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Trip Ira und Matze unterwegs Ira und Matze unterwegs 16.08.2017 - 15.08.2018   "Jobs füllen deine Tasche, Abenteuer füllen deine Seele." Wir erfüllen... Ira L (DE) Matthias Kray (DE)
Deutschland Neuseeland Thailand

Ira und Matze unterwegs

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"Jobs füllen deine Tasche,
Abenteuer füllen deine Seele."

Wir erfüllen uns unseren Traum und werden durch Neuseeland, Australien und Süd-Ost-Asien reisen.
Wir das sind Matze und Ira. Wir nutzen die Chance und erfüllen uns unseren Traum eine "Weltreise" zu machen. Jetzt ziehen wir es durch. Am 16. August fliegen wir ab nach Neuseeland.

Zuerst wollen wir Neuseeland erkunden und durch die Gegend reisen. Nach ein paar Monaten soll es dann nach Australien gehen. Den Kontinent wollen wir natürlich auch erkunden, aber vor allem wollen wir dort Geld für unsere Reise verdienen und arbeiten. So ein bisschen Work and Travel. Wir hoffen beide, dass wir einen Job in unseren jeweiligen Berufen bekommen können.

Und mal schauen wie lange wir dort bleiben, denn eigentlich haben wir noch etwas mehr vor. Wenn es klappt geht es von dort dann weiter über Süd-Ost-Asien. Über Indonesien und Thailand nach Laos. Mal schauen ob wir das auch alles schaffen.
Geplant ist eine Zeit von etwa einem Jahr. Einen Rückflug haben wir nicht gebucht. Wir wissen ja nicht wo wir uns zu dem Zeitpunkt aufhalten oder wann wir zurück möchten. Das wird dann alles spontan entschieden.

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Die meiste Zeit wird Ira Texte schreiben, aber ab und zu meldet sich auch mal Matze zu Wort :)

Viel Spaß beim Verfolgen!

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Kommentare kann man nur dann schreiben, wenn man nebenbei bei Facebook eingeloggt ist, das funktioniert dann auch! :)

Means of Transport
Boot Auto Zu Fuss Flugzeug
  • 16Aug 2017

    1 Flug nach München 16.08.2017 Deutschland —

    Fuhlsbüttel, Hamburg, Deutschland

    Beschreibung

    Es geht los!
    Wir sind um fünf Uhr aufgestanden. Und fahren jetzt gleich mit der Bahn an den Flughafen um 11 Uhr geht der Flieger.
    Gestern haben wir noch bis spät in die Nacht gepackt. Irgendwie läuft es nie anders :D Jetzt sind wir dementsprechend müde, aber egal. Wir freuen uns riesig und sind gespannt was uns erwartet.

    Matzes Rucksack wiegt 14,5 kg und meiner wiegt 12kg, aber wir sind beide der Meinung, dass wir noch immer zu viel dabei haben, obwohl es vom Gewicht her in Ordnung ist :D Mal sehen, was noch alles hinzu und weg kommt.

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  • 16Aug 2017

    2 Flug nach Bangkok 16.08.2017 Deutschland —

    Lerchenfeld, München-Flughafen, Deutschland

    Beschreibung

    Jetzt hätten wir doch beinahe unseren Flug nach München verpasst :D Da ändert sich das Gate und wir bekommen es zehn Minuten vor Abflug erst mit. Zum Glück. Wir haben den Flieger in aller letzter Minute bekommen :D Was ein Schreck!
    Jetzt sind wir in München und die Gates sind doch echt weit auseinander. Gerade sind wir eine halbe Stunde vom Gate, wo wir ankamen, bis zum Gate wo wir abfliegen, gewandert. Wir sind sogar mit einem unterirdischen Shuttle gefahren!
    In dieser Zeit konnte ich mir auch noch schön die Innenarchitektur des Münchner Flughafens anschauen. Echt schick hier.
    Jetzt warten wir hier am Gate und hoffen, dass nicht wieder das Gate spontan geändert wird.

    Fotos & Videos

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  • 17Aug 2017

    3 Bangkok 17.08.2017 Thailand —

    Nong Prue, Thailand

    Beschreibung

    Nach einem etwa zehn stündigen Flug sind wir endlich in Bangkok. Und an Schlaf war im Flugzeug kaum zu denken. Ich bin so müde, aber hier ist es sechs Uhr morgens und geschlafen wird jetzt nicht. Leider müssen wir unser Gepäck abhpolen und dann wieder einchecken und das Gepäck aufgeben, da wir etwas über zwölf Stunden hier sind. Naja was soll's. Schließlich wollen wir die zwölf Stunden nutzen um uns Bangkok anzusehen. Los geht's!

    Unser Gepäck ist sicher verstaut und wir reisen mit leichtem Gepäck durch Bangkok. Es ist echt noch zu früh. Es hat kein Geschäft auf und mittlerweile haben wir schon zehn Uhr. Aber naja davor wurden wir schon am Flughafen gewarnt, Bangkok ist eine Stadt der Nächte. Und es ist verdammt warm und schwül hier, wir haben echt die falschen Klamotten an. Demnächst nur noch mit weiter Stoffhose und dünnen Schuhen :D

    Dann sind wir son einen Weg unter dem Skytrain entlang gelaufen und am Erawan Shrein vorbei gekommen. Auch haben wir noch ein paar Einkaufszentren angesehen. Hauptsächlich nur damit wir mal auf Toillette gehen konnten :D

    Am frühen Mittag waren wir dann Mittagessen und wir haben uns nicht in ein für uns typisches Restaurant gesetzt. Nein wir haben an der Straße Halt gemacht und etwas von dort gegessen. An dem einen Stand habe ich nur gesehen wie so ein paar Hühnerfüße mit Eiern in einer Suppe kochten. An diesem STand haben wir nachher sogar gegessen. Wir bekamen etwas Reis, vier "Gerichte" und ein Ei dazu. Ich hatte etwas Gemüse, etwas was ich nicht identifizieren konnte und etwas sehr scharfes. Es hat echt gut geschmeckt, aber anders, als wir es kennen, so ganz anders :D Das scharfe konnte ich überhaupt nicht essen. Es war einfach zu scharf und ich habe sofort einen Schluckauf bekommen. Das unidentifizierbare waren wahrscheinlich Innereien, aber so genau will ich es gar nicht wissen. Aber ganeu das hat am besten geschmeckt.

    Gut gesättigt sind wir dann zum Flughafen zurück. Uns stand der Sinn nach einer erfrischenden Dusche bevor wir in den nächsten Flieger steigen. Vor allem waren wir durch unseren kurzen Ausflug nach Bangkok total durch geschwitzt. Wir haben uns dann in einem Fitnessstudio erfrischt. Das war echt luxuriös. Es gab auch eine Sauna und einen Steamer. Beim Hineingehen sagte Matze noch so: "Lass uns noch die Sauna ausprobieren1" Uns beiden war zu dem Zeitpunkt nicht klar, dass diese für Männer und Frauen getrennt ist. So wie in Thailand üblich. Naja ich ging also duschen und dachte mir, wenn matze noch in die Sauna will probiere ich mal diesen Steamer und lasse mir schön Zeit, sonst muss ich ja so lange auf ihn warten. Also lies ich mir Zeit. Als ich dann am Haare föhnen war kam eine Damen und sagte mir, dass Matze in der Lobby säße und schon lange auf mich warten würde. Matze erzählte mir dann, er sei nur duschen gewesen, da er dachte ich würde auch nur duschen gehen :D
    Naja schön entspannt haben wir dann unser Gepäck geholt und es aufgegeben und alle Sicherheitskontrollen passiert. Dann hatten wir noch viel Zeit und haben den Flughafen erkundet und danach auf den Flieger gewartet, dabei bin ich ein paar mal weg genickt. Ich war so müde. Und dann waren wir endlich im Flieger, aber an Schlaf war erstmal nicht zu denken. Sie haben uns richtig wach gehalten. Es gab Sncks, dann Getränke und dann schon Abendessen. Danach konnte ich endlich schlafen. Aber lange konnte ich nicht schlafen. Im Sitzen schlafen ist doch sehr unbequem.

    Fotos & Videos

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  • 18Aug 2017

    4 Ankunft in Auckland 18.08.2017 Neuseeland —

    Auckland Airport, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir sind endlich in Auckland!
    Insgesamt waren es 38 Stunden Reisezeit. Davon 24 Stunden reine Flugzeit.
    Es ist jetzt 10:30 Uhr. In Bangkok ist es jetzt 05:30 Uhr und zu Huase in Deutschland ist es jetzt 00:30 Uhr. Das ist ein Zeitunterdschied!

    Der Flughafen ist richtig schön gestaltet. Man fühlt sich richtig Willkommen in diesem Land. Es ist einfach schön. Als erstes war da so ein Tor aus Holz, in das Tiere und der gleichen geschnitzt waren, auch erklang ein Lied. Das war voll schön. Und danch gab es einen Flur, der auf Bewegeung reagiert hat und dementsprechend Muster und Klänge erzeugt hat. Auch total schön.

    Der Mann an der Passkontrolle war auch total freundlich. Und er fragte "How are you going?" und Matze antwortete: "Fine, thank you. And how are you?" Da guckte der Mann ein wenig verwirrt. Nachher haben wir herausgefunden, dass Kiwis immer und überall fragen, wie es einem geht und gar keine Gegenfrage erwarten. Es ist nur so eine Floskel, auf die man "Fine, thanks." antworten soll. :D

    Als wir dann durch die ganzen Kontrollen durch waren, begrüßte uns erstmal ein riesiger Gimli am Ausgang. Eine riesige Statue. Echt cool :)
    Danach sind wir mit einem Taxi zum Hostel gefahren. Und der Taxifahrer hat uns noch ein paar nützliche Dinge erzählt, wie zum Beispiel, dass es Sonntags einen Markt gibt, auf dem Backpackers ihre Autos verkaufen. Dort werden wir dann am Sonntag erstmal hinfahren.

    Im Hostel angekommen, haben wir eingecheckt, zuerst in ein Einzelzimmer, damit wir auschlafen können :) Dann waren wir duschen und uns frisch machen und sind dann eine Runde nach draußen um Auckland zu erkunden. Ich war überhaupt nicht mehr Aufnahme fähig. Ich weiß nur, wir sind zum Hafen gegangen, waren auf dem Rückweg einkaufen, haben dies im Hostel abgeladen und uns Abendessen besorgt. Und nach dem Essen sind wir in's Bett gefallen und haben geschlafen wie ein Stein.

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  • 19Aug 2017

    5 Auckland 19.08.2017 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Erster richtiger Tag in Auckland.
    Die Nacht war richtig seltsam. Um vier Uhr sind wir beide auf gewacht und taten uns richtig schwer mit dem wieder einschlafen. Und als um neun Uhr dann der Wecker klingelte, wollte keiner von uns aufstehen, obwohl wir etwa 13 Stunden geschlafen hatten. Wir standen also auf, packten unsere Sachen und checkten aus unserem Zimmer aus, um gleich wieder in's nächste ein zu checken. Diesmal ein Schlafsaal mit sechs Betten. Heute früh lernten wir auch gleich einen unserer Mitbewohner kennen. Tim aus Australien. Er war gerade von einer Nachtschicht zurück und wollte gerade schlafen gehen, also gingen wir frühstücken.
    Nach dem Essen machten wir uns fertig und gingen raus. Hauptsächlich um der Müdigkeit nicht nach zu geben, aber auch um den Tag zu nutzen.
    Zuerst gingen wir in den Albert Park. Die Vegetation ist echt interessant hier. Hier stehen zum Teil ganz normale Bäume, wie hier in Deutschland und dann stehen dazwischen Palmen. Echt lustig. Aber man merkt das Winter ist. Es ist noch so kahl. Dann haben wir uns etwas die Auckland University angesehen. War aber bis auf ein Gebäude nicht weiter interessant. Danach wollten wir zum Pukekawa, auch ein Park mit dem Auckland Museum. Doch auf dem Weg dorthin fing es an zu regnen und ich hatte, im guten Glauben, meine Regenjacke im Hostel gelassen. Wir stellten uns kurz unter und gingen weiter als der Regen etwas nach ließ, doch es fing kurz darauf an noch heftiger zu regnen als vorher. Und da entdeckten wir einen großen Baum unter dem sich auch Leute untergestellt hatten. Wir stellten uns dazu und kamen kurzer Hand in's Gespräch. Es war ein altes Ehepaar aus Wellington und sie erzählten uns, dass der ganze Winter schon so nass sei und es schon viele Überschwemmungen gegeben hatte und dass sie jetzt euf eine Südseeinsel fliehen werden. Auch stellten sie die Vermutung auf, dass es so schnell nicht aufhören würde zu regnen. Also überlegten wir ob wir zum Museum laufen sollten oder ob wir zurück zum Hostel gehen. Wir entschieden uns für's Hostel und auf dem Weg dorthin hörte es auf zu regnen. Wieder mal typisch. Aber ich wollte gerne meine Klamotten gegen trockene tauschen und so gingen wir weiter. Wir zogen uns um und aßen dort noch etwas in der Küche.
    Dort trafen wir einmal Fabio aus Brasilien, mit dem wir uns kurz unterhielten, und Hugo aus China. ieser redete sehr lange und viel mit uns, aber wir haben nicht gerade sehr viel verstanden, von dem was er erzählt hat :D Danach trafen wir noch Victor aus Brasilien, mit ihm war es richtig cool sich zu unterhalten.

    Danach gingen wir dann wieder los. Zurück zum Pukekawa. Wir gingen den Lovers Walk entlang zu Auckland Wintergardens. Echt schön. Danach gingen wir noch zum Museum, doch das schloss schon in einer halben Stunde und so gingern wir wieder zurück zum Hostel. Aber das Museum hatte eine richtig tolle Eingangshalle. Eine Halbkugel aus Holz war darin eingestezt. Das sah richtig toll aus. Doch das Museum werden wir uns noch ansehen.
    Wir gingen einen anderen Weg zurück zum Hostel und verirrten uns dabei noch ein wenig. Zum Glück hatten wir eine Karte dabei. Und es wurde auch schon wieder dunkel und damit auch richtig kalt. Auf dem Weg haben wir noch etwas zu Essen geholt und später am Abend lernten wir noch zwei weitere Mitbewohner kennen. Anne aus Frankreich und einen aus Taiwan, dessen Name ich schon wieder vergessen habe. Doch beide reisen morgen früh schon wieder ab. Mal sehen wer morgen Neues dazu kommt :)
    Und jetzt werde ich mich auch mal Bett fertig machen und schlafen. Ich muss noch einiges an Schlaf nachholen. Gute Nacht.

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  • 20Aug 2017

    6 Wir kaufen ein Auto 20.08.2017 Neuseeland —

    Ellerslie, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir haben ein Auto!

    Heute früh sind wir dem Tipp des Taxifahrers gefolgt und nach Ellerslie auf die Car Fair gefahren. Dort standen wir dann erstmal und waren komplett überfordert. Es war mehr los als wir erwartet hatten und es waren auch mehr Kiwis als Backpacker unterwegs. Wir liefen alles einmal ab und berieten uns. Waren aber immer noch ratlos, wie wir das denn jetzt machen sollten. Naja rum stehen nützt ja nichts, also haben wir ein Pärchen mit einem roten Mitzubishi angesrochen, denn der Wagen gefiel uns ganz gut und war nicht zu teuer.
    Sie stellte sich erstmal mit Meike vor und fragte woher wir denn kommen. Es stellte sich heraus, dass das Pärchen auch aus Deutschland war. Dies machte die Sache natürlich deutlich einfacher. Sie haben uns dann ganz viel zu dem Wagen erzählt. Sie hatten den Wagen auch als Backpacker genutzt. Zwar ist es ein vier Sitzer, aber man kann die hintere Lehne gut umklappen und hat dann eine gerade Fläche, auf der man liegen kann. Genau soetwas wollten wir auch gerne haben. Einen PKW, in dem man auch schlafen kann. Wir machten dann eine Probefahrt und kauften den Wagen. Die beiden halfen uns noch den ganzen Papierkram zu erledigen und im Anschluss fuhren wir mit ihnen zu der Farm, auf der sie leben und arbeiten.
    Auf dem Weg dorthin übte Matze sich schonmal darin auf der linken Seite zu fahren. Gar nicht so einfach. Man hat ganz schön viele Automatissmen, die einem das anders Fahren richtig schwierig machen :D
    Auch redeten wir viel mit den Beiden. Sie gaben uns viele Tips, was wir unbedingt ansehen sollten und welche Apps und dergleichen sehr nützlich sein können. Auch erfuhren wir, dass wir die Rettung in aller letzter Minute waren, denn morgen werden die beiden zurück nach Deutschland fliegen. Es war eine sehr schöne Fahrt :)
    Die Farm liegt noch im Bereich Auckland, aber man hat den Eindruck man ist am Ende der Welt. Es war richtig schön dort. Sie hatten dort Hunde, Bienen, Schafe, Kühe, Hühner und Pferde. Nur Isländer. Diese wurden von Meike und Tobias versorgt, gepflegt und geritten. Eine sehr schöne Arbeit, die für die ganzen unangenehmen Arbeiten aufwiegt, sagten beide. Ich wünsche beiden noch alles gute und eine gute Heimreise! Es war ein sehr schöner Nachmittag!

    Der Rest des Tages war dann leider nicht mehr ganz so schön. Wir sind die ganze Zeit rumgeirrt um einen kostenfreien oder günstigen Parkplatz zu finden, auf dem der Wagen bis Freitag stehen kann. Dies hat leider nicht geklappt. Wir haben nachher am Auckland Museum geparkt, weil es schon so spät war, und müssen uns dann morgen etwas Neues suchen. Ich bin mal gespannt ob wir etwas finden, aber ich hoffe es :)

    Gute Nacht :)

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  • 21Aug 2017

    7 Parkplatz 21.08.2017 Neuseeland —

    Remuera, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute früh sind wir los um das Auto umzuparken. Nach einer etwa 10 minütigen Fahrt hatten wir einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe einer Bahnstation gefunden. Wie dumm wir uns doch gestern angestellt haben. Es war ja doch so einfach, wie alle sagten :D
    Dann haben wir beschlossen von dort aus zum Sealife zu laufen. Das Wetter war einfach genial heute.

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  • 21Aug 2017

    8 Küstentour 21.08.2017 Neuseeland —

    Mission Bay, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Der Weg dorthin. EInfach unglaublich schön. Vorallem bei diesem unglaublich guten Wetter!
    Einzig doofe, ich hatte meine Kamera im Hostel gelassen...

    Zuerst sind wir zum Sealife gelaufen. Allein auf dem Weg dorthin haben wir so viele schöne Dinge gesehen. Bevor wir in's Sealife sind waren wir noch auf einer Seebrücke. Die war vielleicht schmal und niedlich :D Man hatte einen echt tollen Blick von der Spitze der Brücke :)

    Das Sealife selbst ist unterirdisch. Es gibt eine kleine Hütte, in der der Eingang ist und eine weitere kleine Hütte, wo der Ausgang ist. Es ist echt cool gemacht. Aber am Besten haben uns die Pinguine gefallen. Einfach genial!
    Der Hai Tunnel war auch nicht schlecht. Man stand auf einer Art Fließband und fuhr so durch eine Röhre und darüber schwommen Haie und andere Fische. War schon cool.

    Als wir aus dem Sealife raus waren, beschlossen wir noch zur Mission Bay zu wandern. War ja nicht mehr allzu weit. Und bis dorthin verlief der Weg an der Küste. Wunderschön!
    Nach einer kurzen Pause in der Mission Bay sind wir dann auch schon wieder zurück gelaufen. Es wurde leider schon wieder dunkel. Aber auf dem langen Weg zurück zum Hostel konnten wir noch schön der Sonne beim Untergehen zu sehen. Und hatten später einen wunderschönen Sonnenuntergang über Auckland.

    Aber jetzt bin ich wirklich fix und fertig. Ich weiß gar nicht wie viele Kilometer wir alleine heute gelaufen sind. Gute Nacht!

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  • 22Aug 2017

    9 Ganz viel Geschichte 22.08.2017 Neuseeland —

    Parnell, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir sind echt zwei elende Langschläfer :D Heute sind wir erst gegen halb eins aus dem Hostel raus.

    Zuerst sind wir zur Auckland Art Gallery Toi o Tamaki. Dies ist eine riesige Kunstsammlung und das geniale ist, der Eintritt ist kostenfrei. Aber von Anfang an.
    Schon von Außen macht diese Gallerie einen wahnsinnigen Eindruck. Der Anbau an ein Haus aus dem 19 Jahrhundert hat eine riesige Glasfassade, durch die man in das Foyer sehen kann und ein Kunstwerk von außen bestaunen kann. Und diese Fassade ist gekrönt mit einer sehr aufälligen Dachkonstruktion aus Kauri Holz. Das ganze ist echt ein Hingucker. Und auch die Inneneinrichtung ist sehr gut gestaltet. Die einzelnen Bereiche, der Austellung sind durch sozugane Tunnel aus Holz mit einem eingelassenen Lichtband abgetrennt. Da will man einfach hindurch gehen.
    Die Kunstwerke erstrecken sich von Neuseeländischer Kunst, über alte Meister zur Modernen und der Maori Kunst. Am Besten gefallen haben mir die Poträts über die Maori Häuptlinge. Ich habe mich wirklich gefragt ob diese ein Ölgemälde sind, denn die Decken, zum Beispiel, wirken unglaublich echt, so richtig flauschig.
    Matze gefiel am Besten ein Ölgemälde der alten Meister, da dies sehr realistisch aussah.

    Danach ging es zum Auckland Museum. Da erwartete uns bereits beim Kartenkauf eine Überrachung. Wir hatten damit gerechnet, dass wir als Touristen den Eintrittspreis von 25 Dollar zahlen müssen, doch die Frau am Schalter fragte uns wie lange wir denn hier seien und meinte damit kämen wir umsonst hinein. Wir würden sozusagen als Kiwis zählen, da wir ein Working Holiday Visa besitzen. Richtig cool!
    Und das Museum an sich, richtig genial! Eine riesige Austellung über die Maori und eine wunderschöne Fotoaustellung über Tierfotografie! Diese Fotos, einfach genial! Leider darf man diese nicht fotografieren, aber hier der Link zur Museums Seite:
    http://www.aucklandmuseum.com/whats-on/exhibitions/wildlife-photographer-of-the-year

    Die Maori sind auch eine richtig interessante Kultur. Es gab diverse Segelboote und ein Kriegskanu in Originalgröße in dem Museum. Richtig genial. Auch gab es zwei Hütten der Maori, auch in Originalgröße. In die eine durfte man sogar hinein gehen. Richtig genial und total interessant!
    Was ich vorher auch nicht wusste. Der Film Vaiana - das Paradies hat einen Haken erzählt von einem Maori Stamm :D Ist auch ein richtig schöner Disney Film. Wer ihn noch nicht gesehen hat sollte ihn unbedingt anschauen :)
    Wir waren ewig in diesem Museum. Das ist ja so riesig, aber wie gesagt das Interessanteste war wirklich die Ausstellung über die Maori ach und der Kinderbereich. Der war auch richtig klasse. Allein von der Innenarchitektur, aber auch weil man sehr viel ausprobieren und anfassen konnte.

    Also wer irgendwann mal nach Auckland kommen sollte, sollte sich auf jeden Fall das Auckland Museum und die Auckland Art Gallery Toi o Tamaki ansehen. Sehr Lohnenswert!

    Fotos & Videos

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  • 23Aug 2017

    10 Ein entspannter Tag 23.08.2017 Neuseeland —

    Auckland, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute haben wir mal einen Entspannten gemacht. Wir sind so fix und fertig von den letzten Tagen :D Und uns viel auf, dass wir noch einige Dinge erledigen sollten bevor wir uns Freitag auf den Weg nach Northland machen.

    Zuerst stand auf unserer Liste, dass wir uns eine neuseeländische Sim-Card besorgen. Also recherchierten wir etwas und entschieden uns für ein Angebot von 2 degrees. 19 Dollar im Monat und 1 GB und etwas Freiminuten und Frei-SMS und das Gute daran, das was wir nicht verbrauchen nehmen wir mit in den nächsten Monat. Also gingen wir in das Gecshäft um die Ecke und sprachen mit einer Verkäuferin, doch diese wollte uns gleich einen deutlich teureren Vertrag andrehen :D Aber wir blieben bei dem 19 Dollar Angebot.
    Dann liefen wir noch etwas auf der Queen Street entlang und kamen an Mojo vorbei. Dies ist eine Cafe-Kette hier und ich hatte gelesen, dass sie sehr gut sein soll. Also gingen wir rein und bestellten uns einen Kaffee. Die Frau in dem Laden war einfach nur niedlich. Wir redeten lange mit ihr. Was wir hier machen und was unsere Pläne sind und was sie hier macht und woher sie kommt. Es ist echt schön, wie einfach man hier mit Menschen in's Gespräch kommt und sich gut mit ihnen unterhalten kann. Aber ich merke doch wie es mir noch schwer fällt die ganzen Akzente hier zu verstehen . Und sie sprechen auch so schnell, dass ich einfach nicht mit komme, wenn ich plötzlich angesprochen werde :D Ich hoffe, das bessert sich noch. Der Kaffee war wirklich richtig gut!

    Danach liefen wir noch durch ein paar Outdoor Geschäfte zund informierten uns wegen einem Zelt. Ganz schön teuer der Kram hier...
    In einem Geschäft fragte Matze: "Where can we find the tents?" und die Verkäuferin fragte: "Tents? What is this?" und lief weg um eine Kollegin zu fragen. Das war ziemlich verwirrend. Wir überlegten kurz ob tent wirklich Zelt bedeutet, doch als wir die Zelte fanden, stand auf diesen auch tent. So wir hatten uns nicht vertan. Seltsam, dass eine Verkäuferin die Worte nicht kennt für die Dinge, die sie verkauft... Weird.

    Abends saßen wir noch in einer Runde und haben Karten und Würfelspiele gespielt. Es war richtig lustig und hat richtig Spaß gemacht. Aber ich muss leider sagen, dass mir hier viel zu viele Deutsche sind. Und das ist richtig furchtbar. Die sind alle so verdammt deutsch und unentspannt :D leider waren auch in unserer Spielerunde alle bis auf einen Deutsche. Und zwei dieser Deutschen haben echt versucht zwanghaft zu gewinnen und eine riesige Wissenschaft aus dem Spiel gemacht. Dies hat mir dann keinen Spaß mehr gemacht.

    Es wird Zeit, dass wir weiter reisen!
    Von dem meisten Deutschen hört man hier auch, dass sie nicht weiter in den Norden reisen wollen. Gut für uns :)
    Bin gespannt, was wir auf der Reise durch Northland so alles erleben :)

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  • 24Aug 2017

    11 Mount Eden 24.08.2017 Neuseeland —

    Mount Eden, Auckland, Neuseeland

    Beschreibung

    Letzter Tag in Auckland!

    Und ich habe heute Nacht kaum Schlaf bekommen. Erst hat der eine im Zimmer so geschnarcht, dass wir anderen alle wach waren, und danach hat ein anderer dauernd im Schlaf gelacht oder gesprochen. Und als ich dann endlich beinahe eingeschlafen war, kracht die Tür auf und dort steht einer! Und dann ging die Tür wieder zu. Und die Person wieder raus? Ich habe mich vielleicht erschreckt. Aber kein anderer hat reagiert, also dachte ich, ich habe mir das vielleicht eingebildet?... Aber schlafen konnte ich danach eine ganze Weile nicht mehr.
    Heute Morgen kamen dann nacheinander drei Leute in’s Zimmer und fragten ob eine Matratze fehlen würde, aber es waren alle da. Die haben ein wenig verwirrt geguckt. Denn es war so: In dieser Nacht hat sich Tim zwei Matratzen genommen, wir waren sowieso die ganze Woche nur zu viert. Das würde sich ja sowieso nicht ändern. Naja genau in dieser Nacht sollten wohl sechs Personen in diesem Zimmer schlafen. Was ein Zufall :D

    Heute waren wir auf dem Mt Eden. Wunderschön dort oben. Man hat einen Wahnsinns Blick von dort oben!
    Und auch der Weg dorthinauf war klasse. Wir sind irgendwie komplett quer durchs Grüne über so ein paar Trampelpfade. Viel schöner, als die Straße, die hinauf führt.
    Oben angekommen sieht man erst mal einen riesigen Krater. Matze meinte gleich: “Lass uns hinein rutschen!“ Aber ich habe mich nicht getraut und Matze hat es dann auch nicht gemacht. :D
    Wie gesagt wunderschöner Ausblick dort oben. Vor allem bei dem tollen Wetter was wir hatten! Wir haben dort auch erst mal Mittag gegessen. Nach dem anstrengenden hinauf krakseln hatten wir uns das auch verdient :)
    Am Abend haben wir dann nochmal eine Spielerunde gemacht und uns von allen verabschiedet. Und das war’s so für heute :)

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  • 25Aug 2017

    12 Los geht's! 25.08.2017 Neuseeland —

    Stanmore Bay, Whangaparaoa, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir endlich mal früh aufgestanden, haben noch einmal die Duschen ausgenutzt und unsere Sachen gepackt. Danach haben wir mit Tim gefrühstückt und sind los.

    Wir sind das Erste Mal in Auckland Bus gefahren. Schließlich mussten wir irgendwie zu unserem Auto kommen. Ich hatte gegoogelt, dass von der Haltestelle Queenstreet in front of the Civic zur Haltestelle 103 Orakei Road ein Bus fährt. Diese Haltestelle zu finden war das Erste Problem. Wir mussten mal wieder ein paar Passanten um Hilfe bitten :D Dann kam der Bus und wir nannten ihm die Endhaltestelle und er wusste einfach nicht wo die sein sollte. Nach einem kurzen Gespräch meinte er aber dann er wüsste wohin wir wollten und wir bekamen unsere Tickets und stiegen ein. Nach einer zwanzig minütigen Fahrt hielt er an und sagte, das sei die Haltestelle. Wir stiegen aus. Doch irgendwie sah die Straße ganz anders aus, als die, in der wir unser Auto geparkt hatten. Wir versuchten also heraus zu finden wo wir uns befanden, als uns eine Frau ansprach ob wir Hilfe benötigen. Wir fragten sie, wo wir denn seien und wo die Orakei Road sei. Sie meinte nur wir wären in der Remuera Road und die Orakei Road sei etwa eine halbe Stunde weit weg. Dann sah sie unser Gepäck und meinte sie würde uns fahren. Zum Laufen sei das viel zu weit. Und damit hatte sie auch Recht. Ich war echt froh, dass sie uns gefahren hat, denn unsere Rucksäcke waren ganz schön schwer. Wir hatten echt Glück, dass wir sie getroffen haben :)

    Danach sind wir erstmal einkaufen gefahren. Bei Kmart und Wallmart haben wir ein Zelt und weiteres Camping Equipment bekommen und das sogar sehr günstig.

    Jetzt sind wir in Whangaparaoa. Es ist richtig schön hier. Direkt am Meer mit Blick auf Auckland. Ein toller Ort zum Übernachten. Und uns erwartet die erste Nacht im Auto. Ich bin mal gespannt. Gute Nacht.

    Fotos & Videos

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  • 26Aug 2017

    13 Shakespear Regional Park 26.08.2017 Neuseeland —

    Army Bay, Whangaparaoa, Neuseeland

    Beschreibung

    Guten Morgen! Heute ist es wunderschön. Ich würde am liebsten baden gehen. Doch das Meer ist total eisig, obwohl die Luft total warm ist. Schade.

    Also sind wir weiter gefahren, obwohl viel weiter sind wir nicht gekommen. Wir sind im Shakespear Regional Park hängen geblieben. Dort sind wir eine der markierten Routen gewandert. Echt schön! Man kann es gar nicht beschreiben. Guckt euch einfach die Bilder an :)

    Wir haben beschlossen hier auch zu übernachten. Und morgen die übrig gebliebenen Routen zu wandern. Und mal gucken wie viele Sterne wir zu sehen bekommen.

    Wir haben noch eine Nachtwanderung gemacht. Muss man ja ausnutzen, dass man in einem Gebiet ist, wo Kiwis leben. Doch leider haben wir keinen gesehen. Aber dafür ein paar andere schöne Orte. Wie den Waterfall Gully, wo es überall leuchtete. Echt toll. Und der Himmel war voller Sterne. Toll!

    Fotos & Videos

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  • 27Aug 2017

    14 ein stürmiger Tag 27.08.2017 Neuseeland —

    Warkworth, Neuseeland

    Beschreibung

    Vielen Dank für die ganzen Glückwünsche!

    Heute ist das Wetter leider ganz schön schlecht. Wir sind trotzdem noch etwas im Shakespeare Regional Park gewandert, aber nicht so viel, wie wir das eigentlich wollten. Dann sind wir weiter gezogen.

    Ich bin das erste Mal eine längere Strecke Auto gefahren. Nach einer Weile hat es ganz gut geklappt, aber mit einem Automatik Auto werde ich nicht richtig warm…
    Wir haben uns wieder ein Plätzchen an der Küste zum Übernachten gesucht. Und es stürmt. Es ist richtig heftig. Viel gemacht haben wir dadurch nicht mehr. Kurz nach dem Dunkel werden (ca. 19 Uhr) haben wir uns in’s Auto verzogen. Hier drin ist es so schön windstill. Dann mal gute Nacht!

    Fotos & Videos

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  • 30Aug 2017

    15 Whangarei Heads 30.08.2017 Neuseeland —

    Whangarei Heads, Neuseeland

    Beschreibung

    Hey, jetzt schreib ich (Matze) auch mal was in den Blog.

    Die letzten 2 Tage sind wir nicht weit gekommen, weil ich mir ne leichte Erkältung zugezogen hatte und mir ein Nest im Auto eingerichtet hab. Das ist wohl den rainy days der letzten Tage zu verschulden und die Gewöhnung an ein Leben on the road. Ira ging in der Zeit zum größten Teil allein auf Wanderschaft. Jetzt geht’s mir aber schon besser :)

    Die Whangarei Bucht (Ocean Beach) ist wirklich der Wahnsinn, aus einer Mischung von Dünen, Klippen, Wäldern, felsigen Inseln und einem weiten Strand bildet sie die Spitze der Halbinsel. Der Strand ist der erste, der unseren ähnelt (mit hellem Sand, sonst ist er schwarz). Beeindruckend ist hier an sich, wie sich die Küste mit der Ebbe und Flut verändert, die täglich kommt und geht. Es werden neue Wege freigelegt, die vorher unpassierbar waren und macht besonders die felsigen Abschnitte interessant.
    Mitten durch den Strand fließt auch ein Bach, wir konnten locker über ihn hüpfen und durch ihn gehen, doch am letzten Tag nach einer regnerischen Nacht war er so riesig und stark, dass es unmöglich war trocken auf die andere Seite zu kommen!
    Am Parkplatz gibt es sogar den Vogel mit dem abgespaceten Sound, den wir seit unserer Ankunft immer wieder hören, jetzt hab ich ihn mal gesehen, er ist eher im Schwarzton gehalten, hat aber grün schimmernde Flügel und einen weißen Beutel am Hals, es ist ein Tui, wie wir herausgefunden haben^^ Ein anderer (grau mit schwarzen Punkten) kam beim Frühstück und hat unglaublich viele verschiedene Zwitscherlaute draufgehabt und vorgeführt, als dann noch ein anderer kam verstummte alles. Dieser (name ist uns noch unbekannt) ist wohl der einzig natürlich vorkommende Raubvogel hier. Das ist bisher der schönste Ort.

    Der Weg hierher war allerdings abenteuerlich :D wir fuhren im Dunkeln und wussten nicht dass die Straße so tückisch ist, links eine steile Bargwand, rechts ein kleiner Abhang und Wasser. Scharfe Kurven hin und her, da verlor Ira schon den ein oder andern Nerv, sie fuhr nämlich^^
    Beim Rückweg sahen wir dann auch die Landschaft und die Bucht, wieder tolle Aussichten, was hier so oft vorkommt.

    Die Menschen in Neuseeland sind freundlich und total hilfsbereit, sie freuen sich und es gibt ihnen ein gutes Gefühl, jemandem geholfen zu haben. Man muss sie nur erstmal ansprechen, was uns noch etwas schwer fällt, aber ich denke das wird mit der Zeit immer flüssiger.
    Es ist auf jeden Fall spannend das alles zu erleben und wir sind noch gespannter darauf, was noch so kommen wird!

    Bis dann und viele Grüße aus dem Land von Mittelerde ;)

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  • 01Sep 2017

    16 Frühlingsbeginn mit Ausrutscher 01.09.2017 Neuseeland —

    Raumanga, Whangarei, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute beginnt hier der Frühling und wir machten einen Ausflug zum Fluss, an dessen Verlauf Statuen und Skulpturen aufgereiht sind.
    Als wir so entlang vorbeischlenderten fielen mir riesige Muscheln am Ufer auf, sie sahen wie aus dem Arielle Film aus :) Um ans Ufer zu kommen musste man aber eine Steinmauer runter also sind wir weitergegangen.
    Irgendwann hielt ich es dann doch nicht mehr aus und bin runtergeklettert um mir eine zu holen. Sehr darauf bedacht nur auf den Steinen zu bleiben (denn es war sehr schlammig) schnappte ich mir eine Prachtmuschel. Sie war nur sehr vom Schlamm überzogen. Ich war schon dabei die Mauer wieder zu erklimmen, da bemerkte ich ein Rohr, das aus der Mauer ragte, nur ein Stückchen weiter. Es floss klares Wasser daraus, also beschloss ich noch fix die Muschel abzuspülen :)
    Am Wasserhahn angekommen merkte ich, dass dort die Steine etwas rutschig waren vom Moos oder Algen. Doch ich fand sicheren Stand.
    Ich wusch also die Muschel sorgfältig ab doch plötzlich Wusch! Es war wie in Zeitlupe als beide Beine den Halt verloren und ich mich kurzerhand im schlammigen Wasser sitzen sah, tjaa das war ja ein sehr sicherer Stand :D Ich sprang sofort wieder rauf die Steine, doch hörte ich bereits das Schmatzen der Schuhe, völlig durchnässt und das was am meisten ärgerte: die Muschel spurlos versunken im Brackwasser... Noch dazu roch ich den modrigen Schlamm an den Stiefeln.
    Naja nun hatte ich die Lust am Muschel sammeln verloren und kletterte wieder hoch, zog Schuhe aus, von der Hose konnte ich zum Glück die Beine abzippen, der Rest der Hose war nur etwas dreckig.
    So ging ich also barfuß in die nächste öffentliche Toilette und spülte statt einer prachtvollen Muschel meine verdreckten Schuhe :D War schon etwas komisch während die Menschen kamen und gingen, aber was soll man machen^^
    Noch dazu angeschlagen von der Erkältung.. Morgen suchen wir uns ein Hostel kam mir nur in den Sinn

    Schade dass wir das nicht auf Video haben, muss schon lustig ausgesehen haben, wir haben darüber viel gelacht :)
    Das war unser Frühlingsanfang :D

    Bis dann und liebe Grüße
    Matze

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  • 02Sep 2017

    17 The Cell Block Backpackers 02.09.2017 Neuseeland —

    Whangarei, Whangarei, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir dann doch in ein Hostel gezogen. Die letzten Tage hat es sehr stark geregnet und es wurde doch ganz schön kühl im Auto. Matzes Erkältung hatte sich außerdem etwas verschlechtert und wir entschieden uns in ein Hostel zu ziehen, wo es zumindestens trocken ist, so dass sich Matze in Ruhe auskurieren kann.
    Nachdem wir einige Stunden im Internet nach einer günstigen Unterkunft gesucht haben und auch nichts fanden, da alles ausgebucht war, fragten wir in einem Cafe (The Press Cafe) ob sie denn einen Tipp oder eine Idee hätten. Diese rieten uns Sarah zu fragen, die bei der i-Site arbeitet. Also taten wir das und sie hatte in Null Komma Nichts eine Liste mit allen verfügbaren Unterkünften und suchte uns die günstigste raus. Sie rief dort an und siehe da dort gab es noch freie Plätze, die Letzten für diese Nacht :D
    Und dieses Hostel ist total schön! Es ist so schön gemacht. Mit viel Liebe und Wärme und das strahlen die Räume richtig aus. Alles ist selbstgemacht und selbst eingerichtet. Richtig toll! Peaches, die Betreiberin, lebt sogar selbst mit in dem Hostel. Sie ist immer da, wo die Musik ist :D
    Wir fühlen uns hier richtig wohl!

    Ein Tipp für alle, die mal nach Whangarei kommen und dort übernachten wollen ;-)

    http://www.thecellblock.nz/

    P.S. Matze konnte hier super seine Schuhe trocknen(sh. Eintrag von gestern) ;)

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  • 03Sep 2017

    18 Botanica 03.09.2017 Neuseeland —

    Whangarei, Whangarei, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute war ich mal wieder allein unterwegs. Matze hat sich sein Nest im Hostel eingerichtet und ruht sich dort brav aus :-P

    Als ich aus dem Hostel raus kam, fing es mal wieder an zu regnen, also dachte ich mir, ich könnte ja mal shoppen gehen. Mir fehlen so ein paar Dinge, wie eine bequeme Hose und ein Sonnenschutz. Also ging ich in die Central City (The Laneway) doch dort hatte fast alles geschlossen :D Ja es ist Sonntag, aber sonst sind sonntags die Straßen nicht so ausgestorben.
    Naja Planänderung. Also weiter zum nächsten Park. Dort soll es einen Rosengarten und ein Gewächshaus mit Farnen geben.
    Im Cafler Park & Rose Gardens angekommen bemerke ich, dass es keine einzige blühende Rose gibt. Welch Wunder! Erst seit zwei Tagen ist hier Frühling :D
    Ich gehe weiter und komme nach einem kurzen Weg zum Botanica. Ich stehe vor zwei Eingängen in ein Gewächshaus. Ich gehe in den linken. Es ist unheimlich schön und entspannend dort drin. Es spielt Musik und ich setze mich eine Weile auf eine Bank und genieße die Atmosphäre.
    Ich gehe weiter und erkunde die Gewächshäuser. Es sind deutlich mehr, als man von außen erwartet. Es ist echt schön hier. Überall kann man Kleinigkeiten entdecken. Wie bemalte Steine oder Figuren. Und es gibt echt unglaublich viele Arten von Farne. Ganz kleine und riesig große. Einer ist sogar so groß wie ein Baum. Der Wahnsinn!

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  • 04Sep 2017

    19 Whangarei Falls 04.09.2017 Neuseeland —

    Tikipunga, Whangarei, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute war ich mit zwei Leuten unterwegs. Ich wollte mal wieder in Gesellschaft unterwegs sein, wobei ich auch die Schönheiten am alleine unterwegs sein schätzen gelernt habe :)

    Wir fuhren zuerst zu den Whangarei Falls. Mein erster Gedanke war: "Oh die sind aber klein..." Aber als wir dann davor standen, kamen mir die Wasserfälle doch groß vor und so schön!
    Danach liefen wir noch einen Track entlang. An den Wasserfällen führen viele Wandertracks entlang. Ich weiß ehrlich nicht, wo wir dann wieder aus dem Wald heraus kamen, doch es war echt schön am Wasser entlang zu gehen.

    Als wir zurück am Auto waren entschlossen wir uns noch zu den Whangarei Quarry Gardens zu fahren. Dies ist subtropischer Garten, der nur von Freiwilligen aufgebaut worden und wir auch jetzt von Freiwilligen instand gehalten. Die Anlage ist unheimlich schön und es gibt hier extrem große Kakteen und Sukkulenten. Es ist der Wahnsinn!

    War schön mit euch beiden :)

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  • 07Sep 2017

    20 Ngawha Springs 07.09.2017 Neuseeland —

    Kaikohe, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir sind weitergezogen und sind zu einem wirklich schönen Campingplatz gekommen, dem Cowshed, bei Kaikohe. Es ist sehr ländlich hier, mit Kühen und 2 superlieben Hunden und die Besitzer sind auch sehr nett. Dazu sind hier noch 3 spaßige Schotten untergebracht mit denen wir schöne Abende verbringen.

    Heute waren wir bei den Ngawha Springs, das sind heiße Quellen, an denen man für 4 Dollar den ganzen Tag verbringen kann, fantastisch und noch dazu heilend für den Körper durch den Schlamm (der auch nach Deutschland importiert und dort angeboten wird). Sie sind nur 5min vom Cowshed entfernt.
    Noch interessanter waren aber die Menschen, die wir dort kennen gelernt haben. Es waren ein Kanadier und eine Deutsche, die vor vielen Jahren hierher einwanderten und mit denen wir lange, tolle Gespräche führten und uns zum Lunch nach Pahia in der Bay of Islands einluden.
    Sie gaben uns das Gefühl auch richtig angekommen zu sein :)

    Bei Ted werde ich, wenn es klappt, auch noch später eine Zeit lang lernen um mir neue Fähigkeiten aneignen zu können, er ist so eine Art Heilpraktiker. Ich bin gespannt, ob es zustande kommt!

    Der Abschluss des Tages war eine Runde in der Gemeinschaftshütte mit anderen Reisenden. Während wir uns unterhielten, hörten wir plötzlich ein Kratzen und Rascheln über uns. Als wir aufschauten entdeckten wir ein großes Opossum, das uns mit seiner rosigen Schweinsnase neugierig beobachtete :D Leider war es zu dunkel um ein gutes Foto hinzubekommen. Nach einer Weile hangelte es sich an der Bretterwand entlang, schaute noch einmal zurück und verschwand.

    Als wir am nächsten Morgen abfuhren verabschiedete sich Ceasar(einer von den beiden Hunden) bei uns, indem er sich prompt bei uns ins Auto setzte und sich nochmal eine Kuscheleinheit abholte, von denen konnte er gar nicht genug bekommen! Also wer noch hier in der Gegend unterwegs sein wird sollte sich diesen Platz nicht entgehen lassen!

    Bis dann und viele Grüße, euer Matze

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  • 08Sep 2017

    21 Kletterpartie 08.09.2017 Neuseeland —

    Whangaroa, Neuseeland

    Beschreibung

    Weiter geht die Reise gen Cape Reinga!

    Unser erstes Ziel war das Rainbow Warrior Memorial. Die Rainbow Warrior war ein Schiff von Greenpeace, es wurde von den Franzosen in Auckland versenkt. Damals sollte es eine Flotte anführen, um die Atomtest auf kleinen Pazifik-Atollen zu stoppen. Bei dieser Aktion starb der Greenpeace Fotograf Fernando Pereira. Das Wrack wurde dann später vor den Cavalli Islands versenkt und ein Denkmal wurde in der Matauri Bay errichtet. Wir kraxelten also auf diesen Hügel, um uns das Denkmal anzusehen. Nichts Welt bewegendes doch ein wahnsinniger Ausblick von dort oben. Genial!

    Als nächstes hielten wir Whangaroa. Dort thront auf einem Berg ein riesiger Fels und Matze hatte gelesen, dass man diesen erklimmen kann. Das wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Also fuhren wir dorthin. Aber den Anfang dieses Tracks zu finden war ganz schön schwierig. Also fragten wir wieder einmal ein paar Kiwis, die uns gerne weiter halfen. Und dann ging’s los!

    Jeder der mich kennt weiß von meiner Höhenangst. Aber naja ohne Schweiß keinen Preis. Der Anfang war ja noch harmlos, es ging zwar stramm Bergauf doch man lief nicht nahe an irgendwelchen Abgründen entlang. Doch später kamen diese Abgründe und hinzukam, dass der Boden mal wieder total aufgeweicht war und man leicht ausrutschen konnte. Und wir waren schon echt weit oben. Doch dann kam‘s, um diesen Fels zu erklimmen musste man durch einen Felsspalt klettern, an dem Ketten befestigt waren. Alleine hätte ich glaube ich in diesem Moment aufgegeben. Meine Angst war ganz schön groß und ich bin ja auch kein guter Kletterer. Ich wusste nicht, wie ich das schaffen sollte. Doch Matze motivierte mich und half mir. Sodass wir nach kurzer Zeit endlich auf dem höchsten Punkt des Felsen standen. Obwohl stehen war bei mir zu viel gesagt. Ich kauerte mich an eine Stange und hielt mich so fest ich konnte :D Mich hatte die Angst vollständig gepackt. Es dauerte etwas doch dann konnte auch ich mich hinstellen und mich sogar bewegen. Ich hatte es geschafft! Ein Wahnsinns Gefühl!

    Ich werde weiter meine Ängste besiegen und mir immer wieder neue Herausforderungen suchen. Ängste sollten einen nicht abhalten. Der Ausblick war einfach genial. 360 Grad rund um Sicht. Der Wahnsinn!

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  • 10Sep 2017

    22 Cape Reinga 10.09.2017 Neuseeland —

    Cape Reinga, Neuseeland

    Beschreibung

    Das Cape Reinga ist der nördlichste zugängliche Punkt Neuseelands. Für die Maori ein heiliger Ort. Es ist der Ort, wo die Seelen aus dem Diesseits verschwinden. Die Reise der Seelen beginnt mit einem Rutsch an den Wurzeln eines 800 Jahre alten Pohutukawa-Baums hinunter in den Ozean. Danach tauchen sie wieder auf und erklimmen Ohaua, um Lebewohl zu sagen und kehren zu ihren Vorfahren nach Hawiki zurück. An diesem Punkt treffen sich der Pazifik (männlich) und die Tasman Sea (weiblich) und vereinen sich.
    Ich dachte erst: „Da treffen sich halt zwei Meere. Na und?“ Aber es ist genial. Es sieht einfach genial aus, wie beide aufeinander treffen. Ich kann es gar nicht beschreiben. Auf keinen Fall entgehen lassen!

    Danach ging es noch zu ein paar Stränden in der Umgebung. Am besten gefallen hat uns die Spirits Bay. Erstens war der Sand kein Sand (es sind klein gemahlene Muscheln) und zweitens wurde das Wasser vom Strand zurück gespült, sodass beide Seiten, das Meer und das Wasser vom Strand, aufeinander prallten. Echt klasse. Die lange Gravel Road dorthin hat sich richtig gelohnt.

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  • 15Sep 2017

    23 90 Mile Beach 15.09.2017 Neuseeland —

    Pukenui, Neuseeland

    Beschreibung

    Diese Woche haben wir auf einem Campingplatz/Farm gearbeitet. Hier haben wir am Ende der Woche Johanna aus den heißen Quellen wiedergetroffen, sie hatte uns den Kontakt gegeben. Der Ort war direkt am 90 Mile Beach, ein langer Strand an der Westküste, auf dem man mit dem Auto fahren kann, vorausgesetzt man hat Allradantrieb, also für uns leider nix^^

    Wir haben etliches Dünengras gepflanzt, zum Aufbau neuer Dünen und Schutz des Hinterlands. Ein gutes Gefühl, mit dem Wissen was daraus wird.
    Es war eine sehr anstrengende Zeit, da wir auch das gemacht was alles so anfiel (mind. 4 Stunden/Tag) und dafür lediglich die Übernachtung bekamen. Es hielt uns eigentlich nur noch der Besuch von Johanna dort. Die Besitzerin war vor 24 Jahren von Deutschland hierher eingewandert.
    Naja wir nehmen auch Gutes daraus mit, auch mal Nein zu sagen, denn wir haben gemerkt, dass es zu viel Energie zog und man sich davor schützen sollte. Besonders weil das, was wir daraus bezogen überhaupt nicht dem gerecht war, was wir hineinsteckten.

    Also achtet auf euch, lasst eure Interessen nicht außen vor, sonst verliert ihr sie aus den Augen! Das gilt auch genauso für die andere Richtung, seine Interessen nicht über alles andere zu stellen, um so nur Vorteile von anderen zu ziehen!

    Insofern bis dann und viele Grüße
    Ira und Matze

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  • 16Sep 2017

    24 Unerwartet 16.09.2017 Neuseeland —

    Cape Reinga, Neuseeland

    Beschreibung

    Bevor wir wieder in den Süden fahren, wollten wir nochmal einen Abstecher nach Cape Reinga machen, oder vielmehr zum Cape Maria van Diemen, welches nur durch eine Wanderung zu erreichen ist. Also machten wir uns auf den Weg und gingen zunächst links vom Cape Reinga den Pfad an den hohen Klippen entlang, welcher wirklich beeindruckend war, da er so nah am Abgrund entlangführte und großartige Aussichten bot.
    Nach den Klippen folgte ein nicht enden wollender Strand(3km), wir sind gefühlt ewig an ihm entlang, aber es hatte sich sowas von gelohnt, denn nach dem Strand begann der Aufstieg zum Cape Maria v. D., welcher die verschiedensten Landschaften bot(Vorher musste man durch einen kleinen Fluss waten). Zur einen Seite Sanddünen und karge, gelbe und rote Felsen, die mit der Zeit aus den Dünen entstanden, man kam sich vor wie in einer Wüste, weit ab von Allem, doch zur anderen Seite erstreckte sich das Meer und der helle Strand hinter einem bewaldeten Berg mit Blick auf Cape Reinga, und wieder zur anderen Seite sah man weite grüne Hügel mit Wiesen, auf denen Schafe grasten. Einfach unglaublich!
    Als wir endlich den höchsten Punkt erreichten, bot sich uns ein grandioser Ausblick, zudem noch ein Gefühl von Stolz, dass wir ganz oben waren. Das war noch schöner als Cape Reinga.
    Der Abstieg verlief dann wesentlich schneller, vorbei an den Felsen, Dünen, dem Berg, dem Fluss und runter zum ewigen Strand. Wir waren schon fast wieder am Cape Reinga, doch mit einer Sache hatten wir nicht gerechnet: der Flut.
    Ganz am Ende des Strands, der Übergang zu den Klippen, die uns nach Cape Reinga und zu unserem Auto brachte, tobte das Meer und versperrte uns eine kleine Engstelle. Sie war zu weit zum Drüberspringen, und zu tief zum Durchlaufen. Zuvor mussten wir schon auf Felsvorsprüngen entlang krackseln, doch mit diesem Anblick drehten wir nochmal um zum Strand, um zu überlegen was wir tun. Wir dachten die Gezeiten wechseln alle 6 Stunden, wie es die letzte Woche an der Westseite immer war, aber dann müsste sie sich schon zurückziehen also kann das hier nicht hinkommen, wohl weil sich das Tasmanische Meer vom Westen mit dem Pazifik aus dem Osten verbindet (man sieht es sehr gut von Cape Reinga) und der Ozean hat einen anderen Rhythmus… Wie auch immer, warten brachte nix, und ein Blick in den Rucksack verriet: eine halbe Tüte Chips und ca. ein Glas Wasser, sonst hatten wir nichts dabei, außer Pässe und den Kram, aber das half in dieser Situation herzlich wenig, und inzwischen bewegte sich die Sonne deutlich Richtung Horizont. Also was tun? (Internet hatten wir auch keins, wenigstens GPS)
    Als erstes versuchten wir einen Bogen um die Klippen zu machen, indem wir den Hang hochkletterten. Doch dort waren die Pflanzen so dicht und überragten uns um mindestens 1 Meter, sodass es vergebliche Mühen waren und wir drehten nach ein paar durchkämpften Metern wieder um.
    Als zweites zogen wir die Hosen aus und gingen nochmal zur Engstelle in der Hoffnung, dass sie doch nicht so schlimm ist wie sie erschien. Tja doch inzwischen war das Wasser noch mehr geworden, und wir konnten große Steinbrocken hören, wie sie sich mit den Wellen verschoben. Also auch hier wieder zurück.
    Nun als drittes also doch den ewigen Strand wieder entlang, diesmal kam er uns aber nicht so ewig vor, weil wir einen deutlich schnelleren Schritt hatten^^ Die Dämmerung setzte ein und wir wollten nur vor der Dunkelheit zur Straße kommen. Zum Glück erinnerte Ira sich an einen Wegpfahl von einem Wandertrack, der noch vor dem Fluss stand. Meistens führen diese Tracks auch zur Straße, also sind wir diesen gefolgt, als wir die ersten Fußspuren sahen, beruhigten wir uns auch ein wenig. Wir nutzten die App Wikicamps im Offline Modus, wo uns die Kommentare zu einzelnen Highlights auch weiterhalfen z.B. entschlossen wir uns nicht zum nächsten eingetragenen Campingplatz zu laufen, der hatte nämlich keine Straßenanbindung.
    Allmählich wurde es dunkel, wir waren in einem kleinen Wald unterwegs, für mich waren die Anstiege am schlimmsten, für Ira die Abstiege. Auf jeden Fall waren wir beide sehr erschöpft vom Tag, ausgerechnet heute haben wir kein Mittag gegessen, da wir dachten am Nachmittag zurück zu sein, ab und an nahmen wir kleine Schlucke vom verbliebenen Wasser. Wir gingen über kleine Brücken, eine war halb im Wasser versunken, wir konnten es aber im verbliebenen Licht noch erkennen (Taschenlampen hatten wir uns natürlich auch nicht eingepackt).
    Schließlich kamen wir auf offenes Feld, stiegen mittels einer Vorrichtung über einen Koppelzaun und gingen durch Schafherden(Wanderwege führen durch die Tiergatter, was ziemlich cool ist). Leider brachten uns die Schafe nix, wie wir uns gewünscht haben, dass sie uns einfach zur Straße bringen :D Wir konnten auf der App-Karte aber sehen, dass wir immer dichter zur Straße kamen.
    Inzwischen war es ziemlich dunkel und nach einigen Auf und Abs erreichten wir das Ende des Geheges, hinter der die Straße war. Vor lauter Begeisterung gingen wir zur Treppe, die uns über den Zaun bringt und Batsch Batsch, voll rein in den Matsch! Den hatten wir gar nicht gesehen, weil wir so auf die Treppe fixiert waren :D, es war uns dann auch egal.
    Endlich an der Straße angekommen saßen wir uns erstmal kurz hin, froh darüber was wir gerade zusammen geschafft haben. Dann schaute ich auf die Karte: noch 3,6km zum Parkplatz. Verdammt!
    Die Straße führte hauptsächlich zu allem Übel bergauf... Nach nem halben km denk ich gingen uns langsam die Kräfte aus, Ira plagten schon seit geraumer Zeit Kopfschmerzen und ich stützte mich auf meine Schenkel, um zu verschnaufen, denn es ging langsam auf meine Lunge. In diesem Moment(ohne Mist es war wirklich dieser Moment, ich dachte Ira verarscht mich :D) kam ein Auto und schlagartig kam Energie zurück und wir winkten in der Hoffnung, dass es anhält. Und es hielt! Eine Kanadierin mit einem Campervan nahm uns die letzte Strecke mit und wir waren so erleichtert darüber. Kurze Zeit später waren wir am Auto und tranken massig Saft und Wasser. Wir aßen noch etwas und ich ging zum Abschluss nochmal auf Cape Reinga und schaute mir den Sternenhimmel an, hier in Neuseeland sieht man sehr viel Sterne mehr und die Milchstraße ist so deutlich zu sehen, an diesem Abend schienen es noch mehr zu sein.
    Das war unsere erste Extremsituation auf unserer Reise und wir haben sie gemeinsam bestanden und uns einen Plan entwickelt, wie wir aus ihr herauskommen.

    Für die, die sich jetzt Sorgen machen: so was passiert und das ist auch richtig so. Wir nehmen daraus so viel mit und reifen an den Aufgaben, die uns gestellt werden. Auch für solche Erfahrungen machen wir dieses Abenteuer :), zu lernen, wie man nur auf sich gestellt Lösungen entwickelt. Dadurch wachsen wir an uns selbst und nehmen fürs Leben am meisten mit. Es wird auch nicht die letzte Extreme gewesen sein hoffen wir ;)

    Bis dahin liebe Grüße,
    Matze und Ira

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  • 26Sep 2017

    25 Zurück im Cowshed 26.09.2017 Neuseeland —

    Kaikohe, Neuseeland

    Beschreibung

    Und wir sind wieder zurück beim Cowshed!
    Es war so schön hier, dass wir auf der Rückfahrt noch einmal einen Halt hier machen wollten. Eigentlich war geplant, dass wir nur zwei Nächte hier bleiben, doch daraus wurde nichts :D
    Wir sind jetzt schon eine Woche hier und helfen hier auf der Farm mit. Wir graben Löcher und betonieren danach Pfähle ein oder malen ein Regal an. Je nachdem was anfällt. Wir sind pro Tag etwa zwei Stunden beschäftigt und bekommen ein wahnsinnig gutes Abendessen dafür. Es ist echt genial. Jeden Abend sitzen wir mit den Hosts, beide Kiwis (so werden neuseeländische Einwohner genannt), und unseren Freunden den Schotten (ja sie sind immer noch hier) am Esstisch, plaudern schön und haben Spaß. Es ist echt toll hier und es fühlt sich richtig gut an :) Ein mega Unterschied zum vorherigen Arbeitsplatz!
    Aber morgen werden wir uns wieder auf die Socken machen. Weiter geht’s!

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  • 27Sep 2017

    26 On the road again! 27.09.2017 Neuseeland —

    Waipoua, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir sind wieder unterwegs. Mit vielen Goodbyes, Geschenken und guten Wünschen ging es weg vom Cowshed. Es war einfach so schön dort! Auch die Schotten sind endlich los gefahren. Mal sehen ob wir sie wieder treffen :)

    Thank you guys for this incredible time at the cowshed. We will never forget this beautiful time and this amazing tea (dinner) every night! Thank you for having us :)

    Unser Plan ist es die Westküste zurück zu fahren und mal sehen, wohin es uns zieht sobald wir Auckland hinter uns gelassen haben.
    Erster Halt waren the Giant Kauri Trees. Man kann sich gar nicht vorstellen wie groß diese Bäume sind. Auf Bildern sehen sie nicht gerade riesig aus, aber wenn man davor steht, der Wahnsinn! Tane Mahuta (Gott des Waldes) Ist etwa 2000 Jahre alt und bevor die ganzen Kauris abgeholzt wurden gab es welche, die über 10 000 Jahre alt waren. Wie groß diese wohl gewesen sein müssen? Es ist kaum vorstellbar!
    Die Bäume muss man auf jeden Fall gesehen haben, wenn man in Neuseeland ist!

    Danach sind wir nach Whangarei gefahren um dort zu übernachten. Wir fahren so auf den Parkplatz und glauben unseren Augen kaum, dort stand Cath (eine von den Schotten). Es war ein sehr schönes Wiedersehen, obwohl wir uns ja erst am Morgen voneinander verabschiedet hatten :D

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  • 28Sep 2017

    27 Gen Süden! 28.09.2017 Neuseeland —

    Waipu, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute früh haben wir uns mal wieder von den Schotten verabschiedet. Die drei konnten es kaum erwarten endlich nach Coromandel zu kommen :D Sie haben schon gescherzt, dass wir uns an diesem Abend wieder sehen. Ich denk ja nicht.

    Für uns zwei ging die Reise weiter zu den Waipu Caves. Dort angekommen trafen wir weitere bekannte Gesichter vom Cowshed. Wie klein Neuseeland doch ist :D
    Ausgestattet mit Kopflampe, kurzen Hosen, Pullis und den Five Finger Shoes ging es hinab in die Caves. Das Wasser war richtig kalt. Am Anfang ging es einem nur bis zu den Knöcheln, doch dann mussten wir durch einen Tunnel mit einer sehr niedrigen Decke, dort stand uns das Wasser bis zu den Oberschenkeln. Doch die Höhle danach lohnt sich. Sobald die Taschenlampen aus waren, sah man die Glühwürmchen. Wir fühlten uns, als ob wir in einer mit Sternen übersäten Kuppel stünden. Der Wahnsinn!
    Und das geniale ist man kann einfach so in diese Höhlen hinein. Es kostet rein gar nichts und es ist einfach genial!
    Wir versuchten auch noch zwei weitere Wege. Doch das waren Sackgassen und in der einen stand ich bis zum Hintern im Wasser :D

    Nachmittags ging es dann weiter zur Coromandel Peninsula. In der Nähe von Thames errichteten wir unser Nachtlager und trafen unsere Bekannten vom Cowshed wieder, die wir vormittags an den Waipu Caves getroffen hatten. Neuseeland ist wirklich klein :D

    Aber wir haben es endlich geschafft. Nach einem Monat sind wir endlich südlich von Auckland! Doch es war echt gut sich so viel Zeit für den Norden zu nehmen, es gab einfach zu viele schöne Plätze dort.

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  • 30Sep 2017

    28 New Chums Beach 30.09.2017 Neuseeland —

    Whangapoua, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute dachten wir uns nach unserem Abenteuer am Cape Maria van Diemen brauchen wir mal wieder ein Abenteuer! Wir fanden einen Track zum New Chums Beach, einen Strand, der nur zu Fuß zu erreichen ist und etwas versteckt liegt. Laut Kommentaren sollte man aufpassen wohin man tritt und der Weg dorthin sollte nur bei Ebbe zugänglich sein, da er über einen kleinen Fluss führt, der bei Flut nicht passierbar ist. Na das mussten wir doch gleich einmal ausprobieren. Und das Wetter war heute Morgen einfach der Wahnsinn. Also sind wir los. Zuerst einmal einen Strand entlang und am Ende dieses Strands sind wir einen langen Weg über Steine geklettert, direkt am Meer entlang, bis wir eine Bank sahen. Auf dieser haben wir natürlich erst mal Rast gemacht, denn das was folgen sollte, war ziemlich anstrengend. Daraufhin folgten wir einem Trampelpfad den Berg hinauf. Es war mehr ein klettern und rutschen, als ein Laufen :D
    Dann entdeckten wir zwei Wege. Einen den Berg hinunter, wahrscheinlich zum Strand, und einen den Berg hinauf. Wir folgten natürlich dem Weg hinauf. Nach einer langen anstrengenden Klettertour, waren wir dann endlich oben. Matze wollte mich schon zurücklassen, da er dachte meine Höhenangst hätte mich wieder gepackt, doch dem war nicht so. Ich verspürte keinen Funken Angst, sondern nur Vorfreude auf den Ausblick, der mich oben erwarten würde. Ich kletterte also immer hinter Matze her und dann waren wir auch schon oben. Matze kletterte dort angekommen noch auf einen großen Fels. Dies versuchte ich auch, doch ich war einfach zu kurz, ich kam nicht hoch. Aber der Ausblick war der Wahnsinn! Links der New Chums Beach und rechts der Strand von dem wir kamen. So schön. Wie das Paradies!

    Nach einer kleinen Pause ging es dann wieder runter, diesmal zu unserem eigentlichen Ziel, dem New Chums Beach. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch einen Wald voller Palmen und entdeckten, dass es einen deutlich einfacheren Weg zum New Chums Beach gegeben hätte. Naja wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht :D

    Doch ich sah aus. Matsch verschmierte Unterschenkel und Hände, überall Kratzer und blaue Flecken. Ich weiß nicht, wie ich das geschafft habe, denn Matze war komplett sauber und hatte keine Kratzer oder blaue Flecke :D Naja der Weg war ja auch nicht ohne :)

    Und der New Chums Beach. Ein wunderschöner, weißer langer Sandstrand. Es war so warm, dass Matze sogar baden war und das bei den Wellen, sie waren deutlich höher als Matze und wir glauben, dass es noch kleine waren. Wir ließen uns viel Zeit mit der Rückkehr und genossen den Strand. Erst der Hunger trieb uns zurück und das die Flut kam. Ja diesmal wussten wir die Tide Times :D

    Danach fuhren wir auf einen Campingplatz und kletterten dort noch auf einen Berg, doch die Aussicht war nicht so berauschend. Doch der Campingplatz war ganz schön. Direkt am Wasser mit einer schönen Aussicht. Und dort trafen wir wieder bekannte Gesichter aus dem Cowshed. So richtig erinnern konnten wir uns nicht an die beiden, doch sie erkannten uns und wir unterhielten uns noch eine Weile. Danach machten wir noch einen Spaziergang am Strand bei Dunkelheit. Das war ein schöner Ausklang für den Tag.

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  • 02Oct 2017

    29 Hobbiton! 02.10.2017 Neuseeland —

    Matamata, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute war es soweit… wir besuchten Hobbiton, das Dorf im Auenland, in dem Frodo und Sam und Bilbo aufwuchsen. Es war wirklich eine Entführung in eine andere Welt, in die Welt, die Der Herr der Ringe und Der Hobbit schufen und uns phantastische Eindrücke, Bildgewalten und große Fangemeinden brachten.
    Es war beeindruckend und umwerfend, doch auch gehetzt und etwas zu kurz zum Genießen, aber fangen wir am Anfang an.

    Unseren ersten Eindruck bekamen wir noch vor dem eigentlichen Film Set, am Treffpunkt bei Matamata, von wo aus wir in einem Hobbiton Shuttle-Bus abgeholt werden. Dort kann man gebuchte Tickets abholen oder auch noch für die Touren des Tages Tickets kaufen. Es war überfüllt mit Autos, wir ergatterten uns einen Platz ganz am Ende des wirklich großen Parkareals. Da dachten wir schon was denn hier abgeht, zumal die Saison noch gar nicht richtig begonnen hat.
    Nachdem wir unsere Tickets abgeholt hatten(ca. 50€ pro Person) und uns den Shop ansahen dauerte es auch nicht mehr lang bis unser Bus eintraf und es losging (Busse fahren alle 15min, also die Gruppen a 40Leute rücken mit ihrem jeweiligen Tourguide alle 15min nach). Auf der Fahrt sah man einen kleinen Einführungsfilm mit dem Regisseur Peter Jackson und ein paar Filmausschnitte, zur Eingewöhnung und Einfangen der Stimmung.
    Das erste, was man vom Bus aus sah, war das Gasthaus „The Green Dragon“, bei dem Anblick schlug der Puls schon etwas höher, hinter dem nächsten Hügel war es schon wieder verschwunden.
    Nach der 10minütigen Fahrt war man also da und es ging los mit der eigentlichen Tour. Es war einfach berauschend mit was für einer Liebe zum Detail das fiktive Dorf kreiert wurde. Es gab Wäscheleinen, einen echten Garten mit Gemüse, falsche Nahrungsmittel (Fischerei, Käserei, Fleischer waren nachgestellt), eine Wassermühle, eine Steinbrücke, und und und… So viele wundervolle kleine Details, die das Dorf so gemütlich, liebevoll und bezaubernd machten. Dann dazu, natürlich, die Häuser der Hobbits, die Hobbithöhlen. 44 an der Zahl, verteilt zwischen den grünen Hügeln. Zusammen mit der Natur einfach wundervoll.
    Unser Guide machte ab und an Stopps und erzählte Geschichten zum Film in Verbindung mit dem Set wie: „damit man die Feierszenen naturgetreu filmen konnte, feierten die Darsteller 3 Nächte lang, dabei floss reichlich Alkohol“ oder „einige Hobbithöhlen wurden nachträglich gebaut, damit für den Fall, dass die Kamera aus Versehen einen zu großen Schwenker macht, das Dorf größer aussieht. Im Film machten das letztendlich 2,8 Sekunden aus“ oder „der Baum über Bilbos Hütte ist künstlich, natürlich musste er auch Blätter haben, damit er auch richtig echt aussieht, die dann alle einzeln angemalt und angeklebt wurden. Als dann Der Hobbit gedreht wurde, gefiel Peter Jackson die Farbe der Blätter nicht so recht und es mussten alle Blätter nochmal neu bemalt werden“. Er erzählte sogar von einem Besucher, der fest davon überzeugt war, ein Hobbit zu sein und hier sein Zuhause wäre. Die Guides waren dann den ganzen Tag damit beschäftigt, ihn aus dem Gasthaus zu kriegen :D
    Solche Geschichten und noch mehr waren zu hören. Leider durfte man in kein Hobbithaus hinein, obwohl das Verlangen sehr groß war, und man überschnitt sich häufig mit anderen Gruppen, die einen zu langsam, die anderen drängten schon von hinten zu uns, sodass der Gang durch Hobbiton sehr gehetzt war, die Guides unter Stress alle beisammen zu halten und vorwärts zu treiben. So konnten wir gar nicht richtig alles verarbeiten, was alles an Eindrücken auf uns einprasselte und eigentlich wollte man noch einen Moment, doch musste man wieder weiter.
    Zum Schluss konnten wir im Gasthaus noch ein Freigetränk genießen, wobei ich einen Teil vom Bier verschüttete, ganz klassisch wie das immer so ist :D
    Am Eingang lag ein Gästebuch mit den Unterschriften der Schauspieler, und auch hier tauchte man in die Atmosphäre des Auenlands. Leider dauerte es hier wieder nicht so lang an wie erhofft und wir gingen weiter und zurück zum Bus. Insgesamt mit Fahrten dauerte die Tour 2 Stunden.
    Also es war ein pures Erlebnisbad, allerdings zu kurz, um es richtig auf sich wirken zu lassen und mich interessiert brennend, wie es nun in Bilbos Hütte aussieht(die wirklich riesig war). Es ist zwar ein kleiner Bereich, aber es gibt so viel zu entdecken, so viele Feinheiten, die das Set so lebendig machen, am Teich lag sogar ganz unscheinbar eine kleine Fischerhütte versteckt im Schilf.
    Auf jeden Fall das Erlebnis wert, wobei ich mir eine Option mit einer etwas längeren Tour und Einblick in das Häuschen wünsche.

    Am späten Nachmittag sind wir dann nach Rotorua gefahren, bekannt für seine heißen Quellen, die durch den Schwefel nach verfaulten Eiern riechen^^ der erste Eindruck ist super, wir fühlen uns richtig wohl :)

    Also bis dann und viele Grüße
    Matze

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  • 03Oct 2017

    30 Rotorua und Maori 03.10.2017 Neuseeland —

    Rotorua, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ging es daran Rotorua zu erkunden. Unser erstes Ziel war Government Gardens mit seinen vielen heißen und kalten Quellen. Ein sehr englisch gestalteter Garten. Matze gefiel er sehr gut, da hier viele Blumen blühten. In Richtung des Sees trafen wir dann auf den Sulphur Point, eine sehr geothermal aktive Zone, die sehr wie eine Mondlandschaft aussah. Und überall kam Dampf aus dem Boden und das Wasser war extrem heiß. War schon ein genialer Ausblick :)

    Nachmittags zog Matze alleine los, da es mir nicht so gut ging und ich etwas im Auto schlafen wollte. Wir hatten abends ja noch was Großes vor, aber dazu später ;)
    Als Matze zurückkam, erzählte er von einem See, um den ganze Nebelschwaden zogen und das an einem sehr warmen Nachmittag. Merkwürdig. Es sah richtig düster und geheimnisvoll aus. Und über diesen See führte eine Brücke. Das Wasser war sehr heiß und es dampfte sehr stark. Muss schon ein genialer Anblick gewesen sein.

    Und abends ging es dann in ein Maori Dorf. Ja wir haben so eine Tour gebucht, aber das musste auch mal sein :) Wir waren in dem angeblich besten Maori Dorf, dem Tamaki Maori Village (https://www.tamakimaorivillage.co.nz/). Und es war genial! Aber von vorne.

    Wir trafen uns um kurz vor sieben ab Abholungsort, dort wurden wir mit einem Bus abgeholt und zu dem 20 Minuten entfernten Dorf gebracht. Auf der Busfahrt erklärte uns der Busfahrer einiges, lehrte uns Maori Wörter und erklärte uns, wie wir uns verhalten sollten. Zum Beispiel: Kia Ora (gesprochen Kiora) bedeutet Hallo, Gerne, Danke und vieles mehr und wenn es gesagt wird sollte man es immer erwidern. Auch ruderten wir ein waka (Kanu) und wählten einen chief, der unsere Gruppe an diesem Abend vertreten sollte. Am Dorf angekommen, versammelten wir uns erst mal an einem Platz vor dem Dorf, an dem wir von den Maori begrüßt wurden. Bei dieser Begrüßung durften wir nicht Lachen, nicht die Zunge rausstrecken und keine Bilder machen. Die Maori kamen mit ihrem Kanu angefahren und vollführten erst mal eine Art Kriegstanz, der wohl die Feinde abschrecken sollte. Danach begrüßten sie unsere Chiefs und luden uns in ihr Dorf ein. Dort gab es ein paar kleine Stationen, an denen uns etwas erklärt und gezeigt wurde, aber wo wir selbst auch immer wieder etwas tun sollten. Den Männern wurde zum Beispiel der Haka, ein Angriffstanz, gelehrt. Es war echt interessant und auch sehr lustig :D
    Danach wurde und gezeigt, wie das hangi gekocht wird. Dies geschieht in einem Erdloch, in das glühende Steine gelegt werden. Auf diese kommen dann das Fleisch, der Fisch, die Kartoffeln und das Gemüse, dann wird es mit Blättern abgedeckt und mit Erde zu geschüttet. So wird das Essen etwa vier Stunden gekocht.
    Doch essen durften wir dann immer noch nicht. Vorher wurden uns noch einige Tänze und Lieder vorgeführt. Echt toll. Die Maori singen und tanzen wirklich oft und gut! Doch danach gab es dann essen. Es gab ein Buffet mit ganz vielen Gerichten, wie Fisch, Muscheln, Hühnchen, Lamm, Brot, Salat und Gemüse. Wahnsinn und lecker!
    Während des Essens wurden noch einige Reden gehalten und es wurde wieder gesungen. Nur leider haben wir das in diesem Raum sehr schlecht verstehen können. Am Ende des Essens gab es noch eine paar Tänze, Lieder und Reden. Es war sehr schön.
    Und danach ging es leider schon wieder nach Hause. Es waren schon drei Stunden vergangen. Es kam uns deutlich kürzer vor. Die Rückfahrt war auch richtig klasse. Der Busfahrer hat die ganze Zeit gesungen und Scherze gemacht und am Ende fuhr er drei Runden durch einen Kreisel und sang dabei. Es war richtig schön :)

    Es war ein richtig gelungener Abend und wir sind sehr froh das gemacht zu haben. Und es ist eine sehr faszinierende Kultur. Echt spannend.

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  • 04Oct 2017

    31 Bester Campingplatz ever 04.10.2017 Neuseeland —

    Kawerau, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir hatten eine richtig furchtbare Nacht. Ich hatte das Essen wohl nicht vertragen und musste einige Male in der Nacht raus und mir ging es den Tag über auch nicht wirklich gut. Trotzdem sind wir weiter gezogen. Das Wetter war einfach zu gut und Matze wollte etwas unternehmen. Wann immer es ging blieb ich im Auto und ruhte mich aus.

    Wir fuhren zuerst zum Blue and Green Lake. Es wurde uns von vielen empfohlen dort einmal hinzu fahren. Und wir hatten wirklich einen wunderschönen Blick über zwei Seen, der eine war wirklich sehr blau, doch der andere war nicht grün.

    Danach fuhren wir zu den Okere Falls. Dort ging Matze alleine auf Erkundungstour. Doch auch die waren wohl nicht so spannend. Er war schnell wieder zurück. Doch dann ging er nochmal los, um ein paar Höhlen zu erkunden, doch die waren abgesperrt.

    Danach fuhren wir nach Kawerau, weil es dort angeblich kostenfreie Hot Pools und heiße Duschen geben sollte. Und dies war tatsächlich so. Doch es war nicht wie wir erwartet hatten ein paar Löcher mit heißem Wasser in irgendeinem Park, nein es war ein richtiges Schwimmbad mit verschiedenen Becken und allem drum und dran. Genial. Wir genossen erst mal die warmen Becken und entspannten uns. So schön.
    Nach dem erfrischenden Bad machten wir uns auf die Suche nach Toiletten und fanden richtige Luxus Toiletten. Sie waren richtig sauber und redeten mit dir. Und während du sie nutzt spielen sie Klassik und wenn du gehst bedanken sie sich bei dir. Wow!
    Und abends im Auto hatten wir auch noch sehr guten Wifi Empfang. Was ist das für ein genialer kostenloser Campingplatz? Einfach nur genial! Wir werden wohl etwas länger hier bleiben und das alles genießen!

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  • 09Oct 2017

    32 Rotorua again 09.10.2017 Neuseeland —

    Rotorua, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir aus Kawerau los gefahren. Und ja wir waren jetzt fünf Nächte dort :D Da sieht man wie gut es uns dort gefallen hat :) Aber nein, die letzten zwei Nächte waren dem extrem starken Regen geschuldet, wir hatten einfach keine Lust die Straße durch die Berge bei so einem Wetter zu fahren und naja der Campingplatz in Kawerau stand auch unter Wasser :D
    Aber heute haben wir es dann endlich geschafft, aber leider regnete es immer noch…

    Unser nächster Halt war Rotorua. Dort gingen wir ein Jade Geschäft, das uns im Tamaki Village empfohlen wurde. Und wir hielten uns dort sehr lange auf und verließen das Geschäft mit einigen Schmuckstücken ^^
    Als wir aus dem Geschäft wieder heraus waren, viel uns auf, dass es zu spät war, um am gleichen Tag noch nach Taupo zu fahren. Echt schade. Und so kam es, dass wir mal wieder eine Nacht in Rotorua verbrachten :D

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  • 10Oct 2017

    33 Geothermalakiv Gebiet Taupo 10.10.2017 Neuseeland —

    Taupo, Neuseeland

    Beschreibung

    Auf geht’s nach Taupo! Ich bin richtig gespannt darauf, was uns dort erwartet.
    Taupo liegt am Lake Taupo, dem größten See Neuseelands, der bei einem Vulkanausbruch vor etwa 2000 Jahren entstand. Dieser Vulkanausbruch soll eine 50km hohe Rauchsäule erzeugt haben, die den Himmel bis China verdunkelte. Nicht vorstellbar!
    Unser erster Halt war der Lady Knox Geyser im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. In den Park sind wir nicht hinein gegangen, der Eintritt war uns deutlich zu hoch, doch man konnte umsonst zu dem Geysir. Jeden Tag um 10:30 Uhr bringt ein Mitarbeiter des Wonderlands den Geysir zum Ausbruch und dies nur mit Hilfe von Seife, die er hineinkippt (Ob man es selbst mal versuchen sollte?) :D Diesen Ausbruch darf man nur mit ansehen, wenn man über eine Eintrittskarte verfügt. Doch kurz danach konnten wir einfach hinein gehen und der Geysir war immer noch am sprudeln :)
    In der Nähe des Geysirs befinden sich noch die Mud Pools, ein Schlamm Vulkan. Dies ist ein riesiges Becken voller Schlamm, indem es brodelt und spritzt. Andauernd kommen Blasen hoch, die dann mit großer Lautstärke zerplatzen. Das sah schon verdammt gut aus.
    In dieser Gegend gibt es auch häufiger die Möglichkeit in warmen Flüssen und Seen zu baden. Wir haben es versucht, doch leider waren diese eher lauwarm und hatten eine ziemlich starke Strömung, vermutlich durch den starken Regen der letzten Tage. Wir haben uns dann leider dagegen entschieden, darin zu baden, es war uns etwas zu unsicher. Schade.

    Unser nächster Halt die Aratiatia Rapids. Dieser Damm wird drei- bis viermal am Tag geöffnet und es ergießen sich Massen an Wasser, wo vorher nur ein kleines Rinnsal von Wasser war. Wir kamen dort kurz nach zwölf an, kurz nach der letzten Öffnung des Damms, und verbrachten zwei Stunden dort, nur um zu sehen, wie der Damm um zwei Uhr wieder geöffnet wird. Wir warteten und warteten und die Spannung stieg je weiter die Uhr vorrückte, Matze hielt schon die Kamera im Anschlag und dann geschah nichts. Wir warteten noch bis viertel nach zwei bis wir enttäuscht aufgaben. Danach las ich, dass dort normalerweise nur ein kleines Rinnsal fließt, doch bei uns flossen richtige Ströme von Wasser, wir hatten also die ganze Zeit den geöffneten Damm gesehen ohne es zu wissen :D
    Ach und dort wurde auch eine Szene aus dem Hobbit gedreht. Wisst ihr welche?

    Und weiter ging’s. Nächster Halt: Huka Honey Hive, ein Geschäft, in dem sich alles um Bienen dreht. Wir konnten darin ein Bienennest (ein lebendes) von innen bestaunen und alles über Bienen lernen, sehr informativ und interessant. Wusstet ihr, dass die Honigbienen in Neuseeland eher gelb, als braun sind?
    Nachdem wir unseren Wissensdurst gestillt hatten, kam die Belohnung. Wir konnten uns durch, ich weiß nicht wie viel Honigsorten, probieren und Honigwein testen. Yummy!
    Ein schöner Laden, sehr touristisch, aber sehenswert und lecker :)

    Danach ging es weiter zu den Huka Falls. Eine Kaskade von Wasserfällen, bei der 220 000 Liter Wasser pro Sekunde über mehrere Stufen gespült werden um anschließend elf Meter in die Tiefe zu stürzen. Von weitem sah dies aus, wie ein riesiger Wasserfall, doch von Nahem sah man die einzelnen Stufen, diese gewaltigen Wassermengen und die ganzen Stromschnellen. Awesome! Diese Kraft und diese Geschwindigkeit, einfach nur imposant!
    Auf dem Campingplatz, den wir diesen Abend ansteuerten, trafen wir wieder auf unsere schottischen Freunde. Ein tolles Wiedersehen! Wir saßen den Abend lang mit unseren Freunden und anderen Campern zusammen und quatschten. Und wir hatten die Gesellschaft von einem Enten-Pärchen. Die Ente war richtig zutraulich und ließ sich aus der Hand füttern, saß bei Matze auf den Füßen und versuchte unseren Käse zu klauen :D Eine richtig clevere Ente. Der Erpel dagegen, blieb auf Abstand und quakte die ganze Zeit. :D

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  • 12Oct 2017

    34 Mont Tauhara 12.10.2017 Neuseeland —

    Tauhara Forest, Neuseeland

    Beschreibung

    Seit gestern sind wir nun bei der Vorbereitung einer Tageswanderung, der Tongario Alpine Crossing. Dies soll die schönste Tageswanderung in Neuseeland sein und führt hinauf auf etwa 1900 Meter. So etwas können wir uns doch nicht entgehen lassen!
    Doch zur Vorbereitung kletterten wir heute auf den Mount Tauhara. Zuerst ging es berauf über Wiesen und Weideflächen. Es war erstaunlich warm. Morgens hatte ich noch gefroren und mich daher entschlossen dicker an zu ziehen, doch dies bereute ich ziemlich schnell. Ich zog immer mehr Klamotten aus, da ich ganz schön in’s schwitzen geriet. Auch Matze hatte sich etwas zu dick angezogen und entledigte sich immer mehr Klamotten, doch er lachte mehr über mich, da ich es ganz schön übertrieben hatte :D

    Nach den Wiesen folgte ein Wald. Es ging stramm Berg auf, mal steiler mal weniger steil. Manchmal mussten wir uns an riesigen Steinen vorbei quetschen und an anderen Stellen den Matsch umgehen. Wir schnauften ganz schön. Und uns kamen immer wieder Menschen entgegen, Kinder, die hinab rannten, Erwachsene, die vorsichtig hinab liefen und zwei Senioren mit Stöcken in den Händen. Wir dachten wir sehen nicht richtig. Senioren klettern da hoch? Wow!

    Oben angekommen, wurden wir mit einer 360 Grad rund um Sicht belohnt. Wir konnten fast den gesamten Lake Taupo sehen und unser Ziel am Samstag, den Mount Doom mit Schnee bedecktem Gipfel.

    Wir picknickten dort und genossen die Aussicht. Danach machten wir uns wieder an den Abstieg. Gar nicht so ohne, bei den ganzen Schlammpfützen :D Wir hatten insgesamt 3,5 Stunden gebraucht.
    mt
    Danach fuhren wir zu einem Campingplatz in der Nähe von Turangi und trafen drei Iren, mit den wir bei einer Runde Wizard und Bier den Abend aus klingen ließen.
    Und am Samstag geht’s auf zum Tongario Alpine Crossing! Wir sind schon ganz gespannt und stecken bis zum Hals in Vorbereitungen. Mal sehen wie’s wird :)

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  • 14Oct 2017

    35 Tongariro Track (Schicksalsberg) 14.10.2017 Neuseeland —

    Tongariro National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    So Leute, wir waren beim Schicksalsberg alias Mount Doom alias Mt Ngauruhoe. Es war einfach nur der Wahnsinn!!

    Diese knapp 20km lange Wanderstrecke soll eine der weltweit besten Routen sein, die man an einem Tag machen kann und ich denke, dass dem gerecht wird. Falls hier jemand mal nach Neuseeland kommt: Machen! Unbedingt! Aber mal von Anfang an…
    Nachdem unser Wecker halb 6 klingelte und wir nach ausreichender Mahlzeit am Treffpunkt waren, fuhr uns ein Shuttle um 7:15 Uhr zum Startpunkt aus ca. 1100m. Bereits auf dem Weg dorthin durchbrachen wir die Wolkendecke und hatten von Beginn an Sonne pur, was richtig glücklich war, denn gestern hatte es viel genieselt und wir hatten schon Sorgen ums Wetter. Zum Glück hatten wir einen richtigen Krachertag erwischt :)
    Um 8 gingen wir dann los und nach kurzer Zeit musste ich die Jeans ersetzen für Shorts und die dicke Jacke ausziehen, weil es so warm und windstill war(wir haben richtig kalte Temperaturen erwartet). Von Beginn an konnten wir den Mt Doom vor uns aufragen sehen, der Berg, in dem der EINE Ring erschaffen wurde und Frodo ihn vernichten musste (für die nicht eingefleischten Fans: um diesen Berg dreht sich Herr der Ringe :D). Es gab noch andere Berge, aber die interessierten noch nicht so^^
    Der Weg verlief erstmal gemächlich, das erste Sehenswürdige (die Landschaft an sich war schon cool) war eine Ebene, durch die viele kleine Bäche flossen, der Weg wurde dort zu einem Steg und wir liefen am Fuße des Berges entlang. Die dunkle, karge Landschaft verriet schon, dass nicht weit von hier die Aufnahmen für Mordor gedreht wurden. Dann kamen die Teufelstreppen und die hatten es in sich! Es war ein harter Aufstieg, doch hier bot sich schon ein fantastischer Ausblick auf weit entfernte Gebirge(Mt Taranaki, 250km entfernt!). Kurz vor dem Ende gab es hier einen Pfad zum Aufstieg des Schicksalsberges, wir machten es aber nicht, weil leider noch viel Schnee auf ihm lag und es sehr viel Zeit gekostet hätte. Wir konnten 2 kleine Gestalten im Schnee erkennen, die nur unglaublich langsam vorwärts kamen. Vielleicht kommen wir im Sommer nochmal her, dann ist er frei von Schnee. Er ist übrigens etwas mehr als 2280m hoch.
    Als wir Die Teufelstreppen überwunden hatten, erstreckte sich vor uns eine sehr weite Ebene und dahinter erhoben sich teils mit Schnee bedeckte Berge(Mt Tongariro). Der Anblick war einfach unglaublich! Rundherum verliefen Gebirgsketten, auf der anderen Seite war der Schicksalsberg, wie er auch im Film gezeigt wird. Hier haben wir viel Zeit mit fotografieren verbracht, ich hab Ira damit ganz schön genervt, sie musste sich für ganz spezielle Fotos flach auf die Erde legen, und ich war ziemlich hartnäckig bei der Auswahl der Bilder^^ Aber bei dieser Gelegenheit konnte ich einfach nicht widerstehen und musste es ausnutzen, es sind auch richtig geile Bilder geworden ;P Nur der Schnee ließ ihn etwas zahmer aussehen, aber man kann die rötliche Färbung erahnen. Hier konnte ich immer noch in kurzer Hose rumlaufen.
    Das änderte sich ein paar Meter höher beim Aufstieg zum Mt Tongariro. Das Becken, in dem wir kurz vorher waren, war komplett windgeschützt durch die Berge, hier wehte nun ein eisiger Wind und wir zogen uns wieder die warmen Klamotten an, samt Handschuhen. Auf dem Weg zum langgezogenen Gipfel (über 1900m) stapften wir durch Schnee und überwanden tückische Anstiege, wenn man glaubte jetzt kommt der Gipfel, kam ein noch höherer Punkt dahinter zum Vorschein(3-4mal) >.< Oben konnten wir schon auf die natürlichen Seen schauen, zu denen der Weg später noch führte, der Blick nach unten ins Becken war einmalig. Natürlich auch hier ein paar Fotos ;)

    Das nächste Highlight war der Red Crater/Rote Krater, bei dem ich erst dachte es handelt sich um die riesige, aufklaffende Spalte im Berg. Später wurde mir klar, dass der Pfad auf dem wir liefen nicht auf den Krater blicken lässt, er war Teil davon. So gigantisch, dass wir das gesamte Ausmaß des Kraters erst von unten, weit entfernt erkennen konnten. Die rote Färbung machte ihn noch imposanter. Dieser Moment, als ich das realisierte, war ein sehr ehrfürchtiger Moment. Vor dem, was die Natur hervorbringt und worauf wir wandeln. Wäre er im Ganzen geblieben, würde der dazugehörige Berg den Mt Doom um ein weites überragen. Der Ausbruch dieses Vulkans muss immens gewesen sein.

    Der Weg runter vom Krater war die gefährlichste Stelle. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht den ganzen Weg runterrutschten, die Erde gab ständig nach und neben uns rollten die Steine runter, die von weiter oben gelöst wurden. Auf diesem Stück gab es einen wundervollen Punkt mit Blick auf die Seen darunter, die eine hellblau türkise Farbe hatten, perfekt für Porträts^^ Hier konnten wir auch den typischen Schwefelgeruch riechen, der von Vulkanaktivität herrührt. An vielen Stellen stiegen weiße Dampfwolken auf, was diesen Ort noch vielseitiger und eindrucksvoller machte.
    Unten angekommen, liefen wir ein Stück durch den Schnee an den Rand des Sees, dort waren wir allein, denn es waren schon viele Leute unterwegs. Hier war es wieder total warm und ich nutzte die Gelegenheit und ging ins Wasser, was aber eiskalt war, ich hielt nur eine Minute darin aus. Während der Pause trafen wir eine Japanerin wieder, die wir im Camp kennengelernt haben. Später fanden wir auch ihre Reisegefährtin aus Hongkong. Hier sahen wir auch den ersten und einzigen Vogel auf der Wanderung, eine Möwe.
    Die weitere Strecke führte ins nächste Becken, wieder von Bergen umgeben. Hier hatte ich wirklich das Gefühl, in Mittelerde umherzuwandern. In meinem Kopf erklang schon die Titelmusik^^ Der Schnee auf den Gipfeln leuchtete schillernd an manchen Stellen, durch die reflektierten Sonnenstrahlen. Hier und auf der folgenden Anhöhe hatten wir den besten Blick auf den Krater und den Schicksalsberg dahinter. Achja auf dem Krater lag ein großer Haufen von Steinen, wir nahmen uns beide einen mit als Andenken :) Auf der Anhöhe war es wieder arschkalt, Zeit für Klamottenwechsel :D Hier war auch ein sehr großer, natürlicher See, der Blue Lake. Er war auch die letzte besondere Stelle, danach kam allmählich der Abstieg durch eine noch aktive Vulkanlandschaft. Als die felsigen Berge aufhörten, kamen wir in eine Graslandschaft, hier schlängelte sich der Weg ewig weit, ihr könnt ja mal versuchen ihn auf dem Foto nachzuverfolgen ;)
    Bei der Hütte schrieben wir eine Nachricht an den Shuttle Service, der uns am Ende wieder abholen sollte. Am Anfang sagten sie, dass es von da an noch 2 Stunden seien, wir dachten so lange kann es gar nicht mehr dauern, geht ja nur bergab. Es war mega lang. Nachdem wir die Baumgrenze erreichten ging es immer noch weiter und weiter. Schritt für Schritt weiter voran, nun ging uns die Wanderlust auch flöten, es ging nur noch stupide bergab, ohne große Entdeckungen, die ein wenig Abwechslung geben könnten. Es war übrigens wieder warm, die langen Hosen machten nochmals einen Abflug.

    17:15 Uhr kamen wir dann endlich am Zielpunkt an, wo unser Fahrer schon mit gekühltem Bier auf uns wartete, das war uns dann sehr willkommen! Die Tour war also insgesamt mehr als 9 Stunden, wir ließen uns aber auch eine Menge Zeit bei den Highlights. Zwischendurch mussten wir immer wieder die Kamera ausmisten, weil die Speicherkarte voll war. Soo viele Bilder. Wir wollen hier nicht alles mit Fotos vollklatschen, da wird die Auswahl etwas dauern :D Wir hatten genug Proviant dabei und im Vergleich zu den Capes, wo uns die Flut überraschte, war es weniger anstrengend. Vielleicht werden wir auch schon etwas fitter^^

    Also ein wunderschönes Erlebnis mit dem besten Wetter, das wir jetzt kriegen konnten! Eigentlich unbeschreiblich, aber ich habs hier mal versucht. Wir können euch nur ermutigen, es selbst mal zu erleben!
    Bis dann und viele Grüße
    Ira und Matze

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  • 15Oct 2017

    36 Noch mehr Mordor 15.10.2017 Neuseeland —

    Tongariro National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ging es nach Whakapapa und dem Mt Ruapehu, dem größten Berg auf der Nordinsel. Wir wussten, dass hier viele Szenen von Mordor gedreht wurden. Auf der Fahrt dorthin kamen wir jedoch schon einem Drehort vorbei, es war ein Wasserfall, der in ein kleines Becken stürzte. Hier wurde die Szene gedreht, wie Gollum einen Fisch angelte und von Faramir und seinen Schützen ins Visier genommen wurde. Es war ein bisschen schwierig, den richtigen Blickwinkel zu bekommen, doch erkannte man die Stelle. Hier bekamen wir auch einen kurzen Hagelschauer ab, der gefühlt zielgerichtet auf unsere vom Sonnenbrand gepeinigten Nasen herabprasselte (ja wir haben beim gestrigen Ausflug die Sonne etwas unterschätzt :D).
    Weiter die Straße entlang sahen wir das berühmte 5* Hotel Chateau, in dem die Filmcrew samt Darsteller 3 Wochen verbrachte und im hoteleigenen Kino die Szenen überprüfte, wir hatten im Cowshed einen Herr der Ringe Guide von einem Camper geschenkt bekommen, deshalb wissen wir die ganzen Infos^^. Das Hotel liegt am Fuße des Berges, leider hingen zu viele Wolken über den Gipfeln, um ihn richtig zu erkennen. Hier liegt auch das Dorf Whakapapa. Wir fuhren weiter die Straße rauf und es wurde immer nebliger, da wir die Wolken erreichten. Oben am letzten Parkplatz war er so dicht, dass wir doch wieder umdrehten und herunterfuhren. Von den Schauplätzen Mordors konnte man nur an den schwarz-rötlichen Felsen am Straßenrand erahnen, dass sie hier waren.
    Zurück in Whakapapa überlegten wir, was wir nun machen und entdeckten ein Motel, das Duschen anbot, was wir dann auch genutzt haben, nachdem wir einen enttäuschenden Wanderweg gemacht hatten. Als wir am späten Nachmittag wieder frisch geduscht nach draußen gingen, war der Himmel klarer und die Sonne schien zum größten Teil, und so entschlossen wir, nochmal raufzufahren.

    Der selbe Parkplatz war nun frei von Nebel und ein Blick auf die Karte verriet uns, dass die Drehorte nur um die Ecke lagen, hätten wir mal beim ersten Mal schon raufgeguckt :D Jedenfalls konnten wir nach ein paar Schritten schon die riesige Felswand, welche wie ein Windschutz, den man am Strand aufstellt, einfach dastand, nur viel viel größer, schwarz und aus Vulkangestein.
    Hier wurden Szenen gedreht wie die Schlacht gegen Sauron im Prolog, oder wie Gollum zu Frodo und Sam hinunterkletterte und gefangen genommen wurde. Hautnah dabei, unglaublich. Von hier hatte man einen super Ausblick auf Mt Doom, an dem wir einen Tag vorher vorbeigingen, leider war der Gipfel in eine schwere Wolke getaucht.
    Die Rückseite der Felswand war noch beeindruckender, da sie an einer tiefen Schlucht lag. Zum Glück sind wir nochmal raufgefahren! Eine Kletterpartie konnt` ich mir auch nicht verkneifen ;P.

    Das war jetzt etwas viel Herr der Ringe Gedöns, aber das musste auch mal sein :D
    Insofern viele Grüße aus Mittelerde ;)
    Matze und Ira

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  • 18Oct 2017

    37 Finanzen und Leben on the road 18.10.2017

     

    Beschreibung

    Da sich einige fragen, wieviel so eine Reise überhaupt kostet und wie es ist nur das Auto als Wohnsitz zu haben, schreiben wir euch mal eine Passage, wie es bisher aussieht und ihr einen Einblick davon gewinnt.

    Los ging es natürlich mit dem Flug. Der hat um die 700€ pro Person gekostet von Hamburg nach Auckland. Geflogen sind wir mit Thai Airways, die absolut super waren!

    Dann ist die nächste große Investition erstmal das Auto, damit wir loslegen können. Hier rentiert es sich wirklich, eines zu kaufen anstatt es zu mieten, immerhin bekommt man das Geld im besten Falle am Ende der Reise zurück oder sogar etwas mehr wenn man Glück hat ;)
    Unser Auto, Mitsubishi Lancer 2006 mit 150.000km, hat 2200€ gekostet. Wir haben ihn auf einem Automarkt in Newmarket (Racecourse) von deutschen Reisenden gekauft. Hinzu kamen inzwischen noch neue Bremsbacken für ca. 120€. Es ist nicht sehr groß, aber erfüllt das, was man braucht. Zum Schlafen packen wir unser Zeug auf die Vordersitze, die Hintersitze bleiben immer umgeklappt. Es bietet sogar richtig viel Stauraum in versteckten Fächern. Matratze und ein bisschen Campingausrüstung haben wir von den Vorbesitzern bekommen. Auf Facebook haben wir von anderen gehört gibt es auch sehr gute Angebote für Backpacker.

    Nun zu den monatlichen Kosten wie Essen, Benzin, Kulturelles und was sonst noch so Geld kostet. Für Campingplätze geben wir i. d. R. gar nichts aus, da es genug freie Plätze gibt, die auch gut ausgestattet sind (Duschen suchen wir uns separat irgendwo), gut zu finden bei der App Wikicamps oder Campermate.
    Wir haben bis jetzt für uns beide in 2 Monaten um die 3500€ verbraucht. Das heißt monatlich pro Person 800-900€. Das enthält Alles! Genial oder? Lebensmittel sind hier etwas teurer als in Deutschland, wir kaufen meist in großen Supermärkten wie Pac`n`Save, Warehouse oder Countdown ein. Sprit kostet ungefähr gleich viel wie in Deutschland, Tankstellen haben hier aber oft Rabattaktionen, also kann man etwas sparen.
    Beim Kulturellen muss man aufpassen, vieles wird touristisch vermarktet, was eigentlich ganz natürlich in der neuseeländischen Natur vorkommt. Hier machen wir bis jetzt die meisten Abstriche, nehmen nur das mit, was wir auch wirklich sehen wollen. Sonst macht das Geld schnell einen Abgang. Es gibt auch genug zu sehen und zu unternehmen, ohne dass man Geld dafür ausgeben muss. Manchmal ärgert es uns sehr, dass wir darauf verzichten, aber was soll man machen. Da heben wir uns das doch lieber noch für Fallschirm- oder Bungeesprünge auf :)
    Also variieren die Kosten je nachdem wie viel Action- und Kulturangebote man mitmacht. Wir halten es bisher sparsam, gehen viel Wandern oder nutzen freie Angebote. Je mehr Leute man hier kennenlernt, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich auch.

    Das Leben on the road ist vor Allem abwechslungsreich und spannend, wenn auch ermüdend bei längeren Strecken. Es bringt nichts alles im Vornherein zu planen, da man abhängig vom Wetter ist. Höchstens ein bis zwei Tage im Voraus, meistens ändert sich das sowieso wieder :D Viel wird spontan entschieden oder ergibt sich, wer versucht Kontrolle über alles zu behalten, läuft gegen die Wand. Die Dinge passieren einfach, egal wie sehr das deinem Plan entspricht oder nicht. Solange du einen Rahmen hast, ist alles gut. Was darin passiert, kommt von allein. Die schönsten Momente entstanden durch Zufälle, Begegnungen, man lernt „den Moment“ zu nutzen. Klar wenn es paar Tage regnet sind wir auch frustriert, doch haben wir dadurch auch Zeit für sich Selbst, schreibt mehr oder gönnt sich Zeit zum Lesen, Internet oder was gerade sonst so los ist.

    Okay hoffentlich habt ihr nun einen besseren Einblick bekommen, was auf so einer Reise anfällt. Es ist sehr wetterabhängig, doch auch überraschend bequem in so einem Auto, und wenn man mit mehr als nur sich selbst reist, gibt es auch nervige Zeiten, da ihr die ganze Zeit beisammen seid. Das kommt schon mal vor :P Zudem lernt man sparsam zu sein, ich hab mich immer gefragt wieso verdammt meine Großeltern die Frühstücksgläser bis auf den letzten Rest auskratzen, jetzt tu ich es auch :D

    Also bis dann und viele Grüße,
    Matze und Ira

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  • 18Oct 2017

    38 Forgotten World Highway 18.10.2017 Neuseeland —

    Whangamomona, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir gestartet, um eine vergessene Welt zu entdecken. Wir sind den Highway 43, genannt Forgotten World Highway, gefahren. Von Taumarunui bis Stratford.

    Zu Beginn führte er über eine gewundene Straße, die uns wahnsinnig tolle Ausblicke auf Schluchten und den Whanganui River ermöglichte. Erster Halt war der Te Maire Track, der uns durch einen Regenwald führte. Wahnsinn wie schnell sich hier die Natur verändert. Wir wollten den Track vor allem deswegen gehen, weil wir ein Bild von einer sehr langen Hängebrücke gesehen hatten. Ich wollte austesten, ob meine Höhenangst wieder da war (Hängebrücken mochte ich noch nie, die wackeln und schaukeln so doll in großer Höhe :D) Aber die Brücke war echt eine Enttäuschung. Sie war extrem schmal und auch nicht sehr lang. Schade.
    Weiter ging’s. Eine sehr lange Strecke. Zwischendurch haben wir immer mal wieder an Infoschildern gehalten und uns die Gegend angesehen :) Und dann kam eine nicht enden wollende Gravel Road. Das Stück war richtig lange zu fahren, doch danach bogen wir ab, um uns den zweithöchsten Wasserfall der Nordinsel an zu sehen. Ein zwanzig minütiger Weg führte über eine Farm und durch einen Regenwald zu dem Wasserfall. Und der war echt hoch. Wow! Und schön mit Regenbogen ^^ Wir standen eine ganze Weile da und genossen den Anblick, doch wir wollten auch weiter, es wartete ja noch ein ganzes Stück Weg auf uns.
    Direkt nach den Dawson Falls ging es durch einen Tunnel. Es passte nur ein Auto durch und er war kein Stück ausgebaut. Das Auto ruckelte und schwankte total doll. Aber das war so richtig cool! Und das Beste der gesamten Strecke!

    Wusstet ihr, dass es eine Republik innerhalb von Neuseeland gibt? Whangamomona ist eine Stadt und eine Republik. Wir hielten da an, um uns einen Stempel zu holen :D Und genossen danach das gute Wetter beim Mittagessen :)

    Danach kam ein eher langweiliger Teil der Strecke. Sie führte in engen Kurven über Gebirgsketten mit tollen Ausblicken und zog sich noch eine ganze Weile bis Stratford hin. Dies war eher der ernüchternde Teil, wir wollten nur noch ankommen und endlich aus dem Auto raus.

    In Stratford angekommen entschlossen wir uns noch bis New Plymouth zu fahren und dort zu übernachten. Der Campingplatz dort, war direkt am Meer. Wir konnten noch Surfern zu schauen und den Sonnenuntergang beobachten. Dafür war es echt der perfekte Platz. Und abends konnten wir beim Klang der Wellen einschlafen. So schön!

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  • 19Oct 2017

    39 Erkundungen rund um New Plymouth 19.10.2017 Neuseeland —

    Brooklands, New Plymouth, Neuseeland

    Beschreibung

    Es ist echt der Wahnsinn, was es hier so alles kostenlos gibt! Heute waren wir in einem Zoo, kostenlos. Gut er war nicht so groß, aber sehr schön und wir haben schon ein paar Stunden darin zugebracht. Es gab eine Voliere, durch die man hindurch laufen konnte und die Vögel waren echt zutraulich. Ein Papagei saß direkt vor uns auf dem Handlauf, fraß und ließ sich von uns beobachten. Schon toll. Und dann haben wir noch gesehen, wie die Schweine gefüttert wurden. Eine Frau hat dazu zwei Wasserkanister mit Löchern auf gehangen und sie mit Bohnen gefüllt. Als die Schweine in das Gehege kamen, liefen sie sofort auf die Flaschen zu und stupsten sie an bis alle Bohnen heraus waren. Das eine war deutlich schneller, als das andere und fing an durch das Gehege zu laufen und nach weiteren Verstecken zu suchen. Das war echt clever :)

    Nach dem Zoo entschieden wir uns noch den Surf Highway weiter zu fahren und nach einem Schiffswrack zu suchen, was dort am Strand liegen sollte. Um zu dem Wrack zu kommen, mussten wir noch durch einen kleinen Fluss waten. Gar nicht so einfach. Die Strömung war deutlich stärker als erwartet und die Steine unter uns waren ganz schön glitschig :D Doch danach liefen wir noch ein kleines Stück am Strand entlang und fanden sofort das Wrack. Das ist echt mal was anderes so ein Wrack im Wasser liegen zu sehen und nicht im Museum. Das war echt cool :)

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  • 20Oct 2017

    40 New Plymouth 20.10.2017 Neuseeland —

    New Plymouth, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir entschieden uns heute in‘s Zentrum zu laufen, da es keine kostenfreien Parkplätze im Zentrum gibt. Es war ein schöner Weg am Meer entlang. Die meiste Zeit konnten wir sogar am Strand lang laufen und das bei strahlendem Sonnenschein. Da vergehen vier Kilometer echt schnell :)

    Und dann kam das erste Kunstwerk. Der „wind wand“ von Len Lye. Ein schlankes, knallrotes, 45m hohes Rohr mit einer Leuchtkugel an der Spitze (leider haben wir es nur bei Tag gesehen, nachts soll es sogar leuchten) Und dieses Rohr bewegt sich im Wind. Sah schon klasse aus :)

    Weiter ging’s in ein kostenloses Museum über die Region Taranaki. Das war richtig interessant und innenarchitektonisch auch echt genial. Wir verloren uns ein paar Stunden. Ja richtig gehört, Stunden. Es war ganz schön groß und dazu noch kostenlos. Genial.

    Und dann waren wir noch in der Grovett-Brewster Art Gallery. Diese Galerie hat eine große Sammlung von Len Lye Kunstwerken. Len Lye war ein neuseeländischer Künstler, der viel mit Bewegung, in Filmen, Skulpturen und anderen Dingen, arbeitete. Wir sahen uns einen Film über ihn an, er ging etwa eine Stunde, erst hatten wir überlegt, ob wir überhaupt hinein gehen, doch dann verging die Stunde sehr schnell, der Film war sehr interessant. Len Lye war ein Verrückter, verständlich waren seine Gedanken zu seiner Kunst nicht, aber er war sich selbst immer treu, auch wenn er kein Geld mit seiner Kunst verdiente, und seine Kunstwerke sind echt genial. Und das Gebäude, der Wahnsinn. Sieht genial aus, gut die Architektur ist nur zu verstehen, wenn man sich mit Len Lye beschäftigt hat, aber der Innenraum ist einfach nur genial. Und die Galerie ist auch kostenlos :)

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  • 21Oct 2017

    41 Lake Rotokare 21.10.2017 Neuseeland —

    Rawhitiroa, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute Abend sind wir dem Tipp eines Kiwis gefolgt und an einen kleinen See gefahren. Dieser ist komplett eingezäunt um die Vögel und Pflanzen darin vor Feinden zu schützen. Das bot sich ja direkt an mal wieder nach Kiwis zu suchen :)

    In der Dämmerung zogen wir bewaffnet mit roten Taschenlampen los. Bei normalen licht verstecken sich die Kiwis nämlich :) Begleitet wurden wir durch den all abendlichen Gesang der Vögel, die in diesem Sanctuary leben. Wir hörten viele Vögel, die wir vorher noch nie gehört hatten. So schön und erstaunlich laut :D
    Als es dann dunkel war stieg die Spannung. Wir bewegten uns ganz vorsichtig, um so wenige Geräusche wie möglich zu machen und sahen uns bei jedem Laut, den wir hörten um. Das rote Licht erschwerte uns die Sicht und wir glaubten immer mal wieder etwas zu sehen, doch da war nichts oder wir sahen es nicht. Und dann gab es da noch diese Geräusche, als würde etwas durch Unterholz laufen. Wir blieben eine Weile an einer Stelle stehen, wo diese Geräusche ziemlich dicht schienen und lauschten. Es kam näher und verschwand dann wieder, es kam wieder näher und dann war es plötzlich ruhig. Dann kam das Geräusch aus einer komplett anderen Richtung… Die Spannung stieg und stieg. Wir harrten ganz schön lange aus, doch dann verstummten die Geräusche plötzlich und wir gaben auf und gingen zurück zum Campingplatz. Einmal einen Kiwi in freier Wildbahn zu sehen wäre schon echt cool, aber sie sind auch echt scheu. Aber es hat richtig Spaß gemacht nachts durch den Wald zu streifen und voller Spannung darauf zu hoffen einen Kiwi zu sehen :D

    Am nächsten morgen haben wir dann noch einen Spaziergang rund um den Teich gemacht. Dabei haben wir auch einige Vögel gesehen. Ein Faintail flatterte eine Weile um uns rum, einen Hihi haben wir an einer Futterstation entdeckt und einige Saddelbacks haben wir gesehen und singen gehört. Die letzten beiden sind sehr seltene Vögel und man findet sie meistens nur noch in Sanctuarys.

    Nachdem wir uns von unseren englischen Freunden verabschiedet hatten ( ja wir haben schon wieder Leute wieder getroffen :D), ging es dann wieder weiter.

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  • 22Oct 2017

    42 Tupare Gardens 22.10.2017 Neuseeland —

    Highlands Park, New Plymouth, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute sind wir durch Zufall in einen richtig tollen Park gekommen. Eigentlich wollten wir nur Trinkwasser auffüllen :D

    Doch als wir den Park dann sahen, entschieden wir uns noch einen Spaziergang hindurch zu unternehmen, er war einfach so schön. Durch einen Zufall kamen wir zu dem Tupare House und genau zu dem Zeitpunkt startete eine Führung durch dieses Haus, diese ist nur einmal in der Woche zu dieser Uhrzeit. Wir hatten richtig Glück. Und dieses Haus, der Wahnsinn! Ein Cottage im Art Deco Stil entworfen von James Walter Chapman, einem neuseeländischen Architekten. Von außen wirkt dieses Haus klein und bedrückend, doch von Innen war es erstaunlich groß und Lichtdurchflutet. Überall gab es dunkles Holz, das mit der Hand geschnitzt wurde und was total toll aussah. Und diese ganzen Feinheiten. Die Schranktüren waren mit Leinenstoffen bestand, sodass die Kleidung atmen konnte, unter den Fenstern gab es Schuhablagen und Schränke waren in allen möglichen Nischen eingelassen. Wow! Wir waren fasziniert und begeistert. Das Haus war wirklich gut durch dacht. Genial!

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  • 25Oct 2017

    43 Whanganui 25.10.2017 Neuseeland —

    Whanganui, Whanganui, Neuseeland

    Beschreibung

    Die letzten drei Tage haben wir in Whanganui verbracht. Wir haben uns viele Kunstwerke und Galerien angesehen, Whanganui ist eine Künstlerstadt durch und durch :), waren schwimmen und das beste war eine kostenfrei Vogelvoliere. In dieser waren vier Kakadus untergebracht und die haben sogar gesprochen. Sie sagten immer wieder Hello oder Cracker oder das faszinierendste sie haben uns nach gemacht. Unsere Tonlage und unsere Stimmmelodie. Total krass. Matze haben sie nicht so oft nach gemacht, wahrscheinlich war seine Stimme einfach zu tief :D Am liebsten haben sie Kinder nachgemacht, aber die Tonlage hat auch am besten zu der ihren gepasst.
    Matze hat den einen Kakadu immer mit einem Grashalm geärgert, doch dieser fing dann an daran zu ziehen und ihn abzubeißen, freute sich aber, dass Matze mit ihm spielte. Als ich dies dann bei einem anderen versuchte, rutschte dieser ganz dicht an das Gitter heran und ließ sich von dem Grashalm kraulen. Also steckte ich ganz vorsichtig einen Finger hindurch und begann ihn zu kraulen. Er genoss das richtig und kam immer dichter, drehte den Kopf und wollte gar nicht, das ich aufhörte :D
    Der, mit dem Matze spielte, fing irgendwann an Steine raus zu schmeißen und Matze warf sie ihm zurück. Schon richtig geschickt, wie er so große Steine durch ein so kleines Gitter werfen konnte. Dieser war auch ein bisschen aggressiv und plusterte sich gerne auf. Ein dritter Kakadu hangelte sich sehr gerne am Gitter entlang. Dazu biss er mit dem Schnabel ins Gitter und ließ dann mit den Füßen los und ließ sich schaukeln. Das sah aus :D Der vierte Kakadu war sehr ruhig, schmuste oft mit dem aggressiven und wirkte recht alt, er war nicht so sehr an uns Menschen interessiert.
    Nach nur einem Tag konnten wir schon alle vier auseinander halten. Schon echt faszinierend wie unterschiedlich die Charaktere der vier waren und wie klug sie waren. Sie erkannten uns immer wieder und wussten genau wer wir sind. Das war echt toll.

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  • 27Oct 2017

    44 Weta Caves 27.10.2017 Neuseeland —

    Miramar, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ging es zu den Weta Caves. Das ist das zweitgrößte Special Effects Studio der Welt! Und es ist so klein :D Aber von Anfang an.

    Wir kamen dort an und nach der langen Suche nach einem Parkplatz, bekamen wir einen direkt vor dem Eingang, Glück muss man haben :D Am Eingang begrüßten uns zu allererst die drei versteinerten Trolle aus Herr der Ringe und dem Hobbit. Genial. Und wie detailliert die waren. Man konnte den Popel in der Nase sehen Igitt :D Die drei sahen richtig echt aus.

    Und dann ging’s rein in das Museum, das ist sogar kostenlos. Und da waren dann ganz viele Figuren und andere Dinge zu den ganzen Filmen, an denen Weta mitgearbeitet hat zu sehen. Und wir durften uns noch einen Film über Weta ansehen. Darin wurde erklärt, wie es überhaupt mit dem Studio los ging. Peter Jackson entdeckte das Paar, als es in einer kleinen Wohnung lebte und dort Puppen für Filme herstellte und drehte mit ihnen daraufhin ein paar Horrorfilme und Serien. Doch dann kam Peter Jackson auf die Idee Herr der Ringe zu verfilmen und daraufhin wurde Weta ganz groß und bekommt seitdem viele Aufträge. Weta hat zum Beispiel auch an Avatar mitgearbeitet und noch ganz vielen anderen Filmen, die ich jetzt nicht auf zähle :)

    Nach diesem Film entschlossen wir uns noch eine der Touren zu machen. Dabei bekamen wir noch einen tollen Einblick in die Arbeit von Weta und einige interessante Informationen erzählt, wie bei Herr der Ringe wurden über 3.000 Pfeile hergestellt und man hat nachher nur 500 wieder gefunden. Wer weiß vielleicht kann man sie auf der Südinsel noch finden :D Oder für die Hobbit Triologie musste alles neu entworfen werden, da man die Sachen aus Herr der Ringe nicht wieder benutzen durfte, wieso auch immer…
    Ach und ein Weta ist eine riesige Heuschrecke und das bedeutet auf Maori so viel wie Gott der schrecklichen Kreaturen. Passt zu den Weta Studios :D Sie stellen am liebsten eklige und gruselige Dinge her :D

    Also das war ein echt genialer Tag. Wir können jedem nur empfehlen zu den Weta Studios zu gehen und eine Tour zu machen, auch wenn man kein Herr der Ringe Fan ist, ist es sehr interessant :)

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  • 28Oct 2017

    45 Der Pfad der Toten (LotR) 28.10.2017 Neuseeland —

    Cape Palliser, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ging es wieder raus aus Wellington. Wir fuhren Richtung Cape Palliser zu den Putangirua Pinnacles. Früh morgens kamen wir dort an und starteten einen Wanderweg durch ein Flussbett zum Fuße der Pinnacles. Das Flussbett war schon klasse überall Steine und man musste aufpassen, dass man nicht fiel und häufiger den Fluss überqueren. Das hat richtig Spaß gemacht. Bin auch ein paar mal hingefallen :D

    Die Pinnacles selbst sind bis zu 50m hohe, graue Felstürme und Klippen, die vom Wind und Regen geformt wurden. Das sieht so klasse aus. Und am Ende des ziemlich anstregenden, schweißtreibenden Stück des Weges (die Sonne brannte von oben auf uns herab) kamen wir zu der Schlucht, wo Aragon seinen Weg zu den Toten antritt. Wow!
    Dann gingen wir noch einmal auf den Lookout um uns das Ganze von oben anzusehen. Echt beeindrucken!

    Danach ging es zurück und wir waren echt froh, dass wir so früh am morgen aufgebrochen waren, denn es wurde immer heißer :D
    Wir entschlossen uns noch der Küste bis zum Cape Palliser und einer Robbenkolonie zu folgen. Wir konnten richtig dicht an die Robben heran und sie beobachten, wie sie faul in der Sonne lagen oder sich bekämpften. Toll.

    Dann ging es zurück, doch nicht allzu weit. Wir blieben an einem Strand stecken und legten uns für den Rest des Tages in die Sonne. Das war so schön.

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  • 29Oct 2017

    46 Große Herr der Ringe Tour 29.10.2017 Neuseeland —

    Pakuratahi, Upper Hutt, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute ging es wieder zurück nach Wellington, doch nicht ohne die ganzen Drehorte von Herr der Ringe in der Umgebung von Wellington mitzunehmen :)

    In Featherston bekamen wir einen Eindruck von Lothlorien, leider nur einen kurzen, da dies auf Privatgelände gefilmt wurde und wir nicht hineinkamen.
    Im Kaitoke Regional Park machten wir mal wieder eine kleine Wanderung an einem Fluss entlang, dabei bekamen wir einen Eindruck von Bruchtal, doch der war nicht so groß da die Filmrequisiten abgebaut worden waren und es nur eine Lichtung in einem Wald war. Schwierig vorzustellen, wie dies Bruchtal sein sollte…
    Und dann sahen wir uns noch Teile des Anduin an. Diese Stellen waren richtig schwierig zu finden :D

    Und ja das war unser Tag :)

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  • 31Oct 2017

    47 Halloween im Embassey Theatre 31.10.2017 Neuseeland —

    Mount Victoria, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir waren im Embassy Theatre, ein Kino aus einer anderen Zeit, mitten in Wellington. Im Eingangsbereich schauten wir auf einen dunklen Tunnel, der abwärts führte. Am Ende war eine Theke zu sehen, mit leuchtend bernsteinfarbenen, runden Ausbuchtungen an der Wand dahinter. Da geht’s wohl zum großen Kinosaal dachten wir, also gingen wir erstmal die imposante Marmortreppe rauf, die in einem Bogen(auf beiden Seiten) nach oben führte. Oben war zur Linken eine Snackbar für Popcorn und derart, an der auch Tickets verkauft werden. In der Mitte war ein kreisrundes Loch mit gläsernem Geländer, von wo aus wir nach unten in die Eingangshalle schauten. Zur Rechten waren riesige Fenster, die raus zur Straße führten, links von diesen gab es eine Bar mit Getränken und Speisen(auch hier konnte man Tickets kaufen), rechts gab es eine großen Aufenthaltsraum mit vielen kleinen Tischen, an denen man sich die Zeit vertreiben konnte. Die Tische waren auch im Rest des oberen Stockwerks verteilt, alles im Stil um 1900 herum, leider hatten wir keine Kamera dabei. Sogar die Toilettenräume sahen besonders aus mit ihren verzierten Holzwänden und Wasserbecken von damals mit jeweils ovalen Spiegeln darüber. Die Damentoilette hatte mit Blumen aufwendig verzierte Fliesen an der Wand hab ich mir sagen lassen^^

    Nachdem wir Tickets geholt hatten für den Exorzist, war ja schließlich Halloween ;), gingen wir runter durch den Tunnel und fanden uns überraschenderweise an noch einer Bar wieder^^ Diesmal für alkoholische Getränke (zu jedem Film gab es besondere Cocktails), die Ausbuchtungen waren mit Flaschen gefüllt, die man aus der Halle gar nicht erkannt hatte. Auch hier wieder extrem gemütlich und geräumig und an der Seite stand ein Tisch voll mit jeder Menge Gesellschaftsspiele! Unglaublich :D Und auch hier konnte man sich Tickets ergattern.

    Also sind wir wieder hoch und nach einer Weile war dann auch der Einlass in den Kinosaal „The Grand“. Die Leinwand war für unsere Verhältnisse mittelgroß, doch der Saal an sich war riesig und wundervoll anzusehen. Die Sitze waren (zum großen Teil) aus Leder und soo komfortabel, da sie so breit waren^^ Der Sound war genial, kam aus verschiedenen Richtungen und das für einen so alten Film!

    Im Großen und Ganzen ist das Kino eher wie ein Ort, an dem man einen langen, geselligen Abend verbringen kann, in einer atemberaubenden Atmosphäre. Die Vorstellung an sich ist da eher nebensächlich, jeder Film kostet übrigens 6-7€, da geht man doch gerne ins Kino! Und durch die vielen Möglichkeiten um an Tickets zu kommen sind lange Schlangen Geschichte.

    Ob das die Ausnahme oder die Regel ist, kann ich noch nicht einschätzen (Preise auf jeden Fall die Regel), aber davon können sich unsere Kinos mal ne Scheibe abschneiden ;)

    Bis dahin und viele Grüße, Matze und Ira

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  • 01Nov 2017

    48 Te Papa 01.11.2017 Neuseeland —

    Te Aro, Te Aro, Neuseeland

    Beschreibung

    Mal wieder ein Museum :D

    Heute waren wir im Te Papa, ein riesiges, kostenfreies Museum (6 Stockwerke) in Wellington. Es war echt richtig gut, doch leider waren wir mittlerweile schon ins so vielen Museen, dass sich das alles wiederholt…

    Richtig cool war ein präparierter Giant Squid, ein riesiger Tintenfisch. Das Te Papa ist wohl das einzige Museum weltweit mit einem.

    Und die Gallipoli Ausstellung. Es ging mal wieder um den zweiten Weltkrieg, doch das interessante daran, wie es ausgestellt wurde. Es gab riesige Menschenfiguren, die einen Teil der Austellung einleiteten. Und diese Figuren waren auch von den Weta Studios :) Und es gab auch einiges zu entdecken. Richtig cool!

    Aber wir haben trotzdem den ganzen Tag in diesem Museum verbracht :)

    https://www.tepapa.govt.nz/

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  • 02Nov 2017

    49 Zealandia 02.11.2017 Neuseeland —

    Karori, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute waren wir im Zealandia. Das ist ein riesiges Sanctuary mitten in Wellington. Und es war genial. Wir haben so viele seltene Vögel, Echsen und Wetas gesehen und gehört. Genial!

    Auf der Internetseite könnt ihr bestimmt einige der Tiere sehen :)
    https://www.visitzealandia.com/

    Nur was mir so auffällt ist, dass man doch so langsam anfängt Tiere zu hassen, die Vögel oder deren Eier fressen. Es gab so viele besondere Vögel in Neuseeland, die ausgestorben sind. Echt schade.

    Das war ein wirklich besonderer Tag!

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  • 03Nov 2017

    50 Zusammenfassung der Nordinsel 03.11.2017 Neuseeland —

    Pipitea, Wellington, Neuseeland

    Beschreibung

    Es geht los auf die Südinsel! Endlich!
    Doch hier nochmal eine kleine Zusammenfassung:

    Gefahrene Kilometer: ~ 8.000
    Gelaufene Kilometer: ~ 300 (nur Wanderungen, Städte und Co ausgenommen)
    Vergangene Monate: ~ 2,5

    das Beste Erlebnis:
    1. Tongariro Alpine Crossing
    2. Cape Reinga und Cape Maria van Diemen
    3. Wellington und Umgebung (Matze), Weta Caves (Ira)

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  • 03Nov 2017

    51 Südinsel 03.11.2017 Neuseeland —

    Picton, Neuseeland

    Beschreibung

    Unser erster Eindruck von der Südinsel und dem Ort war: Grün. Nicht ein altes, dunkles, modriges Grün, nein knallgrün! Berge voll mit Bäumen und Büschen, leuchtend grün. Die Häuser standen vereinzelt dazwischen. Wir sind es eigentlich gewohnt, dass vereinzelt Bäume zwischen den Häusern stehen. Verdrehte Welt. Bezaubernd.

    Auf der Schifffahrt hierher schienen hier und da zwischen den (grünen) Klippen Regenbögen hervor, da das Wetter sich nicht für Sonnenschein oder Nieselregen entscheiden konnte.

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  • 05Nov 2017

    52 Abel Tasman National Park 05.11.2017 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir haben ein Kajak gebucht. Übermorgen geht’s los und dann sind wir drei Tage mit dem Kajak unterwegs. Wir freuen uns schon total :)

    Und da wir nun schon mal in der Nähe des Abel Tasman National Parks waren, gingen wir auch gleich mal etwas wandern. Wir packten unsere Badesachen ein und maschierten los. Der Weg war recht unspektakulär. Wir liefen durch einen Wald und danach liefen wir direkt am Strand entlang, zeitweise mussten wir klettern und durch’s Wasser waten. Doch dann kamen wir an eine Bucht, wo wir uns in die Sonne legten und sogar baden gingen. Das Wasser war so kalt, aber es war genial :)

    Und es war so schön dort. Gelber Sandstrand und klares, blaues Wasser, wie das Paradies. Perfekt zum Genießen!

    Abends ging es dann wieder zurück. Diesmal konnten wir unseren Weg gewaltig abkürzen, da Ebbe war und wir sehr direkt zum Parkplatz wandern konnten. Doch der Wind schmetterte uns stellenweise den Sand gegen die nackten Beine. Mensch hat das weh getan, wie lauter kleine Nadelstiche und davon ganz viele :D
    Es war ein sehr schöner Tag und so entspannend ^^

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  • 06Nov 2017

    53 Harwood's Hole 06.11.2017 Neuseeland —

    Takaka Hill, Neuseeland

    Beschreibung

    Es gibt schon wirklich unglaubliche Dinge in Neuseeland. Ich bin froh, dass wir die elendig lange Gravelroad bis zum Harwood’s Hole gefahren sind, wir wollten schon umdrehen :D Aber von vorne.

    Wir dachten uns heute wir haben noch einen Tag bis es auf’s Wasser geht, da können wir ja mal zur Golden Bay fahren und die Gegend erkunden. Doch wir kamen nur bis zum Harwood’s Hole. Die Golden Bay haben wir nicht gesehen :D
    Doch auf dem Weg dorthin machten wir häufiger Halt und liefen ein paar Wanderwege zu Lookouts. Doch nichts davon war wirklich erwähnenswert.
    Dann fuhren wir eine ewig lange Gravelroad um zu dem Startpunkt des Harwood’S Hole Tracks zu kommen. Der Weg führte zu allererst durch einen sehr Tod aussehenden Wald, wo Matze meinte, hier hätte man Szenen aus dem Hobbit drehen sollen, da das perfekt zu der Beschreibung im Buch passte. Ach sie hatten tatsächlich in der Nähe Szenen aus den Hobbit Filmen gedreht, nur nicht in diesem Wald.

    Der Weg war recht lang und gegen Ende wurde es eine richtige Kletterpartie, doch dann waren wir endlich da. Und es war unglaublich! Das Loch ist 50m breit und 357m tief. Der Wahnsinn. Wir kletterten vorsichtig bis an den Rand und konnten nicht den Boden erspähen. Wow!

    Auf dem Rückweg entschieden wir uns noch bis zu dem Lookout zu klettern und schlugen prompt den falschen Weg ein. Wir kletterten und schlugen uns durch das Gebüsch und dachten uns das kann nicht der richtige Weg sein und kehrten um. Dann entdeckten wir den richtigen Weg und kletterten bis auf die Spitze des Berges. Die Aussicht war genial!

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  • 07Nov 2017

    54 Kajaktour Tag1 07.11.2017 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    7. – 9.10. Kajaktour
    Wir waren 3 Tage ohne Guide mit einem Doppelkajak an der Abel Tasman Bay unterwegs, ich saß meist hinten am Steuer, das mit Fußpedalen zu bedienen war, was richtig Spaß macht :)
    Es war für uns beide die erste Kajakerfahrung, sonst waren wir nur im Kanu oder Ruderboot unterwegs. Überraschend schnell kamen wir voran und es war schön, die Küste mal aus der Perspektive zu erkunden. 2 Tage vorher waren wir schon zu Fuß ein Stück entlanggelaufen, Der Weg kam uns schon ganz schön weit vor, aber mit dem Kajak sahen wir, dass es nur ein seehr kurzes Stück gewesen war :D

    1.Tag
    Nach unserer Trockeneinweisung mit CC (so heißt die Guidin?/weiblicher Guide) und dem Packen des Kajaks, wo unglaublich viel reinpasst, ging es dann auch ins Wasser mit kurzen Startübungen. Mit Rettungswesten und einem Überzug, der die Öffnungen wasserdicht abschließt, waren wir gut gerüstet und es ging raus in die Bucht. Vorher hatte CC uns noch vor einem Abschnitt gewarnt, die Mad Mile, in dem es im Laufe des Tages stürmisch werden soll. Wir sollten diesen Abschnitt so schnell wie möglich hinter uns bringen. Doch das Wetter war so schön, die See ruhig, also konnten wir uns das schwer vorstellen, dass es wirklich noch so schlecht werden soll. Zudem lag vor dem Abschnitt noch eine Insel, auf der Seehunde siedeln, die wollt ich mir nicht entgehen lassen.

    Auf dem Weg dorthin kamen wir schnell an der Stelle vorbei, an die wir zuvor gewandert waren, diesmal während der Flut, und es sah komplett anders aus, Kilometer von Strand, die raus zum Meer ragten, standen nun unter Wasser, unmöglich zu passieren. Gut für uns, wir waren ja jetzt im Kajak :P Es war sehr idyllisch, vorbei an hohen, bewucherten Klippen und flachen Stränden, aber nach einer Weile gewöhnten wir uns daran und wollten was Neues^^ Da kam uns die Seehundinsel sehr gelegen, und wir überquerten die offene See, mit straffem Tempo, soll ja auch was dabei rausspringen für die Muckis ;) Hier gab es leichte Wellen, aber nix besonderes, was die schlechte Vorhersage noch unwahrscheinlicher machte. Die Hände bekamen weiße Krusten, von dem Salz aus dem Meerwasser, der Gehalt ist hier elendig hoch.
    An der Insel angekommen, sahen wir auch schon die ersten faulenzenden Seehunde, von ganz jung und klein bis erwachsen und massig. Die Paarungszeit steht vor der Tür und die Männchen kommen nach und nach an, tragen kleine Machtkämpfe aus, die wir beobachten konnten. Am schönsten und lustigsten waren aber die im Wasser umhertreibenden, sie tollten herum, ließen sich von den Wellen gegen die Felsen klatschen oder legten sich mit dem Rücken ins Wasser und hielten die Flossen an ihr Maul, ich weiß nicht wofür, aber es sah so knuffig aus :D Auf einem Foto sahen wir auch, dass sich die kleinen manchmal aufs Kajak setzen, leider hat das keiner bei uns gemacht… Besonders ich fand das schade, weil ich immer am liebsten hautnah dran sein möchte.

    Danach ging es wieder zurück über das offene Meer an die Küste, und als wir dicht an die Mad Mile herankamen, sahen wir Schaumkronen auf dem Wasser, aber dachten, dass es nur weit draußen so wild ist. Je dichter wir an die vorderste Klippe kamen, hinter der es um die Ecke ging, desto klarer wurde uns, dass dem nicht so war… Ich sagte noch im Spaß zu einer Möwe, die dort auf einem Stein saß, dass sie das letzte Lebewesen sein wird, das wir sehen werden. Unmittelbar hinter der Ecke preschten uns meterhohe Wellen entgegen, das Ruder spielte plötzlich verrückt und wir mussten unseren ganzen Körper in die Paddelschläge einbringen. Zuvor blieben wir die ganze Zeit noch im Windschatten der Küste, deshalb war es dort so schön und ruhig, jetzt hatten wir den Wind voll gegen uns und ich hab mich dafür verflucht, dass wir uns so Zeit gelassen haben. Wir konnten uns nur über Schreien verständigen, und ich schrie Ira an: „WEITER! IMMER WEITER PADDELN!“ Sie schrie auch etwas, aber ich verstand nix von dem, nur hin und wieder ein Aufstöhnen, rufen brauchte zu viel Energie, jetzt lag die volle Konzentration beim Boot. Das Drachenboottraining von meiner Schule machte sich jetzt bezahlt, die Muskeln brannten, aber von dort kannte ich schon immer weiterzumachen, durchzubeißen, nur dass es hier eine längere Strecke war, als im Rennen. Dann platschte ein große Welle auf unser Boot und meine Augen brannten plötzlich so stark, dass ich am liebsten das Paddel weggeworfen hätte, und mir die Augen reiben kann, oder sie fest zuzukneifen. Doch das konnte ich nicht, musste ich doch ständig gegen die Wellen an lenken, dass wir nicht quer gegen eine Welle standen, und die Klippen im Auge behalten, ich wollte so dicht wie möglich an der Küste bleiben. Also ging es eine Weile halbblind voran, nebenbei lenken und aufpassen, dass der Wind das Paddel nicht aus den Händen losreißt. Als das Salz aus den Augen allmählich verschwand, zeigte ein Blick zur Seite, dass wir kaum vorwärts kamen, aber es ging voran, wenn auch nur langsam.

    Endlich erreichten wir die Bucht, und erleichtert konnten wir die Kraft rausnehmen, froh dass die Hütten bald kamen, in der wir übernachteten(glücklicherweise hat uns bei der Buchung der Guide eine kostenlose Nacht in einer Hütte beschert, eigentlich wollten wir beide Nächte im Zelt schlafen, in dem Moment waren wir so dankbar darüber).
    Doch die Bucht wirkte kleiner als auf der Karte, und schnell wussten wir, das ist noch nicht die richtige Bucht. Noch nicht die Anchorage Bay mit ihren Hütten, nur eine Seitenbucht auf der Mad Mile(übersetzt verrückte Meile, sie machte ihrem Namen alle Ehre). Kurz haben wir überlegt einfach hier anzulegen, das Kajak stehen zu lassen und zu den Hütten irgendwie zu laufen, oder dort ein Zelt aufzuschlagen. Doch wir wollten diese Nacht so sehr in der Hütte, und wir hatten das meiste schon geschafft, da hatte ich keinen Bock noch so einen Marsch zu machen. Also spornte ich Ira an(im Nachhinein fand sie das echt gut, in dem Moment… mmmh nicht so sehr :D) und wieder ging es raus in die Wellen. Ich schrie einfach nur „LOS WEITER! DURCHBEIßEN!“ , keine Ahnung ob sie es hörte, es war genauso für mich ein Anfeuern. Für Ira war es vorne besonders mit den Augen schlimm, da ihr öfter das Wasser entgegenspritzte und ihre Paddel hingen manchmal in der Luft, weil der vordere Teil des Kajaks bei einer Welle so hoch in die Luft aufragte. Ich bekam auch wieder eine volle Spülung ins Gesicht geklatscht, die Augen brannten und eine Menge Kraftausdrücke hingen in der Luft, später nicht mal mehr das, nur noch Aufstöhnen. Doch schließlich erreichten wir ausgelaugt und durchnässt die weite Anchorage Bucht und sahen in der Ferne die Hütten am Strand stehen.

    Die Bucht lag ruhig vor uns, als wenn gar kein Sturm draußen toben würde, die Wellen wanderten langsam dahin… welch Ironie :D Wir ließen uns eine Weile treiben, dann merkten wir auch, wie kalt es wurde, jetzt da wir uns nicht mehr bewegten. Gemächlich paddelten wir zum Strand, legten an, zogen uns trockene Sachen an, räumten das Kajak aus, aßen etwas und legten uns in die Hütte. Hier hab ich auch ein Videoblog gemacht, hab mir das noch gar nicht angeschaut, ist aber bestimmt lustig^^ Letztendlich hatte diese Meile richtig Spaß gemacht!

    Es kam uns wie abends vor, doch die Uhr sagte 14:30. Die Hütte füllte sich nach und nach, insgesamt 8 Leute passten rein und wir waren eine lustige Konstellation(1Däne, 2 Belgier, 2 aus Israel, 1 Australierin und wir), wir verbrachten einen geselligen Abend zusammen im Gemeinschaftssaal mit Ofen(!) und Panoramafenster zur Bucht hinaus. Interessant waren die Erzählungen von dem Paar aus Israel, wie regelmäßig Alarm von Angriffen ertönt und sie sich in einen Schutzraum zurückziehen. Schwer vorzustellen wie ein Leben in Kriegszeiten abläuft, doch man wird einfach darin hineingeboren und muss sich darauf einstellen und anpassen. Die zwei sind Charakter wie du und ich, arbeiteten beim Militär und hoffen dass die Kriegszeiten bald ein Ende nehmen. Freundliche, angenehme und hilfsbereite Menschen, man wünscht keinem, dass sein Leben von Konflikten und Kriegen geprägt wird. Umstände, die wir nicht kontrollieren können. Gerade Deutschland ermöglicht ein luxuriöses Leben, selbst im Vergleich zu entwickelten Ländern, doch schaffen wir uns selbst Konflikte, ob nun mit anderen Mitmenschen oder sich selbst, sind nicht zufrieden, versuchen Kontrolle über alles zu haben. Hier wird mir schon bewusst, was das Leben eigentlich bedeutet, welche Möglichkeiten und Wunder es bietet, und dass vieles außerhalb unserer Kontrolle liegt.

    Wir machten noch einen Spaziergang, der wurde aber nicht so lang wie wir eigentlich dachten, weil das Wetter mit der Zeit immer ungemütlicher wurde.
    Nachts schüttete es wie aus Eimern und ein Sturm tobte draußen, ich lief 2x raus um unser Equipment zu sichern und der Weg stand komplett unter Wasser. Wieder waren wir so dankbar für den Guide am Tresen, dass er uns diese Nacht in der Hütte ermöglicht hat.

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  • 08Nov 2017

    55 Kajaktour Tag 2 08.11.2017 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Am Morgen machten wir den Spaziergang, den wir eigentlich gestern schon gehen wollten, zum Cleopatras Pool. Wir wollten rausfinden was es mit dem Namen auf sich hat. Auf dem Hinweg gingen wir durch eine durch Ebbe freigelegte Bucht und suchten ewig nach der Stelle, die uns wieder zum Weg führte… Wir sind durch einen Fluss gestapft, über glitschige Steine balanciert, an denen wir uns etwas die Füße aufratschten. Am Ende sind wir noch ein Stückchen zum Weg raufgeklettert. Echt ätzend, hat sich mal gar nicht gelohnt dachten wir, auf dem Rückweg haben wir dann aber gesehen, dass es uns einen mega langen Aufstieg erspart hatte, da liefen wir nur noch bergab :)
    Am Cleopatras Pool musste man nochmal über paar Steine hüpfen um den Fluss zu überqueren und wir sahen auch woher der Name kommt. Das Wasser schimmerte nämlich golden oder, je nachdem wie man es sehen will, nach etwas nicht so reizvollem, das eher an den Toilettengang erinnert.

    Wie auch immer, wir packten nach dem Ausflug unsere Sachen und stiegen wieder ins Kajak. Der Start war irgendwie etwas holprig, ich musste erstmal Wasser rauspumpen. Für heute waren keine Wetterumschwünge angesagt, es kam auch keine Überraschung. Wir paddelten gemütlich umher, kamen immer wieder zu Plätzen, an dem auch ein Filmteam Dreharbeiten machte, aber wir wussten nicht wofür. Eine Stelle war besonders aufregend, um zu einen Fluss zu gelangen, mussten wir uns durch eine Engstelle von 5m manövrieren. Links Klippe, rechts Sandbank und nur über Flut zugänglich, mit kniffligen Strömungen. Wir sind knapp an der Sandbank vorbeigeschrammt, aber durchgekommen! Auf dem Weg zurück mussten wir mit Anlauf durch die Wellen preschen.
    Nach einer Weile machten wir Zwischenstopp an der Bark Bay. Die Landung war furchtbar. Wir waren zu langsam und die Wellen stellten das Boot quer, reichlich Wasser wurde reingespült. Als wir es endlich hatten und das Kajak weit rausgezogen hatten, sahen wir, dass es kein Festland, sondern nur eine Landzunge war, dahinter eine ruhige Bucht, ideal zum An- und Ablegen. Der Eingang war nur ein Stückchen weiter rechts -.-

    Das letzte Stück bis zu unserer Zielbucht, der Mosquito Bay (kein einladender Name), setzte sich Ira ans Ruder und nach etwas Zick-Zack hatte auch sie den Dreh raus. Bei der Ausfahrt trafen wir CC, unsere Einweiserin, mit 3 Typen, die mit ihr zusammen eine Tour machten. Sie tranken Wasser aus einem Schlauch, den sie direkt aus dem Wasser zogen, später erzählte CC das sei Trinkwasser zum Auffüllen der Boote, ohne Dass diese anlegen müssen. Wir nahmen auch ein paar Schlucke und düsten weiter zur Bay. Uns begrüßte ein ziemlich großer, brauner Vogel, der nicht fliegen kann und neugierig um uns herum tappte. Wir fanden es voll cool wie zutraulich er war (später waren wir nicht mehr so erfreut, aber da komm ich noch zu).
    Kurze Zeit später legten auch CC und die anderen an, ein Schotte und 2 Franzosen. Sie verbrachten dort auch die Nacht. Die Bucht war nur für Boote zugänglich und lag umgeben von Klippen und somit windgeschützt an der Ostküste des Nationalparks. Wir packten unseren Kram aus den Kajaks auf den nächsten Campingtisch und schauten nach einer Stelle für das Zelt. „Das hier ist ne gute Stelle“, sagte ich, als ich auf einer kleinen, sonnigen Lichtung stand, die mit weichem Strandsand ausgefüllt war. Doch dann sah ich eine fette, braune Spinne, wie sie vor meinen Füßen entlangkrabbelte. Ich schubste etwas Sand auf sie, um sie zu vertreiben und sobald der Sand auf sie traf, fielen etliche kleine Punkte von ihr, verteilten sich und verschwanden schnurstracks im Sand. Spinnenbabies. Sie trug sie auf ihrem fetten, haarigen Rücken. Uuuaahhh, es schüttelte mich. „Nein, das ist doch kein so guter Platz“ :D und suchten uns eine andere Stelle.

    Etwas später gingen wir rüber zu den anderen, erzählten und aßen paar Snacks. Dabei erzählte CC von dem Vogel, er heißt Wecka (so ausgesprochen, weiß grad nicht die Schreibweise), und stiehlt gerne Essen von Campern, und wir sollten unser Zeug sicher wegpacken.
    Schnell gingen wir zu unseren Sachen, packten vieles ins Zelt und ins Kajak und ließen nur das, was wir am Abend noch brauchten an höchster Stelle liegen. Danach hatten wir Zeit erkundeten die Gegend bei Ebbe, bei Ankunft war es noch ein Halbinsel, jetzt war hinter dem Strand alles trocken, bis auf einen kleinen Bach. Nach vorn war auch eine Insel zugänglich.
    Wieder zurück wollte ich paar Chips, aber wir hatten die wohl ins Kajak gepackt und nochmal rauskramen wollte ich die nicht. Also fingen wir an zu kochen, sahen aber dass die anderen schon zu einer Höhle aufbrachen, die nur bei Ebbe zugänglich ist. Wir unterbrachen das Kochen, ließen es stehen und gingen hinterher. Die Höhle war ganz cool, nur schürfte ich mir leider beim Klettern das Knie auf, passiert.
    Zurück bei unserem Tisch sahen wir den Wecka, wie er auf der Bank saß und mit unseren Kochtopf liebäugelte. Fix verscheuchten wir ihn und er lief in den nächsten Busch. Ich schaute mich um und hörte ein Geräusch hinter dem Zelt. Als ich um die Ecke ging, entdeckte ich ein großes Küken, wie es an dem Zelt zupfte und im Sand scharte. Als es mich bemerkte zwitscherte es voller Panik, riss die Stummelflügelchen hoch und floh in die Büsche. Um uns herum waren 2 Erwachsene Weckas und 2-3 Kleine. Was dann kam, war unglaublich.
    Die Henne, die vorher an unserem Tisch saß, hatte sich im Busch versteckt und stand da ne ganze Weile und scheute uns beim Kochen zu. Irgendwann ging es ganz gemütlich am Buschrand entlang, wir bemerkten das kaum noch. Dann sah Ira, dass sie in irgendetwas rumpickte und es knisterte. Da hat wohl jemand seinen Müll liegen gelassen dachten wir. Ich sah die Henne ihren Kopf heben und ihr Schnabel war voller Brotstücke. Warte mal… Ira sprang auf, ging zum Busch und holte ein Tüte hervor.. unsere Brötchentüte! Das gibt’s doch nicht! Ohne dass wir es bemerkten hatte sie vorher am Tag unsere Brötchen geklaut und im Busch versteckt, nur um später in der Dämmerung mit der ganzen Familie zurückzukommen! Wir nahmen die angepickten Stücke raus und verstauten den Rest.
    Irgendwann fragte ich nach den Würstchen und dann wurde uns klar: die waren in derselben Tüte, in der auch unsere Brötchentüte verstaut war. Ich suchte das Dickicht ab… und tatsächlich… da lag die Würstchentüte!... und da!.. auch noch die Chips! Unfassbar! Und wie clever!
    Hatte ich die Chips doch nicht ins Kajak gelegt. Natürlich waren die Tüten aufgerissen, wir mussten viel wegschmeißen, das Angepickte wollten wir lieber nicht essen.

    Die frechen Vögel suchten noch eine Weile die Umgebung ab, gaben überraschend tiefe Geräusche von sich. Sehr tiefe, und sie sind ungefähr so groß wie Hühner, ca. 30cm. Was wohl ein Moa für Geräusche von sich gegeben hat, welcher 3m groß war!
    Die Nacht war sternenreich und kalt, wir tranken noch Wein mit den anderen. Zum Glück sind die Weckas nicht nachtaktiv… doch am Morgen sah ich schon wieder ihre Schatten an der Zeltwand vorübergleiten, begleitet von ihren tiefen Lauten.

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  • 09Nov 2017

    56 Kajaktour Tag 3 09.11.2017 Neuseeland —

    Abel Tasman National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Der dritte Tag war unspektakulär, das Wetter schön, die See relativ ruhig, so konnten wir dahinpaddeln und die Seele baumeln lassen und auch mal von den Wellen getragen werden. Wir paddelten den Weg zurück, umrundeten die Seehundinsel und ab und an ließ ich die Hand durchs Wasser gleiten um zu spüren wie schnell das Boot war. Das Shirt saß inzwischen enger und war weiß verkrustet, das Salz zog wohl das Gewebe enger zusammen, war aber nicht weiter schlimm.

    Zum Ende ritten wir richtig auf den Wellen, weil uns der Wind in unserem Rücken schnell vorantrieb. Zusammen mit Paddelschlägen kamen wir auf ein Spitzentempo!
    Bei der Landung hatten wir auch super Timing, der Transporter, der die Boote zum Kajakverleih transferiert war gerade da und wir konnten schnurstracks mitgenommen werden. Dort angekommen nahmen wir eine Dusche, aber absichtlich nicht so heiß, denn an Land merkten wir, wie brennend heiß es eigentlich war. Ich versuchte den Schmutz von den Füßen zu waschen, doch schnell merkte ich, dass es kein Schmutz war, sondern die gebräunte Haut :D
    Wir bedankten uns beim Team und fuhren mit dem Auto noch eine Weile weiter bis zu einem Campingplatz.

    Die Kajaktour war wirklich eine tolle Erfahrung, wenn auch etwas teuer. Am besten war natürlich die Mad Mile am ersten Tag, wo wir auch richtig gefordert waren und fokussiert sein mussten. Auch für mich hab ich eine neue Leistungsgrenze kennengelernt, weil es kognitiv und körperlich eine Herausforderung war.
    Vorher wollte ich die Tour gar nicht machen, aber bin froh, dass ich es doch tat! Ein bisschen konnte ich den Preis auch drücken und wir haben eine kostenlose Nacht in der Hütte verbracht(was für ein Glück es doch war).
    Insgesamt haben wir zusammen knapp 180€ gezahlt.

    Ich werd mir irgendwann mal ein eigenes Kajak zulegen, es macht echt Spaß und man kommt so schnell voran. Zudem ist es ein super Training und entdeckungsreich!
    Also bis dann und liebe Grüße!

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  • 12Nov 2017

    57 Oparara Arches 12.11.2017 Neuseeland —

    Kahurangi National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Morgen geh ich alleine auf Wanderschaft. Ich bin schon ganz aufgeregt. Doch heute gingen wir erst mal los und erkundeten die Gegend rund um den Startpunkt des Heaphy Tracks.

    Hier gibt es einige Höhlen und faszinierende Felsformationen, die wir uns nicht entgehen lassen wollten :D Vor allem der Name Moria Gate Arch hat uns fasziniert, ob es was mit Herr der Ringe zu tun hat? Er hatte es nicht, aber es war unglaublich. Wir kletterten in eine Höhle hinunter und kamen an einen Fluss, über den sich der Felsen spannte. Es war also ein natürlich entstandener Felsbogen. Sah echt klasse aus.

    Danach gingen wir noch zur Oparara Arch. Jetzt wussten wir ja etwa was uns erwartet, doch es war noch besser. Dort spannte sich ein Felsbogen über uns in vielen metern Höhe. Wie der wohl entsanden ist? Keine Ahnung. War aber unglaublich. Und als wir weiter gingen kamen wir wieder in eine Art Höhle, es war eher ein sehr langer Felstunnel, durch den ein Fluss fließt. Wow! Unglaublich, was die Natur so hervorbringen kann!

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  • 13Nov 2017

    58 Ira auf Wanderschaft 13.11.2017 Neuseeland —

    Kahurangi National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich bin drei Tage lang den Heaphy Track gegangen. Zwei Tage rein und einen Tag wieder heraus. Es war meine erste Mehrtageswanderung, aber das wollte ich mir einfach nicht entgehen lassen :)

    1.Tag

    Heute um 10:10 Uhr ging es dann endlich los. Rucksack hatte ich schon am letzten Abend gepackt und so ging es heute Morgen zeitig los. Ich war schon ganz aufgeregt :D

    Beim Frühstück auf dem Campingplatz trafen wir noch auf eine Gruppe von sechs Leuten. Im Gespräch fanden wir heraus, dass sie heute auch mit dem Heaphy Track starten würden. Ich würde sie also heute Abend wieder sehen. Schön schon ein paar nette Leute zu kennen, mit denen ich mich abends unterhalten kann.
    Den Anfang des Weges kam Matze auch noch mit. Netterweise trug er meinen Rucksack, denn der war erstaunlich schwer :D Es ging erst mal über einen bewaldeten Hügel mit einem schönen Lookout und danach wieder hinunter. Ich fragte mich, wann es denn endlich an den Strand ginge, denn ich hatte gelesen der Anfang des Tracks würde direkt am Meer entlang führen und dann konnten wir schon das Meer hören und bald darauf auch immer mal wieder durch die Bäume lugen sehen. Am Scotts Beach füllten wir die Wasserflaschen auf und dann ging es schon bald an’s Meer. So Schön! Aber es war ganz schön felsig und viele Steine lagen herum. Ab und zu gab es Schilder, die sagten: zwischen diesen Schildern nicht stehen bleiben, es könnten Steine herunter fallen. Ist aber leider nichts aufregendes passiert :D

    Nach zwei Stunden verließ mich Matze und drehte um. Da musste ich den Rucksack alleine tragen und da ich ihn noch nie lange getragen hatte brauchte ich eine ganze Weile bis er wirklich saß und noch eine ganze Weile länger bis ich mit dem Gewicht und dem Gleichgewicht klar kam. Doch nur ein paar Minuten nachdem Matze umgedreht war musste ich schon einen Bach überqueren und das, indem ich über Steine balancierte. Das war gar nicht so ohne mit dem Rucksack, aber ich schaffte es und es kamen noch genug weitere Bäche, bei denen ich üben konnte :D
    Etwa eine Stunde später erreichte ich dann endlich den Shelter (das ist eine Art Hütte, also eigentlich nur überdachte Bänke), bei dem ich Mittagspause machen wollte. Ich hatte über drei Stunden gebraucht um hier her zu kommen und anstregend war das auch noch gewesen. Angegeben waren 2,5 Stunden bis zum Shelter und 2,5 Stunden vom Shelter zur Heaphy Hut. Ich rechnete nach und dachte dann so bei mir ich würde bestimmt noch über drei Stunden bis zur Hut brauchen, das war irgendwie frustierend.

    In dem Shelter saß eine Frau vom DOC. Mit ihr unterhielt ich mich, während wir beide Mittag machten. Sie erzählte mir einiges nützliche und einiges interessante, wie dass sie acht Tage im National Park verbringen und fünf Tage draußen und dass sie zu dritt sind, sodass immer zwei gleichzeitig im Park sind. Ich hatte mich nämlich schon im Abel Tasman gefragt, wie sie es wohl machen, dass immer jemand die Hüttenpässe überprüft.
    Gegen Ende meiner Mittagspause überholten mich die anderen sechs. Wir quatschten kurz und dann zogen sie auch schon weiter. Ich beendete noch in Ruhe meine Pause und zog dann auch wieder los. Gestärkt war es schon viel leichter den schweren Rucksack zu schultern und voran zu kommen. Das war richtig motivierend.

    Der Weg führte weiter am Meer entlang und es war richtig schön, doch auch richtig heiß und schweißtreibend. Nach anderthalb Stunden sah ich immer mal wieder auf die Uhr und merkte, dass ich nach meinen Berechnungen noch über anderthalb Stunden würde laufen müssen, doch dann überraschte mich ein Schild, es sagte: 1km bis zur Hütte. Das machte mich richtig glücklich und spornte mich nochmal richtig an. Jetzt war es ja nicht mehr weit, das Ende war zu sehen. Dieser Teil des Weges war auch nochmal richtig schön. Es war schattig und überall um mich rum flogen Libellen. So schön und irgendwie magisch!
    Und dann sah ich Hütte. Mensch war das toll. Endlich Schuhe ausziehen, den Rucksack ablegen und das Wetter genießen. Gesagt getan. Ich verbrachte erst mal über eine Stunde damit Barfuß am Strand entlang zu laufen und alles zu erkunden. Den Rest des Tages verbrachte ich damit mit den anderen Wanderern zu quatschen, wenn denn welche wach waren (ja viele schliefen den ganzen Nachmittag), mir essen zu kochen oder am Strand entlang zu laufen. Und es gab einen richtig schönen Sonnenuntergang direkt über dem tobendem Meer <3

    Und nachts hörte ich Kiwis. Doch gesehen habe ich keinen.

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  • 14Nov 2017

    59 Ira auf Wanderschaft Tag 2 14.11.2017 Neuseeland —

    Kahurangi National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Das war ein früher Start heute Morgen um 8:50 Uhr bin ich los. Eigentlich wollte ich etwas später los. Der Tag heute sollte ja nicht so lang werden. Tja Pustekuchen. Im Endeffekt war ich sehr froh darüber so früh los gegangen zu sein :D Aber von Anfang an.

    Nach einem entspannten und sättigenden Frühstück ging es los. Ich schulterte meinen Rucksack (immer noch viel zu schwer) und los ging’s. Die Strecke sollte mit Pausen etwa sechs Stunden dauern, so meine Schätzung anhand des letzten Tages. Der Beginn des Weges war flach und führte durch den Regenwald. Es war angenehm schattig und obwohl es schon sehr warm war kam ich erst recht spät in’s schwitzen. Es war ein schöner Weg. Und dann kamen die Brücken. Es waren einige, doch nur eine ist mir wirklich im Gedächtnis geblieben. Es war eine Hängebrücke, die nur aus Stahlseilen bestand. Dass heißt sie würde wackeln und ich könnte auch noch nach unten schauen. Nicht wirklich mein’s. Mir graute es schon. Doch es half ja nicht’s ich musste da rüber und am nächsten Tag würde ich es wieder müssen. Ohje. Aber ich ging rauf und merkte, dass es gar nicht so schlimm war. In der Mitte der Brücke hielt ich sogar an um ein Selfie zu machen, das war eine richtig wacklige Angelegenheit :D Und ich war richtig stolz auf mich, als ich es dann geschafft hatte :)
    Ach und an noch eine Brücke erinnere ich mich. Es war glaube ich eine Suspension Bridge (was auch immer das bedeuten mag) Als ich auf sie rauf ging fing es an zu quietschen und zu zwitschern, es klang wie ein Vogel und ich dachte mir, was ist das denn für ein seltsamer lauter Vogel? Doch als ich weiter ging merkte ich, dass es die Brücke war, die so klang. Am anderen Ende angekommen begegnete ich einem Typen, der auch erst mal fragte: „What’s a noise bird. Where is it?“ Ich lachte und meinte, dass ich das auch erst dachte und erklärte ihm dann, dass es die Brücke sei und dass es aufhören wird. Wir beide lachten erst mal herzlich darüber. Dann erzählte er mir noch, dass er heute noch bis Scott’s Beach wandern würde (das ist eine Stunde vom Endpunkt entfernt) und morgen zurück bis zur James MacKay Hut. Wow er ging den ganzen Track einmal hin und dann wieder zurück und das in wenigen Tagen, es war gerade sein zweiter Tag. Und er klagte noch über seine Füße, war aber noch am Lachen. Bin mal gespannt wie es morgen sein wird :D

    Kurz nach dieser Begegnung hatte ich dann auch die Lewis Hut erreicht, es war kurz vor elf und ich war am Verhungern. Zeit für eine Mittagspause. Ich setzte mich auf die Veranda und unterhielt mich beim Essen mit einem Mann vom DOC. Er erzählte mir von dem Gift, das heute gestreut werden soll und von Gift Hassern und von vermissten Personen, nach denen sie zurzeit suchen. Das Gift wird gestreut, um die Vögel zu schützen. Mittlerweile kann ich es ganz gut verstehen. Tiere, wie Opossums, Ratten oder Wild, haben in Neuseeland einfach nichts zu suchen und zerstören zu viel. Und die Vögel hier sind einzigartig und faszinierend.

    Gegen Ende meiner Pause tauchten dann auch die sechs Engländer auf und erzählten mir, dass ein Weka einen ihrer Rucksäcke zerstört hatte. Wow auf die Viecher muss man wohl echt aufpassen. Auf dieser Wanderung war ich ihnen nicht besonders wohl gesonnen muss ich zu geben.
    Und weiter ging’s! Jetzt kam der anstrengende Teil. Der DOC Mitarbeiter hatte mir schon Mut gemacht, er sagte es würde jetzt geschlagene vier Stunden nur bergauf gehen. Ohje bitte nicht. Doch er hatte leider Recht behalten. Gleich nach der Hütte stieg der Weg an und so sollte es auch weiter gehen. Doch dadurch erhielt ich ein paar wunderschöne Blicke über die Landschaft, wenn sich der Wald lichtete. Echt schön. Doch der Weg war richtig anstrengend. Jede halbe Stunde machte ich eine Pause und nach drei Stunden musste ich mich schon richtig zwingen weiter zu gehen. Doch es gab auch schöne Momente. Bei einer meiner Pausen gesellte sich ein Robin (ein Vogel) zu mir und sang vor sich hin. Ich lief weiter und der Gesang folgte mir. Ich weiß nicht ob es derselbe Vogel war oder ob es mehrere waren. Doch bei meiner nächsten Pause setze sich einer zu mir hin und beobachtete mich. Ich hielt ihm eine Nuss hin, doch er nahm sie nicht aus der Hand, doch als ich sie vor mir auf den Boden legte kam er ganz dicht an mich ran und fraß sie. Dabei legte er den Kopf schief und beobachtete mich immer wieder. Er musste wohl gemerkt haben, dass ich ungefährlich bin, denn nah einiger Zeit kam bis zu zehn Zentimetern an mich heran. Fasziniert beobachtete ich ihn und er mich. Wow doch so zutraulich. Doch dann erschreckte ihn etwas und er war weg. Und ich ging weiter bergauf.
    Eine Weile später entdeckte ich ein Fahrrad, das im Gebüsch lag. Ich war verwundert und rief. Doch keiner antwortete und ich lief verwundert weiter. Etwas später kam ich zu einer Gruppe Fahrradfahrer. Einer saß auf dem Boden und versuchte den Fahrradreifen aufzupumpen, ein Junge stand und hielt ein Fahrrad und eine Frau sprach zu mir und erklärte mir dass sie einen kleinen Unfall gehabt hätten, aber nichts passiert sei. Ich merkte, dass ein Fahrrad fehlte und fragte ob das weiter unten, ihres sei und das war’s. Rätsel gelöst :D Ich fragte auch wie weit es noch bis zur Hütte sei und sie meinte etwa vier Kilometer. Ohje noch immer soweit. Laut Uhr sollte ich doch so langsam mal da sein. Ich wünschte ihnen noch viel Glück und ging weiter.

    Und sie behielt Recht. Nach über einer halben Stunde entdeckte ich ein Schild, das sagte noch zwei Kilometer bis zu Hütte. Mensch war das frustrierend. Noch immer eine halbe Stunde bergauf wandern. Ich war jetzt schon total ko. Dieses Schild hätten sie sich meiner Meinung nach echt sparen können.
    Ich weiß nicht wie lange ich danach noch gelaufen war, doch dann entdeckte ich endlich das 1 km Schild. Ich war so froh darüber. Bald hatte ich es geschafft. Ich mobilisierte die letzten Reserven und lief bis zur Hütte. Um 16:20 Uhr kam ich endlich dort an. Ich hatte 7,5 Stunden gebraucht.
    Die Engländer kamen kurz nach mir an. Wir machten uns alle was warmes zu Trinken und quatschten. Auch sie hatten das 2 km Schild als sehr frustrierend wahr genommen :D

    Der Abend war noch ganz entspannt. Die Hütte hatte Panorama Fenster und man konnte wunderbar hinaus und in’s Tal schauen. Nur leider war dies nur ganz kurz möglich, da die Wolken sehr tief hingen. Aber richtig schön. Die meisten Wanderer gingen direkt nach dem Abendessen in’s Bett, es war sogar noch hell, und wir blieben über und spielten eine richtig fiese Variante von Arschloch (ein Kartenspiel) :D

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  • 15Nov 2017

    60 Ira auf Wanderschaft Tag 3 15.11.2017 Neuseeland —

    Kahurangi National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute bin ich um sechs Uhr aufgestanden, viel zu früh, wenn ihr mich fragt, und bin nach einem sättigendem Frühstück noch ein bisschen die Gegend erkunden gegangen. Es gab zwei Lookouts, bei denen man einen wunderbaren blick haben sollte. Ich bin bis zum ersten gelaufen, doch die Wolken hangen immer noch zu tief und ich konnte nichts sehen. Schade.

    Um acht Uhr hatte ich dann meinen Rucksack geschultert, mich von den Engländern verabschiedet und lief los. Der Tag sollte lang und anstrengend werden.
    Zu Beginn lief alles noch ganz einfach. Innerhalb kürzester Zeit hatte 4 km hinter mich gebracht und eine Gruppe überholt. Es ging bergab und ich konnte ganz schön schnell laufen. Ich hatte die Hoffnung den Abstieg innerhalb von 2,5 Stunden zu schaffen. Doch daraus wurde nichts. Ich lief und lief und lief. Langsam ging mir die Kraft und die Motivation aus. Auch spürte ich wie sich an meinen Ballen Blasen bildeten und meine Füße immer mehr schmerzten. Ich wurde langsamer. Nach drei Stunden hatte ich den Abstieg endlich geschafft. Ich zog meine Schuhe aus und humpelte in die Lewis Hut um mir eine Suppe zu kochen und Mittag zu essen. Ich war jetzt schon fix und fertig.

    Gegen Ende meiner Pause holten mich auch die anderen Gruppen ein und gesellten sich zu mir. Wir quatschten kurz doch ich war zu sehr darauf fixiert den Weg heute noch zu schaffen, daher verarztete ich meine Füße und wollte schon los, als ich eine Gruppe Fahrradfahrer fragen hörte, wie der folgende Weg so sei. Ich erzählte ihnen was ich wusste und wir quatschten kurz. Sie hatten mich richtig motiviert weiter zu gehen und ich hatte wieder Kraft. Wir starteten gleichzeitig von der Hütte.

    Und weiter ging’s jetzt durch den flachsten und angenehmsten Teil der Strecke. Meine Füße schmerzten und ich versuchte es mit allen Mittel zu ignorieren und den Schmerz nicht zu fühlen. Ich hörte Musik, fragte mich wann ich den Typen von gestern wohl treffen würde und wie es ihm wohl ginge und motivierte mich einen Schritt vor den anderen zu setzen und nicht zu langsam zu gehen. Es warteten schließlich noch mindestens 7,5 Stunden Weg auf mich. Viel zu viel. Stellte ich jetzt fest. Die Brücken, die mir am Tag zu vor Schwierigkeiten bereitet hatten, waren heute ein leichtes, meine Gedanken waren komplett auf das Schaffen des Weges gerichtet. Und dann etwa 3 km vor der Heaphy Hut traf ich den Typen vom Tag davor. Er saß auf einem Baumstamm und sah fix und fertig aus, so wie ich mich fühlte :D Wir quatschten kurz und motivierten uns gegenseitig weiter zu gehen. Das hatte richtig gut getan. Den Energieschub ausnutzend lief ich weiter und dachte mir bis zur Heaphy Hut schaffe ich es auf jeden Fall und dort mache ich erst mal Pause und schreibe Matze ob er mir bis zum Shelter entgegen kommt, hoffentlich würde er mir dann den Rucksack abnehmen :D Dieser Gedanke drehte seine Kreise und dann sah ich auf einmal Matze vor mir auf dem Weg, ich dachte es wäre eine Einbildung, das sei doch gar nicht möglich, doch dann sprach er. Ich war total überrascht und freute mich riesig. Ich brach in Tränen aus. Meine Nerven lagen wohl schon zu blank. Matze nahm mir den Rucksack ab und erzählte mir, dass er sich Sorgen gemacht hätte, da ich am Tag davor nicht geschrieben hatte. Er hatte die Nacht kaum Schlaf bekommen und hatte sogar dem DOC geschrieben und gefragt ob sie was über mich wüssten. Morgens hatte er dann noch keine Antwort erhalten und beschlossen selbst los zu ziehen. Am Startpunkt traf er dann einen sehr hilfsbereiten DOC Mitarbeiter, der einen Kollegen auf der MacKay Hut anfunkte. Dieser erzählte ihm dann, dass ich am Morgen los gelaufen sei und auf dem Weg zum Endpunkt sein müsste.
    An der Heaphy Hut legten wir dann eine kurze Pause ein und trafen die Radfahrer wieder, diese erzählten mir dann später, ich sei gerade einmal eine halbe Stunde hinter ihnen gewesen. Ich erzählte Matze von meinen Erlebnissen der letzten Tage, während wir weiter liefen. Mittlerweile war ich ziemlich langsam und konnte meine Schmerzen nur noch schwer ignorieren. Der Weg bis zum Shelter kam mir ewig lang vor und forderte viel von mir. Ich nahm den Weg kaum noch wahr und versuchte nur noch vorwärts zu gehen. Ich war an meinem Limit und kurz vor dem Shelter brach ich wieder in Tränen aus, diesmal vor Verzweiflung. Ich wusste nicht, wie ich noch weiter gehen sollte. Ich überlegte sogar tatsächlich im Shelter zu übernachten und erst am nächsten Tag weiter zu gehen, doch dies redete mir Matze aus. Nach einer kurzen Pause im Shelter, bei der wir von Sandflies aufgefressen wurden, gingen wir weiter. An sich wären es jetzt noch etwa zwei Stunden bis zum Ende gewesen, doch wir brauchten allein über zwei Stunden bis Scotts Beach. Viel zu lange… Ach und ich lief ab dem Shelter Barfuß, was auch richtig gut tat, aber schneller war ich dadurch nicht :D

    Um sieben Uhr abends erreichten wir dann endlich Scotts Beach und es fing an zu regnen. Das war also mal nichts mit einer Pause und wir liefen weiter. Auch Matze war mittlerweile total erschöpft, da er die ganze Zeit den Rucksack trug. Ich motivierte mich das letzte Stück des Weges schneller zu gehen und rannte zum Teil sogar. Und so schafften wir es innerhalb einer Stunde bis zum Ende. Es war 20 Uhr, als wir endlich am Auto waren. Ich war über 12 Stunden unterwegs gewesen. Viel zu viel. Matze war etwa elf Stunden lang gelaufen und wir beide waren 37 km an diesem Tag gelaufen. Das werde ich nicht wiederholen :D
    Glücklich endlich sitzen zu können fuhren wir zum Campingplatz. Auf dem Weg dorthin hatten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang, den wir uns in aller Ruhe ansahen. Das war ein tolles Ende dieses Tages. Und ich war so glücklich. Ich hatte es tatsächlich noch geschafft :D

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  • 16Nov 2017

    61 Resümee 16.11.2017 Neuseeland —

    Karamea, Neuseeland

    Beschreibung

    Für mich war es ein Erfolg gewesen drei Tage alleine und am Stück zu wandern. Es war gegen Ende unvorstellbar schwierig gewesen einen Fuß vor den anderen zu setzen. Das hatte auch ich nicht erwartet. Doch ich hatte es geschafft und das ist alles was zählt!

    Matze sah das ganze etwas anderes. Er hatte erwartet mich Freudestrahlend an zu treffen und mit mir entspannt, mit Spaß zurücklaufen zu können. Tja es war leider anders.

    Wir sprachen lange darüber und ich versuchte ihm klar zu machen wie es für mich war. Ich war den gestrigen Tag nicht nur an meine Grenzen gestoßen, nein ich hatte sie sogar überwunden. Ich war richtig stolz auf mich.

    Im Endeffekt kamen wir zu dem Entschluss, dass Matze mir demnächst nicht entgegen kommt, wenn ich nochmal alleine wandern gehe. Demnächst mache ich es wirklich komplett allein. Es war wirklich doof, dass Matze mir so weit entgegen gekommen ist. Also das soll nicht heißen, dass das nur Matzes Meinung ist, ich finde auch, dass seine Sorgen übertrieben waren. Ich will mir auch selbst beweisen, dass ich schwierige Situationen alleine meistern kann. Ich hätte eine Lösung gefunden, wenn ich gewusst hätte, dass Matze mir nicht entgegenkommen würde, zum Beispiel mit den DOC-Leuten sprechen oder so. Sodass ich es beim nächsten Mal komplett auf mich selbst gestellt schaffe und es mein alleiniger Erfolg ist.

    Aber ich wünsche mir von Matze, dass er auch einmal etwas macht, bei dem er an seine Grenzen stößt und darüber geht.


    Ach und wir trafen die Radfahrer auf dem Campingplatz wieder. Ich unterhielt mich sehr lange mit ihnen. Sie waren jetzt schon 16 Monate im Sattel und ihr Ziel ist es von London bis Alexendra (in der Nähe von Queenstown) mit dem Fahrrad zu fahren. Und das ganze machen sie um eine Organisation zu unterstützen, die möchte, dass mehr über Selbstmord in Neuseeland und andere Dinge, über die man nicht spricht, gesprochen wird. Wow!

    https://www.facebook.com/kiwibums/

    Dies war sehr inspirierend für mich. Ich glaube auch ich werde, zurück in Deutschland, mehr Radtouren unternehmen. Es macht echt Spaß aktiv zu sein und zu reisen :)

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  • 18Nov 2017

    62 Pancake Rocks 18.11.2017 Neuseeland —

    Punakaiki, Neuseeland

    Beschreibung

    Weiter geht’s! Unsere Füße sind soweit ausgeruht und die Südinsel wartet nur auf uns :D

    Wir sind heute eine lange Strecke gefahren, um uns die berühmten Pancake Rocks anzusehen.
    Naja irgendwie waren sie enttäuschend. Wir hatten so viel davon gehört, dass unsere Vorstellung komplett anders war. Die Steine sehen tatsächlich so aus, als ob sie aufeinander geschichtet sind, aber sie sehen nicht aus wie Pancakes (Pfannkuchen) :D
    Das einzig richtig coole war eine Felsformation, die aussah wie ein Haufen Monster und Tiere :D

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  • 19Nov 2017

    63 Franz-Josef-Gletscher 19.11.2017 Neuseeland —

    Westland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir liefen heute zusammen zu einem Lookout, einen Gletscher darf man sich ja nicht entgehen lassen :) und sahen uns den Gletscher von dort aus an, aber man kam noch dichter heran, doch den Weg lief ich alleine. Es ging eine ganze Weile durch einen Regenwald, schon krass, danach durch eine graue, felsige Landschaft mit vielen Wasserfällen und dann stand ich etwa 400m vor dem Gletscher. Wow! Einfach faszinierend! Und es war so warm. Ich stand dort in kurzen Sachen und schwitzte und vor mir ragte ein Gletscher auf. Wahnsinn was die Natur so alles hervorbringt.


    Hier mal ein paar Fakten:
    - einer, der schnellwachsendsten Gletscher der Welt (bewegt sich etwa 1,5m jeden Tag)
    - Ein etwa 10km langer Gletscher
    - reicht von 2995m auf 425m hinunter (früher mal bis in's Meer)
    - ragt etwa 400m in den Regenwald hinein
    - Auf Maori: Kā Roimata o Hine Hukatere (Die Tränen von Hinehukatere)

    Die Legende zu dem Maori Namen:
    Hinehukatere liebte das Klettern in den Bergen und überredete ihren Geliebten, Wawe, mit ihr zu klettern. Wawe war kein erfahrener Kletterer und kletterte nicht gerne, wollte aber Hinehukatere begleiten.Doch dann erfasste ihn eine Lawine und riss ihn mit in die Tiefe.
    Hinehukatere war verzweifelt und weinte. Ihre vielen, vielen Tränen flossen den Berg hinunter und gefroren zu einem Gletscher – dem Ka Roimata o Hinehukatere.

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  • 20Nov 2017

    64 Fox-Gletscher 20.11.2017 Neuseeland —

    Fox Glacier, Neuseeland

    Beschreibung

    Und heute ging es dann zum Fox-Gletscher :D
    Der Weg zum Gletscher war deutlich kürzer, aber auch deutlich anstrengender, da stetig über Geröll anstieg. Auch hier waren wir wieder etwa 400m vom Gletscher entfernt. Und es war immer noch extrem warm und wir standen vor einem Gletscher. Wow!


    Hier mal ein paar Fakten:
    - einer, der schnellwachsendsten Gletscher der Welt
    - Ein etwa 13km langer Gletscher
    - reicht von 2600m auf 300m hinunter (früher mal bis in's Meer)
    - Auf Maori: Te Moeka o Tuawe

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  • 20Nov 2017

    65 Neue Bekannte am Gillespies Beach 20.11.2017 Neuseeland —

    Westland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Und nachmittags fuhren wir dann an den Gillespies Beach, um dort zu übernachten. Erst dachten wir noch, Mist die Gravelroad ist viel zu lang und wir müssen morgen ja noch zum Track Anfang fahren…, wir waren erst also nicht allzu glücklich über diese Entscheidung, doch dann kamen wir dort an und es war wunderschön.

    Wir kochten und sprachen mit einem alten australischen Ehepaar (aus Tasmanien). Sie waren etwa 70 Jahre alt, wir haben vergessen zu fragen :D und sie waren zur Zeit mit einem kleinen Auto und einem Zelt in Neuseeland unterwegs. Sie erzählten uns, dass sie schon immer viel gereist waren, meistens gesegelt. Einmal sind sie mit ihren vier Kindern zur Bay of Ilands gesegelt und haben dort vier Wochen verbracht. So cool!
    Und wir stellten fest, dass wir alle am nächsten Tag den Copland Track begehen wollten. Wahnsinn! Auch wir möchten so fit und abenteuerlustig sein wie die beiden, wenn wir so alt sind. Das ist echt klasse. Wir waren total fasziniert von den beiden.

    Nach dem Abendessen gingen wir noch eine Runde wandern und erkundeten, die Umgebung und den Strand. Wir liefen bis zu einem alten Minentunnel und kamen dabei an den Überresten einer Goldgräbersiedlung und einer wunderschönen Lagune vorbei. Und auf dem Rückweg hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand. Diesmal versank die Sonne sogar direkt im Meer. Es war das erste Mal, dass dort keine Wolken waren. So schön!

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  • 21Nov 2017

    66 Copland Track 21.11.2017 Neuseeland —

    Karangarua, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir haben eine drei Tages Wanderung gemacht. Diesmal sind wir zusammen gewandert. Plan war es am ersten Tag bis zur Welcome Flat Hut zu wandern, dort zwei Nächte zu übernachten, um am zweiten Tag bis zur Douglas rock Hut und zurück zu wandern, und dann am dritten Tag von der Welcome Flat Hut raus zum Parkplatz. Doch dieser Plan ging schon bei der Buchung nicht auf, da die Welcome Flat Hut am zweiten Tag komplett ausgebucht war, und wir buchten eine Nacht in der Welcome Flat Hut und einen in der Douglas Rock Hut. Dies sollte ja diesmal klappen, sind ja nur 25 km von der Douglas Rock Hut bis zum Carpark :D
    Naja lest selbst, wie es uns ergangen ist :)


    Tag 1

    Um halb elf hatten wir heute endlich den carpark erreicht, unsere Sachen gepackt und geschultert und waren gestartet. Schon nach wenigen Metern erreichten wir einen Fluss, den wir durchqueren mussten. Ich zog meine Schuhe aus und watete Barfuß hindurch, Matze entschied sich einen Weg über Steine zu suchen und trockenen Fußes rüber zu kommen und das klappte auch.
    Danach begann der richtige Weg. Der Anfang führte durch einen Wald und über mehrere Flussarme und Bäche, alles noch ziemlich easy und ich dachte, wenn es so weiter geht, ist der Track ja gar nicht so anstrengend :D Und dann wurde es schlimmer. Gegen Mittag erreichten wir wieder den Fluss, dort machten wir erst mal eine Mittagspause, der Platz bot sich geradezu dafür an :)
    Und dann ging es weiter. Jetzt mussten wir klettern. Der Weg führte am Fluss entlang über Steine, die wackelten und auch mal unter den Füßen weg rutschten. Gar nicht so einfach mit den schweren Rucksäcken. Danach kam wieder ein Wald und es ging bergauf und bergab und das mit vielen Kletterstellen. Wir waren fix und fertig und schnauften ganz schön. Leider war es mittlerweile auch richtig heiß geworden, das machte uns richtig zu schaffen. Wir fragten uns immer wieder, wann wir denn endlich die Hütte erreichen würden, denn von da aus waren es etwa nur noch 7 km bis zur Welcome Flat Hut, unserem Ziel für heute. Und dann hatten wir sie endlich erreicht, ich glaube wir waren dann schon etwa vier bis fünf Stunden unterwegs gewesen. Wir gönnten uns erst mal eine wohl verdiente Pause, stärkten uns und sammelten unsere Motivation für den Rest des Weges.
    Und dann ging es weiter! Immer noch durch den Wald und bergauf, hauptsächlich über Steine. Blöderweise hatten wir beide unsere Five Finger Shoes an und damit war der Weg keineswegs angenehm. Matze bereute es jetzt schon, sich für diese Schuhe entschieden zu haben. Ich war mir noch nicht so schlüssig, ja es war vielleicht die falsche Entscheidung gewesen, aber bei jeder Kletterstelle war ich wieder froh über die Schuhe, da ich mit ihnen einen deutlich besseren Halt hatte.
    Der Teil des Weges war so der anstregenste des Tages. Wir wussten wir würden noch etwa vier Stunden bis zur Hütte brauchen und es war schon ganz schön spät. Dazu ging der Weg stetig bergauf und wir mussten uns ganz schön konzentrieren. Und dann gab es noch zwei Erdrutsche, die wir passieren mussten. Gar nicht so ohne.
    Unmittelbar vor dem zweiten Erdrutsch mussten wir mal wieder eine Hängebrücke passieren. Natürlich einer nach dem anderen, da sie nur für eine Person zugelassen war. Ich ging vor und wartete auf Matze, als er bei mir ankam, erzählte er mir, dass es nur noch ein Kilometer bis zur Hütte sei. Das gab uns einen richtigen Motivationskick. Wir kletterten vorsichtig über den Erdrutsch. Mensch was da für Kräfte wirken. Dort lagen riesige Felsbrocken und eine Menge abgebrochene Bäume, die Natur ist echt nicht ohne. Und danach gaben wir Gas und erreichten schon bald die Hütte. Wir hatten geschlagene 8,5 Stunden für 18 km gebraucht. Wir legten unsere Sachen ab, zogen unsere Badesachen an und sprangen in die Hot Pools. Ja richtig gehört :D Dort oben gibt es natürliche heiße Quellen. Und man liegt in diesen Becken und hat einen wunderbaren Blick auf die schneebedeckten Gipfel und den Sonnenuntergang. Und wir hatten richtig Glück mit dem Wetter :) Und diese Pools taten unseren geschundenen Füßen richtig gut. Das war eine Wohltat und eine tolle Belohnung. Der Weg hat sich definitiv gelohnt.
    Während des letzten Teil des Weges war uns klar geworden, dass wir den Weg von der Douglas Rock Hut zum Carpark auf keinen Fall an einem Tag schaffen. Wir hatten schon überlegt, am nächsten Tag zurück zu wandern. Doch als wir dort oben waren, entschieden wir uns doch am nächsten Tag weiter zu wandern und erst am dritten Tag zurück. Abends sprachen wir mit den Wardens, ein super nettes österreichisches Paar, welche Möglichkeiten wir denn nun hätten. Sie sagten uns, wenn wir am nächsten Tag zurück kämen, würden sie auf jeden Fall eine Möglichkeit finden, dass wir in der Welcome Flat Hut übernachten könnten, auch wenn tatsächlich alle Personen kommen, die gebucht hatten. Aber sie sagten uns auch, dass wir einen Funkspruch in der Douglas Rock Hut abwarten könnten und nach der Durchsage der Buchungen entscheiden könnten, ob wir zurückkommen oder doch dort übernachten. Wir entschieden uns für letzteres.
    Abends in der Hütte trafen wir auch einige bekannte Gesichter wieder. Das tasmanische Paar, das wir am Abend zuvor kennen gelernt hatten, war tatsächlich auch dort. Sie hatten es geschafft und das in deutlich kürzerer Zeit als wir. Unglaublich. Ich möchte auch so fit sein, wenn ich so alt bin. Diese beiden, unglaublich :D

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  • 22Nov 2017

    67 Copland Track Tag 2 22.11.2017 Neuseeland —

    Karangarua, Neuseeland

    Beschreibung

    Nachdem wir einen Teil unserer Sachen aussortiert und bei den wardens gelassen hatten, ging es um halb elf los (ja mal wieder :D) Heute wartete ja nur eine drei Stunden Wanderung, etwa 7 km, auf uns :)

    Der Anfang des Weges war einfach. Ein flacher Weg durch einen Wald und dann am Fluss entlang. Die erste Stunde kamen wir gut voran und dann kamen wir an einen Fluss. Wir suchten eine Stelle, an der wir trockenen Fußes rüber kommen könnten, fanden aber keine. Wir zogen die Schuhe aus und versuchten durch zu waten, aber auch das scheiterte an der starken Strömung. Auf dem Rückweg klemmte ich mir dann auch noch den kleinen Zeh zwischen zwei rutschenden Steinen. Mir war die Lust auf wandern gründlich vergangen und ich schlug vor umzukehren, doch Matze motivierte mich. Wir fanden daraufhin dann doch eine Stelle, an der wir über Steine hüpfen konnten.

    Weiter ging es durch einen Wald und jetzt wurde es auch steiler und unwegsamer. Es war matschig, wir mussten oft klettern und zweitweise flossen Bäche über den Weg. Manchmal war der Weg extrem schmal und direkt neben unseren Füßen ging es steil bergrunter. Gar nicht so ohne. Immer wieder fragten wir uns, wann wir denn jetzt endlich ankommen würden. Es war unheimlich anstrengend, da es nur bergauf ging. Zeitweise mussten wir sogar fast senkrecht hoch klettern. Puh war das anstrengend. Und dann war es schon wieder extrem heiß und warm. Wir kamen extrem in’s schwitzen. Nach drei Stunden fragten wir uns dann, wie weit es noch sein würde. Die Motivation war extrem gesunken. Wir überlegten immer wieder, ob wir doch umkehren sollten, motivierten uns aber immer wieder gegenseitig doch weiter zu laufen.

    Dann nach vier Stunden kamen wir an eine Hängebrücke und auf der anderen Seite konnten wir eine Hütte sehen. Wir hatten es geschafft! Und der Ausblick, einfach nur genial. Rund um uns herum Schneebedeckte Gipfel und ein wunderschöner Blick in ein Tal. Das hat sich richtig gelohnt.
    Wir kochten uns erst mal ein Mittagessen und ruhten uns aus. Wir waren uns immer noch nicht so schlüssig, ob wir nun wieder zurück zur Welcome Flat Hut laufen sollten oder ob wir eine Nacht hier oben verbringen. Die Hütte war richtig schön. Total klein, aber wir wären die Nacht alleine gewesen und hätten noch etwas die Gipfel rund herum erkunden können. Doch die Tendenz war eher zurück zu laufen. Dann hörten wir den Funkspruch und entschieden uns doch zurück zu laufen, denn es gab zwei freie Betten in der Welcome Flat Hut und wir würden dort noch einmal die heißen Pools genießen können :)
    So liefen wir zurück. Diesmal mit viel mehr Motivation, denn Regen war für den Abend angesagt. Wir waren auch deutlich schneller, schon nach zwei Stunden waren wir wieder an dem Fluss, doch diesmal gab es keine Möglichkeit trockenen Fußes rüber zu kommen. Der Fluss war stark angestiegen und die Strömung war sehr reißend. Auch auf dem Weg war uns schon aufgefallen, dass es neue Bäche gab und die Bäche mehr Wasser führten. Diesmal ließen wir unsere Schuhe an, wir hatten damit einen deutlich besseren Halt. Das Wasser schoss uns um die Beine und wir mussten uns sehr vorsichtig bewegen, das Wasser riss einen sofort den Fuß weg sobald man ihn abhob. Es dauerte und kostete viel Kraft, doch dann waren wir sicher drüben angekommen, Patsch nass, aber das war egal :D Eine Stunde später erreichten wir die Hütte. Wir hatten für den Rückweg nur 3 Stunden gebraucht, aber er war auch deutlich einfacherer gewesen, da es hauptsächlich bergab ging.

    In der Hütte angekommen, sprachen wir erst mal mit den wardens und sprangen danach sofort in die heißen Pools. Welch eine Wohltat! Unsere Füße taten heute richtig weh, wir konnten kaum noch laufen. Barfußschuhe waren wohl doch nicht die beste Idee gewesen.
    Aber das nächste Mal werden wir auch einiges anders machen. Es war nicht gut gewesen, die schweren Rucksäcke zu schleppen, wir hätten uns bevor wir losgegangen sind, entscheiden sollen. So wenig Gewicht wie möglich tragen, ist immer noch das Beste.

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  • 23Nov 2017

    68 Copland Track Tag 3 23.11.2017 Neuseeland —

    Karangarua, Neuseeland

    Beschreibung

    Und heute ging’s zurück. Das wird ein langer Tag dachten wir uns und starteten früh. Und es wurde ein langer Tag. Aber es war einfacherer als auf dem Hinweg. Schon nach 2,5 Stunden erreichten wir die Hütten, machten eine kurze Pause und liefen weiter. Dann kam die lange Kletterstelle am Fluss entlang, doch auch die kam uns dieses mal kürzer vor. An der gleichen Stelle, wie beim Hinweg machten wir auch dieses mal Mittag, diesmal in Gesellschaft von anderen Wanderern.

    Gut gestärkt machten wir uns an den Rest des Weges, der war ja jetzt nur noch flach, aber lang. Unsere Füße schmerzten jetzt schon, doch wir ignorierten das und liefen und liefen. Ich versuchte ein schnelleres Tempo zu gehen, da ich wusste, dass es für mich dann leichter wäre. Ich hörte Musik um mich abzulenken, Matze pfiff oder sang vor sich hin, alles nur um weiter laufen zu können.

    Und dann sahen wir den Fluss und brachen in Jubelgeschrei aus. Jetzt war es nicht mehr weit. Bald wären wir am Parkplatz. Letzte Energie zusammen raffen und los geht’s…
    Doch der Enthusiasmus verpuffte schnell. Der Parkplatz war noch ganz schön weit entfernt. Voll der miese Trick :D Doch jetzt war jegliche Energie und Motivation verpufft. Wir wollten nur noch ankommen und wurden immer langsamer. Schmerzende Füße lassen sich leider nicht ewig ignorieren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir dann endlich den Fluss und wateten hindurch, dahinter lag der Parkplatz. Wir hüpften in’s Auto bevor wir von den Sandflies aufgefressen werden konnten und fuhren zu einem Campingplatz.

    Wir hatten für den Rückweg dann doch noch 7,5 Stunden gebraucht. Unsere Füße waren dick geschwollen und schmerzten sehr, wir wollten sie nicht mehr belasten. Wir waren insgesamt 50km in den letzten Tagen gelaufen und das auf einem sehr steinigen Weg.

    Unser Fazit:
    Matze wird, falls er mal wieder eine Mehrtageswanderung macht, seine Wanderschuhe tragen. Bei der Hinwanderung kam Matze auch an seine Grenzen und war am Abkotzen :D Zitat: “Jetzt hab ich zum ersten Mal die Gedanken, wie schön es doch zu Hause wäre, in einem bequemen Bett und einfach nur rumzuliegen.“ Als wir in den heißen Pools lagen, waren diese Gedanken aber wie weggewischt. Dennoch bereute er es die Five Fingers getragen zu haben.
    Ich dagegen werde beide Schuhpaare mitnehmen, um wechseln zu können. Ich war bei den Kletterstellen immer froh gewesen, die Five Fingers an zu haben. Mir hatte der Abstecher zu Douglas Hut im Endeffekt echt Spaß gemacht und ich fand die Anstrengung hat sich gelohnt. Matze fand, dass es sich nicht gelohnt hat. Doch in einem waren wir uns einig, die Wanderung zu Welcome Flat Hut mit ihren heißen Pools hat sich richtig gelohnt. Das kann man jedem nur empfehlen :)

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  • 29Nov 2017

    71 Ein Tag voller Adrenalin (Ira) 29.11.2017 Neuseeland —

    Glenorchy, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich hab's getan! Ich bin bei 9000 Fuß aus einem Flugzeug gesprungen! Und es war genial.
    Aber von Anfang an :)

    Morgens früh ging's los. Treffpunkt war in Queenstown, von wo aus wir dann zum Sprungort gebracht wurden. Doch zuerst musste ich eine Risikoerklärung unterschreiben und mich wiegen lassen. Ich war furchtbar nervös, die Risikoerklärung hatte es auch nicht besser gemacht. Und danach ging es endlich los. Wir fuhren von Queenstown bis Glenorchy, etwa eine dreiviertel Stunde lange Fahrt und ich versuchte mich die ganze Zeit zu beruhigen und die Landschaft zu genießen. Eine schwierige Angelegenheit, meine Gedanken kreisten doch konsequent um den Sprung. Wie es wohl sein würde?
    Und dann waren wir da und mussten uns noch ein paar Videos ansehen. Das war dann zu viel für mich, ich kämpfte mit den Tränen und dann wurde ich auch noch gefragt, ob ich von weiter oben springen wollte, und brach in Tränen aus. Ich hatte so eine Angst vor diesem Sprung. Ich wollte schon aufgeben und sagen ich mach es doch nicht, ich kann es nicht, doch ich redete mir Mut zu und auch die ganzen Mitarbeiter sprachen mit mir und redeten mir Mut zu. Es sei ganz einfach und total cool und das erste Mal sei immer beängstigend. Eine meinte sogar sie würde niemals einen Bungy Jump machen, aber Fallschirmspünge seien was ganz anderes und überhaupt nicht so schlimm. Matze saß daneben, er würde am Nachmittag einen Bungy Jump machen, und dachte nur, mach mir keine Angst :D

    Dann hatte ich mich etwas beruhigt und ging erst mal auf Toilette und als ich zurück kam ging es auch schon los. Ich musste mich anziehen und wurde verschnürt. Ich hatte überhaupt keine Zeit mehr zu denken. Ich würde mit einem sehr großen und ruhigen Mann springen. Er sprach mir die ganze Zeit ruhig zu und ermutigte mich es zu tun. Und dann saßen wir auch schon im Flugzeug und waren in der Luft. Während des Fluges verschnürte er mich noch weiter und zeigte mir ein paar Film Locations von Herr der Ringe und dann ging es auch schon raus. Wir rutschten zu der Kante, ich legte meine Beine zurück und lehnte mich nach hinten, ich machte kurz die Augen zu, um mir Mut zu machen und als ich sie wieder aufmachte, waren wir im freien Fall. Scheiße! Es fühlte sich an als würden wir in der Luft kreiseln und als ob wir uns in alle Richtungen drehen. Und als ich mich daran gewöhnt hatte und meine Orientierung wieder hatte, ging auch schon der Schirm auf, aber darüber war ich echt froh. Der freie Fall war echt gruselig gewesen :D Es ruckte kurz und danach segelten wir langsam zu Boden. Der Ausblick war einfach nur genial. Ich konnte soweit sehen und es richtig genießen. Ich war so glücklich. Und es dauerte gefühlt richtig lange bis wir den Boden erreichten. Ich hatte richtig Zeit alles zu genießen. Und dann setzten wir auf. Alle klatschten und ich bedankte mich bei dem Mann. Er sagte nur: Welcome to your new live! Und lachte. Und wie ich lachte und mich freute, aber ich war auch richtig außer Atem. Ich hatte richtig viel gewhoopt in der Luft :D

    Das werde ich wieder machen. Es war echt genial und überhaupt nicht schlimm. Ich weiß echt nicht wovor ich so eine Angst hatte. Ich werde es auf jeden Fall noch einmal machen!

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  • 29Nov 2017

    72 Ein Tag voller Adrenalin (Matze) 29.11.2017 Neuseeland —

    Gibbston, Neuseeland

    Beschreibung

    Ich hab`s getan!
    ...und es war großartig!

    Bungysprung, der höchste in Neuseeland, 134m in die Tiefe in freiem Fall.

    Los ging`s mit der Busfahrt von Queenstown zum Ort des Wahnsinns. Bei der Ankunft wurde erst einmal in die Runde gefragt: -Wer macht denn den Bungysprung(dort gibt es nämlich auch eine riesige Schaukel, mit einem Bogen von 300m und 70m freier Fall)? Nur meine Hand ging hoch. -Und die Combo aus Bungy und Swing? Wieder meine Hand. -Ok dann fängst du mit dem Bungy an, das ist das schlimmere. Ähem cool, hehe.
    Na dann los und schon bin ich in die nötigen Sicherheitsdinger gehüpft und war bereit. Es ging erstmal ums Gebäude herum und wir sahen die Plattform für den Sprung. Die hing aber mitten in der Luft, wir mussten erstmal mit einer kleinen, offenen Gondel darüber fahren. Auf dem Weg dorthin hörte ich schon die Schreie und sah die Körper ewig in die Tiefe fallen. Ja jetzt wurde mir wärmer.
    Auf der Plattform wurde ich dann an die ganzen Dinger gespannt, vertaut und vorbereitet, auf dem Foto sieht man mir die Aufregung deutlich an :D
    Dann sollte ich runter vom Stuhl und auf die Absprungplatte. Das war das schlimmste, denn meine Füße waren zusammengebunden und ich konnte nur winzige Tippelschritte machen, immer näher an den Abgrund. Das fühlte sich ewig an, auf dem Video ging es ganz schnell^^
    An der Kante dachte ich dann: Kann ich jetzt springen? Ist alles fertig vorbereitet? Hinter mir hörte ich jemanden runterzählen und wusste ja ich kann.
    ..2...1.. Schwupp. einfach getan. es ging so schnell, im Nachhinein wenn ich das nochmal durchgehe aber doch länger, in dem Moment bist du einfach voll mit Adrenalin und schreist Aufregung, Freude und ein bisschen Angst raus :D
    Mein Gedankengang nach dem Absprung(was gar kein richtiger Sprung war, eher ein Fallenlassen, wie ich auf dem Video sah. Hat sich aber wie ein Sprung angefühlt :D):

    YEAH, ich bin gesprungen! Boah ich fliege!! Yuhu
    .
    .
    Oh Scheiße, ich falle! Was hab ich mir dabei gedacht!?!
    .
    .
    Da ist der Widerstand, alles gut, das Seil hat mich. Geil! Einfach geil :)

    Schade, dass ich nicht gleich nochmal konnte. Das Runterschauen war für mich gar nicht beängstigend. Nur diese Tippelschritte, und dann einfach springen, ich war eher ungeduldig als ängstlich. Auf jeden Fall ein geiles Erlebnis für einen Selbst!


    Weiter ging es mit der Riesenschaukel, dem Nevis-Swing. Hierhin ging es über eine lange Brücke. Hier war ich überhaupt nicht mehr angespannt, wir sahen einige vor mir Lossausen und ich bekam richtig Lust drauf.
    Als ich dran war fragte sie: Vorwärts, Rückwärts oder Kopfüber? Sie meinte wie man in dem Gestell sitzen möchte. Ich dachte mir ganz klassisch vorwärts und schon ging`s auf die Schaukel. Hier hat man den Fall nicht selbst in der Hand, jemand anderes drückt einen Knopf der die Schaukel losfliegen lässt. Ist entspannter als selbst den Impuls zu geben.
    Das Gefühl war auch hier einmalig! Es ging in freiem Fall runter, diesmal konnt ich mich an den Gurten festhalten. Irgendwann griffen die Halterungen und du sitzt in der größten Schaukel, die du je gesehen hast. Hier hatte ich auch Zeit zum Genießen, einfach schwingen zu lassen. Traumhaft.


    Was besser war? In dem Moment sagte ich die Schaukel, im Nachhinein definitiv der Sprung. Aus sich selbst heraus zu springen, die Kontrolle in andere Hände abzugeben ist so ein großartiges Erlebnis. Egal was du tust, es passiert. Du fällst und vertraust drauf, dass die Schnüre halten(was sie tun, da verschwendet nicht so viele Gedanken daran). Ich bin gespannt, wie im Vergleich dazu ein Fallschirmsprung ist, den werd ich irgendwo in Australien machen.

    Es war echt gut beides zu machen, denn auch der Swing war genial, wenn ihr die Chance dazu habt, nehmt kopfüber, das ist das einzige, was ich doch lieber gemacht hätte. Dann rasen die Klippen gefühlt noch dichter an dir vorbei und gibt dir einen noch größeren Rausch.

    Ach und.. nicht die Augen schließen! Ihr verpasst sonst zu viel. Ich hatte sie auch die ganze Zeit aufgerissen :D

    Also unbedingt ausprobieren! Bis dann und viele Grüße

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  • 07Dec 2017

    73 Milford Sound per Kajak 07.12.2017 Neuseeland —

    Fiordland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Wir haben uns so darauf gefreut den Milford Sound (Fjord) per Kajak zu erkunden und heute ging es dann endlich los. Ich hatte schon so viel darüber gelesen. Man sollte unter Wasserfällen durch paddeln, Robben, eventuell Pinguine und Delfine von Nahem sehen (endlich, das will ich schon so lange :D) Wir waren richtig gespannt, was uns da erwarten würde.
    Um halb neun ging es dann endlich los. Wir bekamen Kleidung, Ausrüstung und eine kurze Einweisung und dann ging es auf’s Wasser. Wir waren zu sechs in unserer Gruppe und eine Guide. Zwei waren noch nie Kajak gefahren und fuhren sehr viel zick zack und in andere rein :D
    Das Wetter war zum Glück auf geklart, denn als wir heute früh in den Milford Sound reingefahren sind, haben wir nichts gesehen nur Nebel. Jetzt hatten wir strahlenden Sonnenschein und es war richtig warm. Leider. Ich hatte mir das erste mal schlechtes Wetter gewünscht, ich hatte gelesen, dass der Milford Sound erst dann richtig schön sein soll. Aber es war auch so unheimlich beeindruckend. Die Felsen ragten direkt neben uns mehrere Meter in die Höhe und das gerade. Das Wasser war auch unheimlich klar und nach unten sollte es wohl über 3000 m gehen. Was man hier verliert, findet man nie wieder :D
    Unser erster Halt war ein Wasserfall, der das Trinkwasser für die gesamte Umgebung liefert. War echt cool so dicht heran zu kommen. Danach fuhren wir noch ein kleines Stück weiter und querten danach den Kanal. Es war windig und es gab einige Wellen, doch an sich kein Problem, doch unser Guide wollte, dass wir so dicht wie möglich zusammen bleiben und dadurch mussten wir ganz schon langsam fahren, was es dann wieder schwer gemacht hat. Doch danach, hielten wir unsere Kajaks zusammen, packten ein Segel aus und ließen uns von dem Wind zurück treiben. Das war richtig cool :)
    Dann gab es eine Mittagspause und eine Paddelrunde rund um eine Insel und dann war das ganze schon wieder vorbei.

    Unseren Erwartungen ist das Ganze kein Stück gerecht geworden. Wir sind nicht wirklich weit gepaddelt, obwohl wir mehr hätten schaffen können, wenn wir nicht immer so langsam hätten fahren müssen. Wir waren richtig enttäuscht. Das Ganze war ganz schön teuer gewesen und das was wir dafür bekommen haben, war es nicht wert gewesen. Absolut nicht empfehlenswert. Leider darf man auf dem Milford Sound nicht alleine Kajak fahren, man muss eine Guided Tour buchen. Das nutzen sie ganz schön aus.

    Die Leute, mit denen wir unterwegs waren, waren richtig cool. Wir haben am Ende noch eine ganze Weile mit ihnen gequatscht. Zwei Paare aus Spanien, die ihre Flitterwochen in Neuseeland verbringen.
    Auf dem Rückweg zum Campingplatz haben wir dann auch endlich Keas gesehen. Das sind die einzigen Berpapageien auf der Welt und sie sind unheimlich intelligent. Sie flogen auf Camper, die eine Lüftungsklappe auf hatten und versuchten dort irgendwie hinein zu kommen. Wenn man nicht aufpasste pulten sie die Gummidichtungen aus dem Auto und machten noch anderen Unfug. Wir lasen, dass sie gerne Menschen nach machten und versuchten Steintürmchen zu bauen und guckten, ob sie es nach machten würden, doch sie nahmen lieber die Steine weg und zerstörten unsere Türmchen :D Dann versuchte ich einen zu erschrecken, aber er machte mich einfach nur komplett nach und so, nach dem ersten Schreck, hüpften wir beide durch die Gegend und hatten unseren Spaß :D Das sind echt super Tiere. Ich bin gespannt, was sie noch so alles machen :D

    Abends auf dem Campingplatz haben wir auch noch richtig coole Leute getroffen. Eine Familie aus England mit zwei kleinen Kindern. Sie haben uns Bier spendiert und wir haben richtig lange gequatscht. Ein super Ausklang für den Tag :)

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  • 08Dec 2017

    74 Milford Sound Cruise 08.12.2017 Neuseeland —

    Fiordland National Park, Neuseeland

    Beschreibung

    Heute hatten wir endlich mal so richtig schlechtes Wetter. Yheay! :D

    Heute früh sind wir noch einen Teil des Routburn Tracks gegangen. Auf den Gipfel des ersten Berges. Man soll von dort oben einen wirklich tollen Ausblick haben, doch als wir dort oben ankamen, hatte sich das Wetter ganz schön verschlechtert und wir sahen nur noch weiße Wolken und Nebel :D
    Der Track an sich war echt cool. Ich hatte meinen Spaß. Matze eher nicht so und dann gab es auch noch keine Belohnung in Form eines tollen Ausblicks :D
    Aber auf Grund des schlechten Wetters entschlossen wir uns nochmal in den Milford Sound zu fahren und eine Bootstour zu machen. Und die hat sich wirklich gelohnt. Es war genial. Aber von Anfang an.

    Schon bevor wir los fuhren, sahen wir Delfine im Anlegebecken herum tollen. Wir liefen sofort raus in den Strömenden Regen um sie besser sehen so können. Endlich haben wir Delfine gesehen :D
    Dann ging die Bootstour los. Wir standen auf Deck im Regen und kurz nach dem Ablegen sahen wir schon eine Gruppe Delfine. Sie tollten im Wasser herum und wir hatten den Eindruck, dass sie uns eine Show lieferten. Sie sprangen aus dem Wasser und vollführten allerhand Kunststücke. So toll <3
    Und dann sahen wir auch noch Pinguine, die eigentlich zurzeit überhaupt nicht zu sehen sind. Unglaublich. Und natürlich sahen wir auch jede Menge Robben.
    Und der Milford Sound war unheimlich schön. Überall flossen Wasserfälle und es sah irgendwie magisch aus. So schön. Unglaublich und sehr schwer zu beschreiben. Guckt euch einfach die Bilder an und vergleicht die von gestern und heute :)
    Und dann fuhr das Boot unter einen Wasserfall, wer wollte konnte draußen bleiben und nass werden. Wir haben es natürlich beide getan und hatten richtig Spaß dabei :D Und das Wasser hat richtig weh getan und wir waren patschnass danach, doch es hat so viel Spaß gemacht :D
    Also eine Bootstour ist richtig genial und kostet auch nicht zu viel(viel weniger als Kayaking) und man sieht wirklich den kompletten Milford Sound. Nur zu empfehlen :)

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  • 11Dec 2017

    75 Glücklich sein (Matze) 11.12.2017 Neuseeland —

    Lumsden, Neuseeland

    Beschreibung

    Diese Reise soll mir auch zeigen, ob ein Leben anderswo als in Deutschland wohl besser ist.
    Neuseeland hat vergleichsweise eine ähnliche Fläche zu Deutschland, in Neuseeland leben aber nicht mal 5mio Menschen (hinzu kommen noch 2-3mio Reisende), in Deutschland leben 84mio! Das heißt es ist gar nicht möglich, so etwas wie hier in Neuseeland zu haben und es wird bewusst, was das eigentlich für eine Größenordnung ist und was es für eine Aufgabe für die deutsche Politik sein muss. Es bringt nichts sich zu sagen, ach da ist es doch viel schöner, denn was für Möglichkeiten sich zwischen den Ländern ergeben unterscheiden sich immens. Vielmehr ist die Frage: Was mache ich aus dem, was mir hier gegeben wird?

    Wir haben in Deutschland das Privileg, für unser Glücklichsein selbst verantwortlich zu sein. Wir haben keine krassen äußeren Umstände, die unser Leben beeinflussen. Im Gegenzug sind wir genauso selbst für unser Unglücklichsein verantwortlich. Also was macht mich unglücklich? Was auf jeden Fall so war, sonst hätte ich mir nicht die Frage gestellt, in einem anderen Land zu leben. Und danach die Frage: Was macht mich dann glücklich? Wenn du hier auf die Antwort kommst, dass die Umgebung sich verändern muss(in dem Fall die Gesellschaft), kommst du nicht weit.
    Also was ist wirklich der Grund? Hier wird es besonders schwer, weil man sich selbst Dinge eingestehen muss, im gewohnten Umfeld suchen muss, da dieses ja dafür sorgt, unglücklich zu sein oder zumindest nicht hilft, glücklich zu werden. Oft hilft es sich vorzustellen, sich selbst und das Miteinander von außen zu sehen, auf sich selbst herabblicken, selbstreflektieren. Wie ist die Partnerschaft? Erfülle ich mich in meiner Arbeit (ob nun beruflich oder privat)? Gibt es Probleme in der Familie?

    Wer hier ehrlich sucht, wird meist auch fündig. Das driftet jetzt etwas von einem Reisetagebuch ab, aber das sind Dinge, die mich nun mal beschäftigen, eventuell auch andere, die das lesen.
    Wer nun die Richtung hat, dranbleiben und versuchen eine Lösung zu finden, sprecht miteinander, das ist so wichtig. Vieles wird durch Kommunikation in Beziehungen gelöst. Schwierig wird es, wenn einer oder mehrere gar nicht dafür aufnahmebereit sind oder immer und immer wieder dasselbe durchlaufen wird, ohne dass sich was ändert. Spätestens hier empfiehlt sich psychologischer Rat, das hat mir auch schon bei der Findung geholfen. Wenn immer noch nix passiert, sei mutig. Mutig für Neues, mutig für Trennung vom Gewohnten. Dazu brauchst du nicht gleich auszuwandern. Das ist mal wirklich etwas, worauf du Kontrolle hast!

    Und ja das ist am schwersten. Gibt ja nix danach, zu schwer was Neues zu beginnen, was ist mit den Kindern(besonders hier sollte man sich klar darüber werden, wie es für die Kinder ist, ständig unglückliche Eltern vorgelebt zu bekommen, Kinder sind sehr feinfühlig und übernehmen Verhaltensweisen).
    Es gibt vieles, wie man sich das schwer reden kann, aber das ist Blödsinn. Wege entwickeln sich, Menschen kommen, die Welt dreht sich weiter. Es liegt an dir die Möglichkeiten zu nutzen, an deinem Verhalten etwas zu feilen, aktiv zu werden, offen auf Menschen zuzugehen, auch wenn es nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Denn ob man zum Nörgler wird oder vereinsamt, liegt nicht an den anderen.

    Schlussendlich komme ich zur Frage zurück, wo es zu leben besser ist. Die Reise macht mir viel bewusst, ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass es keine Rolle spielt, in welchem Land du lebst, um glücklich zu sein. Jedes hat seine eigenen Gegebenheiten und es ist für einen selbst auch erweiternd, verschiedene zu erleben. Deutschland bietet wirklich sehr viel, wir verlieren das so leicht aus den Augen, konzentrieren uns doch zu sehr auf Probleme, verlieren uns im Stress, was zusätzlich unserer körperlichen Gesundheit schadet.
    Auszuwandern mit der Hoffnung/Erwartung ein glücklicheres Leben zu führen, entpuppt sich meist als Enttäuschung. Ich habe auf der bisherigen Reise viele Einwanderer(auch aus Deutschland) erlebt und aus ihren Erzählungen kam hervor, dass nach der Euphorie der ersten Zeit wieder der Trott die Oberhand gewann und sie in dieselben Verhaltensweisen zurückfielen, innere Probleme nicht verschwanden, sondern wieder hervorkamen. Zurück an derselben Stelle mit Sich, nur woanders auf der Welt. Na klasse. Da wird es schon deutlich, womit man sich wirklich auseinandersetzen sollte oder?
    Deine Gesundheit, deine Verantwortung.

    Ich denke ich werde mich nach meiner Rückkehr gut selbst verwirklichen können und mit Mut meinen Weg gehen, mich selbst erfüllen!

    Und Du?

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  • 18Dec 2017

    76 Kamera kaputt 18.12.2017 Neuseeland —

    Twizel, Neuseeland

    Beschreibung

    Leider hat die Kamera beim Erkunden des Milford Sounds(ein Fjord, der für seine Wasserfälle bekannt ist und durch Gletscherwasser gespeist wird) einen weg bekommen. Sie kam einem Wasserfall zu nahe. Der starke Regen hat ihr nix ausgemacht aber dann der Wasserfall -.-
    Das Boot fuhr direkt darunter, der Guide nannte es Glacial Facial, übersetzt sowas wie Gletscherdusche^^ Naja jedenfalls funktionierte die Kamera nach dem Trocknen nicht und auch nach dem Reinigen. Nun brauchen wir also eine neue.
    Hier ein lieber Wink an unsere Familien ;) es steht ja Weihnachten vor der Tür und wir würden uns sehr über etwas Weihnachtsgeld für eine neue Kamera freuen, damit wir euch weiter mit wundervollen Fotos versorgen können :)
    Könnt ihr ganz leicht aufs deutsche Konto überweisen, wir geben euch die Daten durch, schreibt uns einfach an wer uns etwas zukommen lassen möchte und noch nicht die Bankverbindung hat.

    Vielen Dank schonmal und eine besinnliche Adventszeit für alle! Hohoho :)


    P.S. Wir sitzen gerade in Twizel in einer Art Bücherei und es läuft ein deutsches Volkslied: Muss se denn zum Städtele hinaus :D ist mir grad beim Schreiben aufgefallen

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