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Trip Den Kiwis auf der Spur Den Kiwis auf der Spur 08.07.2013   Mein Work-and-Travel Jahr im Land der weißen Wolke! Ein Jahr im Land der... Melanie Bohnen (DE)
Australien Deutschland Neukaledonien Neuseeland Vanuatu Vereinigte Arabische Emirate

Den Kiwis auf der Spur

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Mein Work-and-Travel Jahr im Land der weißen Wolke!

Ein Jahr im Land der Hobbits und Elfen, Zwerge und Trolle.
Reisen zwischen Auenland und Bruchtal, dem Schicksalsberg und den Minen von Moria.

Mal sehen was mir alles so über den Weg läuft:)
Es wird bestimmt ein unvergessliches Jahr - und hoffentlich nur im positivem Sinne!

Aber egal was kommt, ich werde definitiv dieses Jahr in vollen Zügen genießen und so viel wie möglich machen (also auch sowas wie Bungee Jumping, was ich hier nieeeeemals machen würde!!).

Also viel Spaß beim mitverfolgen und Bilder gucken!!:)

Means of Transport
Fahrrad Boot Bus / Truck Auto Zu Fuss Motorrad Flugzeug Zug
  • 01Jul 2013

    1 Gerade noch so zu Hause 01.07.2013 Deutschland —

    Elberfeld-Mitte, W, Deutschland

    Beschreibung

    Bald ist es soweit und es geht nach Neuseeland:)
    Nur noch 7 mal schlafen und dann geht es am 08.07 auch schon los!!
    Zu einem bestimmt richtig tollen und aufregendem Jahr im Land der weißen Wolke:)
    Damit auch alle Leute, die an meinem Jahr "teilnehmen" wollen etwas zum gucken und lesen haben, versuche ich sooft wie möglich irgendwas in diesen Blog zu schreiben - also vorausgesetzt ich habe natürlich Internet:D

    Jetzt ist auch sogut wie alles vorbereitet, es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten.
    Da ich mit einer Organisation nach Neuseeland fahre (Stepin), war es im Vorfeld nicht ganz so stressig, wie es hätte sein können, wenn ich komplett alleine alles hätte organisieren müssen. Mal sehen, ob sie auch vor Ort gut vertreten sind, wenn ich am Mittwoch zum ersten Mal den Fuß auf neuseeländischen Boden setze in Auckland.

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  • 08Jul 2013

    2 Letzten Momente in Deutschland 08.07.2013 Deutschland —

    Düsseldorf-Lohausen, Dusseldorf, Deutschland

    Beschreibung

    Jetzt sind es nur noch ein paar Minuten bevor es losgeht, aber irgendwie bin ich noch gar nicht so wirklich aufgeregt. Also ich freu mich unglaublich, dass es nach so langem Warten endlich nach Neuseeland geht, auch wenn ich praktisch alleine da bin und alles selbstständig machen muss (so was wie kochen und waschen:D das wird definitiv noch ein Abenteuer für sich:D)

    Was ich aber jetzt auf jeden Fall schon weiß, ist, dass ich ein paar sehr wichtige Menschen sehr vermissen werde. So Menschen wie meine Eltern und meinen „kleinen“ Bruder, meine liebsten und besten Freunde und noch viele mehr...
    Mal sehen was noch so zusammen kommt an Dingen, die ich in Neuseeland vermissen werde.


    (Bilder kommen später, wenn ich nicht irgendwo am Flughafe sitze:) )

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  • 09Jul 2013

    3 Die erste Tour geschafft 09.07.2013 Vereinigte Arabische Emirate —

    Al Twar, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

    Beschreibung

    Nach sechs Stunden Flug, bin ich dann auch endlich in Dubai gelandet und ich muss sagen, obwohl es ein Langstreckenflugzeug ist, hat es doch nicht wirklich viel Beinfreiheit. Ich glaub, in dem Flug nach Istanbul hatte ich sogar mehr Platz.

    Aber sonst war der Flug an sich ganz okay. Sogar das Essen war gut und diesmal hab ich auch gar nichts mitgenommen und alles brav aufgegessen (weil ich glaub, ein Jahr das Zeug mit mir rumzuschleppen als Erinnerung, wäre doch vielleicht ein wenig umständlich und nicht sehr schlau).
    Es ist ja auch irgendwie so ein Trend, dass man unbedingt im Flugzeug Tomatensaft trinken muss, aber schmecken tut das nicht so wirklich, da bleib ich lieber bei Wasser und Orangensaft:D

    Jetzt sitz ich hier mit noch einem anderen Mädchen, die für vier Wochen ihren Freund in Auckland besuchen geht und mein Flugzeug geht erst in mehr als zwei Stunden.
    Von den anderen ist auch nichts zu sehen, theoretisch sollten wir ja im gleichen Flughafen sein, aber die jetzt genau stecken – keine Ahnung.
    Eigentlich ein wenig Schade, weil zusammen rumgammeln ist definitiv lustiger und weniger langweilig als alleine oder mehr oder weniger alleine hier zu hocken.
    Wenigstens hab ich aber fast ohne Hilfe das richtige Gate gefunden, zumindest nachdem ich doch recht planlos durch die Gegend gelaufen bin.

    Wegen so einem nettem Menschen, der meinte beim Gang zum Flugzeug umzukippen, sind wir auch ziemlich spät erst aus Dubai abgeflogen.

    Fotos & Videos

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  • 09Jul 2013

    4 13 Stunden sind zuuuuu lang! 09.07.2013 Australien —

    Melbourne Airport, Australien

    Beschreibung

    Also 13 Stunden sind wirklich arg lange, wenn man in einem Flugzeug sitzen muss und nicht all zu viel Platz hat.
    Und nur Filme gucken ist auch nicht das ware so, besonders weil ich nur die Geduld für zwei Stück hatte:D
    Das komische war auch, dass es an dem Tag nur irgendwie 3 oder 4 Stunden hell war und dann war gleich wieder Nacht.
    Das war ein wenig Schade, weil wir dadurch auch Australien nur im Dunkeln "sehen" konnten.
    Aber Sterne hat man sehen können, ich glaub, ich hab sogar den großen Wagen erkannt (der war aber irgendwie falsch herum oder zumindest sah er nicht ganz so aus, wie bei uns).

    Zumindest hatte ich zwei nette Typen neben mir sitzen im Flugzeug, da war das ganze schon deutlich erträglicher, als wenn ich da komische Menschen neben mir gehabt hätte.

    Naja so viel gibt es zu dem Tag nicht zu erzählen, weil im Grunde absolut nichts passiert ist.
    Aber ich bin definitiv froh, dass dieser Flug vorbei ist und nur noch ein knapp 3 stündiger ansteht, also nur noch von Melbourne nach Auckland.
    Und ich freu mich schon sehr endlich Neuseeland zu sehen!

    Fotos & Videos

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  • 10Jul 2013

    5 Ich bin da! 10.07.2013 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Eeeeeeeendlich bin ich da!!
    Der letzte Flug ist auch überstanden und ich bin auch super durch die ganzen Immigration Kontrollen gekommen.
    Das einzig blöde war, dass die meine Wanderschuhe angucken wollten und ich die da rauswühlen musste.
    Raus war im Grunde kein Problem nur wollte das dann nicht mehr so wirklich rein passen:D Aber es hat dann doch funktioniert.

    Mein Gepäck ist sogar auch angekommen:) Bei zwei anderen die auch mit Stepin hier sind, aber in Frankfurt gestartet sind, deren Gepäck ist in Sydney geblieben.
    Mittlerweile haben sie es aber wieder:)

    Gestern (also der Tag an dem wir angekommen sind) ist auch nicht mehr viel passiert. Wir sind mit dem Bus zum Hostel, haben da dann unser Zimmer bekommen (ich teile mir meines mit 4 oder 5 Typen:D) und sind dann einmal kurz zu der Partnerorganisation schräg gegenüber gelaufen, um ein wenig ins Internet zu gehen und schon mal wegen Jobs zu gucken und allem.

    Danach sind wir dann in einen Supermarkt und haben uns ein gigantisches Abendessen geholt, bestehend aus einem trockenen Brötchen und Apfel.

    Das lustige war, dass alle so müde waren, dass sie im sitzen andauernd eingeschlafen sind.
    Deswegen sind wir dann auch schon so gegen 20 Uhr ins Bett gegangen.

    Heute Morgen sind wir dann zusammen an den Hafen gegangen und wir sind uns einig, dass wir nicht mehr lange hier in Auckland bleiben wollen. Es ist zwar ganz nett hier, aber wir wollen doch lieber was anderes sehen.

    Das wars auch schon bis jetzt wieder:)

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  • 12Jul 2013

    6 Probleme oder nicht?! Das wird sich noch zeigen 12.07.2013 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute war der zweite richtige Tag in Auckland und heute war auch diese Oriantation-Veranstaltung sein bei dem Partnerbüro.
    Vorher hab ich, nachdem ich schon wieder ab 6 Uhr nicht mehr schlafen konnte, noch mit meiner Familie geskypte, um ein wenig mit ihnen zu reden und vor allem um sie mal wieder zu sehen. Ich bin ja zwar noch nicht wirklich lange hier, aber trotzdem fand ich es schön, so mehr oder weniger von Angesicht zu Angesicht zu reden.

    Die Veranstaltung sollte um 10 beginnen, deswegen sind wir schon um halb rüber, damit wir noch bei potenziellen Arbeitgebern hätten anrufen können.
    Ich hab es bei einer Nummer versucht (für mehr war nicht Zeit) und sie meinte, soweit ich es verstanden habe, dass man zu denen kommen soll und dann vor Ort nach einer Farm gucken soll, die Arbeiter fürs fruit picking suchen.

    Bei der Orientation sollten wir unsere IRD Nummer bekommen (also unsere Steuernummer) und ein Bankkonto eröffnen – bzw. uns wurden nur Tipps gegeben wie wir das alles machen sollen, aber im Grunde müssen wir uns um alles selber kümmern. Und das ist ein wenig komisch, weil wir alle vier der Meinung waren, dass das schon Stepin erledigt hat und wir praktisch direkt anfangen können zu arbeiten. Ich meine auch bzw. wir alle meinen, dass das auch so immer von Stepin gesagt wurde, sei es bei den verschiedenen Vortreffen oder im Internet oder bei Anrufen bei Stepin. Vielleicht haben wir auch irgendwas falsch verstanden oder falsch interpretiert. Auf jeden Fall waren wir ein wenig geschockt und überwältigt, was wir jetzt noch alles machen müssen bevor wir überhaupt wirklich anfangen können zu arbeiten.
    Denn es gibt so gut wie keinen Arbeitgeber, der einen einstellt bevor man diese Steuernummer hat und bis man die hat vergehen erst einmal zwei Wochen. Nach diesen zwei Wochen muss man dann bei einer Nummer anrufen und die gibt dann einem seine IRD Nummer und erst dann kann man ein Konto eröffnen und dass soll dann auch noch mal so um die zwei oder drei Wochen dauern. Das blöde daran ist auch, dass man dann zwei Wochen oder mehr an einem Ort bleiben muss, damit irgendwas irgendwohin geschickt wird und das man dann auch irgendwann eine Karte bekommt.
    Ehrlich gesagt, ich hab ein wenig Angst vor der ganzen Sache jetzt, weil ich absolut nicht weiß, wie ich das alles machen soll und ob das alles so funktionieren wird...
    Die können bei IEP zwar nichts dafür, aber weiter gebracht hat uns das auch nicht wirklich.
    Aber zum Glück bin ich ja nicht alleine, sondern hab ja noch Moritz.
    Dann haben die uns da noch ein paar ganz schöne Stellen in Neuseeland gezeigt, zu denen ich auch zum größten Teil einmal hin möchte.
    Und wir haben Schokolade bekommen:D

    Nach dem Orientation sind wir Moritz Bekannte vorm Hostel abholen gegangen und zusammen zum Post Office, um die Anträge abzugeben.
    Sie hat Moritz und mir dann auch vorgeschlafen direkt mit ihr zu fahren, zuerst nach Tauranga und dann zu ihr nach Opua.
    Wir hatten zwar noch eine Nacht im Hostel, aber wir konnten uns entscheiden zwischen zwei Nächte extra buchen oder mit ihr fahren und dann mal weiter gucken.
    Logischerweise haben wir uns dazu entschieden mit nach Tauranga zu fahren.
    Zwar wollten wir zu viert, also mit Kathi und Alex, verschiedene Sachen in Auckland noch angucken, aber es läuft eh darauf hinaus, dass wir noch einmal nach Auckland müssen und dann können wir das immer noch machen.

    Nachdem wir all unsere Sachen gepackt hatten sind wir auch gleich schon los.
    Untergebracht waren wir da bei einem Freund oder Bekannten von Moritz Bekannten und da ist mir aufgefallen, dass Neuseeländer irgendwie keine Heizung kennen und dann lieber mit Wintermantel im Haus rumrennen.

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  • 14Jul 2013

    7 Berg besteigen:) Mount Maunganui 14.07.2013 Neuseeland —

    Tauranga, Tauranga, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir zum Mount Maunganui. gefahren, also nur Moritz und ich, um uns den einmal anzugucken und einmal drauf zu steigen.
    Der Berg befindet sich an einer Spitze direkt am Meer.
    Wir sind einmal komplett rumgelaufen und ich hab vielleicht den ein oder anderen Baum fotographiert oder auch vielleicht ein wenig öfter:D
    Aber die sahen auch richtig cool da aus, so ein bisschen Urwald mäßig.
    Wenn man um den Berg herum geht, kann man direkt am Wasser entweder auf Strandstreifen oder auch Felssteinen laufen.
    Als wir einmal herum waren, sind wir kurz an den richtigen Strand gegangen und ich bin sogar ganz unheimlich mutig ein Stück ins Wasser gegangen^
    Es war ein ganz klein wenig kalt, aber noch auszuhalten.
    Anschließend ging es an den Anstieg – und der war schon ordentlich anstrengend.
    Die Aussicht oben war aber echt unglaublich toll und man konnte viele kleine Nebeninseln sehen und das Wasser ist türkis.
    Ich hab es sogar geschafft die ersten Postarten zu schreiben, sind zwar noch nicht soo viele, aber die waren auch ordentlich teuer (die Karten jetzt nicht so, aber die Briefmarken!)
    Also darf sich jetzt jeder sehr geehrt fühlen, der so in ein paar Wochen eine Karte bekommt:D

    (Wenn jemand, der das hier liest auch gerne eine Karte hätte und mich ganz lieb fragt, dann sollte er mir seine Adresse geben und vielleicht lässt sich da was machen:) )

    Nach sechs Stunden angucken, wurden wir abgeholt und sind dann über Auckland nach Opua weiter gefahren.

    Und jetzt wohnen wir vielleicht für die nächsten zwei Wochen auf einem Schiff (aber leider ohne Wasser unter uns).

    Fotos & Videos

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  • 19Jul 2013

    8 Ich hab ein Konto endlich:D! 19.07.2013 Neuseeland —

    Opua, Neuseeland

    Beschreibung

    Endlich hab ich auch meinen Bank Account hier und das war gar nicht mal so schwer.
    Wir waren nämlich gestern in Kerikeri, um da ein paar Sachen mit Antje zu erledigen bzw. sie musste da was machen und wir sind mit und weil wir schon einmal da waren, sind wir zur Westpac und haben gefragt, was wir so alles bräuchten.
    Anders als bei bei der ASB braucht man nicht die Steuernummer oder den Brief in dem die Steuernummer kommt bei der Westpac abzugeben, sonder lediglich den Nachweis, dass man zur Kontoeröffnung irgendwo gelebt hat.
    Die hätten auch schon fast uns das Konto in Kerikeri eröffnet, aber 1. hatte Moritz nicht alles dazu bei und 2. die Bank hat eine halbe Stunde später geschlossen und es war kein 'girl' mehr frei.

    Also haben wir einen Termin für die Geschäftsstelle in Paihia bekommen mit Katrina um 9 Uhr.
    (Die in der Bank stellen sich immer nur mit ihrem Vornamen vor und auf ihren Namensschildchen steht auch immer nur dieser. Richtig cool eigentlich:) )
    Uns wurde dann noch einmal ganz genau gesagt, was wir alles mitzunehmen haben und dann war alles sogut wie geregelt schon.

    Vor der Bank haben wir zu unserer großen Überraschung Alex getroffen (einer der beiden, die mit uns aus Deutschland gleichzeitig gekommen sind). Er ist jetzt mit noch anderen in Kerikeri im Hostel und wartet da auf Arbeit.
    Durch dieses Treffen haben Moritz und ich uns auch dafür entschlossen auch dorthin zu gehen, anstatt wie zuerst überlegt nach Tauranga.

    Nach dem Treffen und der Bank, sind wir dann noch zu verschiedenen Orten Leute besuchen gegangen und haben eingekauft.

    Antje ist schon eine ziemlich nette Frau, weil wir haben hier so eine Art wwofing-Abkommen geschlossen: Wir arbeiten für bzw. mit ihr an ihrem Boot mehrere Stunden am Tag, dafür lässt sie uns im Boot schlafen und gibt uns Essen.
    Wir müssen dann z.B. auf dem ganzen Deck die Bretter abschleifen und die Schrauben rausholen und jede Menge scratching (ich weiß keine passende Übersetzung dafür:D)
    Auf jeden Fall heißt es immer sanding und scratching^^ Wir reden auch immer nur auf Englisch mit ihr, was ich ziemlich gut finde, weil man erst einmal in die Sprache reinkommt, aber wenn man mal ein Wort nicht weiß, kann sie einem viel leichter helfen, als andere.

    Vielleicht fahren wir auch am Sonntag mit ihr zum Cape Reinga hoch, der nördlichsten Spitze von Neuseeland:) Das wäre definitiv enorm cool:)

    Ansonsten ist nicht viel die letzte Woche passiert, nur eben ein wenig arbeiten und mal ab und zu durch die Gegend fahren.

    Liebe Grüße an alle da draußen <3

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  • 21Jul 2013

    9 Cape Reinga Tour 21.07.2013 Neuseeland —

    Cape Reinga, Neuseeland

    Beschreibung

    Nachdem wir jetzt fast eine Woche ‚nur’ gearbeitet haben, haben wir eine kleine Tour zum Cape Reinga gemacht und die war richtig cool!

    Morgens um acht ging es im Wagen Richtung nördlichster Spitze los. Auf dem Weg sind wir immer in Blickweite zur Küste geblieben und haben echt schöne Buchten und Strände gesehen.
    Es ist sogar richtig warm geworden – wir sind bei 4°C gestartet und zwischenzeitig hatten wir doch glatt fast 18°C^^

    Unser erster Zwischenstopp war in einem kleinen Ort (Mangonui) in dem es angeblich laut Reiseführer die beste Fish and Chips gibt.
    Also wir haben es nicht getestet, weil wir vor Öffnungszeit da waren^^

    Nach kurzer Pause ging es dann weiter Richtung Spitze und nach ungefähr zwei Stunden waren wir am Te Paki Stream und den großen Dünen da.
    Das ist echt ziemlich cool, weil bevor man da hinkommt ist überall Wiese und Wald und Schafe und Kühe und auf einmal hat man dann da so große Dünen vor einem.

    Moritz und ich hatten dann eine Stunde um uns einmal umzugucken und auf die Dünen zu steigen. Ich wollte soweit auf diese Dünen klettern, dass ich das Meer sehen kann, aber das war doch weiter als ich zuerst gedacht hatte.
    Der Blick war, aber einmal oben angekommen, schon ziemlich schön.
    In einem ‚Tal’ zwischen den Dünen war auch so eine Art Flussbett und die Steine sahen so aus wie so kleine Canyons.

    Nach der einen Stunde haben wir uns wieder mit Antje am Auto getroffen und damit Moritz auch ein wenig Aktion noch abbekommt sind wir einmal kurz mit dem Auto durch den Stream gefahren, also durch Wasser und Sand.

    Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt sind wir endlich am Cape Reinga angekommen und laut Antje war ein unglaublich guter Tag da, weil es weder geregnet hat noch groß Wind war und weil die Sicht ziemlich gut war.
    Man konnte sogar Inseln sehen, die mehr als 20 Meilen von der Küste entfernt lagen.
    Für die Maoris ist das Cape ein kulturell wichtiger Ort, weil sie denken, dass ihre Verstorbenen über die Klippen ihre letzte Reise ins Jenseits antreten (oder wie sie ihren Himmel auch bezeichnen).
    Eine andere Besonderheit an dem Cape ist, dass zwei Meere aufeinander treffen, einmal die Tasmansee und der Pazifische Ozean und bei gutem Wetter oder Bedingungen kann man wohl auch die Trennlinie sehen, weil die beiden Meere eine unterschiedliche Farbe haben.
    Bei uns war das leider nicht der Fall, aber es war trotzdem ziemlich schön da.
    Zum Cape sollte auf jeden Fall jeder einmal gefahren sein und sich das da alles einmal angeguckt haben wenn er in Neuseeland ist. Es lohnt sich definitiv!

    Nachdem wir dann alles gesehen haben – so viel ist da ja nicht (außer dem Leuchtturm und Klippen und Strand unter den Klippen und ein paar viele Bäume und Sand) – sind wir wieder ins Auto und diesmal in die entgegen gesetzte Richtung.
    Antje wollte an einer bestimmten Bucht Halt machen, weil es da besonders weißen und hellen Sand gibt. Als wir an dieser Stelle angekommen sind, konnte man den Strand zwar sehen, jedoch auf der genau anderen Seite der Bucht.
    Aber immerhin gab es einen kleinen Streifen von unglaublichen drei oder vier Quadratmetern mit diesem Sand.

    Der nächste Punkt auf unserer Liste von Orten, die wir auf unserer Tour sehen wollten, war der 90 miles beach!
    Und dieser Strand ist wirklich richtig toll (und er erinnert mich auch ein wenig an den Strand, an dem ich immer in Frankreich bin, nur ein wenig viel größer:D)
    Und weil es so warm draußen war, ist Moritz und mir die ‚super’ Idee gekommen, im Meer schwimmen zu gehen.
    Also ganz schnell, praktisch mitten auf dem Strand am Auto umgezogen. Es ist auch Mode irgendwie da, dass man das Auto mit auf den Stand nimmt und ich glaub, teilweise wird der Strand auch als normale Straße benutzt.
    Antje meinte nur, als wir ihr von unserem Vorhaben berichtet haben, dass uns jeder hier für verrückt halten wird, weil es ja mitten im Winter ist.
    Aber ganz ehrlich das Wasser war gar nicht kalt, es war recht angenehm:D
    Unser aller letzte Punkt, waren die heißen Quellen an einem Ort, von dem ich leider den Namen vergessen habe. Wobei der Name auch ziemlich unaussprechlich ausgeschaut hat und es war dunkel.
    Diese heißen Quellen waren soo cool, weil es war halt schon dunkel und das Wasser war so warm und alles hat gedampft und einfach toll!
    Man konnte ganz viele Sterne sehen und den fast vollen Vollmond.
    Der einzige Nachteil an den heißen Quellen ist nur, dass es arg nach Schwefel riecht (und mein Bikini trotz Wäsche immer noch danach riecht) und dass das Wasser eine sehr lustige, modrige Farbe hat.
    Aber es blubbert ganz toll:D
    Es gibt auch unterschiedlich warme/heiße Pools da.

    Alles in allem war der Tag einfach mega toll und durch Antje haben wir wirklich viel gesehen und gemacht!!
    Es hat sich definitiv gelohnt mit Moritz zu ihr zu gehen und ihr zu helfen auf ihrem Boot:)


    (Bilder kommen auch noch auf jeden Fall dazu, aber dazu brauch ich besseres Internet!:D)

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  • 27Jul 2013

    10 Umzug 27.07.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir umgezogen, von Opua nach Kerikeri, weil Antje jetzt für sechs Wochen ‚Urlaub’ in Deutschland und Umgebung macht.
    Nach zwei Wochen Unterstützung heißt es jetzt wirklich dringend einen Job finden.
    Mir ist auch im Grunde egal was ich arbeite, solange ich nur irgendwas machen kann womit ich Geld verdienen kann.
    Wir sind von zwei Freunden von Antje hierher gebracht worden und die beiden sind eht lieb gewesen, weil sie meinten, wenn es irgendwelche Probleme gibt oder wir keine Unterkunft haben, dass wir sie sofort anrufen sollen.

    Gestern hatten wir bei Antje im Workshop noch ein Abschieds-BBQ, wegen ihrer Abreise, und das war wirklich cool, weil ihre ganzen Freunde gekommen sind und wir mit einer deutschen Familie weiter Kontakt knüpfen konnten.

    Das Backpacker Hostel in Kerikeri ist wirklich schön gemacht; so eine Mischung aus Campingplatz und kleinen Wohnungen. Das sind alles so vier oder fünf Betten Bungalows mit Kühlschrank und genau abgezähltem Besteck und Tellern und allem.
    Schräg gegenüber von unserem Haus/Zimmer sind die Gemeinschaftsräume mit Küche und Bad.
    Mir fällt auch gerade auf, dass die Wände hier sehr dünn sind, weil man die Musik aus dem Nachbarraum ziemlich deutlich hört^^
    Aber dafür ist es auch nicht soo unglaublich teuer (120$ für eine Woche).

    Ich denke, dass man vor Montag nicht mit einem Angebot rechnen kann. Wenn nichts am Montag da ist, werde ich zu der Agency für Arbeitsuchende gehen und mich da mal melden, damit die mir was vermitteln können.

    Morgen wird wahrscheinlich einfach ein wenig rumgegammelt, weil so groß und eindrucksvoll ist die Stadt hier auch nicht:D

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  • 28Jul 2013

    11 Wasserfälle 28.07.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir haben heute die ersten Wasserfälle hier besichtigt:D
    Sie waren zwar nicht so groß, aber trotzdem ganz schön:)

    Irgendwie gibt es zu heute nicht viel zu schreiben, aber ich dachte, vielleicht will ja einer mal die super tollen Rainbow Falls sehen:)

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  • 30Jul 2013

    12 Job 30.07.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich hatte meinen ersten Job:) Aber leider auch nur hatte.
    Am Sonntag ist einer zu uns gekommen und meinte, dass wir ab Montag einen Job hätten bei einem Kiwifarmer.
    Ich hab mich ziemlich gefreut am Anfang, weil ich es nicht soo toll finde, einfach nur rumzusitzen und zu hoffen. Wobei ich auch schon ziemliche Zweifel hatte, ob dieser Job das richtige für mich ist, weil Florian (der uns den Job organisiert hat) auch meinte, dass das schon harte Arbeit ist.
    Vorher sollten wir aber noch einmal mit der Rezeption reden, die meinten dann, wir sollten morgens um kurz vor acht einmal erscheinen, dann sollten wir vor der Mittagszeit einmal angerufen werden, damit uns wer zu der Farm bringen kann. Um 20 vor zwölf kam dann der Anruf und pünktlich um zwölf saßen wir im Office. Wir waren die einzig pünktlichen da, weil um halb eins saßen wir noch immer im Office.
    Naja gegen eins, haben die es doch noch organisiert bekommen uns zur Arbeit zu bringen.

    Die Arbeit an sich war auch ganz okay und der erste Tag sogar noch recht einfach.
    Ich musste mit Graham, dem Farmer, durch die Gegend laufen und fahren und Bambusstöcke an neue Kiwipflanzen legen, damit die später in die Erde gesteckt werden
    und an einem Draht festgeklipst werden können. Ich weiß nicht wie viele Kilometer ich da gelaufen bin, aber es waren schon einige. Graham hat nämlich eine ordentlich große Plantage. Es gibt bestimmt noch größere, aber bis jetzt war das ja die einzige, die wir gesehen haben.
    Und, darauf legt er sehr viel wert, seine Plantage sind die saubersten, weil er Schmutz und Dreck nicht gut findet.
    Um 17 Uhr war dann unser erster Arbeitstag zu ende.

    Am nächsten Morgen sollten wir schon um halb acht an der Rezeption sein.
    Diesmal war die Arbeit um einiges anstrengender, zumindest für mich, weil Moritz die gleiche Aufgabe wie den Tag davor hatte, nämlich die Bambussticken in den Boden stecken.
    Ich musst mit einem anderen Typen recht lange und zum Teil schwere Holzstangen von einem Stapel auf seinen Anhänger packen, dann von dem Anhänger an bestimmten Stellen die Stäbe anlehnen, damit später da noch was mit gemacht werden kann.
    Ich hab fast eine halbe Stunde gebraucht bis ich überhaupt verstanden habe, was der von mir wollte und wo und wie ich genau diese Holzdinger aufstellen sollte. Er war auch keine große Hilfe, weil er mit weiblichen und männlichen Pflanzen angekommen ist und ich damit absolut nichts anfangen konnte. Der andere Typ konnte zwar Englisch, aber helfen konnte er mir auch nicht und generell war er nicht so der hilfsreichste Mensch, also auch für den Farmer (der war noch vieel langsamer als ich und war mit einem Sticken schon überfordert. Da meinte Graham einmal, entweder trägst du zwei oder du gehst).
    Als die Dinger auf dem Wagen alle waren, sind wir wieder zu seinem Schuppen und haben aus irgendeiner Ecke noch mehr rausholen dürfen und dann gleichzeitig aufgeräumt. Dazu sollten wir dann von einem Bretterhaufen die Sachen auf einen neuen legen und die ganz gerade aufstapeln.
    Alles was nicht mehr gebraucht wurde, ist auf einen separaten Haufen draußen gelegt worden und später wurde es dann verbrannt. Aber die verbrennen auch einfach alles da, egal ob Plastik, Altöl, Glas, Gummi oder Holz. Dafür das die Neuseeländer von sich aus immer sagen, sie wäre so unglaublich grün, fand ich dass nicht so grün unbedingt^^

    Nach kurzer Pause ging es dann nach dem gleichen Schema bis fünf Uhr durch und dann waren wir leider mit aller Arbeit fertig...
    Zwischendrin hab ich mir auch öfters überlegt, ob ich nicht ihn fragen könnte, ob ich mit Moritz tauschen kann, weil am Anfang hat das alles mich schon überfordert, aber dann hab ich es durchgezogen. Ich glaube aber immer noch, dass ich die Jungs Aufgabe machen durfte, während Moritz die für die weiblicheren Arbeiter besser ausgelegte Aufgabe übernehmen konnte.

    Egal, ich hab es überlebt:) und erneut bin ich auf der Suche nach Arbeit

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  • 31Jul 2013

    13 Vielleicht Arbeit:) 31.07.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute war mein großer Aktionstag: ich bin um neun Uhr zur Westpac, weil ich ein Problem mit meiner Karte habe, dann zu einer deutschen Familie, die hierhin ausgewandert sind und dann bin ich verschiedene Stationen noch abgelaufen, um nach einen Job zu fragen.

    Bei der Westpac hatte ich nicht so viel Glück, weil die mir nicht helfen konnten. Ich hatte im Vorfeld extra noch ein Konto bei der Deutschen Bank eröffnet, weil ich damit theoretisch ohne Probleme und ohne Zusatzkosten Geld abheben können sollte hier bei der Westpac. Die drinnen in der Information meinte, dass es öfters Probleme mit der Deutschen Bank gibt und sie jetzt selber daran nichts ändern können und das ich einfach weiter versuchen sollte dem Automaten irgendwas zu entlocken.
    Schon ein wenig blöd so, vielleicht ändert sich ja noch was daran.

    Dann bei der deutschen Familie, hab ich ein wenig mit denen geredet und mir ihr neues Haus angeguckt. Das ist echt richtig cool, weil das eine unverbaubare super Sicht hat.
    Tibor hat mir dann verschiedene Anlaufstellen genannt, zu denen ich mal gehen sollte, um nach einen Job zu fragen.
    Hab ich auch gemacht (ich war bei drei oder vier Motels, einer Bar/Restaurant, bei McDonalds, bei einer Pizzeria) und alle sagen das gleiche: Ich soll im Sommer wiederkommen, wenn es mehr Touristen da sind...
    Ein wenig deprimierend das ganze...

    Als nächstes bin ich dann wieder zum Hostel zurück, hab meinen Scheck abgeholt (ganze 156$, damit hab ich zumindest die ganze Woche wieder raus) und bin später mit meinem Geld zur Westpac zurück.
    Der Typ diesmal am Schalter war richtig cool. Er meinte, weil er meinen Akzent bemerkt hat, woher ich komme und was ich so mache hier und wie lange ich hier bin und und und:D
    Als letztes hat er noch gefragt, ob er was für mich machen kann und ich hab nur im Spaß gemeint, er könne mir ja Arbeit geben.
    Er fand das sofort toll und hat gesagt, ich solle ihm meinen Lebenslauf per E-mail schicken und er guckt dann mal, was er so organisieren kann.
    Es wäre enorm cool, wenn das klappen würde!!

    Drückt mir die Daumen!:)

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  • 07Aug 2013

    14 Neuer Job 07.08.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Also seit letzter Woche ist nicht soo viel passiert.
    Das liegt zum einen daran, dass es Donnerstag und Freitag einfach so unglaublich viel geregnet hat, dass man nicht vor die Tür gehen konnte ohne komplett durchweicht zu werden nach den ersten Metern und zum anderen daran, dass wir keinen Job hatten und deshalb nichts groß zu tun hatten den ganzen Tag über.
    Aber ich hab nicht nur die ganze Zeit rum gegammelt, sondern ich hab bei vielen angerufen, um mir einen Job zu organisieren. Im Internet gibt es nämlich eine Seite auf der alle möglichen Leute ihre Job Angebote reinstellen können und bei denen kann man sich dann telefonisch oder per e-mail meiden, je nachdem was die Leute eben angegeben haben.
    Es war ein wenig deprimierend, weil ich nur Absagen bekommen habe.
    Besonders ärgerlich war es bei zwei Jobs: der eine ist genau einen Tag vorher vergeben worden und bei dem anderen hat sich ein Typ doch dazu entschlossen den Job anzunehmen...
    Als letztes hab ich es bei einem Hostel probiert, die Cleaning Staff gesucht haben. Bekommen hätte ich die Unterkunft, aber kein Gehalt.
    Ich hab da angerufen und sie meinte, sie würde mich am nächsten Morgen zurück rufen. Angerufen hat sie nicht, aber (angeblich) eine SMS geschickt. Weil ich aber bis Samstag Mittag nichts von ihr bekommen hatte, hab ich mein Zimmer für eine Woche länger gebucht. Mittlerweile sehe ich das als Positiv an, weil ich zum einen jetzt einen Job vermittelt bekommen habe und weil ich auf einen noch viel besseren Job hoffe. Vorausgesetzt die Person, die den Job ins Internet gestellt hat, schreibt mir zurück bald. Ich bin aber durchaus sehr optimistisch gestimmt, weil in einen ihrer wenigen Mails hat sie geschrieben, dass sie noch in Australien ist, aber sobald sie wieder daheim ist, sich noch mal an mich wendet. Das heißt doch dann eigentlich, dass ich noch nicht aus ihrer Auswahl ausgeschieden bin, sonst hätte sie mir auch gleich Absagen können.
    Zumindest interpretiere ich diese Aussage so...
    Darum hoffe ich einfach mal und ansonsten ich hab den neuen Job für zwei oder drei Wochen auf jeden Fall.

    Aber jetzt genauer noch zu dem neuen Job.
    Es ist diesmal wieder etwas mit Kiwis, aber deutlich größer und von einer Firma geleitet (Orange Wood) und es ist auch eine andere Aufgabe.
    Also ich mache pruning, das heißt das man praktisch aufräumt. Man kann das in drei Aufgabenschritte aufteilen: der erste geht durch die Reihen und schneidet erst mal grob alles an, wovon er denkt, dass es überflüssig ist (Zweige/Äste/Ranken) und zerkleinert es ein wenig. Im zweiten Schritt geht man wieder durch die Reihen und macht das cleaning, also holt alles runter, was angeschnitten ist und versucht die ganzen Ranken auseinader zu pflücken (und das ist manchmal echt anstrengend, weil die so verschlungen sind, dass man teilweise absolut keinen Durchblick mehr hat). Ziel dabei ist es, die Kiwi Pflanze auf einen oder wenige Hauptzweige zu reduzieren, dass man im letzten Schritt, sich den besten Ast raussucht und an den Drähten über einem festklipst. Alle anderen werden abgeschnitten; außer wenn auf einem Abschnitt keine Früchte zu erwarten sind, dann nimmt man einen von den anderen Zweigen und versucht den so nahe wie möglich an den Hauptzweig zu legen.
    An sich ist die Arbeit nicht schwer, aber dadurch, dass man die ganze Zeit nach oben gucken muss, bekommt man schnell einen steifen Nacken.
    Aber definitiv besser, als gar keinen Job zu haben.

    Mal sehen was sich die Tage jetzt noch so ergibt:)

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  • 09Aug 2013

    15 Eine gute Tat:) 09.08.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Mein zweiter und dritter Arbeitstag waren eigentlich genauso wie der erste, nur dass ich mittlerweile schneller bin. Passieren tut nicht viel während der Arbeit, im Grunde schaltet man komplett ab und macht seine Arbeit ohne groß zu denken.
    Man muss definitiv nicht für den Job der hellste sein, man sollte nur schnell arbeiten können.
    Alle haben heute auf Regen gehofft, sogar der Supervisor (sie hat es als persönliche Strafe gesehen, dass es größten Teils trocken geblieben ist), weil keiner Lust hatte zu arbeiten. Man darf nämlich nicht an den Pflanzen schneiden, wenn es regnet, weil sie sich sonst infizieren könnten und den ganzen Bestand zerstören könnten. Deshalb müssen wir auch wenn wir mit einer Bay (max. 8 Pflanzen) fertig sind, die Schnittstellen mit einem speziellen Zeugs anpinseln.
    Naja es hat nur ab und zu ein wenig genieselt, aber nicht genug, um nach Hause zu gehen.

    Gestern war noch eine lustige Sache: ich musste gestern von einem Haus ins andere ziehen, weil ich alleine drinnen war und meine Nachbarin auch alleine war und weil in meins wohl zwei Neue einziehen sollten. Also alle meine Sachen gepackt und umgezogen. Später dann ist die Louise (von der Rezeption) zu uns gekommen und ich hab zuerst gedacht, dass ich irgendwas vergessen hätte oder was noch nicht gemacht hab. Aber sie hat mich gefragt, ob ich gut Englisch könnte. Was heißt jetzt gut, also ich kann mich mittlerweile mit jedem einigermaßen bis ziemlich gut verständigen.
    Das Problem von Louise war, dass an der Rezeption eine Frau war, eine Deutsche, die absolut kein Wort Englisch kann und deren Auto kaputt gegangen ist. Ich sollte dann den Übersetzter spielen, damit Louise fragen konnte, ob es ihr Auto, also von der Frau, oder ob es nur gemietet ist und ob die Frau wisse, wofür genau die 3000$ sind, die sie bezahlen muss und ob sie weiß, was alles repariert werden muss usw..
    War ganz lustig und ich weiß jetzt was Kupplung auf Englisch heißt^^
    Beide waren mir aber auch sehr dankbar, dass ich ihnen geholfen habe, weil ich glaub sonst wäre das nie was geworden, also mit dem richtigen Verständnis.
    Die Frau ist schon seit 5 Monaten hier und kann aber trotzdem kein Englisch, aber sie hat sich trotzdem immer so verständigen können, dass sie durchgekommen ist.
    Sie will auch noch sieben Monate hier reisen.
    Für eine Dame, die bestimmt schon um die 70 oder 80 ist, ist das schon ziemlich bewundernswert.

    Das war auf jeden Fall meine gute Tat für den Tag:)

    Und jetzt ist erstmal wieder Wochenende:) Außer wenn ich Sonntag doch arbeiten gehen sollte... Aber ein freier Tag auf jeden Fall:D


    Und noch ein paar Bilder aus der näheren (sehr nahen) Umgebung:)

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  • 17Aug 2013

    16 Lunch mit 'tall, long black hair, 126 kg' 17.08.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Schon wieder lange her, dass ich etwas schreibe. Aber da erstaunlicherweise tatsächlich Leute meinen Blog lesen, schreib ich heute noch mal was:)
    Und es freut mich sehr, dass ihr alles hier so lest!:)

    Also in der letzten Woche war ich jeden Tag bis auf Samstag arbeiten – auch Sonntag, aber da nur vier Stunden, weil die anderen keine Lust mehr hatten.
    Ich glaub, ich werde auch morgen arbeiten gehen (also wieder am Sonntag).
    Die Arbeit an sich ist nicht sehr schwer, aber unser Supervisor ist echt ... (jeder darf sich jetzt ein nettes Wort ausdenken).
    Sie meint jeden anmachen zu müssen, weil er zu langsam ist und dabei macht sie selber eigentlich nichts. Sie raucht und telefoniert und raucht und redet mit einer anderen etwas älteren und vielleicht ganz ab und zu arbeitet sie dann doch ein wenig.

    Eine Sache ist beim Arbeiten aber echt unangenehm auf Dauer, nämlich die Schauer zwischendurch.
    Bei zu starkem Regen können wir nicht arbeiten, aber so kleine Schauer, da schauen die immer drüber hinweg. Man sieht hier auch sooo viele Regenbögen überall, das ist schon schön:)
    Und ich hab gelernt, dass ich auf keinen Fall kurze Hosen da mehr anziehen sollte! Ich hab das einmal gemacht und ich bin jetzt 20 Sandflystiche reicher... Diese Sandflys sind noch viel schlimmer als Mücken, weil die Stiche deutlich penetranter jucken und länger da sind und diese Fliegen sind echt klein.
    Das tolle ist auch, dass ich festgestellt habe (bzw. die Frau aus der Apotheke), dass ich allergisch auf die Stiche reagiere, d.h. dass meine Stiche extrem angeschwollen sind und noch viel stärker jucken...
    Mit der neuen Salbe soll das besser werden. Mal sehen.

    Ich hatte heute auch ein sehr interessantes ‚Jobgespräch’ heute. Ich hatte mich da eigentlich nur so mehr oder weniger aus Spaß beworben, weil ich dachte es könnte interessant sein und weil er von einem Helikopterflug geredet hat.
    Aber er hat sich tatsächlich gemeldet und war interessiert an mir. Also haben wir uns heute zum Lunch getroffen und ein wenig geredet.
    Wobei ich zuerst ein wenig unsicher war, ob mein Englisch gut genug ist, um gescheit Konversation betreiben zu können mit ihm, aber war kein Problem.
    Er hat auch definitiv einen Hang zur Ironie und Witze machen: Er hat sich nämlich kurz beschrieben-> tall, long black hair, 126 kg. Letztendlich ist er kleiner als ich und hat ziemlich kurze Haare^

    Der Job ist ‚Possum Hunting’:

    I need a helping hand for possum hunting in Te Urewera National Park for 2-4 weeks.
    Pick-up 20./21.8.13 everywhere between Houhora and Opotiki (e.g. Paihia, Whangarei, Auckland, Hamilton, Rotorua, Whakatane,..)
    You get 50$/day for cooking and pinning up possum skins. No trapping, unless you want!
    We walk in but fly out again (Helicopter flight will be paid for you as well as basic food for the whole time!).
    You have to be physical fit, able to hike and you need boots and a sleeping bag as we will sleep in a hut.
    No alcohol but 3 hunting dogs as friends.

    Und er ist ein ziemlich ehrlicher Typ und hat mir innerhalb von fast 45 Minuten seine halbe Lebensgeschichte erzählt.
    Dann hat er noch davon erzählt, wie wir da leben werden: in einer kleinen Hütte mit einer Kochstelle in der Mitte. Kein fließend Wasser – außer wenn man den Fluß als fließend Wasser bezeichnen will. Kein Strom. Kein Empfang. Aber Natur.
    Mal sehen wie es wird.
    Aber ich freu mich darauf und ich glaub es wird unglaublich interessant:)

    Er scheint auch ein echt gefragter Touren Guide zu sein, weil auf seiner Homepage hat er eine Art Blog und die scheiben da schon begeistert rein. (http://www.capereingaadventures.co.nz)

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  • 21Aug 2013

    17 Morgen gehts los 21.08.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Morgen geht es los mit Marty Benson zur Possum Jagd in den Busch.
    Mal sehen wie es wird... Ich hoffe eine gute Erfahrung und mit viel Interessantem und Neuem.
    Ein wenig nervös bin ich schon, dass das alles doch zu viel oder schwer für mich ist, also das mit dem Tierhäute kochen und in einer Hütte im Nirgendwo zu leben.
    Aber ich denke mal, dass wird alles gut gehen:)
    Ich nehm auch meine Kamera mit und mache viele Bilder, auch von dem Helicopter Flug ganz am Ende (auf den ich mich jetzt schon freue!).

    Heute war auch mein letzter Arbeitstag und das ist auch gut so. Ich muss zwar sagen, dass mir die Arbeit irgendwo Spaß gemacht hat, aber auch nur irgendwo und heute hat es sich extrem gezogen. Dabei war es dann auch noch nass und kalt...
    Das lustige ist auch, dass sich jeder auf Regen und damit auf nicht arbeiten eingestellt hatte, weil überall große Regenschauer angeküdigt worden sind.
    Eine halbe Stunde vor Schluss kam dann der Regen, der schon hätte Stunden früher kommen sollen.
    Zumindest hab ich dann jetzt noch einen voll bezahlten Tag bekommen.

    Naja ich bin jetzt auf jeden Fall zwischen zwei und vier Wochen im Busch und habe damit auch kein Internet oder sonst irgendein Netz, aber danach gibt es einen ganz langen Bericht für alle die wissen wollen, ob ich heile wieder in der Zivilisation angekommen bin:)

    Also bis dann:)

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  • 22Aug 2013

    18 Doch noch ein Zwischenstopp 22.08.2013 Neuseeland —

    Rotorua, Neuseeland

    Beschreibung

    Bin doch noch nicht im Busch^^
    Nach acht Stunden Fahrt, sind wir noch eine Nacht in Rotorua geblieben und bald sollte es auch weiter gehen.

    Mein Kuchen und meine Cookies, die ich vorher noch gemacht hatte, sind ziemlich gut angekommen:D
    Aber ich bin dafür auch um 6 Uhr aufgestanden um die zu machen und saß dann fast 1 1/2 Stunden in der Küche,
    weil es nur zwei kleine Backöfen in Aranga gab.

    Um halb 10 hat mich dann Marty abgeholt und dann ging es Richtung Süden.
    Ich bin schon gespannt auf die weiter reise:)

    Also bis dann noch mal:)

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  • 23Aug 2013

    19 Noch ein Zwischenstopp 23.08.2013 Neuseeland —

    Whakatane, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach einer drei (oder weniger) stündigen Fahrt sind wir in Whakatane angekommen, um unsere letzten Besorgungen zu machen. Also Lebensmittel und Gift für die Opossums und all solche Sachen eben.
    Weil es schon Mittags war und man möglichst früh morgens in den Busch rein laufen sollten, haben wir noch mal eine Nacht in einem Backpacker verbracht.
    In dem Hostel waren noch zwei Dänen, ein Ire und eine Deutsche. Mit denen bin ich dann abends noch in einen irischen Pub gegangen mit dem eigentlichen Plan ein Rugby Spiel zu sehen, aber die werden immer nur samstags ausgestrahlt.
    Im Anschluss an die Bar, bin ich dann mit den beiden Dänen auf einen Berg gestiegen, weil man von ganz oben eine richtig tolle Sicht über die Stadt hatte und das Meer sehen konnte, zwar alles im Dunkeln, aber es sah schon schön aus.
    Zurück im Hostel, sind wir dann auf mein Zimmer und haben noch mit der anderen Deutschen geredet und Pizza gegessen.
    Der Abend war auf jeden Fall ziemlich lustig und gut, vor allem in der Hinsicht, dass ich noch ein wenig soziales/menschliches Leben um mich herum hatte, bevor es dann am nächsten Morgen in den Busch ging.

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  • 24Aug 2013

    20 Leben im Busch - Teil 1 - Der Marsch 24.08.2013 Neuseeland —

    Urewera National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir sind schon früh morgens aufgebrochen, es war noch nicht richtig hell und sind auf zum Te Urewera Nationalpark.
    Zwischendrin haben wir uns noch Pies gekauft, als Frühstück.
    Gegen 9 waren wir dann am ‚Parkplatz’ und haben unsere Rucksäcke geschultert und sind losmaschiert.
    Der erste Teil der Wanderung war noch ziemlich einfach, weil es nur über Kuh und Schafweiden ging.
    Doch dann! Nachdem wir den gut ausgelegten Wanderweg des DOC’s verlassen hatten fing der ganze Spaß erst richtig an, weil ab dann ging es wirklich über Stock und Stein und über Steinhänge und durch Flüsse...
    Und ich hab gelernt, wenn Marty sagt, der nächste Abschnitt wird schwer, dann ist das nicht einfach so dahin gesagt, sonder es wird verdammt schwer!!
    Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich zwischendrin echt verzweifelt bin mit dem Weg und dem laufen und generell allem, weil Marty ist immer voraus in seinem Tempo gelaufen und das egal wo ich gerade gesteckt habe. Teilweise hab ich ihn auch einfach komplett aus dem Auge verloren und hatte absolut null Plan wo der jetzt gesteckt hat.
    Ich war dann einfach froh, wenn ich irgendwo eine Mütze gesehen habe oder seine Hunde, dann wusste ich zumindest die Richtung.
    Also ich war jetzt auch nicht langsam oder so, aber ab einer bestimmten Zeit, wenn man so was noch nie wirklich gemacht hat, dann ist das enorm anstrengend für den Kopf. Und nach 3 oder 4 Stunden hab ich auch so viele Fehler immer gemacht und bin über fast jede Wurzel/Stein/oder sonst was gestolpert.
    Besonders entmutigend ist es dann, wenn er dann doch mal irgendwo gewartet hat und dich dann mit so einem halb genervt/enttäuschten Gesichtsausdruck erwartet.
    Aaaaaaber ich hab es geschafft und nach 5 Stunden war ich mehr als froh endlich da zu sein.
    Wobei ich, als ich die ‚Hütte’ das erste Mal gesehen hab, ein wenig gestutzt habe. Weil Hütte kann man das nur mit ganz viel Wohlwollen nennen! Es ist eher ein Schuppen, der undicht war und von mehr Individuen bewohnt worden war, als ich wissen möchte.
    Und das Fazit des Laufs war, dass ich 2x abgerutscht und eine Böschung runter gerutscht bin, 1x auf einem Stein ausgerutscht bin und 1x im Fluss baden war. Ich hatte mehr blaue Flecke am Knie und an den Schienbeinen, als normal farbige Haut und ein besonders schönes Exemplar am Oberschenkel (den sieht man immer noch! Aber er hat auch ganz viele grooooße neue Freunde bekommen...)
    Zum Abendessen gab es dann Fisch mit Nudeln und einer kreativen weißen Sauce aus Öl (statt Butter), Mehl, Milchpulver und Wasser. Man konnte es aber gut essen.
    (Ehrlich gesagt er hätte mir da fast alles geben können, weil ich echt fertig war)




    (Bilder folgen noch)

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  • 25Aug 2013

    21 Leben im Busch - Teil 2 25.08.2013 Neuseeland —

    Urewera National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Also ich schreibe die anderen Sachen jetzt einfach mal unter einen Tag und wenn es zu viel werden sollte, dann splitte ich das einfach auf die anderen Tage noch ein wenig auf.

    Generell ist in den ersten Tagen nicht so unglaublich viel passiert. Meine erste Aufgabe war es, die schon auf Bretter gepinnten Häute abzumachen und die Schwänze der länge nach aufzuschneiden, damit das Fell herauskommt und es schöner aussieht.
    Dann habe ich auch in den ersten Tagen meine Toilette gebaut, also einfach ein tiefes Loch buddeln und fertig. Ich muss dazu auch sagen, ich würde so eine Toilette definitiv mancher öffentlichen Einrichtung vorziehen(!).
    Er ist jeden Tag mit seinen Hunden raus, um Fallen zu legen und bei der nächsten Runde, die Opossums einzusammeln. Das heißt, dass ich im Grunde den halben Tag alleine war und nicht so unglaublich viel zu tun hatte.
    Ich hab auch ganz schnell gelernt, wie man Feuer macht, ohne das es sofort ausgeht. Zuerst waren meine Feuer immer so, dass ich versucht habe, es solange am Leben zu halten, bis er es retten kann und zum Schluss sind meine Feuer über Stunden an gewesen. Aber das muss man auch können im Busch, sonst erfriert man da noch (wobei ich nicht ganz sicher bin, ob dieses Feuer überhaupt eine Auswirkung auf die Raumtemperatur hatte...)
    Ich bin auch mehr als froh, dass ich die Fleecedecke aus dem Hostel in Kerikeri mitgenommen habe, weil ansonsten wären die Nächte kaum zu überleben gewesen. Mein Schlafsack hat nämlich sein ‚Komfort’-Limit bei 11°C und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir diese Temperatur niemals in der Nacht erreicht haben...

    Nach ein paar Tagen hab ich mich dann daran gemacht die Hütte ein wenig zu streichen und ich bin sehr zufrieden mit meinem Werk gewesen:D Durch die weiße Farbe sah es dann doch auch gleich viel freundlicher aus und sauberer (weil ich einfach über jeden Dreck und weiß nicht alles drüber gestrichen habe).

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  • 28Aug 2013

    22 Leben im Busch - Teil 3 28.08.2013 Neuseeland —

    Urewera National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Auch eine neue Sache die ich gelernt habe: Feuerholz hacken. Das ist gar nicht so schwer und einer der wenigen Sachen für die er mich ziemlich gelobt hat.
    Die andere Sache war, dass ich Fallen aufstellen kann ohne mich selber reinzusetzen bzw. ich kann mich selber wieder heraus befreien.
    Aber so kompliziert sind diese Fallen wirklich nicht. Ein wenig Logik und man kann die schnell scharf stellen.

    Nach der ersten halben Woche ist Marty dann mit seinen neuen Fellen angekommen und ich hatte endlich ein wenig mehr zu tun. Ich musste die einfach auf die Bretter machen und dann zum trocknen aufhängen. Das fand ich an sich auch gar nicht schwer oder unangenehm. Schlimmer war, dass in den Fellen schon Fliegen ihre Eier gelegt hatten und die auch schon zum Teil geschlüpft sind und das waren dann nicht nur ein paar wenige Eier, das waren tausende.

    Am Sonntag ist dann Marty rausgegangen, um irgendwelche Telefonate zu führen und neue Lebensmittel zu kaufen und ich bin mit den Hunden alleine in der Hütte geblieben bis Montag.
    Ich fand diesen Tag irgendwie fast am Besten, weil ich machen konnte was ich wollte und wann und ich hatte die Hunde bei mir.
    Und die waren einfach so putzig und süß und die haben auch immer sofort aufs Wort gehört!
    An dem Abend hab ich auch die ganze Zeit vor dem Feuer gesessen und mich aufgewärmt. Das war echt schön und ich hab Apfeltaschen gemacht, die auch echt gut waren.

    Ich glaub ich vergesse jetzt hier sowieso die Hälfte, was passiert ist, aber es sind so viele Eindrücke teilweise gewesen, dass wenn ich jetzt darüber nachdenke, nicht gleich alle sofort da sind.
    Vielleicht mach ich dann irgendwann mal einen PS Eintrag und dann schreib ich noch auf, was ich so vergessen habe^^

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  • 01Sep 2013

    23 Leben im Busch - Teil 4 01.09.2013 Neuseeland —

    Urewera National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Aber im Grunde fällt mir gerade wirklich nicht viel mehr ein.

    Obwohl da sind noch zwei Sachen:
    Die erste ist, dass er mich einmal mit auf eine Runde genommen hat und dann ganz am Ende meinte, ich solle schon mal das letzte Stück alleine vorlaufen und an der Hütte warten.
    Eigentlich ist es auch nicht so schwer zur Hütte zu finden, nur mein Problem war, dass ich auf der falschen Seite einer Insel im Fluss war und daran vorbei gelaufen bin, wo ich hätte eigentlich hingemusst. Also bin ich dann einfach weiter gelaufen und hatte keine Ahnung, ob ich richtig bin. Im Grunde hab ich mir schon gedacht, dass ich falsch bin, aber eben nicht komplett sicher. Nachdem ich dann aber ein altes Lager gefunden habe, dass wir auf dem Hinweg gesehen hatten, ab da wusste ich, dass ich definitiv falsch bin.
    Also musste ich wieder zurück. Irgendwo zwischendrin hat mich dann Marty noch aufgegabelt, weil er sich langsam so was wie Sorgen gemacht hat.
    Im Endeffekt bin ich zur Hälfte aus dem Busch rausgelaufen ohne es zu merken.

    Die zweite Sache war, dass ich einmal komplett auf die Spitze unseres Hügels wollte, weil Marty meinte, dass man von ganz oben eine ganz tolle Sicht hat.
    Also bin ich hoch und hab auch überall Markierungen gemacht, dass ich mich diesmal nicht verlaufe...
    Naja es hat nicht funktioniert. Ich hab meine Markierungen nicht mehr gefunden und bin recht lange durch die Gegend gelaufen, bis ich dann endlich die Hütte wieder gefunden hatte.
    Marty meinte dann, dass er sich da auch immer verlaufen würde. So unglaublich beruhigend ist das auch nicht.
    Und ehrlich gesagt so unglaublich toll war die Sicht von da oben auch nicht...

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  • 06Sep 2013

    24 Leben im Busch - Teil 5 - Endlich raus! 06.09.2013 Neuseeland —

    Urewera National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Der Rückweg war im Grunde genauso wie der Hinweg. Er läuft vor und ich versuche hinterher zu kommen und hab oft keine Ahnung wo der Typ steckt.

    Aber ich war soooooooooo unglaublich froh wieder draußen zu sein!!!
    Und ich hab mir auf dem Rückweg nicht ganz so viele blaue Flecken geholt wie auf dem Hinweg, aber trotzdem sah ich, als ich mich das erste Mal im Spiegel gesehen habe, echt schlimm aus...

    In der Nähe von Hamilton haben wir uns dann eine Pizza gegönnt. Und die hat so lecker geschmeckt.
    Ich mein, so schlimm war das Essen im Busch jetzt auch nicht. Nicht so abwechslungsreich (morgens immer Porridge und Abends entweder Nudeln oder Reis mit Wildschwein), aber trotzdem nicht so schlecht.

    Um halb eins (nachts) konnte ich dann endlich schlafen...
    So ist dann auch mein Busch Trip geendet.

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  • 10Sep 2013

    25 Meine 'Ersatz'-Familie:) 10.09.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich bin ja jetzt schon seit Samstag wieder im gleichen Hostel, in dem ich auch vor meiner Busch Zeit gewohnt habe und ich war sehr oft bei einer deutschen Familie hier, die aus Deutschland nach hierhin ausgewandert sind.
    Diese Familie ist echt unglaublich lieb und toll zu mir und ich mag sie sehr!
    Daran seh ich auch, dass ich eigentlich doch ein ziemlich sozial orientierter Mensch bin und mich bei Familie oder bei Leuten, die ich mag sehr wohl fühle und das auch auf jeden Fall brauche.
    Auf jeden Fall hatte ich jetzt die Woche ein wenig Familienleben um mich herum, weil ich auch zum Abendessen bleiben konnte/durfte und auch so normale alltägliche Sachen mitgemacht habe.

    Aber ich werde zum Wochenende wieder von hier weggehen, weil ich glaube, dass ich woanders bessere Chancen auf einen Job habe. Mein Plan ist es nach Hamilton zu gehen, um da einen Erdbeerjob zu bekommen.
    (Die Homepage -> http://www.strawberryfields.org.nz/home)
    Ich hab mich auch schon beworben und ich soll jetzt zu einem Vorstellungsgespräch dienstags oder samstags vorbei kommen.
    Selbst wenn es nicht klappen sollte (was ich natürlich nicht hoffe!) hab ich zumindest eine andere Stadt gesehen und kann von da weiter reisen und vielleicht nach Napier oder Te Puke gehen, weil in der Gegend soll es viel mit Obstplantagen geben.
    Aber wenn ich den Erdbeerjob bekomme, würde ich versuchen den im Packhouse zu machen, also am Fließband stehen und aussortieren.
    Ich könnte 7 Tage die Woche und an manchen Tagen bis zu 14 Stunden arbeiten bei einem Stundensatz von $14.80.
    Ich hoffe auch ein wenig Geld mit diesem Job zu bekommen, dass ich dann im Sommer richtig reisen und viele Sachen ausprobieren kann!

    Und vielleicht hat 'meine' Familie auch nichts dagegen, wenn ich zu Weihnachten noch mal vorbei komme. Wäre auf jeden Fall ziemlich schön.

    Na dann, drückt mir auf jeden Fall die Daumen für Samstag, dass ich den Job bekomme oder das sich etwas noch vieeeeeel besseres ergibt!

    Und für jeden der sich jetzt angesprochen fühlt: Ich hab euch lieb <3 und es freut mich wirklich sehr, dass es wirklich welche gibt, die sich hier das alles auch noch durchlesen:)!

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  • 13Sep 2013

    26 Neuer Ort, neues Glück? 13.09.2013 Neuseeland —

    Hamilton East, Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Nachdem ich jetzt fast 4 Wochen in Kerikeri war (also drei vor und eine nach meinem Buschtrip) bin ich jetzt in Hamilton gelandet und hoffe auf ein positives Job Interview morgen bei Strawberry Field!
    Die Busfahrt nach hier unten war lang, aber ganz gut eigentlich.
    Erst mal 4.5h nach Auckland und dann noch mal knapp 2 nach Hamilton.
    In Hamilton selber bin ich dann auch von jemandem aus meinem neuem Hostel abgeholt worden, weil das Hostel doch schon ein wenig weiter weg ist von der Innenstadt.
    Mit dem Fahrrad braucht man um die 20 Minuten, um zu einem Supermarkt zu kommen und ich glaub, dass man dann noch mal um die 10 Minuten braucht, um wirklich in die Innenstadt zu kommen.
    Aber egal, wenn ich keinen Job bekomme morgen, dann bleibe ich auch nicht allzu lange hier.
    Wenn doch, dann hab ich ziemlich viel Zeit alle Punkte aus meinem Reiseführer für Hamilton und Umgebung abzuarbeiten^^ und dann gibt es bestimmt auch mal Bilder von kulturellen Sachen, wie Museen oder so. Ich muss ja auch mal was für meine Bildung hier tun:D
    Also drückt mir alle für morgen die Daumen! Ist auch erst 0:45 bei euch an einem Samstag, also da sollte doch einiges drinnen sein:D

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  • 14Sep 2013

    27 Hamilton 14.09.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Soooo, also das Jobgespräch war ganz gut und der stellvertretende Chef war ziemlich nett:)
    Also ich hab den Job auch schon so halb, ich muss jetzt nur noch auf eine Rückmeldung vom Chef warten, dass ich richtig anfangen kann. Ich hoffe möglichst bald!
    Aber schon mal danke für das Daumen drücken bis jetzt <3
    Nach dem Jobgespräch, zu dem ich übrigends mit dem Fahrrad hin bin!, hab ich mir die Hamilton Gardens angeguckt und die sind ziemlich cool. Wenn es jetzt noch richtig alles blühen würde, wäre es bestimmt noch viel schöner.
    Ich hab mir aber noch nicht alles angeguckt, weil der Park einfach riesig ist. War nur in dem Teil, in dem die ganzen internationalen Gärten ausgestellt sind. Hab auch ein paar Bilder gemacht^^

    Ansonsten ist nicht mehr viel gewesen. Nur noch ein Rugbyspiel angeguckt und versucht die Regeln nachzuvollziehen:D Es ist wirklich nicht so einfach! Also ich hab das noch mit nem anderen deutschen im Hostel gesehen und wir haben die ganze Zeit versucht herauszubekommen nach welchem Prinzip diese Punkte verteilt werden...
    Naja ich bin ja noch ein wenig hier, um die Regeln zu verstehen.

    Fotos & Videos

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  • 16Sep 2013

    28 Glück muss man haben:) 16.09.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich bin jetzt in einer Familie und darf auf die Kinder aufpassen, das beste daran ist, es ist die Familie vom Chef bei dem ich arbeiten wollte!:)
    Das hat sich ergeben, nachdem er mir eine Mail zurück geschrieben hat, dass die Arbeit 'hopefully' in 10 Tagen anfangen soll. Fand ich ein wenig blöd, weil ich den 10 Tage ja nichts zu tun gehabt hätte und nur Geld ausgegeben hätte.
    Also hab ich ihm zurück geschrieben, ob es keine andere Möglichkeit gebe, dass ich früher anfangen könnte.

    ***How do you feel about child care/supervision.? Die Antwort kam dann zurück.
    Natürlich hab ich dann sofort zurück geschrieben, dass ich Kinder toll finde und auch kein Problem, damit habe auf Kinder aufzupassen.

    ***I have a live- in on the farm job child care/packing job to start immediately . If u would like to discuss I can come pick u up n bring to met the family and stay for a few nights as a trial ?

    Danach haben wir eine Zeit ausgemacht und er kam und hat mich abgeholt. Zuerst wusste ich nicht, ob es seine Familie ist oder irgendeine andere. Jetzt weiß ich, dass es seine ist^^

    Er hat 4 Kinder (3oder4, 7, 12, 15) Ich soll jetzt den jüngsten Sohn (7) zur Schule bringen und vorher aufpassen, dass er gefrühstückt hat und wenn alle außer Haus sind auf die Kleine aufpassen.
    Wenn die Erdbeersaison angelaufen ist, soll ich dann zwischendurch noch im Packhouse arbeiten.
    Mal sehen wie das alles klappen soll.
    Aber ich glaub, ich muss auch nur bis Anfang Oktober richtig auf die Kinder aufpassen, weil ab da ein (wie ich jetzt gesehen und mitbekommen habe) Aupair-Mädel aus Deutschland kommt.
    Bis dahin kann ich aber hier wohnen und alles machen. Ich muss auch später mal klären, ob ich auch jetzt für die Zeit Geld bekomme oder ob das nur auf Accomodation&Food hinausläuft, also zumindest solange bis ich im Packhouse arbeite.

    Jetzt gerade pass ich auch auf Sophie auf und nachdem wir die Schokoladen-Krise überwunden haben, sitzt sie ganz lieb im Sessel mit einer Mandarine und guckt Fernsehn:)

    Noch eine echt süße Sache: Ich musst um 'gutes' Internet zu kommen, in die Stadt laufen, weil es da auf einem Straßenabschnitt freies Internet gab und da ich Bilder noch hochladen wollte, hab ich mich fast 3 Stunden oder mehr dahin gesetzt.
    Ich saß auf einer Bank direkt vor einem Outdoor Laden und nachdem er geöffnet hatte, ist der Besitzer irgendwann raus gekommen und hat sich ein wenig zu mir gesetzt. Wir haben dann ein wneig geredet und ich hab ihm dann erzählt, dass ich vielleicht einen Job habe.
    Als Kunden gekommen sind, ist er kurz rein und ist dann später mit seiner Visitenkarte wieder raus gekommen und meinte, wenn ich Probleme bekommen sollte oder sonst etwas ist, soll ich mich bei ihm melden!
    Das ist doch echt süß und dabei haben wir nur ein paar Sätze gewechselt.
    Es gibt schon liebe Menschen:)

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  • 21Sep 2013

    29 Wellington Trip 21.09.2013 Neuseeland —

    Wellington, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach einer Woche in der Familie hier, weiß ich definitiv, dass es nicht langweilig wird. Das wird aber auch schwer, wenn man eine 3 jährige den halben Tag bei Laune gehalten bekommen muss und gleichzeitig das Haus putzen soll.
    Da muss mir Darien (der Papa) nicht erzählen das er nicht gut im putzen ist, weil das ist schwer zu übersehen.
    Naja, also ich finde mittlerweile ist es schon ziemlich ordentlich.
    Zu meinen Aufgaben gehört es auch, die Kinder zur Schule oder sonst wohin zu fahren.
    Und erstaunlicherweise hab ich wirklich kein Problem hier zu fahren, wobei das Auto schon ein enorm großes ist!

    Wir haben auch jetzt einen Wochenendtrip nach Wellington gemacht. Leider hat es nur geregnet und wir haben im Grunde gar nichts gemacht, außer Filme gucken...
    Aber wir waren auch einmal zu einer Führung im Parlaments Gebäude. Die Führung war interessant, aber mit Sophie eigentlich mehr anstrengend.. Sie kann irgendwie absolut nicht still stehen und einfach mal ruhig sein.
    Das fängt auch schon so an, wenn sie im Auto sitzt. Autositz und Sicherheitsgurt, das geht eine kurze Zeit gut und dann wird rumgenölt mit dem Ziel, dass man am Ende ohne Sicherheitsgurt und allem im Auto sitzt...

    Was ziemlich lustig auch war, war Gabrielles und meine Yoga-Session:D Wir hatten langeweile und auf dem Hotelfernseher kam eine Yoga Sendung und da haben wir mitgemacht.
    Sah bestimmt ziemlich dämlich aus, war aber lustig^^

    Ich weiß auf jeden Fall, dass ich zurück nach Wellington kommen werde später, weil ich ja auch mit der Fähre zur Südinsel fahren möchte.
    Und dann kann ich auch einmal in das Nationalmuseum Te Papa gehen, in das ich eigentlich jetzt schon gegangen wäre und zu den Botanischen Gärten und auf dem Mount Victoria.

    Sophie bekommt jetzt auch die Windpocken... Noch geht es, aber ich glaub es wird bald noch 'pockiger'..

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  • 29Sep 2013

    30 Erdbeeren:) 29.09.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Wieder ist eine Woche vergangen und einiges ist passiert.
    Zuerst einmal hab ich jetzt richtig etwas unterzeichnen müssen, dass ich hier arbeite und gleichzeitig noch eine Tabelle bekommen, in die ich eintragen soll, was ich an Stunden arbeite.
    Ich bin in dieser Woche jetzt bei 54 bezahlten Stunden.
    Sophie wurde am Montag auch von ihrer Mama abgeholt und hat die Woche, dann bei ihr verbracht. Also war nur Rico die Woche daheim.
    Aber er war auch schon anstrengend genug, besonders morgens, wenn man versucht hat ihm das Frühstück irgendwie schmackhaft zu machen und im ständigen Konkurrenzkampf mit dem Fernseher stand.
    Zu meinen unglaublich tollen Aufgaben am Anfang der Woche gehörten unter anderem das Packhouse sauber machen (also Packtisch, Pausenraum und Toiletten)
    Ich hab glaub ich, insgesamt über 6 Stunden gebraucht um alles einigermaßen sauber zu bekommen.
    Und die Toiletten sind sogar immer noch sauber!:)
    Außerdem musste ich mit drei etwas Älteren aus Kambodscha die schlechten Blüten und Fruchtansätze aus den Erdbeerpflanzen pflücken.
    Das ist gar nicht so schwer oder anstrengend. Es zieht sich nur nach ein paar Stunden arg.

    Am Donnerstag hab ich zuerst wie die Tage zuvor mit den dreien Blumen rausgepickt, aber nach der ersten Pause sollte eine andere Aufgabe folgen.
    Die große Überraschung war, als ich in den Pausenraum gekommen bin, dass drei aus Kerikeri da waren! Die beiden Chilenen, von denen ich den ‚Tipp’ bekommen habe und eine Französin.
    Es waren auch noch ein Paar andere da, weil zum ersten Mal Erdbeeren gesammelt werden sollten.
    Also sind alle mit Eisdosen/schalen (keine Ahnung wie die Teile gerade heißen) los, um die Erdbeeren da rein zutun.
    Viele waren es nicht, aber immerhin ein paar von den Eisteilen waren voll.
    Als nächstes sind Maria und ich ins Packhouse und wir haben dann die Erdbeeren für den Export oder generell Verkauf verpackt.
    Dabei sollten alle weißen Stellen versteckt werde, die kleinen Erdbeeren nach unten in die Schale und alle in eine Richtung ausgelegt werden.
    Die anderen haben mit dem Flower Picking weiter gemacht.
    Es war auf jeden Fall schon ziemlich cool, bekannte Gesichter wieder zu sehen.

    Am Freitag hat Darien mich zu einem spontanen Tagestrip nach Rotorua eingeladen, weil er einen Deal mit Pack `n Save (einer großen Supermarktkette) machen wollte. Hat ihn auch bekommen:)
    Wir sind also später in einen Park gegangen (für den man echt richtig viel Eintritt bezahlen musste) und haben uns da alles angeguckt. Besonders für Rotorua ist, dass überall heiße Luft aus dem Boden kommt und alles zu nebelt und stinkt.
    Es gibt dann auch an vielen Ecken so Schlammlöcher, aus denen es rausblubbert.
    Besonders in dem Park aber war noch, dass da ein Geysir war, der 2 bis 3 mal in der Stunde ausgebricht.
    Nach dem Park sind wir in einen Hot Pool gegangen, direkt am See. Der war ziemlich cool. Und da war auch ein Chinese, der mich gefragt hat woher ich komme – Aus Deutschland. Welche Region denn – Ja so in der Nähe von Köln (damit können die meisten noch wenigstens irgendetwas anfangen)
    Wenig später ist er wieder zu mir gekommen und meinte, dass ich dann ja in NRW wohnen würde. Ich so .... Jaa
    Er: Welche Stadt denn? Dortmund, Düsseldorf, ...?
    Ich: Wuppertal (in der festen Überzeugung, dass er definitiv nichts damit anfangen kann, weil selbst Leute aus Deutschland haben keine Ahnung wo Wuppertal ist. Davon abgesehen, dass ich gar nicht mal in Wuppertal wohne, aber mit Neviges braucht man gar nicht erst anfangen^^)
    Er: Ah Wuppertal! Da kommt doch der Johannes Rau her! (dann hat er mir irgendwas von einer tollen Rede von ihm erzählt und deswegen kenne er Wuppertal)
    Auf die Frage, woher er denn das alles wisse und ob er schon einmal in Deutschland gewesen war, kam die Antwort, dass er sich alles von den Gäste hier merkt...
    Oooookay:D
    Schon putzig!
    Dann ging es auch schon heim. Ich durfte dann auf der halben Strecke das Steuer übernehmen, weil er zu müde war.
    Ging auch eigentlich ganz gut, bis er angefangen hat mich zu zureden.. Also im Dunkeln fahren, auf einer unbekannten Strecke, mit links Verkehr und zu hören auf Englisch das ist dann schon ein wenig überfordernd, besonders wenn dann auch noch Antworten erwartet werden...^^

    Dann am Samstag hab ich zuerst Cookies gebacken, weil Rico heute Geburtstag hat, und wollte dann eigentlich direkt arbeiten gehen. Ich war schon halb zur Tür raus, als Darien mich gefragt hat, ob ich nicht eben Gabrielle und ihre Freundin durch die Gegend fahren könnte...
    Zwei Stunden später konnte ich dann auch endlich anfangen.
    Nach der Arbeit kam dann noch eine weitere Überraschung: Anke hat sich jetzt auch hier beworben:)
    Sie hat auch in Kerikeri gearbeitet und ich hab sie in Wellington zufällig wieder getroffen und eigentlich dachte ich, sie würde jetzt woanders hingehen, aber anscheinend hat sie doch recht spontan ihre Pläne geändert und ist nach Hamilton gekommen.
    Ich bin dann von den Chilenen (Maria und José) und der Französin (Jennifer) eingeladen worden, mit zu Maria&José Haus zu kommen und den Abend da zu verbringen.
    Also ganz spontan schnell umgezogen und eine SMS an Darien geschickt und los gings^^
    Der Abend war dann ziemlich lustig und auf jeden Fall zu wiederholen!
    Das sollte auch machbar sein, wenn man drei Monate zusammen arbeitet.
    Wir haben auch schon halb den Plan gemacht, im Sommer ein Wochenende off zu machen und nach Raglan an die Strände zu fahren und da zu übernachten.
    Mit Lagerfeuer und Stockbrot:D

    Heute ist dann nicht mehr ganz so viel passiert. Nur Zeitumstellung.
    Das beste daran war heute, dass alle ‚Ausländer’ es hinbekommen haben, pünktlich am Arbeitsplatz zu sein, nur die Supervisors sind eine Stunde zu spät gekommen:D
    Dann wieder 7 Stunden gearbeitet und genau als ich in Haus gekommen bin nach der Arbeit, sind die Großeltern gekommen um mit Rico Geburtstag zu feiern.
    Wobei ich glaube, dass das auch so abgesprochen war.
    Also gabs im Schnelldurchlauf Kuchen und Kaffee und nach weniger als einer Stunde, war die ganze Aktion auch wieder vorbei. Seltsam, aber okay, wenn das so bei denen üblich ist.
    Danach hab ich mir endlich Internet für in mein Zimmer gemacht. Und dabei weiß ich nicht, warum das Darien nicht auf die Reihe bekommen hat. Man musste nur die Bedienungsanleitung lesen und da waren mehr Bilder als Text.
    Außerdem musste man nur den Extander ‚einrichten’, weil der Router ja schon vorhanden war.
    Also eigentlich ziemlich einfach. Eigentlich.
    Aber egal, ich hab jetzt Internet im Zimmer und muss nicht immer die ganze Zeit im Wohnzimmer sitzen um irgendwas im Internet zu machen.

    Ist jetzt irgendwie doch ein wenig viel Text geworden:D

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  • 06Oct 2013

    31 Hobbiton! 06.10.2013 Neuseeland —

    Matamata, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute hatten wir einen (unfreiwilligen) day off, weil es keine Arbeit für uns gab.
    Teresa und ich hätte natürlich lieber gearbeitet, als den ganzen Tag irgendwie rumzugammeln.
    Aber immerhin hab ich jetzt einmal richtig lange ausgeschlafen, also bis neun oder so.
    Danach haben wir dann noch bin 11 im Bett gesessen und uns überlegt, dass man doch schon langsam frühstücken könnte^^
    Wir dachten auch schon, dass der Tag genauso weiter gehen würde.
    Doch dann kam die SMS von Veit und Alex, ob wir nicht Lust hätten mit nach Matamata zu kommen und uns die Hobbiton Tour anzugucken.
    Wer sagt da schon nein?!
    Also haben wir uns schnell umgezogen und ein kleines Lunch gepackt und auf die Jungs gewartet.
    Von Hamilton braucht man ungefähr eine Stunde nach Matamata.

    Um kurz vor zwei waren wir da und mussten feststellen, dass es schon ordentlich teuer ist sich diese Tour anzugucken. Ganze 75$ muss man hinlegen für zwei Stunden.
    Aber da man sich das schon ein mal angucken muss, wenn man hier ist, blieb einem nichts anderes übrig^^
    Da die nächsten Touren alle schon belegt waren und wir erst gegen halb vier den Bus ins Movie Set nehmen konnten, haben wir uns zu einem Lunch in der Sonne zusammengesetzt.

    Um halb vier ging es dann auch schon los mit einem ziemlich motiviertem Guide, der passenderweise Sam hieß und wohl auch schon des öfteren mit seinem Namensvetter im Film angeredet wurde.

    Alles in allem war die Landschaft und die Häuser echt schön! Und so unglaublich detailreich. Hinter den Fenstern konnte man Töpfe und alles mögliche sehen, obwohl man gar nicht in diese Häuser reingehen kann.
    Es gibt auch nur zwei Häuser, die wirklich 'groß' gebaut sind. Einmal das Haus von Bilbo und Frodo auf dem Hügel (von dem man den schönen See sehen kann und den Party Tree und eigentlich alles) und das von Sam, weil die beiden Häuser die einzigen sind, die in einer Nahaufnahme gezeigt werden.
    Aber selbst in das Haus von Bilbo kann man nicht reingehen, weil der Flur nach 5 Metern aufhört und dahinter nichts mehr ist.
    Und der Baum, der auf dem Hügel von Bilbo steht ist auch nicht echt bzw. er war mal echt, aber nachdem man ihn in seine Einzelteile zerlegt hatte und ihn dann wieder zusammenbauen wollte, hat man gemerkt, dass er es doch nicht ganz so gut verkraftet hat^^
    Also steht da jetzt ein Baum, der so um die 50 Mio $ wert ist und zweimal mit etwa 400.000 Blättern per Hand besetzt wurde.

    Was auch ziemlich lustig ist: Bilbo und Gandalf sitzen in irgendeiner Scene mal vor dem Haus und rauchen im Sonnenuntergang. Aber das ist gar kein Sonneuntergang, sonder der Sonnenaufgang:D
    Man hat zu spät gemerkt, dass das Haus die falsche Ausrichtung hat, also musste man den Sonnenaufgang filmen und dann Stück für Stück auseinander schneiden und dann in der umgekehrten Reihenfolge wieder zusammen setzten. Damit hatte man dann den Sonnenuntergang:D

    Und genau vor zwei Jahren wurde das letzet Mal in dem Movie Set gedreht, also noch nicht sooo lange her.

    Was ein wenig blöd war an der Tour, war das man ziemlich durchgescheucht wurde. Also Sam hat alles total toll und interessant erzählt (und ich habe wirklich alles verstanden!!), aber dann kam immer gleich: Jetzt habt ihr 5 Minuten Zeit um Bilder zu machen und dann müssen wir weiter.
    Ich mein, es hat von der Zeit schon gereicht, aber es war schon alles gehetzt.
    Aber ich muss sagen, es sind schon ein paar schöne Bilder rausgekommen.
    Aber natürlich ist es viel besser und idyllischer und einfach Herr der Ringe mäßiger, wenn man selber vor Ort war!

    Die Tour hat mit einem Freibier/-Apfelcider im Green Dragon geendet!
    Das Bier, das in diesem Pub ausgeschenkt wird, gibt es nirgends sonst und soll wohl auch ganz gut schmecken.

    Also ich fand der Tag hat sich auf jedenFall gelohnt und es hat viel Spaß gemacht in unsere Gruppe die Tour zu machen!

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  • 11Oct 2013

    32 3 4-blättrige Kleebletter! 11.10.2013 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Die Woche vergeht irgendwie immer extrem schnell hier.
    Es ist auch immer der gleiche Ablauf im Grunde: man steht auf, arbeitet erst mal für sich eine Stunde und dann um die 7 Stunden mit den anderen und wenn man ganz viel Glück hat und es nicht regnet wie gerade, kann man dann danach noch mal ein wenig Studen zusammen bekommen.
    Die letzten Tage sind aber ziemlich regnerisch gewesen und Mittwoch war schon ein day off und jetzt soll auch noch das ganze Wochenende nicht gearbeitet werden...
    Vielleicht können aber Teresa und ich noch hier und da was machen.
    Diese Woche hab ich dann nur knapp 40 Studen zusammenbekommen. Die letzten anderen beiden Wochen waren es 54 und 53.5.
    Nächste Woche muss es mehr werden!
    Also Daumen drücken für warmes und sonniges Wetter!

    Aber die Arbeit macht Spaß, zumindest in soweit, als dass man beim arbeiten auf dem Feld oder im Packhouse Spaß haben kann.
    Vorallem weil ich jetzt endlich jemandem zum zu reden habe:) Einer der neuen Deutschen aus Hamburg (mit denen wir auch in Matamata waren). Zwar ist das immer nur in den letzten zwei Stunden, in denen wir wirklich reden, weil morgens arbeiten wir nur stumm nebeneinander, nach der ersten Pause, dann mal ab und zu redend und ab dem Lunch bis zum Ende, ziemlich viel.
    Wir sind jetzt auch zum Teil dazu übergegangen, auf Englisch miteinander zu reden.

    Im Packhouse ist jetzt auch noch eine Stamm-Packerin gekommen, die das schon seit sie ein kleines Mädchen ist macht. Die ist einfach so unglaublich schnell und schafft doppelt so viel, wie wir anderen machen können.
    Wobei wir auch immer schneller und besser werden.

    Am Mittwoch waren Teresa und ich ein wenig in der Stadt bzw. vorher beim Arzt und haben ein wenig die OP shops angeschaut - Ich hab eine Merino Cashmere Pulli für ganze 2.50$ gekauft:D Der ist echt weich und dünn, aber irgendwie auch warm:)
    Ich finde diese Shops total toll!

    Ich hab gestern auch drei vierblättrige Kleebletter gefunden!:D und die sollen mir jetzt auch viel Glück bei was auch immer bringen!

    Teresa und ich werden immer besser im Brot backen und das schmeckt echt gut und ich hab gestern die Bush Balls ausprobiert, die Marty im Busch mir einmal gezeigt hat.
    Die sind auch lecker geworden, wobei ich glaube,dass meine ein wenig zu braun sind.
    Man sollte die wohl wenig bei hoher Temperatut backen und dann noch mal länger, bei niedrigerer.
    Dann kommt es vielleicht aufs gleiche hinaus, als wenn man die den ganzen Abend neben das Feuer legt.
    Das Rezept ist auch echt einfach:
    -1 Tasse Haferflocken
    -1 Tasse Mehl
    -1 125g Margarine
    -1/2 Tasse braunen Zucker
    -1/4 Cocosstückchen
    -2 Esslöffel Golden Syrup
    -1 Teelöffel Backpulver
    -2 Esslöffel heißes Wasser
    Man gibt Hafer, Mehl, Zucker und Cocos in eine Schüssel. Margarine und Syrup schmelzen, Backpulver dazu und das heiße Wasser (wobei ich glaube, dass man das Backpulver hätte vorher in dem Wasser auflösen sollen, bevor man es zu Butter gibt. Es hat aber auch mit meiner Weise funktionier^^)
    Alles in die Schüssel geben und verühren bzw. (mit der Hand) durchkneten. Dann zu Bällen formen und auf Backblech geben
    Und dann hab ich die bei um die 150°C backen lassen und dann nach 15-20 Minuten auf 50 runtergestellt.
    Am Ende sollten sie schön hart und knusprig sein. Oder man lässt sie noch ein wenig weich, je nach dem wie es einem besser schmeckt
    Man kann auch noch Rosinen oder Mandelsplitter oder was auch immer dazu geben.

    Ihr könnt das ja mal ausprobieren und mir dann sagen, wie es euch geschmeckt hat:)
    Mir schmecken die auf jeden Fall und jedem dem ich sie angeboten habe, fand sie auch super.

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  • 13Oct 2013

    33 BBQ 13.10.2013 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Gestern hatten wir ein BBQ hier, das vom Chef für die Mitarbeiter organisiert wurde.
    Es sind ungefähr 20 Leute da gewesen, werden aber im Verlaufe der Saison noch ein paar mehr Mitarbeiter werden.

    Und wer durfte für alle Mann Salate und Nachtisch vorbereiten?! Genau, Teresa und ich. Dabei hatten wir uns eigentlich gesagt, dass wir nichts so eben auf die schnelle machen wollen, weil wir waren praktisch die letzten, die von dem BBQ erfahren haben (dabei wohnen wir ja bei dem Chef). Aber als mich Darien gefragt hatte, konnte ich schlecht nein sagen.
    Also sind wir mit 60$ losgezogen um alles zu kaufen, was wir brauchen.
    Zwischendurch kamen dann auch immer wieder SMS von Darien, was wir noch alles kaufen sollten, weil er es bei seiner Einkaufstour vergessen hatte.
    Das beste war, dass wir eine SMS erst zu Hause gelesen hatten, also das wir Brot und BBQ Saucen kaufen sollten, aber in weiser Voraussicht haben wir uns schon im Laden gedacht, dass man auch noch was anderes essen muss, als Fleisch und Salat und wir waren uns schon so halb sicher, dass er bestimmt keine Saucen daheim hatte.
    Mit den 60$ sind wir auch absolut gar nicht ausgekommen, alles zusammen hat knapp 90$ gekostet - also für nicht alkoholische Getränke (die letztendlich am schlechtesten weggegangen sind^^), Chips, Brot, Mousse au Chocolat und alles was man für einen Kartoffel- und Nudelsalat braucht (beides Salate, die meine Mama ganz toll macht <3!) und für einen normalen Blattsalat.

    Wieder zu Hause find das vorbereiten an... Also die Sachen waren alle nicht schwer zu machen oder besonders aufwändig, es hat einfach nur sehr viel Zeit in Anspruch genommen, weil man ja erst mal die Nudeln und Kartoffeln kochen musste und dann die Kartoffeln schälen und dann alles mögliche klein schneiden und und und...
    Wir sind knapp vor Beginn des BBQ fertig geworden mit allem.
    Und es hat wirklich allen super geschmeckt und der Kartoffelsalat war sofort weg. Ich glaub, der hat keine halbe Stunde oder so überlebt.
    Teresa und ich haben das unglaublich tolle Kompliment von Japanern bekommen, dass wir doch super (Ehe-)Frauen abgeben würden, weil wir ja so toll Salate und Nachtisch machen können.
    Es war auf jeden Fall auch richtig gute Stimmung die ganze Zeit.

    Zwischendrin durften die die wollten eine Runde Quatt im dunkeln ums Feld fahren - und das war richtig toll!
    Ich bin mit Harry gefahren, weil ich nicht genau wusste wie und wo man genau schalten musste. Also hat er sich hinter mich gesetzt und die Schaltung übernommen und ich hatte das Gas.
    Ich weiß nicht, ob man noch viel schneller mit dem Teil fahren konnte, weil ich glaub ich war schon hart an der Grenze von der Geschwindigkeit:D
    Und nachdem ich durch die ersten zwei Pfützen wirklich ausversehen gefahren bin, hab ich danach jede mitgenommen, die ich gesehen habe. Ich war ja sowieso schon dreckig und nass.
    Aber armer Harry! Er hat nämlich auch alles abbekommen oder vielleicht auch ein wenig mehr, weil er konnte die Füße nicht hochlegen wie ich, weil er ja die Schaltung bedienen musste^^
    Eine Ecke hab ich auch ein wenig zu schwungvoll und kurzentschlossen genommen und da meinte er auch nur, ob ich uns umbringen wollte:D
    Aber ich glaub, ihm hat es trotzdem Spaß gemacht. Auf jeden Fall hatte ich ihn!
    Weil es war wirklich cool.

    Die zweite Runde die ich gefahren bin, war mit Jack, einem anderen Mitarbeiter. Die war aber nicht so lustig, weil er andauernd meinte, ich soll langsamer fahren...

    Gegen 12 Uhr sind dann die meisten gefahren. Nur die drei Japaner und Darien haben bis 7 Uhr morgens durchgemacht und laut Musik gehört (um 4 haben sie das Auto aus der Garage geholt und vor das Packhouse gestellt)

    Und heute durften Teresa und ich alle Überbleibsel aufräumen, wegwerfen oder abspülen.
    Aber es war ein super Abend und sollte definitiv auch noch mal wiederholt werden!

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  • 21Oct 2013

    34 Mir fällt kein Titel ein:D 21.10.2013 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Und noch eine Woche hier ist rum.
    Diese Woche hat wieder die Schule begonnen und ab jetzt bin ich volle Nanny für alles, zumindest bis 15 Uhr.
    Ich stehe um sieben auf, mache für drei Kinder Lunch (mit all ihren Vorlieben und Abneigungen), wecke sie dann auf (meistens geht es auch ganz gut, also das die dann auch wirklich aufstehen), mache Frühstück und hoffe, dass ich einen guten Tag habe und die beiden Kleinen auch wirklich ihr Essen ohne viel Überzeugungskraft essen, und dann gegen halb neun (das wäre eine gute Zeit zumindest, aber meistens ist es eher später^^) werden Rico und Sophine ins Auto gesetzt und es geht Richtung Schule.
    Dann komme ich kurz nach neun wieder heim und darf dann aufs Feld gehen.
    Ab halb drei muss man dann langsam auch Rico und Sophine von der Schule abholen und 'Mittagessen' machen. Zumindest behauptet Dairen, dass es ein gutes Mittagessen sei, aber eigentlich gibt es nur diese Instant-Nudeln aufgewärmt. Man könnte selbst wenn man wollte nichts allzu kreatives machen, weil einerseits der Kühlschrank nichts hergibt und weil das meiste zu grüne Essen nicht angenommen wird.
    Wenn das alles gemacht ist, geht es meistens noch mal eine Runde aufs Feld oder es wird irgendwas anderes gemacht - Hauptsache Stunden!

    Sophine und Rico sind echt unglaublich süß in letzter Zeit geworden. Also vorher waren sie es auch so mehr oder weniger, aber mehr anstrengend noch. Seit sie aber von der Mama wieder zurück sind, haben sie es drauf zu frühstücken und sind generell viel lieber.
    Uuuund ich hab endlich auch einen Namen!:D Also Rico und selbst Sophine sprechen mich mit Namen an:) Vorher bin ich immer nur mit 'my Babysitter' vorgestellt worden.
    Ich kann jetzt auch richtig mit denen verhandeln/diskutieren mit dem Ergebnis, das auf mich gehört wird. Vorher war das auch so eine Sache.

    Auch eine sehr süße Sache war, dass Sophine letztens als ich sie aus der Schule abgeholt habe, freudestrahlend auf mich zu gerannt kam und mich umarmt hat.
    Eine weniger schöne, aber irgendwie auch trotzdem süße Sache ist/war, dass Sophine die letzten zwei male immer angefangen hat zu weinen, wenn ich gehen wollte und sich immer an mir festgehalten hat und mich nicht gehen lassen wollte...
    Ich mag die beiden schon ziemlich gerne.

    Die Woche haben wir angefangen Stroh in die Reihen zu legen, damit wenn es mal regent und viele Leute durch die Reihen laufen, es nicht allzu bodenlos wird.
    Ich finde die Arbeit macht verhältnismäßig sogar Spaß und ist auch nicht wirklich anstrengend.
    Das beste ist, die Jungs haben den 'schwersten' Job, besonders immer zwei von denen. Diese müssen nämlich nur vorene auf dem Traktor als Gegengewicht sitzen, damit dieser nicht nach hinten wegkippt. Die anderen laufen dem Traktor hinterher und legen Heuballen-Teile in die Reihen.
    Darien meinte, dass das eine unglaublich anstrengende Aufgabe wäre und dreckig.
    Mit dem drecking kommt es schon hin, aber anstrengend oder schwer ist es definitiv nicht.

    Gesteren (also Sonntag) haben wir im PAckhouse zum ersten Mal richtig lange gearbeitet, nämlich bis sechs Uhr und ich hab 2 1/2 brusthohe Stapel von aufeinandergestapelten leeren Eispackungen geschafft:D
    Ich werde besser.

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  • 26Oct 2013

    35 Coromandel-Tour 26.10.2013 Neuseeland —

    Hahei, Neuseeland

    Beschreibung

    Am Wochenende haben wir (Teresa, Veit, Alex und ich) einen Trip nach Coromandel gemacht, um uns die Halbinsel einmal anzuschauen und einen weiteren Pflichtpunkt auf der To-do Liste abzuarbeiten - die Cathedral Cove anschauen.

    Wir sind Freitag Nachmittag nach der Arbeit losgefahren, wobei die Jungs noch fast 1 1/2 Stunden auf uns warten mussten, weil deren Arbeit schon um drei zu Ende war. Aber da das Wetter am Freitag eh nicht so toll war und es geregnet hat, war es nicht ganz so schlimm.
    Dafür haben wir aber auch uns um das Essen gekümmert und am Tag davor bis elf Uhr abends in der Küche gestanden um zwei Pizzableche und 24 Muffins zu backen.

    Also sind wir dann so gegen fünf aufgebrochen.
    Der erste Weg in Coromandel ging an der West Coast bis Coromandel Town und war eine richtig schöne Küstenstraße mit fast permanenten Blick aufs Meer.
    Wenn jetzt noch die Sonne geschienen hätte oder zumindest es nicht geregnet hätte, hätte man vielleicht sogar einen Sonnenuntergang sehen können. Aber den, den wir erwischt haben, war auch schon ziemlich schön, auch wenn wir ihn nicht überm Meer direkt gesehen haben.
    So ein Haus direkt am Wasser reizt dann schon arg, besonders wenn man dann jeden Tag so einen tollen Sonnenuntergang sehen kann!

    Wir sind dann gegen 8 in Coromandel Town angekommen und haben uns dort ein nettes und vorallem nicht allzu teures Hostel/Backpacker gesucht. Sind auch in der Tui Lodge fündig geworden.
    Die Jungs haben im Auto geschlafen und Teresa und ich in einem Zimmer, was wir für uns alleine hatten.
    In der Küche des Hostels haben wir nur dann noch unsere Pizza gegessen und ein wenig rumgessen und geredet.

    Gegen 8 am nächsten Morgen sind wir aufgestanden und haben uns fertig gemacht, sind aber erst um 10 aufgebrochen. Das war auch eine Sache, die mich ein ganz klein wenig gestört hat. Ich mein, wenn man schon über 200 km fährt um sich einen Gegend anzugucken, dann nutzt man doch so viel Zeit wie möglich aus und will nicht noch vorher ewig duschen und dann lange frühstücken.

    Naja. Wie gesagt sind wir dann um 10 losgefahren und sind die restliche West Coast hoch, bis fast zur Spitze (ich gaub der Ort hieß Collville oder so), auch wieder an der Küste entlang. Da das Wetter so toll war, hatte man eine tolle Sicht und einfach alles schön.
    Und an manchen Stellen war ein Geruch, der mich an Frankreich Urlaube erinnert hat. So ein, wie ich finde, ganz typischer Geruch, der sich aber nicht so wirklich erklären lässt. Irgendwie eine Mischung aus Pinien, Harz, Meer und noch anderen Dingen...:)

    An der East Coast ging es dann wieder zurück, über eine mehr oder weniger befestigte Straße den Berg rauf und runter.
    Also das mehr hat sich auf sporadisch befestigte Stellen in manchen Kurven und über Brücken beschränkt und das weniger eben auf den Rest des Weges:D

    Unser nächstes Ziel war, auf Empfehlung der Hostel Besitzerin, der New Chum's Beach.
    Laut ihr soll der Strand unter den Top 10 der schönsten Strände der Welt sein. (Nach googeln wieder daheim hat sich ergegen, das der Strand tatsächlich 2006 zu den schönsten Stränden der Welt gehört hat)
    Mit gewissen Erwartungen also haben wir uns auf den Weg gemacht, denn um überhaupt an den Strand zu kommen, muss man eine halbe Stunde über Steine und Wald laufen.
    Und ganz ehrlich, der Strand war wirklich unglaublich schön und das Meer hatte eine so schöne Farbe!!!
    Vor allem ist der Strand aber auch absolut nicht überlaufen von Menschen, weil einfach kaum einer den kennt.
    Ich hab dann noch einen Weg auf einen Berg gefunden und wollte eigentlich auch nur ein kleines Stückchen hochlaufen, aber dann dachte ich mir, jetzt noch ein kleines Stückchen und dann dreh ich wirklich um. Irgendwann stand ich dann auf dem Gipfel:D
    Die Sicht von da oben war enorm!
    Was ich aber festgestellt habe, es bietet sich nicht so an barfuß und nur in Badehose mit der Jeans in der Hand (die ist vorher schon nass geworden) klettern zu gehen:D
    Und durch meine Zeit im Busch frag ich jetzt auch jeden Busch/Baum/Wurzel ob sie lebt und mich auch festhällt, falls ich mal abrutschen sollte^^

    Wir sind sogar ins Meer auch gegangen und es war auch gar nicht kalt, eigentlich genauso wie in Frnakreich auch, sogar die Brandung bzw. wie die Wellen, die an den Strand gekommen sind waren genauso.

    Um 4 waren wir wieder beim Auto und haben uns unseren Weg zur Cathedral Cove gesucht. Ist alles ein wenig spät geworden (warum wohl?!).
    Weil ich auch dachte, das man ein wenig mehr am Strand laufen würde, hab ich die Schuhe im Auto gelassen, was im Nachhinein eine seeeehr ungute Idee war. Meine blauen Flecke unterm Fußballen sprechen für sich:D
    Also ist definitiv Kiwi-Style nicht so mein Style.
    Nach gefühlten schmerzhaften Stunden (also ungefähr 30-45 Minuten) standen wir dann vor dem Steinbogen der Cathedral Cove.
    In Filmen und auf Bildern im Internet, sieht es ein wenig beeindruckender aus, aber vielleicht lag es auch daran, dass wir ein wenig schlechteres Licht hatten und nicht durch Photoshop geguckt haben.
    Aber dennoch war es schon schön.
    An dem Strand haben wir die letzten Stücke unserer Pizza gegessen.

    Der letzte Punkt sollte der Hot Water Beach sein, auf dem man sich ein Loch buddeln kann, das sich dann mit heißem Wasser füllt. Man kann da aber nur zu bestimmten Zeiten hin, also wenn der Stand des Wassers richtig ist.
    Als wir ankamen, war er es definitiv nicht...
    Und da wurde dann doch mal ein wenig zu gegeben, dass man doch hätte früher los fahren sollen..

    Egal, der Tag war richtig schön!!

    Mir taten nur die Jungs ein wenig Leid, weil die im Dunkeln wieder zurück fahren mussten, während alle so mehr oder weniger geschlafen hatten.
    (Und gut, dass uns Veit erst gestern gesagt hat, dass er während des Fahrens ein, zweimal auch weggenickt ist... Aber wir sind alle heile daheim angekommen und Alex hat dann auch irgendwann wieder das Steuer übernommen:) )

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  • 04Nov 2013

    36 Fishing 04.11.2013 Neuseeland —

    Thames, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute war ich zum ersten Mal fischen hier:)
    Darien hat mich und drei andere auf seinem Boot auf eine Fishing-Tour mitgenommen.
    Bevor wir aber los gefahren sind, hab ich noch ein wenig gepickt und bin dafür extra um kurz vor 6 aufgestanden, damit ich pünktlich um 6 auf dem Feld stehen kann...:D
    Ich hatte geplant bis 10 zu arbeiten, aber Darien ist schon um 9 von seiner Rotorua Tour zurück gekommen und meinte dann plötzlich Let's go.
    War ein wenig ungünstig, weil ich weder richtig angezogen war noch Lunch gemacht hatte oder überhaupt eine Tasche für den Tag.
    In 10 Minuten musste ich alles nachholen und als Lunch sind dann eben nur zwei Möhren mitgekommen (und ich esse irgendwie auf einmal echt gerne Möhren hier)

    Wir sind dann ungefähr ein einhalb Stunden nach Thames gefahren, auf der gleichen Küstenstrecke, die ich erst eine Woche vorher gefahren bin:)

    Am Zielort angekommen, sind Maria und ich aufs Boot und die Jungs haben es vom Anhänger ins Wasser bekommen müssen:D
    Und dann ging es los!

    Ich weiß jetzt auch, dass ich definitiv nicht seekrank bin oder werde, weil wir sind schon ordentlich schnell gefahren und es ging immer rauf und runter und dann wieder rauf. Auf jeden Fall enorm cool!!

    Unser erster Fishig-Spot war nicht so ertragsreich, also sind wir nach einer halben Stunde oder so umgezogen. Der zweite Punkt war schon deutlich besser.
    Ich hab den ersten Snapper gefangen, den wir auch behalten haben! (wenn die Fischer unter einer bestimmten Größe sind, müssen sie wieder zurück ins Wasser geworfen werden)
    Generell war ich gar nicht so ein schlechter Angler, habe insgesamt 4 Snapper geangelt, die wir behalten haben und zwei oder drei, die wieder zurück mussten und dann noch Yellow Tales.
    Ich hatte auch einen Kingfish an der Leine, aber der war definitiv zu stark für mich und er hat dann auch bevor jemand anderes übernehmen konnte, ein Stück Leine mit den Haken abgebissen (man muss dazu aber auch sagen, dass die Tierchen so um die 75-100 cm groß sind)
    Schade eigentlich...
    An dem Spot sind wir auch die meiste Zeit geblieben, fast 4 Stunden.

    Als nächstes sind wir dann noch zu zwei anderen Spots gefahren, die aber beide nicht so ergiebig waren. Und dabei war das Wasser auf dem Fish-Screen voll von Fischen - aber alle nicht hungrig...

    Was auch enorm cool ist, wenn man ganz vorne beim Schiff sitzt und die Beine über die Kanten baumeln lässt und den Wind im Gesicht spürt und es schaukelt.
    Also ich mag in jedem Fall Boot fahren und ich muss sowas unbedingt nochmal machen!
    Vielleicht gibt es ja noch mal eine kleine Tour von Darien aus.

    Als wir dann um 9 wieder heim waren, musste ich natürlich auch gleich etwas von dem Fisch probieren und hab mir zwei kleine Stücke in der Pfanne mit Butter angebraten und dann mit Toast gegessen - lecker:)

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  • 09Nov 2013

    37 Deutschland liegt in Europa?! 09.11.2013 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Mal ein Paar Geschichten aus meinem Leben hier:D

    Also:
    Ich bin mit Gabrielle durch die Stadt gefahren und wir sind an einem Haus vorbei gekommen, das ein wenig wie ein Schloss aussah. Ich meinte dann, dass in Europa bzw. in Deutschland viele Schlösser sind. Es kam die Frage: Warst du schon einmal in Europa? Ich: Ähhm ja.. Deutschland liegt ja in Europa. Sie: Wirklich?! Oh das wusste ich nicht...
    Und dann haben wir ein wenig darüber diskutiert, ob Deutschland wirklich in Europa liegt oder nicht. (Davon abgesehen das Deutschland zu den Gründern gehörten)
    Am nächsten Tag sind wir dann mit der Freundin von Gabrielle in die neue Mall hier gefahren und dann wurde ihr die 'neue Erkenntnis' gleich mitgeteilt. Die Reaktion von Cordney war zuerst so, als würde sie Gab nicht glauben und als würde sie sie verarschen:D
    Der Nachsatz: Das lernen wir in der Schule bzw eben nicht war schon vielsagend:D

    Eine andere Geschichte mit Sophine:
    Wenn sie irgendwas tragen soll, dann kommt nachdem sie mehr als zwei Sachen nehmen soll: Ich hab doch nur zwei Hände, ich kann nicht noch eine dritte Erdbeere oder was auch immer nehmen...
    Ja schön, ich hab auch nur zwei Hände, aber ich bekomme es hin ein Kind, zwei Schultaschen, verstreute Klamotten aus einem Auto zu holen, zu tragen und dann auch noch das Auto abzuschließen und die Haustür zu öffnen.

    Oder:
    Sie kommt irgendwann morgens mal mit einem Luftballon ins Wohnzimmer und Rico später auch. Sie: Das ist mein Luftballon, weil ich ihn zuerst in deinem (Ricos) Zimmer gefunden habe.
    Das ist schon eine schlagende Kleinkinder Logik:D

    Aber ich bin auch ganz stolz, wie das Bitte und Danke auf einmal funktioniert!
    Ab und zu kommt es sogar schon von ganz alleine:)
    Meistens ist es aber noch so, dass wenn sie was will, dass man sagt: There is one word missing.
    Dann kommt automatisch: Please (zumindest wenn sie keinen allzu schlechten Tag hat.
    Und dann wenn sie es bekommen hat: And what do you say now? - Thank you!

    Ich bin ja sowas von eine gute Erzieherin:D

    Ansonsten passiert nicht soo viel hier. Hauptsächlich arbeiten und arbeiten.
    Jetzt kommen immer mehr Packer dazu, die das schon ewig lange machen. Zum Beispiel die Schwestern unserer Supervisorin (die Eltern waren unglaublich kreaktiv mit den Namen: Malié, Malia, Maria^^). Auf jeden Fall sind die echt schnell.

    Ich freue mich schon richtig, wenn ich richtig reisen kann, weil ich hier ein wenig was angesparrt hab!:)

    Ach ja: Ich kann seit heute richtig Quad fahren:D Sogar rückwärts und ich weiß wie man schaltet!

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  • 10Nov 2013

    38 Auf dem Dach 10.11.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute gibt es wieder was von mir, also mal zwei Tage in Folge:D
    Gestern war Darien noch mal fischen und ich sollte den ganzen Tag Child Care machen.
    An sich ziemlich cool, weil man mit eher weniger Aufwand auf ziemlich viele Stunden kommt. Trotzdem wäre ich gerne noch mal mit gekommen.

    Also auf jeden Fall ist er dann morgens gegen haölb zehn aufgebrochen und ich hab mich mit Buch in Wohnzimmer gesetzt und aufgepasst, das zumindest das meiste Essen auch im Mund landet und nicht auf Sofa/Teppich/oder sonst wo.

    Eigentlich hatten Gabrielle und ich den Plan, das wir vielleicht einen Ausflug zum Zoo oder zu den Hamilton Gardens machen könnten und dazu wollten wir uns den Van von Harry ausleihen, der auch mit zum fischen gefahren ist.
    Nur ist Harry leider nicht mit dem Van gekommen und das einzige Auto, das man hätte nehmen können wäre ein Schalt-Auto gewesen...
    Also sind wir daheim geblieben.

    Ich dachte mir dann auch zur lunch time, Pfannkuchen wären doch eine nette Sache.
    Bis ich wahrscheinlich die beiden einzigen Kinder gefunden habe, die nicht auf Pancakes stehen... Oder meinten: Actually I don't like white sugar. Genau, weil du den auch vom braunen Zucker unterscheiden kannst und der einen so signifikanten Geschmack hat.
    Ich lerne daraus, einfach bei den Fertig-Nudel bleiben.
    Zumindest hat es zwei von vieren geschmeckt.

    Später hab ich dann Gabrielle noch zu ihrer Freundin gebracht und später sind 4x soviele Mädels zurück gekommen.
    Gabrielle hat dann all ihren Freundinnen, die noch nie hier waren das Gelände gezeigt.

    Nach einer Zeit hab ich mich gefragt wohin Sophine verschwunden ist und bin sie suchen gegangen.
    Und da geht man nichts ahnend aus dem Garten und guckt aufs Packhouse und da stehen die alle lustig auf dem Dach rum und machen gerade eine Art 'Engelchen flieg' am Rand.
    Das ist schon nett.
    Ich als super Vorbild bin dann natürlich auch rauf und hab sogar noch geholfen später Rico dazu zuholen...
    Gut das Papa nicht aufgataucht ist:D
    (Gab hatte kurz vorher aber sicherheitshalbermal angerufen, wo er denn gerade stecken würde)

    Der Tag hat damit geendet, dass wir aus welchem besonderen Anlass auch immer, Feuerwerkskörper abgeschossen haben und eine kleine Pool-Party im Dunkeln gemacht haben.
    Das Wasser war auch gar nicht soooo kalt^^

    Hab ich eigentlich schon mal von meiner kleinen süßen schnuckel Katze hier erzählt?
    Sie ist total süß und schläft jede Nacht mit in meinem Bett. Und man merkt richtig das sie eine Katze ist, weil sie nur zu ganz besonderen Zeiten gestreichelt werden will und nicht einfach mal so:D
    Aber die ist sooo süß undsie läuft mir auch andauernd nach.
    Darien ist auch eifersüchtig auf mich/Katze, weil sie mich irgendwie als einziges wirklich mag aus der Familei:)
    Wobei er (ganz ehrlich) zur Zeit auch echt ziemlich oft ziemlich grumpy ist und es echt schwer ist ihm irgendwas recht zu machen. Da wird auch einfach mal eine Gabrielle ohne Grund angefahren.
    Tagsüber laufe ich ihm ja nicht so oft über den Weg^^

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  • 18Nov 2013

    39 R.I.P. kleiner Vogel... 18.11.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich bin Zeuge eines Attentats geworden!
    Täter: Meine süße Schnuckel-Katze
    Opfer: ein kleiner Vogel
    Tatverlauf: Der Vogel, nennen wir ihn Hugo, ist aus welchem Grund auch immer entweder direkt auf dem Fensterbrett gelandet oder war zu nahe im Baum, der direkt vor meinem Fenster steht.
    Ich saß gerade in meinem Bett, als ich plötzlich seltsame Geräusche höre, die nicht so ganz in mein Zimmer passten. Ich dreh mich um und sehe wie Teddy mit Hugo 'spielt' und ihn sagen wir ein wenig grober angefasst hat. Daraufhin habe ich mir die Übeltäterin geschnappt und in den nächsbesten bzw. einzigen Schrank gesperrt.
    Dann wollte ich mit wirklich guten Willen, Hugo vorsichtig nehmen und draußen absetzten, damit er sich erholt und wieder wegfliegt...
    Aber naja, er hat die ganze Aktion mit Teddy nicht ganz so gut weggesteckt (war wahrscheinlich ein wenig zu sehr verletzt)..
    Zumindest kann man mir nicht mangelnde Hilfeleistung vorwerfen!
    Hugo ist bestimmt jetzt in seinem Vogelhimmel und fliegt da lustig vergnügt umher.

    Aber seit dem Tag weiß ich, dass Vögle kein rotes Blut haben, zumindest weiß es der Teppichboden in meinem Zimmer...

    Naja das ist dann auch schon fast das spannenste was es so zu berichten gibt. Also nicht allzu viel.
    Außer arbeiten und Kinder passiert hier auch einfach nicht so viel.

    Und damit ihr mal meine Katze seht, ein paar Bilder:)
    Die ist wirklich unglaublich putzig und wenn ich draußen im Garten arbeite, ist sie immer in meiner Nähe und manchmal wartet sie sogar schon am Törchen wenn ich von der Packhous-Arbeit wieder heim komme:)
    Und ich ärgere sie immer, aber trotzdem kommt sie immer wieder angelaufen:D

    Und die Nagellack Kunst stammt von der 3-jährigen Sophine hier. Sie wollte unbedingt mir die Nägel lackieren... Hätte schlimmer noch aussehen können..:D

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  • 27Nov 2013

    40 Fast Weihnachten?! 27.11.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Jetzt wird es langsam so richtig Sommer hier und in weniger als einem Monat ist Weihnachten...
    Das ist so seltsam!! Es ist unglaublich warm und man hört im Radio Weihnachtslieder oder das irgendwelche Geschäfte zum Christmas Sale einladen.
    Ich glaube hier kommt tatsächlich Weihnachten ziemlich plötzlich, also zumindest für mich und für alle, die eigentlich mit dickem Mantel bewaffnet nur rausgehen würden.
    Hier ist der dicke Mantel eher ziemlich unpraktisch.
    Aber zu Weihnachten bin ich wieder bei meiner Familie in Kerikeri. Gerade wird noch geplant von wann nach wann ich bei denen aufschlage. Von Darien hab ich maximal eine Woche Urlaub zu gestanden bekommen und danach muss ich auch auf jeden Fall wieder kommen.
    Bis Mitte Januar lässt sich das auch noch gut einrichtn. Außerdem muss ich ja auch zu Silvester wieder hier sein, damit ich vielleicht den ein oder anderen Preis gewinnen kann und ein Preisgeld von über 100$ bekomme:D
    Malie hat nämlich erzählt, dass jedes Jahr z.B. der zuverlässigste Arbeiter oder die hübscheste Mitarbeiterin (an dem Abend oder generell) Preise gewinnen.
    Irgendwas werde ich schon davon bekommen, ich mein, ich hab ja jetzt mein 4. 4-blättriges Kleeblatt und sogar ein 5!! blättriges gefunden:)

    Ansonsten ist arbeiten zur Zeit anstrengend bzw. das um 6 aufstehen und dann 2 Stunden auf dem Feld picken gehen. Das geht auf Dauer enorm in den Rücken und mittlerweile tut der nicht nur die 2 STunden weh, sondern den ganzen Tag (besonders auch, wenn man den halben Tag am stehen ist...) Aber ich beschwer mich ja nicht, ich bekomme dadurch recht viele Studen zusammen und habe es sogar die letzten beiden Wochen geschafft auf 66 Studen zu kommen. Aber das heißt 7 Tage die Woche und fast jeden Tag um die 10 Stunden.

    Was auch ziemlich lustig ist beim Arbeiten besonders je später es wird, wie schnell ich mich doch selber verwirrren kann:D
    Das passiert, wenn mein Arbeitsrhythmus durch irgendwas gestört wird.
    Also man hat ja seinen Arbeitsplatz (wobei Platz eher ein wenig zu viel ist, es ist mehr ein Fleckchen und wenn man nicht durchsetzungsstark genug ist, kann es sein, dass von links und rechts immer mehr gekuschelt wird), und da liegt dann eine blaue Matte, damit falls es nass ist, nicht alles matschig wird und links und rechts türmt man seine punnets auf (ich weiß nicht die passende Überdetzung dazu, also die Teile in die die Erdbeeren rein kommen). Dann nimmt man sich einen Container und kippt den vor sich aus - und dann fängt das packen und sortieren an.
    Je schöner die Erdbeeren sind, desto motivierter und schneller geht es.
    Man muss aber dann noch aufpassen, was gerade gefordert wird, also ob ein two colour pack oder nur ein one colour pack (-> also wie viele verschiedene Farben ein ein punnet kommen -> es gibt weiß, hell orange, dunkel orange, hell rot und dunkel rot) und dann muss man auch noch die richtigen punnets erwischen, weil es gibt zwei (AB250 und M250) die sehen zum verwechseln ähnlich. Und z.B. das Z Pack ist echt sch... zum zu machen, weil es immer wieder aufspringt. Dann gibt es dann noch welche, die Sticker und welche die haben es nicht. Dann wird gesagt ob Export oder Lokal. Und dann muss man natürlich noch das richtige Gewicht einhalten.
    Eigentlich sollte man dazu auch eine Waage benutzen, aber mittlerweile wird meistens nur noch geschätzt. Wenn man schon ein wenig länger packt, hat man auch mehr oder weniger ein Auge dafür.
    Falls es dann doch mal nicht stimmt, weil under/over weight oder falsche Farben verpackt wurden, kann doch die farbliche Markierung, schnell der Übeltäter ausfindig gemacht werden.
    Also recht viel zu beachten und manchmal ändern sich die Angaben innerhalb von 5 Minuten 1000000 mal.

    Naja ich war aber ja gerade dabei zu erzählen, wodurch ich mich selbst verwirre... Also irgendwann wenn es gut läuft, kommt man in einen Rhythmus rein und wenn dann z.B. die punnets ausgehen oder irgendwas anderes fehlt, brauch ich teilweise echt lange bevor ich herausbekomme, was mich gerade so gestört hat.
    Oder manchmal guck ich auf meine Fläche und frage mich dann, ob ich die Erdbeeren dahin getan habe oder ein Punnet schon gefüllt habe, weil ich mich nicht daran erinnern kann.
    Die sind dann auf einmal da..

    Bei der Arbeit wird dann auch immer der gleiche Radiosender gehört. Und dieser Radiosender hat auch nur eine handvoll Lieder, die immer wieder wiederholt werden. Dann kann es schon mal sein, dass man das selbe Lied mehr als 5 mal am Tag hört.
    Zumindest werden diese handvoll Lieder alle paar Wochen ein wenig variiert.
    Am Anfang war nicht ziemlich viel Miley Cyrus, Macklemore, Katie Perry etc. Mittlerweile ist viel One Republic, One Direction (und je öfter man deren neues Lied hört und man einen Fan davon im Haus hat, desto mehr gefällt es einem), Macklemore, Katie Perry (aber beides nicht mehr so oft), Ed Sheeran (sein neues Lied ist auch ziemlich cool, im Musikvideo kommen Teile aus der Hobbit vor).

    Ich hab letztens auch einen Bericht im Internet über die Sandflys (kleine ecklige, heimtückische Sandmücken), die es hier gibt, gefunden.
    Aber der enthält ein paar Punkte, mit denen ich nicht einverstanden bin:D :
    also einmal, die Viecher sollen 'STRENG' NAchtaktiv sein... Naja, also ich fange zwar früh an, aber ich kann mich nicht daran erinnern nachts zu arbieten.
    oder das die nur schlafende Opfer anbeißen, weil sie vorher 5 min planlos auf einem rumrennen... Bei mir scheinen sie sehr genau zu wissen, wo sie zu zubeißen haben:(
    Wobei stimmt, dass es weh tut(!), wenn die beißen und das die Stiche ewig lang brauchen, bis sie weg sind uuuuuuund die jucken!!!
    Schon erstaunlich das aus einem 1-4 mm großen Vieh, ein Quaddel von 5-10x größer entstehen kann.
    Die beißen aber wirklich auch überall hin. Mich hat tatsächliche ein oder mehrere direkt unterm!! Fuß gestochen.
    Hallo?! Ich hasse sie!!
    Allein schon deswegen, sollte man die Klimaerwärmung aufhalten!

    Ach ja, auch sehr nett ist, die Mädels hier (also meine Kolleginnen), die sind irgendwie immer total begeistert, wenn ich meine Haare flechte:D
    Das ist schon lustig und es kommt immer die Frage, ob ich mir die selber geflochten habe... Wer soll es denn sonst gemacht haben, wenn nicht ich?! Ich hab bis jetzt doch noch nicht ganz so viel Geld verdient, dass ich mir einen Stylisten holen könnte:D
    Auf jeden Fall sollte ich dann heute in der Lunch/Smoko Break ein kleinen Tutorial geben, wie denn sowas funktioniert. Es wurden fleißig Fotos gemacht und ich hab mich wie ein Tier im Käfig gefühlt, weil mich alle angestarrt haben:D
    Mal sehen mit was ich die noch so verblüffen kann^^

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  • 01Dec 2013

    41 1. Advent 01.12.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Advent advent ein Lichtlein brennt..
    Oder auch nicht hier. Im Haus ist noch gar nichts geschmückt, außer mein wundertoller selbstgemachter Adventskalender für die Kinder lassen erahnen, dass vielleicht bald Weihnachten sein könnte.
    Und wie kann man besser die Adventszeit einläuten, die ruhige, besinnliche Zeit?
    Man fängt um 6 Uhr mit der Arbeit an und arbeitet einfach ununterbrochen im Packhouse und auf dem Feld bis halb sieben abends.
    Ich mein da kommt doch schon die richtige Stimmung auf...
    Aaaaaaber ich habe es tatsächlich diese Woche auf 73.25 Stunden gebracht!!
    Auf wiedersehen langweilige und kurze 50 Stundenwoche und Hallo 60+Woche!

    Naja nicht so ganz. Dafür gab es aber Kekse von Darien, weil es echt auf Dauer anstrengend geworden ist.
    Die 5 oder 6 Packungen + Erdbeeren in Schokomantel haben keine 15 Minuten überlebt (also genau die Dauer der Smoko-Break). Wir sind da drauf gestürzt wie ein halb verhungerter Heuschreckenschwarm:D

    Die schönsten Worte bei packen sind auch sowieso: Go for break! Und die schlimmsten: Times up...
    Oder wenn man hört wie viele paletts noch im Chiller sind (heute z.B. waren es zwischenzeitig mehr als 10 -> d.h. ein palett sind 20 trays à 12 container. Man muss dazu aber auch sagen eine palett geht, wenn man gut drinnen ist auch innerhalb von 20 Minuten weg)

    Eigentlich hätte heute auch ein Day Off sein sollen, aber dieser wurde abgesagt... Alle hatten sich schon aufs ausschlafen gefreut, dabei schlafen die meisten ja schon sowas wie aus.
    Dafür wird er morgen nachgeholt und Darien nimmt mich wieder mit zum fischen.
    Diesmal kommt Gabriellen mit Freunden mit.
    Mal sehen wie es wird.

    Ansonsten hab ich 'nur' noch den Flug zu meiner aller besten und wundertollsten Sarah nach Sydney gebucht!!!
    Ich fliege über meinen Geburtstag nach Syyyyyyydney:)!
    Und danach kommen Sarah und Christian für eine Woche nach hier und wir mieten uns einen Van und bereisen zusammen die Nordinsel:)
    Das wird sosooooooooooo mega toll!!
    Und dann gibt es ganz bestimmt unglaublich viele Bilder, wahrscheinlich total viele total sinnlose (wir haben es in Genf auf fast 200 sinnloser Bilder geschafft, an einem Tag auf einem Berg:D), aber viele:)

    Und zu Weihnachten geht es zurück nach Kerikeri zu meiner 'Ersatz/Austausch' Familie:)
    Also sschon mal viele Dinge auf die man sich so freuen kann in der nächsten Zeit:)

    Was ich hier jetzt schon aber irgendwie zur Zeit vermisse, also in Bezug auf die Weihnachtszeit: die richtige für uns typische Atmosphäre mit Weihnachtsmärkten, Schlittschuh laufen, kalt, nass, Schnee, dicke Klamotten und Weihnachtsplätzchen...
    Ich mein die Plätzchen kann man auch hier machen, aber es passt definitiv nicht wirklich. Davon abgesehen, dass ich auch nicht so die Zeit dazu habe.
    Aber wie gut das Weihnachten jedes jahr ist und ich dann nächstes Jahr alles doppelt so viel ausnutzen kann:)

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  • 06Dec 2013

    42 Nikolaus 06.12.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute war Nikolaus bzw. eher bei uns in Deutschland wäre heute Nikolaus gewesen, aber hier scheint das abslout keiner zu kennen...
    Generell sind so die Adventsbräuche hier ein wenig abgespeckter als bei uns (oder es leigt einfach nur an der Familie hier), aber ich glaube, dass z.B. der 'Brauch' jeden Sonntag im Advent eine Kerze anzuzünden auch nicht allzu arg verbreitet ist.
    Naja, da ich erst am Abend vor Nikolaus, bei meiner Kalender-Vorbereitung darauf gekommen bin, dass der morgige Tag eigentlich nichts besonderes ist und ich schon süße Teddybären mit roter Mütze und einen Schokomann für jeden besorgt hatte, hab ich einfach trotzdem alles nett eingepackt und jedem morgens vor die Tür gelegt.
    Und natürlich haben sich alle drüber gefreut:)

    Ansonsten war ich am Dienstag auch noch in dem zweiten Teil von 'Tribute von Panem' Catching Fire mit Gabrielle. Der ist wirklich gut gemacht und wie ich finde, auch recht nahe am Buch (zumindest wenn man davon absieht, dass z.B. die Bürgermeistertochter bzw. der ganze Bürgermeister nicht vorkommen, dafür aber eine Enkelin von Snow).
    Und es war auch absolut kein Problem dem Film sprachlich zu folgen, weil 1. das Englisch nicht allzu schwer war, ich 2. die Handlung sowieso kannte und 3. eigentlich gar nicht so viel gesprochen wird, sondern eher gekämpft, getötet, gestöhnt etc.
    Was wirklich putzig von Gabby war, war dass sie bei bestimmten Scenen sich immer versteckt hat, weil sie schon den halben Film gesehen hatte und wusste welche 'schlimmen' Scenen wann kommen.
    Und nachher meinte sie auch, dass die schlimmsten Stellen waren, als Gale ausgepeitscht wurde oder als Cinnar(?) vor Kats Augen zusammen geschlagen wurde.
    Ich mein, es wurde nicht irgendwie im ganzen Film Leute erstochen oder sonst wie getötet, aber meistens sahen die Opfer nicht so gut aus, deshalb sind die beiden Stellen auch besonders schlimm:D

    Unser nächster Film wird der zweite Hobbit Teil sein, für den schon ziemlich viel Werbung im Radio gemacht wird. Der wird natürlich dann auch in 3D geschaut.
    Aber auch nur an einem Dienstag, weil dann muss ich nur 14.50$ für die Karte bezahlen und das ist selbst wenn es eins zu eins in Euro umgerechnet wird, ziemlich günstig für einen 3D Film.
    Ich freu mich schon richtig drauf, mir den anzugucken!:)
    Es gibt von Ed Sheeran ein neues Lied und das kommt ganz am Ende des Filmes dran, wenn der Abspann gezeigt wird. Das Lied hört sich richtig gut an:) ( http://www.youtube.com/watch?v=mllXxyHTzfg )
    Ab der 40 Sekunde fängt er auch an zusingen:)
    Das wird jetzt auch immer wieder im Radio gespielt.
    Eins der wenigen, dass noch nicht unglaublich nervig ist...

    http://www.youtube.com/watch?v=cWtZ-ToyIzs <-- das ist mittlerweile ein unglaublich nerviges Lied geworden, weil das innerhalb von 6-8 Stunden arbeiten mehr als einmal die Stunde gepielt wurde

    http://www.youtube.com/watch?v=8_xvWdY6Gr4 <-- auch ein sehr gern genommenes Lied

    http://www.youtube.com/watch?v=W-TE_Ys4iwM <-- das zwar auch, aber das höre ich gerne:)

    http://www.youtube.com/watch?v=YxIiPLVR6NA <-- das auch:)


    Nachher ist auch noch die Abschieds'party' von den deutschen Jungs und den Japanern.
    Veit und Alex wurden mehr oder weniger geschmissen, weil die paar Tage unter minimum wage waren und die JApaner hatten von Anfang an vorgehabt gegen Anfang Dezember zu gehen. Aber die haben auch richtig Geld gemacht hier, Didar hat einmal ausgerechnet wie viel sie für den damaligen Tag pro Stunden bekommen hatten - mehr als 30$/h, das ist wirklich enorm viel!

    Ein wenig Schade, dass die beiden gehen, aber letztendlich hatten wir, nachdem ich mehr oder weniger ganz im Packhouse verschwunden bin, kaum noch Gelegenheit zum groß rumreden gehabt.
    Beide sind ab Sonntag auf dem Weg zum Tongario National Park um da denn Tongario Crossing zu machen (in dem Park steht auch der Mount Doom aus Herr der Ringe:) )

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  • 07Dec 2013

    43 Essen-Special 07.12.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ist wieder ein Tag Off, der zweite in dieser Woche, weil der erhoffte Regen, dann doch ein wenig zu üppig ausgefallen ist.
    Daher gibt es heute mal so eine Art Food-Special (wobei Special vielleicht auch ein etwas zu hochangesetzter Begriff ist:D, aber ich dachte ich schreib heute mal was für Leute, die mal Anregungen zum Essen brauchen^^) von Sachen, die ich mir andauernd mache oder machen soll für die Familie:)

    Brot: also wenn man mal mehr oder weniger gescheites Brot haben will hier, muss man sich das schon selber machen, besonders in einer Familie in der bei dem 'super soften' Toast auch noch der Rand abschnitten wird...
    Ich hab mittlerweile ein ganz gutes Rezept bekommen und hab es auch schon mehrmal selber gemacht. Es ist ziemlich einfach und man braucht auch nur: 500g Mehl (Vollkorn), 3 TL Trockenhefe, 1EL Zucker, 1TL Salz, 2EL Öl, Körner - wie man sie gerne hätte und 350ml lauwarmes Wasser. Alles wird zusammen gegeben, gut durchgeknetet, dass ein nicht mehr klebender Klumpen draus wird; ruhen/gehen lassen für eine Weile und dann in den Ofen (so um die 180°C und auf Fan Bake, was das auch immer für eine Sache ist, und für eine knappe Stunde, man sollte aber selber immer mal wieder reingucken, nicht dass das Brot am Ende zu knusprig wird)

    Pizza: der absolute Renner in der Familie. Ich mach die Basis immer selber und das geht genauso wie der Teig zum Brot backen. Dann nett mit allem was der Kühlschrank hergibt belegen und ab in den Ofen.

    Porridge: In allen Varianten und Formen, ob mit Milch oder mit Wasser gekocht, mit Zimt/Zucker oder Marmelade.
    Einfach Haferflocken nehmen und mit Wasser oder Milch kochen. Ganz einfach und es macht satt:)

    Seafood Chowder: das ist ein Suppenähnliches Gericht, dass auch unglaublich beliebt ist hier.
    Aber man braucht hierfür ein paar mehr Zutaten, aber im Grunde auch ziemlich einfach. Also:
    -1 Möhre schälen und würfeln -1 Zwiebel würfeln -1 Kartoffel schälen und würfeln
    - 1 TL gehackter Thymian - 3 TL Mehl - 2 TL Butter - 300g Seafood Marinara Mix - (auch Snapper/eigentlich alles was man so an Fisch findet oder Muscheln kann man reinschmeißen)
    - 2 Tassen Milch

    - in großen Topf auf mittlere Hitze Butter schmelzen
    - Möhre, Zwiebel, Kartoffel, Thymian hinzufügen; 5 min sautieren(anbraten); ständig rühren
    - Mehl dazu, weiter 3 min, rühren
    - Milch + 1Tasse Wasser, aufkochen lassen
    - Seafood dazugeben, salzen/pfeffern, 10 min köcheln
    - Salz, Pfeffer

    Das ganze soll für 6 Personen reichen, aber ich glaub eher 4 sind die bessere Zahl.
    Man kann bestimmt auch statt des Fisches, Hühnchen oder so rein tun.
    Ich glaube, dass wäre auch ein super Essen für Paustenbach an Silvester, weil es wirklich nicht so ultra aufwendig ist und man ganz gut die Menge erhöhen kann und es macht satt.
    Dann wäre auch ein Teil von mir mit dabei in Paustenbach:)

    Pfannkuchen:)): auch ziemlich einfach und lecker!!
    400g Mehl
    400ml Milch
    4 Eier
    ein bisschen Zucker --> für ungefähr 4 Personen

    Kürbis: Kürbis ist praktisch das Gemüse schlecht hin hier, weil es echt ziemlich günstig ist und auch noch leicht zu zubereiten. Einfach Kürbis in kleine Stücke schneiden, Zwiebeln in Topf anbraten, Kürbis dazu, geraspelte Möhren und ein wenig Wasser. Und dann einfach mit allen möglichen Sachen würzen. Das ganze isst man dann mit Reis.
    Man kann den Kürbis auch in einer Tomatensoße kochen, schmeckt auch gut:)

    Nudeln: Zu Nudeln kann man ja auch alles Essen, was ich oft mache, ist einfach eine Domatensoßendose nehmen und alles an Gemüse reinhauen, was man so hat. Gut passt Karotte oder Pilze. Da zur Zeit auch frische, leckere Tomaten im Packhouse einfach so rumliegen, kann man auch statt der fertig Soße frische Tomaten nehmen. Würzen darf man das ganze auch wieder wie man will. Ich nehme oft Thymian und eine italienische Gewürzmischung oder Oregano, Pfeffer/Salz.

    Gebratene Nudeln: Wenn mal was von einem Nudelgericht an Nudeln übrig bleiben, kann man die mit Eiern schön anbraten und hat wieder ein leckeres Essen.

    Das sind so zur Zeit meine Standart Speisen:) Ich mach meistens immer so viel, dass ich mind. 3 Tage davon essen kann und nicht jeden Tag kochen muss.

    Wie gesagt das Seafood-Essen kann man wirklich nur empfehlen!

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  • 10Dec 2013

    44 In zwei Wochen ist schon Weihnachten... 10.12.2013 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    ... und in drei das Jahr vorbei.
    Wie unglaublich schnell die Zeit hier vergeht! Heute auf den Tag genau bin ich 5 Monate in Neuseeland.

    Aber erst mal zur Weihnachtsplanung^^
    Ich werde am Samstag vor Weihnachten wieder nach Kerikeri hochfahren um dort Weihnachten zu verbringen. Am Samstag darauf geht es wieder zurück.
    Ich freue mich schon unglaublich meine tolle 'Ersatz-Familie' wieder zu sehen,vor allem auch, weil da ein Paket auf mich wartet:D Hoffentlich mit Schokomann, wenn er nicht Lara zum Opfer gefallen ist:D
    Ein schlechtes Gewissen, dass ich zu Weihnachten nicht hier in der Familie bin, hab ich auch absolut nicht.
    Weil ich mir schon fast zu 100% ausrechnen kann, wie das aussehen wird, wenn Familie kommt.
    Denn sobald irgendwelche Gäste/Freunde/Verwandten kommen, bin ich nur noch als Putze da. Nichts mit Integration oder so.
    Das erste Mal, wo mir das aufgefallen ist, war als ein Freund von Darien hier zu Besuch mit Kindern war.
    Davon mal abgesehen, dass ich es total komisch fand, dass der Freund für alle (außer mir) Abendessen gemacht hat und Darien mit nem Bier auf dem Sofa gegammelt hat.
    Aber das Beste war dann, als er meinte 'Lass mal das Geschirr stehen, Mel macht das sauber'
    Und kommt dann ein Danke?! Nein! Natürlich nicht!
    Das zweite Mal war jetzt am Sonntag, als seine beiden Schwestern mit ihren tausend Kindern (okay ein wenig übertrieben, aber 6-8 Kinder waren es schon) gekommen sind zum BBQ.
    Das einzige integrierende war, dass ich mit einem Satz vorgestellt wurde, aber weder ob ich nicht mit essen wollen würde oder mich zu ihnen setzten möchte. Nichts.
    Dabei ist es ja nicht so, als würde ich mich von der Familie immer seperat halten, also dass ich praktisch nebenher existiere. Ich mach ja nur einen Adventskalender und setzte mich jeden Abend hin um ein Schild zu gestalten und 1-4 Päckchen zu packen. Mir scheint aber mehr, dass er das so halb vorraus gesetzt hat, weil allzu viel Anerkennung kommt da auch nicht von ihm.
    Naja aber zurück zu dem Abend. Ich bin dann irgendwann um 6 runter gegangen, um mein Abendessen aufzuwärmen (nachdem ich vorher schon zig mal in der Küche vorbeigeschaut habe, um doch vielleicht eingeladen zu werden...)
    Hab mir dann mit guten Willen gedacht, dass ich schon mal die dreckigen Teller spülen könnte. Mein Fehler. Denn sobald Darien mich gesehen hat, bin ich sofort damit beauftragt worden, Sophine zum essen zu überreden, weil er keine Lust mehr hatte. Auch wieder nichts von wegen Danke.
    Dann als ich gerade so mehr oder weniger fertig war mit abwaschen, abtrocknen, einräumen, kam auch schon das Geschirr vom Nachtisch...
    Dann kann man ja nicht einfach so verschwinden...
    Mitten im Abwasch, kam dann Darien an und fragte. ob ich gerade 'busy' bin. Neeee, ich mach gerade nur deinen Abwasch. (Er hat diesmal auch wieder nichts gemacht, weil der Mann von einer Schwester, die ganze Zeit am Grill stand)
    Auf jeden Fall sollte ich dann die Kinder zu ihren Müttern bringen, weil er schon getrunken hatte.
    Zuerst meinte er, wir könnten ja tauschen, also er macht abwasch und ich Fahrdienst. Dann zweiter Satz: kannst du ja später weiter machen... Ich dachte da noch, dass er einen Spaß macht.
    Pustekuchen.
    Das Geschirr stand noch genauso da, wie ich es hinterlassen hatte und der Herr saß auf dem Sofa und hat nichts getan.
    Mich hat das alles auch nur dezent aufgeregt!!

    Und genau so, würde Weihnachten auch ablaufen: Ich putze, mache alles mögliche, er sitz rum und macht gar nicht und am Ende kommt nicht mal ein Danke.

    Darum bin ich lieber woanders!

    Das einzig beruhigende ist, dass Gebrielle das auch bemerkt und meine Meinung teilt.

    Also schon mal unglaublich besinnliche und mit Liebe gefüllte Adventszeit..

    Naja egal, dafür hab ich euch alle lieb :*

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  • 24Dec 2013

    45 Weihnachten in Kerikeri 1 24.12.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Wie ich ja schon mal erwähnt habe, wollte ich zur Weihnachten nicht hier in Hamilton sein, sondern wieder oben in Kerikeri bei meiner deutschen Familie.
    Daher ging es schwer beladen (ungefähr 2kg Erdbeeren, 20 Erdbeermuffins und cookies - auch zum Teil mit Erdbeeren) Samstag morgens zum Transport Centre um von da mit dem Bus nach Kerikeri zu fahren.
    Die Fahrt hat fast 7 Stunden gedauert und war minder spannend.
    Zwischendrinnen hatte ich noch eine knappe Stunde in Auckland, um durch die Gegend zu laufen (und um ein paar Dinge für meine liebste Lieblingsfamilie daheim zu suchen)
    Endlich angekommen, hab ich mich auf den Weg zum Haus gemacht.
    Eigentlich war nur geplant, dass ich zwei Nächte oder so in dem Haus schlafen könnte, weil sich alles noch so halb im Aufbau befindet, und dann in das Backpacker neben an umziehen sollte, aber letztendlich durfte ich dann doch die ganze Zeit im Haus bleiben:) Meine Bestechung mit Erdbeeren und Muffins hat echt gut geklappt:D
    Am Samstag ist dann auch nicht mehr viel gelaufen. Abendessen und mit deren neunem Hund Charlie kuscheln/spielen. Der ist so unglaublich putzig und der guckt einen immer so treuherzig und unschludig an, wenn er einen die Füße, Beine, Hände abschlabbert oder anknabbert.

    Am Sonntag haben wir im Grunde die ganze Zeit rumgegammelt und nur einmal draußen imPark gewesen. Mein Fehler war es, der kleinen die ganze Zeit zu erlauben, an meinem Ipod oder Handy zu spielen. Die beiden klönnen nämlich eine unglaublche Ausdauer aufzeigen, wenn es um vor dem Ipod sitzen geht^^

    Am Montag sind wir dann ganz Weihnachtstypisch zum Strand gefahren, in eine neben Bay der Matau(r)i Bay. Vorher haben wir aber noch das größte Eis überhaupt gegessen. Für 4$ haben wir ein soooooo riesiges Eis bekommen, dass ungefähr so 6-8 Kugeln bei uns entsprechen würde.
    Genießen konnte man es nicht wirklich komplett, weil es so schnell geschmolzen ist und bei mir schon nach kurzem in eine sehr instabile Form übergegangen ist.
    Vor allem Lara und ich sind in dem Glauben daher gegangen, dass 1 Scoop (kugel) auch wirklich nur eine Kugel ist, aber letztendlich waren es drei rieeeeeeesig große Kugeln.
    Am Strand angekommen, sind wir dann auch gleich mal ins Wasser, das gar nicht so kalt war. Nach kurzem trocknem haben wir versucht den Hund an das Wasser zu gewöhnen. Wir wollten auch sehen, ob der Hund schwimmen kann. Vielleicht war unsere Vorgehensweise nicht ganz so die beste, aber immerhin wissen wir jetzt, dass er schwimmen kann^^ (er war die ganze Zeit ein wenig skeptisch und wollte nicht so recht ins Wasser, also haben wir in kurzer Hand mehr oder weniger reingeschleift und ihn in so tiefes Wasser gestellt, dass er nicht mehr stehen konnte) Nachher war er noch viel weniger Wasserfreund und hat die ganze Zeit gezittert.

    Am Dienstag dann war zumindest vom Datum her Weihnachten bzw. Heligabend, aber es hätte auch genauso gut ein anderes Datum sein können, weil es sich einfach nicht wie Weihnachten angefühlt hat. Liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass absolut keine Dekoration im Haus war, geschweige denn ein Baum.
    Das einzige was ein wenig an das 'Event' erinnert hat, waren die wenigen Geschenke am Abend. Und mein tolles Paket, das mir Mama geschickt hat. Kiiiiiiinderschokolade!!:D

    Trotzdem war es ganz nett so.

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  • 25Dec 2013

    46 Weihnachten in Kerikeri 2 25.12.2013 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Am Mittwoch, also am Christmas Day, sind wir zu Udo und Gabi (Freunde der Familie, die die Winter Monate immer hier verbringen) gefahren. Bei ihnen im Haus war auch ein anderer deutscher Backpacker, Sven Lukas.
    Lukas oder Sven, je nachdem wie man es halten will (oder auch Carlos bzw Carlotta) war ziemlich nett und er ist auch mit Stepin hier^^
    Gabi und Udo sind so putzig gewesen, weil die beiden haben mir auch was zu Weihnachten geschenkt, ohne dass sie mich überhauot je gekannt hätten vorher! So süß!
    Was hier zu Weihnachten wirklich typisch ist, ist ein BBQ. So also auch bei uns. Auf den Tisch kam alles, was von ihrer alten Kuh Locke verarbeitet werden konnte. Dazu gab es dann vorweg noch Quiche (?) und später Pavlova mit Erdbeeren, Mousse au chocolate mit Erbeersoße und so einen Schokokuchen mit Pistazien und Vanille Eis.
    Also im Grunde den ganzen Tag essen und noch mehr essen^^
    Zwischendrinnen hab ich mich noch ein wenig mit Sven/Lukas/Carlos unterhalten und habe erfahren, dass er einen zwei monatigen Farmjob hatte mit Kühen. Aber das beste war, als wir irgendwie auf meinen Busch-Job gekommen sind und er meinte, dass sich alle um ihn herum für diesen Job beworben haben und ich ihn dann bekommen habe:D und ich dachte immer, dass ich die einzige gewesen wäre und er aus Ermangelung anderer Bewerber mich nehmen musste^^ Aber scheint wohl doch anders gewesen zu sein.

    Abends als die Stimmung 'fröhlicher' geworden ist, sind dann alle alten CDs mit Schlagerlieder rausgekramt worden und auf voller Lautstärke nicht nur gespielt sonder auch noch mitgesungen worden.

    Gegen 11 halb zwölf hab ich den ganzen Trupp dann wieder zurück gefahren, weil ich als einzige keinen Alkohol gtrunken hatte und somit voll fahrtüchtig war. Die beiden wäre es auch noch gewesen, aber sicher ist sicher.

    Donnerstag war zuerst auch der Plan an den Strand zu fahren, aber dazu war es ein wenig zu kalt, daher sind wir später nach Paihia gefahren und haben uns dort an den Pier gesetzt.
    Lara und ich sind dann noch in der unheimlich großen Einkaufspassage rumgelaufen und in einem Laden gelandet, mit diesen typischen Hippiefarbennen Strandklamotten.
    Lara hat sich dann auch ein wenig abwertend über den Laden geäußert und ich meinte, dass ich mir irgendwann auch mal so eine Hippie-weite-hose kaufen will.
    Da kommt die Verkäuferin an und meinte im Akzentfreien Deutsch, dass die total bequem und toll sind und es die auch in kurz gibt und man die auch hochziehen kann und dann so Jump suits hat...
    Ohhhh verdammt!
    Das war echt mega peinlich! Ich hab das nur im Spaß gemeint, und wer rechnet bitte auch damit, von einer deutschen Verkäuferin in NZ angesprochen zu werden?!

    Freitag ist nicht wirklich gewesen.
    Morgens hab ich nur mein Paket back home geschickt und ein kleines Vermögen für das Porto hingelegt, aber egal, ich schenke ja gerne:)
    Abends haben Lara und ich uns noch gemütlich in die Küche gesetzt und zur Weihnachtszeit einen Tee getrunken. Die Shorts und das Top haben dann aber doch ein wenig das gesamt Bild zerstört:D
    Achja und ich hab noch ein Kleid für Silvester gekauft, wobei ich nicht weiß, ob überhaupt eine Silvesterparty stattfinden wird, weil Darien sich so halb anders plan-mäßig angehört hat.
    Aber egal das Kleid ist schön:)

    Samstag ging es dann wieder nach Hamilton und es war genauso toll wie die Hinfahrt... Wobei ich diesmal ab Auckland einen Studenten neben mir hatte mit dem ich ganze zwei Stunden ununterbrochen geredet habe. Ich weiß zwar nicht wie er heißt oder was er genau studiert, aber ich glaub es war irgendwas mit programmieren oder so, aber ich weiß jetzt, dass sein Supervisor, der Beste in seinem Fach ist^^

    Hier wieder angekommen, ist die Begrüßung oder das Willkommen heißen eher flach ausgefallen... Naja egal.
    Was ich auch ein wenig schade finde, dass ich nichts als kleine Aufmerksamkeit bis jetzt bekommen habe (wobei ich 1. nicht damit gerechnet habe und 2. man schenkt ja Leuten nicht unbedingt was, um auch ein Geschenk zu bekommen, auch wenn mal echt viel Geld und vorallem Zeit reininvestiert hat)
    Davon mal abgesehen, dass mir selbst die Großeltern was kleines gegeben haben und die hab ich nur zwei/dreimal gesehen.
    Aber wie gesagt egal...

    Ich hoffe, ihr hattet alle ein ganz tolles und schönes Weihnachtsfest!!

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  • 01Jan 2014

    47 Happy New Year!! 01.01.2014 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Happy New Year euch allen mal zuerst! :*
    Ich hoffe ihr hattet einen schönen Abend:)

    Meiner war ganz okay - Paustenbach wäre schon um einiges cooler gewesen^^
    Unser lieber Chef hat, ein wenig kurzfristig ein BBQ ins neue Jahr organisiert bzw. mehr oder weniger organisiert.
    Er hat ungefähr alle zwei Minuten seine Meinung geändert, ob oder ob nicht, Packer und PIcker oder nur Packer etc.
    Letztendlich sind alle Angestellten eingeladen worden.
    Ich hab wieder mich um die Salate kümmern dürfen plus den Einkauf für alles was nicht mit Alkohol oder Fleisch zu tun hatte.
    Und was mich ziemlich erstaunt, dass der Kartoffelsalat immer am Besten ankommt und auch immer als erstes weg ist.
    Na auf jeden Fall, hab ich mich ab 12 uhr an den Herd gestellt und war sogar schon gegen 5 Uhr fertig^^ (wir mussten nochmal einkaufen gehen, weil nicht genug Getränke eingeplant worden sind)

    Gegen 6-8 sind dann solangsam alle eingetrudelt. Wenn die Einladung auf 7 Uhr ist, dann kann man im Grunde schon von Anfang an 30-40 Minuten plus rechnen.
    Als Entertainment Programm stand dann unter anderem Drinking Games und Drunken Swimming. Worüber jeder von den Packern unglaublich begeistert war. Also haben wir von Anfang an auch abgemacht, dass wir uns alle vom Pool und von Darien fernhalten.
    Da viele von den Packern und Angestellten generell von den Cook Islands kommen und alle irgendwie miteinander verwandt und sonst was sind, haben die das gleich auch mal als bezahlte Familienveranstalltung genutzt und all ihre Kinder angeschleppt.
    Das war natürlich für Rico und Sophine total toll, weil sie ganz viele kleine Freunde hatten und für die Kinder war es auch ganz toll, weil sie mit dem Überangebot der Spielsachen spielen konnten
    Der Abend an sich war wie gesagt okay, aber irgendwie nicht sooo überragend.

    Worüber man hier aber auch nur wieder den Kopf schütteln konnte, ist der neue Hund. Also der Hund, eine Bulldoge, an sich ist unglaublich putzig, weil es noch ein Puppy ist und die im Allgemeinen immer süß sind (ich finde persönlich die ausgewachsene Version des Hundes nicht allzu hübsch, aber das ist ja Geschmackssache). Der Kleine ist gerade mal 8 Wochen alt und dementsprechend auch noch ultra tapzig und watschelig auf den Beinen.
    Davon mal abgesehen, dass es minder schlau ist einen Welpen, einen Tag vor einer großen Party ins Haus zu holen, sei einfach mal dahin gestellt. Aber dann hätte man wenigstens mal den armen Hund aus der Schusslinie der ganzen Kinder oder generell von allen Leuten nehmen sollen und besonders auch wegen der ziemlich lauten Musik.
    Cody, dessen Hund das so halb offiziell jetzt ist, wollte ihn nicht im Zimmer haben, weil er die Nacht davor (also die erste Nacht) in sein Bett gepinkelt hatte.
    Ich mein, dass ist doch komplett natürlich, dass er besonders in den ersten Tagen nicht weiß wohin mit sich und einfach alles neu ist. Trotzdem finde ich es dann absolut unverantwortlich den Kleinen so ungeschützt dahin zu setzten.
    Außerdem warum kaufen sie sich eigentlich den Hund?! Cody ist nur dienstags im Haus und nur ab und zu am Wochenende. Er will/kann den Hund nicht mitnehmen, weil seine Mutter den nicht im Haus haben will und Darien hat eigentlich auch im Moment absolut keine Zeit für den, weil er arbeitet. Also ist der demnächst alleine nur mit den Kinder (rico und Sophine).
    Ich hab dann den Hund irgenwann gegen eins mit auf mein Zimmer genommen, damit er mal zur Ruhe kommt.
    Und das tolle war, er ist alle zwei Stunden aufgewacht und hat mir insgesamt 5 mal ins Zimmer gekackt. An sich nicht so dramatisch, wenn der Boden nicht Teppichboden gewesen wäre und ich nicht so ultra müde gewesen wäre.
    Und da ich es nicht so toll finde für den Hund, ihn übernacht ins Klo zu sperren, versuche ich gerade den Hund solange wie möglich auf Trab zu halten, dass er durch schläft.

    Naja aber wie gesagt, euch nochmal ein frohes und schönes neues Jahr!:)

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  • 03Jan 2014

    48 Bald gehts wieder los! 03.01.2014 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Wie meine einfallsreiche Überschrift schon ankündigt: Ich hab endlich meine weitere reise angefangen in den Grundzügen zu planen und die Überfahrt nach Picton ist schon gebucht:)
    Ich werde am Dienstag den 14.01 spät abends losfahren Richtung Wellington und morgens ankommen, um dann um 9 Uhr die Fähre auf die Südinsel zu nehmen.
    Die ganze Fahrt von hier nach Picton kostet mich auch 'nur' weniger als 90$, also im Grunde günstiger, als ich gedacht hatte.
    Ich hab auch schon so eine Idee was ich dann direkt von Picton aus machen will. Also in der Nähe direkt oder Picton liegt darin, keine Ahnung so wirklich.. Auf jeden Fall sind da die Marlborough Sounds und ich habe vor eine eintägige Kajaktour zu machen da:)
    Aber das ist nur so ein Gedanke gerade:)
    Da sich bald meine Zeit auf der Erdbeerfarm dem Ende zu neigt (und ich auch bald mal meinem lieben Chef mitteilen sollte, dass ich bald gehe), wird es die Tage auch mal sowas wie ein kleines Resumée geben.

    Aber vorab mal aber ein paar Sachen, die mir hier so in meinen fast schon 6 Monaten so aufgefallen sind, über Neuseeland, die Leute, das Leben etc.

    zuerst einmal: Liebe Mama, ich wünsche dir jetzt schon mal genz viel Spaß, mit mir am Anfang wieder Auto zu fahren! Zum einen wegen der Umstellung von Links auf Rechtsverkehr wieder (weil mir irgendwie der Linksverkehr vollkommen natürlich erscheint und ich jetzt fast drei Monate jeden Tag gefahren bin). Dazu kommt noch, dass ich nur Automatik gefahren bin und ich generell eine kleine Abneigung gegen Schaltautos habe, also hey das wird lustig...^^
    Dann noch, dass die Neuseeländer eine lustige Angewohnheit mit Kreisverkehren haben, sie blinken nicht nur wenn sie an einer bestimmten Ausfahrt rauswollen, sonder auch solange rechts, bis sie zur besagten Ausfahrt kommen; zumindest wenn sie irgendwann mal blinken. Und das lass ich ehrlich gesagt auch einfach des öfteren weg... Böse, böse ich weiß.. Aber teilweise macht es echt keinen Sinn zu blinken, weil hier in der Gegend die meisten Kreisverkehre zweispurig sind und dadurch schon von vorneherein klar ist, wohin man will.
    Und ich glaube ich werde auch am Anfang Blinker und Scheibenwischer verwechseln (das war hier am Anfang auch so^^)

    Zu den Leuten kann man nur sagen, dass die meisten (abgesehen von meinem Chef) echt lieb und nett sind und auch gerne reden.
    Im Geschäft oder sonst wo wird man auch immer mit 'How are you' begrüßt, man kann antworten oder auch nicht, aber im Grunde ist es tendenziell recht wurscht, weil es wird gefragt und dann ist man schon mit den Gedanken woanders. Wenn man nämlich zurück fragt, wird man mehr oder weniger überhört/ignoriert. Aber die Grundidee finde ich eigentlich gar nicht so schlecht.
    Was aber fehlt, ist dass wenn wer niest, dass man Gesundheit sagt oder hier Bless you.
    Das ist bei mir eigentlich immer fest drin, aber mittlerweile, weil es keiner sagt, mach ich auch nichts mehr.

    Ich finde hier auch ziemlich cool in den Läden, dass es überall für alles XXXXXL Packungen zu kaufen gibt. Also immer die 'normale' Größe und dann noch die etwas erweiterte Variante und dann die rieeeeeeeesen Packung.
    Echt praktisch, wenn man nicht allzu oft einkaufen gehen will.

    Dann noch die Busse. Die sind echt ziemlich cool und modern und kein bisschen abgeranzt. Und das Beste ist (ganz anders wie so manch ein Zug) selbst wenn der Bus später als geplant losfährt und an einer Haltestelle eine gefühlte Ewigkeit steht und außerdem noch zwischendurch im Stau stand, trotzdem kommt man noch vor der geplanten Zeit an:D
    Bis jetzt hab ich nur gute Erfahrungen mit dem Busnetz gemacht und hoffentlich lässt es mich auf der Südinsel demnächst nicht in Stich!

    Gerade schnarcht mein kleiner Schnuckel Hund an meiner Seite bzw. halb über meiner Schulter^^ Der ist komplett tiefen entspannt und grunzt sich einen weg. Solange er mir jetzt nicht aufs Oberteil pinkelt ist alles gut.

    Ich glaub ich hab zwischendurch noch an ein paar mehr Punkte für diese Liste gedacht, abeer die fallen mir spontan gerade nicht ein... Wenn doch, dann werden die mal an anderer Stelle erwähnt:)

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  • 07Jan 2014

    49 Drama Drama Drama!:D 07.01.2014 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Und die letzte Woche ist angebrochen und ich kann nur sagen:

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    +++++++ MOTIVATION ENTLAUFEN +++++++
    Sie ist von unbestimmbarere Größe, mal größer und mal kleiner.
    Sie ist ein wenig schüchtern, daher sollte man sich ihr mit Bedacht nähern, um sie nicht zu verschrecken (sie lässt sich auch nicht mit Süßigkeiten irgendwohin z.B. ein Auto locken)
    Zuletzt gesehen: schon eine ganze Weile nicht mehr.
    Bei Information über den derzeitigen Aufenthalsort oder bei anderen zielführenden Hinweisen gbt es (vielleicht) eine nette Umarmung oder einen freundlichen Händedruck.
    Vielen Dank

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Aber mal ganz im ernst, es fällt langsam echt schwer jeden Morgen um 6 mit der Arbeit anzufangen und dann noch den halben Tag im Packhouse zu stehen.
    Mein Rücken stimmt mir da auch jeden Tag mit überschwämglicher Begeisterung zu...
    Die letzten Tage werden jetzt aber noch durch gezogen.

    Mir sind jetzt auch noch ein paar Punkte zu meiner Liste vom letzten Mal eingefallen und auch wieder zum Teil entfallen...
    also:

    - hier in NZ gibt es kein Kennzeichensystem für Autos wie in Deutschland oder eigentlich wie überall. Es ist völlig normal Kennzeichen wie '1 FISH' zu haben oder 'owned by MYDOG' oder einfach mal seinen Namen.
    Und dann kommen immer nur mitleidige Blicke von Gabby wenn ich mich über so ein Kennzeichen freue, weil ich die irgendwie lustig und unnormal finde.
    Aber dann frage ich mich auch, warum Darien so ein langweiliges und nichtssagendes Kennzeichen hat.
    Ich frage mich auch, wie die Polizei hier bei Fahrzeugermittlungen vorgehen, weil man kann ja das Auto erstmal nicht irgendeiner Region zu ordnen und muss schon von vorneherein davon ausgehen, dass das Auto von überall hersein.
    Wobei sich so ein Kennzeichen wie MARCO doch schon besser einprägt.

    - mir ist auch hier aufgefallen, dass man unliebsame Menschen ziemlich leicht verschwinden lassen kann.
    Zumindest wenn man ein wenig ländlicher wohnt und nicht direkt in der Innenstadt.
    Man arbeitet einfach ein wenig im Garten und lässt dann alles später in einem wunderschönen Scheiterhaufen-ähnlichem Feuer verbrennen. Da es normal ist, einfach jeglichen Müll (unglaublich grün alles) selbst zu verbrennen, könnte man doch auch reintheoretisch irgendwelche anderen Überreste dazugeben ohne das es groß auffällt.

    - Dann ist hier noch beim Essen was anderes. Auf den Produkten steht nicht ein so schon negatives Wort wie 'Mindesthaltbarkeitsdarum', sonder ein viel positiveres 'Best Before'.
    Also es wird nahegelegt, dass der beste Geschmack vor diesem Datum ist:)
    Außerdem haben die immer auf Produkten hinten wo die Nährwerte angegeben sind, immer Portionsangaben. Also wie viele servings man aus einer Packung bekommt und wie viel im einzelnen diese Portion an z.B. 'energy' bringt.
    Dann kann man nämlich auch ein zweifach schlechtes Gewissen bekommen, dass man gleich zwei Portionen von der Schokolade gegessen hat^^


    Um auf meine Überschrift noch mal zu sprechen zu kommen^^
    Also hier sind recht viele Islander, die wirklich alle entweder verheiratet oder verwandt oder beides und mehr sind.
    Auf jeden Fall sind, ich glaube bis heute wenn es sich nicht mehr klärt, der stellvertretende Chef Harry und die Schwester unseres Supervisors zusammen gewesen.
    Malia ist sowieso vom Auftreten her nicht so das Sonnenscheinkind, aber heute war es noch ein wenig mehr Gewitter/Sturmwolkenmäßig.
    Und heute haben sich dann beide auf dem Feld richtig gestritten und ich als komplett unneugieriger Mensch, den sowas ja absolut nichts angeht und interessiert (:D), habe versucht herauszubekomme, worum es eigentlich ging.
    Es ist mir nicht so ganz gelungen, weil so Erdbeerpflanzen schon arg störende raschel Geräusche machen, wenn man sie gerade nicht braucht.
    Ich frage mich auch, warum sie ihre Diskusion nicht in ihrer Sprache geführt haben, damit wenigstens nur die Hälfte alles versteht^^
    Und ich versuche auch noch immer die genaue Bedeutung von 'fuck off' herauszubekommen, weil das Wort ist doch schon recht häufig gefallen, generell mal alle Varianten mit 'fuck'
    Ist hier auch sowieso in allen Situationen ein gern genommenes sprachliches Mittel.
    Ich glaub 'fuck off' soll sowas wie 'Hau ab' oder so bedeuten.
    Was ich auch sehr lustig fand, dass er die ganze Zeit irgendwas von heiraten und Ehemann/frau geredet hat, dabei sind die doch erst 16 und 20.
    Wobei das Alter bei denen eh nicht so das große Thema ist, weil man mit Mitte zwanzig schon zwei bis dreifache Mutter ist.

    Morgen gibt es vielleicht so langsam mal mein Resumée von hier und wie viel ich von meiner kommenden Reise schon geplant habe:)

    Bis dann mal:*

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  • 08Jan 2014

    50 6 Tage (1) 08.01.2014 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Also hier kommt jetzt mal eine kleine Zusammenfassung und Meinung und so, wobei wahrscheinlich auch noch mal 100000 nachträge kommen werden (zumindest wenn ich dran denke^^)

    Zuerst einmal der Job ist im Grunde genau der Typ Job gewesen, nachdem ich gesucht hatte.
    Also irgendwas mit picking/packing, aber auch was mit Kindern, und auch dass ich nach der Arbeit noch mal arbeiten konnte für mehr Stunden.
    Auf Dauer ist es zwar mehr als nur ein wenig anstrengend, weil man keinen Tag wirklich frei hat, weil man ansonsten komisch angeguckt wird, weil da Unordnung ist und man selber draußen gammelt. Man macht auch ein paar Stunden im Laufe der Zeit mehr, die unbezahlt bleiben, weil man nicht alle zwei Sekunden aufschreiben kann, die man spontan fürs abspülen gebraucht hat oder für das strategische Klamottten umlagern von A nach B.
    Aber so ganz unter uns, ab und zu sind dann doch noch ein paar mehr Zeiten dazu gekommen, die ich definitiv nicht fürs putzen verwendet habe. Auffallen tut es eh nicht und weh tun erst recht nicht. Also wen störts?!

    Jetzt mal zu meiner Liste:
    Also was ich jetzt neu kann:
    - Ich kann packen (oh wunder) und das sogar recht schnell, zumindest wenn ein Geldpreis in Aussicht steht (bis jetzt leider nur einmal... und mir hat ein bzw zwei Container zum Sieg gefehlt. 125 zu 124. Deswegen gab es auch nur 30$ statt den erhofften 50$) Ansonsten bin ich mehr so mittel schnell. Seltsamerweise kommt aber andauernd Darien an und meint, dass ich ja ein total schneller Packer bin. Lassen wir ihn mal in seinem Glauben.

    - zum packen kommt auch, dass ich es mittlerweile kann ohne ein allzu schlechtes Gewissen zu haben. Man darf wirklich nicht wie ein Kunde denken! Teilweise verpackt man nämlich nur Müll, den man hübsch verpackt. Man wird auch dazu angehalten, den ganzen Kram so zu verpacken...

    - und ich kann einen Sinn in Anweisungen wie z.B. nicht so viel rot zu den roten oder weniger weiß bei orange erkennen:D

    - mittlerweile bin ich auch amtierende Meisterputzerin im Haus, wobei das nicht schwer ist. Außerdem hab ich den Sinn des mobbens entdeckt: Strategische Umverteilung des Schutzes mit Hilfe von Wasser

    - ich kann Auto fahren und hab keine einzige Macke in sein Riesenauto gemacht!

    - generell kann ich jetzt putzen, kochen, Gärtner sein, Taxi spielen, picking, packing, Fenster unnötigerweise putzen, Tiere füttern und vorallem auch dran denken es mal zu machen, Kinder zum größten Teil bändigen + Manieren beibringen

    Sachen die ich immer noch nicht kann:
    - obwohl ich fast jeden Tag wäsche wasche, kann ich immer noch nicht das mit der Klamottentrennung, also das getrennt gewaschen wird. Es wird alles in eine Trommel geschmissen und es kommt unverfärbt wieder heraus.
    Bügeln kann ich auch nicht, weil die Klamotten einfach gefaltet werden und fertig.

    - und das war noch was, aber ich habs vergessen^^

    Was mich aber mehr als nur ein wenig an meinem tollen Chef nervt, ist wenn er nach der Arbeit (also gerade beim groben sauber machen des Packhouses) zu einem kommt und fragt, ob man nicht noch einen Job machen will oder ob man gerade busy ist.
    Einfach schon diese scheinheillige dumme Frage. Ich mein er sieht doch, dass ich mit der Arbeit aufgehört habe und dass ich meistens danach nichts besseres zu tun habe, als im Haus nach weiterer Arbeit zu suchen. Im Grunde ist bei der Frage auch kein Spielraum für ein nein oder keine Lust, sondern das ist eine mehr oder weniger direkte Aufforderung.
    Man kann dann ganz sicher sein, dass eine richtig dumme Aufgabe kommt! Sowas wie wisch das komplette Packhouse nass aus?! Das ist eine solch schwachsinnige Aufgabe! Oder letztens: staubsauge, nass wischen, beide Kühlschränke sauber machen (und das war echt eine Arbeit, weil die bestimmt noch niiiieeee im Leben mit nem Lappen angeguckt wurden), Zimmer aufräumen und dann noh alle Toiletten und Badezimmer...
    Mir liegt bei sowas immer auf der Zunge, dass ich eigentlich gerade besseres zu tun habe.

    Generell mit welcher Selbstverständlichkeit er mit meiner Leistung/Arbeit umgeht. Es kommt nicht allzu odt ein Danke oder so.
    Dazu kommen dann noch ein, zwei eher nicht so tolle Charakterzüge hinzu und fertig ist ein unheimlich liebenswürdiger Mensch.
    Aber die Tage sind gezählt!! Nur noch 6 Tage!!

    Da dieser Text wahrscheinlich ein wenig lang wieder geworden ist, mach ich einen neuen Text für den gleichen Tag mit meinen schon geplanten Sachen für die Südinsel auf:)

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  • 08Jan 2014

    51 6 Tage (2) 08.01.2014 Neuseeland —

    Tamahere, Neuseeland

    Beschreibung

    Also weiter imText:)

    Ich hab tatsächlich schon die ein oder andere (eigentlich nur zwei:D) Sache für die Südinsel geplant und gebucht:)

    Also ersteinmal fahre ich ja mit dem Bus über Nacht nach Wellington runter. Ich komme irgendwann gegen halb sieben oder so an und werde die Fähre um 9 Uhr auf die Südinsel nehmen.
    Die Überfahrt soll um die 3 1/2 Stunde dauern und ich hoffe es ist schönes, kalres Wetter ohne Regen!
    In Picton bleibe ich dann bis samstags. Am Donnerstag hab ich eine Kajaktour durch die Malborough Sounds gebucht. Einen Tag guieded durch den Queen Charollten Sound, also einem Teil vom großen Malborough Sound.
    Hoffentlich wird auch da das Wetter gut und generell die Tour:)

    Dann am Samstag fahre ich mit dem Bus dann nach Kaikoura weiter, wo ich eine Delphine Endcounter Tour gebucht habe. Also 3 stündige Tour, um Delphine zu sehen und auch mit ihnen zu schwimmen! Auch hier; I'm pretty excited.
    Auch wen mein lieber süßer Bruder meint: Laaaaangweilig
    Ich freu mich trotzdem drauf!

    Am Montag gehts dann Richtung Christchurch, da bleibe ich über Nacht um dann am nächsten Morgen direkt weiter nach Omarama zu fahren!!
    Da treffe ich mich dann mit Steffen, den ich ganz am Anfang hier in Hamilton kennengelernt habe. Er ist Segelflieger und will auch in Omarama zum Platz gehen und einen Rundflug machen, wobei er eher selber fliegen darf und ich von irgendjemanden mitgenommen werden muss.
    Aber egal. Ich freu mich da schon seit Ewigkeiten drauf!

    http://www.youtube.com/watch?v=9icuNvlsY6A <-- das Video muss man sich angucken! Da werde ich auch fliegen, wenn alles gut geht:)

    Vielleicht nimmt mich Steffen dann noch ein wneig mit, dass wir zusammen reisen ein Stück. Mal sehen.
    Alles nach Omarama ist noch sehr offen:D

    Sarah und ich (und auch Christian) haben uns überlegt bzw. sie hat mir die Idee vorgetragen, dass wir, wenn ich nach Australien komme, einen Surfkurs machen könnten.
    Zuerst war die Idee von einem 6 Tages Kurs, aber das würde von der Zeit nicht gehen und ich will mir ja auch Sydney angucken.
    Nachher sind wir dann zu einem Wochenend-Surfkurs gekommen, der schon arg verlockend sich anhört.
    Außerdem ist er genau an meinem Geburtstag dann und was will man mehr an seinem Geburtstag, als (hoffentlich) Sonne, Meer, Strand und eine tolle Sarah?! (Okay, die genauso tolle Maike fehlt, dann wäre unser drei Engel Trio komplett:*)

    Also alles ganz aufregend, die nächste Zeit:)

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  • 14Jan 2014

    52 Endlich los!! 14.01.2014 Neuseeland —

    Wellington, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Endlich bin ich weiter!
    Und das ist gut. Vorallem wenn man mal die unglaublich herzliche Verabschiedung von Darien beachtet...
    Er ist und bleibt ein ziemliches A******.
    Ich hab ihn am Abend bevor ich losgefahren bin nochmal angesprochen, ob er mich am nächsten Tag am Transport Centre absetzten kann. Nach der Frage der Uhrzeit, kam direkt das nein und kannst ja ein Taxi nehmen...
    Zuerst hab ich gedacht, dass er nicht wollte, weil 10 Uhr ja schon recht spät ist und wenn man dann am nächsten Morgen um 5 oder 6 mit der Arbeit anfängt, könnte man es noch entfernt nachvollziehen.
    Aber als ih dann am nächsten Tag mitbekommen habe, dass der nächste Tag ein day off ist, hab ich es definitiv nicht mehr nachvollziehen können.
    Es hätte ja wirklich keinen allzu großen Aufwand bereitet.
    Aber nein. Daran sieht man aber auch, wie viel ihm meine Arbeit bedeutet hat
    Na auf jeden Fall durfte ich dann auch noch aus EIGENER Tasche 40$ für das Taxi hinlegen.
    Der einzige Trost daran ist, dass Gabby die ganze Zeit auf meiner Seite war und auch zwischendrin andauernd versucht hat ihn umzustimmen.
    Gabby ist sowieso zu einer ziemlich guten Freundin geworden, vielleicht auch aus dem Grund, dass wir als Schwestern durchgehen (und auch schon von Familie und Freunden, als Schwestern verwechselt wurden:D)
    Sie werde ich auch definitiv vermissen!

    Also nachdem ich dann Taxi nehmen durfte, bin ich gut zum Bus gekommen, habe dem Taxifahrer meine halbe Lebensgeschichte erzählt (deshalb hatte der Typ neben mir am Anfang ein wenig Pech, weil ich nicht nochmal alles wiederholen wollte. Er hat nur ziemlich kurze antworten bekommen^^)
    Die 8 Stunden Fahrt waren auch eher unspektakulär, weil ich die meiste Zeit geschlafen habe.
    Um 6.40 sind wir an der Fährstation angekommen und ich habe direkt dann auch schon mal mein Gepäck aufgegeben, was im Nachhinein ein Fehler gewesen war.
    Dann musste ich nur noch bis 9 Uhr warten und dann ging es endlich mit Fähre Richtung Süden.

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  • 15Jan 2014

    53 Picton 15.01.2014 Neuseeland —

    Picton, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach drei Stunden Fahrt habe ich zum ersten Mal die Südinsel betreten.
    Begrüßt wurden wir von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel:)
    In Wellington sind wir bei dichter Wolkendecke aufgebrochen, aber gegen früher Vormittag hat es aufgerissen.
    Dadurch dass es aber recht windig war, hat man nicht gemerkt wie heiß die Sonne geschienen hat - und schön einen Sonnenbrand bekommen, aber nur auf der rechten Gesichtshälfte^^
    Dann, als wir endlich angelegt hatten, sind alle Mann Richtung Gepäckband gegangen. Und jetzt kommt mein 'Fehler': Ich war so ziemlich die erste die ihr Gepäck aufgegeben hat und es ging das Motto: Die Ersten werden die Letzten sein!
    Ich hab fast 40 Minuten an dem Band gestanden, bis dann doch endlich auch mal meine Sachen vorbeiliefen.
    Man will auch gar nicht glauben, wie viele Leute auch einen grünen Rucksack haben..

    Nachdem einchecken in mein Hostel und in mein Zimmer (was ich mir, wenn es komplett voll wäre, mit 27 weiteren Menschen teilen würde). Aber im Grunde macht die Größe gar nichts, weil es so geschickt angelegt wurde, dass immer kleine Räume im Raum entstanden sind. Und die Vorhänge geben noch mal den Hauch von ein wenig mehr Privatsphäre.
    Aber für 20$ die Nacht plus freies Frühstück und wenn man schnell genug ist auch Nachtisch am Abend, darüber kann man definitiv nicht meckern.

    Gleich darauf ging es auch schon ans Stadt erkunden und keine Stunde später, war das auch abgehakt:D Ist nicht wirklich groß hier, aber schon recht süß.

    Im Hostel hier ist mir auch zum ersten Mal das Phänomen der Kummulierung von deutschen Backpackern untergekommen. Bis jetzt hab ich das immer nur als Gerücht abgetan, weil bei mir einfach irgendwie nie groß Deutsche untergekommen sind. Aber hier ist einfach mal mehr als die Hälfte Deutsch.

    Morgen kommt meine Kajaktour:)
    Exciting!:)

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  • 16Jan 2014

    54 Kajaktour 16.01.2014 Neuseeland —

    Waikawa, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute hatte ich meine Kajaktour und sie war ziemlich gut.
    Wir sind um 9 gestartet und um 4 wieder zurück gekommen.
    Kajak fahren ist auch nicht wirklich schwer, vielleicht auf Dauer anstrengend, aber es macht Spaß.
    Bei mir noch mit im Boot, war eine Kiwi - dreimal dürf ihr raten woher sie kommt... aus Hamilton! Sie und Mann und Sohn, machen zur Zeit Urlaub auf der Südinsel. Und das Beste ist, ein anderer Typ, der mit seiner Freundin gepaddelt ist, er kam auch aus Hamilton. Ich hab das Gefühl, dass ich Hamilton erstmal nicht mehr loswerde...

    Leider war das Wetter eher so semi schön, weil es fast die ganze Zeit bewölkt war und ab und zu ein ordentlicher Wind gegangen ist.

    Zwischendrinnen haben wir dann kleine Pausen gemacht oder sind an Land was Essen gegangen.
    Und wir sind einem Schwarm Jellyfishe begegnet. Die fühlen sich extrem Glibbrig an und wenn man die wieder zurück ins Wasser schmeißt, hat man schleimige Finder danach^^

    Was vielleicht ein wenig gefehlt hat, war, dass man sich wirklich in vollkommener Natur befindet und dass man nichts anderes hört als Wasser und Vögel und andere Tiere.
    Überall waren stattdessen Motorengeräusche und Häuser und alles.

    Aber an sich war der Tag wirklich eine ziemlich gute Sache.

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  • 18Jan 2014

    55 Glow Worms 18.01.2014 Neuseeland —

    Picton, Neuseeland

    Beschreibung

    Noch mal ein kurzer Rückblick, was ich so nach meiner Kajaktour gemacht habe.

    Also nach der Kajaktour und meinem kleinen Besuch vor der Bücherei um das frei Internet zu bekommen, bin ich dann wieder zurück ins Hostel und bin zum Essen machen übergegangen, weil ich die Sachen nicht wieder mitnehmen wollte.
    In der Küche dann bin ich mit ein paar Deutschen ins Gespräch gekommen und daraus hat sich ergeben, dass Manuel und ich noch eine 'Wanderug' auf irgendeinen Berg in der Nähe machen wollten.
    Davon mal abgesehen, dass es schon dunkel geworden ist, hatte wir beide oder vor allem ich ein wenig zu viel Energie übrig:D
    Nach gefühlten 10x umentscheiden, wo wir doch jetzt am besten langgehen wollen, sind wir dann zu einem Wanderweg gekommen, der laut Google Maps zu einem See ähnlichen Gebilde führen sollte.
    Eher semi begeistert stand ich dann vor dem Eingang zu dem Weg - es war komplett dunkel jetzt und der Weg ging durch Wald... Ich bin ja sowieso ein unglaublicher Fan von Nacht und allem, aber meinte ja, er wäre da und dann würde schon nichts passieren.
    Ist auch wirklich nichts passiert, was mich echt wundert, weil wir ohne Licht (außer ab und zu Mond) dadurch gegangen sind und auf der einen Seite ging es recht steil den Hang zum Fluss runter.
    Aber das richtig richtig coole an der Wanderung war, dass wir sooooooooo viele Glow Worms gesehen haben. Die hingen alle an der Felswand auf der anderen Seite und haben so ausgesehen wie kleine leuchtene Diamanten oder Sterne! Richtig schön.
    (Wobei ich mich tierisch erschrocken habe, als ich die das erste mal gesehen habe, weil da auf einmal zwei leuchtene Punkte waren und ich zuerst gedacht habe, dass es ein Tier wäre)
    Jetzt hab ich mir auch den Weg in irgendeine Höhle gespart um Glow Worms zu sehen:D
    Dann haben wir uns noch an den Strand gesetzt und haben den Fähren zu geschaut.
    Und um 4 war ich dann auch im Bett:D

    Am nächsten Tag haben Manuel und ich unsere nächste Tour geplant und nachdem er dann endlich sein Arbeiten im Hostel und Wäsche waschen durch hatte, sind wir zu einem Lookout gelaufen, von dem man über die ganze Stadt sehen konnte.
    Die Aussicht war super, nur blöd war, dass es sich genau dann zu gezogen hatte, als wir los wollten und auf dem Berg kam dann auch noch so ein blöder Nieselregen dazu.
    Trotzdem hat es sich gelohnt.
    Unten wieder angekommen, hat es dann auch noch angefangen zu winden und ich in meinem Kleid und Jacke hab ein ganz klein wenig gefrohren.
    Wieder zurück, ging der Weg wieder in die Küche und zu den ganzen Leuten, die da so rumgesessen haben.
    Was ziemlich witzig war oder ist, ist dass Marvin, also der Kumpel und Reisepartner von Manuel, am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich:D
    Das war so genial, ich hab zum 1000x von meinen weiteren Reiseplänen erzählt und gesag, dass ich über meinen Geburtstag nach Sydney fliege und dann kommt ja immer die Frage, wann hast du denn Geburtstag. Dann sagt man das eben. Nur man rechnet nicht damit, dass dann kommt sowas von wegen, 'willst du mich verarschen?! ich hab am gleichen Tag Geburtstag!'
    Er ist aber zwei Jahre älter als ich.
    Nach Küche ging es in einen Irish Pub, weil da ein zwei aus dem Hostel Gitarre gespielt haben. Die waren auch ganz okay, halt nichts umwerfendes.
    Der Typ der danach kam, der war um Klassen besser und der hat dann auch bis 1 Uhr gespielt.
    Natürlich sind wir dann bis zum Schluss geblieben.
    Wieder zurück, kam dann Manuel auf die tolle Idee noch einen Film zu schaun. Seltsamerweise wollte sich dann keiner groß sich anschließen und deshalb haben wir ihn dann alleine 'angeschaut'.
    Er hat sich auch fast den kürzesten Film ausgesucht, den er finden konnte: Avatar um fast halb zwei!
    Der Film hat dementsprechend auch ein paar Lücken:D
    Nach dem Film sind wir dann noch zu Shopping TV gewechselt und dann zu Supernatural (was ja mega hohl irgendwie ist)
    Gegen 5 wollte ich dann aber doch lieber in mein Bett und schlafen.

    Der nächste Tag hat damit begonnen, dass ich gepackt habe. Ein wenig traurig, weil genau an dem Tag eine Groß-Veranstaltung in Picton mit Feuerwerk war. Aber da schon alles gebucht war, blieb nichts anderes übrig als zu fahren...
    Die Zeit zwischen aufstehen und gehen, hab ich dann dazu genutzt Marvin die ganze Zeit hinterher zu laufen und ihm beim putzen zu nerven:D
    Also das Nerven hat nicht so ganz geklappt, aber wenigstens saß ich nicht dumm in der Ecke rum^^
    Außerdem hatte er somit auch Gesellschaft beim Küche putzen und Hostel staubsaugen:)

    Um 12.45 kam mein Bus und es hieß: Auf Wiedersehen Picton!

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  • 19Jan 2014

    56 Flipper 19.01.2014 Neuseeland —

    Kaikoura, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich bin mit Delphinen geschwommen!!
    Und das mein lieber lieber Bruder ist absolut gar nicht langweilig!

    Dazu kommt noch, dass wir echt unglaublich Glück mit dem Wetter hatten. Es hat die Sonne die ganze Zeit geschien und es war warm und nicht zu windig.
    Der Tag davor und auch heute sind echt keine schönen Tage dafür. Also Glück gehabt!
    Um 12.15 musste ich an deren Hauptgebäude sein und mich anmelden oder melden, dass ich da bin. Da hab ich auch gleich eine Unterwasserkamera gemietet.
    Um 12.30 mussten wir in deren Lager, um uns unsere Schwimmausrüstung zusammen zu suchen und auch gleich anzuprobieren.
    Also die Hose hat noch gut gepasst, aber die gleich große Jacke, die hab ich nicht mal ansatzweise bis zur Hälfte zu bekommen. War was im Weg. Also wieder zurück und eine neue Jacke geholt, die dann auch zu ging. War zwar auch noch ein wenig Quetsche-Brust, abere immerhin konnte dann auch nichts verloren gehen. Anschließend haben sich dann alle ein Video anschauen müssen, in dem dann ungefähr 5 mal gesagt wurde, dass Delphine wilde Tiere sind und man keinen Einfluss auf ihr Verhalten hat und es kann sein, dass sie interesse an einem haben oder eben auch nicht.
    Aber umihr Interesse zu wecken, kann man z.b mit ihnen tauchen oder Augenkontakt halten und mit ihnen im Kreis schwimmen oder man macht einfach die ganze Zeit komische Geräusche (was nachher dann auch jeder gemacht hat und es hat sich wirklich lustig angehört)

    Dann ging es auch schon zu den Booten und aufs Wasser. Wir mussten ungefähr eine halbe Stunde fahren, bis wir zu den Delphinen gekommen sind. Und das waren sooooo viele! Nicht nur so eins zwei oder so, sonder ganz viele.
    Und als das Signal kam, sind dann auch alle gleich ins Wasser und haben versucht die meisten Delphine für sich zu begeistern.
    Insgesamt sind wir zu 5 verschiedenen Orten gefahren um mit Delphinen zu schwimmen.
    Und die sind einem wirklich sooooo unglaublich nahe gekommen und sind wirklich mit einem geschwommen und überhaupt!!
    Ich bin zwar ab und zu mal halb ertrunken mit meinem Schnorchel, weil ich zu tief gekreiselt bin und Wasser in meinen Schnorchel gekommen ist, aber ansonsten war alles super:D

    Aber auf Dauer ist das schon echt anstrengend, weil du einfach die ganze Zeit versuchst in der Nähe von Delphinen zu bleiben und dann noch die ganze Zeit Geräusche machst.

    Der Trip war es aber wert und hat unglaublich Spaß gemacht.

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  • 22Jan 2014

    57 Soaring in the Rocks:) 22.01.2014 Neuseeland —

    Omarama, Neuseeland

    Beschreibung

    Am Dienstag ging es über Christchurch nach Omarama.
    Ziemlich cool war, dass der Busfahrer kurz vor Christchurch eine halbe Sightseeing Tour draus gebaut hat und alles mögliche zur Stadt gesagt und was wo eigentlich hätte stehen müssen und wie tot jetzt das Stadtzentrum ist, weil einfach so unglaublich viele Geschäfte geschlossen haben.
    Nachdem ich dann auch erstmal munter in die falsche Richtung gelaufen bin, hab ich nach kurzem Karten zwischen checken, doch noch den richtigen Weg zu meinem Hostel gefunden.
    Zwischen drinnen ist mir dann noch ein etwas seltsamer Typ über den Weg gelaufen, der unbedingt mich zu sich einladen wollte, damit ich dann nur 20$ für eine Nacht bezahle und nicht 27.
    Aber da ich vorher gesehen habe, wie er wie Falschgeld vorher durch die Gegend geschlichen ist und mir auch mehr oder weniger gefolgt ist (oder es war einfach ein wenig Paranoia^^), hab ich ganz lieb abgesagt, von wegen, dass ich schon gebucht hatte, aber natürlich werde ich mich nochmal bei ihm melden, wenn ich in der Stadt bin.
    Ich hab ja jetzt seine Nummer.
    Also wenn jemand eine günstige Unterkunft in Christchurch sucht, ich kann vermitteln:D

    Auf jeden Fall ging es dann am nächsten Morgen direkt weiter nach Omarama.
    Diesmal war der Busfahrer noch viel mehr Tour-Guide, weil er einfach zu jeder Ecke irgendwas erzählen konnte und auch jeden Hof und Laden beim Namen und die Geschichte kannte.
    Nach 5 Stunden Fahrt war ich endlich da und musste nur noch zur Unterkunft laufen.
    Da hab ich die erste Nacht ein Gabin für mich ganz alleine gehabt und in der zweiten Nacht ist noch wer dazu gekommen.
    Der Flugplatz war dann auch mehr oder weniger direkt hinterm Haus (wobei eigentlich alles direkt hinterm Haus war, weil die Stadt im Grunde nur aus 1 1/2 Straßen bestand.

    Mittwoch war dann der Tag des Fliegens.
    Um 3 Uhr habe ich mich beim Platz eingefunden und es ging dann praktisch auch direkt los.
    Es war mega gut!!
    Zwar hat sich ab der Hälfte der Zeit langsam der Himmel zugezogen und Richtung Westen (also da wo das eigentliche Gebirge anfängt hat es geregnet bzw. geschneit), aber dann sind wir einfach so halb über den Wolken geflogen oder zwischen zwei riesigen Wolkenmassen, die von links und rechts kamen.
    Der Fluglehrer/Pilot hat mich dann auf ein wenig fliegen lassen und war (ohne jetzt zu angeberisch zu wirken:D) recht begeistert von meinem 'Talent'.
    Hatte ich wohl einen guten Fluglehrer vorher:)! Er hat mir dann auch nahegelegt wirklich mit dem Fliegen anzufangen^^
    Aber es war auch wirklich nicht so schwer, da zu fliegen, weil man weder groß nach Thermik suchen musste noch sonst groß sich anstrengen um oben zu bleiben.
    Man ist einfach gerade aus geflogen und ist immer weiter gestiegen.
    Ich weiß jetzt auch wie sich mehr als -10°C mit dünnen Schuhen und Sweatshirt Jacke anfühlen… Es ist kaaaalt
    Bei 10000 ft oder mehr hat er dann gemeint, dass wir nicht weiter höher gehen wollen.
    Er hat mich auch durch die Wolken fliegen lassen und das war mir ein wenig unheimlich irgendwie, weil man absolut rein gar nichts gesehen hat.
    Aber ich habe überlebt und er auch.
    Was aber richtig, richtig cool war, war das er mit mir Loopings geflogen ist!!:)

    Wir wäre vielleicht sogar noch länger geflogen, als er mich sowieso schon hat fliegen lassen, aber ganz kurz vor Ende hab ich so unglaublich Ohrenschmerzen bekommen, dass ich dann doch lieber runter wollte.
    Vielleicht ist das wirklich nicht so günstig, erkältet sowas zu machen.
    Aber egal! (Ich kann ja auch wieder auf beiden Ohren gut hören. Das eine war fast einen Tag komplett dicht und wollte keine Geräusche wirklich durchlassen. Aber jetzt alles wieder super:))

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  • 24Jan 2014

    58 Back in Middle Earth 24.01.2014 Neuseeland —

    Devils Staircase, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute bin ich Frodo, Sam, Legolas, Gimli und Co. wieder einen Schritt näher gekommen und man kann mit mir immer weniger die Filme anschauen:D Ich glaub, der Erste der mit mir die Filme guckt, darf sich erstmal einen stundenlangen Zwischenbericht von den einzelnen Szenen anhören (zumindest von denen die ich jetzt gesehen habe^^)
    Es ist schon unheimlich interessant mit welchem Aufwand diese Filme gedreht worden sind.
    Und immer unter dem Deckmantel der Jamboree. Das ist ein australisch/aboriginisches Wort für Zusammenkunft oder Treffen und wurde eigentlich im Zusammenhang mit Scouts verwendet, die einmal im Jahr aus allen möglichen Ecken sich irgendwo versammelt haben.
    Und wenn dann irgendwo ein Schildchen mit dieser Aufschrift war und Pfeile in die Richtung gezeigt haben, hat es keinen wirklich interessiert und die Dreharbeiten sind nicht gestört worden. Das hat bei allen drei Filmen funktioniert^^

    Angefangen hat die Tour damit, dass ich bei meinem Hostel abgeholt wurde und ein übermotivierter Guide rausgesprungen ist und uns (zwei andere deutsche Mädels waren noch dabei) einen groben Überblick über die Tour gegeben hat.
    Als erstes sind wir zu dem Drehort gefahren, an dem Frodo, Sam und Gollum auf die Oliphanten/Orks/böse Menschen gestoßen sind bzw, sie von da beobachtet haben.
    Man braucht schon einiges an Fantasie um alles zu erkennen, aber wenn man z.B. die Bergformationen vergleicht ist es sofort offensichtlich.
    Das lustige ist auch, dass die für zwei verschiedene Aufnahmen genau den gleichen Ort genommen haben, aber einfach aus einem anderen Winkel gedreht haben und zusätzlich stand dann noch ein Typ da, der Zweige in die Kamera gehalten hat, weil eigentlich keine Bäume drumherum stehen.
    Und wenn man benz genau guckt, sieht man, dass die auch einen Fehler gemacht haben bei den Aufnahmen, nämlich der Sonneneinfall.
    Dann haben wir noch mal alle selber ein wenig Hobbits auf dem Boden gespielt.

    Dann ging es zum Lunch mit Blick auf die Reparables, die Drehort für viele Szenen waren, auf die wir aber leider nicht durften, weil irgendwelche Deppen, die Lieblingstiere von einem Farmer, dem dieses Land gehört, mit Kronenkorken gefüttert haben. Idioten!
    Generell sind sehr viele Orte als 'Spende' temporär an das Filmteam gegangen.
    Beim Lunch hat uns Bob auch einmal die Drehbücher für die Filme gezeigt und die sind erstaunlicherweise gar nicht mal so dick, wenn man beachtet, wie lang diese Filme sind.

    Dann mussten wir noch eine australische Familie abholen, die ab dem Nachmittag mit uns rumfahren sollte und dann ging es nach Arrowtown.
    Der erste Ort, war die Stelle in der die Ringgeister Arwen verfolgt haben.
    Die Szene wurde an zwei verschiedenen Orten gedreht. Einmal an einer Stelle an der die Pferde durchs Wasser laufen können ohne vom Fluss mitgerissen zu werden und einmal eine Stelle, die einfach besser ausschaut und dramatischer wirkt.
    Zu diesem Aufwand kommt noch dazu, dass die Schauspielerin von Arsen sich strikt dagegen gewehrt hat auf ein Pferd zu steigen. Also musste 1. ein Stuntdouble angeheuert werden und 2. wurde für die Stellen, in denen sie wirklich auf einem Pferd zu sehen ist, ein Fake Pferd gebaut, dass am Auto befestigt wurde.
    (Der Schauspieler von Gandalf, war auch nicht auf ein Pferd zu bekommen, aber aus dem Grund, weil ein früherer Freund von ihm bei Dreharbeiten oder bei was auch immer von einem Pferd getötet wurde)

    Der nächste Ort war der Schauplatz in der Isildur von Orks überrascht wird und getötet wird.
    Für dieses Stelle brauchte man noch ein wenig mehr Fantasie, weil wirr zu falschen Jahreszeit da waren, also Sommer statt Winter. Wobei es ja jetzt schon auf den höheren Bergen geschneit hat, und damit ungefähr ein halbes Jahr zu früh. Lässt auf einen langen Sommer hoffen.

    Der letzte Schauplatz war der Ort, an dem die Ringgemeinschaft auf Booten zwischen den beiden Riesen-Statuen durchfahren. Mir ist leider der Name entfallen.
    Die Statuen stehen leider auch nicht da und nur der vordere Teil im Film stammt von der Südinsel, der hintere von der Nordinsel.
    Den See mit dem Wasserfall gibt es nämlich gar nicht an der Stelle.

    Bob hatte dazu auch noch eine lustige Geschichte.
    Orlando war ein totaler Fan von dem im Wasser paddeln. Der Typ der Boromir gespielt hat, war dagegen eher weniger angetan von der Sache. Um ihn zu ärgern ist also Orlando mit seinem Boot gegen das andere gestoßen und ist dabei irgendwie mit der Spitze unter Wasser geraten und das Boot ist voll gelaufen.
    Zur Sicherheit sind immer Taucher dabei gewesen. Einer von denen hat sich hinten an das Boot dran gehangen und darauf ist noch mehr Wasser reingelaufen.
    Ende der Geschichte war, dass das Boot gekentert ist und alle Mann ins Wasser gefallen sind.
    Bei Legolas hat sich sofort seine Rettungsweste aufgebläht, aber da Gimlis Kettenhemd so lebensecht gestaltet wurde, konnte sich die Rettungsweste nicht entfalten und hat stattdessen ihm die Luft abgedrückt.
    Also Taucher zu Gimli um ihn zu helfen.
    Direkt um die nächste Ecke ist die Kawerau Brücke, von der der erste Bungeesprung gemacht wurde und die stehen immer unter der Brücke mit einem Schlauchboot, um die Leute wieder einzusammeln.
    Als dann auf einmal ein Zwerg, ein Elb und noch ein Typ im Wasser trieben hat er wohl ziemlich komisch geschaut, weil einfach keiner mitbekommen hat, dass direkt um die Ecke Dreharbeiten waren.

    Bob war generell kein großer Orlando Fan, aber auch Elijah Wood war kein wirklicher Liebling von ihm.

    Am Ende der Tour durften alle dann mit den Original nachgemachten Waffen spielen und Bilder machen.

    Eine Sache noch, ihr müsst mal darauf achten von welcher Seite die Leute immer laufen, also von rechts nach links oder andersherum. Daran kann man sehen, ob die Person gut oder böse ist. Außer wenn z.B. Gollum erzählt, dass sie böse sind, aber man ihm nicht glauben darf, also laufen die Personen dann entgegen der Regel.

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  • 25Jan 2014

    59 Canyon Swing 25.01.2014 Neuseeland —

    Skippers, Neuseeland

    Beschreibung

    Und die Abenteuer gehen weiter:)
    Gestern hab ich noch ganz spontan, für heute einen Termin beim Canyon Swing gemacht.
    Heute Morgen war ich dann schon Ultra hubbelig und konnte es einerseits kaum erwarten zu gehen und andererseits hab ich mich gefragt, ob ich das wirklich machen will.

    Im Office von denen hat man mir wohl auch meine Nervosität angesehen, weil immer die Frage kam, ob alles okay wäre^^
    Wir alle haben auch noch wunderschöne Zeichnungen auf unsere Hand bekommen - meins ist ein Galgenmännchen mit Blut…

    Als wir dann vor Ort waren, war ich dann noch ein ganz klein wenig mehr nervös.
    Und das hat sich dann noch gesteigert..

    Ich hab mich für die eigentlich einfachste Variante entschieden, nämlich auf einer Rutsche runter.
    Also 'einfach' ist dann auch so eine Sache, weil man trotzdem da runter irgendwie muss.
    Die Typen die das immer alles vorbereiten machen dann immer so tolle Späße und du weißt ganz genau, dass sie dich an den Kanten immer so spaßeshalber schubsen, aber man bekommt dann trotzdem einen riesen Schrecken.

    Und dann bin ich gerutscht und gefallen und es war sooooooooooooooooo mega geil!!!!

    Danach bin ich dann gleich noch mal gesprungen, aber diesmal als Tandemsprung mit einem Teddy und ich muss sagen, der hatte vielleicht Angst!
    Aber dieser Sprung war viel mehr Überwindung, weil du vor dem Abgrund stehst und dich selber austricksen musst, um einen Schritt nach vorne zu machen. Und dann stehen die beiden Typen hinter dir, damit du nicht wieder abhaust und reden dir ein, dass man jetzt springen muss.
    Und dein Herz schlägt so schnell und du willst dann auch gar nicht runter, aber wenn man dann diesen einen Schritt runter macht…
    60 Meter freier Fall und dann schaukeln…
    Sooooooooooooooo gut!!!

    und solange ich deren Armband umbehalte, darf ich für 35$ noch einmal springen:)

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  • 26Jan 2014

    60 Reiten 26.01.2014 Neuseeland —

    Glenorchy, Neuseeland

    Beschreibung

    Damit es auch ja nicht langweilig wird, habe ich gleich am nächsten Tag (also nach dem super tollen Canyon Swing), einen kleinen Ausritt gebucht.
    Es sollte drei Stunden auf dem Rücken des Pferdes die Natur um Glenorchy bestaunt werden.
    Ich hatte eigentlich für 9 Uhr gebucht, aber als ich dann an der Straße stand, damit ich abgeholt werden kann, kam die Frau von der Rezeption mit dem Telefon in der Hand und meinte, der Ausritt sei 'ins Wasser' gefallen.
    Stattdessen könnte ich doch, falls es aufhören zu regnen, den Trip um 2 nehmen.
    Also okay, alles wieder zurück.
    Aber ganz ehrlich, ich war ein gaaaaanz klein wenig froh darüber:D
    Ich bin nämlich mit ein paar Mädels aus dem Hostel zu der/die/das Kiwi Crawl gegangen (also eine Tour von Pub zu Pub oder Bar mit jeweils einem frei Shot und noch sonstigen Vergünstigungen)
    Also sind wir dann ab neun oder zehn mit eingestiegen und sind dann ein wenig durch Queenstown gelaufen, also von Bar zu Bar.
    Bei der vorletzten oder letzten Runde haben wir uns aber abgespalten und sind uns einen besseren Pub suchen gegangen.
    Gelandet sind wir im Cowboys. Da sind wir dann bis ungefähr bis halb zwei geblieben (haben uns auch an einem Rodeo versucht - bei versucht ist es dann auch mehr oder weniger geblieben:D)
    Dann sind wir in die nächste Bar - The Buffalo - und haben weiter gefeiert. Das ging dann aber nur bis drei, weil die dann auch zu gemacht haben. Aber im Buffallo sind wir dann noch Bekannten begegnet, die dann weiter mit uns gegangen sind.
    In Queenstwon haben wohl nach drei Uhr nur noch ein oder zwei Bars auf und da wir noch nicht wirklich müde waren, sind wir weiter.
    Die Schlage war aber zu lang, also haben wir uns nur davor gestellt und nichts gemacht.
    Gegen 4 waren wir dann noch bei McDonalds essen und um diese Zeit sind die Burger echt frisch^^
    Um fast halb fünf war ich dann auch im Bett.
    Und es ist schon verdammt deprimierend, wenn man sich dann einen Wecker stellt und gesagt bekommt, dass man weniger als 3 Stunden Schlaf bekommt.

    Naja, nachdem aber mein Ritt sowieso verschoben worden istt, bin ich danach sofort wieder ins bett und hab bis halb eins geschlafen, weil die Frau nochmal beim Stall anrufen wollte.

    Am Stall dann angekommen, war das Wetter immernoch ecklig und kalt und das hat sich durch den ganzen Ritt durchgezogen. Aber an sich war der Ritt ganz schön, weil die Natur ziemlich cool war und ziemlich unberührt und ruhig.
    Wenn es wärmer gewesen wäre und wir auch mal schneller als Schritt gewesen wäre, wäre es bestimmt noch besser gewesen. Aber so war es auch okay.

    Dann wieder heim, hab ich mir zwei von den Mädels von gestern geschnappt und wir sind dann zu Fergburgers gegangen.
    Und die haben sooooooo megaaaa geile Burger, die sind sooo gut!!
    Erstmal sind die echt riesig und dann sind die komplett frisch mit Salat und Avocadoo und allem.
    Also wer in Queenstown ist MUSS dahin!!

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  • 27Jan 2014

    61 Milford Sound 27.01.2014 Neuseeland —

    Milford Sound, Neuseeland

    Beschreibung

    Nächster Tag, nächster Programmpunkt.
    Heute ging es auf nach Milford Sound.
    Dafür musste ich schon um 6 Uhr aufstehen! Und es war so verdammt kalt. Keine 7 Grad und das im Hochsommer!
    Das mehr oder weniger gute aber an der Fahrt ist, bevor man überhaupt am Sound ist, muss man erstmal 5 Stunden Bus fahren, also genug Zeit um den ein oder anderen nap zu halten.
    Wir sind aber auch nicht an einem Stück durchgefahren, sondern haben immer mal wieder Fotopausen gemacht.
    Also an irgendwelchen Orten, von denen man besonders toll die Berge sehen konnte oder einmal waren wir an einem See - Mirrow Lake - und der war wirklich wie ein Spiegel. Man konnte den Berg dahinter in jeder Einzelheit erkennen.
    Da es am Tag vorher noch ein wenig geregnet hatte, waren sogar noch ein paar Wasserfälle zu sehen. Unser Tag selber war extrem sonnig wohl für diese Region und unser Busfahrer meinte auch: Entweder tolle Sicht auf alles oder Wasserfälle. Wir hatten tolle Sicht auf schneebedeckte Berge und die weiten Täler, aber ein paar Wasserfälle.

    Um 1 waren wir dann endlich am Bootssteg und wir sind in unser Boot gestiegen.
    Mit meiner Tour hab ich gleich auch ein Lunch gebucht (war ziemlich lecker, wobei ein paar Einzelteile dem Wind zum opfer gefallen sind^^)
    Generell sollte man immer Touren buchen, in die ein Essen integriert ist:D

    Also wie gesagt, es war echt windig auf dem 'Sonnendeck', aber da es ja langweilig ist, drinnen im warmen zu sitzen, bin ich die ganze Zeit draußen gebliben. Ich mein, im warmen kann man auch später sitzen, aber da ist dann auch keine so tolle Sicht.
    Und vorallem bekommt man da keine dusche aus einem Wasserfall ab!
    Zwar hätte man die sich auch sparen können (die Dusche mein ich), aber hey! Wasserfälle gibt es nicht an jeder Ecke (wobei hier irgendwie schon, aber egal..:D)
    Im Sound gibt es zwei permanente Wasserfälle, von denen der eine auch zur Stromversorgung genutzt wird und bei Regen gibt es noch ganz viele kleinere Fälle, aber die trocknen schnell aus.
    Aber bei über 200 Regentagen und 8 bis 10 Metern Regen pro Jahr, ist die Chance auf Wasserfälle zu stoßen schon ziemlich hoch.
    Vom Boot aus sieht man generell ziemlich viel grün und Regenwald und auf ein paar Steinen auch Seals. Wenn man Glück hat - hatten wir nicht - kann man auch Delphine im Sound sehen.
    Wir sind einmal durch den kompletten Sound gefahren, wobei es eigentlich ein Fjord ist und kein Sound, bis hin zum Ein/Ausgang der Tasmansea.

    Nach fast 2 Stunden waren wir wieder im Bus und es gng wieder 5 Stunden Richtung Queenstown.

    Am Abend sind wir alle dann auch brav daheim geblieben und haben ein Kollektives vorm Fernseher schlafen gemacht.

    (das mit den bildern will gerade nicht ganz klappen, kommen aber bald)

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  • 29Jan 2014

    62 Roadtrip von Queenstown nach Dunedin 29.01.2014 Neuseeland —

    Invercargill, Invercargill, Neuseeland

    Beschreibung

    Am Dienstag ist nichts weiter besonderes passiert, als das ich noch einmal einen Canyon Swing gemacht habe, aber diesmal mit lebendem Tandempartner:D Und es ist definitiv nicht einfacher.
    Da hab ich mich aber auch gleich als typisch Deutsch wieder geoutet...
    Die haben immer in ihren Werbefilmchen vor den Sprüngen und auch danach immer stehen, dass jeder weitere Sprung 39$ kostet, aber letztendlich bezahlt man nur 35$.
    Darauf hab ich die dann mal angesprochen, weil ich dachte es wäre einfach ein Fehler, den man beheben könnte. Aber stattdessen wird man nur blöd angeschaut und bekommt gesagt, dass man doch froh sein soll, dass es doch jetzt günstiger ist, als beschrieben...

    Die vier Mädels, mit denen ich schon ein paar Tage vorher abends weg war, und ich, wir haben uns für heute zwei Autos 'gemietet'. Also eigentlich bringen wir sie nur von A nach B und haben 2 Tage frei und eine Tankfüllung.
    Wir haben geplant von Queenstown nach Süden über Invercargill nach Bluff nach noch einen südlicheren Teil bzw schon etwas Richtung Osten und von da an der Küste nach Dunedin zu fahren.
    Außerdem wollen wir zwei Nächte im Auto schlafen.
    Mal sehen wie es wird.
    Zuerst einmal haben wir aber vor 10 ausgecheckt und gleich für Sonntag ein Zimmer wieder bestellt. Weil Sonntag wollen wir zurück hitchhiken. Das wird lustig.
    Dann sind Tabea und Sarah die Autos abholen gegangen und dann ging es auch schon los.
    Bekommen haben wir zwei Toyota Corolla und es hat tatsächlich geklappt das Gepäck von 5 Leuten reinzubekommen (sprich 5 riesen Backpacks, 5 kleine Rucksäcke und noch 3 Kühltaschen).

    Die erste Etappe verlief auch ohne Probleme, bis wir dann zu unserer ersten Pause gekommen sind und festgestellt haben, dass unser einer Reifen schon recht platt aussieht. Also direkt bei der nächsten Tankstelle uns so ein Luftteil genommen und wieder Lugt reingemacht. Nur blöd, dass die Luft praktisch genauso schnell wieder raus ist, wie rein.
    Zum Glück war eine Werkstatt direkt neben an und einer von da, hat sofort uns geholfen und festgestellt, dass wir ein ziemliches Loch im Reifen hatten. Er hat dann auch gleich versucht das Loch zu flicken und meinte dann später noch, dass es schon mal geflickt worden ist. Also definitiv nicht unsere Schuld.
    Er hat uns dann auch gleich nahegelegt, den Reifen sobald wie möglich zu wechseln.

    Also sind wir auf direktem Weg zum Flughafen in Invercargill. Die Dame von der Vermietung hat uns sofort weiter geholfen und meinte, wir sollten zu einer Werkstatt fahren. Alles wird bezahlt und wir haben keine Probleme mehr. Gesagt getan und mit Hot Chocolate und vier frischen Reifen ging es dann auch weiter.
    Das ganze Reifenproblem hat uns mehr als 2, 3 Stunden gekostet.
    War aber auch nicht so das Drama.
    In Invercargill sind wir auch kurz im Laden unser Abendessen kaufen gegangen.
    Salat und Obst und Chips.

    Zurück auf der Straße sind wir weiter nach Bluff um uns das Gegenstück/Gegenschild zum Cape Reinga anzugucken.
    Danach ging es noch weiter Richtung Süd/Ost bis wir dann abends an der Curio Bay angekommen sind.
    Dort soll es ab abends die ganz seltenen Gelbaugen Pinguine zusehen geben.
    Man hat sie tatsächlich gesehen, aber nur ganz klein.

    Zuerst hatten wir überlegt ob wir ein wenig wildcampen machen, aber dann haben wir uns doch dazu entschlossen auf dem Campingplatz zu übernachten.
    Wir hatten auch wirklich vor zu bezahlen, aber das Office hatte schon zu und wir haben uns gedacht, wenn am nächsten Tag wer kommen sollte, dann bezahlen wir eben dann.
    Es ist keiner gekommen und damit haben wir umsonst auf dem Platz gecampt.
    Zum Abendessen gabs wie gesagt einfach Salat und Obst.
    Wir hatten die Aufteilung so, dass in dem einen das meiste Gepäck und zwei Leute auf den Vordersitzen schlafen und die andern drei im andern Auto.
    Es war auch gar nicht soooo ungemütlich, aber ein Bett ist schon irgendwie besser. Kalt war es auch nicht wirklich, nur die Sandflys haben ein wenig genervt.
    Die im anderen Auto haben gefroren, weil sie das Fenster ein wenig aufgemacht haben, um nicht komplett einzugehen.

    Am nächsten Morgen gabs dann noch mehr Obst und Toast.

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  • 30Jan 2014

    63 Roadtrip von Queenstown nach Dunedin 2 30.01.2014 Neuseeland —

    Dunedin, Dunedin, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach unserem ultra üppigem Frühstück, sind wir dann auch so gegen 10 aufgebrochen.
    Der Weg hat uns zuerst über Owaka an vielen Wasserfällen und viel Wald vorbei geführt. Und an kleinen und noch viel kleineren Orten, die im Grunde nur aus einer Hand von Häusern ohne alles bestanden haben.
    Ich frage mich bei solchen Orten immer, wie die da so leben können, weil man hat doch gar nichts um sich herum. Weder Leute noch Lebensmittelgeschäfte. Und wie kommen die Kinder zur Schule oder zu Freunde? Haben die überhaupt Freunde da?
    Zum Glück wohne ich ja nicht so.

    Wie gesagt, lagen auf unserem Weg auch ein paar Wasserfälle, zu denen wir dann auch gefahren sind. Insgesamt haben wir und drei Wasserfälle angeguckt, zu denen man erstmal hinwandern musste.
    Die waren auch nicht so beeindruckend, aber die Natur drumherum war hübsch.

    Der nächste Punkt war der Nugget Point. An einer Felsspitze irgendwo im nirgendwo, war ein Leuchtturm. Unten im Wasser haben sich ganz viele Seals getummelt und haben da gespielt.

    Beim nächsten Ort weiß ich den Namen nicht mehr, aber ich glaub es war sowas wie Jaks Point.
    Dort sind wir zu einem Blowhole gefahren und mehr als zwanzig Minuten gelaufen. Gesehen haben wir dann ein ziemlich großes Loch, das einfach so da war, mehr als 100 Meter vom Meer entfernt und bei bestimmten Tidenständen, fließt das Wasser vom Meer herein.
    Eigentlich wollte Tabea was anderes da gesehen haben, also sie hatte gedacht, dass man was anderes da finden kann. Aber beim rumfragen hat sich herausgestellt, dass diese Steine an einer komplett anderen Stelle sind.

    Um an diese Orte wie Wasserfälle oder Blowhole zu kommen, muss man erst auch immer ein paar Kilometer über Schotterstraßen fahren.
    Gut das wir erst vorher den Reifen gewechselt haben.
    Die Autos sahen nach diesen Straßen auch dementsprechend staubig und dreckig aus.

    Über Balclutha ging es dann auch finally nach Dunedin.
    Dort sind wir gleich weiter zur Peninsula gefahren, um da Albatrosse und Pinguine zu sehen.
    Wir haben beides nicht gesehen oder zumindest wenn da Albatrosse gewesen sein sollten, haben wir sie als Möwe abgestempelt.

    Ich hab aber was anderes gefunden bzw eher gesehen: Ich hab nen Typen wieder erkannt, der mit mir ins Flugzeug von Dubai nach Auckland über Melbourne gestiegen ist. Ihn hatte ich auch in Queenstown einmal kurz gesehen.
    Das ist schon verdammt lustig. Besonders weil ich gar nicht damit gerechnet habe, Leute von vor über sechs Monaten nochmal wieder zu sehen.
    Mal sehen, ob man sich nochmal über den Weg läuft.
    Ich glaub er hat mich nämlich auch wieder erkannt^^
    Neuseeland ist schon arg klein:D

    Nach unseren eher missglückten Tierbeobachtungen, haben wir einen deutlich erfolgreicheren Trip nach Pack 'n Save gemacht und dann ging es auch schon Richtung Hostel.
    Um Geld zu sparen, haben wir uns überlegt beim Hostel zu parken und alle facilities zu nutzen, aber noch im Auto zu schlafen.
    Danach wollten wir die andern beiden Nächte im Hostel selber schlafen.

    Mal sehen, was wir jetzt noch so die anderen Tage machen.
    Vielleicht mal was angucken und dann am Sonntag hoffentlich gut in Queenstown wieder ankommen.

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  • 31Jan 2014

    64 Happy New Year (Teil 2) 31.01.2014 Neuseeland —

    Dunedin, Dunedin, Neuseeland

    Beschreibung

    Ein frohes neues Jahr! Wir verabschieden das Jahr der Schlange und freuen uns auf das Jahr des Pferdes!
    Und dieses Mal wurde das neue Jahr mal mit einem schönen und großem Feuerwerk begonnen.
    Zumindest scheinen die Chinesen Ahnung von sowas zu haben.

    Das Feuerwerk am Abend war auch im Grunde das einzige was wir (bzw. drei von uns) gemacht haben.
    Wir sind vom Auto ins Zimmer umgezogen, haben unsere Betten belegt, geduscht, gefrühstückt, ins Bett gegangen um zu gammeln oder schlaf nachzuholen.
    Ich bin zwar noch eine Stunde mal so durch die Gegend gelaufen, aber zu mehr war nicht die Lust und wir wollten ja noch einkaufen, bevor Tabea und Sarah die Autos wieder zum Flughafen bringen mussten.

    Also haben wir uns um halb drei gerade so aufraffen können und sind einkaufen gewesen. Das hat dann zwar auch fast 1 1/2 Studen gedauert, weil man nicht schnell durch einen Pack 'n Save gehenn kann. Besonders nicht, wenn man praktisch für die nächsten Tage/Wochen planen muss, in der es keine günstigen Läden gibt, sondern nur Geschäfte in denen die Sache doppelt so viel oder mehr kosten.

    Zurück im Hostel und schwer bepackt, sind wir wieder ins Zimmer und haben ... nichts gemacht:D

    Sarah und Tabea haben auf ihrer Hitchhike Rückfahrt von einem Farmer mitbekommen, dass an dem Abend das chinesische Neujahr um 10 mit einem Feuerwerk gefeiert wird.
    Die Begeisterung für dieses Event hielt sich vorsichtig gesagt, arg in Grenzen. Aber letztendlich konnet ich Barbara und Sarah dazu überreden mit mir zu kommen und das Feuerwerk anzuschaun.

    Das ging dann auch 7 Minuten und war ganz cool.
    Wir haben sogar ein Bild mit Pandabären.

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  • 01Feb 2014

    65 Dunedin 01.02.2014 Neuseeland —

    Dunedin, Dunedin, Neuseeland

    Beschreibung

    Der Samstag hat ungefähr genauso begonnen wie der Tag zuvor.
    Wobei wir um ein deutliches aktiver waren. Wir waren nämlich morgensauf dem Farmer Market am Bahnhof.
    Dann sind wir zu Countdown, dann in den Werksverkauf zu Catburry (da ist es eigentlich viel teurer, als bei den Supermärkten, aber alle Asiaten haben sich da die Einkaufskörbe voll gemacht:D)
    Dann sind wir noch zu einem Second Hand Buchladen und dann wieder zurück zu Hostel.
    Zwischendrin haben wir dann noch vereinzelt Bilder gemacht, aber eben nicht so viel.
    Schon traurig im Grunde, aber immerhin haben wir die fast wichtigsten Sachen at least von außen gesehen.
    Zu Museumsbesuchen braucht man definitiv mehr Zeit.

    Aber unser Plan war es am Abend wenigstens weg zu gehen, damit man zumindest mal das Nachtleben mitbekommt:D
    Der Plan ist aber auch des öfteren mehr als ins wanken gekommen.
    Die Motivation ist daran ein wenig gescheitert, dass keiner so groß Lust zum duschen und richten hatte.
    Aber da schon der 'Alkohol' gekauft wurde, gabs kein zurück mehr. Und letztendlich hat es sich mehr als gelohnt, weil es ziemlich lustig und gut geworden ist und wir Spaß hatten.

    Ziemlich lustig war z.B. dass wir die ganze Zeit in der Küche mit unserem Zeugs gesessen haben und wir dann gegen 12 ein Schild an der Tür gefunden haben, dass man nach 10 Uhr in der Küche nichts trinken darf:D
    Und eine andere Sache: wir sind mit Franzose (und Argentinern) unterwegs gewesen und wir haben dann gerade mit einem Franzosen geredet und ich wollte ihn noch warnen bzw. habs auch noch so halb geschafft, aber es war zu spät und er ist so über die Bank gefallen, die in seinem Weg war. Und er hat sie davor nicht gesehen^^
    Er ist aber auch in keinen CLub/Bar reingekommen, weil er nicht durch die Kontrolle gekommen ist.
    Die sind da schon recht streng, wenn einer zu angetrunken ausschaut, kommt man gar nicht erst rein und wenn man dann in der Bar zu sehr auffällt, wird man dann auch ganz schnell wieder herausgebeten.
    Die fragen dann einen, wie viel man denn schon getrunken hat. Da sagt man natürlich, dass man nicht mehr als 1 oder 2 drinks hatte oder wenn sie fragen, warum man rote Augen hat, dann sagt man einfach, dass man Heuschnupfen hat^^

    Also sind wir dann da ein wenig rumgelaufen und hatten Spaß.

    Später bin ich dann noch mit einem Argentinier durch die Stadt gelaufen und kann jetzt sagen, dass ich wenigstens ein paar Details zu Dunedin und der Architektur weiß:)
    Also nicht komplett vergebens unsere Zeit in Dunedin.

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  • 02Feb 2014

    66 Hitchhiking -> FAIL! 02.02.2014 Neuseeland —

    Alexandra, Neuseeland

    Beschreibung

    Um noch ein wenig Geld mehr zu sparen, war der Plan nach Hause zu hitchhicken, also per Anhalter zu fahren.
    Wr haben uns noch nette Schilder gemacht und uns in zwei Gruppen aufgeteilt und uns an die Straße gestellt.
    (Es sieht so verdammt lustig aus, wenn man versucht mit komplettem Gepäck, also Rucksack vorne und hinten und Kühltasch zu laufen:D aber was weniger lustig ist, wenn man sich mit all dem Zeug bücken muss, um was aufzuheben... Einmal zu weit nach vorne und man fällt um wie ein Baum. Generell wenn man zu teif unten ist, kommt man nie mehr hoch)
    Nachdem in der ersten halben Stunde, Stunde nicht passiert ist und wir schon mehr mals an der Straße die Seiten gewechselt haben und auch immer rauf und runter gewandert snd, sind wir dann zu einer anderen Straße gegangen.
    Immer mit schön Abstand zwischen uns, damit wenigstens eine Gruppe wegkommt.
    Wir waren gerade am überlegen, ob wir nicht lieber einen Bus nehmen sollten, als dann doch endlich sich einer erbahmt hat.
    Ein Typ hat uns alle fünf in seinem Gelädewagen mitgenommen.
    Also vier auf der Rückbank und eine vorne.
    Es war eng, aber zumindest sind wir hatten wir die ersten 15 km geschafft.

    Also jetzt ein Stück weiter außerhalb von Dunedin wieder schön aufgstellt und gewartet.

    Wir waren auch wieder kurz vor dem Entschluss wieder zurück in die Stadt zu fahren um von da den Bus zu nehmen, als ein ganz lieber Typ in einem umgebauten Bus für uns angehalten hat.
    Er wollte zuerst weiter fahren, dachte sich aber, weil da fünf Leute standen (also nicht direkt beieinander, aber trotzdem hat er uns als eine Gruppe gesehen) wäre es gemein und er hat nochmal umgedreht.
    (Er ist Pastor, also musste er ja schon allein aus Nächstenliebe anhalten)
    Mit ihm sind wir dann nach Alexandra gekommen, also mit einem Schlag zwei drittel unserer Strecke.

    Aber in Alexandra hat uns das Glück dann komplett verlassen und wir hatten auch echt keine Lust mehr, weil es soooo warm war und kaum Schatten und wenn man mit all seinem Gepäck unterwegs ist, ist es schon schwer.
    Also alle wieder zurück in die Stadt und den Bus gebucht.

    Keine Ahnung warum es bei uns nicht geklappt hat, weil angeblich soll es ja so einfach sein.

    Um halb acht waren wir wieder/endlich(!) in unserem Hostel.
    Alle waren fertig und glücklich angekommen zu sein.

    Wir haben für 300 km mehr als 9 Stunden gebraucht.
    Und Sonnenbrand gratis bekommen.
    Was will man mehr an einem heißen Sommertag.

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  • 05Feb 2014

    67 18.000 ft 05.02.2014 Neuseeland —

    Franz Josef Glacier, Neuseeland

    Beschreibung

    Zwischen super tollen Hitchhik Erfahrungen und heut ist vieeeeeeeeel passiert:)
    Die letzten Tage in Queenstown waren ziemlich entspannt und wir haben viel in der Sonne gelegen, weil es echt warm war und ich hab vorerst meinen letzten Fergburger gegessen...:(
    Und ich weiß jetzt, dass man durch Spitze einen Sonnenbrand bekommen kann.. Es entstehen nette Muster:D
    Dann ging es am Dienstag schon um sieben Uhr morgens los Richtung Glacier Country und besonders zum Franz Josef Glacier.
    Von der Umgebung konnte man so gut wie absolut nichts am ersten Tag erkennen, weil es geregnet hat und die Wolken ziemlich tief hingen. Ich hab mich da auch gefragt, wo denn jetzt genau die Berge und der Glacier sein sollte.
    Das Wetter hab ich auch mit arg skeptischen Blick betrachtet, weil ich ja am nächsten Tag meinen unglaublichen/fantastischen/unbeschreiblichen/ einfach amazing/awesom (:D) Skydive machen wollte.
    Aber als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, hat die Sonne geschien. Zumindest so lange bis ich dann zu meinem Termin aufgebrochen bin, denn genau da sind Wolken aufgezogen...
    Also trotzdem zu deren Büro und die sagten dann, dass wir lieber verschieben sollten, außer wenn wir gerne von 9000ft springen wollen würden.. Ähhhhhm nein!!
    Ich mein, ich geh doch nicht zu dem Ort, an dem man den höchsten Skydive in der gesamten südlichen Hemisphere machen kann, nur um dann von gerade mal der Hälfte zu springen!!
    Also Uhrzeit verschoben. Um 10 hätte auch noch ein anderes Mädel springen sollen, aber wir haben dann zusammen gesagt, dass wir lieber um halb vier springen wollen.
    Bis dahin hatte ich also genung Zeit um mir mal die Umgebung anzuschaun, weil auf einmal waren da wirklich Berge zu sehen, mit Schnee und allem.
    Die sind praktisch über Nacht auf einmal aufgetaucht^^ Okay, vllt doch nicht ganz so plötzlich.
    Also bin ich erstmal losgewandert und hab mich auch nicht von dem Schild abschrecken lassen, auf dem stand, dass es zu dem Ausgangspunkt für die ganzen kleinen Tracks um den Glacier herum, eine knappe Stunde Fußweg war.
    Begeisterung sah zwar definitiv anders aus, aber ein wenig Bewegung tut ja nicht weh...
    Ich bin knapp 5 Minuten weitgekommen und dann hat mich schon ein liebes Päarchen eingesammelt und mit zum Carpark genommen:)
    Ab da bin ich dann zuerst zu einem Lookout gegangen, von dem man über das Tal bis zum Glacier schauen konnte und dann bin zu dem Punkt gelaufen, bis wohin man am nächsten an den Glacier auf eigene Faust gehen durfte.
    War jetzt nicht unbedingt ultra nahe, aber es war schon beeindruckend, wie schnell der sich in kurzer Zeit verzogen hatte (also abgeschmolzen ist).
    Wir waren ungefähr '500' Meter vom Glacier weg und da wo man dann da stehen konnte, war der Glacier noch 2008/2009.
    Auf den Glätscher selber kommt man nur mit Guide und/oder mit Heli, aber dafür darf man dann noch mal echt viel Gled abdrücken und weil ich mir gedacht habe, dass wenn ich den Skydive mache, dass ich dann sowieso genug sehe von allem.
    Wieder auf dem Rückweg, den ich dann vollkommen zu Fuß bewältigt habe, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich jetzt um 3 oder um halb vier da sein sollte, also schnell nochmal beim Büro vorbei und die meinte dann, dass das andere Mädel umgebucht hat und ob ich nicht auch schon jetzt gehen wollen würde.
    Ja warum nicht, das Wetter sah zu dem Zeitpunkt gar nicht so übel aus.
    Zwei weitere todesmutige Deutsche eingepackt und dann ging es los zum Flugfeld.
    Dort haben wir uns alle in sexy Overalls geschmissen und noch die viel attraktiver machenden Accessoires wie Helm/Brille bekommen.
    Dann wurden mir und Sabine (oder Sabrina keine Ahnung mehr) unsere Tandempartner vorgstellt und unsere mitfliegenden Kameramänner.
    Dann ein schnelles Interview, in der mir dann die Frage gestellt wurde, warum ich eigentlich das Bedürfnis verspüre, aus einem gut funktionierenden Flugzeug zu springen...?
    Joa, das weiß ich auch nicht.
    Im Flugzeug wurde es dann sehr kuschelig, weil wir da zu 8 Mann/Frau drin saßen und kein Platz mehr zum atmen da war.
    Zwischendrin sind wir dann auch noch mal interviewt worden.
    Wenn man sich das Video im Nachhinein noch mal anschaut, dann denkt man sich nur: Oh mein Gott, was hab ich da nur an Müll geantwortet und wie guck ich da bitteschön?!
    Aber ich liebe das Video trotzdem.
    Dann auf etwa 12.000ft haben wir Sauerstoffmasken bekommen und bei 15.000ft ist dann Sabinra gesprungen und das war dann so. Jetzt ist sie da und dann....ups rausgefallen...
    Bei 18.000 ft war es dann auch für mich soweit und ich war ein minimales bisschen nervös. Aber auch nur ein gaaaaanz klein wenig...
    Die Mutter von einem der Kameramänner meinte später auch, dass ich ein wenig 'skeptisch' ausgesehen hätte und auf dem Video/Foto sieht man auch meinen überaus konzentrierten Blick.
    Aber ich mein, ich musste mich ja an unsere Choreographie halten.
    Beine raus, nur noch 'Bodenkontakt' mit dem Typen hinter mir (den ich gerade mal 20 Minuten kenne, aber dem ich im Grunde gerade mein Leben anvertraue), Arme vor der Brust überkreuz halten.
    Vor, zuück, vor und raus....
    Arme verschränkt halten, Hüfte vor, Beine zwischen seine Beine und praktisch seinen Hintern berühren.
    Und du fällst oder eher du fliegst du schwebst.
    Der Bodern ist noch weeeeit entfernt, du siehst das Meer, die Berge, den Schnee.
    Zumindest könntest du es sehen, aber alle Reize strömen auf einmal in dich ein und du kannst gar nicht alles aufeinmal aufnehmen, verarbeiten, verstehen.
    Und noch immer fühlst du dich frei wie ein Vogel.
    Nur leider ist der Freiefall auch schon nach fast 90 sek vorbei. Dann öffnet sich der Fallschirm und jetzt ist es mehr ein aufrechtes dem Boden entgegensegeln.
    Jetzt kann man schon eher die Gegend bewundern, die zum Glück bei meinem Sprung noch nicht hinter Wolken verschwunden ist.
    Zwischendrin kommt eine kurze Probe, wie ich die Füße hochnehmen soll, wenn wir dann den Boden leider wieder betreten, damit ich mir/ihm nicht weh tue.
    Dann noch ein wenig an den Strippen ziehen und eine rechts Kurve, dann eine links Kurve fliegen und dann ist der Boden doch schon leider da....
    Und ich weiß, ich will wieder zurück in die Luft, ich will noch einmal über allem stehen und alles unter mir lassen und schweben!
    Ich bin sogar fast versucht, noch einen Sprung zu buchen, aber auch nur fast...
    Unten angekommen, grinst man natürlich wie ein verrückt gewordenes Honigkuchenpferd und ist auf einmal total müde und ausgelaugt.
    Mit dem Sprung ist eines der tollsten Erlebnisse geschehen!!

    Dann ging es zurück, zwei Stunden warten und ich konnte mir immer wieder meinen Film angucken und noch einmal fliegen <3

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  • 09Feb 2014

    68 Bananen-Zimt-Milch 09.02.2014 Neuseeland —

    Greymouth, Neuseeland

    Beschreibung

    Zur Zeit bin ich in der größten Stadt die es an der West Coast gibt. Ganze 10.000-13.500 (da sind sich die Lonley Planet Reiseführer nicht so ganz einig:D)
    Also schon richtig Metropole hier und so.
    Okay nicht ganz so.
    Aber es ist nett hier. Von meinem Hostel aus, kann ich auf den Grey River sehen und sogar das Meer sehen.
    Und um die Stadt herum gibt es dann noch kleinere dicht begrünte Hügel und der TransAlpin startet hier.
    Ich hatte mal überlegt, ob ich nicht mit dem über den Arturth Pass nach Christchurch fahren will.
    Aber hab mir dann doch gedacht, dass ich lieber über Nelson, dann Picton nach Christchurch will.
    In diese Entscheidung hat mit einwirkt, dass ich mehr oder weniger zufällig den Argentiniern aus Dunedin übern Weg gelaufen bin.
    Naja eigentlich war ich fast der einzige grund, warum sie wirklich hier Stop gemacht hatten:D
    Die waren zur gleichen Zeit in Franz Josef, sind dann aber in irgend nem Loch verschwunden, in dem sie kein Netz hatten und darum konnte man kein Treffen irgendwie arrangieren.
    Dann haben sie sich auch weiter auf den Weg gemacht Richtung Norden, aber die Nacht etwa eine halbe Stunde bis 40 min von hier verbracht.
    Zuerst wollten sie dann zum Pass und da in dem Nationalpark rumlaufen, nach spontaner Umentscheidung soll es dann doch lieber zum Abel Tasman Park gehen.
    Und da ich halt mit einem (Carlos) ein wenig am schreiben war, konnte ich ihn davon überzeugen in dieser wundertollen Stadt eine lunch Pause einzulegen:D
    Es ist dann eher eine lunch-frühes-Abendessen-Pause geworden, weil alle sechs noch das freie Wlan am Bahnhof ausnutzen wollten.
    Wir sind dann auf unsere zukünftigen Pläne zu sprechen gekommen und er hat mich dann jetzt praktisch dazu eingeladen, mitzukommen und den Great Walk mitzulaufen.
    Irgendwo auf dem Weg haben sie wohl noch zwei andere deutsche Mädels aufgelesen und sollen wohl auch mit kommen.
    Mal sehen, was jetzt daraus wird. Weil der Plan wäre dann, sich noch ein Zelt zu mieten und den Preis durch alle Mann zu teilen.
    Zuerst wird aber erstmal eine Nacht zusammen in Nelson verbracht für die ich schon ein Hostel gebucht habe.
    Das war auch eine sehr lustige Aktion, weil ich hab mir gedacht, dass es besser wäre vorher mal was abzuklären, als alle Hostels abzuklappern und dann ist doch nichts frei.
    Nach kurzer Absprache sollte ich also bei Paradiso anrufen, nur zwei shares für 26 oder 29 dollar. Vielleicht ein wenig teuer, also mal gefragt, was denn noch gewünscht ist. Beim nächsten angerufen - nichts mehr frei. Der Typ meinte dann auch, dass es sowieso schwer ist im Moment was in Nelson zubekommen.
    Also die Jungs gefragt, was ich jetzt machen soll, aber da die wahrscheinlich schon wieder in einem Funkloch stecken, hab ich mich dazu entschlossen, einfach auf eigene Faust was rauszusuchen und zu buchen.
    Mal sehen ob es das richtige war. Aber gegen 21 oder 24$ kann man eigentlich nichts sagen.
    Der vom Hostel hat mich dann auch noch zwei mal angerufen um mir mitzuteilen, was er jetzt tolles fabriziert hat und wie er uns verteilt.
    Zuerst wollte er mich in ein reines Frauenzimmer stecken, aber gemischt ist mir dann schon lieber irgendwie.
    (Ich hab noch in Erinnerung wie mein letztes reines Frauenzimmer nach nur einen Tag ausgeschaut hat:D
    Ein Bombeneinschlag ist nichts dagegen! Wir hätte alle nur zu gern das Gesicht von dem Typen gesehen, der dann zu uns rein musste, als er das erste Mal unsere Tür aufgemacht hat:D)
    Naja mal sehen ob das morgen so alles wird.
    Aber ich bin optimistisch:D
    So viel mehr hab ich auch nicht mehr dann so gemacht.
    Ein wenig den Fluss rauf und runter, in der Sonne gesessen und meiner 'Lieblingsbeschäftigung' nachgegangen: stundenlang durch den Supermarkt rennen, sich ewig lang vor dem gleichen Regal aufhalten, weil man nicht weiß ob oder ob nicht kaufen (in dem Fall jetzt Shampoo).
    Ich wollte was gutes, aber nucht zu teuer und nicht zu groß. Außerdem sollte es dann auch noch einigermaßen riechen.
    Ich bin fündig geworden: 1 Shampoo, 1 Conditioner free und alles für 5$ von head&shoulders:D

    Das sind schon enorme Probleme mit denen sich ein Backpacker so rumschlagen muss:D
    Und ihr euch jetzt auch, weil ihr euch das alles hier durch lesen müsst, in der Hoffnung doch noch was interessantes zu finden:D

    Aber ich verate euch was, es kommt nichts spannendes heute mehr. Kein springen von irgendwelchen Sachen oder Wassersport oder sonst irgendwas in die Richtung.

    Aber ich hab heute eine neue Kreation erschaffen: Bananen in Milch mit Zimt und das alles in der Mikrowelle aufgewärmt.
    Ist zwar noch verbesserungswürdig, aber immerhin hat der Grundgedanke ganz gut geschmeckt:)

    Morgen gehts dann weiter nach Nelson mit Zwischenstop bei den Pancake Rocks, die wohl ziemlich schön ausschauen sollen und nach 6 Stunden Fahrt bin ich dann da, mit hoffentlich schon 6 Jungs im Hostel, die sich unter Melanie's Group eingecheckt haben^^

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  • 12Feb 2014

    69 Abel Tasman Track 1 12.02.2014 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Und natürlich hat es nicht so geklappt, wie es geplant war mit den Hostels. Natürlich.
    Zwar ist am Morgen noch die überaus erfreute SMS gekommen von wegen 'sweet! genius!', dass ich irgendwas organisiert habe, aber kurze Zeit später kam dann auch schon die SMS, dass die Gruppe doch eher in einem anderen Hostel sein würde. Aber kann man durchaus nachvollziehen (-> 12m Pool, Sauna, Spa, freies Frühstück/Suppe/Wlan, Volleyballplatz/Tischtennis etc...)
    Und da es für den Hostelmann auch kein Problem war, war es ja okay.
    Und der Hostelmann war irgendwie komisch, der hat wenn er einen gesehen hat zwar gelächelt, aber sobald man irgendwas wollte oder so, hat er irgendwie böse geschaut. Oder vielleicht war es auch nur mir gegenüber:D

    Nach kurzem einkaufen für die Tage im PArk und Tasche packen, bin ich dann zu dem Hostel der Jungs aufgebrochen. Wenn man da reinkommt ist der Name eindeutig Programm -> Paradiso!
    Ich bin dann noch zum Abendessen eingeladen worden und wir haben ein wenig rumgesessen.
    Zwar war das Gespräch ein wenig spanisch lastig, aber mittlerweile bekomm ich schon recht oft raus, worum es geht in den Gesprächen:D
    Es hat auch nicht wirklich geholfen, wenn Carlos aus Solidarität auf einmal den anderen auf Englisch geantwortet hat, komplett aus dem Zusammenhang, und dann trotzdem munter auf spanisch weiter geredet wird.

    Dann wieder zurück und ins Bett.
    Am nächsten Morgen schon um 6 aufstehen und das erste Problem lösen. Am Abend vorher wollte ich noch meinen Kameraakku aufladen und die einzige auffindbare Steckdose war hinter nem Bett. Warum ich das Bett nicht genommen habe, hab ich mich dann auch später gefragt.
    Also als ich kam lag da keiner, nachts war da aufeinmal nen Typ...
    Am nächsten Morgen hab ich dann versucht irgendwie über den Nachttisch zur Steckdose zu kommen. Hat nicht geklappt. Mein ganzes Zeug raus und noch mal versucht. Immernoch nicht. Dann hab ich deren Zeug einfach umgestellt, das Nachtschränkchen verrückt und dann von da an dem Kopf geschickt vorbei zur Steckdose...
    Ich bin echt froh, dass der Kerl nicht aufgewacht ist!

    Gepäck im Hostel verstaut. Sich nicht auf eine weitere Nacht im Hostel für danach festnageln lassen. Auf zum Bus und Richtung Abel Tasman Park.
    Wir wollten uns alle am Eingang zum Park treffen, also in Marahau.
    Ich hab schon damit gerechnet, dass ich ein wenig warten werde, weil ich ja mit dem Bus schon um 10 da war, aber letztendlich sind aus den 2 geplanten Stunden 4 geworden..
    Gegen zwei sind dann noch die beiden anderen deutschen Mädels gekommen, die mit uns laufen wollten, zumindest bis zum ersten Camp.
    Zusammen haben wir dann da rumgesessen und haben dann erzählt wie verplant die Jungs an die Sache so rangegangen sind an dem Tag.
    Erstmal sind die ganz entspannt aufgestanden und als sie eigentlich gesagt hatten, dass sie los wollten, haben sie erstmal angefangen zu packen oder zumindest die Klamotten vorm Auto aufzustapeln. Dann hatten sie den Schlüssel zum wiederholten male verschlampt. Dann ist ihnen ihre Essenskiste runtergefallen und die haben dann wohl einfach da gestanden und gehofft, dass die sich wieder selber einpackt^^
    Und dann gings nochmal gemütlich zu BurgerKing.

    Irgendwann kam dann die SMS (mit ganz viel Glück hatte man intervallweise Empfang. Also wirklich zum Glück, sonst hätten wir da ja noch ewig rumgehockt), dass wir schon mal loslaufen sollten. Die würden uns dann schon noch einholen. Dezentes schnauben der Mädels, weil laut denen haben die ein eher gemächliches Tempo drauf.
    5 Minuten später die nächste Mitteilung, wir sollen schon mal gehen, die hätten sich jetzt ein freies Boot zur Appletree Bay organisiert.
    Also wir los und sind dann nach 1 1/2h (4.9km) strammen laufen in einem Tempo an dieser Bay angekommen.
    Die saßen da, komplett tiefenentspannt und munter in ihrer Badehose am Strand.
    Generell sind die auch immer nur in Badehose gewandert, und das hätte ich auch gerne gemacht, weil es sooooo unglaublich warm war und mein Top grundsätzlich am Rücken komplett durchgeschwitzt und nass war.

    Zusammen sind wir dann zu unserem ersten Camp weitergezogen. Anchorage. Von Marahau nach Anchorage sind es 12.4 km und 3-4 Std laufen.
    Wenn man dazu noch nimmt, dass wir an ein paar Looksout halt gemacht haben und Pausen gemacht haben, sind es eher 4.5 Std gewesen.
    Um halb 8 sind wir im Camp angekommen und haben unsere Zelte aufgeschlagen.
    Dadurch das ich nicht wirklich viel am Tag gegessen habe, war ich ein wenig fertig.
    Naja im Grunde hab ich die ganzen Tage nicht so viel gegessen:D Insgesamt 2 Orangen, 3 Äpfel, 1 Möhre und ein paar Müsliriegel und den letzten kleinen Rest von meinem Brot.
    Aber ich hatte nie groß Hunger, immer nur Durst.

    Dann haben wir noch ein kleines Feuer gemacht und eine heiße Schokolade getrunken:)
    Und dann schlafen auf dem Waldboden mit nur dem Schlafsack unter dir.
    Also ein Wasserbett oder sonst irgendwelche Betten sind nichts dagegen. So unglaublich bequem.
    Nicht.
    Aber es war auch nicht zu schlimm. Eher nervend war, dass es kalt war. Also bin ich dann zum Zweckskuscheln übergegangen und dann gings:D

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  • 13Feb 2014

    70 Abel Tasman Track 2 13.02.2014 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach mehr oder weniger ausschlafen ist unser Camp aufgebrochen worden und wir sind los.
    Unser Zeil Awaroa. 23-24 km und geplante 7-8 Std reines laufen...
    Viel versprechend.
    Die erste Strecke sind wir dann auch noch so halb als Gruppe gelaufen, aber wie auch schon am Morgen hat sich die Truppe recht schnell in einzel Trupps gespalten.
    Santi hat nämlich ein Knieproblem (so wie ich es verstanden habe, hat er sich beim Rugby spielen irgendwie alles im Knie an Muskeln oder Sehen abgerissen was möglich war) und war deshalb nicht so schnell.
    Dann gab es immer ein paar die schneller waren. Einen Teil bin ich dann mit Carlos und noch einem gelaufen (mal generell die Namen: Carlos, Santi, Marcitos, Bordi, Gabrielle, Lopez. Alles übrigens Ingenieure für irgendwas oder Informatiker)
    Das ging dann bis zum Cleopatras Pool, wo wir dann Pause gemacht haben und auf die NAchzügler gewartet haben. Das tolle nämlich dabei war, dass es zwei Wege zur ersten Bay gegeben hat. Einen den man bei Low Tide laufen kann und einen für die High Tide. Der Low Tide war eien halbe Stunde lang der andere dreimal so viel..
    Zwei wollten unbedingt dalang und der Rest ist schon mal weiter. Beim Pool sind sie dann wieder aufgetaucht^^
    Nach dem Pool gings dann weiter. Irgendwann sind mir die Jungs ein wneig zu schnell die ganzen Berge rauf und runter gelaufen und ich bin nicht mehr wirklich mitgekommen, also hab ich mich zurückfallen lassen und bin dann für mich mehr oder weniger gelaufen.
    Generell war der Track nicht so unglaublich schwer, aber es gab Stellen, besodners wenn es recht steil den Berg rauf und dann wieder runter ging, da bin ich echt langsam gewesen. Auf den etwas geraderen Stellen hab ich immer wieder gut aufgeholt.
    Darum bin ich auch immer rehct kurz nach den anderen Splittergruppen angekommen.
    Aber ich kann stolz von mir behaupten, dass ich die schnellste war. Nicht unbedingt insgesamt, aber zumindest die:D
    Schlimm fand ich es auch nicht, dass ich da alleine laufen musste, weil ich dadurch mehr die Natur genießen konnte und mich auch nur vor mir selber behaupten musste. Also ich musste mich vor eigentlich gar keinem behaupten.
    Und mit Musik in den Ohren ging es dann auch ziemlich gut weiter.
    Das lustige ist, dass ich an einem Wegstück echt ziemlich weit zurück gefallen bin, aber dann später Santi und Gabrielle überholt habe und fast an die anderen wieder drangekommen bin und letztendlich wohl nur 10-20 Minuten später angekommen bin an unserem letzten Camp.
    Um neun sind wir dann auch alle schon ins Bett gegangen, weil wir am nächsten Morgen vorhatten schon um 4 aufzustehen, damit wir bei Low Tide einen Strandabschnitt passieren konnten, ohne nochmal 2 Std irgendwo außenrum zu rennen.

    Also gesagt getan und in aller frühe aufgestanden, gapackt und jeder noch in seinem Schlafsack, oder ich in Carlos Decke, Richtung Track. Es sah schon verdammt lustig aus, wie wir da so bekleidet rumgelaufen sind.
    Noch lustiger war, dass wir dann auch noch durchs Wasser laufen mussten und es war ja sowieso schon echt kalt. Aber noch viel besser war, dass wir erst den Eingang zum Treck nicht gefunden haben und hätte nicht wer zufällig mit Taschenlampe am Camp gestanden, hätten ein paar von uns ein wenig die Orientierung verloren.
    Wir sind nämlich in zwei Gruppen gewesen um diesen Eingang zu finden.
    Meine Gruppe, bzw. ich (!) haben den Eingang gefunden:D
    Als alle da waren, haben wir uns noch den Sonnenaufgang angeschaut und sind dann los.
    War auch ein 'verhältnismäßig' kurzer Weg, der aber kurz vor Ende eine arg böse Steigung hatte.

    Nach 2 Std waren wir endlich da!!
    Nach 41.1 km in weniger als zwei Tagen haben wir es endlich nach Totaranui gemacht!
    Und auch da müssen wir ein sehr tolles Bild abgegeben haben.
    Da wir ja schon um 8 angekommen sind, aber die Taxis erst gegen 11 bzw. 12 abgegangen sind, hatten wir noch ein wneig Zeit übrig.
    Also lagen wir am Strand wie tot, all unsere Sachen um uns herumverteilt und keiner hat sich mehr gerührt für die nächsten 2 Stunden.
    Hier ist mal eine von den Karte unserer Strecke -> http://www.abeltasmancentre.co.nz/map.html

    Also der Trip mit meinen Jungs war schon unglaublich toll! Und wie süß die teilweise miteinander umgegangen sind.
    Ich mein, wenn man 6 Mädels für so lange Zeit auf so kleinem Ort zusammenbringt, auch wenn sie noch so super befreundet sind, es würde irgendwann ordentlich eskalieren. Aber bei denen hat alles irgendwie harmoniert.
    Einer hatte dann die Reiseapotheke, und hat dann immer alle Pille an die Leute verteilt, der andere hatte seine Spezialität im heiße Schokolade machen. Und es gab nie irgendwie die Diskusion wer spühlt oder sonst was macht. Generell ist nicht diskutiert worden.
    Das fand ich schon ziemlich beeindruckend.
    Und auch wenn wir uns so mal unterhalten haben. Die sehen ja Schule oder Highschool nur als Kontakte knüpfen zu Menschen und nicht, dass man da wirklich lernt oder so.
    Dann waren die auch total geschockt, als ich denen erklärt habe, wie das bei uns so abläuft und wie unentspannt und leistungsdrckmäßig das Schulsystem in Deutschland ist.
    Die fangen erst mit lernen richtig an, wenn es zur Uni geht oder College.
    So ist das halt hier.

    Also der Park hat sich definitiv gelohnt und ich bin ohne Verletzungen, außer tausend Blasen heimgekommen, hatte auch noch eine nette Bootsfahrt mit (baby)seals und eine Busfahrt, die ich verschlafen habe.
    Also alles super!!

    Und jetzt mach ich zwei Tage 'Urlaub' im Paradiso am Pool:)!

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  • 16Feb 2014

    71 Back to Picton 16.02.2014 Neuseeland —

    Picton, Neuseeland

    Beschreibung

    Die beiden Tage nach dem Track waren seeeeehr entspannt:D
    Eigentlich haben wir alle nur ein wenig rumgegammelt am Pool oder im Garten oder haben einfach nichts gemacht.
    Zwischendurch hab ich den Jungs aus langeweile dann noch beim kochen geholfen, weil die machen da immer ein riesen Essen draus, also davon abgesehen, dass für sechs Kerle gekocht wird, ist es immer recht aufwendig.
    Also ich hab eigentlich auch nicht so viel da gemacht, nur zwei Kartoffeln geschält und nen Kochlöffel geholt, aber die konnte ich dann nicht mehr davon abhalten, mich zum Essen einzuladen.
    Und die haben mich dann auch fast umgebracht, als ich das Geschirr abspülen wollte bzw. es auch gemacht habe:D
    Beim nächsten Essen, durfte ich dann nicht mal mehr beim abwaschen helfen^^

    Santi hat mir auch ein paar Akkorde für die Gitarre beigebracht, weil ich wieder damit anfangen will. Es hört sich nämlich ziemlich cool an, wenn man so zusammensitzt und Gitarre spielt und singt.
    Und es ist gar nicht soo schwer.
    Ich kann jetzt die ersten 4 wirklich einfachen Akkorde. Der Rest wird sich selbst beigebracht.
    Dafür hat er auch mein altes Ipod Ladekabel bekommen, dass schon arg mitgenommen aussieht, aber besser funktioniert hat, als sein eigenes. Da ich ja noch eins hatte und er es wirklich gebraucht hat, hab ich es ihm überlassen.

    Im Paradiso gibt es jeden Abend Suppe und auch frisches Brot oder das Brot, das irgendwo übriggeblieben ist, aber richtig gut schmeckt und sogar ein wenig knusprig ist.
    Bei solchen freien Dingen, kommt immer wieder der animalische Trieb beim Menschen heraus.
    Die Suppe kommt immer um 6, aber schon fast ne halbe Stunde früher steht schon das halbe Hostel mit Schüsseln rum und schlecht um den Suppentop herum.
    Dann kommt das Brot und alles stürtzt sich darauf und man muss da schon aufpassen, dass man nachher noch alle Finger hat:D Es wird sich dann auch nicht nur ein Stück Brot genommen, sondern es werden ganze Töpfe abgefüllt für sich und seine Freunde.
    Also ich fand das an dem einen Abend schon zeimlich arg, aber es soll wohl an dem Tag ziemlich zivilisiert abgelaufen sein...

    An meinem letzten Abend im Paradiso sind wir dann mit dem halben Hostel noch weggewesen und haben gefeiert. Zum 'vorglühen' gabs einen typisch argentinischen Schnaps, der ziemlich gut geschmeckt hat.


    Und dann ging es am nächsten Morgen auch schon Richtung Picton und in mein tolles Atlantis.
    Ich weiß nicht warum, aber ich mag das Hostel irgendwie ziemlich. Im Schlafsaal fühlt man sich definitiv nie alleine und diesmal hatte ich eines der besten Betten:D
    Direkt in einer Ecke mit Fenster, unten, und Steckdosen!
    Es gibt nämlich für das beste Hostelbett immer gewissen Kriterien: Es muss unten sein, oder wenn es schon oben ist, wenigstens einen Schrank in der Nähe als Ablage oder wenn es das auch nicht gibt, zumindest eine Wand.
    Dann muss es unbedingt in Reichweite einer Steckdose sein! Und als kleines Plus wäre ein Fenster ganz toll.
    Im Hostel hab ich dann auch Manuel wieder getroffen, den ich ganz am Anfang meiner Südinselreise kennengelernt hatte.
    Zusammen und mit noch nem Mädel, haben wir am nächsten Tag eine 5 Stunden Wanderung zu einer Landspitze gemacht (ich glaube Snout Head oder so hieß es).
    Eigentlich hätten es nur 3 oder 3 1/2 Stunden sein sollen, aber es war warm und wir waren nicht so ultra motiviert.
    Generell ist es in letzter Zeit extrem warm hier. Ziemlich gut!:)
    Zurück im Hostel haben wir zusammen gekocht: Risotto (mit Möhren, Pilzen etc)
    Richtig lecker!!!
    Zum ausklingen des Tages, gabs noch einen Film, den ich wie am Vortag, verschlafen habe:D

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  • 19Feb 2014

    72 Heading to Sydneeeeeey !! 19.02.2014 Neuseeland —

    Christchurch Airport, Christchurch, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ist es soweit, ich fliege nach Sydney für eine Woche:)!!!
    Ich sitze gerade im Flughafen und warte auf meinen Flug. Und solange ich meinen Fuß nicht bewege, ist sogar alles super..^^
    Ich ultra tolles Kind hab es nämlich geschafft auf dem Weg zum Bus umzuknicken - in Wanderschuhen(!) und voller Beladung(!!)
    Ich weiß nicht, wie ich es genau geschafft habe, aber was ich weiß, ist das mein Fuß ziemlich angeschwollen ist und weh tut. Ist zwar nichts dramatisches, aber damit durch die Gegend zu humpeln, ist auch nicht soo das wahre.
    Im Flughafen, hab ich mir dann auch gleich einen netten Herren vom Haus gesucht und nach der Frage, ob alles okay sei (joa also ich humpel immer gerne durch die Gegend), hab ich von ihm Kühlpäcks und dann später einen Verband bekommen.
    Generell sind die Leute ziemlich hilfsbereit gewesen. Immerwieder bin ich gefragt worden, ob alles okay sei oder ich einen Arzt bräuchte.
    Mit ein bisschen Zähne zusammen beißen ist aber alles machbar gewesen.

    Ansonsten bin ich heute fast den ganzen Tag durch die Gegend gelaufen und hab mir die Stadt angeschaut. Und es ist schon ziemlich komisch zu sehen, wie viel kaputt ist und immernoch in der Aufbauphase ist. Dabei ist das Erdbeben schon drei Jahre her...
    Die Stadt erinnert irgendwie ein wenig daran, wie eine Stadt aussieht, wenn Bomben eingeschlagen haben. Zumindest stell ich es mir so vor.
    Trotzdem versuchen die Leute hier das beste aus der Sache zu machen und bauen z.B. eine Container Mall oder machen viel mit Blumen und Kunst.
    Aber in vielen Ecke sieht es aus wie in einer Geisterstadt.
    Es ist noch ziemlich viel zu machen.
    Dazu kommt auch, dass es echt schwer ist in Christchurch ein Zimmer zu bekommen und vor allem eins, dass man auch gut bezahlen kann.
    Hier liegen die Preise gerne im oberen zwanziger Bereich oder kratzen an den dreißig.
    Wenn man sich dann halb dazu überwunden hat und in Erwägung zieht soviel Geld für ein Zimmer zu bezahlen, kommt meistens die Antwort: we're fully booked. sorry...

    Ich hab eins noch bekommen und es war sogar ziemlich gut, weil ich nicht im Hauptgebäude war, sondern in sowas wie einer Flat im Nachbargebäude.
    War nett. Und ich hatte ein Doppelbett für mich alleine:)

    Naja jetzt sitze ich wie gesagt am Flughafen und warte..und warte..
    Ich freu mich schon soooooo!!!

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  • 19Feb 2014

    73 Sydneeeeeeeeey! (1) 19.02.2014 Australien —

    Mascot, Australien

    Beschreibung

    Mittwoch: Um 8 Uhr morgens hab ich wieder australischen Boden berührt, aber diesmal den in Sydney. Vom Flugzeug ging es in einen Shuttelbus, der einem zum Flughafengebäude gebracht hat. Im Gebäude bin ich gleich von einem Rollstuhl empfangen worden und die liebe Frau hat mich dann komplett durch den Flughafen geschoben und ich musste kein bisschen laufen. Was für ein Luxus:D
    Aber die Frau tat mir irgendwie leid, weil die war eine recht zierliche Person und die musste nicht nur mich schieben, sondern auch den Gepäcktrolley mit meinem riesen Rucksack, den ich vor mir hergeschoben habe.
    Am Bahnhofsgleis war dann der Service auch schon leider vorbei und ich musste wieder auf meinen eigenen Beinen stehen.
    Erstaunlicherweise ging das sogar recht gut.
    Also Ticket gekauft, das richtige Bahngleis gefunden und rein in den Zug.
    Kurz danach kam auch schon meine Station und ich musste raus. Eben noch auf Sarah und Christian gewartet und dann gings auch schon einem sehr gemächlichen Tempo Richtung Hostel.
    Da wir da aber erst nach 13 Uhr einchecken konnten, sind wir eine Runde in der näheren Umgebung gelaufen und anschließend chinesisch Essen gegangen. Ich hab auch mal versucht mit Stäbchen zu essen und nachdem Christian mir eine Hilfsvorrichtung gebaut hatte, war es dann sogar essen und nicht Essen hin und her schieben.
    Danach sind wir nur noch ein wenig weiter gelaufen und als es dann 13 Uhr war, sind wir zurück zum Hostel, um in unser Zimmer zu kommen.
    Diesmal war es ein 18 bed dorm, also auch wieder ein paar mehr Menschen im selben Zimmer.
    Dann haben wir zu Abend gegessen und uns fertig gemacht, um beim Pub Crawl, das vom Hostel aus gestartet wurde, mitzumachen.
    War ganz lustig und mein Fuß hat es ohne Probleme überlebt (war aber auch dick eingepackt).

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  • 20Feb 2014

    74 Sydneeeeeeeeey! (2) 20.02.2014 Australien —

    Manly, Australien

    Beschreibung

    Donnerstag: Wir haben ganz gemütlich ausgeschlafen, gefrühstückt und sind dann mit dem Zug zum Circular Quay gefahren, um von dort die Fähre nach Manly zu nehmen und dort an den Strand zu gehen.
    Sarah und Christian sind dann auch gleich ins Meer, aber ich bin lieber mit dem Fuß am Strand geblieben.
    Als die beiden wieder da waren, sind Sarah und ich ein wenig durch die Geschäfte im Ort gelaufen (Sarah hat einen Bikini gesucht).
    Ich hab eine coole Kappe gefunden, die ich mir dann auch später noch geholt habe.
    Wir haben auch ein ganz klein wenig die Zeit aus den Augen verloren und sind dann nach mehr als 2 Studen wieder zum Strand gekommen, wo schon Christian auf uns gewartet hat, weil er noch einmal ins Meer wollte.
    Danach gings wieder mit der Fähre an der Habour Bridge und dem Opernhaus zurück.
    Im Hostel haben wir dann noch gekocht und weil alle mehr oder weniger müde waren, sind wir nur kurz in die Bar direkt unterm Hostel gegangen und dann direkt ins Bett.

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  • 21Feb 2014

    75 Sydneeeeeeeeey! (3) 21.02.2014 Australien —

    Bondi Beach, Australien

    Beschreibung

    Freitag: Wieder gemütlich ausschlafen, frühstücken. Heute sind wir zu einem anderen Strand gefahren – zum Bondi Beach. Der ist auch recht schön, wobei das Bild irgendwie durch die ziemlich starke Bebauung und vor allem auch hohe Bebauung in direkter Strand nähe ein wenig das gesamt Bild zerstört hat.
    Zu dem Strand ist auch noch ein anderes Mädel aus unserem Zimmer mit gekommen. Sie ist Holländerin mit einer deutschen Mutter und einem australischem Vater:D Und sie hat ein blaues und ein braunes Auge.
    Als die Hälfte wieder vom schwimmen zurück gekommen ist, sind wir zu einem Lookout gelaufen, der direkt in Strand Nähe war und von dem man eine ziemlich schöne Sicht über den Bondi Beach hatte und auch über die Nachbarbucht zur anderen Seite hin.
    Dann gings auch schon wieder heim mit Bus und Bahn.
    Ich bin seit 7 Monaten kein Bus/Bahn gefahren und in Sydney sind wir sooft damit gefahren.
    Aber hier macht es auch Sinn so ein ausgebautes Netz zu haben. In Neuseeland sind die meisten Städte ein wenig zu klein für so was.
    Abendessen und eine ganz tolle Sache buchen, von der ich aber jetzt nicht mehr erzählen werde:D Wobei eigentlich wissen es ja schon ein paar Leute.
    Dann musste ich noch Flüge buchen und hab dann ganz toll die Haare gemacht bekommen von nem Mädel aus unserem Zimmer, die eine Frisörausbildung gemacht hat und als Backpacker jetzt in einem Frisörsalon arbeitet in Sydney.
    Gegen neun oder zehn sind wir zu viert zur ersten Bar gegangen, die aber nicht soooo super war, weil wir wahrscheinlich ein wenig zu früh waren.
    Dann sind wir zur zweiten aufgebrochen, in der wir auch schon am Mittwoch waren und da war dann auch gleich viel mehr los. Vielleicht ein wenig zu viel. Es war halt ein wenig kuschelig.

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  • 22Feb 2014

    76 Sydneeeeeeeeey! (4) 22.02.2014 Australien —

    Sydney, Australien

    Beschreibung

    Samstag: Dann war es zwölf und ich hatte Geburtstag.
    Ich hab von Sarah und Christian zwei Armbänder bekommen.
    Um halb eins sind wir dann wieder zurück ins Bett gegangen.
    In Australien gibt es bald das Gesetz oder es ist schon in Kraft, dass man bis halb zwölf in einer Bar sein muss, weil später wird man nicht mehr reingelassen. Außerdem machen alle Clubs auch gegen zwei oder drei zu.
    Nachdem wir dann wieder ausgeschlafen waren, hab ich noch einen Cookies&Cream Cheescake bekommen. (Leider nicht meinen normalen Geburtstagskuchen... Donauwelle..:( )
    Dann haben wir noch ein wenig länger im Zimmer gegammelt und uns dann doch mal aufgerafft, um wieder zum Manly Beach zu fahren.
    (Wir hätte eigentlich viel mehr in Sydney gemacht bzw auch in der Umgebung, wäre ich nicht umgeknickt und damit eher laufeingeschränkt. Dabei tat es nicht mal die ganze Zeit wirklich weh, aber eben dann doch genug, um keine größeren Wanderungen zu machen.)
    In Manly war ich dann auch einmal schwimmen, weil an dem Tag waren nicht so viele Wellen unterwegs und man muss ja wenigstens einmal in Australien ins Meer gehen.
    Wieder mit der Fähre zurück und in die nächste umgestiegen, die direkt unter der Habor Bridge, nach Darling Habor gegangen ist.
    Da sind wir in ein Restaurant gegangen, das günstig aber nach Sarah und Christian ziemlich gut ist.
    Also sind wir dahin und haben uns einen netten Platz zum sitzen gesucht.
    Das Essen war wirklich gar nicht so schlecht und es war viel.
    Zum Hostel zurück sind wir gelaufen und haben uns eben schnell umgezogen, um dann wieder zurück zur Darling Habor zulaufen, weil da jeden Samstag ein Feuerwerk ist.
    Das war wirklich ein großes Feuerwerk und das besonders schöne war, dass die auch Feuerwerkskörper hatten, die in Herzform explodiert sind.
    Nachdem das Feuerwerk vorüber war, sind wir mit der gleichen Fähre vom morgen zum Circuar Quay gefahren und genau als wir bei der Habor Bridge angekommen sind, ist direkt neben uns noch ein Feuerwerk gezündet worden.
    Absolut unverstellte Sicht! Und die hatten Feuerwerkskörper, die Smileys geworden sind:)

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  • 23Feb 2014

    77 Sydneeeeeeeeey! (5) 23.02.2014 Australien —

    Australien

    Beschreibung

    Sonntag: Ganz früh aufgestanden, weil wir in die Blue Mountains wollten und vorher noch in den Featherdale Woldlife Park gehen wollten.
    Die Fahrt dahin hat ungefähr eine Stunde gedauert.
    Und der Park war echt so cool! Man konnte fast alles anfassen und streicheln und da sind kleine Wolabys(?) rumgehoppelt und die konnte man, wenn man lieb genug war auch berühren (oder wenn man sie genug bestochen hat:D)
    Da war auch ein Wombat und das hab ich dann hinterm Ohr gekrault und der hat sich dann auf den Rücken gelegt und die Beine so halb in die Luft gestreckt. Total süß!!
    Als nächstes durften wir uns eine Schlange umlegen und mit ihr Fotos machen.
    Schlagen sind schon putzig, solange sie nicht beißen und giftig sind oder dich in irgendeiner anderen Weise umbringen wollen.
    Bei Christian wollte sie sich im Rucksack verstecken.
    Das nächste Co-Model war ein Eulen-ähnliches Tier, gefolgt von einem Koalabär und dann ein paar Kängurus und Wollabys.
    Wir haben und auch eine Krokodilfütterung angeschaut.
    Der lebte ganz alleine in seinem Käfig, weil er alle seine girlfriends im wahrsten Sinne des Wortes zum fressen gern hatte und er hat wohl ‚Liebe geht durch den Magen’ ein wenig zu wörtlich genommen:D
    Aber das Tier kann hochspringen!!
    Als nächstes kam die Raubtierfütterung der gigantischen und gefährlichen...Pinguine!
    Die waren echt putzig.
    Nach knapp zwei Stunden mussten wir wieder los, damit wir noch rechtzeitig unsere Verbindung zu den Blue Mountains nehmen konnten.
    Dann noch mal zwei Stunden Zug fahren bei denen wir alle eingeschlafen sind.
    Kurz noch in einen Bus gehopst und schon standen wir beim Panorama View auf die Blue Mountains, die durchs Wetter eher unblau waren.
    Der eigentliche Plan war zuerst, nur zum Aussichtspunkt der Three Sisters zu gehen und dann wieder zurück.
    Naja letztendlich sind wir 900 Stufen runter 2.5 hin und 2.5 km zurück und dann wieder die 900 Stufen rauf.
    Stufen runter waren genauso schlimm wie Stufen rauf, weil am unteren Ende hat mein linkes Bein gar nicht mehr aufgehört zu zittern und ich hatte einen unglaublichen Muskellkater in der Wade, der knapp eine Woche ging. Ich hab mich nämlich immer mit dem linken Bein hochgedrückt, um das rechte Bein zu entlasten.
    Aber der Weg war eigentlich ein ziemlich schöner.
    Am Ende waren wir aber wirklich alle im Eimer und haben auch die komplette Zugfahrt zurück geschlafen (nachdem wir den Zug mit Ach und Krach bekommen hatten).
    Am Abend haben wir außer kochen auch nichts mehr wirklich getan.

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  • 24Feb 2014

    78 Sydneeeeeeeeey! (6) 24.02.2014 Australien —

    Manly, Australien

    Beschreibung

    Montag: Um einen weiteren Punkt meiner To-Do-Liste abzuhaken, waren wir am Montag surfen bzw. haben uns für eine BeginnerHätte Unterricht angemeldet.
    Also sind wir morgens nach Manly wieder gefahren und haben dort auf den Instructor gewartet.
    Natürlich waren wir als Deutsche wieder die ersten und überpünktlich da, während die anderen beiden eher ruhig 15 Minuten später eingetrudelt sind.
    Dann alle in den Van gepackt und Richtung Surf Strand.
    Um die Surf-Erfahrung in einem Satz zusammenzufassen: Es ist definitiv nicht mein Sport gewesen.
    Ich habs geschafft schon nach knappt 1 ½ - 2 Stunden mich so hinzulegen, dass es nicht mehr so unglaublich Spaß gemacht hat.
    Es ist nämlich eher ungünstig, wenn man über das Brett nach vorne rutscht, mit der Brust und Kinn im Sand bremst, aber dann noch so viel Schwung und Wellengang hat, dass die Beine einem von hinten über den Kopf schlagen. Es hat also einen ordentlichen Ruck in der Wirbelsäule gegeben und mein oberer Rippenbereich war auch nicht wirklich glücklich.
    Hätte ich mich nicht so hingelegt, dann wäre es bestimmt viel besser geworden und auch so, dass ich sagen würde, dass ich das unbedingt noch mal machen möchte. Aber so... Mal sehen.
    Ein wenig Schade eigentlich, aber ich habs jetzt immerhin einmal gemacht.
    Dazu muss man aber auch sagen, dass es wirklich schwere Bedingungen waren, an diesem Tag surfen zu lernen, weil die Wellen einfach ziemlich stark waren und der Unterschied zwischen Flut und Ebbe wohl recht groß war.
    Aber die Wellen waren auch wirklich hoch, weil wenn man bis gerade mal zu den Knien im Wasser war, kamen da so Wellen die fast höher als man selbst war.

    An dem Abend haben wir außer packen auch nicht mehr viel gemacht.

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  • 25Feb 2014

    79 Sydneeeeeeeeey! (7) 25.02.2014 Neuseeland —

    Auckland Airport, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Dienstag: Wieder ganz früh raus und mit allem Gepäck ging es zum Flughafen.
    Unser Flug ging um halb elf, aber wenn man drei Stunden früher da sein muss, waren wir schon recht früh aus dem Hostel raus.
    Bei mir war das Gepäck schon im Ticketpreis drinnen, aber Sarah und Christian mussten noch mal jeweils 80$ drauf zahlen. Das war den beiden nicht vorher wirklich bekannt gewesen, deshalb war die Stimmung auch ein wenig gespannter.
    Also gewartet und gefrühstückt und aufs Boarding gewartet.
    Wir hatten zwar alle Sitze in der gleichen Reihe, aber nicht direkt nebeneinander. Deswegen sind wir ins Flugzeug gegangen und haben die Leute gefragt, ob sie mit uns tauschen wollen, weil es ist ja schon viel besser direkt zusammen zu sitzen. Christian konnte man auch nach Bestechung (mein Fensterplatz) davon überzeugen, sich noch mal aufzuraffen und die Plätze zu tauschen.
    Der Flug war ziemlich lustig und ist auch noch schnell vergangen. Vor allem als Sarah und ich über mathematische Formeln diskutiert haben. Eine ‚hitzige’ Diskussion hatten wir über die Flächenformel eines Trapezes. Und ich hatte Recht!:D
    Dann haben wir noch aus Spaß eine Kurvendiskussion begonnen, konnten aber die Nullstellen nicht berechnen, weil wir nicht mehr weiter wussten^^
    Zwischendrin ist auch noch Tee gekommen und als der Flugbegleiter mitbedient hatte und mich/uns gefragt hatte, ob wir noch was zu essen wollten und ich dann einfach im Spaß meinte, wenn es for free ist, ja.
    Legt der uns auf einmal drei Sandwichs hin! Einfach so! Zuerst waren wir uns absolut nicht sicher, was wir damit anfangen sollen und ob wir es essen durften oder ob er wiederkommt und Geld haben will.
    Also haben wir erstmal eine Ewigkeit das Sandwich angestarrt und immer wieder nach dem Kerl geschaut und als er nicht mehr gekommen ist, haben wir alle gleichzeitig angefangen zu essen.
    Das Sandwich war gut:)
    Beim Aussteigen hat uns auch einer der Flugbegleiterinnen gefragt, ob es uns geschmeckt hat^^

    In Auckland angekommen, haben wir den nächsten Bus Richtung Stadt genommen und haben unser Hostel gesucht.
    Das Hostel war jetzt eher weniger schön und wir waren froh, dass es nur für eine Nacht war. Vor allem weil ich in mein erstes Zimmer reingekommen bin (ein reines Mädchenzimmer – man sah es auch) und kein Bett mehr frei war... Also zur Rezeption, die haben mir zuerst nicht geglaubt. Wir sind dann zusammen ins Zimmer und sie konnte selber sehen, das jedes Bett belegt war.
    Daraufhin bin ich geupgradet worden und war in einem 4 bed ‚mixed’ dorm. Das einzig gemixte darin war ich, weil alles andere Typen waren^^
    Zum Abendessen gabs dann noch Pizza und eine kleine Planung des nächsten Tages und dann Bett, weil wir früh raus wollten, um unseren Van abzuholen.
    Die Tage in Sydney waren ziemlich cool und es war echt verdammt toll, meinen Geburtstag mit ein paar bekannten Gesichtern zu verbringen und ein wenig Heimat am anderen Ende der Welt zu haben:)

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  • 26Feb 2014

    80 Roadtrip North Island 26.02.2014 Neuseeland —

    Cape Reinga, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 1 – Mittwoch – Auckland -> Cape Reinga -> Auckland

    Um überhaupt unsere Reise beginnen zu können, mussten wir erst einmal unser Gefährt irgendwo in der Nähe des Airports abholen.
    Also alle Mann bepackt bis zum geht nicht mehr los und den richtigen Bus gesucht.
    Nach knapp 1 ½ Stunden sind wir bei der Vermietung angekommen und bekamen die doch durchaus gute Nachricht, das wir geupgradet wurden.
    Von kleinem Van, in den wir alle so gerade reingepasst hätten, in ein großes großes Brummbrumm.
    Das erste Treffen mit unserem Kleinen war also Überraschung pur. Wir haben glaub ich zwei Preisstufen übersprungen, um dieses Wohnmobil zu bekommen. Aber für umsonst, nimmt man es doch gerne. Vor allem weil wir eine gut bestückte Küche hatten und das Gas am Ende nicht noch mal auffüllen mussten bei der Abgabe.
    Aber auf eine gute Sache folgt meistens auch eine schlechte Nachricht... In unserem Falle hieß das: Sarah und Melanie dürfen kein Auto fahren, weil sie noch keine 21 sind:( Dabei haben wohl Sarah und Christian öfters noch mal bei ihrem Reisebüro nachgefragt, ob denn auch alle fahren dürften und da immer gesagt wurde, dass es gehen würde.
    Also Christian ist unser Fahrer für die nächsten Tage.
    Dann noch alle Formalitäten ausgefüllt und uns gut mit den free food Sachen eingedeckt und los ging es auch schon.
    Natürlich sind wir auch prompt in den morgens Verkehr geraten und standen erstmal nett im Stau.
    Aber unser Ziel stand fest und wir bewegten uns langsam aber dafür stetig Richtung Norden und Cape Reinga (ein, im Nachhinein recht hoch gestecktes Ziel, aber wir haben es gemeistert bzw. Christian hat es gemeistert)
    Schnell auch noch bei einem Pack `n Save auf unserem Weg gehalten, um für die nächsten Tage das Essen einzukaufen und dann ging es auch schon weiter.
    In Whangarei waren wir noch einmal kurz zu einem Kurz-Shopping-Trip im Warehous abgebogen, aber danach ging es wirklich straight Richtung nördlichste Spitze.
    Je weiter man Richtung Norden kommt, desto leerer wird es überall. Sowohl auf den Straßen, als auch was so die generelle Bebauung angeht.
    Und wenn man dann in die letzte Etappe einsteigt, wird es noch mal ein klein wneig leerer.
    Ein wenig problematisch wurde es, als wir die letzten paar Kilometer (die aber am längsten gedauert haben) antreten wollten.
    Diese sind nämlich mehr als nur ein wenig kurvig und steil. Unser Kleiner ist zwar um jede Kurve gekommen und hat auch jede Steigung gemeistert, aber er war dabei nicht unbedingt der schnellste und Christian ist nach ner Zeit auch ein wenig genervt gewesen.
    Vor allem als es immer dunkler wurde und wir noch immer nicht da waren.
    Erst als die Sonne schon fast komplett untergegangen ist, sind wir endlich am Cape Reinga angekommen.
    Schnell noch zum Leuchtturm gelaufen, um wenigstens im letzten Licht ein paar Bilder zu machen und dann gleich wieder zurück in unser warmes Womo.
    Dort haben wir dann auch erstmal unser Abendessen zubereitet: Spaghetti Bolognese (mit meinem Weihnachts-Geschenk-Pulver-Fertigmischung)
    War ziemlich lecker, besonders weil wir auch echtes Hackfleisch dafür gekauft haben und nicht bei der Billigvariante mit Wurst oder überhaupt keinem Fleisch geblieben sind.
    Gegen 10 sind wir dann wieder aufgebrochen, weil Christian die Nacht durch fahren wollte, um morgens wieder in Auckland zu sein.
    Sarah saß vorne und ich hinten und sobald das Auto losgefahren ist, bin ich auf der Rückbank eingeschlafen:D
    Das war nämlich echt ultra bequem, weil man sich hinlegen konnte, aber dabei noch angeschnallt war. Jetzt lässt sich zwar über die Sicherheit des ganzen streiten, aber ich lebe ja noch und ich bin bei wirklich krassen Kurven und Bremsungen (wegen Tieren auf der Straße) nicht durch die Gegen gerutscht.
    Ich hab diese Kurven/Bremsungen gar nicht erst mitbekommen.
    Im Grunde hab ich fast die ganze Nacht so verbracht. Nur ab und zu mal aufgewacht, um eine Tankrechnung zu bezahlen oder um generell sich mal zu bewegen.
    Gegen 5 Uhr morgens sind wir dann auch einmal bei McDonalds eingefallen, um was zu essen zu holen.
    Gegen 7 oder 8 waren wir dann in Auckland und Christian fertig mit den Nerven.
    Er hat sich dann auch für knapp eine Stunde hingelegt.

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  • 27Feb 2014

    81 Roadtrip North Island 2 27.02.2014 Neuseeland —

    Mount Maunganui, Tauranga, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 2 – Donnerstag – Auckland -> Coromandel -> Mount Maunganui

    Unser heutiges Tagesziel war Coromandel und dann vielleicht noch ein Stückchen weiter Richtung Tauranga und Mt Maunganui.
    Nachdem doch schon recht kurzen Nap und in Anbetracht unseres doch schon recht straffen Zeitplans, sind wir schon gleich weiter.
    Wir haben uns überlegt direkt zum Hot Water Beach zu fahren, in der Hoffnung diesmal den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.
    Aber schon vor ende der ertsen Hälfte der Strecke, war schon abzusehen, dass es entweder verdammt knapp wird bis eher hin zu gar nicht machbar.
    Trotzdem haben wir es weiter versucht.
    Wenn die Strecke halbwegs eben gewesen wäre oder weniger kurvig, hätten wir es vielleicht sogar geschafft, aber wie wir auch schon am Tag vorher gesehen haben.
    Womo + Kurven + Berge = laaaaaang.
    Nach einer gefühlten Ewigkeit angekommen, zum Wasser gegangen und gemerkt, wir sind zu spät.
    Naja, der Strand will halt nicht, dass ich mir da ein Loch buddle und es mit heißem Wasser volllaufen lasse...
    Wieder in unserem Gefährt, haben wir ein kleines Lunch gemacht und ein wenig Pause gemacht.
    Eigentlich wollte ich auch noch mit allen zur Cathedral Cove, dann zu dem unheimlich schönen New Chum’s Beach und dann an der Westküste von Coromandel wieder zurück.
    Letztendlich haben wir nur noch die Cathedral Cove gemacht....
    Ein wenig Schade aber immerhin eins aus drei.
    Also wieder auf der Straße gings in die nicht weit entfernte Bucht in der die Cathedral Cove steht.
    Da ich aus meinem Fehler des letzten Males gelernt habe, bin ich diesmal auch in Schuhen gegangen (nicht wie das letzte Mal barfuß). Seltsamerweise tat der Weg dann auch gar nicht mehr so weh:D
    Und es war so voll da! Ich war total überrascht, weil als ich da das letzte Mal war im September oder Oktober, war es so gut wie vollkommen leer.
    Aber es sieht noch genauso toll aus wie beim letzten Mal, vielleicht sogar noch ein wenig besser, weil das Licht deutlich besser war.
    Kurz darauf ging es auch wieder zurück und wieder ins Auto.
    Nächstes Ziel ein Holiday Park am Mount Maunganui.
    Angekommen sind wir irgendwann gegen sieben und nach kurzem Abendessen gings es auch schon so mehr oder weniger ins Bett.

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  • 28Feb 2014

    82 Roadtrip North Island 3 28.02.2014 Neuseeland —

    Acacia Bay, Turangi, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 3 – Freitag – Mount Munganui -> Rotorua -> Taupo

    Der Tag hat damit begonnen, dass wir so langsam angefangen habe unseren Trip umzustruckturieren.
    Wir haben gemerkt, dass es einfach nicht so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe. Zum einen weil unser Kleiner, einfach nicht so der Wendigste ist, wenn es ins bergige und kurvige geht, aber auch einfach deswegen, weil Christian der einzige Fahrer war und er halt auch nur ein Mensch ist und irgendwann fertig ist.
    Dadurch war ich auch den Tag ein wenig ‚schwieriger’, weil ich einfach mir vorgestellt habe, dass wir das alles hinbekommen und so viel sehen können und ich wollte einfach nichts weglassen.
    Ich hab ja selber noch gar nicht so viel von der Nordinsel gesehen und hab auch auf diesen Trip gebaut, dass ich danach so gut wie alles gesehen habe.
    Naja dem ist und war nicht so.
    Ich weiß auch, dass im Grunde keiner so wirklich von uns was dazu konnte, aber naja.
    Also ging es nach dem Frühstück in Richtung Inland und weg von der Ostküste (zu der ich gerne gefahren wäre, um auch unter anderen als erstes den Sonnenaufgang des neuen Tages zu sehen)
    Einer unserer Halts war in Rotorua in dem gleichen Park in dem ich schon mit Darien war. Aber aus Geldgründen sind wir nicht in den Park direkt gegangen, sonder durch den Zaun auf eine Art Plateau von der man den Geysir so halb sehen konnte.
    Aber wir waren nicht die ersten, die so in den Park rein gekommen sind, also war es nicht allzu böse. Vor allem, weil man auf den eigentlichen Wanderweg auch gar nicht gekommen sind.
    Nächster Punkt war ein Park, für den wir dann auch Geld wirklich bezahlt haben. Dort konnte man sich viele thermalische Sachen anschaun. Das alles war in einem Vulkankrater, der auch schon öfters mal ausgebrochen sein soll.
    Also in Form von Geysiren und heißem was-auch-immer.
    Es war ordentlich warm in dem Park, wegen all den heißen Quellen und Gasen, die aus der Erde ausgestiegen sind. Aber es hat nicht so streng gerochen, wie in Rotorua.
    Kurz vor dunkel sind wir dann auch im nächsten Holiday Park in Taupo angekommen.

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  • 01Mar 2014

    83 Roadtrip North Island 4 01.03.2014 Neuseeland —

    Turangi, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 4 -Samstag – Taupo -> Turangi

    An diesem Tag sind wir nicht wirklich weit gekommen, eigentlich nur einmal um den See herum.
    Weil sich die Mehrheit unserer Gruppe dazu entschieden hat, dass es eigentlich besser wäre, wenn man schon nicht alles sehen kann und sie nicht nur fahren wollen und weil Christian beim fahren auch nicht allzu viel mitbekommt, dass man sich doch wenigstens für einen Ort ein wenig mehr Zeit nehme sollte.
    Also haben wir für den Tag eine Segelbootstour über Lake Taupo gebucht, die an carvings im Stein vorbei führt.
    Im Boot angekommen, haben Sarah und ich gleich bereut, dass wir doch recht knapp und luftig bekleidet waren.
    Es hat nämlich ordentlich gezogen und durch das Segel, saß man mal in der Sonne und mal im Schatten.
    Aber zum Glück wurden Jacken ausgegeben und ich hatte ja auch noch mein großes Handtuche dabei.
    Es war dadurch doch recht gut auszuhalten.
    Nach 1 ½ Stunden sind wir dann auch an den carvings angekommen und durften danach auch gleich ins Wasser springen.
    Das Wasser war so unglaublich klar. So schön! Aber auch kalt. Und es wurde noch kälter, als ich wieder raus bin, weil ich meine Wechselklamotten vergessen hatte und noch nicht mein Kleid über den nassen Bikini anziehen wollte. Also hab ich mich in nassem Bikini und Handtuch über den Schultern hingesetzte und hab gehofft, dass die Sonne wenigstens ein klein wenig mich aufwärmt.
    Nicht so ganz.
    In der ferne konnte man in den Bergen einen aktiven Vulkan sehen, der die ganze Zeit eine weiße Dampfwolke ausgestoßen hat.
    Nach der Fahrt sind wir am Iron Man vorbei gelaufen und haben uns die Leute da angeschaut, die meinen schwimmen, Fahrrad fahren und laufen direkt hintereinander und mit ewig weiten Strecken zu machen.
    Nächstes Ziel waren die Huka Falls.
    Waren jetzt nicht so ultra besodners.
    Dann ging es zum nächsten Pack `n Save um die restlichen Lebensmittel zu kaufen.
    Nachdem das auch erledigt war, haben wir zum dritten oder vierten Mal auf unserer Reise das Warehouse besucht und doch wieder nichts gekauft; zumindest ich nicht:D
    Als nächstes wollten wir am See entlang nach Turangi fahren, um da zu schlafen.
    Abends haben wir uns dann noch den ersten Herr der Ringe angucken wollen bzw. wir haben ihn auch angefangen, aber nach ein wenig mehr als die Hälfte hat es Christian aufgegeben uns wach zu halten.
    Sarah und ich haben uns auch mehr oder weniger angestrengt wach zu bleiben, aber es hat nicht ganz so geklappt.
    So tragisch ist das jetzt auch nicht, weil ich ja den Film nicht zum ersten Mal geschaut habe (nicht so wie Sarah, worüber Christian und ich doch ein wenig geschockt waren:D)

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  • 02Mar 2014

    84 Roadtrip North Island 5 02.03.2014 Neuseeland —

    New Plymouth, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 5 – Sonntag – Turangi -> Forgotten World Highway -> New Plymouth

    Aufgestanden, ein wenig knapp, sodass wir nicht mehr am Campingplatz frühstücken konnten und auf die Straße wieder.
    Wir wollten über den Forgotten World Highway nach Plymouth fahren und vorher ein Stück durch den Tongariro Nationalpark oder eher am Rand davon vorbei.
    Wir hatten gelesen, dass der Highway ein ziemlich schöner sein soll und das er wie der Name schon sagt recht wenig befahren sein soll.
    Zuerst ging es aber durch den Nationalpark, an Seen vorbei auf denen gerade der Morgennebel hochgezogen ist und an Bergen vorbei, aus denen es gedampft/gequalmt hat.
    Und alles grün und ruhig; richtig schön:)
    Kurz bevor wir dann auf den Highway abgegbogen sind, haben wir sicherheitshalber noch einmal getankt, weil auf der ganzen Strecke gabs keine Tankstelle.
    Als wir dann ein wenig gefahren sind, haben wir uns eine nette Stelle zum frühstücken gesucht.
    Eigentlich wollten wir nur Rührei machen. Geendet ist es darin, dass wir neben Rührei mit Wurststücken noch Würstchen und Tomaten angebrachten haben und dann noch Bread Rolls hatten und auch noch Porridge:)
    Also ein komplett typisches Backpacker Frühstück in einem komplett typischen Backpackergefährt. Also alles normal:D
    Danach waren wir aber auch richtig voll und der arme Christian musste weiter im Auto fahren.
    Irgendwo mitten auf der Strecke haben wir uns überlegt, dass wir eigentlich alle zu dritt vorne sitzen könnten, weil ja eh keiner da gerade nach gucken würde.
    Also haben Sarah und ich uns zusammen auf den Beifahrersitz gequetscht - aber wir waren angeschnallt.
    Der Highway war wirklich ziemlich cool und echt wild und grün.
    Gegen späten Nachmittag waren wir wieder unter vielen Menschen und konnten Mt Taranaki sehen (den man sogar von der Fähre aus sehen kann, die auf die Südinsel geht)
    Also er ist zwar jetzt nicht der riesen Berg, aber drumherum ist alles recht flach und darum wirkt der so groß.
    Da wir auch ziemlich gut in der Zeit lagen, dachten wir uns das wir den längeren Weg an der Küste entlang und um den Berg herum nach New Plymouth nehmen statt den kürzeren durchs Innland.
    Gegen 6 waren wir an unserem Schlafplatz angekommen und haben Abendessen gemacht und den zweiten Herr der ringe angefangen.
    Aber der hatte ab der Mitte einen Fehler drinnen... Also konnten wir den nicht zu ende gucken (wobei ich auch andauernd vorher schon weggenickt bin^^)
    Also früher ins Bett und schlafen.

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  • 03Mar 2014

    85 Roadtrip North Island 6 03.03.2014 Neuseeland —

    Waitomo, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 6 – Montag – New Plymouth -> Waitomo Caves

    Am Montag hatten wir eine Tour durch die Waitomo Caves gebucht (nachdem wir Sarah davon überzeugen konnten, dass es doch eine ganz tolle Sache sein könnte, außerdem haben wir ein deutlich günstigeres Angebot bei Bookme gefunden:))
    Also sind wir morgens wieder aufgebrochen und sind ertsmal zu den Dawnson Falls gefahren.
    Auf dem Weg haben wir auch unseren ersten und einzigen Hitchhiker mitgenommen.
    Er war auf dem Rückweg von einer Party und ist hin wohl fast den ganzen Weg gelaufen mit fast 3 Stunden.
    Leider war das Wetter nicht ganz so schön, als wir bei den Wasserfällen waren und wir haben auf die richtige Regenpause mit einem Frühstück gewartet.
    Aber es ist ja meistens so, dass das Wetter an der Westküste ein wenig unschöner ist, als in der Mitte oder an der Ostküste.
    Auf der Nordinsel ist das ganze nicht ganz so extrem ausgeprägt wie auf der Südinsel, wo man auf einem ganz kurzen Stück eine komplett andere Vegetation hat.
    Es tat uns dann auch nicht allzu sehr weh, die Westküste zu verlassen und weiter im Innen land nach Waitomo zu fahren.
    Die Strecke war nicht so besonders und wir haben auch nur einen besonderen Halt an den neuseeländischen-ehemals-Three-heute-aber-Two-Sisters gemacht. Dazu mussten wir aber noch ein wenig warten, bis das Wasser ein wenig mehr zurück gegangen ist, damit wir den größten Teil wenigstens halbwegs trocken passieren konnten.
    Christian ist auch immer vorgegangen, damit falls er versinkt Sarah und ich wissen, dass wir komplett weg sind:D Ich weiß jetzt auch, wenn Christian bis knapp übers Knie im Wasser sitzt, dann bin ich definitiv bis zum halben Oberschenkel drinnen.
    Aber die Ecke, zu der wir dann gekommen sind, nach unserer kurzen Wanderung, war richtig schön.
    Ziemlich rau und windig, aber schön.
    Aber mein Bild in Neuseeland ist getrübt worden...
    Am Strand lagen nämlich überall so Quallenartige Tiere rum und die sahen cool aus und ich hab sie dann natürlich auch gleich angefasst um sie mir näher anzugucken. Die hatten nämlich auch so was blau, grünes oben drauf.
    Als Sarah und Christian das gesehen haben, meinten sie sofort, dass ich sie nicht anfassen soll, weil die echt weh tun... Das waren irgendwelche blue bottle was auch immer.
    Aber, aber, aber in Neuseeland darf man doch alles anfassen und es tut nicht weh oder will dich umbringen...:(
    Nach diesem kleinen Schock ging es auch gleich weiter, ohne weitere Zwischenfälle.
    In der Waitomo Region sind wir direkt zu einem Platz gefahren, an dem wir schlafen konnten, der direkt in der Nähe war.
    Und der Typ von dem Hostel, bei dem wir draußen gestanden haben und alle Facilities genutzt haben, hat uns eine Person geschenkt:) Also haben wir nur zwei statt drei bezahlt.
    Diesmal war der dritte Teil von Herr der Ringe dran und ich hab es fast 2 Stunden geschafft zu gucken, aber auch nur, weil wir uns Essen hingestellt hatten, aber fast sofort danach, ging es berg ab.
    Ich nicht mal das Ende oder irgendwas Richtung Ende mitbekommen. Dabei ist das ja eigentlich so cool.
    Naja ist aber auch nicht so, als ob ich die Filme nicht das ein oder andere Mal geschaut hätte^^
    Diese Nacht hab ich noch mal oben schafen dürfen, weil ich grundsätzlich unten aufgefressen wurde, aber nicht von Mücken oder Sandflies, sonder wir nehmen an das da Wanzen oder sonst was drinnen waren.
    Meine ganzen Arme, Füße, Beine und Hüften waren zerbissen und haben gejuckt...
    Aber oben zu schlafen war richtig cool:)

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  • 04Mar 2014

    86 Roadtrip North Island 7 04.03.2014 Neuseeland —

    Raglan, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 7 – Dienstag – Waitomo Caves -> Hamilton -> Raglan

    Früh aufgestanden, Porridge bei Strom noch schnell in die Mikrowelle geschoben und dann ging es los.
    Wir mussten nämlich schon um 9 beim Office sein für unsere 5 Stunden Tour bestehend aus Abseiling, Black Whater Rafting, Durch Höhlen kriechen und Glow Worms sehen.
    Bevor wir los sind, mussten wir uns noch richtig ausrüsten mit Wetsuit und Stiefeln und Oberteil, Helm und Lampe.
    Die Klamotten waren schon ein wenig nass und klamm, aber das Wasser in der Höhle sollte sowieso nur um die 10 °C haben, also ein guter Vorgeschmack.
    Der erste Punkt war das abseilen in die Höhle. Es war nur im ersten Moment ein komisches Gefühl, aber dann wars lustig.
    Nur das Wasser danach war eher semi-lustig bis hin zu eher ein wenig arg kalt.
    Aber das hat sich auch schnell gelegt.
    Dann mussten wir uns einen Reifen nehmen mit dem durch die Gegend laufen und dann ihn wieder weg legen für den Rückweg.
    Dann haben wir uns auf eine Sandbank gesetzt und die Lichter ausgemacht. Auf einmal gab es einen lauten Knall, gefolgt von einem zweiten und einem dritten und auf einmal konnte man gaaaaaaaanz viele Glow Worms sehen!! So schön!!!
    Aber Glow Worms sind eigentlich keine Würmer, sondern Maden und sie bleiben in ihrem Zustand für 9 Monate, dann verpuppen sie sich und werden zur Fliege. Aber diese Fliege kann keine Nahrung aufnehmen und nach zwei Tagen ist sie dann verhungert und stirbt, aber vorher hat sie noch ihren Partner fürs Leben gefunden und ganz viele kleine Glow Worms wieder gezeugt. Von diesen tausend Eiern überleben aber nur die ersten, weil diese ihre Geschwister aufessen, damit dann ihre verdauten Überreste leuchten. Weil aber der Glow Worm seine Überreste in der Verdauung nicht ausscheiden kann, braucht dieser auch nur ungefähr 4 Mahlzeiten in seinem Leben.
    Schon interessant.
    Dann ging es weiter durchs Wasser, mal auf Reifen mal zu Fuß und dann auch mal über Steinkanten oder durch Löcher im Boden.
    Als wir dann Richtung Ende aufgebrochen sind im letzten Höhlenabschnitt waren, sollten wir komplett ohne Lampen unseren Weg finden. Das ist auch gar nicht so schwer, weil nach einer Zeit sieht man durch die Glow Worms so viel, dass man seinen Weg machen kann ohne über jeden Stein zu fallen.
    Der letzte Punkt war das erklimmen einer fast senkrechten Wand.
    Nur das blöde war, dass bei der Gruppe, die vor bzw. parallel zu uns war ein Mädel war, die einfach zu unsportlich war, diese Wand hoch zu kommen, die konnte nicht mal gescheit ihre Beine heben.
    Also musste der Hilfstrupp gerufen werden und das hat ewig gedauert, vor allem weil die zu viert versucht haben, die irgendwie da hoch zu bekommen. Die hing da andauernd wie ein nasser Sack und hatte überhaupt gar keine Kraft in ihren Beinen.
    Ich hab ihr das aus dem Grund sehr übel genommen, dass es so ewig gedauert hat, weil ich unglaublich dringend auf Toilette musste und wir nicht weg kamen, weil dieses Mädel da war.
    Ich war aber auch nicht die Einzige mit der drückenden Blas, weil auch bei Sarah und der anderen Frau aus unsere Gruppe das Wasser arg hoch stand.
    Naja irgendwann hat sie es geschafft und wir konnten hoch, ins Auto und auf Toilette.
    Das hochklettern war auch nicht sooo schwer. An manchen Stelle hab ich zwar gebraucht, bis ich mir sicher war, dass diese Kante auch jetzt die richtige ist und mich aushält.
    Alles in allem war die Tour ziemlich cool und hat Spaß gemacht.
    Anschließend gab es noch heiße Suppe und dann gings auch schon weiter Richtung Norden.
    Unser nächster Stop war Hamilton, weil ich noch eben bei Gabby vorbei fahren wollte um ihr Hallo zu sagen.
    Aber war auch nur ganz kurz, weil wir kurz darauf weiter nach Raglan gefahren sind.
    An dem Abend haben wir Life of Pi geguckt und ich hab schon wieder nur die Hälfte mitbekommen.
    Ich glaub Christian guckt auch nicht mehr so schnell einen Film mit uns, weil er immer der einzige ist, der die Filme auch zu ende ansieht.
    Sarah und ich schwächeln immer schon recht früh:D

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  • 05Mar 2014

    87 Roadtrip North Island 8 05.03.2014 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Tag 8 – Mittwoch – Raglan -> Auckland

    Unser letzter Tag in unserem Van... Und es war auch nur eine recht kurze Strecke. Einfach nur nach Auckland wieder.
    Bei den kleineren Stopps zwischendurch haben wir dann auch ein wenig mal aufgeräumt und mal unser ganzes Papiersammelsorium geordnet und weggeworfen.
    Schon traurig, wenn man so darüber nachdenkt.
    In Auckland sind wir zuerst bei unserer neuen Unterkunft vorgefahren, um die großen Rucksäcke schon mal abzuladen und danach sind wir gleich weiter.
    Bei der Vermietung angekommen haben wir noch schnell die letzten Sachen beseitigt und unsere ganzen Vorräte zusammengepackt.
    Als alles beisammen war, sind wir zum Office um unseren Kleinen vollends abzugeben.
    Aber ganz ohne irgendwas mitzunehmen konnten wir auch nicht gehen:D Sarah und ich haben uns über das Regal mit dem free food hergemacht und ein paaaaaar Dinge eingepackt.
    Der Fluch der Backpacker!
    Christian wollte nicht mehr zu uns gehören:D
    Dann in den Bus und Richtung Innenstadt und Zimmer.

    Alles in allem war unsere Woche im Van zwar viel viel zu kurz, aber es war eine unheimlich tolle Zeit!!!

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  • 18Mar 2014

    88 Immernoch Auckland 18.03.2014 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Jetzt bin ich doch länger hier in der Stadt als ich zuerst angenommen hatte.
    Aber je länger man hier ist desto netter wird es eigentlich.
    Hier gibt es schon einige sehr nette Plätze, auch wenn man z.B. bei Nacht nicht in einen Park gehen sollte, der tagsüber echt wirklich schön ist. Nicht weil er gefährlich in dem Sinne ist, aber wenn man vermeiden will neue Rekorde in Insektenstichen (über 100 an Beinen und Händen...) aufzustellen, sollte man sich andere Orte suchen.
    Auch die Waterfront ist schön, besonders wenn jeden Tag andere Kreuzfahrtschiffe angelegt haben:)

    Was aber jetzt so passiert ist, seitdem wir unser Auto abgegeben haben:
    Also Sarah und Christian waren noch bis samstags da und wir haben noch ein paar Dinge hier zusammen gemacht.
    Unter anderem haben wir Devenport besucht (was jetzt irgendwie nicht so besonders war), haben bei einem Pub Crawl mitgemacht und Julian kennen gelertn, Sarah und ich sind zu meinem 'Model'job gegangen und wir waren zweimal Pizza essen:D

    Zu meinem 'Model'-Job nochmal genauer: Ich hab das auf backpackerboard gefunde, also einer Jobseite für Backpacker und einfach aus Spaß dahin geschrieben. Das war als ich noch in Sydney war.
    Da aber das Hostel nicht wirklich meine Mails unterstützt hat und ich auch kein mobiles Internet hatte, wurde die erst mit einiger Verspätung abgeschickt.
    Mittlerweile hatte die Frau, die es reingestellt hatte, das Angebot auch wieder raus genommen. Daher kam dann kurze Zeit später die Mail, dass sie total überrascht ist, dass ich mich jetzt noch melden würde und das ihr mein Text den ich geschrieben hab, gefallen würde und dass ich ihr doch mal irgendwelche Bilder von mir schicken soll. Sie fand es auch gut, dass ich was geschrieben habe, statt direkt Bilder zu schicken.
    Also gemacht und sie hat mir dann einen Termin für ein Shooting gegeben.
    War ganz gut das Sarah noch da war, weil dann hatte ich auch gleich jemanden, der noch ein wenig mit aufpasst, dass es seriös bleibt und nicht komisch wird. Insgesamt war es ganz cool, sowas mal zu machen und ich musste viele verschiedenen Klamotten durchprobieren und er hat dann Bidler gemacht und irgendwann musste ich dann auch mal ins Wasser (wobei er mich da mehr oder weniger reingeschubst hat...!) und da hat er auch Bilder gemacht.
    Letztendlich hab ich für das ganze (zwei Stunden) 100$ bekommen, also nicht schlecht:)

    Abends sind dann meine beiden treuen Reisegefährten wieder zurück in ihr Land aufgebrochen und nach mehr als zwei Wochen, war ich das erste Mal wieder alleine... Das war ein komisches Gefühl.

    Zurück im Hostel hab ich dann noch einmal mit Julian gesprochen und er meinte er könne mir vielleicht einen Job in einem Restaurant organisieren, in dem er selber vorher gearbeitet hatte.
    Später kam die SMS, das ich am Sonntag zum Probearbeiten kommen soll.
    Am Sonntag war ich nochmal vor der Kamera, weil ihm die Bilder gefallen haben und diesmal hab ich $150 bekommen:)

    Abends bin ich dann zum Trial gegangen und hab den Job bekommen. Ist ganz okay, aber stressig und meine Chefin ist echt übellaunig. Aber ich wollte das ja auch mal ausprobieren.

    Generell hab ich die Woche dann so verbracht, das ich vormittags immer irgendwas gemacht habe und dann abendes arbeiten war.
    Ich war zweimal mit einer Freundin (von der Arbeit) in Takapuna am Strand und hab zweimal ordentlich Sonnenbrand bekommen (was vielleicht so verwunderlich ist, wenn man einfach 6 Stunden am Strand in der Sonne liegt...)
    Wir waren auch einmal in einem Outletstore und der war echt gut! Da haben wir dann auch noch mal 6 Stunden verbracht.
    Die hatten einfach alle Marken da, die es so in NZ gibt und echt günstig oder zumindest gut runtergesetzt.
    Natürlich findet man dann da auch die ein oder andere Sache, die den Besitzer wechselt:D

    Am Dienstag bin ich auch überraschender Weise in zwei meiner Argentinier reingelaufen. Das war echt cool, weil ich gar nicht wusste, dass sie herkommen:)
    Mit denen hab ich dann auch öfters jetzt mal was gemacht:)
    Der dritte ist dann gestern aus Thailand eingetrudelt und mit ihm waren wir, weil St PAtricks Day war, auch noch mal weggewesen. Heute fliegt er zurück nach Argentinien.
    Morgen fahren auch die zwei hier ach Maunganui, um dann am samstag wieder herzukommen und mit Carlos und Django (den letzten beiden aus der Gruppe, die gerade noch in Thailand sind), die am 20. kommen zurück nach Argentinien zu fliegen.
    Bis ich bei denen verstanden habe, we wann wie wo fliegt, das hat gedauert:D
    Weil bei jedem nachfragen hat sich irgendetwas verändert:D
    Aber Fakt ist, ich sehe auf jeden Fall jeden von denen noch einmal wieder:)

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  • 31Mar 2014

    89 Pacific Dream 1 31.03.2014 Australien —

    NSW, Sydney, Australien

    Beschreibung

    Heute ist der Tag, an dem es endlich auf die Cruise ging. Wir waren alle schon so aufgeregt. Endlich ging es auf die langersehnte Reise zu dem pazifischem Paradies mit kristallblauem Wasser, dass so klar ist, dass man die ganzen Fische sehen kann und wenn man mitten auf dem Meer ist und nicht um einem herum ist, ist das Wasser so tief blau! So was hab ich noch nie gesehen.

    Gegen 12, 13 Uhr haben wir uns langsam auf den Weg zum Ankerort gemacht, von wo wir ablegen wollten.
    Zuerst wollte wir nur mit dem Bus fahren, sind dann aber später doch auf Taxi umgestiegen, weil wir ein wenig spät dran waren und wir auch keine Lust mehr hatten, irgendwohin zu laufen.
    Dann standen wir vor unserem wunderschönem Schiff, die Pacific Jewel.
    Wir haben ein wenig rausgestochen zwischen den ganzen Leuten da, weil drei von uns mit ihren Backpack da angekommen sind und Julia zusätzlich auch noch mit ihrem Schlafsack im Arm, weil sie den nirgends lassen konnte und er nicht in ihre Tasche mehr gepasst hat. Dafür hat sie dann auch einige ironische Kommentare bekommen, so von wegen „wir haben auch Decken an Bord, du brauchst eigentlich keinen Schlafsack“.
    Dann haben wir unsere Karte bekommen, mit der wir in unsere Zimmer öffnen konnten und mit der wir bezahlen und uns im generell ausweisen konnten, wenn wir von Bord oder wieder an Bord gehen wollten. Also schon recht wichtig diese Karte.
    Weniger Momente später war der Augenblick da... Wir haben unser neues zu Hause für die nächsten Tage betreten.
    Unser fahrbares Haus mit eigenem Room Stewart, wo wir einfach nur unsere Handtücher irgendwo liegen lassen musste, damit wir neue bekommen (eigentlich sollten wir sie direkt auf den Boden legen, aber das haben wir immer vergessen, also ist unser super Arwin immer durchs ganze Zimmer gegangen um die Handtücher einzusammeln.
    In unserem Zimmer hatten wir auch ein Fenster, dass nicht einfach ein kleines Bullauge war, sonder schon ziemlich groß war. Und ich bin schon recht froh, dass wir ein Zimmer mit Fenster bekommen haben, weil ich mich doch sonst schon ziemlich unwohl gefühlt hätte. Aber so war es perfekt.
    Wir hatten unser eigenes Bad und sogar einen Kleiderschrank und Schubladen.
    Das heißt wir konnten uns tatsächlich so was wie häuslich ausbreiten und unsere Klamotten auspacken! Ich mein, ich hatte ja sowieso nicht so viel dabei, weil ich die meisten Sachen in Auckland gelassen habe. Eine doch schon recht weise Entscheidung.
    Weil Christian ein wenig Hunger hatte, sind wir zum Lunch Buffet gegangen, dass aber leider schon zu hatte, weil wir jeden Moment ablegen sollten. Also sind wir auf Deck 14 gegangen, um von da zu zugucken wie wir ablegen.
    Und wir sind dann auch unter der Habour Bridge hergefahren, was auch ganz beeindruckend war, weil da nicht mehr viel Spielraum nach oben gewesen war.
    Dann waren wir auch schon aus dem Hafen draußen und praktisch schon auf hoher See, wobei man noch den ganzen Tag die Küste von Australien sehen konnte. Generell sind wir nicht allzu weit von der Küste abgewichen, weil die Inseln auch nicht zu weit von Australien weg waren.
    Kurz nachdem wir abgelegt hatten, mussten wir auch zum Drill antreten, also zur Notfallssimulationsübung, bei der wir alle mit unserer Rettungsweste an einen bestimmten Versammlungspunkt laufen sollten.
    War ganz lustig, mit den Teilen im Theater zu hocken.
    Was auch beeindruckend war, obwohl das Schiff ja schon recht groß war, konnte man richtig die Wellen spüren und wie man dann immer hoch und runter oder von einer zur anderen Seite geschwankt ist. Richtig cool!
    Es hat zwar ein wenig gedauert, bis mein nicht vorhandener Gleichgewichtssinn es geschafft hat, die Bewegung auszugleichen, aber mir ist nie schlecht geworden oder so!
    Abends haben wir dann auch gleich zum ersten Mal das Abends Buffet getestet und hatten danach das Gefühl, man könnte uns durch die Gegend rollen.
    Wir haben das Verhalten von Wildtieren an den Tag gelegt: Iss soviel wie möglich, du weißt nicht wann es das nächste Mal wieder was gibt.
    (So gegen Mitte der Cruise haben wir uns dann wieder besser ernährt, vor allem weil wir mehr das Gefühl hatten schwanger zu sein, als sonst was)
    Am selben Abend sind wir auch zur ‚Welcome on Board’ Show gegangen.
    Da wurde uns dann ein wenig was erzählt, was so kommt und wie was wo laufen könnte und es wurden auch ein paar Leute vorgestellt, die in den kommenden Tagen Shows vorführen würden.
    Danach sind wir auch recht bald ins Bett gegangen, weil wir schon irgendwie müde waren.
    Zu viel Aufregung für den Tag.

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  • 01Apr 2014

    90 Pacific Dream - Seaday 1 01.04.2014

     

    Beschreibung

    Heute haben wir den Tag mit „Early Morning Stretch & Meditation“ begonnen und das schon um halb acht morgens.
    Aber wir hatten ja eine super Nacht hinter uns:) So viel und gut hab ich schon seit langem nicht mehr geschlafen! Einfach wie toll es ist in einer Art Schaukelbett zu schlafen. Ich hab das Gefühl auch gehabt, dass das Bett die Schaukelbewegung des Schiffes noch mal mehr verstärkt hat:)
    Nach unsere Dehnstunde, sind wir zum ersten Mal in das schiffseigene Fitnessstudio gegangen und haben da noch ein wenig was gemacht.
    Nach unserer Sporteinheit sind wir das Frühstücksbuffet plündern gegangen und haben richtig zugeschlagen^^ Von allem ein wenig. Aber wie gesagt auch nur die ersten Tage und nachher ist es ja besser geworden:D
    Nach dem Frühstück sind wir an den Pool gewandert oder zumindest in die Gegend des Pools. Das Wasser selber war arg kühl und du musstest aufpassen, dass du nicht von den Wellen an die Wände gehauen wirst, weil das Wasser hat sehr gerne die Wellenbewegung seiner großen Geschwister von draußen imitiert.
    Aber war jetzt auch nicht so dramatisch, dass wir nicht ins Wasser gegangen sind, weil es ja auch schon nett war einfach nur so in der Sonne zu kochen.
    Und aus irgendeinem Grund sind wir auch echt unglaublich müde die ganze Zeit gewesen. Egal was wir gemacht haben oder eben auch nicht gemacht haben, wir hätten die meiste Zeit nur schlafend verbringen können.
    Wahrscheinlich liegt es einfach mal daran, dass wir zum ersten Mal seit längerem richtig entspannen konnten. Also so richtig.
    Wenn man es selber nicht kennt, denkt man vielleicht auch mal, dass das Backpackerleben total toll und entspannt ist, aber eigentlich ist es eher ziemlich aufreibend und stressig, vor allem wenn man nicht gleich einen Job findet und sieht wie immer mehr Geld vom Konto verschwindet. Außer natürlich wenn man eine komplette mir-egal-Einstellung hat oder genug Geld von daheim mitgebracht hat.
    Okay, so die Geldprobleme hatte ich zwar nicht in letzter Zeit, trotzdem war ich auch andauernd am schlafen.
    Aber viel außer schlafen und essen war auch nicht wirklich zu machen. Das wurde uns zumindest auch immer von dem wirklich arg übermotiviertem und enthusiastischem Cruise Director Hayman erzählt^^
    Unser Lieblings Arwin hat uns mal erzählt, wenn man hier auf dem Schiff als Saubermacher arbeiten will, muss man sich für 8 Monate verpflichten und muss auch in dieser ganzen Zeit jeden Tag arbeiten, ohne mal einen day off zu bekommen und dann immer so um die 12 Stunden oder mehr am Tag.
    Er hat aber auch gesagt, dass sie mal an Port Days auch an Land dürfen. Aber auch nicht alle. Es kommt auf den Job an.
    Abends sind wir dann zur ersten richtigen Show gegangen – die Musikshow von Hayman Smith.
    Er war okay, aber ich fand ihn persönlich nicht soo ultra toll. Ich glaub die anderen waren ein wenig mehr von ihm überzeugt.
    Danach haben wir noch einen Film angefangen oben auf Deck 12 zu schauen.
    Das ist an sich eine ziemlich coole Sache, wenn man so direkt unterm Sternenhimmel einen Film guckt, aber der Film war halt nicht der überzeugende Punkt an dieser ganzen Sache, also sind Sarah und ich früher abgehauen und haben Christian allein gelassen.

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  • 02Apr 2014

    91 Pacific Dream - Seaday 2 02.04.2014

     

    Beschreibung

    Der heutige Tag hat genauso wie der letzte gestartet: Morning Stretch, ein wenig Sport und dann frühstücken gehen.
    Auch wenn wir eigentlich noch vom letzten Tag gut gefüllt waren und auch nicht wirklich hungrig waren, konnten wir dem Buffet nicht wiederstehen.
    Ich mein, wir haben alle seit Monaten auf der Nudel mit Tomtensaucen Basis gelebt und nur so ab und zu mal als Luxus Fleisch oder so, und auf einmal können wir so viel Ei, Speck, Yoghurt, Müsli, Milch (!), Früchte und Kuchen(!!) haben wie wir wollen.
    Der Typ von der Früchteecke kennt mich auch jetzt schon..
    Ganz am ersten Tag gab es Passionsfrüchte und ich wollte schon immer mal welche probieren, weil die Yoghurts und Eis mit Passionsfrucht immer ziemlich gut geschmeckt haben.
    Aber natürlich als ich da angekommen bin, gabs keine mehr. Also bin ich ganz lieb guckend zu dem Typen der Fruchtecke gegangen und hab gefragt, ob sie vielleicht noch irgendwo eine rumfliegen haben, dann ist er abgetaucht und hat mir eine ganze Hand (mit 5 oder 6 Früchten) in die Hand gedrückt:)
    Dann wollte ich halt zum Frühstück wieder eine haben, weil ich sie vorher gesehen hatte und natürlich gab es wieder keine, er hat noch mal geguckt, aber keine gefunden.
    Immer wenn ich danach am Buffet vorbei gelaufen bin, meinte er ‚today no passionfruits. Maybe tomorrow’ (das beste aber war, dass die zwischen drinnen doch wieder welche hatten, obwohl er mir gesagt hatte, dass es keine mehr gibt... Aber trotzdem hat er mich immer wieder erkannt)
    Nach dem Frühstück wollten wir nur einmal ganz kurz in die Kabine, sind aber dann alle sofort wieder eingeschlafen.

    Sarah und ich haben es aber zumindest noch pünktlich zum Tango gemacht, wo wie eigentlich auch mit Julia hin wollten, aber die haben wir nicht wach bekommen.
    Sie hat letztendlich auch nicht so viel verpasst, weil das ganze nur eine halbe Stunde lang war und es auf der Tanzfläche ordentlich überfüllt war.
    Nach Tango, sind wir den Rest unserer Einheit suchen gegangen und haben sie dann ohne große Überraschung in unserem Restaurant gefunden :D
    Obwohl noch immer nicht wirklich hungrig, sind wir uns was zu essen holen gegangen.
    Dann einmal kurz in die Sonne.
    Zurück in unserem Zimmer haben wir uns langsam für die Cocktail Night fertig gemacht.
    Da ein bestimmter Dress Code ‚voergeschrieben’ wurde, haben wir uns dann auch ganz fein gemacht. Schick im Kleid mit hohen Schuhen.
    Und ganz unter uns gesagt: Hohe Schuhe und Schiff auf Meer, sind so Sachen, die nicht allzu gut zusammen passen. Vor allem wenn der Boden von Teppich zu Parkett wechselt. Dann kommt einfach zu jedem Schritt in einem bestimmten Rhythmus noch ein oder zwei Ausfall/Auffangschritte dazu^^
    Aber wir haben den Abende ohne Probleme und Brüche überlebt:)
    Die heutige Abendshow war richtig gut. Ein wenig Zirkus und Musical in einem (wobei wir uns einig sind, dass der Kerl nicht wirklich toll singen kann, zumindest nicht die Lieder die er hatte. Also seine Stimme passt nicht wirklich dazu)
    Später gabs noch Fotos mit unseren Kleinen^^ Durch das viele essen haben wir uns schon nach knapp 2 Tagen so voll angefühlt, dass wir einfach gesagt haben, dass wir schwanger mit Zwillingen oder Drillingen sind:D
    Sind wir ja natürlich nicht in Wirklichkeit.

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  • 03Apr 2014

    92 Pacific Dream - Seaday 3 03.04.2014

     

    Beschreibung

    Der dritte und fürs erste letzte Seetag ist angebrochen.
    Es ist zwar echt schön an Bord und ich liebe die Schaukelbewegungen, aber nach einer Weile wäre es dann doch schön, wieder an Land zu gehen.
    Beeindruckend ist einfach wie tief blau das Meer ist, auch wenn ich das vielleicht schon mal irgendwo geschrieben habe oder es noch mel irgendwo schreiben werde, aber das ist einfach eine Sache, die man gar nicht sieht, wenn man fliegt oder immer nur an der Küste bleibt.
    Und ich hab sogar heute einen fliegenden Fisch gesehen:)
    Na auf jeden Fall haben wir unseren Tag genauso begonnen wie die anderen Tage auch schon (daran sieht man ja auch, das so Seadays nichts allzu viel Abwechslung bringen^^).
    Nach Sport und Frühstück haben wir uns wieder in unser Zimmer zurück gezogen, um dann uns ab 10 einen Vortrag vom Captain persönlich anzuhören, der über das Schiff im allgemeinen und dann den Wandel der Schiffsnavigation mit der Zeit erzählen wollte.
    Der Vortrag war ziemlich interessant, vor allem weil er es auch mit viel Witz erzählt hat, dass jeder ihm folgt und alles. Aber ab 11 hab ich das ganze abgebrochen, weil ich ziemliche Kopfschmerzen bekommen habe und ich nicht mehr viel mitbekommen habe.
    Also hab ich mich ins Zimmer gelegt und nur einer kurzen Unterbrechung bis 4 oder halb 5 geschlafen.
    Danach ging es mir auch wieder gut, aber weil dann die anderen auch am schlafen waren im Zimmer, bin ich für einen kleinen Spaziergang aufgebrochen.
    Irgendwann bin ich dann zu einem Tee im Buffet abgebogen und hab mir die Fahrspur unseres Schiff angeschaut und den ein oder anderen Regenschauer in weiter Entfernung beobachtet.
    Der hintere Teil des Schiffes ist auch sowieso der schönste Platz.
    Nach einer Weile hab ich noch Gesellschaft bekommen von zwei Typen, die wir zwei Tage vorher schon kennengelernt haben.
    Nach ein wenig Wolkenbilder rätseln (das war deren Idee nicht meine! Und die sind beide an die 23, 24:D)
    Ist der Rest langsam auch zum Essen eingetrudelt.
    Wenn man sich mal verloren hat und die anderen auf dem ‚riesen’ Schiff nicht finden kann, muss man einfach nur lang genug vorm Buffet warten und irgendwann kommen sie alle dahin:D
    Nach dem Essen sind wir wieder in eine Show gegangen – diesmal von Jonny Balance, der eine Art Zaubershow mit Kartentricks und anderen Tricks gemacht hat und ganz am Ende zwei Liegestühle auf seinem Kinn balanciert hat.
    Wie kommt man eigentlich auf die Idee so was mal auszuprobieren?!
    Aber die Show war ziemlich gut!
    Der ist immer durchs Publikum gelaufen, um sich ‚freiwillige’ Opfer zu holen und das lustige daran war, dass es fast immer ältere Menschen waren und die haben einfach so mitgemacht bei allem und getanzt und alles.
    Richtig, richtig lustig!
    Nur er tat mir ganz am Ende leid, weil sich eine doch recht angetrunkene junge Dame auf die Bühne geholt hat, mit der er es schon schwer hatte.
    Aber der Trick war trotzdem gut:)
    Danach war noch eine Akrobatkshow im Atrium (das ist in der Mitte des Schiffes ein Bereich, der über drei Decks geht. Also man kann von Deck 7 sehen, was in Deck 5 aufgeführt wird) und besonders die Kerle waren super!
    Nach der Show sind dann alle schlafen gegangen und ich bin hab mich dann zum ersten Mal unter die Leute gemischt und neue Leute kennengelernt, oder eher wieder Stewart uns Sean wieder getroffen vom Abendessen.
    Ich weiß jetzt auch, dass man Rotwein auf einer roten Jack nicht allzu sehr sieht, eigentlich gar nicht, nachdem man sie handgewaschen und getrocknet hat.
    Um halb drei war ich dann auch mal im Bett.

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  • 04Apr 2014

    93 Pacific Dream - Santo/Luganville 1 04.04.2014 Vanuatu —

    Luganville, Vanuatu

    Beschreibung

    Zuerst mal ein paar Daten zur Insel:
    Population: 10.738
    Sprache : Englisch, Bislama, Französisch
    Regierung: Parlamentarische Republik
    Währung: Vatu (ungefähr 500 Vatu sind $5)

    Der erste europäische Kontakt war durch den hispanischen Erforscher de Quiros 1606, der dachte, dass er den sagenumwobenen südlichen Kontinent gefunden hat.
    Das wurde jedoch von Captain James Cook 1774 widerlegt, der selber die Insel erforscht hat.
    Es gibt auch zwei Namen für Gegend, einmal Luganville (der offizielle Name) oder Santo (von den Einheimischen).
    Was man besonderes machen kann: Schnorcheln, tauchen (die Amerikaner haben nach dem Krieg alles im Meer versenkt, was sie so gerade auf der Insel stationiert hatten und all das Zeug hat sich mit den Korallen verbunden), dann kann man noch Kanu Touren machen und generell mal durch die Stadt laufen.
    Dann wird noch in unserem Infoblatt darauf hingewiesen, dass man nicht halbnackt durch die Stadt laufen soll, damit man nicht die Einheimische Bevölkerung mit zu viel (weißer) Haut belästigt.

    Aber jetzt mal zu unserem ersten Landgang:)
    Damit ich ja nichts verpasse, wie wir nach drei Tagen See zum ersten Mal Land wieder sehen, bin ich extra zum Sonnenaufgang aufgestanden und habe die ersten Inselausläufer gesehen.
    Es wäre natürlich viel schöner gewesen, hätte es nicht geregnet und wäre die Sonne auch voll rausgekommen. Aber man kann ja nicht alles haben.
    Der ganze Tag war eher von Wolken und Regen geprägt, aber es war gar nicht kalt und ecklig, sondern Waschküche und doppelt ecklig. Alles hat geklebt und man ist halb weggeflossen.
    Wenn man solche Klimate nicht gewöhnt ist, dann haut es einem bei erster Kontaktaufnahme schon ein wenig um.
    Nach einem recht frühem Frühstück sind wir auch schon recht bald von Bord gegangen, um dann erst einmal von den Einwohnern mit einem großen Markt, Gesang und kleinen Kindern begrüßt zu werden.
    Zuerst sind wir einmal flüchtig über den Markt gelaufen und an der Hauptstraße entlang, bis wir zu einem anderen Markt gekommen sind, der alles mögliche an Früchten und Gemüse und noch lebenden Krabben verkauft hat.
    Dann sind wir noch einmal weiter an der Hauptstraße lang und nachdem wir so ziemlich die letzten Schiffsmenschen in diese Richtung waren, sind wir dann doch lieber wieder umgekehrt.
    Kurz bevor wir wieder bim Schiff waren, hat uns ein sehr enthusiastischer Taxifahrer zu einer Tour auf der Insel ‚eingeladen’, für nur $10 pro Person.
    Da wir nicht wussten was wir sonst so machen sollten, haben wir einfach ja gesagt und sind ins Auto zu den anderen gestiegen, die schon gewartet haben.
    Die Tour war eigentlich ganz nett, wobei es mehr ein abladen an einem hübschen Strand war und nebenbei wurden dann auf dem Weg noch ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg gezeigt und eine Agrarschule, die von den Chinesen gesponsert wird.
    Wir sind dann ein wenig da rumgeschwommen haben uns die Taucherbrille von netten Leuten ausgeliehen und beschlossen uns selber eine bald anzuschaffen.
    Nach dem schwimmen, als der Regen nicht wirklich besser geworden ist, sind wir wieder heimgebracht worden von einem Taxifahrer.
    Einmal kurz an Bord was essen und dann sind wir diesmal nur zu dritt noch einmal über den Markt geschlendert und haben uns dort eine Taucherbrille mit Schnorchel gekauft.

    Dann war wieder essen und fertig machen dran und einen Film gucken:) Es kam ‚Cloudy with chance of Meatballs 2’und der ist genauso süß wie der erste Teil.

    Die heutige Show war nicht so toll.. Es war so was wie ein Puppentheater, aber nicht so gut gemacht und der Kerl war einfach unlustig. Seine Witze waren wirklich schlecht.
    Wir sind dann auch einfach früher aus seiner Show verschwunden.

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  • 05Apr 2014

    94 Pacific Dream - Santo/Luganville 2 05.04.2014 Vanuatu —

    Luganville, Vanuatu

    Beschreibung

    Champagne Bay
    Wir sind die Nacht über im Hafen von Luganville geblieben und haben nicht ausgelegt.
    Heute stand auf dem Plan die ganzen Leute vom Schiff zur Champagne Bay zu bringen.
    Dafür wurden schon um kurz vor acht Tickets ausgegeben, damit alle Leute in einem hoch organisiertem Zeitplan abgeholt und zur Bay kutschiert werden können.
    Deren Organisation ist aber schon fast daran gescheitert, dass manche Menschen das Prinzip des richtigen Anstehens nicht so ganz verstanden haben.
    Ich mein es ist schon arg schwer zu sehen, wo die Schlange anfängt und wo Leute schön aufgereiht hintereinander stehen, da muss man sich ja nicht zu gesellen. Nein, man geht einfach von der Mitte rein, stellt sich 2 Minuten dazu und hat sein Ticket.
    Ein paar Leute vor mir sind dann doch ein wenig lauter geworden, weil es sie gestört hat, dass sie anstehen und andere nicht.
    Daraufhin wurden dann Teile der Besatzung doch aktiv und haben diese Leute rausgezogen.
    Erstaunlicherweise ging es dann auf einmal ganz schnell und jeder hat sein Ticket bekommen.
    Wir hatten Glück, dass wir schon recht früh weg waren und an dem Strand angekommen sind, bevor der große Ansturm kam.
    Wir haben auch sofort am Strand unsere Sachen abgelegt und sind mit unserem neuem Spielzeug ins Wasser gegangen.
    Und es war sooooo schön!!
    Die Korallen/Riffe waren zwar nicht soo groß, dafür gab es aber ganz viele Fische und das Wasser war so klar!
    Es war zwar ein wenig umständlich sich die Brille mit drei Leuten zu teilen, aber immerhin besser als gar keine gehabt zu haben.
    Schade nur, dass wir keine Unterwasserkamera hatten, um die ganzen Eindrücke auch einzufangen.
    Aber wir haben ja die Bilder im Kopf und das ist ja auch schön.
    Falls ich so was noch mal machen sollte, werde ich mir definitiv eine Unterwasserkamera mitnehmen, weil solche Bilder hat man halt nicht jeden Tag.
    Von den 4 oder 5 Stunde, die wir am Strand waren, waren wir fast die ganze Zeit im Wasser. Nur mal kurz draußen, wenn man sich gedacht hat, dass man sich doch mal langsam eincremen sollte, die Sonne einem schon zu lange auf den Kopf geschienen hat oder wenn was anderes gedrückt hat.
    Da ist das klare Wasser schon ein wenig hinderlich^^
    Gegen 12 wurde es dann auch merklich leerer am Strand, wahrscheinlich haben alle langsam Hunger bekommen:D Aber wir sind auch so gegen 13 Uhr aufgebrochen, weil es Julia zu warm wurde, weil sie kein Mal im Wasser war und auch Christian langsam heim wollte.
    Viel länger hätten wir auch nicht bleiben können, weil wir spätestens gegen 3 hätten aufbrechen müssen, um noch rechtzeitig aufs schiff zu kommen, weil die Rückfahrt knapp eine Stunde gedauert hat.
    Es ist auch ziemlich interessant mal mit den einheimischen Taxifahrern zu reden. Unser erster Fahrer, Bob, hat selber mal bei P&O gearbeitet für vier Jahre oder so, ist dann aber wieder zu seiner Familie zurück gegangen.
    Ich glaub er meinte auch, dass etwa so einmal im Monat ein Cruise Schiff anlegt, also eigentlich gar nicht so oft.
    Um 4 haben wir uns das auslaufen des Schiffes angeschaut.
    Aber das schaukeln ist nicht wieder gekommen... Wir haben das alle vermisst...
    Obwohl das Schiff wieder gefahren ist, hat das links, rechts, hoch und runter gefehlt.
    Selbst das Bett war vollkommen ruhig.
    Gegen 10, 11 Uhr konnte man auf der linken Seite in der Entfernung einen aktiven Vulkan sehen.
    Das war schon ziemlich cool, weil es komplett schwarz wieder draußen war und dann konnte man ab und zu mal ein orange, rotes Schimmern ausmachen.
    Also ist Vulkan sehen jetzt auch auf meiner Liste abgehakt:D

    Fotos & Videos

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  • 06Apr 2014

    95 Pacific Dream - Port Vila 06.04.2014 Vanuatu —

    Port Vila, Vanuatu

    Beschreibung

    Port Vila
    Population: 29.356 – 35.000 (da ist sich das Schreiben nicht so ganz einig^^)
    Sprache: Englisch, Bislama, Französisch
    Regierung: Parlamentarische Republik
    Währung: Vatu

    Port Vila ist die Hauptstadt und Handelszentrum von Vanuatu.
    Generell bietet Port Vila für jeden etwas, egal ob man jetzt auf Adrenalin steht und mit einem Jetboat fahren will, durch Wasserfälle laufen oder in einen der vielen Schnorchelspots schwimmen gehen will (hideaway island soll besonders schön sein, aber ich weiß nicht, ob wir da selber dran vorbeigekommen sind, als wir schnorcheln waren). Man kann auch einfach nur über einen der vielen Märkte schlendern oder in einem der vielen Cafes, Restaurants oder Duty free shops seinen Geldbeutel erleichtern.

    Heute Morgen mussten wir uns nicht wirklich beeilen um raus zu kommen, weil wir für 10 Uhr eine Tour gebucht hatten und direkt vom Schiff abgeholt worden sind.
    Also ganz entspannt aufgestanden, beim Einlaufen zu gesehen und dann in Ruhe gefrühstückt.
    Um 10 haben wir uns dann an unserem Versammlungsplatz hingestellt und sind dann kurz danach auch abgeholt worden.
    Wir wurden alle in einem Kleinbus gesetzt und dann ging es auch schon los zu dem ‚speedboat’ dass uns an das richtige Riff bringen sollte.
    Ich war schon klitschnass bevor wir überhaupt im Wasser waren, weil ich genau die ecke zum sitzen hatte, in die es permanent reingespritzt hat.
    Aber es war ja nicht kalt, also ging es noch.
    An unserem Punkt angekommen, hat jeder seine Ausrüstung bekommen und ab gings ins Wasser.
    Um ein paar schon mal direkt von Anfang an anzulocken, haben die Brot ins Wasser geschmissen,
    Das ist richtig cool, in einem großen Fischschwarm zu schwimmen besonders, wenn man selber noch Brot in der Hand hat und die einem das aus den Fingern lutschen:)
    Wir sind dann aber auch mal ein wenig weiter weg vom Boot geschwommen und haben mal da mal geschaut, was da so rumschwimmt.
    Und wir haben Nemo gefunden und zwar in allen möglichen Varianten. Ich wusste gar nicht, dass es so viele verschiedene Clownfischarten gibt.
    Also nicht nur normal orange weiß, sondern auch noch mit dunklen Streifen zwischen dem orange und weiß. Und dann gibt es auch noch schwarz-weiß gestreifte Clownfische; und mit nur wenigen Streifen oder mit vielen.
    Dann haben wir auch noch Dori gesehen und ganz viele große, blaue Seesterne.
    Nach ner Weile bin ich dann auch ‚richtig’ tauchen gegangen, also mit dem Kopf richtig unter Wasser. Ich hab mich dabei auch nur fast zwei mal ertränkt, aber ansonsten war es schon ganz cool.
    Nach der Tour sind wir einmal durch die Stadt gelaufen und uns den ersten Markt anzusehen und dann mit dem Taxi zurück um über den zweiten zu laufen.
    Die Märkte scheinen einen auch wirklich zu verfolgen und wie eine Frau schon richtig festgestellt hat: Wenn man was nicht am ersten oder zweiten Tag gekauft hat, hat man die Chance genau das gleiche noch mal am dritten oder vierten Tag zu kaufen:D
    Auf dem zweiten Markt hab ich mir auch ein Teil meiner Haare flechten lassen, weil ich das eigentlich schon von Anfang an geplant hatte, aber mir nicht ganz sicher war.
    Aber ich mein, wenn es mir letztendlich nicht gefallen hätte, hätte ich es auch sofort wieder raus machen können.
    Aber es sieht gar nicht mal so schlecht aus. Vor allem weil man damit einfach mal absolut gar nicht auf dem Schiff auffällt, es hat sich nämlich fast jeder die Haare flechten lassen, egal welches Alter und ob es aussieht oder nicht – und das tat es nur bei den wenigsten.
    Viele hatten einfach zu dünnes Haar dafür und irgendwie sieht es generell bei hell blondem Haar nicht ganz so gut aus.
    Allzu lange haben wir es aber auch nicht mehr auf dem Markt ausgehalten, weil es so unglaublich warm war in der Sonne, dass man echt Probleme bekommen hat. Man ist das als 9 Monats Neuseeländer ja nicht so ganz gewohnt.
    Dann das gleiche Programm, wie jeden Abend bzw. nachmittags wieder heimkommen: nach was zu essen suchen (weil man nach einem ganzen Tag rumlaufen, doch auch wieder so was wie Hunger verspüren kann:D), duschen, fertig machen, Abendessen (heute sind wir ins Waterfront Restaurant gegangen und haben ein leckeres Drei-Gänge-Menu bekommen) und dann Show.
    Und diese Show war echt unglaublich gut, obwohl ich erst skeptisch war und mir die gar nicht bis zum Ende anschauen wollte.
    Also es war eine Hypnose Show, aber bis es richtig angefangen hat, hat es sich ein wenig gezogen, aber was der dann alles mit den Leuten gemacht hat!
    Sooooooo ultra gut und ich glaub das war alles echt und nicht gespielt!
    Die beste Stelle war, als er einen älteren Kerl dazu gebracht hat sich zu schminken und später bei einer bestimmten Melodie bei einem anderen Typen einen Lapdance zu machen.
    Er hat mir aber auch ein wenig Leid getan, weil er sich am Ende einfach an gar nichts erinnern konnte und es nur von seiner Frau/Freundin erzählt bekommen hat. Und er hat sich auch beim Erzählen gewundert, warum er geschminkt war:D
    Weil die erste Show so gut war, haben wir uns genau die gleiche noch einmal später angeschaut. Die war zwar genauso gut, aber man hat Leider gemerkt, dass ein paar nur gespielt haben, weil sie wussten was dran kommen wird, weil sie auch schon in der ersten Show gesessen haben.
    Man kann nämlich schon recht schnell sehen, ob einer wirklich drinnen ist oder ob er nur spielt.
    Generell ist es aber schon beeindruckend, dass man so mit dem Menschen spielen kann, wenn er in einer Art von Trance ist. Hätte ich nicht gedacht.
    (Viele haben auch nicht wirklich daran geglaubt und meinten, dass die Kandidaten vorher $50 bekommen hätten, um authentisch mitzuspielen)
    Wer weiß..

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  • 07Apr 2014

    96 Pacific Dream - Mystery Island 07.04.2014 Vanuatu —

    Inyeug (Mystery Island), Vanuatu

    Beschreibung

    Mystery Island
    Also über Mystery Island lässt sich sagen: kein Mensch wohnt drauf, es gibt nichts als weißen Strand, Palmen und türkisenes Wasser ... und eine Flugzeuglandebahn.
    Wenn man sonst nichts hat, dann braucht man wenigstens eine Landebahn. Man muss halt seine Prioritäten setzten:D
    Aber Mystery Island ist so das klassische Inselparadies oder zumindest ein typisches Bild für diese Vorstellung: unberührte Stände, keine Touris, die Palmen, die einem Schatten spenden und das kristallklare und blaue Wasser.
    Dann am besten noch ein nettes Riff direkt in Strand nähe und das Paradies ist komplett:)
    So ungefähr war es auch:)
    Die Insel ist wirklich süß, vor allem weil man in 40 Minuten einmal um sie drum herum laufen konnte.
    Um auf diese Insel zu kommen, wurde wieder das bewährte Anstellprinzip zur Ticketverteilung ausgepackt, dann musste man warten bis seine Nummer aufgerufen wird und ist dann in eins der bereitstehenden Rettungsboote gestiegen, die für den Tag mal Wassertaxi gespielt haben.
    Auf der Insel angekommen, haben wir uns erstmal eine nette Stelle unter Palmen gesucht und sind dann eine Runde schwimmen gegangen.
    Leider war die Stelle eher unbewohnt und die Strömung ziemlich stark.
    Dann sind Sarah und Christian einmal um die Insel gelaufen und Julia und ich haben uns gesonnt (ich hab da schon so langsam meine Erkältung bekommen, die ich später so gutherzig wie ich bin und weil ich so gerne Teile an alle Leute weiter gegeben, die ich kennen gelernt habe. Es hat wirklich jeder in den letzten Tagen mal flach gelegen dank mir:D Aber deswegen war ich eher semiaktiv oder fähig irgendwas zu machen)
    Später als die beiden wieder gekommen sind, sind wir auf die andere Seite der Insel umgezogen, weil wir da auf mehr Riff gehofft hatten, aber so viel mehr war da jetzt auch nicht.
    Nach ein wenig rumplantschen, sind wir Mädels einmal kurz über den Markt geschlendert und ich hab mir für den Abend ein langes Kleid gekauft, weil heute die Pacific Island Party Night war und man ja schon passend gekleidet sein wollte.
    So viel haben wir dann auch tagsüber nicht mehr gemacht.
    Sind nur wieder zurück und haben uns fertig gemacht.
    Die Island Party war ganz cool, weil fast alle da waren und man Spaß hatte und es war auch die erste Nacht in der Sarah und Christian mit mir lange aufgeblieben sind. Wir haben alle solange in dem Club gesessen bis er zu gemacht hat um halb 4.
    Aber danach waren wir alle fertig.
    Und man braucht gar keinen Alkohol um sich beim tanzen auf einem Schiff betrunken zu fühlen, dass geht auch ganz gut so:D

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  • 08Apr 2014

    97 Pacific Dream - Isle of Pins 08.04.2014 Neukaledonien —

    Wapwanga, Neukaledonien

    Beschreibung

    Unsere letzte Insel und ich hab leider keine weiteren Details über die Insel, weil ich den Zettel am letzten Tag nicht gefunden habe.
    Aber im Grunde war die Insel recht ähnlich zu den anderen, nur das diese dies Mal nicht zu Vanuatu gehört hat, sondern zu Neu Caledonien und irgendeinen französischen Hintergrund hatte. Aber viel mehr weiß ich auch nicht.
    Die Insel hatte in Hafennähe zwei schöne Strände; der eine war einfach zum gammeln da und bei dem anderen konnte man ganz gut schnorcheln gehen, weil direkt vor dem Starnd ein riesiger Felsblock oder eher eine kleine Insel lag.
    Zwar war das Wasser nicht ganz so klar wie die Tage davor, aber man konnte echt unheimlich viele Fische sehen und die waren auch absolut gar nicht scheu und sind einem ganz nah gekommen.
    Das ist schon cool, wenn man halb so durch einen Fischschwarm dümpelt:)
    Da ich auch schon da war, bevor die ganze Masse angetanzt ist, hatte ich fast die ganzen Fische für mich alleine.
    Ich war da alleine am Strand zuerst, weil die anderen drei auf einen Berg gelaufen sind, aber dazu wäre ich an dem Tag einfach nicht in der Lage gewesen.
    Ich hab ja gerade mal so das schnorcheln geschafft, ohne an Sauerstoffmangel unterzu gehen (obwohl das Atmen schon seltsame Geräusche gemacht hat^^)
    Und nach Aussagen der anderen war es ein schon ziemlich anstrengender Anstieg. Aber ich hab ja die Bilder jetzt, also war ich auch indirekt da oben:)
    Also hab ich alleine ein wenig geschwommen und hab mich dann an den Strand gelegt und mich gesonnt, bis die anderen Schweiß überströmt drei Stunden später auch da waren.
    Die anderen wollten dann noch auf der letzten Stunde eine Tour in die Stadt machen, aber ich bin lieber mit einem der Rettungsboote heimgefahren und da auf sie gewartet (sie sind auch letztendlich nicht in die Stadt gekommen, weil es kein Taxi gab, also nichts verpasst).
    Gegen 3 waren wir wieder alle vereint und haben lunch gegessen.
    Und dann war es auch schon soweit... Wir sind zum letzten Mal von einer Insel abgelegt...
    Jetzt sind es nur noch zwei Seadays und wir müssen das Schiff wieder verlassen...
    Das heutige Motto war Piraten und wir hatten natürlich nichts dafür, aber die Lust zum verkleiden war auch nicht allzu gegenwärtig.
    Ansonsten haben wir an dem Abend nicht mehr so viel gemacht. Nur noch ein wenig abends in der Connexions Bar auf Deck 7 gesessen.
    Sarah und Christian haben auch schon recht bald aufgegeben und sind nicht bis zum Dome geblieben, wo ich (natürlich) hingegangen bin, weil es schon cool ist, sich mal unter die anderen jungen Menschen zu mischen.

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  • 09Apr 2014

    98 Pacific Dream - Seaday 4 09.04.2014

     

    Beschreibung

    Der Tag hat wieder mit einer alten Routine begonnen: morning stretch!:)
    Da hat aber auch für mich die Routine aufgehört, weil ich den anschließenden Gang ins Fitnessstudio ausgelassen habe und mich lieber an Deck in die Sonne gelegt habe.
    Heute waren auch die Wellen viel stärker als sonst, weil das Wasser im Pool über das halbe Deck gespritzt ist und alle nass gemacht hat.
    Gegen 10, 11 Uhr ist es mir zu laut geworden und ich bin in die Kabine umgezogen, um mit den anderen da weiter zu schlafen.
    Ich hab so viel und fest geschlafen, dass ich gar nicht mitbekommen habe, wie die einzelnen angekommen oder gegangen oder sonst was gemacht haben.
    Ich bin einmal nur kurz gegen 13.15 aufgewacht und hab mir dann gesagt, dass ich gegen 14 Uhr aufstehen werde.
    Wann bin ich dann letztendlich aufgewacht?! Um 15 Uhr...
    Da ich noch im Kopf hatte, dass Arwin bis 15 Uhr die Zimmer sauber macht, bin ich ganz schnell aufgestanden, weil ich ihm ja nicht im Weg stehen wollte.
    (Er ist abends zu uns gekommen und hat gefragt, ob er jetzt schnell eben unsere Zimmer machen soll, weil er gesehen hatte, dass ich drinnen geschlafen hatte am Nachmittag und er nicht stören wollte.. Schon süß unser Arwin. Also das er noch mal gekommen ist um eventuell sauber zu machen. Er war generell echt süß, weil er uns ab und zu auch Schokolade hingelegt hat:) )
    Als ich dann aufgestanden bin, hab ich mich auf die Suche nach den anderen gemacht, aber mit Zwischen-schlaf-stop auf Deck 12:D
    Irgendwann hab ich dann den Rest gefunden. Sie haben sich alle mit Gabby und ihrer Mama unterhalten.
    Das ist immer ganz lustig gewesen, weil ich immer die Leute kennen gelernt habe, sie dann mit dem Rest bekannt gemacht habe und alle dann super mit einander ausgekommen sind:)
    Wir haben uns dann alle zum Abendessen im Buffet verabredet und sind dann zum fertig machen in die Kabine gegangen, weil ja heute wieder das Motto ‚Formal Night’ war.
    An dem Tag, trotz erhöhtem Seegang, war das laufen auf hohen Schuhen deutlich einfacher. Wir sind schon erprobt jetzt darin^^
    Heute war auch ein ziemlich volles Abendprogramm und gestartet haben wir mit einer Zirkusshow, die mir wieder ziemlich gut gefallen hat.
    Dann war eine Musiksache von dem Kerl, der ganz am Anfang gesungen hat, den ich eigentlich nicht soo ultra besonders fand, aber die anderen wollte ihn sich angucken, also hab ich mich mit ihnen irgendwo auf Deck 5-7 verabredet (je nachdem von wo man die beste Sicht hatte).
    Ich bin also erstmal ewig lange durch die Stockwerke gelaufen, bis ich Sarah und Julia gefunden habe.
    Dann kam ein wenig später noch ein Champagnerbrunnen und dann noch eine Kommedieshow.
    Aber die hab ich weggelassen, weil ich mir gedacht hab, dass ich eine Commedy show bis ins letzte auch 100% verstehen will und nicht nur lache, weil die anderen lachen.
    Ich mein, mein Englisch ist wirklich nicht schlecht zur Zeit (wäre eigentlich auch traurig wenn doch), aber irgendwie hatte ich keine Lust darauf.
    Also bin ich einfach ein wenig für mich durch die Gegend gelaufen ohne Ziel und mal hier und da gelandet.
    Gegen kurz vor 12 bin ich dann im Dome gelandet, weil wir uns da verabredet hatten.
    Aber bevor die drei kommen konnten, hab ich schon andere Gesellschaft bekommen und mich ziemlich gut unterhalten. Dann war es auch ganz schnell 2 Uhr ohne das man die Zeit bemerkt hätte.
    Als dann die Lichter im Dome angegangen sind, sind wir noch ein wenig rumgelaufen und immer wieder den anderen über den Weg gelaufen.
    Was ziemlich lustig ist, wenn man auf einmal gegen 4, 5 Uhr morgens seine Freunde findet und man sich gegenseitig total überrascht fragt, was man denn noch um diese Uhrzeit macht.
    Wir hatten nämlich alle die selbe Idee: Den Sonnenaufgang sehen:)
    Nachdem wir uns dann zum 1000x getroffen haben, sind wir gleich zusammen geblieben und haben alle zusammen den Sonnenaufgang gesehen:) Der war schön

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  • 10Apr 2014

    99 Pacific Dream - Seaday 5 10.04.2014

     

    Beschreibung

    Unser letzter Tag an Bord:(
    Aber er hat ziemlich lustig begonnen, davon abgesehen, dass wir nicht geschlafen haben, hatten wir die Idee (eigentlich mehr Sarah und ich hatten die Idee) jetzt doch alle zusammen zum stretching zu gehen.
    Gabby war recht leicht zu überzeugen, bei den beiden Jungs hat es schon ein wenig gedauert, aber letztendlich hatten sie keine andere Chance als mit uns mit zu gehen:D
    Es sah auch schon ordentlich süß aus, wie die beiden Herren versucht haben sich richtig zu dehnen:D
    Darf man sich halt nicht mit Mädels einlassen, die nach einer durchgemachten Nacht, auf einmal ungeahnte Energiereserven finden^^
    Die Energie war aber auch recht bald aufgebraucht und wir haben uns alle ein nettes Plätzchen draußen gesucht, um Gemeinschafts-Nickerchen zu halten.
    Generell haben wir an dem Tag nicht mehr viel gemacht. Wir mussten nur packen und unsere Koffer bis 17 – 19 Uhr rausgestellt haben, damit die Stewarts die einsammeln konnten und man sie nur noch am nächsten Tag am Hafen einsammeln brauchte und gehen ‚konnte’ oder eher musste
    Wir haben nämlich absolut nicht das Bedürfnis verspührt, irgendwann in der nächsten Zeit das Schiff zu verlassen und wieder zu seinem Backpacker Alltag über zugehen.
    Alle haben nämlich sich auf ihr eigenes Bett gefreut und wir haben uns auf weitere Wochen in Hostels vorbereitet. Von allzu hoher Freude darüber kann jetzt nicht so die Rede sein.
    Ich mein es ist nicht schlimm oder dramatisch, aber diese 12 Tage waren einfach unglaublicher Luxus für uns und wie werden so viele Sachen vermissen!!

    Nach dem Packen haben wir uns zum Essen aufgemacht und dann wieder ein wenig alleine rumgewandert.
    Später haben wir uns noch die Popstarsversion des Schiffes angeschaut. Gewonnen hat der Freund von Blake (Blake ist der, den ich gestern kennengelernt habe).

    Gegen 10 sind wir alle eigentlich nur noch dahin vegetiert, aber wir haben uns das heldenhafte Ziel gesetzt, noch einmal bis zum Sonnenaufgang aufzubleiben und das Einlaufen in Sydney mitzubekommen.
    Ich hab ab 2 Uhr aufgegeben und bin für drei Stunden ins Bett; bis Christian angekommen ist und uns alle aufgeweckt hat.
    Somit haben wir das einlaufen auch nicht verpasst, aber immerhin ein wenig Schlaf bekommen. Mal abgesehen von Christian:D

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  • 11Apr 2014

    100 Pacific Dream - End:( 11.04.2014 Australien —

    Sydney, Australien

    Beschreibung

    Am Anlegeplatz angekommen, mussten wir nur noch unsere restlichen Sachen packen und uns zu unserer Zeit in Deck 7 einfinden, bis unsere Farbe aufgerufen wurde und wir dem Schiff das letzte Mal den Rücken zu gekehrt haben und es auf unbestimmte Zeit verlassen haben...
    Vorher bin ich aber noch rumgelaufen, um allen bekannten Gesichtern auf wiedersehen zu sagen, und Kontaktdaten auszutauschen.

    In Sydney angekommen, blieb nicht viel Zeit zum ausruhen oder trauern, weil uns Sarah auf die schnelle ein Austragejob organisiert hat, der und 7.5 Stunden auf Trab gehalten hat^^
    Danach waren wir aber vollends erledigt.

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  • 01May 2014

    101 Hier und fast wieder weg 01.05.2014 Neuseeland —

    Opua, Neuseeland

    Beschreibung

    Hohl ich mal auf, was so in der letzten Zeit passiert ist.
    Also ich war ja noch ein paar Tage in Sydney, in denen wir aber eigentlich nicht viel gemacht haben. Sind zwar ein wenig rumgelaufen, aber das Wetter war nicht allzu schön.
    Dann bin ich 14. wieder zurück nach Auckland geflogen und hab wieder eine wunderbar erholsame Nacht am Flughafen verbracht.
    Eigentlich ging sie noch, weil ich tatsächlich ein wenig schlaf abbekommen habe, aber trotzdem sah ich am anderen Morgen wie eine Leiche aus.
    Aber ich bin auch nicht von meiner Bank vertrieben worden, obwohl offensichtlich war, dass ich geschlafen habe.
    Morgens irgendwann bin ich dann zum Bus gegangen, der in die Stadt ging, um zu meinem Hostel zu kommen.
    Da ich ein Bett unten haben wollte, musste ich noch bis mittags warten, um ins Zimmer zu kommen.
    Also hab ich mein Gepäck zum Rest gestellt, den ich vor der Cruise dort deponiert hatte.
    Weil ich noch bin 1 also Zeit hatte, bin ich durch die Stadt und weil ich auch schon seit längeren den Gedanken habe, mir ein Tattoo machen zu lassen, bin ich zu dem vielversprechensten und am Besten bewertetsten Studio gegangen.
    Eigentlich wollte ich mich nur beraten lassen und ein paar Fragen erklärt bekommen, aber weil sie gerade Zeit hatten und ich auch, haben wir es gleich gemacht.
    Es hört sich jetzt vielleicht ein wenig überspontan und unüberlegt an, aber da ich ja wie gesagt und recht lange mit dem Gedanken spiele und es wirklich gerne haben wollte, war es mir nur Recht es gleich zu machen.
    Und ich bin ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis:)
    Ich hab mir auf den linken Fuß den Umriss von Neuseeland machen lassen und in dem Umriss ist der silver fern (ein Wahrzeichen Neuseelands).
    Aber ich muss sagen, es hat schon ordentlich weh getan teilweise.
    Der Fuß ist definitiv eine empfindliche Stelle, aber wie gesagt, dass Tattoo gefällt mir sehr an dieser Stelle:)
    Das war eigentlich auch schon das aufregendste in den paar Tagen Auckland.
    Ansonsten hab ich versucht einen Job zu finde, was sich als äußerst schwierig erwiesen hat, weil die Saison schon halb wieder rum ist für Früchte oder die einfach keine Leute mehr im Packhouse oder so gesucht haben. Also hab ich mir ganz schnell einen Plan B ausgedacht, der mir ehrlich gesagt auch ein wenig mehr zusagt:D
    Also ich hab ein wenig rum telefoniert und hab mir organisiert, dass ich für ein paar Tage nach Kerikeri gehe und dann noch mal ein wenig auf dem Boot von Antje arbeite.
    Und danach geht es für mich noch einmal nach Australien, aber diesmal an die Gold Coast:)
    Da geh ich dann Blake besuchen und bleibe dann vielleicht da bis kurz vor knapp.
    Also vielleicht so um einen Monat oder so, weil es ist bald ja schon Zeit für die Heimreise. Nur noch ein wenig mehr als einen Monat.

    Wie gesagt, ich bin dann übers Wochenenden nach Kerikeri gegangen und wurde am Dienstag von Antje abgeholt, damit ich dann am Mittwoch mit der Arbeit anfangen konnte.
    Ich bin jetzt wieder Master of sanding und seit heute auch mit der Stichsäge:D
    Es sind noch alle Finger dran und das Ergebnis ist echt gut geworden:)
    Ich hab sogar am Dienstag ein Farwell BBQ bekommen, weil mir noch ein paar Leute auf Wiedersehen sagen wollten und dann hat Antje gleich eine groß Veranstaltung gemacht. Total süß:)
    Diesmal war ich auch nicht allein bei der Arbeit, weil ein Kerl aus Tschechien auch bei ihr gearbeitet hat.
    Wir haben zwar nicht sooo viel geredet miteinander, aber tendenziell hätte die Möglichkeit zur Kommunikation bestanden..

    Jetzt sitze ich wieder am Flughafen, um dann morgen früh ins Flugzeug zu steigen. Hoffentlich bekommt Blake dann nicht erstmal nen Schreck, wenn er mich wiedersieht oder läuft einfach an mir vorbei.
    Ich weiß ja nicht wie ich aussehen werde nach dieser Nacht ohne gescheit Schlaf:D

    Aber egal:) Ich glaub die Zeit an der Gold Coast wird noch richtig gut:)

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  • 07May 2014

    102 Gold Coast 07.05.2014 Australien —

    Biggera Waters, Australien

    Beschreibung

    Sooo mal eine kleine Zusammenfassung von meiner Zeit hier an der Gold Coast:)
    Also ich bin gut angekommen und der Flug war auch ziemlich gut. Eigentlich genauso wie die anderen auch:D Wobei das Ende ein wenig ruppiger war, weil wir in eine Unwetterfront reingeflogen sind.
    Der Flughafen hier ist auch total putzig, gar nicht so wie der der in Sydney oder Auckland/Christchurch, sondern ganz klein.
    Am Flughafen bin ich dann auch von Blake abgeholt worden und zusammen sind wir erst einmal ein wenig durch die Stadt gefahren. Viele hohe Häuser, Strand, Palmen und Meer.
    Sarahs Vergleich mit Miami stimmt schon irgendwie, auch wenn es ein wenig kleiner ist.
    Ich finde das Bild von Hochhäusern direkt am Meer trotzdem eher unpassend und ungewohnt, als wirklich schön.
    Leider hat es bei meiner Ankunft geregnet, deswegen konnten wir nicht wirklich am Strand rumlaufen.
    Bei ihm daheim, bin ich glech von den Eltern begrüßt worden und es wurde vermutet dass ich einen Toten in meinem Backpack mitrumschleppe, weild der so schwer war:D
    Von Blakes Freund, der auch mit auf der Cruise war, hab ich dann auch gleich ein wunderbares Willkommensvideo bekommen:D
    Das erste von mittlerweile 4. Der Typ hat echt zu viel Freizeit. Die Videos sind echt ein wenig weird!
    Im laufe des Tages ist dann auch noch seine Schwester vorbeigekommen und sie ist auch ziemlich nett. Und sie bringt genauso teilweise Bemerkungen, bei denen sich die anderen nur die Haare raufen: Sie hat mich letztends gefragt, als wir einen Film zusamme ngeschaut haben, ob es lange dauert von Deutschland nach Europa zu kommen?! Oder sie hat ihre Mama am ersten Abend gefragt, ob ich einen Akzent habe, worauf die Mama dann nur meinte: Natürlich hat sie einen Akzent, sie kommt doch aus Deutschland^^
    Obwohl Blake ein paar Tage die Woche arbeiten muss, hab ich schon recht viel gesehen, weil wir meistens nach seiner Arbeit oder an seinen day offs unterwegs sind. Einmal hat mich auch die Mutter zu einem kleinen Trip mitgenommen. Dabei sind wir durch so ein ultra reiches Gebiet gefahren, wo die Häuser einfach unnormal groß waren. Also nicht nur groß, sondern gigantisch!!
    Und überall ist Wasser hier und es sieht ein wenig wie Venedig hier aus.
    Ich finde es hier schön:)
    Demnächst wollen wir auch mal in die nahegelegenen Berge fahren oder nach Brisbane, Byron Bay und verschiedene Themeparks.
    Also noch was zu tun:)

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  • 12May 2014

    103 Bumm! 12.05.2014 Australien —

    Surfers Paradise, Surfers Paradise, Australien

    Beschreibung

    Es ist recht viel seit dem letzten Mal passiert.
    Wir sind in drei Freizeitparks gegangen. Movie World, Wet 'n Wild und Seaworld.
    Der erste war eigentlich ganz okay, aber es gab nicht allzu viele gute rides und war im ganzen her auf jüngere Menschen ausgelegt.
    Der Zweite Park war ein Wasserpark mit Wasserrutschen und allem, aber als wir da waren, waren irgendwie ganz viele Sachen geschlaossen, also war der Park auch nur so mehr oder weniger.
    Der letzte war unter den dreien am Besten, weil er eine Mischug aus Zoo und Fahrgeschäften war.
    Wir haben uns eine Delphine- und eine Sealshow angeschaut und die Fütterung von heißhungrigen, kleinen Pinguinen.
    Zwischendurch waren wir dann noch auf den verschiedenen Achterbahnen.
    Und wir haben Rochen gestreichelt:)
    An den Tagen, an denen Blake arbeiten war, bin ich mal mit MIa irgendwo hingegangen oder einfach ein wenig in der Sonne gesessen.
    Die sind wirklich alle ziemlich nett:)
    Und der Papa guckt mich auch nicht mehr so böse an. Am Anfang hatte er immer so einen genervten Gescihtsausdruck, aber jetzt lächelt er auch mal zwischendrinnen wenn er mit mir redet.
    Über den Gescihtsausdruck sollte man sich aber auch nicht allzu viele Gedanken machen, weil er ihn immer und überall zur Show trägt. Ganz Personenunbezogen.
    Blake hat auch so ein paar interessante Angewohnheiten. In manchen Situationen hat er einen ultra Hygienetick und essen tut er auch nicht alles und zu ganz bestimmten Zeiten.
    Er hat Frühstück oder manchmal auch zwei, dann zweimal Lunch und Abendessen und dann nochmal einen Snack nachts. Ich bringe seinen Rhythmus ein wenig durcheinander:D
    Am Donnerstag dann hab ich Erfahrungen darin gemacht, wie es ist einen Autounfall zu haben...
    Wir waren den Tag in Seaworld und weil Blakes Freund frei hatte und nichts mit sich anzufangen wusste (oder wie ich jetzt glaube einfach nach Ablenkung gesucht hat) hat er auf uns auf dem Parkplatz gewartet.
    Schon komisch, aber okay. Dann ist er mit zu Blake Heim gekommen und wir haben dann überlegt einen Film zu schauen. Eigentlich wollte Brock noch mit einem anderen Mädel dahin gehen, aber sie hat sich nicht wirklich gemeldet, also sind wir dann zu dritt los.
    Weit sind wir nicht gekommen und ich hab auch absolut keine Ahnung was eigentlich genau passiert ist. Das einzige was ich weiß ist, dass auf einmal ein lauter Knall war und ganz viel Rauch im Innenraum war. Zuerst hab ich gedacht, dass irgendwas auf uns drauf gefallen ist oder so, aber dann als wir ausgestiegen sind, haben wir gesehen, dass wir in ein Auto reingefahren sind.
    Also Brock ist reingefahren.
    Vielleicht hat er sich von dem Polizeiauto plus Typen auf der Nachbarspur ablenken lassen oder was auch immer. Jedenfalls sind wir mit 40 oder mehr ungebremst in das Auto vor uns und das dann in das Auto davor und das auch wieder in eins.
    Mir ist eigentlich nichts passiert, außer das mir die Stelle weh getan hat, in die der Gurt geschnitten hat und ein wenig die Rippen auf der Seite und mir war schlecht, aber das kam mehr von der Aufregung und allem.
    Ich glaub es kam daher, dass eigentlich mir nicht so viel passiert war, weil 1. kein Platz dafür war, weil der Vordersitz ziemlich weit hinten war und weil ich 2. sowieso nach vorne gebeugt war.
    Blakes Rippen haben da schon mehr weh getan und er ist auch am nächsten Tag zum Arzt, aber ist nichts kaputt.
    Brock war nach dem Unfall nur ein Haufen Elend und hat sich andauernd bei uns entschuldigt und geweint und er tat mir unheimlich Leid. Er hat es ja nicht mit Absicht gemacht, aber er sah so Elend aus.
    Da mir oder uns auch nicht dramatisches passiert ist, konnte man oder besonders ich nicht sauer auf ihn sein.
    Blake ist es trotzdem gewesen oder immer noch.
    Wegen mir sind wir auch bis zum Ende dageblieben, bis alles geklärt war mit der Polizei und den ganzen anderen Leuten.
    Ich hab mir gedacht, dass es jeder gerne Leute als Unterstützung um sich herum hätte, wenn man einen Unfall verursacht hat.
    Ich fands auch gut, dass wir ihn heim gebracht haben, weil er auf dem Heimweg auch meinte, dass an dem Tag der Todes oder Geburtstag seines Papas war.
    Wenn wir ihn alleine da zurück gelassen hätten, hätte der sonst was noch gemacht.
    Und Blake war alles andere als unterstützend, er hat nämlich schon im Auto angefangen ihn zu ignorieren und immer wenn Brock versucht hat anzurufen, ist er nie dran gegangen.
    Ich kann seinen Ärger nicht ganz nachvollziehen, aber er ist da.
    Weil er sich auch nicht mal nach seinem Befinden erkundigt hat, hab ich das gemacht, nur um auch nochmal festzustellen, dass es ihn noch gibt.

    Naja also das war das aufregende der letzten Woche.

    Am Sonntag war ja Muttertag und ich bin mit zum Frühstück eingeladen worden, bei dem auch die Eltern vom Vater dabei waren.
    Nach dem Frühstück sind Blake und ich zum Strand und dann wollten wir eigentlich in einen Nationalpark gehen, um da ein wenig zu laufen, aber der Park hat nicht den richtigen eindruck auf ihn gemacht, also sind wir wieder gefahren.
    Aber das schwimmen im Meer war schön:)
    Ein wenig wie Atlantik aber wärmer.
    Aber ganz unvorbehaltlos bin ich da auch nicht reingegangen, auch wenn ich weiß dass da eigentlich nichts böses rumläuft im Wasser, aber man hat ja immer die Australien Geschichten im Kopf.

    Mal sehen, was wir jetzt dem nächst noch so machen.
    Jetzt hab ich ein wenig mehr Geld wieder, weil ich über 600$ an Steuern zurück bekommen habe!:)

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  • 28May 2014

    104 Prof. Moody and Serious Blake:D 28.05.2014 Australien —

    South Brisbane, Australien

    Beschreibung

    Ich hab mich jetzt schon ein wenig länger nicht mehr gemeldet, aber jetzt hol ich mal ein wenig nach mit Bidern und allem:)
    Da Blake wie gesgat, des öfteren Arbeiten ist und er immernoch kaputte Rippen hat, ist das Feld der Möglichkeiten ein wenig eingeschränkter.
    Aber hier und da sind wir schon noch ein wenig rum gekommen:)
    An einem Tag sind wir in die Berge nach O'Reiley gefahren, um da einen Tree-Top-Walk zu machen.
    Nachdem wir gefühlte 10x umdrehen wollten, weil die Beschilderung doch ein wenig mager war, haben wir es doch noch geschafft.
    Vor Ort haben wir uns auch noch ein wenig Vogelfutter gekauft, um es Papageien zu geben.
    Blake hat dann auch gleich prompt den ersten tray fallen gelassen, weil ein unerwarteter Gast ihn 'angegriffen' hat.
    Papageien sind schon ganz heimtükische Wesen:D
    Er konnte die Frau vom Stand, dann aber doch so weit überzeugen, dass wir eine neue Ladung umsonst bekommen haben.
    Die Vögelchen waren schon ultra putzig:) und die sind einem dann auch auf die Hand geflogen oder auf die Schulter. Eigentlich war es nicht erlaubt, die Vögel mit der Hand zu füttern, aber wir konnten dann doch nicht wiederstehen.
    Einer hat sich auch auf Blakes Kopf niedergelassen (nachdem wir ein paar Körner zur Bestechung dahingetan hatten:D)
    Der Walk war jetzt nicht ganz so beeindruckend, weil er 1. kurz war, 2. nicht wirklich im Tree Top war und man im Grunde nur Bäume und keine Aussicht sehen konnte.
    Selbst als ich zwei 'Stockwerke' einer Leiter hochgeklettert bin, konnte man nicht viel mehr sehen.
    Aber die Vögelchen waren es schon wert:)

    An einem anderen Tag sind wir noch mal nach Wet 'n Wild gegangen. Dann ab und zu mal am Strand gewesen oder in irgendwelchen Shopping Centern.

    Am Wochenende waren wir dann in Southbanks, einem Stadtteil von Brisbane mit dem Zug gefahren:)
    Es war ein wirklich schöner Tag da:) Sonne und noch mehr Sonne.
    Hier ist es zur Zeit ungewöhnlich warm für die Jahreszeit (Herbst), aber ich will mich nicht beklagen. Ich mein wer hat schon was gegen über 20°C?!:D
    In Southbanks sind wir mit einem Riesenrad gefahren und haben uns die Umgebung angeschaut von oben angeschaut.
    Dafür dass Blake eigentlich gar nicht nach Soutbanks fahren wollte, hat es ihm aber erstaunlich gut gefallen^^

    Ich bekomm ihn auch noch dazu überzeugt, sich andere Dinge mit mir anzusehen. Ich mein in weniger als 2 Wochen flieg ich ja schon wieder nach Christchurch und dann am nächsten Tag weiter heim, da will ich ja noch was sehen.

    Blake redet auch wieder mit Brock:) Dafür das er die ersten Tage nach dem Unfall so getan hat, als ob er nieeee wieder auch nur ein Wort mit ihm reden oder ihn als Freund bezeichen will, telefonieren die beiden schon wieder recht viel miteinander oder schreiben sich:)
    Letztens haben wir uns spontan zum Lunch bei einem Sushi Laden getroffen und zusammen gegessen. Und Sushi ist echt soooo lecker:)
    Ich dachte immer, dass es ecklig und nicht gut ist, aber im Gegenteil ich bi ein absoluter Fan davon geworden in meiner Zeit hier!

    Blake und ich haben uns jetzt zusammen die ganzen Harry Potter Filme durchgeschaut und nachdem ich die ersten drei Abende/Filme verschlafen habe, bin ich doch stolz, dass ich die anderen alle mitbekommen habe.
    Wobei er sich glaub ich manchmal mehr gewünscht hat, dass ich schlafe, weil ich andauernd ihm erzählt habe, was in der nächsten Scene passieren oder was die und die Person im nächsten Moment sagen wird.
    Und mir ist aufgefallen wenn man nur die Filme gesehen hat ohne die Bücher zu kennen, bleiben ziemlich viele Fragen offen, warum jetzt so gehandelt wurde oder warum jenes klar ist ohne genauer erklärt zu werden.
    Und mir ist nie vorher aufgefallen, dass im ganz letzten Harry Potter Teil sich Crabbe ganz arg verändert hat - er hat ein wenig Farbe bekommen.
    Durch die Filme hab ich jetzt auch einen neuen Spitznamen: Professor Moody. Obwohl, um das klarzustellen, ich gar nicht moody bin!
    Aber ich hab auch was tolles für Blake gefunden, zumindest fand ich das im ersten Moment ziemlich lustig: You're not Serious Blake...
    Oder: Are you Serious, Blake?
    Wie gesagt, ich fands und finds recht lustig^^

    Uuund ich hab mich jetzt auch endlich für einen Studienplatz beworben!!
    Also ganz doll Daumen drücken, dass es auch was wird!

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