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Trip Indiojunge aus Peru Indiojunge aus Peru 08.06.2014 - 22.06.2014   Wir erobern den Lares-Trek nach Machu Picchu zu Fuss auf bis zu 5'000 Metern... Marc Fritsche (CH)
Peru

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Indiojunge aus Peru

Indiojunge aus Peru

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Wir erobern den Lares-Trek nach Machu Picchu zu Fuss auf bis zu 5'000 Metern Höhe, bestaunen die Landschaft des Heiligen Tals, besuchen einheimische Dörfer und lernen die Einheimischen kennen, geniessen Fisch und Meeresfrüchte in Lima und campieren ab und dann draussen. Jack Wolfskin wäre stolz auf uns.

Anschliessend geht es in den Amazonas, wo Piranhas und Nachtwanderungen durch den Dschungel auf uns warten.

Means of Transport
Boot Bus / Truck Zu Fuss Flugzeug Zug
  • 08Jun 2014

    1 Anreise 08.06.2014

     

    Beschreibung

    Nach einer sehr, sehr kurzen Nacht (an dieser Stelle ein Dankeschön an Joël und das ganze Nachtflug-Team) klingelte um 05.30 der Wecker. Wie gewöhnlich drückte ich noch eins, zwei mal auf die Snooze Taste um dann zu bemerken, dass es schon kurz vor sechs war. Das Frühstück reduzierte ich auf ein Rennie und ein Aspirin. Dann schnallte ich den Rucksack auf und hastete zum Bahnhof, weil um diese Zeit noch gar kein Postauto fuhr. Dort noch kurz zwei mit Betrunkenen über den Sinn des Lebens philosophiert bevor der Zug einfuhr.

    In St. Gallen stand bereits der ICN zum Flughafen. Also nix wie hinein, den Wecker auf 5 Minuten vor Zürich Flughafen gestellt und dann prompt eingepennt. Der Baggage Drop war dann eine kurze Sache und weil ich erst nach Amsterdam musste brauchte es auch keine Zollkontrolle. Beim Start des Flugzeugs habe ich bereits wieder geschlafen und wachte erst mit dem Aufsetzen der Maschine in Schipol wieder auf. Mittlerweile war es Mittag und mit nur rund einer Stunde Aufenthalt in Amsterdam musste ich mich mit dem Umsteigen beeilen. Nochmals durch den Security Check - diesmal mit Nacktscanner. Ich brauchte zwei Anläufe und einen Abzug wollten sie mir auch nicht machen.

    Jetzt standen nur noch 12 Stunden Flugzeit zwischen mir und Südamerika. Die verbrachte ich mit der kompletten dritten Staffel Homeland. Just kurz nach dem fulminanten Staffelfinale landeten wir in Lima. Perfektes Timing Sergent Brody.

    Immigration war wie immer ziemlich langwierig und ich freute mich auf die Dusche im Hotel Castellana. Anschliessend ging ich dann nochmals raus um einen Happen zu Essen: Chicken with Rice Peru Style und Churros con Chocolate. Vollgefressen und Hundemüde ging es dann ins Bett.

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  • 09Jun 2014

    2 Lima 09.06.2014 Peru —

    Miraflores, Peru

    Beschreibung

    Zuerst mal richtig schön ausgeschlafen. Anschliessend gab's Frühstück im Hotel währenddessen ich meine Plane für den Tag schmiedete. Erster Punkt der Tagesordnung war die Geldbeschaffung. Also machte ich mich nach dem Frühstück auf zum nächsten Geldautomaten. Da fiel mir ein, dass ich noch gar keine Ahnung hatte, was überhaupt der Kurs der lokalen Währung war. Egal, einfach mal was abheben.

    Als nächstes ging es runter zum Pazifik, welcher nur wenige Gehminuten vom Hotel war. Leider ist Lima immer ziemlich wolkenverhangen, was die Fotos wohl etwas trübte. Die Aussicht von den steil abfallenden Klippen war trotzdem ziemlich eindrücklich.

    Im Hotel hat man mir geraten ein Taxi zum historischen Zentrum von Lima zu nehmen. Ich entschied mich dagegen und versuchte es stattdessen mit den ÖV. Ganz zum meinem Erstaunen sogar mit Erfolg und das trotz doch meinen sehr bescheidenen Spanisch Kenntnissen. Die halbstündige Fahrt mit dem Bus war ausserordentlich erlebnisreich. Scheinbar fahren nur wenige Touristen mit dem Bus, denn ich fiel auf ein bunter Hund.

    Am Plaza de Armas angekommen war gerade eine Militärparade - wohl weil es Pfingstmontag war. Schnell ein paar Fotos geschossen. Dann schlenderte ich weiter zur Basilica de Dan Francisco. Dort weckten die Katakomben der Kirche mein Interesse und ich entschloss mich einer kleinen Führung anzuschliessen. Die Katakomben war wirklich sehr eindrücklich. Die Knochen von rund 25'000 Toten waren dort unten fein säuberlich rund fünfzehn Meter tief gestapelt. Interessanterweise sortiert nach Körperteil. Also wenn du wiedermal das Gefühl hast, dass dein Job scheisse ist...

    Wieder oben angekommen stürzte sich eine ganze Schulklasse Kinder auf mich. Scheinbar hatten sie friedliche Absichten, denn Portemonnaie und Handy habe ich noch. Offensichtlich hat man als blauäugiger Europäer Rockstar-Status in Peru, denn die kreischten als hätten sie Justin Bieber persönlich angetroffen. Und als Star, der seine Fans nicht enttäuscht, habe ich noch für ein paar Fotos posiert.

    Das machte dann natürlich hungrig und so musste ich erst mal wieder mit etwas Chicken und Rice zu Kräften kommen. ¡Me gusto! Dann war es schon wieder an der Zeit um langsam nach Miraflores zurückzufahren für das Meeting der Tour. Selbstverständlich wieder mit dem Bus - jetzt wusste ich ja wieder Hase läuft :).

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  • 10Jun 2014

    3 Cuzco 10.06.2014 Peru —

    Centro Histórico, Cusco, Peru

    Beschreibung

    Wir wurden bereits um 07.00 Uhr in unserem Hotel in Lima für den Transfer nach Cuzco abgeholt. Die Fahrt zum Flughafen dauerte rund 45 Minuten. Dort angekommen wurde extra für die Gruppen von G Adventures ein Check-In geöffnet, sodass wir bereits Minuten später eingecheckt hatten. Wir flogen mit Avianca, einem Star Alliance Member. Der Flug dauerte nur gerade eine Stunde.

    In Cuzco angekommen begann bereits der Puls zu steigen in dem Moment als die Türe geöffnet wurde. Man spürte förmlich wie dünn die Luft hier oben auf rund 3500 Metern ist. Nachdem ich das Gepäck gefasst hatte wartete ich noch 30 Minuten, bis Giovanna aus La Paz gelandet war. Gemeinsam ging es dann ins Hotel Prisma im Herzen des malerischen (auch etwas touristischem) Cuzco. Insgesamt ist hier aber die Bevölkerung einiges freundlicher und herzlicher als in Lima. Wird wohl an der gesunden Bergluft liegen.

    Den Nachmittag verbrachten wir mit Mittagessen, einer traditionellen Tanz-Show und etwas Sightseeing bevor wir dann um 17.00 für das Trekking gebrieft wurden. Ziemlich heftig was uns bevor steht: der Trip geht bis 4800 Meter über Meer und das über drei Tage. Wenn wir Glück haben wird die Temperatur Nachts knapp über 0° Grad sein. Ich freue mich schon morgens aus dem Zelt zu krabbeln.

    Nach dem Briefing genossen wir nochmals die leckere peruanische Küche. Als Vorspeise gab es Mehrschweinchen umd als Hauptgang Alpaca. Beides sehr exklusive Gerichte hier.

    Jetzt habe wir gerade unsere Rucksäcke für die nächsten 5 Tage gepackt. Nur das Nötigste darf mit. Entsprechend werden wir die nächsten Tage wohl offline sein. Safe Travels!

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  • 11Jun 2014

    4 Das heilige Tal der Inkas 11.06.2014

    Ollantaytambo

    Beschreibung

    Zugegeben, ich war der festen Überzeugung, dass wir bereits um 06.30 Uhr in unserem Hotel in Cuzco abgeholt werden. Deswegen klingelte der Wecker bereits um 05.30, damit wir auch noch genug Zeit hatten, um unsere Marschpackungen für die nächsten vier Tage fertigzustellen. Mit Schweizer Präzision waren wir um 06.30 Uhr abfahrbereit. Interssanterweise trudelten dann erst einige der Gruppe zum Frühstück ein. Wie sich kurz darauf heraus stelle, hatte ich mich um eine Stunde geirrt. Shit happens.

    Eine Stunde später ging es dann mit dem Bus los nach Sexy Woman, offiziell genannt Saqsaywaman. Die erste Inka Stätte dieses Tages auf der jetzt eine grosse weisse Jesus-Statue über Cuzco blickt. Religionsfreiheit eben.

    Danach ging es weiter zu einem kleinen Dorf, wo kunstvoll Kleidungsstücke gewoben werden. Die Lieferanten der Wollle haben wir gleich selbst kennen gelernt und gefüttert. Lamas, Alpacas und Schafe. Von der Wolle, über das Spinnen, Waschen, Färben und Weben, wird dort alles von Hand selbst gemacht.

    Danach ging es nach Pisac. Einer weiteren Inka Stätte.

    Anschliessend kam das Highlight des Tages: Lunch. Und zwar in einem Restaurant, dass in einer kleinen Comunity im Inkatal mit Hilfe von G-Adventures aufgebaut wurde. Köche und Servierpersonal stammen aus der unmittelbaren Umgebung, wie auch die Gerichte. Zuerst gab es selbst gebackenes Brot mit Butter von der schwarzen Minze, dazu Maisblumen Tartelet und Avocado auf einem Kartoffelbett. Anschliessend kam eine Maiscreme Suppe mit süssem Pfeffer. Als Hauptgang gab es dann gefüllte Peperoni mit Alpaca, Quinea mit Hühnchen und selbst gebackenen Kartoffelecken. Zum Dessert dann noch Zitronengraspudding und süssem Quinea-Flan. Saulecker!

    So richtig vollgefressen sind dann auch gleich alle auf der nächsten Busfahrt eingenickt, bis wir in Ollantaytambo ankamen. Dort haben wir kurz eingecheckt bevor wir dann gleich weiter zur letzten Inka Ruine des Tages spazierten. Der eindrucksvollsten. Ray unser Tourguide erklärte uns den Aufbau und Hintergrund und einen Inka Kalender.

    Nach einem erneut üppigen Abendessen ging es dann noch das letzte mal unter eine heisse Dusche und dann hundemüde ins Bett.

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  • 12Jun 2014

    5 Trekking Tag 1 12.06.2014 Peru —

    Lares, Peru

    Beschreibung

    Herrlich ausgeschlafen ging es mit dem Bus nach Lares, von wo unsere Trekking-Tour startete. Unterwegs haben wir noch kurz bei einem kleinen Markt einige Supplies sowohl für uns wie auch für die Locals, die wir unterwegs antreffen würden, eingekauft. Die Strassen nach Lares war Schotterpisten über tiefe Schluchten und von Leitplanken haben die hier auch noch nix gehört.

    Dann gings los. Die ersten eineinhalb Stunden bis zum Lunch vergingen zügig. Dort wartete bereits die Crew mit dem Mittagessen (obwohl diese nach uns gestartet sind).

    Anschliessen ging es für weitere 3 Stunden bis zum ersten Nachtlager, wo wiederum bereits die Zelte für uns aufgeschlagen standen (obwohl die Crew nach dem Mittagessen noch den Abwasch gemacht hatten - Respect!).

    Nach einem exzellentem Dinner ging es dann ab in den Schlafsack.

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  • 13Jun 2014

    6 Trekking Tag 2 13.06.2014

     

    Beschreibung

    Um 05.00 Uhr wurden wir in unseren Zelten mit einem erquickenden Coca-Tee geweckt. Das Zeug wirkt wie ein vierfacher Espresso, sodass wir in Nullkommanix unseren Daypacks gepackt hatten und zum Frühstück gehen konnten. Unser Vorzelt hatte eine feine Eisschicht obendrauf, es musste also ziemlich kühl gewesen sein diese Nacht. Allerdings haben wir echt super Equipmemt, sodass wir nie frieren mussten. Anschliessend noch den Zwipf einpacken und die Wasservorräte auffüllen.

    Nach dem Frühstück begann der Aufstieg um 06.30 Uhr. Unser Camp befand sich auf 3'800 Metern. Die ersten 600 Höhenmeter vergingen wie im Fluge. Je höher wir kamen, desto schwerer fühlte sich der Körper an. Das Herz schlug mit jedem kleinen Schritt bis zum Hals um die Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Immer wieder brauchte es Zwischenstopps um zu verschnaufen. Die letzten 400 Höhenmeter bis zum Gipfel auf 4'800 waren die härtesten. Man schien kaum vom Fleck zu kommen. Die Aussicht aber unterwegs entschädigte für die Strapazen. Um 13.00 Uhr erreichten wir dann ziemlich erschöpft den Gipfel, wo wir erst unseren Sieg mit einer kleinen Bergzeremonie feierten. Von nun an ging es bergab, was für die bereits stark beanspruchten Beine nicht ohne war. So benötigten wir nochmals ganze zwei Stunden bevor wir dann endlich zum Lunch Break kamen. Dort musste ich erst einmal drei Teller Pasta reinhauen um wieder einigermassen zu Kräften zu kommen.

    Danach waren wir bis zum Einbruch der Dunkelheit unterwegs, bevor wir dann überglücklich zum nächsten Camp kamen. Nach einer kurzen "Dusche" mit einer handvoll Feuchttüchern gab es dann unser wohlverdientes Abendessen. Allen waren die Strapazen des Tages ins Gesicht geschrieben. Und so erstaunte es nicht, dass sich anschliessend bereits um 20.00 Uhr verabschiedeten und ins Zelt verkriechten.

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  • 14Jun 2014

    7 Trekking Tag 3 14.06.2014

    Urubamba

    Beschreibung

    Die Nacht war entgegen den Voraussagen unseres Guides verdammt kalt. Selbst mit Inlet und einem Schlafsack bis -10°, Thermowäsche und Mütze fühlte man sich morgen wie vom Kühllaster überfahren. Der Coca-Tee am Morgen verleite einem dann aber schnell wieder Leben ein. Zum Frühstück gab es dieses Mal Pancakes mit Caramel-Smiley drauf. Die Köche hier sind echt der Wahnsinn!

    Anschliessend stand die letzte und gemütlichste Etappe an. Dem Tal entlang hinunter über eine Strecke von 6-7 Kilometern bis zu einer Forellenzucht, wo der Trek bei einem grossem Bier und gemütlichen Mittagessen endete. Insgesamt hatten wir 33 Kilometer und etwa 3400 Höhenmeter zurückgelegt. Der höchste Punkt lag bei 4800 Metern über Meer.

    Den Rest des Tages verbrachten wir mit Transportation nach Aguas Calientes (Hot Springs) wo uns nach drei Tagen wieder einmal eine Dusche erwartete. Wahrscheinlich stanken wir wie Alpacas.

    Am Abend ging es dann gemeinsam zum "Last Supper", um unseren Erfolg mit viel Essen, Bier und Piscos ordentlich zu feiern.

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  • 15Jun 2014

    8 Machu Picchu 15.06.2014 Peru —

    Peru

    Beschreibung

    Um 04.45 klingelte das Telefon. Weckruf von der Reception, obwohl wir gar keinen angefordert hatten. War wohl eine nette Geste unseres Tour Guides Eduardo um sicherzustellen, dass niemand diesen wichtigen Tag verschläft. Nach einem zügigen Frühstück ging es dan schnurstraks zum Bus Terminal, von wo wir in 30 Minuten hinauf nach Macchu Picchu gefahren wurden.

    Die Stadt lag in einem mystischen Nebel als wir ankamen. Nach und nach lichtete sich dieser und hervor kam eine riesige Stadt umringt von Bergen.

    Eduardo erzählte uns vom 30 jährigen Bau der Stadt und der (Wieder-)Entdeckung durch Bingham. Interessanterweise wurde die Stadt scheinbar nur 20-30 Jahre bewohnt.

    Anschliessend machten wir uns noch auf das Sungate zu besichtigen. Der Hintereingang zu Macchu Picchu, der eine Stunde entfernt liegt. Obwohl wir eigentlich die Höhe schon gewöhnt waren, war der Aufstieg ziemlich anstregend. Wir hatten wohl die letzten Paar Tage noch in den Knochen.

    Um halb eins ging es dann mit dem Bus wieder zurück nach Aguas Calientes, wo wir Lunch hatten. Den Rest des Tages zuerst per Zug und anschliessend mit dem Bus alles zurück nach Cuzco, wo wir in der Dämmerung ankamen. Gemeinsam mit Monica, Blair und Jolanta ging es nochmals zu Marcelo Batata für ein letztes gemeinsames Dinner.

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  • 16Jun 2014

    9 Auszeit 16.06.2014 Peru —

    Ttio, Cusco, Peru

    Beschreibung

    Es Stand ein Tag ohne Verpflichtungen bevor. Also haben wir erst einmal ausgeschlafen. Naja bis wir um 7 Uhr vom Würgereiz unseres aus unserem Nachbarzimmer geweckt wurden. Ich habe ja schon einige Würger gehört aber das übertraf alles: der Typ ist förmlich über der Schüssel explodiert!

    Um 10 Uhr standen wir dann auf und machten uns erst einmal daran unsere Kleider zu waschen, womit wir gute zwei Stunden zubrachten. Damit auch alles sicher trocknen konnte haben wir das Zimmer mit dem Elektroofen auf angenehme 35° geheizt. Energieeffizienzklasse A+ wahrscheinlich. Unsere Sorge war nur, dass das Zimmermädchen unserem Waschsalon einhalt gebieten würde, was sie dann aber schön unterliess.

    Mittlerweile hatte sich auch wieder ein Hungerfühl eingestellt nach Eskapade früh morgens, und so griffen wir auf einen Insider-Tipp von Monica und Blair zurück. Im Hinterhof einen Hinterhofs am Stadtrand von Cuzco gab es ein kleines Restaurant fernab von jeglichem Tourismus. Die Karte war entsprechend nur Spanisch, spielte aber keine Rolle, denn alle Gerichte waren irgendwelche riesige frittierte Tierhälften mit Kartoffeln und Reis natürlich. Dazu sollten wir einen fermentierten Saft bestellen, der uns dann prompt in einer Blumenvase serviert wurde: Prost! Das bestellte Huhn und Giovi gefüllte Pepperoni. Die Portionen waren so gross, dass davon gut eine vierköpfige Familie satt geworden wäre. Uns reichte es entsprechend auch.

    Vollgefressen ging es dann auf Shopping Tour, um ein paar Souveniers für die Daheimgebliebenen zu kaufen. Die Frage stellt sich jetzt nur, wie wir alles in unseren Rucksäcken nach Hause bringen?!

    Für Dinner ging es am Abend ins Restaurant Nuna Rayni, wo wir einen Tisch reserviert hatten, da es immer ziemlich ausgebucht ist. Allesdings hielt sich unser Appetit nach dem Mittagessen mehr als in Grenzen. Mehr als ein Süppchen passte nicht mehr rein.

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  • 17Jun 2014

    10 Welcome to the Jungle 17.06.2014 Peru —

    Peru

    Beschreibung

    Der Tag begann wieder früh, noch vor sechs Uhr. Wir mussten unsere Rucksäcke für die Weiterreise nach Puerto Maldonado packen. Und zwar so, dass wenn wir dort angekommen zügig auf das nötigste für den Aufenthalt im Dschungel umpacken konnten, denn das grosse Gepäck kam nicht mit.

    Man empfahl uns 2h vor Abflug am Flughafen zu sein, so waren wir bereits um 8 Uhr beim Check-In. 08.05 Uhr hatten wir eingecheckt. Zeit für einen Cappuchino und etwas Internet, dachten wir uns. Der Kaffee war gut, das Wifi unbrauchbar wie so oft. Nichtsdestotrotz konnten wir etwas Zeit totschlagen.

    Mit 15 Minuten Verspätung flogen wir dann von Cuzco ab um eine dreiviertel Stunde später in Puerto Maldonado zu landen. Als wir auf das Rollfeld abstiegen war die Hitze und die Luftfeuchtigkeit wie ein Schlag ins Gesicht. Schnell mussten ein paar Schichten Kleidung weg und wir freuten uns über die wohltuende Wärme.

    Nachdem wir das Gepäck entgegen genommen hatten, wurde es sogleich auf das Dach eines Minibus geschmissen, wo es für die nächsten 15 Minuten zum Head Quarter von Amazonas Experience gefahren wurde. Dort trennten wir uns dann von unseren grossen Backpacks und packten das allernötigste für den Dschungel in unsere Daypacks.

    Danach ging es mit dem Boot bis zur Lodge am Tombopata River. Wir hatten eine einfache Behausung erwartet. Stattdessen war die Lodge ziemlich luxuriös - inklusive Strom (2x täglich) und Wifi! Die Zimmer waren in Richting Dschungel offen, sodass man den Geräuschen lauschen konnte.

    Am späten Nachmittag machten wir eine erste kleine Exkursion zum Canopy Tower (37 Meter) wo wir den frühen Sonnenuntergang geniessen konnten. Dann war es erst einmal Zeit für einen ordentlichen Cocktail an der Bar! Elsa, die dicke Bardame, macht echt leckere Cocktails.

    Nach dem Abendessen ging es dann in die Haia, weil wir am nächsten Tag bereits um 03.45 aufstehen mussten.

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  • 18Jun 2014

    11 Quidado Piranhas! 18.06.2014 Peru —

    Peru

    Beschreibung

    So früh mussten wir die ganzen letzten zwei Wochen nicht raus! 03.45 klingelte der Wecker. Rucksack packen, frühstücken, ab auf's Boot bis zum Tres Chimbadas See. Dort beobachteten wir zuerst ein paar Viecher, die schon verdammt früh wach waren. Anschliessend war Piranha fischen angesagt. Petri Heil! 8 Personen brauchten rund ein halbes Kilo Rindfleisch um schlussendlich einen Baby Piranha von 10cm Länge aus dem Wasser zu ziehen. Hauptsache die Fische waren satt!

    Vor dem Mittagessen ging es dann zurück zur Lodge um von dort noch kurz zum Claylick zu gehen, um ein paar Macaws (Papageien) zu beobachten. Allerdings waren diese heute wohl nicht sehr exhibitionistisch veranlagt, sodass wir leider keine gesehen hatten.

    Nach dem Mittagessen und einer ordentlichen Siesta ging es zum lokalen Shamenen und seinem kleinen Kräutergarten. Dort gab es allerlei zu sehen und zu probieren. Anästhetika, organisches Viagra, love potions und sogar Heilmittel gegen Parkinson und Arthritis. Das
    Highlight war ein kleines Stück Blatt das wir kauten, woraufhin die Zunge taub wurde. Mir lief der Sabber nur so raus - wunderbar! Nach der Führung kriegten wir noch ein paar Bananen, die wir in weiser Voraussicht sogleich einpackten.

    Zurück in der Lodge ging es gleich wieder an die Bar zu Elsa, und gaben ihr die Bananen für einen Banana Monkey Cocktail, da sie selbst noch keine Bananen erhalten hatte. Lecker. So liessen wir den Abend ausklingen, bevor es dann um 8 ins Bett ging. Dschungelluft scheint müde zu machen.

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