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Trip Premiere oder Das verflixte 7. Mal Premiere oder Das verflixte 7. Mal 20.07.2017 - 17.08.2017   Das siebte Mal in Schweden ist eigentlich Routine und fühlt sich an wie nach... Sonja Meyer (DE)
Dänemark Schweden

Premiere oder Das verflixte 7. Mal

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Das siebte Mal in Schweden ist eigentlich Routine und fühlt sich an wie nach Hause kommen.
Dachten wir. Ist eigentlich auch so gewesen.
Und trotzdem ist dieser Urlaub geprägt von diversen kleinen und einem großen Missgeschick.
Premiere ist es deshalb, weil wir das erste Mal nicht mit dem Wohnwagen unterwegs sind, sondern mit 130-er Landy plus Nordstar Wohnkabine.

Wie immer in meinen Reisetagebüchern könnt ihr unsere Reiseroute verfolgen, ich gebe einen persönlichen Eindruck von den Plätzen, auf denen wir gestanden haben und beschreibe unserer Wanderungen näher. Das ganze natürlich gewürzt mit jeder Menge Fotos.
Bei Fragen dürft ihr mich gerne kontaktieren.

Viel Spaß!

  • 21Jul 2017

    1 Start 21.07.2017

     

    Beschreibung

    Wir starten um 18.00 Uhr wie geplant und kommen auf Deutschlands Autobahnen sehr gut ohne Stau durch.
    Wir sind erstaunt, dass das lange Fahren im Landy bei Weitem nicht so unkomfortabel ist, wie wir erwartet haben.
    Die erste Nacht in der Wohnkabine verbringen wir am Rastplatz Budikate kurz hinter Hamburg. Trotz Autobahnlärm schlafen wir schnell ein und schlafen ein paar Stunden tief und fest. Vielleicht liegt es an den 20 cm Breite des Bettes, die wir mehr haben im Vergleich zum Wohnwagen.

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  • 22Jul 2017

    2 Flammabadets Camping 22.07.2017 Schweden —

    Laholm N, Schweden

    Beschreibung

    Um 6.00 Uhr geht es weiter und wir erreichen die Fähre um 8.15 Uhr in Puttgarden.
    Auf dem Rastplatz Farø auf der Insel Møn in Dänemark frühstücken wir, dann geht es weiter Richtung Helsingør. Auch hier kommen wir überall gut durch, erreichen gegen Mittag die Fähre und sind am frühen Nachmittag in Schweden an unserem ersten Ziel, dem Campingplatz Flammabadets Camping in Knäred.
    Der Campingplatz ist ordentlich, sehr ruhig und es gibt schöne Stellplätze. Die Sanitäranlagen sind allerdings relativ weit weg, quer über einen Parkplatz und gehören zu einer Sportanlage. Das soll sich laut Aussage des Betreibers aber im nächsten Jahr ändern, dann gibt es neue, eigene Sanitäranlagen.
    Neben dem CP ist ein beheiztes Freibad, das allerdings nicht dazu gehört und extra kostet (30 SEK).
    Schnell haben wir uns "eingerichtet", wollen uns von der Fahrt erholen und gemütlich Kaffeetrinken, als uns Missgeschick Nr. 1 heimsucht.
    Der Campingtisch hat zwei u-förmige Unterteile, die die Tischbeine sind. Eines davon steht scheinbar noch zu Hause im Gartenhaus. :-)
    Also wird es erst mal nichts mit draußen essen. Erst haben wir vor, in den nächsten Tagen in einem Baumarkt einen neuen Tisch zu kaufen, finden aber dann doch eine andere Lösung. Wir haben zwei kleine Falthocker dabei, die wir sonst als Fußablage nutzen, die stellen wir unter die Tischplatte. Ist zwar etwas niedriger als gewohnt, funktioniert aber prima.

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  • 23Jul 2017

    3 Knäred 23.07.2017 Schweden —

    Laholm N, Schweden

    Beschreibung

    Vom Campingplatz ist es ca. 1 km bis in den kleinen Ort Knäred.
    Wir laufen dorthin, kaufen ein paar Lebensmittel ein und schauen uns um.
    Am Nachmittag starten wir direkt vom CP aus die Knäredslingan, ein kleiner Rundwanderweg (eher Spaziergang) von 2,5 km.

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  • 24Jul 2017

    4 Skotteksgården Camping 24.07.2017 Schweden —

    Ulricehamn SV, Skottek, Schweden

    Beschreibung

    Fahrt bis kurz vor Ulricehamn zu Skotteksgården Camping.
    Der CP ist ziemlich voll, hat kleine parzellierte Plätze, sehr moderne und saubere Sanitäranlagen, Kanu- und Fahrradverleih, fußläufig schönen Sandstrand am See Åsunden, mit Spielplatz und Beachvolleyballfeld, etc. Außerdem befindet sich ein Restaurant auf dem Gelände.
    Wir erkunden die Umgebung des CP ein bisschen und gehen eine Runde spazieren.

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  • 25Jul 2017

    5 Ulricehamn 25.07.2017 Schweden —

    Ulricehamn SO, Schweden

    Beschreibung

    Vom Campingplatz aus gibt es einen drei Kilometer langen Rad- und Fußweg nach Ulricehamn.
    Den nutzten wir, um uns die Stadt anzuschauen.

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  • 26Jul 2017

    6 Am Vänern 26.07.2017 Schweden —

    Vänersborg N, Schweden

    Beschreibung

    Wir fahren weiter Richtung Vänern und finden einen schönen kleinen Campinplatz nördlich von Vänersborg, Sörbostrands Camping. Es ist sehr leer, sehr sauber und sehr ruhig.
    Zum See führt ein ca. 200 m langer Fußweg. Dort gibt es einen flachen Sandstrand, das Wasser ist auch nicht besonders kalt.
    Wir machen einen Strand- und Badenachmittag, außer uns ist niemand da.

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  • 27Jul 2017

    7 Glaskogen 27.07.2017 Schweden —

    Arvika S, Schweden

    Beschreibung

    Wir fahren ins Naturreservat Glaskogen. Der dortige Campingplatz befindet sich mitten im Wald. Jeder Stellplatz liegt dort einzeln zwischen Kiefern. Es gibt Strom und einige wenige Trockentoiletten. Duschen gibt es an der Reservatszentrale in Lenungshammar, also einen guten Kilometer entfernt. Hier sollte man sich also weitgehend autark versorgen können.
    In der Zentrale bekommt man auch gutes Kartenmaterial, sowohl für das gesamte Glaskogengebiet, als auch eine kleinere Karte für Tagestouren.
    Wir wandern am Nachmittag einen kleinen Rundweg von ca. 8 km und zur Erfrischung gibt es hinterher ein kurzes Bad im kalten See Övre Gla.

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  • 28Jul 2017

    8 Glaskogen Rundwanderung 28.07.2017 Schweden —

    Storfors NÖ, Schweden

    Beschreibung

    Nachts hat es geregnet und wir lassen uns viel Zeit mit dem Frühstück.
    Aber das Wetter wird besser und wir starten zu einer 13 Kilometer langen Rundwanderung im Glaskogen, Richtung Hedene und dann parallel zum See Stora Gla.
    Zum Abschluss gönnen wir und die für dieses Jahr ersten Waffeln im Café Karl, in Nähe der Reservatszentrale.
    Und zur Erfrischung geht es wieder kurz in den See direkt an unserem Stellplatz.

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  • 29Jul 2017

    9 Torsby 29.07.2017 Schweden —

    Torsby V, Överbyn, Schweden

    Beschreibung

    Wir fahren weiter bis wenige Kilometer nördlich von Torsby, zu, Campingplatz 45. Ein unansprechender Name, der auf die Lage an der E 45 hinweist. Aber zum Glück bleiben die Vorurteile weitgehend unbestätigt. Die Straße ist zwar nah, einen ganzen Sommer müsste ich dort nicht stehen, aber für ein paar Tage Wanderurlaub o.ä. durchaus zu empfehlen. Ein schöner Platz, von Deutschen geführt, und der erste Campingplatz in Schweden, der für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde. Es gibt auch einen kleinen Pool in der Mitte des Platzes. Wanderwege ins Naturreservat Hovfjället starten direkt vom CP aus. Oder man fährt mit dem Auto hoch und wandert von dort. Der See ist leider weit weg.

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  • 30Jul 2017

    10 Hovfjället Naturreservat 30.07.2017 Schweden —

    Torsby V, ÖVERBYN, Schweden

    Beschreibung

    Wir starten vom Campingplatz aus eine Wanderung ins Naturreservat Hovfjället. Aus verschiedenen Rundwanderwegen basteln wir uns unsere eigene Runde zusammen und laufen ca. 15 km.
    Wanderkarten und eine ausführliche und nette Beratung gibt es am Campingplatz vom Besitzer persönlich, er ist nämlich für die Instandhaltung der Markierungen verantwortlich.

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  • 31Jul 2017

    11 Abstecher nach Norwegen 31.07.2017 Schweden —

    Älvdalen N, Schweden

    Beschreibung

    Wir fahren am Klarälven entlang, überqueren die Grenze nach Norwegen und fahren sozusagen um den Fulufjället Nationalpark herum.
    Als wir dort nachmittags am Naturum ankkommen, ist der Parkplatz brechend voll. Alle, die "schnell mal zum Wasserfall wollen", sind scheinbar da.
    Wir besorgen uns für den nächsten Tag eine Wanderkarte und sind ganz schnell dort wieder weg.
    Wir stehen die Nacht unterhalb des Nationalparks auf dem Stellplatz in Mörkret.
    Der Platz liegt sehr schön an einem Fluss und verfügt über Stromanschlüsse und eine Trockentoilette. Bezahlt wird in bar, das Geld kommt in einen Briefumschlag und wird in den Briefkasten geworfen. Das ist Schweden. ;-)

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  • 01Aug 2017

    12 Fulufjället Nationalpark 01.08.2017 Schweden —

    Älvdalen S, Schweden

    Beschreibung

    Wir sind relativ früh auf, frühstücken und fahren erneut zum Eingang des Fulufjället Nationalparks. Der Parkplatz ist noch erfrischend leer.
    So sind wir bereits gegen viertel nach zehn an Schwedens höchstem Wasserfall (97 m), dem Njupeskär. Außer uns haben sich scheinbar nur zwei Leute auch so früh auf den Weg gemacht. Das kann ich wirklich nur empfehlen, entweder früh am Vormittag oder am sehr späten Nachmittag hierher zu kommen.
    Wer allerdings so wie wir noch weiter wandern will, muss die frühe Variante wählen.
    Wir steigen auf das Plateau auf einer steilen Route, die fast nur über Geröll geht. Aber auch hier ist alles bestens markiert.
    Der Weg führt in einem Halbkreis oberhalb der Wasserfalls auf der Fallet runt entlang. Von dort hat man mehrere Möglichkeiten im Fjäll weiter zu wandern. Die Sicht ist überall grandios, kein hoher Bewuchs, viel Geröll, uns macht es viel Spaß, die Steine entlang zu klettern, Steigung gibt es dann kaum mehr.
    Wir gehen heute mal keinen Rundweg, sondern steuern die Rösjöstugorna an.
    Nach einer Rast geht es wieder zurück und auf der anderen Seite des Wasserfalls wieder auf der Fallet runt hinab bis ans Naturum. Inzwischen ist der Parkplatz wieder voll.
    Missgeschick Nr. 2 zeichnet sich im Laufe des Tages ab, an einem Paar Wanderschuhe lösen sich die Sohlen ab.
    Wir fahren nochmal an den Stellplatz in Mörkret, um uns im wirklich eiskalten Fluss zu erfrischen und fahren dann an unser nächstes Ziel (mit Zwischenstopp irgendwo, um Kleber für die Schuhe zu kaufen), das Offroadcamp weiterweg.de von Kati und Martin Freyer in Nornäs.
    Ein Kleinod mitten in Dalarna. Die beiden Deutschen haben dort einen wunderschönen Platz mit Liebe zum Detail errichtet für Offroader und Offroadliebhaber. Es gibt ca. 10 Stellplätze, Hütten in verschiedenen Größen, sehr kompetente Ansprechtpartner, die mit Rat und Tat zur Seite stehen und ein großes Angebot an Aktivitäten von Offroadtouren über Stand Up Paddeling bis hin zu Winteraktivitäten.
    Die sich auflösenden Schuhe werden geklebt und getapt, damit der Kleber über Nacht gut trocknet.
    Hier wird auch Missgeschick Nr. 3 behoben, der Lichtschalter des Autos muckt nämlich, wir fahren ohne Licht, auf Dauer natürlich kein Zustand. Martin schaut fachmännisch nach, gibt Tipps und Stefan bearbeitet das Ding soweit, dass es bis zum Ende der Reise halten wird. Daheim wird es dann einen neuen Schalter geben.

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  • 02Aug 2017

    13 weiterweg.de 02.08.2017 Schweden —

    Älvdalen S, Schweden

    Beschreibung

    Die Schuhe halten, wir laufen vom Camp aus ca. 4 km zum Björnåreservat. Die Strecke dorthin geht durch den Wald über eine geschotterte Straße. Verkehr ist keiner, da sie nur zu wenigen Behausungen führt und eine Sackgasse ist. (Ist natürlich nicht so toll zu laufen, man könnte auch bis ans Ende fahren und nur im Reservat laufen.) Der Rundweg im Reservat ist ca. 3 km lang und geht durch Wald und Moor, sehr schön und abwechslungsreich, auch gut mit Kindern zu gehen.
    Später sitzen wir im Camp lange mit anderen Gästen zusammen, es wird geredet und natürlich gefachsimpelt. Ein netter bunt zusammengewürfelter Haufen.
    Auch wenn wir morgen weiterfahren werden, hier werden wir ganz sicher irgendwann wieder herkommen.

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  • 03Aug 2017

    14 Sonfjällets Camping 03.08.2017 Schweden —

    Härjedalen V, Schweden

    Beschreibung

    Es geht weiter nordwärts nach Hedeviken zu Sonfjällets Camping.
    Auf dem Weg dorthin entdecken wir die ersten beiden Rentiere für dieses Jahr (es werden leider auch die einzigen bleiben). Sie stehen am Straßenrand und lassen sich durch uns überhaupt nicht stören.
    Der Campingplatz ist sauber und sehr schön am See gelegen und nicht überlaufen. Auf den meisten Stellplätzen hat man einen wunderschönen Blick auf das Sonfjället.
    Das Wetter ist traumhaft und weil wir am nächsten Tag im Sonfjället wandern wollen, setzten wir zum ersten Mal die Kabine ab, um morgen zum Wanderstartpunkt fahren zu können. Außerdem nutzen wir das gute Wetter und grillen endlich.

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  • 04Aug 2017

    15 Persåsen, Hoverberget, Klövsjö 04.08.2017 Schweden —

    Berg N, Schweden

    Beschreibung

    Mit der geplanten Wanderung wird es nichts, es hat die ganze Nacht geregnet (es wird insgesamt 36 Stunden am Stück regnen, das haben wir in Schweden noch nicht erlebt) und der ganz Berg ist wolkenverhangen, man kann ihn nicht mehr erkennen.
    Die Wanderung wird auf ein anderes Jahr verschoben, wir wollen auf jeden Fall irgendwann noch mal hier her kommen.
    Für heute muss ein Ersatzprogramm her.
    Wir fahren Richtung Östersund in den kleinen Ort Persåsen. Dort betreibt die Familie Wikner Möbelbau und Kunsthandwerk. Man kann dort eine große Ausstellung besuchen, gerade richtig für diesen Regentag. Hier sieht man, dass Möbel aus Schweden auf keinen Fall nur IKEA ist.
    Auf dem Rückweg statten wir dem kleinen Naturreservat Hoverberget südlich von Svenstavik einen kurzen Besuch ab. Aber zum Wandern ist es immer noch viel zu nass, so dass wir dort nur unserer Brotzeit verzehren.
    In Klövsjö halten wir still und gönnen uns mal wieder Waffeln.
    Trotz Regentag haben wir wieder ein Stück Schweden entdeckt.

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  • 05Aug 2017

    16 Ånge 05.08.2017 Schweden —

    Härjedalen NV, NYBODARNA, Schweden

    Beschreibung

    Wir laden die Kabine auf und fahren weiter nach Ånge.
    Eigentlich liegt der CP schön an einem See, aber die Straße hört man die ganze Nacht. In der Nähe wird viel Holz verladen. Auf dem Gelände ist noch ein Wanderheim und ein Café.
    Da wir nur eine Nacht bleiben wollen, stören wir uns aber nicht weiter daran und genießen den schönen Abend.

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  • 06Aug 2017

    17 Naturreservat Helvetesbrännan 06.08.2017 Schweden —

    Sundsvall NO, Kårsta, Schweden

    Beschreibung

    Mit fahren zum Naturreservat Helvetesbrännan (Höllenfeuer). Die Zufahrt ist ab Alby ausgeschildert und geht 12 km über eine recht enge Schotterpiste und ist nicht für Wohnwagengespanne oder große Wohnmobile geeignet. Unserem Landy macht das natürlich nichts aus.
    Leider ist die Beschilderung nicht ganz richtig, so dass wir erst am verkehrten Parkplatz landen, das aber nicht merken, und uns dann nur wundern, dass nach ein paaar hundert Metern der Weg an einem See endet.
    Also: Nicht den Abzweig Flistersjön nehmen, sondern weiter geradeaus Richtung Naturreservat fahren (das Schild hängt leider etwas sehr in die verkehrte Richtung, deshalb waren wir falsch).
    Wir haben dann aber die richtige Stelle gefunden, geparkt und sind dann bis zum Kniptjärnen gewandert, insgesamt ca. 8 km.
    Am Nachmittag fahren wir weiter Richtung Osten. Kävsta Camping liegt direkt am Indalsälven, nordwestlich vor Sundsvall, kurz vor Indal.
    Auch hier ein schöner leerer Platz, direkt am Fluss, aber leider auch zu nah an der Straße.
    Wir kommen mit einem niederländischen Radfahrer ins Gespräch, der über Deutschland, Polen, die baltischen Staaten, Finnland nun in Schweden gelandet ist und auf dem Heimweg in die Niederlande ist. Respekt!

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  • 07Aug 2017

    18 Fågelsjö, Bortom Åa 07.08.2017 Schweden —

    Ljusdal V, Schweden

    Beschreibung

    Da es uns landschaftlich zu ähnlich ist wie daheim, fahren wir südwestlich bis Fågelsjö, in der Nähe des Hamra Nationalparks. Der Stellplatz ist am Gammelgård Bortom Åa, mit vielen alten resaurierten Gebäuden und Stallungen. Es gibt ein Café, eine Ausstellung eine Feuerstelle am See und natürlich Loppis. Es gibt nur 6 Stellplätze, man kann Strom bekommen und es gibt ein kleines Sanitärgebäude mit Toilette und Dusche.

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  • 08Aug 2017

    19 Hamra Nationalpark 08.08.2017 Schweden —

    Ljusdal V, Schweden

    Beschreibung

    Heute wandern wir im Hamra Nationalpark. Es ist ein kleiner Nationalpark mit drei Eingängen und das besondere daran ist, dass man von einem Eingang zum nächsten durch den Wald über geschotterte Wege fahren darf und so mehrere kleine Touren zu einem tagesfüllenden Programm kombinieren kann.
    Natürlich kann man auch nur einzelne Touren machen, gerade für Familien mit Kindern haben die einzelnen Runden eine perfekte Länge.
    Außerdem gibt es noch den Hamraleden (10 km),er führt quer durch den ganzen Nationalpark, ist aber kein Rundweg.
    Wir starten am Eingang Huvudentrén und laufen dort die Myrslingan (Wald und Moor) und die Urskogslingan (alter Urwald), beide Runden zusammen ca. 5,5 km. Unterwegs treffen wir ca. 10 Menschen.
    Dann fahren wir weiter (5 km) zum Eingang Myrentrén. Die Långa Myrslingan (3 km) bietet gleich zu Beginn einen Aussichtsturm, auf dem man eine grandiose Aussicht über das Moor hat. Der Wanderweg führt fast ausschließlich über Bohlen durch die Moorlandschaft. Auf dieser Strecke begegnen uns 2 Menschen.
    Weiter geht es 10 km durch den Wald zum Svartåentrén. Die Svartåslingan ist 2 km lang, geht durch den Wald und am Fluss Svartån entlang, teilweise mit etwas Kraxelei, aber nicht wirklich schwieirig. Hier treffen wir niemanden an.
    Der NP hat uns sehr gut gefallen, das ist wirklich ein Stück nicht überlaufende Natur. Die einzelnen Wanderstrecken sind zwar kurz, aber man muss ja nicht durchrasen, es gibt überall schöne Rastmöglichkeiten, die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, es gibt Fotomotive ohne Ende und wer Glück hat, kann Elch und Bär entdecken.
    Nachmittags fahren wir weiter an den Siljansee nach Siljansnäs.
    Der Campingplatz liegt sehr schön ruhig direkt am See. Die Sanitäranlagen sind etwas sehr in die Jahre gekommen und nicht am allerpraktischsten, aber uns gefällt die Ruhe und der viele Platz dort sehr.

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  • 09Aug 2017

    20 Björnberget 09.08.2017 Schweden —

    Leksand NV, Schweden

    Beschreibung

    Wir laufen vom CP aus ca. 3 km auf den Björnberget. Dort ist das Naturum Dalarna und es gibt einen ca. 2 km langen Rundweg durch das Naturreservat.
    Leider beginnt es auf dem Rückweg ziemlich heftig zu regnen, so dass wir uns heute nicht all zu lange draußen aufhalten.

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  • 10Aug 2017

    21 Storängens Camping 10.08.2017 Schweden —

    Munkfors Ö, Schweden

    Beschreibung

    Wir fahren nach Ransäter zu Storängens Camping. Der Platz liegt direkt am Klarälven, ist sehr sauber und modern, es gibt auch diverse Freizeitangebote wie Bierbersafari etc. Zur Hochsaison dürfte es hier recht voll sein.
    Wir wagen ein kurzes Bad im ziemlich kalten Fluss und genießen den sehr warmen und sonnigen Tag.

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  • 11Aug 2017

    22 Ransäter 11.08.2017 Schweden —

    Munkfors Ö, Schweden

    Beschreibung

    Das Wetter ist traumhaft. Wir laufen ca. 2 km in den Ort Ransäter. Eigentlich wollen wir den Hembydsgård besuchen. Aber dort findet heute eine große Antik- und Loppismesse statt. Das ist uns natürlich auch recht und wir stöbern dort lange herum.
    Am Nachmittag lassen wir das erste Mal unser aufblasbares Kajak zu Wasser. Wir haben es von einem Freund ausgeliehen, da wir wegen der Wohnkabine weder den Alu- noch den Kunststoffkanadier mitnehmen können.
    Leider ist es heute jedoch viel zu windig, dass man wirklich auf dem Fluss fahren könnte.

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  • 12Aug 2017

    23 Torsö 12.08.2017 Schweden —

    Mariestad N, Schweden

    Beschreibung

    Heute verschlägt es uns auf die Insel Torsö im Vänern.
    Wir fahren ganz ans Ende der Insel und übernachten auf dem Stellplatz Laxhall, direkt am Fähranleger nach Brommö.
    Der Platz ist kostenlos, verfügt aber außer Mülltonne über keinerlei Infrastruktur.
    Im Restaurant am Hafen spielt heute Abend Livemusik, die wir kostenlos mitgeliefert bekommen. Die Abwechslung ist mal nicht schlecht, immer wollen wir so was natürlich nicht.

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  • 13Aug 2017

    24 Mariestad, Hjo, Eksjö 13.08.2017 Schweden —

    Eksjö S, Schweden

    Beschreibung

    Geplant ist heute ein Ausflug auf die Insel Brommö. Die Insel ist weitgehend autofrei, wir wollen sie zu Fuß erkunden oder evtl. am Fähranleger Fahrräder ausleihen.
    Aber es hat in der Nacht viel geregnet und regnet auch am Morgen noch. Die Fähre soll um 10.00 Uhr fahren, um 13.00 Uhr geht die erste wieder zurück. Da wir im Vorfeld nur wenige Infos über die Insel herausbekommen haben, wissen wir nicht, was wir dort bei wirklich schlechtem Wetter für Möglichkeiten haben.
    Deshalb entscheiden wir uns, Brommö in einem anderen Jahr einen Besuch abzustatten.
    Wir verlassen also Torsö und es gibt heute eine Städtesightseeingtag. Wir küren Eksjö zu unserem heutigen Ziel und machen unterwegs Station in Mariestad und Hjo. In beiden Städten waren wir 2010 schon (damals noch mit den Kindern),trotzdem ist es schön, die Erinnerungen aufzufrischen und sich das ein oder andere noch mal anzuschauen oder Veränderungen zu entdecken.
    Der Campingplatz in Eksjö ist seht gut ausgestattet und hat ein ganz neu modernisiertes Servicehaus. Die Stellplätze sind teilweise nicht besonders groß und man steht in Reih und Glied. Wenn es voll ist, sicher nicht unbedingt ein Vergnügen.

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  • 14Aug 2017

    25 Eksjö, Skurugata 14.08.2017 Schweden —

    Eksjö N, Schweden

    Beschreibung

    Am Vormittag machen wir einen Stadtbummel in Eksjö. Vom CP gibt es einen knapp 1 km langen schönen Fußweg direkt ins Zentrum. In der Trästaden stehen wunderschöne alte Häuser, der Himmel ist perfekt blau und es ist sehr wenig los. Dort gönnen wir uns im Café Lennard ein Stück Prinzesstårta. Einmal jedes Jahr muss das sein.
    Später fahren wir ins Naturreservat Skurugata. Kurze Wanderwege verlaufen dort auf den Aussichtsberg Skuruhatt und durch die Schlucht Skurugata. Um unsere Tour etwas zu "strecken", wandern wir noch ein gutes Stück auf dem Höglandsleden (er durchquert das Reservat) hin und wieder zurück. Auf dem Berg hat man eine wunderbare Aussicht über Smålands Hochland und die Schlucht ist wirklich spektakulär, 7 - 24 m breit und bis zu 35 m hoch. Der Weg ist nicht besonders lang, aber trittsicher sollte man sein und etwas Kraxelei nicht scheuen. Auch Wanderschuhe sind absolut empfehlenswert. Und kamen Leute mit Schlappen und Kinder mit offenen Sandalen entgegen.

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  • 15Aug 2017

    26 Norraryd 15.08.2017 Schweden —

    Tingsryd SV, Schweden

    Beschreibung

    Wir erreichen unsere letzte Station in Schweden, Norraryd. Auf dem Campingplatz kennt man uns schon, das ist wirklich schön. Wir stehen wie immer ganz vorne am See auf einem unserer Lieblingsplätze.
    Unterwegs halten wir noch an der Åsnenrökeri bei Urshult, weil wir warmgeräucherten Lachs mit nach Hause nehmen wollen. Hier Missgeschick (oder besser kleines Pech) Nummer 4: Fisch gibt es erst morgen wieder ab 14.00 Uhr. Ein Glück, dass wir erst nachmittags fahren wollen, wir planen also ein, direkt vor der Abreise noch mal wieder zu kommen. In Ryd werden die letzten Einkäufe getätigt, Leckeres für daheim: Käse, Chips, Schokolade, Lösgodis und Köttbullar.

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  • 16Aug 2017

    27 Heimwärts 16.08.2017 Dänemark —

    Bogø By, Dänemark

    Beschreibung

    Nach einem gemütlichen Vormittag am Campingplatz ist alles gepackt und wir sind startklar für den Heimweg.
    Pünktlich um 14.00 Uhr sind wir an der Räucherei, aber der Fisch ist noch nicht fertig und muss dann außerdem noch abkühlen, bevor er vakumiiert werden kann.
    Pech Nr. 5, wir haben noch zwei Stunden Wartezeit. Na ja, das ist in Schweden kein Problem die rum zu bringen, aber wenn es dann eigentlich losgehen soll, doch etwas blöd. Egal, wir kaufen noch was ein, essen Kanelbullar und sitzen in Urshult am See. Der Fisch muss schließlich mit.
    Kurz nach 16.00 Uhr starten wir dann endgültig zur Heimreise, der Verkehr läuft prima und um 19.00 Uhr kriegen wir die Fähre in Helsingborg. Schweden verabschiedet sich von uns mit viel Sonnenschein. Auch in Dänemark sind die Straßen recht leer und gegen 21.00 Uhr erreichen wir den Rastplatz Farø auf der Insel Møn. Ein bisschen spazierengehen, etwas essen und dann schlafen wir.

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  • 17Aug 2017

    28 Bitteres Ende 17.08.2017 Dänemark —

    Stubbekobing, Dänemark

    Beschreibung

    Wunderschönes Wetter, wir frühstücken und fahren um kurz nach 9.00 Uhr los.
    Nach wenigen Kilometern, wir kommen gerade von der Brücke runter, macht das Auto fürchterliche Geräusche (vom Getriebe) und ruckelt, lässt sich nicht richtig schalten. Irgendwie ahnen wir sofort, dass das nichts Gutes ist.
    Wir halten auf dem Standstreifen ( zum Glück sind wir von der Brücke unten, dort gab es keinen Standstreifen) und rufen den ADAC an. Wir erklären alles, man will einen Abschleppwagen schicken, wir weisen auf die Höhe unseres Fahrzeugs hin (3,10 m). Es könne 90 Minuten dauern, bis die dänischen Kollegen vor Ort seien, sagt man uns. Wir verlassen das Auto und warten auf einem Stoppelfeld. Nach einer Stunde kommt ein Abschleppwagen, der mit Landy plus Kabine bestimmt grenzwertig beladen ist, aber bis in die nächste Werkstatt nach Stubbekøbing ist es nicht weit. Ganz langsam und vorsichtig wird die ganze Fuhre dorthin gebracht.
    Das Auto wird abgeladen, drei Männer liegen drunter (geht beim Landy ja zum Glück einfach so), sitzen drin und versuchen der Sache auf den Grund zu gehen. Man ist sich einig, dass es irgendwas am Getriebe ist. Für eine genauere Diagnose müsste die Kabine abgesetzt werden und das Auto auf die Bühne. Da stellt sich die Frage, ob das Sinn macht. Die Werkstatt ist keine Fachwerkstatt und würde sich um die Reparatur nicht reißen, außerdem müßten Ersatzteile ja auch erst bestellt werden, das kann Tage dauern. Nach nochmaligen Telefonat mit dem ADAC wird entschieden, dass das Fahrzeug unrepariert nach Deutschland transportiert wird. Dafür wird ein Tieflader benötigt und es wird zwei bis drei Wochen dauern, bis unser Auto in der heimatlichen Werkstatt ankommen wird. Bis es in Dänemark abgeholt wird, kann es auf dem Gelände der Werkstatt stehen bleiben.
    Wir könnten einen Leihwagen bekommen. Aber erst ab Puttgarden, denn Mietwagen durch/in zwei Länder ist wohl höchst kompliziert. Per Bus und Bahn können wir bis an die Fähre nach Rødby kommen. Wir überlegen noch mal hin und her, rufen noch mal beim ADAC an und entscheiden uns, mit dem Zug nach Hause zu fahren. Von Auto haben wir heute genug und bis nach Hause fahren ist uns einfach zu viel. Kein Problem, der Leihwagen wird storniert, die Tickets sollen wir später einreichen, damit uns die Kosten erstattet werden.
    Nun muss gut überlegt werden, was wir mitnehmen. Wir haben lediglich zwei Tagesrucksäcke und einen Seesack, in dem die Schmutzwäsche gesammelt wurde. Wir packen Essen, Trinken, Regenjacken, Waschzeug und das bisschen, was noch an sauberer Unterwäsche da ist, ein. Im Kühlschrank sind der mühevoll erstandene Fisch, Käse und Köttbullar! Zum Glück ist das alles vakumiiert und inzwischen über 12 Stunden durchgekühlt. Wir wickeln alles in ein Badetuch und nehmen es im Seesack mit auf die Reise. Keinesfalls würden die Sachen die Zeit überstehen, bis das Auto daheim ist. Alles andere aus dem Kühlschrank fliegt leider in die Mülltonne.
    Wir übergeben die Autoschlüssel der Werkstatt, ein sehr unschönes Gefühl, unser Hab und Gut dort so zurück zu lassen. Am Geldautomat ziehen wir schnell noch ein paar dänische Kronen, denn im Bus kann nicht mit Kreditkarte bezahlt werden.
    Unser Heimreise dauert von 13.00 Uhr bis 6.00 Uhr am nächsten Tag:
    Bus nach Nykøbing
    Zug nach Rødby
    Fähre nach Puttgarden
    Regionalbahn nach Hamburg (mit Umsteigen in Lübeck)
    IC nach Koblenz
    Und zwischendrin immer wieder warten, bis es weitergeht.
    Unser Sohn holt uns ab, wir fahren nach Hause, duschen und liegen um halb sieben am Morgen des 18. Augusts endlich im Bett.

    Nachtrag: 19 Tage später, am 5. September, erreicht der Landy samt Wohnkabine wohlbehalten die hiesige Werkstatt.
    Endlich können wir alles ausräumen und die große Wäsche beginnt.

    Inzwischen sehen wir alles entspannt. Es ist kein Unfall passiert, wir sind gut nach Hause gekommen, das Auto wird repariert werden und wir hatten vor allem eine wunderbare Zeit in Schweden!
    Die Planungen, besser gesagt die Ideen, für nächstes Jahr sind bereits im Gange.
    Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! :-)

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