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Trip Von den Koalas ins Auenland via Aloha in die USA Von den Koalas ins Auenland via Aloha in die USA 07.10.2016 - 29.03.2017   Los geht's am 7. Oktober vom Flughafen Kloten aus in Richtung Sydney. Dort... Alexander Stocker (CH)
Australien Neuseeland Schweiz Thailand USA

Von den Koalas ins Auenland via Aloha in die USA

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Los geht's am 7. Oktober vom Flughafen Kloten aus in Richtung Sydney. Dort mache ich zuerst einen 2 monatigen Englischsprachaufenthalt in Bondi Junction. Anschliessend bleiben mir noch 4 Monate übrig um Australien, Neuseeland, Hawaii und die USA zu bereisen. Im Detail sieht das dann in etwa so aus:


-07.10.16 Abflug vom Flughafen Kloten in Richtung Sydney
-10.10.16 - 02.12.16 8-wöchiger Sprachaufenthalt im SELC
-31.12.16 Silvester feiern in Sydney
-03.01.17 Ankunft in Auckland/Neuseeland. Besuch im Auenland
-14.01.17 Voraussichtliche Ankunft auf Hawaii in Honolulu. Vielleicht unternehme ich da ein Inselhopping
-25.01.17 Voraussichtliche Ankunft in San Francisco. Dort werde ich mit einem Mietauto nach San Diego runterbrettern mit einem Zwischenhalt in Las Vegas
-unbek. Ankunft in New Orleans mit einem Gefährt, Flugobjekt oder zu Fuss. Von da geht's dann ans Mardi Gras (Fasnacht lässt grüssen)
-unbek. Ankunft in Florida durch irgendeine Art und Weise. Da zufälligerweise gerade das Springbreak in Miami stattfindet, werde ich Wohl oder Übel einen Abstecher dorthin unternehmen :-0
-28.03.17 Abflug ab Tampa
-29.03.17 Ankunft im Flughafen Kloten, und somit das Ende meiner der Reise

  • 07Oct 2016

    1 Abreise von Zürich Flughafen 07.10.2016 Schweiz —

    Kloten, Schweiz

    Beschreibung

    Sooooooooo. Endlich, endlich ist es soweit!!!!

    Mit 16.5 kg Gepäck exkl. Handgepäck (zu Hause waren es 15 kg; hmmmmmm) geht's los zum Ersten Zwischenziel nach Bangkok. Die Flugzeit beträgt 11 Stunden.

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  • 08Oct 2016

    2 Zwischenhalt in Bangkok 08.10.2016 Thailand —

    Wat Bowon Niwet, กทม, Thailand

    Beschreibung

    Im Flugzeug Richtung Bangkok schaute ich mir den Film 22 Jumpstreet auf Englisch an. Wie gesagt: SCHAUTE, da ich nämlich überhaupt nichts verstand.

    Später konnte man zwischen zwei verschiedenen Gerichten das Essen auswählen. Da ich nur : Ist's a little bit spicy verstanden habe, bestellte ich mir natürlich jenes. Spicy war es, da ich kurz darauf einen Schluckauf bekam :) Die Thais sind sich eben an eine andere Schärfe gewöhnt.

    Und dann, nach langem Hin und Hergerangel auf dem Sitz und 2 Filme später (den 2. diesmal auf Deutsch), habe ich doch noch mein Primärziel erreicht.

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  • 08Oct 2016

    3 Ankunf in Sydney 08.10.2016 Australien —

    Sydney, Australien

    Beschreibung

    Nach 3 Stunden Aufenthalt in Bangkok und 9 weiteren Flugstunden, kam ich endlich um 21.00 Uhr Ortszeit in Sydney an. Von dort aus nahm ich ein Taxi, welches mich dann auch an meinen genannten Zielort brachte. Dumm nur, dass ich versehentlich die Adresse der Englischschule genannt habe, und nicht die der Unterkunft.

    GRRRRRRRR!!!!!!!

    Also das gleiche Spiel noch einmal, nur dass ich jetzt 60AU$ (c.a. 44SFr.) ärmer war, und ich mir dazu noch ein Taxi suchen musste. Wenigstens beim 2. Anlauf klappte es auf Anhieb.

    Jetzt musste ich nur noch die Eingangstüre passieren, das Zimmer beziehen, mich bettfertig machen und dann ab ins Bett. So mein Plan. Er scheiterte bei Punkt 1!! Der Code den ich bekommen hatte lautete: C1976. Auf dem Tastenfeld gab es die Nummern 1 bis 9, ein X und ein Y. Aber keine Spur von einem C. Trotzdem versuchte ich diverse Kombinationen aus. Ohne Erfolg. Zum Glück trat dann mal eine junge Frau aus der Türe, und ich schnappte mir diese Gelegenheit um Einzutreten.
    Da stand ich auch schon vor dem nächsten Problem. Im E-Mail wurde keine Zimmernummer angegeben. Es hiess, das Zimmer wäre offen und der Zimmerschlüssel liege auf dem Bett. Soweit so gut. Aber offen ist nicht immer gleich offen, wie ich feststellte. In der Hoffnung, dass meine Zimmertüre nur angelehnt wäre, kämpfte ich mich durch das 4-stöckige Gebäude. Auch hier ohne Erfolg. Beim Hinunterlaufen öffnete ich dann mal willkürlich eine Tür: Besetzt. Ich entschuldigte mich bei der jungen Damen für die Störung, lief ins Erdgeschoss hinunter und öffnete die Erste Türe neben dem Haupteingang. Sie war leer. Aber nicht mehr lange!! Ich machte mich bettfertig, schaute auf die Uhr und stellte fest, dass ich seit 41 Stunden auf den Beinen war ohne je geschlafen zu habe. Nun wusste ich was zu tun war!

    Am nächsten Morgen klopfte es an die Tür und der Housemanger stand vor mir. Nun musste ich ihm mit meinem begrenzten Englisch erklären, weshalb ich im falschen Zimmer übernachtete. Vorher, geprägt vom Vorabend nahm ich an, dass ich mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht die Nadel im Heuhaufen gefunden hatte. Also schnappte ich mir meine zwei extra unausgepackten Rucksäcke, und lief die 10 Meter von der Zimmer Nummer 2 in die 4 und bezog dort mein Zimmer. Jetzt habe ich sogar 1 Bett mehr. Yeahhh!

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  • 15Oct 2016

    4 Sydney Downtown und Sky Diving in Wollongong 15.10.2016

     

    Beschreibung

    Als ich das erste mal aus der U-Bahn an der Town Hall Station stieg, kam ich richtig ins Staunen: Inmitten all den riesigen Gebäuden kommt man sich winzig klein vor. Es dauerte nicht lange, bis ich dann den Sydney Tower entdeckte. Mit Hilfe von Google Maps machte ich mich dann auf in Richtung Opernhaus und die Harbour-Bridge.

    In Sydney wimmelt es von Strassenüberquerungen für Fussgänger, welche fast ausschliesslich mit Lichtsignalen ausgestattet sind. Wartet man an jeder Ampel bis es grün wird, ist man ziemlich langsam unterwegs. Ausserdem erschrickt man sich schnell mal bezüglich der Ampelanlagen. Andauernd piepsen sie vor sich hin und wenn sie dann mal auf grün umschalten, wird es ziemlich laut und es kling wie an der Baarer Chilbi.

    Am Opernhaus angekommen sah ich die wunderschöne Skyline von Sydney. Von dort ging es dann weiter in den Royal Botanic Gardens. Ein sehr schöner Park mit einer grossen gepflegten Wiese, mit grossen Bäumen und Teiche mit Fischen und Aalen darin. Die Ruhe im Park, trotz ihrer Nähe zum Verkehrsgetümmel überraschte mich positiv.

    Vom Sydney Tower aus, in 309 Metern Höhe hat man einen wunderbaren Überblick über Sydney. Allerdings dauerte es eine ganze Weile bis wir die richtige Abzweigung im Westfieldcenter, einer riesiegen Shoppingmall, fanden um dann nach oben zu gelangen. Da ich es versäumte, ein Ticket über die Schule zu ergattern, bezahlte ich stattdessen 10 Australische Dollar mehr als meine beiden Schulkolleginnen. :I Naja. Gelohnt hat es sich trotzdem.

    Ein paar Tage später ging ich mit ein paar Japaner(innen), zwei Tschecheninnen, einem Taiwanesen, einer Österreicherin und einem anderen Schweizer in ein Restaurant, in der Nähe von Martin Place. Jenes hat den Namen Obar und ist im 47. Stockwerk, wobei sich das Restaurant um die eigene Achse dreht. Wir tranken ein, zwei Biere und genossen die Aussicht. Von der Höhe her ist es nicht so hoch wie im Sydney Tower, trotzdem hat man meiner Ansicht nach den noch imposanteren Ausblick.

    Und es geht noch besser!!!!!!!! Ohhhhhh jaaaaaaa!!!!!
    Und zwar von einer Höhe von 4500 Metern. Genauer gesagt bei einem Fallschirmsprung aus dieser Höhe im Freien Fall zwischen 45-60 Sekunden und einer ungefähren Fallgeschwindigkeit von c.a. 220 Kilometern pro Stunde. Aber erst mal von vorne:
    Am Boden erlernten wir die 3 verschiedenen Positionen beim Verlassen des Flugzeuges, im Freien Fall und bei der Landung. Danach ging es im Bus zum Flughafen. Die Nervosität hielt sich in Grenzen. Auch als das Flugzeug abhob, war ich noch nicht sonderlich aufgeregt. Dies änderte sich aber als die gelbe Signalleuchte anging, das Zeichen um die Luke zu öffnen. Auch musste ich mitanpacken diese zu öffnen. Als ich dann den tosenden Wind hörte und unter mir nichts ausser Luft auszumachen war, bekam ich dann doch ein mulmiges Gefühl. Aber es gab kein zurück und somit liess ich mich hinunterfallen. Während dem Fallen nahm ich ein riesiges Getöse wahr und trotz der Schutzbrille konnte ich nicht wirklich immer klar sehen. Der Freie Fall verging, "seltsamerweise", wie im Flug. Ich konnte kaum glauben dass die im Minimum versprochenen 45 Sekunden schon vorbei waren. Als der Fallschirm (zum Glück wie erhofft) aufging, durfte ich ihn eine Zeit lang sogar selber steuern. Wir drehten ein paar Kurven und dann erreichten wir auch schon wieder festen Boden. Der Sprung kostete mich 240 und das Bild und Videomaterial weitere 99 Australische Dollar (insg. c.a. 257SFr.). Aber Dank diesem einmaligen Ereignis und der fantastischen Kulisse war es das Geld allemal wert!

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  • 29Oct 2016

    5 Rund um Sydney 29.10.2016

     

    Beschreibung

    Von der Schule aus konnte man für 30. Dollar Schnorcheln am Shelly Beach mit inklusivem BBQ. Das liess ich mir natürlich nicht entgehen. Das Wasser war trotz Neoprenanzug eiskalt. Und ausser einem c.a. 30ig Zentimeter grossen, blauen Fisch war leider nichts lebendiges auszumachen. Aber immerhin war das BBQ lecker. Es gab, was für eine Überraschung, Würste und Burgers :)

    Jährlich, am Ersten Dienstag im November findet der Melbourne Cup statt. Ein sehr wichtiger Tag für die Australier. In Victoria ist dies ein Feirtag und in New South Wales arbeiten alle nur am Morgen. Der Melbourne Cup ist ein Pferderennen wo man Wetten abschliessen kann und fast jeder Aussie vor dem Fernseher das Rennen verfolgt. So auch unser Englischlehrer Bert. Er nahm uns mit in ein Pup, wo wir unsere Wetten abschliessen konnten. Ich setzte u.a. je einen Dollar auf die 5 langsamsten Pferde. Naja ohne Erfolg. Von den insgesamt 10 Dollar welche ich einsetze verlor ich 7.50$, da ich mit einem Dollar 2,50$ "gewann".

    Übers Wochenende fand ein Surfcontest für Frauen in Cronulla statt, welches ich mir nicht entgehen lassen wollte. Als wir dann dort ankamen, fanden wir aber leider keine professionelle Surferinnen auf dem Wasser vor. Der Contest wurde unterbrochen, da es nicht genügend hohe Wellen gab. Kurz bevor wir wieder zurück wollten, da die Fahrzeit rund eine Stunde betrug, sahen wir sie dann doch noch in Aktion.

    Auch schaute ich mir einen Fussballmatch, Sydney gegen Melbourne an. Von der Qualität des Spiels ist es mit einem Schweizermatch vergleichbar. Natürlich gewannen die Sydneyer Helden gegen die Melbourner Gurken mit einem souveränem 2:1. Hopp Sydney!!!

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  • 31Oct 2016

    6 Halloween Cruise-Party 31.10.2016

     

    Beschreibung

    Die Schule bot eine 3-4 stündige Halloween Cruise-Party für 20$ an, inklusive Verpflegung auf dem Schiff. Man verkleidete sich als Clown, Hexe, Vampir, Hulk oder als sonst irgend etwas. Die Rundfahrt begann am Abend und dauerte bis in die Nacht hinein. Auf dem Schiff wurde getanzt, gequatscht, gelacht oder einfach ein Bier getrunken. Von der fantastischen Kulisse, bis hin zur Stimmung auf dem Schiff war ALLES perfekt!!! Nach beendeter Bootsfahrt gings dann mit einem Shuttlebus weiter in die Sidebar in der Nähe der Central-Station, bis man ausgepowert war. Für mich war es ein unvergesslicher Abend und somit meine bisher definitiv Best investierten 20$ meines Lebens!!!

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  • 13Nov 2016

    7 Trips von Sydney aus 13.11.2016

     

    Beschreibung

    Royal National Park/Figure 8-Pools
    Zu zweit buchten wir bei Peterpans eine Tour für 128$, c.a. eine Stunde von Sydney mit dem Bus entfernt, für den Royal National Park. Bei der Ankunft, als der Guide uns dann rumführte, zog dieser allerdings wie ein Sprinter davon. Da wir aber noch Fotos von der Landschaft und den Tieren schossen, verloren wir ziemlich schnell den Anschluss. Als er dann kurz darauf das Zweite mal auf uns warten musste, fand er dass dann gar nicht mehr lustig. Er meinte, dass es immer die gleichen wären, wir Schweizer, auf die alle immer warten müssen. Okeee. Eigentlich war es das Dritte mal, da wir nach dem Klippenspringen schon zu spät kamen, da wir beim Schwimmen keine Uhr anhatten :I :). Als wir bei den Pools ankamen, waren diese leider schon mit Leuten überfüllt. Nichts desto Trotz machte es Spass, in den erstaunlich kalten Pools zu baden. Die 128$ für diese Tour waren, trotz inkl. Essen viel zu teuer. Rückblickend würde ich diese Tour nochmals machen aber auf eigene Faust.


    Hyams Beach
    Ich durfte mit ein paar Aussies über ein Wochenende campen gehen. Juliet, die Tochter von Marius Gastvater war so nett und fuhr uns zum Campingplatz in Culburra Beach, etwa 4 Stunden von Sydney entfernt. Ich vergass so ziemlich das Wichtigste: Die Zahnbürste inkl. Zahnpasta, den Seidenschlafsack und die Luftmatratze. Die Aussies hatten sogar extra ein Zelt für uns mitgenommen, allerdings eins aus den 70er oder 80ern. Als wir dann zu fünft nach etwa einer dreiviertel Stunde immer noch gleich weit waren, gaben wir schliesslich auf und mieteten ein kleines auf dem Campingplatz. Somit kuschelten wir zu dritt in einem Minizelt. Am nächsten Tag, als ich nach dem Schwimmen am Strand relaxte, kam ein Aussie zu mir und fragte mich ob ich sein Surfboard ausprobieren möchte. Was für ne Frage: Natürlich wollte ich!!!! Ich erklärte ihm dass ich aber vorher noch nie auf einem Surfboard gestanden habe, geschweigen denn auf einem Profiboard. Er fragte mich ob ich Regular oder Goofy fahre, machte mir die Leine am richtigen Bein an und lief davon :). Da stand ich nun mit dem Board in der Hand da und wusste gerade mal was hinten und vorne war. Natürlich probierte ich es trotzdem......leider Erfolglos :). Nach einer Weile musste ich dummerweise aufhören, da mir der Wachs auf dem Board den ganzen Bauch aufriss und oder verbrannte. Später hiess es dass wir Bowlen gehen würden. Darauf freute ich mich. Überrascht stellte ich fest, dass dies aber auf dem Rasen gespielt wird und eher Boccia ähnelt. Es war Flat oder Grassbowl und nicht wie wir das kennen ein 10 Pin Bowl. Die Aussies wieder.... Müssen immer was eigenes kreieren :). Am Sonntag fuhren wir dann zum Hyams Beach. Der Strand mit dem weissen Sand und dem glasklarem Wasser war wunderschön. Ja das ganze Wochenende mit den Aussies war superschön.

    Blue Mountains
    Mit dem Zug fuhren Michael und ich in die Blue Mountains. Da man in ganz NSW für nur 2.50$ jeden Sonntag herumdüsen kann, war das schon fast geschenkt. Von der Haltestelle liefen wir zum Echopoint. Von dort hatte man eine wirklich atemraubende Aussicht. Eine unendlich grüne Weite, und eine hunderte Meter steil abfallende Klippe. Ausserdem sah man von dort die Three Sisters, eine Bergkombination aus 3 Gipfeln. Wir liefen den Giant Walk runter, duschten unter einem Wasserfall, gingen einen anderen Stairway wieder hoch und assen am Ende etwas. Dann mussten wir leider auch schon wieder zurück, da dass Wetter schlecht wurde und wir auch noch 2 Stunden Zugfahrt vor uns hatten. Es hatte sich aber definitiv gelohnt.

    Palm Beach
    Mit ein paar Mädels und Jungs im Schlepptau machte ich mich auf in Richtung Palm Beach. Zwei gegenüberliegende Strände, welche eine schöne Landzunge bilden. Wir liefen in Richtung Leuchtturm bis wir dann an eine Kreuzung kamen. Dort konnte man sich zwischen einer steilen Treppe und einem langsam ansteigenden Weg entscheiden. Selbstverständlich nahm ich die Treppe. Nur 2 von uns bevorzugten den anderen Weg. Oben angekommen hatten wir einen sehr schönen Ausblick auf die zwei Strände. Später dann liefen wir den anderen Weg wieder runter und gönnten uns einen kühlen „Schwumm“ im Meer. Das Meer wimmelte von Kite-Surfern, da es immerzu windete und schöne Wellen hatte. Dann ging es mit dem Bus auch schon wieder nach Hause. Alles in allem war das ein schöner Tagesausflug.

    Morrisset Hospital
    Wenn man in Australien war und kein einziges Känguru gesehen hat, dann hat man definitiv was falsch gemacht. Deswegen gingen wir zum Morrissett Hospital, einer psychiatrischen Anstalt. Die Patienten dort füttern regelmässig Kängurus. Dies hilft den Patienten zugunsten ihrer Genesung, und die Kägurus kommen auch auf ihre Kosten. Bananen mögen die Kängurus viel lieber als Karotten. Und sogar die Bananenschale fressen die süssen, haarigen Kerlchen. Es gab kleine und mittelgrosse. Auch ein Känguru mit seinem Jungen im Beutel haben wir gesehen. Jöööööhhhh.

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  • 04Dec 2016

    8 Cairns/Great Barrier Reef 04.12.2016 Australien —

    Cairns City, Australien

    Beschreibung

    Cairns ist ein relativ kleines Städchen mit niedrigen Häusern und es ist tüppig heiss. Kaum angekommen traf ich dort Sabrina, eine Zugerin an welche ich in Sydney kennengelernt habe. Wie klein die Welt doch ist. An den Stränden von Cairns kann man zu dieser Zeit leider nicht mehr ohne weiteres schwimmen gehen, da sich Quallen und oder Krokodile darin herumtummeln. Ich buchte eine Bootstour auf der Ocean Freedom inkl. einem Tauchgang am Great Barrier Reef. Dies war ein absolutes Highlight!!! Schon beim Schnorcheln, als ich mit einem Seil rang, entdeckte ich plötzlich in c.a. 1.5m Entfernung einen über 1m grossen, unwirklich aussehenden Barracuda. Ausserdem sah ich noch einen Blue Groper, ein grosser lustig aussehender blauer Fisch mit dicken Lippen. Da das Wasser glasklar war sah man auch wunderbar auf das faszinierende Riff. Beim Tauchen sah ich zusätzlich einen Riffhai, Nemos und viele andere farbige Fische. Das Tauchen, obwohl wir nur in etwa 7m Tiefe waren, faszinierte mich so sehr, dass ich mir noch einen zweiten Tauchgang an einem anderen Spot gönnte. Leider leider habe ich keine Unterwasserfotos, da ich keine Unterwasserkamera hatte. Dies änderte ich allerdings unverzüglich, als ich mir eine am nächsten Morgen kaufte:). Danach hiess es ab in den Greyhoundbus für 11 Stunden nach Airlie Beach.

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  • 06Dec 2016

    9 Whitsundays 06.12.2016 Australien —

    Airlie Beach, Australien

    Beschreibung

    Airlie Beach ist ein schönes kleines Städtchen. Von dort aus ging ich auf eine Bootstour mit der Thundercat. Das ist ein Speedboat und somit machte es grossen Spass, über die Wellen zu brettern. Später ankerten wir dann vor einem Strand, liefen c.a. 10 Minuten zwischen Bäumen hindurch und erreichten dann einen Lookout auf der anderen Seite. Im ersten Moment blieb mir fast das Herz stehen, so wunderschön war die Aussicht: Whiteheaven. Ein riesig grosser Strand mit klarstem Wasser und weissestem Sand. Als ich dann zum Strand lief, konnte ich kaum was sehen da der Sand so weiss war, da ich meine Sonnenbrille vergass. Der Sand war trotz unglaublicher Hitze nicht heiss und knirschte unter den Füssen, ähnich wie beim Hyams Beach. Das Wasser war flach und ohne Wellen und war 29 Grad warm. Leider mussten wir auch dort unsere Stingersuits tragen. Trotzdem war es paradiesisch. Später hatten wir die Möglichkeit schnorcheln zu gehen. Ein Guide streute Futter vom Boot aus und plötzlich wimmelte es von Fischen. Die Fische waren überall und man war mitten unter ihnen, was ziemlich cool war. An einem anderen Schnorchelspot sah ich von Land aus eine schwimmende Schildkröte, welche ich mir vor die Linse nehmen wollte. Also machte ich mich, mit meiner neuen Unterwasserkamera auf Schildkrötenjagd. Zufälligerweise fand ich sie, oder eine andere, auf dem Grund sich versteckend vor mir. Dummerweise hatte sich meine Kamera vorher mal unerlaubterweise von selber eingeschaltet und somit hatte ich fast gar keinen Akku mehr. Ich musste sie immer wieder von Neuem einschalten und konnte höchstens ein Foto schiessen, bis sich die Kamera von selber wieder ausschaltete. Also schaltete ich die Kamera ein, holte tief Luft, tauchte zu der Schildkröte hinunter und versuchte ein Foto zu schiessen. Dies machte ich einigen Male, bis es ihr zu dumm wurde und sie ein paar Meter weiter ein neues Plätzchen zum verstecken suchte. Fotos hat es trotzdem gegeben :). Nach beendeter Tour hiess es dann den Nachtbus in Richtung Rainbow Beach zu erreichen, welcher hierfür 15 Stunden benötigte.

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  • 08Dec 2016

    10 Fraser Island 08.12.2016 Australien —

    Rainbow Beach, Australien

    Beschreibung

    Rainbow Beach ist ein richtiges Kaff. Ausser dem Dingos, meinem Hostel, gibt es hier nicht viel anderes. Von dort aus startete ich auch meine 3-Tages-Tour nach Fraser Island. Zuerst beluden wir die Autos und dann ging es auch schon mit der Fähre rüber zur Insel. Wir waren eine Gruppe von 3 Autos mit je 8 Personen. Es machte grossen Spass, mit dem Landrover 4X4 auf dem Sand, dem Meer entlang rumzudüsen. Bevor wir unser Camp erreichten, fuhren wir noch an einem alten Schiffswrack vorbei. Im Camp angekommen konnten wir unser Essen selber kochen. Wir hatten Gemüse und Pouletfleisch. Wir schnitten das Gemüse und warfen es in eine grosse Pfanne. Als ich kurz wegging und dann wieder zurückkam, hatte ein Schlaumeier schon das geschnittene Poulet roh zu dem Gemüse reingetan. Naja, irgendwie mit einer weiteren zusätzlichen Pfanne ging es dann trotzdem. Am nächsten Abend während dem Essen kochen, sahen wir dann einen tief rot gefärbten Himmel. Sogleich rannten einige zum Strand und ich tat es ihnen gleich. Da sahen wir einen bezaubernder Sonnenuntergang.
    Wir schliefen 2 Nächte lang in schon aufgebauten Zelten, schwammen in ein paar Seen, gingen auf einen Lookout, fuhren mit dem Auto auf dem Sand rum und da waren die 3 Tage auch schon wieder vorüber. Alles in Allem war es ein guter Trip, wobei mir aber das Great Barrier Reef und die Whitsunday-Bootstour viel besser gefallen haben.

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  • 11Dec 2016

    11 Brisbane 11.12.2016 Australien —

    Brisbane City, Australien

    Beschreibung

    Als ich im Bunk Hostel in Brisbane ankam, musste ich jede Menge Zeugs ausfüllen und mir anhören was alles verboten war, wie z.B. Alkohol und Essen auf dem Zimmer, bevor ich überhaupt einchecken konnte. Ausserdem musste ich meine Kreditkarte zeigen, wobei die Rezeptionistin auch keine Scheu zeigte, den Sicherheitscode auf der Rückseite zu lesen und einzutippen. Unglaublich wie die Australier mit den persönlichen Daten umgehen. Datenschutz ist für die glaube ich ein Fremdwort. Danach lief ich ein wenig in der Stadt herum und fuhr dann später mit einem Taxi in den Brisbane Botanic Garden. Jener ist ein sehr schöner Garten mit vielen verschiedenen Vögeln und Echsen. Als es dann langsam dunkel wurde musste ich gehen, da der Garten ein schönes Stück vom Hostel entfernt war. In die richtige Richtung laufend fand ich zum Glück dann doch noch ein Taxi. Da mein Flug am nächsten Morgen ziemlich früh ging, machte ich mit besagtem Taxifahrer am nächsten Morgen um 5:00 Uhr vor dem Hostel ab. Für die etwa 20 Minuten sollte ich, am Ziel angekommen dann 60$ bezahlen. Das war Wucher. Also sagte ich ihm dass das gar nicht sein kann. Er bot mir dann an, 10$ weniger zu bezahlen. Also bezahlte ich halt Wohl oder Übel die immer noch viel zu teuren 50$!!! Danach machte ich mich auf zum Flugzeug welches nach Ayers Rock flog.

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  • 12Dec 2016

    12 Start der Outbacktour 12.12.2016 Australien —

    Petermann, Australien

    Beschreibung

    Am gleichen Tag, an dem ich angeflogen kam, gings dann auch fast direkt zum Uluru. Wir liefen rund um den Berg entlang, wobei wir ab und zu an sogenannten „Sensitive Points“ vorbeikamen. Das waren Teilabschnitte, in welchen man keine Fotos oder Videos machen durfte, oder sollte, da die Aborigines den Uluru als etwas heiliges betrachten. Auch wollen sie nicht dass man den Uluru erklettert. Als wir später dann an den Punkt kamen wo man dies tun könnte, stellte ich mit grosser Enttäuschung fest, dass die Route infolge zu grosser Hitze im Sommer geschlossen ist. Später am Abend sah ich dann wie zwei Leute das Schild: „Summer Seasonal Closure“ durch ein „Overnight Closure“ Schild auswechselten. Ob die das wohl jeden Abend auswechseln??? Am Abend hiess es dann selber kochen. Da unsere Truppe aus vielen älteren Leuten bestand funktionierte das einwandferei. Beim Übernachten konnte man zwischen einem Bett oder einem Swag wählen. Ein Swag ist eine Schlafhülle mit einer dünnen Matratze und einem Kissen darin. Also schnappte ich mir einen Swag und schlief „Under the Stars“. Die Nacht war Saukalt nur mit meinem dünnen Seidenschlafsack. Brrrrrr. Am Morgen dann wurde es schnell mal heisser und heisser. 41 Grad heiss um genau zu sein. Mit der Wärme und dem Schweiss kamen dann auch die lästigen Fliegen. Trotzt aufgetragenem anti Insektenspray hatten die es vor allem auf meine Ohren und die Nase abgesehen. Beim genaueren betrachten des Sprays las ich, dass jener für europäische Insekten und für die Tropen geeignet war. Und ich war in der Wüste in Australien!! Na toll :)

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  • 13Dec 2016

    13 Irgendwo im Nirgendwo 13.12.2016

     

    Beschreibung

    Am nächsten Tag wurden wir am 4:30 Uhr durch Musik geweckt, um den Sonnenaufgang anzusehen. Danach fuhren wir zu einem anderen Bergmassiv um dort wandern zu gehen. Nach getaner Wanderung gings dann mit dem Truck weiter in ein nächstes Camp. Dort war der Höhepunkt die Sanitären Anlagen. Die Dusche und das WC bestanden aus nur je drei Wänden aus Wellblech :). Ausserdem konnte man bei der Dusche mit einem Feuer das Wasser aufheizen. Als Erster musste ich auch sogleich die naturnahe Dusche ausprobieren. Als ich jedoch den Heisswasserhahn aufdrehte, verbrühte ich mich fast. Und auch der Kaltwasserhahn war so heiss, dass es unmöglich war, direkt darunter zu stehen. Da es nicht kälter wurde, schaufelte ich mir immer wieder mit den Händen Wasser über den Kopf und den Körper. Dafür war die Aussicht und das Erlebniss unbezahlbar :).

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  • 14Dec 2016

    14 Ende der Outbacktour 14.12.2016 Australien —

    Alice Springs, Australien

    Beschreibung

    Auch am dritten Tag war wieder um 4:30 Weckzeit. Wir fuhren zum Kings Canyon um dort zu Wandern. Dann ging es zum Mittagessen auf eine Kamelfarm. Dort konnte man ich einem Pool baden. Wir staunten nicht schlecht, als wir darin ein Skorpion vorfanden. Wie sich später aber herausstellte, war es schon tot. Weiter fuhren wir dann nach Alice Springs. ein kleines Städchen in welchem viele Aborigines leben. Mir wurde gesagt, dass viele von ihnen ein Alkoholproblem haben. Dies hat sich meiner Meinung nach bestätigt. Ich übernachte in Alice Springs noch einen Nacht im Hostel Haven und dann gings auch schon weiter mit dem Flugzeug nach Melbourne.

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  • 15Dec 2016

    15 Melbourne 15.12.2016 Australien —

    Melbourne, Australien

    Beschreibung

    Kaum in Melbourne angekommen checkte ich als erstes im Hostel ein, quatschte mit den Mitbewohnern, ass etwas und danach machte ich mich auch schon auf den Weg zur Zugstation um Sarah abzuholen. Dort angekommen fragte sie mich ob irgendwelche Trams zum Hostel fahren, und ich antwortete wahrheitsgemäss dass ich dies nicht denke, da ich keine gesehen hätte. Naja. Ich sollte mich irren, da direkt vor dem Hostel eine Tramstation war :(I). Ups. Aber laufen tut ja bekanntlich gut :). Am nächsten Tag gingen wir in Melbourne auf einen Markt, wo wir einen Bekannten von Sarah treffen wollten. Dies stellte sich aber als schwieriger als gedacht heraus, da der Markt einfach riesig war. Schlussendlich klappte es aber doch noch.
    Ganz Melbourne war in Weihnachtsstimmung: Beleuchtete Christbäume, Weihnachtsmänner und Renntiere wo man hinsah. Am Abend hatte Sarah dann eine Überraschung für mich bereit: Sie brachte mich vor ein Gebäude, an welchem ein schöner Weihnachtsfilm an die Fassade projeziert wurde.
    Am nächsten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach Brighton Beach, c.a. eine Stunde entfernt vom Stadtzentrum. An diesem Strand sind die bekannten, schön farbig gestrichenen Strandhäuschen zu entdecken. Leider war das Meer praktisch unbeschwimmbar, da nicht nur das Wasser sondern auch die Temperatur an Land ziemlich kalt war.
    Zu guter Letzt gingen wir noch auf das zweithöchste Gebäude Australiens, das Skydeck 88. Hier vom 88. Stock aus hatte man eine wunderbare Sicht über ganz Melbourne.

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  • 18Dec 2016

    16 Auf der Great Ocean Road 18.12.2016 Australien —

    Cape Otway, Australien

    Beschreibung

    Beim Abholen des Autos bei der Hertzzweigstgelle in Melbourne, einem Mitsubishi ASX, ging alles recht schnell und unkompliziert vonstatten. So auch später dann beim Zurückbringen. Der Wagen kostete uns 401 Euro für 10 Tage, was ziemlich günstig war. Passend zur Weihnachtszeit verpassten wir dem Auto den Namen Rudolf. Zusätzlich hatte Sarah zwei Weihnachtskäppis mitgebracht, welche wir dann über die Vordersitze stülpten. Yeahhhh!!
    Autofahren in Australien ist gar nicht so einfach. Oft verwechselten wir den Blinker mit dem Scheibenwischer :).
    Die 243km lange Great Ocean Road, welche wir befuhren, beginnt in Torquay und endet in Allansford, kurz vor Warrnambool. Der Start wird durch einen Torbogen angezeigt, bei welchem wir zuerst dachten, dass wir ihn verpasst hätten. Haben wir natürlich nicht :).

    Die erste, und auch letze Nacht im Zelt, verbrachten wir in einem Minizelt auf einem Free Camping, welches Sarah für 15$ im K-Mart gekauft hatte :). Die letzte Nacht nicht deswegen, weil ich mit den Füssen und dem Kopf am Zelt ankam, nein sondern weil es im Zelt trotz Schlafsack eisig kalt war. Ab da entschlossen wir uns bei Rudolf zu übernachten, wo es dann doch etwas wärmer war. Abgesehen davon war der Campingplatz superschön: Es tummelten sich Kängurus, Kakadus und Kookaburras darauf herum. Ein besonders frecher Kookaburra attackierte sogar Sarah, um ihr Handy zu stibitzen. Dies gelang ihm allerdings nicht, jedoch hinterliess er ihr als Dankeschön dafür einen Kratzer an der Hand. Als Nachtessen gab es dann, mitten im Urwald, wie kann es in Australien auch anders sein?.....Wraps :).

    Später fuhren wir dann zur Cape Otway Lightstation, einem sehr schönen Leuchtturm im Cape Otway Nationalpark. Auf dem Weg dorthin gab es links und rechts neben der Strasse viele Eukalyptusbäume, in welchen wir dann auch den einen oder anderen herzigen Koala sehen konnten.

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  • 20Dec 2016

    17 Ende der Great Ocean Road 20.12.2016 Australien —

    Warrnambool, Australien

    Beschreibung

    Die Great Ocean Road trägt ihren Namen zurecht. Die Strasse am Meer entlang ist wunderschön und es gibt unzählige Lookouts von welchen man oft die atemraubende Aussicht bestaunen konnte. Eines der Höhepunkte waren mitunter die bekannten 12 Apostel, das sind grosse Steinformationen im Meer. 12 Insgesamt an der Zahl, von denen man aber nicht mehr alle sieht da einige von ihnen mittlerweile unter Wasser verschwunden sind. Ein anderes absolutes Highlight war „The Grotto“, ein natürliches Tor im Felsen durch welches man das Meer sehen kann.

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  • 21Dec 2016

    18 Grampians 21.12.2016 Australien —

    Glenisla, Australien

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    Um zu den Grampians zu gelangen mussten wir einige Zeit auf unbefestigten Strassen fahren. Das Auto sah dann auch dementsprechend ziemlich dreckig aus. Zu unserem Glück regnete es aber an dem Tag an dem wir es zurückbrachten. Auf dem Weg zu den Grampians konnten wir dann das wichtige App „Wickicamp“ nicht mehr benutzen, da ich mein Handy nicht mehr laden konnte da sich die Ladebuchse verabschiedet hatte :(. Da es auf dem Weg dorthin bereits dunkel war, mussten wir ziemlich aufpassen dass wir keine Kängurus oder andere Tiere überfuhren. Und tatsächlich hüpfe das eine oder andere Känguru vor uns erschrocken über die Strasse. Aber Dank Sarahs Huptechnik und meiner zusätzlichen Aufmerksamkeit ist zum Glück nichts passiert.
    Den Tag darauf wollten wir auf den Mount William und trafen unterwegs einen redseligen Deutschen an, von dem wir uns kaum losreissen konnten. Als wir dann endlich oben angekommen waren hatten wir eine faszinierende Aussicht: Links sah man auf die grünen, hügeligen Berge und rechts auf eine steil abfallende, flache weite Ebene.
    Auf dem Weg bergabwärts starteten wir ein Wettrennen mit unseren Trinkflaschen, welche wir den Berg hinunterrollen liessen. Dass ich gewonnen habe muss ich ja nicht erwähnen :).

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  • 22Dec 2016

    19 Von Cape Bridgewater in Richtung Adelaide 22.12.2016 Australien —

    Cape Bridgewater, Australien

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    Irgendwann später, als wir uns aufmachten um einen weiteren Gratiscampingplatz aufzusuchen, fanden wir diesen allerdings nicht. Stattdessen fanden wir im hohen Gras ein kleines, niedergedrücktes Plätzchen wo wir übernachten wollten. Als Sarah ausstieg um mich beim Autowenden zu lotsen schrie sie plötzlich laut auf. Sie sagte mir dass sie wahrscheinlich von einer Ameise gebissen wurde, es aber auch ein Skorpion sein konnte. Also zog ich meine Schuhe an um nachzuschauen. Zum Glück stellte sich heraus dass es „nur“ eine grosse Feuerameise war. PUHHHH, WAS FÜR EINE ERLEICHTERUNG!!! Wir entschieden uns dann aber für einen anderen, gebührenpflichtigen Campingplatz. Unerlaubterweise übernachteten wir dort, da es schon dunkel war und wir kein Internet hatten um diesen bezahlen zu können. Also machten wir uns sogleich am nächsten Morgen sehr früh auf die Socken.
    Nach einem weiteren Halt in einem kleinen Kaff, kurz nachdem wir wieder losfuhren sagte Sarah zu mir: „Jetzt chasch mer aber fescht Danke säge“!! Ich hatte keine Ahnung was sie meinte und sogleich wendete sie auch schon das Auto. Kaum als wir um die Kurve abbogen, sah ich was sie meinte: Mein Portemonnaie lag mitten auf der Strasse, und die Noten und Belege flogen in der Luft herum. Zum Glück war die Strasse leer, also sprang ich aus dem Wagen und sammelte sogleich alles wieder ein. Meines Wissens nach fehlte nichts. Aber wie schon so oft gesagt: Ich verlüüre mis Portemonnaie nie :). Aber zugegebenermassen diesmal nur infolge Sarahs Wachsamkeit. Darum: DANKE SARAH!!!!!!!!!

    Nach einiger Zeit kamen wir dann in Goolwa an. Als erstes betraten wir da einen Infostand um uns nach Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Aber der ältere Herr wich unseren Fragen mit gekonnter Professionalität aus. Als Sarah fragte, ob wir irgendwelche Robben in der Nähe sehen könnten, erzählte er uns etwas über irgendwelche Stauseen, Beeren und Weinereien. Als er Minuten später wieder auf die Beeren zu sprechen kam und Sarah und ich uns angrinsten, musste ich mich, den Bauch haltend vor Lachen abwenden. Als er mich dann Tränen lachend ertappte, und beide zu mir rüberschauten, fiel mir nichts besseres ein als einen kleinen Plüschkoala in die Luft zu halten und „Hö Hö, Koala“ zu sagen :)). Dies war sicherlich der lustigste Moment auf meiner bisherigen Reise.
    Später fanden wir dann doch noch unsere Seals hinter einer Staumauer, aber nur Dank einem netten Arbeiter der uns Zutritt zum Privatbereich gewährte. Leider hatten wir weniger Glück, als wir auf Granite Island Pinguine anschauen wollten. Wir warteten bis es dunkel wurde, an einem Ort an dem wir uns nicht aufhalten durften, aber eben ohne Erfolg. Dafür haben wir aber ein Opossum zu Gesicht bekommen.

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  • 26Dec 2016

    20 Adelaide 26.12.2016 Australien —

    Adelaide, Australien

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    Nach einigen Tagen im Auto übernachten waren wir froh wieder einmal im Hostel in einem Bett übernachten zu können. In Adelaide wollten wir eigentlich den japanischen Garten anschauen, dieser hatte allerdings wegen Hochwasser geschlossen. Also tummelten wir uns auf einem Kinderspielplatz aus :). Danach gingen wir ins Haigs in eine australische Schokoladenfabrik um die Süssigkeiten dort zu probieren. Sie schmeckten zwar gut, aber natürlich nie so gut wie schweizer Schokolade. Nach ein paar Tagen in Adelaide gings dann auch schon weiter mit dem Flugzeug zurück nach Sydney um Silvester zu feiern.

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  • 28Dec 2016

    21 Silvester feiern in Sydney unter Freuden 28.12.2016 Australien —

    Sydney, Australien

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    Am Flughafen in Sydney angekommen traf ich mich dort wieder mit Sarah, welche einen anderen Flug hatte. Im Taxi auf dem Weg zum Hostel hat uns der Fahrer ziemlich abgezockt. Etwa 5 Minuten bevor wir ankamen stand die Uhr bei etwas über 30$. Als er dann vor dem Hostel anhielt waren es dann aber 62$!!! Als ich ihm klarmachte dass dies gar nicht möglich sein kann, meinte er lediglich dass er nur der Fahrer sei und am Taxometer nichts machen kann. Uns blieb also nichts anderes übrig und somit bezahlten wir halt den Wucherpreis :I. Im Hostel beim Einchecken stiessen wir dann auf Desiree und Thomas, mit welchen wir abgemacht hatten.
    Am nächsten Tag liefen wir den schönen Coastal Walk vom Coogee zum Bondi Beach.

    Am Letzten Tag im Jahr gingen wir um halb sieben Uhr morgens los, um an der Menschenschlange anzustehen und aufs Areal zu gelangen, um das Feuerwerk anzuschauen. Es waren schon sehr viele Leute da und es kamen auch noch sehr viele nach uns. Als sich dann die Tore öffneten und sich die Schlange bewegte, gab es ein riesiges Gedränge, da viel zu wenige Sicherheitsleute vorhanden waren. Im Areal dann angekommen stellten wir fest, dass sehr viele Bäume uns die Sicht auf das Feuerwerk nahmen. Es gab insgesamt 2 Feuerwerke. Das erste um 9 Uhr, damit auch die Kinder es sehen konnten und das 2. um Mitternacht. Da wir beim Ersten Feuerwerk keine optimale Sicht hatten, wechselten wir für das 2. unseren Standort. Der war auch besser, obwohl es immer noch viele Bäume in unserem Sichtfeld gab. Nach 15 Minuten war dann auch schon alles vorbei. Das Feuerwerk war zwar spektakulär, aber trotzdem hatte ich es mir grösser und länger vorgestellt.

    Am nächsten Tag gingen wir uns, ich zum 2.Mal, die Figure 8 Pools im Royal National Park anschauen. Da man nur bei Ebbe zu den Pools kann und der tiefste Wasserstand um 17:30 Uhr war, wurde es recht spät als wir uns auf den Rückweg machten. Da es regnete als wir durch den Urwald zurückliefen, breitete sich eine grosse Dunstglocke über uns aus, was eine düstere und mystische Stimmung hervorrief. Es wurde dann noch abenteuerlicher, als es zusätzlich noch dunkel wurde. Aber zum Glück hatten wir unsere Taschenlampen dabei.

    Den Morgen darauf verabschiedeten wir uns voneinander, da jeder wieder seines Weges zog. Ich nach Auckland, Sarah nach Christchurch und Desiree und Thomas nach Cairns.

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  • 03Jan 2017

    22 Ankunft in Neuseeland, Auckland 03.01.2017 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

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    So da stand ich nun also in Auckland, in einem mir noch unbekanntem Neuseeland. Die 3 wichtigsten Dinge erledigte ich als Erstes: Hostel finden, mobiles Internet fürs Handy zulegen und einen Plan schmieden. Letzteres beinhaltete einen mehrtägigen Trip mit dem Straybus von Auckland über Paihia nach Cape Reinga und zurück. Diesen setzte ich später auch in die Tat um.
    In Auckland ernährte ich mich ausschliesslich von 5$ Dominos Pizzen und Burger King. Da ich nun schon eine ziemliche Mähne hatte, ging ich dort ausserdem zu einem Coiffure. Dieser schrieb mir ausserdem netterweise noch schöne Plätze in Auckland vor.

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  • 06Jan 2017

    23 Unterwegs nach Paihia 06.01.2017 Neuseeland —

    Paihia, Neuseeland

    Beschreibung

    Paihia ist ein sehr schönes, kleines und friedliches Dörfchen mit einem Sandstrand und einer wunderschöner Aussicht auf kleine Inseln. Von dort aus machte ich einen schönen Spaziergang durch den Regenwald und einem sehenswerten Lookout am Ende vom Pfad. Laut einem Schild könnte man hier Kiwis, seltene flugunfähige Vögel welche nur in Neuseeland vorkommen, antreffen. Leider sahen wir weit und breit keinen solchen Vogel. Aber das war auch keine grosse Überraschung, da diese ziemlich rar und zusätzlich nachtaktiv sind.

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  • 07Jan 2017

    24 Via 90 Mile Beach nach Cape Reinga 07.01.2017 Neuseeland —

    Cape Reinga, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf unserem Tagestrip nach Cape Reinga fuhren wir mit dem Bus auf dem 90 Mile Beach, welcher aber nur 60 Meilen lang ist :).Wieso dass so ist, ist nicht genau bekannt, es gibt aber mehrere Theorien. Man muss sich mal vorstellen, dass der schnellste Highway in Neuseeland, mit maximal 100km pro Stunde, ein Sandstrand ist welcher nur bei Ebbe befahrbar ist. Ausserdem sollte man einen Allradwagen benutzen, da keine Hilfe zu erwarten ist falls man steckenbleibt. Wenn die Flut kommt und man es bis dahin nicht geschafft hat rauszukommen, ist das Auto verloren. Ausserdem muss man auch hier mit Geschwindigkeits und Alkoholkontrollen seitens der Polizei rechnen. In Australien auf Fraser Island musste sich unser Fahrer einer solchen unterziehen. Er bestand diesen auch. Als ein Mitfahrer von uns freiwillig auch noch getestet werden wollte, willigten sie kurzerhand ein. Trotzdessen dass er zu viel Alkohol im Blut hatte, lachten die beiden Polizisten darüber und liessen uns weiterfahren. Aber zurück nach Neuseeland:
    Cape Reinga ist für mich der schönste Platz der ganzen Nordinsel Neuseelands. Hier kann man sehen wie das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinandertreffen. Zusätzlich ist noch ein schöner Leuchtturm zu bestaunen. Leider ist es sehr touristisch denn es gibt viele Leute hier.
    Beim Zurückfahren nach Paihia machten wir einen Stopp um zu Sandboarden. Alles was man dazu braucht ist ein Board und.........Yep, Sand. Dummerweise habe ich mir beim Sandboarden meine Sonnenbrille kaputtgemacht :(siehe Video).

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  • 08Jan 2017

    25 Zurück in Paihia 08.01.2017 Neuseeland —

    Paihia, Neuseeland

    Beschreibung

    Wieder in Paihia angekommen machte ich eine Delfinschwimmtour. Oder besser gesagt sollte es eine werden, denn mit Schwimmen war nichts, da viele Delfine junge hatten. Trotzdem habe ich viele Delfine gesehen, welche auch ganz nah neben unserem Boot herumschwammen. Wieder zurück an Land kaufte ich mir dann zwei Rucksäcke, da mein alter einen grossen Riss hatte. Bevor ich die kaufte, fragte ich die Verkäuferin ob es eine gute Qualität sei, und sie bestätigte es mir. Hmmmm. 3 Tage später hatte der eine Rucksack aber auch schon einen etwa 6cm grossen Riss.

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  • 11Jan 2017

    26 Ausflug von Auckland nach Waiheke Island 11.01.2017 Neuseeland —

    Waiheke Island, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Wieder in Auckland angekommen befolgte ich dort meinem Coiffure seinen Rat und ging nach Waiheke Island. Die Insel war zwar grösser als ich sie mir vorgestellt hatte, dafür fand ich sie allerdings nicht sonderlich speziell schön. Vielleicht lag es daran, weil ich nicht alles gesehen hatte, oder aber dass ich schon von sehr viel schöne(re)m schon ziemlich verwöhnt worden bin :).
    Wieder auf dem Festland entschied ich mich, aus zeittechnischen Gründen, auch den Rest von Neuseeland mit dem Straybus zu bereisen. Der Vorteil liegt darin, dass man keine grosse Planung braucht, da man sich im Bus für jedwegliche Aktivitäten oder Unterkünfte nur anzumelden braucht und sich auch keine Gedanken über die Route machen muss. Also ergatterte ich mir den Max-Pass, ein Spezialangebot für 1049NZ$, welchen den Norden wie auch den gesamten Süden beinhaltete. Leider war das Reisen mit Stray nicht so flexibel wie ich gedacht hatte. Um in den Bus zu dürfen muss man sich vorher einen Sitz reserviert haben. Da die Busse meistens voll sind, sollte man sich diese weit im Voraus reservieren. Da ich dies anfangs nicht wusste, hing ich unglücklicherweise ein paar Tage in Auckland fest.

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  • 12Jan 2017

    27 Gemütliche Kayakfahrt in Hahei 12.01.2017 Neuseeland —

    Hahei, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf dem Weg in Richtung Hahei machten wir einen Zwischenstopp bei den Hot Water Pools. Dabei handelt es sich eigentlich um einen ganz normalen Sandstrand, abgesehen dass hier alle mit einer Schaufel ausgerüstet sind und irgendwelche Löcher graben. Denn gräbt man hier ein Loch in den Sand kommt warmes Wasser zum Vorschein und man hat seine eigene "Badewanne". Da ich, hmmmmm....., ausnahmsweise mal keine Schaufel zur Hand hatte, beschlagnahmte ich einen schon fertig gegrabenen Pool.

    Hahei ist meiner Meinung nach, mit Paihia zusammen, mein Lieblingsstädchen im Norden Neuseelands. Es gibt, wie kann es auch anders sein, einen schönen Sandstrand mit einer bezaubernden Aussicht. Die Unterkunft, welche aus mehreren kleinen Häuschen besteht und ausschliesslich für Straynutzer gedacht ist, war sehr sauber, recht neu und mit bequemen Betten. Später dann machte ich eine gemütlich schöne Kayakfahrt zur Cathedral Cove, wo ich unterwegs zum Ersten Mal einen freilebenden Pinguin zu Gesicht bekam. Am nächsten Abend ging ich mit ein paar anderen zu Fuss nochmals zur Cathedral Cove hinunter. Dort waren dann allerdings zum Glück die hunderten von Touristen nicht mehr anzutreffen. Ausserdem war der Wasserpegel infolge kommender Flut um einiges höher als beim Letzten Mal. Als es schon ziemlich dunkel war, machten wir uns dann auf den Rückweg. Zum Glück hatten wir unsere Taschenlampen, oder aber Handys mit Licht dabei.

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  • 14Jan 2017

    28 Glühwürmchen in Raglan 14.01.2017 Neuseeland —

    Raglan, Neuseeland

    Beschreibung

    Unterwegs von Hahei nach Raglan konnten wir die wunderschönen Bridal Veil Falls bestaunen. Einige Zeit später konnte ich mich im kalten Wasser an einem schwarzen Sandstrand abkühlen.

    Die Unterkunft in Raglan hat mir sehr gut gefallen. Man ist mitten im Nirgendwo und rundherum ist man umgeben von Büschen und Bäumen. Und ausser dem Hostel war auch nichts Weiteres vorzufinden. Ausserdem konnte ich hier, zum Ersten Mal, in der Dunkelheit in den Büschen viele blau leuchtende Glühwürmchen ausfindig machen.

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  • 15Jan 2017

    29 Nach Schwefel stinkendes Rotorua 15.01.2017 Neuseeland —

    Rotorua, Neuseeland

    Beschreibung

    In Waitomo, zwischen Raglan und Rotorua machte ich eine superspannende Caving-Tour. In der Höhle konnte man sich an Wasserfällen abseilen, Leitern hochsteigen, unter Felsen hindurchrobben, durchs Wasser waten und Felswände hinaufklettern. Das war schon ziemlich aufregend in der Höhle. Obschon ich dann doch wieder froh war, nach einigen Stunden Sonnenentzug, das Tageslicht erblicken zu dürfen.

    Noch bevor wir in Rotorua ankamen war bei mir Hobbiton angesagt. Für jeden "Herr der Ringe"-Fan ein absolutes Muss, trotz des relativ hohen Preises für das Geleistete. Immerhin gab es zum Schluss im "Green Dragon" ein Gratisbier nach Wahl. Obwohl es regnete, war Hobbiton vollgespickt mit haaaaaaufenweise Touristen. Ich hatte mir Hobbiton viel kleiner vorgestellt. Man sieht sogar Hobbithöhlen, welche nicht einmal im Film gezeigt werden. Es ist wirklich schön errichtet worden mit vielen Details. Alles was blüht und gedeiht in Hobbiton ist echt, ausser einem künstlichen Baum. Ausserdem ersetzten die Filmemacher bei den Apfelbäumen die Äpfel durch Pflaumen, da der Regisseur (Peter Jackson) kleine Pflaumenbäume wollte, die es sonst nicht gibt :).

    Rotorua ist ein einziges, riesiges Geothermalgebiet. Das merkt man schon wenn man durch den Park läuft: Überall dampf und blubbert es. Das heisse Wasser, Schlamm ist einzig durch einen niedrigen Zaun abgegrenzt und mit einem Schild versehen. Ich besuchte auch die Aktivste Region in ganz Neuseeland, nämlich das "Hells Gate". Dort dachte ich eigentlich, einen grossen gelb gefärbten See vorzufinden, von welchem ich ein Bild in den "20 Minuten" sah. Leider musste ich feststellen dass dieser in Wai-O-Tapu, nicht weit entfernt, vorzufinden wäre. Es gab trotzdem spannendes zu Sehen.
    Am nächsten Tag ging ich mit Luca und Roman, zwei Schweizer Kollegen, ins Polynesian Spa. Dort gab es 5 verschiedene, natürliche Hotpools zwischen 36 und 42°C. Der heisseste Pool war mir dann doch ein wenig zu Heiss. Ausserdem nahm die Badehose danach einen Gelbton an und rochen stark nach Schwefel. Aber entspannend war es allemal!

    Nach Rotorua auf dem Weg zu Lake Aniwhenua machten wir einen Halt bei einem Maori Village. Das war eine ziemlich komische Angelegenheit und dies nicht mal auf die lustige Art. Zuerst mussten wir uns unter einem Unterstand aufstellen, bevor wir ins "Village", welches aus wenigen Häuschen bestand, eintreten konnten. Die Frauen zuerst und wir Männer dahinter. Danach setzten wir uns draussen auf die Stühle wobei diesmal die Frauen hinten zu sitzen hatten. Danach hielt ein Maori in seiner Sprache irgendeine Rede, welche wir nicht verstanden. Ich kam mir vor wie in einem komischen Theater. Danach begrüssten uns die anderen Maoris, indem sie uns zuerst tief in die Augen schauten und anschliessend ihre Nasen an die unseren rieben. Ab diesem Punkt kam ich mir wirklich bescheuert vor :). Danach durften wir in ihr scheinbar, ach so heiliges Haus, in welchem wir Innen keine Fotos machen durften. Nicht dass ich das Bedürfnis gehabt hätte. Am Schluss gab es noch etwas kleines zu Essen und zu Trinken bevor dann das ganze Prozedere vorbei war. Für mich, und auch andere, kam das ganze ziemlich aufgesetzt und unnatürlich vor. Ich werde das Gefühl nicht los, dass das bloss Geldmacherei und oder eine zusätzliche Touristenattraktion sein soll. Somit war ich also nicht böse, als das ganze Getue vorbei war :).

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  • 17Jan 2017

    30 Lake Aniwhenua 17.01.2017 Neuseeland —

    Kaingaroa Forest, Neuseeland

    Beschreibung

    Kurz nach Rotorua hatten wir die Möglichkeit in einem Fluss zu baden. Weil aber der Fluss durch ein Geothermalgebiet fliesst, war das Wasser ungewöhnlich heiss. Und da ich ja einen Tag zuvor im Spa war, konnte ich die Temperatur einigermassen einschätzen. Ich schätze die Wassertemperatur auf Sage und Scheibe 40°C! Somit hatte ich nochmals ein Wohlfühlprogramm, dieses mal aber sogar mit Wasserfall und ohne etwas zu bezahlen :).

    Für alle im Straybus war bei Lake Aniwhenua Endstation an diesem Tag. Das wäre in der Regel auch nichts ungewöhnliches. Anders hingegen war, dass Lake Aniwhenua nur aus einem Camp im Nirgendwo besteht, und man somit hier zu Übernachten hatte. Ausserdem wurde das Essen, ob man wollte oder nicht, automatisch hinzuaddiert. Nebenbei hilft die wirklich spezielle Frau vor Ort auch noch jungen Schülern, welches für uns auch noch Zusatzkosten zur Folge hatte. Es ist ja schön und gut, wenn man anderen hilft, aber so ohne Stimmrecht dazu gezwungen zu werden finde ich doch ziemlich dreist! So hatte man am Ende sage und schreibe 95$ FÜR EINE NACHT zu bezahlen! Da es dort nur begrenzte Möglichkeiten gab, schwamm ich im algenreichen See, ärgerte den Strauss, quatsche mit den Mitreisenden und schauten den klaren Sternenhimmel an.

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  • 18Jan 2017

    31 Whakahoro, Blue Duck Station 18.01.2017 Neuseeland —

    Retaruke, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf dem Weg nach Whakahoro machten wir einen kurzen Halt bei den Huka Falls. Auf einer Brücke stehend konnte man von hier aus beobachten, wie das grüne Wasser mit beeindruckender Geschwindigkeit unter einem hindurchsauste.

    Später erreichten wir dann die Blue Duck Station.Bei der Blue Duck Station handelt es sich um eine Einrichtung welche die heimischen Vögel, insbesodere die seltenen "Blue Ducks" schützen wollen. Auch hier gab es nicht viel Rundherum. Einige von uns machten einen Ausritt auf dem Pferd, wobei diejenigen welche die Morgentour erwischten, durch in Strömen fliessenden Regen überrascht wurden. Ich war zu dieser Zeit im Haus drinnen und jasste mit ein paar anderen. Am Abend gab es dann ein selbst erlegtes Spanferkel mit Salat und selbst gebackenem Brot. Das Brot war nicht nur mal wirklich richtiges Brot (nicht irgend ein pampiges Etwas oder Toast), sondern auch das Beste welches ich auf meiner bisherigen Reise je gegessen habe. Am Abend gab es danach noch einen wirklich guten, von unserem Busfahrer selbst hergestellten Sangria, vor einem gemütlichen Lagerfeuer.

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  • 20Jan 2017

    32 Tongariro National Park 20.01.2017 Neuseeland —

    Tongariro National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Im Tongariro Nationalpark angekommen, gings dann ums Eingemachte: Das Tongariro Alpine Crossing. Das ist eine mehrstündige Wanderung hinauf zum Berggipfel und wieder hinunter. Irgendwie wusste ich nicht genau was mich da Erwarten sollte, und ich hatte nur ein paar Strassenschuhe dabei. Man konnte dort zwar Wanderschuhe mieten, aber ich als Schweizer Berggänger dachte mir, dass das auch mit meinen 15$ K-Mart Schuhen möglich ist. Allerdings waren die Schuhe dann doch nicht Schnee-und Wasserdicht :). Da wir mit dem Ersten Bus am Ende der Wanderung wieder zur Station zurück wollten, beeilten wir uns. Und so kam es, dass unsere Truppe, bestehend aus 4 Schweizern, mit sagenhaften 4 Stunden und 42 Minuten als Erste am Ziel waren! Blöderweise waren wir so schnell, dass wir noch über eine Stunde auf den Bus warten mussten :). Zum Glück gab es dort einen Unterstand, da es wieder anfing zu Regnen. Da man sonst nichts Weiteres machen konnte, überbrückten wir diese Zeit mit einem Jass.

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  • 21Jan 2017

    33 Unsympathisches Wellington 21.01.2017 Neuseeland —

    Wellington, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    In Wellington musste ich als Erstes einmal neue Schuhe kaufen, da ich meine Billigschuhe beim Tongariro Crossing überstrapaziert hatte. Eigentlich wollte ich ebenfalls wieder günstige Schuhe erwerben. Aber trotz mehreren abgeklapperten Läden waren die günstigsten die ich fand immer noch über 120$. Dummerweise waren die Schuhe die mir wirklich gefielen, bequem und ausserdem ausgangstauglich waren (wichtig mit nur 1nem Paar), noch einmal ein gutes Stück teurer: Knapp 200$. Da ich schon keine günstigen Schuhe fand, wollte ich auch keine halben Sachen machen und somit kaufte ich sie trotzdem.
    Ich kann nicht genau definieren warum, aber Wellington gefiel mir nicht wirklich, ja ist mir sogar unsympathisch. Und dies nicht zuletzt wegen den vielen komischen Gestalten die dort herumliefen. Vielleicht liegt es daran, dass die Stadt für mich keinen Charme hat und die Gebäude chaotisch angeordnet sind. Aber vielleicht lag es auch nur daran dass es meistens regnete wenn ich dort war, oder ein bisschen von Allem.

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  • 22Jan 2017

    34 Canyoning in Abel Tasman 22.01.2017 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    In Abel Tasman unternahm ich ein abenteuerreiches Canyoning. Zuerst stiegen wir in ein Boot, welches auf einem Anhänger ruhte. Danach fuhr der Traktor mit uns auf der Strasse über eine Rampe mitten ins Wasser wo wir uns dann reibungslos ausklinken konnten. Mit dem Boot schipperten wir von dort an einen anderen Strand. Danach hiess es zu Fuss, mit dem gesamten Inventar zuerst einen steilen Trampelpfad hinauf und später hinunter zum Fluss zu laufen. Danach begann der spannendere Teil: Wir wateten durch den Fluss, seilten uns ab, sprangen von Klippen und rutschten auf dem Hintern den Fluss hinunter. Da meine Erwartungen von zur Verfügung gestellten Schuhen zu hoch war, musste ich all dies mit meinen nigelnagelneuen, annähernd 200$ Schuhen absolvieren. Zum Glück überlebten sie diese Tortur einwandfrei :). Alles in Allem war es eine wirklich aufregende, erlebnisreiche, spassige und lohnenswerte Tour gewesen.

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  • 24Jan 2017

    35 Brauereitour in Westport 24.01.2017 Neuseeland —

    Westport, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf dem Weg nach Westport unternahm ich eine schöne Wanderung, wobei man unterwegs sogar noch Seelöwen beobachten konnte.
    Da es, in Westport angekommen, regnete war für mich eine Bierbrauereitour ganz Willkommen. Wobei eigentlich Tour ziemlich übertrieben ist, da die „Führung“ nur in einer kleinen Halle stattfand und nur wenige Minuten dauerte. Aber ich hatte ehrlich gesagt auch nichts dagegen dass dies eher ein Biertasting mit anschliessendem BBQ war :). Und mit insgesamt 6 Personen, inkl. Bierbraumeister, war es dann ein ziemlich gemütlicher Nachmittag.

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  • 25Jan 2017

    36 Regnerisches Franz Josef 25.01.2017 Neuseeland —

    Franz Josef Glacier, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf dem Weg nach Franz Josef machten wir einen Halt bei den Pancake Rocks. Diese Felsformationen erhielten ihren Namen, weil sie eben so aussehen wie aufgestapelte Pancakes. Dementsprechend gab es am Ende der kurzen Wanderung auch ein passendes Restaurant, spezialisiert auf Pancakes. Musste ich natürlich ausprobieren, und sie schmeckten auch wirklich lecker.
    Endlich in Franz Josef angekommen, regnete es. Und zwar ohne Unterbruch den ganzen Tag lang. Für viele von unserer Gruppe war Franz Josef das Highlight ihrer Reise, weil man von dort eine Wanderung (oder mittels Helikopter) zum oder auf den Franz Josef Glacier machen konnte. Da ich aber, als richtiger Schweizer Bürger, schon den Einen oder Anderen Gletscher gesehen hatte, war mein Interesse zu gering um eine Tour dorthin zu unternehmen. Somit hatte ich seit Langem wieder einmal einen meiner raren relaxten Tage. Am nächsten Tag am Abend hatte ich dann sogar die Möglichkeit, mit Saskia von der Niederlande, den Tennishalbfinal Federer gegen Wawrinka anzuschauen. Federer entschied den Sieg für sich, was Saskia, welche ein riesiger Roger-Fan ist, überaus Erfreute. Und das so sehr, dass sie sogar ein Ticket für den Final, Federer gegen Nadal, ergatterte und extra von Neuseeland nach Australien und wieder zurück flog.

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  • 27Jan 2017

    37 Stuntflug in Wanaka 27.01.2017 Neuseeland —

    Wanaka, Neuseeland

    Beschreibung

    Wanakaaaaahhhhh....... Mit Queenstown wahrscheinlich mein Lieblingsstädtchen in ganz Neuseeland. Schon auf der Fahrt hierher hielten wir an bilderbuchähnlichen, faszinierenden Orten mit fantastischer Aussicht. Wanaka selber ist ein sehr schönes, gemütliches kleines Städchen mit einem sauberem See, in welchem sogar ein Baum herauswächst, und ebenfalls wunderschöner Aussicht auf die Berge. Ausserdem konnte ich mich dort als Pilot versuchen und sogar ein eigenes Flugzeug steuern, inklusive Manövern. Zuerst zeigte mir die Pilotin ein Manöver vor, und ich konnte es dann beim Zweiten Mal selber versuchen, mit Hilfe ihrer Unterstützung. Wir machten Loopings, Rollen und Spins. Yeahhhhh!!!! Den Letzten und schwierigsten Stunt machte sie allerdings alleine. Sie verlangsamte die Motorendrehzahl, oder schaltete ihn sogar aus, und Sekunden später neigte sich die Nase senkrecht nach unten und wir flogen im Sturzflug im Strudel Richtung Erdboden :). Zugegebenermassen hatte ich dabei schon ein mulmiges Gefühl in meiner Magengegend, aber es hatte trotzdem riiiiieeeeeesigen Spass gemacht :)). Bis dahin war dies das Verrückteste und Aufregendste welches ich je gemacht hatte auf meiner Reise!!! Leider war nach 30 Minuten schon wieder alles vorbei.

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  • 28Jan 2017

    38 Aktivitätenhochburg Queenstown 28.01.2017 Neuseeland —

    Queenstown, Neuseeland

    Beschreibung

    Queenstown: DIE Stadt Neuseelands bezüglich der Action und des Adrenalins. Trotz der von Touristen überschwemmten Stadt und der vielen Atktivitäten die man da machen kann, ist sie doch ziemlich klein und übersichtlich und meiner Meinung nach superschön. Auch hier gibt es einen sehr schönen See mit Sicht auf Berge. Wenn man wie ich, einen solchen besteigt, kann man von dort oben Queenstown wunderbar überblicken. Ausserdem soll man bei Ferg den besten Burger von ganz Neuseeland erwerben können. Der endlosen Menschentraube nach zu urteilen, sollte dies stimmen. Als ich zufälligerweise einmal kurz vor Mitternacht, und ebenfalls kurz vor Ladenschluss dort vorbeilief, warteten nur wenige hungrige Mäuler. Also packte ich diese Gelegenheit beim Schopf und ergatterte mir einen dieser begehrten Burgers. Er war wirklich gut. Mehr sogar als nur gut. Aber ob es wirklich der beste in ganz Neuseeland war?? In Queenstown absolvierte ich den Canyon-Swing. Hier hat man, ähnlich einem Bungee, einen Freien Fall mit anschliessendem Swing welcher mit einem Pendel zu vergleichen ist. Zusätzlich kann man noch die Art des Fallens aussuchen, sogar mit Hilfsmitteln wie z.B. einer kleinen Rutschbahn, Dreirad etc. Ich entschied mich für kopfüber, welcher die meisten Scary-Punkte hatte und einem Bungee am nächsten kam. Als ich da kopfüber hing, fragte mich der Angestellte: Should i give a Countdown or......und bevor ich antworten konnte, zog er den Splinten heraus und ich fiel 60m im Freien Fall in die Tiefe :). Ja, Adrenalin floss durch meine Venen! Und obwohl mir der Busfahrer versicherte, dass dies aufregender als ein herkömmlicher Bungee sei, war ich mir dabei nicht ganz so sicher :). Aber aufregend war es Allemal.

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  • 31Jan 2017

    39 Gunns Camp/Milford Sound 31.01.2017 Neuseeland —

    Fiordland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Bevor wir in Gunn's Camp ankamen, hatte man die Chance eine Bootstour durch einen Canyon hindurch, den Milford Sound, zu unternehmen. Trotz schlechtem Wetter liess ich mir auch dies nicht entgehen. Ja das Wetter war sogar so stürmisch, dass unser Boot infolge unruhiger See frühzeitig umdrehen musste. Nebenbei hat er sogar Wasserfälle wieder hinaufbefördert! Da das Boot gerade drehte als ich das Unwetter auf Video festhalten wollte, schleuderte es mir viel Wasser an mein Handy. Dies hatte zur Folge, dass mein wichtigstes Reiseutensil, (schon wieder) ein paar Tage lang eine Macke hatte. Aber nachdem ich es einige Zeit lang in Reis eingebettet hatte, funktionierte es glücklicherweise ein paar Tage später wieder!

    Gunn's Camp ist eine Ansammlung von kleinen Häuschen und liegt mitten im Nirgendwo. Und um Storm zu sparen, wird er jeweils um 10 Uhr Abends abgestellt. Weil es aber auch hier ziemlich kalt in der Nacht sein kann, konnte man ein Feuer im „Hauseigenen“ Cheminee entfachen. Was zwar altmodisch, aber umso heimelig-und gemütlicher war.

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  • 01Feb 2017

    40 Invercargill 01.02.2017 Neuseeland —

    Invercargill, Invercargill, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf dem Weg nach Invercargill machten wir ein paar schöne und lohnenswerte Stopps. Wir machten sogar einen unplanmässigen Halt, da plötzlich Kühe vor unseren Bus rannten. Zum Glück hatte unser Busfahrer aufgepasst, und rechtzeitig verlangsamt und angehalten! Da der in der Unterzahl, überforderte Bauer Hilfe gebrauchen konnte, stiegen ein paar von uns (u.a. ich) aus um die Kühe wieder zurück zu treiben. Wir benötigten nicht lange, und alle Kühe waren wieder eingesammelt und unter Dach und Fach :).

    Invercargill finde ich eine irgendwie komische, aber auch sympathische Stadt. Wieso kann ich nicht genauer benennen. Als ich Nachmittags einmal einen Supermarkt aufsuchen wollte, brauste plötzlich ein Auto vor mir vorbei, gefolgt von einem Blaulicht der Polizei. Allerdings handelte es sich dabei um Filmaufnahmen, wie ich wenige Zeit später feststellte :). Von Invercargill aus kann man mit einem Schiff auf Stewart Island übersetzen, eine Insel ganz im Süden Neuseelands. Dies wollte ich zuerst auch tun. Da aber die Morgenfähre schon voll besetzt war, und ich mit der nächsten somit nur wenige Stunden zur Verfügung, inkl. Übernachtung gehabt hätte, verzichtete ich darauf.

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  • 02Feb 2017

    41 Back in Queenstown 02.02.2017 Neuseeland —

    Queenstown, Neuseeland

    Beschreibung

    Wieder in Queenstown angekommen unternahm ich eine Bootsfahrt auf dem Fluss. Aber nicht irgendeine, sondern eine mit einem Speedboat. Wir rasten mit 80km/Stunde nah an Klippen vorbei den Fluss auf-und abwärts, wobei die Distanz zum Felsen zum Teil sogar weniger als 1m betrug! Ausserdem unternahmen wir mehrere, witzige 360° Spins. Ja, diese abenteuerliche Bootstour hat mir ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert!

    Einige Zeit später stolperte ich netter-und überraschenderweise zum Zweiten Mal wieder auf Isabelle. Sie habe ich das Erste Mal in Auckland getroffen und wir reisten einige Zeit zusammen. Später traf ich dann auch noch auf Michelle, welche einmal auf der Fahrt von Picton nach Abel Tasman eine Station früher in Nelson ausgestiegen war. Mit ihren 2 Schweizer Kolleginnen wollten sie gerade ins 12D Kino. Da ich gerade keinen anderen Plan hatte, schloss ich mich ihnen spontan an. Trotz rüttelnden Sitzen, Wind und Wasser war die Einrichtung doch eher bescheiden. Der Spassfaktor war jedoch allemal vorhanden, welcher man unschwer am Gekreische der Mädels erkennen konnte :). Nach getaner virtueller Achterbahn und Horror-Geisterhaus versuchten wir uns bei einem Escape Room. Michelle und ich zum Ersten Mal, wobei die anderen beiden schon eingefleischte Entflieher waren. Während wir Anfänger uns anschauten und uns fragten, was wohl zu tun wäre, wirbelten die Könner umher, drehten an Schlössern, schauten in Kästchen und entzifferten irgendwelche Hieroglyphen und Symbole. Schlussendlich entkamen wir aus diesem Gefängnis, wenn auch nicht ganz in der vorgegebenen Zeit. Danach trennten sich unsere Wege auch schon wieder, da ich den Morgenbus nach Mount Cook erwischen wollte.

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  • 04Feb 2017

    42 Mount Cook 04.02.2017 Neuseeland —

    Mount Cook National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Schon die Fahrt zu Mount Cook war mit grasbewachsenen Hügeln und strahlend blauen Seen malerisch schön. In Mount Cook angekommen wurden uns zwei verschiedene Wanderung angeboten: Einen steilen Pfad einen Berg hinauf, oder aber einen etwas längeren, dafür aber weniger anstrengenderen flacheren Weg. Ich entschied mich, mit nur einem anderen Irenpaar, für den interessanteren steilen Pfad. Knapp 2000 Stufen hiess es zu bewältigen. Aber es hatte sich gelohnt, und dies nicht zuletzt wegen der guten Aussicht. Als wir ein lautes Knacken hörten, konnten wir einer tosenden Lawine zuschauen, wie sie mit donnerndem getöse den Felsen hinunterstürzte.

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  • 05Feb 2017

    43 Erdbebengeschädigtes Christchurch 05.02.2017 Neuseeland —

    Christchurch Central, Christchurch, Neuseeland

    Beschreibung

    Bevor ich in Christchurch ankam sprang ich, als einziger vom ganzen Bus, früher in Rangitata aus. Denn dort wollte ich mir das lang ersehnte River Rafting vornehmen. Ich erfuhr, dass man beim Rafting zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden von 1 bis 6 unterscheidet, wobei die 6 die Schwierigste von allen ist. Als ungeübter Rafter ist einem die 6 aber vergönnt und man kann höchstens eine 5 bewältigen. Wir hatten sogar zwei 5er vor uns zu meistern. Yeahhhh!! Bei der Materialausgabe verabreichten sie uns reichlich Kleidung zum Anziehen, da es sich bei dem klaren Wasser um Gletscherwasser handelte. Danach bezogen wir unsere Plätze auf dem Boot, in langsam vor sich hintreibendem, noch ruhigem Wasser. Dort übten wir die verschiedenen Manöver und die richtige Technik, wie man jemanden wieder ins Boot zurückhieven sollte. Da die Sonne unerbittlich heiss auf uns niederbrannte, war diese Abkühlung gerade richtig. Und Dank unseren Anzügen war es zwar immer noch frisch, aber nicht zu kalt. Alsbald dann nach kurzer Zeit der Fluss schneller und unruhiger wurde, ging es dann auch schon los mit: „Left Side Foreward, Right Side Backward! Paddling, Paddling! Hold ooooon!!!“ usw. Ohne einen Felsen ernsthaft zu rammen oder dass unser Boot kippte, kamen wir alle unversehrt an unserem Zielpunkt an. Meiner Meinung nach viel zu früh allerdings, denn es hat RIESIGEN Spass gemacht und viel Adrenalin in die Venen gepumpt!!

    Später dann kaum im Hostel in Christchurch eingecheckt, traf ich wieder auf Lucienne, welche dasselbe vorhatte. Ich traf sie das Erste Mal in Auckland in Richtung Cape Reinga. Da ich dann aber später, zurück in Auckland ein paar Tage feststeckte, verloren wir uns aus den Augen. Also schlenderten wir durch die Stadt und tranken gemütlich etwas zusammen.
    Christchurch wurde vor wenigen Monaten von einem starken Erdbeben heimgesucht. Und man sieht es ihr auch an. Überall sind Risse in den Wänden zu sehen, ganze Häuser welche abgestützt oder sogar abgerissen werden mussten.Trotz aber ihrer beachtlichen Grösse war in Christchurch fast kein Verkehr und nur wenige Leute anzutreffen. Was mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Folge vom vorangegangen Beben war.

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  • 06Feb 2017

    44 Hafenstädchen Picton 06.02.2017 Neuseeland —

    Picton, Neuseeland

    Beschreibung

    Picton ist ein schönes kleines und verschlafenes Hafenstädchen. Da man hier aber nicht allzuviel unternehmen konnte, schlenderte ich ein wenig herum und las später in einer Hängematte im Hostel in meinem E-Book weiter.

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  • 07Feb 2017

    45 Schon wieder (schlechtes Wetter) in Wellington 07.02.2017 Neuseeland —

    Wellington, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    In Wellington wollte ich mir mit Lucy eigentlich einen Film im Kino anschauen. Da wir aber auch nach dem Dritten abgeklapperten Kino keinen passenden Film fanden, da diese uns entweder nicht interessierten oder zu kompliziert in Englischer Sprache schienen, gaben wir schliesslich auf.
    Anhand der fehlenden Bilder von Wellington lässt sich darauf schliessen, dass sich meine Meinung der Stadt gegenüber nicht geändert hat :).

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  • 08Feb 2017

    46 Auckland zum Dritten 08.02.2017 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Bekanntlicherweise sind ja alle guten Dinge Drei. Das dritte Mal in Auckland angekommen, verbrachte ich eine Nacht in der „Hacka Lodge“, welches ein sehr gutes und sauberes Hostel war. Da ich am nächsten Tag einen Flug nach Honolulu zu erwischen hatte, unternahm ich nicht viel und nutzte somit die Zeit um an meinem Blog zu Arbeiten.

    Neuseeland, oder genauer gesagt Auckland, war zuerst nur als Zwischenhalt von Australien nach Hawaii geplant. Da ich mir aber ein "Round The World-Ticket" gebucht hatte, entschied ich mich dieses Land auch noch zu bereisen. Wenn man ja schon mal da ist, und ums Eck ist es ja wirklich nicht. Es war eine gute Entscheidung, denn Neuseeland hat mir Alles in Allem sehr gut gefallen. Da ich es aber, wie bereits erwähnt, nicht bei mir in meinem Terminplan einberechnete und ich somit diese Zeit weniger in Amerika haben würde, reiste ich sehr zügig von einem Ort zum Anderen. Da ich dabei oftmals nur eine Nacht an einem Ort verbrachte, hiess es fast täglich: Ein-und Auschecken, alle Sachen zusammenpacken und mehrstündige Busfahrten unternehmen. Dies war mit der Zeit auch richtig anstrengend. Darum war ich sogar froh, als ich wieder in Auckland ankam um dann nach Hawaii fliegen zu können. Da hiess es dann: Relaxen und Regenerieren, und dies am Strand unter der heissen Sonne.

    DACHTE ICH WENIGSTENS!! :). Aber dazu später.....

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