Mahangu Plane deine nächste Reise gemeinsam mit Freunden und verwalte Reisedokumente. Erstelle kostenlosen Reiseblog und lade Fotos und Videos hoch. Fasse die Höhepunkte deiner Reise in einem Film zusammen. Einfachheit die besticht, absolute Privatsphäre und keine Limiten für Fotos oder Videos.

Trip Klein Sarah in der grossen weiten Welt Klein Sarah in der grossen weiten Welt 01.09.2016   ****°°° Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele... Klein Sarah in der grossen weiten Welt (CH)
Australien Finnland Indonesien Neuseeland Samoa ... und 2 mehr

Klein Sarah in der grossen weiten Welt

Folgen

****°°° Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: °°°****
°°°°°°Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Kultur und Reisen.°°°°°
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°Darum, Mensch, sei zeitig weise!°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°Höchste Zeit ist's! Reise, reise!°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°Wilhelm Busch°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°



Am 1.9. geht es los auf meine Weltreise. Ein Rückreisedatum ist noch nicht festgelegt :)


Geplant ist derzeit Folgendes:

- Abflug ab Zürich am 1.9.2016 um 19.10 Uhr nach --> Singapur
- 5.9.16: Weiterflug nach --> Indonesien Bali, Flores
- 5.10.16: Flug nach --> Australien, Darwin
- 3 Wöchige Tour an der Westküste
- November/ Dezember: Ostküste von Cairns nach Sydney, Adelaide
- Silvester in Sydney :)
- 3.1.17: Flug nach --> Neuseeland, Christchurch (Südinsel)
- 3.3.17: Flug von Auckland (Nordinsel) nach --> Samoa
- 18.3.17: Flug nach --> Fidschi
- 31.3.17: Flug nach --> Hawaii, Honolulu

Ja und wenn ich es tatsächlich so weit geschafft habe und mich das Heimweh noch nicht aufgefressen hat oder ich irgendwo hängen geblieben bin, geht es vielleicht noch weiter in die USA und nach Kanada :)

****°°°> Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen. <°°°****

Means of Transport
Boot Bus / Truck Zu Fuss Motorrad Flugzeug Zug
  • 01Sep 2016

    1 Looos gehts! :) 01.09.2016 Schweiz —

    Kloten, Schweiz

    Beschreibung

    Am 1.9. geht's los!

    Danke vilmal Alex und Patricia für d Begleitig am Flughafe :)

    Ich kann es noch nicht recht fassen, was auf mich zukommt.
    Ein Freiheits-GLücksgefühl überkommt mich.
    Die Welt wartet darauf, gesehen zu werden.


    ****°°°°°Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun.°°°°°********
    ****°°°°°Mao Tsedong°°°°°********

    Kommentare

  • 01Sep 2016

    2 Umweg Helsinki 01.09.2016 Finnland —

    HKI, Finnland

    Beschreibung

    Direkt wäre ja langweilig… Darum geht's Via Helsinki nach Singapur.
    Kurzweiliger Flug. Thank you Tina for the great conversation!

    Nächstes Mal müsste ich hier einen richtigen Stopp machen....

    Auf diesem Flug gibt es keine Softgetränke, dafür aber Blaubeersaft.

    ***°°°°° I’ll have to calm down a bit. Or else I’ll burst with happiness.°°°°°***

    Kommentare

  • 02Sep 2016

    3 Singapur mit Steffi und Pascal 02.09.2016 Singapur —

    Singapore, Singapur

    Beschreibung

    Danke Steffi und Pascal für die tolle Singapurführung :)
    Vom schönen Stadtzentrum über Little India, Chinatown bis hin zum Nationalpark gibt es hier alles.

    Wunderschöne Lichtershow bei „Gardens by the bay“. Da fühlt man sich wie im Märchenland unter den leuchtenden „Bäumen“ die passend zur Musik leuchten und blinken.

    Beeindruckende Skyline. Von unten, wie auch aus dem 62igsten Stock!
    Die Freude der schönen Aussicht von da oben war leider nur von kurzer Dauer. Irgendwo weit weg kam ein Gewitter auf. Obwohl über uns noch blauer Himmel war, mussten wir nun „evakuiert“ werden. Wir stehen schliesslich auf dem höchsten Gebäude weit und breit.
    In der Bar auf dem 61. Stock ist die Aussicht zwar auch schön. Nur leider herrschen hier Kühlschranktemperaturen…

    Riesen Einkaufszentrum, in dem man wirklich alles findet und zwar Haufenweise!

    Mac Ritchie National Park mit schönem Tree Top Walk und neugierigen Affen. Wir sind wirklich im „Regen“wald.

    --> FAZIT: Singapur ist für eine Stadt sehr schön.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 05Sep 2016

    4 Bali ocean 05.09.2016 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Bali...
    Heiss, sonnig, superschön unter Wasser und an Land!
    So lässt sichs leben :)

    Mit dem Taxi von Sanur nach Tulamben im halsbrecherischen Eiltempo. Für die Strecke braucht man normalerweise 3h. Wir schffens in 2: alles wird hupend überholt, Rotlichter werden konsequent ignoriert.

    In Tulamben tauchen am Wrack (Advancedkurs) kurz nach dem Sonnenaufgang.

    Am heiligen Fest Galungan fahren alle Familien in ihre traditionellen Kleidern auf dem "Familienroller" (ein Auto können sich hier die wenigsten leisten) zum Tempel.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 09Sep 2016

    5 Penida 09.09.2016 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Just certified PADI andcanced diver
    Beauriful sunsets, colourful fishes and corals

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 15Sep 2016

    6 Tauchsafari Black Manta 15.09.2016 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    Eine Woche lang war ich nun mit dem Liveaboard Black Manta unterwegs.
    Wir besuchten wunderschöne Tauchplätze zwischen Bali und Flores (Komodo Nationalpark).

    Wunderschöne Insellandschaften, farbige Korallen, riesige Fischschwärme, ein ganzes Fischbuch voller kleiner und grosser Fische, Schildkröten, Haie, Rochen, Mantas... Delfine und Pilotwale (leider "nur" vom Boot aus)

    Tagesablauf: Aufstehen, (tauchen), essen, schlafen, tauchen, essen, schlafen, tauchen, schlafen, (tauchen), essen, Sonnenuntergang auf dem Sundeck, schlafen... :)

    zweimal ein Landtrip auf eine der schönen Inseln :)


    Die nächste Woche steht die Insel Flores auf dem Plan. Wobei "Plan" übertrieben ist, denn einen Plan gibt es noch nicht dafür... :)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 23Sep 2016

    7 Ende gut, alles gut - Flores 23.09.2016 Indonesien —

    Indonesien

    Beschreibung

    5 Tage mit Bus, Roller und Auto durch Flores, welches noch nicht so touristisch ist.

    Die Insel ist noch wenig touristisch. überall winken uns die Leute zu und rufen "Hello Mister" (egal ob Frau oder Mann) oder "Bule, Bule", was ungefähr so viel wie "weisse Touristen" bedeutet.

    Unsere Route:

    Labuan Bajo: schöne Sonnenuntergänge, Party im Paradise und Foto mit Polizisten mitten in der Nacht

    Ruteng: Übernachten im Kloster (Achtung: um 9 Uhr abends muss man zu Hause sein, dann wird das Tor geschlossen :P ), Spiderricefield, traditional village Todo

    Bajawa: Traditionelles Dorf Bena: Da verkauft uns ein Einheimischer "Macadamianüsse". Wir essen zum Glück nur je 1-2 davon. Ein Guide erklärt mir später, dass das keine Macadamia-, sondern giftige Candlenuts sind! ojeojeoje...

    Riung: 17 Islands: zum Schnorcheln ist es hier nicht mehr so eindrücklich nach dem Komodo Nationalpark. Dafür haut uns die Flyingfox Insel mit ihren tausenden Flughunden völlig um! Was für ein unglaubliches Spektakel!

    Moni: Nachts um 4 Uhr aufstehen, um vom Kelimutu mit den drei verschiedenfarbigen Kraterseen den Sonnenaufgang zu sehen :) Danach eine abenteuerliche und strenger-als-erwartete Wanderung zurück nach Moni.
    Nachtessen: Lässt eine Stunde auf sich warten. Die Frau muss nach der Bestellung zuerst einkaufen gehen :P

    Auf dem Weg von Moni zurück nach Ende hat das Auto eine Platte: in 15 min ist das Rad gewechselt! Wow!

    Ende gut - alles gut

    Von da aus zurück nach Labuan Bajo:
    --> Was macht man, wenn es in strömen regnet?
    genaaaaau, man packt sich einen Schirm, einen schweren Eimer voll Wasser und geht die Pflanzen draussen giessen! (so hat es die Frau auf dem "Camping" in Labuanbajo jedenfalls gemacht)

    Dass die Leute hier nicht die hellsten sind, zeigt auch jede 2. WC-Tür, bei der Schloss und das Gegenstück einfach nicht zusammenpassen, oder man die Tür nur von aussen aufbringen kann, der Wasserhahnhebel in die Mitte gestellt werden muss, damit das Wasser stoppt usw.

    Aber schön wars :)

    Kommentare

  • 02Oct 2016

    8 Ubud - Yoga und Reisfelder 02.10.2016 Indonesien —

    Ubud, Indonesien

    Beschreibung

    Ubud: Ein wunderschönes Fleckchen Erde in Bali!

    Endlose, grüne Reisfelder!

    Viele Möglichkeiten, Yoga zu machen: Ich besuche nur einen Acro-Yoga Workshop, welcher aber super ist :)
    Viele tolle Leute, leider zu wenig Zeit!

    Hie muss ich definitiv wieder zurückkommen!

    1/2 + 1 + 1/2 Tage in einem Silent Retreat: Meditation, Yoga und Stillsein ist hier angesagt. Das Essen ist mmmmmmhhhh!!!
    Leider funktioniert das mit dem Stillsein nicht wirklich, da ich einen Ausflug zu den Reisfeldern mit Mary mache.

    Dafür lerne ich ein neues, wunderbares Wort: S E R E N D I P I T Y
    Wenn du denkst, dass du in eine schlechte Situation geraten bist, dir dann aber etwas umso besseres wiederfährt:
    Wir machen den Ricefieldwalk, der ca. 30min dauern sollte. Wir nehmen die falsche Abzweigung, verirren uns. Da rufen uns einige Frauen vom Reisfeld zu und laden uns auf Tee und süsse selbstgemachte Päckchen ein :) Danach irren wir noch mitten in den Reisfeldern umher, wo es vermutlich viel schöner ist, als auf dem Weg, der vorgesehen gewesen wäre. Nach 2 Stunden sind wir dann auch wieder zurück.

    Kommentare

  • 05Oct 2016

    9 Darwin: Zivilisatiooon! 05.10.2016 Australien —

    Darwin City, Australien

    Beschreibung

    Darwin: Wow! Luxus pur!
    Überall richtige Häuser, gut gebaute Strassen, eine richtig anständige Dusche mit warm Wasser und genügend Druck, Trinkwasser aus dem Hahnen, gute Pizzeria. Über was man sich nicht alles so freut nach einem Monat Indonesien.

    I was the first time Couchsurfing with Lisa and Jayce. Thank you so much for taking me to the beach, showing some impressing Things with the firesticks and having a great time! Oh and not to Forget lovely Mohammed the cat :)

    Kommentare

  • 09Oct 2016

    10 Adventure Tour 09.10.2016 Australien —

    Lake Argyle, Australien

    Beschreibung

    Von Darwin bis Perth geht's mit einer geführten Tour (Adventuretours) in einem geländegängigen Truck.
    Bis Broome geht die Reise mit unserem ersten Guide Jared.

    Kaum erklärt uns eine Kollegin, dass wir beim Klo immer zuerst überall schauen sollen, ob es nicht eine Spinne oder einen Frosch hat, der womöglich Schlangen anlockt. Kurz darauf ertönt ein Schrei aus dem Männerklo. Und siehe da, da guckt ein grasgrüner Frosch raus :)

    Mitten auf der langen Fahrstrecke hält Jared plötzlich an, fährt zurück, wieder vor.... Er hat einen Frill-necked. Lizard (Kragenechse) erblickt. Die hätten wir nie gesehen. Ganz schön cooles Tier. Leider (oder zum Glück?) stellt sie ihren Kragen nicht auf.

    Weiter geht's nach WA = Western Australia. --> hier wird die ZEit 1 1/2 h zurückgestellt (was ich erst am bei Sonnenuntergang mitbekomme).

    Der Lake Argyle ist riesig und wunderschön! Auf einer Bootstour sehen wir die Süsswasserkrokodile, die zum Glück harmlos sind, da sie nur kleinere Dinge essen, die sie in einem Bissen hinunterschlucken können. Da ich wiedermal die Kleinste der Gruppe bin, wird natürlich gewitzelt, dass es mich fressen könnte. Zum Glück hatte es aber gerade keinen Appetit auf Klein-Sarah :)
    Wir füttern spuckende Fische mit Brot: Wenn man diese "zäuklet", spucken sie einen Wasserstrahl zum Brot. Ein Krokodil versucht, die Fische zu fangen, ist aber ziemlich träge und bleibt erfolglos.
    Auf den kleinen Inseln im Lake Argyle hat es Rockwallabies und Wallaroos (Bergkänguru) --> die sehen für Anfängeraugen beide aus wie kleine Kängurus.
    Im See badend (und hoffen, dass sich die Krokodile gerade in einem anderen Teil des Sees aufhalten), geniessen wir den Sonnenuntergang.

    Wir schlafen in sogenannten Swags: Eine Matraze in einer Hülle, anstelle eines Zelts. So können wir direkt den Sternenhimmel betrachten, der komplett auf dem Kopf steht. Der Mond leuchtet uns an, wie die Grinsekatze aus Alice im Wunderland.
    Ein wenig Sorge machen uns die Canetoads, die giftigen Kröten, die direkt neben uns vorbeihüpfen. Auch Schlangen und Spinnen sind nicht auszuschliessen... Wir hoffen einfach mal auf viel Glück :)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 11Oct 2016

    11 Bunglebungles - weit aussen im Nirgendwo 11.10.2016 Australien —

    Purnululu, Australien

    Beschreibung

    Im Purnululu Nationalpark bewundern wir die aufgeschichteten Bunglebungles, die innen komplett aus Sand sind. Zwischendurch hat es grosse Termitenhügel.

    Wunderbar holprige Strassen, auf denen ich sofort einschlafe. Dumm nur, dass direkt neben mir am Fenster ein doofer Rahmen ist, an dem jedesmal wenn ich einschlafe und ein Ruck meinen Kopf dagegen knallen lässt. Mit einem Turban aus einem Frotteetuch schläft sichs dann schon viel besser. :)

    Es ist unglaublich heiss in dieser Gegend! Wir kommen an einer Tankstelle vorbei, bei der die Temperatur im Schatten 44 °C anzeigt!

    Wir schlafen wieder irgendwo im nirgendwo unter wunderbarem Sternenhimmel --> Aber kann mal jemand bitte den Mond ausmachen?

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 12Oct 2016

    12 El Questro - Das Luxusparadies des Camping 12.10.2016 Australien —

    Kununurra, Australien

    Beschreibung

    Nach den Campingplätzen mit very Basic Facilities herrscht hier Luxus pur: wunderbare Duschen, bereits aufgestellte Zelte, ein Bach mit wunderbarem Natur-Pool, was will man mehr? :) Okay, Handyempfang ist auch hier vergebens gesucht, aber wer braucht das schon, bei diesem schönen Ambiente?

    Abenteuerliche Wanderung in der El Questro Gorge (Schlucht). Klettern über grosse und kleine Steine. An einer Stelle heisst es: Rucksäcke und Schuhe hoch halten und hüfttief durchs Wasser waten. Für mich heisst das: Rucksack und Schuhe weitergeben und fast Brusttief durchs Wasser gehhen.
    Auf dem Weg begegnen uns zwei Schlangen. Huiuiuii... Aber die Umgebung hier sieht auch wirklich aus wie in einem Terrarium: viele Steine, einige trockene Äste, ein Schlangenparadies.

    Da es Nachmittags viel zu heiss ist, geniessen wir die Ruhe auf dem Campingplatz und die Gesellschaft der Kakadus und Wallabies die ab und zu vorbeikommen.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 14Oct 2016

    13 heiss, heisser, geschmolzen... 14.10.2016 Australien —

    King Leopold Ranges, Australien

    Beschreibung

    Wunderbare Fahrt entlang der bekannten Gibb River Road, die als rote Schotterpiste durchs Nichts führt. Rechts und links einige Bäume, darunter schwarzer Boden (die brennen immer wieder die untersten Schichten ab, um möglichst grosse Waldbrände zu verhindern.) --> sieht ein bisschen aus wie im Horrorfilm. Aber ein ziemlich schöner Horrorfilm.

    Wir schlafen wieder in Swags unter dem Sternenhimmel :) Dieses Mal übertreffen die mühsamen Ameisen die Angst vor anderen Besuchern. Da wünscht man sich schon fast wieder die Canetoads zurück.

    Auch hier in der Manning Gorge machen wir eine Abenteuerliche Wanderung, bei der wir zuerst mal über den kleinen See, der eigentlich ein Fluss ist, schwimmen müssen. Auf der anderen Seite begegnet mir eine ziemlich grosse, eindrückliche Echse! Die Schlucht rauf geht es einen einfachen Wanderweg bis zum "Pool", in den man von den Felsen daneben wunderbar reinspringen kann. Das lässt sich sogar unser ältestes Gruppenmitglied, der 70 Jährige Rick nicht entgehen.
    Zurück gehen wir in 2 Gruppen: Jared geht mit einigen den gleichen Weg zurück, Scottie (ein anderer Guide) geht mit uns den "hard way". Der stellt sich jedoch als ziemlich gemütlich raus: Wir klettern über Steine, schwimmen durch den nächsten Pool, plaudern da ein wenig, klettern wieder weiter in den nächsten Pool, schwimmen, plaudern... und so weiter, bis wir schlussendlich durch den Fluss wieder beim Camping ankommen.

    Heute ist es so heiss, dass mein Trinksack, den ich dummerweise in der Sonne liegen lasse einfach davonschmilzt... Dummerweise habe ich ihn auf den Swag gelegt, also eine Art Blache, die wohl ziiiiiemlich heiss geworden ist! (Auf dem Trinkbeutel steht nämlich, dass er bis 50°C durchhält!)


    Als wir den Camping am nächsten Tag verlassen, kommt gerade ein Auto, das alle anderen Leute auch wegschickt. Der Camping muss aufgrund der Bushfires (grossflächige Waldbrände) evakuiert werden.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 15Oct 2016

    14 leuchtende Augen - ein Spektakel 15.10.2016 Australien —

    King Leopold Ranges, Australien

    Beschreibung

    Wir starten wie jeden Tag möglichst früh! Zwischen 5 und 6 Uhr morgens heisst es jeweils: Aufstehen und looos!

    Tunnel Creek: kurze Wanderung zu einer Höhle, wie guut! schön kühl hier! Das finden wohl auch die vielen Flughunde, die darin hängen.
    In der Höhle warten ausserdem ca 8 Süsswasserkrokodile auf uns. Zum Glück machen die aber nichts, sondern verschwinden im Wasser, als wir mit unseren Taschenlampen kommen.

    Bevor es zum Spaziergang am Abend los geht, möchte ich gerne noch aufs Klo. Darin erblicke ich jedoch 4 fette Kröten... hmmm. Da muss ich plötzlich nicht mehr so dringend aufs Klo...

    Am Abend in der Windjana Gorge erleben wir ein unglaubliches Spektakel:
    Aufgrund der Trockenzeit werden die Wasservorräte immer knapper und die See kleiner. So kommt es, dass in dem kleinen See bei der Windjana Gorge alle Krokodile sich versammelt haben. Bei Sonnenuntergang sieht man die ca. 80-100!! Krokodilrücken, die rausschauen.
    Sobald es dunkel wird, und man mit der Stirnlampe über den See schaut, reflektieren wahnsinnig viele kleine Krokodilaugen als Punkte zurück!
    In der Dämmerung kommen nun auch die Flughunde raus. Diese sind durstig. Da die Wasservorräte wie schon erwähnt sehr knapp sind, machen diese gewagte Sturzflüge ins Wasser, um ihren Durst stillen zu können. Jedesmal schiessen daraufhin 2-3 Krokodile aus dem Wasser und versuchen, sich einen Flughund zu schnappen. Zum Glück meistens relativ erfolglos.


    Am nächsten Morgen werde ich von einem Wallaby geweckt, das zwischen unseren Swags durchhüpft und sich etwas zu knabbern erhofft.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 16Oct 2016

    15 Broome - die Treppe zum Mond 16.10.2016 Australien —

    Broome, Australien

    Beschreibung

    In Broome endet der erste Teil unserer Tour. Wir verbringen 3 Tage im Hostel und erhalten einen neuen Guide mit neuem Truck: Damien.

    Da es ziemlich heiss ist, hält sich das Programm in Grenzen.
    Der Cable Beach fasziniert als wunderschöner Strand mit noch wunderbarerem Sonnenuntergange.

    Am ersten Abend gibt es auch hier ein Spektakel: Staircase to the moon.
    Der Vollmond geht über dem Meer auf. Bei Ebbe spiegelt er sich wunderbar auf dem flachen Wasser und so entsteht eine Treppe, die fast bis zum Mond führt.
    Ein Kind ist davon ziemlich enttäuscht und meint: "Mami, ich habe gedacht, dass die Treppe wirklich ganz bis zum Mond hinauf geht!"

    Film schauen im wohl coolsten Openair - Kino! Als Stühle dienen gemütliche Strandstühle, auf der Leinwand kriechen ab und zu Geckos durch und Flughunde fliegen vorbei. Auf einmal kommt mit lautem Getöse ein Flugzeug, das nur knapp über unseren Köpfen vorbei, auf dem Flughafen direkt hinter dem Kino landet.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 21Oct 2016

    16 I'm Gorged out 21.10.2016 Australien —

    Karijini, Australien

    Beschreibung

    Auf dem Weg zum Karijini Nationalpark kommen wir vorbei am laaangen Eighty Miles Beach, der voller Muscheln ist! Da könnte man stundenlang rumgehen, da man sich fast nicht entscheiden kann, welches jetzt die schönste Muschel ist.

    Im Karijini Nationalpark verbringen wir 3 Nächte. Es hat jede Menge eindrückliche Schluchten hier! Meist gelangt man zuerst an einen schönen Aussichtspunkt, von dem man über die ganze Schlucht sieht. Danach fürt ein abenteuerlicher Wanderweg über Steine hinunter in die Schlucht, in der es dann jeweils einen kleinen See zur Abkühlung gibt.
    Ich fühle mich wie in einem Walt-Disney-Film! Einmal bei der Dales Gorge wie Alice im Wunderland: Da hat es riesige, Bäume, die aus mehreren Stämmen bestehen! Schon fast surreal!

    Die verschiedenen Schluchten, bei denen alles wie Schiefersteine aufgeschichtet sind, muss/kann viel geklettert werden. Beim Spiderwalk beispielsweise. Da stellt sich heraus, dass der zum Glück nicht so heisst, weil es da besonders viele Spinnen gibt, sondern weil man da durchklettern muss wie eine Spinne :)

    Nach diesen 3 wunderbaren Tagen fühlen wir uns alle ein bisschen "gorged out": Obwohl jede einzelne Schlucht eindrücklich und unglaublich schön gewesen ist, haben wir nun alle ein bisschen genug davon und sind froh, geht es bald ans Meer.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 23Oct 2016

    17 Strand und Schnorchle - Exmouth 23.10.2016 Australien —

    Exmouth, Australien

    Beschreibung

    Nach einem langen Fahrtag von 720km gelangen wir nach Exmouth. Hier ist es nicht mehr so heiss! Brrr! Nur noch ca 25°C. Schon ziermlich kalt nachdem wir nun jeden Tag zwischen 30-42°C hatten!

    HIer lässt es sich wunderbar schnorcheln. Stachelrochen, Oktopus, Catfish und ein Hai gibt es zu sehen. Ziemlich schön. Jedoch bin ich halt immernoch völlig verwöhnt vom Komodo Nationalpark und nun nicht mehr so einfach "aus den Socken zu hauen".

    Dafür gibt es am Abend wieder ein Spektakel: Wir gehen an den Strand, wo unser Guide Damien den Schildkrötenspuren folgt. Mit Erfolg: Wir können 3 Schildkröten beobachten, wie sie mühevoll ein Loch graben, in welches sie später ihre Eier ablegen werden. Obwohl wir 20 Leute sind, die zuschauen, ist es mucksmäuschenstill und nur Damien hat das Licht an. Wahnsinnig eindrücklich! und die Schildkröten sind riesig! Viel grösser als ich sie mir vorgestellt hätte!

    Vom Campingplatz aus können wir Kängurus (ja, echte Kängurus, nicht mehr nur Wallabies!) und Emus beobachten. Leider ist heute die letzte Nacht auf dem Campingplatz :( Ab morgen sind Hostels angesagt.

    Kommentare

  • 25Oct 2016

    18 Mehr Meer - Coral Bay 25.10.2016 Australien —

    Coral Bay, Australien

    Beschreibung

    Am Coral bay erwartet uns ein schöner Sonnenuntergang mit Pelikan im Vordergrund :)

    Auch hier lässt sich schön Schnorcheln. Auf einer Bootstour sehen wir nebst Haien an einer Putzstation und Schildkröten sogar 2 Mantas (Die von einem Flugzeug aus gesucht wurden).

    Am Abend spielen wir im Hostel PIng-Pong-Rundlauf, yayyy wie lange das schon her ist, seit ich das das letzte Mal gemacht habe :)

    Kommentare

  • 26Oct 2016

    19 Muscheln, Delfine, Spielplatz im Westen vom Westen 26.10.2016 Australien —

    Denham, Australien

    Beschreibung

    Auf der Fahrt von Coral Bay nach Shark bay gibt es einen Zwischenhalt am Shell Beach:
    Ein riesenlanger Strand, der von weitem wie ein weisser Sandstrand aussieht. In Wirklichkeit besteht aber der ganze Strand komplett aus kleinen, weissen Muscheln! Sehr eindrücklich und uhmegaschön. Da hätte ich noch länger verweilen können.

    Wir übernachten in Denham, dem westlichsten Dorf Australiens. Das absolute HIghlight: Der Spielplatz! <3
    Direkt am Strand mit einem Schiff, mit Instrumenten, einer coolen Rutsche uuuuuund: einer perfekten Polestange! Da hat es für jedes Alter etwas und ich könnte stundenlang verweilen :P

    am nächsten Tag geht es weiter nach Monkey Mia: dem Delfinparadies. Die Delfine kommen jeden Morgen bis fast an den Strand und lassen sich von den Touristen einen Fisch füttern. Jeder Delfin bekommt jedoch nur einen Fisch und so kommt leider keiner von uns in diesen Genuss, denn es hat noch einige andere Touristen hier... Es ist trotzdem ziemlich cool, dass die Delfine so nah kommen :) und am Strand warten einige "unscheue" Pelikane auf uns.

    Weiter geht's zu den Stromatolithen und dem Kalbarri Nationalpark mit seinem "Nature's Windos", einem eindrücklichen Steinhaufen mit Loch, durch das man hinten in die Schlucht auf den Fluss sieht.

    Kommentare

  • 28Oct 2016

    20 Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen 28.10.2016 Australien —

    Perth, Australien

    Beschreibung

    Um 5.00 Uhr startet unser letzter Tag der Adventuretour!

    Zum krönenden Abschluss begleiten uns auch noch einmal gefühlte dreitausend Fliegen!

    *** Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach***

    HIghlight: Sandboarden! Yayyy! Mit einem Sandbrett ufem Füdli die Sanddüne runterflitzen! Das macht Riesenspass! Stehen trauen wir uns im steilen Teil jedoch nicht.

    Pinnacles: letzter gemeinsamer Stopp bei den tausenden Felstürmen, die überall auf der gelben Sandfläche stehen. Hier gibt es auch das letzte Gruppenfoto.

    In Perth werden dann alle bei ihrem Hotel abgeladen und Zack, ist alles vorbei und man ist wieder auf sich selber gestellt: NIemand der einem sagt, wann man aufstehen muss, was mach anschauen soll, was man essen soll...

    Zum Glück treffen wir uns alle noch einmal in Fremantle zum Abschied :)

    Kommentare

  • 02Nov 2016

    21 Durch die Zeitzonen zum anderen Ende Australiens 02.11.2016 Australien —

    Cairns City, Australien

    Beschreibung

    It's hard to say goodbye to the westcoast. I had such a good time with many very nice People and saw a loot of stunning places!

    Am Morgen ging es los an den Flughafen, der topmodern ist. Alles Self-Check-in und self-bagage-drop-off. Da geht alles ruckzuck,
    In Sydney am Flughafen sooo viele Leute und unglaublich viele Asiaten, die mit mir auf den Flug nach Cairns warten :/ Die hatte ich mittlerweile ganz vergessen. An der Westküste habe ich keinen einzigen gesehen. In Cairns haut es mich dann fast um, als sogar alles auf Chinesisch angeschrieben ist!
    Ich will gerade wieder zurück an die Westküste. In die Natur mit Schlafen unter dem Sternenhimmel...

    Auch mit der Zeit habe ich ein riesen Durcheinander: Von Cairns nach Sydney musste ich zwei Stunden vorstellen. Als ich dann im Flieger um 21 Uhr meine Sitznachbarin fragte, ob wir nicht schon landen sollten (20.50 planmässig), meinte sie: Hast du denn deine Uhr umgestellt? - ach äh... nein... Also Uhr wieder eine Stunde zurückstellen. Zu all dem kommt noch die Zeitumstellung, die ja zu Hause war. --> lange Verwirrung kurz gefasst: Ich bin der Schweiz jetzt 9 Stunden voraus.

    Ich stehe also da in Cairns, komplett ohne Plan und ganz alleine... So fängt ein neuer Abschnitt meiner Reise an.



    Aber nicht lange. Aus "mich informieren lassen" darüber, was man an der Ostküste machen kann, wird gleich ein fester Plan mit Buchung einiger Touren. Das wollte ich doch eigentlich eben nicht. Aber da gerade Hochsaison ist, ist es wohl vernünftig. Da bin ich ja mal gespannt, was alles auf mich zukommt.

    Kommentare

  • 05Nov 2016

    22 Im Kühlschrank zum langweiligen Strand 05.11.2016 Australien —

    Mission Beach, Australien

    Beschreibung

    Ah meeen! Habe mir im Hostel in Cairns eine Erkältung eingeholt! Doofe Klimaanlage.
    Das ganze wird natürlich mit der Fahrt nach Mission beach nicht besser. Die Fahrt verbringe ich nämlich in einem roten Kühlschrank mit der Aufschrift "Greyhound". Da bin ich schon ziemlich froh, als ich dann nach 3 1/2 Stunden in Mission Beach ankomme. Im YHA ist nicht allzu viel los, also erkunde ich mal den Strand.
    Ein ziiiiemlich langer Sandstrand, an dem auch nicht viel mehr los ist. Also laufe ich einfach mal fast bis zum Ende und wieder zurück. Immerhin werden so meine Füsse, die immernoch rot sind von Karijini Nationalpark ein wenig geputzt :)

    Zurück im Hostel spricht mich jemand an: "Ha, was machst denn du hier?", Ich brauche einen Moment, bis mir einfällt, die war ja gestern mit mir in Cairns auf einer Tour. Was für ein Zufall :) Und kurz darauf kommt auch noch ihre Freundin. Gemeinsam geht's dann also mit Linda und Franziska los für eine 10 Dollar Pizza (die dann doch 11 Dollar kostet :P ).

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 07Nov 2016

    23 Koalas und Rockwallabies 07.11.2016 Australien —

    West Point, Australien

    Beschreibung

    Eigentlich wollte ich ja auf der Fahrt von Mission beach nach Townsville schlafen. Da ich aber gute Unterhaltung hatte war dann doch nichts mit schlafen.

    In Townsville angekommen geht's zur tollen Wohnung von Rob&Nick, zu denen ich via Couchsurfing gekommen bin. Nur 10min von der Bushaltestelle mit schöner Aussicht und Pool :)
    Die beiden jagen mich den Castle hill hoch. eigentlich ein ganz schöner Hügel und wir gehen "nur" in relativ zügigem Wandertempo hoch. Aber die Townsviller... die spinnen! Die rennen da alle hoch! einer nach dem anderen, alle sportlich bekleidet rennen die den Berg rauf. Ich komme mir ziemlich unsportlich vor :/

    Am Abend kommen dann noch 2 weitere Couchsurfer in die Wohnung. Ich trau meinen Augen kaum. Wer steht da? Wieder Linda und Franziska =D So cool!


    Am nächsten Tag geht dann auf zur Magnetic Island. Leider sind wir zu dumm um auf die Fähre zu gehen und warten stattdessen im Warteraum. Als die Türen nach aussen abgeriegelt werden können wir der Fähre zusehen, wie sie ohne uns abfährt und müssen 1.5h warten, bis die nächste fährt...

    Auf Magnetic Island werde ich vom neuen Couchsurfing Host Fred abgeholt. Bei ihm übernachte ich auf einem Boot. Zusammen mit einer anderen, die sich seine "Tochter" nennt (war 3 Monate bei ihm).
    Fred führt mich direkt zu den besten Spots auf der Insel: Ich kann Rockwallabies füttern. Oh jöööö sind die häärzig! Und Koalas sehen. so einen würde ich am liebsten kuscheln. Aber deren Krallen sind nicht zu unterschätzen, also lasse ichs dann doch sein. Vom Vielen Eukalyptus essen hängen die den ganzen Tag betrunken in den Bäumen.

    Auf dem Boot schlafe ich kaum. NIcht weil es stark windet und mega wellig ist. Seekrank werde ich zum Glück nicht. Nein, weil ich durch meine Erkältung gar nicht mehr atmen kann :(

    Am nächsten Tag geht's wieder auf die Insel. Fred quatscht alle jungen Frauen an und so sind wir schlussendlich 6 Frauen, die zusammen mit ihm den Forts walk machen, einen einfachen Wanderweg mit schönen Aussichtspunkten. Zwei weitere Frauen folgen uns dann noch zu den Koalas.
    Die Welt ist schon klein! Nach einer Weile merken wir, dass wir uns alle kennen! Die eine ist Steffi, die Ex-Freundin eines Kollegen aus Baar und die andere, Karin arbeitet auf dem Standesamt in Baar und hat doch tatsächlich letztes Jahr die Hochzeit meines Bruders geleitet :D

    Am letzten Tag auf der Insel besuchen wir noch einen Freund von Fred. Der hat auch ein Boot. Das ist mal ein Luxus! Im Gespräch mit Fred erfahre ich dann auch, dass der Typ, dem das Boot gehört ein Millionär ist. Ach, machen wir doch schnell Millionärsbesuch :P

    Zurück in Townsville mache ich endlich wiedermal Poledance :) Wow ist das cool da! Ich besuche eine Advanced-Klasse und lerne gleich 4 neue Dinge! --> und habe noch Tage später Muskelkater davon :(

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 10Nov 2016

    24 Airlie Beach - Schlafen wie auf Wolken 10.11.2016 Australien —

    Airlie Beach, Australien

    Beschreibung

    In Airlie Beach heissts erst mal relaxen, in der Lagune baden, super-mega-ober-hammer Glace Essen! OMG! Chocolate& Caramel Pieces, Cookie dough, Cookies&cream... weiter geht's mit Sushi, Pumkin-Risotto und Cookies-Baileys-Drink!

    Im Conway Nationalpark geht's mit einem Freund und in Flipflops los. Meine Schuhe habe ich nun eine Weile nicht mehr gebraucht. Das meiste ist doch auch in meinen Wander-Filp-Flops zu meistern :) Hier gibt es grüne Ameisen, deren Hintern angeblich nach Zitrone schmeckt. Ich bin sehr skeptisch, werde dann aber doch überredet, einer Ameise am Po zu lecken! Tja und tatsächlich... Ein unglaublich intensiver ZIironengeschmack.
    Da wir einfach ohne Plan losgelaufen sind, wird's dann auch irgendwann dunkel, aber abgesehen von einigen giftigen Kröten verstecken sich sowieso alle Tiere gut im Wald.

    Durch einen Schleichweg geht's am nächsten Tag (natürlich wieder in den Wander-Flipflops) zu einem Korallenstrand abseits der Touristen. Einerseits sehr schön und eindrücklich, ein Strand voller Korallen. Andererseits ein sehr trauriger Anblick wenn man bedenkt, dass man da auf lauter abgestorbener Korallen sitzt...

    Am Abend geht's noch los auf die Suche nach einer Tasche ohne Reissverschluss. Auf die Whitsunday-tour darf man den grossen Rucksack nicht mitnehmen, sondern nur eine Tasche ohne Reissverschluss... Wieso auch immer. Hier in Australien gibt es für alles Regeln :/

    Ach war das wunderbar-schön! Ich durfte hier in Airlie Beach 2 Nächte bei einem Couchsurfer übernachten, in einem richtigen Bett! Ganz für mich alleine! In einem eigenen Zimmer! Wie im Himmel! Unglaublich bequem! Davon träum' ich noch viele Tage danach...

    Kommentare

  • 13Nov 2016

    25 Whitsunday - Whiteheaven Beach 13.11.2016 Australien —

    Whitsundays, Australien

    Beschreibung

    Mit einem Segelboot und ca. 20 anderen Leuten geht es los auf eine 3 Tägige Segeltour in den Whitsundays.
    Leider stellt sich die sehr teure Tour als sehr einfach heraus... Wir müssen uns Betten teilen und verhungern fast! Eine Katastrophe! Da rege ich mich doch ziemlich auf, als ich dann höre, dass es auf der günstigeren Tour, welche meine Freunde gebucht haben viiel Essen und ständig Snacks gibt usw. --> Gib' den Leuten Essen und sie sind happy! Das sollten die doch wissen...

    Die Whitsunday-Inseln sind trotzdem sehr schön! Wir gehen an einigen Orten schnorcheln, sehen Schildkröten und diverse Fische :)
    Meinen Tauchgang musste ich leider nach einigen Minuten und auf nur 5 Metern abbrechen. Meine Nase ist einfach immernoch nicht frei und so spüre ich unglaublichen Druck in Stirnhöhle und Ohren, den ich nicht ausgleichen kann.

    Das Highlight: WHITEHEAVEN
    Ein unglaublich schöner, weisser Strand! Der Sand ist sooo fein und hell, dass der auch in der grössten Hitze nicht heiss wird.
    Als Gruppe umringen wir 4 Stingrays (Rochen). Die Tiere kommen zu unseren Füssen und eine kommt sogar ein wenig mein Bein hoch! Ein unglaubliches Gefühl! :) Leider geniessen es nicht alle Teilnehmer gleichermassen und so passiert es, dass einige kreischend aufhüpfen und die Rochen aus dem Kreis rauslassen.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 16Nov 2016

    26 Agnes Water - ich bin keine Surferin... 16.11.2016 Australien —

    Agnes Water, Australien

    Beschreibung

    Mit dem vollgestopften Nachtbus geht es weiter nach Agnes Water.Hier verbringe ich 3 Tage mit einem Freund auf dem Campingplatz. Dummerweise habe ich ihm vergessen zu erzählen, dass ich eine Berühmtheit bin. Er merkt es aber dann bald, als ich 3 Tage nacheinander erst nach etwas einer Stunde von meiner Morgentoilette zurück zum Zelt komme :P
    Das erste Mal treffe ich 3 merkwürdige Jungs, die mich vollquatschen, mir Lieder mit Gitarrenbegleitung vorsingen, Kartentricks zeigen und zum Schluss auch noch eine Pfauenfeder und einen Edelstein schenken.
    Das Zweite Mal spricht mich die Schweizerin an: Hey Sarah, bischs du? - äääh ja.... Tja, Ägeri lässt grüssen. Janine Nussbaumer, die Schwester eines ehemaligen Schulkollegen sitzt da vor ihrem Campervan mit ihrem Freund. Wie klein die Welt auch ist.
    Am dritten Tag gleich nochmals: Hi Sarah! You don't recognize me hm? I did I mistake, I shaved... Da steht ein frisch rasierter Mann vor mir: Der Schwede mit Vollbart! der mich im Greyhoundbus vom Schlafen abgehalten hat. Was für eine nette Überraschung :)

    Natürlich muss ich mich auch hier wieder vom Reisen erholen und den Strand geniessen. Am zweiten Tag wage ich mich dann, zusammen mit Janine und ihrem Freund aufs Surfboard. Für nur 17$ kann man das hier 3 Stunden lang ausprobieren. Zusammen mit 27 anderen Leuten und nur 2 Instruktoren. Ich scheitere kläglich und schlucke sehr viel Wasser. Aber es hat ja zum Glück genug davon, es reicht für alle Teilnehmer für einige Nasenspülungen und viele Schlücke!
    Danach bin ich sooo Nudelfertig, dass ich nach dem Essen erst mal ein Stündchen schlafe.

    Am nächsten Tag führt uns ein Spaziergang durch den wunderschönen Paperback-tree-walk. Ein eindrücklicher Wald! Ich habe heute meine Tour-Guide-Augen offen und sehe 3 grosse Stabheuschrecken und eine ziemlich grosse, agressive Spinne, die wir interessiert beobachten. Weiter geht der Weg zum Strand, entlang des Red Rock Trails, welcher auch einiges zu bieten hat :)

    Am Nachmittag geht's dann weiter nach Hervey Bay. Hier spüre ich zum ersten Mal seit einer Eewigkeit wiedermal einige Tropfen Regen. Aber nicht genug, um wirklich nass zu werden.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 20Nov 2016

    27 Fraser Island - 4WD fahren am Strand 20.11.2016 Australien —

    Fraser Island, Australien

    Beschreibung

    Mit der Palace Tour geht's heute los nach Fraser Island. Leider habe ich auch dieses Mal eine der teuersten Touren erwischt, die wenig bietet! Wir müssen unser Essen selbst zubereiten und mitnehmen! Geschlafen wird in Zelten mit ultradünnen Yogamatten! Autsch! Das ist also alles andere als bequem! so ziemlich das schlimmste, was ich bisher hatte... Aber Aufregen bringt ja bekanntlich nicht allzu viel. Ich kann nur allen abraten, Touren via Greyhound/Wicked Travel zu buchen.

    Abgesehen davon ist Fraser Island sehr schön! Wir fahren mit 4 Autos à jeweils 6-8 Leuten dem Strand entlang zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

    Einen schönen Regenwald mit glasklarem Bach. So sauber und klar, dass man das Wasser fast gar nicht sieht!
    Lake Wabby, ein See neben einer riesigen Sanddüne, die wie eine Wüste wirkt! Direkt vor dem See ist die Düne so steil, dass ich wünschte, wir hätten Sandboards dabei (Mein eigentlicher Gedanke ist: "Mist, wieso haben wir keine Plasticksäcke mitgenommen zum Runterrutschen". Ich bin mir aber nicht sicher, ob das auf dem Sand, wie im Schnee funktionieren würde.)
    Altes Schiffswrack, Champagne Pools (in die ich dann doch nicht gehe, als ich beim Hineingehen 2 Quallen entdecke), Schöner Aussichtspunkt Indian Head und natürlich das Highlight: Lake McKenzy: Ein tiefblauer See mit weissem Sandstrand. Der Sand hier ist ähnlich wie der am Whiteheaven Beach. Damit kann man sich waschen (wie ein Peeling) und sogar die Haare waschen :) Die sind danach superweich!

    Da unser schäbiges Camp direkt neben dem Strand ist, gehen wir am Abend jeweils kurz runter (natürlich mit Dingo-Stick "bewaffnet") und geniessen den Sternenhimmel! Seit der Westküste habe ich das nicht mehr gesehen. So unglaublich schön, wieder so viele Sterne zu sehen. Mit ein wenig Geduld sehe ich dann auch an beiden Abenden wieder Sternschnuppen. Traumhaft!

    Ich habe auch das vergnügen, 2 Mal am Steuer zu sitzen. Das erste Mal darf ich unser 4WD-Auto über den Strand sausen lassen. Der Engländer im anderen Auto findet es lustig, mich zu überholen und mich dann wieder vor zu lassen. Der Guide eher weniger. Bei einer weicheren Passage bleibt dann das Auto vor mir auch noch stecken, sodass der Guide es rausfahren muss. Da es direkt vor mir war, bleibe auch ich stecken. Nach einigem hin und her komme ich dann aber selber wieder raus :)
    Das zweite Mal geht es durch den Wald, jedoch auch auf sandigem Untergrund (Fraser ist eine Sandinsel!). Es wackelt schön und so wird es im Auto ganz still und als ich nach hinten schaue, merke ich, dass alle eingeschlafen sind.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 23Nov 2016

    28 Noosa - laufe laufe laufe 23.11.2016 Australien —

    Cooroibah, Australien

    Beschreibung

    Noosa ist ein wunderbares, kleines Örtchen :)

    Einen Tag verbringe ich im Botanischen Garten beim Lake MacDonald. Keine Touristen, absolute Ruhe, sehr idyllisch. Schildkröten sonnen sich auf den Steinen, Viele verschiedene, schöne Pflanzen und wiedermal ein Baum, in den ich mich sofort verliebe :) Auf allen Seiten des riesigen Baumes hängen Wurzeln runter. Wunderschön!

    Mh, am Abend kaufen wir uns zu zweit ein 500ml Becher Baileys Ice cream und vernichten ihn innerst kurzer Zeit (Ja wenns so heiss ist muss man pressieren :P ).

    Am nächsten Tag treffe ich meine Freunde von der Fraser-Island Tour nochmals und wir gehen zusammen in den Nationalpark. Wir sind den ganzen Tag zu Fuss unterwegs. Kommen vorbei an schönen Küstenabschnitten, dem Fairypool und einigen Stränden. Zurück in Noosa schauen wir uns den Sonnenuntergang nicht einfach am Strand an, sondern gehen nochmals eine halbe Stunde zu Fuss Richtung Botanic Gardens, wo der Sonnenuntergang leider ein wenig hinter den Wolken verschwindet.

    Kommentare

  • 25Nov 2016

    29 Brisbane - big city life 25.11.2016 Australien —

    Brisbane City, Australien

    Beschreibung

    Eigentlich bin ich ja nicht so der Stadt-Mensch. Der grosse Vorteil aber: Es hat wieder einmal ein Pole-Studio :) Heute findet dort ein Acro-Workshop statt. Tja und wenn man denn den Strassenname richtig bei Google Maps eingeben würde, merkte man auch früh genug, dass das Studio nicht 3 min und nur eine Strasse entfernt ist, sondern 30 min per Zug in die Stadt. Zum Glück habe ich geplant, früher dort zu sein und schaffe es dann mit rennen doch noch knapp auf die Lektion hin :) Ich bin dann ziemlich überrascht, als dort nur 3 andere Teilnehmer sind, 2 davon männlich. Nach der Acro-Klasse darf ich noch selbständig an den Stangen trainieren. Da das Studio nicht sehr hoch ist, kann ich hier sogar an der Decke stehen und tanzen :P yayyy

    Mit Gustavo und Lorenzo erkundige ich danach noch die Stadt und gönne mir wiedermal eines der absolut besten Glace: New Zealand Ice cream <3
    Mit mehr Glück als Verstand schaffe ich es dann auch eher per Zufall noch auf den letzten Bus nach Hause :)

    Am nächsten Tag geht's mit meinem Couch-Surfing Host Shelly zum Aussichtspunkt Mt Coot-tha, von wo aus man schön auf die Stadt sieht.
    Danach treffe ich nochmals Gustavo&Lorenzo und wir gehen, na wohin wohl, wiedermal in die Botanic Gardens (jedes Mal wenn wir mit Gustavo unterwegs sind, landen wir schlussendlich im Botanic Garden ;) ). Es ist eher ein Park als ein botanischer Garten wie wir ihn uns vorstellen würden. Es hat hier aber viele Vögel und grosse Echsen, was ziemlich cool ist.

    Nach dem botanischen Garten gehen wir direkt ins Fortitude Valley in den Ausgang. Na toll. Alle Frauen sind super aufgetakelt, viel extremer als bei uns. und ich? Bin im Hippie-Look unterwegs. Zum Glück habe ich super-Shelly, welche mir eine Weile später was "anständiges" mitbringt :)

    Kommentare

  • 28Nov 2016

    30 surfers paradise - schoolies hell 28.11.2016 Australien —

    Surfers Paradise, Australien

    Beschreibung

    Nach einer Nacht mit sehr wenig Schlaf geht's am nächsten Tag weiter nach Surfers Paradise. Zurück im Hostelleben trifft man schon wieder einige neue Leute an. Endlich koche ich mir mal wieder etwas anständiges. Was für eine Wohltat. Teigwaren mit Gemüse ist ein Luxusmenü nach einigen Tagen Sushi-rolls, Glace, Subway und Schokolade.

    Surfers Paradise ist komplett vollgestopft - nein, nicht Touristen - Schoolies! Tausend 18 Jährige, die gerade die Schule abgeschlossen haben und nun für eine Woche hier hinkommen um Party zu machen. Sie sind gekennzeichnet mit pinken Hals - oder Armbändern. Und sie sind ÜBERALL! Ojemine... Der ganze Strand ist voll von ihnen und jeder einzelne Club ist vollgestopft mit ihnen, sodass wir dann stattdessen am Abend in eine kleine Bar flüchten.

    Mit dem Lift geht's kurz vor Sonnenuntergang in den 77.Stock des Q1 zum Skypoint. Eindrückliche, schöne Aussicht über die ganze Stadt. Leider wird der Sonnenuntergang auch heute wieder ein wenig von den Wolken bedeckt.

    Der kürzeste Weg zum Hostel führt durch das Casino. Aus Spass wirft Chris ein Dollar ein und ... Tadaaa, gewinnt 2 :) Wir probieren es auch aus. NIcht schlecht staunen wir, als dann ein Typ reinkommt und einen 50 Dollarschein in einen Automaten reinlässt. Wir schauen gespannt zu und sind völlig verblüfft als der Gewinn bei 150 Dollar oben ist! Wir können es kaum fassen! Sehr traurig dann nur, als der Mann einfach weiterklickt und weiterklickt... und weiterklickt... bis der Stand schlussendlich bei 0 ist. Wortlos und ungerührt steht er auf und lässt uns alle geschockt zurück.

    Kommentare

  • 03Dec 2016

    31 Sydney und Blue mountains 03.12.2016 Australien —

    Sydney, Australien

    Beschreibung

    Bootsrundfährtli in Sydney, natürlich die gehe ich auch die obligaten Sehenswürdigkeiten Harbourbridge und das Opera house anschauen.

    Wohnen kann ich einige Tage bei Ann, welche ich auf der Westküstentour kennengelernt habe. Was für ein Glück, dass mich ihr Sohn zusammen mit seiner Freundin mit auf eine Tour durch die Blue mountains nimmt. So können wir nicht nur zu den 3 sisters, der ultimativen Touriattraktion, sondern auch noch zu weiteren Plätzen, wo es nicht ganz so überfüllt ist.
    Die haben tatsächlich Berge da in Australien. Man könnte schon fast meinen, es sähe ein wenig aus, wie in der Schweiz. Einen grossen Unterschied gibt es jedoch: Bei uns hätte es unten im Tal noch ein kleines Dorf mit See ;)

    Mein Weiterflug nach Melbourne, auf den ich mich sehr gefreut habe, wird leider, als ich schon auf dem Weg zum Flughafen bin, gestrichen. Zum Glück kann ich für eine Nacht nochmals zurück zu Ann, bevor ich dann am nächsten Tag tatsächlich weiterfliegen kann.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 14Dec 2016

    32 weihnachtliches Melbourne 14.12.2016 Australien —

    Melbourne, Australien

    Beschreibung

    Melbourne ist mit seinen Vororten (suburbs) eine ziemlich weitläufige Stadt. Jedes Vorort hat seinen eigenen Charme und ist wie eine eigene Stadt. So zum Beispiel die schönen Strandhüttchen am Brighton beach, welche mit viel Liebe gestrichen wurden und zum „föttele“ einladen.
    Im Stadtzentrum herrscht weihnachtliche Stimmung mit Weihnachtsschaufenstern, Dekorationen und dem Highlight: Jeden Abend um 9 Uhr wird an Town hall eine Art Weihnachtsgeschichte projeziert und dazu Weihnachtsmusik gespielt. Insgesamt kann ich dieses kleine Wunder 3 Mal schauen  Als ich es das erste Mal sehe wird mein Gesichtsausdruck sehr passend beschrieben: „She looked like a little child that sees christmas for the first time.“ (Sie sieht aus wie ein Kind, das gerade zum ersten Mal Weihnachten sieht).

    Ah ja… und mitem Alex in Melbourne:
    Ich: „oh, da gids doch die free trams die ganze Stadt? Fahred die ächt au bis zum Hostel?“
    Alex: „nenei, da fahred kei Tram, die fahred i die ander Richtig. Mir münd laufe, aber s isch ned soo wiit.“
    Ich: „würklich?... ha gmeint, die fahred fasch überall häre.“
     also gehen wir abends um 9 Uhr noch 20 min zu Fuss durch die Stadt zum Hostel, ich mit meinem 16kg schweren Rucksack + kleinem Rucksack bepackt…
    In der Nacht höre ich ständig Trams… hmmm, Alex, direkt vor unserer Haustür ist eine Tramstation, und neben dem Hostel sogar eine Zugstation. Aber ja, zu Fuss gehen ist ja auch immer wieder schön ;P

    Oh und vom Skydeck88 können wir Melbourne noch aus dem 88.Stock bestaunen  Das zweithöchste Gebäude ganz Australiens. Als ich nachschaue, welches denn das höchste ist, kommt aus: Der Q1 in Surfers Paradise, auf dem ich ja auch war 

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 18Dec 2016

    33 Abenteuer mit Rudolf - Cape Otway NP 18.12.2016 Australien —

    Cape Otway, Australien

    Beschreibung

    Ganz unkompliziert verläuft das Abholen (und auch am Schluss das Abgeben) unseres Autos bei Hertz. Unseren Mitsubishi ASX nennen wir liebevoll Rudolf und verpassen ihm dann auch schon bald die einigermassen passende Verzierung: 2 Weihnachtsmützen über den Frontsitzen. (leider leider leider haben wir keine Rudolfsnase gefunden, um vorne anzumachen, was mich ein wenig nervt, nachdem wir schon fast am Ende unserer Tour sehen, dass andere eine solche gefunden haben ;) )

    Autofahren ist kompliziert:
    Achtung: Links fahren! Scheibenwischer und Blinker sind vertauscht, was unsere Scheibe schön sauber hält :P, Tja und nach 3 Tagen finden wir dann sogar endlich heraus, wie wir unser Handy per Bluetooth mit dem Auto verknüpfen können :P

    Unterwegs nach Cape Otway treffen wir auf kleine, schöne Strände, die zum Surfen einladen. Theoretisch. Denn praktisch ist es einfach viiiiiel zu kalt :/
    Ausserdem einige schöne Aussichtspunkte und Waserfälle.

    In der ersten Nacht kommt der Härtetest für unser 15$ Zelt: Es wird liebevoll Hinterland genannt und beschert und einen riesen Lachanfall :P Das Zelt ist kleiner als ich! Wenn ich reinliege habe ich gerade so einigermassen gut Platz. Zum Glück ist Alex auch nicht allzu gross. Naja, die Nacht wird dann aber ziemlich kalt! Wir entscheiden uns also, ab nun im Auto zu schlafen, was für mich ganz ok ist. Alex aber mit seinem Schlafsack, ebenfalls der Marke Hinterland, findet es auch da noch ziemlich kalt :P

    Ganz unten am Cape Otway gibt es einen schönen Leuchtturm, der leider beim ersten Versuch schon geschlossen hat. immerhin ist der Weg dorthin interessant, da es einige Koalas zu sehen gibt. Versuch 2 ist dann erfolgreich und erst noch bei schönerem Wetter.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 20Dec 2016

    34 Great Ocean Road (GOR) 20.12.2016 Australien —

    Port Campbell, Australien

    Beschreibung

    Oh wow! Für diese verhältnismässig kurze Strecke brauchen wir viiel Zeit! Es ist einfach atemberaubend! An der ganzen Küste gibt es immerwieder wunderschöne Aussichtspunkte und schöne Spaziergänge, die wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen möchten. Rund um die berühmten 12 Apostel hat es unglaublich viele Touristen. Danach lockert es ziemlich schnell. Dabei wird es aber nicht weniger schön. Im Gegenteil. Eines der Highlights für uns: „The Grotto“, ein Loch im Fels, auf das man auf das Meer dahinter sieht.
    Am Ende der GOR machen wir noch einen lohnenswerten Abstecher zum Towerhill Nationalpark, wo wir nochmals einen Koala sehen. Bei den Picknicktischen lungert ein frecher Emu herum und erhofft sich etwas zu essen.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 21Dec 2016

    35 Grampians: Berge und Weite 21.12.2016 Australien —

    Glenisla, Australien

    Beschreibung

    Im Grampians Nationalpark ist es ziemlich bergig. So machen Alex und ich uns zu Beginn gleich einmal auf eine „Wanderung“ auf den Mount William. Nach 20 min Aufstieg vom Parkplatz aus sind wir dann auch schon oben. Der Ausblick ist eindrücklich: Auf einer Seite sieht man die Bergkette der Grampians, auf der anderen Seite jedoch ist kein einziger Hügel zu sehen, sondern nur flache Weite!

    Leider stirbt Alex’ Handy, auf dem das wertvolle App WIkicamp istalliert war, welches uns jeweils zu schönen, abgelegenen Gratis-Campingplätzen geführt hat. So übernachten wir verbotenerweise auf einem offiziellen Capground, für den wir jedoch nicht bezahlen können, da man da oben keinen Empfang hat und das übers Internet ginge. So heisst es am nächsten Morgen: Früh aufstehen und los!

    Wir kommen weiter vorbei an schönen Wasserfällen und Aussichtspunkten. Einmal rennt Alex zum Aussichtspunkt vis à vis von mir, auf der anderen Seite des Wasserfalls, sodass wir uns zuwinken können. Da es ziemlich weit weg ist, hüpfe ich wie eine verrückte herum. Irgendwann entdecke ich ein Pärchen, das von der Strasse aus zu mir herüber schaut, Alex jedoch nicht sieht. Ops…

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 22Dec 2016

    36 Cape Bridgewater - Blowholes 22.12.2016 Australien —

    Cape Bridgewater, Australien

    Beschreibung

    Dieser Teil wird von vielen Touristen ausgelassen, dabei ist er sehr lohnenswert! Wir stehen lange bei den Blowholes und schauen dem Spektakel zu: Es herrscht mytisch-düstere Stimmung, Wellen schlagen an die Klippen um beim zurückfliessen stossen sie die nächste kommende Welle in die Höhe. Gerade einige 100m daneben ist der Petrified Forest, mysteriöse Kalksteinformationen, die einem versteinerten Wald gleichen.

    Schon bald kommen wir über die Grenze nach South Australia. Früchte und Gemüse mitnehmen ist hier verboten, also müssen wir alles noch vernichten…

    Auf der Weiterfahrt machen wir noch einen kurzen Stopp beim Blue Lake, welcher sein Name zurecht verdient hat: Er erstrahlt in tiefem Blau!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 24Dec 2016

    37 Fleurieu Peninsula - Adelaide 24.12.2016 Australien —

    Inman Valley, Australien

    Beschreibung

    Die Halbinsel bei Adelaide wird Fleurieu Peninsula genannt. Diesmal führt uns das Wikicamp ziemlich ins Nichts hinaus. Es ist schön da, jedoch finden wir den Platz nicht wirklich. Nur ein Platz im hohen Gras, welches von einem Zelt niedergedrückt worden scheint. Als ich Alex mit dem Auto hineinlotse schreie ich plötzlich auf: AAAAUUUUUTSCH!!!!!!! Sch*** was war das denn?? Mein Zeh’ schmerzt wie wahnsinnig! Ich hoffe, es war nur eine Ameise und kein Skorpion… Bei näherer Betrachtung der Umgebung finden wir dann den Übeltäter: ziemlich grosse Feuerameisen. Als ich meinem Australischen Freund anrufe, um rauszufinden, ob das gefährlich ist (in Australien weiss man ja nie…), lacht er und meint: „oh, hat dich eine genommen? Gell das tut höllisch weh?! Wie eine Blitzkugel im Fuss!“. Ja danke, diese Beschreibung trifft es… Zum Glück ist es jedoch abgesehen vom Schmerz harmlos und geht nach einigen Tagen auch wieder weg.

    Leider können wir unseren Plan nach Kangoroo Island zu gehen nicht verwirklichen, da es eben nur ein Plan in unserem Kopf war und nichts gebucht wurde… Tja, im Infocenter in Goolwa können die uns doch sicher weiterhelfen?
    Naja… Der Typ da erzählt uns sehr vieles! Aber vor allem Dinge, die IHN interessieren und die ER gerne machen würde… Z.B. auf meine Frage: Wo können wir Seehunde sehen. „Ja, also da gibt es eine Halbinsel, da führt eine Brücke drüber, da unten hat es dann eine Schleuse und da und da hat es noch weitere Schleusen… und wenn man…und dann… und also wenn.. alle Schleusen zusammn.. 7km.. und wenn ihr dann…“ – „also, und wo sind jetzt die Seehunde?“, - „aha, ja die sind bei der ersten Schleuse“. Tja und so gings dann weiter. Als er dann einen Plan hervornimmt und uns in aller Ausführlichkeit noch beschreibt, wo man welche Beeren pflücken kann, können Alex und ich uns irgendwann nicht mehr halten vor lachen.

    Man staune, aber dank einem netten Schleusenarbeiter sehen wir dann tatsächlich noch Seehunde.

    Das mit den Pinguinen auf Granite Island wir aber leider nichts. Da wir bei genauerem Hinschauen feststellen müssen, dass unsere vemeintlichen Pinguine nur Kormorane sind… Tja. Dafür begegnen wir noch süssen kleinen furrytail Possums.

    In Adelaide angekommen gönnen wir uns wieder ein Hostel. Wie schön, wieder in einem richtigen Bett und nicht im Auto schlafen zu müssen. In der Haighs Schokoladenfabrik gönnen wir uns dann zudem noch leckerschmeckerSchokolade.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 03Jan 2017

    38 Neuseeland, Re:Start 03.01.2017 Neuseeland —

    Christchurch Central, Christchurch, Neuseeland

    Beschreibung

    In Neuseeland startet ein neuer Abschnitt meiner Reise. Es ist Ar***kalt hier! Brrrr! Also gehe ich am ersten Tag gleich mal einkaufen und zwar nicht nur eine neue SIM-Karte, sondern auch gleich noch 2 Thermo-Shirts.
    Christchurch ist eine sehr ruhige Stadt. Es hat noch ziemlich viele Nachwehen des Erdbebens hier! Überall Baustellen, dazwischen die RE:Start Mall, eine Art Outdoor Einkaufszentrum erstellt aus Containers. Die 185 leeren weissen Stühle einige Strassen weiter beeindrucken sehr. Jeder Stuhl ist ganz individuell und erinnert an je einen verstorbenen des Erdbebens von 2011. Ein sehr berührender Moment, einfach durch die Stuhlreihen zu gehen und die Gedichte und Namen auf der Tafel zu lesen.

    Dank meinem Couchsurfing Host komme ich noch ins Vergnügen, einen Ausflug zu machen. Mit dem Motorrad geht's auf den Mt Vernon, wo es uns fast wegwindet. Auch hier hat das Erdbeben seine Spuren hinterlassen, jedoch vermutlich dasjenige, welches erst gerade vor einigen Tagen war. Eine Strasse ist gesperrt.
    Die Aussicht von oben ist unglaublich! Wunderbar :)

    Kommentare

  • 07Jan 2017

    39 In Nelson festgesteckt... 07.01.2017 Neuseeland —

    Nelson, Nelson, Neuseeland

    Beschreibung

    In Neuseeland bin ich mit dem Busunternehmen Stray unterwegs. Eine Art Hop on-hop off Touristenbus durch ganz Neuseeland. So einfach ist das aber nicht, da jetzt Hochsaison ist. Also beeile ich mich dann doch auch bald mal, alles zu buchen, da einige Busse schon komplett ausgebucht sind :/
    Mit einigen kurzen Stops geht es nach Picton, einem kleinen, schönen Hafenstädtchen. In der Nacht scheint es noch einmal ein kleines Nachbeben gegeben zu haben von einem Erdbeben einige Tage zuvor. Da ich aber jeweils ziemlich müde bin, habe ich auch diese Nacht durchgeschlafen und nichts davon mitbekommen. Als Backpacker gewöhnt man sich irgendwann an Unruhe und wird nicht mehr so schnell aufgeweckt.
    Am nächsten Morgen geniesse ich einen Spaziergang in der schönen Bucht, bevor es dann mit dem Bus weitergeht. Wohin geht es heute wohl? Muss ich tatsächlich in Nelson aussteigen oder kann ich vielleicht doch mit ein wenig Glück bis zum Abel Tasman Nationalpark sitzen bleiben?

    Meiner „guten Planung“ zu verdanken, stecke ich dann dummerweise einige Tage in Nelson fest. Es ist Hochsaison und der Bus ist pumpenvoll...
    Dies ist jedoch gar nicht so tragisch, da ich dann endlich wieder einmal dazu komme euch liebe zu Hause gebliebenen auf den aktuellsten Stand zu bringen. ICH LEBE ALSO NOCH.

    Alex (nicht der gleiche, wie in Australien, sondern diesmal ein Freund den ich im J&S Lager kennengelernt habe) kommt mit seiner Frau Claudia und den beiden Kindern Enya und Joel in Nelson vorbei. Wir machen gemeinsam einen Familienausflug zum Zentrum Neuseelands. Wie schön das ist, immer wieder bekannte Gesichter zu treffen auf der Reise. :)

    An meinem letzten Tag geniesse ich dann noch die Ruhe im schönen botanischen und chinesischen Garten und lausche dem Vogelgezwitscher.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 11Jan 2017

    40 Abel Tasman - Kayak und Luxuszelt 11.01.2017 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Endlich geht's mit dem Bus (der mit einer Stunde Verspätung kommt...) doch noch nach Abel Tasman. Wie erwartet, gefällt mir das Örtchen ganz im Norden am Meer sehr gut.

    Ich trage mich ein, in einem "dorm tent" zu schlafen, bereue es schon fast, als ich erfahre, dass es nur 4Dollar günstiger ist, als im richtigen Zimmer. Als ich dann aber sehe, was es tatsächlich ist, bin ich hin und weg: Das "Gruppenzelt", unter dem ich mir ein Militärzelt mit 20 Leuten vorgestellt hatte, stellt sich als Luxus heraus: Eine Jurte mit 4 ultrakomfortabeln Boxspringähnlichen Betten darin! So lässt sichs gut schlafen! (obwohl mir die Käfer über und neben meinem Bett hätten erspart bleiben können).

    °°°°°*** Strebe nach Bescheidenheit und du wirst Luxus erleben ***°°°°° (ufem eigene Mischt gwachse)

    An meinem freien Tag gehen wir als Multikulti Gruppe (wir sind zu 6. und jeder ist aus einem anderen Land) auf eine schöne Wanderung bis zur Watercrove bay und von da aus mit dem Kanu an Seelöwen vorbei zurück nach Marahau. Wunderbare Aussichten und Disneylieder, welche jeder in seiner Sprache singt, begleiten uns auf dem Weg.

    Die Neuseeländer haben übrigens die Angewohnheit ein "e" als "i" auszusprechen, was teilweise zu ziemlich lustigen Dingen führt! Hier zwei Beispiele:

    1. Wir kommen mit dem Auto bei der Kanuvermietung an, ich verstehe: "go over to the chicken, you can pay there" hmmm... Welche Hühner? Meint er die Frauen? :/
    Ahaa... zum Check-in, na alles klar.

    2. Die Neuseeländer lieben es, vor ihrem Haus auf der Terasse zu sitzen. "come and join us on the deck", "We love to sit outside on the deck". Ja und auch da sprechen sie das "e" als "i" aus...

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 12Jan 2017

    41 Westport - Seelöwen und steinige Pancakes 12.01.2017 Neuseeland —

    Westport, Neuseeland

    Beschreibung

    Mit einigen Komplikationen und ziemlicher Verspätung geht es im Regen Richtung Westport.

    Da besuchen wir die Seelöwenkolonie. Tatsächlich hat es ganz viele Seelöwen mit ihren Jungen da! Die sehen so "härzig" aus, wie sie auf den Steinen rumkraxeln.

    Nach individuellem Nachtessen (Bei mir gibt es schon wieder Reis... Habe in Christchurch ein Kilo davon gekauft), geht es gemeinsam an den Strand. Unser Fahrer gibt sein bestes, ein Feuer zu entfachen. Hmm, ob er das wohl zum ersten Mal macht? Er benutzt ein ganzes Pack Feueranzünder und vergisst nach dem ersten aufflackern dann auch, weiteres Holz nachzutun. Zum Glück sind aber noch andere da.
    Ich kann es wieder nicht lassen, am Strand rumzuturnen, dummerweise machts beim "Rädli" dann plötzlich RÄÄTSCH und ich stehe da mit einem riiiesigen Riss in den Hosen, genau zwischen den Beinen. Tja, für den Rest des Abends sitze ich dann ganz still auf einem Holzrugel, bemüht darum, nicht aufstehen zu müssen.

    Auf der Weiterfahrt halten wir bei den Pancakerocks & Blowholes. Die Pankacerocks sind wie Pfannkuchen aufgestapelte Felsformationen. Das Meer ist sehr rauh und stürmisch da und so ist es sehr eindrücklich, wie die Wellen beim Aufprall an die Felsen hochschiessen.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 14Jan 2017

    42 Franz Josef & Fox - Regenwald und Gletscher 14.01.2017 Neuseeland —

    Fox Glacier, Neuseeland

    Beschreibung

    Franz Josef ist ein Gletscher an der Westküste Neuseelands. Die Westküste bleibt auch ihrem Ruf treu, sehr verregnet zu sein. So geben wir auf dem Weg zum Gletscher zweimal fast auf. Ich schaffe es dann aber doch noch bis ganz hin... und bin ziemlich enttäuscht. Der kleinste Gletscher, den ich je gesehen habe. Leider ist er in den letzten Jahren unglaublich zurückgegangen.
    Meine Hosen habe ich heute Morgen übrigens, nachdem ich sie zuerst mit einem zu kurzen Faden zu nähen versucht habe, mit Gaffa geflickt :) Naja, zur Not geht das einigermassen, hält jedoch auch nicht supersupermegasuperguet.

    Am nächsten Tag geht es ins nächste Kaff zum Fox Glacier. Auch hier regnet es und auch dieser Gletscher ist nicht überwältigend. Dafür hat das kleine Örtchen aber einen magischen Wald zu bieten:
    Der Fussweg aus dem Dorf führt durch einen zauberhaften Regenwald. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus, komme mir vor, wie in einer Fantasiewelt und kann das Ganze gar nicht richtig auf die Bilder bringen. In der Nacht, als es stockdunkel ist, verzaubert mich der Wald noch mehr. Um 22.30 Uhr gehe ich mit zwei anderen Mädels aus dem Hostel in den dunklen Wald. Da leuchten überall kleine Punkte, teilweise ganz viele an einer Stelle, wie ein Sternenhimmel! Glühwürmchen! Ein unglaubliches Spektakel! Welches sich leider noch viel weniger auf Fotos aufnehmen lässt, sich dafür hoffentlich ganz tief in meine Erinnerungen einprägen wird :)

    Auf der anderen Seite des Dorfes gilt der "Spiegelsee" als Sehenswürdigkeit, weil sich darin bei schönem Wetter der Mt Cook spiegeln soll. Tja, wie schade, dass es hier praktisch nie schönes Wetter ist.

    Am zweiten Tag möchte ich gerne noch den River walk machen, der sehr schön sein soll. Also mache ich mich schnell "auf die Socken", als es mal kurz nicht regnet. Betonung auf kurz. Denn kaum bin ich unterwegs, beginnt es auch schon. Und nachdem ich wieder die Stunde durch den schönen Wald gegangen bin, muss ich feststellen, dass der Riverwalk gesperrt ist. Tja, also wieder die Stunde zurück ins Hostel. Immerhin habe ich etwas gemacht heute...

    °°°°°**** There is a way that nature speaks, that land speaks. Most of the time we are simply not Patient enough, quiet enough, to pay attention to the story. ***°°°°° (Linda Hogan)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 18Jan 2017

    43 Wanaka - Up in the sky 18.01.2017 Neuseeland —

    Wanaka, Neuseeland

    Beschreibung

    Endlich weg vom ständigen Regen der Westküste! Naja, ganz davon verschont werde ich nicht, als ich am ersten Tag gegen Abend noch einen Ausflug auf den Mt Iron mache. Aber das Bisschen Regen verdirbt mir die schöne Aussicht trotzdem nicht.

    Am nächsten Morgen ist es zum Glück wieder schön! Da heisst es: Früh aufstehen und ab zum Flughafen. Heute nehme ich nämlich meine erste Flugstunde, die sie einem beim "Learn to fly NZ" quasi "hinnenacherüered". Im kleinsten Flugi, das ich je gesehen habe bin ich also das erste Mal selbst Pilotin. Nein, es ist keines der Kinderkaruselle... schon ein echtes Flugzeug ;)
    Ein unglaubliches Gefühl, ein Flugzeug quasi selbst zu steuern und die Höhe beeinflussen zu können. Und die Aussicht: wunderschön! Ein supertolles Erlebnis, das einem gerade Lust auf mehr macht.

    Als das Wetter am Nachmittag wieder abgibt, machen wir noch einen Ausflug ins optisch faszinierende und verwirrende Puzzleworld und verirren uns im grossen Labyrinth.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 20Jan 2017

    44 Queenstown - Die Touristenstadt 20.01.2017 Neuseeland —

    Queenstown, Neuseeland

    Beschreibung

    Queenstown: DIE Touristenstadt! Einen Einheimischen zu finden, ist hier so schwierig, wie eine Nadel im Heuhaufen zu finden. Party und Adrenalinsport dominieren die Stadt. Und natürlich: der Weltberühmte Fergburger (Den es sogar auch in Veggie-Variante gibt und der tatsächlich sehr gut ist!).

    Abgesehen davon ist das Städtchen aber sehr schön :)
    Selber wage ich noch keinen Bungeejump, momentan reicht es mir nur schon, den Leuten dabei zuzuschauen. Vom Gondelberg hat man wunderschöne Aussicht auf Queenstown, den See und die dahinter verschneiten (!!) Berge. Eignetlich sollte hier ja jetzt Sommer sein, doch der Schnee kommt teilweise bis unter 1000m.
    Nachdem ich am ersten Tag den Berg quasi hinaufgerannt (okee, schnell gewandert) bin, gönne ich mir am Tag darauf eine Gondelfahrt. Die wissen da schon, wie Geld machen. Man kann nur ein Retourticket kaufen. Ich muss ziemlich lange anstehen für die Gondel und rege mich, als ich näher komme, darüber auf, dass immer nur 2 Leute in der 4er Gondel sitzen. Als ich schon fast an der Reihe bin, realisiere ich, wieso. Ich traue meinen Augen kaum. Da steht doch tastsächlich eine Fotografin, die von jedem, der in die Gondel sitzt, ein Foto macht! Ich setze mich zu einem Biker in die Gondel. Dieser Fakt (vermutlich kombiniert mit meinem Blick...) lässt sie die Kamera wieder senken und das Foto ersparen. Als ich am Ende des Tages wieder runterkomme, sehe ich die ganzen Fotos ausgestellt. Schön kitschig "fotocollagiert" (hmm... das Wort gibt's glaub noch nicht..) in die Aussicht. Als ich nach dem Preis frage, "haut's mi schier hinne use". 39$ verlangen die für ein Foto. Ein Foto in einer Gondel!! Hmm.. Ich glaube, wenn ich zurückkomme, werde ich Gondelfotografin in der Schweiz ;)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 22Jan 2017

    45 Milford sound - Gunn's Camp 22.01.2017 Neuseeland —

    Fiordland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir machen eine Bootstour durch den wunderschönen Milfordsound. Hier treffen hohe Berge und Meer aufeinander.
    Tja, den Neuseeländern sind hier jedoch einige Fehler unterlaufen. Beim Milfordsound (ein Stück weiter gibt es noch den Doubtful Sound) handelt es sich eigentlich nicht und einen Sound, was ein durch ein Fluss geformter Meeresarm wäre. Es sind eigentlich Fjorde, also durch Gletscher entstandene Meeresarme. Da es aber ziemlich viele davon in dieser Gegen hat und es ein zu grosser Aufwand wäre, alle "sounds" in "Fjorde" umzubenennen, dachten sie sich: Wir nennen doch einfach die ganze Gegend "Fiordland". Tja und das war jetzt kein Schreibfehler von mir, nein, sie nannten die Gegend tatsächlich "Fiordland" mit "i". Dass man es aber eigentlich "Fjordland" nennen sollte, fiel ihnen erst auf, als es schon auf allen Karten eingetragen war. Die Gegend ist jedoch atemberaubend schön, sodass man über die kleinen Fehler ganz gut hinwegsehen kann :)

    Übernachten dürfen wir im Gunn's Camp. Ein sehr humorvoll ausgeschmückter Campingplatz mit Bungalows. Handyempfang gibt's hier nicht. Warm halten kann man sich die Hütte, indem man im Cheminee das Feuer entfacht. Und um Strom zu sparen, wird Punkt 22.00 Uhr der Hauptschalter umgekippt - und wir sitzen im Dunkeln.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 23Jan 2017

    46 Stewart & Ulva Island - zu Besuch bei den Kiwis 23.01.2017 Neuseeland —

    Stewart Island, Neuseeland

    Beschreibung

    Weiter geht's ganz in den Süden Neuseelands. Zuerst nach Invercargill, wo es den südlichsten MacDonalds der Welt gibt, danach zum Bluff, wo ein Wegweiser darauf hinweist, dass es nur noch 4810km bis zum Südpol sind.

    Die Fährüberfahrt nach Stewart Island sei eine der schlimmsten - erfahre ich im Nachhinein. Das Meer ist unglaublich rauh dazwischen und ich muss mich unglaublich konzentrieren und festhalten, sodass ich meine Seekrankheit einigermassen im Zaum halten kann. Ein Stückchen erfahrener knabbere ich vor der Rückfahrt eine Maiswaffel, die ich mit Ingwerpulver bestreut habe (Trick Nr. 77: Ingwer hilft gegen fast alles, scheinbar auch gegen Seekrankheit ;) ). Tatsächlich verspüre ich dieses Mal zum Glück keinerlei Übelkeit.

    Auf Stewart Island gibt es nur die kleine Ortschaft Oban, in der einige Leute wohnen. Von da aus wandere ich zur ersten Hütte, des bekannten Rakiura Tracks. Ein wunderbar einsamer, schöner Weg entlang der Küste und durch den Wald. Als es langsam dunkel wird, mache ich mich mit einer Deutschen aus der Hütte auf die Kiwi-Suche. In Neuseeland angekommen, musste ich nämlich feststellen, dass man die nicht einfach überall herumhüpfen, wie die Kängurus in Australien. Im Gegenteil: Nur ca. 5% der Kiwis (so nennen sich die Neuseeländer auch selbst), haben schon einmal einen Kiwi (den bekannten, aber seltenen Vogel) in der Wildnis gesehen.
    Schon nach kurzer Zeit haben wir Glück und es rennt ein Kiwi vor uns durch. Nur einige Minuten später sogar noch ein zweiter.
    Ich mache den Fehler, alleine vom Weg weg in den Busch zu gehen. Mitten im Wald wird mir bewusst, was der eine Mann gemeint hat mit: "Gehe nicht weg vom Weg ohne GPS oder Kompass, du kannst dich in dem Wald nicht mehr zurechtfinden". Tatsächlich verliere ich beinahe die Orientierung, es beginnt einzudunkeln, Stirnlampe habe ich keine dabei und mein Handy nur noch 30% Akku - und das GPS, bzw die Karte funktionieren hier natürlich auch nicht. Leicht panisch mache ich mich also schnellstmöglich wieder zurück auf den Weg.
    Da werde ich belohnt: Ich treffe nicht nur wieder auf meine Deutsche Freundin, sondern auch auf einen Kiwi. Und was nun kommt, ist ein absolutes Highlight und ein Glück, das fast keine Menschen erleben dürfen. Der Kiwi scheint quasi blind (sind sie alle), nicht besonders hellhörig und altersdement oder so ähnlich zu sein. Als wir uns bewegen, rennt er nicht davon, sondern schaut nur auf, läuft zum nächsten Busch und frisst weiter. Leise folgen wir ihm, bis er wieder aufschaut: "Hm, was war das für ein Geräusch? Ach, ich geh besser weg hier" ... "Oh, essen!". So geht das über eine halbe Stunde weiter, bis wir uns sattgesehen haben an dem härzigen, flauschigen Tier. Traurig, aber leider kein Wunder, sind die fast ausgestorben. Denn jedes Mal, als sie Feinde hatten, hatten sie keine Chance.

    Neuseeland ist das Land der Vögel. Säugetiere gibt es hier praktisch keine und sind unerwünscht. Die härzigen Possums werden mit Vorliebe überfahren oder vergiftet und auch den Hasen ergeht es nicht viel besser.

    Von Stewart Island aus kann man mit einer kleinen Fähre auf die Ulva Island. Auch diese Fährüberfahrt ist sehr rauh, aber da nur 5-10 Minuten, sehr spassig :) Ulva Island ist quasi unberührt und Feinde-frei. Hier gibt es die frechen Wekas, die ähnlich aussehen wie die Kiwis, nur kleiner, mit kürzerem Schnabel und eben nicht so scheu. In 2.5 Stunden haben wir jeden Weg der Insel erkundet und sind fast schon Vogelexperten ;)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 28Jan 2017

    47 Mt Cook - Schnee im Sommer 28.01.2017 Neuseeland —

    Mount Cook National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Nach diesen schönen Tagen in Milfordsound und auf Stewart Island ab von der Zivilisation bräuchte ich dringend wieder einmal einen günstigen Supermarkt. Leider wird uns aber auf der Weiterfahrt kein richtiger Einkaufsstopp gegönnt, sondern wir fahren quasi direkt weiter nach Mt Cook, wo es natürlich auch keinen entsprechenden Laden gibt. Zum Glück halten wir unterwegs an einem günstigen Früchte- und Gemüseladen, bei dem ich gleich Grosseinkauf mache  Als ich mich am Abend auf zur Küche mache, sehe ich, dass mein armer Zimmergenosse nur noch eine Fertignudelsuppe und 2 Müesliriegel hat. Ich biete ihm an, mein Nachtessen mit ihm zu teilen, wenn er mir dafür hilft, das Gemüse zu schneiden. Selten habe ich einen Mann gesehen, der sich so sehr über Quinoa mit Gemüse gefreut hat, wie dieser junge Mann. Er ist schon seit 9 Monaten unterwegs und ernährt sich vorwiegend von Noodlesoup und Toastbrot.

    Mt Cook ist ein kleines Dörflein umrundet von verschneiten Bergen, unter anderem dem mächtigen Mount Cook. Es ist eine wunderschöne Gegend, die mir noch viel wunderschöner erscheint, da es wiedermal blauer Himmel, sonnig und warm ist. Dies ist so ungewohnt, dass wir (ich bin mit zwei deutschen Mädels unterwegs) gar nicht daran denken, kurze Hosen anzuziehen. Beim Anblick dieser hohen, verschneiten Berge denke ich an zu Hause und eine Weile stelle ich mir vor, wie es jetzt wäre schön wäre, in der Schweiz auf der Piste zu sein

    Sogar die Unterkunft ist hier sehr schön! Obwohl die Backpackerküche natürlich im hinteren Teil und ohne Aussicht ist, kann man sich für einen Drink in das edle Hotelrestaurant setzen, welches durch eine riesige Fensterfront eine uneingeschränkte Sicht auf die Berge präsentiert. Glücklicherweise ist es nicht komplett ausgebucht, sodass ich am nächsten Tag noch um eine Nacht verlängern kann. Stray (die Busorganisation) garantiert uns immer eine Nacht. Meistens sind die Unterkünfte offiziell komplett ausgebucht. Wenn man aber am Morgen wartet, bis der neue Strayfahrer angerufen hat und durchgibt, wie viele Leute kommen, bekommt man mit ein Bisschen Glück noch ein Bett für die nächste Nacht.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 29Jan 2017

    48 Lake Tekapo 29.01.2017 Neuseeland —

    Tekapo, Neuseeland

    Beschreibung

    Da Lake Tekapo kein offizieller Stray Übernachtungshalt ist, habe ich mir meine Unterkunft schon selbst vorgebucht. Die beiden Deutschen Mädels von gestern sind auch wieder dabei. Gemeinsam machen wir einen Spaziergang auf den Hügel, von dem aus man schön über den See und das Dorf sieht.
    In Taupo ist nicht viel los, denke ich mir zuerst. Als ich dann aber zur bekannten kleinen Steinkirche komme, weiss ich, wo sich alle Touristen versammeln. Die Kirche ist an sich tatsächlich sehr schön und spektakulär, da man von innen hinter dem Altar statt einer kühlen Kirchenwand ein grosses Fenster hat, durch welches man direkt auf den dahinterliegenden See sieht. Damit die ganzen Touristen ihre gemachten Fotos auch gleich auf Facebook, Instagramm oder woauchimmer posten können, hat die kleine Kirche sogar ein eigenes WIFI.

    Nachdem ich zurück in der Unterkunft mit einem Bus voller Holländer (von denen wimmelt es hier in Neuseeland nur so) das Finale des Australian Opens schaue, mache ich mich nochmals auf zum See. Der Mann an der Reception hat mir nämlich noch erzählt, dass unten bei der Kirche der Sternenhimmel am besten zu bestaunen sei. Das scheint kein Geheimnis zu sein. Dort angekommen stelle ich fest, dass fast jedes Fleckchen rund um die Kirche schon besetzt ist. Die Touristen nehmen es da aber zum Glück sehr genau. So genügt es, einige Schritte weiter dem See entlang zu gehen und Tadaa ist keine Menschenseele mehr um mich. Und der Sternenhimmel tatsächlich ganz schön 

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 31Jan 2017

    49 Christchurch, Banks Peninsula 31.01.2017 Neuseeland —

    Christchurch Central, Christchurch, Neuseeland

    Beschreibung

    Zurück in Christchurch gehe ich auch zurück zu meinem Couchsurfinghost Lee, bei dem ich die Neuseelandreise gestartet habe. Es tut richtig gut, nach dieser Zeit in den Hostels, wieder in ein Zuhause zu kommen. Gemeinsam machen wir einen Ausflug auf die schöne Banks Peninsula.
    Die Kunst, anständiges Brot zu backen, scheint ein Privileg der Schweizer (und einiger anderer Länder Europas) zu sein. Sieht man auf dieser Seite der Erde im Supermarkt ein Schild mit „Fresh Bread“, stösst man enttäuscht (ich zumindest) auf ein Regal mit ungefähr 20 verschiedenen Sorten Toastbrot. Erneute Hoffnung bringen die Brötchen, die einzeln verkauft werden und schon eher wie „frisches Brot“ aussehen. Bei näherer Betrachtung (=mit den Händen schauen), stellen sich aber auch diese als pure Enttäuschung heraus: Die sind so weich, dass man sie ohne Probleme in einer Faust zerdrücken könnte. Mit ganz viel Glück trifft man zwischendurch auf eine Bäckerei und kann sich für ein halbes Vermögen ein einigermassen anständiges Brot kaufen. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so etwas simples, wie Brot vermissen würde… Wobei mir da gerade einfällt, dass die Indonesier mir auf die Frage, ob ihnen denn das ständige Reisessen (zum Frühstück, Mittagessen und Nachtessen, jeden Tag!) nicht verleide, erwiderte: „Ihr esst ja auch den ganzen Tag Brot“.
    Zurück zu Lee und Christchurch: Ich nutze hier die Chance, nicht nur Brot, nein sogar Zopf zu backen. Dies stellt sich als nicht ganz einfach heraus mit einer ungenauen altmodischen Waage, ohne richtige Hefe, ohne eigenen Messlöffel und Tasse und einem Backofen, auf dem anstelle von einfachen, konkreten Zeichen Umschreibungen wie „Grill, Bake…. Steht. Prompt wähle ich das falsche Programm und backe so den Zopf zuerst von unten und danach von oben. Trotz allem ergibt es das beste, was ich seit einem halben Jahr an Brotähnlichem gegessen habe 

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 14Feb 2017

    50 Auckland 14.02.2017 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Da ich von vielen gehört habe, dass Auckland keine schöne Stadt sei, plane ich mir nicht wirklich Zeit ein, diese Stadt anzuschauen, sondern komme quasi nur zum Schlafen hierher. So hässlich finde ich die Stadt aber gar nicht. Susan, welche ich auf der Westaustralientour getroffen habe, ist heute auch gerade hier. Wir treffen uns zum Abendessen und Plaudern. Was für ein gemütlicher Abend :)

    Kommentare

  • 15Feb 2017

    51 Paihia - schön hier 15.02.2017 Neuseeland —

    Paihia, Neuseeland

    Beschreibung

    Auch auf der Nordinsel bin ich mit dem Busunternehmen Stray unterwegs. Auf dem Weg nach Paihia halten wir an einem rieseigen Kauritree. Diese Bäume sind sehr wertvoll und teilweise uralt. Sie können uralt werden und wachsen Kerzengerade hoch hinauf. Dies macht sie zu begehrtem Holz für alles mögliche. So kommt es auch, dass es mittlerweile nicht mehr so verbreitet sind und es extra Schutzgebiete gibt.
    Paihia ist ein härziges Dörflein ganz im Norden der Nordinsel in der Bay of Islands.
    Paihia: Pai=schön in Maori, hia= here (=hier)  Paihia = schön hier. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es „schön hier“ ist. Jedoch regnet es und die Sicht auf die „Bucht der Inseln“ bleibt uns verborgen.
    Im Regen mache ich mich mit einem Regen auf zu einem Wasserfall. Die vorbestellten „Bikes“ stellen sich als kleine Klappvelos heraus. Der Hinweg entlang der Strasse ist ganz schön anstrengend, da die Velos nicht für irgend etwas anderes als flache Stadtstrassen gemacht sind. Für den Rü’ckweg möchte ich dann aber doch dem Wanderweg entlang, da ich mir diesen als schöner und weniger streng vorstelle. Tatsächlich ist er einiges schöner und spannender. Ich muss aber kaum erwähnen, dass unsere Zweiräder auch dafür nicht gemacht sind. Nach den ersten paar Kurven rutscht mir das Gefährt einfach unten weg (der Weg war zu schmal, ich musste einem Busch ausweichen und auf der anderen Seite gings halt runter…) und so liege ich per Bauchlandung flach auf dem Weg. Habe ich schon erwähnt, dass es seit gestern geregnet hat? Und wir auf einem Waldweg sind? Ah und ich natürlich noch mein quasi schönstes Shirt trage? Einmal Sarah paniert…(Nein, die Regejacke habe ich gerade vorhin ausgezogen, da es unter den Bäumen praktisch nicht regnet). Tränchen verkneifen, Krönchen richten, weiter geht’s. Durch den Nieselregen, komplett nass und dreckig fahren wir den Wanderweg und der Strasse entlang ohne weitere Unfälle glücklich uns laut singend zurück. Was gibt es besseres, als dreckig, nass, verschwitzt, müde und mit einem Lachen im Gesicht im Hostel anzukommen?

    ***°°° Happiness is a matter of attitude °°°***** °°° Glücklichsein ist Ansichtssache°°°***

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 16Feb 2017

    52 Cape Reinga - Sandboarden im Norden 16.02.2017 Neuseeland —

    Cape Reinga, Neuseeland

    Beschreibung

    Mit dem Bus geht’s heute ganz in den Norden Neuseelands. Hinauf zum Cape Reinga (Hinauf ist hierbei jedoch falsch, würde jetzt mein Grossvater sagen, da es ja nicht hoch geht, sondern lediglich nördlich). Nachdem wir am Morgen im Regen auf den Bus warten mussten, lässt sich die Sonne endlich wieder blicken und es wird wieder sonnig und warm.
    Wir fahren entlang dem 90mile beach. Dies ist die älteste und neuste Autobahn zugleich, da sie schon immer da war, durch Ebbe und Flut aber jeden Tag neu gemacht wird. Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 100kmh und wird auch teilweise kontrolliert. Der Strand ist jedoch in Wahrheit nur 60 Meilen lang. Die Australier haben ja schon einen 80 mile beach und schliesslich will man grösser und besser sein. – Nein, das ist natürlich nicht die richtige Erklärung. Wie immer, steckt ein Fehler dahinter. Früher legten die Leute mit ihren Tieren 30 Meilen am Tag zurück. Für die ganze Strecke dem Strand entlang brauchten sie 3 Tage. Ganz einfach: 3 mal 30 = 90, also 90 Meilen. Was jedoch nicht einberechnet wurde, ist der Fakt, dass sie auf dem Sand langsamer waren und in Wirklichkeit nur 20 Meilen am Tag zurücklegen konnten.

    Nächster Halt heisst: Sandboarden. Auf einem Bodyboard geht es Kopfvoran in halsbrecherischem Tempo die steile Sanddüne runter. Juhuiiiiii!! Durch den Regen der letzten Tage wurde der Sand härter = schneller! In weiser Voraussicht habe ich Wechselkleider mitgenommen.

    Im Cape Reinga wartet ein Leuchtturm umgeben von steil abfallenden Klippen und einem Wegweiser auf uns. Der Legende nach kommen die Seelen der verstorbenen auf einer langen Wanderung hierher. Beim Leuchtturm angekommen springen sie hinaus über die Klippen. War es eine gute Seele, fliegt sie in den Himmel hinauf. War es jedoch eine böse Seele, stürzt sie hinunter in die wilde See und wird von dem Monster verzehrt. Mittlerweile weiss man jedoch, dass es nicht ein Monster ist, welches das Meer an dieser Stelle konstant so aufwirbeln lässt. Es ist das Zusammenstossen zweier Gewässer: dem Pazifischen Ozean und der Tasmanischen See.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 17Feb 2017

    53 Hole in the Rock 17.02.2017 Neuseeland —

    Russell, Neuseeland

    Beschreibung

    Gestern Abend nahm ich zusammen mit dem Engländer von vorgestern die Fähre hinüber nach Russel. Ein Ort, der früher als Abstiege und Saufloch bekannt war. Hier ist die erste Alkoholausschanklizenz Neuseelands zu finden. Mittlerweile ist der schöne Küstenabschnitt jedoch besiedelt von Traumhäusern und härzigen Restaurants. Ausserdem soll es hier superleckeres Glace (Eis) geben. Wir brechen beinahe in Tränen aus, als wir feststellen, dass der Laden schon geschlossen hat. Also spurten wir halt ohne Glace auf dem Hügel und erleben noch die letzten Strahlen des Sonnenuntergangs mit Ausblick auf die Inseln und Paihia.


    Hole in the Rock Tour
    Mit einem viel zu grossen Boot mit viel zu vielen Touristen drauf geht es auf zu einem Loch in einem Stein(Hole in the Rock). Na toll -.-
    Meine Laune bessert sich aber sofort: Die Fronttüren werden geöffnet und ich spurte gleich hinaus und sichere mir den besten Platz ganz unten, vorne am Schiff. Von da aus bestaune ich die vielen Inseln an denen wir vorbeifahren. Nach einiger Zeit haben wir auch schon Glück und entdecken Delfine. Mindestens 8 Stück schwimmen um unser Schiff. Mal weiter weg, mal direkt unter meinen Füssen 
    Als zweites Highlight wartet die Insel Urupakupaku auf uns. Grün, Schafe, Schafböleli, Sonne, Inseln, Inseln, wow!
    Oh und so nebenbei (das hätt’ ich jetzt fast vergessen) haben wir natürlich auch das „hole in the rock“ besucht. Ja, ein schönes Inseli mit Loch unten drin, welches von den ständigen Wellen geformt wurde. Die Konditionen sind gut heute und so wagt unsere Kapitänin ein extravagantes Manöver: Wir fahren mit dem viel zu grossen Schiff durch das viel zu klein wirkende Loch. Natürlich bekommt sie einen riesen Applaus, als wir unbeschadet am anderen Ende wieder rauskommen.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 19Feb 2017

    54 Hahei - heisse Pools am Strand 19.02.2017 Neuseeland —

    Hahei, Neuseeland

    Beschreibung

    Für eine Nacht geht’s wieder nach Auckland, um dann am nächsten Tag weiter nach Hahei zu fahren, welches auf der Coromandel Peninsula liegt. Am Morgen ist mein Name nirgends auf der Liste für den Bus zu finden. Ich habe aber schon lange gebucht! Oje…Als ich dem Fahrer meine Buchung zeige, meint er: „a steht aber März, wir haben Februar“. Neeein! Mit dem ganzen Gepäck muss ich wieder aussteigen und warten, bis alle anderen eingestiegen sind. Wieder habe ich Glück und es hat doch noch ein Plätzchen frei für mich 
    Über Hahei habe ich mich nicht informiert und bin hin und weg, als ich ahnungslos die 2 Minuten vom Hostel zum Strand gehe und vor mir ein sauberer Sandstrand liegt und dahinter gleich einige Inseln im Meer zu sehen sind. Wow!
    Barfuss wandere ich zur nächsten Bucht, um meine neue Taucherbrille auszuprobieren (meine alte ging leider im „Gmoscht“ in meinem Rucksack kaputt). Die Gemstonebucht sei gut zum Schnorcheln. Kaum habe ich den Kopf unter Wasser, schrecke ich auch gleich wieder hoch und rette mich auf den ersten Stein: Im Wasser wimmelt es von schlabberigen, quallenähnlichen Dingern! Schaden fügen die einem jedoch keinen zu. Wie später jemand erzählt, könnte es sich um Fischeier handeln. Hmm… wer weiss. Jedenfalls ist das ganze Wasser voll damit! Teilweise eine 5-10cm dicke Schicht davon. Igitt! Turbo rein und durch! Nach kurzer Zeit entdecke ich eine Roche. Meine Taucherbrille läuft an und die Schwabbeldinger sind zwar weiter aussen nur noch vereinzelt, jedoch immer vorhanden. Also habe ich dann schon bald einmal genug!

    Am Abend fahren wir zum Hotwater beach. Vom Land her strömt hier heisses Wasser aus der Erde Richtung Meer. Bei Ebbe strömen die Touristen hier hin, um sich ein Loch am Strand zu graben. Als wir ankommen, sind einige schon am Aufbrechen und so können wir die gemütlicheVariante machen. Wir erben ein Bassin, das wir nur noch einmal nachgraben müssen. So lässt sichs leben: Im heissen Wasser am Strand liegen und aufs Meer rausschauen :) (Bilder vom Hotwater beach folgen hoffentlich noch.)

    20.2.
    Heute heisst es: Früh aufstehen und den Sonnenuntergang anschauen. Am Stand angekommen, stelle ich fest, dass die Sonne hinter dem Hügel aufgehen wird. Also renne ich los, dem Strand entlang und auf den Hügel. Pünktlich zum Sonnenaufgang komme ich oben an. Es hat sich gelohnt 
    Nach dem Frühstück geht’s los zur berühmten Cathedral Cove. Ein unglaublich schönes Plätzchen! Eine Höhle am Strand, durch jenes man auf das Meer und einen anderen faszinierenden Kalksteinklotz im Wasser blickt. Unter den vielen Touristen entdecke ich plötzlich Steffi, welche mit mir an der PHZ studiert hat.

    Am nächsten Tag fahren die meisten wieder weiter und wir sind nur zu dritt, die noch länger bleiben. Unser Fahrer hat uns als Geheimtipp den Weg zum Blowhole empfohlen. Tatsächlich ist es nicht ganz einfach, den Anfang dieses Weges zu finden, da er rechts von dem üblichen Touristenpfad hinter einem Schild „Danger“ weitergeht. Der Weg geht den steilen Klippen entlang, führt über grosse, weite Wiesen und beschert uns wunderschöne Aussicht über die Bucht, die Inseln und die Klippen. Hier oben soll auch ein Teil des Filmes „Chronicles of Narnia“ gedreht worden sein. Am Ende des Weges wartet das Blowhole auf uns. Ein 30m tiefes Loch im Wald, das bis ins Meer runtergeht. Leider auf Fotos total unspektakulär, jedoch sehr eindrücklich.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 22Feb 2017

    55 Surf und Yoga in Raglan 22.02.2017 Neuseeland —

    Raglan, Neuseeland

    Beschreibung

    In Raglan wartet eine tolle kleine Lodge ausserhalb des Dorfes, von Regenwald umgeben auf uns. Am Nachmittag miete ich mir ein Surfboard und werde an den Strand gefahren. Die Wellen sind perfekt für Anfänger und so bin ich ziemlich erfolgreich. Zurück in der Lodge ist dann auch schon bald Yoga angesagt. Natürlich nicht in einem Studio, sondern auf dem sogenannten „Inspiration Point“. Ein Aussichtspunkt mit einer Plattform, welche sich tiptop für eine Yogalektion eignet. Die Sonne wärmt uns mit ihren letzten Strahlen, das Meer leuchtet blau im Hintergrund und ein leichter Wind weht mir durchs Haar. Könnte es noch schöner sein? Als ich nach einiger Zeit zu lachen beginne, schauen mich die anderen verwirrt an. Durch die Yogapositionen fliesst nun in einem grossen Gutsch das Salzwasser aus meiner Nase, welches ich beim Surfen aufgenommen habe.

    Nach einem Jass mit 3 anderen Schweizern gehen wir am Abend nochmals nach draussen. Es lohnt sich!: Direkt neben der Lodge hat es am Wegrand jede Menge Glühwürmchen! Durch die Dunkelheit gehen wir hoch zum Inspirationpoint. Von da aus haben wir den wohl schönsten Blick auf dem Sternenhimmel! Unglaublich!

    Hätte ich von Anfang an gewusst, dass mir Raglan so gut gefällt, hätte ich länger eingeplant!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 23Feb 2017

    56 Lost world - Waitomo 23.02.2017 Neuseeland —

    Waitomo, Neuseeland

    Beschreibung

    Waitomo ist bekannt für seine Glühwürmchenhöhlen. Insgesamt gibt es hier aber über 300 Höhlen, eine ganze unterirdische Welt!
    Ich gönne mir eine 4 Stündige Lost-World Tour, anders als alle anderen Stray-Bus Touristen. Nach einigen Instruktionen und einer 20(!) Minütigen Fahrt übers Land erreichen wir die Höhle. Nun heisst es: 100m abseilen. Ein ziemlicher Nervenkitzel! Die Höhle hat an dieser Stelle eine grosse Öffnung und auf dem Weg hinunter erspähe ich noch andere Höhlen. Das Sonnenlicht ist perfekt und strahlt in die Höhle hinein. Ein wenig weiter treffen wir auf einen Fleck Glühwürmchen an der Höhle. Wir setzten uns darunter und blicken hinauf zu den kleinen Würmchen, die wie ein Sternenhimmel leuchten. Gegen Ende der Tour müssen wir eine senkrechte 30m hohe Leiter hochklettern. Ziemlich anstrengend.

    Als ich zurückkomme, wartet der Bus schon auf mich und es geht direkt weiter nach Hobbiton und Rotorua. Hobbiton lasse ich weg, da es mittlerweile leider vorwiegend eine Geldmacherei ist.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 25Feb 2017

    57 Rotorua - stinkende Stadt und leuchtende Seen 25.02.2017 Neuseeland —

    Rotorua, Neuseeland

    Beschreibung

    Rotorua gefällt mir abgesehen vom Foodmarket und der Seepromenade nicht wirklich. In der Stadt stinkt es ausserdem von den geothermischen Quellen, die überall verteilt vor sich hin dampfen.
    Der Ausflug nach Wai-o-Tapu lohnt sich hingegen. Das Paradies der Geothermik. Die ganze Gegend erinnert stark an Island. Der Geysir, welcher hier in NZ jeden Tag aktiviert wird, ist jedoch bei weitem nicht so eindrücklich, wie jener in Island. Er gleicht mehr einem kleinen Springbrunnen. Dafür gibt es hier einige Seen, welche in den eindrücklichsten Farben straheln: rot, blau, und giftgrün!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 26Feb 2017

    58 Zu Besuch bei den Maoris - Lake Aniwhenua 26.02.2017 Neuseeland —

    Kaingaroa Forest, Neuseeland

    Beschreibung

    Für einige Tage geht es nun ein wenig ab vom normalen Touristenweg zu spezielleren Unterkünften. Beim Lake Aniwhenua erwarten uns die Maoris, welche uns zeigen, wie man ein Armband aus Flachs flechtet und wie man traditionell kocht. Das sogenannte Hangi besteht aus verschiedenen Gemüsen und Fleisch, welches mit Tüchern und Erde überdeckt wird. Durch die glühenden Steine darunter wird das ganze für eine Stunde geräuchert. Das ganze ist ein riesen Festmahl und schmeckt auch ganz gut. Jedoch kann ich nicht allzu viel davon essen, da der geräucherte Geschmack doch sehr extrem ist.

    Am nächsten Tag können wir leider leider nicht die Schule besuchen, wie das normalerweise der Fall wäre. Heute ist nämlich Sonntag. Trotzdem dürfen wir das heilige Haus der Maoris besuchen. Dazu werden wir mit einer ewig scheinenden Rede in Maorisprache begrüsst. Wir verstehen natürlich kein Wort... Begrüsst werden wir anschliessend auf Maori-Art: Hand geben und Nase + Stirn berühren. Bei uns "Langnasen" ist das ja nicht so ein Problem. Ich stelle jedoch fest, dass die Einheimischen eine ziemlich flache Nase haben (Vielleicht vom ständigen aneinanderdrücken? :P ) und man sich so ziemlich viel näher kommt...
    Der darauf folgende Haka-Tanz, der uns von einigen freiwilligen Schulkindern vorgezeigt wird, ist jedoch ganz toll, sowie auch die Lieder, welche sie uns zum Schluss vorsingen.

    Von hier aus geht es weiter ins nächste Kaff: zur Blue Duck Station. Eine Farm mitten im Nirgendwo. Es ist das erste Mal, dass ich so lange mit dem gleichen Busfahrer mitfahre. Von Rotorua bis nach Auckland werde ich in diesem Bus bleiben. Ich habe mir natürlich erhofft, eine gute Gruppe mit tollem Busfahrer zu erwischen. Leider ist jedoch das Gegenteil der Fall. Der NIckname Dory scheint zu passen (Wer Nemo gesehen hat, weiss wovon ich rede). Leider hat der Herr einen grauenhaften Musikgeschmack, welcher er uns in voller Lautstärke die ganzen Busfahrten lang hören lässt. Da nützen nicht einmal Ohropax etwas...
    Auch die Gruppe ist eher in Partystimmung und so artet der Abend ziemlich aus. Als ich am Morgen darauf erfahre, was in meinem Zimmer alles passiert ist, bedanke ich mich bei mir selber für die gute Entscheidung Ohropax reinzutun und einen tiefen Schlaf zu haben.
    Wichtiger Hinweis für alle, welche in Neuseeland reisen: BENUTZE IIMMER DAS WEISSE LAKEN!! Die Bettdecken werden nicht gewechselt, nur das weisse Laken. und JA, es passieren Dinge in den Mehrbettzimmern...
    Zum Glück gibt es in der Gruppe aber noch 2 super Wallisserinnen, einen anderen Schweizer und einen Holländer, mit welchen sich die Zeit genissen lässt :)

    Die Blue Duck Farm ist sehr weitläufig. So weit man vom Hügel aus blicken kann, gehört alles Land zu dieser einen Farm. Zum ersten Mal wage ich mich als erwachsene Frau wieder einmal auf ein Pferd. Dieses ist ziemlich gefrässig und möchte am liebsten ständig Gras fressen. Davon hat es zur genüge. Die Hügel, durch welche wir reiten, sind allesamt saftig grün und bescheren uns einen wundervollen Anblick!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 02Mar 2017

    59 Tongariro Crossing 02.03.2017 Neuseeland —

    Tongariro National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Als letztes Abenteuer in Neuseeland machen fast alle das Tongariro-Crossing. Eine der als schönsten bewerteten Wanderungen der Welt. Dementsprechend sind auch viele Leute unterwegs. So landen wir mitten in ca 5 Schulklassen! Zum Glück schaffen wir es vor den bekannten Seen noch, sie zu überholen und weit hinter uns zu lassen :) Wir haben einigermassen Glück mit dem Wetter. Bis nach den Seen ist es ziemlich schön und warm. Danach regnet es in Strömen und wir werden immer nässer. Und wenn wir gerade denken, dass wir nässer nicht mehr werden können, werden wir noch nässer... Faszinierend, wie viele Abstufungen von "nass" es gibt. Das wird mir heute erst so richtig bewusst...
    Unser Eifer wird leider nicht belohnt. Wir sind über eine Stunde zu früh am Ziel und es fährt keiner der anderen Shuttle an unser Ziel oder hätte Platz für uns^:/

    Zum Schluss der Neuseelandreise geht es den Städten nach:

    Auf dem Weg nach Wellington stoppen wir im kleinen Dorf Taihape. Die ist bekannt für seine "Gumboot-competition". Dabei wählt man sich einer der rumliegenden Gummistiefel aus und wirft ihn so weit, wie möglich. Wir lassen uns den Spass nicht entgehen. In diesem Dorf wird dieser Sport jedoch mit Ernsthaftigkeit betrieben und es gibt jedes Jahr eine richtige Meisterschaft.

    Von Wellington sehe ich nicht allzu viel. Zurück in der Stadt ist es wieder einmal Zeit für eine 5$ Domino-Pizza. Als ich erfahre, dass heute Waffle-Wednesday ist, gönnen wir uns natürlich auch noch die Waffle of the week: mit Timtam-crumbles, Vanille Eis und Schoko+Caramelsauce. :)
    Am nächsten Tag geht fast die ganze Gruppe weiter auf die Südinsel. Mit einigen neuen Leuten fahre ich mit dem Dory-Bus die 9 Stunden hoch nach Auckland. Als er uns am Morgen fragt, ob wir eigene Musik hören wollen oder er seine ablassen soll, antworte ich gleich für den ganzen Bus, dass wir unsere eigene Musik hören wollen :) So ist die Fahrt erträglich!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 03Mar 2017

    60 Samoa - mit Übergewichtigen ins Paradies 03.03.2017 Samoa —

    Apia, Samoa

    Beschreibung

    Ich habe ja im Internet schon gelesen, dass im Flugzeug nach Samoa viele dicke Einheimische sitzen würden. Ich möchte mich ja jedoch keinen Vorurteilen hingeben. Jedoch staune ich nicht schlecht, als ich dann tatsächlich mit ca 5 anderen weissen Touristen in einem Flugzeug voller fettleibiger Samoaner sitze (Ich würde ja gerne "gut gebaut" sagen, das trifft aber beim besten Willen nicht zu).
    Schon der Anflug auf Samoa ist atemberaubend. Vom Flugzeug aus sieht man schon das türkisblaue Meer und landet auf der Landebahn direkt neben dem Wasser.
    Im kleinen Flughafen werden wir von 4 Typen mit Samoanischer Musik begrüsst. Mein Deklarationszettel, auf welchem ich viele "Ja" angekreuzt habe (ich reise mittlerweile mit Muscheln, Federn und Essen, alles heiklem Zeugs...) wir ignoriert und so komme ich ohne Probleme in die Hitze Samoas hinaus :)

    Ich bin richtig froh, als ich in der Olivia's Accommodation einige andere Backpacker treffe. Ich muss nämlich feststellen, dass Samoa besonders zu dieser Jahreszeit überhaupt nicht touristisch ist!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 05Mar 2017

    61 Mit dem Roller zum Strandhaus - Südküste 05.03.2017 Samoa —

    Samoa

    Beschreibung

    In Apia miete ich mir einen Roller. Zum Glück habe ich in Indonesien schon ein wenig das Gefühl dafür bekommen, obwohl ich damals nur hintendrauf gesessen bin. Nach einer Runde auf dem Parkplatz erhalte ich das OK und darf selber losfahren :) Die Strassen in Samoa sind kaum befahren und in gutem Zustand. Also der perfekte Ort zum lernen. Den Gefahren werde ich mir bald auch bewusst: 1. Taxifahrer: die meisten sind ok, nur einige versuchen, dich umzubringen. 2. kleine Kinder (vor allem Dschungelbuben): sie heben Steine vom Strassenrand und wenn du Pech hast, feuern sie auch ab. 3. Hunde: Die sind ziemlich dumm! Sie versuchen sich selber und dich umzubringen, indem sie mit lautem Gebell direkt auf den Roller zurennen.
    Mit genügend Selbstbewusstsein entkommt man jedoch all diesen Gefahren :)

    Ich fahre der wunderschönen Küstenstrasse nach. Mache einen Halt bei den Piula Cave Pools und diversen Wasserfällen. Gratis ist hier nichts. Für jeden Wasserfall und jeden Pool wird hier Eintritt verlangt. Dies bezahle ich jedoch gerne, wenn ich dafür feststellen kann, dass die ganze Insel sehr sauber gehalten wird.
    Durch die wunderschöne Berglandschaft fahre ich zur Südküste zum Jaymy Fale. Ein Fale ist die beste Art, in Samoa zu übernachten. Man erhält eine eigene Strandhütte, welche mit Matratze und Moskitonetz ausgestattet wird. Oft sind die Hütten direkt am Wasser und man erhält sogar Frühstück und Nachtessen!
    Man könnte wirklich meinen, man sei im Paradies gelandet!

    Am nächsten Tag mache ich mich alleine auf zum To Sua Ocean Trench, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Samoas. Da am Sonntag die meisten Samoaner in der Kirche sind, hat es praktisch keine Leute hier. Für den Franzosen, welcher direkt hinter mir ankommt und mich ist es daher gleich klar, dass wir den Tag zusammen verbringen werden. Es ist nicht wie in Australien oder Neuseeland oder sonstwo auf der Welt, wo man den Touristen eher aus dem Weg geht. Hier ist man froh, wieder einmal einen Touristen zu treffen und nicht alleine zu sein. Mit ihm reise ich dann noch einige Tage weiter auf der Südinsel.
    Der To Sua Ocean Trench ist atemberaubend! Ein tiefes Loch, in dem durch ein Tunnel vom Meer Wasser hinein kommt. Das ganze ist umgeben von einem gepflegtem Garten und einem schönen Küstenabschnitt.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 07Mar 2017

    62 Wasserfallwanderung mit Dschungelmädchen 07.03.2017 Samoa —

    Falease'ela, Samoa

    Beschreibung

    Zusammen mit Colm und Anna, welche ich in Apia kennengelernt habe, mache ich eine geführte Wasserfallwanderung. Eine Familie, die hier lebt, bietet dies an: Der Vater, welcher die Tour leitet, die Mutter, eine Neuseeländerin, welche uns leckeres Essen kocht und die Tochter, welche ein richtiges Dschungelmädchen ist!
    Wir gehen im Fluss hoch und stoppen bei 5 Wasserfällen, bei denen wir hinunterhüpfen können, uns dahinter verstecken können oder uns wie eine Dusche auf den Rücken prasseln lassen. Ein wunderbares Erlebnis!

    Auf dem Weg zurück nach Apia schaffe ich es wieder einmal, mich zu verfahren... Wie oft kann man sich an einer Kreuzung mit 4 Abzweigern verfahren? - Genau. mindestens 4 Mal! Schaffe ich ohne Probleme, dank der ungenauen Karte, auf welcher die Orte am falschen Ort eingezeichnet sind. Ich stelle zum Schluss nämlich fest, dass ich beim ersten Mal richtig gewesen wäre. Auf dem Rückweg werde ich einige Male komplett nassgeregnet und wieder sonnengetrocknet (nur um daraufhin wieder nass zu werden).

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 08Mar 2017

    63 Kulturshow und Naturrutsche 08.03.2017 Samoa —

    Apia, Samoa

    Beschreibung

    3 Mal pro Woche gibt es in Apia eine gratis Kulturshow. Hier wird gezeigt, wie verschiedene Dinge gewebt werden, wie eine Kokosnuss geöffnet und bearbeitet wird und wie aus Rinde Stoff gemacht und gefärbt wird. Auch hier gibt es, ähnlich wie in Neuseeland, ein traditionelles Gericht, welches im Boden geräuchert wird. Es ist einiges simpler, schmeckt mir jedoch viel besser als jenes in NZ.
    Auch die traditionelle Art des Tätowierens wird uns gezeigt. Da dies jedoch viel Konzentration braucht, dürfen wir dabei keine Fotos machen. Mit einem Stecken mit einer spitzen Klinge vorne wird die Farbe in die Haut hineingehämmert. Das traditionelle Samoanische Tattoo geht von oberhalb der Hüften über den ganzen Hintern hinunter bis zu den Knien. 12 Sitzungen werden dafür benötigt! Jeder Mann kann selber entscheiden, ob er ein solches Tattoo möchte, und wann er bereit dazu ist. Hat er sich dazu entschieden, es zu beginnen, gibt es kein zurück mehr. Würde er sich entschliessen, dass es zu grosse Schmerzen sind, und er es abbrechen möchte, wäre das das grösste Zeichen von Feigheit und eine Schande für ihn und seine ganze Familie.
    Auch für die Frauen gibt es ein traditionelles Tattoo, welches sich jedoch nur auf die Oberschenkel bezieht und meist nicht ganz so dicht ist, wie jenes der Männer.

    Von Apia aus können wir noch einige kleine Ausflüge unternehmen. So zum Beispiel zu den Papase'ea sliding rocks. Natürliche Wasserrutschen! Müsste man in einem anderen Land für so etwas anstehen, bin ich hier in Samoa wieder einmal froh, habe ich meine Begleitung dabei. Wir sind nämlich komplett alleine! So wissen wir zuerst auch nicht ganz so genau, wo man jetzt runterrutschen kann und rutschen sogar den steilen Wasserfall hinunter, bei dem wir nicht ganz sicher sind, ob der auch dazu gedacht wäre :)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 11Mar 2017

    64 Per Partybus ins nächste Paradies 11.03.2017 Samoa —

    Samoa

    Beschreibung

    Busfahren als Samoa gilt schon als offizielle Attraktion. Nicht umsonst. Die Busse sind mit Holzbänken und individuellen Verzierungen nach Geschmack des Busfahrers dekoriert. Fenster gibt es keine, dafür laute Musik, ebenfalls nach Geschmack des Busfahrers. Wer kein Platz mehr zum Sitzen hat, muss hier selten stehen. Nicht nur Eltern nehmen ihre Kinder hier auf die Schoss, nein, auch Freunde machen anderen Leuten auf diese Art Platz und teilweise sitzen sogar Fremde einander auf die Knie, sodass niemand stehen muss.
    Der Bus haltet immer wieder mitten im Nirgendwo an. Teilweise werden Dinge aufgeladen oder abgegeben, selbst wenn niemand einsteigt. So zum Beispiel ein ganzer Korb voll Taro, ein 25kg Sack Zucker und eine ca. 2L Flasche Wodka.

    Auch auf der Nordinsel miete ich mir wieder einen Roller und bin für den ersten Tag alleine, da Colm und Anna, sowie der Franzose weitergereist sind. Diese Nacht schlafe ich in einem Luxusfale: mit einem Holzzaun rundherum, einem richtigen Bett und sogar Stühlen, die aufs Meer gerichtet sind. Die Besitzerin sagt mir, ich solle mich schon einmal hinsetzen und die Schildkröten im Meer beobachten, während sie mir eine Kokosnuss bereit macht. Tatsächlich geht es nicht lange und ich sehe immer wieder Schildkröten, welche ihre Köpfe aus dem Wasser strecken, um Luft zu holen. :)

    Am nächsten Tag kommt während dem Frühstück ein tschechischer junger Mann rein und erkundigt sich über dieses Fale, er sei im Moment noch mit einer anderen Tschechin unterwegs, überlege sich aber, die nächste Nacht hier zu bleiben. Als er erfährt, dass ich bereits einen Roller habe und in die gleiche Richtung wie er anschliessend reisen wollte, unterwegs bin, entschliesst er sich kurzerhand, seine Reisegefährtin, welche am nächsten Tag sowieso abreist, schon heute zu verlassen und sich stattdessen mir anzuschliessen. Tadaa und ich bin schon wieder in Gesellschaft. Ganz nach der Samoa Regel: "Oh, ein anderer Tourist, lass uns zusammen weiterreisen!". Eine gute Entscheidung. Auf den nächsten Stunden Rollerfahrt treffen wir nämlich wieder keine Touristen.
    Ausserdem scheint der Roller eine Macke zu haben und wir bauen ihn beinahe komplett auseinander, bis wir endlich die Batterie finden. Auch zukünftig müssen wir ab und zu den Kickstarter benützen, um ihn wieder zum laufen zu bringen. Ich lerne hier wirklich jeden Tag etwas Neues :)

    Wir machen Halt bei einer Lava Höhle, welche offiziell geschlossen wäre. Aber wenn schon einmal Touristen da sind, kann man ja eine Ausnahme machen. Gemeinsam mit einem Einheimischen gehen wir durch den Wald zur Lava Höhle. Ich erhalte eine grosse, einigermassen gute Taschenlampe. Er selbst hat nur ein sehr schwaches Licht dabei. Helm? Schuhe? Fehlanzeige! Nachdem mein Flipflop nach einigen Metern im Schlamm stecken bleibt, gehe ich barfuss weiter.
    Wir halten und er sagt uns, dass es rechts ein ca. 30m tiefes Loch hat. Die Höhle würde noch viel weiter gehen, wir bleiben aber stehen, machen hier noch Fotos, gehen noch ein wenig umher und sind schon bald bereit für die Rückkehr. Ganz Beiläufig erwähnt er nach einiger Zeit noch, dass da wo wir gerade noch Fotos gemacht haben und hingegangen sind, nochmals ein tiefes Loch sei... Ah, danke auch für die Info!

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 13Mar 2017

    65 Romantisches Samoa 13.03.2017 Samoa —

    Falealupo, Samoa

    Beschreibung

    Auch zu zweit kann man sich verfahren... Als wir schlussendlich dann das Beach Fale in Falealupo doch noch finden, werden wir von einem romantischen Sonnenuntergang mit Schweinchen am Strand belohnt :) Als ich am Morgen darauf meine Augen öffne, erblicke ich wieder einmal ein unglaubliches Bild: vor mir die Palmen, der weisse Strand und dahinter ein goldener Streifen auf dem Wasser, welcher zum untergehenden Vollmond darüber führt! Dazu muss ich mich nicht einmal bewegen, sondern kann nach einigen Minuten gemütlich weiterschlafen.
    Ich werde oft gefragt: "Welches Land hat dir am besten gefallen?" - Meine Antwort ist immer ähnlich: "Jedes Land für etwas anderes." Samoa ist definitiv das Land mit den schönsten Übernachtungen! Es gibt nichts schöneres, als in einem der Fales an einem wunderschönen Strand zu übernachten und jeden Tag einen atemberaubenden Sonnenauf- oder untergang, sowie einen Mondauf- und -untergang aus dem Bett zu schauen (je nachdem auf welcher Seite der Insel man gerade ist).
    Samoa fühlt sich an, wie Flitterwochen, es gibt so unglaublich viele romantische Plätze hier!

    Als der Roller nicht besser wird und immer wieder Startschwierigkeiten zeigt, bringt uns der Vermieter einen neuen Roller. Dieser fährt jedoch nur 2m weit und hat bereits eine Platte... Zum Glück wurde unser vorheriger Roller über Nacht schon repariert und Kevin, der Vermieter fährt nochmals zu uns raus, um ihn uns zu bringen :)

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 14Mar 2017

    66 Blowholes und strömender Regen 14.03.2017 Samoa —

    Lano, Samoa

    Beschreibung

    Die Alofaaga Blowholes sind eindrücklich! In den Felsen am Meer haben die Wellen Löcher reingefressen. Durch diese Löcher schiesst hier nun alle paar Minuten eine Welle Wasser hoch, wie ein Geysir! Wahnsinn!

    Auf der Weiterfahrt Richtung Osten werden wir wieder einmal vom Regen überrascht und komplett nassgeregnet, sodass wir kein Bedürfnis mehr auf Abkühlung im Waserfallpool haben. Stattdessen fahren wir direkt nach Lano, wo wir den Roller zurückgeben und noch 2 Tage im Fale geniessen. Hier bekommen wir sogar nebst Morge- und Abendessen noch Mittagessen. Dummerweise vergisst die Besitzerin eines Mittags, dass ich Vegetarierin bin und auf meinem Teller landet ein ganzer Fisch! Mit Kopf und Augen!! Das hätte ich schon früher nicht essen können... Ein süsses Kätzlein neben mir freut sich jedoch sehr über meine Grosszügigkeit =D

    Auch hier sehen wir wieder unglaubliche Sonnen- und Mondaufgänge!

    Ein nicht sehr gepflegt aussehender Hund hätte meine Aufmerksamkeit auch gerne und belästigt mich auf meinem Badetuch... Ich habe schon in Lano bemerkt, dass mich der Kopf beisst, dachte jedoch, das sei vom Salzwasser und weil ich schon eine Weile nicht mehr im Hostel war. Zurück in Apia bemerke ich dann jedoch mit Schrecken: Ich habe Läuse! Das erste Mal in meinem Leben!! (Trotz Schule, Studium und Primarlehrerin!) Die Läden haben leider schon geschlossen und am Tag darauf ist schon mein Flug nach Fiji...

    Fotos & Videos

    Kommentare