Mahangu Plane deine nächste Reise gemeinsam mit Freunden und verwalte Reisedokumente. Erstelle kostenlosen Reiseblog und lade Fotos und Videos hoch. Fasse die Höhepunkte deiner Reise in einem Film zusammen. Einfachheit die besticht, absolute Privatsphäre und keine Limiten für Fotos oder Videos.

Trip Südamerika Südamerika 15.10.2015 - 17.12.2015   ARGENTINIEN: 24.-30.11.2015 + 04.-17.12.2015 Argentinien war unser letzter... Mimi und Alex die Weltenbummler (AT)
Argentinien Bolivien Chile Peru

Südamerika

Folgen

ARGENTINIEN: 24.-30.11.2015 + 04.-17.12.2015
Argentinien war unser letzter Stopp in Südamerika und somit auch das vorerst letzte Highlight von Teil 1 unserer Reise. Ein wunderschönes Land mit viel Natur, gutem Wein und leckeren Steaks ... man kann also fast nur Positives sagen - wenn es nur nicht so teuer wäre ... die sehr hohe Inflation und der extrem schwankende Peso machen einem das Leben dort nicht gerade einfach (dafür war der "Blue Market" recht faszinierend :) ) Die Argentinier selbst erwachen erst spät am Abend und die Hauptstadt Buenos Aires sprüht nur so von Tango und Theater. Auf jeden Fall ein Land das wir wieder besuchen würden (wenn es ein bisschen billiger wird ...)
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
CHILE: 11.-23.11.2015 + 01.-03.12.2015
Chile hat einiges zu bieten - die trockenste Wüste der Welt mit einigen Highlights, einen wunderschönen Nationalpark im Süden, eine wirklich nette Hauptstadt, Küste und jede Menge Berge. Wir haben die Zeit in Chile sehr genossen (obwohl wir uns erhofft haben endlich besseren Kaffee zu bekommen, aber leider gibts hier nur Instant-Kaffee, andererseits ist der chilenische Wein ganz und gar nicht zu verachten). Leider ist das Land auch nicht mehr so billig wie z.b.Peru oder Bolivien, dafür ist Standard und Qualität auch dementsprechend höher. Die Währung, der Peso war etwas gewöhnungsbedürftig, da man hier Rechnungen von zig-tausend bezahlt :) Das chilenische Spanisch hat uns wieder ein bisschen durch den Wind gebracht - dabei waren wir gerade dabei eine gute Basis aufzubauen - aber es ist manchmal einfach unmöglich diese Aussprache zu verstehen ... zum Glück wird hier wieder vermehrt Englisch gesprochen!
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
BOLIVIEN: 30.10.-11.11.2015
Wie würden wir Bolivien am besten beschreiben? Am Anfang hat uns das Land nicht wirklich überzeugt, denn die Städte die wir gesehen haben sind staubig, dreckig und laut. Einzig Sucre hat uns von den Städten wirklich gut gefallen. Die Tour durch die Salzwüste und den Südwesten von Bolivien war dann das Highlight und hat uns eine sehr schöne Seite des Landes gezeigt. Die unglaubliche Weite der Wüste und die Schönheit der Lagunen und Landschaften sind beeindruckend und genial.
Man muss aber auch sagen, dass Sauberkeit, Hygiene und Gastfreundlichkeit keine Stärken von Bolivien sind. Wir finden, das Land hätte jede Menge Potential - z.b. findet man hier den Großteil des weltweiten Lithiumvorkommen. Leider fehlt dem Land aber (noch) das Geld um davon auch profitieren zu können (Bolivien ist auch wirklich spott billig).
Was wir hier noch gelernt haben ist (gilt aber auch für Peru), dass es immer nötig ist, sein eigenes Klopapier dabei zu haben und man sollte auch jede Chance eines WCs in Anspruch nehmen, denn man weiß nie wann das nächste kommt ;)
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
PERU: 15.10.-30.10.2015
Unsere zwei Wochen Peru waren voller Highlights: Cusco, Machupicchu, Colca Canyon und der Titicacasee. Das Land hat wirklich einiges zu bieten, wunderschöne Landschaften, gutes Essen, freundliche Leute und vieles vieles mehr. Wir durften erfahren wie die Bewohner hier leben, haben ein bisschen Geschichte geschnuppert und haben die Wanderlust für uns entdeckt. Die Zeit verging schnell und es ist irgendwie erschreckend, dass wir das Land schon wieder verlassen müssen, aber wir sind natürlich neugierig auf den Rest von Südamerika.

  • 15Oct 2015

    1 Erster Fußabdruck in Peru 15.10.2015 Peru —

    Centro Histórico, Cusco, Peru

    Beschreibung

    Die Reise nach Südamerika bzw.Cusco ist uns ewig vorgekommen. Wir haben am Mittwoch um ca. 14 Uhr unser Hotel in Panama City verlassen und sind zum Flughafen gefahren (auf der Fahrt bekamen wir von unserem Fahrer noch einen kleinen Geschichtskurs über die Stadt). Dann gings los: 2 Stunden Flug von Panama City nach San Salvador - 2 Stunden Wartezeit - knapper 4 Stunden Flug nach Lima - Einreise Peru (komplett problemlos) - Wartezeit ca. 3,5 Stunden - 1 Stunde Flug nach Cusco - 20 Minuten Fahrt zum Quartier - ca. 8 Uhr morgens Ankunft im Quartier. Da unser Zimmer aber erst um 12 Uhr frei wurde, haben wir im Gemeinschaftsraum noch ein kleines Nickerchen gemacht. Wir fühlten uns beide ziemlich schlapp, was entweder an der Höhe (Cusco liegt auf ca. 3400m) oder einfach nur an Schlafmangel lag. Am Nachmittag haben wir dann eine erste Besichtigung im historischen Zentrum gemacht - ist wirklich ein ganz ganz ganz netter Teil von Cusco. Die Märkte sind alle sehr bunt und wenn unsere Rucksäcke nicht schon voll wären bzw. wir nicht noch ein paar Stationen vor uns hätten, hätten wir die Verkaufsstände leer gekauft. Da es hier aber doch schon touristischer zugeht, lauern an jeder Ecke Straßenverkäufer/innen die ihr Geschäft wittern. Die Frauen, die kleine Alpacas verkleiden und dann mit "Want a picture?" auf Beutefang gehen erschienen uns doch ein bisschen eigenartig.
    Von unserem Quartier hat man einen super tollen Ausblick auf die Stadt, die auf den ersten Blick recht billig wirkt. Beispiel: zu Mittag holten wir uns eine Kleinigkeit zu essen: 1 Omelette, 1 Sandwich, 1 0,5l Mineralwasserflasche und 2 Cappucino = 28 Soles = ca. 8 Euro

    Wenn wir am Sonntag zurück kommen (Freitag und Samstag sind wir in Aguas Caliente um den Machu Picchu zu besichtigen) werden wir die Stadt etwas genauer unter die Lupe nehmen.

    Kommentare

  • 16Oct 2015

    2 Machupicchu 16.10.2015 Peru —

    Aguas Calientes, Peru

    Beschreibung

    Am Freitag in der Früh gings von Cusco aus (besser gesagt von der Station Poroy) mit Perurail nach Aguas Caliente - freundlicherweise konnten wir unsere großen Rucksäcke im Quartier lassen (in das wir nun wieder zurück gekehrt sind), sodass wir nicht viel zu schleppen hatten. Die Zugfahrt hat statt 3 fast 4 Stunden gedauert, war aber dafür sehr sehr bequem und man hatte super Aussichten auf die Berge und Landschaften. Wir haben uns entschieden 2 Nächte in Aguas Caliente zu bleiben (nicht wie manche Touristen die Tour in einem Tag machen - war im Nachhinein gesehen auch die vollkommen richtige Entscheidung). Aguas Caliente ist ein kleines Dorf das von Touristen NUR wegen Machupicchu besucht wird - ist unserer Meinung nach aber sehr nett und es gibt Lokale und Shops an jeder Ecke. Somit haben wir den Freitag Nachmittag damit verbracht uns das Dorf ein bisschen anzusehen.

    Am nächsten Tag war um 4:15 Uhr Tagwache (Alex ist sehr stolz dass wir bzw. ich es geschafft habe so früh aufzustehen :) ) und nach einem leckeren Frühstück im Quartier haben wir uns kurz nach 5 Uhr auf den Weg nach Machupicchu gemacht. Es gab zwar jede Menge Busse die den Berg hinauf fuhren, wir haben uns aber (wie viele andere Touristen auch) entschieden die Inka Stätte zu Fuß zu erklimmen - es ging teilweise sehr steil bergauf und es gab zahlreiche Stufen zu bewältigen. Mit einigen Foto-und Trinkpausen waren wir nach ca. 1,5h oben und konnten endlich die Aussicht auf Machupicchu genießen - WOW! Mehr kann man dazu nicht sagen, es war unglaublich beeindruckend. Die Inka Brücke und das Sun Gate haben wir auch besichtigt - wo es dann auch ziemlich zu regnen begonnen hat, aber das hat uns nicht aufgehalten. Da wir 1. gut drauf waren und 2. uns nicht bei der endlos langen Schlange für den Bus anstellen wollten sind wir auch wieder zu Fuß ins Dorf marschiert. Insgesamt sind wir an diesem Tag 8 Stunden gewandert und haben ca. 800-1000 Höhenmeter geschafft. Wir sind ziemlich müde im Quartier eingetroffen ABER es war einfach GENIAL! (Es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt ganz zeitig loszugehen, denn als wir mit unserer Besichtigung fertig waren wimmelte es nur noch so von Touristen.)

    Heute (Sonntag) sind wir mit dem Zug wieder nach Cusco zurück gefahren - die Rückfahrt hat noch länger gedauert als die Hinfahrt, da die Lok einen Motorschaden hatte und getauscht werden musste. Es war aber alles halb so schlimm, da wir mit Getränken und Snacks verköstigt und einem Clown und einer Modenschau unterhalten wurden ;)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 19Oct 2015

    3 Zurück auf 3400m 19.10.2015 Peru —

    Centro Histórico, Cusco, Peru

    Beschreibung

    Zurück in Cusco haben wir die letzten beiden Tage damit verbracht uns die Stadt noch ein bisschen genauer anzusehen. Wir haben die Altstadt zu Fuß erkundet und wirklich nette Straßen und Plätze vorgefunden. Der Stadtteil ist sehr sauber und größtenteils natürlich auch sehr touristisch. Die Straßenverkäufer können mit der Zeit schon recht nervig sein, aber mit einem freundlichen "No, gracias" lassen sie einen auch wieder in Ruhe.
    Gestern sind wir dann zu "Saqsaywaman" (sprich: "sexy woman") gewandert - einer alten Inkastätte, von der nur noch ungefähr 20% übrig geblieben sind. Es ist wirklich interessant wie die Inkas damals diese unglaublichen Mauern auf dem Berg errichtet haben. Wir haben einen super schönen und auch warmen Tag erwischt (die restlichen Tage hier waren eher kühl).

    Was kann man auf den ersten Blick noch über Peru berichten? Es wird hier jede Menge Coca Tee ("Mate de Coca") angeboten - hilft anscheinend gegen die Höhenkrankheit, ist einfach und ziemlich gut. Eine der Delikatessen hier in Peru ist "Cuy al horno" - gebratenes Meerschweinchen. Wir haben uns noch nicht drüber getraut diese Speise auch zu kosten, denn die Bilder, mit denen in den Restaurants geworben wird sprechen nicht unbedingt dafür ... stattdessen sind wir nach langer Zeit wieder einmal in einem Fast Food Laden gelandet und haben uns dort verköstigt.

    Etwas außerhalb der Stadt (als wir z.B. zur Zugstation Poroy gefahren sind) bekommt man auch wieder eine andere Seite zu sehen und wir sind immer wieder erstaunt wie die Einwohner hier leben können (und teilweise müssen). Man wird sich immer bewusster (und dankbarer) welchen Luxus man eigentlich selbst zu Hause hat.

    Das wars dann auch schon wieder mit Cusco und wir sind gestern abend (Dienstag) mit dem Nachtbus Richtung Arequipa gefahren ... aber mehr dazu das nächste Mal :)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 21Oct 2015

    4 Arequipa y Canon del Colca 21.10.2015 Peru —

    Arequipa, Peru

    Beschreibung

    Heute gibts wieder einmal ein Update:
    Am Dienstag letzte Woche sind wir mit dem Nachtbus nach Arequipa gefahren - der Bus war sehr gemütlich und ist statt 11 Stunden nur 10 gefahren, was sehr angenehm war. (einzig das Essen war sehr schlecht - ist auch nicht verwunderlich dass der Magen danach beleidigt war). Am Busbahnhof in Arequipa angekommen freuten wir uns darauf in unser neues Quartier einzuziehen. Doch leider gab es (warum auch immer) eine Doppelbuchung und wir wurden in ein anderes Hostal gebracht (war im Endeffekt gar nicht schlecht, da wir nun näher an der Altstadt waren). Dort wurde nur Spanisch gesprochen, was die Leute aber nicht davon abhielt sich mit uns zu unterhalten ...und wir haben wieder ein bisschen mehr dazu gelernt.
    Arequipa, die zweitgrößte Stadt in Peru, ist eine nette Stadt mit einem charmanten historischen Zentrum. Allerdings ist der Verkehr und die Huperei in dieser Stadt ein Wahnsinn. Wir haben uns hier ein paar gemütliche Tage gemacht, die Stadt erkundet, wieder einmal etwas Kulturelles unternommen und das Kloster Santa Catalina besucht und gut und billig gegessen (z.B. 2 Menüs mit jeweils einer Vorspeise, Hauptspeise und einem Getränk ca. € 10). Bei Kaffee muss man vorsichtig sein, denn es kann schon vorkommen, dass man bei "Cafe con leche" ein Häferl Milch mit einem Schuss Kaffee bekommt, und das ist ganz und gar nicht lecker. Wir haben auch wieder einmal einen überfälligen Waschtag eingelegt bzw. unsere Wäsche waschen lassen - sehr praktisch.

    Am Sonntag haben wir uns dann zu einem sehr sehr sehr lässigen 3-Tagestrip in den Colca Canyon aufgemacht. Tagwache war sehr früh, da uns der Bus zwischen 3:15-3:45 Uhr abholen sollte - gekommen ist er allerdings erst um 4:45 Uhr, Mimi durfte ganz vorne neben dem Fahrer sitzen und der Guide (wie sich erst später raus stellte) musste stehen, knien und hocken, da ein Platz zu wenig war. (Wir dachten es sei ganz "normal", aber wie wir nachher erfuhren wurde noch eine Person aufgegabelt). Bevor die Wanderung los ging besuchten wir noch den "Mirador Cruz del Condor" und konnten einige Kondore (Vögel, die in den Anden leben) begutachten. Dann gings los: Am erstren Tag gingen wir ungefähr 7km und 1000 Höhenmeter den Canyon bergab, bis wir in San Juan de Chuccho eintrafen. Der 2.Tag startete erst um 9 Uhr und wir gingen ca. 3,5 h nach Sangalle - unser Guide Omar meinte die Strecke ist "Peruvian flat", was wie ihr euch vorstellen könnt, nicht immer nur flach ist :) Dort gabs dann sogar einen Pool, wo wir uns nach der anstrengenden Wanderung etwas abkühlen konnten. Die beiden Übernachtungen waren sehr sehr basic, außer einer kleinen Kerze gabs kein Licht im Raum/Zimmer - es war sehr wertvoll dass wir eine Stirn-und Taschenlampe mit hatten (sehr zu empfehlen). Die Nächte waren auch eher kalt, aber die Happy Hour am 2.Tag hat uns das Einschlafen etwas leichter gemacht. Am 3.Tag starteten wir bereits um 5 Uhr und gingen die 1100 Höhenmeter und 3 km wieder zurück nach Cabanaconde (wo wir am 1.Tag starteten) - es war ein unglaubliches Gefühl oben anzukommen. Dort wurden wir mit einem super leckeren Frühstück belohnt - wir wurden die ganze Tour über kulinarisch sehr verwöhnt (wir testeten zum ersten Mal auch Alpakafleisch). Danach fuhren wir mit einem Stopp in Maca und bei den Hot Springs zurück nach Chivay, von wo aus wir dann den Bus direkt nach Puno nahmen (wo wir noch bis morgen sind). Die Tour hat uns nicht nur einen MEGA Muskelkater beschert, sondern wir haben sehr viel Interessantes über die Umgebung und die Bewohner erfahren, konnten die wunderschönen Landschaften bewundern und haben sehr sehr liebe Leute kennen gelernt. Es war ein spitzen Ausflug!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 27Oct 2015

    5 Lago Titicaca 27.10.2015 Peru —

    Puno, Peru

    Beschreibung

    Nach unserer Colca Canyon Tour sind wir am Mittwoch Abend in Puno eingetroffen und erst einmal schlafen gegangen. Da Puno doch auf ca. 3800m liegt, haben wir manchmal mit der Luft zu kämpfen (aber keine Sorge, in unserem Quartier wurde sogar ein Sauerstoffgerät für alle Fälle angeboten :) ). Puno selbst hat wirklich nicht viel zu bieten - wir haben das auf unserer Peru Reise schon des Öfteren gehört und es hat sich uns nun auch bestätigt. Es gibt wie in jeder Stadt hier einen Plaza de Armas, eine Kathedrale und dann noch eine Fußgängerzone . aber das wars dann auch schon.

    Deswegen haben wir am nächsten Tag (Donnerstag) gleich einen Ausflug zum Titicacasee - besser gesagt zu den Uros (schwimmende Inseln) und Isla Taquile - gemacht. Obwohl der Ausflug wirklich sehr touristisch aufgezogen war hat er uns sehr gut gefallen. WIr haben einiges darüber erfahren, wie die Menschen auf den schwimmenden Inseln leben und wie diese erschaffen werden. Wir konnten sogar eine Runde mit einem der Schilfboote mitfahren, was ganz lustig war. Die Kinder haben sich sehr für die Touristen interessiert und sich gleich unter die Menge gemischt. Da die Haupteinnahmen für die Bewohner nun hauptsächlich der Tourismus ist, war man am Schluss fast ein bisschen gezwungen ihnen etwas abzukaufen - kostet nicht viel und man hat ein kleines Andenken.
    Danach fuhren wir auf die Insel Taquile, wo wir eine kleine Wanderung unternommen und viele Informationen über die Bräuche und Sitten gelernt haben. Nach einem sehr guten Mittagessen (so einen guten Fisch haben wir noch nie gegessen) bekamen wir noch eine kleine Einführung in die Arbeit der Männer und Frauen und eine traditionelle Tanzvorstellung.

    Nach dem kurzen Aufenthalt in Puno haben wir uns heute (Freitag) auch schon wieder auf den Weg nach Bolivien, Copacabana gemacht ...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 30Oct 2015

    6 Bienvenido a Bolivia 30.10.2015 Bolivien —

    Copacabana, Bolivien

    Beschreibung

    Am Freitag in der Früh sind wir also mit dem Bus RIchtung Bolivien unterwegs - ein Grenzübertritt wartete wieder einmal auf uns. Wir waren auf alles vorbereitet, auch darauf eine Ausreisesteuer von ungefähr USD 25 / Person zahlen zu müssen - doch überraschenderweise war die ganze Sache total easy und wir mussten auch nichts bezahlen. Einzig anstellen musste man sich eine Zeit lang (wir fanden lustig, dass unser Busfahrer meinte "You have 15 minutes" - da waren wir noch nicht einmal bei der Hälfte der Schlange, und zur Bolivianischen Grenze mussten wir auch noch). Nachdem wir uns also unsere Stempel abgeholt haben gings weiter nach Copacabana (ungefähr 10 Minuten nach der Grenze). Dort bezogen wir erstmal unser neues Quartier und erkundeten das kleine Städtchen - auf den ersten Blick konnten wir bereits erkennen, dass es viel mehr zu bieten hat als Puno auf der peruanischen Seite. Am Abend schauten wir uns den wunderschönen Sonnenuntergang über dem Titicacasee auf der Terrasse eines Lokales an und bekamen dabei die wirklich grausligste Suppe der Welt serviert !!!! Kulinarisch gesehen war das also kein guter Start in Bolivien ... aber es kann nur besser werden. Am nächsten Tag gingen wir auf den "Cerro Calvario" hinauf, von wo man eine super Aussicht auf den Titicacasee und die Stadt hat. Leider sind wir immer wieder irritiert über den ganzen Müll, der hier achtlos zurück gelassen wird - die vollen Mistkübel werden nicht entsorgt sondern einfach den Berg hinunter ausgeleert :(
    Nach zwei Tagen zieht es uns auch schon wieder eine Station weiter ... La Paz (die höchste Haupstadt der Welt). Da wir schon einiges über Bolivien von anderen Reisenden gehört haben sind wir sehr gespannt was uns die nächste Zeit hier erwarten wird ...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 01Nov 2015

    7 Dünne Luft in La Paz 01.11.2015 Bolivien —

    Macrodistrito Centro, Nuestra Señora de La Paz, Bolivien

    Beschreibung

    Am Sonntag zu Mittag machten wir uns auf den Weg in die höchste "Hauptstadt" der Welt, La Paz (liegt auf 3600m) - eigentlich ist Sucre Boliviens Hauptstadt, doch da Regierungssitz etc. hier besiedelt sind ist es in der Praxis La Paz, Die Busfahrt dorthin dauerte ca. 3,5h und war ziemlich lustig, da wir ein Stückchen mit der Fähre fahren mussten - besser gesagt wir fuhren mit dem Wassertaxi und unser Bus fuhr mit der Fähre (siehe Fotos und Video). Dazu können wir nur eines sagen: wir sind echt froh, dass wir während der Überfahrt aus dem Bus aussteigen durften!!! Somit konnten wir dem Bus zuschauen wie er schwankend über den See fuhr und mussten teilweise ein bisschen um unsere Rucksäcke bangen ...
    Bei der Anfahrt auf die Stadt (man fährt quasi in ein Tal hinein) hat man einen gigantischen Ausblick auf das riesige La Paz. In der Stadt angekommen bezogen wir erst einmal unser Hostal und schmissen uns unter die zahlreichen Märkte der Stadt. Wir konnten kein einziges Geschäft finden, das auch nur irgendwie einem Supermarkt gleich kommt - hier bekommt man Alles, und wir meinen wirklich Alles auf den Märkten und Ständen. Interessant ist auch, dass manche Straßen irgendwie kategorisiert sind: z.b. Straßen wo sich nur Friseure angesiedelt haben, Straßen die sich auf Heimwerkartikel konzentrieren oder Straßen wo es nur Klopapier und Taschentücher gibt - man muss also die richtige Straße finden (aber es gibt selten Brot). Die Straßen, wo man nur rohes Fleisch bekommt das einige Stunden in der prallen Sonne geschmorrt hat haben uns dann aber eher nicht angezogen.
    Einen super Ausblick über die Stadt hat man auch von dem Mirador Killi Killi und der Teleferico (Seilbahn, die wie wir finden überhaupt nicht zum Bild der Stadt passt, da sie ganz modern ist). Die Seilbahn ist dazu gedacht die höheren Regionen mit dem tieferen Zentrum zu verbinden und somit die vollgestopften, stinkenden Straßen zu entlasten. Übrigens wurde sie von der österreichischen Firma Doppelmayr gebaut und angeblich sollen zukünftig noch 6 weitere Linien gebaut werden.
    Wir müssen auch feststellen, dass die Luft sehr dünn ist und man schon ins Schwitzen kommt, wenn man nur ein paar Meter bergauf geht.
    Insgesamt hatten wir aber den Eindruck, dass die Stadt sehr laut, staubig und verschmutzt (bis auf ein paar Platzerl und Straßen) ist und wir müssen leider sagen, dass uns La Paz überhaupt nicht zugesagt hat - wir sind daher froh nach 2,5 Tagen wieder weiterzureisen.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 04Nov 2015

    8 es ist doch viel schöner in Sucre 04.11.2015 Bolivien —

    Sucre, Bolivien

    Beschreibung

    Für den Weg nach Sucre haben wir uns für einen Flug entschieden (und unsere Mägen waren uns dafür sehr dankbar) - 14h mit dem Bus wollten und konnten wir uns dieses Mal nicht antun - aber zum Glück haben wir nun die richtige Medizin gefunden und wir können uns wieder kulinarischen Highlights hingeben :)
    Die eigentliche Haupstadt Boliviens hat uns auf Anhieb viel besser gefallen als La Paz. Sie wirkt im Inneren sehr gepflegt und lädt mit ihrem Main Square und dem Park doch ein bisschen zum flanieren und verweilen ein. Auch den Mirador (Aussichtspunkt) Recoleta haben wir wieder mal erklommen und hoch oben ein sehr sehr nettes Sonnenplatzerl mit Ausblick auf die Stadt gefunden und genossen. Da hier relativ wenig Englisch gesprochen wird sind wir gezwungen unsere Spanischkenntnisse auszupacken und man muss sagen, wir werden immer besser.

    Als Fußgänger ist man hier (und generell in Bolivien) ganz eindeutig Verlierer - man muss wirklich aufpassen nicht über den Haufen geführt zu werden, auch wenn die Ampel eigentlich auf grün ist. Die Busterminals sind immer wieder ein Highlight - hier reiht sich ein Stand an den anderen und VerkäuferInnen schreien Namen der Destinationen durch die Gegend und hoffen somit mehr Fahrgäste anzulocken.
    Ein bisschen erschreckend war auch die Tatsache, dass hier sehr viele Kinder entweder versuchen etwas zu verkaufen oder Schuhputzdienste anbieten.

    Morgen fahren wir weiter nach Potosi, wo wir aber nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen werden.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 07Nov 2015

    9 kurzer Zwischenstopp in Potosi 07.11.2015 Bolivien —

    Potosi, Bolivien

    Beschreibung

    In Potosi haben wir am Samstag einen kurzen Aufenthalt eingelegt ... und bei einer Stadterkundung wurde uns auch bestätigt, dass sich eine Verlängerung hier nicht wirklich für uns lohnt. Außer einem kleinen netten Platz hat diese Stadt unserer Meinung nach nicht viel zu bieten. Man konnte höchstens eine Tour in einer Silbermine machen, aber da waren wir uns einig, dass wir lieber darauf verzichten. Deswegen gibts von diesem Aufenthalt leider keine Fotos bzw.nicht mehr zu berichten.

    Heute in der Früh (Sonntag) sind wir dann mit dem Bus nach Uyuni weiter gefahren wo wir uns morgen auf eine 3-tägige Tour in die Salzwüste (Salar de Uyuni) und durch den Südwesten von Bolivien begeben werden. Wir freuen uns schon und sind schon gespannt was uns dort erwarten wird - danach gibts natürlich wieder einen Bericht und ein paar hoffenltich tolle Fotos.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 09Nov 2015

    10 Salar de Uyuni und der Südwesten Boliviens 09.11.2015 Bolivien —

    Bolivien

    Beschreibung

    Am Sonntag gings mit dem Bus nach Uyuni - anstatt der angegebenen 6 Stunden sind wir erfreulicherweise nur 3,5 Stunden gefahren. In Uyuni angekommen haben wir beschlossen die Tour durch die Salzwüste unbedingt bereits am nächsten Tag zu beginnen, denn dieses Dorf war wirklich schrecklich - staubig,dreckig (Müll wird in der Mitte der Straße gesammelt) und man kann außer sich bei unzähligen Tourenanbieter zu informieren nicht viel machen. Gesagt getan und somit buchten wir auch eine spannend klingende Tour für Montag - wir wollen euch die Erlebnisse natürlich nicht vorenthalten:

    Tag 1: Start ca. 11 Uhr von Uyuni und Besuch beim Zugfriedhof. Danach gings weiter nach Colchani, einem kleinen Dorf wo das Salz der Wüste verarbeitet wird. Wir bekamen einen kurzen Einblick in den Prozess der Verarbeitung. Dann kam bereits das Highlight - die Fahrt durch die Salzwüste Salar de Uyuni. Wir machten einen kurzen Halt bei einem Salzhotel, das jetzt ein Museum ist und suchten uns dann ein schönes gemütliches Plätzchen für unser Mittagessen / Picknick mitten in der Wüste - Lamafleisch (war etwas zäh). Wir verbrachten fast den ganzen Nachmittag in der Wüste und hatten jede Menge Spaß beim Fotos machen :) Als letztes Highlight dieses Tages schauten wir uns den wunderschönen Sonnenuntergang in der Wüste an - ein Traum. Übernachtet haben wir in einem Salzhotel - Wände, Betten, Tische, Sessel etc. sind alle aus Salz gemacht (wir konntens nicht glauben, ist aber wirklich so).

    Tag 2: Nach einem kleinen Frühstück gings bereits zeitg los denn wir hatten eine weite Strecke bis zum nächsten Quartier zurück zu legen. An diesem Tag saßen wir viele Stunden im Auto, aber wir besuchten zwei Höhlen/Gräber der Vorgänger der Inkas, verschiedene Steinformationen (unter anderem den "Baumstein") und wurden immer wieder mit sehr schönen Ausblicken und Landschaften belohnt. Die Aussicht auf die Laguna Colorada am Ende des Tages war ein absolutes Highlight. Am Abend gabs wieder gemeinsames Abendessen mit Wein und Schnaps und ein paar Runden internationalem UNO spielen :) Da es bitterkalt war und es im Quartier natürlich keine Heizung gab wurde jeder mit 3 Decken versorgt und wir konnten somit alle tief und fest schlummern.

    Tag 3: Tagwache 4:30 Uhr - bei Sonnenaufgang gings bergauf zu den Geysiren (auf 5000m) und dann noch zur Laguna Verde. Vormittags wurden wir dann an der Bolivianischen Grenze abgesetzt und fuhren mit einem anderen Bus Richtung Chile (wo wir heute Mittag eingetroffen sind).

    Das Auto der 2.Gruppe (die quasi mit unserer Gruppe unterwegs war) streikte am 2.Tag gleich zweimal und es wurden sehr improvisierte und interessante Versuche unternommen das Auto wieder zum Laufen zu bringen. Unser Guide blieb erstaunlicherweiser immer gut gelaunt und verbreitete super Stimmung. Am 3.Tag in der Früh streikte dann auch unser Auto für ein paar Minuten ... aber es ging immer irgendwie weiter. Man fragt sich doch, da dies anscheinend sehr oft vorkommt, warum die Guides keine Starterkabeln mit sich führen - aber ein normales Verlängerungskabel tut es anscheinend auch.

    Die Tour war einfach GENIAL und einer der besten Ausflüge die wir auf unserer Reise bisher gemacht haben!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 11Nov 2015

    11 die trockenste Wüste der Welt 11.11.2015 Chile —

    San Pedro de Atacama, Chile

    Beschreibung

    Die letzten sechs Tage haben wir gemütlich in San Pedro de Atacama verbracht - die trockenste Wüste der Welt und unser erster Stopp in Chile. Die kleine Stadt hatte nicht nur kulinarisch sehr viel zu bieten (Steak, Fisch, Ceviche, Pizza, Pasta, guten Wein), sondern wir haben auch viel erlebt und gesehen. Bei einem Ausflug ins Valle de la Luna (Moon Valley) hatten wir spitzen Ausblicke auf das Tal und die Umgebung und sind durch einen Canyon/Höhle geklettert. Am Abend wurden wir wieder einmal mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt. Am Samstag Vormittag haben wir uns auf eine Sanddüne im Valle de la Muerte (Todestal) zum Sandboarden gewagt. Es war ziemlich lustig, aber auch sehr anstrengend, da es natürlich keinen Lift gab und wir uns nach jeder Abfahrt wieder hinauf schleppen mussten (bei fast 30 Grad). Leider hat sich einer aus unserer Gruppe wahrscheinlich das Schlüsselbein gebrochen, was den Ausflug ein bisschen getrübt hat.
    Da wir auch etwas Neues ausprobieren wollten haben wir uns zu einer 'Stargazing' Tour angemeldet - um 21 Uhr gings los und wir bekamen einen doch interessanten Einblick in die Astronomie. Da wir alle Laien waren sprang der Enthusiasmus des Astronomen leider nicht so über und es war manchmal recht schwierig durch das Teleskop zu erkennen was beschrieben wurde. Da es aber kein künstliches Licht in der Nähe gab und die Luft hier sehr trocken ist konnte man mit freiem Auge sehr sehr viele Sterne und sogar Sternschnuppen beobachten.
    Heute (Montag) haben wir zum Abschluss unseres Aufenthalts noch einen Ausflug zu den 'Lagunas Altiplanicas' (Lagunen auf 4500m), Laguna Chaxa und der Salar de Atacama (Salzwüste) gemacht - die Landschaft war wieder einmal beeindruckend.

    Der erste Eindruck von Chile ist sehr sympathisch, sauber aber auch (vor allem im Vergleich mit Bolivien) sehr teuer.

    Morgen in der Früh (Dienstag) fahren wir mit dem Bus nach Antofagasta weiter, von wo wir am Mittwoch in die Hauptstadt Santiago fliegen werden.

    Gute Nacht und bis bald!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 17Nov 2015

    12 Sprungbrett nach Santiago de Chile 17.11.2015 Chile —

    Antofagasta, Chile

    Beschreibung

    Am Dienstag sind wir ungefähr 4 Stunden mit dem Bus von San Pedro de Atacama nach Antofagasta gefahren. Dort haben wir nicht wirklich etwas unternommen - waren einen Sprung in der Stadt, haben uns etwas leckeres gekocht (wir hatten ein lässiges Apartement mit eigener Küche) und haben mal so richtig gefaulenzt :) Am nächsten Tag gings per Flugzeug nach Santiago de Chile ...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 18Nov 2015

    13 Hauptstadt Chiles 18.11.2015 Chile —

    Stgo, Chile

    Beschreibung

    Santiago de Chile ist eine sehr sehr nette und vor allem auch grüne Stadt - es gibt zahlreiche Parks und Plätze an denen man sich sehr wohl fühlen und verweilen kann. Wir haben hier 3 sehr schöne Tage verbracht - haben das warme Wetter genossen (22-25 Grad), haben einen Power-Sightseeing Tag eingelegt, haben sehr gut gegessen und getrunken ...

    Heute waren wir noch auf dem relativ neuen Aussichtsturm "Sky Costanera" (300m hoch und wurde erst in diesem Jahr eröffnet) und haben uns die Stadt von oben angeschaut. Danach haben wir auch gleich die riesige Mall daneben besucht - die Shops sind schon voller Weihnachtsschmuck und -beleuchtung.
    Morgen fahren wir für 2 Tage nach Valparaiso an die Küste von Chile und dann gehts bereits nach Argentinien ... die Zeit verfliegt

    Bleibt uns auf den Fersen!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 21Nov 2015

    14 Ehemals wichtige Hafenstadt 21.11.2015 Chile —

    Valparaíso, Chile

    Beschreibung

    Eine knapp 2-stündige Busfahrt hat uns am Samstag an die Küste von Chile gebracht - nach Valparaiso. Die Stadt galt früher als die wichtigste Hafenstadt in ganz Südamerika, doch der Bau des Panamakanals hat diesen Status unter anderem genommen. Valpo wie es hier heißt könnte man so beschreiben: bunt, bunter, Valparaiso. Die Häuser haben die unterschiedlichsten Farben und jedes 2.Haus besitzt eine Wandmalerei. Die vielen und teilweise engen Gassen machen das gewisse Flair aus, obwohl man bei genauerer Betrachtung der Häuser doch einige "Reparaturpotentiale" erkennen kann.

    Dieses Mal haben wir bei einer Sightseeing Tour mitgemacht, die uns zu Fuß durch den Großteil der Stadt geführt hat, haben vieles über die Stadt, Region und Bewohner erfahren, haben die super leckeren "Alfajores" (Sandwichkeks mit dulce de leche) entdeckt und uns wieder einmal durch Steak, Ceviche und Meeresfrüchte durchgekostet.
    Am Sonntag sind wir mit dem Stadtbus in die Nachbarstadt Vina del Mar (ca. 15km von Valparaiso) gefahren - das angebliche Miami von Chile, hier wohnen auch wohlhabendere Leute im Vergleich zu Valpo. Wir haben uns einen gemütlichen Tag in der Stadt und am Strand gemacht und haben wieder einmal unser Glück im Casino probiert ... leider erfolglos. Da wir uns schon ein bisschen nach heimatlichen Essen sehnen kam uns das Restaurant "El Austriaco" gerade recht, doch leider hatte es an diesem Tag zu und ein köstliches Schnitzel blieb uns leider verwehrt.

    Am Sonntagabend gings dann zum Busterminal wo wir um ca. 21:30 Uhr wieder einmal mit dem Nachtbus weiter fuhren - Richtung Argentinien. Trotz Semi-Cama (Sitze können nur ein Stückchen umgelegt werden) und einer Serpentinenfahrt über die Anden (auf ca. 3400m) konnten wir ein paar Stunden Schlaf bekommen. Als wir dann auf der Grenze angekommen sind hieß es erst einmal 1 Stunde warten, bis die Busse vor uns abgefertigt waren. Die Aus-und Einreise selbst ging dieses Mal sehr flott - kein Wunder saßen auch die zuständigen Personen für Chile und Argentinien in einer Hütte :) Danach stiegen wir alle wieder ein und warteten weitere 2 Stunden bis wir zur Gepäckskontrolle kamen - alle wieder raus aus dem Bus (übrigens es war EISIG - draußen als auch drinnen) und Aufstellung im Kreis, damit das Gepäck gecheckt werden kann. Auf einmal machte ein Becher mit BItte um "Trinkgeld" die Runde - zuerst dachten wir es sei für den Busfahrer - doch dieser Becher wanderte direkt zu den Grenzposten, die 'überraschenderweise' die Gepäckskontrolle beschleunigten, mit ihrem Röntgenblick eine halbe Sekunde in unsere Rucksäcke schauten und unser Bus somit in ca.5-10 Minuten fertig war ..... aaaaaaaaaaaaaahaa. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir dann endlich in Mendoza, Argentinien an ...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 24Nov 2015

    15 Weinparadies in Argentinien 24.11.2015 Argentinien —

    Mendoza, Argentinien

    Beschreibung

    ... als wir in Mendoza am Busbahnhof angekommen sind, haben wir gleich einmal Bekanntschaft mit dem "Blue Market" gemacht (nein, es ist kein Schwarzmarkt ...) - Als wir aus dem Bus ausstiegen hörten wir bereits von links und rechts die "Cambio, cambio" Rufe (Wechsel). Da wir auch keinen funktionierenden Bankomat finden konnten, die Taxis weder Kreditkarte noch Dollar akzeptierten, blieb uns nichts anderes übrig als den Rufen zu folgen. Wir wechselten also unsere letzten chilenischen Pesos und bekamen den 1,6-fachen Kurs .... gut für uns :) (ist übrigens verboten, wird aber allgemein geduldet)

    Der erste Eindruck von Argentinien war spitze und Mendoza war uns von Anfang an sehr sympathisch ... gute Weine, gutes Essen, gutes Eis - was will man mehr. Am nächsten Tag haben wir eine geniale Weintour zu verschiedenen Weingütern in der Umgebung gemacht (Mendoza produziert 70-80% der Argentinischen Weine). Neben den Weinverkostungen auf jedem der Weingüter bekamen wir auch viel Information und Einblick in die Prozesse der Produktion und ein wirklich leckeres Mittagessen mit einem fantastischen Steak - am Abend waren wir ziemlich geschafft ...
    Den Rest des Aufenthaltes haben wir dazu genutzt uns die Stadt ein bisschen genauer anzuschauen, Alex konnte sich wieder einmal überwinden laufen zu gehen und das Casino hat uns wieder einmal angelockt (das Wetter war an diesem Tag auch nicht wirkilch brauchbar).

    Am Freitag in der Früh gings dann bereits Richtung Patagonien ...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 27Nov 2015

    16 Argentinisches Patagonien 27.11.2015 Argentinien —

    El Calafate, Argentinien

    Beschreibung

    El Calafate ist ein kleines Dorf, sehr touristisch (gleicht einem Skiort), mit vielen Restaurants, Lokalen und Tourenanbieter. Ein Blick auf die Speisekarten der Restaurants hat uns gezeigt, dass Patagonien extrem, wirklich extrem teuer ist - weshalb wir sehr glücklich über die Gemeinschaftsküche in unserem Quartier waren.
    Gleich am Samstag haben wir einen Ausflug zum Nationalpark Los Glaciares gemacht (ist ca. 80km von El Calafate entfernt) und den Gletscher Perito Moreno besucht - der war wirklich beeindruckend. Bei einer Bootsfahrt sind wir bis auf 350m an die Gletscherwand heran gefahren und wir konnten des Öfteren beobachten, wie ziemlich große Eisbrocken in den See (Lago Argentino) fielen ... hat einen ganz schönen Donner verursacht. Auf der Tour haben wir auch die "Estancia Anita" durchquert (riesengroße Farm), welche sich über ca. 1 Stunde Fahrtzeit erstreckt hat.
    In El Calafate haben wir uns gestern die Laguna Nimez angeschaut und unter anderem Flamingos und zahlreiche andere Vogelarten beobachtet (z.B. der Lake Duck mit dem blauen Schnabel).

    Morgen schauen wir uns auch die Chilenische Seite von Patagonien an und fahren in den Torres del Paine Nationalpark .... den nächsten Bericht gibts somit wieder aus Chile.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 01Dec 2015

    17 Torres del Paine Nationalpark 01.12.2015 Chile —

    Puerto Natales, Chile

    Beschreibung

    Die Reise zum Torres del Paine Nationalpark (angeblich Chiles schönster Nationalpark) war doch etwas anstrengend, da wir quasi zwei halbe Tage damit verbrachten mit dem Bus über die Grenze zu fahren und zwei Tage lang ein Auto gemietet haben um in den Nationalpark zu kommen - man fährt von Puerto Natales aus ca. 1,5-2 h ... die meisten Straßen sind nur Schotterstraßen, auf denen man nicht schnell voran kommt. Die Straßen im Park selbst sind auch nicht viel besser und die Entfernungen zu den einzelnen Highlights ziemlich lange. Aber die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn der Park ist echt wunderschön: die eigentlichen Torres del Paine (Türme), jede Menge Seen und Lagunen, Gletscher und viele Guanacos - das sind Tiere die den Lamas, Alpakas und Vicunas ähnlich sind - bisher haben wir den Unterschied dieser Tiere noch nicht mitbekommen bzw.konnte uns auch niemand so richtig erklären was die Unterschiede sind, irgendwie hat jedes Land seinen eigenen Namen für das Tier ;)

    In den zwei Tagen konnten wir uns einen Überblick über den Nationalpark verschaffen, doch eigentlich ist es ein Wanderparadies - man bräuchte aber viel viel mehr Zeit um die Strecken auch zu Fuß bewältigen und den Park genießen zu können - für manche trails braucht man schnell mal 4 Stunden in eine Richtung. Aber wir können nach der kurzen Zeit auf jeden Fall sagen, dass Patagonien ein TRAUM ist und sehr viel zu bieten hat. Mit dem Wetter haben wir es auch gut erwischt - übrigens hatten wir seit wir in Südamerika sind bis jetzt einen einzigen Regentag :)

    Heute sind wir wieder in El Calafate angekommen, wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen und von wo aus wir morgen nach Iguazu fliegen - dort erwartet uns das nächste Highlight - die berühmten Iguazu Wasserfälle ...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 04Dec 2015

    18 Back in Argentina 04.12.2015 Argentinien —

    El Calafate, Argentinien

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 05Dec 2015

    19 Iguazu Wasserfälle - Argentina and Brazil 05.12.2015 Argentinien —

    Puerto Iguazú, Argentinien

    Beschreibung

    In Puerto Iguazu angekommen haben wir sofort zu schwitzen begonnen - denn anders als in Patagonien ist es hier sehr heiß und tropisch, wir hatten um die 32 Grad (gefällt uns sehr gut) - und nisteten uns in einem sehr sehr coolen Apartment mit eigener Küche ein. Gesagt wurde uns dass es die letzten zwei Wochen ständig geregnet hat und für die nächsten Tage das gleiche Wetter vorhergesagt ist - da haben wir wieder einmal sehr viel Glück gehabt (nass wurden wir nur von den Wasserfällen).
    Am ersten Tag haben wir uns gleich auf den Weg zu den Wasserfällen auf der brasilianischen Seite gemacht. Da es der Busfahrer nicht für nötig hielt auf der Grenze stehen zu bleiben waren wir also einen Tag 'illegal' in Brasilien (wird hier anscheinend immer so gehandhabt). Auf dieser Seite haben wir einen guten Überblick über die Wasserfälle bekommen - und der war schon sehr beeindruckend (die Wasserfälle haben eine Ausdehnung von 2,7km). Doch noch viel genialer war die Argentinische Seite der Fälle, die wir am nächsten Tag besucht haben (und weil es so genial war und der Nationalpark auch nicht zu klein ist sind wir heute auch noch einmal hin gefahren). Alleine der Anblick des 'Garganta del Diablo (Teufelsschlund) und das Geräusch der Wassermengen ist gigantisch.
    Es war wirklich ziemlich heiß und dunstig, aber da man oft sehr nahe an den Wasserfällen vorbei geht und manchmal auch ziemlich nass werden kann (Alex war mittendrin), ist die Hitze leichter zu ertragen :) Ziemlich lässig ist auch, dass man viele Tiere frei herum laufen sieht: Affen, Vögel, Leguane, viele bunte und zutrauliche Schmetterlinge, etliche Spinnen (igitt) und ziemlich freche und verfressene Nasenbären, die ohne Zögern auf Tische hupfen und den Leuten das Essen klauen ...

    Der Nationalpark und die Wasserfälle sind GENIAL und ein absolutes Highlight. So und morgen geht es bereits nach Buenos Aires, unserer vorerst letzten Station im ersten Teil unserer Reise ... wir freuen uns schon sehr auf die Stadt und den Tango ...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 09Dec 2015

    20 Buenos Aires - Tango und jede Menge Fleisch 09.12.2015 Argentinien —

    Recoleta, CABA, Argentinien

    Beschreibung

    Die letzte Woche haben wir in Argentiniens Hauptstadt, Buenos Aires verbracht. Wir haben uns vorher schon riesig darauf gefreut und die Stadt hat uns nicht enttäuscht. B.A. ist groß, laut, es ist immer etwas los und es wimmelt nur so von Tango, Theater und Parilla (Grillhäuser). Soviele Steaks wie in den letzten Tagen haben wir überhaupt noch nie gegessen - und man bekommt nicht genug davon, es gibt sie in allen vorstellbaren Variationen. Vor 22 Uhr ist hier in den Restaurants übrigens kaum etwas los, denn die Einwohner pflegen erst spät abends aus bzw.essen zu gehen ... dann sind die Lokale aber voll!
    Eine Tangoshow haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Ursprünglich haben wir uns für Samstag Abend eine Tangoshow ausgesucht, doch leider wurden wir vergessen abgeholt zu werden bzw.haben wir nach 1,5 h Verspätung aufgegeben und uns woanders einen schönen Abend gemacht. Es war auch alles kein Problem und wir konnten somit am Montag endlich die Tangoshow genießen - eine eher traditionelle Show mit Live Musik und natürlich einem super leckeren Steak.
    Gefühlsmäßig ist hier jedes 2.Lokal ein Parilla und somit kamen wir auch um eine kulinarische Tour durch einige der besten Lokale der Stadt nicht drum herum. Einzig unser weiblicher Guide war etwas seltsam, denn außer über den neuen Präsidenten zu schimpfen bekamen wir nicht viel Information von ihr - aber das Essen war umso besser (Choripan und Bier, Empanadas, jede Menge Fleisch und Wein und Eis).
    Aufgrund von sehr sehr guten Bewertungen haben wir uns auch noch eine weitere Show angesehen, über die wir uns noch nicht ganz einig sind was wir davon halten sollen ... aber eigentlich war sie doch äußerst schräg ... hat uns aber einen lustigen Abend beschert..
    Am 2.Tag waren wir auch zufällig bei der Angelobung des neuen Präsidenten Macri dabei. Der ganze "Plaza de Mayo" war voll mit jubelnden Einwohnern und argentinischen Flaggen - war ein ganz interessantes Spektakel.

    Der "Blue Market" hat uns sehr fasziniert - man flaniert die "Florida Street" (eine der Hauptfußgängerzonen) entlang und hört (nicht übertrieben) alle 5 Meter "Cambio, cambio" und "Money change" Rufe. Wenn man sich darauf einlässt wird man von einem "Vermittler" meistens in ein kleines Office in einer Galerie / Einkaufszentrum begeleitet. Fühlt sich irgendwie doch etwas illegal und verboten an, doch wenn man das Büro betritt und man unzählige andere Touristen bemerkt verschwindet dieses Gefühl auch gleich wieder ;) In Buenos Aires und Argentinien generell ist man eindeutig besser dran, wenn man genug Bargeld von zu Hause mit bringt (am liebsten Euro und US Dollar Scheine). Wir hatten leider nicht mehr so viele Dollar und in Chile war es leider nicht möglich welche zu bekommen, aber die restlichen chilenischen Pesos haben unser Budget doch auch etwas aufgewertet ... im Prinzip ist die ganze Geschichte verboten, doch es wird nicht nur geduldet, sondern auch offensichtlich ausgeübt ...

    Buenos Aires ist sehr europäisch angehaucht und man findet kaum Lateinamerikanische Wurzeln. Die Stadt hat uns wirklich gut gefallen und wir würden auf jeden Fall wieder zurück kehren. Doch gestern Abend haben wir uns mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck bereits auf den Heimweg gemacht ... wir sitzen gerade in Doha am Flughafen und warten bis unser Flug nach Wien (Donnerstag Früh) abhebt. Wir sind beide etwas wehmütig, da der erste Teil unserer Reise nun vorbei ist. Doch wir freuen uns jetzt erstmal sehr unsere Familien und Freunde wieder zu sehen und ein paar schöne Tage mit ihnen zu verbringen ... und wir können uns ja noch auf den 2.Teil unserer Reise freuen - am 30.12.gehts Richtung Südafrika ... die nächsten Berichte und Fotos gibts dann also wieder ab Anfang Jänner ... deswegen bleibt uns auf den Fersen :) Bis bald!

    Fotos & Videos

    Kommentare