Zimmer ergattern, ein bisschen teurer als gedacht, allerdings mit Pool und einfach süß :) somit hatten wir den wichtigsten Punkt abgehakt und konnten mal ein bisschen entspannen, bis uns auffiel, dass wir pleite sind. Also wieder alles anziehen und los marschieren.. gar nicht so einfach, Lovina ist größer als gedacht.. nachdem wir einen netten Polizisten nach dem Weg gefragt hatten, kamen wir dann auch endlich mal an einem ATM an, nach 30 Minuten laufen ( man muss erwähnen, dass Sophies Fuß zu dem Zeitpunkt noch nicht verheilt war und wir deswegen langsam machen mussten), zurück im Hotel haben wir uns dann mal an die Autosuche für Australien gemacht, ist ja ein wichtiges Thema, da wir nen Schlafplatz brauchen, der zudem auch noch fahren muss... gesagt, getan und innerhalb kürzester Zeit haben wir nen Mitsubishi Express Van gefunden, Verkauft von ner Deutschen, die zufällig ne Freundin von unsrem Nachbarn in München ist. Dadurch, dass wir beim ersten Autokauf über diese Entfernung unsicher waren, haben wir uns erstmal bei sämtlichen Leuten erkundigt und uns letzten Endes dazu entschlossen, den Van namens "Hippie" zu kaufen. Leider haben wir zu lang gewartet und sie hat ihn an wen anders verkauft...ein bisschen enttäuscht suchen wir nun eben weiter.
    Am nächsten morgen sind wir nach dem Frühstück (Notiz am Rande:es gibt hier ausschließlich Pancakes zum Frühstück...) in unser neues Quartier umgezogen und haben den Tag und auch den Tag drauf am Pool verbracht, um mal etwas Farbe zu bekommen.
    Für Samstag haben wir mal wieder ne Tour gebucht: Dolphin watching (vor Lovina gibts tatsächlich Delphine) und somit mussten wir um halb 6 aufstehen. Um 6 gings los zum strand, wo Schon langsam die Sonne aufging und mehrere andere Touristen warteten. In kleinen vierer Booten gings dann ein Stück aufs Meer raus, die Boote waren gewöhnungsbedürftig ( siehe Bild). Der Sonnenaufgang über Bali, den wir dabei zu Gesicht bekamen war der Wahnsinn. Die Wolken waren tiefrot, sowas sieht man selten. Nach ner halben Stunden ungefähr, tauchten dann tatsächlich Delphine zwischen den ganzen Booten auf. Wir konnten sie nicht genau zählen, es waren 8 - 10 Delphine. Nachdem wir sie ne zeitlang beobachtet haben, sind sie untergetaucht und waren weg :) sind dann zurück auf die Insel und haben uns nach dem Frühstück nen Scooter geliehen, um die Gegend zu erkunden. Der erste Punkt waren die Wasserfälle (GitGit). Diese zu finden ist ohne Karte gar nicht so einfach. Fragen kostet zwar nix, antworten gibts trotzdem nicht immer, da ausschließlich die Männer in der TouristicBranche und die Kids (durch die Schule) englisch sprechen. Wir haben sie trotzdem gefunden und mussten wieder mal feststellen, dass Indonesien zwar wunderschön ist landschaftlich gesehen, aber der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt. Überall liegt Müll herum und verunstaltet so die Natur, trotzdem ist Indonesien ein wunderschönes Land. Nachdem wir die Wasserfälle bestaunt haben, sind wir weiter Richtung Hot Springs, wieder ohne Landkarte. Ne stunde später hatten wir auch diese gefunden und zu unsrer Überraschung fest gestellt, das dies ein grünes Freibad ist , also mit grünem Wasser. Nachdem wir aber gesehen haben, dass ein älterer Herr (Liebe Leser, entschuldigen sie nachfolgenden Ausdruck) volle Kanne ins Wasser gerotzt hat, verging uns das mit dem baden und somit haben wir den Rückweg angetreten. An einer Kreuzung wurden wir dann von der Polizei raus gewunken, wobei uns logischerweise erstmal das Herz in die Hose gerutscht ist...zum bereits zweiten mal mussten wir feststellen, dass die Polizei in Indonesien mehr als freundlich ist, da der Herr uns erst ausführlich den Weg zurück erklärt hat, um dann wieder einmal die komplette Hauptverkehrsstraße zu sperren, damit wir umdrehen konnten (das ist uns bereits in Ubud passiert, dass die Straße gesperrt wurde, damit wir drüber laufen konnten)
    Nachdem wir wieder in Lovina waren, haben wir 2,5 Stunden im Beauty Salon verbracht, um dann nach dem Essen ins Bett zu fallen.
    Am nächsten morgen ( also heute) sind wir zum Frühstück ins Ray Beach gegangen und nun ja hier sitzen wir grad und schreiben Texte und laden brav Bilder hoch. Morgen geht es Vormittag los nach Kuta Bali und Freitag gehts bereits nach Australien. In diesem Sinne, einen schönen Sonntag an alle und bis bald.
    Sophia und Tina


    05.8. - 9.8. Kuta Bali
    Gegen halb 10 wurden wir im Hotel abgeholt und sind mit dem Minivan Richtung Kuta gefahren. Nach ner Zeit fings zum Regnen an, dummerweise auch im Auto, sodass wir etwas zusammen rutschen mussten. Unser Hotel hatten wir ausnahmsweise schon mal vorab gebucht, als wir dort allerdings ankamen, traf uns erstmal der Schlag. Wir sind im vollsten Party Hotel gelandet... unser Zimmer sah aus wie ein Badezimmer und hat nac Katzenklo gestunken und nach einigen Google-Suchen, fanden wir raus, dass Kuta Bali auch als der "Ballermann der Australier" bezeichnet wird. Nachdem wir uns vom ersten Schock erholt hatten, schauten wir uns die Umgebung an.. der Strand war soweit okay, leider war das Wetter nicht der Hit. Nach ein bisschen rum bummeln haben wir uns dann ins Hotel verdrückt und haben bald geschlafen.

    Am Dienstag haben wir uns also eine Roller geliehen und sind dann zu dem berühmten Tannah Lot Tempel gefahren (diesmal mit Landkarte). Da Ebbe war, konnten wir auch ganz nah ran laufen - wobei das ganze bestimmt auch ziemlich beeindruckend aussieht, wenn er bei Flut einfach mitten im Meer steht. Damit mann den Tempel überhaupt betreten darf, muss man zu den Tempelmitarbeitern gehen und sich mit Holy-Spring-Water Hände und Füße waschen und einen Schluck trinken, dann wird man mit dem Wasser sozusagen gesegnet, bekommt Reis auf die Stirn geklebt und eine Blume hinters Ohr geklemmt. Wobei betreten darf sehr relativ ist, man kann ein Stückchen außen entlang laufen, aber ganz hin kommt man nicht. Also sind wir ein bisschen rum gelaufen und haben uns umgesehen, es war vor allem das erste mal, dass wir einen sauberen Park oder überhaupt keinen Müll auf großer Fläche in Indonesien gesehen haben.
    Beim raus laufen hätte Tina dann fast eine Schlange als Treppengeländer benutzt, die eigentlich ganz friedlich da lag und mit ihrem Herrchen gekuschelt hat :)
    Auf dem Rückweg haben wir dann noch in der 'Shopping-Mall' gehalten und sind ein bisschen bummeln gewesen, der Weg zum Hotel war dann allerdings gar nicht mehr soooo einfach, Kuta besteht aus vielen Einbahnstraßen...und man weiß nie so genau, ob man in das Gässchen jetzt einbiegen darf oder nicht, aber wir habens gefunden ;)
    Abends sind wir dann noch im Fisch-Spa gewesen - also das mit den kleinen Knabberfischen! Tina musste allerdings so Lachen, dass der Rest außenrum gleich mit lachen musste...kitzelt auch nur ein bisschen :)...

    Den Mittwoch haben wir dann ganz entspannt beim Italiener gestartet und unseren ersten richtigen Kaffee seit Beginn der Reise getrunken :), traumhaft! Da haben wir ein paar Infos über Australien oder so manche andere Dinge die wichtig sind gesammelt . Wir stehen seit ein paar Tagen wieder im Kontakt mit zwei Deutschen, deren Van wir am Samstag gleich anschauen dürfen.
    Der Autokauf benötigt auch echt viel Zeit, weil man sich erstmal einlesen muss. Wie wir mittlerweile wissen, sind Autos unter 25 Jahren jung und unter 300.000 km gerade erst eingefahren. Adios deutsche Standards...
    Danach sind wir dann in den Läden hier etwas auf und ab gelaufen, aber so wirklich etwas gekauft haben wir nicht, die Rucksäcke sind eh schon voll.

    Donnerstag war dann Strandtag :), einfach nichts tun und Sonne genießen den nachmittag über - musste sein und hat echt mal wieder gut getan. Abends haben wir dann beschlossen, dass wir unbedingt nochmal eine Massage brauchen (wollen ;) ) bevor wir nach Darwin fliegen. Also ging die Suche los, wir haben uns dann aber doch recht schnell für einen kleinen Laden in einer Seitengasse entschieden. Leider hat sich das ganze als ein solcher Flop raus gestellt, dass konnte man nicht als Massage durchgehen lassen. Frustriert wie wir waren haben wir uns einfach für noch eine entschieden :). Haben dann in Emmas Spa das Massage und Gesichtspaket gebucht, die Massage war um welten besser und wir gleich eindeutig entspannter - inklusive war auch eine von der Chefin höchstpersönlich durchgeführte Bauchmassage, die unsere Eierstöcke wieder in die richtige Position bringen sollten - außerdem hat sie uns beiden dann gesagt, dass wenn wir schwanger werden sollten, dass Ei aus dem linken Eierstock kommt - ahaahaaha, was die Balinesen nicht alles wissen ;). Also noch die Gesichtsmaske mit extra Collagenen drauf und wir waren rund um erneuert :)!

    Der Tag der Abreise, Freitag...Rucksack packen und zwar für den Weiterflug, anstrengende Aufgabe :), die wir bis 11 dann auch endlich geschafft hatten. Da das Taxi zum Flughafen erst für 15 uhr bestellt war, sind wir also nochmal los gelaufen und haben unser letztes indonesieches Seafood BBQ genossen, sooo lecker!
    Auf dem Rückweg haben wir dann noch im Laden von Kartini gehalten einer kleine, witzige, viel redende Balinesin, bei der wir dann noch 3 Oberteile gekauft haben - vor lauter Freude darüber, hat sie uns erst mal gesegnt und Glück gewünscht (wir werden in den nächsten 3 Monaten unseren Freund kennenlernen - ahja, dass ist genau das was wir jetzt wollen :)...
    Bei den ganzen Unterhaltungen hat sich aber raus gestellt, dass die balinesischen Frauen zwar sehr selbstständig sind, alleine arbeiten oder Läden eröffnen, aber sich sehr stark an den Mann binden und dieser sie eben auch verlässt, wenn sie nicht schön genug sind oder es zu lange dauert bis Kinder kommen.

    Das Taxi zum Flughafen hatte natürlich Verspätung und wir sind erst um 15:30 ca losgefahren, hoffentlich geht alles gut?!
    Am Flughafen angekommen haben wir erst mal kurz suchen müssen, bevor wir unseren Schalter gefunden hatten und die ewige Schlange die schon da stand. Als wir dann endlich dran waren, der erste Schock - die Frau am Flughafenschalter meinte, nein wir hätten kein Visum für Australien!
    Ewiges hin und her, wir haben den Schalter bestimmt ne halbe Stunde lang blockiert und sind dann zu einer etwas älteren und auch erfahreneren Mitarbeiterin geschickt worden, bei der sich dann alles sehr schnell aufgeklärt hat, die ander war anscheinen (Entschuldigung) zu blöd das ein zu buchen. Gott waren wir froh!
    Im Flughafen selber haben wir dann Flo und Angela kennengelernt, 2 Deutsche die 11 Monate in Australien unterwegs waren, jetzt noch 4 Wochen Bali genossen haben und über Darwin jetzt wieder nach Hause fliegen. Die hatten wirklich einige super Tipps und Ratschläge für uns, die einfach mehr Wert waren, als alles was man nachlesen kann.
    Ja und dann ging um 18:30 auch schon der Flieger...

    Ade Indonesien, Welcome Aussie :)

    Fotos & Videos

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  • 09Aug 2013

    8 Darwin - Welcome Aussie :) 09.08.2013 Australien —

    Darwin, Australien

    Beschreibung

    09.08.13-17.08.13
    Hi Leute,
    heute haben wir endlich mal Zeit, ein bisschen was zu schreiben :)
    Freitag Abend sind wir nach einem angenehmen Flug in Darwin angekommen. Hier hats uns erstmal einen Schock verpasst..
    Erst wurden wir am Flughafen raus gezogen und Sophie musste dann ihren Rucksack, den wir mit Mueh und Not zu gebracht haben wieder oeffnen. Durch das Kontaktlinsen Zeug konnte man den Inhalt des Rucksacks nicht erkennen, also war alles okay. Haben uns dann mit einer Schweizerin ein Taxi in die City geteilt, wo wir erstmal von lauter besoffenen, torkelnden Menschen fast umgerannt wurden. Das ist wirklich der Wahnsinn, hier liegen um 19:00 Uhr schon Alkoholleichen rum...
    Sind dann in unser Zimmer, dass wir uns mit 2 deutschen Maedels geteilt haben und auch gleich ins Bett, weil das Reisen schon sehr erschoepfend ist. Hier war's wie im Schullandheim - Spind und Stockbetten und man muss das Bett aber auch selbst beziehen :).
    Am naechsten Morgen sind wir dann los und wollten alle Formalitaeten klaeren, konnten uns jedoch lediglich ne SIM Karte holen, weil natuerlich alles andere geschlossen hatte. Haben uns dann abends den Van angesehen, der von 2 Nuernbergern verkauft wurde und haben uns sofort verliebt. Haben dann vereinbart, ihn am Montag nochmal durch den Mechaniker Check zu lassen und ihn dann zu kaufen.
    Am Sonntag hatten wir dann das erste Problem, da wir unser Hostel nicht verlaengern konnten und somit obdachlos waren. Nachdem wir mehrere Hostels angerufen haben und das billigste Zimmer im 8-12 Mann Schlafsaal 38 $ die Nacht kostete, haben wir uns fuers Camping entschieden. Allerdings hatten wir ja kein Zelt und so sind wir nach Casuarina ins Einkaufszentrum gefahren und haben dort unser ganzes Gepaeck im Einkaufswagen rum geschoben und schliesslich ein 2 Mann Zelt erstanden :) Bewaffnet mit dem Zelt haben wir uns dann auf den Weg zum Campingplatz gemacht, den wir von einer der 2 Maedels aus dem Hostelzimmer (Bianca) erfahren haben. Das wiederrum gestaltete sich auch nicht ganz so einfach, da kein Bus fuhr. Ein netter Busfahrer (out of Service) hat uns dann eingesammelt und uns extra dort hin gefahren weil er eh in die Richtung musste. Dort angekommen haben wir unser Zelt aufgeschlagen auf unserem 45 $ Platz (die Preise sind verrückt hier) und haben leider feststellen muessen, dass es viel zu klein fuer uns 2 mit Gepaeck ist... :( But don't worry, evtl koennen wir ja Montag schon in den Van umziehen :) Hinter unserem Zelt wohnt uebrigens ein Opossum, das erste und bisher einzige Tier, dass wir in Australien bis dahin gesehen haben und in Darwin soll's ja angeblich vor Krokodilen wimmeln... naja :)

    Montag morgen, vollkommen geraedert ging's mit dem naechsten Problem weiter. Der Van hatte 3 Loecher im Oeltank und die Reperatur wueder sich auf 2000 $ belaufen, womit unsere Seifenblase natuerlich erstmal geplatzt ist... Die 2 Deutschen haben uns dann das Angebot gemacht, den Van fuer 1000 $ zu kaufen und wir sollten drueber nachdenken. Wir haben uns dann gleich mal noch nen andren Van angesehen von einer Italienerin, da war dann das Problem, dass die preislich nicht mit sich reden hat lassen UND der Van nicht auf ihren Namen lief. Also auch wieder nix. Wenigstens haben wirs an dem Tag geschafft, unser Bankkonto zu eroeffnen und unsre Tax Nummer zu beantragen, die wir ja zum Arbeiten brauchen. Die jedoch kann bis zu 6 Wochen dauern bis sie da ist...:( Ziemlich gefrustet haben wir dann beide Autos abgesagt und sind zurueck zum Campingplatz.. Dort haben wir dann versucht, uns ne Pizza zu bestellen, hat aber nicht funktioniert, zum Glueck hatten wir uns an dem Tag Nudeln gekauft, hatten allerdings keinen Topf :) Den haben wir uns dann vom Nachbarn geliehen und konnten dann endlich mal nach 3 Tagen was warmes essen. Das mit dem Essen ist hier allgemein ein Problem, da Lebensmittel wirklich schweineteuer sind (Darwin ist angeblich die 7.teuerste Stadt der Welt) und wir noch dazu ja nix lagern koennen, da wir nichts zum kuehlen haben...campen ohne Campingzeugs - doooof!
    Am Dienstag sind wir dann wieder ins Einkaufszentrum, um uns ein weiteres Zelt zu kaufen, es sieht ja nu so aus als wuerden wir hier laenger fest sitzen... Die Zelte waren natuerlich - wie soll es anders sein - ausverkauft und somit mussten wir mit dem Bus wieder ne Stadt weiter zum naechsten Target fahren. Dort haben wir dann endlich ein Zelt gefunden und es gleich gekauft. Anschliessend sind wir in der Stadt rum gelaufen, um weiter nach Autos zu suchen, da es online keine neuen gab.. Mussten dann jedoch abbrechen, weils ab Dienstag heisser wurde (auf 35 Grad und die Luftfeuchtigkeit stieg auf 85%) und wir echt fertig waren. Abends haben wir dann doch noch ein Auto im Internet gefunden und fuer Mittwoch abend einen Besichtigungstermin ausgemacht!
    Haben dann zum ersten Mal auf dem Campingplatz Waesche gewaschen und dabei unsre Handys, Tablets usw geladen. (Da wir kein Licht und Strom haben, muessen wir immer den Waschraum belagern)
    Mittwoch sind wir - wie jeden Tag - in die City gefahren und haben uns noch ein zweites Auto angesehen, einen Pajero von einer Neuseelaenderin, der ansich echt top gewesen waere, aber fuer 5000 $ echt sehr teuer und eben noch nicht umbegaut. Der Pajero, den wir dann abends angesehen haben (von zwei Jungs aus Marktobersdorf) hingegen war komplett umgebaut und ein Volltreffer. Haben dann nen Mechanikertermin ausgemacht fuer Dienstag und sind zufrieden zurueck zum Campingplatz.
    Donnerstag sind wir schon wieder in die Stadt gefahren und sind auf den Midil Beach Markt, von dem aus man den Sonnenuntergang beobachten kann, angeblich einer der schoensten der Welt, da es so aussieht, als ob die Sonne Im Meer versinkt.
    Freitag morgen hat uns dann wieder mal das Schicksal nen Strich durch die Rechnung gemacht, weil die Jungs, deren Pajero wir kaufen wollten bereits am Sonntag los müssen nach Cairns, somit schaffen wir den Termin am Dienstag beim Mechaniker nicht mehr und sollten uns entscheiden. Nach nem ewigen hin und her haben wir nen Mechaniker gefunden, hatten nur leider das Auto nicht. Wollten dann Samstag früh nen Check machen lassen, dass wiederrum wollten die Jungs nicht. Nachdem wir dann ein bisschen diskutiert hatten sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass da irgendwas nicht stimmt und haben ihn somit abgelehnt. Zwischenzeitlich haben wir uns nochmal nen Kombi angesehen, der uns auch gefallen hätte :-)
    Das mit den Autos hier is echt nicht so einfach wie man merkt :-)
    Freitag Abend haben wir dann fest gestellt dass Wein billiger ist als Bier und haben uns dann ein Fläschchen gegönnt..
    Samstag haben wir dann erstmal nix gemacht und uns später mit den Franzosen getroffen, die den Kombi hatten und beschlossen, dass wir ihn nehmen :-) nachdem wir dann mal wieder - zur Abwechslung- im Einkaufszentrum waren sind wir auch schon wieder zurück zum Campingplatz und haben uns dort nen netten abend gemacht :-) auf unserm Campingplatz is eigentlich auch immer recht viel los, da wirds so schnell nicht langweilig :-)
    Ja heute haben wir dann eigentlich nur drauf gewartet, endlich unser Auto in Empfang nehmen zu können :-) nachdem der Papierkram erstmal geregelt war und wir das Teil behahlt haben sind wir als neue, stolze Autobesitzer erstmal zum Mindli Beach Markt gefahren um uns dort den Sonnenuntergang anzusehen :-) vorher haben wir aber unser Auto noch genau unter die Lupe genommen. Das war ein bisschen wie an Weihnachten, weil wir ja nicht genau wussten, was alles mit drin war :-) wie wir feststellen konnten besitzen wir nun jede menge Zeug :-)

    19.8.
    Montag, wir sind erst mal zur Post gefahren, unsere Bankkarten abholen und hatten tatsächlich auch das Glück, dass unsere TAX-Nummer auch schon da war. Dann haben wir die Ummeldung von unserem Auto noch weggeschickt, damit das auch alles endlich passt. Da wir unser Auto ja ohne neuen Mechanikercheck (zwei Monate bevor wir ihn gekauft haben, ist er gecheckt worden, deswegen wars relativ) gekauft hatten und damit ja doch einige Kilometer fahren wollen haben wir uns dazu entschlossen, doch noch einen Check machen zu lassen. Sind dann ca 1 Std bangend vor der Werkstatt gesessen und haben einfach nur gehofft, dass nichts größeres ist. Der Mechanik meinte dann auch, alles gut "nur" ein paar Kleinigkeiten...bei der Rechnung, die sie uns dann aber präsentiert haben, auf der angeblich nur die wichtigsten und notwendigsten Sachen draufstanden waren es dann doch 1100 $...wir waren entsetzt. Das ging wirklich gar nicht nochmal soviel Geld in das Auto zu stecken. Also haben wir erst mal nichts gemacht und sind Bianca im Krankenhaus besuchen gegangen.
    Da haben wir dann mal einen Arzt gefragt, ob er uns übersetzen kann, was auf dem Reparaturbericht der Werkstatt überhaupt alles bemängelt wird...komisch, denn selbst der Arzt hatte keine Ahnung was da alles stand. Katrin, eine Freundin von Bianca hat uns dann einen anderen Mechaniker empfohlen, bei dem ihre Schwester auch schon war. Also dahin fahren und eine zweite Meinung einholen. Nach kurzem hin und her haben wir Adrians Werkstatt dann auch gefunden und er war uns auf Anhieb viel sympathischer. Wir haben ihm also die Rechnung der anderen Werkstatt gezeigt und ihm gefragt, ob das wirklich alles so wichtig sei. Kurz um, ein paar Sachen mussten wir reparieren lassen, nur bei Adrian waren es dann plötzlich nur noch 400 $...also gut, für Mittwoch gleich noch einen Termin ausgemacht und zurück auf den Campingplatz, wir mussten ja packen, da wir nur bis Dienstag gebucht hatten.

    Am Dienstag sind wir dann noch ein paar Sachen einkaufen gegangen, haben Bianca wieder besucht und uns abends mit Anja und Andi (zwei anderen Deutschen) getroffen um zusammrn zu kochen und ein bisschen geredet. Die beiden sind schon ziemlich lange in Australien unterwegs und wir konnten ihnen im Gegenzug ein bisschen was von Bali erzählen. War wirklich ein lustiger Abend!
    Die Nacht haben wir dann kurzerhand vor der Werkstatt verbracht, damit wir am nächsten tag gleich in der früh da waren. Auf zurück geklappten Autositzen im Industriegebiet zu schlafen ist ja schließlich auch mal was anderes :).

    Mittwoch mussten wir dann 4 Std vor der Autowerkstatt auf unser Auto warten, man war das langweilig, hier kann man wirklich nichts machen.
    Gegen halb 1 sind wir dann endlich losgekommen, haben Bianca ein letztes mal besucht, Proviant für unterwegs gekauft und los gings, dass erste mal raus aus Darwin! Wir sind dann bis Adelaide River gefahren, da soll ja das Crocodile Jumping sein und wir wollten uns das unbedingt am nächsten Tag anschauen haben nen kleinen Campingplatz gefunden, im Countrystil mit Rodeoplatz und unsere sozusagen erste Nacht im Nirgendwo verbracht :)

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  • 22Aug 2013

    9 Katherine 22.08.2013 Australien —

    Katherine, Australien

    Beschreibung

    Donnerstag, 22.8.
    Haben uns gleich in der Früh aufgemacht, Crocodile Jumping suchen
    Dabei haben wir dann feststellen müssen, dass wir vollkommen falsch gefahren sind. Es findet nicht im Ort Adelaide River statt, sonder wieder 150 km Richtung Darwin zurück. Lange überlegt haben wir nicht :-), wir wollten es unbedingt sehen und naja, dafür fährt man halt dann mal ein bisschen Umweg. Sind gegen 12 Uhr angekommen und um 13 Uhr ging unsere Tour dann los. Das erste Krokodil live und in freier Natur...super!
    Haben insgesamt ca 5-6 Krokodile gesehen, davon ein paar Freshies (die kleinere mit ca 2-3 m und angeblich nicht so aggressive Art) und Salties ( richtg groß 4-7 m und reviervertedigend bzw nicht so nette Sorte) - die wurden mit einem Stück Fleisch in bootsnähe gelockt und um am das Fleisch zu kommen sind sie dann richtig weit aus dem Wasser gesprungen. Man hatte aber den Eindruck, dass die Krokodile das ganze Spiel schon ziemlich gut kannten :-). Bei der Rückfahrt wurden dann noch die Adler gefüttert und die Kakadus in den Bäumen bewundert und ja, dass war unser erster richtiger Ausflug hier. Uns gings gleich besser :)! Endlich mal was gesehen und gemacht.
    Habens dann an dem Tag noch geschafft, komplett bis Katherine durch zu fahren.

    Freitag 23.8. - Montag 26.8.
    Wir dachten, Katherine ist ein guter Anfang, nach einem Job zu suchen...also haben wir auf der Manbulloo Mango Farm angefangen, die hatte leider erst in 1-2 Monaten was, haben Stellenanzeigen im Internet geschrieben, uns bei einer Housesitterseite angemeldet und und und...in den ganzen Tagen hat nichts so wirklich funktioniert. Eine Nacht haben wir auf einem Rastplatz verbracht, weil immer auf dem Campingplatz stehen zu teuer wird. Der Abend war dann doch noch ganz lustig (mir, Sophia, war anfangs schon ziemlich mulmig zu mute, da hier einfach so viele Aborigines sind und die nicht so nett sind), haben dort ein englisches Backpacker Pärchen kennengelernt und kurz drauf kam dann noch ein Auto voll dazu. Dabei haben wir Mona aus Nördlingen/Donauwörth kennengelernt....war sehr lustig und sie hat uns auch ein paar gute Tipps geben können.
    Montag war dann irgendwie Entscheidungstag...entweder heute einen Job, oder wir fahren weiter. Haben dann tatsächlich ein Job Angebot bekommen, Housesitting in der nähe von Perth, nur da fehlen halt noch ein paar tausend KM...sind dann so verblieben, dass wir uns melden, wenn wir in der nähe von Perth sind.
    Mussten dann mal wieder zur Werkstatt, unser Zigarettenanzünder funktioniert nicht und ohne konnten wir übers Auto keine Musik hören oder Handys, Tablets,... laden. Nachdem das Teil wieder funktioniert hat, haben wir aber auch von dem Mechaniker erfahren, dass es rund um Katherine im Moment sehr schwer ist, Arbeit zu bekommen. Na gut, dass war unser Startschuss...auf in Richtung Kununurra und von da aus weiter nach Broome :-)...
    Sind dann gegen 15 uhr ca gestartet und habens bis nach Timber Creek geschafft (mussten halt noch ne std im dunkeln fahren), aber wir haben bei der Fahrt gaaanz viele springend Kängurus (unsere ersten wilden Kängurus :) ) am Straßenrand, viele riesige Adler und einen tollen Sonnenuntergang im Gregory Nationalpark gesehen :-D

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  • 27Aug 2013

    10 Kununurra 27.08.2013 Australien —

    Kununurra, Australien

    Beschreibung

    Dienstag 27.8.
    Sind gegen 9 Uhr von unserem Rastplatz losgefahren, waschen kommt halt wirklich zu kurz ;-)...aber wenn man mal kurz 100 km fährt, dann kommt auch mal ein Rastplatz mit Toiletten, Wasser und mit viel Glück auch einer Dusche.
    Wir hatten auf der Fahrt nur ein klitze kleines Problem, wir haben ja dir Grenze von Northern Territory zu Western Australia überquert. Da ist dann so eine Art Grenzübergang/Quarantänestation, man darf nämlich z.B. kein Gemüse, Obst, Samen,... mit einführen. Wir waren natürlich einen Tag vorher einkaufen und hatten Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch, Zucchini, Gurke und Äpfel gekauft- tija, was jetzt? Die nette Frau hat uns dann vor die Wahl gestellt, entweder wegwerfen, oder verkochen... na toll!
    Also sind wir auf der NT Seite in die Parkbucht gefahren und haben anfangen zu kochen :-). Irgendwann kam dann ein nettes und etwas älteres australisches Pärchen und hat uns aufgeklärt, dass wenn wir die Kartoffel, Gurke, Zwiebeln, und Äpfel schälen und klein schneiden, dass wir es dann mitnehmen dürfen. Puh, Glück gehabt...wir wussten echt im ersten Moment nicht, wie wir das alles auf einmal verkochen sollten und zum wegwerfen wars echt zu teuer. Also gut, nach 1 1/2 std fröhlichem schälen und schnippeln gings dann endlich weiter.
    Gegen 14 Uhr sind wir dann in Kununurra angekommen und erst mal ins Visitor Center um uns zu informieren. Da haben wir dann ne Liste mit lauter Bars, Kneipen, Farmen,... bekommen die Jobs zu vergeben haben. Also haben wir angefangen, die abzufragen. Die erste hat uns dann gleich den Jobshop empfohlen, also sind wir da hin. Da haben wir uns angemeldet und sind dann weiter in die nächste Taverne, da soll Barpersonal gesucht werden. Die haben dann unsere Lebensläufe entgegen genommen und als wir wieder draußen waren, hatten wir schon nen Anruf vom Jobshop auf dem Handy, Carol hat Arbeit für uns :-).
    Also wieder zurück ins Büro von ihr und siehe da, morgen früh um 6 fangen wir auf einer Corn Farm (also Mais pflücken) an...wir sind jetzt also wirklich seeehr gespannt, was uns morgen früh erwartet. Vielleicht sollte man noch dazu erwähnen, dass es hier tagsüber ca 35 grad hat, mal sehen, wie das klappt...

    Soooo :-) unser erster Arbeitstag war der Abschuss :-)
    Zu allererst muss man ja mal erwähnen, dass niemand einem sagt, wenn man eine neue Zeitzone hat! Und da wir von NT nach Western Australia 1, 5 stunden Zeitunterschied haben und das nicht wussten nahm das Schicksal seinen Lauf :-)
    Also: Unser Wecker hat Mittwoch morgen normal um 4:45 uhr geklingelt, woraufhin wir uns fertig gemacht haben und los sind zu unsrem ersten Arbeitstag auf der Farm bzw auf dem Maisfeld. Punkt 5:50 uhr waren wir am treffpunkt und haben gewartet..und gewartet und gewartet. .. zwischendurch sind wir mal hin und her gefahren um zu kucken ob wir richtig sind: definitiv richtig! Nachdem wir versucht haben unsren Chef anzurufen und nur die Mailbox dran bekommen haben, haben wir uns entschlossen bis halb 8 zu warten und dann zu fahren. Um 7:15 uhr (unsrer zeit) kam dann ein weiteres Auto mit Franzosen die auch zum Corn Picking wollten. Die erste Frage war natürlich: wieso zur Hölle kommt ihr erst um viertel 8? Was uns sehr verstörte Blicke einbrachte...die gegenfrage war dann: kommt ihr aus dem Northern Territory? Letzten endes stellte sich heraus, dass Western Australia 1, 5 Stunden zurück is und es somit tatsächlich viertel vor 6 war, was bedeutet, dass wir seit 4:15 uhr am Treffpunkt gewartet hatten. .. :-) was uns natürlich einges an Lachern eingebracht hat :-)
    Nachdem uns kurz erklärt wurde was zu tun is gings auch schon los. Wir werden zwar nach Stunden bezahlt, wer aber sehr schnell is und viele Bins (das sind so ne Art Mülleimer mit ca 60 Liter Volumen) sammelt kriegt extra. Das ganze stellte sich jedoch schnell als Desaster raus, da es einfach mal 37 grad hatte und man 7 stunden in der prallen Sonne steht. Die Arbeit is ansich echt einfach, beim Mais pflücken kann man auch nicht soooo viel falsch machen, aber es is echt sooooool anstrengend. .. end vom Lied war, Tina hat 6,5 Bins geschafft, Sophie einen weniger, beide jedoch mit der Entscheidung, dass wir sowas nie nie wieder machen werden :-) fix und fertig und hoch voll Dreck sind wir vom Feld gestolpert und erstmal Duschen gegangen. Danach sind wir zu Carol und haben sozusagen gekündigt :-)
    Zurück musste ich (Tina) mich erstmal hinlegen, weil ich nen sauberen Hitzschlag hatte und hab erstmal 16 Stunden geschlafen. Nicht mal das Gepolter und die Musik oder das Feuer nebenan, das die Aborigines gemacht haben konnte mich mehr wecken. ..
    Der nächste morgen verlief dann ruhig, haben allerdings heute wieder ein neues Problem. Unser Auto tut komisch :-) netterweise hat sich raus gestellt, dass unser Nachbar Mechaniker is und der hat sich unser Gefährt gleich mal angesehen und meinte kurzerhand dass des mit der Kühlung unseres Autos zu tun hat und wir sollen unbedingt in die Werkstatt- Er hat uns dann gleich auch noch zwei Adressen klar gemacht und uns geraten dass wir uns zwei Meinungen einholen sollen, gesagt getan. Zuerst haben wir aber noch bei Carol vorbei gekuckt und gleich noch nen Job ergattert :-) wir sind etz Mitglied der "Allcleaners" und putzen Büros, was wir abends auch gleich machen durften aber dazu später mehr.

    Zuerst sind wir also in die Werkstatt und wurden zur nächsten geschickt. Dort hieß es: im besten Fall 600 $ aber eher Richtung 1500 $... also auf zur nächsten (wir hatten noch ne andre Adresse von nem Arbeiter aufm Campingplatz) dort meinte "Will" der Mechaniker, dass er uns ein kürzeres Band einbaut und wir damit fahren können - das ganze würde uns 60 $ kosten. Allgemeines Aufatmen war dann angesagt, wir haben dann das teil besorgt und beim Einbau mussten wir erfahren dass das ganze doch problematisch wird und so wies aussieht brauchen wir nen neuen Kompressor. Will hat dann gleich telefoniert und wir mussten warten, in der Wartezeit haben wir ein deutsches Mädel kennen gelernt die dort am Empfang arbeitet und die meinte, wir müssen auf Will vertrauen, er is echt menschlich und erkennt leute in Not und tut wirklich sein Bestes. (Uns hats ja echt auch schon gewundert, weil die 3 Mechaniker vorher alle gesagt haben dass wir nen neuen Kompressor brauchen) wie dem auch sei. End vom Lied ist: er bestellt ein second hand Teil übers Internet, was aber ne woche dauert und wir müssen so lang hier bleiben, zahlen dann aber nur 500 $ Statt 1000 $ aufwärts.
    Was man hier wirklich schnell lernt ist die Tatsache, dass es nix bringt zu planen, jeder Tag bringt hier was neues und macht was er will :-) eins is sicher: Sophie und ich sind hinterher krisensicher :-)

    Ja und dann wäre da noch unser neuer Job :-) - Großraum Büro putzen oder eher Dreck von a nach b schieben :-) aber das ganze findet ab 5 pm (also erst Abends) statt und ist in klimatisierten Räumen. Nichts desto trotz müssen wir morgen wieder los, nach weiteren Jobs kucken, damit wir alle Reparaturen zahlen können :-) wir nehmen das alles mittlerweile echt mit Humor, andernfalls würden wir weinend am Straßenrand sitzen ;-)

    Freitag 30.8. - Freitag 6.9.
    Wir haben den Freitag eher ruhig verbracht und waren abends wieder putzen, also ein bisschen Geld verdienen. Wenn man bedenkt, dass wir 22 $/Std. verdienen, ist das dann echt gar nicht so schlecht.
    Denn Samstag waren wir dann ungefaehr genauso faul, bzw eigentlich wollten wir was machen und uns das Motorcrossrennen anschauen, wir haben nur nicht gefunden, wo das ist :-)
    Am Sonntag war dann grosser Umzug angesagt, wir durften auf dem Campingplatz, auf dem wir waren nicht mehr bleiben, weil wir arbeiten und somit keine Touristen mehr sind. Sehr komische Sache, selbst Carol aus dem Jobshop hat so etwas noch nie davor sowas gehoert. Also haben wir unsere ganzen Sachen zusammen gepackt und sind auf den neuen und etwas guenstigeren Platz umgezogen.
    Da haben wir dann erst mal lange Gesichter gezogen, uns hats da anfangs gar nicht gefallen. Viel zu viele Backpacker, davon wahnsinnig viele Franzosen, kaum ein schattiges Plaetzchen auf dem man Zelt oder Auto haette stellen koennen... aber naja, was sollen wir machen, wir mussten ja hier bleiben.
    Es hat sich dann doch alles etwas gebessert, nachdem neben uns zwei deutsche Jungs (aus Frankfurt, Philipp und Magaridda-Maddin ;-) ) angekommen sind. Mit denen haben wir dann in der Woche doch relativ viel Spass gehabt. Entweder beim abends zusammen sitzen, oder 'Wandertouren" die Philipp gefuehrt hat (wir muessen nur 5 Min. in die Richtung und 5 Min. da rauf klettern und dann haben wir nen super Ausblick - ja neee, is klar! Mitten durchs verbrannte Gestruepp, Steilwaende rauf, Mittagssonne, Spinnen und andere nette Krabbeltierchen... Maddin und ich haben ganz schnell aufgegeben und Tina und Philipp sind Gott sei Dank wieder heil runter gekommen), die eine oder andere Flasche Wein/Bier wurden abends geleert und es war einfach lustig.
    Die restlichen Abende waren wir dann immer fuer etwa 2 Std. beim putzen, bis auf Mittwoch, da haben wir 4 Std Zusatzarbeit nachmittags mit Sally (also der Chefin persoenlich) bekommen - Hausputz. Also Mitwoch Frueh um 10 los und das Haus war der WAHNSINN, wir waeren am liebsten eingezogen (wenns etwas sauberer gewesen waere). Eine riesige Villa, die an der Lakeside war und wieder verkauft werden sollte, allerdings war da anscheinend seit Jahren niemand mehr drinnen um irgendwas zu machen und dementsprechen viele Kleintierchen, Krabbeltierchen, Spinn- und Staubweben,... hatten sich angesammelt. Vier Stunden Zeit mit nur fuenf Leuten ist wirklich knapp berechnet von der Zeit und es ging beim putzen dann auch dementsprechend chaotisch zu, da niemand genau wusste was er zu tun hat. Wie dem auch sei, wir haben noch ein bisschen mehr Geld verdient und es war ganz ok.
    Donnerstag (5.9.) haben wir dann denn ganzen Tag auf 'Wills" Anruf gewartet, unser Ersatzteil sollte ja kommen. Leider haben wir nichts von ihm gehoert, also sind wir heute (Freitag 6.9.) einfach mal hingefahren. Wir muessen hier dringend weg ;-)..., haben keine Ahnung, was wir hier ueberhaupt noch tun sollen und es ist soooo heiss!
    Will hat uns dann aber leider weiter vertroesten muessen, das Teil ist noch nicht da und muesste aber bis spaetestens Montag oder Dienstag naechster Woche da sein. Dann gehts endlich weiter Richtung Broome und dahin wos kuehler ist...
    Am Wochenende muessen wir jetzt mal ueberlegen, mit was wir uns die Zeit vertroedeln...irgendwas wird uns schon einfallen. Wir werden auf jeden Fall wie immer bald von uns hoeren lassen, ihr wisst ja immer Bescheid wies uns geht und was wir machen, wir wuerden uns aber auch über die eine oder andere Info von euch freuen, oder wie es euch geht :-D...also lasst auch mal von euch hoeren!

    7.9. - 8.9.13
    Sodala, das Wochenende is nun auch vorbei und wir haben es erfolgreich ueberstanden. Ansich wars auch wenig aufregend, am Samstag haben wir so ziemlich gar nichts getan und gestern haben wir uns dann mal aufgerafft, um zu den nahe gelegenen Valentine Springs zu fahren. Uns wurde gesagt wir koennen dort problemlos hin fahren aber letzten Endes war es wieder mal ne 4 WD Strecke von 12 km. Wir sind sie trotzdem gefahren, um dann fest zu stellen, dass es sich bei den Springs um eine groessere Wasserpfuetze handelt :) Ziemlich "begeistert", sind wir wieder gefahren und haben den Rest am Swim Beach verbracht, wo ganz viele Baden waren, obwohls da Freshies (die kleinen Krokodile) gibt, wir haben aber keins gesehen :) Zum Abschluss des Tages sind wir auf den Kellys Knob, ein Aussichtspunkt und haben den Sonnenuntergang beobachtet. Abends wurde es dann nochmal interessant, als wir uns mit ner Flasche Wein zu Markus aus Oberfranken gesellt haben, als irgendwann jemand um Hilfe rief und wir aber nicht ausmachen konnten, woher das kam. Kurz drauf kam die Polizei und ein nackter Mann lief ueber den Campingplatz... den haben sie dann natuerlich mitgenommen :) Heute morgen war er aber wieder da und froehlich aufgelegt, also wars wohl nicht so schlimm :)

    Ja ansonsten warten wir heute mal wieder auf Wills Anruf und darauf, dass unser Auto repariert wird, hier wirds naemlich immer heisser und heisser... Laut Wetterbericht solls kommendes WoEn 42 Grad kriegen, so rueckt die Wetseason naeher... Gestern Abend konntne wir auch schon nicht schlafen, da es um halb 12 immer noch 27 Grad hatte und des is dann echt nimmer so angenehm (ist auch ne ganz andere Hitze als in Deutschland).
    In diesem Sinne euch allen nen guten Start in die Woche und wir hoeren uns!

    9.9. - 15.9.13
    Da sind wir wieder und haben etwas Stress hinter uns.
    Nachdem wir am Montag ausm Internet Cafe raus sind ist uns das Auto nicht mehr angesprungen... Das verursachte natuerlich erstmal Panik. Nichts desto trotz haben wir versucht, ruhig zu bleiben. Irgendwann ist es wieder angesprungen, liess sich aber nicht mehr lenken :( Nun gut, haben uns dann auf den Weg in die Werkstatt gemacht..Auf dem Weg dorthin hat das Auto dann zum piepsen angefangen und dir Temperaturanzeige ist in den roten Bereich geschossen. Haben es dann noch geschafft, bis zur Werkstatt zu rollen und waren dort erstmal fertig mit den Nerven. Unser Mechaniker der Will hat dann trotz Mittagspause das Auto angeschaut und erstmal ausm Motorraum nen Riemen gezogen, der voellig zerfetzt war... Wie sich raus stellte wars einer der Kuehlungsriemen... Wir sassen einfach nur da wie ein Haufen Elend und haetten am liebsten los geheult... Will hat's dann aber geschafft, uns zum lachen zu bringen und uns aufzumuntern, indem er uns einfach mal gesagt hat, wir sollen uns keine Sorgen machen, er kriegt das schon hin... gut, da wir aber kein Auto mehr hatten war die Stimmung immer noch nicht sondelich gut und wir haben erstmal hin und her ueberlegt, da wir ja noch arbeiten muessen usw... Will hat uns dann kurzerhand das Auto seiner Freundin geliehen. Da geht die Air Condition zwar auch nicht aber das is uns ja egal :) Das beste allerdings is: Wir duerfen es umsonst haben und solange bis unsres wieder faehrt :) Das alles hat uns dann erstmal den Tag gerettet :)
    Die restliche Woche verlief eigentlich ziemlich ruhig, haben noch bis Dienstag gearbeitet und sitzen nun immer am Campground rum. Mittlerweile kennen wir fast jeden dort und auch uns kennt jeder :) Wir sehen alle kommen und gehen und wir sind immer noch da... Es laufen dort quasi schon Wetten, ob wir jemals weg kommen oder im Februar mit dem Direktflug nach Sydney fliegen muessen :)Inzwischen haben wir uns allerdings nen Swimmimg Pool zugelegt, weils hier langsam tatsaechlich unertraeglich heiss wird. Also 39 Grad sind mittlerweile an der Tagesordnung.. Wir haben auch erfahren, dass wir ausgerechnet im heissesten Ort in ganz Australien gelandet sind. Hoechsttemperaturen sind hier wohl um die 45 Grad und naja, weit entfernt sind wir davon ja nicht mehr... Jaaaa, heute ist Samstag und wir warten immer noch auf unser Teil. Ich (Tina) war gestern mal in der Werkstatt und hab nachgehakt aber es ist schlicht und ergreifend noch nicht da, obwohls laut Internetverfolgung seit Montag (9.9.) da sein sollte, aber uns wurde gesagt dass das in OZ so ueblich waere :) Momentan warten wir darauf, dass wir zum Friseur koennen, da Sophie sich die Haare schneiden lassen will und ansonsten waren wir heute schon auf dem Markt :)
    Ansonsten gehts uns aber gut, wir sehen das ganze mittlerweile mit Humor und haben auch ne gute Zeit am Campingplatz, weil die Leute auch nett sind und wir immer was zu tun haben :) Gestern kamen auch Phillip und Magaridda-Maddin zurueck, die sind die Gibb River Road gefahren und sind auf dem Rueckweg nochmal bei uns gelandet, die sind allerdings heute morgen wieder weiter nach Darwin, weil die naechste Woche von dort aus weiter fliegen... Gefreut haben wir uns trotzdem sehr :)

    16.9. - 24.9.13
    Hallo zuhause, puh entschuldigt das wir so lange nichts von uns hoeren haben lassen. Die letzten 1 1/2 Wochen waren leider so aufregend :-)... Nein, Spass beiseite, wir warten weiterhin geduldig auf unser Auto, wobei das teilweise schon wirklich stark an unseren Nerven zerrt. Immerhin haben wir heute (also Dienstag den 24.9.) unser 4-woechiges Kununurra Jubilaeum und wir koennen euch gar nicht sagen, wie froh wir sind, wenn wir diesen Ort verlassen koennen. Nichts desto trotz gehts uns gut :-)!
    Wir haben die letzten Tage einfach vieeel faul in unserem Pool gelegen und gelesen, waren am Lake Argyl (siehe Bilder) und im Mirima Nationalpark (siehe Bilder) und naja.
    Ist schon amuesant, wenn man so lange hier ist, wer alles kommt und wer geht und wer dann doch immer nochmal wieder kommt. Letztes mal wurde uns gesagt 'alle Wege fuehren nach Kununurra" und da ist wohl was wahres dran. Nachdem Philipp und Maddin ja auch schon die zweite Runde hier waren, war Markus aus der Oberfranken auch nochmal da und ein paar Tage spaeter kam auch Stefan mit nem Freund wieder in Kununurra an. Fuer uns immer wieder eine willkommene Abwechslung :-)!
    Wie wir auch schon festgestellt haben, scheint Kununurra nicht sehr Auto freundlich zu sein - allein auf dem Campinglpatz kennen wir noch 8 andere, denen das Auto hier auch kaputt gegangen ist und die zeitweise ziemlich lange festgesessen sind.
    Wir sind also nicht die einzigen, was uns etwas beruhigt :-).
    Am Samstag hat Will dann doch endlich mal was von sich hoeren lassen (nachdem wir ihn angeschrieben haben) und uns gesagt, dass er sich am Montag ums Auto kuemmern will. Also haben wir uns wie die Schnitzel auf Montag gefreut und einfach nur gehofft, dass wir Dienstag hier weg kommen, aber nix wars. Er hat sich mal wieder nicht gemeldet, sowas ist schon echt deprimierend. Heute morgen hat er dann geschrieben, er will es uns so bald wie moeglich zurueck geben. Tolle Aussage und vielen Dank dafuer. Wir haben also weiterhin keine Ahnung, wielange wir hier noch festsitzen, nur hoffentlich nicht mehr sooooo lange! Die australische Gelassenheit ist in diesem Fall allerdings nicht sehr hilfreich...
    Die Hitze ist weiter teils unertraeglich (und nein, wir sind nicht froh, dass es hier so warm ist - Kununurra soll eine der heissesten Staedte Australiens sein und den ganzen Tag mit kaum Schatten bei ueber 40 Grad...), es ziehen auch immer mehr Wolken auf - was wohl auf die nahende Wetseason schliessen laesst. Wir muessen auf jeden Fall vorher hier weg, sonst sind wir wirklich eingeschlossen, weil sonst alle Strassen aussenrum ueberflutet sind.
    Ihr koennt euch ja alle mal im Daumen druecken ueben :-)!

    Liebe Gruesse von uns an alle und viel Spass auf der Wiesn :-)

    23.9.-27.9.
    Den Montag haben wir mit vergeblichem warten verbracht. Wir sind also im Planschbecken oder im Schatten gelegen und haben gewartet und gelesen, Tina hat dann eine etwas unangenehme Bekanntschaft mit einer Ameise gemacht, die sich blöderweise in ihr Ohr verirrt hat - hin und her, schmerzen, Krankenhaus? ... am Ende hat sie se Gott sei Dank mit nem Wattestäbchen erwischt und raus geholt.
    Will hat sich natürlich an dem Tag nicht gemeldet. Sowas ist wirklich grausam, wenn man auf eine Anruf wartet und niemand meldet sich.
    Wir wollten auch nicht noch mehr Druck machen, da das eh schon die einzige Werkstatt war, die es uns möglich gemacht hat einen Secondhand Kompressor einzubauen.
    Am Dienstag Mittag kam dann endlich ein Anruf von Will - er braucht das Auto von seiner Freundin wieder, aber unseres ist morgen fertig. Die erste und beste Nachricht seit langem :-)!
    Also haben wir sein Auto ausgeräumt und ein bisschen geputzt und nachdem unser Nachbarn Stevie uns sein Auto geliehen hat, haben wir es ihm an die Werkstatt gebracht. Tatsächlich stand unser auto drinnen mit offener Motorhaube - es wurde also endlich was gemacht. Ich glaub man kann niemandem sagen, wie glücklich wir waren!
    Endlich, endlich, endlich!
    Auf dem Campingplatz zurück haben wir dann erst mal mit den Nachbarn Stevie und David mit nem Bier angestoßen (und ein kühles Bier ist bei der Hitze hier wirklich toll :-) ).
    Mittwoch Früh haben wir dann wiedermal gewartet und gewartet und um ca halb 11 kam endlich der erlösende Anruf (allerdings waren mehrere Anläufe nötig, weil natürlich genau heute unser Handynetz nicht wirklich gut funktioniert hat) - unser Auto ist fertig, ich (Sophia) konnts nicht glauben, dafür musst ich es erst sehen :-). Aber erst brauchen wir noch mal jemanden, der uns hinfahren kann. Die Werkstatt ist nämlich am Airport und nicht gleich ums Eck und laufen ging gar nicht. Gegen halb 2 haben wir dann durch Jason (der andere Nachbar :-) ) ne Mitfahrgelegenheit bekommen.
    Wir haben unser Auto wieder!!!!
    Kurz ein paar Einkäufe erledigen, die Ummeldung vom Auto fertig machen und zurück auf den Platz. Da haben wir dann alles wieder eingeräumt und startklar gemacht, morgen gehts weiter!
    Wir wollten nur noch weg hier. Kununurra hat uns lange genug festgehalten.
    Abends sind wir also noch ein bisschen mit Jason, Dave und ein paar deutschen Mädels zusammen gesessen und haben unseren letzten Abend in Kununurra genossen.
    Tina und Jason sind an diesem Abend mit den Köpfen so zusammen gestoßen, dass es fast ein knock out und Platzwunden gegeben hätte - nun ja, Tina pflegt eine ausgeprägte Unfallfreudigkeit in den letzten Tagen. Mir ist dafür ein riesiger Tausendfüßler in den Schuh gekrabbelt - sehr ekliges Gefühl und laut den Jungs sind die Tierchen gar nicht so ungefährlich.
    Kununurra haben wir also soweit relativ unbeschadet überstanden ;-).

    Am Donnerstag morgen haben wir dann das letzte Zelt zusammen gepackt, kurz gefrühstückt und uns von unserer kleinen Zeltplatzfamilie verabschiedet - auf nach Broome :-)!
    Sind gegen 10 losgefahren und haben ca 800 km geschafft und sind kurz nach Fritzroy Crossing auf einem Rastplatz übernacht geblieben. Immer wieder amüsant, wieviele andere hier im letzten Eck irgendwo übernachten. Allein ist man auf jeden fall nie :-).

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  • 27Sep 2013

    11 Broome 27.09.2013 Australien —

    Broome, Australien

    Beschreibung

    Wir sind daaaa :-)
    SInd am Freitag nach 1042 km endlich in Broome angekommen. Haben uns wie immer erstmal im Visitor Center informiert und uns draufhin nen Campingplatz ausgesucht, weil auch hier das free Camping nicht erlaubt ist und man laut den Schildern bis zu 1000 $ Strafe zahlen muss wenn man erwischt wird..
    Nun gut, nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, sind wir erstmal zum beruehmten Cable Beach gefahren.. Endlich wieder am Meer und das nach fast 8 Wochen, schon ein gutes Gefuehl.
    Den Abend haben wir am Campground verbracht und sind ziemlich frueh ins Bett.
    Samstag Morgen kam dann tatsaechlich Dave wieder (unser Nachbar aus Kununurra) der auf der Druchreise ist. Gemeinsam mit ihm haben wir uns dann in der Taverne am Cable Beach die Grandfinals vom Football angekuckt. Die Gelb-schwarzen haben gewonnen, allerdings war das wohl schlecht, da alle Fans von den Weiss-Lilanen waren :) Wir ham's einfach nicht verstanden, aber hatten doch trotzdem nen richtig schoenen Nachmittag :)
    Dave war dann noch so lieb und hat uns unsre Gitarre wieder geklebt. Die hat's mit der Hitze naemlich zerissen :) Etz haelt sie zwar wieder, klingt aber ein bisschen seltsam. Nachdem eh keiner spielen kann... :)
    Abends lagen wir auch nur rum, urspruenglich wollten wir weg gehen, waren dann aber alle 3 zu faul und irgendwie zu muede dazu und ueberhaupt haben wir ja nix anzuziehen :) Ich (Tina) hab dann abends noch nen Anruf bekommen von Jasen (unser anderer Nachbar aus Kununurra), er ist ebenfalls unterwegs hier her und wird wohl in den naechsten Tagen eintrudeln. So sieht man sich eben immer wieder :)
    Heute haben wir uns dann mal wieder an die Job suche gemacht, schwarze Bretter abgeklappert und so weiter. Aber wie's scheint, kann das noch ein bisschen dauern. Hier gibt's nicht viel. Insgesamt ist Broome ziemlich klein, ich haette es mir wesentlich groesser vorgestellt, aber immerhin wieder am Meer!
    Ansonsten gibt's nix neues bei uns. Wir melden uns :)

    Montag, 30.09.13
    Montag morgen sind wir gemuetlich beim Fruehstueck gesessen, als Jasen wieder auftauchte (der andre Nachbar aus Kununurra). Leider konnte der nicht bei uns auf den Campingplatz, weil dort keine Hunde erlaubt sind. Haben den Nachmittag dann am Strand verbracht. Hier kann man mit dem Auto bis direkt ans Wasser fahren (siehe Fotos) was natuerlich ziemlich cool ist, aber man muss aufpassen, weil die Flut einen sonst weg spuelt :)
    Dienstag und MIttwoch haben wir eigentlich das selbe gemacht, der Strand ist aber auch wunderschoen und wir geniessen grad auch jede Minute da. Fuer alle aengstlichen: Es gibt keine Quallen, Krokodile oder Haie, lediglich ein paar Schnecken und Moewen. Also don't worry, wir werden schon nicht gefressen. Allerdings gibt's hier im Vergleich zu unsrem geliebten Kununurra viele Krabbeltierchen, so wurde Tina von einer Spinne angekrabbelt und Sophie hatte ne Raupe auf der Schulter. Und mit ein paar Grasshoppern haben wir kaempfen muessen, weil die unser Auto nicht freiwillig verlassen wollten.
    Eigentlich wollten wir heute wieder fahren, aber nachdem wir etz vorraussichtlich nen neuen Travelmate kriegen warten wir hier noch und machen uns dann auf den Weg Richtung Carnavon, um endlich mal nach nem Job zu suchen :) Hier in Broome siehts arbeitstechnisch auch eher schlecht aus. Aber naja, wenn's was neues gibt, melden wir uns.

    Dienstag 1.10.13 - 8.10.13
    Eine Woche Broome vorbei :-)
    Wir sind so oft wies nur irgendwie ging mit unserem Auto an den Strand gefahren um da einfach das Meer und die Sonne zu geniessen. Warm ists hier naemlich immer noch und somit waren wir auch froh um jedes bisschen Wind das ging.
    Sonst haben wir uns in Broome den Chinatown etwas angeschaut (wobei da die Laeden irgendwie nie offen haben) und waren am Gantheaume Point, wo es Dionsaurierfussabdruecke gibt ^^.
    Am Montag Abend haben wir dann unseren dritten Travelmate (=Reisepartner) Maxi (21 Jahre jung aus Muenchen/Erding) vom Flughafen abgeholt. Der ist 2 Wochen in Darwin gewesen und hat sich dann entschlossen (oder soll man sagen getraut ;-) ) nach Broome zu kommen um von da aus mit uns weiter zu reisen. Wir sind jetzt also zu dritt!
    Montag Abend haben wir dann noch viel geredet und unsere Sachen vorbereitet fuer die Abreise am naechsten Tag.
    Mal sehen, wies jetzt zu dritt wird - wir sind gespannt und freuen uns!

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  • 09Oct 2013

    12 Karratha 09.10.2013 Australien —

    Karratha, Australien

    Beschreibung

    Wir sind am Dienstag morgen nach einem Fruehstueck am Strand zusammen losgefahren - also Tina, Sophia und der Maxi :)
    Auf Richtung Karratha, endlich mal was sehen!

    Bis Abends haben wir es dann nach Port Hedland geschafft und dort einen kleinen Zwischenstop am Hafen eingelegt. Leider ist uns auf dem Weg rein nach Port Hedland mal wieder ein kleiner Unfall passiert - irgendein Trottel meinte in der Baustelle zu schnell fahren zu muessen und hat den Kies mal ordentlich spritzen lassen. Haben jetzt mittig einen Steinschlag der Astreoidengroesse hat. Somit war unser erster Plan, durch den Karijini Nationalpark zu fahren leider zu nichte gemacht. Nicht das die Scheibe reisst.
    Haben die Nacht dann kurz nach Port Hedland auf einer Restarea verbracht.
    Port Hedland wurde dann gleich mal zu Port Haesslich getauft, wirklich nicht schoen da. Alles so braun und grau!
    Mit Maxi verstehen wir uns wirklich gut, sehr pflegeleicht mit ihm ;-)!

    Heute morgen sind wir dann in Karratha angekommen. Haben uns erst mal wegen der Scheibe informiert. Der Mechaniker meinte, dass er glaubt das sie noch haelt und hat uns aber sicherheitshalber eine kleine Folie drauf geklebt um es etwas zu stabilisieren und Sonne/Regen etwas fern zu halten.
    Jetzt sind wir aktuell auf Jobsuche und verteilen fleissig unsere Lebenslaeufe ueberall, vielleicht haben wir ja Glueck!

    Leider hat sich das nicht als so einfach raus gestellt...keiner hat uns auch nur ansatzweise die Chance auf einen Job gegeben und da Karratha wirklich nicht unbedingt eine schoene Stadt ist, in der man unbedingt bleiben will, haben wir uns fuer eine Nacht einen Campingplatz genommen und sind am naechsten Tag weiter Richtung Exmouth...

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  • 10Oct 2013

    13 Exmouth - Carnavon 10.10.2013 Australien —

    Carnarvon, Australien

    Beschreibung

    Sind am Freitag den 10.10. in Exmouth angekommen und hatten dort erstmal Schwierigkeiten, einen Caravan Park zu bekommen, weils natuerlich sehr teuer war und schon abends um 8. Haben dann nach ein bisschen Suchen auch einen gefunden, wo wir untergekommen sind (nachdem wir auch unsren Stellplatz gefunden hatten, auf dem schon jemand anders stand, also halt den daneben nehmen :) )
    Am naechsten Morgen sind wir dann in den Cape Range National Park gefahren, wo wir dann auf einen der vielen Camps unterkamen (fuer 7$ pro Person) Dort gab's allerdings nichts, keine Dusche, nur ne Toilette, aber macht ja nix :) Dafuer gabs Wildlife :) Ein Kaenguru in naechster Naehe , Emus und sogar ne riesen Spinne!
    Abends saßen wir dann (auf Einladung) mit den aelteren Australiern zusammen und haben uns bestens amuesiert. Haben dann noch 3 Deutsche kennen gelernt, mit denen wir noch bis mitten in der Nacht zusammen saßen.

    Am naechsten Tag sind wir dann mit den anderen Deutschen an den Tourquise Bay gefahren, ein traumhafter Strand mit glasklarem Wasser, an dem wir auch schnorcheln durften! Das Wasser war ziemlich kalt aber wir sind ja hart im Nehmen :) Nach ein bisschen rumliegen in der Sonne und einem weiteren Fruehstueck am Strand sind wir dann noch ans andere Ende von dem NP gefahren und sind am River ein bisschen spazieren gegangen. Konnten dort ne Turtle und Rochen beobachten, voll toll :) Sind dann alle gemeinsam zurueck nach Exmouth ins Visitor Center gefahren, da niemand mehr genug Wasser dabei hatte und wir nirgendwo sonst auffuellen konnten. Eigentlich wollten wir dort auch schnell duschen, aber das haette uns 5 $ pro Person gekostet.
    Am Samstag sind wir dann nach Coral Bay gefahren, um dort noch ne Nacht zu verbringen. Mittlerweile sind wir ja alle drei Profis im Zeltaufbau und brauchen selbst unter stuermischen Bedingungen nur noch 11 Minuten fuer 2 Zelte :)

    Nach einer weiteren Runde schnorcheln sind wir dann wieder weiter Richtung Carnavon, wo wir gestern abend ankamen. Hier wollen wir eigentlich laenger bleiben, weil es angeblich viel Arbeit gibt. Haben heute jedoch die Farmen abgeklappert und da stand ueberall : No work. Es kann sein, dass man hier nur ueber die Hostels an Jobs kommt aber wir sind ja nicht dumm und werden grad kreativ :) Wie kann ich nicht verraten, weil ja noch andere Leute unsren Blog lesen und wir nicht wollen dass unsre Ideen geklaut werden :)
    Stefan (aus Kununurra) ist uebrigens auch hier und mit ihm werden wir morgen auf einen anderen Campground umziehen :)

    Sodala da sind wir wieder :)
    Also:
    Wir sind immer noch in Carnavon (weils hier gar so schoen ist). Urspruenglich wollten wir morgen fahren, aber die Plaene aendern sich ja laufend und jetzt muessen wir mal wieder warten :)
    Aber von vorne... Wir sind umgezogen auf einen anderen Campingplatz und die gute Campdame hat uns mal zusammen mit 7 anderen deutschen auf einen Platz geworfen, was natuerlich sehr sehr lustig war :)
    Da sind zum einen wir (Maxi, Sophie und Tina), dann Stefan und Johanna und nun eben auch 5 jungs (Alex, Thomas, Steffen, Benni und Felix) und da wirds dann mal ziemlich laut. Alle sind hier ebenfalls auf Jobsuche, aber bisher hat sich nichts ergeben, da Quiet Season ist und grade keine Ernte. Nichts desto trotz kucken wir weiter und haben uns hier einige tolle Tage gemacht. Gestern waren wir zum Beispiel an den 75 km entfernten Blowholes. Das ist eine riesen Steinwand an der Kueste, an der Loecher an der Wand sind und wenn dann die Wellen kommen gibts richtige Wasserfontaenen :) Das sieht mega gut aus (siehe Bilder) und wir haben dort den ganzen Tag verbracht und haben gegen Abend dann sogar Wale gesehen, zwar ein Stueck entfernt aber immerhin :)
    Sind dann gegen Abend alle ganz gluecklich "nach Hause" gefahren und haben dann gemeinsam gekocht (was gar nicht so einfach is, weil Sophie und ich das Kommando uebernommen haben und fuer 8 Personen zu kochen, war dann schon mal wieder witzig)
    Danach sassen wir alten (und Maxi) noch bis nach Mitternacht zusammen... Die Kueken sind nach und nach ins Bett gewandert :) vertragen eben noch nicht so viel.
    Nun ja und heute dann, hat sich wohl doch noch ne Job Moeglichkeit ergeben, von der wir aber noch nichts genaues wissen. Das heisst wir melden uns einfach wieder mit News und vertroesten euch derweil mit unsren wunderschoenen Bildern :)

    18. - 19.10.2013
    So, leider etwas verspaetet, aber hier der Nachtrag. Wir haben in Carnavon ein Job Angebot zur Zwiebelernte bekommen - allerdings war hier alles seeeehr ungenau und wir konnten niemanden erreichen, dass was man uns pro Bin (also pro gepflueckten Korb) gezahlt haette war ziemlich mies. Wir wussten im ersten Moment nicht weiter. Also haben wir uns beratschlagt, jedoch ziemlich schnell zu dem Entschluss gekommen, dass wir das Angebot nicht annehmen, sondern nach Perth fahren werden. Ziemliches hin und her... Samstag sollte es los gehen. Den Abend haben wir dann noch total gemuetlich mit den Kuecken verbracht - die letzten Abende sind ja bekanntlich die schoensten Abende :-). Tina und ich durften Friseur spielen, alle Kuecken haben sich naemlich dazu entschlossen lieber Glatze zu tragen. Lustig wars auf jeden Fall!

    Am Samstag war dann tortzdem fruehes Aufstehen angesagt, Perth wir kommen. Dabei hat sich dann noch ein kleiner Zufall ergeben. Johanna, die eigentlich mit Stefan in Carnavon war, hat ein Jobangebot bei Perth erhalten und hat sich uns Dreien dann angeschlossen.
    Wir haben uns also doch schweren Herzens von den Jungs verabschieden muessen und sind gegen Vormittag losgefahren nach Perth :-)

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  • 19Oct 2013

    14 Monkey Mia 19.10.2013 Australien —

    Francois Peron National Park, Australien

    Beschreibung

    19. - 21.10.13
    Auf dem Weg von Carnavon nach Perth, haben wir natuerlich so ein bisschen was angeschaut und erlebt :-)!
    Also war unser erstes Ziel Monkey Mia. Wir sind also am Samstag Abend in Denham angekommen, haben uns da auf einem Campingplatz eingebucht und lecker zusammen gekocht. Die Nacht war dann allerdings mehr als grausam. Es war fuerchterlich windig und fuer uns gefuehlt auch seeehr kalt. Also haben wir alle eine laute und kalte Nacht hinter uns gebracht. Am Sonntag Morgen sind wir dann relativ frueh los, die letzten 30 km nach Monkey Mia. In Monkey Mia gibt es naemlich einen Strandabschnitt, an dem wilde Delphine bis ins Kniehohe Wasser kommen und sich fuettern lassen - das duerfen wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Das Wetter war zwar nicht soooo toll, aber es war trotzdem total schoen, die Tiere so nah an einem dran zu sehen. Wir waren uns allerdings einig, einen Delphinflosse von einem Hai zu unterscheiden - fuer uns unmoeglich!
    Dann sind wir weiter gefahren, ueber verschiedenste schoene Strandabschnitte und haben einfach das Meer beobachtet (wir haben sogar Haie gesehen - aber Gott sei Dank nur von oben) und die aller erste Schlange (Tina hat sie davor mit dem Auto ueberfahren :-)), also keine Sorge.
    Allerdings muss man zu geben, dass Tina uns nicht nur vor tödlichen Schlangen gerettet hat, sondern auch einen Abschnitt mit Sand übersehen hat und wir deswegen stecken geblieben sind (Anmerkung der Redaktion: Zitat Tina:"Es tut mir seeeeehr leid!!!"). Mit vereinten Kräften und gefühlte Stunden später (tatsächlich warens vielleicht 15 minuten) haben wir das Auto aber frei geschaufelt und raus geschoben und konnten weiter fahren :-)
    Am Sonntag haben wir dann das Stueck Weg bis kurz nach Geraldton geschafft, von da ab wollten wir am Montag die Great Indian Ocean Road fahren. In Geraldton dann erst mal einen Stop bei Hungry Jacks (also Burger King), was mal wirklich sehr lecker war :-)!
    Am Montag Morgen sind wir dann also die Great Indian Ocean Road gefahren und haben an verschiedenen Straenden und bei den Pinnacles halt gemacht. Wunderschoen da!!!!
    Unter anderem sind wir in ner Lost City gelandet (eigentlich eine verlassene Aborigines Siedlung), und haben uns dort umgesehen, was aber etwas gruselig war, irgendwie wirkte es wie der Anfang von zahlreichen Horrorfilmen... haben uns dann auch eher schnell wieder aus dem Staub gemacht.
    Abends haben wir Johanna dann in GinGin abgegeben und sind weiter nach Perth gefahren - endlich die Grosstadt!

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  • 21Oct 2013

    15 Perth 21.10.2013 Australien —

    Perth, Australien

    Beschreibung

    Am Montag, den 21.10. sind wir dann in Swan Valley hängen geblieben, einem Suburb von Perth. Dort haben wir uns ne Nacht aufm Campground eingemietet und erstmal überlegt wo wir hin sollen. Perth hat nämlich net sooooo viele Campingplätze und Hostels sind dann doch zu teuer.
    Am nächsten morgen sind wir dann erstmal in die Stadt gefahren und waren erstmal überglücklich, wieder nen Coles Store zu finden und waren erstmal kräftig einkaufen :-) danach sind wir in die Mitte der City und haben uns ein bisschen umgesehen und haben uns bei der Gelegenheit neue Decken gekauft, weils nachts runter kühlt auf 10 grad und das sind wir ja nicht mehr so gewöhnt :-) - und im Zelt ists halt erst recht kalt. Danach haben wir auf raten von Andi und Anja im Karrinyup Water Resort für eine Woche eingemietet, ein wunderschöner Campingplatz mit großem Pool und einem Trampolin..
    Die restliche Woche haben wir damit verbracht, Perth zu erkunden und nach Jobs zu kucken. Wir haben uns schon sehr in die City verliebt. Perth is einfach wunderschön und sehr, sehr abwechslungsreich. Die Skyline ist beeindrucken aber zwischen drin sind immer wieder kleinere Backsteinbauten, Kirchen und sonstiges. Wenn man um ne Ecke läuft, siehts sofort anders aus und der Kings Park und der Ausblick auf sie Skyline ist wirklich der Wahnsinn.
    Die Abende haben wir meistens auf unsrem Platz verbracht und saßen dort gemeinsam zusammen. Der Abschuss war, dass wir Dennis wieder getroffen haben, den haben wir vor 3 Monaten in Darwin auf unserem ersten Campingplatz dadurch kennen gelernt, dass wir an unsrem 3.en Tag noch keine Camp Utensilien hatten und er uns einen Topf geliehen hat.. so klein ist die Welt :-) oder besser gesagt Australien..
    Ansonsten verging die woche recht schnell ohne größere Zwischenfälle (abgesehen davon, dass Sophie von einer Ente!!! in den Zeh gebissen wurde und uns der Sprit ausging, woraufhin wir stehen geblieben sind und zur nächsten Tanke laufen mussten- irgendwas stimmt mit der Tankanzeige nicht... :-) ).
    Samstag sind wir dann mal abends weg gewesen und haben Party gemacht :-) (3 bier kosten allerdings 30 $).
    Den Sonntag haben wir im Wildlife Park verbracht, in dem man Kängurus, Koalas und Wombats live erleben und anfassen kann. War wirklich ein kleines Abenteuer, abgesehen von den Millionen Fliegen..
    Montag und Dienstag haben wir dann wieder mit der lästigen Jobsuche verbracht und haben sämtliche Stellen abgeklappert...

    Mittwoch lief dann das Telefon heiss und wir hatten plötzlich einige Angebote. Unter anderem haben Sophie und ich ein Angebot bekommen, dass wir leider nicht ausschlagen konnten, womit klar war, dass wir Entscheidungen treffen mussten...

    Das haben wir auch getan und damit war klar: für Sophie und Tina geht's nach Bremer Bay, Maxi hingegen macht sich auf den Weg nach Darwin :-)

    Also haben wir am Mittwoch alles zusammen gepackt und uns einen letzten schönen Abend zu dritt gemacht und am Donnerstag ganz Früh unseren wirklich sehr liebgewonnen Maxi zum Flughafen gebracht - ein trauriger Abschied - aber nicht für immer, wir sehen uns sicher wieder!

    Auf gehts für uns beide, unsere erste richtige Stelle wartet und wir sind wirklich sehr gespannt, was uns da erwartet. Bremer Bay ist immerhin ca 600 km süd-östlich von Perth...ein kleines neues Abenteuer :)

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  • 31Oct 2013

    16 Bremer Bay 31.10.2013 Australien —

    Bremer Bay, Australien

    Beschreibung

    31.10.
    Nach 6 Stunden Fahrt sind wir endlich in Bremer Bay angekommen und mussten uns erstmal neu orientieren. Wir sind in einer "Weltstadt" gelandet und wussten nicht wohin. Adresse hatten wir auch nicht so recht :) Nachdem wir einmal um den Block gefahren sind (mehr gibt's hier nicht) haben wir auch schnell unser Ziel gefunden und sind gegen 15:00 Uhr bei Anne & Rob eingelaufen. Die zwei waren super nett zu uns und haben uns gleich alles erklaert und uns gefragt, ob wir am naechsten Tag schon arbeiten wollen :) - klar wollen wir!
    Rob hat uns dann ein bisschen rum gefuehrt auf dem Platz (der ziemlich gross ist) und wir haben auch gleich unsere neuen Kollegen, Nell und Richard mit ihrem Sohn Benni und ihrem Hund Molli kennen gelernt. Auch die vier scheinen sehr nett zu sein, nur Molli ist uns gegenueber etwas skeptisch :)
    Nachdem wir dann in unseren "Leihwohnwagen" gezogen sind, sind wir relative schnell ins Bett gegangen, so ne lange Fahrt macht ja auch muede und wir muessen ja schliesslich auch um 8 zum arbeiten anfangen :) Vorbei das schoene freie Leben...

    1.11.
    Erster Arbeitstag:
    Puenktlich um 8 sind wir im Buero eingelaufen und wurden erstmal eingeteilt. Sophie musste mit Richard los ziehen und ich mit Nell, was ja mal gar nicht so verkehrt ist, weil wir dann unser Englisch ein bisschen aufpolieren koennen (die beiden kommen naemlich aus Brisbane), wobei man zu unsrer Verteidigung sagen muss, dass wir mittlerweile sehr gut Englisch sprechen und die uns sogar verstehen :) Wie dem auch sei haben wir dann unseren ersten Tag erfolgreich hinter uns gebracht und waren sehr begeistert. Tina war mit Nell für die Zimmer zuständig und Sophie hat Richard bei Gartenarbeit und ähnlichen Sachen geholfen. Aber nach 4 Monaten Arbeitsabstinenz hat das Schuften uns doch zugesetzt und wir waren erstnal hundemuede :)

    2.11. - 7.11.
    Haben dann auch das Wochenende gut rum gebracht, urspruenglich hatten wir Sonntag frei und wollten dann nach Albany fahren (die naechste grosse Stadt mit 25.000 Einwohnern, allerdings 170 km entfernt), um Lebensmittel zu kaufen, da der General Store im Ort doch schon sehr teuer ist und wir einfach zu viel brauchten. Als Anne das Samstag mitbekommen hat, hat sie uns erstmal aufgeklaert, dass Sonntags die Laeden zu haben (was wir nicht wussten, überall anders hatten die Läden auch Sonntags auf) und hat uns dann sofort vond er Arbeit heim geschickt, dass wir gleich los fahren koennen, um einzukaufen. Das haben wir dann auch getan (2 Stunden hin, 2 Stunden einkaufen, 2 Stunden zurueck), schnell mal zu Aldi ist da doch was anderes. Voellig platt kamen wir dann nach dem Einkaufen zu Hause an...
    Am naechsten Tag hatten wir dann frei und durften in unseren eigenen Wohnwagen umziehen, der aber vorher erstmal noch geputzt warden musste, was wir auch getan haben und zwar stundenlang... Nach einigen Zwischenfaellen (Wasser in der Lampe inclusive Stromausfall, einer kleinen stinkenden Wasserschlacht und dem Fund einer ziemlich grossen Spinne) konnten wir abends dann auch umziehen und waren echt froh, endlich mal unser eigenes kleines Reich zu haben, Klamotten auspacken zu koennen und einfach nicht dauernd aus dem Auto zu leben.

    Montag gings dann wieder weiter mit arbeiten..Wir sind hier ja eigentlich als Cleaner angestellt, muessen aber vom Prinzip hier so ziemlich alles machen, vom Putzen ueber Gaertnern, Hausmeistern und Pool putzen. Kurz gesagt: Es ist immer was los, nicht zuletzt wegen der enorm vielen Krabbeltiere... Und die meisten davon sind gar nicht mal soooo net.. Mittlerweile koennen wir Redback Spinnen von Huntsman unterscheiden und wissen, dass selbst die Wuermer hier giftig sind (ums in Nell's Worten zu sagen: You're in Australia, everything can kill you), SEHR beruhigend...

    Mittlerweile haben wir uns super eingelebt, verstehen uns mit allen gut, waren gestern auch bei Nell und Richard eingeladen und sassen bis nachts um 1 zusammen und haben ein bisschen Wein getrunken :)

    Heute kam dann auch endlich der eigentliche Besitzer, auf den wir schon sehr gespannt waren, aber auch der scheint super nett zu sein :)

    Bremer Bay ist uebrigens doch nicht sooo klein, wir wir dachten. Es gibt ca. 25 Haueser Oder auch mehr :) ), ein Mueseum mit Café, 3 Caravan Parks, ne Schule, nen Lookout Point, zwei Tankstellen und angeblich auch ein Pub (in dem Anne immer Gluecksspiele macht und gewinnt) aber letzteres koennen wir noch nicht selbst bestaetigen.
    Beschweren koennen wir uns tatsaechlich nicht (ausser evtl uebers Wetter, selbst bei uns hats naemlich nur knapp 18 Grad und das ist fuer uns dann doch schon kalt), wir werden hier aber rundum versorgt, haben bereits mehrere Essenseinladungen und sogar ein Fahrrad geschenkt bekommen!

    Gestern hatten wir ne ziemlich heikle Begegnung mit einem Skorpion... wir saßen bei Richard u Nell zum Wein trinken im Vorzelt und haben uns nix gedacht, als Molli (der Hund) angefangen hat mit was zu spielen. Nell hat dann runter gekuckt und ganz panisch gesagt: Mist, Skorpion. Und tatsächlich saß mitten im Vorzelt zwischen Sophie und Nell ein Skorpion in voller Angriffsstellung, also mit aufgestelltem Schwanz und wollte grad den Hund stechen. Nell hat dann Molli gepackt u sie zu mir geschubst und Richard is sofort aufgesprungen und hat ihn platt gemacht. Der hatte zum Glück noch seine Arbeitsstiefel an. Das war mal Glück im Unglück, wenn sogar die Australier panisch werden. Die beiden haben uns dann erklärt, dass die sehr selten sind und eigentlich nie an der Küste. Nell hat noch nie einen im Leben gesehen und die lebt schon lange (ich darf ihr alter nicht offen verraten :-) ) in Australien...
    Haben dann erstmal nen Crashkurs bekommen, wie man sich im falle eines solchen Stiches oder eines Bisses verhalten sollte. Nachdem das nächste Krankenhaus allerdings 2 Stunden fahrt entfernt ist, haben wir beschlossen, uns lieber nicht beißen zu lassen...

    8.11. - 16.11.

    Wiedermal eine Woche vorbei hier und wir haben viel erlebt. Der Campingplatz füllt sich langsam und es gibt immer mehr zu tun für uns, manchmal sehr chaotisch und dann wieder gut organisiert - es bleibt abwechslungsreich :-).
    Wir dürfen jetzt auch mit dem Golfbuggie über den Platz flitzen, was echt viel Spaß macht. Montag und Dienstag hatten wir Off-Tage, den einen haben wir einfach mal nur entspannt und dann sind wir am Dienstag nach Albany gefahren um einen "kleinen" Vorratseinkauf zu machen :-P (jetzt sind wir 250 $ ärmer und haben Albanyverbot für die nächsten Wochen).
    Sonst war der Rest der Woche doch eher unspektakulär, gestern (Freitag) haben wir den abend mal wieder bei Nell, Richard und Benni verbracht und unser erstes BBQ mit Australiern gehabt. Heute (Samstag), Tina und ich waren etwas übermüdet vom letzten Abend und unterwegs auf unserer Cleaningtour , ein riesiger Trubel vor der Haupttoilette und wir wurden gleich von ein paar älteren Damen aufgehalten - eine große Schlange wurde gesichtet. Also sind wir ins Office gefahren, haben Anne bescheid gegeben, dass sich jemand vom Management darum kümmert, wir hatten ja auch keine Ahnung, was zu tun ist. Es kam aber niemand, weil Rob kurz im Hardwarestore war und wir sind dann doch mal hin und haben uns das ganze selbst angeschaut. Eine Braunschlange mit ca 1 m lag gemütlich auf nem Stein (die 2. giftigste schlage der Welt und nach einem Biss hat man 20 Min Zeit) - also los und Richard holen. Die Schlange wollte dann mal kurz abhauen (die sind übrigens ganz schön schnell) und war dann aber weg und niemand konnte sie mehr sehen, ein ÄUßERST beruhigendes Gefühl, wir hatten schon wirklich Angst.
    Vieeeel Aufregung also heute!
    Abends waren wir dann mit Nell, Richard und Benni Pizza holen - 18 $ für eine, Schnäppchen ;-)

    17.11 - 23.11.

    So, wieder eine Woche vorbei und wir können euch nicht mal soooo viel erzählen :-). Haben die ganze Woche gearbeitet und es war teilweise auch wirklich viel zu tun, man merkt hier halt doch, dass die Saison langsam anläuft. Wir durften uns die Woche also wirklich unter Beweis stellen und haben gute Arbeit geleistet :-).

    Wir wissen nicht, ob ihr euch vorstellen könnt, was wir hier so tun - also hier eine kleine Erklärung. Normalerweise beginnt unser Tag damit, dass wir den Eingang, das Café und die Terrasse kehren und wischen müssen (außer Ann funkt dazwischen, dass der Tag heute busy wird und wir das sein lasse sollen), dann bekommen wir einen Plan, auf der steht welche der Kabinen oder Zimmer frei geworden sind oder nochmal überprüft werden müssen. Wir machen uns dann also mit dem Auto auf den Weg und putzen die Zimmer, Küche, überziehen die Betten und putzen das Bad dazu (wir müssen sogar das Klopapier falten :-) ) - manchmal stressig, weil es "Bed to Bed Change" sind, also es zieht am gleichen Tag wieder jemand ein. Pro Tag haben wir meist zwischen 2 - 5 Zimmer die wir fertig machen müssen. Dann kommt noch dazu, dass wir uns um die Gemeinschaftstoiletten, -duschen, das Campkitchen und um die anfallende Wäsche kümmern müssen (bügeln inklusive). Sophia war teilweise auch mit Richard dem Hausmeister hier eingeteilt und durfte die Gartenarbeit machen (also Büsche und Hecken scheren, Laub zusammen rechen, Rasen mähen, Mülltonnen leeren,...). Es kann aber auch passieren, dass wir zum Beispiel den Pool putzen müssen, mit Schwamm und Allzweckreiniger und danach die Blätter mit dem Poolstaubsauger raussaugen.
    Wie ihr also seht, ists ganz schön abwechslungsreich bei uns :-). Wir findens gut, weil immer nur das selbe machen wäre ja auf dauer langweilig!
    Vielleicht könnt ihr euch jetzt besser vorstellen, was wir hier so jeden tag tun. Sonst gibt's nämlich nicht so viel zu erzählen hier.

    Wir haben das australische Gingerbeer probiert (fürchterlich süß), haben Vegemite gekauft und probiert (eine braune Hefepaste die nach konzentrierter Gemüsebrühe schmeckt - und nicht gut ist) und haben mal was ganz anderes gekocht, nämlich Shepherds Pie. Klingt komisch, schmeckt aber wirklich sehr lecker :-).

    Am Freitag hatten wir dann den 10ten Tag arbeiten am Stück und jetzt am Wochenende haben wir endlich mal verdient frei. Gestern Abend sind wir bei Nell und Richard gesessen und dann hatte sich gleich ein Date für heute ergeben, wir gehen angeln :-). Benni der 9 jährige Sohn der beiden hat sich gleich bereit erklärt uns das zu zeigen.
    Wir sind so heute mittag los, haben uns 2 Angeln gekauft und alles was wir laut Benni noch so benötigen und sind zum Meer gefahren. Wirklich traumhaft und vergleichsweise sehr warm zu den letzten Ragen haben wir am Boat Harbour unsere neuen Angeln mit Benni zusammen gabaut und hatten tatsächlich Glück, Benni hat einen Fisch gefangen.
    Wir werden auf jeden Fall nochmal angeln gehen :-), nur wer sich dann um den Fisch kümmert, falls wir jemals etwas fangen, da sind wir uns nicht einig ;-). War auf jeden fall ein sehr schöner nachmittag mit einem kleinen Sonnenbrand inklusive...

    So, dass war jetzt mal wieder ein kleiner Einblick in unser Leben und wir hoffen das es euch allen gut geht :-)

    24.11 - 04.12.

    Und täglich grüßt das murmeltier :-)
    Hallo ihr Lieben, da sind wir mal wieder...wir befinden uns noch immer in Bremer Bay und es bleibt weiterhin spannend :-)
    Wir entdecken immer mehr Eigenheiten auf die Australier voll abfahren (zb. Mülltüten mit Vanille oder Rosenduft oder antibakterielles Vanillaspray für den Küchenbereich. Was uns allerdings sehr abgeht ist ein Kalkreiniger :-) sowas gibt's hier leider nicht, australische Hausfrauen arbeiten mit Bleach, das schwer mit Chlor versetzt ist und gegen Kalkflecken leider gar nichts macht außer stinken).

    Letzte Woche stand hinter unserem Wohnwagen ein verloren gegangener Rentner mitsamt seiner Badematte, der nicht mehr heim fand. Netterweise haben wir ihm dann den Weg nach hause gezeigt und er ist sicher und wohlbehalten daheim angekommen :-)

    Am Freitag waren wir mal wieder in Albany (schnell ma einkaufen) und haben uns wieder mit allem möglichen Zeugs eingedeckt, inklusive Weihnachtsdeko und Zutaten fürs Plätzchen backen. Natürlich hatten wir auch den ein oder andren Karton Wein im Gepäck (Weihnachten ohne Glühwein is ja auch doof, ne? - allerdings nennt sich das ganze dann Glühgoon)
    Gesagt, getan, am Samstag haben wir uns dann aufgemacht zum Plätzchen-Back-Marathon, zuvor mussten wir jedoch die Ameisen entfernen, die sich hinter unsrer Bank im wohnwagen ein lauschiges Plätzchen (Wortwitz ) gesucht haben! Nach kurzer Diskussion kamen wir zu dem Schluss, dass Backpulver bei der Masse von Ameisen nix bringt, weil die Ameisen ja sonst wild durcheinander laufen würden und nachher noch ins Bett krabbeln..also: kurzer Prozess, her mit dem Killerspray (wahlweise geht auch Canola Sprühöl, das ist tatsächlich Öl zum in die Pfanne sprühen :-) )
    Nachdem die Ameisen erledigt waren, konnte es los gehen! Während sophie den ersten Teig hergestellt hat, musste ich mich um den Glühwein, oder auch Glühgoon kümmern! Tatsächlich schmeckt der auch richtig lecker und wir haben probehalber gleich mal ein paar Töpfe davon gemacht! Natürlich nicht nur für uns, wir teilen ihn :-) Man darf die Australier ja nicht in ewiger Unwissenheit leben lassen und in Sachen 'Warmer Wein' sind wir ja Spezialisten :-)

    Nun gut, auch bei den Plätzchen mussten wir etwas improvisieren, angefangen bei den Ausstechformen, die bei uns aus einem abgesägten Haarspraydeckel bestehen, bis hin zu den Zutaten! Hat man keine gemahlenen Mandeln, macht man eben Cornflakes rein! Logisch...
    Von der Tatsache abgesehen, dass wir 'nur' einen Gasofen besitzen und bisher alle Backerfahrungen mit einem normalen Ofen gemacht haben, wollen wir erst gar nicht sprechen..
    Wie dem auch sei, die Plätzchen sind ein Erfolg geworden und schmecken auch unseren Managern, die wir gleich mal als Testpersonen eingesetzt haben :-)
    Am Montag haben wir dann unsren neuen Trolley ausprobiert. Auf fränkisch würde man es modernes 'Leiderwacherla' nennen. Da wir ja momentan zu 3 beim putzen sind, aber immer in zwei Teams aufgeteilt gibts natürlich gewisse Koordinationsprobleme mit dem Auto und deswegen haben wir nun den Trolley bekommen. Derjenige, der nicht die weiterweg gelegenen Units hat, darf dann damit rumrollen. In der Theorie ja nicht sehr schwierig, trotzdem hat das Gefährt schon zu fatalen Unfällen geführt. Ereignet hat sich das gesamte Geschehen am Montag, den 2.12.2013. Nichtsahnend haben wir (Sophia F. und Tina K. Namen wurden von der Redaktion nicht geändert) den Trolley gegen ca. 10:30 uhr vor der zu reinigenden Einheit abgestellt. Sophia F. beschäftigte sich mit der Reinigung des Innenraums, während Tina K. draußen den Blower anschmiss, um dasLlaub zu beseitigen, als sich der Trolley selbstständig machte und davon rollte. Blitzschnell reagierte Tina K. und rannte los, um den Trolley einzufangen. Die wilde Verfolgungsjagd endete allerdings schon nach ca. 1 Meter, weil Tina K. auf dem Schotter ausrutschte und einen filmreifen Sturz hinlegte. Der Trolley seinerseits blieb ungefähr drei Meter neben ihr unbeschadet stehen...
    Tina K. kam mit einem blauen Knie und einigen Schrammen weg, der Trolley ist wohlauf :-)

    Soviel mal wieder von uns, wir melden uns wieder mit Neuigkeiten (falls mal was passiert). Grüße an alle!

    4.12. - 11.12.
    Am Freitag wollten wir dann mal zum Strand...nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, sind wir los gefahren Richtung Beach. Allerdings wollte das Wetter dann nicht mehr und es hat zugezogen. Wir sind trotzdem mal gefahren, man kann ja nie wissen..am Strand wars dann jedoch richtig kalt und bewölkt, also sind wir wieder zurück. Grade als wir dann in den Park eingefahren sind, is die Hölle los gebrochen und ein riesen Gewitter ging los. Und zwar den ganzen restlichen Tag, den wir dann im Bett verbracht haben. Abends waren wir dann mal wieder bei Richard und Nell.
    Am Samstag lagen wir dann völlig teilnahmslos den ganzen Tag im Bett und haben gelesen. Mehr ließ das Wetter auch nicht zu.
    Ab Sonntag mussten wir dann wieder arbeiten (den Sonntag nachmittag verbrachten wir mit der Schmückung unserer Weihnachtshecke) und haben den Montag und Dienstag statt mit Zimmer putzen an Richards Seite im Park verbracht, was bedeutet: Gartenarbeit :-) Blätter rechen bis die Hände weh tun, Rasen mähen unter Einsatz seines Lebens (da hauts einem ja mal alles um die Ohren) und Rasen düngen und bewässern...letzteres is gar nicht so ohne, weil man sehr strategisch vorgehen muss im Bezug darauf, die Sprinkler so aufzustellen, das man beim anmachen nicht nass wird :-) beim rasen düngen schiesst man den Dünger mit nem Gerät rum und muss dann aufpassen, dass man alles gut bewässert, weil sonst die Dünger-Körner den Rasen verbrennen und das ganze unter den manchmal sehr humorvollen Kommentaren der Stammgäste :-)
    Montag und Freitag is Bin-Day, also Mülleimer ausleeren. Wir sind nun die neuen Bin-Girls...Aufteilung wie folgt: Richard macht die schweren Mülltüten (und die mit Spinnen), Sophie macht die leichten ohne Spinnen und Tina fährt den Fluchtwagen, sprich übernimmt die rolle des Bin-Drivers! (Because i'm too tiny).
    Heute mussten wir zum ersten mal richtig lange arbeiten.. ab nächster Woche solls hier rund gehen, was wir noch nicht so ganz glauben können. Seit heute haben wir nun auch neue Kollegen, ein weiteres Pärchen, die wir aber noch nicht richtig kennen gerlernt haben.
    Ansonsten schlagen wir uns hier mit den Tieren rum :-) die Kängurus auf der Wiese vor der Toilette laufen nicht mal mehr weg, wenn sie uns sehen und auf unsrem Caravandach landen permanent Vögel und tapsen dann darauf rum, das klingt, als wie wenn ein Pinguin übers Dach laufen würde (taps taps taps taps).. wir sind jedes mal aufs neue darüber amüsiert und versuchen schon, die Geräusche mal aufzunehmen :-) als ich (Tina) gestern aus dem Wohnwagen wollte, is genau über mir ein Vogel gelandet und hat mir beim landen einen ganzen Schwung Laub und Dreck auf den Kopf geworfen (man sieht, man sollte die Fliegetiere hier nicht unterschätzen). Allerdings is es echt spannend, was hier so alles rum fliegt, da läuft einem schon mal ein türkis-grün-rotes Papageienbaby über den Weg :-)
    In diesem sinne, bis nächste Woche! !!

    12.12. - 24.12.
    Hallo ins kalte Deutschland,
    Entschuldigt, dass wir solange nicht von uns hören haben lassen.
    Hier mal kurz unsere letzte Zeit, die wir hier verbracht haben.
    Am Donnerstag den 12ten mussten wir natürlich arbeiten, was so ziemlich unspektakulär war. Freitag und Samstag hatten wir dann mal wieder frei, was mal wieder dazu geführt hat, dass wir nach Albany gefahren sind - notwendige Weihnachtseinkäufe erledigen. Tina hat auf der Fahrt allerdings 1 1/2 Vögel mitgenommen (also auf der Motorhaube), ihr fragt euch bestimmt warum eineinhalb?! Der erste war ein kleiner grüner Papagei, der hat den Zusammenstoß mit der Motorhaube sehr sicher nicht geschafft, der halbe war ein wunderschöner grau/rosa Kakadu, ob der das ganze überlebt hat ließ sich leider nicht mehr nachvollziehen.
    Beim fahren ist uns dann auch noch aufgefallen, dass sich das auto immer schwerer geradeaus fahren lässt. Also man muss schon wirklich stark mit dem Lenkrad nach links ziehen um gerade fahren zu können. Wir sind lieber etwas langsamer zurück gefahren.
    Abends waren wir dann (wiedermal) bei Richard und Nell, da Tina inzwischen gut Haare schneiden kann und Richard dringend einen Friseur brauchte haben wir ihm nachts um 2, ein paar Wein später im Campkitchen die Haare geschnitten. Als wir endlich fertig waren haben wir festgestellt, dass die Sonne langsam aufgeht - also los, wir laufen über den Walking Trail zum Beach. Anfangs dachten wir, dass wir zu zweit auf unserem Fahrrad da hinfahren können (geht ja schließlich schneller....), nach ca 15 Min und drei beinahe Stürzen hab ich (Sophia) das Fahrrad dann mal im Busch abgelegt - auf Sand fährt sichs einfach schlecht. Tina ist vorne weg gelaufen umd natürlich wunderschön mit dem Gesicht in ein Spinnennetz (mit keiner so kleinen Spinne) rein gerannt. Trotzdem haben wir dann einen wunderschönen Sonnenaufgang beobachtet und sind gegen 6 tot ins Bett gefallen.

    Am Samstag (nachdem wir halbwegs ausgeschlafen hatten) haben wir Rob, den Manager mal gefragt, ob er nicht mal nachschauen kann was das Auto hat, er ist nämlich gelernter KFZ-Mechaniker. Das hat er dann auch getan um nach einem kurzen Blick auf die Reifen festzustellen, dass wir innen beidseitig bis aufs Stahlgerippe abgefahren waren - jaaa, wir sind schon wirklich sehr gut im sicheren Umgang mit Autos ;-). Aber er hat dann gleich gesagt, dass er sich um einen Reparaturtermin in der Werkstatt hier kümmert.
    Nachmittags sind wir dann trotzdem, aber seeeehr langsam zum Strand gefahren, wir wollen ja über Weihnachten wieder etwas Farbe bekommen.
    Am Sonntag mussten wir dann wieder arbeiten, keine große Sache, aber es war ein sehr warmer Tag. Als wir dann gegen 13 uhr zurück zu unserem Wohnwagen kamen, ware überall (also am Boden, an der Decke, im Schrank, ...) kleine schwarze Ameisen - so ein Mist! Das liegt im übrigen nicht daran, dass wir nicht aufgeräumt hatten, sondern wenn es warm wird kommen hier alle Krabbeltierchen raus und verstecken sich da wos kühler ist. Naja, unser 50 Jahre alter Wohnwagen hat genügend ritzen, über die alles mögliche rein kommen kann. Wir haben also dann den Wohnwagen und die Schränke sauber gemacht und dabei das "Killingspray" verwendet, dass die Tierchen nicht wieder kommen. Den Rest des Tages sind wir dann wieder zum Strand und haben Sonne und Meer genossen!

    Montag bis Freitag gings dann wieder voll los mit arbeiten, Frühjahrsputz ist angesagt, wir mussten also in allen festen Wohneinheiten die wir hier haben die Fenster innen und außen putzen, Fliegengitter ein und ausbauen, schauen das Besteck und Geschirr gleich und ausreichend vorhanden sind, ... wir waren also gut beschäftigt und hatten auch dementsprechend lange Arbeitstage. Am Dienstag hatte Rob uns dann einen Termin zur Reparatur vom Auto ausgemacht, hat uns morgens mit begleitet und abends wieder hingebracht ums Auto zu holen. Wir haben jetzt zwei neue Vorderreifen, also alles gut!
    Tina hat allerdings etwas Probleme mit dem Atmen, sie hat das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen. Wie haben natürlich hin und her überlegt und denken, dass es auf die starken Reinigungsmittel zurückzuführen ist (wir arbeiten jetzt mit Mundschutz). Anne war dann mit Tina hier im Health Center bei der Krankenschwester, die allerdings nichts feststellen konnte. Der nächste Arzt ist erst in Albany, also hat Anne einen Termin bei ihrem Doc in Albany für Tina ausgemacht. Wir haben also am 24.12. frei bekommen und morgens den Arzttermin, für uns so gesehen gut, wir haben an unserem Weihnachten frei und können was schönes für uns machen.

    Samstag den 21.12. hatten wir dann wieder frei, endlich ausschlafen! Wir haben tagsüber fleißig deutsche Plätzchen gebacken, abends war Staff-Christmas-Party und die mögen unsere Plätzchen wirklich gerne hier. Um 18:30 sind wir dann hin und auf der Terrasse vor dem Café war alles schön gedeckt für alle (also Rob, Anne, Jodie, Russel, Nell, Richard, Benny und wir), es gab eine super leckere Käseplatte (allein die war für uns schon ein Festmahl, mit Datteln, Weintrauben und Käse!), dann gabs BBQ mit verschiedenen Salaten und zum Nachtisch Kuchen von Anne. Wir wurden also voll verwöhnt. Danach wurde sozusagen noch ein bisschen getrunken und viel gelacht! Anne und Rob haben uns den Rest der Käseplatte dann noch mitgegeben, sowas leckeres :-).
    Am Tag danach, also Sonntag mussten wir arbeiteN , aber da nicht viel los war konnten wir den nachmittag ein bisschen und das erste mal überhaupt bei uns im Park am Pool liegen.
    Der Park füllt sich umgeheuer schnell mit Menschen im moment und es ist schon ziemlich voll hier - soviele Leute sind wir gar nicht gewohnt. Mussten hinter unserem Caravan schon mit einem Tisch den Durchgang sperren, weil alle bei uns durchgelaufen sind.

    Montag haben wir wieder mit Fensterputzen und sonstigem verbracht und ja, heute ist schon Weihnachten :-).
    Mal wirklich was ganz anderes dieses Jahr!
    Haben heute frei bekommen und unseren Weihnachtstag in Albany verbracht, waren ein bisschen bummeln, haben uns ne große Portion Sushi geleistet und ja, mal sehen was der Tag noch bringt! Aber ehrlich gesagt, so ein bisschen Heimweh haben wir heute schon ;-).
    Wir wünschen euch allen wundervolle Weihnachten mit euren Lieben, genießt es und lasst es auch allen gut gehen!
    Wir müssen morgen früh um 5 Uhr anfangen zu arbeiten um das erste mal die Duschen und Klos zu putzen - schöner kann der erste Weihnachtsfeiertag ja fast nicht losgehen. Hier wird ja erst morgen Weihnachten gefeiert, wir halt euch auf dem laufenden, wie das hier so wird...

    25.12. - 16.1.
    So, hier sind wir wieder mit den News der letzten 3 Wochen :-)!
    Weihnachten haben wir ja in Albany verbracht und abends waren wir bei Anne und Rob - Jodie, Russell und Bruce waren auch da.
    An unserem 1. Weihnachtsfeiertag - also hier am Christmasday haben wir um 5 Uhr morgens (ziemlich gerädert nach nur 2 1/2 std schlaf) unseren ersten Frühdienst angetreten. Natürlich hatten wir morgens um 6 die erste nicht so schöne Überraschung, dass Männerklo war verstopft - selbst ist die Frau, wir habens versucht, aber leider nicht geschafft. Aber wir haben ja unsere Hausmeister :-)!
    Es ist wahnsinnig viel los auf dem Platz und wir sollten die erste Runde in den Gemeinschaftsbädern schon vor dem großen Ansturm geschafft haben, die Leute hier stehen aber teils schon um 6 auf um zu duschen oder zu frühstücken...
    Nachmittags hat uns Rob dann nach dem Dienst abgefangen und uns auf einen Drink eingeladen. Also kurz duschen und ab zu den beiden. Russell, Jodie und Bruce waren auch da. Bruce (also unser Oberboss) hatte sogar ein Weihnachtsgeschenk für uns - australische Schokolade ( mit Marshmallows und Nüssen) und Früchtebrot. Abends waren wir dann noch bei Anne und Rob zum Essen eingeladen, für uns ein wahres Festmahl.
    Die Australier machen nicht nur wie bei uns z.b. Schweinebraten, sondern es gibt viele verschiedene Sachen (Salate, Hühnchen, Fleisch, Scampis, Ofenkartoffeln, Oliven oder eingelegte Tomaten, ...) - überhaupt haben wir wahnsinnig viel zu essen geschenkt beommen, Bruce Tochter Misti hat uns Fisch geschenkt, Anne und Rob haben uns ein Kilo Scampis " for Christmas " geschenkt und Bruce kam dann nochmal mit einem Grillhähnchen. Wir wurden also sehr verwöhnt.
    Der 2. Weihnachtsfeiertag bei uns wird hier Boxing Day genannt - wir habens etwas ernster genommen und jedem unserer Kollegen mal ein bisschen auf die Schulter geboxt :-).
    Die 5 Uhr Dienste haben uns ganz schön zu schaffen gemacht und nach den 10 - 12 std Dienst sind wir meist nur noch ins Bett gefallen. Ein paar witzige Sachen passieren dann doch immer wieder, z.b. als wir einen der Wohnwägen putzen mussten haben wir einen Frosch unter der Matratze gefunden, denn wir davor schon zweimal raus bringen mussten, aber anscheinend wohnt der da (man sollte allerdings bedenken, überall wo Frösche sind, gibts auch Schlangen ;-) )

    An Silvester selber hatten wir dann mal wieder frei und haben uns erst nichts vorgenommen und einfach in den Tag reingelebt. Nell und Richard haben uns abends aber dann eingeladen und dort sind wir zusammen mit den Nachbarn von ihnen (Corey und Lisa + Kindern) am Lagerfeuer unter wunderschönem Sternenhimmel mit den Kängurus hinter uns auf der Wiese zusammen gesessen. Ganz ruhig und gemütlich, ohne Feuerwerk oder ähnliches (das ist nämlich außerhalb von großen Städten wegen der Buschbrandgefahr verboten).
    Nach Mitternacht gabs dann nen großen Topf gekochte Krebse, sehr lecker :-), aber nicht so einfach zu essen.
    Am 1.1. haben wir einfach einen faulen Tag genossen :-).

    Ab dem 2.1. mussten wir dann wieder an unsere 5 Uhr Dienste ran - auch diesmal sind die kleine Probleme morgens vorprogrammiert gewesen, also Stromausfall im Campkitchen und vieeele Gäste, die sich aber dann sorgen um den Kühlschrank oder das Gefrierfach machen bzw einfach nur den Wasserkocher für den morgendlichen Kaffee brauchten. Wir haben also gearbeitet bis Montag 6.1. und da haben wir uns den ganzen Tag auf unseren Besuch gefreut, Anja und Andi (die wir anfangs in Darwin kennengelernt haben) wollen uns hier besuchen kommen.
    Aber es kommt ja trotzdem immer eine Überraschung, Nell und Richard haben nämlich an dem Tag gekündigt...für uns so gesehen keine sehr große Überraschung mehr, wir wussten, dass es beiden nicht so gut gefällt hier. Allerdings wollen Anne und Rob gegen Ende der Woche, für eine Woche nach Sydney. Also was tun? Nur Russell, Jodie, Tina und ich wäre schon wirklich knapp gewesen, zwar möglich, aber das wäre mehr als anstrengend geworden...es wusste auch niemand, wielange Nell und Richard noch da bleiben - 24h vorger kündigen ist hier gang und gebe.
    Naja, Anne und Rob hätten vom Fleck weg Anja und Andi eingestellt, nur die suchten momentan keinen Job, also mal abwarten.
    Tina und ich sollten dann nachmittags eine der SPA-Kabinen einzugsbereit machen, dabei muss man dann aber auch den Whirlpool voll laufen lassen und Reinigungsmittel dazu geben - wir haben das dann wohl kurzzeitig aus den Augen verloren und hatten dann ein riesiges Bubblebad :-D, Schaumschlacht inklusive.
    Abends haben wirs uns dann erstmal gemütlich mit Anja und Andi gemacht und einfach viel geredet und Wein getrunken. Am nächsten Tag sind wir dann zusammen nach Albany gefahren und abends war ein BBQ geplant. Bei dem BBQ war dann auch unsere neue Mitkollegin dabei - Evy (19) aus Holland.

    Ab Mittwoch musste Tina dann im Office und Café helfen und ich bin mit Evy alleine los gezogen zur Einarbeitung. Nachmittags ist dann auch noch das neue Arbeitscouple Asti (ja wie der Sekt) und Christian gekommen, beide mitte zwanziger und ganz nett.
    Donnerstag morgen dann mal wieder pünktlich um 6 im Campkitchen - kein Strom :-/. Also haben wir wiedermal versucht Anne und Rob zu erreichen, ja nur ist niemand ans Telefon. Gegen 9 sind die beiden dann etwas verschlafen aus ihrer Wohnung gekommen - aber verschlafen passiert ja jedem mal :-).
    Am nächsten Tag sind die beiden dann in ihre Woche Off gegangen und nach Sydney geflogen. Wir haben also "Narrenfreiheit". Nell und Richard sind am Freitag dann auch abgefahren, es sind also nur noch die "Neuen" und wir...
    Ich war dann übers Wochenende und die anderen Tage mit der Einarbeitung beschäftigt und Tina hat das Café gemacht (mit ihren ganzen Eiskindern die morgens um 9 schon kommen) und Jodie im Office geholfen. So gesehen managen wir den Park gerade mit, hat nicht soviel mit Freiheit zu tun, eher anstrengend im Moment.
    Seit Montag morgen haben wir endlich auch wieder halbwegs humane Arbeitszeiten und fangen wieder um 8:30 an - Stromausfälle auch an solchen Tagen inbegriffen ;-)

    Naja, gestern und heute hatten wir dann mal wieder wohlverdiente freie Tage und versuchen uns zu entspannen und haben vor allem endlich mehr Zeit gehabt, euch endlich unsere News zu schreiben.
    Wir hoffen es geht allen gut :-)....

    17.1. - 10.2.
    Da sind wir mal wieder mit News :-) war etwas stressig die Zeit...warum manche leute sagen, hier wäre es langweilig verstehen wir tatsächlich nicht. ..für uns ist immer was los..
    Nachdem Anne und Rob am 17.1. aus Sydney zurück kamen (und uns Brot mitgebracht haben) hat Anne dann auch gleich Nägel mit Köpfen gemacht und Evy gekündigt. Diese war leider wirklich nicht tragbar und hatte außer Party wenig anderes im Kopf...dementsprechend hat sie auch Sophie in den Wahnsinn getrieben, da diese neben der normalen Arbeit auch noch Evy kontrollieren musste und leider immer etwas war (beispielsweise hat sie die Toiletten nicht mit WC-Reiniger sondern mit Airfresh geputzt - wer lesen kann ist klar im Vorteil), was nicht gepasst hat... nun ja, da waren wir nur noch 3.
    Am 18.1. sind wir dann mit Jodes und Russ in den Sportsclub gegangen (sozusagen ein Sportheim), da dort relativ billig Seafood angeboten wurde und wir an dem Abend erstmals Zeit hatten, das Angebot auch zu nutzen. Gesagt, getan...nach unsrer Bestellung dort hatten wir erstmal Zeit... wir.mussten nämlich 1,5 Stunden auf unser Essen warten, weil leider sooooo viel los war. Russ hat die Zeit genutzt, um Rum zu trinken, Jodie/Sophie und ich um zu ratschen :-)
    Das Essen war dann aber auch tatsächlich sehr lecker und wir haben es sehr genossen.
    Am 21.1. traf uns dann mal wieder der Schlag, als Rob abends kam und uns mitteilte, dass Asti und Christian gekündigt haben (der Grund war, dass sie es nicht mögen wenn ihnen gesagt wird was zu tun ist...ähhhhh ja!) Nun gut, wir schaffen das ja auch so (irgendwie)..
    Man muss dazu sagen, dass Jodie und Russ wegen einer Familiensache am nächsten Tag heim fliegen mussten (also nach Brisbane) und wir somit nur noch zu 4 waren. Rob und Tina (Rob mit gequetschtem Ischiasnerv, Tina mit gequetschtem Nerv im Nacken) Anne und Sophie, die als einzigste belastbar war...
    Nun gut, gesagt getan, helfen wir eben alle zusammen. Aus Cafégirls und Housemaids werden Pool- und Bin-girls :-) die Tage waren lang und die Arbeit extrem schwer (wir mussten alle Mülleimer leeren und diese wiegen dann doch einiges). Dabei haben wir auch wieder viele Sachen gelernt, wie z.b Anhänger fahren und damit rückwärts einparken..
    Als Gegenleistung wurden wir aber dafür die kompletten 4 Tage zum Abendessen bei Rob und Anne eingeladen. Trotzdem haben wir Russel's Rückkehr dann doch sehr herbei gesehnt, da wir nun wissen, wie schwer die Arbeit ist, die er jeden Tag macht. Am Sonntag gabs dann noch den Supergau, die Wasserleitung ist geplatzt und es gab kein Wasser mehr. Und das natürlich am Australia-Day, also am Feiertag! Während Rob dann versucht hat, einen Klempner aufzutreiben, mussten Anne, Sophie und ich durch den Park laufen und Gäste beruhigen... zum Glück war die Tochter vom Chef da mit einigen Freunden, denn darunter war auch ein Klempner. Das Leak konnte dann relativ schnell behoben werden oder zumindest soweit repariert werden, dass das Wasser wieder ging :-) und somit auch die Klospülungen.
    Am 27.1. haben wir dann endlich mal unsren deutschen Abend gemacht und Rouladen mit Spätzle gekocht. Dafür durften wir Annes Küche benutzen. Mehr 3 Stunden hat das ganze gedauert und einer Plastikschüssel (fast) das Leben gekostet... (das feuer des Gasherds ist versehentlich auf eine andre Platte übergesprungen, wodurch die Schüssel unten leider geplatzt ist :-) geschmeckt hats trotzdem allen sehr gut und wir waren zufrieden. Wir haben dann alle gemeinsam noch einen DVD über Bayern angesehen, in den alle ganz vertieft waren. Rob hat dann geschworen, dass er nach Europa kommt und uns besucht, weil das ganze grün ja soooo toll ist!
    Die Zeit danach sollte eigentlich ruhiger werden, da die High Season auch vorbei ist und wir somit wieder weniger Gäste haben... das haben wir uns aber nur so gedacht, am 28.1. Sind nämlich die Roadworker eingetrudelt, die die Straße nach Bremer Bay richten und unter ihnen Steffen, 25 Jahre und aus Berlin. Der wurde natürlich Dauergast bei uns und saß einfach jeden Abend bei uns und hat uns unterhalten. War dann auch immer sehr lustig, aber wir hatten einfach keinen abend mehr frei - dafür gabs das eine oder andere wirklich tolle Gitarrenständchen.

    Am 31.1. sind dann Christine u Alex angekommen, unsre wiedermal neuen Kollegen, beide mitte 60 und aus Queensland (Aussies eben!) Die beiden haben wir dann am Sonntag bei einigen Drinks kennengelernt!

    Am Dienstag, den 4.2. haben dann Jodie und Rusty für uns alle gekocht (langsam wird das hier zur Tradition, dass jeder für den andren kocht) und es gab Lachs und Ceasar Salad. War auch seeehr seehr lecker. Wieder hatten wir einen mega lustigen Abend mit den anderen, doch langsam merkt man schon, dass die Stimmung gedrückt ist.. wir verlassen Bremer Bay ja am 15.2. und Anne hat doch des öfteren rote, glasige Augen und auch Rob ist eher zurückhaltend.
    Am 6.2. kam dann Bruce angereist (extra wegen einer Nacht aus Sydney nach Bremer Bay) um uns alle in den Pub zum Essen einzuladen. Gleich am nächsten Tag ist er wieder abgereist, jedoch nicht ohne uns Tschüss zu sagen und uns einzuladen, ihn in den Blue Mountains in Litgow zu besuchen!
    Am 8.2. Waren wir dann wieder bei Rob und Anne eingeladen und haben zusammen mit Jodie und Russ Pizza gegessen. Vorher kamen Anne und Rob allerdings zu uns an den Caravan und haben uns ein Geschenk überreicht, sozusagen ein Abschiedsgeschenk (Zitat Rob:"for beeing good girls") wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir dann beide jeweils eine Schmuckschachtel vom Juwelier in den Händen hatten und jeweils echte australische Perlenohrringe bekommen haben! Die haben wir natürlich auch gleich mal getragen :-)
    Den Sonntag haben wir dann gearbeitet und danach 4,5 Stunden Auto geputzt um festzustellen, dass es weiß ist :-) die Kommentare von allen Seiten kann man sich ja denken. Jedenfalls sieht es toll aus!!
    Heute, 10.2. wollten wir dann einkaufen fahren und kamen gerade 800 meter, bevor sich der Motor ausgeschalten hat und das Auto von alleine gebremst hat... nachdem dann das Öl aufgeleuchtet hat, sind wir rechts ran gefahren und haben Rob angerufen, der dann auch gleich kam. Naja, das End vom Lied ist, es scheint nur der Fuel Filter zu sein und wir haben am Mittwoch nen Termin in der Werkstatt :-) mal kucken, was der Jason da machen kann :-) Gott sei Dank sind wir noch nicht los gefahren... wir lassen wieder von uns hören :-)


    10.2.- 15.2.

    So, da sind wir wieder :-)!
    Wir hatten unser Auto am Mittwoch morgen in der Werkstatt bei Jason und tatsächlich, es war nur der Fuelfilter- waren wir froh :-).
    Donnerstag war dann unser letzter Arbeitstag und abends waren wir bei Anne und Rob zum essen eingeladen. Lecker Steak mit einer Shrimps-Knoblauchsoße (Surf and Turf :) )...Jodie und Russell waren natürlich auch dabei und es war ein super lustiger Abschiedsabend. Anne hat dann eine Flasche Moet ausgepackt, die sie zu Weihnachten bekommen hatte- leider ist ihr die Flasche in der Küche explodiert und die Hälfte von dem guten Champus war über den Küchenboden verteilt, geschmeckt hat er aber trotzdem sehr lecker.
    Am Freitag war dann also der letzte Tag hier, wir haben ausgeschlafen, gefrühstückt und uns dann ans beladen vom Auto gemacht. Wahnsinn, was sich alles so in der Zeit ansammelt. Unter anderem haben wir festgestellt, dass ein kleiner Skorpion mit uns im Wohnwagen gelebt hat (eine zeitlang zumindest, als wir ihn gefunden haben war er schon etwas vertrocknet).
    Jodie und Russ kamen abends dann noch auf ein Bier vorbei, der letzte Abend war dann aber eher ruhig.
    Ja und Samstag morgen wars dann soweit, die letzten Sachen ins Auto gepackt, unser altes Zuhause etwas aufgeräumt, eine letzte Runde über den Platz gefahren und dann zu Anne ins Office...nur mit dem gleich fahren wars dann nichts. Ein ziemlich großer Camper hat versucht durch das Ausfahrtstor zu fahren und dabei fast das ganze Dach mitgenommen - riesiges Chaos natürlich. Unsere endgültige Abfahrt hat sich dann doch etwas verzögert, aber um 10 Uhr sind wir nach einem schweren Abschied von allen losgefahren. Eine letzte Runde durch Bremer Bay und ein Bremer Bay Boarder Beer am Ortsrand - der Roadtrip geht weiter, nächster Stop Esperance :-)

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  • 15Feb 2014

    17 Esperance - Adelaide 15.02.2014 Australien —

    Esperance, Australien

    Beschreibung

    15.2. - 17.2.
    Wir sind gegen 16 Uhr in Esperance angekommen, haben kurz ein paar Kleinigkeiten eingekauft und haben uns dann auf den Weg in den Le Grand Nationalpark gemacht, in dem wir übernachten wollten. Dort angekommen haben wir dann leider feststellen müssen, dass alle Campingplätze ausgebucht waren - Pech gehabt. Also haben wir uns trotzdem Esperance schönste Strände angeschaut und sind dann wieder weiter. Nur wo schlafen? Campingplatz war uns zu teuer, wir brauchen einen Free-Camp-Spot...der nächste war ca 30 km nach Esperance, also dahin. Da sind wir dann gegen 20:30 angekommen und waren gerade dabei unser Auto umzuräumen, dass wir darin schlafen können, als wor festgestellt haben, dass der ganze Boden voll von Mini-Ameisen ist und leider nicht nur die, sondern auch Bullants, die großen Ameisen (bis zu 5 cm und der Biss ist echt nicht ohne). Tina wurde dann zweimal leicht gebissen und wir wurden ständig angekrabbelt und und und...nicht schön. Dort konnten wir unmöglich schlafen, also nichts wie weiter...
    Blöd, dass der nächste Rastplatz weitere 50 km waren, wir fahren hier ja so gerne nachts :-/. Wir sind also möglichst langsam weiter und bis auf ein paar Frösche haben wir alles am leben gelassen, selbst das Känguru, dass auf einmal mitten auf dee Straße saß.
    An dem Abend hatten wir aber wohl nur Pech, der eingezeichnete Rastplatz war irgendwie nicht da. Einfach so Wild-Campen ist auch nicht drin, wieder weiter. Schließlich haben wir gegen 23 Uhr dann endlich einen Platz gefunden, kurz nach Norseman und ohne Ameisen. Hoffentlich gibts hier keine Weralpakaschafponys (auf was man nicht alles kommt, wenn einem langweilig ist nachts und es außenrum alles nach Horrorfilm aussieht).
    Die Nacht war fürchterlich warm und die Mosquitos haben uns zerstochen, wir haben uns echt zurück in unseren Caravan gesehnt - Bett, Strom, Platz...aber das gehört zum Roadtrip schließlich auch dazu und wir sind jetzt auch froh wieder unterwegs zu sein.

    Am nächsten morgen gings dann weiter, keine Duschen weit und breit, dann hilft auch mal Haare waschen unterm Wasserhahn im Roadhouse und Feuchttücher. Nach dem kurzen Stop sind wir dann die längste gerade Strecke Australiens (Australia's longest straight road) über 145,6 km gefahren...immer nur gerade aus und nichts um uns herum.
    Die Landschaft verändert sich immer wieder, mal etwas hügelig, dann nur ebene gerade und vor allem ewige, weite Flächen, manchmal nur Sträucher und Gras, dann wieder Bäume, schön irgendwie :-).
    Wir haben dann die Strecke bis nach Eucla und über den Boarder nach South Australia geschafft und von jetzt auf gleich hat man eine Zeitverschiebung mit nochmal + 2,5 Std. Wir sind euch also jetzt 9,5 Std voraus.
    Die Nacht haben wir an einem Rastplatz direkt am Meer im Nullarbor Nationalpark verbracht und ausnahmsweise mal richtig gut geschlafen, obwohls uns sehr gefroren hat. Nudeln kochen war da schon Kochen für Fortgeschrittene, bei soviel Wind und nur einem Gaskocher echt eine Herausforderung.

    Morgens gings dann weiter durch den NP und ein Stück durchs Yalata Aboriginal Reserve und um ca 16 Uhr sind wir in Ceduna angekommen - Adelaide ist nicht mehr weit :-)

    17.2. - 19.2.
    Wir sind noch ein Stück von Ceduna weg gefahren und haben uns ein Plätzchen zum Schlafen gesucht.
    Sind dabei aber durch mindestens 4 oder 5 gleich aussehende Orte gefahren, alle wie Geisterstädte - da wollten wir nicht bleiben und haben uns dann lieber für einen einsamen Rastplatz neben einer Schafherde außerhalb entschieden.
    Am nächsten morgen gings dann weiter die letzten 500 km bis Adelaide über Port Augusta.
    In Port Augusta haben wir uns dann nur kurz aufgehalten, da gabs nicht wirklich was zu sehen.
    Dann gings weiter nach Adelaide und auf dem Weg dorthin sind wir tatsächlich an nem pinken See vorbei gekommen :-D!
    Kurz vor Adelaide haben wir noch nen Abstecher nach St.Kilda unternommen, wo man angeblich Pinguine sehen kann.. war wohl nix :-) ausser nen riesen Spielplatz gabs dort nicht die Welt zu sehen.. den haben wir allerdings auch mal ausgetestet!
    Danach sind wir nach Adelaide in die Stadt gefahren und haben uns kurz umgesehen. Die wichtigste Frage wie immer: Wo schlafen wir?
    Es gibt wohl einige Parkplätze hier, auf denen auch Backpacker schlafen, allerdings is das immer ein Risiko. Wenn man erwischt wird, zahlt man meist Strafe und naja.. wir haben uns jedenfalls in einen Campingplatz eingebucht, da wir sowieso Wasser auffüllen mussten, Wäsche waschen usw. ne Dusche war zur Abwechslung dann auch mal wieder ganz nett.
    Eingepfercht auf unserem Platz zwischen streitenden Nachbarn, streitenden Opposums im Baum und Regen haben wir dann ne doch sehr angenehme Nacht verbracht!
    Am nächsten morgen haben wir dann zusammen gepackt und sind mal auf Erkundungstour in Adelaide gegangen. Viel gibt's nicht zu sehen, den Hafen, viele Kirchen, die Uni und viele viele alte Gebäude. Nachmittags wollten wir uns dann die Zeit auf dem Fringe Festival vertreiben, das war allerdings geschlossen. Abends sind wir dann raus gefahren nach Hahndorf, die eigentliche Touristenattraktion (für uns Deutsche auf alle Fälle). Hahndorf ist nämlich sozusagen ein deutsches Dorf, es gibt deutsche Souvenierläden, deutsche Lokale und natürlich deutsches Essen und deutsches Bier - wir habens uns also erst mal gut gehen lassen :)

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  • 18Feb 2014

    18 Adelaide - Melbourne 18.02.2014 Australien —

    Gilberton, Australien

    Beschreibung

    19.2. - 20.2.
    Nachdem wir Hahndorf verlassen haben, sind wir einfach so weit gefahren, wie wir kamen. In unserem Fall war das bis kurz vor Kingston, wo wir dann auf einem Rastplatz geschlafen haben. Dort haben wir das erste mal auch richtig richtig schlechtes Wetter gehabt (sinnflutartiger regen und sau kalt, ca.14 grad). Morgens haben wir uns dann aufgemacht in Richtung Great Ocean Road. Auf dem Weg dorthin haben wir dann mal wieder Ausschau nach ner Dusche gehalten und bei verschiedenen Caravanparks nachgefragt, ob es möglich ist dort zu duschen. Manche Leute haben dann wirklich 6 $ verlangt für kurz duschen... letzten Endes haben wir dann aber doch jemanden gefunden der uns für nur 3 $ duschen hat lassen :-)
    Gegen späten Nachmittag haben wir dann endlich auch die Great Ocean Road erreicht und waren gleich mal vollkommen beeindruckt, weil die Spots wirklich wirklich schön sind. Nach ein paar Stunden mussten wir dann aber abbrechen, weil es erstens zu dunkel wurde und zweitens ein Unwetter herauf zog. Morgen geht's dann weiter über die berühmten 12 Apostel in den Nationalpark, der wohl Regenwald ähnlich sein soll. Wir sind gespannt!!!
    Die Nacht haben wir in einem kleinen Ort auf der Great Ocean Road verbracht - das Unwetter hat dann seinen Teil dazu beigetragen, dass es recht stürmisch und sau kalt war :)...

    21.2 - 22.2.
    Wir haben heute die 12 Apostel besichtigt (und raus gefunden dass es gar keine 12 sind) und waren im Otway National Park, wo wir Koalas live und in Action sehen konnten, was der absolute Hammer war.
    Uebernachtet haben wir auf einem Free Camp Spot, der gar nicht so einfach zu finden waren. Als wir ankamen, stellten wir fest dass so ungefaehr ganz Australien dort campt :)

    Am naechsten Morgen sind wir dann weiter gefahren in Richtung Melbourne und sind da gegen abend angekommen. Dort haben wir uns auf einem Caravanpark eingebucht, auf dem auch Andi und Anja sind. Wir haben uns sehr gefreut, die beiden wieder zu sehen, um einige Tage gemeinsam verbringen zu koennen.

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  • 22Feb 2014

    19 Melbourne 22.02.2014 Australien —

    Melbourne, Australien

    Beschreibung

    22.2.
    Sind in Melbourne angekommen und haben uns dort mit Andi und Anja auf dem Caravanpark getroffen. Dort haben wir uns erst mal 3 Tage eingebucht, um auch ein bisschen Zeit mit den beiden verbringen zu können.
    Am Sonntag haben wir dann mal alle unsere Orgasachen erledigt, wie Auto Rego verlängern, Flucktickets drucken usw. und haben uns dann noch etwas die Stadt angesehen. Sonntag Abend haben wir dann mit den anderen beiden zusammen gekocht und einen sehr lustigen Abend verbracht.
    Montag haben wir uns dann aufgemacht, Melbourne zu entdecken. Die Stadt hat uns wirklich gut gefallen, am besten war natürlich die Aussicht aus dem 88. Stock des Eureka Skydecks, von der aus man ganz Melbourne überblicken kann. Gegen Abend sind wir dann nach St. Kilda gefahren, waren lecker essen italienisch Essen und Aperol trinken und haben danach die Pinguine beobachtet, die dort leben (diesesmal im richtigen St. Kilda ;) )
    Abends saßen wir dann noch ein bisschen zusammen. Für uns geht's morgen weiter Richtung Blue Mountains, unsren Ex Chef Bruce besuchen. Wir melden uns wieder!

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  • 09Mar 2014

    20 Eastcoast 09.03.2014 Australien —

    Rockhampton, Australien

    Beschreibung

    25.2. - 9.3.14
    Am Dienstag gings dann weiter, die erste Schwierigkeit bestand darin, aus Melbourne wieder raus zu finden, was uns Gott sei Dank nach einiger Zeit auch gelungen ist.
    Bruce (also unseren Ex-Chef), haben wir dann mittags schon mal vorgewarnt, dass wir uns auf den Weg machen. Wir sind dan einfach gefahren soweit wir konnten und haben die Nacht auf einem ganz netten Rastplatz verbracht.
    Gegen frühen Nachmittag sind wir dann in Lithgow angekommen. Bruce und seine Frau Louise haben uns mehr als freudig empfangen und nach einem kurzen Kaffee gings mit Bruce dann auf den Lookout hier (6 km laufen), aber der Ausblick war total toll und nun wissen wir auch, dass die Blue Mountains wirklich blau sind.
    Am nächsten Tag wollten wir dann die Blue Mountains etwas anschauen, also sind wir nach Kootomba gefahren, von wo aus man einen Blick auf die berühmten Three Sisters hat (3 Felsformationen nach einer Aboriginegeschichte). In Kootomba angekommen hatten wir dann wirklich Pech, es war wahnsinnig neblig und wir konnten nichts sehen. Also haben wir den Rest des Tages mit bummeln verbracht. Den Freitag haben wir dann bei Bruce und Louise auf dem Sofa verbracht und sozusagen einen DVD nachmittag gemacht, so ein bisschen entspannen muss ja auch mal sein :). Am Samstag wollten wir uns dann eigentlich wieder auf die Weiterreise machen, wir sind also bei Bruce losgefahren und ca 500 m weit gekommen - dann fuhr das Auto auf einmal nicht mehr, also es ist einfach ausgegangen, allerdings mitten auf der Strasse. Wir sind also erst mal etwas verzweifelt gewesen, warum ist das Teil jetzt bitte schon wieder kaputt. Also haben wir Bruce angerufen, der uns dann Gott sei Dank auch zu Hilfe geeilt ist und versucht hat einen Mechaniker aufzutreiben (was Samstag Mittag natürlich nicht sehr einfach ist). Wir haben derweilen Hilfe von ein paar freundlichen Männern bekommen, die uns geholfen haben, dass Auto von der Strasse zu schieben, das wir wenigstens nicht alles blockieren. Bruce hatte es dann auch tatsächlich geschafft, einen Mechaniker aufzutreiben, der sich das Auto dann auch gleich noch angeschaut hat. Allerdings war nicht viel zu machen, wir mussten abgeschleppt werden! Schöner Mist :-(! Also hat Bruce uns eingepackt und uns wieder mitgenommen zu sich, da wir ja darauf warten mussten, dass unser Auto wieder fahrbereit ist. Den restlichen Samstag haben wir dann einfach nur ganz gemütliche Tage auf dem Sofa bei Bruce verbracht und uns echt ein bisschen drüber geärgert, dass unser Auto mal wieder kaputt war und unsere Weiterreise verzögert wird.
    Am Sonntag waren wir alle zusammen im Kino in Barthurst in "Lone Survivor" und am Montag haben wir dann mittags tatsächlich unser Auto wieder abholen können (die Elektronik war kaputt :-/ ). Dann haben wir uns doch entgültig von Bruce und Louise verabschieden müssen und uns dann wieder auf den Weg gemacht, die Ostküste erkunden.

    Wir sind also um Sydney rum gefahren (da verbringen wir ja eh unsere letzten Tage :-) ) und sind nach Port Macquarie gefahren, ein ziemlich typisches Urlaubsstädtchen. Am nächsten Tag gings dann weiter nach Coffs Harbour, wo es wahnsinnig viele Bananenplantagen gibt und eine riesen Banane ;-) (die auch die Hauptattraktion hier ist :) ). Danach waren wir in Byron Bay, Surfers Paradise und sind um Brisbane rum gefahren, hier wollen wir auf dem Runterweg wieder halt machen.

    Nächster Stop war Bundaberg, dort gibts den Mon Repos Beach an dem Schildkröten Eier legen und die Schlüpfzeit ist von Januar bis März. Dort sind wir dann abends hingefahren, da die kleinen meistens nachts schlüpfen. Es waren wahnsinnig viele Leute da und wir wurden in 5 Gruppen aufgeteilt - wir waren natürlich in Gruppe 5. Die ersten 3 Gruppen wurden ziemlich schnell von den zuständigen Rangern abgeholt und wir mussten warten und warten und warten. Nach 4 Std gegen 23 Uhr wurde dann endlich unsere Gruppe aufgerufen, nur leider erzählte uns der Ranger dann, dass alle Nester bereits geschlüpft seien und wir mit ihm aber jetzt zu einem der "älteren" Nester gehen um dort die Nachsorge zu machen. Er hat dann angefangen das Nest mit den Eierschalen auszuheben und wir hatten doch noch ein bisschen Glück. Von 108 Eiern hatten es 4 nicht alleine geschafft und waren im Nest zurück geblieben. Wir durften dann 3 von den kleinen auf ihrem Weg ins Meer begleiten - wirklich eine tolle Erfahrung (das vierte war zu schwach und wurde vom Ranger mitgenommen)!

    Am Samstag haben wir dann die Weiterreise Richtung Norden angetreten, schließlich wollten wir ans Great Barrier Reef und die Whitsunday Islands sehen. Dabei haben wir dann aber in der Früh erfahren, dass ein Cyclone von Cairns ab runterwärts wandert. Wir sind dann erst einmal bis Rockhampton gefahren und haben uns dort im Internet nochmal richtig informiert. Schwierige Entscheidung...es war für die nächsten 4 Tage nur Regen gemeldet und die Windgeschwindigkeiten sollten bis zu 50 kmh gehen. Wir haben also erst einmal eine Nacht drüber geschlafen und uns am nächsten morgen aber dann dafür entschieden, wieder zurück nach Brisbane zu fahren. Wir haben einfach nicht mehr soviel Zeit und das Auto wolle wir ja auch noch verkaufen.
    Bei Rockhampton sind wir dann noch in die Capricorn Caves gegangen und haben eine Höhlentour mitgemacht. Dabei haben wir dann zwei Deutsche getroffen, die grade aus dem Norden kamen und unsere Vermutung dann bestätigt haben - Wetter gar nicht gut und alle Touren fürs erste abgesagt.

    Damit wir aber wenigstens das Great Barrier Reef gesehen haben sind wir bei Rockhampton am den Strand gefahren, wir glauben die Bilder erklären alles :-)...es war wirklich kein schönes Wetter!

    Den Weg nach Brisbane zurück sind wir dann im Landesinneren gefahren, da an der Küste ziemlich viele Baustellen sind und haben nochmal das australische Hinterland und die Einsamkeit da etwas genossen.

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  • 17Mar 2014

    21 Brisbane 17.03.2014 Australien —

    Brisbane, Australien

    Beschreibung

    10.3. - 17.3.
    In Brisbane angekommen, haben wir uns erstmal eine Campingplatz gesucht. Klar, man muss aufs Geld schauen, also auf den günstigsten, den wir im Internet gefunden haben. Dort haben wir uns dann eingebucht und wurden dann schon komisch angeschaut (wohlgemerkt, nur Asiaten im Office) - als wir dann zu dem uns zugewiesenen Platz gefahren sind haben wir auch ein bisschen verstanden warum...alles "etwas" runtergekommen und das andere Leute als die Dauercamper hier sind, passiert wohl auch nur selten.
    Sind dann am Dienstag in die Innenstadt gefahren und haben uns dort etwas umgesehen und waren bummeln :-).
    Zurück auf dem Campingplatz mussten wir dann feststellen, dass der "Security" seine Runden mit einem Baseballschläger läuft - er wollte uns noch versichern, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, dass ist nunmal so auf einem Campingplatz mit 200 Leuten O_O...wir hatten in Bremer Bay 500 Leute auf dem Platz und keinen Security mit Baseballschläger. Das war dann mehr als Grund genug (wohl eher das i-Tüpfelchen) am Mittwoch umzuziehen, auf einen schöneren Campingplatz. Den Tag haben wir dann im Outletcenter am Airport verbracht und so manches Schnäppchen gemacht :-D.

    Donnerstag sind wir dann abends in die Innenstadt gefahren und wollten einfach mal wieder ein Bier trinken gehen. Zuerst waren wir an der Riverside im Pig'n Wisthle und haben uns eine wirklich sehr leckere Pizza gegönnt und sind dann weiter gezogen in einen Club mit Latino live Music. Den Freitag haben wir dann eher ruhig verbracht und sind Samstags wieder losgezogen, St. Patricks Day ist und da hier ziemlich viele Iren sind, wird das kräftig gefeiert und wir sind natürlich im Pub hängen geblieben bei irischer live Musik :-).
    Sonntags habem wir unseren Campingplatz dann verlassen und uns mit Jodie und Russ getroffen (also unseren ehemaligen Arbeitskollegen aus Bremer Bay) und sind mit den beiden zusammen an die Sunshine Coast gefahren. Dort waren wir dann ab nachmittags bis abends bei Freunden von den beiden, hatten ein sehr leckeres BBQ und unheimlich viel zu lachen :-).

    Jaaa und heute, also Montag sind wir auf dem Weg nach Sydney unserer Endatation in Australien, werden dort hoffentlich bald unser Auto verkaufen können und am 28.3. gehts dann weiter nach Auckland/Neuseeland...

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  • 18Mar 2014

    22 Sydney 18.03.2014 Australien —

    Sydney, Australien

    Beschreibung

    18.3. - 28.3.2014

    Dienstag Vormittag sind wir in Sydney angekommen und hatten uns gleich am Mittag noch mit zwei deutschen Jungs getroffen, die Interesse an unserem Auto hatten und die Nacht haben wir dann etwas außerhalb auf einem Campingplatz verbracht. Am Mittwoch gings dann weiter mit Auto Besichtigungen umd danach haben wir aber beschlossen, uns in ein Hostel in der Stadt einzubuchen. So ganz nahe in der Stadt wars dann doch nicht (wohl aufgrund mangelnder Ortskenntnisse) und wir mussten immer Bus fahren und noch dazu waren weder die Hostel Mitbewohner besonders "nett" noch der Zustand des Hostels selber. Wir waren in einem Vierbettzimmer mit einem französischen Mädel und einem marokkanischen Typen, hatten weder Schließfächer noch Spinde noch konnte man die Zimmertüre abschließen - also mussten wir jeden Tag alles was wir an Wertsachen hatten mitnehmen, das man an einer Tür klopft bevor man reinkommt war auch ein Fremdwort und nachts um 3 ins Zimmer zu platzen war anscheinend normal...den Zustand von Badezimmer und Küche lassen wir hier mal lieber aus :-/, man möchte hier definitv nicht bleiben!

    Donnerstag morgen waren wir dann mit einem französischen Pärchen getroffen umd die waren relativ schnell begeistert vom Auto. Unser Auto hat sich auch wirklich gut geschlagen, er hatte nämlich immer wieder Probleme anzuspringen (also nur, wenn Sophie und Tina drin saßen) - aber bei den Probefahrten mit den beiden und dem Mechaniker lief alles perfekt. Wir waren soooooo froh!
    Die beiden haben sich dann tatsächlich entschlossen, dass Auto zu kaufen und zwar ohne wenn und aber oder weitere Verhandlungen. Wir haben uns also für abends verabredet und ihnen das Auto nach Manly gefahren, wahnsinn was sich alles so ansammelt in der Zeit, es war echt irre viel zu sortieren und auszuräumen und dann immer die Entscheidungen Ja oder Nein ;) . Wir haben das Autochen also nach Manly gebracht und eine schnelle Autoübergabe gemacht und sind dann so schnell wir konnten um die nächste Kurve - nicht das sich die beiden was anderes überlegen. Am Freitag haben wir uns dann mit Tim getroffen (den Sophia vor 4 Jahren in München kennengelernt hat), der hat uns dann die Strände rund um Manly gezeigt. Samstag waren wir einfach ein bisschen Sydney unterwegs und Sonntag waren wir wieder mit Tim in Manly verabredet, der hat da nämlich deutsche Freunde (Jörg und Frank), die vor Jahren hierher ausgewandert sind. Wir waren dann zusamme am Shelly Beach schnorcheln, haben riesige Fische und einen wirklich großen Rochen gesehen (das sich ab und an Haie in die Bucht verirren haben uns alle lieber verschwiegen ;) ), Jörg hat eine Wohnung direkt am Strand mit einer wahnsinns Aussicht in der wir abends dann zusammen ein richtig leckeres BBQ hatten.
    Auf der Heimfahrt mit der Fähre hatten wir dann die Skyline auf das Opernhaus und die Harbour Bridge bei Nacht - war schon sehr schön.
    Allerdings muss man schon sagen, dass das Operhaus in Echt nur halb so beeindruckend ist...viel Fotomontage auf den Bildern und so ;-).

    Montag waren wir dann mit unseren Behördengängen beschäftigt, wir müssen ja das Konto wieder auflösen, die Steuer beantragen,... viel zu tun also. Dienstag haben wir uns wieder abends mit Tim getroffen und sind zusammen auf einen Salsa Abend gegangen, was wirklich sehr lustig war.
    Mittwoch waren wir dann eher etwas kaputt von der langen Nacht davor und sind nachmittags nur ins Sealife gegangen - schon was anderes hier und da waren sogar Seekühe :-)!
    Den Donnerstag haben wir dann wieder eher organisatorisch verbracht, haben ein Paket mit ein paar Sachen nach Hause geschickt, damit wir nicht alles weiter rumtragen müssen (mei war das teuer...) , der Rucksack musste wieder bepackt werden, Hostels und Auto mit Schlafplatz für Neuseeland gebucht werden,... morgen früh geht der Flieger nach Neuseeland :-)!

    Der letzte abend in Australien also, nach 8 wirklich tollen Monaten hier...

    Wir melden uns dann wieder aus Neuseeland :-)

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  • 28Mar 2014

    23 Auckland - North Island 28.03.2014 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    8.3. - 05.04.
    Sind heute in Auckland angekommen und haben nach einigem hin und her dann auch den richtigen bus zum hostel gefunden :-)
    das wiederum is echt nett, viele nette leute, sauber und gepflegt, eher familiär und das personal ist auch richtig freundlich. Haben dann auch endlich ein auto gefunden und können morgen schon los, die nordinsel erkunden. Mal schauen was uns erwartet!!

    Samstag nachmittag gings dann los, richtung nord nord neuseeland :-) also nördlich von auckland richtung bay of islands. Zuerst mal sind wir- wie abzusehen war- auf ne mautstrasse aufgefahren und mussten uns da erstmal zurecht finden, wie das denn eigentlich funktioniert. Einfacher als in oz, fährt man hier, wie auch bei uns, einfach an der tanke runter und zahlt sein ticket ! Klingt einfach, is auch so!
    Weiter gings in den norden. Gegen späten Nachmittag sind wir dann an der bay of islands angekommen, wo es mehr als 140 kleine inseln gibt, was insgesamt natürlich ein super schönes bild ergibt.
    Aus zeitmangel mussten wir gleich weiter und sind wieder Richtung auckland gefahren um uns erstmal nen schlafplatz zu suchen. Gar nicht so einfach hier in Neuseeland. . Mit free campen is da nicht viel. Letzten endes haben wir dann doch noch nen platz ergattert und unsre erste nacht in Neuseeland verbracht..am nächsten morgen gings weiter Richtung kauri Bäume, die sind schon der hammer, der größte hat einen umfang von über 16 metern und is riesen groß. Nachdem wir hier im wald umher geirrt sind sind wir wieder an auckland vorbei gefahren, runter ins wunderschöne coromandel. Dort haben wir ne Nacht verbracht, um uns am montag dann den hot water beach anzusehen. Das ganze spektakel is wirklich interessant, da dort unter dem sand heisse quellen sind, was die besucher dazu veranlasst, Löcher zu buddeln und sich somit nen eigenen spa pool zu schaffen. Das wasser wird dort dann bis zu 65 Grad heiss und man kann mal richtig entspannen :-) ohne Schaufel ausgerüstet, haben wir uns unser Loch per hand gebuddelt :-)
    Zurück am Auto, habe wir erstmal festgestellt, dass wir nen strafzettel kassiert hatten. Das schild war aber auch echt mega klein, das haben wir glatt übersehen. Naja...
    Danach gings zur cathedral cove, ein wunderschöner strandabschnitt, zu dem man allerdings erstmal 40 minuten laufen muss. Bei 30 grad in der sonne nicht soooo easy.. wir haben allerdings überlebt und wurden mit einem wirklich wundervollen strand entlohnt.
    Leider konnten wir den nicht so richtig genießen, leiden ja permanent unter zeitdruck. Gesagt getan, zurück zum auto und weiter Richtung matamata. Das ist der ort, wo die legendäre herr der ringe triologie und der hobbit gedreht wurden. Abends haben wir dann erstmal im pool gechillt um am nächsten morgen frisch und ausgeruht sn unsrer tour nach mittelerde teilnehmen zu können :-) ich (tina) war furchtbar aufgeregt und konnte die abfahrt kaum erwarten!! Unsre fahrt dorthin wurde dann von unsrem busfahrer (dingolf, und angeblich der jüngere bruder von gandalf) extrem amüsant gestaltet. Im hobbitdorf angekommen, gabs kein halten mehr. Unsre gruppe bestand aus (wie solls anders sein) 9 deutschen und ein paar canadiern, australiern und Holländern :-) wir konnten dann das ganze filmset begutachten und wurden über einige Hintergründe des filmdrehs aufgeklärt, was natürlich extrem interessant war!!! Ich war ja schon fast ein wenig traurig, als wir gehen mussten..
    Als nächstes gings dann nach roturua, dort haben wir übernachtet und wollten uns einen angenehmen abend machen, genau so lange bis wir bemerkt haben, dass das Licht in unsrem auto nicht mehr geht. Hobbymechaniker tina hat das problem sofort erkannt, die batterie war leer. .da hat wohl einer das Licht angelassen...an dieser stelle wollen wir keine namen nennen :-)
    Nun gut, es gibt schlimmeres, haben ja vorsorglich noch ein Überbrückungskabel bekommen!
    Haben dann erstmal die Nachbarn angequatscht, links von uns ein schweitzer paar mit zwei kindern, der mann keine ahnung wie man ein auto überbrückt, aber hilfsbereit! Rechts von uns, ein belgisches Pärchen, der mann--> keine ahnung wie man ein Auto überbrückt!
    Wie solls anders sein, wir frauen haben das auto natürlich zum laufen gebracht :-) Männer. ..
    Nachdem das problem erledigt war, konnten wir auch endlich beruhigt schlafen gehen..
    Am nächsten morgen sind wir richtung taupo gefahren, in eine aktive vulkangegend und sind dort wandern gegangen. Der absolute Hammer! Die landschaft ist grandios und die Ausblicke atemberaubend! Hier zeigt sich der norden Neuseelands wirklich von seiner besten seite! Von unzähligen kratern über bunte seen ist hier alles dabei. Man weiß gar nicht wo man zuerst hinsehen soll!
    Gegen abend sind wir dann weiter gefahren richtung tongariro Nationalpark und sind hier nun erstmal auf einem Campingplatz eingekehrt. Morgen früh geht's dann ein bisschen in den park, vulkane kucken und dann müssen wir uns auch leider schon wieder an den Rückweg machen, da wir am freitag das auto abgeben müssen und es am samstag bereits nach christchurch geht. Bis dahin :-)

    Jaaaa, Donnerstag - der Tag den wir dann wohl doch gern streichen würden...nix hat so geklappt oder auch nur ansatzweise wie wir wollten. Wir sind morgens von dem Campingplatz losgefahren und in den Nationalpark gefahren um eben Vulkane kucken zu gehen...je weiter wir allerdings Richtung oder in den Nationalpark rei gefahren sind, desto schlechter wurde das Wetter :-/.
    An dem Infozentrum angekommen haben wir dann überlegt und überlegt - es war leider so eblig und wolkig, dass man von unten nicht mal sehen konnte, dass wor vor Vulkanen stehen.
    Wir haben dann also mal nachgefragt und es wurde uns bestätigt - Wetter heute miserabel um irgendwas zu sehen. Schwer enttäuscht sind wir dann also weitergefahren zu unserem Notfallplan - den Waitomo Caves. Dort sind wir gegdn 15 Uhr angekommen um dort gesagt zu bekommen, dass die letzte (für uns interessante) Tour scbon unterwegs sei, aber wir könnten in die Glowworm cave (für 50 $ !!! - die sind ja verrückt!).
    Ja, wir standen also och mebr enttäuscht auf dem Parkplatz und haben dann beschlossen langsam den Rückweg nach Auckland anzutreten - also los gehts, bzw genau ca 500 m um dann unfreiwillig stehen bleiben zu müssen. Durch Glück hat die aufmerksame Fahrerin festgestellt, dass die Kühlerwassertemperatur sich rasant in den roten Bereich gehoben bat. Also sofortiger stop mit kühlerproblemen ist ja schließlich nicht zu scherzen. Kurz nachgeschaut - Kühlerwasser lee, sehr blöd, dass darf man na nur aufschrauben und nachfüllen, wenn der Motor kalt ist. Also haben wir ( weil niemand so freundlich war anzuhalten >_<... das auto alleine von der Straße geschoben und gewartet, dass wir wasser nachfüllen können. Nur wieviel kommt da rein (?)...keinr Ahnung, wir habens erst m auf gut Glück gemacht (leider war an dem Tank nicht sicbtbar, wieviel drin ist oder rein muss). Nach dem das also erledigt war sind wir wieder los...diesesmal nen ganzen Kilometer - dann stieg die Temperatur wieder...also fahren war irgendwie nicht drin. An dem Rastplatz, haben wir dann erst mal nach Hilfe gefragt, aber die nette Dame wusste auch nicht mehr als wir...irgenwann kam denn ein sehr freundlicher Mechaniker dazu um nach kurzem nachschauen festzustellen, wir sollten lieber nicht mehr fahren, mit der Kühlung stimmt was nicht.
    Also haben wir bei Wicked angerufen - der angeblich achso freundlichen und blablabla Hilfe...geglaubt hat der uns erst mal nicht wirklich und nach einer knappen Stunde rum telefonieren, haben wir dann einen Abschleppdienst bis zum nächsten Campingplatz bekommen. Jemand schon mal mit dem Abschleppwagen in einen Campingplatz eingefahren :-) - sieht etwas seltsam aus ;-)...
    Wir bekamen dann noch die Anweisung, das Auto am nächsten Tag in die Werkstatt zu bringen (fahrend!), da die ja nur ein kleines Stück weg ist und naja - nur auf denen ihre Verantwortung. Den Abend haben wir dann in einer kleinen Bar mit ein oder zwei Bier beendet um am nächsten Tag das Auto möglichst früh in die Werkstatt zu bringen.
    Ja, wir waren wach und da, der Mechaniker auch - nur der Typ von Wicked, der sein ok geben muss ist erst ab 9 im Büro...vielen Dank aber auch.
    Also gabs für uns erst mal Frühstück nebenan im Café und der Mechaniker hat alles mit wicked geklärt. Das Auto sollte repariert werden und zwar nicht auf unsere Kosten. Haben die 2 1/2 Std dann in der Bibliothek verbracht um eben den Blog zu schreiben und Bilder zu laden.
    Mittags konnten wir dann auch tatsächlich wieder losfahren, allerdings mussten wir einen "kleinen" Umweg über Thames fahren, um unseren Strafzettel wegen parken ohne parkschein (wir haben das schild echt nicht gesehen...) zu zahlen.
    in Auckland angekommen haben wir also kurz unser Gepäck ins hostel gebracht, das Auto sauber gemacht und dann endlich abgegeben - wir sind wirklich bedient von Autos und würden nicht mal mehr eines geschenkt haben wollen ;-).

    Die Nacht im Hostel, direkt über der Disco war dann auch eher weniger erholsam und Samstag morgen gings dann auch wieder zum Flughafen - auf nach Christchurch, der Sonne entgegen!

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  • 05Apr 2014

    24 Christchurch - auf dem Weg in die Sonne 05.04.2014 Neuseeland —

    Christchurch Central, Christchurch, Neuseeland

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    Angekommen in Christchurch - es ist kalt und nass und leider echt nicht sehr schön hier...morgen gehts weiter auf die Fijis :- D

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  • 06Apr 2014

    25 It's Fiji Time - Bula :-) 06.04.2014

     

    Beschreibung

    6.4. - 13.4.2014

    Hallo ihr lieben :-),
    Angekommen auf den Fijis - das Motto hier ist relativ einfach :-) "it's Fiji Time, relax!"

    Wir hatten uns den Bula-Combo-Pass für die kommende Woche auf den Yasawa Islands gebucht, inklusive sind alle Schifffahrten und die Unterkünfte mit 3 Mahlzeiten am Tag - wir haben allerdings nur eine Coconut, also die günstigste Art hier unter zu kommen, können aber alles dazu buchen, was wir wollen.

    Am Sonntag sind wir auf der Hauptinsel in Nadi gelandet. Wetter super, am Flughafen mussten wir dann erst mal "kurz" (so ca ne std) auf unseren Bus zum Hostel warten -wir dachten schon, man hat uns vergessen...
    Dort angekommen haben wir dann ein ganz schönes Vierbettzimmer mit zwei anderen Mädels bezogen und sind dann ins Restaurant direkt am Strand haben uns mit ein paar anderen Deutschen und einer Österreicherin zusammen gesetzt und nen ganz lustigen Abend zusammen verbracht.

    Am nächsten Tag (also Montag) gings dann frühs um kurz nach 7 mit dem Bus zum Hafen. Dort angekommen mussten wir unsere Voucher in den Bula-Combo-Pass tauschen und uns entscheiden, auf welche Insel wir denn wollen, wir haben uns dann entschieden, von ganz oben nach unten zu "hoppen", so können wir uns alle Insel im vorbeifahren schon mal anschauen und da wo es uns gefallen hat auf dem Rückweg wieder hin - wir haben ja nur eine Woche Zeit. Um halb 9 ging die Fähre dann los, knapp 5 Std Fahrt bis Nacula Island an der Blue Lagoon.
    Man wird dann mitten auf dem Meer von dem großen Boot auf kleine Boote verladen (das mit dem Gepäck sieht teils etwas abenteuerlich aus) und dann zum jeweiligen Resort gebracht. Dort stehen dann die Fiji Einwohner mit Gitarre und Ukulele am Strand und singen ein Lied für jeden der neu ankommt und man wird mit lautem Bula (dass ist das Wort für so ziemlich alles hier 'hallo, danke, bitte,...') begrüßt.
    Wir hatten uns ins Safe Landing Resort eingebucht, ganz einfach im Mehrbettzimmer (mit 4 anderen), die Bure (so heißen die Bungalows hier) war direkt am Strand und wir hatten einen tollen Blick aif den Strand und die Hängematten direkt vor der Türe :-).

    Die Fiji Einwohner sind wirklich sehr freundlich und so haben wir die Chefin vom Resort gleich mal Big Mama getauft ;-)....auch die Leute, die mit uns im Resort sind, waren total nett und so haben wir uns gleich mit zwei Mädels aus Barcelona und zwei anderen Mädels aus Dänemark angefreundet. Wir hatten riesigen Hunger, als wir ankamen und waren wirklich sehr gespannt, was es denn auf den Fijis so zu essen gibt. Es gibt hier sehr viel mit Kartoffeln, Kürbis und Karotten meist in einer Art Currysoße und Reis..., naja naja - man ist ja bekanntlich (fast alles) wenn man Hunger hat, aber wirklich gut wars nicht und Tina ist ja eh der "!größte!" Reis Fan und als es zum Abendessen dann fast wieder das gleiche (nur diesmal mit Lammfleisch, Knochen und Knorpeln :-/ - was echt mal gar nicht gut war) gab, war das schon echt naja.
    Die Spanierinnen haben uns aber dann erklärt, dass überall anders das Essen wesentlich besser und etwas abwechslungsreicher ist. Im Safe Landing Resort haben wir die meiste Zeit am Strand oder in der Hängematte verbracht und Dienstag einen Schnorchelausflug an den 'White sandy beach' von der blauen Lagune gemacht. Leider absolut unorganisiert, es waren nur eine der Spanierinnen, Tina und ich dabei und unser "Guide" ist mit uns losgefahren und wollte uns dann einfach "irgendwo" mit den Worten aussetzen, dass wir hier schnorcheln können - wenn wir wollen (?!)...auf die Frage, ob es hier denn Haie gibt, meinte er erst das manchmal schon welche da seien, als er unsere entsetzten Gesichter gesehen hat, hat er uns dann versucht zu erklären, dass heute bestimmt keiner da sei (äußerst vertrauenswürdig also!). Irgendwann hat er uns dann zu einer Stelle gefahren, an der andere Boote und Leute zum schnorcheln waren, dass wir uns doch mal ins Wasser gewagt haben. Es war schon wirklich schön, und es gibt unheimlich viele bunte Fische, aber man sieht doch leider, dass die Korallenriffe sehr kaputt sind. Um die Fische anzulocken hat der Guide dann immer wieder Brot ins Wasser geworfen - ziemlich nah an uns, so das einer der Fische (gott sei dank kein großer) Sophias Finger mit dem Brotstück verwechselt hat ;-)...
    Abends werden nach dem Essen dann meist Spiele gespielt, was schon auch ziemlich lustig, manchmal doch etwas peinlich ist, wenn man mit einer Gurke zwischen den Oberschenkeln Wettrennen macht,...
    Am Mittwoch Vormittag haben wir dann bei den Free Activities mitgemacht - selbst Schmuck machen. Man hat die Auswahl zwischen einem Armreif oder einem Ring aus Kokosnuss. Nachdem die Versuche, eine Armreif zu machen leider irgendwie nicht geklappt haben (zu groß oder zu klein) haben wir uns einen Ring gemacht und somit unser eigenes kleines Fiji Andenken :-).
    Zum Abschied haben wir am Mittwoch Mittag dann ein Lied gesungen bekommen, von allen die im Resort arbeiten - war schon wirklich schön :-). Und dann gings weiter auf Nanuya Balavu ins Mantaray Island Resort.

    Dort wurden wir wieder am Strand mit Gesang, Gitarre, Ukulele und einem lauten "Bula" begrüßt, wir müssen hier zwar etwas drauf zahlen, weil es mehr als eine Coconut ist, aber es ist echt schön hier (auch wenn wir hier in einem 32 Bettdorm schlafen und die Toiletten/Duschen einen kleine Fußmarsch weg sind).
    Auf dem Boot haben wir gleich noch Ines aus Köln kennengelernt, mit der wir hier grade so die Zeit verbringen.
    Außerdem werden hier Schnorcheltouren mit Mantarochen angeboten und das wollen wir natürlich ausprobieren, nur leider scheinen grade keine hier zu sein...wir müssen also warten - aber vielleicht haben wir ja Glück, dass wir diese Riesen live sehen können.
    Über das Wetter lässt sich leider auch nicht soviel gutes berichten, seit gestern abend ziehen hier dicke Wolken vorbei die immer wieder ein Gewitter mit sich bringen :-/, wir hoffen das bessert sich noch. Das Essen hier allerdings wesentlich besser als im letzten Resort und jetzt genießen wir halt einfach unsere Fiji Zeit und melden uns so bald wie möglich wieder.

    Der Donnerstag war dann total verregnet und wir haben eigentlich den ganzen Tag im Bett verbracht - supet Wetter also für die Fijis ;-).
    Am Freitag hatte sich das ganze dann Gott sei Dank verzogen und wir hatten traumhaftes Wetter. Leider kamen keine Mantarochen mehr vorbei, was wir echt traurig finden :-(.

    Gegen mittag wurden wir dann wieder mit dem Boot abgeholt und sind zur South Sea Island gefahren - eine Fiji Insel wie man sie von Bildern kennt :-), ein kleiner Sandhaufen mit vielen Palmen und einfach paradiesisch schön. Hier hatten wir uns für die zwei letzten Nächte eingebucht. Ines, die wor auf Mantaray schon kennengelernt hatten, hat uns begleitet. Alles hier ist wiedermal sehr einfach aber trotzdem schön. Wir wohnen in einem wiedermal großen Dorm mit 20 anderen (hauptsächlich Engländer) und haben jetzt beschlossen, dass wir keine Lust mehr auf riesige Mehrbettzimmer haben, Privatsphäre ist hier halt gleich null.
    Den Freitag abend haben wir dann mit Ines und Christian (schon wieder ein Deutscher ;-) ) verbracht - auserdem sind wir eine runde um die Insel gelaufen, was ganze 8 Minuten gedauert hat :-) - vielleicht könnt ihr euch jetzt besser vorstellen, wie klein die Insel ist.
    Samstag morgen musste die beiden uns dann leider verlassen, ihre Tour ging weiter.
    Wir haben dann den ganzen Tag in den Liegestühlen am Strand gelegen und haben versucht uns in badewannenwarmen Meerwasser abzukühlen und einfach nur den Blick auf das Meer und die anderen Inseln genossen.
    An dem Abend gabs Dinner an einer riesigen Tafel direkt am Strand mit Fackeln und Kerzen (eine der Engländerinnen hatte Geburtstag) und danach eine riesen Party.

    Heute, Sonntag liegen wir noch ein bisschen auf unserer kleinen Insel, fahren mittags aber zurück nach Nadi ins Hostel (wir müssen dringend Wäsche waschen!) und morgen früh um 9 Uhr geht unser Flieger dann weiter nach Hongkong - wir sind gespannt, was uns da so alles erwartet.
    Die Woche hier ist aber irre schnell vergangen - war aber auch sehr schön!

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  • 14Apr 2014

    26 Hongkong 14.04.2014 Hong Kong —

    Hong Kong, Hong Kong

    Beschreibung

    Nach 10 stunden unruhigem flug sind wir endlich in hongkong gelandet und haben uns relativ schnell zurecht gefunden, zumindest was das verkehrsnetz angeht :-) mit dem bus gings dann 50 minuten in die stadt, wo wir nach viel staunen uber die wohnhäuser dann in unsrem 'hotel' ankamen. Wie sich raus stellte, wohnen wir in einer schuhschachtel. 1,70 x 2,00 meter, reicht genau für ein hochbett und unsre rucksäcke .. aber wir müssen ja auch noch rein...nun gut, mit quetschen geht alles.. allzu viel zeit werden wir dort eh nicht verbringen. Vollkommen fertig sind wir dann aber erstmal ins bett. Die folgenden tage haben wir mit herumrennen in der stadt verbracht, von a nach b und wieder zurück. Nebenher waren wir etwas shoppen, da es hier nach 9 endlosen monaten endlich wieder einen h&m gibt und das ganze auch noch ohne Mehrwertsteuer :-) wer würde da nicht einkaufen :-)
    insgesamt betrachtet ist hongkong der hammer und einen besuch wert. Die skyline scheint nirgendwo anzufangen, geschweige denn aufzuhören, die lichter und lasershows sind grandios und den vorsprung in sachen technik merkt man überall. Hightechh wo man hinschaut. Faszinierend ja auf jeden fall, aber auch laut, dreckig, hektisch und gegensätzlich..
    von ganz arm bis stinkreich gibts alles, die Wohnblocks sind mehr als heruntergekommen und die leute scheinen hier wirklich zum teil auf engstem raum zusammen zu leben. Grünflächen gibt es kaum, eher noch auf hongkong island. Die stadt pulsiert tatsächlich. . Und wer immer sagt, new York wäre die stadt, die niemals schläft, der war wohl nie in hongkong..
    alles in allem sind wir aber nun froh morgen weiter zu fliegen und uns noch ein paar ruhige wochen in malaysia und thailand machen zu können bevor es dann langsam aber sicher nach hause geht.

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  • 20Apr 2014

    27 Kuala Lumpur - Malaysia 20.04.2014 Malaysia —

    Hospital Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia

    Beschreibung

    19.4. - 26.4.

    Wir sind Samstag abend nach einem wirklich etwas unangenehmen und ruckeligen Flug in Kuala Lumpur gelandet. Hier hatten wir uns fur die nächsten 3 Tage ins Hotel Maya, direkt gegenüber der Twin towers eingebucht - ein riesiges Zimmer ganz für uns allein und kein vergleich mehr zu unserer Abstellkammer in Hongkong. In Kuala Lumpur geht es bunt gemischt zu, ein großer Anteil Moslems, aber auch viele Inder, Thais oder Chinesen,... - jedenfalls vieeeel freundlicher als die Einwohner von Hongkong. Die Twin Towers sehen nachts auch wirklich wahnsinn aus!
    Die Tage in KL haben wir eher etwas relax verbracht, mit ausschlafen, quer durch die Stadt bummeln, Hotelterrasse genießen, ...

    Am Dienstag gings dann abends weiter mit dem Nachtzug nach Langkawi (im Norden Malaysias an der thailändischen Grenze). Die Nacht war fürchterlich unbequem, eng, kalt und schrecklich laut und fast haben wir unsere Station zum ausstiegen verpasst, aber Mittwoch morgen waren wir dann in Aura. Mit dem Taxi gings zum Hafen und von dort aus noch ca 1 1/2 Bootsstunden bis Langkawi. Dort haben wir uns in ein kleines Hotel eingebucht und uns sehr über die Klimaanlage gefreut - es war mehr als drückend und heiß.
    Langkawi selbst hat uns nicht so sonderlich gefallen, haben uns einen Tag einen Roller gemietet und sind ein bisschen rumgefahren, aber nein - kein wirkliches Paradies.

    Samstag morgen wurden wir dann abgeholt (von dem schlechtesten Autofahrer überhaupt - aber wir sind heil angekommen!) um zum Hafen zu kommen. Von dort aus gings dann mit dem Boot nach Koh Lipe. Wir hatten nur einen unserer Rucksäcke (in dem gott sei dank nicht wichtigs drin war), bei einem Malaysier der unsere Tour begleitet hat auf den Trolli gestellt. Dieser hat dan allerdings das Boot verpasst, was uns allerdings erst aufgefallen ist, als wir schon unterwegs waren. Ziemlich blöd natürlich... auf Koh Lipe angekommen, mussten wir erst mal alles mit der Immigration klären und haben uns dann auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht.
    Unser Rucksack war weiterhin vermisst - aber er hatte uns ausrichten lassen, dass er mit dem Boot um 2:30 nachkommt. Wir haben also gewartet und gewartet, sind derweil fast die ganze Insel abgelaufen auf der suche nach einer schöneren und billigeren Unterkunft umd gegen halb 6 haben wir dann Gott sei Dank und endlich unseren Rucksack zurück bekommen (mit mehrfacher Entschuldigung) - schon ein blödes Gefühl, wenn einem ausgerechnet bei der Grenzüberquerung Malaysia/Thailand ein Gepäckstück abhanden kommt.
    Sonntag morgen sind wir dann in eine kleine Anlage mit nur 5 Bungalows umgezogen, typisch thailändisch und im Garten hinter einem Café. Werden jetzt hier einfach nur ein paar tage relaxen und dann mal sehen, wo es weiter hin geht!
    Nur die stechmücken machen uns das Leben hier wirklich etwas schwer...

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  • 26Apr 2014

    28 Thailand 26.04.2014 Thailand —

    Si Phraya, Bangkok, Thailand

    Beschreibung

    26.4. - 01.05. Koh Lipe
    nach einer lustigen Bootsfahrt sind wir also wieder in unsrem geliebten Thailand angekommen, dieses mal auf koh lipe, einer wunderschönen kleinen insel.
    Bevor wir uns jedoch auf unterkunfts suche begeben konnten, mussten wir erstmal das ganze organisatorische im immigration center erledigen. Also bei 35 grad im Schatten schön hinten in der schlange anstellen. Nachdem das geschafft war, kam noch ein anderes problem dazu. Unser rucksack war nämlich noch in malaysia, da wir ihn bei unsrem tour guide auf den trolley gepackt hatten, der jedoch widerrum das boot verpasst hat. Nun gut, er sollte mit dem nächsten boot ankommen... ist er aber nicht, das boot ist nämlich ausgefallen
    so langsam haben wir uns dann doch gedanken gemacht und beim zuständigen reise service nachgefragt. Die meinten nur, wir sollen dann später noch mal kommen, vielleicht ist unser Rucksack dann ja da... tolle Aussichten. ..
    nun gut, wir haben uns dann gemütlich aif die suche nach einer Unterkunft für den nächsten tag gemacht und sind zum schluss auch fündig geworden. Wir haben dann nochmal beim reiseservice vorbei gesehen und siehe da, unser rucksack war da. Den haben wir dann erstmal nach hause geschleift und durchsucht..man weiß ja nie.. war aber alles gut!

    Den Bungi den wie uns für 5 Tage gemietet hatten war zwar billig, ABER über das Krabbel- und Viehzeug, dass mit uns noch drin gewohnt hat, lässt sich streiten. Von den Kakerlaken und Stechmücken mal abgesehen hatten wir ne ganze Mäusefamilie im Dach, die auch nachts gerne mal Hinterlassenschaften auf (Gott sei dank nicht in) dem Koffer hinterlassen hat oder nachts ein wildes trara veranstaltet. Weils ja noch nicht alles war, mussten wir noch dazu feststellen, dass unser Dach undicht war - ganz toll bei Monsunregenschauern. Aber nichts desto trotz haben wir ein paar nette Tage auf Koh Lipe verbracht und einfach viel relaxt, gelesen und nix gemacht.

    Am 1.5. gings dann weiter nach Krabi, das Wetter ließ weiterhin zu wünschen übrig und es gab einige Schauer. Wäsche waschen war dringend angesagt, aber in unserem Hotel wäre das wahnsinnig teuer geworden, also haben wir am nächsten morgen alles eingepackt und haben die öffentlichen Waschmaschinen Straßenrand benutzt. Für die 1 € doch glatt ein Schnäppchen :-). Nach dem fröhlichen waschen wollten wir mit dem roller an den Ao Nang Beach fahren - alerdings ließ die Beschilderung zu wünschen übrig, so dass wir uns über 30 km verfahren haben. Also haben wir im nirgendwo kurz gehalten, um was zu essen und sind dann mehr als schnell wieder Richtung krabi zurück, es hat nämlich ordentlich angefangen zu Gewittern. Bei regen und im dunklen Roller zu fahren war dann doch eher etwas unlustig, aber wir haben es geschafft, zwar klatschnass, aber wieder zurück in Krabi. Außerdem tut es echt ziemlich weh, wenn man fährt und der regen einem voll entgegen peitscht.
    Am Samstag wollten wir eigentlich einen Pooltag einlegen, aber wie die Tage davor das Wetter machr nicht mit. Langsam befürchten wir leider Vanille nach hause zu kommen.

    Sonntag 4.5. gings dann weiter nach Koh Samui, erst mit dem Taxi, dann der Minibus, dann der große Bus, dann wieder ins Taxi und ab aufs Boot. Umständliches umsteigen halt ;-). Wir sind dann erst gegen abend in Koh Samui angekommen, haben dort ein ganz nettes kleines Beach Resort und wie solls anders sein - jeden Tag regen :-/...
    Es regnet zwar meist nur 1-2 Std am Tag, aber es ist fürchterlich drückend und schwül. Wir haben also die ersten beiden Tage nur am Pool und im Zimmer verbracht und sind dann Dienstag abend mit einem Roller losgefahren, mal ein bisschen umschauen. Beim losfahren kam uns der Roller schon etwas wackelig vor, aber naja hilft ja nix, wenn die sagen alles ist ok. Auf dem Rückweg ists aber dann natürlich passiert - wir hatten hinten einen Platten. Schöner Mist und das nachts um halb 11... also los, wir schieben den Roller halt heim, ist ja nicht mehr weit. Bei den Temperaturen hier, war das allerdings nach kurzer Zeit äußerst schweißtreibenden. Die Thais sind natürlich weiter sehr freundlich, ständig haben alle angehalten und gefragt was los ist. Bis uns einer von den jüngeren dann seinen Roller gegeben hat und gesagt hat er fährt unseren bis zur nächsten Werkstatt - wir standen dan also nachts um halb 12 in einer Thai Werkstatt, der hat uns dem Reifen aber dann flott repariert und für etwas mehr als 4 € wars dann auch ein Schnäppchen und wir konnten wieder weiter fahren. Nur langsam wirds auffällig, dass so gut wie jeder fahrbare untersatz bei uns kaputt geht...

    Mittwoch sind wir dann mit dem Roller bis in die nächste größere Stadt gefahren, waren schön Frühstücken und sind etwas rumgebummelt - allerdings wars wiedermal so unerträglich heiß, wir freuen uns echt langsam auf die 20 C° Zuhause.

    Donnerstag 8.5. haben wir dann ausgeschlafen und einen schönen Pooltag gemacht um uns abends bei einer Massage verwöhnen zu lassen - Entspannung muss ja sein. Nur für mich Sophia wars nicht ganz soooo entspannend, ich hab wohl die kleine Hektikerin erwischt, die am Schluss bei der Gesichtsmassage meinte Tigerbalsam wäre genau das richtige. Leider hat sie wohl vergessen, dass das Zeug ganz schön brennt - was das ganze dann eher etwas unentspannt enden hat lassen, aber naja - ich habs überlebt ;-) und Tina hatte den ganzen abend was zu lachen :-).

    Am Samstag den 10.5. gings dann weiter nach Koh Phangan, wir wollten ja schließlich wenn wir schon da sind auch mal auf die legendäre Fullmoon Party gehen die am 14.5. am Had Rin Beach stattfinden sollte.
    Wir haben uns auf Koh Phangan ein wirklich sehr nettes Resort gegönnt, bzw wir hatten eine Villa direkt am Berghang mit Meerblick und auf Koh Samui - war wirklich sehr schön!
    Die Tage vor der Party haben wir eher entspannt genossen, waren ein bisschen bummeln, sind mit den Rollern rumgeflitzt, haben unseren tollen Pool genossen, Billiard gespielt und uns mit Ela und Marius getroffen (mit Ela hatten wir davor schon Kontakt, da sie alleine unterwegs war und nicht alleine gehen wollte).
    Mit den beiden haben wir uns nämlich zur Fullmoonparty verabredet, zusammen ists ja lustiger :). Am Tag der Party haben wir den fast ganzen Nachmittag damit verbracht uns ein bisschen zu bemalen und künstlerisch echt ganz schön was hinbekommen. Gegen Abend sind wir dann mit dem Taxi zum Had Rin Beach gefahren und haben uns dort mit Ela und Marius im Hostel der beiden getroffen - wos dann schon sehr lustig war und wir noch ein paar Deutsche mehr kennengelernt haben.
    Es hat natürlich nicht lange gedauert, bis wir uns alle (bis auf Tina und ich) verloren haben und überall unterwegs waren - aber wir hatten einen riesen Spaß :) und sind auch erst gegen 6 Uhr morgens ins Bett gefallen.
    Den Donnerstag haben wir dann auch zum auskurieren gebraucht um am Freitag uns auf die letzte große Reise zu begeben, den Weg nach Bangkok.
    Dafür haben wir uns einen VIP Bus gebucht, der sich wirklich rentiert hatte - wir sind weder erfrohren, noch waren wir eingequetscht und haben fast die halbe Nachtfahrt relativ gut geschlafen.
    Gegen 6 Uhr Samstag morgen sind wir dann in Bangkok angekommen und mit dem Taxi erst mal in unser Hotel gefahren - leider war unser Zimmer noch nicht frei, weswegen wir 3 Std in der Hotellobby sitzen mussten. Aber im Zimmer angekommen haben wir uns erst mal ein Frühstück bestellt - der Wahnsinn :)!

    Wir waren fleißig shoppen in den Tagen (schließlich muss man jetzt dann nichts mehr mit sich rumschleppen :) ) und haben die Bars und einfach das Leben noch ein bisschen genossen. Allerdings haben wir dort auch mehr von der kritischen Stimmung wegen der politischen Lage mitbekommen. Das war doch eher etwas unangenehm, da wirklich sehr viel Militär vertreten war (überall waren Militärzelte aufgestellt und bis zum anschlag bewaffnete Soldaten drinnen) und auch nachts Strassensperren errichtet waren, dass selbst unser Taxifahrer probleme hatte uns wieder nach Hause zu bringen.
    Das ganze hatte sich dann so zu gespitzt, dass für den Donnerstag, an dem wir ursprünglich nach Hause fliegen wollten ein Generalstreik angekündigt war - was für uns natürlich ziemlich schlecht war, da es ja sein kann, dass dann auch Flüge gestrichen werden. Es war ein kleines Hin und Her, aber wir haben uns dann kurzfristig Dienstag Nacht dazu entschlossen, nach zu fragen, ob wir unseren Flug umbuchen können. Prompt kam Mittwoch nachmittag um 3 die Antwort von unserem Reisebüro - wir sind umgebucht und fliegen abends um halb 9! Wir hatten also 5 Std Zeit bis zum Abflug - was für ein Stress :)! Wir haben also in windeseile Koffer gepackt, waren eine kurze Runde in der Khao San Road und sind um etwa 17 Uhr ins Taxi gestiegen - ja blöd nur, dass das Militär den Anfahrtsweg zum Flughafen kontrolliert hat, wodurch sich riesige Staus gebildet hatten. Wir sind also um kurz nach 19 Uhr endlich am Flughafen angekommen, konnten gerade noch einchecken und haben doch tatsächlich unseren Flieger noch erwischt - Deutschland, wir kommen wieder :)!
    Es war dann doch etwas schnell und überstürzt für uns, so wirklich haben wir also noch nicht begriffen, dass wir nach Hause fliegen.

    Mit einer knappen Std Verspätung sind wir dann am Donnerstag 22.5. Morgen gegen 8 in München gelandet - die Freude war rieeesig, endlich alle unsere Lieben wieder zu sehen!

    So schnell war es dann vorbei - 318 Tage waren wir unterwegs, zwar kein ganzes Jahr, aber gefühlt fast ein ganzes! Es war irre toll, wir haben wahnsinng viel erlebt, gelernt und vor allem hatten wir jede Menge Spaß!
    Ein dickes Danke, an alle, die uns begleitet haben, für uns da waren, mitgefiebert und gelitten haben - es war eine WAHNSINNS ZEIT und unvergesslich für uns! Wir hoffen, dass die Bilder und Erzählungen euch einen Einblick ins das alles geben konnten, was passiert ist!

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