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Trip Winterspeck auf Reisen / Philippinen Winterspeck auf Reisen / Philippinen 09.01.2015 - 31.01.2015   Was bleibt meine Freunde...ist die Neugier! Wir gehen wieder auf die Reise... Uli & Sascha Gerber (DE)
Deutschland Philippinen Vereinigte Arabische Emirate

Winterspeck auf Reisen / Philippinen

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Was bleibt meine Freunde...ist die Neugier!
Wir gehen wieder auf die Reise. Eine kurze, aber hoffentlich wieder sehr intensive.
Nach unserem großen Trip (Projekt Fernweh: www.mahangu.com/trip/ATW) möchten wir gerne wieder für Interessierte unsere Erlebnisse teilen. Kommt mit...

Am 09.01.2015 geht es von Düsseldorf, über Abu Dhabi, nach Manila und von dort weiter nach Puerto Princesa auf Palawan. Die Anreise ist lang und die Wetteraussichten nicht ganz so dolle. Wir wollen das Beste daraus machen.

Means of Transport
Fahrrad Boot Bus / Truck Auto Zu Fuss Motorrad Flugzeug
  • 09Jan 2015

    1 Abflug 09.01.2015 Deutschland —

    Altstadt, Düsseldorf, Deutschland

    Beschreibung

    Los gehts!

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  • 10Jan 2015

    2 Zwischenstopp Abu Dhabi 10.01.2015 Vereinigte Arabische Emirate —

    Al Karamah, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate

    Beschreibung

    Nach ca. 7 Stunden Flug und einer Menge Turbulenzen warten wir in Abu Dhabi auf den Weiterflug nach Manila. Verspätung. Na toll. 1,5 Stunden Verspätung. Aber irgendwie auch nicht so schlecht, da uns dies den Aufenthalt am Flughafen von Manila verkürzt. Irgendwie haben wir die Zeit dann doch rumbekommen. Von Abu Dhabi haben wir aber nix gesehen, nach längerem Suchen mal ein Fenster gefunden um mal Tageslicht zu sehen.
    Na ja, der alte Teil von diesem Flughafen ist für längere Aufenthalte auf jeden Fall nicht zu empfehlen. Es gab noch ein kleines Käseomelette mit komischer Wurst, einen Espresso und einen Kaffee für 14,- Euro. Dann durften wir endlich weiterfliegen.

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  • 10Jan 2015

    3 Ankunft Manila 10.01.2015 Philippinen —

    Quiapo, Manila, Philippinen

    Beschreibung

    Zwischenstopp Manila! Der Flug war ok, leichte Turbulenzen und Saschas Hintern wollte nach acht weiteren Stunden auch irgendwie nicht mehr, schlafen war dadurch auch nicht. Tja, die Augenringe werden immer dunkler.
    Aber wir sind angekommen und ohne Probleme eingereist, gab sogar ein Visum für einen ganzen Monat, statt für 21 Tage, wie wir dachten. Das Gepäck ist auch angekommen. Wir haben auch ein Mädel gesehen die es wohl nicht mehr bekommen hat.Sie stand doch ziemlich bedröppelt am Band, kein Gepäck mehr darauf, ziemlich doof. Um halb ein Uhr nachts auch keine Erfahrung die wir machen möchten.
    Nächste Hürde Geldwechsel! War aber kein Problem, der Bankschalter war auch um diese Zeit geöffnet und am Geldautomaten gabs auch noch was. Wir hätten auch bei der kurzfristig neben uns eingerichteten illegalen Wechselstube des Wachpersonals tauschen können.... wer´s mag.
    Und dann gings endlich nach draußen... uns empfing der geliebte feuchte Dunst einer tropischen Großstadt und nach 24 Stunden in Flugzeugen und Flughäfen kam uns der heiße, stinkende, stickige Duft vor wie ein laues Lüftchen. Da hat auch das nächste Warten auf den Shuttleservice zum anderen Terminal nichts ausgemacht.
    Im Rumpelbus sind wir zum Hintereingang des Domestic Terminals gebracht worden, einmal durch die Ankunftshalle rein, dann links, dann raus , rechts die vierte Tür mit Ticketvorzeigen wieder rein und schon waren wir da wo wir hinwollten. Und warten.......
    Und einchecken und wieder warten..... und.... DELAYED!!!!!!!!!!!!!!!!!! Verspätung! Obwohl nicht ganz klar ob der Flug aufgrund starken Windes am Ankunftsort nicht doch gestrichen wird.Eine bange Stunde, dann durften wir doch in einen Flieger einsteigen. (Gebucht haben wir Cebu - Pacific, fliegen sollten wir mit Tiger Air, eingestiegen sind wir in ein Flugzeug von Cebu-Pacific, begrüßt wurden wir auf einem Tiger-Air Flug. Raff das wer will, sehr verwirrend!)
    Am Ende des Fluges hat uns der Kapitän noch dreimal die selbe Bucht gezeigt (oder er musste Kreise fliegen üben...) und beim vierten Anflug sind wir endlich gelandet und waren endlich da.
    Puh. Nach drei Flügen waren wir froh den Zielort erreicht zu haben, und wir hatten nur eine Stunde Verspätung in Puerto Princesa. Wenn jetzt noch unser reserviertes Zimmer verfügbar ist...

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  • 11Jan 2015

    4 Puerto Princesa 11.01.2015 Philippinen —

    PPC, Philippinen

    Beschreibung

    Vom Flughafen mit dem Tricycle zu unserer Unterkunft. Unsere Buchung hat tatsächlich geklappt und wir konnten sofort in unser Zimmer. Direkt an einer Hauptstraße (eine von zweien) gelegen war es recht laut. Aber egal. Erstmal hinlegen und schlafen. Wir waren hundemüde. Leider hat die Dame nebenan vom Supermarkt etwas gegen unseren Schlaf gehabt und meinte um 9 Uhr morgens Bon Jovi bis zum Anschlag zum Schichtbeginn hören zu müssen.
    Wir sind also mit Augenringen und leicht genervt wieder aufgestanden.An Schlaf war nicht zu denken. Also Puerto Princesa erkunden. Per Pedes los. einmal die wichtigsten Viertel abgelatscht. An der Promenade "Baywalk" ist morgens tote Hose, aber der örtliche Markt war interessant. Hier kauft der Einheimische verschiedene Reissorten, Fisch, Fleisch, Gemüse, etc. was unseren aufkommenden Hunger nur verstärkte. An einem Straßenstand haben wir dann "Lechon" probiert. Spanferkel mit Kräutern gefüllt und Lebersoße. Das Fleisch war sehr lecker. Die Soße haben wir nur kurz probiert und außen vor gelassen. Danach haben wir dann in einem vietnamesischen Straßenrestaurant gegessen. Die Beef Noodle Soup war gut. Nach weiterem Herumschlendern sind wir sinf wir erschöpft zum späten Mittag zu unserem Bett zurückgekehrt und haben erneut Siesta probiert. Es ging wir konnten tatsächlich etwas schlafen. Nach dem Erwachen am späten Nachmittag sind wir zum Busbahnhof und haben uns über Zeiten und Preise für die Fahrt nach Sabang informiert. Check. Also den Abend in einem kleinen, hübschen Restaurant eingeleitet, wo wir wirklich gut gegessen haben. Unter anderem Adobo, eine philippinische Spezialität aus gebratenem Fleisch nach Wahl, Sojasoße, viel Knoblauch, Ingwer....sehr lecker. Einmal noch über den Baywalk, wo dann doch noch etwas los war, ein Bier in einer nicht so tollen Bar und ab ins Bett.

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  • 12Jan 2015

    5 Sabang - Endlich Meer 12.01.2015 Philippinen —

    Cabayugan, PPC, Philippinen

    Beschreibung

    Die Nacht war doch etwas unruhig, das hat man davon wenn man in einem Hotel mit Wänden aus Pappe schläft , so fühlte sich das auf jeden Fall an. Aber wir waren wach bevor Jon Bon Jovie wieder losplärrte, hat auch was für sich. Alles in allem hat uns Puerto Princesa nicht überzeugen können, vielleicht beim nächsten Mal....
    Ab zum Busbahnhof und so pünktlich losgefahren, das wir doch etwas erstaunt waren. Der Uli ist natürlich wieder schlecht geworden, der Weg war ein bisschen bergig, dementsprechend kurvig. dem Fahrer war das egal, der kannte die Route und hat ordentlich Gas gegeben. So waren wr schon nach 1,5 Stunden da, statt angekündigten 2 Std..
    Und wie schön es auf den ersten Blick aussah... das Meer blizte uns strahlendblau an und das Wetter war Bombe. Es war ein bisschen voll wegen der ganzen Tagestouristen die sich den Underground River anschauen wollten. Aber nachdem wir uns durch diese durchgeschlängelt hatten haben wir recht schnell unsere Unterkunft gefunden. Eine einfach Bambushütte, aber vollkommen ausreichend und mit fantastischem Ausblick aufs Meer. Wehrmusttropfen war die fehende Tür zum Bad. Stattdessen gab es einen schicken, wehenden, rosa Vorhang. Naja egal, sind ja nur 2 Nächte. Also Sachen abgeladen, Badesachen drunter und erstmal den Strand entlang und die Gegend erkundet. Nachdem wir bis zum Ende des Strandes gelaufen waren und alles gesehen hatten war erstmal planschen angesagt. Das war wirklich schön nach dem deutschen Sauwetter, bei strahlendem Sonnenschein im Meer zu baden. Hihi.
    Ein gutes Mittagessen mit ganz vielen süßen Hundebabys und eine Dusche später war nun der ganze Reisestress endgültig vergessen.
    Zum späten Nachmittag machten wir uns auf zu einem Wasserfall der nur eine halbe Stunde entfernt liegen sollte. Die halbe Stunde hatte es aber in sich, es ging über Geröll den Strand entlang. Also immer schön vorsichtig, sich am zweiten Tag die Beine zu brechen wäre schon blöd. Der Wasserfall war aber doch größer als erwartet und irgendwie beeindruckend wie er so ins Meer floss. Schön. Den Abend haben wir mit einem netten Paar aus Berlin verbracht, auch schön.

    Der zweite Tag begann mit einer Mangroven Paddelboottour. Wir sind nicht enttäuscht worden, zwei Schlangen und mehrere Warane gesichtet. Und ein Ständchen von unserem Guide mit einem lustigen Lied gab es gratis dazu.Sonst viel entspannt, geschwommen und gesonnt. Und weil das alles so anstrengend wa,r gehts morgen auf die Insel Cacnipa ins Coconut Garden Island Resort.

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  • 14Jan 2015

    6 Unser kleines Paradies- Cacnipa Island 14.01.2015 Philippinen —

    Port Barton, San Vicente, Philippinen

    Beschreibung

    Morgens um sieben ging unser Boot von Sabang nach Cacnipa Island. Es war ein typisches Filipino-Boot, Bangka genannt, mit Seitenauslegern aus Bambus. Wir haben auf Brettern als Bänken gesessen und der Motor war so laut, dass wir uns mehr in Zeichensprache verständigt haben, obwohl wir nebeneinander gesessen haben. Und das 3 Stunden lang. Als wir endlich da waren und die Po-Schmerzen fast unerträglich, sahen wir endlich unseren Traumstrand vom Coconut Garden Island Resort. Abgelegen auf einer Insel, mit einem schönen Garten und gutem Essen, haben wir gleich mal unsere Reservierung einige Tage verlängert.
    Die nächsten Tagen haben wir viel mit schnorcheln verbracht, das Hausriff war ganz OK. Man hat immer wieder etwas Neues entdeckt. Zu sehen gab es viele Clownfische, Pufferfische, Drücker-und Doktorfische, Papageienfische und sogar Schildkröten gab es zu sehen.
    Getrübt wurde unser paradiesischer Strand etwas durch bluthungrige Sandfliegen. Am ersten Tag haben wir uns gleich mal ein paar dieser fiesen, lange juckenden Stiche zugezogen. Danach haben wir uns immer fleißig dick mit Kokosnussöl eingerieben, man roch zwar ständig stark nach Pina Colada, es hielt aber diese Mistviehcher vom Stechen ab.
    Einmal hat es mich (Sascha) beim Schnorcheln stark durch Quallen an den Oberarmen genesselt. Es hat tierisch gebrannt und ich hatte heftige rote Striemen die geschwollen waren. Mir war sogar etwas schwindelig. Ich habe mir Essig geben lassen und habe die betroffenen Stellen abgetupft. Nach einigen Minuten trat dann endlich die Linderung ein und alles war wieder gut.
    Einen Tauchtag gab es auch. Ich habe Kontakt mit einer Tauchbasis in Port Barton aufgenommen und mich mit denen verbredet. Ich sollte von unserem Resort auf einer Insel (German Island) abgesetzt werden, wo ich dann vom Tauchboot wieder eingesammelt werden sollte. Ich hatte etwas Bedenken, allein auf der Insel zu stranden und vergessen zu werden, aber es hatte dann doch reibungslos geklappt. Ich hab nur 5 Minuten nach dem Absetzen gewartet und dann kam das Tauchboot. Ich habe 3 Tauchgänge unternommen. Einer an einem kleinen Wrack. Die Sicht war nicht so doll, aber es war doch ganz nett. Die fleissigen Cleanershrimp die meine Hand zum Schluss abgrasten, ließen mein Taucherherz lächeln. Der zweite war an einem passablen Korallenriff, mit netten Fischen und 2 Schildkröten und der dritte war dann direkt vor German Island, wo es nochmal 6 Schildkröten, Büffelkopfpapageienfische, einen Krokodilfisch und vieles mehr zu sehen gab. Es hatte sich doch gelohnt.
    Auffällig ist hier wirklich, dass es so gut wie keine großen Fische gibt. Die Gewässer hier sind hoffnungslos überfischt. Das haben wir auch bei einem Angeltrip per Boot gemerkt. Wir haben 2 Stunden die Leine ins Wasser gehalten und außer ein Knabbern am Köder von Kleinfischen war von Fisch nix zu sehen. Eingefangen haben wir uns nur einen Sonnenbrand. Uli recht heftig, weil sie einmal nicht aufgepasst hat und vor dem Angelausflug zu lange in der Sonne lag. Sie hat grad ungefähr die Farbe von Hellboy oder Dr. Zoidberg. Hihi. Leider tuts weh, deswegen nehme ich das hihi wieder zurück.
    Zweimal waren wir auch auf Pfaden des Inseldschungels spazieren. Wir sahen Eichhörnchen und wilde Orchideen. Ein Waran spazierte einmal gemächlich durch den Garten des Resorts. Ansonsten haben wir ein Entenpaar, das seine Zeit gerne am Strand verbringt (wohl keine Probleme mit den Sandfliegen), ein Dutzend Entenkinder und ein paar Affen haben wir auch gesichtet.
    Nach einer Woche reicht es jetzt auch, ein Wermutstropfen an unserem Aufenthalt ist das abhanden kommen von Saschas Tauchmaske und seinem Schnorchel, wir haben den Verdacht das andere Touris sich die Sachen wohl von unserer Veranda gekrallt haben müssen…. Echt blöd.

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  • 21Jan 2015

    7 Hollywood? Nein Taytay 21.01.2015 Philippinen —

    Taytay, Philippinen

    Beschreibung

    Unser Boot war um sieben Uhr abfahrbereit um uns nach Port Barton zu bringen, wo wir den Jeepney nach Roxas um kurz nach acht Uhr erwischen mussten.
    Mit uns saß noch ein ziemlich verpeilter Franzose auf dem Boot der sich kurz nach dem wir los gefahren waren an die Stirn schlug und uns mitteilte er hätte was Wichtiges vergessen. Nun ja, um ein Visa zu verlängern braucht man zwei Dinge: seinen Pass und Geld. Er hatte seinen Pass vergessen. Er gab aber sein Ok, als er hörte, dass wir eben den besagten Jeepney erwischen mussten, wir mussten also nicht umdrehen. Den Jeepney ohne Probleme erwischt, rauf auf die Touristenschaukel und bis zu dieser ominösen Kreuzung kurz vor Roxas fahren an der wir einen Van nach El Nido nehmen sollten der uns dann in Taytay rausschmeißen sollte. Hat auch alles gut geklappt, nur das wir nur bis kurz vor die Kreuzung gebracht wurden und dort wartete natürlich auch zufälligerweise ein Van auf uns. Komisch nur das derselbe Van bereits in Port Barton gestanden hatte. Bescheuert.
    In Taytay angekommen noch schnell einmal das Verkehrsmittel gewechselt und uns mit einem Trycicle zu unserem Guesthouse bringen lassen und schon waren wir da.
    Das Zimmer war eher eine Wohnhöhle aber für zwei Nächte wird es schon gehen. Außerdem it die Atmosphäre echt gut und die Angestellten sind unglaublich nett.(Pems Pension, falls es jemanden interessiert). Also raus und entdecken wo wir denn gelandet sind, und nach gefühlten 15 Minuten mit dem Rundgang fertig gewesen. Nein, aber Taytay ist eine sehr kleine Stadt. Irgendwo haben wir gelesen, dass es hier 60.000 Einwohner geben soll. ???? Wir würden mal 1000 tippen. Wenns hochkommt.
    Es gibt hier als Touristenattraktion ein altes Fort der Spanier, irgendwann mal gegen Piraten errichtet. Wir wohnen direkt nebenan. Es befindet sich quasi in unserem Garten. Also haben wir uns das mal angeschaut. Hübsch.
    Das Dorf ist sehr angenehm, ein kleiner zentraler Platz mit vielen Geschäften und eine kleine Mall gibt es sogar auch. Man kann sich mit Fleischspießen versorgen (wenn man einfach die aus nur Hühnerdarm nicht nimmt…) und ein bisschen frisches Obst kaufen. Haben wir gemacht und am späten Nachmittag ein Melonenmassaker veranstaltet.
    Es stellte sich als ein bisschen schwierig heraus hier etwas zu unternehmen. Irgendwelche Touren wurden zwar angeboten aber Island-Hopping fiel für die Uli aufgrund des starken Sonnenbrandes aus und irgendwie waren die Leute nicht so daran interessiert irgendwas anderes möglich zu machen. Leichte Frustration machte sich breit. Gegen späten Abend haben wir es dann aber geschafft wenigstens ein Moped zu leihen (zum Glück hatte der Nachtwächter eines zu Verfügung) um am nächsten Tag dann eben allein die Gegend zu erkunden.
    Es sollte zum Lake Danao gehen, in dem es angeblich noch eine Restpopulation Salzwasserkrokodile geben soll. Die Wegbeschreibung fiel spärlich aus: Fahrt bis zum Kilometer 9, da ist ein Schild. Leider sah man dieses Schild aus unserer Fahrtrichtung nicht und so sind wir erst mal ein bisschen durch die Gegend gegurkt bis wir es fanden. Das Moped haben wir abgestellt und sind dann losgelaufen. Ein breiter Weg führte durch den Dschungel, ca. 30-40 Minuten lang. Besorgte Filipinos erkundigten sich was denn mit unserem Moped sei, da sie sich natürlich nicht vorstellen konnten warum man einen Weg läuft, den man auch fahren könnte.
    Ein kleines Dorf lag am Seeufer und wir konnten einige schöne Vögel und Minifrösche beobachten. Sehr niedlich. Leider waren am See keine erschlossenen Wege und wir hatten gerade unsere Machete vergessen….
    Danach hatte Uli die tolle Idee doch auch noch die andere Attraktion zu besichtigen, den Malampaya Sound, eine Art Fjord. Leider hatte es in der Nacht sehr stark geregnet und die Sandpiste in eine Straße aus rotem Matsch verwandelt. Das Ende vom Lied war das wir aussahen wie die Schweine und der bekloppte Fjord kaum einzusehen war, da jeder freie Platz von Fischerhütten belegt war. Tja. Es war uns ein bisschen unangenehm das Moped wieder abzugeben, denn es war wirklich, wirklich dreckig.
    Abends haben wir ein Paar aus Hamburg wiedergetroffen. Man trifft hier sowieso immer die gleichen Nasen. Aber Hans hatte eine Flasche Boracay-Rum dabei und die haben wir dann auch getrunken. Sehr lecker, mit Kokusnussgeschmack. Feine Sache. Die Flasche kostet hier 1,50 Euro. Na ja, es war ein lustiger Abend.

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  • 23Jan 2015

    8 El Nido - Bacuit Archipel 23.01.2015 Philippinen —

    Barangay Buena Suerte, El Nido, Philippinen

    Beschreibung

    Die Busfahrt von Taytay nach El Nido hat ganz gut geklappt. Leider gab es wie fast üblich mit dem Transportunternehmen Unstimmigkeiten. In Taytay wurde uns erzählt wir würden an unserer Unterkunft in El Nido abgesetzt werden, weil diese noch vor dem Busterminal liegt. Tja, war nix mit absetzen. Dran vorbei direkt zum Busterminal. Egal. Mit dem Tricycle sind wir dann in unsere Unterkunft (Lugadia Beach Cottages), die uns von anderen empfohlen wurde. Dort angekommen, waren wir etwas irritiert. Uns wurde von einem netten Strand, einer netten Hütte und einer netten Umgebung erzählt. Leider war nichts davon nett. Der Strand war Plörre, die Hütte war Plörre und wir sind so herzlich empfangen worden wie ein eitriger Pickel. Da in der Umgebung quasi nix an vernünftiger Bar oder so war, sind wir erstmal nach El Nido rein um uns dort umzuschauen und den ersten Schock zu verdauen. Uns wurde das Artcafe empfohlen. Hier zeigte sich endgültig der unterschiedliche Geschmack. Es war nämlich für uns der nächste Schock. Ein riesiger Laden, überteuert, überfüllt und ohne jeden Charme. Eine einzige Touristenmaschine, wo man alle Touren buchen kann und auch sonst alles über den Laden erledigt wird. Das war nicht unser Stil. Nach einem Kaffee sind wir unter Schock wieder raus um uns den Rest anzusehen. Zum Glück ging der Rest des Ortes. Also haben wir einfach mal nach weiteren Unterkünften Auschau gehalten. Wir sind ganz nett im Edleahs Inn, mit freundlichem Personal untergekommen. Sachen aus der anderen Unterkuntf geholt und umgezogen. Jetzt war alles in Ordnung.
    War haben uns dann auf die Suche nach einem Anbieter für eine Private Island Hopping Tour gemacht, da die Standardtouren hoffnunglos überlaufen sind und man an Traumorten mit einer ganzen Horde von Booten einfällt. Nach ein paar Versuchen haben wir dann auch jemanden gefunden, der für einen fairen Preis nur uns zwei fährt und auch sehr viel eher aufbricht um den Massen zu entgehen. Die regulären Touren (Tour A,B,C oder D )^starten so gegen 9.30 Uhr. Wir wollten gegen 7.00 Uhr aufbrechen. Nach einem netten Abend im Ort und in den Strandbars (Der Strand ist ganz nett, aber das Wasser ist total siffig durch Abwässer….nix zum Baden) haben wir eine halbwegs angenehme Nacht verbracht und uns auf die Tour gefreut. Leider haben nachts die Hunde ganz schön Lärm gemacht. Morgens mussten wir leider feststellen, dass das Wetter ganz schön mies war. Wir haben dann erstmal die Tour um eine Stunde nach hinten verschoben und auf ein Aufklaren gehofft, haben die Tour dann aber doch lieber ganz verschoben, da der Wetterbericht Besserung versprach. Es sollte schließlich ein Highlight der Reise werden.
    Stattdessen sind wir gegen elf mal mit einem gemieteten Kayak los. Das war erstmal toll. Zwar bewölkt und windig, hat mit dem Rückenwind aber erstmal Spass gemacht. Tolles Wasser und tolle Strände an einer vorgelagerten Insel erkundet. Der Wind wurde allmählich stärker und uns wurde etwas mulmig wegen dem Rückweg. Wir entschieden uns dann früher als geplant umzukehren, da wir mit recht heftigem Gegenwind paddeln mussten. Die Entscheidung war richtig. Wir haben 2 Stunden heftigst gegen gegen den Wind angepaddelt. Das gab dick Arme. Wir haben uns hinterher eine Massage gegönnt.
    Am Sonntag habe ich (Sascha) einen Tauchtag eingelegt. Ich habe 2 tolle Tauchgänge mit viel Unterwassergetier erlebt, welches ich vorher noch nicht gesehen habe. Das hatte sich wirklich gelohnt. Nur die Rückfahrt mit dem Boot war übel, da starker Wind herrschte und wir bei hohem Wellengang ständig die Gischt abbekommen haben. Das wurde echt kalt.
    Dann am nächsten Tag haben wir endlich unsere private Island Hopping Tour unternommen. Das Wetter war gut und es war windstill. Und wir haben nur mit einer ¾ Stunde Verspätung abgelegt. Trotz anfänglichem Misstrauen wegen der Verspätung (wir wollten um 7 Uhr starten, es wurde fast acht) müssen wir sagen, die 2 Filipino-Jungs haben ihren Job Tip-Top gemacht. Zuerst ging es zur „Small-Lagoon“ und geil, …keine anderen Touris (das war unser Plan ;) harhar). Klares Wasser und es war eigentlich schon schön, da meinten unsere Jungs, die Lagune liegt erst hinter der Felsenwand. Den Eingang haben wir bis dahin noch gar gesehen gehabt. Lustigerweise war hier ein einsamer Filipino der Kayaks verleiht. Unsere Jungs meinten das wär keine schlechte Idee, also sind wir mit Kayak durch eine kleine Felsenöffnung in ein wunderschönes, ruhiges Refugium von Lagune und waren begeistert. Eine tolle Landschaft. Wir sind da so rumgepaddelt,haben die Landschaft genossen und dann wollten wir allerdings zur nächsten Staton. Das war die „Secret Lagoon“. Wir hielten an einem Traumstrand, gingen an Land und durch ein 1 Meter großes Loch in einer Felswand, konnte man in eine kleine wassergefüllte Lagune klettern. Es war ein schöner Swimming Pool von zig Metern hohen Felswänden eingerahmt. Beeindruckend. Dann ging es zum Shimizu Beach zum schnorcheln. Es war über Wasser wieder atemberaubend was hier an Landschaft zu sehen war. Unter Wasser war es erst enttäuschend. Alle Korallen zerstört, aber etwas weiter vom Strand entfernt, erstreckte sich eine super Unterwasserlandschaft, die sich spitze erschnorcheln liess. Da das Wasser doch recht kühl hier ist, sind wir nach einiger Zeit bibbernd wieder auf unser Boot. Mittagessen war angesagt am Entalula Beach. Die Jungs haben das sehr schmackhafte Essen (gegrilltes Schweinefleisch und Fisch, Reis und Früchte) vorbereitet und wir sind wieder schnorcheln gegangen. War toll, aber mittlerweile waren wir etwas ausgekühlt und wir fanden es echt arschkalt…..aber toll. Dann gegessen, in der prallen Sonne aufgewärmt und dann ging es zu meinem persönlichen Highlight….die „Big Lagoon“. Die kannten wir schon von Bildern aus Zeitschriften und ich hatte vorgeschlagen früher dorthin zu fahren um den anderen Touris zuvorzukommen. Wir hatten mittlerweile die ersten Boote mit den Horden gesehen. Aber die Jungs meinten, lieber auf die Flut warten, es sind so viele Seeigel dort, blabla…..ich war etwas enttäuscht. Und dann kamen wir dort am, mindesten 5 Boote ankerten schon dort und man sah die „Horde“ mit Schwimmwesten und so den wunderschönen Canyon entlangwaten. Mein schönes Traumfotomotiv war dahin, ….dachte ich. Aber dann kam der Trumpf unserer Jungs. Wir ankerten nicht vor der Lagune wir alle. Nein die stiegen aus und schoben das Boot durch den Canyon. Alle Touris mussten extra platz machen und wir sind wir die Könige dadurch chauffiert worden. Die haben alle blöd geguckt. Hihi. Dann waren wir in einer großen tollen Lagune, haben mit dem Boot ein Runde gedreht und dann kam der Bonus, … da gab es noch einen versteckten Canyon, der wie in ein Paradies eingebettet in der Landschaft lag. Da waren wir dann schwimmen, sind vom Boot gehüpft und haben die Landschaft in vollen Zügen genossen. (Alle die nicht mit dem Boot dort waren konnten die versteckte Lagune gar nicht sehen. Und auch 2 andere Boote die noch nach uns dorthinein gefahren kamen, konnten den Insassen nicht gerecht werden. Wir hörten, dass die anderen auch dort schwimmen wollten, dies liess aber wohl der Tagesplan nicht zu und nach einer Ehrenrunde sind die mit dem Boot wieder raus. Wir konnten es zum Glück selbst bestimmen, wir waren Chef. Daraufhin folgte noch der „7 Commando Beach“. Hier gabs ein Bierchen und dann sind wir müde zurückgetuckert. Die Tour war der Hammer.
    Die Bilder sprechen für sich….

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  • 27Jan 2015

    9 Puerto Princesa 27.01.2015 Philippinen —

    PPC, Philippinen

    Beschreibung

    Die lange Fahrt zurück nach Puerto Princesa war eigentlich ganz OK. Es war typisch, dass es unsere reservierten Plätze gar nicht gab und wir haben das Einstigekommando zu spät gehört. Da sind dann alle Asiaten in den Van gestürzt, haben die besten Plätze besetzt und wir haben mal wieder 5 Stunden auf den Notsitzen in Yogastellung verbringen dürfen. Keine Ahnung, ob Gewöhnung oder Resignation.... die Fahrt haben wir relativ gut überstanden. In Puerto Princesa haben wir diesmal etwas abseits gewohnt. Den Tag über haben waren wir bei der Post, haben unsere Boarding Pässe für den Flieger ausgedruckt und haben unserern Kram erledigt. Die Nacht war nicht gut, zu viel Hunde die geajult haben, zuviel Hähne die die Nacht durchgekräht haben und um Mitternacht hatten wir auch noch laute Musik. Morgen gehts ab nach Manila.

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  • 28Jan 2015

    10 Manila - Moloch 28.01.2015 Philippinen —

    Quiapo, Manila, Philippinen

    Beschreibung

    Zwar war das Computersystem von Air Asia abgestürzt als wir morgens einchecken wollten, aber wir und unser Gepäck sind trotzdem gut in Manila gelandet. Nach einer ersten Taxifahrt, bei der wir erstaunlicherweise nicht abgezogen worden sind standen wir vor unserem Hotel. Alles verriegelt. Aber nach einem kurzen Schreckmoment haben wir den offiziellen Eingang um die Ecke gefunden und waren erstaunt wir neu das Hotel aussah.
    Einchecken konnten wir erst zwei Stunden später also haben wir uns erst mal kurz orientiert wo wir eigentlich sind und dann los. Ein bisschen misstrauisch sind wir durch Manilas Straßen gelaufen, auf der Suche nach etwas essbarem. Das Viertel Malate erschien eigentlich ganz ordentlich, wir sind einmal bis zum Hafen gelaufen und über einen Abstecher in einem Foodcourt wieder zum Hotel.
    Eine Dusche, auspacken und wieder los. Manila ist keine Stadt in die man sich anstandslos verlieben kann. Soviel Armut haben wir wirklich selten auf unseren Reisen gesehen, es gibt nur zwei Möglichkeiten hier; entweder man hat Geld oder man ist bettelarm. Und weil das so ist, ist die halbe Stadt bewaffnet…. Jeder Wachmann (und sogar die Kosmetikketten haben hier einen eigenen Wachmann) hat eine Knarre. Vor den Bankfilialen stehen sie dann mit Pumpguns. Und wenn eine Stadt einen so empfängt ist es nicht so einfach Vertrauen zu entwickeln.
    Wir haben uns noch den Rizalpark angeschaut und am Hafen den einzigen Sonnenuntergang des Urlaubs genossen bevor wir endlich eine halbwegs ruhige Nacht ohne Hahnengekrähe und Hundegekläffe hinter uns gebracht haben.
    Am nächsten Tag sind wir per Fahrradtrycicle nochmal zum Rizalpark um uns das Orchidarium anzusehen. Sehr enttäuschende Geschichte wenn man nicht auf Goldfische steht. Danach haben wir uns den Stadtteil Intramuros angesehen, heißt Altstadt mit einer Menge Kirchen. Hat uns jetzt auch nicht so vom Hocker gehauen. Also ab nach Chinatown, kurzes mulmiges „Zum Glück muss man hier nicht nachts lang – Gefühl“. Chinatown war ok, viel Obst und Gemüse und eine Menge Goldhändler.
    Danach ging es in die Glitzerwelt… shoppen im Greenbelteinkaufszentrum. Aber irgendwie wollte sich keine rechte Shoppinglust einstellen und so haben wir unser Geld lieber sinnvoller investiert… in Essen. Das Restaurant der Stunde war ein koreanisches, welches uns ein wunderbares Pilzfondue kredenzte, dazu hauchdünn geschnittenes gegrilltes Rindfleisch und jede Menge Krempel (Kimchi, Kürbispüree, Mais, Tofu….). Man, war das gut. Jeder Peso sinnvoll investiert.
    Da wir anscheinend nicht schlau genug sind unseren Flugplan zu lesen fliegen wir schon heute Nacht, bzw. morgen früh ab. Die Fahrt zum Flughafen ging durch gruselige Rotlichtviertel, Uli sah sich schon halb entführt, aber natürlich war keiner an zwei Geringverdienern aus Deutschland interessiert.
    Zack…. Schon ist der Urlaub vorbei, ein weiterer Haken auf der Liste der Traumziele. Ein gutes Land die Philippinen. Nette, sehr ehrliche, erstaunlich leicht zu händelnde Menschen in einem Land das (zumindest auf Palawan) nur aus Dschungel und Traumstränden besteht. Also Perfekt für uns. Und all die Horrorstorys über das philippinische Essen… überhaupt nicht war. Uli hat eine neue Lieblingssuppe (Sinigang, Tamarindensuppe), Beef Adobo (viel Sojasauce, Knoblauch, Ingwer…wenn es denn ordentlich gekocht ist) schmeckt großartig. Die schnelle Variante schmeckt einfach nur nach Rindergulasch, was aber natürlich auch nicht so verkehrt ist. Und das Seafood war auch seeeehhhhhr lecker! Nicht zu vergessen; Lechon! Ein Kräuterspanferkel, Hammer! Man muss halt nur ein bisschen in die Töpfe schauen. Und das machen hier alle, also bloß keine Scheu, die Deckel in den Cantinas hochzuheben.

    Es war ein schöner Urlaub.

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