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Trip Weltenbummler - Der Weg ist das Ziel! Weltenbummler - Der Weg ist das Ziel! 15.10.2013 - 16.05.2014   Endlich - Schule vorbei!!! Endlich - Das ABI in der Tasche!!! Endlich ... Kim Kießling (DE) Tamara Sc (DE)
Australien Deutschland Neuseeland Vereinigte Arabische Emirate

Weltenbummler - Der Weg ist das Ziel!

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Endlich - Schule vorbei!!! Endlich - Das ABI in der Tasche!!! Endlich - volljährig!!! Endlich - Frei!!!
Die weite Welt steht uns offen, das Studium und Arbeitsleben ruft....
Aber...
wollen wir uns schon wieder für die nächsten Jahre binden?!
Hmmm, dass kann doch noch nicht alles im Leben sein...
Studieren und die Karriereleiter empor klettern, kann man auch noch nächstes Jahr.
Schließlich haben wir uns doch durch das 'tolle' G8 ein Jahr Vorsprung rausgeholt.
Nun gut, also wollen wir uns noch ein Jahr von dem ganzen Stress erholen. Aber wo könnten wir denn hin? ... Und was tun??

Am besten in ein Land wie im Märchenbuch - mit Elben, Trollen, Orks und Hobbits - oder in ein Land wie in einem Abenteuerfilm - mit giftigen und gefährlichen Tieren, unendlicher Größe und unglaublichen Sonnenaufgängen.

Oder aber warum nicht beides!?
Zum Glück gibt es zwei Länder die genau das bieten, AUSTRALIEN & NEUSEELAND !

So kommt es nun, dass unsere Reise am 15. Oktober 2013 beginnt.
Mit diesem Blog möchten wir euch die Gelegenheit geben, uns dabei zu begleiten.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.
~ Kim und Tamara

Means of Transport
Bus / Truck Auto Zu Fuss Flugzeug Zug
  • 19Jul 2013

    1 Flüge gebucht ! 19.07.2013 Deutschland —

    Korb, Deutschland

    Beschreibung

    Soooooo nach vielen besuchen im Reisebüro sind die Flüge endlich gebucht !!!

    Start ist der 15. Oktober von Frankfurt nach Abu Dhabi, dort bleiben wir dann 3 Tage und schauen uns Dubai noch genauer an. Am 18. Oktober gehts dann weiter nach Sydney, von wo aus wir dan die Ostküste Australiens erobern werden ;) Anfang des neuen Jahres, um genau zu sein am 9. Januar gehts dann weiter nach Auckland (NZ) wo wir bis zum 15. Mai bleiben werden. Auf dem Rückweg wird noch kurz in Brisbane und Singapour und nochmals Abu Dhabi gestoppt, bevor wir schließlich am 16. wieder in Frankfurt landen werden.

    ~KK

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  • 16Sep 2013

    2 Der Aufbruch kommt! 16.09.2013 Deutschland —

    Waiblingen, Deutschland

    Beschreibung

    So langsam nähern wir uns dem 15. Oktober. In 29 Tagen heißt es 'Tschüss Deutschland- Hallo neue Welt'. Unsere letzten Vorbereitungen sind am Laufen...

    ~TS

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  • 05Oct 2013

    3 Abschiedsparty 05.10.2013

     

    Beschreibung

    Der Countdown beginnt !!!
    10 Tage vor unserem Start haben wir bereits unsere Abschiedsparty gefeiert & noch einmal alle Freunde getroffen.
    Dabei gabs nicht nur leckere Pizza für unsere Gäste, sondern auch einige Geschenke für uns !
    Diese werden wir sicherlich gut gebrauchen können, vllt werdet ihr sie ja mal auf Bildern wieder erkennen ;)

    vielen Dank dass ihr alle da gewesen seit !


    ~KK

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  • 15Oct 2013

    4 Es geht los !!!! 15.10.2013 Deutschland —

    Flughafen, Frankfurt, Deutschland

    Beschreibung

    Endlich ist es so weit, es geht los.
    Danke für alle die uns mit zum Bahnhof begleitet haben, wir haben uns sehr gefreut :)
    Nach dem Verabschieden gings dann auch schon mit dem ICE Richtung Frankfurt los.
    Schon hier haben wir uns dem einfachen Leben eines Backpackers angepasst und saßen während der Zugfahrt auf dem Boden mitten im weg.
    Nach einigen Stunden warten konnten wir endlich einchecken und zum Gate irren :D
    Bei der Sicherheitskontrolle war sehr wenig los, jedoch hat es unerwartet doch länger gedauert. Tamaras rosa "Kuschelkissen" sah nämlich mega gefährlich aus und musste zur Nachkontrolle ins Nebenzimmer. Dort wurde das Kissen auf Sprengstoffspuren getestet :D wer hätte es gedacht, sie konnten nichts finden...
    Nun heisst es erneut warten bis das boarding beginnt und wir Deutschland verlassen :)

    bis bald !

    ~TK

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  • 17Oct 2013

    5 Erste Etappe --Dubai 17.10.2013 Vereinigte Arabische Emirate —

    Deira, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

    Beschreibung

    Hallo ihr da im kalten und verregneten Deutschland !
    Wir befinden uns nun (noch) in Dubai, morgen geht's ja schon weiter.

    Nun aber erst einmal zu gestern:
    Der Flug über Nacht war sehr anstrengend, da wir irgendwie kein Auge zu bekommen haben, da kleine Kinder geweint haben oder uns die Stewardessen zum Essen geweckt haben. Aufgrund des Schlafmangels und dem damit verbundenen Unwohlsein haben wir uns doch gegen den zuvor geplanten Absolut Vodka Shot entschieden (welcher inklusive gewesen wäre).
    Gleich nach Ankunft in Abu Dhabi ging es mit unserer Lieblingsbeschäftigung weiter, dem Anstehen ! .... nach Ewigkeiten konnten wir dann doch das Flughafengelände verlassen und uns auf den Weg nach Dubai machen. Tamara hat auf der fahrt noch ein wenig Schlaf nachgeholt.
    Das Hotel ist soweit ok, was soll man zu Dubai sagen..... WOW ! Die Stadt und ihre Bevölkerung ist unglaublich interessant und vielseitig. Bei der Erkundung der Stadt mit der Metro welche sehr billig und zuverlässig (gell DB :D) ist, konnten wir die vielen Kontraste kennenlernen. Zum einen die Bevölkerung, welche unserer Meinung nach nur aus Indern und ein paar Asiaten besteht :D die ausnahmslos in jedem Geschäft arbeiten und überall rumlungern und ein paar wenigen die in den teuersten Läden einkaufen und so gekleidet sind wie man sich Araber vorstellt.Die Gebäude sind ziemlich cool, sowohl traditionelle als auch neumodische Bauten stehen direkt neben einander. Besonders beeindruckt hat uns aber natürlich der Burj Khalifa, von dem man eine geile Aussicht hat.
    Besonders bei Nacht sollte man in der leuchtend und glänzenden Downtown sein !
    Nach dem wir uns am ersten Tag Pizza und Nudeln im Restaurant gegönnt haben, kam heute der Schwabe in uns hoch. Wir wollten so billig wie möglich essen und sind deshalb in den Supermarkt. Da wir nix in unserer Preisvorstellung und unserem Geschmack finden konnten, blieb es bei Brot (wenn man das so nennen kann...) und Wasser. Zum Abendessen brauchten wir dann aber uuunbedingt etwas MIT Geschmack. Deshalb haben wir uns instant Nudeln gekauft, welche wir mit dem Wasserkocher im Hotelzimmer zubereiten konnten.
    Nun heisst es schon wieder zusammen packen , morgen startet die zweite Etappe !

    (Bilder folgen bei Gelegenheit ;)

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  • 19Oct 2013

    6 Zweite Etappe - Sydney 19.10.2013 Australien —

    NSW, Sydney, Australien

    Beschreibung

    Morgens:
    Was für ein Start....... -.-
    ein Rucksack ist nach dem Flug nicht mehr aufgetaucht... haben den Rucksack nun als verloren gemeldet, die Airline versucht herraus zu finden wo sie ihn verschlampt haben..

    mal schauen wie das weiter geht.


    Abends:
    Trotz der Probleme vom Vormittag und dem damit verbundenen Stress und der Frage was sollen wir überhaupt machen, haben wir uns dazu entschieden irgendetwas zu machen um die Laune zu steigern. Wir sind dann einfach mal zu Fuß und mit der Bahn losgezogen und sind letztendlich bei dem Opera house gelandet, auch der Botanische Garten durfte nicht fehlen, indem wir unseren schlaf nachgeholt haben. Als wir dann zum Hostel zurück kamen haben wir voller freude unseren verlorenen Rucksack wieder gehabt. Spät Abends sind wir dann noch einmal los gezogen und sind erneut bei Dunkelheit mit der Fähre gefahren.

    Hier im Hostel ist noch gut was los, mal schauen wann wir unseren Schlaf bekommen ;)

    ~TK

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  • 21Oct 2013

    7 Sydney 21.10.2013 Australien —

    NSW, Sydney, Australien

    Beschreibung

    hey, da sind wir mal wieder !

    Mittlerweile ist schon der dritte Tag in Sydney zu Ende und so langsam aber sicher fühlen wir uns immer wohler :)
    Der erste Tag lief ja wie bereits erwähnt nicht so ab wie wir uns alles vorgestellt haben. Schuld dafür war der verlorene Rucksack, der Jetlag, die Unkenntnis von der Stadt und die "Überraschung" wie so ein Hostel wirklich von inne aussieht.
    In den drei Tagen konnten wir uns nun aber schon gut anpassen und alles so akzeptieren wies eben ist.
    Am ersten Tag noch haben wir deutlich unnötig Geld ausgegeben und das in den falschen Läden zu übertriebenen preisen. Bestes beispiel unser einkauf von einer Zahnbürste +ein Wasser für ingesamt 12 $.... gestern haben wir für unser Abendessen und Getränke für den ganze Tag lediglich 10 $ ausgegeben :)
    Ja man könnte schon fast sagen wir werden zu wahren Insidern, da wir mittlerweile wissen wie man dumm schauen kann und dan angesprochen wird ob man hilfe braucht (wie in unserem fall als wir das Hostel nicbt finden konnten), oder aber auch wie man ohne einen cent an einer Telefonzelle, die unsere Karten nicht akzeptiert doch noch anrufen kann. Dafür stellt man sich einfach wie so ein hilfloses Wesen mitten in den Weg und quatscht die richtigen Leute an. Nachdem man ihr Handy bekommen hat ( unser Kontakt aber nicht erreichbar war) wurden wir noch mit Münzgeld überschüttet :)

    Eigentlich wollten wir so schnell wie möglich aus Sydney raus (da wir an Silvester eh wieder hier sind )und ein Auto kaufen. Leider hat der Verkäufer vor Morgen keine Zeit gehabt. So bleibt ab zu warten was sich morgen ergib.
    Ausserdem bleibt ab zu warten wo wir überhaupt hin können. Die Waldbrände machen sich langsam bemerkbar, heute Morgen war die ganze Stadt eingeräuchert...

    So lange treiben wir uns also in der Stadt rum, fahren mit der Fähre ( Insider: hier gibts kostenloses internet! :D) besichtigen Chinatown oder Parks oder entdecken kuriose Geschenkartikel wie z.B. ein Flaschenöffner wies ihn bei uns nicht gibt. .... hier hängen nämlich Känguruhoden dran :D

    ( Übrigens solls bei uns die nächsten Tage über 30º geben :D)

    ~TK

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  • 23Oct 2013

    8 Es geht bergauf :) 23.10.2013 Australien —

    Lindfield, Australien

    Beschreibung

    So langsam geht es wieder bergauf. Gestern haben wir uns ein paar Autos auf einem Hinterhof in Sydney angeschaut. Wir haben uns für einen weißen Toyota Camry entschieden und bereits gestern eine Anzahlung gemacht. Am Montag können wir ihn abholen und dann heißt es raus aus Sydney, ab ins Outback!
    Bekannte von Freunden aus Deutschland waren beim Kauf dabei und haben uns beim Verständnis der Verträge geholfen.
    Außerdem waren sie so nett und haben uns für diese Woche bei sich aufgenommen. Das Haus befindet sich etwas außerhalb von Sydney, in Lindfield. Es ist eine etwas ländlichere Gegend, wo einem auch Vögel begegnen die man sonst nur im Zoo zu sehen bekommt. Hier ist es wunderschön und die Umgebung erinnert etwas an einen Jungle.

    Ein Bild vom Auto seht ihr unten, hier schonmal ein Vorgeschmack, den Rest bekommt ihr nächste Woche zu sehen ;)

    ~TK

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  • 24Oct 2013

    9 Sommer, Sonne, Strand & Meer 24.10.2013 Australien —

    Bondi Beach, Australien

    Beschreibung

    Die letzten Tage haben wir das sonnige Wetter genossen und waren an verschiedenen Stränden rund um Sydney. Zum einen am Strand in Manley und zum anderen am Bondi Beach. Zwei wunderschöne Strände aber auch mit blöden Nachteilen. Der Wind vom offenen Meer erzeugt nicht nur gefährliche Wellen und Strömungen, welche das Baden einschränken, sondern bläst auch ohne ende Sand auf den in Sonnencreme getränken Touristen, nach ca. 10 min hat man also eine dicke Sandschicht auf dem Körper, in den Augen, in der Hose einfach überall. Ausserdem fliegt alles was man davor nicht beschwert hat davon, man lag also ziemlich unentspannt da, hat versucht dass das Handtuch nicht davon fliegt und kein Sand in Augen oder Mund landet... nach 10 min hatten wir dan genug und wir haben uns auf die Wiese hinter dem Strand gelegt. Hier war es deutlich entspannter :)
    Nach dem Sonnenbaden am Donnerstag sind wir die Küste von Bondi entlang gelaufen. Hier wurde gerade an den Klippen eine Kunstaustellung vorbereitet welche interessante Werke zeigte. (Bilder seht ihr ja wie immer unten ;)

    Am Freitag sind wir mit der Fähre nach Watsons Bay gefahren. Dort schlenderten wir durch den Nationalpark und trafen auf so einige kuriose Dinge :D
    Am Ladies Bay wurden wir mit nackten Tatsachen konfrontiert, da dies ein FKK Strand ist...
    Ausserdem befindet sich mitten im Naturschutzgebiet ein Militär Gelände, das interessante hierbei ist, das wenn man den Wanderweg verlässt muss man 3000 $ Strafe zahlen....und die jedoch auf dem Gelände mit Baggern jeden Baum umfahren.. eine Logik ist das :D
    Zum Mittagessen gab es (wie die letzten 5 Tage) 'Cheese and Bacon Bread' welches billig und gut ist :D
    Hierbei ist zu beachten das man keine Fliegen mit isst (welche hier überall rumfliegen und richtig aufn Sack gehen !). Besonders gerne sitzen einem diese ins Gesicht. So haben wir auch den 'Australian Salute' kennengelernt. (eine Handbewegug vor dem Kopf, statt zu salutieren sieht das eher wie eine Wischbewegung aus und vertreibt die Fliegen (für ca. 1 Sekunde.....). Einen leichten Sonnenbrand gibts auch alle paar Tage mal... das könnt ihr die nächste Zeit in Deutschland wohl nicht erwarten :P
    Nach dem Nationalpark stand noch 'The Gap' auf unserem Programm, der lieblings Selbstmordplatz hier in der Region. Hierbei handelt es sich um eine ziemlich hohe Klippe, mit schöner Aussicht auf den Pazifik (solange niemand springt).

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  • 26Oct 2013

    10 Die (vorraussichtlich) letzten Tage in Sydney 26.10.2013 Australien —

    Manly, Australien

    Beschreibung

    Da wir, sobald wir unser Auto haben, Sydney in Richtung Norden verlassen wollen, haben wir unser Wochenticket nochmal ausgiebig genutzt. Wir sind heute nochmal nach Manly gefahren und haben hier die Wandertour 'Manly to Spit Bridge' gemacht, welche durch den 'Sydney Harbour National Park' ging. Die Wanderung ging ca. 10km und hat uns eine tolle Aussicht auf die Bucht gegeben, gleichzeitig gingen manche Wege durch Busch und Waldlandschaften, wodurch wir uns schon etwas auf Orte ausserhalb von Großstädten einstellen konnten. Die Atmosphäre war bisschen wie im Tropenhaus in der Wilhelma mit Echsen, Palmen, Farn etc. (seht selbst in den Bildern !). Da wir irgendwie zu blöd waren den Bus anzuhalten und er ständig an uns vorbei fuhr, mussten wir einen Umweg machen und erneut mit der Fähre von Manly nach Circular Quey fahren. Immerhin konnten wir das Opern Haus und die Skyline so noch einmal bei Dunkelheit sehen.
    So ging also ein weiterer schöner Tag zu ende und wir sind gespannt was noch auf uns zu kommt.

    ~TK

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  • 29Oct 2013

    11 Unser mobiles Haus ;) 29.10.2013 Australien —

    Chatswood, Australien

    Beschreibung

    Nun ist es soweit unser Abenteuer kann beginnen!!
    Nach dem ganzen Stress der letzten Tage kann es nun morgen endlich losgehen. Am Montag hatten wir einen Termin um unser Auto abzuholen. Nach zwei Stunden Papierkram ausfüllen, war es dann endlich unseres (bzw Tamaras, da die Verträge auf ihren Namen laufen).
    Nun ging es, zum auf unseren Namen ummelden bei den Behörden. Wir hätten die Ummeldestelle in 1000 Jahren nicht gefunden, da die eigentliche Filiale wegen Renovierung geschlossen war. Jedoch wurde uns dabei zum Glück von unseren Bekannten geholfen. -Vielen Dank dafür ;)

    ~TK

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  • 30Oct 2013

    12 Auf gehts ab in Norden!! (Der Sonne hinterher) 30.10.2013 Australien —

    Lindfield, Australien

    Beschreibung

    Heute werden wir mit unserem Toyota Camry die Ostküste erobern. Unser erster halt wird 'The Entrance' sein gegen Nachmittag wollen wir dann, auf einem Campingplatz in der Nähe von Newcastle, unser Nachtlager aufschlagen.
    Es heißt also Sydney den Rücken kehren, wir hatten eine super Woche bei unseren Bekannten- Renate und Richard.
    Vielen Dank nochmals für eure Hilfe und Beherbergung. Ohne euch wäre vieles so nicht möglich gewesen.
    ~TK

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  • 30Oct 2013

    13 Our first stop- The Entrance 30.10.2013 Australien —

    Newcastle, Australien

    Beschreibung

    Heute hat unser wahres Abenteuer begonnen. Nur noch wir, unser Auto und unendliche Kilometer an Straße. Da im Westen alles brennt, machen wir uns auf in den Norden. Our first stop- The Entrance. Nach der ersten Fahrt auf der falschen Seite (für die, die es immer noch nicht wissen in Australien Fährt man links... Verkehrte Welt da unten...) haben wir erstmal einen Mittagssnack gebraucht, unserem Motto treu, so einfach und billig wie möglich :)
    Danach ging es weiter zu unserem Nachtlager in Newcastle (welches erstmal noch gesucht werden musste)

    ~TK

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  • 31Oct 2013

    14 Luxus ade ;) 31.10.2013 Australien —

    Port Macquarie, Australien

    Beschreibung

    Nach unserer ersten unerholsamen Nacht im Auto, zwar bei traumhafter Lage direkt am Strand auf einem öffentlichen Parkplatz, war uns klar, dass wir keine weitere Nacht auf Yogamatten verbringen wollen. Mit der Ausschau auf einen geeigneten Laden ging es weiter nach Port Macquarie. Wie bei fast jedem Ort empfiehlt auch hier der Lonely Planet (Reiseführer) den Strand. nach einiger Zeit konnten wir auch hier einen Parkplatz finden, an dem nicht wortwörtlich stand, dass das Übernachten und Campen verboten ist.
    Am Abend haben wir noch eine Nachtwanderung am Strand gemacht und uns danach auf unserer neu gekauften Luftmatratze zu Bett gelegt. Nicht nur landschaftlich sind uns einige Unterschiede zu Deutschland aufgefallen, sondern auch kulturell und in allen möglichen Bereichen des Lebens. So lange uns welche auffallen, werden wir nun diese in unseren zukünftigen Blogeinträgen erwähnen...
    Zu allererst natürlich das Autofahren auf der für uns falschen Straßenseite- nämlich links!!
    Was uns heute außerdem noch geschockt hat, waren die Fahrradfahrer auf der Autobahn. Schilder weisen auf gemeinsame Fahrbahnen hin. Bei Tempo 110 wollen wir nicht die Fahrradfahrer am Straßenrand sein :P

    ~TK

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  • 01Nov 2013

    15 Im Abenteuer angekommen!! 01.11.2013 Australien —

    Woolgoolga, Australien

    Beschreibung

    Nach einer entspannteren Nacht als davor, haben wir nach dem Aufstehen beschlossen im Meer baden zu gehen. Die 20'C Wassertemperatur waren sehr erfrischend und haben uns voll aufgeweckt.
    Danach haben wir an der Dusche direkt am Strand geduscht (mit Shampoo und wie man's halt von zu Hause kennt).
    Die Einheimischen haben und dabei unglaeubig angeschaut.
    So langsam werden wir zu wahren Experten im Ueberleben auf der 'Strasse'.
    Unsere Ueberlebenskenntnisse als Backpacker erweitern sich immer mehr. Angefangen hat alles beim Gelderbetteln fuers Telefonieren in Sydney, weiter geht's beim Salz und Pfeffer schnorren beim Maegges (Mc Donald's) ueber freies Internet nutzen auf Faehren, Restaurants ect.
    Unser Auto laeuft wie geschmiert, die erfahrenen Kilometer erreichen schon bald die 1000er Marke. Deshalb dachten wir uns, bekommt unser Auto und unser Hintern mal eine Pause. Wir wollten nun also den 'weiten' Weg vom Parkplatz zum Strand laufen, dies stellte sich jedoch als keine so gute Idee heraus.
    Auf dem Weg trafen wir auf eine Aussie die wie immer freundlich ihr G'day uns zuwarf. Mit dem Blick auf sie gerichtet haben wir den Gruss erwidert. Dabei zuckte Kim auf einmal zusammen und schaute erschrocken unter seinen Flip Flop auf den Boden. Er war auf eine Schlange getreten. Auch die Frau machte einen Sprung zur Seite und erzaehlte uns, dass wir uns nicht mit der Schlange anlegen sollen, da ihr Gift uns in 20min toeten wuerde. Ein guter Backpacker schaut also besser vor seine Fuesse. Wir kamen mit dem Schrecken davon, ein Biss hat uns zum Glueck nicht erwischt.

    ~TK

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  • 02Nov 2013

    16 Puuh- schon wieder Glueck gehabt :D 02.11.2013 Australien —

    Iluka, Australien

    Beschreibung

    Was fuer ein Tag!!! Heute waren wir sehr viel unterwegs. Von Woolgoolga ging es heute ueber Safety Beach, nach Red Rock, Yamba, Angourie (Geburtsort des Gruenders der Surfmarke Billabong) und bis nach Iluka.
    Es war eigentlich geplant in Iluka oder Yamba zu uebernachten aber leider waren dort ueberall Verbotsschilder die dies untersagten. Deshalb ging es zurueck auf den Highway Richtung Brisbane. Hier sind wir auf einen super tollen Rastplatz gestossen, namens 'little Italy'.
    Waehrend des Abendessens blickte Kim auf Tamaras offene Hosentasche und fragte, wo denn der Autoschluessel sei,der eigentlich dort drin sein sollte.
    Erschrocken haben wir den kompletten Tisch abgesucht, doch er war nicht zu finden. Halb so wild, dann wird er wohl im Auto liegen. Und da war er auch. Hinter der Windschutzscheibe, hinter verschlossenen Tueren.
    FUCK!!!- Das kann doch nicht wahr sein!!
    Wenn ihr euch nun fragt, ob wir keinen Zweitschluessel haben... Doch den haben wir. Diesen haben wir uns extra anfertigen lassen. Doch dieser ist genau so nutzlos wenn er mit im Auto liegt.
    Wir standen also hilflos da und haben an den Tueren und Fenstern rum geruettelt- doch vergeblich.
    Die Leute neben uns haben uns schon verwirrt angeschaut und gefragt was unser Problem sei. Kurzerhand standen also 5 Hollaender um uns herum. Die Maedels fanden es sehr amuesant, dass der Schluessel sichtbar direkt hinter der Scheibe lag. Die Jungs hingegen versuchten tatkraeftig uns zu helfen.
    Hollywood sei Dank, hatten wir einige Ideen wie man das Auto aufbrechen kann. Die erste Idee (von Tamara) war Scheibe einschlagen. Aufgrund der hohen Nebenkosten war dies jedoch nicht die beste Wahl. Kim hingegen wollte den NRMA (australischer ADAC) anrufen.
    Ein Hollaender kam hingegen schon mit einem Messer angerannt und hebelte die Tuer einige Millimeter auf. Jetzt brauchten wir nur noch etwas um den Tuergriff von innen zu betaetigen.
    Mittlerweile kam schon ein anderer Nachbar mit einem Kleiderbuegel aus Draht angerannt. Diesen haben wir dann zur Tuer hineingeschoben und uns Richtung 'Tuersperrhebel' vorgetastet. Diese knifflige Angelegenheit hat einige Minuten gedauert, aber wirklich zum Erfolg gefuehrt. Die Tuer ging auf- unser Abend war gerettet :)

    ~TK

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  • 03Nov 2013

    17 Wind, Wind und noch mehr Wind 03.11.2013 Australien —

    Tweed Heads, Australien

    Beschreibung

    Nach einem aufregenden Vortag mussten wir es mal ruhig angehen. Den Morgen und Mittag verbrachten wir in Byron Bay am Strand und in der Stadt. Wie irgendwie überall an den australischen Stränden weht ein unglaublicher Wind. Erneut mussten wir die eklige Bekanntschaft mit einer Sanddusche machen.
    Heute (04.11.2013) war der erste bewölkte Tag, den wir mit Lebensmittelshoppen und einem Besuch im Touristeninfozentrum verbracht haben. Es hat sich gelohnt und wir haben zahlreiche Tips bekommen wie wir die nächsten Tage gestallten können.

    Unsere heutige Australienerkenntniss (welche uns aber eigentlich schon nach der ersten Woche klar war, aber bisher noch nicht genannt wurde), ist dass an sich die Lebensmittel seeehr teuer und zum Teil sehr merkwürdig sind. So kauft man süße Getränke extrem billig und normales Wasser hingegen teuer ein. Pepsi Cola ist immer einiges billiger als Coca Cola usw. Am besten ist es also man kauft nur bei sehr großen Ketten wie Coles oder Woolworth ein und dann am besten die Haus eigenen Artikel.

    Ahja und "normale" Weihnachtsschokolade ist extrem überteuert, genauso wie der Alkohol ;)

    ~TK

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  • 05Nov 2013

    18 Tschüss Strand - Hallo Regenwald 05.11.2013 Australien —

    Border Ranges, Australien

    Beschreibung

    Da wir die letzten Tage hauptsächlich Strand und Meer gesehen haben wollten wir auch mal etwas anderes typisch australisches sehen, da kam uns der Vorschlag der Dame vom Touristenzentrum gerade richtig die uns einen Regenwald National Park empfohlen hat. So fuhren wir morgens nach dem Frühstück ins Landesinnere zum "Border Ranges National Park". Gleich zu Beginn saßen Kängurus am Straßenrand. Diese blieben leider die einzigen, die wir zu Gesicht bekamen.
    Hierbei konnten wir einen Einblick in den Regenwald bekommen, welcher ganz und gar nicht mit unserem deutschen Laub- und Nadelwald vergleichbar ist.
    Außerdem hatten wir eine atemberaubende Aussicht an einer Aussichtsplattform auf einem Felsvorsprung 100m über dem Abgrund. Hier konnten wir auf das Tweed Valley sowie den Mount Warning, ein ehemaliger Vulkan, schauen.
    Nun machen wir es uns auf einem Campingplatz im National Park gemütlich, lauschen dem Regenwald und werden von Stechmücken zerstochen.

    ~TK

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  • 08Nov 2013

    19 Schlimmstes und bestes Nachtlager & Brisbane 08.11.2013 Australien —

    Brisbane, Australien

    Beschreibung

    Nach einem anstrengenden Vortag, an dem wir Burleih Heads und Surfers Paradise angeschaut haben, entschieden wir uns kurz vor Brisbane nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Doch dies stellte sich als aeusserst schwierig heraus. Wir fuhren stundenlang durch die Gegend. Campingverbotsschilder, Security Maenner auf Parkplaetzen von Einkaufcentern und keine offiziellen Campingplaetze brachten uns an den Rand der Verzweiflung. Mit der Laune am Tiefpunkt und dem Blick auf die sinkende Tanknadel beschlossen wir in einem Wohngebiet, in einer Sackgasse zu schlafen. Die Nacht war nicht lang und so standen wir morgens um 5 Uhr auf, mit Erstaunen vor einer Baustelle bei der schon reger Betrieb war.
    So ging es also auf nach Brisbane. Wir entschieden uns mit dem Zug zu in die Stadt zu fahren, was sich als sinnvoll erwiess. Brisbane war schoener und interessanter als erwartet. Da wir aber nicht so lange dort bleiben wollten, entschieden wir uns den Rundweg aus dem Lonely Planet (Reisefuehrer) abzulaufen. Die Lage am Fluss war nicht ganz so schoen wie andere Staedte am Meer, jedoch war dies mal eine willkommende Abwechslung. Auf einen Strand haette man selbst hier nicht Verzichten muessen, da hier in Brisbane der einzigst innerstaedtische (kuenstlich angelegte) Strand Australiens ist. Dieser hat uns besonders gut gefallen. Leider hatten wir keine Badesachen dabei.
    Abends ging es weiter Richtung Norden und zu einem unserer schoensten Nachtlager bisher. Hoch oben auf einem Berg, mit Blick auf die Glass House Mountains konnten wir bei Sonnenuntergang den Tag beenden.

    ~TK

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  • 10Nov 2013

    20 Glueck gehabt Teil 3 und ein Haufen Sand 10.11.2013 Australien —

    Rainbow Beach, Australien

    Beschreibung

    Wir haetten nie gedacht, dass es einen Ort gibt, an dem Sand so vielseitig ist. Doch hier in Rainbow Beach haelt er fuer uns so einige Ueberraschungen bereit.
    Zu gut der erst, die verschiedenen Farben der Sandklippen, die der Stadt ihren Namen verliehen hat. So ganz wie ein Regenbogen sehen sie zwar nicht aus, jedoch sind sie durch verschiedene gelb-, orange- und braun- Farbtoene deutlich bunter als andere Kuestenabschnitte.
    Als naechstes ging es auf zu Carlo, wir wussten das uns hier eine beeindruckende Duene erwarten sollte. Nach einer kursen Wanderung durch einen Eukalyptuswald , standen wir auf einer kleinen Holzplattform mitten in der "Sahara". Sand ohne Ende und eine Affenhitze.
    Zu Fuss erkundeten wir den 120m hohen Sandhaufen, erstaunlich wie er nach und nach den Wald verschlingt.
    Zu Beginn ragten gruene Baeume mitten aus dem Sand, welche waehrend dem Gang Richtung Meer, nach und nach durch duerre und ausgetrocknete Baumstuempfe ersetzt werden.
    Dabei immer direkt dabei unser guter Freund der Wind, der uns seinen Kollegen, den Sand, staendig direkt ins Gesicht peitschte.
    Als haette uns der Sand an diesem Tag nicht schon genug genervt, sollte er uns am Abend noch zum Verhaengnis werden. Unser Campingplatz am Inskip Point, direkt gegenueber von Fraser Island, besizt hauptsaechlich Plaetze die nur fuer 4WD (Allradfahrzeuge) geeignet sind.
    Dennoch wurde uns beim Infoschalter ein Platz vorgeschlagen, den auch wir problemlos erreichen koennen. Mit Tamara am Steuer ging es also auf zu unserem wirklich preiswerten Nachtquarier.
    Mit voller Spannung wie unser Campingsareal wohl aussehen wird, fuhren wir an den fuer uns nicht zugaenglichen anderen Arealen vorbei. Der letzte war es endlich...
    Waehrend die asphaltierte Strasse endete und wir einbogen fragte Tamara wie man denn auf Sand faehrt. Kim antwortete "Keine Ahnung aber jedenfalls nicht im Sand anhalten". Doch in diesem Moment standen wir auch schon :D. Natuerlich war es dann gelaufen , nichts ging mehr. Die Vorderreifen schoen eingegraben, sassen wir auf. Gut gemacht, schon wieder verkackt :P
    In diesem Gebiet faehrt zum Glueck wie jeder Aussie einen wahren Gelaendewagen. So suchten wir die erst besten Camper, die neben einem Gelaendewagen sassen und baten diese um Hilfe. Ohne zu zoegern, kamen sie mit zu unserem liegengebliebenen Auto und analysierten die Lage. Da viele der Camper mit ihren Waegen ueber den Strand heizen, haben diese auch passendes Equipment, fuer liegengebliebene Fahrzeuge dabei. Waehrend Tamara belustigt Fotos schoss durfte Kim den Sand mit seinen Haenden unter dem Auto hervorbuddeln. Kurze Zeit spaeter standen wir auf festerem Sandboden und konnten unsere Fahrt fortsetzen. Man haben wir ein Glueck!! :)

    ~TK

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  • 13Nov 2013

    21 Im Reich der Tiere 13.11.2013 Australien —

    Tin Can Bay, Australien

    Beschreibung

    Immer haeufiger treffen wir auf die anderen australischen Bewohner- die Tiere. Vorallem nachts (zum Beispiel beim Gang aufs Klo) begegnet man riesen Kroeten, albino Froeschen (welche im Waschbecken sitzen) und gruseligen Tieren, welche auf den umliegenden Baeumen herumklettern. Meistens sieht man jedoch nur rot reflektierende Augen die einen anstarren.
    Auch Insekten, wie Stechmuecken oder komische Kaefer, kommen uns ungewollt viel zu nahe. Deshalb sind unsere Haende nun ohne Ende rot gepunktet. Unten ein Bild von Kims Haenden. Insegsamt waren es etwa 120 Bisse und Stiche pro Hand.
    Nach einer kurzen Nacht ging es dann heute Morgen nach Tin Can Bay. Dort kann man taeglich Delfine in Kuestennaehe antreffen und fuettern.

    ~TK

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  • 14Nov 2013

    22 Fraser Island 14.11.2013 Australien —

    Fraser Island, Australien

    Beschreibung

    Heute war es soweit... Es ging ab nach Fraser Island, der groessten Sandinsel der Welt. Unser Tourfuehrer Mick war mega cool drauf, er hat uns in seinem eigenen umgebauten Gelaende-Truck-Bus quer ueber die Insel gefahren.
    Nach einer langen Fahrt ueber den 75-Mile Beach erreichten wir unser erstes Ziel Eli-Creek. Ein Suesswasserfluss, welcher sich durch den Regenwald schlaengelt und schliesslich ins Meer muendet.
    Nach einer Wanderung durch den Fluss und einem Snack zurueck am Bus, ging es dann schon weiter zur naechsten Station, dem Maheno Shipwreck. Hierbei handelt es sich um die Ueberreste eines vor Jahrzehten gestrandeten Schiffes. Die ehemalige Groesse war nur noch erahnbar, da leider nicht mehr so viel uebrig ist. Dennoch war es sehr beeindruckend.
    Weiter ging es nach Central Station. Dort machten wir eine Wanderung durch den Regenwald, am Wanggoolba Creek entlang. Kaum angekommen, begann es zu schuetten wie aus Eimern.
    Auf Fraser Island gibt es keines asphaltieren Strassen. Die Insel ist nur mit Allradfahrzeugen befahrbar, da die vorhandenen Strassen aus einer Hubbelpiste aus Sand und Matsch bestehen. Unser Fahrer meinte, nun koennen wir uns nicht mehr ueber die deutschen schlechten STrassen beschweren.
    Alleine die Fahrt war ein Erlebnis. Teilweise wurde man einige Zentimeter aus dem Sitz geschleudert. Es empfiehlt sich dabei nicht eine offene Pepsi- Dose in der Hand zu halten :D
    Unser letztes Ziel war der Lake Mckenzie. Ein mit Regenwasser gefuellter See mit krstallklarem blauen Wasser.
    Trotz schlechtem Wetter haben wir es uns nicht nehmen lassen und waren im Wasser. Hierbei konnten wir eine kleine Schildkroete beobachten.
    Generell haben wir einige Tiere sehen koennen. Einige Dingos, Delfine, einen Hai und zahlreiche Krabbeltiere.

    ~TK

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  • 15Nov 2013

    23 Eine lange Nacht 15.11.2013 Australien —

    Mon Repos, Australien

    Beschreibung

    Auf unserem weiten Weg nach Cairns haben wir uns fuer einen kurzen Zwischenstop nahe Bundaberg entschieden, da man hier zu dieser Jahreszeit Schildkroeten beim Eier ablegen beobachten kann.
    Um 18.30 ging es in der Schildkroetenstation los. Dies ist eine Organsiation zum Schutz und Erhalt der Schildkroeten.
    Ranger haben den Strand patrolliert und nach an Land kommende Schildkroeten Ausschau gehalten. Diese wuerden sofort ins Wasser fluechten, falls sie auffaellige Menschenmassen und Licht am Strand entdecken wuerden, weshalb wir warten mussten bis die Ranger das OK gaben. In der Regel wird von 19-24 Uhr nach Tieren Ausschau gehalten, da sie zu dieser Uhrzeit an Land kommen wuerden. Nach stundenlangem Warten (bei dem man Infos/ Filme ueber Schildkroeten anschauen konnte) sah es so aus als wuerden wir heute keine Schildkroeten mehr zu Gesicht bekommen. Deshalb boten die Ranger uns eine Patrollien-Tour an. Damit wir sehen koennen wie man bei Nacht an Land kommende Schildkroeten erkennen kann.
    Nachdem wir den Nordstrand eine Stunde lang abgelaufen sind, hatten wir die Wahl (da schon 23.30 Uhr war) hiem zu gehen oder noch den Suedstrand ein letztes Mal zu kontrollieren. Da wir schon den ganzen Tag nichts anderes als mit Warten verbracht haben. Dachten wir auf die 30 Minuten kommt es auch nicht mehr an. Nach ein paar Hundert Metern forderte der Ranger uns auf zu warten, da er etwas bemerkt hat.
    Als er wieder kam, sagte er er hat gute und schlechte Nachrichten fuer uns. Die schlechte, es wird eine lange Nacht und die gute, wir haben eine Schildkroete gefunden.
    So kam es also das wir noch 2 Stunden die Schilkroete beobachtet und spaeter auch geholfen haben die Eier an einen sicheren Plaz zu legen, da der von der Schildkroete ausgesuchte Platz zu tief gelegen waere und bei Flut frei gelegt werden koennte.
    Froh das es doch noch geklappt hat, konnten wir uns endlich um 3 Uhr ins Bett legen. (Normalerweise stehen wir um 6 Uhr morgens auf und gehen um 21 Uhr ins Bett. Passend zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang)

    ~TK

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  • 18Nov 2013

    24 On the Road!! 18.11.2013 Australien —

    Mackay, Australien

    Beschreibung

    Zwei Deutsche, ein Auto und ein riesen Land.
    Nicht nur die Sehenswürdigkeiten die wir in den letzten Einträgen erwähnt haben machen unsere Reise so interessant, spannend, lustig, erschreckend und vieles mehr sondern besonders der ungewohnte Lebensstil als Backpacker bzw Dauercamper.
    Täglich auf Achse sehen wir viele Dinge die wir bisher noch nicht erzählt haben. Da wir die meiste Zeit in unserem Auto verbringen, beim Schlafen oder Fahren, sind wir der Meinung dass auch andere Sachen als Sehenswürdigkeiten (oder Dinge die man eh im Lonely Planet nachlesen kann) erwähnenswert sind. Wo sollen wir also anfangen...
    Täglich haben wir mit dem engen und beschränkten Raum im Auto zu kämpfen. So müssen wir täglich unser Auto von Bett in Fahrzeug und abends wieder zum Bett umräumen.
    Dabei wird unser komplettes Hab und Gut einmal umgelagert. Dabei ist uns schon das ein oder andere Kabbeltier über den Weg gelaufen. Wir wissen also nicht wer sonst noch so mitfährt. Wir hoffen jedoch dass durch unsere tägliche Jagd die Zahl abnimmt :P
    So langsam merkt man was zu Hause für ein Luxus herrscht. Nicht nur Sauberkeit sondern viel mehr auch der Service wird von uns vermisst. So müssen wir ständig selber kochen (was noch akzeptabel ist und unserer Kreativität zur Gute kommt) jedoch das Abspülen kotzt uns richtig an. Mit beschränkten Wasservorräten aus Wasserflaschen (die wir davor mühsam aufgefüllt haben) ist das gar nicht so einfach und ganz schön aufwendig.
    Nach ein paar Wochen kommen auch noch andere häusliche Pflichten auf uns zu:
    So mussten wir also (da auch die letzten Unterhose mehrere Tage getragen war) schließlich doch mal Wäsche waschen gehen. Dies hat in einem Waschsalon erstaunlich gut geklappt. Das Wäschetrocknen bescherte uns wieder einige verdutzte Blicke, da wir die Wäsche mitten im Stadtpark aufgehängt haben.
    Mittlerweile freunden wir uns mit Queensland immer mehr an, da auch hier viele kostenlose Möglichkeiten wie öffentliche Grillplätze, öffentliche Duschen, kostenloses Trinkwasser, kostenlose Touristeninfocenter (mit Kartenmaterial und Internet) zur Verfügung stehen. Am aller meisten freut uns jedoch das es auch hier legale Übernachtungsmöglichkeiten auf Rastplätzen gibt. (Wenn man sie mal findet)
    Viele 100 Kilometer im Auto täglich zurückzulegen sind für uns millerweile selbstverständlich, wenn man auf der Landkarte auch mal vorankommen möchte. Viele Orte sind mehrere 100 Kilometer auseinander und dazwischen kommt einfach gar nichts. Die Straßen sind dabei zum Teil endlos gerade und dadurch sehr langweilig und ermüdent. Man hat mehrere Möglichkeiten die Fahrt erträglich zu machen. Man kann zum Beispiel die wunderschöne Landschaft bestaunen, welche an den Fenstern vorbei zieht.
    Nach langer Zeit braucht man aber auch hierzu eine Alternative. Man könnte zum Beispiel die toten Tiere am Straßenrand zählen. Wobei man schnell an einem Punkt angelangt ist wo es länger dauert die Zahl auszusprechen als bis die nächsten Tierüberreste neben einem erscheinen. Auch vor unser Auto wäre schon fast ein Känguru gesprungen, welches jedoch zum Glück noch die Gefahr erkannte.
    Auch dem Staat ist wohl aufgefallen dass die Straßen extrem ermüdent sind. So kann man zahlreiche Schilder am Straßenrand lesen. Viele weißen einen auf die tötliche Gefahr der Müdigkeit hin (z.B. 'Break your drive and survive', 'Rest or R.I.P.', 'Driver fatigue kills', 'Take a rest and refresh', 'Driver fatigue crash zone next 70km') andere dienen zur Unterhaltung und stellen einem Fragen zur Umgebung. Die Antwort erscheint einige Kilometer auf. Dem nächsten Schild.
    Falls einem all diese Beschäftigungsmöglichkeiten immer noch zu langweilig sind, kann man versuchen sich die Spritpreise von der einen Tankstelle bis man bei der nächsten ist zu merken. Falls man dies geschafft hat, kann man sich über die Preisschwankungen von bis zu 30 cent aufregen.

    ~TK

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  • 22Nov 2013

    25 Whitsunday Islands 22.11.2013 Australien —

    Whitsunday Island, Australien

    Beschreibung

    Nach unserer zweiten Nacht, auf dem Hinterhof/Caravanpark der Partyzentrale Nummer 1 in Airlie Beach ging es auf zu unserem Raftingboot, welches uns heute durch die Whitsundays bringen sollte.
    Mit 900 Ps im Heck sind wir über das Wasser geheizt. Zuerst gingen wir in einer Bucht schnorcheln. Für Kim war das dass erste Mal.
    Leider war das Wetter mal wieder nicht auf unserer Seite (Wie irgendwie jedesmal wenn wir eine Tour buchen)
    Zwar hat es nicht geregnet, jedoch war der Himmel stark bewölkt. Das Wasser hat deshalb nicht so traumhaft türkis blau ausgesehen und auch beim Schnorcheln konnten wir deshalb nicht so arg weit sehen.
    Mit dem zuvor gekauften Unterwasserkameras haben wir eifrig Fotos geschossen. Jedenfalls gehen wir davon aus. Denn zu Beginn hatten wir einige Schwierigkeiten, die sehr komplizierte Einwegkamera (welche sage und schreibe einen Knopf und ein Drehrad besitzt) zu bedienen.
    Falls wir die Bilder irgendwann mal entwickeln lassen und darauf auch was zu sehen ist, werden wir sie hochladen.
    Nach einer Menge Spaß ging es weiter zu einem der schönsten Strände der Welt- dem Whitehaven Beach.
    Der Sand ist unglaublich weiß und fein und macht witzige Quietschgeräusche beim darüber Laufen.
    Bei Sonnenschein wäre die Zeit am Strand sicherlich schöner gewesen und die Bilder würden euch sicherlich neidischer machen.
    Die Zeit verging unglaublich schnell und so waren wir nach 1,5 Stunden Rückweg auch schon zurück am Hafen von Airlie Beach.

    ~TK

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  • 24Nov 2013

    26 Der feuchte Regenwald 24.11.2013 Australien —

    Lannercost, Australien

    Beschreibung

    Bereits gestern Abend sind wir mit dem Auto von Ingham zum 51 km entfernten Girringun National Park gefahren. Die letzten paar Kilometer waren besonders aufregend, da die sich durch den National Park schlängelnde Straße immer schmaler wurde und man nie wissen konnte was einen hinter der nächsten Kurve oder Straßenkuppe erwarten wird.
    Nach einer stock finsteren Nacht auf dem Campingplatz im National Park, haben wir heute eine Wanderung zu dem Wallaman Falls gemacht. Die Wanderung führte durch den feucht tropischen Regenwald, bis hinunter zu dem 305 Meter hohen und damit höchsten Einzelwasserfall Australiens.
    Bereits vom Parktplatz aus hatten wir eine beeindruckende Aussicht auf den Wasserfall, den Regenwald und die umliegende Berglandschaft, von unten war das ganze jedoch noch spektakulärer. Das lag wahrscheinlich auch an der gratis Dusche die wir durch den Wasserdampf des Wasserfalls bekamen. 'Klitsch'-Nass und durchgeschwitzt machten wir uns zu dem besonders steilen und anstrengenden Rückweg auf.

    ~TS

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  • 26Nov 2013

    27 Tropical Atherton Tableland 26.11.2013 Australien —

    Cape Tribulation, Australien

    Beschreibung

    Bereits gestern haben wir nach ungefähr 28 tägiger Fahrt unser Zwischenziel- Cairns - erreicht.
    Unsere nächste Reiseplanung schreibt Melbourne und die Great Ocean Road vor und Sydney an Silvester.
    Das bedeutet für uns noch viele 1000 km Straße. Deshalb wollen wir Anfang Dezember so schnell wie möglich zurück in den Süden, aber dennoch so viel wie möglich, auf dem langen Weg dorthin, mitnehmen. Hoffentlich schaffen wir das auch alles.

    Bevor jedoch unser Rückweg beginnt verbringen wir noch eine Woche im 'Tropical Atherton Tableland', also in der Region rund um Cairns.
    Wir haben für Samstag eine Schnorcheltour gebucht, da wir nach Airlie Beach noch unbedingt mehr Meer sehen wollen :P Am Samstag soll laut Touriinfo optimales Wetter zum Schnorcheln sein (wehe wenn nicht!!).
    Bis dahin haben wir noch viel vor!

    Heute sind wir bis nach Cape Tribulation gefahren. Dieses abgelegene Fleckchen Erde ist etwas ganz besonderes, denn hier trifft der zum Welt-Natur-Erbe zählende Daintree National Park, auf das auch zum Welt-Natur-Erbe zählende Great Barrier Reef.
    Der einzige Weg dorthin führt mit einer Fähre über den Daintree River (der voller Krokodile sein soll (wie fast jeder Fluss hier oben), wir haben jedoch noch keins gesehen). Der Weg danach geht auf schmalen, kurvigen Straßen mitten durch den Regenwald und macht viel Spaß zu fahren.
    Seit einigen Tagen haben wir nun auch von einem Cassowary gehört. Dem größten australischen Landtier. Leider konnten wir bisher noch keins sehen. Falls ihr euch nun fragt was das ist, wir würden es am ehesten mit einem Strauß vergleichen.
    Wir hatten auf dem Weg nach Cape Tribulation schöne Aussichtspunkte auf den Regenwald und das Meer und haben einige Wanderungen vor Ort gemacht.

    Bei unserer Rückreise nach Mossmann sind wir noch in ein nahegelegenes Regenwaldgebiet, welches von einer Aboriginie Gemeinde verwaltet wird.
    Nach einer erneuter Wanderung waren wir völlig nassgeschwitzt bzw. einfach feucht. (Durch die Luft) Und haben uns in einem (ausnahmsweise Krokodil freien) Fluss erfrischt.
    Danach gings ab ins Städtchen, wo wir erneut unser Nachtlager in einem Wohngebiet aufschlagen.

    ~TK

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  • 27Nov 2013

    28 Jetzt wird's nass 27.11.2013 Australien —

    Atherton, Australien

    Beschreibung

    Die letzten Tage haben wir das Atherton Tableland unsicher gemacht.
    Unsere Route: Cairns - Kurunda - Atherton - Yagaburra- Milla Milla - Babinda - Cairns.
    Dazwischen gab es viel zu sehen. Wir waren wieder viel wandern und sind zu zahlreichen Wasserfällen gefahren/gewandert. Keiner war wie der andere. Seht selbst auf den Bildern ;)
    Außerdem haben wir, die in der Gegend typischen Fig Trees (riesige Bäume) angeschaut. Eine der Wanderungen führte an einem Krater (80Meter bis zur Wasseroberfläche) vorbei, in welchem sich ein See gebildet hat.
    Kim wollte unbedingt einen Stein hinunter werfen. Tamara konnte das absolut nicht nachvollziehen.
    Auf einmal kam von hinten ein anderer junger Mann, mit einem breiten Grinsen und einem großen Stein in der Hand an, welchen er in die Tiefe warf. Voller Erstaunen standen Kim und der junge Mann da, wie der Stein die Wasseroberfläche durchschlug. Während sich der Typ erneut aufmachte einen neuen Stein zu suchen, kamen bereits drei weiter Jungs mit Steinen in den Händen an und schmissen diese auch hinunter. Auch die Drei waren völlig erstaunt auf den Aufprall und die Auswirkungen des Steines. Kim stand wie ein kleiner Junge der sich freut da, hatte jedoch immer noch keinen hinunter geworfen. Nach Tamaras Kommentar wie gleich Männergehirne doch ticken, beschloss Kim keinen mehr hinunterzuschmeißen und wir machten uns auf den Rückweg, zu unserem Auto, auf.
    Fast täglich hat uns ein bewölkter Himmel begleitet. Falls uns nicht der Regen nass gemacht hat, dann die feucht schwüle Luft im Wald.
    Kein Wunder das hier die nasseste Region Australiens ist.
    Das Wetter ist nicht so unsers. Hoffentlich wird es im Süden wieder besser.

    ~TK

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  • 30Nov 2013

    29 A Day in Paradise 30.11.2013 Australien —

    Green Island, Australien

    Beschreibung

    Mit gemischten Gefühlen haben wir morgens unsere Sachen zusammengepackt. Die letzten Tage war das Wetter richtig beschissen, deshalb wussten wir nicht ob wir uns für den falschen Tag zum Schnorcheln entschieden haben. Auch die Frage wie das Riff hier wohl aussehen wird und ob es sich gelohnt hat so viel Geld zu investieren beschäftigte uns. Es ging dann also auf zum Hafen von Cairns. Am Katamaran angekommen wurden wir freundlich empfangen. Wir machten es uns auf dem Außendeck gemütlich und warteten darauf, dass es los geht.
    Während der Fahrt zum ersten Riff raus aufs offene Meer verschwanden die Wolken nach und nach und die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite.
    Aufgrund der Stinger Season (Quallen Saison) und der größten Gefahr hier, der Sonnenstahlen entschieden wir uns einen Neoprenanzug auszuleihen. In voller Montur (ja ja so ein Haut enger Anzug ist schon ganz sexy :) ging es auf ins Wasser.
    Bereits einige Meter neben dem Boot konnten wir Sammy (für die, die Sammy nicht kennen... Sammy ist eine Schildkröte aus einem Animationsfilm) am Meeresgrund entdecken. Wenige Meter weiter ragte das Riff empor und zeigte sich in voller Farbenpracht und voller Leben. Auch Nemo mit seiner Familie (Kennt ja wohl jeder ; Clownfisch) spickelte aus seiner Anemone hervor.
    Schon nach wenigen Minuten war uns klar, diese Investition hat sich gelohnt, da das Riff hier um einiges schöner war als in Airlie Beach. Insgesamt verbrachten wir 3.5 Stunden im Wasser bei zwei verschiedenen Riffen.
    Mit der gemieteten Unterwasserkamera schossen wir ruck zuck über 400 Bilder (freut euch schon mal, sobald die Möglichkeit besteht laden wir sie hoch)
    Völlig ausgepowert legten wir uns auf dem Rückweg aufs Deck und entspannten in der Sonne. Für uns einer der schönsten Tage bisher.

    ~TK

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  • 01Dec 2013

    30 The Great Inland Way 01.12.2013 Australien —

    Charters Towers, Australien

    Beschreibung

    Gestern noch im Paradis, heute bei glühender Hitze 150km im Landes Inneren.
    Von Cairns aus machten wir uns auf den Weg, zu unserem heutigen Ziel Charters Towers. Es lagen hunderte Kilometer Straße vor uns, die wie immer aus fast nur geraden Strecken bestand, welche bis zum Horizont gehen.
    Einige Kilometer von Cairns entfernt merkten wir auch schon wieder wie sich die Landschaft und das Klima veränderte. Vom feucht tropischen Regenwald veränderte sich die Landschaft wieder zu einer ausgetrockneten Graslandschaft mit vereinzelten Eukalyptusbäumen. Die Luft wurde trockener und glühend heiß.
    Die Luft über der Straße flimmerte und der Teer wurde weich und klebrig.
    Kein Wunder das auch unser Auto unter der Hitze leiden musste. Etwa 30km vor Greenvale, einem verschlafenen Dorf mitten im Nirgendwo, hörten wir auf einmal ein komisches Geräusch vom hinteren Teil unseres Autos und auch beim Fahren spürte man eine Veränderung. Wir stoppten sofort den Wagen am Straßenrand, stiegen aus und schauten was los ist.
    Na toll!! Unser linker Hinterreifen ist geplatzt.
    Sofort machten wir uns ans Werk und versuchten den Reifen zu wechseln. Nachdem Kim mit dem Wagenheber das Auto einige Zentimeter angehoben hat, wollte er sich nun ans lockern der Schrauben und dadurch Entfernen des Reifens machen. Doch schnell bemerkte er, dass das vorhandene Werkzeug nicht auf die Muttern der Reifen passt.
    Fuck, Scheiße, oh nein, das kann doch nicht wahr sein!! (Muss man jetzt auch schon beim Autokauf das Werkzeug überprüfen ob es auf die Muttern passt?! Das Vorhandensein haben wir ja noch kontrolliert. Dass das Werkzeug jedoch nicht zum Auto passt, hätten wir um Himmels Willen nicht gedacht)
    Auch mit dem ausnahmsweise mal voll geladenen Handy hatten wir hier keinen Empfang.
    Nachdem Kim sein Glück weiter an dem Reifen versuchte, lief Tamara die Straße rauf und runter mit Blick auf die Empfanganzeige des Handys. Beide hatten jedoch kein Glück. Wir merkten, dass der Great Inland Way doch schon mehr im Outback liegt als erwartet. Kein Handynetz und kaum Verkehr. (haben in einer Broschüre gelesen, dass man mindestens 20 Liter Wasser für Notfälle und zwei Ersatzreifen an Bord sein sollen.) Uns blieb nichts anderes übrig als auf das nächst kommende Fahrzeug zu warten um zu hoffen,dass dieses anhält und uns hilft.
    Nach einiger Zeit konnten wir am Horizont einen Truck wahrnehmen und hofften dass sich dieser um die Angelegenheiten eines Autofahrers schert. Doch wir hatten Glück und er mit seiner Frau stoppte.
    Obwohl auch er kein passendes Werkzeug dabei hatte, konnten wir mit bisschen Kreativität und anderem Werkzeug vier von fünf Muttern lösen. Die fünfte Mutter wollte jedoch einfach nicht aufgehen. Trotz vollem Körpereinsatz bewegte sie sich keinen Millimeter. Stattdessen nutze sie sich immer mehr ab. Mit schlechten Gewissen fuhren die beiden deshalb weiter und ließen uns unter der brennenden Sonne, welche auf uns hinunter schien, zurück.
    Per Funk gaben sie jedoch weiter, dass zwei hilflose Backpacker kurz vor Greenvale eine Reifenpanne haben.
    Wir beschlossen nun erneut das nächst kommende Auto anzuhalten, mit der Hoffnung das wenigstens diese das passende Werkzeug haben.
    Zum Glück kam dann auch schon kurze Zeit später jemand angefahren und konnte uns helfen. Im Handumdrehen war der Reifen gewechselt und wir konnten unsere Fahrt nach 1,5 Stunden in der prallen Sonne fortsetzten.
    Kurz vor Dämmerung und bevor wir auch noch ein Känguru überfahren (7 Gelegenheiten hatten wir) beschlossen wir auf der Rest Area kurz vor Charters Towers Halt zu machen. Nach 520 km und schon wieder eingingen Herausforderungen freuten wir uns aufs Bett. Puuuh war das mal wieder ein Tag....

    ~TK

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  • 02Dec 2013

    31 The Great Inland Way - Land der Aboriginies 02.12.2013 Australien —

    Injune, Australien

    Beschreibung

    02.12.2013 - 04.12.2013

    Lange haben wir mit der Entscheidung gekämpft ob wir nun zurück an die Küste fahren oder den Great Inland Way fortsetzten sollen. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht. Dennoch haben wir uns für den Weg im Innland entschieden, mit der Hoffnung, dass es die richtige Entscheidung war.
    Von Charters Towers ging es zusammen mit einem neuen Ersatzreifen also weiter nach Clermont, Emerald und heute dann nach Injune.
    Schon 20 km nach Charters Towers dachten wir, dass war die größte Fehlentscheidung diesen Weg fortzusetzen. Es machte einen lauten Knall und als man in den Rückspiegel schaute lagen überall Reifenteile. Erschrocken lenkten wir an den Straßenrand und begutachteten das Auto. Aber alle Reifen waren ganz?! Erst jetzt bemerkten wir, dass der Road Train, der uns im Moment des Knalls entgegen kam auch den Straßenrand ansteuerte und es sein Reifen war der geplatzt ist. Erleichtert konnten wir unseren Weg fortsetzten.
    Dazwischen lagen wieder unzählige Kilometer an Straße und zwei National Parks. Der Blackdown Tableland und der Carnavon National Park.
    Besonders schön war der Blackdown Tableland National Park. Ein Hochplateau mit einer gewaltigen Aussicht über mehrere hundert Kilometer.
    Dort haben wir eine der schönsten Wanderungen zu einem Wasserfall gemacht, bei welcher wir an Aboriginie Felsmalereien und einer Zeremoniestätte vorbei kamen. Der Wasserfall hatte den passenden Namen Rainbow Falls. Wahrscheinlich war es deshalb auch kein Zufall, dass wir mehrere Regenbogen gesehen haben.

    ~TK

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  • 08Dec 2013

    32 Great Ocean Road 08.12.2013 Australien —

    Lavers Hill, Australien

    Beschreibung

    Great Ocean Road

    "The Great Inland Way" wäre eigentlich von Cairns durchs Hinterland runter bis Sydney verlaufen. Wir hatten uns jedoch dazu entschieden in Richtung Melbourne weiter zu fahren.
    Nach 8 Tagen, unzähligen Kilometern, merkwürdigen Schlafplätzen,glühender Sonne, staubigen Straßen,einem Reifenplatzer und dem Besuch der Polizei sind wir endlich im Süden angekommen.

    Unsere Vorfreude war schnell genommen. Kälte, Regen, nur Wolken und Wind waren das komplette Gegenteil der letzten Tage und Wochen. Hinzu kamen die uns schon bekannten tausenden Fliegen die sich immer direkt ins Gesicht setzen.

    Am Morgen des 8. Dez. fuhren wir an Melbourne vorbei (schauen wir auf dem Rückweg an) nach Torquay wo die Great Ocean Road beginnt.
    Die Straße führt entlang an nackten Kalksteinklippen, Surfstränden und mitten durch den Regenwald - einfach mega geil !
    Ausserdem haben wir nun endlich alle typisch Australischen Tiere gesehen. Hier unten gibts Koalas ohne Ende, man muss sogar aufpassen das sie einem nicht auf den Kopf pinkeln !
    Ansonsten hängen sie, von ihren (gut richenden) Eukalyptusblättern zugedröhnt, in den Bäumen und machen nicht sonderlich viel. Auch beim auf den Baum klettern und Bilder aus nächster nähe machen lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen.
    Ansonsten haben wir die hier typischen Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wie die 'Zwölf Apostel', 'Erskine Falls', 'Cape Otway Lighthouse', 'Lorch Ard Gorge'...

    ~TK

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  • 12Dec 2013

    33 Hoch hinaus!! 12.12.2013 Australien —

    Glenisla, Australien

    Beschreibung

    Vom Ende der Great Ocean Road ging es ab zu den 'Grampians' - einem beeindruckenden Gebirge.

    Wie so oft sollte die Fahrt dorthin länger und komplizierter werden als gedacht. Erneut verabschiedete sich ein Reifen und wir konnten (endlich - juhuu....) unser neues Werkzeug ausprobieren. Mit dem nun passenden Teil konnte Kim den Reifen ruck zuck wechseln und wir unseren Weg fortsetzen.

    Dort angekommen, haben wir uns erstmal eine Unterkunft gesucht und sind auf einen Campingplatz fündig geworden. Der Campingplatz bot eine wunderschöne Lage im Tal des Gebirges, auch viele Tiere ließen sich blicken. Viele Kängurus hoppelten an den Autos vorbei, Emus grasten auf der Wiese nebenan und auch ein Reh zeigte sich am Waldrand. Außerdem war der Platz in fester Hand von zahlreichen Vögeln, wir vermuten die meisten waren Kakadus. Beim Frühstück wurden diese ziemlich aufdringlich und uns wurde es zum Verhängnis einen zu füttern, da dann auf einmal unzählige andere anfingen uns zu belagern. Diese anfänglich recht scheu, wollten unbedingt etwas von unseren Haferflocken abhaben und setzten sich nun sogar mit bei Kim auf den Stuhl und dessen Schultern.
    Die nächsten zwei Tage haben wir das Gebirge erkundet und zahlreiche Aussichtspunkte bestaunt. Seht selbst auf den Bildern ;)

    Nach diesem kleinen Abstecher entschieden wir uns erneut die Great Ocean Road zu fahren- zwar ein Umweg aber ein unglaublich schöner.

    ~TK

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  • 15Dec 2013

    34 Auf ins Großstadtgetümmel 15.12.2013 Australien —

    Melbourne, Australien

    Beschreibung

    Am Sonntag ging es seit langem mal wieder in eine wirklich große Stadt und zwar die zweitgrößte von Australien- Melbourne.
    Wie auch in Brisbane entschieden wir uns mit dem Zug in die Stadt zu fahren, um dem unglaublichen Verkehr aus dem Weg zu gehen.
    Der erste Blick aus dem Bahnhof zeigte eine wirklich bunte und ausgefallene Stadt mit ihrer Architektur.
    Der Lonely Planet warnte uns bereits vor der Kunst und Kulturmetropole Australiens vor. Er führte uns auf einem Rundweg durch die Innenstadt. Manchmal durch merkwürdige Gassen, in denen wir uns normalerweise nicht aufhalten würden. Wir folgten dem Weg des Lonely Planet, schon die zweite Abzweigung brachte uns zum Schmunzeln. Da uns dieser durch eine schmale Gasse, welche über und über mit tollen Graffitis bedeckt war, nach Urin stank und sich eine Asiatin an der Wand rekelte und sich ablichten ließ, führte.
    Auf dem weiteren Weg sahen wir ein breites Spektrum des Großstadtlebens. Weitere schmale Gassen mit Kneipen und Restaurants, Straßen mit Nobelboutiquen, Kirchen, Chinatown und schließlich dem Federation Square.

    ~TK

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  • 16Dec 2013

    35 SkyHigh 16.12.2013 Australien —

    Mount Dandenong, Australien

    Beschreibung

    Heute ging es auf unsere letzte Route zurück nach Sydney. Jedoch mussten wir zuerst das Verkehrschaos in Melbourne meistern.
    Sechsspurige Straßen, unendliche viele rote Ampeln, die gefürchteten Mautstraßen und unverständliche Schilder machten es uns nicht leicht. Besonders der geplante kurze Abstecher auf den Mount Dandenong war viel schwieriger als gedacht, da er nirgends ausgeschildert war. Uns blieb nichts anderes übrig als an mehreren Tankstelle nach dem Weg zu fragen. Da diese aber nicht zum Ziel führten, fragten wir schließlich auch noch eine dieser Tanten, die sich nach Schulschluss immer auf die Straße stellt und den Verkehr anhält um Schulkinder über die Straße zu führen.
    Nach ein paar Hundert Metern haben wir aber schon wieder die Orientierung verloren und konnten auch ihrer Route nicht folgen. Schließlich sind wir nach Bauchgefühl gefahren und haben unser Ziel doch noch erreicht.

    Sky High!!!
    ...jedenfalls fast. So nennt sich der Aussichtspunkt in 600 Metern höhe, von welchem man dennoch eine unglaubliche Aussicht auf Melbournes Skyline und Umgebung hat.

    Kim: Für Tamara ein Tag zum feiern, da sie heute ihre geliebten TimTams kaufen durfte. Eine Australische Süßigkeitenspezialität.

    Kim setzt sich sonst ein das Geld nur für vernünftiges auszugeben

    Tamara: Wie Chips und Bier^^

    Kim: Die Chips will Tamara aber auch und das Bier gibts ja nur ganz selten.

    Kim: Schaut auf den Bildern wie die TimTams aussehen. Noch kurz zur Erklärung warum Tamara so bescheuert aussieht.... Aber man muss die wohl so essen.

    Tamara: Zuerst werden beide Enden abgebissen, anschließen verwendet man sie als Strohhalm und saugt Milch dadurch ein und danach kann man die in Milch getränkten Kekse voll und ganz genießen.

    ~TK

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  • 20Dec 2013

    36 Weihnachten in Down Under 20.12.2013 Australien —

    NSW, Sydney, Australien

    Beschreibung

    Hohoho, es weihnachtet sehr :D Naja nicht ganz.... Wirkliche Weihnachtsstimmung kommt bei uns nicht auf. Bei Temperaturen zwischen 30'C und 40'C ist dass aber auch kein Wunder. Die Aussies versuchen zwar ihr Bestes einen in Weihnachtsstimmung zu versetzen, bei uns scheints aber nicht ganz zu klappen.
    Trotzdem gefällt uns die Art wie hier die Weihnachtszeit abläuft. Gerne spazieren wir abends durch die Wohngebiete, mit den bunt leuchtenden und aufwendig in Szene gesetzten Gärten. Hierbei ist jedes Haus individuell. Besonders gefallen haben uns Schneemänner, Eiszapfen und natürlich Schlitten welche von Kängurus gezogen werden.
    Auch beim Gang durch Kaufhäuser wo im Hintergrund Weihnachtsmusik dudelt, trifft man den Weihnachtsmann auf seinem grossen Sessel sitzend, mit seinen Gehilfen und Kindern auf dem Schoß.
    Auch auf der Straße blühen die Aussies vor Weihnachtsfreude. Geschmückte Autos zB mit Geweih und roter Nase, Weihnachtsmänner auf Motorrädern oder Straßenpolizisten mit Weihnachtsmützen.
    Aldi sei Dank, können wir uns wenigstens geschmacklich unser typisches Weihnachten näher bringen. So müssen wir nicht auf Stollen und Spekulatius verzichten. Glühwein suchen wir jedoch vergeblich. Obwohl bei den Temperaturen ist da vielleicht auch besser so :D

    Damit euch über die Ferien/ Urlaub nicht langweilig wird, werden wir nach den Weihnachtsfeiertagen hoffentlich mal Zeit finden und reichlich neue Bilder hochladen (vielleicht auch die lang ersehnten Schnorchelbilder).

    ~TK

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  • 24Dec 2013

    37 Unser Weihnachten 24.12.2013 Australien —

    Katoomba, Australien

    Beschreibung

    Nein, wahrscheinlich ist es nicht so wie ihr euch das dachtet und wir sitzen nicht am Strand unter Palmen. Stattdessen haben wir uns in die Blue Mountains aufgemacht und genießen ein paar ruhige Tage auf einem Campingplatz.
    Bis auf ein paar kurze Wanderungen zu Lookouts, verbringen wir viel Zeit mit unseren Feiertagsgerichten vorbereiten und diese zu verspeisen. Statt Reis und Nudeln gibts nun mal die Dinge, die uns sonst zu teuer waren. Auch ein klein wenig Alkohol darf nicht fehlen ;)
    Einen Weihnachtsbaum haben wir leider nicht, dafür aber unsere rote Weihnachtsmütze ;) Mit viel Fantasie sieht diese Form doch wie ein Weihnachtsbaum aus :P

    ~ TK

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  • 31Dec 2013

    38 3 - 2 - 1 - HAPPY NEW YEAR !!! 31.12.2013 Australien —

    Sydney, Australien

    Beschreibung

    Kaum zu glauben aber das Jahr 2013 ist schon vorbei. 16476 km und 10 Stunden frueher haben wir diesmal in einer Millionenmetropole Silvester gefeiert. Ein ganz neues Erlebnis fuer uns. Wir wussten im Vorraus, dass es sehr schwer wird, Plaetze mit guter Sicht zu ergattern. Schon Tage im vorraus werden die beliebtesten Plaetze durch Camping verteidigt.
    Bereits gegen 10 Uhr morgens war der Bereich um die Oper wegen Ueberfuellung geschlossen. Deshalb fuhren wir bereits gegen Mittag nach Milsons Point (liegt auf der anderen Hafenseite, gegenueber der Oper) um dort nach einem geeigneten Platz zu suchen. Zum Glueck war der Bereich zu dem wir wollten noch nicht geschlossen und so begann der Kampf um einen Platz. Im Schneckentempo schoben wir uns durch die Menschenmenge und hielten Ausschau nach einem freichen Plaetzchen Gras. Jedoch war niergendswo Gras zu sehen. Die Menschen hatten mit Zelten, Stuehlen, Decken ect. jeden Fleck in beschlag genommen. Unter jedem Baum, Gebuesch, kleinen Bruecken oder wo eben Platz fuer einen Menschen war, standen erschoepfte Menschen. Die Sonne hatte schon einige Sonnenbraende verursacht und es waren immernoch 10 Stunden bis zum Feuerwerk.
    Nachdem wir uns hinter einer kleinen Mauer auf Steinen im Hafenbaecken niedergelassen haben, hatten wir bereits nach 15 Minuten genug von der Sonne. Ausserdem war nicht klar, ob dieser Bereich bei Steigender Flut nicht Unterwasser steht. Nichtsdestotrotz errichteten sie neben uns eifrig Zelte.
    Wir entschieden uns naeher zur Harbour Bridge zu gehen. Dort ist zwar das Sichtfeld schlechter aber immerhin noch Platz (vor allem im Schatten!).
    Der Weg dorhin war schwerer als gedacht, da zum einen die einzelnen Wege und Treppen durch Menschen verstopft wurden und das eingezeunte Gebiet nun geschlossen war. Viele Leute vor dem Zaun beschwerten sich, dass sie nach Getraenkeeinkaeufen nicht mehr zu ihren Sachen rein durften und wir brauchten ewig bis wir raus kamen.
    Unter der Harbour Bridge angekommen, haben wir Gott sei Dank einen Schattenplatz gefunden. Hier verbrachten wir die folgenden Stunden mit warten. Wir freuten uns, als unser Treffen mit Laura (einer Klassenkameradin) klappte. Zusammen mit ihr und ihren Freunden wurde das Warten viel spassiger. So ging die Zeit einigermassen schnell rum und wir bekamen um 21 Uhr unser erstes Feuerwerk zu sehen (Familienfeuerwerk, damit diese frueher heim koennen).
    Um kurz vor 0 Uhr steigte die Stimmung und wir zaehlten gemeinsam die letzten Sekunden herunter. Dann schliesslich begann das lang ersehnte Feuerwerk. Vor lauter Effekten wussten wir gar nicht wo wir hinschauen sollten. Ueberall um uns herum knallte und leuchtete es. So ein atemberaubendes Feuerwerk haben wir noch nie gesehen! Hinzu kam die schoen beleuchtete Skyline, Harbour Bridge, Oper und die vielen Boote auf dem Wasser.
    Nach einem langen und aufwendigen Rueckweg kamen wir um 3 Uhr total erschoepft zurueck.

    ~TK

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  • 08Jan 2014

    39 Abschied nehmen... 08.01.2014 Australien —

    Mascot, Australien

    Beschreibung

    Nun ist es bald soweit. Unsere Zeit in Australien geht zu Ende. In Kuerze werden wir von Sydney nach Auckland fliegen . Nach 82 Tagen, 13000 Kilometern gefahrener Strasse heisst es nun Rucksaecke packen, sich verabschieden und eine wunderschoene Zeit in Australien hinter sich zu lassen. Eine Zeit voller Ueberraschungen, tollen Momenten und liebenswerten Menschen. Ein Abendteuer, dass man so schnell nicht wieder vergisst.


    Wir haben einige Bilder noch nachgetragen. Unter anderem die lang ersehnten Schnorchelbilder. Also klickt euch nochmal ueberall durch :) viel Spass dabei!

    ~TS

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  • 11Jan 2014

    40 Etappe 3: Angekommen bei den Kiwis 11.01.2014 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Kaum in Auckland angekommen ging es auch schon auf Autosuche. Von Händler zu Händler, vom einen Ende der Stadt bis zum anderen, arbeiteten wir uns mit der Hilfe von Jeremy (einem Bekannten) durch. Mit seinem kleinen Flitzer verging die Zeit wie im Flug und wir hatten nach ein paar Stunden unser neues zu Hause gefunden. Diesmal nun endlich einen Honda Odyssey (sogar mit Glasdach und Schiebedach :P )
    Diesmal hat es uns der Händler besonders einfach gemacht. Schon am nächsten Tag konnten wir das Auto abholen . Wir haben lediglich den Kaufvertrag unterschrieben, alle anderen Formalitäten hat er für uns übernommen (vielleicht ist das hier aber auch einfach so...).
    Nach dem Campingausrüstungs- Shoppen konnten wir, zusammen mit unserem Auto, nun endlich unser nächstes Abendteuer beginnen.

    Außerdem haben wir Auckland Downtown noch in einem kurzen Tagesbesuch angeschaut und sind auf den Mt. Eden hochgewandert. Dabei haben wir die Entfernung bis zu diesem erloschenen Vulkan leicht unterschätzt. Statt mit dem Bus zu fahren dachten wir das machen wir mal eben zu Fuß. Und so vergingen 1-2 Stunden....
    Doch der Weg hatte sich gelohnt und wir hatten einen 360 grad Blick über Auckland. Außerdem konnte man von der West- bis zur Ostküste der Nordinsel von Neuseeland blicken.

    Am Mittwoch ging es dann mit Autopacken los.

    Vielen Dank Linda und Jeremy für eure Hilfe und Gastfreundschaft!
    Thank you very much, Linda and Jeremy!

    ~TK

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  • 15Jan 2014

    41 Wieder auf Achse 15.01.2014 Neuseeland —

    Waipoua Forest, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach anfänglicher Unklarheit wo wir als erstes hin sollen, baten wir Linda und Jeremy um Rat. Sie nannten uns einige Orte die wir auf jeden Fall anschauen müssen. Jedoch hatten wir leider keine Ahnung wo diese überhaupt liegen. Es war ziemlich schwierig sich die Namen zu merken und später das passende Gegenstück auf der Landkarte zu finden. (Oder sagen euch Coromandel, Turangi oder Whakatane etwas?! Nur um ein paar zu nennen) Zudem ist die Aussprache deutlich anders als die Schreibweise.
    Nach langem hin und her haben wir uns dann für den Weg in den Norden entschieden.
    Nach unseren ersten Kilometern auf der Straße, sind wie sehr zufrieden mit dem Auto. Es macht sehr viel Spaß mal etwas entspannter (da automatik) durch die kurvige Landschaft zu brausen.
    Im Vergleich zu Australien legt man hier viele Höhenmeter und wenig Kilometer zurück, da die Straßen hier nicht nur endlos geradeaus gehen.

    Nach unserem ersten Nachtlager in Parakai fuhren wir Westküstennah durch den Trounson Kauri Park und den Waipoua Forest. Dort haben wir einige Wanderungen durch Kauri Wälder gemacht und kamen an den Riesen der Wälder vorbei. Zum einen dem breitesten und ältesten Kauribaum Neuseelands und zum anderen dem höchsten. Zwei nicht zu übersehende fette Bäume. Dagegen sehen die umliegenden Bäume wie Streichhölzer aus. Faszinierend was es sonst noch so auf der Welt für Wälder gibt.
    Was interessant war, wir mussten vor dem Betreten des Waldes unsere Schuhe putzen. Erst abbürsten, dann desinfizieren.

    ~TK

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  • 17Jan 2014

    42 Top of NZ - 90 Miles of Paradise! 17.01.2014 Neuseeland —

    Cape Reinga, Neuseeland

    Beschreibung

    Als wir morgens die Augen öffneten und durch das Glasdach schauten erst einmal Ernüchterung - es regnete-
    Naja das gehört wohl in Neuseeland dazu und so machten wir uns auf den Weg in den weiten Norden in Richtung Cape Reinga. Dem 'fast' nördlichsten Punkt Neuseelands.
    Während der Fahrt ging es erneut viele Hügel auf und ab, durch Wälder, winzige Örtchen und an atemberaubender Küste vorbei. Um so weiter wir fuhren umso besser wurde dann auch das Wetter. Es dauerte nicht lange und wir konnten unsere Sonnenbrillen auspacken, die Fenster runterlassen und die vorbeiziehende Natur genießen.
    Nach vielen Kurven kam dann der Wow- Effekt. Gerade noch fuhren wir ein Sträßlein durch einen Wald auf einen Berg hinauf, kaum oben angekommen war der Wald zu ende und es bot sich ein weiter Blick auf die sanften Hügel. Durch diese hindurch und dann erneut eine komplett andere Landschaft. Riesige Sanddünen dominierten nun den Horizont.
    Man könnte meinen Wetter und Landschaft streiten sich in einem Rennen, wer sich am schnellsten ändern kann.
    Nach den Dünen kam schließlich der malerische Blick auf das blaue Meer, schwarz-graue Felswände und die weiten Strände.

    Bei den Dünen legten wir einen längeren Zwischenstopp ein, denn wir mussten überprüfen, dass es sich nicht um eine Halluzination handelt. Diese Unmengen Sand auf vielen Haufen neben den grünen Hügeln sahen äußerst grotesk aus. Vor allem noch weil Leute auf Surfbrettern die Dünen hinunter 'ritten'.
    Wir machten uns deshalb auf den Weg die Dünen zu erklimmen. Mit glühenden Füßen stapften wir durch den Sand bis nach oben, während die anderen an uns vorbei rodelten ;) Oben angekommen die Enttäuschung - wir sind gar nicht ganz oben - es gibt noch andere Hügel die man von unten nicht sehen konnte, welche noch höher sind.
    Aufgrund der Hitze entschieden wir uns aber für den Rückweg. Schließlich wussten wir nun, dass diese echt waren.

    Wieder abgekühlt durch den Fahrtwind kamen wir am Parkplatz des Cape Reinga an. Bei einem kurzen Spaziergang zum Leuchtturm, bot sich uns ein wirklich unglaublicher Ausblick auf die weite Küste. Am Leuchtturm befand sich ein Schild mit vielen Metropolen weltweit. Leider fehlte jedoch Waiblingen und Korb :D
    Deshalb können wir euch nur die Entfernung nach London (was den beiden Orten am nächsten kommt) nennen - 18029km.


    Doch bevor dieser wunderschöner Tag begann haben wir am Abend davor noch einige Stunden im Krankenhaus verbracht. Natürlich genauso aufregend und spaßig wie bei uns.... Jedoch sind wir mit einem Lächeln aus dem Krankenhaus gegangen. Denn....
    Nicht jeder war von Anfang an mit unseren Plänen und unserer Entscheidung einverstanden. Teilweise wurde oder wird der Sinn warum wir zu Weltenbummlern geworden sind nicht verstanden, andere sehen unsere Reise als Sinnlos an und wir sollen doch gleich einen gescheiten Job erlernen.
    Doch bei uns geht das Leben doch gerade erst richtig los und bevor wir mit tausend Ausreden kommen können wie 'der Job', 'die Kinder',... haben wir unsere Rucksäcke gepackt und sind losgezogen.
    Genau das hat die Ärztin im Krankenhaus durchschaut. Eine Frau mit einem angesehenen Beruf, sagte zu uns 'You only live once' (Du lebst nur einmal).
    Es war schön so etwas mal von jemanden zu hören (und dann auch noch von einer Frau die eigentlich nur für ihren Beruf lebt und täglich Stunden im Krankenhaus verbringt) und nicht nur immer neidische oder herablassende Kommentare, als hätten wir keine Ahnung was wir mit unserem Leben anfangen sollen.

    ~TK

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  • 19Jan 2014

    43 Kulturell & Sportlich 19.01.2014 Neuseeland —

    Whangaroa, Neuseeland

    Beschreibung

    Nachdem wir das Northland abgehackt haben, ging es an der Ostküste und den Bay of Islands, zurück Richtung Auckland.

    Bei einem kurzen Zwischenstopp in Awanui, besichtigten wir das "Ancient Kauri Kingdom". Eine Werkstatt, Cafe und Galerie in einem. Hier konnte man Holzkunstwerke und einen Kauristamm, in welchen eine Wendeltreppe geschnitzt wurde, betrachten.
    Dann ging es weiter zum "St. Pauls Rock" im "Whangaroa Harbour". Von diesem 213m hohen, steilen Hügel hatte man eine tolle Aussicht auf die Buchten und Hügel der Umgebung.

    ~TK

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  • 20Jan 2014

    44 Heutiges Motto: Wasser 20.01.2014 Neuseeland —

    Kawakawa, Neuseeland

    Beschreibung

    Unser heutiger Morgen begann mit dem plätschernden Regen auf unserem Dach. Zunächst hatten wir noch die Hoffnung das sich das Wetter im Laufe des Tages noch ändert, doch der Wetterbericht sagte keine veränderung vorraus.
    So entschieden wir uns kurzerhand nach 'Kawakawa' zu fahren und das meistfotografierte Klo Neuseelands zu bestaunen. Ja, trotz getrübten Himmel, unser Verstand ist noch klar und es handelt sich wirklich um ein Klo ! Nun fragt ihr euch bestimmt was könnte da so interessant dran sein. Es liegt wohl daran dass es sich hier nicht um irgendein Klo, sondern um dass von einem Künstler entworfene WC-Gebäude handelt.
    Könnt ihr schon erahnen von wem ???
    Die Lösung beinhaltet unser heutiges Motto !
    Ja genau richtig, die Klos wurden von Hundertwasser, dem Österreichischen Künstler und Architekten entworfen als er hier gelebt hat. Nach einmal Probe sitzen und natürlich ein paar Fotos schießen ging es weiter.

    ~TK

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  • 21Jan 2014

    45 Zeitreise 21.01.2014 Neuseeland —

    Kerikeri, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute gab es eine Menge alter Gebäude zu sehen. Zu Beginn gingen wir zum 'Stone Store', welcher das älteste Steingebäude Neuseelands ist.
    Hier wurden vor nicht ganz 200 Jahren Waren, zwischen den ersten Missionaren und den Maoris, getauscht.

    Direkt daneben befindet sich das älteste Holzhaus Neuseelands - das Mission House, welches 1822 gebaut wurde. Hier wohnten noch bis 1970 die Nachfahren des ehemaligen Bauherrn Reverend Butlers. Besonders interessant waren die antiken Orginalmöbel und die persönlichen Gegenstände.

    Als letztes haben wir noch die älteste Kirche des Landes besichtigt. Diese befindet sich in Russel. Ist aber lange nicht vergleichbar mit alten europäischen Kirchen.

    Am Abend machten wir uns zu einem der vielen DOC Campingplätze. Diese sind einfache vom Staat geführte Campingplätze in Mitten der Natur.
    Bis jetzt war dieser unser Favorit, da er direkt am Strand lag. Für die unter euch, die gerne unsere besuchten Orte googlen, der Platz heißt Whangaruru North Head in der Bland Bay.

    ~ TK

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  • 22Jan 2014

    46 Weltenbummler in der Unterwelt 22.01.2014 Neuseeland —

    Whangarei, Whangarei, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf unserem Weg Richtung Süden, haben wir im Lonely Planet von unerforschten Höhlen gelesen, welche man auf eigene Faust erkunden kann. Genau das richtige für uns möchtegern Abendteurer.
    Aber zunächst liefen wir unsere Wanderschuhe (bzw. Tami ihre Flip Flops, da sie ihre Wanderschuhe in Auckland bei Jeremy und Linda vergessen hatte), auf dem Weg zum Whangarei Falls, warm.
    Voll motiviert statteten wir uns mit allem Cavingnötigem aus und machten uns dann auf den Weg zu den Höhlen.
    Der Lonely Planet warnte uns zwar vor schwierigen Terrain und das man genügend Ersatzbatterien dabei haben soll, da diese Wanderung aber in diesem Buch steht, nahmen wir sie auf die leichte Schulter.
    Mit einem Schmunzeln gingen wir an den Schildern am Eingang vorbei, welche auch noch einen Helm empfahlen und den Zugang eher geübten Höhlenforschern anpriesen.
    Insgesamt gab es hier drei Höhlen zu erforschen.
    Gleich bei der ersten staunten wir nicht schlecht, als wir den unwegsamen Eingang sahen und nach ein paar Metern nur noch Dunkelheit.
    Nichts desto trotz versuchten wir unseren Abstieg ohne dabei auf den nassen Felsen auszurutschen oder mit dem Kleidchen hängen zu bleiben :D
    Da es die Tage zuvor stark geregnet hat, war in den Höhlen viel Wasser unterwegs und erschwerte uns den Weg. Auch Tamaras Halbschuhe stellten sich nicht als das optimale Schuhwerk heraus und Kims Taschenlampe konnte der Finsternis nichts anhaben.
    So machten wir nach ein paar Metern in der Dunkelheit kehrt und versuchten unser Glück bei der Nächsten Höhle.
    Mit nun dem Kleidchen in die Hose gestopft und herumgeben von wenigstens einer hellen Taschenlampe stürzten wir uns in dieses schwarze Loch. Doch in dieser war noch mehr Wasser.
    Eine haben wir noch, dachten wir uns und so ging es auf zu dieser.
    In dieser wagten wir uns wirklich mal weiter hinein. Jedoch wurde es zunehmend niedriger, sodass man nur noch gebückt über die Steine klettern konnte, zwischen denen das Wasser vorbei rauschte.
    Machte man mal für kurze Zeit das Licht aus, so sah die Höhlendecke wie ein funkelnder Sternenhimmel aus.
    Letztendlich hat uns jedoch mangelnde Ausrüstung und das mulmige Gefühl durch das viele Wasser zum umkehren bewegt.

    ~ TK

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  • 24Jan 2014

    47 Back in Auckland 24.01.2014 Neuseeland —

    Devonport, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ging es noch einmal nach Auckland. Nachdem wir endlich einen Parkplatz gefunden haben ging es auf die Suche nach dem Treffpunkt mit Marina. Wir kamen uns so bisschen vor wie bei einem "Blind Date", schließlich hatten wir sie zuvor noch nie getroffen, nur Kontakt über mail.

    Mit ihr zusammen fuhren wir dann mit der Fähre nach Devonport wo wir viel quatschten, bevor es zurück ging zum Moonlight Cinema im Silo Park. Wenn ihr euch jetzt denkt 'Silos sind doch...' - genau richtig, die großen runden Dinger. Auf diese wurde der Film - "The Lion King" - projiziert. An sich eine coole Idee, jedoch hat der Veranstalter wohl nicht die Menschenmassen erwartet, da keine Lautsprecher im hinteren Bereich des Parks vorhanden waren. So war es also mehr oder weniger für uns weiter hinten ein Stummfilm - schade eigentlich.

    Beim Abendspaziergang durch die beleuchtete Stadt ging es dann zurück zum Auto.
    Danke Marina für deine Zeit, wir haben uns sehr gefreut :)

    ~TK

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  • 25Jan 2014

    48 Coromandel Peninsula 25.01.2014 Neuseeland —

    Coromandel, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ging es vergleichsweise früh aus den Federn bzw. der Luftmatratze.
    Grund dafür war das Camping-Verbotsschild direkt vor unserem Auto. Wir hatten letzte Nacht keine Lust mehr so weit zu fahren und einen geeigneten Platz zu suchen. Deshalb brauchten wir etwas das wir kannten.... und da fiel es uns ein, bei unserer (unerwartet) langen Wanderung vor etwa einer Woche durch Auckland, hatten wir noch zumindest einen Parkplatz in Erinnerung. Den Parkplatz am Fuße des Mt. Eden, dort wo die anderen geparkt haben, uns Langstreckenläufer überholt haben und mal eben den Gipfel bestiegen.
    Wie erwartet fanden wir hier zwar das Verbotsschild vor, haben uns aber nicht Einschüchtern lassen. Von hier aus machten wir uns dann bei strahlendem Sonnenschein auf den Berg wo wir dann Frühstückten (und Kim seinen eigenen Mt. Eden aus Haferflocken und Kakaopulver baute).

    Als nächstes machten wir uns auf zur Coromandel Halbinsel. Von dem flachen Umland südlich von Auckland ging es in Richtung Osten, wo wir nach einiger Zeit ein Gebirge am Horizont erblicken konnten. Die schmalen und kurvigen Straßen führten uns durch Goldgräberstädte, kleine Dörfer und dicht entlang am Meer sowie hinauf auf Grüne Hügel bis nach Colville wo wir auf einer Farm übernachten.

    Auf dem Weg haben wir noch den angeblich schönsten Garten der Region angeschaut den - "Rapaura Water Gardens".
    Schon schön aber die Natur in ihrer "reinen Form" gefällt uns besser und ist deutlich billiger.

    ~TK

    P.S. Wir haben jetzt mehrere Blogeinträge auf einmal hochgeladen, also klickt nicht immer nur auf den letzten ( Roter Punkt rechts, sondern klickt euch auch ein bisschen zurück durch. So verpasst ihr auch die älteren Tage nicht ;)

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  • 27Jan 2014

    49 Ein Tag am Strand und der Küste 27.01.2014 Neuseeland —

    Hahei, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute morgen ging es ab zu unserem eigenen und privaten Wellness Pool.
    - Nun fragt ihr euch 'wie könnt ihr euch das leisten ?!, ihr seid doch sonst so geizig....'
    Natürlich habt ihr recht, dafür würden wir doch kein Geld ausgeben aber das ist hier auch nicht nötig. Die wunderbare Natur Neuseelands ermöglicht dies gegen ein wenig körperliche Arbeit auch umsonst. Am 'Hot Water Beach' fingen wir deshalb, wie viele andere an, unseren eigenen Pool zu buddeln. Bei Ebbe hat man hier einige Stunden Gelegenheit sich seinen eigenen heißen Pool zu schaufeln, da unter dem Sand heiße Quellen sind, die die gebuddelten Löcher mit heißen Wasser (bis zu 64 Grad) füllen. Mit unsren Bechern fingen wir an auf Heiß- Wasser- suche zu gehen. Da nicht überall heißes Wasser an die Oberfläche kommt. Wir gruben einige Löcher um den perfekten Punkt zu finden. Wir konnten zum Glück die Schaufel von einem freundlichen Touri ausleihen und hatten im Handumdrehen unseren eigenen dampfenden Pool. Das Problem nun, unser Pool war viel zu heiß. Selbst der Sand drum rum erwärmte sich so sehr, dass man sich fast die Füße verbrühte.
    Während wir auf die Flut warteten, die unseren Pool abkühlen sollte, beobachteten wir einige, die dachten sie können unseren nicht besetzten Pool klauen, sich jedoch nie weiter als bis zum kleinen Zeh hinein trauten.
    Wir hatten wohl direkt über der Quelle gebuddelt. Die Pools drum rum waren angenehm warm und die Badenden grinsten uns zu. Wir bekamen zwar Hilfe angeboten, in Form von Kinder-Eimern mit denen wir kaltes Meerwasser holten, dies hatte doch keinen Zweck. Das Wasser in unserem Pool war einfach viel zu heiß. So freuten wir uns, als der Pool hinter uns frei wurde und wir uns diesen schnappen konnten. So konnten wir doch noch einige Zeit das warme Wasser genießen und die Leute angrinsen die sich in unserem gebuddelten Pool verbrannten.

    Als nächstes setzten wir unsere Küstentour fort und fuhren einige Kilometer weiter zur berühmten Cathedral Cove. Nach einer dreiviertel Stunde wandern, kamen wir bei diesem Strand mir seiner tollen Felswand an. In der Wand ist ein Durchgang zum nächsten Strand, welcher über Jahrmillionen durch den Wellengang ausgespült wurde.
    Bei perfektem Wetter und glitzernden Meer machten wir ein Nutellabrot- Picknick, bevor es auf den Rückweg ging.

    ~ TK

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  • 28Jan 2014

    50 Auf der Suche nach dem Zwergengold 28.01.2014 Neuseeland —

    Waihi, Neuseeland

    Beschreibung

    Wie wir aus dem Hobbit wissen haben die Zwerge ihr Reichtum im Berg angehäuft. Dies scheinen auch schon die Menschen hier vor 130 Jahren bemerkt zu haben. Und so gruben sie kilometerweite Gänge in den Berg, auf der Suche nach Gold und Silber.

    Wir erforschten heute die alten Minengänge in den Broken Hills. Diesmal besser ausgestattet als bei unserer letzten Cavingtour (bei der wir nach wenigen Metern immer umdrehen mussten), stiegen wir heute auf den Hügel mit dem Ziel den alten 500 Meter langen Minentunnel vollständig zu erforschen. Die zweistündige Wanderung führte durch kürzere Tunnel und vorbei an verrosteten Maschinen, Bauteilen und Schienen hinauf auf den Berg, zum Eingang des Haupttunnels.
    Diesmal mit zwei vollgeladenen Taschenlampen tasteten wir uns langsam in den Berg. Wenn man sich umdrehte sah man ein immer kleiner werdenden Lichtkegel, der schließlich nach einer Kurve vollständig verschwand. Wir, ein paar Spinnen und plätscherndes Wasser waren nun das einzige was wir noch wahrnehmen konnten. Je weiter wir in den Berg hineinliefen, desto kälter wurde es.
    Faszinierend was die Männer damals mit einfachen Geräten geleistet haben. Ganz vertrauenswürdig sah der Tunnel jedoch nicht aus, da er eben sehr ungleichmäßig gebaut war und an vielen Stellen von Holzbalken gestützt wurde, zwischen denen das Wasser herunter tropfte.
    Es gab einige Abzweigungen die jedoch durch Gitter versperrt waren. Der Blick hindurch zeigte warum. Es ging steil in die Tiefe. Einige Schienen waren noch am Rand erkennbar.
    Nach einigen Fotos und ca. 15 Minuten waren wir froh als wir den Ausgang erblickten. Dennoch war es ein tolles und interessantes Erlebnis.

    Nach dieser Wanderung ging es weiter nach 'Waihi - New Zealand's heart of gold'.
    Hier erwartete uns etwas komplett anderes. Unscheinbar hinter einem Hügel befand es sich. Ein unglaublich tiefes und riesengroßes Loch, bei dem wir von keiner Seite aus den Boden erblicken konnten.
    Ein Paradebeispiel für die heutige Gold- und Silbergewinnung. Früher war der Berg von Tunneln durchgraben, heute wird von oben her der ganze Berg abgetragen.
    Die riesigen Fahrzeuge sahen vom Rand aus wie Spielzeuge. Zum Glück war jedoch oben ein Ausgemustertes zum Größenvergleich ausgestellt.
    Allein die Reifen waren 2,5 Meter hoch. Daneben fühlt man sich ganz klein. Beim 4 Kilometer langen Rundgang um das Loch konnten wir an vielen Infotafeln interessantes über damals und heute lesen. Wie zum Beispiel dass dieses Fahrzeug 100 Tonnen Gestein aus der Grube schleppt und davon letzt endlich ein Teelöffel Gold gewonnen wird. Pro Woche werden hier 1 Millionen Dollar 'ausgegraben'.
    Interessant was wir hier in Neuseeland so entdecken. Dies ist nicht das typische was man von einer Neuseelandreise erwartet.

    ~ TK

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  • 29Jan 2014

    51 Pinnacles - Unser erster 700er 29.01.2014 Neuseeland —

    Thames, Neuseeland

    Beschreibung

    Für unserer Verhältnisse früh am morgen fuhren wir von unserem Nachtlager nach Thames und von dort in das Kaueranga Valley. Ausgerüstet mit genügend Trinkwasser und Essen für die nächsten zwei Tage machten wir uns auf den Weg zur Pinnacles Hut, wo wir heute Nacht übermachten wollen.

    Schon nach 25 Minuten (von dem laut Wegweiser 3.5 Stunden) trafen wir auf eine Schülerin die kurz vor einem Kreislaufkollaps stand. Die Lehrerin stand genervt daneben und wies uns darauf hin das eine Schulkasse auf dem Weg sei.
    Wir fragen uns bis heute ob sie es eigentlich hoch geschafft hat...

    Über schmale Hängebrücken, Monsterstufen und über Steine hüpfend durch den Fluss ging es in Richtung Gipfel. Auf unserem Weg sahen wir noch viele verschiedene Baumarten, Aussichten auf das Tal und erschöpfte Schüler am Wegrand liegen.

    Durchgeschwitzt und hungrig kamen wir nach 2 Stunden und 45 Minuten bei der Hütte an, wo wir uns über unseren Proviant hermachten.
    Die große Hütte, mit den 80 Betten, verteilt auf zwei Schlafsäle als Matratzenlager, war sehr offen gestaltet und gefiel uns auf den ersten Blick sehr gut. Sogar die Plumsklos machten einen neuen und ab nun diesem Tag ganz wichtig, stabilen Eindruck (Auf dem Hochweg wollten wir in einem Zwischenlager eine kurze Pinkelpause machen, mit erschrecken stellten wir jedoch nach öffnen der Klotüre fest, das der Boden durchgebrochen war. Wir wollen nicht wissen wie das arme Schwein aussah, dem das passiert ist :D)

    Nach einigen Stunden, ausruhen erblickten wir auch die letzten Schüler die Hütte erreichen sowie eine weiter Gruppe. Hierbei handelte es sich um Männer der Air Force, Navy und Army, welche in voller Montur und großen Rucksäcken, sich erfreut auf den Holzboden warfen.
    Nach kurzer Zeit war der bereitstehende Grill fest in ihrer Hand und sie grillten unzählige Würste und Steaks sowie einen riesen Haufen Zwiebeln - was uns zum überlegen gab wie die wohl heute Nacht stinken....

    Wir machten uns dann auf den Weg zum Gipfel um den Sonnenuntergang von hier aus zu sehen.
    Dabei kletterten wir über Leitern und noch mehr Stufen bis zur Aussichtsplattform hoch.
    Die Aussicht von hier war mal wieder unglaublich schön und gehört nun zu unseren bisherigen Lieblingsplätzen. Spätestens jetzt haben sich die 7km und die 759 Höhenmeter gelohnt.
    Nach dem Sonnenuntergang ging es zurück zur Hütte, wo wir den restlichen Abend mit zwei deutschen Backpackerinnen verbracht haben. Irgendwann entschieden wir uns dann doch mal ins Bett zu gehen. Da wir die einzigen waren, die noch wach waren.
    Leise schlichen wir uns in den Schlafsaal. An Schlaf war jedoch nicht zu denken. Es lag nicht am wie zuvor erwarteten Gestank sondern viel mehr am lauten Schnarchen von 14 Soldaten.
    Interessant was es für verschiedene Schnarcharten gibt. Nach 8 Stunden zuhören könnten wir ein Buch darüber schreiben.
    Pünktlich zum Sonnenaufgang standen diese munter auf und packten freudig unterhaltend ihr Zeug zusammen.
    Auch die anderen Wanderer sahen nun ein sinnvoller aufzustehen und so schlossen wir uns denen an.
    Witzig dabei die Kommentare/ Lästern der anderen über die Schnarcher.
    Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Rückweg auf und schafften diesen sogar in 1 Stunde 45 Minuten.

    ~TK

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  • 30Jan 2014

    52 Karangahake Gorge 30.01.2014 Neuseeland —

    Waikino, Neuseeland

    Beschreibung

    Nachdem wir heute morgen den Berg hinabgestiegen sind, machten wir uns auf in Richtung Karangahake Gorge, wo wir den Tag etwas ruhiger angingen.
    Diese Ruhe hielt jedoch nicht für lange an und der Blick auf die Uhr zeigte dass wir noch den ganzen Tag vor uns haben.
    So beschlossen wir (als wären wir heute noch nicht genug gewandert) eine der vielen Wanderungen durch die Schlucht zu machen. Diese führte am Fluss entlang, durch ehemalige Minentunnel, über alte Gleise und Goldgräberwege sowie durch die Ruinen der alten Minenfabrik. Eine willkommende Abwechslung.
    Danach saßen wir erneut auf unseren Campingstühlen und schauten dem fließenden Fluss zu und beschlossen nun doch endlich mal wieder eine Dusche/Bad zu nehmen. Eigentlich hatten wir das gestern auf der Hütte vor, doch leider waren die Duschen außer betrieb. So ging es ab in den kühlen Fluss, wo wir uns erfrischten.
    Den Abend verbrachten wir mit dem Tippen der Blogeinträge der letzten Tage.

    ~ TK

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  • 01Feb 2014

    53 In einer anderen Welt - Hobbiton 01.02.2014 Neuseeland —

    Matamata, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir in die Parallelwelt von Mittelerde eingetaucht. Mit Hilfe von Fili, unserem Shuttelbus ging es von Matamata über viele Hügel in eine andere Welt.
    Als wir ausstiegen befanden wir uns in Hobbiton, wo wir freundlich von unserem Guide empfangen wurden. Mit ihr schreiteten wir über die Wege, vorbei an den allen bekannten kleinen runden Türen in den Hügeln, den Häusern der Hobbits und erfuhren hierbei viele viele noch uns unbekannte Geschichten über die Filme.
    Als wir über die Wege schreiteten, über die schon Gandalf, Frodo, Bilbo und alle anderen gingen fühlten wir uns wie direkt im Film.
    Das Set war wunderschön angelegt, mit sehr viel Liebe zum Detail.
    Immer wieder verblüfften uns die Erzählungen unserer Tourleiterin, wie zB das künstliche Moos auf den Zäunen, welches aus Kleber, Joghurt, Mehl und Farbe besteht.
    In weiteren Beispielen zeigte sich was für ein Perfektionist Peter Jackson ist. Im Hobbitbuch wird zB von Kindern erzählt, die unter Pflaumenbäumen liegen und Pyramiden bauen. Da Pflaumenbäume zulange brauchen um zu wachsen, ließ Jackson Apfelbäume pflanzen und später deren Blätter und Äpfel entfernen und durch künstliche Pflaumen und Blätter ersetzen. In der Extended Version des Films ist diese Szene mit den Kindern gar nicht enthalten und die Bäume sind gerade mal für drei Sekunden zu sehen.
    Er ließ außerdem, drei Monate lang vor den Dreharbeiten, täglich Mitarbeiter von den Hobbithäusern zu den Wäscheleinen laufen, damit das Dorf schon sehr lange bewohnt aussieht.
    Wir könnten noch viele weitere Beispiele aufzählen....
    Nachdem wir die Häuser gesehen haben wurden wir noch auf ein exklusives Hobbit-Bier, in den Pub 'Green Dragon', eingeladen, welcher originalgetreu wie im Film eingerichtet war.

    ~TK

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  • 02Feb 2014

    54 Auf einem anderen Planeten - Wai-O-Tapu Thermal W 02.02.2014 Neuseeland —

    Waiotapu, Neuseeland

    Beschreibung

    Gestern noch in der Welt von Mittelerde, befanden wir uns heute schon auf einem anderen Planeten, auf dem es rauchte und brodelte.
    Unser Weg führte uns durch Rotorua, wo wir uns ziemlich schnell bewusst wurden, dass dies keine normale Stadt war. Bereits hier dampfte es aus dem Gulli und es stank im ganzen Ort nach Schwefel. Im Stadtpark stolperten wir über Warnschilder die auf 'Thermale Aktivität' hinwiesen. Schon hier Dampften die Seen und blubberten vor sich hin.
    Da wir aber noch mehr sehen wollten fuhren wir noch weiter in den Süden nach Wai-o-Tapu.
    Dies ist ein vulkanisch sehr aktives Gebiet, wo man Geysire, kunterbunte und dampfende Seen sowie Matschspritzende Tümpel bestaunen kann.
    Besonders gefallen hat uns der Champagne Pool. Dieser große dampfende See, hatte schöne rot/ orange Färbungen am Rand.
    Beim Lady Knox Geysir wurde mit Spülmittel etwas nachgeholfen, sodass er exakt um 10.15 Uhr Wasser in die Luft spritzte.

    ~TK

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  • 04Feb 2014

    55 Ein besonderer Start in den Tag 04.02.2014 Neuseeland —

    East Cape, Neuseeland

    Beschreibung

    Gestern und heute sind wir mal wieder viel gefahren. Viele viele Kilometer an der schönen Küste entlang ging es immer weiter in den Osten. Sehr schnell hatten wir die Städte hinter uns gelassen und die weiteren Orte bestanden nur noch aus einzelnen Farmen. Das Gebiet ist noch von Tourischaren verschont und sehr von der Kultur der Maori geprägt. Unser Ziel am Abend war der Campingplatz kurz vor dem 'East Cape'. Dieser war zwar eher eine Kuhweide, diese hatten jedoch nix dagegen das sie den Platz mit uns und einigen anderen Deutschen teilten. Noch spät am Abend überedeten wir uns gegenseitig am Morgen früh aufzustehen um am östlichsten Leuchtturm der Welt und gleichzeitig dem östlichsten Punkt von Neuseeland den Sonnenaufgang zu sehen.

    So kam es also das wir heute um 4.15 aufstanden, umräumten und uns auf den Weg zum Leuchtturm machten. Noch in der Dunkelheit und sehr verschlafen musste man bei der engen und kurvigen Schotterpiste nicht nur auf den Abhang neben uns achten, sondern auch auf Kühe die die Vorfahrtsregeln nicht beherrschen oder Pferde am Straßenrand.
    Am Parkplatz angekommen mussten wir dann auch noch 20min Treppensteigen, wenigstens hatten wir wieder helle Lampen (damit wir bei unserer nächsten Höhlentour auch was sehen gell;) dabei .
    Als wir schließlich oben waren hieß es nur noch warten und genießen.

    ~TK

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  • 06Feb 2014

    56 Unsere Reise in den Süden 06.02.2014 Neuseeland —

    Cape Palliser, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf unserem Weg weiter Richtung Süden kamen wir noch an vielen schönen Orten vorbei. Dem längsten Steg Neuseelands, historischen Kirchen, Marae (Gemeinschaftshäuser der Maoris) und der Stadt/Berg mit dem längsten Namen der Welt, welche 'Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu' heißt.
    Das bedeutet so viel wie: „Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte“.
    Kein Wunder dass wir uns mit der Aussprache und dem Merken der Städtenamen so schwer tun :D

    Unsere Weg führte uns schließlich bis nach Ngawi ans Cape Palliser. Dort verbrachten wir ein paar Tage. Wir besichtigten das Cape Palliser Lighthouse und machten eine Wanderung zu einem der vielen 'Herr der Ringe' Drehorte. Durch Nebel und Regen wanderten wir an einem Fluss entlang bis zu den Pinnacles. Im Film stellte die Stelle die 'Dimholt Road' dar. Trotz schlechtem Wetter, fanden wir es hier ziemlich cool, der Nebel verpasste dem Ort etwas unheimliches. Passend, denn im Film wird hier nach der Geister Armee gesucht.
    Schon erstaunlich an was für Orten die Filme gedreht wurden. Sehr aufwendig zu erreichen, zum Teil auch nur mit Hubschrauber.

    ~TK

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  • 12Feb 2014

    57 Glück im Unglück 12.02.2014 Neuseeland —

    Wellington, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Vom Cape Palliser aus fuhren wir schließlich über den Highway komplett in den Süden der Nordinsel - nach Wellington - 'The coolest little Capital in the World'.
    Wie in einer Hauptstadt hat man sich hier zwar nicht wirklich gefühlt, da die Stadt ziemlich überschaubar und relativ klein war, dennoch hatten wir hier eine aufregende und sowohl tolle als auch mal wieder stressige Zeit.
    Die ersten beiden Tage haben wir die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Wir waren im 'Te Papa' (ein Museum über Fauna, Flora, Kultur und Bevölkerung Neuseelands), haben das Parlamentsgebäude von außen angeschaut, die historische 'Old St. Pauls' Kirche von innen und sind mit dem Cable Car den Berg hochgefahren bis zum Botanischen Garten. Von dort aus führte unser Weg dann durch den Botanischen Garten wieder zurück ins Zentrum....

    Ein nahezu perfekter Tag. Für uns sollte der Tag eigentlich ein ganz besonderer Tag werden. Geplant hatten wir nämlich, nach unserem Spaziergang vom Botanischen Garten zurück in die Stadt, ins Kino zu gehen.
    Es lässt sich schon vermuten, dass das ganze nur geplant war und mal wieder nicht so ablief wie es eben sollte.
    Zurück am Auto machten wir uns also auf den Weg in Richtung Kino, beziehungsweise Supermarkt, wo wir noch unser Abendessen kaufen wollten. Wir kamen direkt in den Feierabendverkehr und dadurch nur im Schneckentempo voran. 5 Minuten vergingen und wir waren gerade mal um die 15 Meter vorangekommen. Na toll, leicht genervt gurkten wir also durch die Stadt.
    Nach 20 Minuten begann es aus unserer Motorhaube plötzlich zu qualmen. Auch der Zeiger der Temperaturanzeige zeigte komplett auf die rechte rote Seite, also auf 'High'. Wir machten sofort den Motor aus und ließen das Auto an den Straßenrand rollen.
    'Scheeeeeiße - warum nur?!' waren unserer ersten Gedanken. Jetzt haben wir sowas von verkackt. Unser Auto ist am Arsch.
    Uns war natürlich sofort klar, dass irgendwas mit dem Kühler sein muss. Hatten ja oft genug in Filmen so eine Szene gesehen. Doch in Filmen enden solche Szenen meistens auch mit einem Motorschaden.
    Wir gingen also von dem Schlimmsten aus und waren mal wieder total planlos. Was sollen wir jetzt machen?! Wo sollen wir anrufen?!
    Und dann kam uns auf einmal noch der Gedanke 'Fähre'! Das kann doch nicht wahr sein.... Wir hatten die Fähre auf die Südinsel für den nächsten Tag gebucht. Na super! Die werden wir jetzt auch nicht mehr bekommen, hunderte von Euro in den Sand gesetzt.
    So verzweifelt und hilflos wie wir aussahen wurde uns einige Hilfe angeboten. Wir telefonierten mit einer verpeilten Mitarbeiterin vom AA (Neuseeländischer ADAC), die uns aber nicht wirklich weiterhelfen konnte da wir ja 'nur' eine Versicherung bei ihnen abgeschlossen haben und keine Mitglieder sind.
    Tzzz das ist ja sowas von lächerlich. Naja aber aufregen bringt uns in solch einer Situation auch nicht weiter. So überlegten wir also weiter wie wir das Auto zu einer Werkstatt bekämen. Abschleppen durch einen Abschleppdienst auf keinen Fall - ist viel zu teuer....
    Durch die Hilfe von Kims Bruder per Whatsapp (der KFZ- Meachniker ist) und die eines Security Typs der gerade aus einen Parkhaus lief versuchten wir das Auto zu starten.
    Puuuh ein erstes Aufatmen. Das Auto ist doch nicht ganz hinüber, es ist angesprungen.
    So konnten wir also erstmal von der Straße runterfahren, auf einen Parkplatz in einer Seitenstraße.
    Stunden vergingen die wir mit 'Werkstatt und Preisen googlen' verbrachten. Wir bekamen weitere Hilfe von einem jungen Mann, der uns versuchen wollte irgendwie zu helfen.
    Schließlich beschlossen wir aber an diesem Tag nichts mehr zu Unternehmen, da die meisten Werkstätten und Automechaniker ja eh schon geschlossen hatten. Es war ja auch schon kurz vor Acht.
    So holten wir uns also noch einen Parkschein für die komplette Nacht und eilten Richtung Kino. Wenigstens den Film wollten wir uns noch anschauen. Hatten uns ja schon den kompletten Tag darauf gefreut. Und etwas Ablenkung schadete uns zu dem Zeitpunkt auch nicht.
    Zwar war der Film ganz gut, jedoch schweiften unsere Gedanken während des Filmes ständig ab. Und nach zwei bis drei Stunden holte uns das Bangen um unser Auto wieder ein. Wir liefen noch ein paar Stunden durch die Stadt, um die zuvor ergoogleten Werkstätten zu suchen und uns so wenigsten schonmal leicht auf den nächsten Tag vorzubereiten. Völlig erschöpft legten wie uns schließlich in unser Auto, welches immer noch auf dem kleinen Parkplatz mitten in der Stadt stand.

    Punkt 5.40 Uhr begann unser Handy zu singen um uns zu wecken.
    Total übermüdet machten wir uns ans Umräumen und auf den Weg Richtung Werkstatt. Geplant war nämlich vor dem Berufsverkehr bei der Werkstatt zu sein.
    Wir füllten also nochmal Wasser in den Kühler und machten uns dann auf den Weg.
    Natürlich hatten wir uns noch zuvor den kürzesten Weg auf der Karte markiert, jedoch erschwerten uns auch hier noch Baustellen, Einbahnstraßen und Fußgängerzonen, die auf der Karte nicht zu erkennen waren, die Fahrt.
    Nach einer Pause (um nochmal Wasser nachzufüllen), 100ten roten Ampeln und den Straßenbedingungen kamen wir schließlich, erleichtert dass das Auto den Weg bis dorthin überlebt hat, beim Automechaniker an.
    Weitere Stunden vergingen bis die Garagentür aufging und der erste Mitarbeiter sich zeigte. Ein paar Minuten später schilderten wir ihm die Situation mit der Hoffnung dass er irgendwie das Auto wieder richtig zum Laufen bringt und wir doch noch die Fähre nach Picton bekommen
    Versprechen konnte er uns zwar nichts jedoch meinte er, dass er alles versuchen wird um das Auto bis 15 Uhr zum laufen zu bringen.
    Mit gemischten Gefühlen ließen wir unser Auto in der Werkstatt zurück und gingen erstmal Frühstücken.
    Jetzt hieß es nur noch 'warten', 'hoffen' und 'ruhig bleiben'.
    Nach ein paar Stunden liefen wir dann nochmal bei der Werkstatt vorbei, da wir noch nichts neues gehört hatten.
    Der Chef hatte zum Glück gute Neuigkeiten. Zwar meinte er, dass wir einen komplett neuen Kühler brauchen, da der alte völlig durch Rost verstopft war. Für und bedeutet das, es wird richtig teuer, jedoch könnte er auch bis 15 Uhr fertig werden. Was uns in diesem Moment viel wichtiger war und uns wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
    Ermutigt und mit einem besseren Gefühl vertrieben wir uns die Zeit mit rumlaufen.
    Um Punkt 14.45 Uhr standen wir, ungeduldig und voller Erwartungen, wieder vor der Werkstatt um nachzusehen ob das Auto schon fertig war. War es natürlich noch nicht, jedoch sah das was wir sahen nicht schlecht aus. So chillten wir uns die restliche Zeit noch auf ein Sofa in der Werkstatt und spickten immer mal wieder zu unserem Auto rüber.
    Kurz nach drei schreite der Mechaniker 'Ready' durch die Werkstatt.
    Innerlich viel uns ein Stein vom Herzen. Er hatte es geschafft. Was am Tag zuvor noch für unmöglich aussah war jetzt vollbracht. Unser Auto, mit einem niegelnagel neuen Kühler, lief wieder wie geschmiert und hörte sich super an.
    Mit einem weiteren Stückchen Glück stellte sich heraus, dass wir nur einen Bruchteil der Reparaturkosten übernehmen mussten. Der Händler, bei dem wir das Auto gekauft hatten, gab uns nämlich einen Monat Garantie (die am Tag danach ablaufen würde) auf das Auto, und übernahm so fast die kompletten Kosten.
    Zufrieden rasten wir über die Autobahn zum Hafen und kamen mit einer Punktlandung beim 'Check-in Schalter' an.
    Es ist so erstaunlich wie viel Pech und Glück man zugleich haben kann. Ihr seht bei uns wird es nie Langweilig und es ist immer was los. Trotz Honda hatten wir mal wieder einen Schicksalsschlag den wir so schnell nicht wieder vergessen werden.
    Bei uns alles perfekt durchgeplant und 'just in time', kamen wir trotzdem mit zwei Stunden Verspätung dank der Fähre in Picton auf der Südinsel an. Todmüde fuhren wir noch ein paar Kilometer und gingen schließlich überglücklich ins Bett.

    ~TK

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  • 17Feb 2014

    58 Erstmal von den letzten Tagen erholen 17.02.2014

     

    Beschreibung

    Die letzten Tage haben wir ruhig angehen lassen. Wir sind ein paar hundert Kilometer durch die Gegend gefahren und haben das tolle Wetter genossen. Außerdem haben wir am 15. Februar Kims Geburtstag gefeiert. Zur Feier des Tages hatten wir uns mit einem 3 Liter Kanister Tequilla Sunrise eingedeckt. Der Kommentar des Verkäufers war einfach zu gut um ihn dem Blog vorzuenthalten. Er sagte als wir die Box zur Kasse brachten 'Bei dem sind Kopfschmerzen garantiert'. Zum Glück merkten wir jedoch davon nicht so viel ;)
    Kim hat außerdem die Bücherwelt für sich entdeckt und ließt jetzt englische Bücher. Ein Wunder da er zu Hause noch nie freiwillig ein Buch in die Hand genommen hat.

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  • 18Feb 2014

    59 Seelöwen 18.02.2014 Neuseeland —

    Kaikoura, Neuseeland

    Beschreibung

    Seit langem wurden wir heute mal wieder von ein paar Regentropfen geweckt. Nach kurzem Überlegen was wir heute tun, wurde es jedoch schon besser und es ging von unserem Schlafplatz auf nach Kaikoura. Bei der Fahrt dorthin konnte man bereits vom Auto aus hunderte Seelöwen sehen.
    Diese lagen faul und müde auf großen Steinen in der Sonne. Teilweise fragte man sich wie diese trägen Tiere auf solch große Steine hochgekommen sind. Nach Kletterern sehen diese fetten und schweren Tiere nämlich nicht aus.
    Als sich die Gelegenheit bot stoppten wir am Straßenrand und machten eifrig Fotos. Dabei darf man ihnen jedoch nicht zu nahe kommen.
    Bei einem Stadtspaziergang durch Kaikoura entschied sich Kim spontan die Wolle vom Kopf schären zu lassen. Dies ging erstaunlich problemlos und die Frisörin verstand grob wie es aussehen sollte.
    Anschließend spazierten wir noch eine Weile an der Küste entlang und sammelten so perlmutt- glänzende Muscheln die man auch im Landen für 8$ hätte kaufen können. Neben weiteren Seelöwen sahen wir auch noch ein paar Seesterne und eine Minikrappe. Im Hintergrund ragte ein bezauberndes Gebirge empor. Davor spiegelte sich die Sonne im glänzenden Meer.
    Das Wetter hatte sich im Laufe des Tages zum schönsten Sommerwetter verwandelt. Anschließend ging es noch auf einen kleinen Hügel der Halbinsel von welchem man einen schönen Überblick über die Umgebung hatte.


    ~TK

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  • 19Feb 2014

    60 Eine 'kleine' Wanderung 19.02.2014

     

    Beschreibung

    Heute übernachteten wir nochmal auf dem gleichen Parkplatz wie bereits die Nacht davor auch schon. Nach dem Frühstück beschlossen wir eine der Wanderungen, die an diesem Parkplatz beginnen zu machen.
    Wir entschieden uns für den 'Pazific Lookout'. Eine insgesamt dreistündige Wanderung.
    Eigentlich dachten wir das machen wir mal so eben, daraus wurde aber nichts.
    Voller Motivation stiefelten wir also über den alten Farm Track los.
    Schon nach einigen vielen Hundert Metern kamen wir ganz schön ins Schnaufen. Der Weg ging ziemlich steil bergauf. Hinzu kam das schwüle Wetter. Nach jeder Kurver hofften wir dass es endlich ebener wird und wir endlich beim Ziel ankommen.
    Dem war jedoch nicht so. Der Weg schlängelte sich immer weiter bergaufwärts. Als wir auf ein paar andere Lookout- Wanderer stießen, meinten diese es wäre nicht mehr all zu weit und die Aussicht wäre nicht so schlecht.
    Was sie unter 'nicht all zu weit' verstehen lässt sich streiten. Für uns kam es vor wie Stunden.
    Als wir dann nach unzähligen Pausen endlich die Kuppe des mordsmäßig hohen Berg (547m) sahen waren wir einfach nur froh.
    Für uns war die belohnende Aussicht nicht nur 'nicht so schlecht' sondern einfach nur wunderschön. Auf der einen Seite bekamen wir den Pazifik zu sehen, auf der anderen Seite umliegende noch viel höhere Berge. Zum Glück haben wir uns an diesem Tag nicht für eine der vielen anderen Wanderungen entschieden die noch viel länger gewesen wären.

    ~ TK

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  • 20Feb 2014

    61 Ein wunderschöner heißer Sommertag 20.02.2014 Neuseeland —

    Maruia, Neuseeland

    Beschreibung

    Morgens noch neblig, fuhren wie von Culverden immer weiter Richtung Westen, Richtung Sonne und Berge.
    Unseren ersten kleineren Stop machten wir in Hanmer Springs. Für uns einem eher uninteressanten kleinen Bergdorf. Von hier aus ging es über den Levis Pass weiter nach Reefton- The town of the light. Anscheinend soll Reefton die erste Stadt mit elektrischen Licht auf der südlichen Hemisphäre gewesen sein.
    Die Fahrt dorthin war besonders schön. Die Landschaft veränderte sich ständig. Zu Beginn noch hügelige Graslandschaft, später hohe Berge mit tollen Tälern und Schluchten.
    Kurz vor Reefton legten wir einen weiteren Zwischenstop fürs Mittagessen ein. Nun endlich schaffen es auch unsere nervigen kleinen Begleiter auf unseren Blog - die Sandflies. Aussehen tun diese kleinen Viecher wie Obstfliegen. Jedoch sind sie lang nicht so harmlos wie diese. In Neuseeland sind sie eine Plage. Sie sind einfach überall.
    Man könnte meinen sie warten nur darauf, dass man aus seinem Auto steigt und sich irgendwo hinsetzt. Sobald man sich nämlich nicht besonders aktiv bewegt sitzen sie auf einmal überall und beißen zu. Dieser Biss fühlt sich nicht etwa wie ein Stich von einer Schnake an, sondern tut richtig weh.
    Wenn man also gerade ganz friedlich das Mittagessen zubereiten will, können diese kleinen Tiere echt lästig werden und einen an den Rand der Verzweiflung bringen.
    Als wir es dann doch endlich geschafft haben, das Essen zu kochen und leicht unentspannt dieses in uns rein geschaufelt hatten ging es also zügig weiter.
    In Reefton führte unser Weg dann auf einen umliegenden Berg zu einem Lookout. Bei der Fahrt hinauf auf den Berg fragten wir uns ob diese Straße wirklich für Autos gedacht ist oder ob es vielleicht doch nur ein Wanderweg sein soll. Die Straße wurde nämlich immer schmaler, enger und unebener und die Zweige der umliegenden Büsche ragten weit in die Straße beziehungsweise den Weg hinein (das Bild unten, dass wir hoffentlich bald hochladen können, entstand hingegen noch an einer relativ breiten Stelle).
    Nach dem Lookout von dem wir übrigens einen Blick über Reefton bekamen, machten wir dann noch eine einstündige Wanderung. Dabei kamen wir an früheren Minentunneln vorbei, an alten verrosteten Lastwägen und vielen kleinen Klumpen Kohle.
    So ging ein wunderschöner heißer Sommertag mal wieder viel zu schnell zu ende.

    ~TK

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  • 23Feb 2014

    62 Die Alpen Neuseelands 23.02.2014 Neuseeland —

    Arthur's Pass, Neuseeland

    Beschreibung

    Leicht enttäuscht vom Vortag, da der Lewis Pass nicht so ein Pass wie in der Schweiz oder Österreich ist - mit Anstieg und einem tollen Blick ins Tal - machten wir uns heute auf den Weg zum benachbarten Arthurs Pass.
    Unser Weg führte am Lake Brunner vorbei wo wir einen kurzen Zwischenstop, zum Fotoknipsen und Auto volltanken, machten und schlängelte sich dann weiter zum Fuße des Arthurs Pass.
    Die Enttäuschung vom Vortag war schnell vergessen den die Straße führte schnell steil und kurvig bergauf.
    Viele Lookouts bis zum Gipfel und das tolle Wetter machten diesen Anstieg besonders schön.
    Das die nächsten zwei Tage zu den schönsten in Neuseeland werden würden wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Sowohl die Campingplätze auf der Hochebene - einmal direkt am Lake Pearson, das andere Mal mit Blick auf schneebedeckte Berge mit einem tollen Sonnenuntergang - ließen die Tage sowohl schön beginnen als auch enden. Unsere Freude an der wunderbaren Natur konnte lediglich durch erneute Probleme mit dem Auto und den kalten Temperaturen nachts getrübt werden.
    Tagsüber wanderten wir zum Devils Punchbowl Falls und versuchteten es nochmal mit einer weiteren Höhlenwanderung.
    Diese Höhlentour war der Wahnsinn. Die Höhle, die durch einen Fluss entstand, führte durch einen Berg, in dem heute immer noch der Fluss fließt.
    So stapften wir durch das hüfthohe Wasser immer weiter in den Berg hinein. Kletterten unterirdische Wasserfälle hoch, erschreckten uns an Ästen die aussahen wie Riesenspinnen und einem 30 Meter tiefen Abgrund, wo jedoch keiner war (im Wasser hatte sich nur die Wand gespiegelt).
    Insgesamt wanderten wir 560 Meter durch den Berg, im kalten Wasser des Flusses bei spärlicher Beleuchtung durch unserer Taschenlampen.
    Als wie wieder raus kamen erwartete uns die strahlende Sonne, die uns im nu wieder aufwärmte.
    Am nächsten Tag spazierten wir noch über den Castle Hill. Dieser ist ein Hügel mit Steinbrocken und Felsen die an Ruinen erinnern. Der ein oder andere machte hier sogar ein Mittagsschläfchen.
    Man hätte hier Stunden verbringen können, da wir aber absolut keine Lust mehr hatten noch einen Tag länger Nudeln zu essen, fuhren wir weiter Richtung Christchurch und einem Supermarkt.

    ~TK

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  • 26Feb 2014

    63 Christchurch 26.02.2014 Neuseeland —

    Christchurch Central, Christchurch, Neuseeland

    Beschreibung

    Christchurch, eine Stadt aus Baustellen, leeren Häusern und Ruinen. Eine Stadt ohne Struktur und Ordnung.
    Am 22. Februar 2011 zerstörte ein Erdbeben große Teile der Stadt. Dabei starben 185 Menschen und viele weiter wurden verletzte.
    Heute, 3 Jahre nach dem Beben ist immer noch das Ausmaß des zerstörerischen Erdbeben zu sehen. Schutthaufen, leerstehende Häuser mit zerbrochenen und zugenagelten Fenstern und Türen und Häuser, welche wegen Einsturzgefahr abgesperrt sind.
    Leere Plätze wo früher noch ein Haus stand werden heute als Parkplätze genutzt, andere als Gedenkplätze. Wie der Platz auf dem einst das Haus stand, in dem 115 Menschen ihr Leben verloren, da dieses eingestürzt ist.
    Durch Wandmalereien, Blumen und Farbe versuchen die Menschen wieder Hoffnung und Zuversicht in die Stadt zu bringen. Ein Containerdorf, aus kunterbunt zusammengestellten Containern ist die neue Einkaufsmall, mit Kleiderläden, Cafés und Souvenirlädchen.
    Das Leben spielt sich hauptsächlich in den Vororten ab oder in den Straßen in der Stadt die nicht so trist grau sind. So zum Beispiel auch in der Straße wo die Häuser, welche im spanischen Stil errichten sind, stehen. Diese sind kleine aneinander gereihte Häuser mit bunter Fassade.
    Eines der ältesten Häuser der Stadt hat das Erdbeben, fast unbeschadet, überstanden. Das achtzehnhundert-irgendwas alte Holzhaus steht leicht krumm und schief am Ufer des Avon River.
    Da die St John Kathedrale mehr oder weniger eingestürzt ist, bekamen die Menschen, etwas mehr als zwei Jahre später, durch den Bau der Ersatzkathedrale wieder etwas Hoffnung.
    Der Japanische 'emergency architect' Shigeru Ban entwarf, die aus Pappe, Holz, Stahl und einem Kunststoff Dach bestehende Kirche.
    185, in der Nähe der Kirche befindende, weiße Stühle sollen an die 185 Menschen, welche durch das Erdbeben gestorben sind, erinnern. Bei den Stühlen handelt es sich um ganz verschiedene Stühle. Keiner ist wie der andere. Diese individuellen Stühle sollen für die verschiedenen Persönlichkeiten der Menschen stehen.
    Zwar haben wir, bevor wir nach Christchurch gegangen sind, von dem Erdbeben gehört, hätten jedoch nie damit gerechnet, dass uns solch eine zerstörte Stadt begegnen wird. Immerhin war das Erdbeben vor 3 Jahren.
    Als wir durch die Straßen liefen fühlten wir uns wie in einem Computerspiel, Kriegs oder Katastrophen Film. So gut wie kein Haus war noch bewohnt und viele Straßen waren gesperrt.
    Für uns war es eine richtige Geisterstadt. Ein komisches Gefühl kam ins uns hoch und uns taten die Menschen denen so etwas schreckliches passiert ist leid.
    Obwohl Christchurch die zweitgrößte Stadt Neuseelands ist, ist vom Stadtkern definitiv nicht mehr viel da, außer eben Ruinen.

    ~TK

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  • 27Feb 2014

    64 Genau so haben wir uns Neuseeland vorgestellt 27.02.2014 Neuseeland —

    Ashburton Lakes, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach unserem dreitägigem Aufenthalt in Christchurch, ging es danach zur kreisförmigen Banks Peninsula.
    Ein kurzer aber schöner Abstecher.
    Die steile und kurvige Straße endete in dem kleinen Örtchen Akaroa, wo wir eine Kirche besichtigten und zu Mittag aßen.

    Von hier aus ging unsere Reise wieder weiter Richtung Landesinnere.
    Am nächsten Tag machten wir uns auf den weiten Weg nach 'Edoras'. Einem weiteren Drehort von 'Der Herr der Ringe'. Die Landschaft hier war besonders schön. So haben wir uns Neuseeland vorgestellt.
    Zuerst fuhren wir durch eine eher hügelige Gegend, später wurden wir mit schneebedeckten Bergen belohnt. In Mitten dem riesigen Tal befand sich ein eher unscheinbarer kleiner Berg, auf welchem die Festung 'Edoras' errichtet wurde.
    Diesen Berg, namens Mt Sunday, erklimmten wir schließlich. Diese Wanderung war eine windige Angelegenheit. Der Blick von hier oben war jedoch noch viel schöner.
    Gleichzeitig hatten wir einen Blick auf die Location von Helms Klamm, welche später digital in den Berg eingefügt wurde und deshalb von uns leider nur erahnt werden konnte.
    Beim Aufstieg auf dem Berg kamen wir nicht an den Rittern Rohans und ihren Pferden vorbei, sondern an vielen ängstlich dreiblickenden Rindern und Kühen die wohl eher nicht verstanden was die ganzen Touris so toll an ihrer verkackten Weide finden.

    ~TK

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  • 28Feb 2014

    65 Ein Wintertag - Schnee im Sommer?! 28.02.2014 Neuseeland —

    Tekapo, Neuseeland

    Beschreibung

    Im Regen führten wir unseren Weg fort Richtung Mt Cook, dem höchsten Berg Neuseelands. Morgens noch mit der Hoffnung, dass das Wetter besser werden könnte, wurde uns schnell klar, dass dem nicht so sei. An einem kleinem Städtchen am Lake Tekapo legten wir deshalb einen Zwischenstop ein um unsere Reiseplanung zu überdenken. Außerdem besichtigten wir hier die winzige 'Church of the good shepherd'. Ganz entzückt von der kleinen Kirche wurde das Wetter draußen immer kälter, windiger und regnerischer. Schließlich begann es mit graupeln und ging in Schneefall über. Unser Thermometer am Auto zeigte 0 Grad.
    Deshalb beschlossen wir doch erst morgen zum Mt Cook zu fahren und uns hier in der Gegend ein Plätzchen zu suchen. Am benachbarten kleinen Lake McGregor machten wir es uns deshalb gemütlich.
    Ein paar Stunden später hörte es nun auch mit schneien auf.
    Langsam klarte es auf, weshalb wir einen tollen Blick über den See und die im Hintergrund befindenden weiße Berge bekamen.

    ~TK

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  • 28Feb 2014

    66 Ein Wintertag - Schnee im Sommer?! 28.02.2014 Neuseeland —

    Tekapo, Neuseeland

    Beschreibung

    Im Regen führten wir unseren Weg fort Richtung Mt Cook, dem höchsten Berg Neuseelands. Morgens noch mit der Hoffnung, dass das Wetter besser werden könnte, wurde uns schnell klar, dass dem nicht so sei. An einem kleinem Städtchen am Lake Tekapo legten wir deshalb einen Zwischenstop ein um unsere Reiseplanung zu überdenken. Außerdem besichtigten wir hier die winzige 'Church of the good shepherd'. Ganz entzückt von der kleinen Kirche wurde das Wetter draußen immer kälter, windiger und regnerischer. Schließlich begann es mit graupeln und ging in Schneefall über. Unser Thermometer am Auto zeigte 0 Grad.
    Deshalb beschlossen wir doch erst morgen zum Mt Cook zu fahren und uns hier in der Gegend ein Plätzchen zu suchen. Am benachbarten kleinen Lake McGregor machten wir es uns deshalb gemütlich.
    Ein paar Stunden später hörte es nun auch mit schneien auf.
    Langsam klarte es auf, weshalb wir einen tollen Blick über den See und die im Hintergrund befindenden weiße Berge bekamen.

    ~TK

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  • 01Mar 2014

    67 Aoraki- Der die Wolken durchbohrt 01.03.2014 Neuseeland —

    Mount Cook National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach einer eisig kalten Nacht, haben wir uns gegen Mittag auf den Weg zum Mt Cook gemacht, welcher mit seinen 3754m der höchste Berg Australasiens ist.
    Spontan entschieden wir uns jedoch davor noch auf den Mt John zu fahren, auf welchem ein Sternobservatorium ist. Da die Touren jedoch unverschämt teuer waren ließen wir dies bleiben. Der Weg hierauf war jedoch nicht umsonst, da wir einen unglaublichen Blick auf den Lake Tekapo und die Berge im Hintergrund hatten.
    Dieser Ort ist ein weiterer Favorit bei unseren Lieblingsplätzen.
    Gespannt was uns nun auf den nächsten 100km erwartet, ging es weiter. Bald kamen wir am Lake .... an, welcher wie der Lake Tekapo in einem intensiven Türkis leuchtet. Wir hatten nun auch unser Tagesziel in Sichtweite. Da man über den kompletten See hinweg den
    Mt Cook in 80km Entfernung empor ragen sieht. Bei der Fahrt am Ufer des Sees entlang stoppten wir noch einige male um Bilder zu schießen, bis wir schließlich den Campingplatz im Tal erreichten. Wir freuten uns auf den nächsten Morgen, für welchen wir einige Wanderungen geplant hatten.
    Zunächst galt es jedoch eine weitere eisig kalte Nacht zu überleben :D

    ~TK

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  • 02Mar 2014

    68 Schmuddelwetter am Mt Cook 02.03.2014 Neuseeland —

    Mount Cook National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Als wir aufwachten war uns klar, dass es heute nicht so viel mit den Wanderungen wird. Es regnete und es war neblig, sodass man kaum was von den Bergen sah. Deshalb strichen wir unsere Wanderungen zu Aussichtspunkten auf den Mt Cook, da man ihn ja eh nicht gesehen hätte. Zum Glück konnten wir schon gestern ein paar Bilder von ihm schießen.
    Stattdessen machten wir uns auf zum Alpine Memorial. Die Gedenkstätte erinnert an die vielen verstorbenen Bergsteiger am Mt Cook.
    Danach absolvierten wir noch den Tasman Glacier View Track.
    Beim Ende des Tracks hatten wir einen Blick auf den Tasman- Gletscher, der jedoch, aufgrund des vielen Gesteins, ziemlich grau war.
    Da für die nächsten Tage kein besseres Wetter vorgesehen war, setzen wir unsere Reise fort. Wir kamen noch an vielen Hügeln und Seen vorbei, wo wir trotz des schlechten Wetters tolle Bilder machen konnten, bei denen die Sonne die Wolkendecke durchbricht.

    ~TK

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  • 03Mar 2014

    69 Ein künstlerisch geprägter Tag 03.03.2014 Neuseeland —

    Oamaru, Neuseeland

    Beschreibung

    Auch am nächsten Tag wollte das Wetter einfach nicht besser werden.
    Dennoch setzen wir unseren Weg fort nach Oamaru. Die Straße schlängelte durch das Waitaki Valley, vorbei an Maori- Malereinen, welche aber leider nicht besonders gut erhalten waren.
    Oamaru ist eine Stadt für sich.
    In der Regel sind die Städte in Neuseeland nicht besonders sehenswert und interessant, weshalb wir uns deshalb hier auch nicht so lange aufhalten. Oamaru jedoch gewann uns ziemlich schnell in seine Fesseln.
    Sowohl eine Vielzahl an historischen Gebäuden als auch die Strömung des Steampunk sind hier anzutreffen.
    Neben dem Besichtigen der historischen Kirche, besuchten wir auch noch das Kunstmuseum Steampunk HQ. Laut Wikipedia ist der Steampunk eine Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte. Häufige Elemente des Steampunks sind dampf- und zahnradgetriebene Mechanik.
    Bereits vor dem Gebäude konnte man sich vorstellen was einen im Inneren erwartet. Denn bereits hier stand eine Dampflock im Steampunk-Look.
    Das Museum war generell sehr dunkel gehalten, wodurch eine sowohl gruseliger als auch neugieriger Eindruck entstand. Eine Frau, welche uns im Museum entgegenkam, bezeichnete das Ganze als 'crazy'. Für uns war diese Art von Kunst einfach nur abgefuckt und krank.
    Nach diesem künstlerischen Schock besichtigen wir noch den restlichen Teil der Stadt und fuhren schließlich weiter zum nächsten DOC Campingplatz.

    ~TK

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  • 04Mar 2014

    70 Runde Steine, steile Straßen und Dunedin 04.03.2014 Neuseeland —

    Dunedin, Dunedin, Neuseeland

    Beschreibung

    Über den Highway fuhren wir heute von Oamaru nach Dunedin. Auf dem Weg dorthin stoppten wir noch bei den Moeraki Boulders. Diese natürlich entstandenen Felskugeln liegen ganz verstreut auf dem Strand herum. Als wir diese das erste mal auf Postkarten sahen, hätten wir nie gedacht dass diese so groß sind. So waren wir als wir davor standen ziemlich erstaunt.
    Wie die meisten anderen Touris, wollten auch wir natürlich ein Bild wo wir auf einer riesen Kugel stehen. Spätestens mit einer Räuberleiter konnten sie von uns erklommen werden und so hatten auch wir so ein bescheuertes Foto ;)
    Nach den sehr fotogenen runden Steinen stand etwas bisher wirklich außergewöhnliches auf dem Plan. Die steilste Straße der Welt. Ihr Name ist
    Baldwin Street und befindet sich in Nord Dunedin. Wir entschieden uns unserem Auto dies jedoch nicht anzutun und machten uns zu Fuß ein Bild, zum Leidwesen unserer Knie.
    Als wir hinauf stiefelten kamen wir schnell ins Schnaufen und rätselnden über die Platten auf dem Boden und stellten unsere Vermutung auf dass die Straße nur aus Fertigbauteilen besteht, da Asphalt eventuell davon geflossen wäre. Leider stand jedoch nirgends die Lösung.
    Anschließend erkundeten wir noch die Innenstadt, welche auch wieder mit ihrer schönen Architektur überzeugt.
    Am Abend ging es dann nach einem Besuch bei 'Pizza Hut' noch auf den Signal Hill, von wo aus wir einen tollen Blick über Dunedin und die Otago Halbinsel bekamen.

    Am nächsten Morgen war das Wetter leider immer noch sehr bewölkt und regnerisch. Nichts desto trotz cruisten wir die Southern Scenic Route auf der Otago Peninsula ab. Wahrscheinlich wäre die Aussicht beim Fahren wunderschön gewesen, wir haben durch den Nebel jedoch nichts gesehen. Der Lonely Planet empfahl uns einen Wanderweg bei dem es uns aber genau so erging. Statt weit entfernten Stränden machten wir deshalb viele Bilder von Tamaras Verwandten den Schafen :D über deren Weide der Wanderweg verlief.

    ~TK

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  • 06Mar 2014

    71 Bei freundlichen Kiwis 06.03.2014 Neuseeland —

    Ahuriri Flat, Neuseeland

    Beschreibung

    06.03.2014

    Seit langem wurden wir heute mal wieder von ein paar Sonnenstrahlen geweckt. Mit guter Laune stürzten wir uns nach dem Frühstück deshalb in unser neues Abendteuer, den Süden der Südinsel. Die nächsten Tage werden wir von Dunedin bis nach Queenstown, über die Southern Scenic Route, reisen.
    Landschaftlich sieht es hier schon wieder ganz anders aus. Die Landschaft ist viel grüner, dennoch ziemlich hügelig.
    Wir fuhren durch viele kleine Orte - Milburn, Milton, Kaka-Point - wo wir lediglich halt machten wegen eines nicht besonders spektakulären Lookouts, dem Mittagessen und passend zum Ortsnamen Kaka-Point eine Pinkelpause.
    Am Nugget-Point machten wir einen kurzen Spaziergang zum Lighthouse, anschließend gings noch zum Tunnel Hill.
    Bei dieser Wanderung hatte insbesondere Kim seinen Spaß. Was macht ein Junge in einem ca. 230 Meter langen stockdunklen stillgelegten Eisenbahntunnel?! Na klar erstmal Tamara ärgern und erschrecken. Weiter ging es mit sonderbaren Geräuschen von sich geben, bis wir endlich am anderen Ende ankamen und der Schall nicht mehr so schön halte und es schließlich langweilig wurde. Leider führte der Weg jedoch auch wieder durch den Tunnel zurück, weshalb sich Tamara das ganze noch einmal antun durfte.

    Am frühen Abend machten wir uns auf den Weg zu einem Campingplatz ganz hier in der Nähe. Eigentlich wollten wir den Abend mit Blogeinträge tippen und endlich mal wieder Bilder hochladen verbringen, nach dem Abendessen wurden wir von dem Campingplatzbesitzer jedoch gefragt ob wir mit in einen Pub wollen.
    Kurze Zeit später saßen wir zu elft gequetscht in einem Kleinbus. In der Bar angekommen wurde ein Bierkrug nach dem anderen à 1140ml auf den Tisch gestellt. So machten wir uns also ans Werk und es wurde ein ganz schön witziger Abend. Wir teilten uns über unsere Reiseerfahrungen gegenseitig aus und unterhielten uns über die kuriosesten Themen. Nach 2-3 Stunden ging es dann wieder zurück auf den Campingplatz wo der Besitzer noch eine Kiste voll mit Bier auf die Veranda stellte. Während er ins Bett ging wurde die Kiste von 7 Deutschen und einem stockbesoffenen Franzosen schließlich auch noch geleert.

    ~TK

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  • 07Mar 2014

    72 Ein Tag Woofen :P 07.03.2014 Neuseeland —

    Ahuriri Flat, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach dem Aufstehen, der ein oder andere mit einem Kater *räusper*, wollten wir eigentlich zügig zusammenpacken und unseren Weg fortsetzten. Kevin- der Campingplatzbesitzer jedoch wollte uns nicht so schnell weiter ziehen lassen und fragte uns deshalb ob wir bei ihm etwas Arbeiten wollen, im Gegenzug dürfen wir bei ihm kostenlos übernachten und er bekocht uns. Nach kurzem Überlegen nahmen wir sein Angebot an und tranken erstmal ein Tee mit ihm auf seiner Veranda. Anschließend wies er uns die Arbeit zu. Kim durfte Kartoffeln aus dem Acker buddeln und Tamara heizte mit dem Aufsitzrasenmäher über den Rasen.
    Die Leute vom Campingplatz sind echt cool drauf. Wir quatschen über alles mögliche und hatten trotz Arbeit einen ganz coolen Tag. Immer mal wieder wurde eine Tee Pause eingelegt, damit wir uns ja nicht überanstrengen.
    Auch das Mittagessen und Abendessen war eine willkommende Abwechslung. Statt Nudeln oder Reis gab es Omelette mit Bohnen und zum Abendessen Pommes und eine mega geile Pizza mit Curry- statt Tomatensoße. Für den Abend hat Kevin uns noch einen tragbaren DVD-Player mit ins Auto gegeben. So schauten wie noch für unsere Verhältnisse bis spät in die Nacht einen Film.
    Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nochmal auf dem Platz arbeiten. Da der Wetterbericht aber Regen vorhersagte hatte Kevin für uns keine Arbeit, weshalb wir weiter fuhren.
    Ein interessantes Erlebnis.

    ~TK

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  • 08Mar 2014

    73 Surat Bay, Jacks Blowhole und Purakanui Falls 08.03.2014 Neuseeland —

    Tawanui, Neuseeland

    Beschreibung

    Obwohl der Wetterbericht Regen vorhersagte, war das Wetter besser als gedacht. So konnten wir einen kurzen Spaziergang am Strand der Surat Bay machen. Normalerweise kann man hier an verschiedenen Stellen Seelöwen sehen. Uns wollten sich diese jedoch heute nicht zeigen.
    In der nächsten Bucht wanderten wir deshalb zur Jacks Blowhole.
    Das Loch ist 55m tief und durch einen unterirdischen Kanal mit dem 200m entfernten Meer verbunden. Vom oberen Rand blickten wir einige Minuten in die Tiefe und dem rauschenden Wasser, welches immer wieder durch den Kanal in die Höhle gespült wurde, hinterher, bis wir uns schließlich wieder auf den Rückweg zum Parkplatz machten.
    Von hier aus fuhren wir noch bei den Purakanui Wasserfällen - Neuseelands meist fotografierten Wasserfällen -vorbei, bis wir auf einem Campingplatz bei Tawanui unser Nachtlager aufschlugen.

    ~TK

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  • 09Mar 2014

    74 Am Ende der Welt! 09.03.2014 Neuseeland —

    Slope Point, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute verbrachten wir unseren letzten Tag in 'The Catlins', dem Küstenstreifen ganz im Süden von Neuseeland.
    Als erstes wanderten wir zu den spektakulären McLean Falls. Der Trampelpfad durch den Wald war schon ein Besuch wert. Er führte durch einen moosbewachsenen Wald, über kleine Holzbrücken am Maclennan River entlang, bis hinauf zu den Wasserfällen.
    Danach besichtigten wir die Niagara Falls. Wir würden diese 'Wasserfälle' vielleicht als Stromschnellen bezeichnen , jedoch wies uns bereits ein Schild darauf hin, dass die Wasserfälle von einem Mann benannt wurden, welcher Sinn für Humor hatte.
    Nach diesem humorvollem Abstecher besichtigen wir einen versteinerten Wald, der nur bei Ebbe zugänglich wird. Dies ist einer der ältesten derartigen Stätten der Welt. Wir hätten nicht gedacht das man tatsächlich Baumstümpfe und umgefallene Baumstämme noch so gut als solche erkennen kann.
    Bei unserer Erkundungstour haben wir außerdem unseren ersten freilebenden Pinguin gesehen. Ängstlich hat er sich unter den Sträuchern an der Küste versteckt.
    Unser nächstes Highlight war der südlichste Punkt der südlichen Insel Neuseelands. Dieser Punkt befindet sich mal wieder auf einer Schafsweide, von wo aus man einen Blick aufs weite Meer hat. Von hier aus sind es nur noch 4803km bis zum Südpol (zum Vergleich 5140km bis zum Äquator). Hier fühlt man sich schon so ein wenig wie am Ende der Welt.
    Unseren letzten Halt für diesen Tag legten wir beim Waipapa Point ein und besichtigten mal wieder einen Leuchtturm. Bei unserem Leuchturm-Fotoshooting entdeckten wir einen unerwarteten Gast auf unserem Bild. Mitten vor dem Leuchtturm lag müde im Gras ein verschlafener großer Seelöwe. Dieser Blickte uns kurz an, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und döste weiter. Einige Meter weiter am Strand konnten wir außerdem noch weitere Seelöwen erblicken.

    ~TK

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  • 10Mar 2014

    75 Wir erobern das Fiordland 10.03.2014 Neuseeland —

    Invercargill, Invercargill, Neuseeland

    Beschreibung

    Am späten Morgen ging es heute zum etwa 60km entfernten Invercargill zum Einkaufen, Wassertank füllen, Tanken und sonstigen Kram erledigen.
    Einige Minuten widmeten wir uns auch dem historischen Wasserturm der Stadt, bevor es weiter in den Westen zum Fiordland ging.
    Kurz vor dem Lake Hauroko schlugen wir unser Nachtlager, auf einem kostenlosen DOC Campingplatz, auf. Auch hier bemerkten wir, dass wir wirklich am anderen Ende der Welt sind. Es war die erste Nacht wo wir mit nur einem weiteren Camper auf einem riesen großen Platz standen. Keine Touris, keine Autos, einfach Natur pur. In der Ferne konnten wir Hirsche und Rehe erkennen. Nachts hörten wir die Tiere des Waldes.

    ~TK

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  • 11Mar 2014

    76 Abgeschiedenheit und Natur pur 11.03.2014 Neuseeland —

    Fiordland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Am Morgen des nächsten Tages fuhren wir dann ans Ufer des Lake Hauroko, welcher der tiefste See Neuseelands ist.
    Auch hier waren wir mutterseelenallein und konnten das supertolle Wetter und klare Wasser in vollen Zügen genießen, jedoch nur für kurze Zeit.
    Die Tatsache das wir uns völlig allein an einem Ort befanden, wo sich zudem mehrere Maori- Grabstätten tummeln, fand Tamara unheimlich und gruselig. Kim zitierte dann noch den Lonely Planet welcher von einer aufrecht-sitzend, begrabenen Frau, auf der Insel inmitten des Sees erzählt. Was endgültig genug war und wir unseren Weg zügig fortsetzten.
    Mit offenen Fenstern und Schiebedach bretterten wir über die Schotterpiste zurück auf den Highway, wo wir noch eben die Clifton Suspension Bridge, die 1899 gebaut wurde zu Fuß begutachteten.
    Am frühen Nachmittag kamen wir am Lake Monowai an, wo wir wiederum nicht mehr alleine waren. Abgesehen vom rumgammeln und essen, haben wir hier noch einen kleinen Fußmarsch zum Peninsula Lookout gemacht. Von hier hatten wir einen schönen Blick über den See und die umliegenden Berge. Die absolute Stille überraschte uns. Keine Motorgeräusche, kein rauschendes Wasser und zur Abwechslung mal keine kreischenden Zikaden - einfach nichts.
    Zumindest bis Kim anfing Steine ins Wasser zu schmeißen.

    ~TK

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  • 12Mar 2014

    77 Abenteuer Fiordland 12.03.2014 Neuseeland —

    Te Anau, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach einem sonnigem Frühstück direkt am See cruisten wir heute vom Lake Monowai nach Te Anau. Dort angekommen ging es weiter auf den Kepler Track. Einer der 'Great Walks', also der Mehrtageswanderungen von Neuseeland. Ganz so weit wagten wir uns zwar nicht, dennoch wanderten wir einige Stunden den Pfad entlang. Über Hängebrücken führte der Weg durch einen der dicht bewachsenen Buchenwälder des Fiordland National Parks, bis zur 'Wetland Viewing Platform', unserem Ziel.
    Über einen Holzsteg gelangten wir vom Wanderpfad, über sumpfiges Gebiet direkt auf die Platform an einem kleinen See. Von hier aus hatten wir einen weiten Blick auf den See, den umliegenden Wald und die sich weit in der Ferne emporhebenden Berge.
    Die grelle Sonne schien direkt in unser Gesicht und erfüllte uns mit Wärme- einfach toll. Wir hielten uns einige Minuten an diesem wundervollen Ort auf bis wir uns auf den Rückweg machten.
    Zurück am Autoparkplatz wagten wir uns vorsichtig einen steilen Hang hinuter bis an einen Fluss wo sich ein weiterer Drehort von 'Der Herr der Ringe' befindet. Es handelt sich um den 'River Anduin'.


    ~TK

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  • 13Mar 2014

    78 200 Tage Regen im Jahr- wir wurden nicht verschont 13.03.2014 Neuseeland —

    Fiordland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach einer weiteren Nacht am See, diesmal aber am Lake Te Anau, weckte uns heute mal wieder der Regen. Kein wunder denn im Fiordland regnet es an 200 Tagen im Jahr und dann auch noch bis zu 8000mm Jahresniederschlag. So lagen wir noch einige Stunden, bis zum Mittag in unserem Auto, mit der Hoffnung dass es besser werden würde. Die Sonne wollte jedoch nicht rauskommen und es regnete hartnäckig weiter. So fuhren wir also zum nächsten See - dem Lake Mistletoe- , der sich ein Stück weiter nördlich befindet, um dort unsere geplante Wanderung zu machen.
    An sich wäre diese Wanderung bestimmt schön gewesen, da der Nebel jedoch weit unten hing, hatten wir nicht mehr als eine große Wasserpfütze vor uns.
    Unsere Route führte immer weiter in den Norden, so mehr oder weniger am Fiordland National Park vorbei. Trotz des Nebels konnten wir zwar rechts und links von uns Berge erkennen, jedoch nur bis zu einer bestimmten Höhe, bis auch diese der Nebel verschlang.
    Trotzdem waren wir von der Landschaft beeindruckt. Es ließ sich ja erahnen was sich hinter dem Nebel befand.
    Unser nächster Stop sollte der Mirror Lake, mit seinem spiegelglatten Wasser sein. Spiegelglatt war er wegen dem schlechten Wetter zwar nicht, jedoch extrem klar, sodass man sogar Baumstämme die auf dem Grund lagen erkennen konnte.
    Leicht enttäuscht, da sich die umliegenden Berge nicht so schön im Wasser gespiegelt haben, wie wir es von Postkarten kannten, ging es schließlich weiter zu ein paar Wasserfällen. Diese kann man schließlich auch bei Regen bestaunen, wo sie nämlich meistens noch viel beeindruckender aussehen. Über eine Schotterstraße ging es also zu den Humboldt Falls und beim Rückweg zu den Lake Marian Falls.
    Um zu den Wasserfällen zu gelangen mussten wir erstmal den steilen Anstieg durch den dicht bewachsenen Wald meistern. Wieder begegnete uns ein mit Moos und Flechten bewachsender wilder Wald. Neben viel Farn, Pilzen und abgestorbenen Baumstümpfen, hingen auch moosbewachsene Lianen kreuz und quer von den Bäumen. Wie in einem richtigen Dschungel sah es hier aus.
    Endlich bei den Wasserfällen angekommen, wurden wir schließlich von den hohen dreigeteilten Humboldt Falls überrascht und den reisenden Lake Marian Falls nassgespritzt.

    ~TK

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  • 14Mar 2014

    79 Die Schönheit der Südinsel 14.03.2014 Neuseeland —

    Fiordland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Für heute hätten wir uns kein besseres Wetter vorstellen können. Als wir aufstanden hatten wir einen strahlend blauen Himmel ohne ein einziges Wölkchen. Mit guter Laune ging es deshalb weiter in Richtung Fjorde. Heute konnten wir das Gebirge endlich mal in voller Größe bestaunen. Wir wollten das ganze jedoch noch von weiter oben sehen und entschieden uns deshalb den Key Summit zu besteigen, welcher ein Teil des Routeburn Track (Great Walk) ist.
    Im Schatten des Berges ging es steil durch den Wald bergauf, bis uns schließlich die warme Sonne an der Waldgrenze ins Gesicht schien. Auf dem Weg hinauf kamen wir außerdem an unzähligen Farnen vorbei. Wir überlegten uns die ganze Zeit dabei, welcher denn nun der besondere 'Silver Farn' (Nationalsymbol) ist. Passend kam uns ein Ranger entgegen, welchen wir gleich fragen konnten. Zur Überraschung klärte er uns auf, dass dieser hier jedoch nicht wächst.
    So schnauften wir also weiter und dachten dabei an Roman, der wahrscheinlich in der gleichen Zeit schon zweimal rauf und runter gerannt wäre :D
    Dennoch kamen wir im Zeitplan oben an und waren von der Aussicht begeistert. Wir hatten einen wunderschönen Blick auf das Hollyford Valley, sowie die Humboldt und Darran Mountains. Ein kleiner blauer Tümpel rundete das perfekte Panorama ab.
    Nach einem provisorischen Nacho- Mittagessen, hatten wir vom Wandern noch nicht genug und hingen einen weiteren Part des Routeburn Tracks, welcher zu einem See führte an.

    Froh und erschöpft erreichten wir das Auto und setzen unseren Weg fort. Wir stoppten an einigen Lookouts und schossen eifrig viele Fotos, von der tollen Landschaft.
    Um nach Milford zu kommen mussten wir einen Tunnel durchfahren. Dieser Tunnel ist absolut nicht vergleichbar mit denen aus der Schweiz oder Österreich. Zwar war er auch ziemlich lang, aber machte einen amateurhaften Eindruck. Es war stock finster, Wasser tröpfelte von der Decke, Notausgänge geschweige denn Markierungen waren nicht vorhanden und man erkannte das von Spitzhacken ausgeschlagene Gestein an den Wänden. Zur Krönung war er einspurig und hatte ein starkes Gefälle. Die einzige Zufahrt zu Milford, dem Tourigebiet schlecht hin, ist dieser Weg. Er ist nur mit Geduld zu bewältigen, da der einspurige Tunnel nur taktweise zu jeder Seite geöffnet wird.
    Auf der anderen Seite angekommen erreichten wir nach kurzer Fahrt unseren nächsten kleinen Spaziergang - 'The Chasm'. Ein interessanter und markanter Wasserfall erwartete uns.
    Das Gestein hier war merkwürdig ausgewaschen und bildete komische Skulpturen. Gerne würden wir euch mit Bildmaterial versorgen, kommen zur Zeit aber leider nicht dazu.

    Am frühen Abend erreichten wir Milford Sound uns konnten uns noch einen kurzen ersten Eindruck von dessen Schönheit verschaffen.
    Der Infotante sei Dank mussten wir nicht den weiten Weg zum Campingplatz zurück fahren, da sie uns sagte dass es inoffiziell erlaubt wäre auf dem Besucherparkplatz zu übernachten.

    ~TK

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  • 15Mar 2014

    80 5 Monate on tour 15.03.2014 Neuseeland —

    Milford Sound, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach einer sternenklaren Nacht, war der Himmel am nächsten Morgen leider mal wieder bedeckt. Dennoch entschieden wir uns kurzfristig eine Bootstour durch Milford Sound bis zur Tasman See zu machen.
    Das Boot fuhr dicht an den nahezu senkrechten Wänden des Ufers entlang.
    Immer mal wieder stoppte es kurz um faule Seelöwen, welche auf einem Felsvorsprung schliefen zu bestaunen, das Gestein oder den Regenwald besser zu erkunden oder eben die vielen Wasserfälle zu fotografieren.
    Bei dem einen Wasserfall fuhr der Captain mit der Spitze des Bootes ein Stück unter den Wasserfall. Mit Blick mach oben fielen einige Wassertropfen sanft auf unsere Gesichter - ein tolles Erlebnis.
    Trotz des nicht perfekten Wetters bekamen wir einen beeindruckenden Einblick von Milford Sound.

    Gegen Nachmittag entschieden wir uns das Fiordland zu verlassen. Dabei kamen wir nochmals am Mirror Lake vorbei. Diesmal spiegelglatt und in voller Farbenpracht. Wie in einem Spiegel haben sich Himmel und umliegende Berge in dem See abgebildet. So ein scharfes Bild auf der Wasseroberfläche eines Sees haben wir noch nie gesehen. Einfach atemberaubend schön.
    Wir legten noch einige Stops ein um die Landschaft ausgiebig zu bestaunen, bis wir schließlich an einem weiteren See und 'Herr der Ringe Drehort' uns ein Festmal aus selbstgemachten Fladen, Steak und Spiegelei zubereiteten.
    Als es dunkel wurde haben wir dann noch ein Lagerfeuer gemacht. Doch ohne Feuerzeug oder Streichhölzer ist das gar nicht so einfach. Zum Glück hatten wir aber einen Feuerstein parat und mit den Insider- Tips von Tamaras Bruder ging das ruck zuck. So endete dieser besondere Tag, welcher außerdem der 151 Tag ist und somit nur noch 2 Monate unserer Reise übrig bleiben.

    ~TK

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  • 17Mar 2014

    81 The Central Otago 17.03.2014 Neuseeland —

    Alexandra, Neuseeland

    Beschreibung

    16.03-17.03.2014

    Innerhalb der letzten beiden Tage haben wir wieder viele Kilometer zurückgelegt. Von Te Anau ging es in östliche Richtung, nach Gore und von Gore wieder Richtung Westen nach Queenstown.
    Landschaftlich war die Stecke von Gore nach Queenstown besonders schön. Zwar etwas ausgetrocknet, durch tolle Gesteinsformationen aber besonders interessant.
    Neben einem Kinobesuch und einem Besuch in der Wäscherei ging es in der Nähe von Alexandra über eine Geländewagenstrecke (was wir aber erst im Nachhinein bemerkten) zu einem weiterem 'Der Herr der Ringe' Drehort. Auf dem Weg dorthin begegnete uns eine Schafsherde die wir einige hundert Meter vor uns her trieben, bis diese sich endlich entschied auf die Seite zu gehen. Der Schäferhund, der hinter uns her rannte, hatte anschließend einiges zu tun, da wir die Schafe kreuz und quer verstreut an den Rand getrieben hatten.
    Angekommen in 'Rohan' (gedreht in Poolburn) machten wir einige Fotos von dem schönen See sowie dem interessant gestapelten Schiefergestein.
    Aufgrund von erneuten Problemen mit dem Auto konnten wir die landschaftliche Schönheit jedoch nicht all zu lang genießen.

    ~TK

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  • 20Mar 2014

    82 Die Adrenalinhauptstadt Neuseelands 20.03.2014 Neuseeland —

    Queenstown, Neuseeland

    Beschreibung

    18.03-20.03.2014

    Bereits beim Stadtspaziergang fiel uns auf, dass in Queenstown der Adrenalinpegel des ein oder anderen weit über dem Normalstand stehen muss. Ein Shop neben dem anderen bietet Bungyjumps, Skydives, Raftingtouren usw. an. Im Hafenbecken des Lake Wakatipu düst bereits ein Speedjunkie mit einem haiförmigen Boot weit auf den See hinaus, ein anderer fliegt mit einem Fallschirm hinter einem Motorboot hinterher und von den umliegenden Bergen fliegen nach und nach Paragleiter herunter.
    Queenstown ist eine weitere Tourimetropole Neuseelands. Nicht nur auf den Straßen tümmeln sich die Autos, sonder auch in der Fußgängerzone, den Cafés und Bars ist richtig was los.
    Irgendwie hätte man überall in der Stadt Geld ausgeben können. Für ein Gruselhaus, fürs Golfen, für eine der vielen adrenalinverbundenen Touren, eine Gondelfahrt auf den Bob's Peak und noch vieles mehr.
    Wir entschieden uns aber erstmal weiter zu fahren und schon wieder mehrere 'Der Herr der Ringe' Drehorte anzuschauen.
    Im 'Twelve Mile Delta' welches Ithilien widerspiegelt trafen wir auf ein paar weitere 'Der Herr der Ringe'- Fans. Gemeinsam suchten wir mal wieder nach den genauen Standorten. Ohne GPS natürlich wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Doch glücklicherweise trafen wir außerdem auf eine geführte 'Der Herr der Ringe' Tour, die gerade auf dem Rückweg war. Doch freundlicherweise zeigte uns der Tourleiter noch schnell den exakten Spot, wo Frodo, Sam und Gollum zum ersten mal Olifanten sehen.
    Kim und die zwei anderen 'Der Herr der Ringe'- Freaks nutzen die Gelegenheit und schmissen sich in die Pose der Filmcharaktere, für das perfekte Bild. Am nächsten Tag ging es wieder nach Queenstown zurück. Dort meisterten wir dann noch, selbstverständlich zu Fuß, den steilen Anstieg durch den Wald auf den Bob's Peak zur Bergstation der Gondel. Außer puste setzten wir uns oben in die Sonne und genossen die tolle Aussicht auf die Stadt, den See und die vielen Berge.

    Nach einigen Tagen fesselte auch uns der Gedanke etwas "verrücktes" zu tun. Nach langem überlegen einigten wir uns auf unseren Adrenalinkick in naher Zukunft - seit deshalb gespannt auf die nächsten Einträge !

    ~TK

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  • 21Mar 2014

    83 Goldener Herbsttag 21.03.2014 Neuseeland —

    Arrowtown, Neuseeland

    Beschreibung

    21.03.2014

    Von Queenstown ging es dann weiter nach Arrowtown. Zwar ein kleines Dörfchen, dennoch gab es hier viel zu sehen. Zuerst einmal schlenderten wir durch die restaurierte Altstadt (sofern in Neuseeland etwas als 'alt' bezeichnet werden kann). Hier bestaunten wir die tollen Gebäude und schauten den Menschen die in einem Café saßen und sich ein Stück Kuchen gönnten verträumt über die Schulter.
    Anschließend ging es an den Rand der Stadt, zur chinesischen Siedlung. Hier haben einst die chinesischen Goldmienenarbeiter, die um 1860 nach Neuseeland kamen um kurzeitig hier zu arbeiten, gewohnt.
    Von der chinesischen Siedlung spazierten wir am Fluss entlang zurück in die Stadt. Hierbei viel uns auf, dass unser langer Sommer, der bereits seit Oktober letzten Jahres, wo wir Deutschland verlassen haben, zu Ende geht und hier so langsam der Herbst eintrifft.
    Doch auch dieser hat sich die letzten Tage von seiner schönsten Seite gezeigt. Die bunten Blätter an den Bäumen und die strahlende Sonne machten diesen Tag perfekt.

    ~TK

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  • 22Mar 2014

    84 Awesome Wanaka 22.03.2014 Neuseeland —

    Wanaka, Neuseeland

    Beschreibung

    Gestern Abend fuhren wir noch von Arrowtown nach Wanaka zu einem Campingplatz auf einem Cricketplatz. Schlechte Entscheidung!
    Da der Campingplatzbesitzer noch nicht da war, befolgten wir das Schild am Office und suchten uns schonmal ein Plätzchen.
    Mit unseren Stühlen machten wir es uns vor unserem Auto in der Sonne gemütlich und kochten uns etwas zum Abendessen. Gegen später kam der Campingplatzbesitzer, ungewöhnlich für Neuseeländer völlig unhöflich, bei uns vorbei und forderte uns auf das Auto umzustellen. Leicht genervt, da wir den kompletten Fahrersitz wieder umräumen mussten, machten wir uns ans Werk. Ausgerechnet gegen 22 Uhr, als wir ins Bett wollten, unser Wohnmobil aber noch zu Schlafmobil umräumen mussten, machte der verkorkste Neuseeländer seine Nachtrunde. Dabei schnauzte er uns dann erneut an, wir sollen doch gefälligst leise sein. Obwohl wir nicht mal mehr miteinander geredet haben waren wir anscheinend zu laut.
    Außerdem wies er uns daraufhin, dass wir bis 10 Uhr den Campingplatz verlassen haben müssen.
    So gingen wir also ins Bett und stellten uns extra einen Wecker das wir auch ja nicht verschlafen. Nach einer warmen Dusche wollten wir gerade losfahren, da kam der äußerst launische Neuseeländer ein letztes mal bei uns vorbei. Obwohl er sah, dass wir gerade losfahren wollten wies er uns um 9.45 darauf hin das um 10 Uhr 'check out' ist. Bei den Campern neben uns kolpfte er sogar ungeduldig an die Scheibe und weckte diese.
    Von einem der überteuerten 'Top 10 Holiday Parks' hätten wir nichts anderes erwartet. Von einem der sogenannten 'low cost campgrounds' aber definitiv nicht. So verließen wir sogar freiwillig um 9.46 ganze 14 Minuten bevor wir eigentlich hätten weg sein müssen, den 'pingelig-bis-zum-geht-nicht-mehr'-Campingbesitzer.

    Mit der Sonne im Rücken fuhren wir vom Campingplatz nach Wanaka und frühstückten erstmal bei strahlenblauem Himmel direkt am See. Die Stadt beschreibt sich selbst als traumhaften Urlaubsort, für welchen ihrer Meinung nach das Wort 'awesome' also zu deutsch 'unglaublich/großartig' erfunden wurde.
    Auch wir empfanden diesen Ort als unglaublich schön, weshalb das Campingplatzerlebnis schnell wieder vergessen war.
    Anschließend fuhren wir zum 50 km entfernten 'Rob Roy' Gletscher und machten eine wunderschöne Wanderung zu diesem. Wir hatten wieder tolle Aussichten auf die umliegenden Berge, den Rob Roy Gletscher, viele Wasserfälle und Kühe sowie Schafe.
    In vollen Zügen konnten wir so die Schönheit Neuseelands genießen. Nachdem die Sonne hinter dem Gletscherberg verschwunden war machten wir uns auf den Rückweg. Doch auch hier stoppten wir noch einige male um die tollen goldfarbenen Berge zu fotografieren.
    Da es ganz schön spät wurde, als wir am Auto zurück waren, beschlossen wir kurzerhand einfach hier zu übernachten.
    So ging schon wieder ein weiterer sonnenreicher Tag viel zu schnell vorbei.

    ~TK

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  • 23Mar 2014

    85 Haast Pass 23.03.2014 Neuseeland —

    Mount Aspiring National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Am nächsten Tag machten wir uns auf in Richtung Westküste. Wir wurden wieder gezwungen tausende Male anzuhalten, die Landschaft war einfach zu schön.
    Der strahlend blaue Himmel ließ die Seen, an denen wir vorbei fuhren, in einem tollen Blauton schimmern. Spiegelglatt wie diese waren, spiegelten sich zudem die umliegenden Berge.
    Am Lake Hawea, wo wir eine Mittagessenpause einlegten, konnten wir die Aussicht und absolute Stille sogar mal ganz entspannt genießen. Zur Abwechslung haben sich hier nur ganz wenige Sandflies hin verirrt. Gestärkt ging es nach einer Weile dennoch weiter. Bald führte die Straße in den dicht bewachsenen Regenwald des Mount Aspiring National Park. Hier hielten wir öfters für kurze Wanderungen zu Wasserfällen und den Blue Pools an. Wie bereits der Name erahnen lässt, handelt es sich hier zwar nicht um blaue Becken aber um einen Fluss der in einem kalten Blauton leuchtet.
    Kurz nach dem Haast Pass übernachteten wir dann auf einem Campingplatz mit Blick auf die Southern Alps.

    ~TK

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  • 25Mar 2014

    86 Angekommen an der Westcoast 25.03.2014 Neuseeland —

    Jackson Bay, Neuseeland

    Beschreibung

    24.03.2014 - 25.03.2014

    Heute morgen kamen wir durch dir Tore von Haast an der Westküste an, die zu englisch Westland genannt wird und gerne als 'Wetland' schlecht geredet wird. Es ist hier wahrlich sehr sehr wet (nass) und so hatten auch wir an unserem ersten Tag nur Wolken und Regen. Mit der Hoffnung auf besseres Wetter und dem somit verbundene unvergessliche Blick auf die Southern Alps, haben wir deshalb unseren Regentag an der Jackson Bay ausgehockt und hier direkt am Meer gecampt.
    Am nächsten morgen hingen die Wolken leider immer noch über den Bergen der Regen hatte jedoch aufgehört. Zuerst stand nun eine kleine Wanderung zur nahegelegenen Bucht auf dem Programmplan, welche jedoch eher enttäuschend ausfiel. Nach unserer Rückkehr war das Wetter unverändert, weshalb wir beschlossen weiter zu ziehen und dabei noch einen Umweg zum südlichst befahrbareren Punkt der Westcoast zu machen. Hier hat man außerdem einen Ausblick auf die 'Red Hills', die tatsächlich ein wenig rot aussehen. Zustande kommen diese Hügel da hier ein Teil der australischen Platte auf Land trifft.
    Unseren weiteren Weg unterbrachen wir immer wieder für kurze Spaziergänge durch Regenwälder, sowie am Strand.
    Einen besonderen Stop legten wir an der Bruce Bay ein, wo auch wir uns in Stein 'verewigten'. Hier gibt es einen witzigen Brauch. Die Touris nutzen die weißen Steine vom Strand um Nachrichten, Grüße und Andenken auf ihnen zu hinterlassen. So gingen auch wir auf 'weiße Steinsuche'. Als wir unseren gefunden hatten setzen wir unseren sehr kreativen Text drauf und legten ihn zu den vielen anderen. Vielleicht finden wir ihn ja eines Tages bei unserer nächsten Neuseelandreise wieder :)

    ~TK

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  • 26Mar 2014

    87 Der Sprung unseres Lebens! 26.03.2014

     

    Beschreibung

    Heute haben wir es getan! Unseren ganz persönlichen Adrenalinkick. Einen Sprung in die Tiefe, aus etwa 5000m Höhe.

    Gestern Abend noch sind wir ganz spontan beim Skydive Büro vorbei gegangen um uns mal zu informieren. Schwups die Wups war dann auch schon der Termin für heute ausgemacht.
    Morgens dachten wir noch der Sprung fällt ins Wasser, wegen Wolken am Himmel, dem war aber nicht so.
    Nach einer Sicherheitsunterweisung und einem kurzen Gespräch wie alles Abläuft, quetschten wir uns auch schon in die äußerst gut aussehenden Anzüge mit netten Kopfbedeckungen und stylische Brillen und es ging los.
    Mit einem kleinen Flugzeug flogen wir zu sechst, drei Springer und drei Profis, auf die gewünschte Sprunghöhe, in unserem Fall auf 1600 Fuß ~ 5000m.
    Dabei bekamen wir sogar Sauerstoffmasken auf, was allein schon irgendwie komisch war. Man lag festgeschnallt auf seiner Begleitperson auf dem Flugzeugboden, mit Sauerstoffmaske über das Gesicht gestülpt, genoss die Aussicht, unter anderem auf den Lake Tekapo, der sich auf der anderen Seite der Alpen befindet und welchen wir schon vor einigen Wochen besucht hatten. Zudem war man leicht angespannt auf das was kommen wird.
    Dann ging alles ganz schnell. Die Tür öffnete sich und der erste sprang hinaus. Ein seltsames Gefühl kam auf einmal in einem hoch. Gerade noch saß da jemand vor dir und auf einmal war er weg und du siehst nur noch die offene Tür vor dir. Als nächstes kamen wir dran. Zuerst Tamara und dann Kim.
    Deine Begleitperson schiebt dich ganz langsam in Richtung Türe, über den Rand hinaus. Unter dir ist einfach nichts mehr außer eine Menge Luft, ganz entfernt der Boden, die Wolken, Die neuseeländischen Alpen, Gletscher, der Mt Cook (höchster Berg NZ)....Und dann auf einmal fällst du nach vorne und fliegst beziehungsweise fällst.
    Die ersten Sekunden sind so krass und überwältigend. Diese Gefühl ist einfach unbeschreiblich geil, aber zugleich auch irgendwie schrecklich. Man weiß gar nicht was was man jetzt machen soll. Man fällt und fällt und fällt, beschleunigt auf 200km/h.
    Für kurze Zeit kommt irgendwie auch Panik in einem hoch, dieses Gefühl ist aber ganz schnell wieder vergessen. Soll man schreien, kreischen, lachen ....?! Man fliegt mit ausgestreckten Armen immer weiter Richtung Boden. Ein so befreiendes Gefühl ist das.
    Relativ schnell öffnet sich ein kleiner Schirm zur Stabilität, nach 65 Sekunden freiem Fall eine Art Paragleit- Schirm. Für kurze Zeit durften wir die Kontrolle des Schirms übernehmen. Mit vielen Kreisen näherten wir uns dem Landeplatz, mit Blick auf das weite Meer, die grünen Felder und die weißen lang gestreckten Alpen.
    Und auf einmal war alles vorbei. Es waren nur ein paar Minuten, aber diese waren einfach der Hammer.
    Im Nachhinein kann man es gar nicht glauben, dass man gerade aus einem Flugzeug gesprungen ist. Diese paar Minuten rücken so schnell wieder von einem weg. Aber es war einfach ein richtig geiles und unbeschreiblich cooles Erlebnis, dass muss man einfach selber erlebt haben um zu verstehen von was wir hier gerade eigentlich schreiben.

    ~TK

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  • 27Mar 2014

    88 Fox Glacier 27.03.2014 Neuseeland —

    Fox Glacier, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach unserem Erlebnis der besonderen Art vom Vortag, wanderten wir heute um den Lake Matheson. Eine gemütliche Wanderung durch den kühlen Regenwald, über Trampelpfade und Holzstege. So schön das Wetter heute war, so glatt war auch der See. So hatten wir die zwei höchsten Berge gleich zweimal vor uns. Einmal im See und einmal in echt.
    Auf dem Weg zum Fox Gletscher sahen wir am Himmel ein mini Flugzeug, aus welchem ein paar Menschen sprangen. Schon krank auf was für Ideen manche Leute kommen. Kaum zu glauben, dass wir das gestern selbst getan haben.
    Angekommen am Parkplatz in der Nähe vom Fox Gletscher stürzten wir uns auf einen der Wanderwege.
    Von einem Aussichtspunkt hatten wir einen großartigen Blick auf die Gletscherzuge. Diese wollten wir schließlich auch von Nahem sehen, weshalb wir nun auch noch zu dieser wanderten. Leider durfte man jedoch, außerhalb einer Tour, nicht alleine auf den Gletscher, weshalb wir ihn nur von einigen Metern Entfernung bestaunen konnten.

    ~TK

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  • 28Mar 2014

    89 Franz Josef Glacier 28.03.2014 Neuseeland —

    Hokitika, Neuseeland

    Beschreibung

    Erstmal ausgeschlafen!! Nicht besonders motiviert heute etwas zu unternehmen, gingen wir den Tag ganz ruhig an.
    Nach dem Frühstück zusammen mit tausenden Sandflies gings zum benachbarten Franz Josef Glacier. Da die Wolken tief unten und in den Bergen hingen, hatten wir auch nicht besonders viel Lust eine Wanderung zu machen. So liefen wir nur zu einem Lookout. Besonders spektakulär war der Blick von hier auf den Gletscher aber nicht.
    Den restlichen Tag verbrachten wir nur im Auto. Wir ließen einige Kilometer hinter uns und kamen bis nach Hokitika.

    ~TK

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  • 29Mar 2014

    90 Die Pfannenkuchenfelsen 29.03.2014 Neuseeland —

    Punakaiki, Neuseeland

    Beschreibung

    Nördlich von Hokitika und noch ein Stück nördlicher von Greymouth befindet sich Punakaiki. Genau hier befinden sich die 'Pancake Rocks', also Pfannenkuchen- Felsen, die wir heute besichtigten.
    Die felsige Küste ähnelt hier zwar eher mit einer Menge Fantasie tatsächlich pancakes, jedoch lag gestapelt und geschichtet eine Felsplatte auf der anderen, was ganz witzig aussah. So hüpften, sprangen und hopsten wir also über das Pancake- Gestein, machten viele Fotos und waren erstaunt was wir hier in Neuseeland alles erleben und sehen können.

    ~TK

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  • 30Mar 2014

    91 Ganz im Nordwesten! 30.03.2014 Neuseeland —

    Karamea, Neuseeland

    Beschreibung

    Da wir am Vormittag etwas zu lange rumgetrödelt hatten fuhren wir erst gegen Mittag nach Karamea, die letzten Kilometer an der Westküste entlang. Dort angekommen wurde erstmal hinter den Dünen Mittag gegessen. Anschließend ging es dann weitere 15 km über eine Schotterpiste zu einem Wanderparkplatz.
    Teilweise blieb einem bei dieser holperigen Fahrt das Herz stehen. Die schmale Straße schlängelte sich durch einen dicht bewachsenen Regenwald den Berg hinauf. Dabei kam uns unter anderem ein Verrückter entgegen, der in einem Affenzahn den Berg hinuter heizte und vermutlich meinte ihm gehöre die komplette Straße. Kim meinte, bei dieser Fahrt habe sein Herz schneller geschlagen, als bei dem Sprung aus dem Flugzeug.
    Lebend oben angekommen und mit heilem Auto, wanderten wir zum Oparara Arch, einem 200m langen und 37 Meter hohen Kalksteinbogen. Weiter ging es über einen Rundweg zum Konkurrenten Moria Gate Arch. Um diesen zu erreichen mussten wir durch eine Höhle kriechen. Überwältigt, von dem Anblick der uns geboten wurde, ließen wir den natürlich geschaffenen Bogen einige Minuten auf uns wirken. Nun ging es über einen Trampelpfad weiter zum Mirror Tarn, ein Tümpel, in welchem sich der Wald gespiegelt hat.
    Kurz bevor es dunkel wurde, bestiegen wir noch zwei Höhlen. Neben ein paar, an der Höhlendecke, strahlenden und glitzernden Glühwürmchen, begegneten uns auch tausende (leider unter Artenschutz stehende) Spinnen :D

    ~TK

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  • 01Apr 2014

    92 Strand ist nicht gleich Strand 01.04.2014 Neuseeland —

    Puponga, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute haben wir endgültig dem Westland den Rücken zugewandt und unseren Weg Richtung Norden fortgesetzt.
    Von unserem Nachtlager bei Kawatiri Junction (dort haben wir bereits vor einigen Wochen übernachtet) ging es weiter Richtung Norden nach Motueka. In der Nähe von Motueka spazierten wir zu einem einsamen goldgelben Sandstrand. Komplett alleine waren wir zwar nicht, dennoch war es hier wunderschön. So eine Sandfarbe kennt man sonst nur aus dem Reisekatalog. Der Grund, weshalb unser Spaziergang zu diesem Strand führte, war jedoch nicht die goldgelbe Farbe des Sandes, sondern der 'Split Apple Rock'.
    Dieser, ist ein exakt in der Mitte halbierter Felsen, der einem halbierten Apfel ähnelt. Beeindruckt von Mutter Natur ging unsere Reise über Takaka weiter bis zum nördlichsten Punkt der Südinsel. Hier machten wir noch schnell ein paar Fotos bis wir zurück zum Auto eilten. Denn bereits auf der Fahrt hier her, suchten wir vergeblich nach einem geeigneten Ort wo wir heute Nacht schlafen könnten. Die Sonne näherte sich immer weiter dem Horizont und wir fanden einfach absolut keine geeignete Stelle.
    Schließlich endete die Straße am Parkplatz des Wharariki Beach. Ein nahezu perfekter Parkplatz um illegal zu campen. Jedoch befand sich hier ausgerechnet auch noch ein Campingplatz. Natürlich keiner der preiswerten DOC sondern ein überteuerter privater Campingplatz. So blieb uns nichts anderes übrig als hier einzuchecken. Prinzipiell liegt es ja nicht am Preis. Die Frechheit bei privaten Campingplätzen ist, dass man für Duschen, Waschmaschine usw. immer noch extra zahlen muss. Und hier hatte man sogar auch noch ein stinkendes Plumsklo. Für diesen Preis wäre ein bisschen 'Luxus' schon angebracht.
    Da wir uns den Abend jedoch nicht vermiesen wollten, liefen wir zum Sonnenuntergang noch an den Strand. Der Anblick war unglaublich. Vor uns befand sich nicht nur ein läppischer Strand, sondern Meter hohe Dünen, Haufen von weißem Sand und ein schimmernd blaues Meer, mit vereinzelten Felsen. Die Sonne ließ alles in einem rot- orange Farbton erscheinen, bis sie plötzlich am Horizont verschwand und die Farben nach und nach verblassten.
    Nun meldeten sich auch unsere Mägen zu Wort, weshalb wir zurück zum Campingplatz liefen und zur Abwechslung mal wieder Nudeln aßen.

    ~TK

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  • 02Apr 2014

    93 The Golden Bay 02.04.2014 Neuseeland —

    Puponga, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach einer überteuerten Nacht auf einem Campingplatz am Wharariki Beach bei der Golden Bay, wanderten wir heute morgen noch einmal an den wunderschönen Strand.
    Nach einem kurzen Blick auf die Sanddünen des Farewell Spit ging es zurück nach Takaka. Hier besuchten wir die größten Trinkwasser Quellen Australasiens. Diese sind anscheinend zugleich die reisten der Welt. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Regenwald, kamen wir an einer Aussichtsplattform, mit Blick auf einem relativ großen klaren See, an. Hier blickten wir einige Minuten in das intensiv klare Wasser, beobachteten die verschiedenen Pflanzen die auf dem Grund wachsen und einige Wasservögel. Anschließend füllten wir natürlich noch unseren Wasserkanister mit dem reinen Heilwasser. Dabei pumpten wir das Wasser direkt aus dem Fluss nebenan.
    Als nächstes standen die 'Labyrinth Rocks' auf unserem Programm. Bevor wir hier ankamen konnten wir uns absolut nicht vorstellen was uns hier genau antrifft. Letzten Endes waren es ausgewaschene Felsen in einem Wald. Da hier hunderte Wege durchführten kam es einem vor wie ein Labyrinth. So 'interessant' wie sich das anhört, liefen wir auch nur einige Meter in den Wald hinein, um einen kleinen Einblick zu bekommen.
    Von hier aus ging es dann weiter zu 'The Grove', einer kurzen Wanderung durch den Regenwald. Auch hier begegnete uns das ausgewaschene Kalkgestein in seinen vielen verschiedenen Formen. Dadurch, dass die Felsen viel höher waren, war diese Wanderung aber viel spektakulärer. Durch schmale und hohe Gassen führte der Weg an einem Aussichtspunkt vorbei, bis wir wieder am Parkplatz ankamen.
    Völlig kaputt und müde ging an der Küste weiter bis zum 'Abel Tasman Monument'. Ein Gedenkstein an den ersten Europäer der diese Bucht erforschte. Von hier hatten wir außerdem eine tolle Sicht auf das glitzernde Meer und das umliegende Land.

    ~TK

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  • 03Apr 2014

    94 Harwood's Hole 03.04.2014 Neuseeland —

    Takaka Hill, Neuseeland

    Beschreibung

    Gestern Abend noch fuhren wir über eine extrem schmale Schotterpiste mal wieder zu einem Campingplatz mitten in der Pampa. Die ganze Fahrt über hofften wir, dass uns ja kein Auto entgegen kommt, wir hätten nämlich nicht gewusst wohin wir hätten ausweichen können. Links von uns war ein tiefer Graben, rechts der Abgrund.
    Das Adrenalin rauschte mal wieder durch unsere Adern, doch zum Glück kamen wir Heil auf dem Platz, der sich als Schafsweide entpuppte, an.

    Heute ging es dann zu der Harwood's Hole. Die Höhle mit dem tiefsten senkrechten Höhlenschacht der Südhalbkugel.
    Die Höhle wäre über den etwa 200m tiefen Schacht erreichbar gewesen. Ohne Equipment und Erfahrung jedoch nicht.
    So konnten auch wir nur von oben hineinblicken. Gesehen hat man aber nicht viel. Danach ging es noch zu einem Aussichtspunkt, der sich jedoch leider halb in den Wolken befand.

    ~TK

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  • 04Apr 2014

    95 Zu Fuß durch die weite Welt 04.04.2014 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Für die meisten von euch wird der 'Able Tasman Track' wahrscheinlich eher kein Begriff sein, hier in Neuseeland gehört er jedoch zu den Great Walks, also zu den meist gelaufenen Mehrtageswanderungen. Er ist 53km lang, für die man anscheinend zwischen 3 und 5 Tagen braucht.
    Wir haben gehört, dass die Stecke zwischen Bark Bay und Torrent Bay besonders schön sein soll. Deshalb wollten auch wir uns ein Bild von diesem Bereich machen.
    Ausgerechnet befand sich die Stecke jedoch mitten drin. Ohne Boot also eher unerreichbar. Da die Wassertaxi- Preise ziemlich teuer sind, beschlossen wir uns zur Bark- Bay kutschieren zu lassen und den Rest bis zum Anfang des Tracks zu laufen.
    Gesagt getan! Und so wurde gestern noch das Taxi gebucht.
    Heute morgen wurden wir dann schließlich von Marahau zur Bark Bay gefahren. Wir fuhren und fuhren und fuhren, und die Küste zog an uns vorbei. Die ersten Zweifel kamen, ob wir uns vielleicht doch etwas überschätz haben und dass die 25 km eventuell doch zu lang sind.
    Nach einer halben Ewigkeit wurden wir dann in der Bucht abgeliefert und waren nun auf uns selbst gestellt.
    Bevor es jedoch losging, beschlossen wir erstmal am Strand uns etwas Mut und Motivation anzuessen. (Mitm Essen kann man doch nichts falsch machen)
    So langsam entschieden wir uns dann doch auf zu machen, da wir noch bei Helligkeit ankommen wollten und es bereits kurz vor zwölf war.
    Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Briese ging es schließlich los.
    Von Bucht zu Bucht, näherten wir uns mit kleinen Schritten immer weiter unserem Ziel. Der Blick auf die Uhr sagte jedoch, dass noch ein weiter Weg vor uns lag und dass wir gerade mal ein achtel der Strecke zurück gelegt haben.
    Die Motivation kam schließlich wie von selbst, da es sich im schattigen Weg angenehm lief und man dabei einen wundervollen Blick durch die Palmen und Farne hindurch, auf das türkis glitzernde Meer, sowie die tollen Sandstrände hatte.
    Mit ein paar Pausen gestaltete es sich zunächst relativ angenehm, nach vier Stunden jedoch fingen Schultern und Füße an sich bemerkbar zu machen. Ohjeee und wir hatten gerade mal die Hälfte der vorgeschriebenen Zeit.
    Die Sonne wanderte immer weiter und das Ende war noch nicht in Sicht. Das nächste Schild sorgte schließlich für Freude. Nur noch 7,8 km und 2,5 Stunden.
    Zum Glück ging uns der Gesprächsstoff nicht aus, weshalb auch die nächsten Stunden doch relativ schnell vorbei gingen. Und so kamen wir nun nach 6,5 Stunden am Anfang des Albe Tasman Tracks an. Juhuu endlich geschafft und dass in 1.5 Stunden weniger als der vorgeschriebenen Zeit.
    Nur leider liegt der Startpunkt des Wanderweges am Rande der Ortschaft. Und unser Auto stand natürlich am anderen. Zu früh gefreut.... Wir mussten nun also noch 1-2 km weiter marschieren. Mit schmerzenden Füßen nicht gerade spaßig. Umso größer war also die Freude, als wir endlich das Auto erreichten.

    Unser Abendprogramm war fest geplant, da wir ja genügend Zeit hatten darüber zu diskutieren.
    Unser Traum von einer Pizza konnte leider nicht erfüllt werden, da wir auf dem Weg zum Campingplatz keinen Pizza Hut finden konnten. Für einen Plan B war jedoch gesorgt.
    So verbrachten wir zwei Deutsche den Abend mit mexikanischem Bier, neuseeländischen Nudeln und italienischem Pesto auf chinesischen Tellern, in einem japanischen Auto. Verrückte Welt :D

    ~TK

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  • 08Apr 2014

    96 Unwillkommendes Abenteuer 08.04.2014 Neuseeland —

    Port Underwood, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach unserer Monsterwanderung haben wir uns erstmal ein paar Ruhetage gegönnt.
    Von Motueka, ging es nach Nelson und dann zu dem altbekannten Campingplatz im Marlborough Sound, auf welchem wir bereits Kims Geburtstag vor etwa zwei Monaten gefeiert haben.
    Ja ja Ruhetage. Die einen wünschen sie sich, dem ein oder anderen kann es dabei ohne sämtliche technischen Geräte oder sonstigen Dingen die zur Unterhaltung dienen ganz schön langweilig werden.
    Irgendwie haben wir die Zeit dann aber doch rumbekommen.

    Heute konnten wir dann leider nicht wie gewohnt schön lang ausschlafen, da wir unsere Fähre auf die Nordinsel gebucht haben.
    Hätten wir gewusst, dass für heute jedoch ein Unwetter hervorgesagt wurde, hätten wir wahrscheinlich nie dieses Schiff betreten....
    Schon beim 'check in' scherzelte ein Mitarbeiter und meinte 'die See ist heute ziemlich rau, Ingwer soll helfen'.
    Wir dachten uns bei diesen Worten nichts weiter und fuhren erstmal aufs Schiff. Dieses wurde relativ schnell beladen, sodass wir zügig losfahren konnten. Wir saßen ganz vorne und hätten bei gutem Wetter wahrscheinlich eine super Sicht gehabt. Heute sah man außer Regen und Nebel aber nicht besonders viel. So fuhren wir durch den Marlborough Sound und drehten der Südinsel so langsam den Rücken zu. Als wir aus der Meerenge aufs offene Meer fuhren, begann das Schiff ganz schön zu schaukeln. Am Anfang war das noch ganz witzig und einige Leute mussten sogar dabei lachen. Es kribbelte im Bauch, wie bei einer Achterbahnfahrt über Hubbel.
    Jedoch war es einfach nur krass, wie das Wasser bis zum 7 Deck hochspritzte und nachdem man auf einer Welle war das Schiff Meter weit hinunterfiel bis wieder Wasser unter dem Schiff war.
    Relativ schnell merkten auch wir, dass diese ein oder zwei Hubbel wie bei einer Achterbahnfahrt vielleicht noch ganz witzig sind, schaukelt das Schiff aber kontinuierlich über 2 Stunden hinweg hin und her und rauf und runter, dann ist der Spaß schnell vorbei, denn dieses Gefühl schlägt einem ganz schön schnell auf den Magen. Uns beiden wurde es Kotzschlecht und jegliche Farbe blich aus unseren Gesichtern.
    Auch das Laufen durchs Schiff nach hinten stellte sich als eine große Herausforderung dar, weshalb wir uns mitten auf den Flur nieder ließen. Offene Türen schlugen auf und zu und die See sah genau so aus wie in einem Katastrophenfilm wo jeden Moment das Schiff unter zu gehen droht. Es war alle mal eine schreckliche Schifffahrt.
    Nach kurzer Zeit kam die Schiffsbesatzung vorbei und verteilte Kotztüten und Becher voll mit Eiswürfeln. Die Kotztüten hatten wir bitter nötig, was wir mit den Eiswürfeln sollten, mussten wir uns erst erklären lassen. Anscheinend sollen sie jedoch gegen Seekrankheit helfen.
    So lutschten wir stundenlang Eiswürfel, kauerten auf dem Boden und einer Bank und hofften, dass das Elend endlich ein Ende nimmt.
    Zudem hörte man ringsherum Würgegeräusche, sowie eine pfeifende Tür zum Außendeck, die sich wie schreiende Kinder anhörte.
    Unser Horrortrip entspannte sich so langsam nach 3.5 Stunden als wir in die Bucht vor Wellington einfuhren. Erst jetzt getrauten wir uns die Kotztüten aus der Hand zu legen und unsere kauernde Position der letzten Stunden aufzulösen. Wir liefen wieder nach vorne ans Fenster und ließen uns auf unseren alten Platz völlig erschöpft nieder. Dabei merkte Kim an, dass dies seine letzte Schiffahrt war.
    Wir waren froh als wir wieder festen Boden unter unseren Füßen hatten. Zum Glück kannten wir uns mittlerweile in Wellington aus, weshalb unsere Fahrt durch die Stadt relativ stressfrei ablief.
    Um unsere leeren Mägen wieder zu füllen besorgten wir uns erstmal was zu essen. Da das Wetter immer noch sau dreckig und unsere Verfassung noch beeinträchtig war, entschieden wir uns für einen entspannenden Kinobesuch. Die Wahl fiel auf Noah. Während dem Film, als die Arche über das Meer schaukelte, kam die Erinnerung von heute morgen schnell wieder hoch. Zum Glück bewegte sich der Raum aber diesmal nicht.

    ~TK

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  • 11Apr 2014

    97 Bilder -Klickt euch durch! 11.04.2014 Neuseeland —

    Palmerston North, Palmerston North, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir haben unseren Blog aktualisiert und nun viele Bilder der letzten Wochen nachgetragen.
    Viel spaß beim anschauen !

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  • 12Apr 2014

    98 Nasses Willkommen der Nordinsel 12.04.2014 Neuseeland —

    Whanganui, Whanganui, Neuseeland

    Beschreibung

    09.04- 12.04.2014

    Nasses Willkommen der Nordinsel

    Unser Programm der letzten Tage war nicht besonders spektakulär.
    Der viele Regen und das nass neblige Herbstwetter machten vieles was wir vor hatten unmöglich. Zudem sah man nicht besonders viel von der Landschaft, da die Wolken tief unten hingen.
    Dennoch ging es von Wellington an der Westküste entlang, nach Palmerston North und Wanganui.
    Dabei kamen wir mal wieder an einigen 'Der Herr der Ringe' Drehorten vorbei, besuchten den Rosengarten in Palmerston North, bis es durch die Manawatu Gorge (östlich von Palmerston North) weiter ging und wir an einer Windfarm mit tausenden summenden Windrädern vorbei kamen.
    Abends schnauften wir dann noch die 176 Stufen auf den War Memorial Tower in Wanganui hoch. Von hier genießten wir ein paar wenige Sonnenstrahlen und die Abendsonne bis es zu unserem windigen Nachtlager direkt am Strand ging. Am nächsten Tag
    beschlossen wir die Wanganui River Road in Angriff zu nehmen. Die Wanganui'er sind auf ihren Fluss besonders stolz, weshalb sie die Straße, welche am Fluss entlang führt, wahrscheinlich deshalb auch als 'unglaublich malerisch' bezeichnen. Uns konnte sie nicht besonders beeindrucken, was natürlich aber auch an dem schlechten Wetter liegen kann. Dennoch stoppten wir in Jerusalem um die Kirche eines Frauenordens zu bestaunen und bei der restaurierten Kawana Mehl- Mühle.

    ~TK

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  • 14Apr 2014

    99 Taranaki 14.04.2014 Neuseeland —

    Egmont National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    13.04-14.04.2014

    Von Wanganui ging es an der Küste weiter nach Hawera und von Hawera durchs Landesinnere nach New Plymouth.
    In Stratfort stoppten wir um das Glockenspiel, welches exakt um 13 Uhr beginnt, anzuschauen. Es ist das einzige Glockenspiel Neuseelands und mit denen aus Deutschland nicht zu vergleichen.
    Bevor es begann rätselten wir noch welche Türen und Fenster bei dem schwarz weißen Turm wohl aufgehen werden und wurden dann völlig überrascht als keine der vermuteten Türen sich öffneten. Dennoch war es eine witzige und willkommene Abwechslung. Statt Glocken wie in Deutschland, wurde die Geschichte von Romeo und Julia erzählt. Die beiden tauchten immer wieder in den verschiedenen Öffnungen des Turms auf.
    Leider war das Glockenspiel nach 5 Minuten schon vorbei, weshalb wir nach New Plymouth weiterfuhren. Normalerweise hätten wir auf diesem Weg den Mt. Taranaki, ein ruhender Vulkan sehen müssen. Wegen dem Wetter sahen wir außer Wiesen und nass geregneten Schafen nicht besonders viel.
    In New Plymouth schauten wir außer einer weiteren Kirche und Kathedrale noch die Te Rewa Rewa Brücke an. Auch von hier hätte man eine tolle Sicht auf den Vulkan haben sollen, hatten wir aber natürlich nicht.

    ~TK

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  • 16Apr 2014

    100 Spontan zu Hause bei ein paar Kiwis 16.04.2014 Neuseeland —

    Hawera, Neuseeland

    Beschreibung

    15.04-16.04.2014

    Auch heute stand ursprünglich nicht besonders viel auf dem Programm. Eigentlich wollten wir wegen dem schlechten Wetter nur die Dowson Falls am Mt Taranaki anschauen, da sich unser Auto aber seit gestern besonders komisch anhört, haben wir beschlossen mal einen Mechaniker einen Blick drauf werfen zu lassen.
    In Hawera stießen wir auf einen äußerst netten Mechaniker namens Brett, der uns jedoch leider keine gute Mitteilung machen konnte. Unsere Wasserpumpe ist kaputt und muss ersetzt werden.
    Deshalb stellte sich nun die Frage wo wir heute Nacht übernachten können. Mit unserem Auto konnten wir nicht mehr fahren, da neben Keilriemen noch andere Teile ausgebaut waren. Obwohl es in dem Ort wahrscheinlich irgendwo auch ein Hostel oder so gegeben hätte bot der Mechaniker Brett uns an hier in der Werkstatt zu übernachten oder bei seinem Vater. Letztendlich landeten wir bei ihm zu Hause. Wir hatten den Abend über eine nette Unterhaltung mit seiner Frau, Tochter und ihm, und seine Frau bekochte uns hinzu noch lecker. Unglaublich wie offen und hilfsbereit manche Menschen sind. Wir kamen uns wie Familienmitglieder vor und haben uns sofort wohl gefühlt. Eine einzigartige Erfahrung.
    Nach einer bequemen Nacht in einem richtigen Bett erhielten wir nach dem Frühstück eine SMS von Brett, dass unser Auto schon fertig ist.
    Wir packten also zusammen, liefen zur Werkstatt und holten unser 'Sorgenkind' ab. Außerdem verabschiedeten und bedankten wir uns noch bei Brett und seiner Familie.

    Für uns ging es nun über den 'Forgotten Heritage Highway' in Richtung Taupo.
    In dem kleinen Dörfchen Whangamomona, welches aus nicht viel mehr außer einem Hotel und ein paar Holzhütten besteht, machten wir unsere Mittagspause. Den Leuten hier auf dem Land muss so langweilig gewesen sein, dass sie schließlich auf die absurdeste Idee gekommen sind und 1988 eine eigene Republik mit Grenzposten gründeten. Das ganze ist aber nicht all zu ernst zu nehmen. Der Grenzposten ist lediglich ein Plumsklo und das ganze wird eher als 'Spaß' gesehen. Trotzdem reisen alle zwei Jahre tausende Neuseeländer in die 40 Bewohner Republik, um deren Unabhängigkeit mit Schafsrennen zu feiern. Leider sind wir jedoch im falschen Jahr hier und so eignet sich der Ort nicht mehr als für einen kurzen Stop.

    ~TK

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  • 16Apr 2014

    101 Spontan zu Hause bei ein paar Kiwis 16.04.2014 Neuseeland —

    Hawera, Neuseeland

    Beschreibung

    15.04-16.04.2014

    Auch heute stand ursprünglich nicht besonders viel auf dem Programm. Eigentlich wollten wir wegen dem schlechten Wetter nur die Dowson Falls am Mt Taranaki anschauen, da sich unser Auto aber seit gestern besonders komisch anhört, haben wir beschlossen mal einen Mechaniker einen Blick drauf werfen zu lassen.
    In Hawera stießen wir auf einen äußerst netten Mechaniker namens Brett, der uns jedoch leider keine gute Mitteilung machen konnte. Unsere Wasserpumpe ist kaputt und muss ersetzt werden.
    Deshalb stellte sich nun die Frage wo wir heute Nacht übernachten können. Mit unserem Auto konnten wir nicht mehr fahren, da neben Keilriemen noch andere Teile ausgebaut waren. Obwohl es in dem Ort wahrscheinlich irgendwo auch ein Hostel oder so gegeben hätte bot der Mechaniker Brett uns an hier in der Werkstatt zu übernachten oder bei seinem Vater. Letztendlich landeten wir bei ihm zu Hause. Wir hatten den Abend über eine nette Unterhaltung mit seiner Frau, Tochter und ihm, und seine Frau bekochte uns hinzu noch lecker. Unglaublich wie offen und hilfsbereit manche Menschen sind. Wir kamen uns wie Familienmitglieder vor und haben uns sofort wohl gefühlt. Eine einzigartige Erfahrung.
    Nach einer bequemen Nacht in einem richtigen Bett erhielten wir nach dem Frühstück eine SMS von Brett, dass unser Auto schon fertig ist.
    Wir packten also zusammen, liefen zur Werkstatt und holten unser 'Sorgenkind' ab. Außerdem verabschiedeten und bedankten wir uns noch bei Brett und seiner Familie.

    Für uns ging es nun über den 'Forgotten Heritage Highway' in Richtung Taupo.
    In dem kleinen Dörfchen Whangamomona, welches aus nicht viel mehr außer einem Hotel und ein paar Holzhütten besteht, machten wir unsere Mittagspause. Den Leuten hier auf dem Land muss so langweilig gewesen sein, dass sie schließlich auf die absurdeste Idee gekommen sind und 1988 eine eigene Republik mit Grenzposten gründeten. Das ganze ist aber nicht all zu ernst zu nehmen. Der Grenzposten ist lediglich ein Plumsklo und das ganze wird eher als 'Spaß' gesehen. Trotzdem reisen alle zwei Jahre tausende Neuseeländer in die 40 Bewohner Republik, um deren Unabhängigkeit mit Schafsrennen zu feiern. Leider sind wir jedoch im falschen Jahr hier und so eignet sich der Ort nicht mehr als für einen kurzen Stop.

    ~TK

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  • 19Apr 2014

    102 Abwechslungsreiches Taupo 19.04.2014 Neuseeland —

    Taupo, Neuseeland

    Beschreibung

    18.04.-19.04.2014

    Am Freitag besichtigten wir bei strömendem Regen die 'Craters of the Moon'. Ein Gebiet mit Dampffontänen und heißen Schlammtümpeln.
    Es entstand, als durch den menschlichen Eingriff, des in der Nähe befindenden geothermischen Kraftwerks, der Grundwasserspiegel absank und sich die Druckverhältnisse änderten.
    Der Rundweg führte dicht an den Kratern und Dampflöchern vorbei, sodass wir uns alles genau anschauen konnten.
    Anschließend ging es zu den Aratitia Rapids. Ein Staudamm der genau um 14 Uhr sein Tor öffnete und die dahinter befindete Landschaft Sekunden schnell überflutete. Fasziniert davon, wie schnell das Wasser sich seinen Weg sucht, blickten wir von einer Brücke in die Tiefe.
    Bevor wir uns auf den Weg, zu dem in der Nähe befindeten Campingplatz machten, stoppten wir noch in der Stadt und besichtigten einen Rosengarten.

    Am nächsten Tag stand etwas ganz besonderes auf unserem Programmplan. Brett, der Automechaniker, den wir vor ein paar Tagen in Hawera kennen gelernt haben erzählte uns von einem Autorennen, bei welchem er seinen Freund unterstützt. Dieses Rennen soll genau hier in Taupo stattfinden.
    So dachten wir uns, wenn wir schonmal hier sind können wir dort auch hingehen. Außerdem treffen wir dann nochmal unseren Mechaniker.
    So ging es also zur Rennbahn der Stadt wo wir das witzige und zugleich spannende Rennen anschauten. Natürlich direkt am Rande der Strecke.
    Um was es sich dabei für ein Rennen handelte kann ich euch leider nicht sagen. Es fuhren halt ganz verschiedene und schnelle Autos über die kurvige Rennbahn. Ab und zu flog und schlitterte ein Auto aus der Kurve, was das ganze irgendwie interessant machte. Neben ein paar total übertrieben (auf)getunten Minis, rasten noch ein paar kleine Formel 1 Autos, Porsche und anderer 'Kruscht' an uns vorbei. Kim meint noch seinen Honda gesehen zu haben, den ich jedoch in der Form wie er an uns vorbei gefahren sein soll, nie und nimmer erkannt hätte. Aber so ist das halt, wenn man ein Auto einfach nur als Auto sieht und froh ist wenn es fährt. Kim hingegen würde, wenn er einen Camaro (oder wie das Ding auch immer heißt) sieht, erstmal zehn Stunden am Straßenrand stehen bleiben und diesem blöden Auto hinter her gaffen. Doch das ist eine ganz andere Geschichte....
    Im Großen und Ganzen war es jedoch schon ganz nett. War halt mal was anderes ;)

    ~TS

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  • 21Apr 2014

    103 Einmal um den See 21.04.2014 Neuseeland —

    Acacia Bay, Turangi, Neuseeland

    Beschreibung

    20.04-21.04.2014

    Nachdem wir in und um Taupo so mehr oder weniger alles gesehen haben, machten wir uns auf den Weg, einmal um den kompletten See zu fahren. Im Süden befindet sich noch der Tongariro National Park. Dort wollten wir eigentlich noch den Tongariro Alpine Crossing machen. Eine Tageswanderung die an den Vulkanen der Umgebung, bunten Seen, Kratern und an Stellen wo heißer Dampf austritt, vorbeiführen soll. Doch leider war auch hier das Wetter immer noch nicht besser, weshalb diese Wanderung keinen Sinn gemacht hätte. So haben wir uns also noch ein Stückchen Neuseeland für unsere nächste Reise aufgehoben.
    Sonst gab es auch nicht viel zu sehen. Selbst die Therme war geschlossen, sodass wir nicht mal mehr dort einen Regentag verbringen konnten.

    ~TK

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  • 23Apr 2014

    104 Waitomo 23.04.2014 Neuseeland —

    Kawhia, Neuseeland

    Beschreibung

    22.04.- 23.04.2014

    Heute wurden wir mal nicht, von dem Geräusch von Regentropfen die auf unser Glasdach fallen, geweckt. Stattdessen war die Aussicht aus unserem Dach intensiv blau.
    Juhuu der Regen hat aufgehört. Im nu hatten wir auch schon das perfekte Tagesprogramm ausgetüftelt.
    Von Waitomo ging es immer weiter Richtung Westen.
    Kurz nach Waitomo machten wir eine tolle Wanderung an einem Fluss entlang. Der Weg führte durch einige Tunnel und Höhlen, in welchem wir unter anderem Tropfsteine zu Gesicht bekamen. Neben einem Wasserfall, der zugleich unserer Meinung nach der schönste von Neuseeland ist, besichtigen wir noch eine weiter Höhle. Im Westen hielten wir dann noch auf einem Hügel an, um den Tag mit einen wunderschönen Sonnenuntergang zu beenden.

    Zumindest fast. Denn danach ging es noch auf Schlafplatzsuche, da wir mal wieder zu geizig waren 30 Dollar nur für einen Stellplatz auszugeben.
    Wir fuhren noch mindestens eine Stunde durch die Dunkelheit bis wir endlich das Roadhouse erreichten, bei dem man anscheinend auch übernachten kann. Die anstrengende Fahrt, auf der stockfinsteren Straße, hatte sich gelohnt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Roadhouse um eine Tankstelle handelte die gerade dabei war zu zumachen. Doch zum Glück kamen wir noch rechtzeitig an. Bei der Frage nach dem Preis meinte eine der Mitarbeiterinnen wir könnten hier umsonst nebenan schlafen. Das ist ja super! Eine andere Mitarbeiterin lud uns in das Haus neben der Tankstelle ein. Dort könnten wir auch duschen, Fernsehe schauen und hätten eine Küche. So dachten wir uns 'warum auch nicht' und zogen kurzerhand aus unserem Auto aus und bezogen eines der vier Schlafzimmer in der Holzhütte.
    Mutterseelen allein standen wir dann in einem Haus für uns allein.
    Hättet ihr die zwei 'netten Damen' der Tankstelle gesehen, wären spätestens jetzt die ersten Zweifel gekommen.
    Naja nett waren sie zwar schon, aber sie sahen halt einfach nicht dementsprechend aus.
    Nachdem Kim jede noch so kleine Tür und jede Schublade mindestens einmal geöffnet hatte und keine Leichenteile und Mordinstumente gefunden hatte, kochte Tamara schonmal das Abendessen. Anschließend schrieben wir dann noch eine Weile mit Freunden von zu Hause und aller spätestens danach wollte man wirklich nicht mehr hier schlafen. Das Jungs gerne übertreiben ist ja ein alt bekanntes Problem und das sie Schauergeschichten erzählen natürlich auch. Teilweise zitieren sie Horrorfilme und packen ihre kranke Phantasie aus. Wenn man sich aber in einem fremden, einsamen und verlassenen Haus und dann auch noch in komplett finsterer Umgebung befindet, will man so etwas gar nicht hören.
    Trotzdem haben wir beide überlebt und nichts von dem was uns prophezeit wurde ist eingetroffen.

    Ausgeschlafen und frisch geduscht sind wir runter ins Roadhouse zu unseren Gastgebern. Beim Verabschieden bekamen wir dann noch einen Spaten in die Hand gedrückt. Nicht um unsere eigenen Gräber zu schaufeln wie wir vielleicht gestern noch gedacht hätten, sondern für den Strand. Die Leute zeigten nun nochmals das sie eben besonders freundlich und offen sind, so etwas waren wir einfach nicht gewohnt.
    Mit unserem Spaten bewaffnet ging es dann zum Strand, an dem es wie bereits bei der Coromandel Halbinsel, unterirdische Heiße Quellen gibt. Zwar haben wir eher den anderen dabei zugeschaut wie sie in ihren ausgebuddelten Löchern sitzen und das heiße Wasser genießen, dennoch konnten auch wir hoch oben auf einer Schwarzsanddüne unsere Gesichter der Sonne entgegenstrecken, bevor sich der Himmel abends wieder mit Wolken zugezogen hat und es erneut mit Regnen begann.

    ~TK

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  • 03May 2014

    105 Die letzten unentdeckten Flecken Neuseelands 03.05.2014 Neuseeland —

    Hamilton, Neuseeland

    Beschreibung

    Seit 200 Tagen sind wir nun unterwegs, das bedeutet wir sind bald am Ende unserer Reise angekommen. Gedanklich sind wir schon zu Hause, beim guten Essen, Familie und Freunden und natürlich dem guten deutschen Lebensstandard ohne stinkende Plumsklos, wieder fließendem Wasser sowie Strom und bequemen Matratzen.
    In diesen sieben Monaten hat man das Leben, dass für jeden von euch selbstverständlich ist, richtig zu schätzen gelernt.

    Da wir jedoch noch nicht ganz zu Hause sind, haben wir trotzdem versucht unsere letzen Tagen mit ein bisschen Neuseeland zu füllen.
    Nach unserem Roadhouse Erlebnis auf dem Lande ging es also wieder Richtung Zivilisation, nach Hamilton. Dort besuchten wir den Stadtgarten, der aus verschiedenen Themengärten bestand. So haben wir innerhalb von ein paar Stunden eine Weltreise gemacht. Von China ging es nach Indien, Italien, England, Amerika und wieder zurück zu den Ureinwohnern von Neuseeland. Gerade noch standen wir vor einem italienischer Palazzo, nachdem wir durch ein weiteres Tor gegangen sind, lag uns ein Pavillon im chinesischen Stil vor Füßen.
    Für uns war dieses Gartenerlebnis mit Abstand das schönste Neuseelands. Mit so viel Mühe und Liebe zum Detail konnten wir verschiedene Welten durchschreiten und die 'künstliche' Natur nochmal mit ganz anderen Augen kennen lernen.

    Anschließend ging es mal wieder ins Kino. Da das komplette Einkaufszentrum, in welchem sich auch das Kino befand, wegen Feueralarm evakuiert werden musste, konnte unser Film (Divergent) nicht planmäßig anfangen. Uns kam der Feueralarm gerade recht, da wir etwas im Zeitstress waren. Zur Feier des Tages haben wir dann sogar noch einen Kinogutschein, wegen der Verspätung geschenkt bekommen, weshalb es am nächsten Tag dann gleich noch einmal ins Kino ging.

    ~TK

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  • 05May 2014

    106 Die letzten Tage auf der Straße 05.05.2014 Neuseeland —

    Tauranga, Tauranga, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach Hamilton waren wir etwas Planlos. Wir reisten noch die letzten paar Kilometer weiter nach Norden und waren wieder zurück in Auckland - unserem Ausgangspunkt. Auckland ist jedoch eine Stadt in der es nicht viel zu erleben gibt, weshalb wir noch eine Beschäftigung für die letzten Tage finden mussten. So ging es nach zwei Tagen chillen, auf einem Platz von einem Bootclub, wieder weiter Richtung Osten - Thames, Paeroa, Waihi, Tauranga.
    Neben einer weiteren Wanderung in der Kharangahake Gorge wo wir bereits vor etwa drei Monaten waren, bestiegen wir noch den Mt Manganui bei Tauranga.
    In einem Reservat (McLaren Falls) bei Tauranga haben wir es uns die letzten Tage noch gemütlich gemacht. Durch das tolle Wetter und die kunterbunt verfärbte Herbstnatur ließ es sich hier gut aushalten.
    Am Abend hat ein einheimischer Opi- Camper alle auf dem Platz zu seinem Wohnwagen eingeladen, wo man dann noch gemütlich mit vielen verschiedenen Nationen plaudern konnte.
    Hierbei viel uns zum ersten mal beim direkten Vergleich die verschiedenen englischen 'Dialekte' auf. Britisch, Australisch und neuseeländisches Englisch unterscheiden sich merklich. Am besten gefiel uns jedoch das australische.

    ~TK

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  • 14May 2014

    107 Die letzten Tage 14.05.2014 Neuseeland —

    Albany, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Nun hat auch die Zeit im Auto ein Ende genommen. Am Wochenende haben wir unseren Honda, der zum Glück bis zum Schluss durchgehalten hat, an drei Argentinier verkauft.
    Die letzten Tage sind wir nun wieder bei Jeremy und Linda (den Bekannten von Freunden in Deutschland) eingezogen.
    Neben Auto abmelden und Versicherung kündigen waren wir noch ein bisschen shoppen und beim Frisör.
    So gingen auch die letzten Tage ruck zuck vorbei und morgen geht es dann schon mit dem Flieger Richtung Deutschland.

    Bereits jetzt wissen wir jedoch, dass wir eines Tages hier her zurück kommen werden. Die Zeit hier und auch in Australien war eine so unbeschwerte Zeit, ohne Stress und Pflichten. Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt, hatten großartige Erlebnisse und meistens auch super Wetter. Weshalb wir dieser Zeit nur schweren Herzens den Rücken zuwenden.
    Nochmal ein großen Dankeschön an alle die diese Zeit mit uns in irgendeiner Weise verbracht haben.

    ~TK

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