Mahangu Plane deine nächste Reise gemeinsam mit Freunden und verwalte Reisedokumente. Erstelle kostenlosen Reiseblog und lade Fotos und Videos hoch. Fasse die Höhepunkte deiner Reise in einem Film zusammen. Einfachheit die besticht, absolute Privatsphäre und keine Limiten für Fotos oder Videos.

Trip Sao Tomé - Kakaoinsel auf dem Äquator Sao Tomé - Kakaoinsel auf dem Äquator 30.07.2017 - 19.08.2017   Sao Tomé -Trauminsel auf dem Äquator. Durch eine Verkettung von Zufällen... Uli & Sascha Gerber (DE)
Portugal São Tomé & Príncipe

Sao Tomé - Kakaoinsel auf dem Äquator

Folgen

Sao Tomé -Trauminsel auf dem Äquator.
Durch eine Verkettung von Zufällen sind wir auf dieses Reiseziel gekommen. Und je mehr wir über Sao Tomé erfahren haben, desto neugieriger wurden wir. Und ebenso verwundert waren wir, als wir versucht haben mehr Informationen für eine Rucksackreise zu bekommen. Es gibt nämlich gar nicht so viele. Es gibt dort glücklicherweise noch recht wenig Tourismus. Die Strukturen sind vorhanden, aber dadurch, dass kaum einer dieses Land überhaupt kennt ... Juhuuuh ....genau unser Ziel! Also mal wieder nach unserem Motto:
Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover - Mark Twain.

Means of Transport
Auto Motorrad Flugzeug
  • 30Jul 2017

    1 Lissabon- Fado heißt nämlich Schicksal 30.07.2017 Portugal —

    Lisbon, Portugal

    Beschreibung

    Wir starten in Lissabon - alle sagen Lissabon ist eine tolle Stadt. Da unser Flug nach Sao Tomé von Lissabon aus geht, dachten wir ....Superkombi!
    Und so starten wir am 30. August aus Düsseldorf über Madrid. Hat sich doch alles ein bisschen gezogen und wir waren doch froh abends dann endlich in Lissabon gelandet zu sein.
    Das Metrosystem ist supereinfach zu verstehen und ganz flott waren wir am Zielort an dem sich unsere Unterkunft befinden sollte. Eine Unart hier ist es jedoch anscheinend keinerlei Auskunft über eventuell in Häusern befindlichen Hotels oder ähnlichem auf die Klingelschilder zu schreiben. Und so hatten die Nachbarn halt zu leiden bis wir es endlich verstanden hatten in welcher Etage unsere Unterkunft ist.
    Nach einem warmen und herzlichen Empfang, sowie ein paar Tips zur Nahrungsaufnahme sind wir dann einfach Richtung Altstadt (Baixa) gelaufen und haben die Stadt erst mal auf uns wirken lassen. Ein wahres Fest für Fliesenfreunde. An Häuserfassaden ,auf Gehwegen, in sämtlichen Metrostationen....
    Wir sind dann am Tejo gelandet und haben in einem Mercado gegessen, ziemlich überfüllter Hipsterladen aber das Essen war sehr gut. Dann noch ein Vinho tinto unter freiem Himmel und die Akkus waren aufgebraucht.
    Der nächste Tag stand erstmal im Zeichen von vielen Fischen. Wir besuchten das Ozeanario und waren restlos begeistert. Auch Menschen die Fische vielleicht nicht sooo toll finden wie wir, würden doch mit offenem Mund vor diesem riesigen Aquarium stehen, in dem Mantas, Haie und sogar ein Mondfisch leben. Megatoll.
    Nachmittags streiften wir an den ersten Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Alfama vorbei. Alte Kirchen und Kastelle, Touristenüberlaufen aber muss man ja gesehen haben. Und Abends haben wir dann doch das Restaurant gefunden, dass uns Catalina (Herbergsmutti von Cidade Rooms) empfohlen hatte. Köstlich!!!!!!! Und sehr sympatische Bierflaschengrößen... ein Liter.
    Da wir eigentlich schon die Nase voll hatten von Kirchen und ähnlichem sind wir am nächsten Morgen an den Atlantik gefahren. war ganz einfach. Den richtigen Bus finden und an der Endhaltestelle aussteigen. Und schon waren wir südlich von Lissabon an der Costa de Caparica. Sieht man über die typischen Siebzigerjahrebausünden hinweg lässt es sich recht gut an diesem Strand aushalten. Lang und breit und eigentlich kann man ganz gut ins Wasser, wenn man hart im nehmen ist. Saukalt. Megakalt. Und so waren spitze Schreie allderjenigen zu vernehmen, die sich doch voller Verachtung in die Fluten stürzten. Spaßig.
    Mittags hatten wir den Plan nach Belem zu fahren. Sind doch eher spontan aus dem Bus ausgestiegen und haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht. Vorbei an einem Fabrikgelände bekannt aus Funk- und Fernsehen. Künstlerviertel. Gerne hätte ich( die Uli) etwas länger dort gebummelt, aber irgendwie passte das nicht so ganz in den Plan meines Mannes ud so machten wir uns auf den langen Weg. Wirklich langen Weg ducrch Belem. Hatten hinterher beide den Papp auf, schnell ein Foto von diesem Turm (Torre de Belem) geschossen und nix wie weg. Den Abend haben wir in einem netten restaurant in Alfama verbracht.
    Wie unterschiedlich Strände sein können haben wir dann am nächsten Tag bemerkt. Wir sind mit dem Zug nach Cascais gefahren, einer Touristenhochburg in der Nähe von Lissabon (nördlich). Haben dann das beste aus der Situation gemacht und einfach wie die Ölsardinen mit allen anderen am Strand gelegen...Schön wars ja trotzdem.
    Langsam stieg die Aufregung, denn Abends sollte es ja Richtung Afrika gehen....

    Kommentare

  • 03Aug 2017

    2 Sao Tomé - Kakaoinsel auf den Äquator 03.08.2017 São Tomé & Príncipe —

    São Tomé, São Tomé & Príncipe

    Beschreibung

    Ankunft in Sao Tomé
    Der Flug mit STP Airways mit der Charter-Maschine von Euroatlantik Airways mit einem ausgemusterten polnischen LOT Airways Airbus verlief ruhig. War aber alles andere als bequem. Da es ein 6 Stunden Nachtflug war, ... war der Plan auch zu schlafen,.... ging nicht. Die Machine war durch Platz und Ausstattung nicht auf Bequemlichkeit ausgelegt. Gegen das Entertainment Programm konnte man nichts sagen, es gab diverse Filme auf deutsch. Verpflegung ... den Umständen entsprechend ok.
    Am Flughafen in Lissabon merkten wir schon, die Insel kann nicht so groß sein. Viele Leute kannten sich und es war schon in der Schlange beim Check-In in großes Hallo unter den Sao Tomésen. Am Check-In Schalter waren sich die Bediensteten unsicher, ob wir ohne Visum fliegen dürfen: Wir hatten aber alles vorher telefonisch und per E-Mail mit der Sao Tomé Botschaft in Brüssel abgeklärt und die E-Mails ausgedruckt dabei. Mit etwas Unsicherheit der Angestellten wurden wir eingecheckt. Der Abflug war verspätet, weil alle Leute aus Sao Tomé zuviel Gepäck bei hatten und auch diverse Gepäckstücke als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen wollten. Die wurden allerdings beim Einsteigen aussortiert und später nochmal extra verladen.
    Bei der Ankunft in Sao Tomé auf dem Weg über das Rollfeld kannten sich schon wieder alle. Reisende und Flughafenangestellte begrüßten sich herzlich. Auch war die Stimmung direkt nach der Landung auf dem Rollfeld eher partymäßig mit Jubelrufen und Applaus.
    Die erste Passkontrolle haben wir nicht verstanden, (ein älterer Mann durchblättterte unseren Pass und winkte uns durch) und bei der offiziellen Einreise gingen wir sofort in die Offensive mit einem deutlich englischen HELLO! - der Übergabe der Pässe - mit sofortiger Information, dass wir kein Visum haben, aber nur 15 Tage blieben - dem deutlichen Hinweis (mit Zettelwinken) auf unser Returnticket - und dann abwarten..... unser Rückflugticket wurde gecheckt, der Grund der Reise (holiday) wurde abgefragt und welche Unterkunft wir beziehen ... wir zählten alles auf und der Beamte war beeindruckt und fragte ob wir wirlkich soviel Unterkünfte besuchen wollen ... YES! wir wollen. Mit einem herzlichen Lachen ... die Einreise war kein Problem ... man hat uns einen schönen Urlaub gewünscht. PUH - das ging gut.
    Wir haben das meiste über einen kleinen einheimischen Reiseanbieter (http://www.saoferias.st) vorgebucht und im Voraus bezahlt. Auch den Transfer vom Flughafen. Wir sind aus dem Terminal, haben aber unseren Abholservice nicht finden können. Mhhh, erstmal beiseite, einen nervigen Taxifahrer abgewimmelt und dann nochmals zur Meute mit der Schildern die vor dem Ausgang gewartet haben. Na endlich. Jetzt stand er doch irgendiwe da.
    Ab ins Sao Pedro Guesthouse, einchecken, Enttäuschung über den Pool (kein Wasser) und erstmal 2 Stunden pennen ....
    Nach einer Dusche gingen wir dann erst einmal los ... Sao Tomé Stadt. Durch ein paar Straßen, über den Bus und Taxiplatz, der überging in den Markt, Markthalle, an der Kirche vorbei. Die Menschen begegnen uns mit skeptischen Blicken, direkter Ansprache auf alles mögliche oder mit freundlichem Lächeln und winken. Das Zentrum ist recht wuselig. Wir merken auch, dass portugiesisch Kentnisse von extremem Vorteil sind (ein paar Wörter können wir), aber mit Händen und Füßen geht alles. Eigentlich wird der wichtigste Satz:" Nao fala portugues!" - spreche kein portugiesisch. Entweder hat man dann Ruhe oder es wird auf französisch versucht oder seltener dann doch in englisch. Man wird auf jeden Fall häufig angesprochen.
    In der Nähe der Kirche sprach uns ein älterer Mann an - nur auf portugiesisch - und der ließ nicht locker. Mit unseren Minibrocken portugiesisch und seiner Vehemenz kam des Rätsels Lösung. Er war der Mensch der als erstes unseren Pass am Flughafen kontrolliert hat und er wollte uns Tipps geben. Wir ließen uns dann auch ein Fischlokal zeigen und damit zog er zufrieden von dannen.
    Zu Mittag haben wir im Papa Figos gegessen, konnten aber die guten Tripadvisor-Bewertungen nicht ganz nachvollziehen. Ein Tomatensalat, war genau ein aufgeschnittene Tomate mit Oregano drüber. Bisl mager. Schinkenbrot und Gambas als Snack waren in Ordnung.
    Dann sind wir weiter Richtung östlichem Strand, einen leckeren Café (Espresso), hoch zum Kastell und dann zurück in die Stadt. Die Gegend war leblos. Einheimische junge Menschen hatten nachmittags Sex am Strand, wahrscheinlich genau deswegen.
    Wieder Richtung Zentrum, im Postamt Postkarten gekauft ud dann langsam zurück zur Unterkunft. Immer noch nur etwas Wasser im Pool.
    Abends sind wir zu dem Emfpohlenen Lokal (Floli Kamido) des Flughafenmitarbeiters. Die gegrillte Makrele mit frittierten Bananenchips war ganz gut. Das einheimische Bier ROSEMA (die Flaschen sind braun uns ohne jegliches Etikett) schmeckt ebenfalls ganz gut. Das portugiesische Sagres oder Superbock sind oft zu bekommen.
    2. Tag
    Unser Moped war für 8.00 Uhr morgens bestellt. Extra früh, da wir eine verspätete Übergabe quasi schon eingeplant hatten. Um 9.00 Uhr haben wir unser Hotel mal wegen dem noch nicht angekommenen Moped telefonieren lassen. Es hieß sofort, selbstverständlich ist es auf dem Weg. Um 10.00 Uhr war es tatsächlich da. Netterweise war es eine wirklich gute Maschine die mit den Steigungen und teilweise sehr schlechten Straßenverhältnissen gut zurecht kam.
    Wir haben diverse, fast einsame, Strände abgefahren: Praia Micolo, Praia Conchas, Praia dos Tamarindhos und sind dann zur blauen Lagune (Lago Azul), die eigentlich der Spot zum Schnorcheln (Schnorchelzeug hatten wir dabei) sein soll. Leider war das Wasser dort sehr unruhig und lud nicht wirklich zum reingehen ein. Wir waren etwas enttäuscht. Also weiter. Wir wollten durch die Stadt Neves, zum anhalten war uns hier nicht wirklich zumute und sind dann weiter zur Mucumbli Lodge um mal reinzuschnuppern, da wir am Folgetag dort übernachten werden. Sah ganz nett aus. Wir sind gespannt.
    Unterwegs sind wir noch von einem anderen Mopedfahrer darauf aufmerksam gemacht worden, dass unser Nummernschild gerade dabei ist abzufallen. Er half uns mit noch einem Weiteren hilfsbereiten Menschen dies wieder festzuzurren. Mit einer später am Strand gefundenden Schnur konnten wir es endgültig vor dam Abfallen sichern.
    Der weitere Weg führte uns bis Santa Catarina im Nordwesten. Vorbei ein beeindruckender rauher Küste bis in diesen sehr armen Ort. Wir müssen eingestehen, die Armut hier ist ziemlich groß und wenn man sieht wie die Menschen dort größtenteils in kleinen Bretterbuden leben, muss man schon schlucken. Wir haben dort aus Respekt extra keine Fotos gemacht.
    Auf dem Rückweg sind wir tatsächlich in schwerbewaffnete Polizeikontrolle gekommen und wir wurden auch direkt rausgewunken. Ein sehr dicker Polizist baute sich vor uns auf, sagte Boa Tarde und dann noch ganz viel mehr, was wir nicht verstanden. Wir also mal wieder den wichtigen Satz "Nao fala portugues! - Ingles???". Er schaute etwas genervt und rief zu seinen Kollegen auf der anderen Straßenseite "blablablablabla (wir haben nix verstanden) - Ingles!"
    Dann kam ein Kollege der tatsächlich etwas englisch sprach und bat um unseren Führerschein. (Das Anstehen im Bezirksamt für den internationalen Führerschein hatte sich hiermit mehr als gelohnt) Der Führerschein wurde aufmerksam kontrolliert, man fragte uns wie lange wir schon in Sao Tomé sind (2. Tag) und dann wünscht man uns sehr freundlich einen schönen Aufenthalt. Mein Bitte um ein Foto der Situation wurde höflich abgelehnt.
    Die Polizei monierte sogar nicht, dass das Nummernschild nur angebunden war.

    Abends sind wir leider vergeblich auf der Suche nach einem Lokal fürs Abendessen gewesen, welches wir aus dem Reiseführer hatten. Das gibt es wohl nicht mehr. Mangels toller Ideen und der quasi sehr geringen Auswahl sind wir nochmals ins Papa Figo essen gegangen. Der Hamburger Papa Figo hat auch sehr gut geschmeckt. In unserem Hotel sind wir dann noch mit dem Sohn des Betreibers und einem deutschen Reiseleiter der seinen freien Abend hatte mit Bier und Gin Tonic versackt. Der Reiseleiter empfahl uns für die Trekking Tour alte Schuhe für ins Wasser mitzunehmen und riet billige auf dem Markt zu kaufen. Wir haben im Mercado International die perfekten Schuhe dafür am nächsten Morgen gefunden.
    Noch am Pool (halb voll - man konnte rein) morgens rumgehangen und auf unseren Transport nach Mucumbli gewartet.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 05Aug 2017

    3 Mucumbli - Schwarzer Sand für Pottkinder 05.08.2017 São Tomé & Príncipe —

    São Tomé & Príncipe

    Beschreibung

    Mucumbli Lodge - Neves
    Wir sind in der Mucumbli Lodge angekommen. Noch ein kurzer Aufenthalt am pechschwarzen Strand, etwas schnorcheln (wobei wir überrascht waren, trotz vermeintlicher Steinwüste unter Wasser, welch tolles Getier doch dort zu entdecken ist), ein leckeres Abendessen und der Tag war rum. Morgens sind wir extra früh aufgestanden, um vor unserer ersten Trekkingtour noch Wäsche zu waschen. Im Restaurant angekommen, hörten wir, dass wir gerade die vorbeiziehende Delfinschule verpasst haben. Und wir hörten auch, dass die Lodge erst nachts eine Benachrichtigung erhalten hat, dass wir eigentlich direkt morgens einen Trekkingtrip starten wollten. Glücklicherweise haben sie es trotzdem organisiert bekommen. Wir sind grob 3 Stunden durch Kakaoplantagen, den Obo Nationalpark mit Primärdschungel und dann durch die alten Bewässerungstunnel der Portugiesen zum wunderschönen versteckten Angolares Waterfall gewandert. Weiter ging es insgesamt durch 6 Tunnel (Wechselschuhe sehr empfohlen - wir haben billige Einwegschuhe im Mercado Continental in Sao Tomé Stadt gekauft ... 8€ je Paar - auf dem Markt wäre es bestimmt noch billiger gegangen) mit Fledermäusen und Geißelspinnen.
    Unser Guide konnte kein englisch. Aber mit unseren minimalen Kenntnissen an portugiesisch und französisch hat der Guide sich einen zurecht gemixt, dass wir die meisten Erklärungen auch irgendwie verstanden haben. Manchmal konnten beide Seiten auch nur mit der Schulter zucken, weil das Vokabular zur Verständigung nicht ausgereicht hat. Drüber gelacht und gut.
    Wir konnten auf dem Weg die endemische Riesenbegonie bewundern, diverse Vögel beobachten (die meisten sind sehr unscheinbar - ein paar wenige aber sehr schön) und auf dem kurzen Trek haben wir 9 Schlangen gesehen, diverse Gottesanbeterinnen, leckere Dschungelerdbeeren gegessen und einiges mehr.
    Der Trek hat Spaß gemacht... wir freuen uns auf den großen Trek am nächsten Tag.
    Zurück sind wir noch zum Strand, etwas schnorcheln (wieder mit einigen schönen Entdeckungen) - Einheimische Jugendliche kamen -setzten sich direkt neben uns und einer fragte sehr höflich, ob er unsere Taucherbrille ausleihen darf. Nach einer kurzen Zeit deuteten wir an, dass wir gehen wollen und er gab ohne Probleme, sich bedankend die Taucherbrille zurück. Nachmittags was essen, wieder zum Strand und dann den Abend gemütlich ausklingen lassen....

    2. Trekking-Tag - Obo Nationalpark
    Diesmal haben die Angestellten der Mucumbli Lodge es mit dem Früstück verkackt. Offiziell soll es Frühstück ab 7.00 Uhr geben. Wir waren auch zu dieser Zeit da, weil unser Trekking gegen 8.00 Uhr losgehen sollte. Aber hier ist mal wieder alles anders. Um 7.45 Uhr konnten wir dann mit dem Frühstück beginnen und auch unser Trekking ging verspätet los.....
    Wir sind mit dem Pick-Up wieder den Berg hochgefahren worden und den ersten Teil sind wir mit der gleichen Strecke wie am Vortag begonnen. Dann sind wir aber später einen anderen Pfad abgebogen und dann tiefer in den Dschungel hinein. Der Wald ist sehr schön und scheint auch ziemlich intakt. Teile sind noch Primärdschungel und Teile sind alte Plantagen, die sich der Wald zurückerobert hat.
    Mitten rein, sattes grün, herrlich. Der Dschungel wirkt aufgrund fehlender Vielfalt an Tieren recht ruhig. Dadurch sind diverse Vögel aber auch neugierig, wer denn da gerade vobeikommt und hüpfen vergnügt in den Ästen über einem. Es ging immer nur bergauf, der Wald war wunderschön, aber es ging immer nur bergauf. Wir glaubten schon bald auf dem Gipfel (über 2000m) zu sein, aber das war nicht unsere gebuchte Tour. Wir erreichten die Wolkengrenze und den wolkenverhangenen Wald zu durchqueren hat seine ganz eigene Stimmung. Nach 3 Stunden nur hoch, hoch, hoch, haben wir eine Pause gemacht und unseren Snack gegessen. Das brachte wieder Energie. Kurze Zeit später haben wir auch den Wendepunkt erreicht und wir haben uns eine andere Route herunter gebahnt. Leider fing es etwas an zu regnen. Dadurch wurde der Boden recht glitschig und bergab wurde das ntürlich eine lustige Angelegenheit. Wir haben beide je 1 Mal ordentlich jeglichen Halt verloren und im nassen Dreck auf dem Po gesessen. Mehr Schreck als Schmerz - weiter gings. Zum Abschluss noch eine kleine Schlange und eine Gottesanbeterin gesehen, wieder wilde Erdbeeren (wir gauben eher, dass es sich um Himbeerverwandte handelt) gefunden und genascht und dann haben wir es zu unserem Auto (es hat an anderer Stelle gewartet) zurückgeschafft. Nach einem 6 Stunden Dschungel-Marsch war das Abenteuer alledrings noch nicht vorbei. Die Autofahrt den Berg hinunter (Sascha wieder hinten auf der Ladefläche) war ebenfalls recht abenteuerlich. Auf schmalem Weg an Steilhängen mit Karacho hinab, Sascha mit diversen Ohrfeigen von Ästen die über dem Weg hingen, wurde der Adrenalinpegel nochmals in die Höhe gepusht. Endlich in der Mucumbli-Lodge angekommen, eierten wir auf müden Beinen zur Hütte, gönnten uns ein kaltes Bier und liessen unsere Beine zur Ruhe kommen. Der Muskelkater wird kommen und die kaputten Schuhe worden aussortiert. Es war schön. Wir waren auch froh, dass es doch relativ wenig Blutsauger im Wald hier gibt. Bis auf 2-3 Stiche sind wir verschont geblieben und mangels potentiell tierischer Opfer, haben wir auch keine Blutegel gesehen.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 08Aug 2017

    4 Santana - Rauhe Küste 08.08.2017 São Tomé & Príncipe —

    Santana, São Tomé & Príncipe

    Beschreibung

    Unser Mietwagen wurde pünktlich um 10.00 Uhr zur Mucumbli Lodge geliefert. Es war aber erstmal nur fast alles ok, denn der Fahrer hat den Autoschlüssel stecken lassen und das Auto zugemacht. Ihm war es sichtlich peinlich. Nach 30 Minuten kam dann aber auch schon der Ersatzschlüssel. Auto beladen und dann los Richtung Santana auf die andere Inselseite. Kurz noch bei der Lagoa Azul gehalten (beim ersten Mal waren die Wasserverhältnisse bescheiden), einmal alles abgeschnorchelt und dann weiter über Sao Tomé Stadt nach Santana. Einmal kurz verfahren, aber mit durchfragen ging es und wir waren recht flott im Ort Santana. Als wir am Santana Beach Club vorbeifuhren, wussten wir, dass wir zu weit waren. Also zurück und an der nächsten Abzweigung ein bisl durchgefragt und man wies uns in eine kleine Seitenstraße, in der wir bis zum Ende fuhren. Nur ein davor stehender Mietwagen, wies daraufhin, dass dieser Ort irgendwie etwas mit Touristen zu tun haben könnte. Also ab auf den Hof und mit unseren paar Brocken portugiesisch und dem eingerosteten Schulfranzöisch wurde klar wir haben unsere Unterkunft - Rocks Tree House- erreicht. Sascha wurde in die Unterkunft geführt, einer schönen kleinen Hütte direkt am Hang über dem Meer gelegen, und bei der Besichtigung gab es Aufregung, weil eine ältere Touristin mit nacktem Arsch in unserer Unterkunft stand. Nachdem alle etwas peinlich berührt waren, kam heraus, dass unsere Unterkunft doch nicht belegt war, sondern dass sich dort eine Tagestouristin in der "freien" Unterkunft kurz umziehen wollte. Wir konnten die schöne Hütte also beziehen.
    Kurz Sachen verstaut und dann zum Santana Beach Club, wo am nächsten Tag mein Tauchtrip geplant war, um kurz die Lage und die Zeiten abzuklären. Noch einen Happen gegessen und dann sind wir nach Sao Tomé Stadt zum Supermarkt zurückgefahren, da wir in der Hütte eine eigene Küche haben ... also Zeug zum kochen besorgt. Das erste Abendessen und Frühstück haben wir uns organisieren lassen und wurde uns in die Hütte gebracht. Die restlichen Tge haben wir uns mit allem selbst versorgt. Mit der Küche und dem Kühlschrank waren wir super ausgestattet.
    Dann folgte mein Tauchtag mit 2 Tauchgängen. Uli blieb in der Hütte und hat es sich auf der Terasse gemütlich gemacht. Mit dem englischsprachigen Guide hat alles wunderbar geklappt und die Ausrüstung war ebenfalls top. Mit gutem Wellengang ging es dann zur Isla Santana. Der Tauchgang ging bis 35m, die Sicht lag bei ca. 15m. Dies war mein erster Atlantiktauchgang. Alles nicht so bunt wie aus Asien gewöhnt, trotzdem sehr interessant. Fischschwärme, Krebse, Muränen, Garnelen, riesige Barrakudas, Zitterrochen und 2 riesige Carp Rouge.
    Der 2. Tauchgang war mehr landschaftlich geprägt. Zuerst in eine kleine Höhle und danach durch einen Tunnel einmal unter der Insel durchgetaucht. Einiges an Fisch gesehen und 3 recht große Oktupusse. Hat mir gefallen.
    Danach sind wir noch los zum Boca de Inferno. Das ist ein Kanal in dem die Wellen durch ein Loch wieder herausgeschossen werden. Landschaftlich sehr beeindruckend. Wir haben uns dort mit frischer Kokusnuss gestärkt. Wir sind dann mit dem Auto noch weiter die Küste entlang durch einige Orte und habe einsame Strände besucht. Die Landschaft ist wirklich der Hammer.
    Für den Folgetag war der Besuch der Roca Sao Joao mit der dort berühmten Essensattraktion angesagt. Hier macht ein auf der Insel berühmter Koch ein Happening zum Mittagessen mit ca. 15 Gängen. Wir waren etwas früh, also haben wir uns noch den Ort anesehen. Es wurde für das Essen alles recht spannend arrangiert und es hat echt Spass gemacht. Die zig Gänge bis einschließlich des Hauptganges waren vorzüglich und wahre Aromaexplosionen im Mund. Leider wurde bei unserem Besuch das anfangs hohe Niveau nicht gehalten und nach dem Hauptgang ließen die Gänge in ihrer Feinheit nach. Das fanden wir Schade, weil wir uns gerade vom Nachtisch (Kakaoinsel Sao Tomé) einiges versprochen hatten. Trotzdem war dies ein toller Nachmittag, denn das Essen hat über 3 Stunden gedauert. Der längeren Rückfahrt inklusive, war der Tag dann auch quasi rum.
    Nun wollten wir den Krater der Lagoa Amelia besichtigen. Leider mussten wir erstmal feststellen, dass unser kleiner Jeep über Nacht einen Plattfuss bekommen hat. Eigentlich wollten wir in unserer Straße nur Luft nachfüllen lassen ... die Jungs gaben uns aber zu verstehen, dass ein Reifenwechsel besser wäre und innerhalb von 5 Minuten war das Ersatzrad drauf und verlangt wurden ganze 2 Euro. Das isr Service. Wir bedankten uns und machten uns auf den Weg nach Bom Sucesso, wovon man zur Lagoa Amelia läuft. Wir hatten nichts vorgebucht und mit etwas durchfragen haben wir den Weg auch schnell gefunden. Vor Ort war man überrascht, dass wir einfach ohne Buchung dort erscheinen, aber wieder mit einem Mix aus portugiesisch, französisch und diesmal sogar spanisch wurde uns ein Guide organisiert, der uns dort hinführt. Vorher noch schnell ein Omelettbrötchen für 0,5€ vom Café (es gab dort keinen Café) um die Ecke reingeschoben und dann ging es durch Kulturlandschaft rein in den Obo Nationalpark und mal wieder steil bergauf durch den Dschungel. Wieder staunend durch den Wald fing es an zu regnen und es wurde ganz schön glitschig auf dem Weg. Vorsicht war geboten, aber diesmal ist keiner in den Dreck gefallen.
    Der Weg (etwas über eine Stunde) hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zwar ordentlich vollgeregnet aber staunend standen wir in dem Vulkankrater (am Rand wachsen endemische Riesenbegonien) auf einer 4m dicken Schicht aus Pflanzenmaterial, welche auf Wasser schwimmt. Der Boden wirkt etwas wabellig aber ist doch fest. Ein verrücktes Gefühl. Auf dem Rückweg haben wir noch 2 Anhalter (2 jugendliche Arbeiter) mitgenommen. Wir haben sie ein ganzes Stück den Berg mit hinunter genommen. Der Fußmarsch wäre mindestens 1 Stunde gewesen.
    Wir machten noch einen kurzen Schlenker über Sao Tomé Stadt, da wir dort im Ckado Supermarkt noch fürs Abendessen einkaufen wollten. Die Auswahl ist für Afrika wohl herausragend - sagte man uns.
    Lecker abends gekockt und morgen geht es in den tiefen Süden zum Praia Jalé.

    Fotos & Videos

    Kommentare

  • 12Aug 2017

    5 Flirtende Buckelwale in Sao Tomés Süden 12.08.2017 São Tomé & Príncipe —

    São Tomé & Príncipe

    Beschreibung

    Praia Jalé

    Morgens vor unserer Weiterreise hat sich Sascha ordentlich vor einem Minigecko erschrocken, der nach dem Geschirrspülen aus dem Regal ins Waschbecken viel. Der Gecko wurde aus der Spüle gerettet und auf den Balkon gesetzt.
    Dann sind wir vom Rocks Tree House in Santana Richtung Süden aufgebrochen. Vorher haben wir in unserer Straße noch die Luft des Wagens, sowie des platten Ersatzrades (die hielt dnn auch) auffüllen lassen. Sicher ist sicher. Die Straßen sollen schlechter werden.
    Vorbei an bereits bekannter Strecker Richtung Sao Joao Angolares an diversen Stränden vorbei, immer weiter die sehr kurvige Küstenstraße. Ein Augenschmaus war die Vorbeifahrt am Cao Grande, einem richtig hohen spitzen Felsturm. Nach ca. 2 Stunden und 2-3 Fotostops erreichten wir Porto Alegre und über eine sehr holprige Piste sind wir dann am Praia Jalé in der Jalé Ecolodge angekommen. Wow ... was für ein Strand. Nix zum Baden hier aufgrund der richtig starken Wellen (musste Uli später hautnah spüren) aber eine Traumkulisse. Leider keine Schildkrötensaison gerade. Fernanda (spricht nur portugiesisch und ein paar Brocken französisch) unsere gute Fee hier hat dann unsere Hütte vorbereitet und dann gab es zum Mittag richtig leckeren Fisch. Es waren auch alle drei Hütten belegt, sodass dann doch einige wenige andere an diesem schönen Ort verweilten. Als wir am Restaurant saßen traute Sascha erst seinen Augen nicht und sagte dann: "Boah, ich hab grad nen Wal gesehen". Uli schaute ungläubig aufs Meer und kurz Zeit später waren wir uns sicher, dass wir uns nicht getäuscht hatten. In einiger Entfernung vor unserem Strand waren riesige Buckelwale unterwegs. Hier ist wohl Brautschau. Und so konnten wir die nächsten Tage immer wieder die Wale sehen, die Teilweise ihre Rückenflosse zeigten, mal die Fluke in die Höhe reckten oder ganz spektakulär ganz aus dem Wasser sprangen. Eine geniale Show. (Leider hat kein Foto mit komplettem Sprung aus dem Wasser geklappt - aber wir haben es gesehen).
    Mal wieder der Nachteil dieser Traumkulisse ... die Unterkunft ist sehr basic. Von der Matratze spürt man jede einzelne Feder und es gibt nur ne Kaltwasserdusche. Tagesaufgabe war es nun aufs Meer und in die Gegend zu schauen und diese Traumkulisse zu bestaunen.
    Unser Versuch bei den starken Wellen mal bis zur Hüfte ins Wasser zu gehen lief folgendermaßen ab. Wir glaubten alles unter Kontrolle zu haben, spürten aber schon die enorme Kraft der Wellen. Einerseits die starke Welle an sich, andererseits aber auch den enormen Rücksog des vom Strand rückläufigen Wassers. Was für eine Kraft. Erst hatten wir Gaudi bis plötzlich Uli von einer so starken Welle erfasst wurde, dass sie um- und mitgerissen wurde und meterweit unkontrolliert den Strand hinaufgespült wurde. Resultat war ein sehr unelegantes Erlebnis mit blödem Gesicht und ein Bikini der 1kg Sand enthielt. Sascha ist das gleiche auf der Insel Rolas am Praia Café passiert. Die Badehose war auch fast weg. Hier müssen wir ausdrücklich sagen, dass auf Warnungen im Reiseführer und der Leute vor Ort gehört werden sollte.
    Wir genossen die Landschaft und haben tollen Fisch gegessen.
    Einen Tag sind wir mit unserem Guard der Unterkunft (er hatte sich angeboten für 50€) zur Insel Rolas gefahren, über die genau der Äquator verläuft. Mit einem Fischerboot sind wir dann von Porto Alegre rüber auf die Insel Rolas. Unser Guide (der Guard) führte uns über die Insel, wir hüpften dort über den Äquator (der wurde sogar vorher noch geputzt), haben Blowholes bewundert, durch die die Brandung spektakulär in die Höhe schießt, sind an traumhafter Küste entlanggewackelt (anders kann man das mit den Flipflops und den miesen Wegen nicht nennen), waren am Praia Café baden (dort haben wir völlig überteuert gegessen) und dann ging es zurück nach Sao Tomé. Unser Guide (sprach nur portugiesisch) hatte noch irgendwas von einem Wasserfall erzählt (am vorabend war der inklusiv, jetzt sollte der extra kosten), der Reiseführer gab aber nur die Information her, dass der nächste nennenswerte Wasserfall ein ganzes Stück weg ist und da hatten wir dann keine Lust mehr drauf. Wir sind sowieso mit eigenem Auto unterwegs gewesen, diese Tour beinhaltetete nur den Bootstransfer und den Guide. War aber auf jedenfall Wert die Insel gesehen zu haben.
    Abends hatten wir mit Fernanda ausgemacht, dass es Grillhähnchen geben sollte. Wir müssen sagen der Fisch hier ist ein Traum, aber dies war das zweitschlechteste Huhn, was wir je hatten. Das mieseste gabs in Laos. Da waren eigentlich nur die Knochen in der Suppe über. Dieses Huhn war so zäh, das man nur mit roher Gewalt und muskelkraft das Fleisch ablösen konnte. Es erinnerte eigentlich mehr an dieses Gummihuhnspielzeug für Hunde. Naja,... aber die Sauce dabei war wenigstens köstlich und das Maniok und die Bananenpommes dabei haben uns dann doch gesättigt. Und das war auch lecker.
    Den letzten Tag haben wir einen Abstecher zum Praia Piscina unternommen. Der ist nur ein paar Minuten mit dem Auto entfernt. Hier kann man wunderbar in einem natürlichen Whirlpool baden und die Landschaft ist wieder atembraubend. Leider liegt hier einiges an Müll rum, da der Strand am Wochenende von Einheimischen zum picknicken genutzt wird. Trotzdem ist es hier sehr schön.
    Nachmittags sind dann nochmal die Wale am Praia Jalé für uns gesprungen und wir haben den Tag dort am Strand ausklingen lassen.

    Fotos & Videos

    Kommentare