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Trip 3 Monate -Auszeit 3 Monate -Auszeit 01.05.2014 - 31.07.2014   Wir leben unseren Traum und machen eine Auszeit und bereisen Skandinavien... Fredy Hofmann (CH) Richard Hofmann (CH) Dagmar Hofmann (CH)
Dänemark Deutschland Norwegen ... und 2 mehr

Mahangu Moment

3 Monate -Auszeit

3 Monate -Auszeit

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Wir leben unseren Traum und machen eine Auszeit und bereisen Skandinavien. Schon lange wollten wir uns diesen Traum erfüllen.
Gesagt, getan planen wir also zusammen mit meinem Bruder Richi diese wunderschöne Auszeit und reisen über Dänemark nach Norwegen und fahren zum Nordkap. Anschliessend möchten wir Schweden auch noch kennen lernen und so hoffe ich, dass ich die Fussspuren von Mikael Blomkvist (Stieg Larsson_Millennium-Krimis) in Stockholm auch noch finden werde und so einige Eindrücke mitnehmen kann.

Wir freuen uns alle 3 bereits mega darauf und unsere beiden VW- Büssli T3 und T4 sind bereits in den Startlöchern.

Falls ihr Lust habt einige Eindrücke mitzuerleben, so merkt euch diesen Link und schaut bald wieder einmal herein.

Freude herrscht

Dagmar, Fredy und Richard

und ja....bitte klickt auf die runden blauen und rote Wegpunkte...es gibt mehrere davon und so findet ihr jeweils die einzelnen Berichte mit Datum

Means of Transport
Bus / Truck
  • 23Feb 2014

    1 Startvorbereitungen 23.02.2014 Schweiz —

    Frasnacht, Arbon, Schweiz

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  • 23Apr 2014

    2 Schlussspurt 23.04.2014 Schweiz —

    Frasnacht, Arbon, Schweiz

    Beschreibung

    Der Countdown läuft und der momentane Zähler zeigt 7 Tage, 14 Stunden, 16 Minuten und 6 Sekunden ;-)

    Wir sind mit unseren Vorbereitungen schon echt fortgeschritten und man würde es kaum glauben, immer noch nicht fertig. Die Frage ist ob man dies überhaupt wird und so wird es wirklich Zeit dass wir langsam abfahren können, nervös sind wir auf jeden Fall schon ziemlich.

    Unsere beiden VW-Büssli sind frisch ab Service, unser sogar mit einer neuen Kupplung (jetztkeingeldmehr) und teilweise schon ganz voll gepackt. Es ist doch eine Herausforderung alle Sachen in einen so kleinen VW-Bus zu verpacken.

    Unser VW-Büssli bekommt noch eine Wachspolitur von Lumi, soll gut sein damit er schnittig durch die Strassen braust und somit wenig Sprit verbraucht ;-)

    Am Sonntag wird extra für uns ein Frühstücks-Brunch organisiert und dann können wir von allen unseren Verwandten und Freunden Abschied nehmen.

    Pünktlich am Donnerstag 1. Mai werden wir dann Richtung München abfahren und dort erst einmal den Autozug nach Hamburg nehmen. So haben wir dann mal ein richtiges Stück Autobahn das wir hinter uns lassen können und es liegen ja noch genug Kilometer vor uns.

    Einige Fotos von den Büsslis werden noch folgen.....

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  • 27Apr 2014

    3 Abschied mit Familie 27.04.2014 Schweiz —

    Frasnacht, Arbon, Schweiz

    Beschreibung

    Als Überraschung organisierte Katja mit unseren Töchtern Stefanie und Lea einen Abschieds-Brunch in der Glögglistube in Frasnacht.
    Mit einem wunderschönen Buffet durften wir einen super Zmorgä geniessen und konnten mit einem Glas Prosecco auf unsere Reise anstossen.....oder waren es vielleicht zwei oder drei ;-) Der feine Kuchen rundete den schönen Tag anschliessend ab und so verabschiedeten wir uns bereits von einigen Familienmitgliedern.

    Vielen lieben Dank für diese tolle Überraschung und die Organisation!

    Nun geht es nicht mehr lange und wir dürfen noch ganze 2 Tage arbeiten. Das meiste im Geschäft ist bereits organisiert und an meinen Stellvertreter übergeben. Am Dienstagabend wird die Frisur noch auf kurz getrimmt und am Mittwoch das VW-Büssli noch fertig beladen.

    Dann werden wir am Donnerstag am 1.5. dann um die Mittagszeit in Richtung München abfahren wo wir dann am Abend in den Autozug Richtung Hamburg verladen.

    Die Zeit in München wird noch reichen für einen kurzen Stadtbummel, vielleicht sogar noch fürs Hofbräuhaus ;-)...

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  • 01May 2014

    4 Autozug München 01.05.2014 Deutschland —

    Au-Haidhausen, M, Deutschland

    Beschreibung

    So nun ist es endlich soweit und wir dürfen unsere längst ersehnte Reise antreten. Nachdem wir zuhause verabschiedet wurden konnten wir endlich mit unseren 2 VW-Büssli das Gaspedal durchtreten. Ein ganz spezielles Gefühl, ich kann es euch gar nicht so richtig beschreiben. Irgendwie total gelöst, entspannt und gespannt auf die vielen Abenteuer, Freude, Tränchen beim Abschied, ach ...ich glaube alles ist irgendwie dabei....auf jeden Fall ein mega schönes Gefühl.
    Die Anreise nach München ging ausser dem üblichen Stau in Bregenz ganz gut über die Bühne. Bei der Ankunft am Ostbahnhof wussten wir gar nicht so recht wo der Warteraum war und als wir den freundlichen Empfangs-Chef fragten, meinte dieser er checke uns doch einfach gleich ein. Dann hiess es noch bis um 20.15 warten bis wir die VW-Büssli verladen konnten. So machten wir uns mit einem Familien-Ticket mit der U-Bahn in Richtung Hofbräuhaus und Hard-Rock Cafe. Wie üblich, man hält es ja im Hofbräuhaus kaum aus, aber schnell eine Nase voll nehmen und dann gleich vis a vis in ein super Lokal feine Knödel essen und ein grosses Hefeweizen trinken, schliesslich mussten wir ja nicht mehr fahren.....oder doch?
    Mit dem Büssli dann auf den Zug auffahren, ja das muss man erst einmal erlebt haben, dies ist ein Abenteuer für sich.
    Nachdem alles gut gegangen war durften wir nochmals langsam Richtung Schlafwagen marschieren, hier erwartete uns eine tolle blonde Hostess die uns freundlich unsere Suite überreichte ;-)
    Zum Glück gab es noch ein Bierchen und einen Appenzeller, dann sollte man ja eigentlich schlafen können.....wenn da nicht dieser Fragebogen wäre, ich glaube ich habe die halbe Nacht diesen Fragebogen im Schlaf ausgefüllt....
    In Hamburg-Altona angekommen ist es dann nochmal ein spezielles Gefühl, einmal dass uns der steife kalte Wind um die Ohren blies und dann als wir beim Abladen mit dem Büssli durch den Bahnhof fahren durften, mega cool ;-)

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  • 02May 2014

    5 Ankunft in Dänemark 02.05.2014 Dänemark —

    Charlottenlund, Dänemark

    Beschreibung

    Nach spannendem Abladen quer durch die ganze Menschenmenge verliessen wir Hamburg Richtung Puttgarden.
    Auf der Fahrt zur Fähre bemerkten wir den fehlenden Schlaf und waren dann doch froh als wir die grosse Fähre erreichten. Es ist sehr spannend zu sehen, wieviele Fahrzeuge so eine grosse Fähre aufnehmen kann. Auf einigen Fähren hat sogar der ICE noch Platz.
    Die 45 minütige Ueberfahrt genossen wir bei einem Kaffee und fuhren dann anschliessend weiter Richtung Charlottenlund bei Kopenhagen wo wir auch gleich müde unsere Umbauten und Aufbauten in Angriff nahmen. So musste doch die Dachboxen auf die Büssli montiert werden, diese waren wegen dem Autozug im Auto verstaut. Nachdem das Vorzelt aufgebaut war kochten wir eine Stunde Spaghetti....ja ja, hier in Kopenhagen kocht das Wasser nicht so schnell, vor allem wenn der Gaskocher nicht will ;-)
    So und jetzt gehen wir müde ins Bett und wollen am nächsten Tag Kopenhagen entdecken.
    Guet Nacht...

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  • 03May 2014

    6 Kopenhagen 03.05.2014 Dänemark —

    København V, kbh, Dänemark

    Beschreibung

    Unser Campingplatz befindet sich auf dem Gelände des alten Charlottenlund Fort, das 1886-87 errichtet wurde und bis 1932 als Seebefestigung diente. Das Gebiet steht jetzt unter Denkmalschutz, und die Umwallung des Forts bildet eine natürliche Begrenzung des Campingplatzes. Es ist noch cool in einer Festung zu campen, vor allem wenn man aus dem Camping raus laufen will, weiss man auf einmal wieso es Burggraben heisst ;-)

    Mit dem Bus fahren wir in das ca. 6km entfernte Kopenhagen wo wir an der meist besuchten Sehenswürdigkeit dem Tivoli aussteigen. Tivoli ist ein riesiger Freizeitpark mit Bahnen und meterlangen Menschenschlangen am Eingang wo wir deshalb einen grossen Bogen darum machen. Einen Kurzbesuch im Hard Rock Cafe das muss sein.
    Wir erkunden nun die Stadt welche riesengross ist und haben Dank Dagis guter Städteführung einen super Reiseführer dabei. Sie lotst uns durch die Stadt man könnte meinen sie sei schon mal hier gewesen. Zum Wahrzeichen der Stadt der Meerjungfrau müssen wir aber noch einen längeren Fussmarsch unter die Beine nehmen was unsere Müdigkeit nur noch vergrössert.

    Wir essen am Nyhavn ein Clubsandwich (Poulet-Toast mit Pommes und was denn sonnst....überall muss der Rucola auch drauf ;-)
    Wenn die Sonne scheint ist es schön warm, aber wenn die Wolken die Sonne verdecken so wirkt die leichte Jacke doch eher kühl und die kurzärmeligen Touristen tun mir fast schon ein wenig leid.

    Mein Garmin-GPS war die ganze Zeit an und zeichnete unseren Track auf, kaum zu glauben was in so einer Stadtbesichtigung alles unter die Füsse kommt und so waren wir doch am Schluss 17km unterwegs, also eine stolze Wanderung.

    Nachdem die Müdigkeit fortgeschritten war nahmen wir den Heimweg in Angriff, doch welcher Bus ist der Richtige? Welche Seite der Buslinie muss man nehmen? Die fortschrittlichen Anzeigen sagen uns dies nicht, was sie uns aber verraten wann der Bus hätte hier sein sollen, doch mit der Genauigkeit nehmen es die Kopenhagener nicht so genau.

    Die Busse sind total überfüllt und wir ergattern uns diesmal einen Sitzplatz, und zwar diesmal keinen Invalidenplatz oder Kinderwagen-Platz etc. und können erst einmal sitzen bleiben. Mein GPS verrät mir aber fürchterliches, und zwar das Bus falsch abgebogen ist und wir schleunigst aussteigen müssen. Leider müssen wir die gut 1.5km zu Fuss angehen und steuern kurzerhand unterwegs eine Pizzeria an. Pizza Hawai auf dem Trottoir während dem Rückmarsch zu essen wollte ich schon lange einmal ;-)

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  • 04May 2014

    7 Ankunft in Schweden 04.05.2014 Schweden —

    Lerum, Schweden

    Beschreibung

    Nachdem alles eingepackt wurde kann es losgehen in Richtung Helsingor wo wir auf die Fähre fahren und mit einer 20minütigen Ueberfahrt dann Schweden erreichen.
    Zuerst bekommen wir aber alle einen Lachanfall, mein Bruder Richi der das Ticket vorzeigen sollte hat es doch übereifrig bereits in sein Tagebuch eingeklebt. So muss er also das ganze Tagebuch am Schalter der freundlichen Dame übergeben welche es mit einem Lachen versucht unter den Scanner zu halten. Freundlich winkt sie uns dann durch in den Warteraum wo wir wieder auf die Fähre warten.
    In einem herzigen Fischerdorf machen wir einen Zwischenhalt. Die Fahrt über das Land dauert an und wir kommen irgendwie nicht vom Fleck so dass wir uns dann doch entschliessen wieder auf die Autobahn zu fahren um zügig nach Göteburg zu kommen, denn die Campingplätze haben ja nicht zu lange offen. Ups, genau so ist es dann gekommen, als wir in Göteborg auf den Camping einfahren stehen wir vor geschlossener Barriere. Leider ab 16.00 Uhr geschlossen, kann doch nicht sein....ist aber halt noch Vorsaison. So müssen wir auf einen 12km weiteren kleinen Platz weiter fahren. Wenigstens ist jemand an der Reception und mit unserem Kauderwelsch-Englisch schaffen wir es uns einzuloggen, leider mit nur einer Campingkarte und 2x 4min Duschzeit, irgenwie hat sie uns nur für 2 Personen gebucht obwohl wir zu dritt sind.
    Richi verzichtet dann freiwillig auf die Dusche am Morgen und nach einem feinen Risotto (Richiüberallhatspilzlidra) mit grillierten Pouletbrüstli und einem Glas Rotwein kommt die gute Laune dann wieder. Trotz Winterjacke bewaffnet wird es draussen ungemütlich und so ziehen wir uns in die Büssli zurück. Es gibt ja genug zu schreiben und zu lesen.

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  • 05May 2014

    8 Göteborg 05.05.2014 Schweden —

    Kålltorp, Gothenburg, Schweden

    Beschreibung

    Neuer Tag, neuer Campingplatz, diesmal ist aber die Schranke offen und wir haben Glück...hier wird sogar deutsch gesprochen. Vom Duschen über einen Platz sowie auch eine Tramkarte, hier erhält man was des Campers Herz begehrt. Kurzerhand auf den Platz gefahren da spricht schon jemand schwedisch mit mir, schon habe ich gedacht warum kann ich auf einmal schwedisch....doch es war bernerdütsch. Eine Bernerfamilie gleich neben uns die aber bereits schon wieder am Packen war.
    Nachdem die Büssli aufgestellt und mit Strom versorgt wurden suchten wir die Tramhaltestelle und machten einen Schwedischkurs wie man eine 5-er Fahrkarte für 3 Personen im Tram elektronisch richtig abbucht ;-)
    Wir suchen die Stadt ab und merken, dass es gar nicht so richtig touristisch ist, so war es bereits auch im Reiseführer beschrieben. Ein Besuch im Hafen, im Hard Rock Cafe, vor der geschlossenen Fishhalle, der Hafenpromenade und im berühmten Cafe Husaren wo wir die grössten Hagabullars (Zimtschnecken) und einen feinen Milchkaffee geniessen.
    Der Hunger ruft und so machen wir uns auf den Rückweg und kochen einen feinen Znacht, das heisst, ich lasse es kochen und schreibe die Reiseberichte ;-)
    Morgen fahren wir weiter Richtung Oslo und wissen noch nicht ob wir in einem Rutsch durchfahren oder ob es einen Zwischenhalt gibt. Je nach Wetter und Lust, wir gehen es mal langsam an....

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  • 07May 2014

    9 Oslo 07.05.2014 Norwegen —

    Røa, Oslo, Norwegen

    Beschreibung

    Juhui wir sind in Norwegen!

    Vor der Grenze decken wir uns nochmals in einem riesigen Shopping-Land ein und essen bei MAX Fast-Food, ist wirklich einiges besser als Mc Donalds.... An der Grenze sind wir ganz gespannt ob er unseren Weinkeller sehen möchte, doch wir werden als Touristen taxiert und freundlich mit Hallo begrüsst und über die Grenze gewunken.
    So fahren wir weiter nach Oslo.

    Oslo ist eine grosse Stadt, dies merken wir bereits bei der Anfahrt wo wir doch gleich beim Feierabendstau mitmischen. Zwei grosse Campingplätze stehen zur Auswahl wobei der eine noch geschlossen hat, somit ist die Wahl bereits klar. Bei der Anfahrt sehen wir von weitem die grosse Sprungschanze die sehr impossant ausschaut.
    Der Campingplatz ist noch nicht überfüllt, ist ja auch kein Wunder bei diesen Temparaturen. In der Nacht im warmen Schlafsack eingehüllt merk man dies nicht, jedoch am Morgen früh als das Aussenthermometer 3 Grad anzeigt und leichte Schneeflocken vom Himmel fallen schauen wir doch ein bisschen komisch aus der Wäsche. Kurzerhand also die Kappen montiert und die warme Thermowäsche und los geht es in die Stadt. Der Dauerregen der uns seit der Ankunft begleitete kann uns nichts anhaben, es gibt ja kein schlechtes Wetter sndern nur ungeeignete Kleider ;-)
    Mit dem 24h gültigen Ticket kurven wir also in die Stadt wo wir nach ca. 8km Anfahrt die Stadt erreichen. Bereits jetzt stolpern wir über das Hard Rock Cafe und Richi strahlt bereits wieder. Nach dem obligatorischen Elcheinkauf gehen wir weiter und kommen an einem Menschen-Auflauf für und gegen Dalei Lama mit Polizeipräsenz vorbei. Da es ungemütlich kalt ist auf ihn zu warten suchen wir ein Kaffee auf und staunen nicht schlecht über die Preise. Für 3 Kaffee und 3 Croissoint bezahlen wir umgerechnet 30 Franken, nicht schlecht, man hat uns ja gewarnt ;-)
    Nach ein paar Stunden Kälte und einigen Trams die gar nicht fahren geben wir es auf und kochen uns ein feines Nachtessen. So richtig Crazy Campers mässig sitzen wir mit warmen Jacken und Kappen eingemummt bei 3 Grad draussen und geniessen unser Appenzeller-Fondue......und natürlich einen feinen Schluck Weisswein und erhaschen von unseren Nachbarn rundherum nur neidische Blicke ;-)
    Ja so schön kann Ferien eben sein, bei jedem Wetter.....ganz nach dem Motto:

    FIGUGEGL

    Uebersetzung für alle nicht Schweizer: Fondue ist guät und git ä guäti Lunä , Fondue ist gut und gibt eine gute Laune)

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  • 09May 2014

    10 Lillesand 09.05.2014

    Lillesand

    Beschreibung

    Unser Weg führt von Oslo nach Lillesand wo wir unterwegs in Risor auf ein schönes Fischerdörfchen treffen. Geprägt von meist weissen Häusern und ein paar herzigen kleinen Einkaufsläden wirkt das Dorf wie ausgestorben. Als wir in eine kleine Bäckerei durch das Fenster schauen wird uns von 2 jungen Mädels herzig zugewunken und so entschliessen wir uns doch ein wenig Betrieb in den Laden zu bringen. So kaufen wir ein paar Weggli mit Weinbeerli so ähnlich unseren Maisbrötchen und haben so eine Zwischenverpflegung und somit auch gleich Proviant für den Zmorgä.
    In Lillesand treffen wir auf einen schönen Campingplatz direkt am Meer. Doch ist leider einmal mehr die Reception geschlossen. Diesmal geben wir aber nicht so schnell auf und bleiben hartnäckig. Als wir schon die Telefonnummer fotografiert haben um mal so schnell auf norwegisch anzurufen ;-) kommt eine freundliche Frau gelaufen und erklärt uns wir sollen uns irgenwo einen Platz aussuchen. Als wir nach Strom fragen holt sie uns sogar einen Schlüssel und wir können doch tatsächlich bei ihr an der Reception uns einschreiben und bezahlen. Da der Regen uns wieder eingeholt hat und wir keine Lust mehr haben unser Vordach aufzustellen beschlagnahmen wir das Abwaschhaus und entschliessen uns dort zu kochen. Mit Heizöfeli und den ganzen Vorräten bewaffnet stürmen wir das Haus und machen es uns dort gemütlich. Es gibt panierte Schnitzeli mit Erbsli und Rüebli. Mit Kaffeemaschine und Heizöfeli bewaffnet ist es wirklich gemütlich hier.
    Am Morgen fahren wir weiter und wollen beim Leuchtturm Lindesness einen Halt machen. Ein wunderschöner Ort mit einem tollen Leuchtturm strahlt uns entgegen. Auf dem Parkplatz treffen wir auf einen Wegweiser der uns sagt, dass wir noch 2518km bis zum Nordkapp vor uns haben ;-)
    Etwas müde von der langen Fahrt treffen wir auf unserem geplanten Campingplatz vor dem Preikestolen ein.

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  • 10May 2014

    11 Preikestolen 10.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Um 6Uhr früh weckt uns der Wecker und nach dem Morgenkaffee brechen wir zum Preikestolen auf.Ein wunderschöner Sonnenaufgang erblickt uns und die Sonne strahlt uns an, es könnte kein schöneres Geschenk für diese tolle Wanderung sein. Da der Parkplatz 100NOK (CHF 15) kostet fahren wir mit nur mit dem Bus von Richi hoch und stellen fest, dass wir das erste Fahrzeug auf dem Parkplatz sind. Wir geniessen den Aufstieg ohne grosse Menschenmenge. Der erste Teil ist noch leicht, der nächste führt über eine Geröllhalde und ist noch etwas anstrengender. Immer wieder halten wir an um die atemberaubende Aussicht zu geniessen und ein paar Fotos zu schiessen. Ich habe ein Durcheinander mit meinem Fotorucksack und den Objektiven, hier hat Richi den grösseren Vorteil mit seiner Bridgekamera. Unterwegs werden wir dann tatsächlich von einem Jogger überholt und dann treffen wir auf ein paar weitere die bereits auf dem Rückweg sind. Kurz vor dem Preikestolen, also vor dem Predigerstuhl treffen wir auf ein Zelt. Hier zu übernachten ist sicher auch ein eindrückliches Erlebnis. Kaum angekommen an der Plattform muss ich meine Kamera richten und schon steht Richi an der Kante was mir schier den Atem verschlägt. Er sitzt dann so locker vom hocker auf die Kante wo ich ihn dann fotografiere. Anschliessend sitzt auch Dagi an die Kante und ich bekommen schon nur vom Fotografieren weiche Knies. Nach kurzer Zeit treffen wir doch tatsächlich eine Schweizerin aus Trogen an, kaum zu glauben, die Welt ist schon ein Dorf ;-) Mara ist auf einem Kurztripp so für 4 Tage schnell nach Norwegen geflogen und ist heute bereits zum zweiten mal auf dem Preikestolen.
    Da ich schlechte Internetverbindung hatte habe ich sogar vergessen zu schauen ob es hier noch Geocaches hat. Dank meinem Freund Gion der mir per SMS die Kords zuschickt kann ich aber die 2 Caches doch tatsächlich finden und loggen. Auf dem Rückweg treffen wir auf eine grosse Horde Leute, ich glaube die haben doch Carweise Leute hier auf dem Parkplatz abgeladen. Zum Glück sind wir bereits auf dem Rückweg, es wäre doch sehr mühsam mit so vielen Leuten im Gänsemarsch hier hinauf zu wandern. Man sieht alles, sogar mit Lederschlargen kommen sie angelaufen, dies obwohl es eine Warntafel unten hatte. Wir fühlen uns mit unseren Wanderschuhen sehr wohl und würden nie etwas anderes anziehen für eine solche Tour.
    Müde aber glücklich und zufrieden kommen wir beim Parkplatz an wo wir noch gemeinsam einen Kaffee trinken und uns von Mara verabschieden. Grillieren ist angesagt und wir freuen uns auf einen Happen Fleisch....

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  • 11May 2014

    12 Stavanger 11.05.2014 Norwegen —

    Storhaug, Stavanger, Norwegen

    Beschreibung

    Ja ich weiss, ich bin hintendrein mit schreiben. Zum Teil lässt die Internetverbindung zu wünschen übrig und manchmal sind wir einfach zu müde.
    Damit der Stress mit Fotos und Berichte schreiben nicht zu gross wird, es ist ja schliesslich eine Auszeit ;-), gibt es zwischendurch halt auch mal längere Pausen....

    Stavanger
    Wir stehen am Morgen wie gewohnt so um 07.00 Uhr auf und frühstücken nach dem Duschen und der Morgentoilette. Wenn das Wetter schön geblieben wäre und es ein paar Grad wärmer wäre so würden wir auf diesem schönen Camping am Preikestolen gerne noch ein paar Tage länger bleiben.
    Leider treibt und das nasse Wetter somit weiter und wir fahren mit der Fähre nach Stavanger wo wir zuerst einen Parkplatz suchen. Gerade neben dem Oelmuseum werden wir mit einer hohen Garage belohnt wo wir doch tatsächlich mit unseren Bussen reinfahren können.
    Im Oelmuseum wird sehr viel interessantes über die Oelgewinnung in Norwegen erzählt und es ist mega spannend zu sehen wie das ganze funktioniert und mit was für Problemen auf solchen Bohrinseln zu rechnen ist. Anschliessend schlendern wir noch etwas durch Stavanger, doch ausser ein paar schönen Häusern und ein paar grossen Schiffen finden wir nicht sehr viele Attraktionen. Richi kann natürlich keinen Souvenier-Shop auslassen und so trödeln wir noch in einem Laden umher. Nach einem feinen Caffee und einer Cremeschnitte fahren wir Richtung Brusand weiter wo wir einen Camping finden aber die Reception leider schon geschlossen ist. Ein deutscher Tourist aus Leipzig spielt den Campingwart und gibt uns einen Tipp wir sollen einfach auf einen Platz fahren der uns gefällt, der Campingwart komme schon mal wieder vorbei.

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  • 13May 2014

    13 unterwegs Richtung Bergen 13.05.2014 Norwegen —

    Sædalen, Bergen, Norwegen

    Beschreibung

    Das nächste Ziel soll Bergen sein und die Route führt uns über Berglandschaften immer in höhere Regionen. Auf einmal erblicken wir Schnee und einen zugefrorenen See. Der Troll möchte anhalten und ein paar Fotos schiessen. Es geht weiter bis Dalen wo wir unbedingt noch eine Stabskirche besuchen möchten. Kaum sind wir vom einen Hügel durch sehr viele Serpentinenkurven endlich im Tal, jagt uns das GPS doch tatsächlich auf der anderen Seite wieder extrem nach oben. Beide VW-Büssli müssen leiden und Richi verliert ein paar Haare mit seinem T3.
    Die schöne Stabskirche ist super schöne, leider können wir nicht hinein da sie verschlossen ist. Wir übernachten auf einem Camping in Dalen der zuerst menschenleer scheint. Der Campingwart kommt mit dem Rasenmäher daher und wir können einen Platz auswählen, Kunststück bei so vielen Gästen ;-)
    Da es in Strömen anfängt zu regnen erblicken wir unsere Rettung und flüchten in die Küche wo es einen Tisch hat uns wir unsere Kaffeemaschine gleich einrichten und den Znacht kochen. Die ist der Vorteil in der Vorsaison, in ein paar Wochen hätten wir uns dies nicht leisten können. Nach der Abfahrt am Morgen will Richi unbedingt noch dem Hotel Dalen einen Besuch abstatten und ist so frech und fährt mit seinem Büssli gleich vor das Hotel neben den Oldtimer. Bevor uns jemand davon jagen kann sind wir jedoch mit der Kamera bereits schon wieder weg und machen uns aus dem Staub. Apropos Staub, ein bisschen später pipst es auf meinem GPS und ich steuere noch einen Lost Place an wo wir noch kurz vorbeischauen. Leider ist vieles bereits umgenutzt oder abgebrochen, nur bei einem Teil sind sie am Dach aufbauen und wollen uns wegen des fehlenden Helms nicht rein lassen. Zum Glück ist aber die Hintertüre offen und wir können uns so ein paar Fotos erhaschen. Wir fahren den Camping Bratland an, da es in Bergen selber keine Campingplätze gibt. Von hier aus haben wir eine gute Busverbindung nach Bergen und so freuen wir auf den nächsten Tag an dem es doch sage und schreibe schönes Wetter haben soll.

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  • 14May 2014

    14 Bergen 14.05.2014 Norwegen —

    Sædalen, Bergen, Norwegen

    Beschreibung

    Auf dem Camping in Bratland ist es sehr kühl so um die 4 Grad und so ziehen wir uns auch dementsprechend warm an, viel zu warm für Bergen. Mit der 24h Bergenkarte können wir alle Verkehrsmittel inklusive benutzen und so fahren wir zuerst mit dem Bus und dann mit der Strassenbahn nach Bergen wo doch tatsächlich die Sonne scheint und es später so ca. 12 Grad warm wird. In Bergen inspizieren wir den Fischmarkt und den Souveniermarkt mit Richi. Dann machen wir am Hafen ein paar Fotos und anschliessend bestaunen wir die wunderschönen Häuser an der Promenade. Die kleinen Gässchen mit den herzigen Läden haben es uns angetan und Richi findet überall wieder einen Souvenier-Shop ;-)
    An der Sonne geniessen wir einen Kaffee und etwas süsses von der Bäckerei und lassen es uns gut gehen. Die Aussicht von der Burg ist nicht so beraubend da uns der Jahrmarkt die schöne Sicht verdeckt. Wir entschliessen uns durch eine Hintergasse Richtung Bähnli zu laufen und kommen so an weiteren schönen Häusern vorbei. Natürlich liegt auch noch ein Geocache auf dem Weg ;-)
    Mit dem Zahnradbähnli fahren wir zur Bergstation wo wir eine traumhafte Aussicht über Bergen geniessen. Natürlich hat es auch hier oben wieder Japser mit Fuji Futschi, diesmal ohne Koffer....
    Nachdem wir ein superfeines Softeis genossen haben fahren wir wieder zur Talstation und laufen Richtung Schiffsmuseum wo Richi die Wikingerschiffe bestaunen möchte. Vor einem Imbiss-Shop lassen wir uns noch kurz eine Curry-Wurst in ein Brot legen die uns die ganze Nacht dann aufstosst ;-)
    Dann stellen wir mit Erschrecken fest, das Museum hat bereits um 15.00 Uhr geschlossen, ist hier leider noch Winterzeit....
    Auf diesen Schrecken müssen wir noch ein Bierchen trinken und uns vom Schrecken erholen. Nachdem ich dann die Rechnung erhalten habe bekam ich den nächsten Schrecken ;-)....so zahle ich mit grosszügigen Spendierhosen für 2 Bier und 1 Glas Weisswein 285 NOK, umgerechnet etwas über CHF 40, bei einem Nachtlokal wäre dies ja noch klar, aber hier am Hafen ;-)
    Eigentlich wusste ich es ja bereits im Voraus und wurde auch gewarnt, doch so etwas muss man einfach erlebt haben. Bergen ist eine wunderschöne Stadt und wir können jedem diese nur empfehlen. Nicht alles ist so teuer, so konnte ich doch tatsächlich eine Jeans für umgerechnet CHF 15.- erstehen ;-) Wir hatten ein riesen Glück mit dem Wetter und es hat uns mega gut gefallen...

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  • 15May 2014

    15 Laerdal nach Olden 15.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Einmal mehr regnet es und ist sehr kühl. Wir verlassen den Camping in Bratland und fahren in Richtung des berühmten Laerdal-Tunnel.
    Die E 16 führt durch den 24.6 km langen, kostenlosen Laerdalstunnel nach Aurland. Es ist der grösste Strassentunnel der Welt, der drittgrösste der Welt ist unser Gotthard-Tunnel mit 16.9 km. Alle 7 km sindgroße Hallen (Parkmöglichkeiten) in den Fels gesprengt worden, die von blauem Laserlicht illuminiert werden. Auf diese Weise soll das Ende des Tunnels vorgetäuscht, die Fahrt angenehmer gestaltetund einem „Tunnelschock“ vorgebeugtwerden. Die Wirkung ist durchaus beeindruckend. Natürlich müssen wir auch anhalten und ein paar Fotos schiessen. Es ist schon ein komisches Gefühl in einem Tunnel zu halten wenn mit 80km/h die grossen Brummis vorbeifräsen.
    Das Wetter hellt auf uns wir besuchen eine der schönsten Stabskirchen in Borgund. Ich möchte unbedingt die die Kirche von innen bestaunen und zahle als einziger die 80 NOK und schiesse ein paar Fotos. Da es stockdunkel in der Kirche ist und es verboten ist mit Stativ zu fotografieren sind die Bilder eine Herausforderung. In Laerdal finden wir unseren nächsten Campingplatz und man spricht sogar deutsch. Auch hier finden wir wieder eine Küche wie für uns geschaffen um mexikanische Fachitas zu kochen.
    Wir reisen weiter nach Olden wo wir einen Abstecher in Richtung Briksdalsbreen-Gletscher machen. Ein kleiner Campingplatz gelegen an einem wunderschönen kleinen See. Das türkisgrüne Wasser und die idyllische Lage eingebettet in diese schöne Bergwelt sind eine Freude,...."Freude herrscht!" ;-)
    Kaum dass wir anhalten springt uns der Campingwart entgegen und gibt uns die Hand und ruft Vilkommen! Ich sage, sprechen Sie deutsch, er sagt ja Campingdeutsch und ich sage, ja und ich Campingenglisch. Beide Sprachen zusammen geben eine gute Verständigung und er macht uns einen Super-Preis für 2 Uebernachtungen. Wir dürfen sogar sein Ruderboot benutzen, die einzige Bedingung ist dass wir Schwimmwesten benützen ;-)

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  • 17May 2014

    16 Briksdalsbreen 17.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Es ist heute Nationalfeiertag in Norwegen. Da wir aber jenseits grosser Städte sind bekommen wir ausser ein paar Spaziergänger die ihre Sonntagskleider tragen nichts davon mit. Die Norweger sind stolze Leute die ihre Trachten gerne zu speziellen Anlässen tragen, dies wäre sicher schön zu fotografieren gewesen.
    Mitten in der Nacht musste ich wegen einem Sturm das Vordach demontieren, ich glaube wir wären sonst wie ein Wikingerschiff davon gesegelt. Nach dem Sturm kam der Regen und am Morgen merkte man noch nicht sehr viel von schönem Wetter. Doch dies änderte sich bald und so bescherte es uns einen weiteren schönen Ausflugstag für eine Gletscherwanderung.
    Der Jostedalsbree ist mit einer Fläche von knapp 500km2 der grösste Gletscher Norwegens und des kontinentalen Europas.Von diesem fliessen verschiedene Outletgletscher in die Täler ab, der Briksdalsbreen ist einer davon.
    Wir machen eine Wanderung zu diesem Gletscher und kommen dabei an verschiedenen Wasserfällen und Bächen vorbei. Begleitet von wunderschönem Wetter ist dies Balsam für die Seele und wir machen ein paar schöne Fotos. Nach der Wanderung finde ich sogar noch etwas Zeit das Ruderboot auszuprobieren nachdem der starke Wind etwas nachgelassen hat. Anschliessend ist Chillen und Lesen angesagt. Zum Nachtessen gibt es grillierte Hamburger die wirklich viel besser schmecken als im Mc Donalds ;-).....en guätä!
    Wir sind den ganzen Nachmittag ganz alleine auf dem Campingplatz und geniessen es in vollen Zügen. Erst gegen Abend kommen weitere Campinggäste, sogar ein VW-Bus mit einer SG Autonummer ;-)

    Fotos & Videos

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  • 18May 2014

    17 Trollstigen 18.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Am Morgen regnet es und gerade als wir aus der Dusche kommen hört es auf. Der Wetterbericht hat von gutem Wetter gesprochen und so erleben wir nach der Abfahrt eine wunderschöne Sonne. Wir fahren in Richtung Geirangerfjord wo wir zuerst noch mit einer Fähre einen Fjord überqueren müssen. Als wir den Pass hinaufkommen und am Dalsnibba vorbeifahren rennen uns auf einem ganz kleine Tierchen über die Strasse und wir bremsen ab. Mehrere sind leider schon überfahren worden. Gemäss Recherchen im Internet handelt es sich hier um Lemminge und zwar um Berglemminge.
    Wir halten an den verschiedensten Stellen und erleben dabei ganz tolle Aussichtspunkte. Der Höhepunkt bietet sich aber nach der Fähre die Landschaftsroute über die Trollstigen.
    Trollstigen heisst auf norwegisch Troll-Leiter. Nach der Mythologie soll man um die Trolle zu besänftigen ein Steinmännchen bauen, damit komme man heil den Berg hinauf und hinunter.

    Beschrieb gemäss Prospekt: Ein Fahrerlebnis entlang der traditionsreichen Landschaftsroute, umgeben von der atemberaubenden Natur Westnorwegens mit ihren hohen Bergen, tiefen Fjorden und fruchtbaren Tälern - wild, schön und abwechslungsreich. Der Trollstigen mit seinen 11 Serpentinen wurde im Sommer 1936 eröffnet; 2005 wurde der Geirangerfjord in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen.

    Wie meistens bis jetzt wenn wir einen schönen Ausflug unternommen haben bekamen wir wunderschönes Wetter für die Route und so konnten wir sie in vollen Zügen geniessen, viele Fotos schiessen und auf dem Berg oben sogar noch ein Softeis geniessen.

    Gegen 16.00 Uhr fahren wir auf einen weiteren wunderschönen kleinen Campingplatz, ausser wir hat es keine Touristen und wir sind praktisch alleine und sitzen hier bei 23 Grad in kurzen Hosen und geniessen und geniessen und geniessen....
    ja jetzt war es höchste Zeit dass es endlich mal wärmer wurde und die Sonne sich über eine längere Zeit sich zeigte. Jetzt um 20.30 sitze ich hier und schreibe diesen Bericht fertig und habe bereits wieder lange Hosen und Jacke montiert, ja wir sind halt im Norden und in den Bergen, einfach wunderschön ;-)

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  • 19May 2014

    18 Vogelinsel Runde 19.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Nach einem kleinen Abstecher nach Alesund wollen wir zur Vogelinsel Runde fahren. Wir haben Pech die Fähre ist vor unserer Nase weggefahren aber umso mehr Glück, dass wir im Kiosk frisches Softeis kaufen können, mein Gelati-Herz schlägt höher ;-)
    Runde ist Norwegens drittgrösstes Vogelfelsengebiet mit mehr als 100'000 Seevogelbrutpaaren. Am zahlreichsten vertreten sind Papageientaucher und Dreizehenmöwen. Der Grund unseres Besuches sind die Papageientaucher und diese möchten wir unbedingt sehen. Wir fahren darum direkt auf den Camping der Insel Runde und werden sogar in Deutsch instruiert. Wir sollen um 19.00 Uhr loslaufen hinauf zur Vogelinsel und würden dort wenn das Wetter gut ist und alles klappt die Papageientaucher antreffen.
    Auch hat er uns den feinen Wink gegeben dass wir nicht alleine sein würden ;-)
    Wir wollten unsere VW-Büssli direkt an der Promenade am Meer hinstellen und steigen aus. Ein furchtbarer stinkiger Geruch steigt uns in die Nase und wir rümpfen die Nase. Wir schauen über die Hafenmauer und erblicken am Ufer eine braune Kloake die stinkt wir eine grosse Schei....Wir probieren einen Stellplatz ein paar Meter weiter hinten, ein bisschen besser ist es, doch beisst der starke Geruch so penetrant dass es kaum auszuhalten ist. Ab 18.30 laufen an unserem Campingplatz etliche Leute den Berg hoch, eine richtige Volkswanderung. Ganze Schulklassen und Biker fahren den Berg hinauf. Also machen wir uns auch auf den Weg und ich schleppe meine Fotoausrüstung den Berg hoch und komme recht ins Schwitzen. Oben angekommen erblicken wir bereits von weitem die flinken Papageientaucher, müssen uns aber gedulden bis einige uns vor oder in die Nähe unserer Linse fliegen. Trotz meines Objektives mit dem Konverter von Hans sind sie immer noch recht weit weg. Hier hat mein Bruder Richi mit seiner Superzoom-Kamera und seinem 50-fach Zoom einen grossen Vorteil. Wir staunen wie die kleinen Vögel flink hin und her fliegen und können manchmal wenn sie sich ruhig hinsetzen auch mal hie und da ein Foto machen. Es ist richtig schön hier oben und wir geniessen den Ausgang des Tages und staunen wie hell es doch Abends immer noch ist. Hier geht die Sonne erst gegen ca. 23.00 Uhr unter. Die Nacht ist sehr kurz und unser Gefühl ist so, dass es jetzt bereits schon nicht richtig Nacht wird.
    Am frühen Morgen haben wir die Schnauze gestrichen voll vom Gestank und wir flüchten ohne die Vogelwanderung gemacht zu haben. Aber was solls, wir müssen uns ja zu nichts zwingen und können uns auf die schönen Sachen konzentrieren...
    Unterwegs nach Alesund fahren wir durch den Atlanterhavstunnelen der 5779m lang ist und rund 250m unter dem Meer durchgeht. Es ist schon ein komisches Gefühl, zuerst geht es steil bergab und dann hinten wieder extrem hoch und dies bei 80kmh. Natürlich wollen sie auch für dieses Tunnel wieder Cash sehen, wie blöd sind wir eigentlich in der Schweiz unserer CHF 40.- Vignette, ist ja lachhaft...
    Der Camping in Kristiansund sagt uns überhaupt nicht zu, eine wirkliche Bretterbude und so ziehen wir ca. 40km weiter an einen herzigen kleinen Campingplatz in Kvisvik direkt am Strand. Wir befürchten schon dass es hier wieder stinken könnte, aber unsere Angst verflüchtigt sich als wir den Sandstrand sehen. Eine Oase für uns ganz allein, wir sind wieder die einzigen Gäste und die Duschräume werden extra für uns geöffnet. Wir geniessen die Sonne bei einem feinen Grill und einem Glas Rotwein und lassen den Tag ausklingen. Was kann es schöneres geben als am Morgen eine schöne warme Dusche. Blöd ist nur, wenn man eingeseift ist auf einmal das warme Wasser abstellt. Mit kaltem Wasser abgeduscht und frisch gestärkt möchte ich herausfinden warum es keinen Strom mehr gibt. Nach einer Bergwanderung mit den Badelatschen erklärt mir die Campingfrau freundlich, es sei nur ein Stromunterbruch der eine Stunde dauern würde ;-)
    Ach so, da sind wir also dann ja beruhigt und man weiss sich auch so zu helfen, aber solche Storys sind dann auch immer wieder lustig ;-)
    Wir fahren weiter Richtung Trondheim.

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  • 22May 2014

    19 Trondheim 22.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Da Trondheim noch recht gross ist und die Parkmöglichkeiten beschränkt sind wollen wir mit dem öffentlichen Bus nach Trondheim fahren.Wir haben Pech da eine ganze Schulklasse im Bus ist und somit bis auf einen Platz alle Plätze besetzt sind. Natürlich bekommt Dagi diesen Ehrenplatz und Richi und ich müssen uns die kurvenreiche Strecke festhalten. Wir haben am Anfang prächtiges Wetter und können den ersten Teil der Stadtbesichtigung trocken absolvieren. Auf dem Weg zum Dom kommen wir durch eine schöne Gasse mit sehr schönen Kaffees und es gibt so feine Kuchen, wir können nicht widerstehen....oder bin ich es.... ;-)
    Der Dom ist sehr eindrücklich und wir wollen ihn kurz von innen besichtigen, doch ohne Ticket geht hier gar nix. Die rund CHF 20.- finden wir aber doch ein bisschen überrissen und so entscheiden wir uns die Fotos von Aussen zu machen. Anschliessend fängt es gleich zu Regnen an, wahrscheinlich ist dies jetzt die Strafe weil wir nicht bezahlt haben ;-)
    Als der Regen nicht nachlässt und wir bereits ziemlich nass sind flüchten wir in ein Kaufhaus. Hier wärmen wir uns auf uns kaufen später noch einen Schirm. Natürlich darf der übliche Souveniereinkauf für Richi nicht fehlen, zum Glück gibt es hier einen Markt. Die schönen Häuser und die kleine herzigen Gässchen gefallen uns ausserordentlich gut. Auch ein Abstecher zum Hafen muss noch sein und auf dem Weg dort hin gibt es sogar noch einige Geocaches...
    Wir lassen uns bei Italiener noch verwöhnen und geniessen eine feine Pizza mit Bier, auch dies muss zwischendurch wieder einmal sein. Am Abend fahrt ein Riesengefährt auf unseren Campingplatz ein. Dann ruft jemand hoi zämä, und siehe da, es sind Schweizer aus dem Aargau. Wir lernen Sven und Martina kennen und sie erzählen uns dass sie bereits auf der Rückreise vom Nordkap sind und bereits seit 6 Monaten unterwegs sind und noch nicht alles gesehen haben. Sie möchten weiterfahren nach Australien und haben alles dafür dabei. Das ganze Hab und Gut zuhause verkauft und sind mit diesem grossen Outdoor-Truck oder Camper, weiss gar nicht wie das Ding überhaupt heisst, unterwegs. Wirklich sehr eindrücklich was Sven hier selber zusammengebaut und ausgetüftelt hat. Wir bekommen noch einige gute Tipps und wünschen uns dann gegenseitig eine gute Reise.

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  • 24May 2014

    20 Mo i Rana 24.05.2014 Norwegen —

    Mo i Rana, Norwegen

    Beschreibung

    Wir fahren weiter und machen in Stiklestad noch einen Halt. Stiklestad ist vor allem als Tatort der Schlacht von Stiklestad bekannt, wo der norwegische Nationalheld Olav der Heilige (Sankt Olav) am 29. Juli 1030 getötet wurde. Dies war ein wichtiger Markstein im Übergang Norwegens zum Christentum.
    Leider ist auch hier alles noch zu da die Saison erst Mitte Juni beginnt. Wir haben Glück da gerade eine Schulklasse hier im Gelände eine Spezialwoche hat und so können wir in einzelne Häuser rein um kurz ein Foto zu machen. Es ist wirklich eindrücklich wie die Häuser eingerichtet sind und es erinnert mich an den Ballenberg.
    Unsere Weiterfahrt in Richtung Nordportal ist ziemlich regnerisch und die Umgebung wird von Kilometer zu Kilometer immer spärlicher. Am Nordportal wo wir die Grenze zu Nordnorwegen überschreiten ist ebenfalls alles zu, noch kein Kiosk offen und alles verbarrikadiert und es regnet in Strömen.
    Wir sind recht müde und möchten einen Camping aufsuchen, doch alles ist geschlossen und es ist recht kalt und trübselig. Unterwegs machen wir einen Halt und beschliessen einen Waldparkplatz als Übernachtungsort zu nehmen. Dort angekommen sollen wir 80 NOK für nichts bezahlen, wir finden keinen Strom und auch kein angekündigtes WC und alles ist recht dreckig. Also fahren wir doch weiter und stellen und nochmals auf eine Fahrt mit rund 40km ein. Doch unterwegs finden wir einen besseren Platz und auf mein Klingeln öffnet sogar jemand der uns auf den Camping reinlässt. Wir haben Glück und finden eine neuere Anlage mit sauberen WC und eine beheizte Küche vor in der wir unsere Spaghetti Carbonara machen und uns nachher aufs Ohr legen. Den VW-Bus haben wir jedoch nicht auf den vorgesehen Platz am Ufer des tösenden Flusses gestellt, die Angst dass dieser uns in der Nacht gleich mitnimmt war zu gross. Am Tag darauf besichtigen wir die schöne Stadt Mosjoen wo wir in einem super tollen dekorierten Kaffee verköstigen. Eine Augenweide der ganze Laden und auch der Kaffee und der Kuchen war super fein, kann ich nur bestens empfehlen. Eine tolle alte Shell-Tankstelle läuft uns auch noch vor die Linse und dann fahren wir weiter. Leicht müde wollen wir heute nicht mehr so weit fahren und finden in Mo i Rana einen guten Campingplatz wo wir ein wenig später sogar die Sonne geniessen können.

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  • 25May 2014

    21 Polarkreis bis Stockmarknes 25.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Am 25. Mai erreichen wir den Polarkreis und sehen uns die Medien-show sogar auf deutsch im Kino an. Es ist sehr eindrücklich hier, aber extrem kalt und windig. Der Polarkreis bezeichnet jenen Breitengrad, der die Polargebiete von den „gemässigten Zonen“ trennt. Er liegt auf Grad 66,5.
    Spektakulär ist er, weil alle Gebiete, die näher am Pol als der Polarkreis sind eine Anzahl Tage ohne Sonnen-Auf- bzw. Untergang kennen. Ansonsten unterscheidet sich die Landschaft am Kreis natürlich nicht von der Umgebung.
    Allerdings lässt er sich bestens für touristische Zwecke nutzen. Nicht nur, dass er sich bestens mit einem dicken Strich am Boden visualisieren lässt, warum nicht auch gleich den Polarkreis zur Heimat des Weihnachtsmannes erklären.
    Es ist schon komisch wenn man nachts aufwacht und es immer noch hell ist, so haben wir die letzten Tage zwar nicht Mühe gehabt, doch etwas komisch war es schon.
    In Bodo schauen wir uns noch das Lutffahrtsmuseum an, für mich und Richi etwas interessanter als für Dagi, doch sie hält durch...
    Tatsächlich kommt uns auf der Fahrt der erste Elch in Sichtweite, doch können wir nicht anhalten und als wir zurück fahren und fotografieren wollen ist er bereits über alle Berge. Von weitem sehen wir später noch welche und auf einmal laufen uns Rentiere über die Strasse, sie nehmen es sogar sehr gemütlich das wir sie auch wirklich fotografieren können. In Lødingen ergattern wir uns einen Stellplatz für Wohnmobile direkt am Hafen und haben sogar ganz neue Duschen und WC's, so etwas findet man nicht alle Tage. Wir buchen im Internet unsere Kurzreise mit der Hurtigruten und sind gespannt ob dies auch wirklich klappt mit dem VW-Bus Verlad....

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  • 28May 2014

    22 Hurtigruten 28.05.2014 Norwegen —

    Svolvær, Norwegen

    Beschreibung

    Es hat wirklich geklappt und es war wie ein Krimi.Da wir die Bestätigung nicht ausdrucken können speichere ich es als Pdf auf dem Handy ab und kann an Board die Tickets abholen. Wir benötigen nicht mal die Bestätigung sondern nur die ID-Karte, anhand vom Namen werden uns die Tickets ausgestellt. Wir erhalten 3 Tickets und 2 Frachtausweise für die VW-Büssli. Dann müssen Richi und ich warten bis wir endlich auf den Lift einfahren können. Dies geht alles in letzter Minute, also ca. 15 Minuten vor Abfahrt über die Bühne und ich bin extrem nervös. Denn wenn etwas mit der Dachbox zu hoch wäre, so gäbe es ein riesiges Gestürm. Wir haben aber Glück unsere Fähre die Nordlys kann Total 35 Autos aufnehmen und die maximale Höhe beträgt 2.5m, wir haben mit den Dachboxen 2.33m ;-)
    Endlich legt die Fähre ab und der Nervenkitzel ist vorbei und wir können uns als Gäste eines Kreuzfahrtschiffes gemütlich machen. Unser Schiff heisst Nordlys, Namensgeber der Nordlys ist eine der spektakulärsten Himmelserscheinungen der Welt: das Nordlicht. Die Nordlys ist riesig und hat 7 Decks, kann Total 622 Passagiere aufnehmen. Wir stellen ziemlich schnell fest, dass wir das Durchschnittsalter der Passagiere extrem nach unten ziehen ;-) Natürlich kann ich es nachvollziehen dass es auf der Hurtigruten sehr viel spannender ist als im Altersheim. Wir geniessen bei traumhaftem Wetter eine wunderschöne Fahrt von Stokmarknes nach Svolvaer und machen sogar einen Abstecher in das berühmte Trollfjord. Es ist wahnsinnig eindrücklich wenn so ein grosses Schiff durch die steilen Felswände manövriert und am Schluss vom Fjord dann das ganze Schiff wendet.
    Der Trollfjord, ein Seitenarm des Raftsunds, ist 2 Kilometer lang und nur 100 m breit. Es ist leicht, Ihrer Phantasie hier freien Lauf zu lassen.
    Nirgendwo auf der gesamten Hurtigruten Strecke kommt man den Felsen so nah wie hier. Die Felsflanken erheben sich teilweise senkrecht aus dem Wasser. Am Fjordende, wo das Schiff auf der Stelle wenden muss, wird der Trollfjord von bis zu 1.156 hohen Bergen überragt.
    Nach rund 3.5 Stunden verlassen wir das schöne Hurtigruten Kreuzfahrt-und Postschiff wieder und haben eine wunderschöne kleine Kreuzfahrt hinter uns. So schön es auch war, wir sind froh dass wir unsere VW-Büssli wieder in Empfang nehmen dürfen. Das Herausfahren ist noch eine spezielle Herausforderung, so muss man rückwärts in den Lift hineinfahren und rückwärts wieder von der Rampe runter.....wirklich ein Erlebnis ;-)

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  • 30May 2014

    23 Lofoten 30.05.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Ich schreibe hier so viel und bin mir eigentlich gar nicht sicher ob dies hier überhaupt jemand liest. Die Feedbacks halten sich in Grenzen und so stelle ich mir manchmal die Frage, schreibe ich zuviel, schreibe ich zu uninteressant oder an was liegt es dass so wenig Feedback erscheint? Falls dies doch mal jemand lesen sollte, dann gebt mir mal ein Feedback dass ihr noch da seid ;-) Es ist so ein komisches Gefühl und man ist sich auf einmal gar nicht mehr sicher, ob es überhaupt jemanden interessiert oder ob die Leute nur die Fotos anschauen....wenn überhaupt...

    Die Leute auf den Lofoten sind erstaunt wie lange diese schöne Wetterperiode schon andauert und wir erleben hier wunderschöne Tage in der wir die Natur geniessen, die schönen kleinen Orte inspizieren und manchmal sogar ein kleines Museum besichtigen. Seit der Auffahrt merkt man dass der Betrieb wieder mehr wird und die Wohnmobile haben zugenommen. Auf den Campingplätzen herrscht auf einmal mehr Betrieb, auch wenn man noch nicht von Hochsaison sprechen kann. Einige übernachten natürlich an allen möglichen und unmöglichen Parkplätzen, sogar dort wo gross angeschrieben steht "Campieren Verboten" . Genau diesen Leuten haben wir es zu verdanken, dass die Parkplätze dann überall mit Schranken für Camper dicht gemacht werden. Erstaunlich ist auch, dass sehr viele Norweger vor ihrem Haus ein Wohnmobil stehen haben, ich glaube die Norweger sind eindeutig reisefreudige Leute und fahren an Wochenenden gerne mal irgendwo hin....ist ja auch nachvollziehbar bei diesem grossen und schönen Land. Auf den Lofoten merkt man auch die leicht noch höheren Preise, ist etwa bei uns so wie im Tessin ;-)
    Wir erleben hier weisse und wunderschöne Sandstrände, leider viel zu kalt um zu baden. Manchmal trauen sich einige hartgesottene einheimische trotzdem ins kühle Nass, dies aber sogar mit Handschuhen. Was man hier auf den Lofoten überall sieht und auch meistens riecht sind die Stockfische die zusammengebunden und zum Trocknen aufgehängt werden. Dies ist hier nebst dem Tourismus ein Haupterwerbszweig. Die ganz schlauen ziehen aber den Touristen sogar für eine Stadtbesichtigung das Geld aus der Tasche, so wie im Nusfjord. Aber wenn ich ehrlich bin, für die offenen Häuser und die vielen Sachen die hier ausgestellt sind lohnt sich der Eintrittspreis in die Stadt allemal. Der Tante Emma Einkaufsladen alleine lässt mein Herz höher schlagen und ich ich verliebe mich in die alten Sachen, Emailschilder sowie Blechdosen und kleinen Utensilien etc. etc. und fotografieren ist sogar erlaubt. Wir fahren nun weiter in Richtung Borg und werden dort das berühmte Wikingermuseum anschauen, auf dies musste Richi schon lange warten nachdem wir es in Oslo und Bergen verpasst haben ;-)

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  • 01Jun 2014

    24 Wikingermuseum 01.06.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Wir haben Glück und ab 1.6. ist das Wikingermuseum bereits ab 10.00 Uhr morgens offen. So fahren wir bereits um diese Zeit auf den Parkplatz und sind praktisch die einzigen. Hier kann man einiges erleben und über 1000 Jahre in der Zeit zurückgeführt werden, als die Wikinger noch gelebt haben. Man kann hier die Rekonstruktion des grössten Wikingerhauses sehen dass jemals in Norwegen und Europa gefunden worden ist und die magische Atmosphäre fühlen die die ganze Gegend umgibt. Das Haus war auf einer strategischen Stelle gelegen, keine bessere Stelle kann der Macht und Reichtum des Häuptlings zeigen als der Gipfel dieser heiligen Höhen. Die Bewohnung in Borg zeigt eine Kontinuität über mehrere Zeitalter. Das Haus wured ursprünglich um 500 n. Chr. gebaut und hat hier gestanden während der Merowingerzeit und grosse Teile der Wikingerzeit. So genug Geschichte, aber ich hätte wirklich nicht gedacht dass mich dieses Museum so fesselt. Es ist alles mega cool aufgebaut und man bekommt wirklich sehr viel für sein Geld, rund 120 NOK. Wir erhalten einen Kopfhörer und können multimediale Kommentare die sogar in deutsch gesprochen sind vor den verschiedenen Vitrinen und Gegenständen hören. Nach dem Museum besichtigen wir noch das nachgebaute Wikingerhaus in dem sich 4 Räume befinden, diese werden von den Mitarbeitern erklärt und man kann sogar die Gegenstände anfassen und ausprobieren.
    Anschliessend besichtigen wir noch 3 kleinere Wikingerschiffe am nahliegenden See der rund 1.5km entfernt ist. Wir wandern gerne zu diesem See da wir jede Bewegung begrüssen, denn diese fehlt uns gänzlich bei dem vielen Autofahren. Auf dem weiteren Weg nach Sto besuchen wir noch die grösste Holzkirche Nordnorwegens, es ist die Lofotkathedrale die um 1895 erbaut wurde und ca. 1200 Sitzplätze hat. Endlich treffen wir einmal eine Kirche an die offen hat, so steht es auch auf dem Schild an der Strasse. Ein bisschen später wissen wir auch warum, mit 60 NOK leichter in den Taschen dürfen wir die Kirche besichtigen und ein paar Fotos schiessen.

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  • 02Jun 2014

    25 Stø und Nyksund 02.06.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Nach dem Wikingermuseum fahren wir in Richtung Sto. Stø ist ein kleines Fischerdorf. Es liegt am nördlichen Ende der zu den Vesterålen gehörenden Insel Langøya. Bekannt ist der Ort hauptsächlich durch die von hier aus startenden Walsafaris und das in der Nähe liegende alte Fischerdorf Nyksund, das über den Königinnenweg genannten Wanderweg von Stø aus zu Fuß erreicht werden kann. An der Küste steht ebenfalls eine Radarstation die Richi am Abend noch besuchen wollte, doch es ist alles militärisch und nicht zugänglich.
    Ganz hinten im Ort Sto steht der Bobil-Camp Stø auf dem wir eine Nacht bleiben möchten. Dort angekommen suche ich die Reception, doch ausser einem kleinen Häuschen das verlassen scheint ist niemand am Schalter. Wir gehen um das Gebäude und finden ein kleines herziges Restauarant wo ich frage wo denn die Reception ist. Die Dame erklärt mir freundlich, dass der kleine Tisch wo die Kasse drauf steht die ganze Reception sei ;-) Wir buchen also eine Nacht und gönnen uns später noch einen Kaffee den man beliebig nachfüllen darf sowie eine Spezialität, Mandelplätzchen mit Eigelbdeckel welches ausgezeichnet schmeckt. Die Wirtin spricht mit uns englisch und wir geben mit unseren paar Brocken Camping-Enschlisch Antwort. Es ist wirklich erstaunlich was wir so alles zusammenbringen und auch erfahren. So empfiehlt sie uns eine Wanderung nach Nyksund welche wir eigentlich sowieso auf dem Programm hatten. Ihr Mann würde uns mit dem Boot abholen falls wir nicht mehr zurücklaufen mögen ;-) Ich denke mir noch, die rund ca. 6km können ja nicht so eine Sache sein....aber wir wurden am nächsten Tag dann des besseren belehrt. Wir erleben eine schöne helle Nacht, leider nicht ganz Wolkenlos für die Mitternachtssonne zu fotografieren, doch um 01.00 Uhr gibt es dann trotzdem ein paar Fotos. Am nächsten strahlenden Tag beschliessen wir also nochmals eine Nacht zu bleiben und wandern in Richtung Nyksund los. Der Weg geht direkt an der Küste entlang, ist sehr steinig und manchmal matschig und es geht rauf und runter. Wir kommen sehr langsam voran und auf einmal steht dann ein grosser Berg vor uns den wir nicht umrunden können, wir müssen also da hoch ;-)...und so gibt es also eine kleine Höhenwanderung die uns allen sehr gut tut, aber auch anstrengend ist. In Nyksund angekommen besichtigen wir also die berühmte Geisterstadt in welcher es gemäss Reiseführer totale Bruchbuden und zusammengefallene Häuser haben sollte. Wir stellen aber fest, das sehr viele Häuser erneuert und renoviert wurden. In einem herzigen Cafe gibt es den wohlverdienten Kuchen mit Kaffee. Dann entschliessen wir vom Angebot des Fischers Gebrauch zu machen und rufen ihn an. Nach ca. 1h holt er uns mit seinem Speedboot ab. Wir müssen riesige Anzüge anziehen und dürfen wie auf dem Sattel ins Boot steigen und ab geht die Post. Sein Speedboot fährt ca. 65 kmh und wir haben eine totale berauschende Fahrt. Im Camping frage ich den Fischer ob er mit uns noch eine Vogeltour zur nahe liegenden Insel macht wo auch ein Leuchtturm vorhanden ist. Dagi entschliesst sich der Sonne und Ruhe zu widmen und Richi und ich stürzen uns ins Abenteuer. Diese Bootsfahrt ist das beste was uns passieren konnte, so zeigt er uns auf der Insel verschiedene Vogelarten wie Kormorane, Puffins (Papageientaucher), Krähenschaben, Dreizehenmöwen, Seeadler und sogar Seehunde. Die Schwierigkeit ist es ein paar gute Bilder bei diesem Gewackel hinzukriegen und die sich schnell bewegenden Vögel einzufangen. Wir sind total begeistert was wir zu sehen kriegen.

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  • 04Jun 2014

    26 unterwegs nach Tromsø 04.06.2014 Norwegen —

    Tromsø, Norwegen

    Beschreibung

    Untwerwegs nach Tromsö machen wir noch einen Halt in Andernes, von welchem die berühmten Walsafaris organisiert werden. Eigentlich hätten wir noch Interesse gehabt, als wir jedoch die ganzen Menschenansammlungen und den ganzen Massentourismus sehen vergeht und allen die Lust. Wir suchen also in Andernes den Camping auf um nochmals eine Nacht hier zu bleiben und die Natur zu geniessen. Wir finden ebenfalls wieder eine geschlossene Reception vor und platzieren uns irgendwo auf dem Platz. Eigentlich hätte um 21.00 Uhr die Reception besetzt sein sollen, aber nichts zu sehen von einem Campingwart. Erst nach 22.00 Uhr taucht auf einmal ein PW auf der von Wagen zu Wagen geht und die 200 NOK eintreibt. Kaum zu glauben, ringer kann man sein Geld nicht verdienen ;-) Am Morgen stehen wir früh auf, denn wir wollen unbedingt die Fähre um 08.45 frühzeitig vor Ort sein, denn diese ist sehr klein und es fährt nur am Morgen und am Nachmittag um 17.00 Uhr wieder eine. Wir staunen wie klein doch die Fähre tatsächlich ist und wie teuer, so sind wir doch um 690 NOK leichter. Die Fähre ist sehr alt und es gibt nicht mal Kaffee. Sie schwankt auch ziemlich und wenn man sich nicht gewöhnt wäre, hätte man Mühe mit dem Magen. Dafür sehen wir auf einmal draussen auf dem Meer ein paar Wale, so haben wir also unsere Walsafari doch noch bekommen. Angekommen auf der Insel Senja erleben wir eine wunderschöne Landschaft durch welche wir fahren und erleben dabei manches schöne Örtchen an welchem man gerne ein paar Fotos schiesst. Ein Halt für eine kleine Leuchtturm-Tour muss sein und natürlich hat es dort auch einen Geocache ;-) Bei der zweiten Fähre haben wir etwas Pech, fährt diese doch erst um 16.00 Uhr und so sind 2h Warten angesagt. An der prallen Sonne liegt Richi mit kurzen Hosen und Oberkörber an der Sonne und bräunt sich. Die Frau am Fährenkiosk freut sich dass wir Kaffee bei ihr kaufen und so geht die Zeit irgendwie auch durch. Bis jetzt hatten wir mehr Glück mit den Fähren und dies ist absolut die längste Zeit die wir warten mussten.

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  • 05Jun 2014

    27 Tromsø 05.06.2014 Norwegen —

    Tromsø, Norwegen

    Beschreibung

    Angekommen auf dem Tromsø-Camping roch es auf einmal. Wir suchten nach der Ursache und fanden heraus, dass die Vorderbremse vom T3 von Richi ziemlich heiss war und gar nicht mehr zum weiterfahren einlud. Nachdem die Reception uns keine Plätze zum Campieren mit den Bussen anbot sondern nur Hütten, entschlossen wir uns für 2 Nächte eine Hütte zu mieten. X-mal sind wir am Strassenrand vorbeigefahren als auf Tafeln angeschrieben war "Hytte ledig" , doch wir dachten nicht im Traum daran eine Hütte zu mieten, ausser bei ganz schlechtem Wetter. Nachdem wir herausgefunden hatten dass unsere Hütte am einen Ende und die Waschanlage am ganz anderen Ende war und die Waschanlage in der Mitte geschlossen war, kamen wir uns ganz veräppelt vor. Auch führte die direkte Zufahrtsstrasse zum Fussbald und Sportstadion direkt an unserer Hütte hinten vorbei, der ganze Staub und Lärm war ganz schön nervig. Am nächsten Tag suchten wir dann die VW-Garage in Tromsø auf und merkten ziemlich schnell, dass unser Campingenglisch hier nicht ausreicht. So nahmen wir die Hilfe von unserer Dolmetscherin Sara in Anspruch, sie konnte sich mit dem Kundendienst gut verständigen und er sagte, er würde uns um 16.00 Uhr Bescheid geben. Die Mentalität und Zuverlässigkeit von Kundenbedienung mussten wir ziemlich schnell feststellen und so kam natürlich keine Antwort. Nachdem Sara dann fünf Minuten später um 16.05 in der Garage anrief, war der Verantwortliche bereits in den wohl verdienten Feierabend gegangen. So mussten wir also wie auf Nadeln auf Bescheid am nächsten Tag warten. Auf dem Tromsø-Camping fanden wir dann andere die wiederum einen Platz zum Campen mit dem VW-Bus bekamen, dies auf dem freien Platz den wir eigentlich auch gerne bekommen hätten. Total verarscht und die Schnauze voll von überteuerten Hütten verliessen wir den Camping in Tromsø und siedelten auf einen 22km weiter entfernten Platz um. Dort wurden wir von einer herzenslieben Mama begrüsst, so eine richtig liebe Omi, die uns ganz freundlich in Empfang nahm und uns auf den Platz einwies. Auch hier mussten wir auf den Bescheid warten, spätestens um 16.00 Uhr wollte uns der Serviceverantwortliche Bescheid an Sara durchgeben. Gespannt ob es diesmal klappt warteten wir und mussten feststellen, dass wir wiederum verarscht wurden. So musste Richi eine Hütte nehmen und wir übernachteten im VW-Bus. Sara konnte telefonisch niemanden mehr erreichen, wahrscheinlich waren alle schon am Freitag in das Pfingstwochenende geflüchtet. Mit mulmigem Gefühl fuhren wir also am nächsten Tag zur Garage und hofften, dass wenigstens gemäss Öffnungszeiten um 11.00 jemand anwesend war. Nachdem die Werkstatt total abgeriegelt war, hatten wir ein ungutes Gefühl, doch als wir nach dem Einkauf nochmals um 11.00 vorbeifuhren, war tatsächlich der Verkauf anwesend. Richi konnte die etwas teure Reparatur bezahlen, stellt fest dass zwar die Bremsklötze gewechselt wurden, aber die Abdeckung des Armaturenbrettes nicht montiert wurde. So verliessen wir mit Frust die Garage, aber die neuen Bremsen und die Verfügbarkeit des Busses war uns wichtiger und konnte den Frust etwas reduzieren.
    Die Stadt Tromsø selber haben wir als schön empfunden, doch so wirklich viel zu sehen gab es nicht. Wie in jeder Stadt alles überlaufen und Carweise Leute die sich auf die Sehenswürdigkeiten stürzten. Wir hatten sehr viel Glück und konnten wenigstens die Eismeerkathedrale in Ruhe und praktisch leer geniessen. Die Polaria-Ausstellung wo man Meerestiere und Seehunde sehen konnte besuchten wir kurz vor Schluss der Oeffnungszeiten und konnten ebenfalls ohne grosses Gestürm die Ausstellung geniessen.

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  • 09Jun 2014

    28 Nordkapp wir kommen.... 09.06.2014 Norwegen —

    Norwegen

    Beschreibung

    Eigentlich wollten wir in Alta eine schöne Canyonwanderung machen, doch es war zuerst schlechtes Wetter angesagt und wir haben uns dann mit dem Wetterbericht detaillierter auseinander gesetzt. So haben wir festgestellt, dass in der zweiten Hälfte der Woche am Nordkapp schlechtes Wetter angesagt ist. Wie es so ist hier im Norden, man kann sich nicht so wirklich auf den Wetterfrosch verlassen und so haben wir dem Bauchgefühl und dem Wetterfrosch zugehört und dieser hat uns empfohlen doch auf dem direktesten Weg zum Nordkapp zu fahren ;-)
    Wir fuhren also los und machten unterwegs noch einen kleinen Zwischenstop bei der Sprungschanze in Alta und Richi wollte mit seinem Büssli unbedingt einmal in den Zielhang einfahren was er dann auch gemacht hat. Ganz nach oben auf die Schanze durfte man nicht und es war aus Sicherheitsgründen abgesperrt, aber einen Teil konnte man hochlaufen und ich muss sagen, eine schwindelerregende Sache und jetzt muss man sich mal vorstellen dass die da mit den Ski runterbrettern.....aber hallo.....unglaublich....
    Die Fahrt von Alta zum Nordkapp war ungefähr 5h wenn man es gemütlich nimmt und wir hatten traumhaftes Wetter. Die Landschaft ist so unglaublich schön und überall laufen immer wieder Renntiere umher und man muss vorsichtig fahren, da man nie so genau weiss wenn doch so ein schönes Tier mal die Strasse kreuzt. Zum Nordkapp muss man noch durch den Nordkapptunnelen fahren, dieser ist 6870m lang und geht an der tiefsten Stelle mit 212m unter dem Wasser durch. Es ist schon ein komisches Gefühl wenn es auf einmal so richtig steil hinunter geht, dann nach der Mitte wieder richtig steil hinauf. Wir hatten Glück, früher musste man für diesen Tunnel Maut bezahlen und nicht wenig, so hätten wir ca. CHF 50.- bezahlen müssen. Fahrzeuge über 6m hätten sogar das dreifache bezahlt.
    Kurz vor 15.00 Uhr passieren wir das Kassenhäuschen am Nordkapp wo man uns pro Person 245 NOK (ca. CHF 38.-) abknöpft, man nennt es hier darum auch die Touristenfalle ;-)
    Trotz Touristenfalle, ich denke einmal im Leben muss man einfach mal hier gestanden haben und das Feeling und das ganze erlebt haben. Wir haben an diesem schönen Tag bis um 01.00 Uhr die Mitternachtssonne bewundert und dabei tolle Bekanntschaften mit anderen Schweizern gemacht, es war einfach eine coole Zeit. Mit dem Schweizer Chäsfondue und dem Weisswein das wir bei Wind und Kälte bei rund 10 Grad gegessen haben, haben wir natürlich bei diesen ganzen Touristen den Vogel abgeschossen. Man spürte den Neid förmlich und als wir am Schluss das ganze noch mit einem Appenzeller abgerundet hatten, ja da hatten wir viele neidische Augen auf uns gerichtet ;-)
    Der Morgen danach zeigte uns dass wir die richtige Entscheidung getroffen hatten, so erwachten wir im Nebel und schossen noch einige Fotos und mussten natürlich noch kurz die Schweizerfahne mit der Kugel ablichten die Richi extra mitgebracht hatte.
    Mann....einfach mega cool.....Freude herrscht !!!!

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  • 11Jun 2014

    29 Hammerfest 11.06.2014 Norwegen —

    Hammerfest, Norwegen

    Beschreibung

    Nachdem wir das schöne Wetter am Nordkapp aufgebraucht hatten fuhren wir Richtung Hammerfest weiter. Eigentlich wollten wir unbedingt die Tageswanderung zum Knivskjellodden machen, denn dies ist eigentlich der nördlichste Punkt. Doch die Kälte und vor allem der Nebel macht uns nicht gerade Lust auf diese Wanderung zu gehen, so sind wir auch noch übermüdet von der kurzen Nacht....oder war es schon Tag? Wir beschliessen weiter zu fahren und noch eine kleine Wanderung zum Kirkeporten zu machen. Dieser liegt im nördlichsten Fischerdorf der Welt in Skarsvåg.
    Der Kirkeporten (das Kirchenportal) ist ein geologischer „Leckerbissen“ und Augenweite für jeden Besucher. Durch die mehrere Meter breite Öffnung hat man einen wunderschönen Blick auf das Nordkapp-Hornet. Unterwegs machen wir noch einen Halt in Honningsvåg wo die Hurtigruten täglich anlegen, ja sogar einen Flugplatz hat es hier. Man kann also auch hier landen und mit dem Bus zum Nordkapp fahren. Ebenfalls auf dem Weg gibt es auf meinem GPS noch einen Wegpunkt für einen Lost Place. Dort angekommen finden wir aber eine sehr abgerockte Bude. Ziemlich schade dass man hier immer alles zerstören muss, einfach schade. In diesem Gebäude wurde sogar ein Film gedreht von einem norwegischen Filmregisseur, am Gebäude steht sogar noch Filmlocation.
    Hammerfest selber zeigt sich als kleines herziges Städtchen, sie behaupten sogar die nördlichste Stadt Europas zu sein, auf jeden Fall werben sie so. Wir besuchen das Infocenter und darin das Eisbärenmuseum. Eigentlich will ich Richi unbedingt die Mitgliedschaft zum Eisbären-Club unterschieben, doch er willigt nicht ein. So wäre er mit einem Walfisch-Penis zum Ritter und neuen Mitglied geschlagen worden. Alleine die Fotos die ich da hätte machen können wären mir die 180 NOK Wert gewesen ;-)
    Gerade als wir das Museum verlassen läuft die Hurtigruten ein. Es ist schon imposant, wenn die Hurtigruten einläuft und dies mit 3 langen und lauten Hupsignalen bemerkbar macht, laufen alle inkl. die Verkäuferinnen zum Laden heraus und schauen zu wie das Schiff anlegt. Unheimlich cool wie so ein Schiff mit 110m so easy an den Steg andockt.
    In Trollholmen finden wir lauter Steintrolle. Eine Sage sagt uns, die Trolle schafften es nicht sich vor dem 1. Sonnenstrahl in Sicherheit zu bringen,- da wurden sie zu Steinen (Kalkstein) verwandelt...
    Wir fahren durch die Finnmark und besuchen noch ein sämisches Museum. Interessant ist nicht nur wie sie früher gelebt haben, sondern auch dass einige immer noch so in Trachten rum laufen. In Kautokeino übernachten wir und essen weil es so windig ist in einem Tipizelt, zwar nicht mit richtigem Feuer, aber improvisiert. So sind wir wahrscheinlich die einzigen die mit Gasflasche und Grill Pasta kochen. Da das Wetter sehr kalt und windig ist, fahren wir ohne Wanderungen weiter. Zuerst verbraten wir noch unsere restlichen NOK in einem Supermarkt und fahren weiter und so sind wir schnell durch das kleine Stück Finland durch, aber nicht vor wir uns noch kurz mit günstigem Sprit und Kaffee eingedeckt haben. Ist schon komisch, wenn man für 2 Kaffe mit Gebäck auf einmal wieder umgerechnet CHF 5.- bezahlt hier in Finland, so war es in Norwegen zum Teil das dreifache.
    Unser nächstes Ziel ist Kiruna wo wir ein Eisenbergwerk besuchen wollen.

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  • 14Jun 2014

    30 Kiruna 14.06.2014 Schweden —

    Centrum, Kiruna, Schweden

    Beschreibung

    Wir haben uns für die Erzbergwerkbesichtigung im Touristikbüro angemeldet. Leider können wir die Führung nur in englisch buchen, doch dies ist ja kein Problem mit unserem Camping-Englisch ;-)
    Wir werden um 13.00 Uhr von einem Reisebus abgeholt und fahren auf das Gelände wo wir kurz die ganzen Gebäude sowie das Verwaltungsgebäude sehen. Doch schon verschwindet unser Reisebus in einen Stollen und so fahren wir in die ca. 500m unterirdische Plattform wo das Besucherzentrum ist. Es ist unglaublich wie der Bus sich durch die engen Stollen schlängelt und dabei auch noch Gegenverkehr kreuzt. Mit der Beleuchtung im Stollen haben sie gespart und so weisen nur einige Reflektoren dem Chauffeur den Weg.
    Der Abbau von Eisenerz in LKAB erfolgt in ca. 1km unter der Erde durch scheibenweises Absprengen des Gesteins. Jede Nacht wird hier gesprengt und so über 26 Millionen Tonnen pro Jahr gewonnen. Dieses Erzbergwerk ist das grösste auf der Welt und es hat unterirdisch mehr als 400km Strassen. Mit der geförderten Menge eines Tages soll man scheinbar 6x den Eiffelturm bauen können. Jeden Tag transportieren 15 Züge die fertigen Eisenerzprodukte nach Narvik und Luleå. Die IORE-Lok die die Erzlohren zieht, ist die stärkste Lokomotive der Welt. Ein Zug besteht aus 68 Wagen, jeder Wagen kann 100 Tonnen Eisenerz laden. Bei einem Umsatz von 28.5 Milliarden SEK erwirtschaften sie tatsächlich einen Gewinn von 12.3 Milliarden SEK.
    Dies sind alles unglaubliche Zahlen. Was ebenfalls unglaublich erscheint ist, dass das Dorf Kiruna weichen muss und in ca. 3 km Entfernung in ein paar Jahren ein neues Dorf entstehen soll.
    Ausser dem Eisenbergwerk besichtigen wir noch kurz die Stadt, welche aber ausser der Kirche und des Rathauses nicht wirklich viel zu bieten hat.
    Wir lassen den Abend mit einem Besuch beim Thailänder ausklingen und freuen uns bei Reis mit Poulet und Gemüse an der abwechslungsreichen und feinen Mahlzeit.

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  • 17Jun 2014

    31 Elchpark 17.06.2014 Schweden —

    Kiruna N, Schweden

    Beschreibung

    Wir verlassen die nördlichste Stadt Schwedens Kiruna und fahren in Richtung südwärts durch das Land. Es fällt uns auf dass es immer wieder Baustellen hat wo die Strassen neue geteert werden. Die Folg mi Fahrzeuge kennen wir ja inzwischen, ein Baustellenfahrzeug das vorfährt und die ganze Kolonne hintendrein fahren muss. Die Fahrt geht immer wieder durch Wälder und langsam sehen wir vor lauter Bäume schon fast nichts mehr. Wir machen einen Halt in Vittangi wo wir einen Elchpark aufsuchen möchten. Als wir dort ankommen steht zwar auf dem Schild offen, doch es ist weit und breit keine Menschenseele und wir machen von den schönen Häusern ein paar Fotos. Zum Gehege der Elche steht aber eine Warntafel, dass einerseits ohne Guide der Zutritt untersagt ist und andererseits die Anlage Videoüberwacht ist. Kurz bevor wir wieder losfahren möchten kommt der Chef der Anlage angebraust und begrüsst uns herzlich. Sofort geht er mit uns ins Gehege und wir bestaunen was für Elche es hier hat. So können wir doch noch einmal Elche von ganz nah sehen und sogar anfassen. Lars Björk gibt uns kleine Bananen die die Elche ganz gerne fressen und so können wir auch direkt mit ihm ins Gehege direkt zum Elch wo er auch ein Fotos von uns macht. Es ist wahnsinnig imposant wenn man neben einem solchen grossen Elch steht. Man kann sich gar nicht vorstellen dass so ein Elch bis 60 km/h schnell laufen kann. Ja sogar schwimmen und tauchen können sie, da sie die einzige Hirschart sind die zwischen den Schalen sogenannte Schwimmhäute haben. Ein ausgewachsener Elch hat eine Schulterhöhe von ca. 2.3 m und wird bis zu 800kg schwer. Nicht auszudenken was passiert wenn so ein Elch vor ein Auto läuft. Darum fahren wir auch sehr vorsichtig und langsam immer wenn diese Elchwarntafeln auf Gefahr hinweisen. Lustig ist auch noch, so erklärt uns Lars dass die Elche sehr kleine runde Kügelchen als Ausscheidungen hinterlassen, kaum zu glauben dass so ein riesiger Elch so kleine Kügelchen ausscheidet. Der Elchkot enthalte sehr viel Zellulose aus welchem Papier hergestellt werden könne. So zeigt er uns einen selbergemachten Geldschein aus Elchkot....er lacht und meint....es sei Scheissgeld ;-) Wieder etwas spannendes gelernt und voller Freude dürfen wir noch einen kurzen Informationsfilm über die Tierwelt in dieser Gegend sehen. Da haben wir wirklich eine sehr private Führung von Lars erhalten und danken ihm nachdem wir natürlich noch in seinem Souvenier-Shop gestöbert haben ;-)
    Am nächsten Tag überqueren wir den Polarzirkel in Juoksenki und so werden die Tage wieder kürzer und somit wird es in der Nacht wieder dunkel, aber dies merken wir in den nächsten Tagen noch nicht gross und wird noch ein paar Kilometer dauern. Wir fahren auf der finnischen Seite der Grenze nach hinunter und können somit noch günstig einkaufen und Diesel und Benzin tanken. Der Fluss bildet die Grenze zwischen Schweden und Lappland (Finnland). In Byske treffen wir dann auf einen 5* Campingplatz auf welchem es uns fast aus den Socken haut. Die sanitarischen Anlagen, die Küche sowie die gesamte Anlage ist sehr neu und komfortabel eingerichtet und dies erfahren wir auch im Preis für die Übernachtung, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Für Zwischendurch ist so ein Platz sicher ganz toll, für uns ist dies aber schon zuviel Luxus und wir begnügen uns gerne mit einfacheren Anlagen.

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  • 18Jun 2014

    32 eine nicht ganz normale Seilbahn 18.06.2014 Schweden —

    Norsjö N, Schweden

    Beschreibung

    ...fast schon eine Lostplace-Gondelbahn....

    Wer fährt schon knapp 2 Stunden in einer engen kleinen Gondel mit Geholper rund 13 Kilometer durch Wälder, Moore und Seen? Eigentlich doch niemand, doch genau dieses einmalige Erlebnis wollten wir uns nicht entgehen lassen und so fuhren wir nach Örträsk um diese alte umgebaute Materialgondelbahn zu sehen und live zu erleben. Gerade als wir auf dem Parkplatz ankamen waren da deutsche Touristen die sich eilig in Richtung Kasse begaben, soll ja nicht häufig vorkommen ;-)
    Ich fragte dann mal so nebenbei einen deutschen Besucher warum sie es so eilig hätten worauf er mir antwortete, dass es in 5 Minuten mit dem Film losging und anschliessend die einzige heutige Fahrt stattfinden würde. So huschten wir ebenfalls schnell zur Kasse worauf wir noch 3 Tickets ergattern konnten und sahen uns den Film sogar in deutsch an. So ein Schwein muss man manchmal haben ;-) Anschliessend durften wir zu dritt eine Gondel besteigen und los ging das Abenteuer.

    Die heutige Luftseilbahn Norsjö ist die umgebaute Sektion IV der früheren Linbanan Boliden - Kristineberg, einer Materialseilbahn zwischen Boliden, Norsjö und Kristineberg, Lycksele in Västerbotten, die mit 96 Kilometern die längste Luftseilbahn der Welt war. Sie wurde 1943 eröffnet, um Erz aus der Kristinebergsgruvan, einer Mine der heutigen Boliden AB über den Ort Boliden und weiter auf der Eisenbahn zum Hafen in Skellefteå zu transportieren. Sie war in acht Sektionen unterteilt. Die Erzkübel hatten ein Leergewicht von 200 kg und eine Nutzlast von 1 000 kg. Auf dieser Materialseilbahn wurden bis zu ihrer Einstellung im Jahr 1987 insgesamt 12 Millionen Tonnen Kupfer-, Blei-, Zink-, Silber- und Golderze in Förderkörben transportiert. Der Abschnitt Örträsk - Mensträsk wurde anschließend für touristische Zwecke zur Personenseilbahn umgebaut.

    Die Zeit haben wir mit einem schönen Picknick und Kaffee, mit fotografieren, quatschen und chillen gut verbracht. Zwischendurch hat es ein paarmal heftig geholpert und der starke Wind hat unsere Gondeln so geschaukelt dass wir fast schon eingeschlafen wären. So durften wir dann am Zielort nach einer Kaffeepause und einem freundlichen Schwatz mit 2 Schweizern die wir kennen gelernt haben in einen Reisecar einsteigen welcher uns dann zum Start zurückbrachte. Ein toller Tag ging vorbei und wir freuen uns bereits auf unsere geplante Wanderung im Nationalpark Skuleskogen.

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  • 20Jun 2014

    33 Wanderung Nationalpark Skuleskogen 20.06.2014 Schweden —

    Örnsköldsvik Ö, Schweden

    Beschreibung

    Wir hatten ein riesiges Wetterglück für unsere Wanderung und so konnten wir ohne Regen die wunderschöne Wanderung im tollen Nationalpark Skuleskogen durchführen. Ebenfalls Glück hatten wir mit unserem Campingplatz. An der Barriere hat uns der Campingwart bemustert und gefragt, ob wir Mittsommernacht feiern. Wir haben zuerst gemeint er habe Feiertag oder schon geschlossen, doch er wollte lediglich feststellen ob wir eine grosse Party geplant haben. Als wir uns als Schweizer zu erkennen gaben wurde er sehr freundlich und hat uns seine besten 2 Plätze gegeben. Seine Frau hat sogar perfekt deutsch gesprochen und so konnten wir beste Tipps bei ihr abholen. Im naheliegenden Restaurant konnten wir am zweiten Tag wieder mal auswärts essen und so hat uns der Koch doch tatsächlich Rahmschnitzel mit Pommes gekocht welches sehr fein schmeckte. Der kleine Campingplatz ist ein kleiner Geheimtipp, so sauber und freundlich haben wir selten einen erlebt. Der Camping ist windgeschützt und liegt direkt am See und heisst Snibbens Camping, Stugby Vandrarhem. Dieser Camping liegt gleich nach der Högakustenbrücke die wir schon von weitem gesehen und bestaunt haben, ein riesiges Teil welches wir am Tag danach noch ausgiebig fotografierten. Es ist beeindruckend wie man ein so grosses Bauwerk bauen kann, und das Beste war, es hat nicht einmal Maut gekostet ;-)

    Info zur Brücke:
    Die 1997 eröffnete Brücke ist eine Straßenbrücke für die Europastraße E4 und das zweithöchste Bauwerk Schwedens: Die maximale Stützweite der Brücke beträgt 1.210 m und ist damit fast ebenso lang wie die der Golden Gate Bridge (1.280 m). Ihre lichte Höhe beläuft sich auf 40 m, die Gesamthöhe auf 186 m bei einer Gesamtlänge von 1.867 m. Die Brücke ist 17,8 m breit.

    Info zum Nationalpark Skuleskogen:
    Der 1984 eingerichtete Nationalpark Skuleskogen mit einer Gesamtfläche von 2360 Hektar liegt in einer bergigen, sehr abwechslungsreichen Küstenregion an der Ostsee südlich von Örnsköldsvik. Die Höga Kusten (Die hohe Küste) genannte Region liegt dort wo in der letzten Eiszeit das Inlandeis am dicksten, und somit das Land am weitesten nach unten gedrückt wurde. Nach dem Abschmelzen der Gletscher stieg das Land auf und es entwickelte sich diese sehenswerte Landschaft.
    Markante, felsige Bergkuppen, Kiefernwälder, tiefe, durch Inlandeis überformte Täler sowie ruhige Bergseen prägen den Park. Der Felsgrund des Parks besteht größtenteils aus Rapakiwigranit. Außerdem gibt es Moore und Geröllhalden im Bereich des früheren Meeresspiegels, der hier durch die postglaziale Landhebung auf teilweise über 285 Meter über NN liegt. Die größte Sehenswürdigkeit des Parks ist die Slåtterdalskrevan, eine vermutlich durch schnellere Verwitterung eines Diabasganges entstandene etwa 200 m lange Schlucht mit 40 m hohen senkrechten Wänden.

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  • 22Jun 2014

    34 Besuch einer Silbermine 22.06.2014 Schweden —

    Västra Sala, Sala, Schweden

    Beschreibung

    Unterwegs stellen wir fest, dass es manchmal nicht schlecht wäre wenn man ausser englisch auch noch schwedisch könnte. So versuche ich mein Glück in englisch und probiere der Coiffeuse beizubringen was ich eigentlich für eine Frisur möchte. Ich dachte mir, es kann ja nichts schlimmes raus kommen, als sie dann jedoch von 4 mm redet und ich mehr als die Hälfte nicht verstanden habe, da bin ich kurz etwas beunruhigt als sie auf einmal die Maschine in der Hand hält ;-) Doch mit Zeichensprache kann man vieles erreichen und so bekomme ich mit meinem kauderwelsch Englisch von der Lehrtochter doch eine super praktikable Frisur hin und ich bin hocherfreut. Weniger hocherfreut sind wir nach unserem Einkaufsbummel in Umea, welches übrigens eine totale Studentenstadt ist, von der kleinen Ferienerinnerung die an unserer Scheibe klebt. So haben wir doch gemeint dass wir sehr genau geschaut haben und extra bei der Parkuhr ein Ticket gelöst haben. Doch blöderweise waren dies scheinbar vermietete Parkplätze und so sind wir als Touristen das gefundene Fressen für die Parkplatzwächter. Alles hin und her nützt nichts und wir müssen die nicht günstige Busse in Schweden in voller Härte spüren.
    Weiter geht es nach Uppsala welches wiederum eine Studentenstadt ist, aber von der Stadt etwas mehr hergibt als Umea. Besonders die Domkirche welche wir innen besichtigen finden wir mit der schönen Ausstellung sehr spannend und schön. Auch der Schlossgarten und die Kanonen gefallen uns sehr gut. Die es Sonntag ist sind praktisch alle Läden geschlossen und auch die meisten Restaurants, die Stadt wirkt wie schon fast verlassen. Wir besuchen einen Imbiss und Dagmar probiert doch tatsächlich ihren ersten Dürum ;-) welcher ihr auch noch schmeckt, aber viel zu gross ist.
    In Sala möchten wir noch die Silbermine besichtigen und können dort etwas später sogar an einer deutschen Führung teilnehmen. Die deutsche Führung ist dann so, dass schwedisch gesprochen wird und der coole Führer für uns 3 extra alles auf deutsch übersetzt. Dabei nimmt er sich sehr viel Zeit und Humor und kann uns so viel Information über das Silberbergwerk vermitteln. Wir sind froh, dass wir warme Jacken und gute Schuhe angezogen haben, so fahren wir mit einem Schachtaufzug nämlich zuerst einmal 150m unter Boden. Es gibt doch tatsächlich Touris die mit Schlargen fast Barfuss und kurzärmlig in die Grube mitkommen wo sie sich aber später eine Schlotterpartie durchmachen müssen. Die Führung geht rund 90 Minuten und ist sehr spannend und abwechslungsreich. Unterwegs kommt uns sogar noch eine Hochzeitsgesellschaft entgegen mit dem Brautpaar welches in der Grubenhalle heiraten möchte, soll scheinbar etwas ganz exklusives sein....
    In Strangnäs machen wir beim Vorbeifahren einen Halt als wir die schöne Windmühle sehen und probieren zum ersten mal ein sogenanntes Mittagsmenü echt schwedischer Art welches uns ausgezeichnet schmeckt.

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  • 24Jun 2014

    35 Stockholm 24.06.2014 Schweden —

    Norrmalm, Stockholm, Schweden

    Beschreibung

    Gerade an unserem Hochzeitstag an welchem wir doch tatsächlich unsere silberne Hochzeit feiern dürfen erreichen wir Stockholm. Wir haben dafür extra per Internet einen Stellplatz inmitten der Stadt reservieren und ergattern können, so haben wir uns für Stockholm ganze 3 Tage Zeit genommen haben somit 4 Übernachtungen gebucht. Am Abend laufen wir in Richtung Gamla Stan und erkunden schon ein bisschen die Altstadt und suchen uns ein feines Restaurant. Mit einem Tropfen feinen Rotwein stossen wir beim Italiener auf unseren speziellen Tag an. Leider ist hier in der Grossstadt im Zentrum alles auf Touristik und schnell schnell eingestellt, so dass wir schon bald wieder das Lokal verlassen als es nicht mehr gemütlich ist.
    Am Strandweg in Richtung Stadt erblicken wir so manches tolle Boot, aber ich glaube die meisten sind hier inzwischen Hausboote geworden und sind schon lange nicht mehr ausgelaufen. Sogar ganze Boote wurden als Hotel und Nachtlokale umfunktioniert. Unser Stellplatz stellt sich als goldrichtig heraus, ist er doch sehr zentral und man hat hier sogar Strom und Duschen was für Stellplätze nicht üblich ist. Natürlich gehen wir mit unseren kleinen Büssli zwischen den vielen und teils sehr grossen Wohnmobile und Reisecars unter, dies stört uns aber überhaupt nicht und wir geniessen unsere Einfachheit in vollen Zügen. Wir können diesen Stellplatz in Langholmen für Stadterkundigungen mit dem Womo bestens empfehlen, die Leute hier geben sich allerhand Mühe und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt total.
    Am zweiten Tag geht es los und wir besorgen uns die 48h Stockholm-Karte. Zwar sind wir anfangs nicht ganz sicher ob wir diese auch herausholen, so ist diese doch nicht ganz günstig. Wir entscheiden uns aber dafür und möchten es möglichst einfach und unkompliziert haben, so ist es möglich in der ganzen Stadt irgendwo in eine U-Bahn oder Bus einzusteigen, um die Stadt zu erkunden, man muss sich keine Gedanken über Tickets machen. Ja sogar mit dem alten historischen Tram konnten wir kostenlos ein paar Stationen fahren. Dazu sind über 80 Museen im Preis inbegriffen und sogar zwei Touren mit dem Schiff. Wir entscheiden uns zuerst für eine Schiffsfahrt mit welcher wir die verschiedenen Inseln kennen lernen. Da bei dieser Tour ein Audioguide mit 11 verschiedenen Sprachen, ja sogar deutsch dabei ist, können wir sehr viel historisches und interessantes über die Stadt erfahren. Anschliessend machten wir eine Museum-tour mit welcher ich euch jetzt aber nicht langweilen möchte, doch eines möchte ich trotzdem erwähnen. Sehr interessant und spannend war das VASA-Museum wo man das alte Schiff VASA besichtigen konnte. Die VASA ist nicht irgend ein Schiff, sondern war eines der mächtigsten Kriegsschiffe und war das kampfstärkste Schiff der schwedischen Flotte. Um es kurz zu machen, die VASA sank noch bei der Jungfernfahrt am 10. August 1628 und konnte erst wieder 1956 geortet werden. Im Jahre 1961 kam sie nach 333 Jahren wieder an die Oberfläche und wurde mehrere Jahre restauriert und konserviert. Heute kann man praktisch das ganze originale Schiff in diesem Museum welches praktisch um die VASA herum gebaut wurde besichtigt und in ihrer ganzen Pracht bestaunt werden.
    So verbrachten wir 2 Tage mit erkunden der Stadt so dass ein dritter Tag zum shoppen übrig blieb. Da dies für mich eher ein Muss ist, habe ich ein Velo gemietet und bin auf den Millenium-Rundgang gegangen wo ich die Spuren von Mikael Blomkvist und Lisbet Salander so einige Gebäude und Stadtteile besucht habe. Es ist schon spannend wenn man ein Buch gelesen hat und sich ein Bild davon gemacht hat im Kopf, dann effektiv den Ort zu sehen wo manche Szene nachgefilmt wurde. Natürlich ist so manches auch fiktiv, es ist aber trotzdem mega spannend diese Drehorte in live erleben zu können. Ich werde mir später noch die Filme ansehen und dann sicher den einen oder anderen Ort im Film wieder erkennen.
    Stockholm ist eine sehr grosse Stadt, für uns ist sie manchmal doch etwas zu gross und wir sind froh nach gut 3 Tagen die Stadt wieder verlassen zu können und es wieder etwas gemütlicher angehen zu lassen. Ich denke so schön wie Stockholm auch war, unseren Favorit Kopenhagen hat sie auch nicht schlagen können.

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  • 29Jun 2014

    36 Vimmerby....wer kommt von hier? 29.06.2014 Schweden —

    Vimmerby, Schweden

    Beschreibung

    Wer lebt in einem einsamen grossen Haus, hat ein Pferd, macht manchmal Kraftproben und ist das stärkste Mädchen der Welt? Ich hoffe ihr habt es erraten, es ist Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. So nennt sich die kleine Pippi mit den roten Zöpfen die so manches Kinderherz erleuchtet hat und immer noch Millionen von Kinder begeistert. Ja ich gebe es zu, manchmal sind es nicht nur die Kinder, aber wie gerne schlüpfen wir wieder zurück in unsere Kinderwelt als wir Pippi-Filme sowie auch andere Filme von Astrid Lindgren gesehen haben? Ich mag mich erinnern an meine Kindheit als wir zusammen mit meinen Brüdern Richi und René so herzhaft über die Streiche von Michel aus Lönneberga gelacht haben.
    Diesen Drehort wo Michel mit seiner Suppenschüssel die er über den Kopf gestülpt hat haben wir in Vimmerby besucht. Auf dem Marktplatz steht eine Statue von Astrid Lindgren, die an sie erinnert was sie in ihrem Leben erreicht hat. Ansonsten sieht man im Dorf nicht sehr viel von ihr und ausser ein paar Pippi-Püppchen im Souveniershop auch nicht viel von Pippi.

    Anders sieht es in Näs aus, wo man das Geburtshaus von Astrid besichtigen kann und eine Ausstellung im Pavillon besuchen kann. Wir hatten das Glück sogar an einer deutschen Führung teilnehmen zu können. An dieser Führung nahmen wir drei und sogar noch 2 andere Schweizer teil und diese war sehr spannend mit vielen Episoden geschmückt und erklärt. Leider durften wir keine Fotos im innern des Hauses machen, dies sei der Wunsch der Verwandten, wahrscheinlich hat es kommerzielle Hintergründe, auf jeden Fall wird im Shop extra ein Buch mit Bildern verkauft. Die Ausstellung wurde mit einem super Audioführer sogar in deutsch gemacht und war echt spannend und abwechslungsreich. Mich fasziniert diese Frau einfach, so gehört sie mit einer Gesamtauflage von über 145 Millionen Büchern zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt.
    Die Schriftstellerin ist die geistige Mutter von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Madita, Mio, Kalle Blomquist, Karlsson vom Dach, den Kindern aus Bullerbü und vielen anderen Figuren.

    Natürlich hängt jetzt auch eine Pippi in unserem VW-Bus ;-)

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  • 01Jul 2014

    37 Öland wo sogar die Kühe baden 01.07.2014 Schweden —

    Borgholm C, Schweden

    Beschreibung

    Es ist der 30. Juni 2014 und ein wirklich schöner Sommertag und wir können das erste mal auf unserer Reise so richtig kurze Hosen anziehen. Eigentlich dürfen wir nicht klagen, wir haben bis jetzt im Gross und Ganzen richtig viel Glück mit dem Wetter gehabt und wir konnten praktisch alle Städte und Ausflüge im Trockenen absolvieren. Und trotzdem ist der starke Wind mit den kühlen Temperaturen uns ein wenig an die Nieren gegangen. Es fehlt irgendwie so richtig die warme Zeit wo man abends gemütlich in kurzen Hosen zusammensitzen kann und es einem einfach wohl ist. Leider waren die letzten Tage oder gar Wochen mehrheitlich windig, so dass man sich abends dann irgendwie in den Bus an die Wärme zurückziehen musste. Manchmal mussten wir sogar den Heizofen anwerfen um eine gemütliche Stube zu bekommen ;-)

    Auf Öland wollen wir also ein paar sonnige und warme Tage verbringen und fahren darum über die grosse 6km lange Ölandbrücke auf Öland und machen eine Inselumrundung. Die Insel ist 137km lang und 16km breit und hat an beiden Enden einen Leuchtturm. Zwar haben wir hier ein wenig Sonne, müssen uns aber immer wieder vor Regenwolken flüchten und das mit dem warmen Abend konnten wir auch nicht wirklich ausleben. Dafür erleben wir hier eine wunderbare und herrliche Natur mit über 400 Windmühlen (früher hatte es einmal 2000 Windmühlen), die aber lange nicht mehr alle so gut erhalten sind. Die schwedische Königsfamilie hat hier auf Öland ebenfalls eine Residenz die man sogar besichtigen kann. Der grosse Tourismus und das ganze Sensationsgegaffe ist jedoch nicht so unser Ding und darum ersparen wir uns dies. Das schlechte Wetter holt uns leider wieder ein so dass wir weiterfahren in Richtung Malmö.

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  • 03Jul 2014

    38 Autofriedhof Kyrkö Mosse 03.07.2014 Schweden —

    Tingsryd SV, Schweden

    Beschreibung

    Auf der ganzen Reise freute ich mich schon auf diesen Lost Place und so stand auch das Wetterglück noch auf unserer Seite. Normalerweise sind Lost Place doch eher unbekannt und nur in der Szene bekannt, doch bei diesem Lost Place hat es sogar Wegweiser und Touristen werden auch angelockt.

    Kyrkö Mosse ist der Name eines Moores nahe der schwedischen Ortschaft Ryd in der Gemeinde Tingsryd. Hier befindet sich dieser grosse Autofriedhof mitten im Wald.

    Åke Danielsson (1914–1999), der hier anfänglich nur Torf gewann, widmete sich später der Verwertung von Autos. Die ausgeschlachteten Wracks ließ er im Wald stehen. Er betrieb das Geschäft bis in die späten 1980er Jahre und lebte auch auf seinem Gelände in einem kleinen Haus, bevor er 1992 in ein Altersheim zog.

    Im Zuge der sich verschärfenden Umweltgesetzgebung erhielten die nachfolgenden Besitzer des Geländes Aufforderungen der Behörden, die Autos zu räumen und den Boden zu sanieren. Doch es fanden sich auch Fürsprecher. TV und Presse berichteten landesweit, und schließlich beschäftigte der Fall sogar die Regierung. Anders als in ähnlich gelagerten Fällen, wie etwa bei uns in der Schweiz bei Kaufdorf oder im belgischen Châtillon, erkannten die schwedischen Behörden den kulturhistorischen Wert der Altautos an und stellten sie bis 2050 unter Schutz. Bis dahin, so nimmt man an, werden die Autos auf natürlichem Wege zerfallen sein.

    Der Autofriedhof ist zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen geworden. Nicht alle Besucher verhalten sich jedoch entsprechend seinem kulturhistorischen Wert. Mit der Bekanntheit nahm auch der Vandalismus stark zu, so dass die meisten der vor wenigen Jahren äußerlich noch halbwegs intakten Autowracks inzwischen ihrer Anbauteile beraubt wurden oder aus reiner Zerstörungswut auf ihren Dächern und Hauben herumgetrampelt wurde. Wir mussten bei unserem Besuch jedoch feststellen, dass es nicht mehr viel zu zerstören oder auszuschlachten gibt, die meisten Markenbezeichnungen, Tachos oder sonstige interessanten Teile waren bereits abmontiert und gestohlen.

    Trotzdem hat mir der Besuch in diesem Moor sehr gut gefallen, ich stelle mir dann immer so die früheren Zeiten vor wie es damals so abgelaufen sein muss hier. Auch die Werkstatt von ÅKE war noch zu sehen, doch leider auch hier das meiste gestohlen und abgerockt.

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  • 05Jul 2014

    39 Malmö 05.07.2014 Schweden —

    Gamla staden, Malmö, Malmö, Schweden

    Beschreibung

    Malmö soll die letzte grosse Stadt auf unserer Skandinavienreise sein und so steuern wir nach Ystad noch unseren geplanten Campingplatz in Malmö an. Schon vor der Reception fahren wir am grossen und einzigen Campingplatz vorbei und staunen wie gross der ganze Platz doch ist. Noch mehr grosse Augen machen wir dann, als die unfreundliche Dame an der Reception sagt, sie seien völlig ausgebucht und hätten keinen Platz mehr frei. Auch als ich sagte dass wir nur 2 kleine VW-Busse hätten hat sie leider kein erbarmen und schickt uns weg. Dies ist uns doch auf unserer langen Reise noch nie passiert und so sind wir echt erstaunt. So gehen wir auf die Suche in umittelbarer Umgebung und stellen fest, dass der nächste freie Platz ausserhalb der Stadt ist und als wir ankommen und freundlich fragen, da gibt es keine Plätze mehr mit Strom. So brennen wir also zum zweiten Mal an und fahren zur dritten Koordinate und stellen fest, dass dieser Platz in einer Baustelle verschwunden ist ;-).
    Für den letzten Versuch entscheiden wir uns für Lund. Dort angekommen staunen wir nicht schlecht, es ist ein Schwimmbad. Zuerst zweifeln wir noch und stellen dann fest, das es tatsächlich ein paar Plätze hat und wir uns somit platzieren können. Da wir uns nicht begeistern können mit dem VW-Bus nach Malmö in die Stadt zu fahren, entscheiden wir uns für Bus und Zug. Dass man im Bus dann eine spezielle grüne Taxkarte benötigt und man nicht mit Kreditkarte oder Bar bezahlen konnte hat uns natürlich niemand gesagt. Der Busfahrer hat Erbarmen mit uns und winkt uns durch. Am Bahnhof besorgen wir uns ein gültiges Tagesbillett für Bus und Bahn und fahren somit mit fast 170kmh nach Malmö. Die Fahrt dauerte nur ca. 10 Minuten und war sehr rasant, dies kennen wir von unseren Zügen so gar nicht. Wir finden in Malmö zwar schöne Caffes, tolle Einkaufsstrassen und ein paar Sehenswürdigkeiten, doch im Gross und Ganzen haut uns die Stadt nicht aus den Socken. Vielleicht liegt es auch ein wenig daran, dass der Sättigungsgrad mit Shopping und Sehenswürdigkeiten bei uns dreien so ziemlich hoch war. Auch fanden wir, dass es gar nicht so viele Leute und Touristen in der Stadt hatte. Somit ist und bleibt unser Favorit übrigens Kopenhagen. Kopenhagen ist übrigens mit der Bahn von Malmö auch innert 30 Minuten zu erreichen, aber ein zweites mal war nicht nötig da wir genügend Zeit hatten das wunderschöne Kopenhagen kennen zu lernen.
    Nach dieser ganzen Tour haben wir jetzt noch Zeit um uns von den Reisestrapazen zu erholen und so möchten wir uns noch ein paar Tage Sonne, Meer, Strand und einfach nix tun gönnen. Einmal am Morgen aufwachen und nicht schon wieder Kabelrolle aufwickeln, Stühle und Tische einpacken und losfahren zum nächsten Ziel. Somit freuen wir uns also auf ein paar schöne Tage auf der Insel Rømø und steuern einen Campingplatz auf der Insel an.

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  • 10Jul 2014

    40 Insel Rømø 10.07.2014 Dänemark —

    Rømø, Dänemark

    Beschreibung

    Wir verlassen Schweden über die Öresundbrücke welche weltweit die längste Schrägseilbrücke für kombinierten Strassen- und Eisenbahnverkehr ist. Die Brücke die Malmö und Kopenhagen verbindet ist Total 7845 Meter lang und die längste Stützweite beträgt 490 Meter. Da die Brücke über eine Milliarde Euro gekostet hat und innerhalb von 40 Monaten gebaut wurde, ist auch verständlich dass man Maut bezahlen muss. So bezahlen wir für eine einfache Fahrt (Fahrzeuge PKW bis 6m) rund SFR 60.-. So kommt doch eine beachtliche Summe zusammen wenn man bedenkt, dass pro Tag 17000 Fahrzeuge und etwa 400 Eisenbahnzüge die Brücke überqueren. Natürlich bekommt man Rabatt bei mehreren Fahrten, doch uns hat eine ausgereicht. So benötigten wir auf der Hinfahrt 2 Fähren und auf dem Rückweg war es diese Brücke. Dieses Bauwerk ist schon ein bemerkenswertes Teil und man hat ein spezielles Feeling wenn man darüber fährt, so ist es wenigstens uns ergangen.
    Da wir Dänemark quasi durchquert haben kommen wir später auf eine weitere sehr interessante Brücke, die Storebæltsbroen. Vor unserer Windschutzscheibe breiten sich nun etliche Kilometer Brückenbaukunst aus, so wurde sie nach 10 Jahren 1998 fertiggestellt. Die Fahrbahn dieser riesigen Hängebrücke hängt 65m über Meer. Die weitaus bekanntere Golden-Gate Brücke in San Francisco ist um fast ein Drittel kleiner. Die beiden Brückenpfeiler sind mit 254m die höchsten Punkte Dänemarks.

    So jetzt genug von verrückten Brücken berichtet, jetzt geht es auf die Insel Rømø und zwar nach Lakolk wo wir auf den Camping wollen. Da jetzt Hauptsaison ist und wir immer noch das komische Gefühl von Malmö haben, wollten wir auf Nummer sicher gehen und haben eine Reservationsanfrage gemacht. Doch leider bekommen wir den ganzen Tag keine Antwort und so sind wir umso mehr erstaunt, dass wir ohne Probleme 2 tolle Plätze gleich nebeneinander ergattern können. Irgendwie ist der Platz auch gar nicht so voll, doch was uns auffällt ist, dass es vorne am Eingang sehr viele Zelte mit jungen Campern hat, evt. Studenten oder anderweitige Gruppen. Auf jeden Fall sollen wir zu später Stunde....oder sagt man besser zu früher Stunde auf diese Gruppierung aufmerksam gemacht werden. So haben wir hier glaube ich den Ballermann in Dänemark getroffen ;-)
    Zum Glück sind wir aber doch noch weit von diesen Leuten entfernt und trotzdem hört man die Musik und das laute Geschrei wenn man möchte auch noch morgens um vier. Mit diesem negativen Punkt ist dann aber auch schon alles aufgezählt, denn hier auf dieser Insel erleben wir Natur pur und Ferien in einer Feeling das wir sonst nur in Spanien oder im Süden erleben. Kilometerlange Sandstrände, ein tolles Meer, sehr viel Wind für den Drachen...ja ich gebe es zu, für das Zelt nicht unbedingt so toll :-) In Dänemark ist es üblich dass man mit dem Auto direkt an den Strand fahren darf, dies haben wir so noch nie erlebt. Nicht dass wir so etwas unbedingt brauchen, so laufen wir lieber zu Fuss an den Strand. Aber einmal abends müssen wir es trotzdem mal ausprobieren. Dabei sehen wir einen Unvorsichtigen der es doch geschafft hat sich im Sand einzubuddeln. Ein anderer schafft es in der 30-er Zone 60 zu fahren und wird tatsächlich von der Polizei mit der Radarpistole empfangen.
    Die Insel ist der Hammer und wir sind absolut begeistert und können uns wirklich sehr gut erholen, einmal ausspannen und nicht wieder wegfahren zu müssen. Der Wind begeistert mich so, dass ich mir kurzerhand noch eine neue Matratze gönne....nein nicht zum Schlafen, sondern eine zum Fliegen. Das Wichtigste habe ich doch glatt vergessen zu schreiben.....hier gibt es mehrere feine Eiscafes und Geeelatiiiiii ohne Ende.....ich glaube eine Woche reicht nicht aus bis ich alle Sorten durchprobiert habe ;-)

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  • 15Jul 2014

    41 St.Peter Ording 15.07.2014 Deutschland —

    St. Peter-Ording, St. Peter-Ording, Deutschland

    Beschreibung

    Nachdem wir den schönen Strand von Dänemark kennen und lieben lernten, wollten wir noch ein Stücklein weiter Richtung Heimat fahren. Nur ein paar Minuten von Rømø entfernt überqueren wir die deutsche Grenze, welche natürlich in der EU nicht mehr besetzt ist. Ausser einer Überwachungskamera und ein paar alten Fotos wie es früher mal ausgesehen hat ist und natürlich die Staatsschilder bemerkt man gar nicht gross dass man auf einmal in Deutschland ist. Bereits in Dänemark sahen wir die schönen Schilfdächer und hier in Nordfriesland natürlich noch mehr. Diese erinnern mich immer an den schönen Urlaub den ich bei Oma Zetel bei Oldenburg erleben durfte. So hatte ich damals schon die Nordsee und die schönen Gepflogenheiten mit Jever und Korn kennen und lieben gelernt. Damals aber habe ich die stürmische Nordsee mehr mit dem Ostfriesenpelz, dem Ölzeug (Regenschutz) kennen gelernt. Dass es hier an der Nordsee so lange Sandstrände und wunderschönes Wasser gibt, dass kannten wir so noch nicht und waren total überrascht. Natürlich ist St.Peter Ording dafür bei Kennern bekannt, so haben uns Geocacher-Freunde schon mehrmals von diesem schönen Ort erzählt. Nun sind wir also hier und geniessen einfach die Sonne, den Strand der hier 12km lang ist und auch den Wind. Die kräftigen Windböen haben uns fast das Vorzelt weggeblasen und ich bin mit meiner Matratze fast davon geflogen. Für Windsportler ist hier das reine Paradies, so kann man hier Drachen fliegen lassen ohne Ende, an speziellen Stränden Strandsegler und Kitebuggy fahren oder Wind- bzw. Kitesurfen. Windstärken von 7 bis 10 sind hier auf St.Peter Ording keine Seltenheit.
    Da St.Peter Ording in 5 Ortsteile aufgeteilt und sehr gross ist, haben wir uns entschlossen für eine Woche ein Bike zu mieten. Dies hat sich bereits nach einem Tag schon gelohnt, so haben wir gemerkt, dass es nur schon bis zum Strand eine Wohltat ist, wenn man mit dem Rad hinunterfahren kann. So erkunden wir mit dem Bike also verschiedene Ortsteile und fahren eine 45km Radtour bei welcher wir auch den wunderschönen Leuchtturm Westerhever erkunden. Natürlich hat es für mich auch den einen oder anderen Geocache dabei welcher ich sehr gerne mit dem Bike anfahre.
    Alles in Allem gefällt und St.Peter Ording sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir hier nicht zum letzten Mal waren, ich glaube St.Peter Ording kann süchtig machen. Einmal habe ich sogar gehört wie ein deutscher Campernachbar zu seinem Kollegen gesagt hat, schau dir mal die Schweizer an, die fahren extra von der Schweiz hier nach SPO, das ist ja gleich weit wie nach Spanien ;-) Ein grosser Vorteil den ich noch gar nicht gross erwähnt habe ist, dass man uns auf einmal wieder versteht.....natürlich nur wenn wir langsam und in hochdeutsch sprechen. Aber auf einmal gibt es keine Englischprobleme mehr....herrlich ;-)
    Nachdem wir uns jetzt ein paar Tage vom Reisen erholt haben, werden wir am Mittwochmorgen hier die Zelte abbrechen und wieder Richtung Schweiz fahren. Dabei werden wir es aber gemütlich angehen und noch 2-3 Zwischenhalte einlegen. Wir freuen uns bereits jetzt unsere Familie und Freunde und natürlich unseren Aiko wieder zu sehen, ja ich gebe es zu, nach 3 Monaten hat man schon ein bisschen Heimweh und freut sich auch bestimmt wieder in einem richtigen Bett zu schlafen ;-)

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  • 23Jul 2014

    42 Friedrichstadt nach Buchholz 23.07.2014 Deutschland —

    Holm-Seppensen, Buchholz in der Nordheide, Deutschland

    Beschreibung

    Auf unserer Heimfahrt wollen wir noch das Eidersperrwerk. Das Eidersperrwerk befindet sich an der Mündung der Eider in die Nordsee bei Tönning in Schleswig-Holstein. Hauptzweck des Sperrwerks ist der Schutz vor Sturmfluten der Nordsee, es ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk. Das Sperrwerk besteht aus zwei separaten Reihen mit jeweils fünf Toren. Die Anlage wurde so ausgeführt, um eine doppelte Deichsicherheit zu gewährleisten. Zwischen den Toren führt eine Straße hindurch, geschützt durch einen 236 Meter langen Tunnel. Über dem Tunnel ist ein Fußweg, der eine gute Aussicht auf die Westküste und die Eider bietet. Es ist ein sehr impossantes Bauwerk wo bereits schon wieder Sanierungsmassnahmen im Gange sind.

    Unser Wattführer hat uns gesagt, wart ihr schon mal in Friedrichstadt oder in niederländisch Frederikstad? Nein, dann müsst ihr dahin. Denn wenn ihr Friedrichstadt gesehen habt, dann müsst ihr nicht mehr nach Holland ;-), sie nennt sich ja auch die Holländerstadt.
    Vor Ort haben wir dann tatsächlich ein Stück Holland getroffen und gestaunt, wie liebevoll die Häuser bemalt und die Strassen geschmückt sind. Natürlich konnten wir es auch nicht unterlassen und mussten unbedingt eine Grachtenfahrt durch die vielen Kanäle machen. So konnten Richi und ich nach der Grachtenfahrt sogar beim Holländercoiffeur uns einen Holländerschnitt verabreichen lassen. Wir waren echt platt was da für sage und schreibe 14 Euro alles machbar ist...
    Gegen Abend steuern wir unseren Campingplatz in Buchholz an wo das Bier im Biergarten bereits auf uns wartete ;-)

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  • 24Jul 2014

    43 Wolfsburg nach Osterode 24.07.2014 Deutschland —

    Osterode am Harz, Deutschland

    Beschreibung

    Am Tag darauf wollten wir früh los, damit wir nicht allzu spät in der Autostadt Wolfsburg ankommen. Die Stadt Wolfsburg ist ja bekannt als Unternehmungssitz der Volkswagen AG. So wollten wir unbedingt das Museum besichtigen und an einer Führung in der Autostadt teilnehmen. Bei so viel Verkehr und langen Autobahnen kamen wir jedoch erst gegen Mittag an wo wir dann auch zuerst das Museum ansteuerten. Dies war unser Highlight, so konnten wir hier die Bullis in ihrer ganzen Pracht bestaunen und die Autos aus früheren Zeiten uns zu Gemüte führen.

    Die Fahrzeugausstellung zeigt die Entwicklung des Volkswagen in Form des VW-Käfers von den 1930er Jahren bis zur Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Gezeigt werden aber auch Prototypen, Designstudien und Unikate der Automarke, darunter:

    der älteste Käfer aus dem Jahr 1938, Dienstwagen von Prof. Ferdinand Porsche
    das Hebmüller-Cabriolet aus dem Jahr 1949
    der Prototyp und 1-Millionste Volkswagen-Transporter
    der 1-Millionste Volkswagen (goldmetallic) aus dem Jahr 1955
    der Käfer aus dem Film Herbie der 1970er Jahre
    Ebenso werden Fahrzeuge gezeigt, die zu besonderen Zwecken, wie bei der Deutsche Bundespost, der Polizei oder der Feuerwehr, zum Einsatz kamen. Es sind auch historische Fahrzeuge des zum Volkswagen-Konzern gehörenden Unternehmens Audi ausgestellt. 2001 wurde das Museum renoviert und umstrukturiert, 2007 kam es erneut zu Neugestaltungs- und Renovierungsarbeiten. Das Museum hat folgende fünf Themeninseln:

    Kumpel Käfer
    Generation Golf
    Familie Volkswagen
    Volkswagen-Transporter, von Nutzen bis Luxus
    Futurum Volkswagen

    Anschliessend fuhren wir dann noch zur Autostadt wo wir uns zuerst einmal erkundigten was man für den Eintritt von knapp SFR 20.- zu sehen bekommt. Als dann aber alle Führungen bereits ausgebucht waren und viele Attraktionen sogar geschlossen waren und es draussen anfing zu regnen, da entschieden wir uns für den Plan B mit Kaffee und Kuchen und steuerten den nächsten Campingplatz in Osterode an.

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  • 25Jul 2014

    44 Campingpark am Breitenauersee 25.07.2014 Deutschland —

    Löwenstein, Deutschland

    Beschreibung

    Damit wir am letzten Tag nicht zu weit fahren müssen haben wir uns einen Camping bereits oberhalb von Stuttgart ausgesucht. So fahren wir die langweilige Autobahn zum Teil mit beachtlichem Reiseverkehr in Richtung Stuttgart. Die langweilige Fahrt ist unspektakulär und wir treffen am frühen Nachmittag auf einem wunderschönen Platz ein und bekommen 2 Luxusplätze für unsere letzte gemeinsame Nacht unserer Reise.

    Unseren letzten gemeinsamen Abend verbringen wir auf dem Campingpark Heilbronn am Breitenauersee. Hier sind wir auf einen wunderschönen Campingplatz gestossen wo es einem wirklich an nichts fehlt. Am letzten Abend wollen wir es uns nochmals gut gehen lassen und spazieren zum Seerestaurant wo wir uns mit einem Grillschmaus und Schweizer-Wurstsalat verwöhnen lassen. Leider müssen wir mitten im Essen vor dem Sturm ins Restaurant flüchten, doch wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen und geniessen das feine Essen und den Aperol Spritz.
    Mit einem Glas Sekt stossen wir nochmals an und lassen die letzten gemeinsamen Wochen nochmals durch unsere Köpfe durchgehen. Was hat uns speziell gut gefallen, was eher nicht...was würden wir anders machen?
    Am Tag darauf staunen wir ab dem Preis den wir bezahlen müssen, für diesen 4* Luxusplatz sage und schreibe nur 24 Euro zu zweit und Richi kommt sogar noch günstiger weg. Und dies mit dieser Ausstattung und Sauberkeit in der Hauptsaison, einfach nur BRAVO! Da hatten wir in Norwegen so einiges mehr bezahlt für schlechtere Plätze.
    So nehmen wir anschliessend den letzten Teil in Richtung Schweiz in Angriff und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unserer Familie.

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  • 26Jul 2014

    45 Juhui wieder zuhause! 26.07.2014 Schweiz —

    Arbon, Schweiz

    Beschreibung

    Am 26.7. um 14.10 treffen wir nach fast 3 Monaten wieder zuhause ein. Unsere Töchter Lea und Stefanie erwarten uns mit Aiko und dem Rest der Familie. Wie haben wir uns doch gefreut auf unsere Familie sie wieder zu sehen, das Heimweh der letzten Tage nahm auch stets ein bisschen zu. Die Freude von Aiko ist kaum zu beschreiben, so dreht er mehrere Ehrenrunden um den Baum ;-)
    Als Überraschung werden wir trotz Regen der uns auch in der Schweiz begrüsst hat zum Grillfest eingeladen und mit einer feinen Bratwurst überrascht. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank allen für diese tolle Organisation, die feinen Salate sowie auch dem Grilleur René einen speziellen Dank. Im Haus entdecken wir später eine wunderschöne Dekoration von Bea die uns mit dem einen oder anderen (ja ich gebe es zu wir haben noch nicht alle Schoggichäfer gefunden) Schöggeli die Ankunft versüsst hat.
    Es ist schon ein tolles Gefühl nach so langer Zeit wieder gesund und ohne Unfälle oder anderweitigen Verluste nach Hause zurückkehren zu dürfen. So sind wir vor Krankheiten und Unfällen zum Glück verschont geblieben, Gott sei DANK!

    Wir erzählen von unseren Erlebnissen und blicken gerne auf unsere wunderschöne Auszeit zurück. So verbleibt uns jetzt noch eine Woche bis wir dann Anfang August gestärkt wieder in den Geschäftsalltag einsteigen dürfen. Auch auf dies freuen wir uns natürlich wieder, denn jede Auszeit hat einmal ein Ende.

    Wir dürfen wieder in unserem eigenen und auf einmal so grossen Bett schlafen. Die Wohnräume sind auf einmal so gross, die Dusche stellt nicht automatisch nach 3 oder 4 Minuten ab, ein herrliches Gefühl einfach wieder zu Hause zu sein. Keine Kabelrolle mehr zusammenrollen und alles aufladen und weiter fahren, wir sind zuhause!

    Nun gilt es den Bus auszuräumen und alles zu verräumen und uns wieder anklimatisieren ;-)


    Danksagung
    Ein herzliches Dankeschön an meine Frau Dagi die den grössten Teil der Reise mit ihren Büchern unsere Reiseleitung war. Ein herzliches Dankeschön an meinen Bruder Richi der uns als Begleiter eine tolle Bereicherung war, so hatten wir mit seinen lustigen Ideen und Einfälle eine lustige und tolle Zeit.

    Ein herzliches Dankeschön an unsere Arbeitgeber die uns diese Reise auch grosszügigerweise ermöglicht haben.

    Und natürlich zum Schluss ein herzliches Dankeschön an euch liebe Leser dieses Blogs. So haben wir doch noch einige Feedbacks erhalten und in Gesprächen stellen wir fest, das ganz viele Leute schweigsam diesen Blog gelesen haben und sich nicht so recht trauten ein Feedback abzugeben, es aber im Nachhinein doch noch getan haben. Es ist immer schön ein Feedback zu erhalten und zu wissen, dass man Freude bereitet hat. Und ganz am Schluss ein herzliches Dankeschön an Mahangu für die kostenlose Nutzung dieses tollen Blogsystems.

    Einige Zahlen zu unserer Reise:

    Wir haben während unserer Reise folgende Verbrauchszahlen eruiert:

    Total gefahrene km mit dem VW-Bus: 13000 km
    Total gefahrene km mit dem Autozug: 1000 km
    Total Distanzen zurückgelegt mit VW-Bus auf Fähren: ca. 500 km
    Total Dieselverbrauch: 820 l
    Total Benzinverbrauch: 1500 l
    Total Motorenölverbrauch: 0 liter
    Total Reparaturen: 1 Satz Bremsklötze T3, 1 Glühbirne Scheinwerfer T3
    Total Bierverschleiss pro Person: ca. 45 Liter (nur männliche Personen)
    Total Kaffeekapseln: 720
    Total Campingplätze: 54
    Total unterwegs: 87 Tage
    Total Bussen: 1 Parkbusse 70.- in Schweden, schweineteuer (hoffentlich kommt nichts mehr)
    Total Strassen-Tollgebühren Norwegen: SFR 110.- (wir sollten in der Schweiz auch Tunnelgebühren erheben)
    Total geschossene Fotos: ca. 9000
    Total veröffentlichte Fotos in diesem Blog: 1638
    Total veröffentlichte Wegpunkte und Blogeinträge: 45

    Fotos & Videos

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