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Trip Honeymoon Honeymoon 28.07.2018 - 23.12.2018   ...lasst Euch überraschen... Richard Schneider (CH)
Australien Kanada Neuseeland Schweiz USA

Honeymoon

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...lasst Euch überraschen...

  • 28Jul 2018

    1 Die Reise beginnt 28.07.2018 Schweiz —

    Rheineck, Schweiz

    Beschreibung

    Fassung vom 22.11.2018 (vergleiche hierzu auch Eintrag Nummer 61 mit gleichem Datum).

    Vor unserer grossen Hochzeitsreise haben wir;

    1. Am 7.7.2018 in Ballina (Westirland) kirchlich und zivil geheiratet;

    2. Die After Wedding Irland am 8.7.2018 in der Eagles Bar in Belmullet (Hometown von Jody) gefeiert;

    3. Insgesamt zwei wunderschöne Wochen in Irland mit Familie und Freunden verbracht (inkl. Aufenthalt in Claghan Island und der Wineport Lodge);

    4. After Wedding Schweiz am 21.7.2018 in der JayJay Bar meines Bruders Roman in Rheineck gefeiert.


    Wir durften unvergesslich schöne Momente erleben und sind glücklich, dass wir diese mit Familie, Trauzeugen, Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen teilen durften. Es war uns eine Ehre und wir bedanken uns für Eure Grosszügigkeit.

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  • 29Jul 2018

    2 Vancouver 29.07.2018 Kanada —

    Vancouver, Kanada

    Beschreibung

    Ankunft ca. 18.00 Lokalzeit am 28.07.2018: Die Anreise gestaltete sich sehr positiv, wenngleich ich noch zusätzlich für Übergepäck bezahlen musste...Wir wurden upgegradet und der Direktflug war auf 10 Stunden verkürzt...Vancouver ist 9 Stunden früher dran. Das 1. August Feuerwerk hatten wir ebenfalls bereits bei unserer Ankunft. Von unserem Hotelzimmer im 25. Stock (ebenfalls ein Upgrade?!) durften wir ein rund 25 Minuten dauerndes Feuerwerk in der English Bay geniessen. Wunderbar...Die Handyfotos lassen die wahre Schönheit und Grösse nur erahnen. Danach viel viel schlafen...der Jetlag muss weg...

    29.07.2018: Kein Jetlag dank viel Schlaf :-) bei sprichwörtlich schönstem Sonntagswetter haben wir das Hafen- und Gaslightdestrict von Vancouver erkundigt. Touristisch, aber trotzdem sehr schön...Sushi von unglaublicher Qualität gegessen, Cappuccino, Glacé und noch zwei Bier..aber Vorsicht, das Preislevel ist höher als in der Schweiz... Unabhängig davon, ein herrlicher Tag mit Abschluss beim Italiener im hauseigenen Restaurant (C-Prime)..und wieder ausschlafen...

    30.07.2018: Der Tag ist schnell erzählt. Nach erneutem Ausschlafen wieder Sushi, gemütliche - mit Pausen - zweistündige Velofahrt durch den Stanleypark bei herrlichem Wetter, Feierabendbier (das gibt‘s auch während den Ferien) und noch eine leckere Pizza zum Tagesabschluss...Vancouver war nice ;-)

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  • 31Jul 2018

    3 Egmont 31.07.2018 Kanada —

    Egmont, Kanada

    Beschreibung

    31.07.2018: Mit dem richtig grossen Mietwagen Nissan Murano von Vancouver nach Egmont. Dazwischen mit der Fähre von Horseshoe Bay nach Langdale - Wetter: erneut perfekt...Endstation West Coast Wilderness Lodge. Natur pur - genau das was wir brauchen...Ich werde mich bemühen, die Fotos hochzuladen, sobald die Wifi-Leitung stark genug ist...

    01.08.2018: Happy 1ter August. Zum ersten Mal kein perfektes Wetter, sondern bedeckt...passt schon. Programm: Region rund um die Sunshine Coast erkunden. Da gibt‘s den North Lake mit einer grösseren Kolonie Süsswasserschildkröten - die seltenen Western Painted Turtles...Lunch am Ruby Lake, wo das Wetter aufklarte - wieder strahlender Sonnenschein... Nebenbei konnten wir hier mehrere der erwähnten Schildkröten beobachten. Als Zugabe gab‘s noch ein paar Kolibris - sehr eindrücklich und mega herzig! Die Natur hier zieht einen einfach in seinen Bann.

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  • 02Aug 2018

    4 Campbell River 02.08.2018 Kanada —

    Campbell River, Kanada

    Beschreibung

    02.08.2018: Trotz verhältnismässig wenigen "Landkilometer" (ca. 120) waren wir den ganzen Tag unterwegs - insgesamt rund 9 Stunden. Hauptreisezeit in Kanada bedeutet auch lange Wartezeiten an den Fährterminals. Zwei Passagen von Earls Cove nach Saltery Bay und von Powell River nach Comox standen auf dem Programm. Während der Happy Hour haben wir uns hervorragende Fish & Chips Bites sowie Muscheln genehmigt. So lässt es sich leben...Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in der Painter’s Lodge.

    03.08.2018: Leider verläuft auch auf der Hochzeitsreise nicht immer alles so wie es sollte...So haben wir heute erfahren müssen, dass für das geplante Highlight in der Knight Inlet Lodge nur eine Nacht gebucht worden ist - trotz eigentlich klarer Situation gemäss Reiseunterlagen... Der Versuch, uns Gehör zu verschaffen schlug leider fehl. Niemand wollte, bzw. konnte uns helfen...Letztlich blieb uns nichts anderes übrig, als zu akzeptieren. Auch wenn ein Teil des Tages vergeudete Zeit war konnten wir den Abend doch noch geniessen. Es herrschte eine sehr schöne Abendstimmung mit unter anderem der Sichtung meines ersten Dreifach-Regenbogens (leider ohne Foto). Der Abschluss erfolgte dann im warmen Hot Tub ;-)

    04.08.2018: Wieder ein Traumtag - Kaffee auf der Terrasse der Painter‘s Lodge und später Lunch bei einem Japaner im Garten mit Sicht auf den Campbell River (wir wollten ja nur Sushi essen). Hier spielten sich für uns unglaubliche Szenen ab. Anfangs dachten wir, dass Otter am Lachse jagen sind - aber bei genauerem Hinsehen entpuppten sich die vermeintlichen Otter als Seals. Meine Internetrecherchen haben ergeben, dass die hiesigen Seehunde tatsächlich den Fluss hinaufschwimmen, was für diese Tiere doch sehr ungewöhnlich ist...Nebenbei kreisten noch Weisskopfseeadler umher. Später haben wir den Elk Falls Provincial Parc erlaufen - inkl. einer Abkühlung meinerseits. Fast kitschig schön - seht Euch einfach die Bilder an. Am Abend Mcdonalds - tip top war’s. Wir sind nun bereit für das „Bärenabenteuer“ - frei nach dem Motto: eine Nacht ist besser als gar keine...schauen wir mal, was uns erwartet...Anmerkung bezüglich den Fotos - diese wurden leider nicht in der von mir gewünschten Reihenfolge gemäss Tagesablauf hochgeladen...

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  • 05Aug 2018

    5 Knight Inlet Lodge 05.08.2018 Kanada —

    Kanada

    Beschreibung

    Unglaublich aber wahr...ich habe zufällig Peter aus England getroffen, welcher letztes Jahr ebenfalls als einer von weltweit 12 Personen auf der Aldabrareise wahr...vermutlich ist die Chance auf einen Lottogewinn höher...

    Der Tag selbst war unglaublich...Anreise mit dem Wasserflugzeug von Campbell River - ich durfte Copilot sein..unberührte Natur und Landschaften...fünf Grizzlybären (einer davon war eine Mutter von zwei Jungbären), springende Lachse, Weisskopfsee- und Fischadler, Harbor Seal und stellerscher Seelöwe sowie eine Schule pazifischer Weissseitendelfine (eine kleine Delfinart, von welcher ich bisher keine Ahnung hatte...) konnten beobachtet werden...mein Tipp - wenn Ihr die Möglichkeit habt - geht in diese abgelegene Lodge...

    Nachtrag per 29.11.2018 (siehe auch Nr. 65) - John aus England hat uns noch zusätzliche 9 Fotos des gemeinsamen Trips geschickt! Danke John!

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  • 06Aug 2018

    6 Quadra Island 06.08.2018 Kanada —

    Quathiaski Cove, Kanada

    Beschreibung

    06.08.2018: Rückreise von der Knight Inlet Lodge zurück nach Campbell River und von da mit der Fähre nach Quadra Island. Wir wurden in einem sensationell schönen Beach Cottage der Tsa-Kwa-Luten Lodge direkt am Strand einquartiert - perfekt zum chillen...die Natur unmittelbar vor der Haustüre - drei Seals sind sozusagen unsere Nachbarn.

    07.08.2018: Ausschlafen bis Mittag, Pizza, Pommes Frites und ein Bier...danach nochmals eine kleine Siesta, denn bekanntlicherweise soll man ja nach dem Essen ruhn... Gegen halb fünf haben wir uns entschlossen, mit dem Auto für rund drei Stunden die Insel zu erkunden...im Übrigen viel zu heiss zu fuss (so gegen 30 Grad - auch die Natur in British Columbia braucht dringend Wasser / derzeit wüten rund 250 Feuer)... Die Rehe hier sind nicht besonders scheu und offensichtlich an die Menschen gewöhnt - die entsprechenden Signale sind somit sicherlich notwendig! Für uns der schönste Platz auf Quadra Island ist aber definitiv "unser" Wharf House.... Zusammengefasst viel gechillt und einfach die schönen Momente genossen...am Abend BBQ...

    08.08.2018: Eigentlich nur gechillt...Proviant im Supermarkt organisiert und erneut die Szenerie vor unserem Beach House beobachtet. Einfach nur unendlich dankbar für diese wunderschöne Zeit. Trotz weiterhin viel viel Sonne bleibt der Pazifik kalt...ich würde schätzen unter 20 Grad..

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  • 09Aug 2018

    7 Tofino 09.08.2018 Kanada —

    Tofino, Kanada

    Beschreibung

    09.08.2018: Rund fünfstündige Anreise an die Westseite von Vancouver Island. Zwischenstop am Little Qualicum Falls Provincial Park - Prädikat sehr schön - wie bisher fast alles :-) das gilt auch für unsere Unterkunft. Fantastischer Meerblick und eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses. Es schadet nicht, auf der Hochzeitsreise zu sein...

    10.08.2018: Wieder einmal viel schlafen...Lunch beim beliebtesten Mexikaner weit und breit - Tacofino genannt...rund 30 Minuten warten zum Bestellen, dann nochmals 30 Minuten bis zur Verarbeitung - 2 Buritos, 1 Taco und 1 Gringa - es war es wert! Es hat sehr gemundet...danach ein bisschen Tofino erkunden...nichts aufregendes...am Abend noch ein romantischer Abendspaziergang (incl. einer Dose Bier und der E-Shisha...)...

    11.08.2018: Halbtagesausflug ins rund 35km entfernte Uclulet bei sehr wechselhaftem Wetter. Wolken, Nieselregen, ein bisschen Sonne sowie Wind und Nebel. Dies führte zu einer sehr mystischen Stimmung...am Abend dann faulenzen...

    12.08.2018: Kayaking in einer kleinen Gruppe mit insgesamt vier Booten im Clayoquot Sound. Sehr ruhige und friedliche Stimmung. Neben den „üblichen Verdächtigen“ wie Weisskopfseeadler und Harbour Seal konnten wir mehrere Belted Kingfisher (lokaler Eisvogel) beim Fischen beobachten. Sehr eindrucksvolle und wunderschöne Vögel. Weiter haben wir den Big Tree Trail gemacht - eine kleine Wanderung im Regenwald mit uralten Bäumen...der älteste soll gegen 2000 Jahre alt sein..hierzu leider keine Fotos, da die Speicherkarte der Kamera gestreikt hat...

    Bereits sind wieder zwei Wochen um - es fühlt sich aber an, als wären wir schon viel länger hier (auf eine gute Art und Weise). Die Zeit vergeht wie im Flug wenn man Freude hat und diese nicht wieder kommenden Erinnerungen gemeinsam teilen darf. Morgen verlassen wir Tofino und unsere grosse Reise geht weiter. Wir halten Euch auf dem Laufenden ;-)

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  • 13Aug 2018

    8 Salt Spring Island 13.08.2018

     

    Beschreibung

    13.08.2018: Wir sind definitv Inselkandidaten...rund 300km von Tofino nach Salt Spring Island via Fähre von Crofton...Dauer ca. 5 Stunden...Heute sind die Wald- und Buschfeuer der Umgebung besonders gut sicht- und spürbar...zudem liegt ein leicht rauchiger Geruch in der Luft und der Himmel ist wie nebelverhangen - kein blau mehr erkennbar wie bei der Abreise...Dafür ist unsere Unterkunft einmal mehr hervorragend ausgewählt..inkl. Jacuzzi mit Sicht auf das Meer...Kolibris und ein junger Wildhase heissen uns Willkommen...

    14.08.2018: Die Insel erkunden. Hier tummeln sich in der Tat relativ viele Künstler und Hippies, was bei einem lokalen Imbissstandbesitzer zu einem kreativen Gedankenausfluss führte - ich muss immer noch darüber lachen ;-) - siehe Bildstrecke. Die Hauptstadt Ganges ist ganz nett, aber derzeit touristisch überbevölkert - ein Parkplatz zu finden war nicht ganz so einfach. Weiter haben wir den Dienstagsmarkt besucht, welcher lokale Spezialitäten anpreist. Wir haben Salt Spring Sea Salt erstanden, welches nach einer ganz speziellen und aufwändigen Prozedur hergestellt wird (4 Päckchen à 45 Gramm zum Sonderpreis von 30 CAD - anstatt 38 CAD - rund 23 Franken). Wer mich ein wenig kennt weiss, dass ich auf Rabatte reagiere...Prominente Kunden sind übrigens die Royals Prinz William und Herzogin Kate, welche das Fleur de Sel vor zwei Jahren auf deren Reise durch British Columbia entdeckten. Später dann noch eine Erfrischung im Cusheon Lake. Am Abend BBQ mit dem Gebrauch des erwähnten Salzes für Gemüse und Steak - einmal mehr - wunderbar...

    15.08.2018: Zugegebenermassen, wenn wir für den nächsten Tag nichts konkretes geplant haben gönnen wir uns den Luxus und schlafen meistens bis zum Mittag. Ohne dass wir das Gefühl hätten, etwas zu verpassen. Wir schlafen einfach sehr gern - derzeit irgendwo zwischen 10 - 12 Stunden am Stück...Trotz viel Schlaf ist unser restliches Tagesprogramm gut ausgefüllt. So waren wir heute unter anderem an einem Wine Tasting...an einem Ale Tasting und zum Schluss auf einer Lavendel Farm (welche aber bei unserer Ankunft kurz nach 17 Uhr bereits geschlossen hatte). Danach noch kurz fischen an den St. Mary Lake. Ein Barsch (Black Bass?!) hat Interesse gezeigt, letztlich aber nicht angebissen. Am Abend dann wieder BBQ und zu späterer Stunde Hot Tub (wie die zwei vorangehenden Tage ebenfalls). NB: blauer Himmel ist seit längerer Zeit Fehlanzeige...entsprechend sind Landschaftsbilder wenig spektakulär - dafür glühte am Abend die Sonne und schien sehr nah zu sein...

    16.08.2018: Manchmal ist es schon ein bisschen verrückt und komisch. So haben wir uns für heute eigentlich wieder auf einen grauen Tag eingerichtet und dann packt der Himmel ein völlig überraschendes Blau aus - mit dem haben wir nicht gerechnet, zumal sich an den äusseren Verhältnissen nichts verändert hat - weiterhin warm bei rund 25 Grad, Buschfeuer in der Region und kein Regen in Sicht - leider...mittlerweile sollen es bereits 600 Feuer sein...hoffen wir, dass der Regen bald kommt. So haben wir uns dann auf einer sehr löchrigen Schotterpiste (offizielle Strasse) zum höchsten Punkt begeben - Mount Maxwell. Kein Vergleich zu den Vortagen. Danach sind wir an die Ostseite gefahren - dem Ruckle Provincial Park. Sehr schön...wir konnten diverse Vögel sowie Seals und vermutlich einen Orca sichten. Ein weiterer „very nice Day“. Morgen verlassen wir Saltspring Island bereits wieder und die Tage in Kanada neigen langsam sich dem Ende zu...

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  • 17Aug 2018

    9 Victoria BC 17.08.2018 Kanada —

    West Bay, Victoria, Kanada

    Beschreibung

    17.08.2018: Anreise von der Südseite von Saltspring Island (Fulford) zurück nach Vancouver Island (Swartz Bay) und von da weiter nochmals rund 30km gegen Süden nach Victoria inkl. Fahrt durch die Stadt - was nicht zu meinen Lieblingsfahraktivitäten zählt...Nach dem Hotelbezug ein bisschen Flanieren durch die Stadt bei schönstem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen um maximal 25 Grad und einer leichten Bise. Zum Schluss sind wir im Irish Pub „Irish Times“ gelandet - mit live Musik und und und...wir sind geblieben bis...

    18.08.2018: What a Day! Wir haben die berühmten Butchart Gardens besucht. Einfach unglaublich - der schönste Garten, den ich je besuchen durfte. Meine Frau Jody fühlte sich ebenfalls in ihrem Element. Rund 1 Million Besucher kommen pro Jahr und 50 Vollzeitgärtner bewirtschaften die Anlagen. Ein Riesenerlebmis - daneben noch ein super live Konzert (knapp zwei Stunden im Beatles Style) und ein faszinierend choreografiertes halbstündiges Feuerwerk - ein Tag der Superlative! Wow....auf Bilder vom Feuerwerk haben wir übrigens verzichtet - wir wollten nur den Moment geniessen...(auf YouTube findet man Videos hierzu...)

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  • 19Aug 2018

    10 Zurück in Vancouver - Fazit Kanada 19.08.2018 Kanada —

    Vancouver, Kanada

    Beschreibung

    Victoria - Fähre Swartz Bay nach Tsawassen - Vancouver. Hotelbezug und Rückgabe Mietwagen...Alles gut...

    Die drei Wochen Kanada sind wie im Flug vergangen. Meistens Traumwetter - dafür leidet die Natur - Regen wäre super für die Region - viele Feuer...Zusammengefasst - Daumen hoch und USA warten ;-)

    Am Abend haben wir den 40igsten von Stefan Reinhard zusammen mit seiner Frau Olga gefeiert. Guter Abschluss!

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  • 20Aug 2018

    11 Kalaloch Lodge at Olympic National Park 20.08.2018 USA —

    Forks, USA

    Beschreibung

    Bei unserer vorgesehenen Amerikareise haben wir uns von Sarah und Daniel Tormen sowie von meinem guten Arbeitskollegen von der Axa und USA/Kanada Spezialist Päddy Schweizer inspirieren lassen.

    20.08.2018: Anreise von Vancouver - ziemlich anstrengend...kurze Nacht nach der Feier von Stefans 40igstem. 4 Stunden Schlaf und Aufstehen um 05.30 - lange Schlange am Bahnhof inkl. Grenzkontrolle...4,5 Stunden Zugfahrt, dann Umsteigen mit dem Schnelltram zum Flughafen Seattle, Shuttlebus zum Mietwagencenter - dort einen grossen Dodge Durango in Empfang genommen und von da nochmals rund 300km durch teils sehr langsame - da Baustelle - Highways...ganze Prozedur zwischen 11 - 12 Stunden. Nach dem völlig überteuerten Abendessen sind wir um 20.00 ins Bett gegangen (100 USD für zwei wässrige Minestrone, 2 Pastagerichte, 1 Bier und 1 Hauswein sowie diverse Steuern und Trinkgelder und einem Service mit Potential nach oben).

    21.08.2018: Mit einer kurzen Unterbrechung 17 Stunden geschlafen (13 + 4 Stunden), was auch selbst für uns eher aussergewöhnlich lange ist - aber offensichtlich haben unsere Körper das gebraucht...den Rest des Tages haben wir mit Würste braten (im eigenen Cheminée) und Strandspaziergängen am Kalaloch Beach verbracht. Wir haben uns entschieden, das Restaurant zu boykottieren. Die Lodge ist wunderbar gelegen aber Preis - Leistung hat nicht gepasst (vielleicht auch im Zusammenhang mit der Hochsaison zu sehen...)

    22.08.2018: Grau und Regen zu Beginn. Rialto Beach und später Hoh National Park. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns auch gleich den Jahrespass für sämtliche US Nationalparks genehmigt - 80 Dollar - ein richtiges Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass ein einzelner Park ungefähr 30 Dollar kostet. Regenwaldgebiet und Abwandern des Moss-Trail. Eine kleine Märchenwelt... moosbehangene Riesenbäume, Rehe, Eichhörnchen, Reiher und kristallklare Bäche. Am Abend sind wir noch einer Gruppe Hirsche von 15 - 20 Tieren begegnet. Die haben ziemlich grimmig dreingeschaut - leider war das Licht für gute Bilder nicht mehr brauchbar...aber war schon ziemlich beeindruckend!

    23.08.2018: Besuch der Gegend rund um Hurricane Ridge sowie des Lake Crescent. Die Olympic Halbinsel ist ziemlich gross (über 4000km2) weshalb sich hieraus lange Fahrtwege und etliche Kilometer ergeben. So kommen schnell einmal 300 - 400km zusammen. Das Wetter ist überall ein bisschen anders. Hurricane Ridge ist Nationalparkgelände und befindet sich auf rund 1600 Meter über Meer und ist vergleichbar mit unseren Alpen - einfach mit zutraulicheren Tieren wie Streifenhörnchen (Chipmunk) und Rehen/Hirschen. Das Wetter war fantastisch über der Nebel-/Rauchdecke (inkl. blauem Himmel). Beim Lake Crescent haben wir die Marymere Falls
    besucht - auch hier wieder Wetterglück. Über den Tag verteilt war es jedoch sehr wechselhaft - und die Buschfeuer von Kanada und Kalifornien sind auch hier spür- und riechbar.
    ,
    24.08.2018: Besuch von Beach 4 und Ruby Beach. Diese Strände besitzen sogenannte Tidepools - ein absolut faszinierendes Naturerlebnis. Rund um die Felsen haben sich hier die Tiere und Pflanzen an den wechselhaften Wasserstand von Ebbe und Flut optimal angepasst. Es haben sich selbständige Lebensräume gebildet, welche Seeanemonen, Krebse, Muscheln, Seesterne, etc. beherbergen. Wie die Gezeiten funktionieren bleibt mir rätselhaft - was sich daraus jedoch ergibt ist unglaublich. Bisher kannte ich die Tidepools nur aus Naturdokumentationen wie z. B. Blue Planet 2 - dies vor Ort erleben zu dürfen ist jedoch definitiv eine andere Liga. Super Erlebnis...am Abend Waschtag - ich assistierte meiner Ehefrau Jody nach bestem Wissen und Gewissen. Meine Kernkompetenzen dürften jedoch woanders liegen...

    25.08.2018: Fahrt zum nördlichsten Punkt Cape Flattery als einer von zwei Plätzen, von wo aus die Seeotter beobachtet werden können (neben Cape Alava). Leider erfolglos - dafür sahen wir einen grossen Fischadler aus nächster Nähe (vielleicht 10 - 15m). Es herrschte garstiges Wetter - kalt und regnerisch. Von grösseren Spaziergängen haben wir deshalb abgesehen. An einer Flussmündung in der Gegend des Shi Shi Beach noch einem Barsch geangelt - ein Lachs wollte trotz pink Spinner nicht anbeissen...Später noch La Push Beach - zwei Brown Pelikane konnten gesichtet werden. Wieder viele Kilometer.

    26.08.2018: Wieder einmal viel Schlafen - draussen regnet‘s und es ist relativ kalt. Geschätzt so ca. 15 Grad. Wir entscheiden uns für das Tidepool Programm vom Freitag, 24. August. Nochmal Beach 4 und Ruby Beach - erneut faszinierend.

    Für all jene, die von der Natur und schönen Landschaften angetan sind ist der Olympic National Park definitiv zu empfehlen. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass diese Gegend sehr sehr regenreich ist und nicht umsonst drei Regenwälder umfasst. Zudem sind längere Distanzen in die Ausflüge einzurechnen. Wen das nicht abschreckt erhält 95% Natur und 5% Zivilisation. Meines Erachtens ein sehr guter Gegenwert!

    NB: Die Bilder sind nicht in der zeitlich korrekten Abfolge geordnet...

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  • 27Aug 2018

    12 Ashford - Mount Rainier National Park 27.08.2018 USA —

    Ashford, USA

    Beschreibung

    Nachführen des Blog auf vollen Touren...seit dem 20igsten August kein WLAN mehr (Kalaloch Lodge hat kein Internet zur Verfügung gestellt - deshalb Verzug). Es bessert langsam. Ich hoffe, in Bälde wieder à jour zu sein (es sind noch gewisse Beiträge ausstehend und noch nicht alle Fotos hochgeladen). Ich informiere wieder...

    27.08.2018: 300km vom Olympic National Park. Wer von weitem den Mount Rainier sieht wähnt sich im falschen Film. Originalzitat von Jody: „It looks not real...“. In den Staaten Washington und Oregon ist noch eine Woche länger Ferienzeit sowie das Labour Day Wochenende angesagt. Das bedeuted mehrheitlich ausgebuchte Unterkünfte und gesalzene Preise. Der Dollarkurs ist auch nicht wirklich vorteilhaft...Das ist für uns relevant, da wir die nächsten drei Wochen zwecks Flexibilität nichts im voraus gebucht haben (unser Beispiel - zwei Nächte günstigstes Motelzimmer für USD 263...).

    28.08.2018: Tageswanderung von rund 6 Stunden reiner Wanderzeit im Gebiet Paradise - der Name ist Programm. Wir machten den Skyline Trail modifiziert, welcher im Nationalpark des Mount Rainier liegt. Unser Urteil - a perfect Day - Bilder sagen manchmal mehr als Worte. Danke Päddy für diesen Tipp. Wir sind beinahe sprachlos so schön war‘s...die Tage zuvor war das Wetter sch... Sicht gleich null - ein Angestellter des Visitor Centers hat uns Bilder vom Vortag gezeigt - in der Nacht hätte es aufgeklart. Unglaublich - wir haben alles auf diesen einen Tag gesetzt, da wir bis Los Angeles nicht so viele zeitliche Reserven eingeplant haben... Grosses Glück oder wie man das auch immer nennen mag - wir sind glücklich und äusserst dankbar!

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  • 29Aug 2018

    13 Salem, Oregon 29.08.2018 USA —

    Salem, USA

    Beschreibung

    Salem als Zwischenstop bis zum nächsten Ziel - Crater Lake National Park und Umgebung im Bundesstaat Oregon. Unterwegs haben wir das Mount Saint Helens Volcano Monument besucht. Es handelt sich hierbei nicht um einen exakten Ort sondern um ein Gebiet mit mehreren Sehenswürdigkeiten rund um den krassen Vulkanausbruch am 18. Mai 1980. Wenn man ehrfurchtsvoll vor diesem Berg steht, der als Folge des Ausbruchs 400 Meter geschrumpft ist, kommt man sich so lächerlich klein vor... Die seinerzeit freigegebene Energie und unbändige Gewalt (welche 60 Todesopfer und unzählige Verletzte forderte) übersteigt meinen Verstand und Vorstellungskraft...by the way waren wir über 5 Stunden mit dem Auto unterwegs - und dabei rund 450km zurück gelegt...

    Nebenbei habe ich mein persönliches Ziel erreicht - Blog nachgeführt. War ein hartes und langes Stück Arbeit, wenn man bedenkt, dass ich sämtliche Einträge per Handy verfasse. Ich bin ein wenig Stolz ;-) aber nur ganz wenig...

    Die nächsten Tage ist unklar, ob wir Internetzugang haben...Aufgrund des erwähnten Labour Day Weekends geht es primär um Übernachtungsgelegenheiten (welche bis Samstagabend gesichert sind). Ab Dienstag sollte sich die Situation sowohl mit Unterkünften als auch mit dem Internet entspannen - so hoffen wir doch....Update: Zimmer bis Montagabend gefunden! Und noch ein Update - Jodys Bruder Micheal ist zum zweiten Mal Vater von Zwillingen geworden - nun zwei zusätzliche Mädchen (neben zwei Jungs)! Wie Roger Federer - wir gratulieren herzlich.

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  • 30Aug 2018

    14 Diamond Lake - Crater Lake National Park 30.08.2018 USA —

    Chemult, USA

    Beschreibung

    30.08.2018: Erneut Rund 350km von Salem zur wunderschön gelegenen Diamond Lake Lodge zurück gelegt. Internet vorhanden. Dazwischen das Cascades Raptor Center in Eugene besucht, welches erkrankte oder verunfallte Greifvögel wieder aufpäppelt, welche in der freien Natur dem Tode geweiht wären. Jeder Vogel hat seine eigene Geschichte - es ist zwar traurig, dass sie eingesperrt sind, doch dürfen sie weiterleben und die Besucher werden sensibilisiert für diese Tiere. Nebenbei konnten wir wildlebende Kolibris nur etwa einen halben Meter entfernt beobachten - faszinierend! Anschliessend Fahrt durch fast nicht endende Nadelwälder von Oregon und einer Dämmerungsstimmung, welche schwer in Worte zu fassen ist. Zum Schluss 23km kerzengerader Freeway - keine Kurven - nur geradeaus...that‘s USA...

    31.08.2018: „Welcome - you‘ve arrived at one of the most spectacular and scenic of all the national parks in the United States if not the world!“ - Craig Ackermann, Superintendent Crater Lake National Park. Damit ist alles gesagt - der Superlativ ist definitiv zutreffend... Das auf einer Höhe zwischen 1900 - 2400 Meter.

    01.09.2018: Unglaublich - bereits 5 Wochen unterwegs und schon wieder September...Die Zeit vergeht viel zu schnell - ist aber auch ein Zeichen, dass es uns sehr gut geht. Heute war mehrheitlich relaxen angesagt - ein bisschen dem Diamant Lake entlang spazieren und nebenbei fischen - aber die Forellen haben sich nicht wirklich bissfreudig gezeigt...anyway - wieder spätsommerliches Traumwetter...Genuss pur...Am Abend sind wir nochmals zum Crater Lake hoch gefahren - wir durften die Sterne und die Milchstrasse in der ganzen Pracht sehen - wie im Imax Kino - nur in echt - magisch!

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  • 02Sep 2018

    15 Crescent City - Redwood National Park 02.09.2018 USA —

    Crescent City, USA

    Beschreibung

    02.09.2018: Zurück an der Pazifikküste. Knapp 6 Stunden unterwegs (inkl. Mittagspause) für rund 300km über Berge und Täler. Das Wetter spielt noch immer mit - erneut blauer Himmel - aber auch wieder Spuren der Buschfeuer...die sind einfach allgegenwärtig - mal abgesehen von Mount Rainier und Crater Lake - natürlich nicht überall gleich stark ausgeprägt. Am Abend Besuch des Hafenviertel Anchor Bay mit einer kleinen Kolonie kalifornischer Seelöwen und sich dann wieder einmal einen Sonnenuntergang reingezogen - die Erdkrümmung war sichtbar, was ich bisher erst einmal in Australien in Cape Jervis beobachten konnte. Durch den Rauch war zudem der Horizont nicht mehr zu erkennen - es hat so ausgesehen, als ob die Sonne mitten im Meer versinkt...ein wenig unheimlich...

    03.09.2018: Im Gebiet des Redwood National- und Statepark unterwegs. Die Küstensequoien (oder Redwoods) sind hier schon gigantisch gross und lassen uns primär stauen. Wir hätten einiges zu erzählen - aber manchmal ist weniger mehr. Wir haben den wilden Pazifikstrand Enderts besucht (kleiner Hike à 0.8km hin und zurück) - unerwarteterweise haben wir zwei Otter zu Gesicht bekommen - unsere ersten in der freien Wildbahn. Weiter waren wieder Tidepools vorhanden. Dann Trees of Mystery and Sky Trail - eine klassische amerikanische Touristenattraktion - ich bin anfällig darauf und habe den Köder genommen. Meine Bewertung - 7 von 10 - Preis/Leistung hat nicht ganz gepasst. Auf dem Weg zum Lady Bird Johnsen Grove haben wir am Big Tree halt gemacht und sind zufällig an einer Herde von rund 50 oder mehr Roosevelt Elks vorbei gekommen. Die kleine Wanderung (der Grove von rund 2,5km) im Gebiet von sehr alten Riesenbäumen war einfach nur imposant und liess uns winzig erscheinen...

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  • 04Sep 2018

    16 Chester - Lassen Volcanic National Park 04.09.2018 USA —

    Chester, USA

    Beschreibung

    04.09.2018: Von der Küste zurück in die Berge. Anstrengende Fahrt von insgesamt 500km. Zum ersten Mal sehen wir die Auswirkungen der Busch- und Waldbrände in Kalifornien. Verbrannte Bäume, verbrannte Erde und zerstörte Infrastruktur und Strassen. Drei Staus und insgesamt 9 Stunden unterwegs. Heute keine Fotos hochgeladen. Nach diesem Tag brauchen wir Erholung - sprich Schlaf...Nachtrag: Insbesondere der erste Teil der Fahrt durch den Scenic Drive der Redwoods war sehr schön...der Nachmittag/Abend war einfach sehr zäh..

    05.09.2018: Mehrheitlich erholt - leider haben die Zimmernachbarn unsere wervolle Nachtruhe durch übermässig lauten TV-Konsum gestört...Ansonsten durften wir einmal mehr einen wunderschönen Tag im Lassen Volcanic National Park erleben. Wir haben den Gipfel erklommen (3187m) - nebenbei der höchste Lavadom der Welt (Lavadom = vereinfacht gesagt das schmale „Oberteil“ des Vulkans). Danach sind wir noch ein bisschen im Nationalpark herumgefahren. Insbesondere der Lake Manzanita mit der Spiegelung des Vulkans war sehr schön anzuschaun. Noch was zum Wetter - wir folgen der Sonne - gestern hatte es unterwegs zeitweise 99 Grad Fahrenheit - was ein wenig mehr als 37 Grad Celsius entspricht. In den Bergen ist es zum Glück wesentlich angenehmer - so um die 25 Grad und stahlblauer Himmel...dafür sehr trocken - aber wir beklagen uns sicher nicht...

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  • 06Sep 2018

    17 Kings Beach - (North) Lake Tahoe 06.09.2018 USA —

    Kings Beach, USA

    Beschreibung

    Heute „nur“ 200km am Stück in drei Stunden gefahren. Keine grossen Behinderungen, sondern gemütlich in den Bergen der Sierra Nevada unterwegs. Stop over im Norden des auf 1900 Meter gelegenen Lake Tahoe, welcher mit knapp 500km2 eine sehr beachtliche Grösse aufweist (1/4 des Kantons St. Gallen). Kings Beach ist wunderschön gelegen und der Sandstrand erinnert mehr an den Ozean als einen Bergsee. Auch zum Baden super - Wassertemperatur gefühlt wärmer als die Luft. Kalifornien hat das Kiffen seit anfangs Jahr legalisiert - dies riechen wir auf dem Sitzplatz vor unserem Motelzimmer. Wir teilen die Umgebung zudem mit dutzenden von Fledermäusen. Zusammengefasst ein sehr chilliger Tag...

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  • 07Sep 2018

    18 June Lake 07.09.2018 USA —

    June Lake, USA

    Beschreibung

    07.09.2018: 270km von Lake Tahoe aus - eine angenehme Fahrt durch Berge und Grasland. Zwischenhalt in der Goldgräber-, bzw. Geisterstadt Bodie. Zwischenzeitlich zum California State Park umgewandelt. Äusserst interessant und lehrreich. Endpunkt Boulders Lodge am June Lake - die Unterkunft erneut gut ausgesucht...

    08.09.2018: Mal abgesehen davon, dass mich eine Wespe in die Zunge stach - was äusserst unangenehm, schmerzhaft und zudem die Zunge massiv anschwellen liess - gab‘s auch heute nichts auszusetzen. Passiert beim unvorsichtigen Reinbeissen in das Truthahnsandwich! Fischen im Lake Gull (home of the monster trout) und Lake June - leider ein Nuller bei gefühlten 1000 Auswürfen...Die Szenerie war einmal mehr herrlich. Insbesondere die jagenden Fischadler haben es uns angetan - wir konnten sehen, wie sie erfolgreicher als ich Forellen fingen...Dazu gab's gratis Musik von einem Festival. Schöne Abendstimmung und feines Nachtessen im Restaurant der benachbarten Double Eagles Lodge (5km gelten hier noch als benachbart...).

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  • 09Sep 2018

    19 Mariposa - Yosemite National Park 09.09.2018 USA —

    Mariposa, USA

    Beschreibung

    Start in Honeymoonwoche 7. Sonntag, super Wetteraussichten und Publikums-, bzw. Touristenmagnet. Vielleicht nicht der beste Zeitpunkt, um den Yosemite National Park zu besuchen...aber wann dann, wenn 4 Millionen pro Jahr dasselbe vorhaben?! Das Bergpanorama ist wirklich beeindruckend - ABER, der Park ist total überlaufen...ganz ehrlich, ich würde diesen Ort nicht weiterempfehlen - es sei denn, man hat sich im Vorfeld Wanderungen ausgesucht, welche fernab der grossen Besucherströme liegen. Solche gibt es mit Bestimmtheit im 3080km2 grossen Gebiet - nur hatten wir eben nicht die Zeit dafür...Alle vom Park empfohlenen Punkte erinnerten mehr an Disney Land als einen Naturpark - definitiv nicht das, was wir uns vorgestellt hatten..Von dem grossen Feuer sieht man übrigens nur an vereinzelten Stellen etwas - aus unserer Sicht haben sich die Waldbrände nicht auf den Besucheraufmarsch ausgewirkt. Eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Nun sind wir wieder um einige Erfahrungen reicher. Was bleibt sind die wunderschönen Landschaften und die Scenic Drives. Zwischenhalt nach 250km in Mariposa auf dem Weg zurück an die Pazifikküste.

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  • 10Sep 2018

    20 Monterey 10.09.2018

    Monterey

    Beschreibung

    10.09.2018: Zurück an der Küste (nach ca. 250km). Wieder einmal Waschtag...Am Abend Besuch des alten Hafenviertels „Old Fisherman‘s Wharf“ - super für Touristen zugänglich gemacht. Hervorragendes Abendessen...Zustand äusserst zufrieden...

    11.09.2018: Das grosse Fressen - spätestens als ich das gleichnamige Video auf 20min.ch von Anfang August gesehen hatte war mir klar, dass wir hier in Monterey eine Whale Watching Tour buchen sollten. Wir wurden nicht enttäuscht und konnten zusehen, wie sich bis zu 5 Buckelwale, x kalifornische Seelöwen, Pelikane, Möven und diverse andere Seevögel am üppigen Festmahl sprichwörtlich sattgefressen haben. Ein für uns bisher einmaliges Erlebnis. Ein Kurzvideo habe ich auf Facebook gepostet - mit dem Einverständnis der Betreibers. Später konnten wir im Hafen noch die verspielten und äusserst niedlichen Seeotter beobachten - weniger erfreulich für die Krabben...Am späteren Nachmittag dann noch Besuch des Point Lobos State Reserve Park - ebenfalls sehr beeindruckend. Unter anderem Brutstätte von hunderten von Braunen Pelikanen, Harbour Seals und Kalifornischen Seelöwen - die Natur scheint hier noch intakt zu sein.

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  • 12Sep 2018

    21 San Simeon 12.09.2018

    San Simeon

    Beschreibung

    Teilstück Highway Number 1 von Monterey nach San Simeon. Wir haben uns für die rund 160km mehrheitlich Küstenstrasse den ganzen Tag Zeit gelassen (inkl. Picknick und Glacéstop). Was soll ich schreiben...es war wie im Film...und ein wenig surreal...bei wiederum schönstem Wetter und zu Oldieklängen wie unter anderem Hotel California oder California Dreamin‘ haben wir uns die Landschaft „reingezogen“. Highlights waren unter anderem eine grosse Elchherde am Strassenrand, hunderte (oder tausende?!) Kormorane, ein Spaziergang an einem menschenleeren Strand und die See Elefanten Kolonie Piedras Blancas - so unglaublich viele schöne Eindrücke...Dankbar!

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  • 13Sep 2018

    22 Morro Bay 13.09.2018

    Morro Bay

    Beschreibung

    Letzter Tag in den USA um noch einmal richtig zu geniessen - was wir auch getan haben....Gemütliches „Zmörgelen“ und dann den Elephant Seal Walk erweitert spaziert. Am fischreichen Strand von San Simeon haben sich tausende Wasservögeln am offensichtlich reichhaltigen Menü gütlich getan. Unberührte Natur auf dem Weg nach Morro Bay - die Gegend ist wunderschön und nur zu empfehlen. Am Abend noch den Hafen rund um das Wahrzeichen Morro Rock erkundet - erneut viele Vögel, Robben und Seeotter.

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  • 14Sep 2018

    23 Los Angeles 14.09.2018 USA —

    Los Angeles, USA

    Beschreibung

    14.09.2018: Am Morgen ein letztes Highlight in Form einer Gruppe Seeotter von rund 30 Tieren im Hafen von Morro Bay.
    Ich hatte von Anfang an nicht das beste Gefühl bei der Fahrzeugrückgabe...Leider hat sich dieses Gefühl bestätigt...Die letzten rund 100km (von zuletzt 350km) waren mehrheitlich stop-and-go und haben sich rund 3 Stunden hingezogen. Sehr ermüdend und erschöpfend - das bei teilweise 7 Fahrspuren und nicht immer geduldigen anderen Verkehrsteilnehmern. Am Flughafen wurden wir auch nicht wirklich herzlich empfangen. Check-in bei Quantas für den Flug von Morgen war nicht möglich. Der offiziell staatlich anerkannte Taxifahrer hat uns ebenfalls „verarscht“, nachdem beim grossspurig angekündigten Gratis-Hotel-Shuttle-Sevice letztlich niemand für unser Hotel zuständig sein wollte...Der Taxifahrer hat einfach den Taxometer abgestellt und uns zum Schluss eine Mindestpauschale von USD 25 in Rechnung gestellt - nachdem er die ganze Fahrt über die kurze Strecke geflucht hatte und das Hotel auch nicht auf Anhieb fand (findem wollte?!) - es fehlte uns letztlich die Energie um zu diskutieren. Im Hotel wurde uns irrtümlicherweise ein Betrag von USD 420.00 der Kreditkarte belastet (anstatt 183.00 - übrigens eines der günstigsten Hotels). Nach entsprechender Intervention unsererseits wurde der Fehler korrigiert. Generell wirken hier die Leute (egal ob Tourist oder Einheimischer) ziemlich gestresst. Unser Eindruck von Los Angeles ist somit ziemlich negativ. Wir mögen diese Stadt nicht und freuen uns auf Morgen Nacht, wenn wir Los Angeles verlassen können - je früher, desto besser. Der Grund für Los Angeles war übrigens der attraktive Preis für den Direktflug nach Brisbane. Ein Lichtblick gibt‘s doch noch - check out beim Hotel mit den bequemen Betten ist um 12.00 - das werden wir ausnützen. Im Wissen, dass Los Angeles nicht die Vereinigten Staaten vertritt freuen wir uns in Bälde auf Australien. Vom Grundsatz her ist aber nach wie vor alles gut :-)

    15.09.2018: Nach dem Ausschlafen sieht die Welt hier in Los Angeles wieder freundlicher aus. Warten auf den Weiterflug - was macht man da, wenn man so wenig Zeit wie möglich am Flughafen verbringen möchte (so viel wie nötig, ohne in Stress zu geraten) und alle Sehenswürdigkeiten ohnehin weit weg sind?! Wir haben uns für den Sepulveda Boulevard unweit unseres Hotels entschieden. Essen, ganz wenig shoppen und Starbucks - halt irgendwie die Zeit absitzen. Unser Flug geht um 23.20 Lokalzeit, dauert rund 14 Stunden und wir überschreiten dabei die Datumsgrenze - wir kommen dann am Montagmorgen, 17.09.2018 in Australien an.

    Good by USA - wir hatten eine sehr schöne Zeit!

    16.09.2018: Irgendwo zwischen Amerika und Australien...(ohne Eintrag)

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  • 17Sep 2018

    24 Brisbane 17.09.2018 Australien —

    Brisbane City, Australien

    Beschreibung

    17.09.2018: Guter und vor allem ein gefühlt relativ schneller Flug (für knapp 14 Stunden / davon 5 - 6 Stunden geschlafen). Einreise in Australien schnell und problemlos - Bravo! Ankunft im Hotel ibis um ca. 08.45 - das Zimmer war ebenfalls bereits verfügbar und der Kundenservice war hervorragend. Anschliessend Dusche und noch ein Nickerchen bis kurz nach Mittag. Zudem derzeit attraktiver Dollarkurs (ein wenig mehr als 69 Rappen - angenehm positiver Nebeneffekt). Wir fühlen uns sehr Willkommen - super Start trotz langer Anreise! Gegen zwei Uhr dann noch ein bisschen in die Stadt - Sushi, Pub, den Bezirk Southbank am Brisbane River erkunden mit unter anderem einem künstlich angelegten Strand sowie diversen Bars und Restaurants. Danach noch ein frisch gepresster Fruchtsaft, Glacé und dann zeitig ins Bett (der Flugzeugschlaf ist einfach nicht das Wahre...). Um halb sieben ist es hier übrigens bereits sehr dunkel...und noch was: 1Liter Sonnencréme Schutzfaktor 50+ zum Schnäppchenpreis von AUD 20.00 - es geht auch günstig (was nicht für Alkoholika und Raucherwaren gilt).

    18.09.2018: Ähnliches Programm wie am Vortag und noch diverse Vorbereitungen für die spätere Reise in den Westen von Australien getroffen. Am Abend dann noch einen Drink mit Jodys Cousin David, welcher hier in Brisbane lebt und arbeitet. Morgen geht‘s frühzeitig nach Lady Elliot Island. Wir bleiben dort in der Abgeschiedenheit der Natur für eine Woche. Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, ob ich das Internet der Insel nutzen kann/darf...Ich informiere wieder - entweder zeitig oder sonst erst in einer Woche wieder...

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  • 19Sep 2018

    25 Lady Elliot Island 19.09.2018

    Bogie

    Beschreibung

    Vorweg - Internet vorhanden, wenngleich sehr langsam und nur gegen Bezahlung. Ich werde die Fotos zu einem späteren Zeitpunkt hochladen. Ich halte Euch aber schriftlich auf dem Laufenden. That's the way it is...

    19.09.2018: Zu Lady Elliot - ein paradiesisches Eiland (ca. 700 auf 700 Meter - ziemlich klein..) und Home of the Manta Ray. Frühzeitig um 05.15 aufstehen war angesagt, damit wir so gegen 9 Uhr auf der Insel waren. Die Insel ist im Nirvana als südlichste Insel im Great Barrier in Queensland gelegen und der Flug dauerte rund 80 Minuten vom Flughafen Redcliffe nahe Brisbane. Überraschung beim Begrüssungskaffee - Buckelwale sind unmittelbar hinter der Lagune gesprungen...dann sehr grosszügige Unterkunft zugewiesen bekommen, viele Vögel und einmal um die Insel laufen - Schildkröten und die Mantarochen konnten wir bereits vom Land aus sichten. Wir sind nun gespannt, was uns die nächsten Tage erwartet - an Land und im/unter Wasser.

    20.09.2018: Die Uhren gehen auf Lady Eliott Island anders. Um 18.00 Uhr ist es schon ziemlich dunkel und man denkt bereits an‘s zu Bett gehen...gegen 21.00 ist es dann soweit...Schlafen...Die Lebensqualität im Honeymoon-Modus ist hier auf einem Höhepunkt. Der heutige Tagesablauf sah wie folgt aus: Morgenessen - kleine Tour mit dem Glasbodenboot (nicht sonderlich empfehlenswert) - Mittagessen - Schnorcheln auf eigene Faust - Abendessen - Haia... Die See war ziemlich stürmisch und das Schnorcheln ausserhalb der Lagune somit ziemlich anstrengend. Das Riff ist intakt - das bedeutet einen guten Bestand an Hart- und Weichkorallen, Schildkröten, Riffhaie, diverse Fische mit unter anderem einer kurzen Sichtung eines Manta Ray sowie einer gigantisch grossen Riesenmuschel. So lässt es sich definitiv leben. Wenn möglich, wünschen wir uns für den morgigen Tag ein ruhiges Meer - mal schauen. Ansonsten Zufriedenheit 100%..

    21.09.2018: Es ist zwar Freitag, doch es fühlt sich nicht so an - man verliert hier sehr schnell das Zeitgefühl. Mit ruhigem Meer war nichts - mehrheitlich permanente Windgeschwindigkeiten um die 60km/h. Schnorcheln somit Fehlanzeige - Bird Watching war angesagt. Noch was zur Definition von „viele Vögel“. Derzeit ist Brutsaison auf Lady Elliot - der Bestand wird auf eine halbe Million geschätzt (= 500‘000 / hauptsächlich Nodolis und Zügelseeschwalben). Wir lieben die Vögel hier. Am Nachmittag hat sich an einem kleinen Strandabschnitt eine Beruhigung ergeben, weshalb ich noch zwei Stunden ins Wasser ging. Trotz nicht optimaler Sicht konnte ich relativ viele Tiere erspähen (Schildkröten, Riffhaie, Nemos, etc.). Korrigenda: Es leben hier noch andere Riesenrochen - ich konnte heute erneut zwei sehen (2 - 3 Meter lang). Die noch grösseren Mantas sind mehr im offenen Wasser als in Strandnähe zu finden. Wir bleiben dran und hoffen natürlich auf eine Begegnung mit diesen wunderbaren Kreaturen.

    22.09.2018: Der Tag ist schnell erzählt. Mehrheitlich den ganzen Tag geschnorchelt bei ein wenig besseren Wetterbedingungen als gestern. Doch nach wie vor recht windig - was neben teils starkem Wellengang auch trübere Sicht bedeutet. Den Umständen entsprechend war‘s jedoch tip top - drei verschiedenen Hai- und Schildkrötenarten sowie zwei Monster-Zackenbarsche (geschätzt um die 2,5m) kreuzten unseren Weg (neben einer weiteren Vielzahl von Riffbewohnern). Das macht müde...

    23.09.2018: Ein Traumtag. Ich hatte mich kurzfristig für die Schnorchel Safari angemeldet und dabei gehofft, die Manta Rays sehen zu können. Und dann passieren manchmal ungewöhnliche Dinge. Buckelwale waren aktiv - und tatsächlich...gegen Ende des Tripps konnte ich mit drei dieser Giganten schwimmen (inkl. Mutter und Kalb). Ich war rund 5m dran. In echt unbeschreiblich und eine absolut fantastische Begegnung - ist wirklich schwer in Worte zu fassen. Später gesellten sich noch 3-4 Mantas dazu, wobei wir uns zu diesem Zeitpunkt bereits wieder auf dem Boot befanden. Unglaublich...Am Nachmittag dann wieder schnorcheln. Et voila - wenn‘s läuft, dann läuft‘s - unser erster Mantarochen im Wasser. Sehr eindrücklich - aber nicht zu vergleichen mit der Begegnung mit den Buckelwalen. Was für ein Tag...

    24.09.2018: Nach dem gestrigen Tag war klar, dass alles was noch folgt als reine Zugabe zu betrachten ist. Und es gab noch was oben drauf! Wir konnten zwei Mantas bei einer sogenannten Putzerstation sichten. An einer solchen lassen sich die Mantas von kleineren Fischen reinigen - beide Parteien gewinnen. Gratismahlzeit für die einen, Sauberkeit für die anderen. Nebenbei noch drei Bottlenose Delphine, welche sich gemäss Staff auch nicht so oft blicken lassen... Generell ist ein intaktes Riff schon ein faszinierender Lebensraum - sowohl im Grossen, als auch im Kleinen. So viele positive Eindrücke...

    25.09.2018: Letzter voller Tag und somit auch letzte Nacht. Nochmals Schnorcheln - zwei Mantas, Schildkröten, Haie, etc. - wieder die volle Palette. Einfach nur schön. Jeder Tag ist unterschiedlich - keiner gleicht dem vorangehenden. Das liess unseren Aufenthalt auf dieser kleinen Insel nie langweilig werden. Entspannt kehren wir Morgen Nachmittag nach Brisbane zurück.

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  • 26Sep 2018

    26 Brisbane - Stop Over 26.09.2018 Australien —

    Brisbane City, Australien

    Beschreibung

    Ein letztes Mal schnorcheln, bevor es wieder nach Brisbane ging. Nochmals die ganze Schönheit des Riffs bestaunt - zwei Mantas haben sich wieder an der "Putzerstation" eingefunden und einer davon hat zwei Haie mitgebracht, welche sich ebenfalls den cleaning service genehmigten :-) es endete wie es begann - mit springenden Buckelwalen. Wir durften eine traumhaft schöne Woche auf Lady Elliot Island verbringen.

    Auf dem Rückflug wurde ich nach Knight Inlet zum zweiten Mal als Co.-Pilot auserkoren - wunderbare Aussicht...super Abschluss..in Brisbane nichts aufregendes - Sushi und Bier..zu diesem Eintrag somit auch keine Fotos...

    NB: Die Fotos für Lady Elliot sind nun hochgeladen.. Schnelleres und stärkeres WLAN im Hotel ibis als gedacht...

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  • 27Sep 2018

    27 Darvin - Northern Territory 27.09.2018 Australien —

    Darwin City, Australien

    Beschreibung

    Für einmal ein bisschen Vorarbeit geleistet. Unsere Reise geht weiter in's rund 3'400km entfernte Darwin im Northern Territory. Voraussichtliche Ankunft um 5 Minuten nach Mitternacht (Flugzeit 4,5 Stunden und Zeitverschiebung von 30 Minuten - also früher). Für Freitagmorgen ab 06.50 Uhr bis Dienstagnachmittag/-abend ist eine fünftägige geführte Tour in einer Kleingruppe in den Kakadu Nationalpark vorgesehen. Mit Internet/WLAN ist nicht zu rechnen. Nächste Lebenszeichen voraussichtlich anfangs Oktober..

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  • 28Sep 2018

    28 Jabiru - Kakadu National Park 28.09.2018 Australien —

    Flying Fox, Australien

    Beschreibung

    28.09.2018: Nach rund 3,5 Stunden Schlaf Start zur Tour - bereits fast 30 Grad um 7 Uhr und eine Luftfeuchtigkeit von rund 90%. Sehr unangenehme tropische Verhältnisse.Fahrzeug klimatisiert - das hilft. Danach Empfang durch den lokalen Aborigini Stamm Limilngan-Wulna inkl. einem beschützenden Willkommensgruss. Hierzu wird einem Wasser über den Kopf vom nahe gelegenen Wasserloch (Billabong) "geträufelt". Am Nachmittag Schiffsfahrt auf dem East Alligator River - beeindruckende Anzahl an Salzwasserkrokodilen. Natur pur mit unter anderem riesigen Seeadlern. Später durften wir mit spezieller Erlaubnis die Felszeichnungen von Mawurndaddja in einem für Besucher grundsätzlich nicht zugänglichen Gebiet des Arnhem Land bestaunen - was für ein Privileg. Demütige Momente und absolut eindrücklich. Arnhem Land ist im Besitz der Aborigini und rund 2,5 mal so gross wie die Schweiz (= 100'000km2). Kakadu - als grösster Nationalpark Australiens - umfasst 20'000km2.

    29.09.2018: Besuch der Jim Jim Falls - mir fehlen die Worte...Sandstrand in den Bergen...überwältigende Schönheit...Timing is all - so waren wir im obersten Naturpool die einzige Gruppe...noch was zur Erreichbarkeit der Wasserfälle - nur über eine sehr anspruchsvolle Allradstrecke zu erreichen (die Mietwagenfirmen schliessen diese Strecke aus der Versicherungsdeckung aus - so habe ich mir sagen lassen...), danach Wanderung von knapp einer Stunde durch den Regenwald..es dauert somit ein wenig bis man am Ziel ist - welches jedoch absolut lohnenswert ist. Am Nachmittag Rundweg durch Anbangbang Shelter - eine weitere Aborigini Kunststätte, jedoch für jedermann zugänglich. Zuletzt dann noch Besuch des Vogelschutzgebietes vom Anbangbang Billabong.

    30.09.2018: Maguk Falls am Sonntagvormittag im Barramundi Gorge - ich verzichte auf Wiederholungen. Einfach nur wunderbar - aber es kann doch nicht alles so schön sein?! Doch, kann es..damit ist alles gesagt! Am Nachmittag mehrheitlich auf der Strasse unterwegs...

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  • 30Sep 2018

    29 Katherine - Nitmiluk National Park 30.09.2018 Australien —

    Nitmiluk, Australien

    Beschreibung

    01.10.2018: Spektakuläre zweistündige Bootsfahrt durch den Katherine Gorge mit 13 bis zu 100 Meter tiefen Schluchten. Nach dem Mittag wieder "Pooltime" in den Edith Falls.

    Noch was zum Verständnis - Ankunft in Katherine am 30.9. - Tour am 1.10. / dasselbe am nächsten Tag - Ankunft in Litchfield am 1.10, Tour am 2.10. und dann auch gleichentags wieder Rückkehr nach Darwin.

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  • 01Oct 2018

    30 Litchfield National Park 01.10.2018 Australien —

    Litchfield Park, Australien

    Beschreibung

    02.10.2018: Zum Schluss wird‘s nochmals kitschig - Magnetic Termites, Buley Rockholes, Florence Falls und Wangi Falls. Die Bilder sprechen für sich...dem ist meines Erachtens nichts mehr hinzuzufügen...

    Zusammengefasst fünf fantastische Tage. Sehr empfehlenswert, wobei die Fahrtzeit nicht unerheblich ist. Das bedeutet mehrere Stunden pro Tag und viele Kilometer - 1600 in 5 Tagen...

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  • 02Oct 2018

    31 Darwin - Stop over 02.10.2018 Australien —

    Darwin City, Australien

    Beschreibung

    Rückkehr in die Zivilisation. Sehr gemütlicher Abschlussabend mit 4 weiteren Tourteilnehmern beim Italiener und in einer Bar mit Livemusik. Macht Freude :-)

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  • 03Oct 2018

    32 Katherine - Stop over 03.10.2018 Australien —

    Katherine, Australien

    Beschreibung

    Übernahme des Mietwagens Mitsubishi Eclipse Cross (ein Allrad SUV). Wir haben uns gegen die Gibb River Road entschieden, welche zwar viele Sehenswürdigkeiten aufweist, aber nicht die besten Voraussetzungen bietet, wenn Übernachtungen im Zelt oder Camper uns nicht zu Freudensprüngen hinreissen lassen.. Wir bevorzugen unter anderem ein klimatisiertes Zimmer, eine harte Matratze und wenn möglich zwei Kissen pro Person - so viel Luxus darf es schon sein...in Katherine ist das vorhanden.

    By the way, heute rund 320km zurückgelegt bei durchschnittlich 39 Grad...Nebenbei gewaschen (also Jody) und den Blog vervollständigt...Wir sind bereit für neue Taten...

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  • 04Oct 2018

    33 Timber Creek 04.10.2018 Australien —

    Timber Creek, Australien

    Beschreibung

    Gestrandet...ungewöhnliche Dinge passieren...leider nicht immer positive...am Mittwochabend haben die Behörden die Strasse nach Kununurra (vergleichbar mit unserer Autobahn) aufgrund massiver Feuer gesperrt...und da wir nicht die einzigen waren sind die ohnehin schon raren Übernachtungsmöglichkeiten sehr rasch vergriffen gewesen...somit schlafen auf dem Badetuch - immerhin unter einem Ventilator...jetzt bleibt uns nichts anderes übrig, als zu warten...Daumen drücken ist angesagt, damit die Strasse möglichst rasch wieder geöffnet wird...wir müssen irgendwie nach Perth - Alternativen gibt es keine...

    Unerwartet war auch das Treffen mit Sabrina Meier (ehemals Schwizer), ihrem Mann Matthias sowie den zwei Kindern - small world - unglaublich! Sabrina hat auch mal bei der Axa in St. Gallen gearbeitet - an dieser Stelle Gruss an alle Axa Leute die Sabrina noch kennen...

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  • 05Oct 2018

    34 Kununurra 05.10.2018 Australien —

    Kununurra, Australien

    Beschreibung

    Yesssssssssssssss.....

    Die Strasse ist wieder geöffnet...wir sind äusserst glücklich und dankbar, dass unsere Reise mehrheitlich im vorgesehen Rahmen weitergehen darf - Unvorhergesehenes mal ausgenommen... Aber darauf könnem wir getrost verzichten! Während der Fahrt nach Kununurra haben wir eine Zeitzone überschritten und haben dadurch 1,5 Stunden gewonnen. Weiter haben wir das County/Region gewechselt - vom Northern Territory nach Western Australien...

    Relaxen war angesagt. Bei Temperaturen um 40 Grad (gestern wurden sogar 41 gemessen) haben wir den Nachmittag am Ord River im Wasser verbracht. Extrem erfrischend. Ein kleines Süsswasserkrokodil von rund einem Meter hat sich noch gezeigt - Distanz ca. 10 Meter. Sonnenuntergang war um 17.22 - um 18.00 ist es dunkel und Zeit für die Flughunde und deren Gekreische...

    Wir selbst haben nun einiges an Schlaf nachzuholen...für die nächsten Tage dürfte sich der Internetzugang eher schwieriger gestalten...ich habe deshalb mal rein vorsorglich die nächsten drei Stationen bereits ergänzt..

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  • 06Oct 2018

    35 Wyndam - Parry Creek Farm 06.10.2018 Australien —

    Baines, Australien

    Beschreibung

    Hitzealarm - 41 Grad und Empfehlung, möglichst viel Zeit im Wasser zu verbringen, bzw. mindestens im Schatten...viel Wasser trinken...der Sonnencrème- und After Sun Verbrauch erreicht Höchstwerte. Wir haben uns bei unseren Aktivitäten auf das Nötigste beschränkt...Aber alleine das bringt einen ins Schwitzen. Es ist nicht nur enorm warm, es geht zudem auch ein heisser Wind.. Wir haben den Aussichtspunkt Kellys Lookout sowie ein Vogelschutzgebiet am Lake Kununurra besucht. Danach Abkühlung am Ord River und Weiterfahrt zum "The Grotto" - eine wunderschön gelegene Schlucht - mit Wasser...

    Kurz vor Sonnenuntergang auf dem Weg zur Unterkunft Zwischenhalt beim Marlgu Billabong. Wir waren Alleine dort - unglaublich schön...

    Der Norden von Westaustralien ist Heimat der Boabs (oder Baobabs, bzw. Affenbrotbäume) - diese geben eine vorzügliche Silhuette ab.Ich habe immer gedacht, den Baobab gibt es nur in Afrika... Tägliches Lernen - auch auf der Hochzeitsreise...

    Vor Einbruch der Dunkelheit haben wir die Unterkunft im Nirgendwo erreicht. Dies ist wichtig, da es sonst lebensgefährlich werden könnte. Kollisionen mit frei weidendem Vieh sind eine relativ häufige Ursache für schwere oder tödliche Autounfälle...

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  • 07Oct 2018

    36 Halls Creek (Motel) 07.10.2018 Australien —

    Halls Creek, Australien

    Beschreibung

    Another Day to remember. Zwar wieder enorm heiss - bis 43 Grad!!! - aber das war es wert. Tagwache 05.20! Emma Gorge(ous) - wir waren für eine kurze Zeit alleine an diesem magischen Ort - einer der schönsten Plätze überhaupt, den ich/wir auf dieser Welt sehen durfte/n! Der Weg zu Fuss bergauf 1, 6km - die Sonne brannte bereits am Morgen unerbärmlich (32 Grad um 06.52). Nach Emma Gorge Zebedee Springs (Warmwasserquelle mit Palmen und im Schatten) und Lunch bei El Questro Station. Was für ein Sonntagmorgen...am Nachmittag dann Fahrt nach Halls Creek (total für heute um 420 - 430km). Die Gegend ist sehr abwechslungsreich - keine Leute, nur Natur. Hügel, viele Termitenbauten und Grasland säumen unseren Weg. Überraschung beim Einckecken ins Motel - besseres Zimmer und gratis Nutzung des ansonsten kostenpflichtigen Internets (nachdem die Geschäftsführerin uns nach dem Besuchsgrund für Halls Creek gefragt hatte). So lässt es sich leben...dies hat jedoch seinen Preis. Hohe Unterkunftspreise - wenn man nicht campiert oder zeltet (dann aber hohe Temperaturen in der Nacht - irgendwo zwischen 25 - 30 Grad) und nicht unerhebliche Benzinkosten machen das Reisen in dieser Region - trotz derzeit tiefem Dollarkurs - relativ kostenintensiv. Aber: Westaustralien begeistert!

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  • 08Oct 2018

    37 Fitzroy Crossing 08.10.2018 Australien —

    Gibb, Australien

    Beschreibung

    Ausgeschlafen machen wir uns von Halls Creek nach Fitzroy Crossing. Für einmal „nur“ rund 300km Fahrt. Die Fitzroy River Lodge ist die Heimat hunderter agile Wallabys. Die Lodge wässert den Rasen, welcher spriesst und dieser lockt wiederum die Wallabys an - sozusagen indirekte Fütterung. Wir beobachten diese Tiere aus nächster Nähe, verhalten uns aber ruhig. Die Wallabys bleiben wild und sind innert Sekunden verschwunden, bzw. weggehüpft, wenn sie sich gestört fühlen. Am Abend Abkühlung im Pool - Temperatur bei Ankunft 43 Grad...

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  • 09Oct 2018

    38 Broome 09.10.2018 Australien —

    Cable Beach, Australien

    Beschreibung

    09.10.2018: Halbzeit unserer Reise - wirklich unglaublich, welch wundervolle Eindrücke wir bis anhin mitnehmen durften. Wir leben unseren Traum. Einziger Nachteil - ich wiederhole mich - der Faktor Zeit. Wir geniessen unsere Hochzeitsreise in vollsten Zügen - die Tage, Wochen, Monate vergehen wie im Fluge...wir freuen uns nun auf Hälfte Nummer zwei und sind - ich wiederhole mich erneut - sehr dankbar, dass grössere Zwischenfälle - mit wenigen Ausnahmen - auf unserem Honeymoon bisher ausgeblieben sind. Wir erfreuen uns bester Gesundheit, sind aber froh, wenn die Temperaturen sinken...heute neuer Rekord - 44 Grad. Wir sind hierfür nicht gemacht. Lichtblick - in Broome, welches an der Küste liegt, herrschen „angenehmere“ 31 Grad - aber relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Richtung Süden und gegen Westen sind die Wetterprognosen positiv - mehr Richtung mitteleuropäisches Klima...

    Vor unserer Weiterfahrt von Fitzroy Crossing nach Broome haben wir den Geikie Gorge National Park besucht. Aufgrund des baldigen Ende der Saison (die Regenzeit steht bevor) waren wir die einzigen Teilnehmer auf dieser Tour und konnten so die Rangerin gänzlich für uns in Anspruch nehmen. Prädikat der Landschaft - sehr eindrucksvoll. Im Anschluss noch eine Erfrischung im Fitzroy River - ausgezeichneter Start in den Tag. Anschliessend 400km nach Broome, wo wir nach Bezug des Zimmers den berühmten Cable Beach aufsuchten und wiederum einem Sonnenuntergang beiwohnten (welche in Australien besonders intensiv sind).

    10.10.2018: Ein Chilltag :-) Ausschlafen und dann Mittagessen an bester Lage am Cable Beach im Zanders. Der Strand hat sich bei Flut von seiner allerschönsten Seite gezeigt. Nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt wieder zurück an den Strand - bis zum Sunset, welcher hier um ca. 18.00 stattfindet (also eine halbe Stunde später wie die letzten Tage). Nebenbei haben wir AUD 180 gespart. Wir wollten eigentlich einen Kamelritt für den Sonnenuntergang buchen - doch 90 AUD pro Person für lediglich eine Stunde in einer Karawane mit rund 10 anderen Kamelen war uns dann zu viel...

    Morgen geht‘s bereits wieder weiter - es stehen noch einige Kilometer in den nächsten Tagen an.

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  • 11Oct 2018

    39 Port Hedland 11.10.2018 Australien —

    Port Hedland, Australien

    Beschreibung

    Auszug aus dem Reisekatalog von Kuoni:

    „Ihre heutige Route führt sie entlang des Eighty Mile Beach und durch die Great Sandy Desert. Die Strecke ist lang und bietet nur wenige Haltepunkte, Sie sollten also mit reichlich Wasser, Essen und einem vollen Tank ausgestattet sein. Distanz ca. 620km.“

    Diese Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf. Insgesamt waren wir rund 7 Stunden unterwegs - relativ eintönig, wenn nicht sogar ein wenig langweilig. Die Landschaft war auch nicht wirklich spektakulär...Auch solche Tage gibt es - da müssen wir durch. Unser Motel befindet sich direkt am Strand, weshalb wir die Zeit vor der Dunkelheit dort verbracht haben. Von Oktober - April ist Turtles Saison - mit an den Strand kommen, Eier legen und dann Schlüpfzeit...

    Die nächsten zwei Tage wieder einmal kein WLAN - wir sind im Karijini National Park. Danach geht‘s wieder an die Küste.

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  • 12Oct 2018

    40 Karijini National Park 12.10.2018 Australien —

    Karijini, Australien

    Beschreibung

    12.10.2018: Weitere rund 400km und 6 Stunden Fahrzeit von Port Hedland. Ausruhen ist angesagt. Wir residieren im Karijini Eco Retreat, der einzigen Unterkunft (ausser Camping) im Park. Ich bin noch ein wenig im vom Camp sehr nahe gelegenen Jaffre Gorge geschwommen. Fantastische Sicht auf Sterne und Milchstrasse bei fast Leermond. Sehr angenehme Temperaturen zum Schlafen - um die 20 Grad in der Nacht (das Zelt wird nur durch die Natur, sprich den Wind klimatisiert...).

    13.10.2018: Easy Programm.. Unterwegs in einem Teil des Karijini Nationalpark. In Australien stellt sich auch immer die Frage der Distanzen... So bedeutet weniger machen oft mehr, da die langen Distanzen sehr viel Energie rauben. Mit Oxer Lookout und Hancock Gorge sind wir ziemlich gut gefahren. Zum Schluss nochmals Jaffre Gorge. Schlafenszeit um halb neun...

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  • 14Oct 2018

    41 Exmouth - Ningaloo National Park 14.10.2018 Australien —

    Exmouth, Australien

    Beschreibung

    14.10.2018: 8 Stunden reine Fahrzeit und 647km an einem Tag - die bisher längste Strecke - wir sind sehr erschöpft. Zudem wurden wir auf einer Schotterpiste von einem rücksichtslosen Fahrer/-in beinahe abgeschossen (als sich korrekt verhaltende Verkehrsteilnehmer auf der linken Strassenseite). Wir sind ok, doch blieb der Vorfall nicht ohne Konsequenzen. Durch die aufgewirbelten Steine wurde unsere Windschutzscheibe an zwei Stellen leider so beschädigt, dass diese ersetzt werden muss - wir hoffen, dass wir noch bis Perth durchkommen. Bedeutet aber auch eine Schadensmeldung absetzen und zusätzlicher finanzieller (wir müssen den Schaden zuerst bezahlen) und administrativer Aufwand. Versichert sollten wir sein.. Wie auch immer - wir brauchen wieder einmal viel Schlaf - das hilft bei uns meistens :-) Vorerst keine Fotos.

    15.10.2018: Die Welt sieht für heute wieder ziemlich gut aus. Hier in Exmouth gibt‘s praktisch keine Regentage. Das Wetter ist sehr angenehm um die 25 Grad, wobei die Sonne trotzdem sehr stark ist - was wegen der permanenten Bise leicht in Vergessenheit geraten könnte. Nebenbei dreht sich alles um den Walhai - den grössten Fisch der Welt. Er kommt am Ningaloo Riff noch in verhältnismässig grosser Zahl vor, wobei die Saison eigentlich vorbei ist (März - +/- Mitte August). Entsprechend haben wir uns im Vorfeld nicht mit dem Walhai befasst, sondern vielmehr mit der Gegend und anderen Meeresbewohnern. Nun bin ich bei meinen Recherchen darauf gestossen, dass nicht alle Walhaie nach der Fress- und Paarungszeit wieder ins offene Meer hinausschwimmen, sondern permanent das Riff bewohnen. Via dem lokalen Visitor Center haben wir einen Anbieter gefunden, welcher noch eine entsprechende Tour anbietet - selbstverständlich ohne Garantie auf Erfolg. It‘s Wildlife. Wir haben für den kommenden Mittwoch, 17.10. gebucht und dafür unser vorgesehenes Programm angepasst. Wir bleiben nun drei Nächte in Exmouth und nur eine in Coral Bay (ebenfalls am Ningaloo Riff gelegen / anstatt jeweils zwei). Zum guten Glück zeigen sich die Aussies bei Annullierungen ziemlich kulant, weshalb uns keine
    Mehrkosten entstehen. Wir sind nun sehr gespannt auf den Mittwoch.
    Heute haben wir auch noch was unternommen - Sightseeing im Gebiet des Cape Range Nationalpark: Oyster Stacks - die traumhaft schöne Turquoise Bay (inkl. anspruchsvollem Snorkel Drift - die Strömung war teilweise sehr beachtlich) - Tulki Beach - Trealla Beach - Lakeside Beach und das Vogelschutzgebiet in der Mangrove Bay. Danach wieder zurück ins Motel, wo wir uns ein BBQ gegönnt haben. Morgen Teil zwei der Sightseeingtour - es gibt noch mehr zu sehen.

    16.10.2018: Sightseeing Teil 2: Bundegi Beach - Mittagessen mit Weitsicht beim Vlamingh Head Lighthouse - Whalewatching von der Küste beim Hunters Beach - Café beim Lighthouse Caravan Park - Besuch des Jurabi Turtle Center - Turquoise Bay - atemberaubend! Erneut den Snorkel Drift gemacht - viel weniger Wind als gestern - ein rund 3m grosser Nurse Shark und mehrere teils ebenfalls rund 2m grosse Riffhaie (black- und whitetip) konnten gesichtet werden. Wir sind rund drei Stunden geblieben. Dann nochmals ins Vogelschutzgebiet und zuletzt unseren ersten Dingo (lief einfach an der Strasse entlang) sowie einen weiteren Sonnenuntergang. Daran kann man sich niemals satt sehen - auch beim gefühlt 1000 Mal...

    17.10.2018: WOW...Wir hatten selbstverständlich die Hoffnung, einen Walhai zu sehen. Persönlich war ich aber eher pessimistisch. Dann aber - was für ein Glück! Der Pilot im Kleinflugzeug hat tatsächlich einen rund 10m langen Walhai erspäht und dies der Crew im Boot mitgeteilt (ist ein Riesenaufwand). In echt den grössten aller Fische zu sehen ist noch viel eindrücklicher als jede Doku - ein einzigartiger Moment für meine Frau und mich - wir sind sprachlos. Absolut unbeschreiblich. Nicht in Worte zu fassen - muss man erlebt haben!

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  • 17Oct 2018

    42 Coral Bay - Ningaloo National Park 17.10.2018 Australien —

    Coral Bay, Australien

    Beschreibung

    Nur noch ein Stop over nach dem Walhai Erlebnis. Wir haben am Abend den Strand besucht (inkl. Sonnenuntergang) und den Tag mit Rindsfilet und einer guten Flasche Rotwein abgeschlossen (BBQ). Keine Fotos.

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  • 18Oct 2018

    43 Monkey Mia 18.10.2018 Australien —

    Monkey Mia, Australien

    Beschreibung

    18.10.2018: Grosse Ernüchterung...das gibt‘s doch nicht...erneut ein Schadenfall. Dieses Mal ein platter Reifen. Ursache unbekannt - der Verdacht aufgrund der Beschädigung liegt jedoch nahe, dass jemand unseren hinteren rechten Reifen absichtlich zerstochen hat..beweisen können wir dies aber nicht...Dank den sehr hilfsbereiten Australieren haben wir es zeitnah geschafft, im rund 230km entfernten Carnarvon einen passenden Ersatzreifen und einen Reparaturbetrieb ausfindig zu machen (super Service - aber nicht gratis..). Das Reserverad verdient diesen Namen nicht - ein kleines Miniaturrad für den Notfall (nicht für längere Strecken und dann auch maximal 80km/h...ganz schwach von Hertz im Wissen um unser Endziel Perth!). So haben wir es doch noch vor Einbruch der Dunkelheit ins 567km entfernte Monkey Mia geschafft (knapp 9 Stunden unterwegs).! Ein einigermassen versöhnliches Ende und zu guter letzt sogar auch noch die Schadenmeldung abgesetzt (Reifenschäden sollten ebenfalls in unserem Versicherungsschutz enthalten sein) - pflichtbewusst :-) Somit mehrheitlich alles wieder in der Reihe.

    19.10.2018: Monkey Mia ist sehr bekannt für die zahmen, aber letztlich doch wildlebenden Bottlenose Delphine. Es ist aber auch ein Ort im Nirgendwo..wie so viele andere in Westaustralien. Um 07.45 kommen die Delphine an den Strand und werden gefüttert - insgesamt 8 Stück inkl. einem Neugeborenen (5 Tage alt / Geschlecht noch nicht bestimmt). Das hier gezeigte Verhalten ist weltweit einzigartig. Es ist jedoch nicht so, dass die Sache touristisch „ausartet“. Die Delphine werden seit rund 20 Jahren wissenschaftlich begleitet. Insgesamt haben am heutigen Tag drei Fütterungen stattgefunden - 10% der täglich notwendigen Fischmenge wird verteilt. Damit wird sicher gestellt, dass die Säugetiere nicht ihr natürliches Jagdverhalten verlieren. Zudem ist es strikte verboten, die Delphine anzufassen und die Besucher sind angehalten, die Lärmemissionen an Land und im Wasser auf einem geringst möglichen Level zu halten. Weiter wird eine Gebühr von AUD 15.00 pro Person und Tag erhoben und die Besucherzahl ist beschränkt (es gibt nur eine Unterkunft und einen Campingplatz!). Meines Erachtens hat sich dieses System bewährt - das Konzept spricht jedenfalls für den Betreiber. Im Übrigen befinden wir uns auf einer Halbinsel im Gebiet der Shark Bay, welche als Unescu Weltkulturerbe einem besonderen Schutz unterliegt. Nach den Delphinfütterungen haben wir den Rest des Tages gefaulenzt. Morgen geht‘s bereits wieder weiter...

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  • 20Oct 2018

    44 Kalbarri - Kalbarri National Park 20.10.2018 Australien —

    Kalbarri, Australien

    Beschreibung

    Weitere rund 400km von Monkey Mia nach Kalbarri - erneut Bilderbuchwetter. Einfach, dass die Temperaturen auf angenehme 20 - 25 Grad gesunken sind. Erneut der Fütterung der Delphine beigewohnt. Heute war zudem ein „Emutag“. Wenn wir richtig gezählt haben waren es 19 - davon 6 ältere Junge - unsere ersten Emus in freier Wildbahn. Die besuchte Halbinsel der Shark Bay begeisterte - Little Lagoon, Denham, diverse Lookouts, Shell Beach und Hamelin Pool. Der Shell Beach besteht aus Millionen kleiner weisser Muscheln und der Hamelin Pool beherbergt die ältesten Lebensformen der Welt - Stromatolithen, welche sich bereits vor 3’500’000’000 Jahren auf der Erde entwickelten...Die Erklärung findet ihr auf Wikipedia. Jedenfalls ist dieser Ort insbesondere für die Wissenschaft einzigartig. Am Abend Seafood vom Feinsten im Finlay‘s, welches auch eine Mikrobrauerei umfasst - das Bier hat gemundet!

    Wieder einmal Bilder für den Blog hochgeladen. Ab Exmouth (Stichwort Walhai) gibt‘s wieder neues Fotomaterial. Jene Bilder, die den Riesenfisch betreffen stammen von einer Fotografin. Wir haben die Rechte hierfür erkauft. Ich habe ebenfalls Fotos und Videos gemacht - aber nicht in derselben Qualität wie der Profi. Und ich kann mich unter Wasser ja nicht selbst fotografieren...

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  • 21Oct 2018

    45 Cervantes - Nambung National Park 21.10.2018 Australien —

    Cervantes, Australien

    Beschreibung

    Wieder einmal 400km Fahrt kombiniert mit Besuch der Sehenswürdigkeiten der Region. Kalbarri Nationalpark mit Nature Windows und Z-Bend. Beide Aussichtspunkte sind über einen kleinen Fussmarsch von rund einem halben Kilometer zu erreichen (und wieder zurück). Unterwegs noch an ein paar Klippen und am Pink Lake Halt gemacht.

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  • 22Oct 2018

    46 Perth - Crown Metropol Hotel 22.10.2018 Australien —

    Burswood, Australien

    Beschreibung

    Nambung National Park - bekannt für die Pinnacles - Felssäulen aus Sandstein in der Wüste. Wir haben die Variante faul gemacht - ein perfekt für Touristen präparierter Fahrweg mit dem Auto. Mittagessen im Yanchep National Park mit Seesicht und noch Besuch der kleinen Koala Kolonie. Danach Fahrzeugrückgabe, bei welcher eine aus unserer Sicht übereifrige Hertz Mitarbeiterin noch eine zusätzliche Reinigungstaxe hat in Rechnung stellen wollen...Wir haben dies einstweilen in Abrede gestellt und warten, ob noch was kommt. Der Schaden an der Frontscheibe sollte korrekt abgerechnet werden.

    Das Hotel für eine Nacht ist eine Wucht - Upgrade für 50.00 AUD. Sicht auf Stadt und Swan River im 7. Stock. Excellenter Service! Danke Miriam für den super Insidertipp. Zudem die Überfahrt für die kommenden Tage geregelt - es geht für drei Nächte nach Rottnest Island und dann noch drei Tage Perth (inkl. Fremantle). Wir sind froh, dass die nächsten Tage autofrei sind - in den letzten 20 Tagen haben wir 6‘141km! zurück gelegt. Das genügt für den Moment...Internetzugang auf Rottnest unklar..

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  • 23Oct 2018

    47 Rottnest Island 23.10.2018 Australien —

    Rottnest Island, Australien

    Beschreibung

    23.10.2018: Mit dem Rotnessexpress (Schnellboot) von Perth nach Rottnest Island. Die Insel ist rund 20km von Fremantle am Festland entfernt und bekannt für die Quokkas oder Kurzschwanzkänguruhs. Der Bestand wird auf rund 10‘000 geschätzt. Obwohl es sich hierbei um Wildtiere handelt und füttern sowie anfassen/streicheln verboten ist und mit Bussen von AUD 150.00 geahndet wird, halten sich insbesondere asiatische Touristen oftmals nicht daran. An den Hinweisschildern kann‘s nicht liegen - denn diese sind im öffentlichen Raum in genügender Anzahl vorhanden und klar in der Botschaft! Man kann nicht hinsehen...Relaxen stand heute auf dem Programm - mit BBQ am Abend. Für die nächsten zwei Tage mieten wir uns Velos und erkunden/erschnorcheln die Insel. Weg vom relativ geschäftigen Hafenviertel...

    24.10.2018: Regen auf Rottnest Island!?... Bisher konnten wir uns über mangelnden Sonnenschein wahrlich nicht beklagen. Und so sind wir nach dem Morgenessen einfach nochmals schlafen gegangen - kein Problem für uns..Planänderung und aufstehen gegen 11.00 Uhr. Wir haben uns entschieden, die Insel mit dem Bus zu erkunden. Ein (Halb)Tag ohne grosse Erwartungen. Ganz im Westen war‘s wunderschön - eine Kolonie Neuseeland Pelzrobben, spielende Buckelwale und x Bottlenose Delphine konnten vom Land aus beobachtet werden. Zudem ein Mittagessen an exquisiter Lage. Was will man mehr...Rottnest Island ist definitiv eine Reise wert. Und überall sind die "herzigen" Quokkas...

    25.10.2018: Mit dem Velo unterwegs. Aufgrund eines ungünstigen Südwindes wurden Quallen an die bevorzugten Schnorchelstrände von Rottnest Island gespült - sogenannte Stingers und äusserst schmerzhaft bei entsprechender Berührung. Wir haben deshalb nichts riskiert und sind nicht ins Wasser. Die Szenerie war einmal mehr ausgezeichnet. Die starken Winde haben zudem das Fahrradfahren massiv erschwert. An einem quallenfreien Strand habe ich mich dann doch noch ins Wasser gewagt - sehr sehr kalt und nach einer Viertelstunde wieder raus. Wir sind ziemlich auf dem Schlauch...

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  • 26Oct 2018

    48 Perth City Center 26.10.2018 Australien —

    Perth, Australien

    Beschreibung

    26.10.2018: Rückreise von Rottnest Island. Den Rest des Tages haben wir in Fremantle verbracht - eine „geschäftige“ Hafenstadt. Das heisst Sushi, Markthalle mit ein wenig Shoppen, Café und Kuchen sowie anschliessendem Abendessen. Zurück in das Stadtzentrum von Perth mit dem Zug. Dort sind wir auf einen alten Bekannten getroffen. Auf dem Weg nach Monkey Mia haben wir einem deutschen Reisenden bei einer Panne am Strassenrand assistiert - und jetzt das erneute Treffen. Einmal mehr small small World. Nach dem Zimmerbezug im Hotel Ibis relativ rasch ins Bett. Die Australienreise nähert sich mit dem Ende...

    27.10.2018: Zweitletzter Tag in Australien - sechs Wochen beinahe vorbei. Wir haben die Zeit sehr genossen - wie selbstverständlich auch in Kanada und USA. Ein Riesenprivileg diese Hochzeitsreise - unsere Dankbarkeit ist schwer in Worte zu fassen. Und das Schönste dabei - wir haben immer noch knapp 8 Wochen ;-) Ausschlafen war angesagt - und Waschtag...am Abend Spaghetti und BYO (bring your own) - wir haben den Rotwein von Rottnest Island mitgebracht. Ein interessantes Konzept - das Restaurant war jedenfalls ausgebucht. Nach einem „Schlummi“ im Irish Pup im Anschluss Schlafenszeit...

    28.10.2018: Ein Late Check Out um 12.00. Sushi, Irish Pup und sich ein wenig Gedanken für die Reiseroute in Neuseeland machen. Für’s Spazieren im Kings Park waren wir zu faul...Rechtzeitig zum Flughafen - Abflug 18.55 Ortszeit, Ankunft Auckland 06.10. Flugzeit 6,25 Stunden und Zeitverschiebung 5 Stunden - welche uns „gestohlen“ werden. Sommer-, bzw. Winterzeit gibt es in Perth nicht mehr. Diese wurde im 2009 abgeschafft.

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  • 29Oct 2018

    49 Pahia - Bay of Islands 29.10.2018 Neuseeland —

    Paihia, Neuseeland

    Beschreibung

    29.10.2018: Kia Ora - Welcome. Planmässige Ankunft in Auckland. Aber wir sind irgendwie noch bedusselt. Ohne Zeitzonen wäre die Ankunft um 1 Uhr nachts gewesen - in Neuseeland aber 6 Uhr morgens. Geschlafen haben wir praktisch nichts. Mit dem grossen Holden Captiva SUV nach Pahia. Wir sind froh, dass alles geklappt hat, müssen jetzt aber zuerst den Jetlag wegschlafen. Neuseeland präsentiert sich in einem wunderbaren grün. Dafür gibt es Gründe - wir hatten heute beinahe vier Jahreszeiten an einem Tag - ausser Schnee war alles dabei. Die Prognose war jedoch besser als gemäss Wetterapp, welche mehrheitlich starken Regen vorhersagte. Es ist schön in dem Land zurück zu sein, das mein Leben und dasjenige von Jody verändert hat und der Ursprung unserer Liebesgeschichte ist. Keine Fotos am heutigen Tag.

    30.10.2018: Das mit dem Jetlag wegschlafen hat leider nicht ganz geklappt...Unser Biorythmus ist immer noch durcheinander. Apropos Durcheinander - das Wetter war heute auch wieder Achterbahn - Regen, Wind, Sonnenschein - die ganze Palette...Nach einem eher zweifelhaften chinesischen Gericht (Qualität des Essens maximal Durchschnitt und unterirdischer Service) haben wir im Anschluss die nahe gelegenen Kawiti Glow Worm Caves besucht. Das heisst eine Tropfsteinhöhle, in welcher die Larven der Glühwürmchen nach Futter Ausschau halten. In der Höhle ohne zusätzliches Licht hat man das Gefühl, sich im Freien unter dem Sternenzelt zu befinden. Hat richtig Freude gemacht (im Gegensatz zum chinesischen Essen)...Danach stand das Hundertwasser WC auf dem Programm - richtig gelesen - ist eine offizielle Touristenattraktion und wird auch so angepriesen. Wir haben‘s benutzt - kein Unterschied zu einem normalen WC auszumachen..Danach noch ein wenig in der Gegend herum gefahren (wie dem Scenic Drive zu den Haruru Falls) und zu guter letzt noch die schöne Abendstimmung am Hausstrand „Ti Beach“ genossen. Dabei konnten wir unter anderem einen wunderschönen Eisvogel beobachten (Sacred Kingfisher). Morgen geht’s weiter gen Norden.

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  • 31Oct 2018

    50 Mangonui 31.10.2018 Neuseeland —

    Mangonui, Neuseeland

    Beschreibung

    31.10.2018: Ein herrlicher Tag. Das Wetter war nur wenig wechselhaft und der uns bisher unbekannte Norden verzaubert. Es sind in diesem Teil Neuseelands erst wenige Touristen unterwegs. Der äusserst nette Motelbesitzer hat uns upgegradet - Sicht auf die Doubtless Bay! Aussichtspunkt Rangikapiti und Besuch der Karikari Halbinsel standen auf dem Programm. Im Gebiet von Karikari Beach und Maitai Bay waren wir meist alleine...

    01.11.2018: Eine sehr windige Angelegenheit. Wir haben den nördlichsten Zipfel erkundet. Begleitet haben uns ein französisches Autostopper Pärchen namens Meghan und Florent. Den nicht endenden 99 Mile Beach haben wir nicht befahren, da unsere Versicherungsdeckung diesen offiziellen Strassenabschnitt ausschliesst. Grund hierfür ist, dass immer wieder Fahrzeuge im Sand stecken bleiben - geborgen werden diese Fahrzeuge scheinbar nicht. Was aber mit diesen passiert - keine Ahnung....von der Flut verschlungen?! Der 99 Mile Beach ist im Übrigen „nur“ 55 Meilen lang (88 Kilometer). Weshalb der irreführende Name? Darüber gibt es scheinbar mehrere Erklärungen. Erneut fast menschenleere Strände, riesige Sanddünen und Cape Reinga standen heute im Zentrum. Cape Reinga ist der nördlichste Punkt der Nordinsel und somit von ganz Neuseeland - und in der Mythologie der Maori von ganz zentraler Bedeutung. Die Seelen der verstorbenen Maori machen sich von hier aus auf die letzte Reise. Erneut wieder viele Eindrücke und noch mehr feiner Sand auf Kleidern und fast dem ganzen Körper....

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  • 02Nov 2018

    51 Opononi 02.11.2018 Neuseeland —

    Opononi, Neuseeland

    Beschreibung

    Herrliches Frühlingswetter - zu vergleichen mit einem sonnigen Tag Anfang Mai in der Schweiz. Die Landschaft ist ebenfalls sehr ähnlich wie in der Heimat. Vorbei an Küsten, durch Wälder, kurvige Strassen, Überfahrt mit einer kleinen Fähre und wieder zurück ans Meer nach Opononi an der Nordwestküste. Die Benzinpreise sind auch nicht ohne - wir haben für NZD 2.349 getankt - eine Tankfüllung 60 Liter ist dann schnell mal 140 Dollar. Immerhin ist der Wechselkurs derzeit sehr vorteilhaft(1 Dollar = ein wenig mehr als 65 Rappen). In Opononi haben wir noch ein paar kleinere Spaziergänge in der Umgebung unternommen. Unser Hotelzimmer hat direkte Sicht auf Strand und Sanddünen. Passt!

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  • 03Nov 2018

    52 Warkworth (Sandspit) 03.11.2018 Neuseeland —

    Laly Haddon Place, Sandspit, Neuseeland

    Beschreibung

    Das Wetter hier ist täglich eine Wundertüte. Ganzer Tag grau bei durchschnittlich 17 Grad (nur sehr wenig Regen). Nach den jeweils langen Fahrten in Australien sind 250km verhältnismässig angenehm. Von Opononi der Westküste entlang durch den Kauri Regenwald bis zur Sandspit Lodge, welche rund 1,5 Fahrstunden nördlich von Neuseelands grösster Stadt Auckland liegt. Noch den naheliegenden Strand von Snells Beach besucht und am Abend unerwartet den Jacuzzi benutzten dürfen. Die Eigentümer des B & B der eher gehobenen Klasse haben uns gegen bescheidene 18 NZD ein sensationelles Zimmer angeboten - wir haben den „Deal“ dankend angenommen. Meine Empfehlung - lasst die Unterkunft (durch die Blume) wissen, dass es sich um die Hochzeitsreise handelt. Wir sind bisher gar nicht so schlecht damit gefahren...

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  • 04Nov 2018

    53 Whitianga 04.11.2018 Neuseeland —

    Whitianga, Neuseeland

    Beschreibung

    04.11.2018: Dieser 4te November ist ein wenig sentimental. Hier schliesst sich für Jody und mich der Kreis. Hier haben wir uns kennengelernt. Wir haben im gleichen Hostel eingecheckt wie am 18.11.2013 (siehe auch entsprechender Eintrag ebenfalls auf diesem Blog). Und ebenfalls beim gleichen Thailänder gegessen. Das Hauptbild vom Tripp Honeymoon deckt sich mit den ersten zwei Bildern. Wer mich kennt weiss, dass ich in gewissen Momenten nah am Wasser gebaut bin - dies ist so einer dieser Momente. Wenn man hier ist, fühlt es sich nicht wie beinahe 5 Jahre an. Wir sind bereit, neue Kapitel zu schreiben und sind gleichzeitig aber auch dankbar für die gemeinsamen Momente der letzten knapp 5 Jahre. Mögen noch viele glückliche Momente und Jahre hinzukommen. Zuerst aber einmal verarbeiten - Neuseeland, und im Speziellen Whitianga sind ganz besondere Orte für uns.

    05.11.2018: Ein sehr ruhiger und entspannter Tag in Whitianga. Den Empfehlungen für den Besuch von gewissen Attraktionen sollte Folge geleistet werden...Wir haben einen chilligen Tag am Hot Water Beach eingeplant, doch sind wir leider zu spät eingetroffen...Die Flut hat bereits begonnen einzusetzen. Somit war nichts mehr mit „Poolbau“. Bei Ebbe, bzw. 2 Stunden davor und danach (heute von 09.30 - 13.30) kann das warme Wasser (vulkanischen Ursprungs) am Strand auf Meereshöhe abgegraben werden - sprich, man buddelt sich ein Loch am Strand und lässt es zusammen mit dem kalten Meerwasser zu einer angenehmen Temperatur verschmelzen. Wenn die Flut kommt, werden die meisten Pools überschwemmt. So sind wir dann kurz entschlossen zum Hahei Beach gefahren - ein sehr würdiges Ersatzprogramm.

    06.11.2018: Neuseeland hat sich heute von seiner allerschönsten Seite gezeigt. Wir haben unseren ersten gemeinsamen Ausflug wiederholt (siehe auch Eintrag für den 19.11.2013) - ganz in den Norden der Coromandel Halbinsel zur Fletchers Bay. Wir wissen schon, dass das ein bisschen „kitschig“ wirkt - aber für uns passt das so...Im Strassenverkehr sind vielerorts Hinweisschilder mit dem Hinweis „expect the unexpected“ aufgestellt (erwarte das Unerwartete). Das gilt nicht nur auf der Strasse, sondern generell. So durften wir unseren Lunch vor einer kleinen Gruppe jagender/fischender, bzw. spielender Delphine (wir vermuten Bottlenose) in unmittelbarer Strandnähe einnehmen. Die Kulisse - einmal mehr einzigartig...Der Rest des Tages...siehe Bilder (welche mehr als Worte sagen sollten).. Für uns ist diese Küstenstrasse die schönste der Welt. Sollte jemand der diesen Blog liest evtl. beabsichtigen Neuseeland als Feriendestination auszuwählen - macht diesen Tagestripp - niemals werdet ihr dies bereuen. Vorausgesetzt Ihr habt ein (4WD)Auto gemietet...

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  • 07Nov 2018

    54 Taupo 07.11.2018 Neuseeland —

    Two Mile Bay, Taupo, Neuseeland

    Beschreibung

    07.11.2018: Wir haben den Hot Water Beach noch nachgeholt..Diesmal richtig - das volle Programm...hat tip top geklappt. Anschliessend "zähe" Fahrt nach Taupo. Viele Kurven und stockender Verkehr auf den über 300km. Herzliches Wiedersehen nach 5 Jahren mit Erin und Amos - wir sind seit meinem letzten Besuch in Taupo über Facebook in Kontakt geblieben - einzig das Motel hat gewechselt. Wir fühlen uns hier sehr willkommen.

    08.11.2018: Wir, bzw. ich wollten eigentlich fischen gehen. Doch das Wetter hat leider nicht mitgespielt...Grau und mehrheitlich nass...Unangenehm zum Fischen, very nice für das Thermalbad. Super zum Erholen - ich habe mir noch ein paar "Rides" auf den drei verschiedenen Wasserrutschen reingezogen - einfach mit kürzeren Wartezeiten wie seinerzeit im Säntispark.. Die Wetterprognosen hier in Neuseeland sind immer eine Wundertüte - wir sind nun gespannt, was das für die nächsten Tage bedeutet..

    09.11.2018: Ausschlafen und danach das Fischen nachgeholt - im Waikato River. Endlich wieder einmal ein richtig schöner Fang - eine 45cm Regenbogenforelle. Und am Abend auf dem Grill gleich „verputzt“. Planänderung - wir dürfen noch eine Nacht länger bei Erin und Amos bleiben. Super Gastfreundschaft! Wir verlassen Taupo am Sonntag, 11.11.

    10.11.2018: Besuch des Orakai Koraki Thermal and Cave Park rund 50km von Taupo entfernt. „Wander trough a hidden valley of colour, hot springs gushing geysers and breath taking natural beauty.“ Zuerst Überfahrt mit einer kleinen Fähre. Wenig andere Touristen kreuzten unseren Weg und es war genau so, wie in der Kurzform der Werbebroschüre beschrieben. Danach zum coolsten McDonalds der Welt - natürlich ebenfalls bildlich festgehalten :-) Am Abend BBQ bei unseren tollen Gastgebern.

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  • 11Nov 2018

    55 Cape Runaway 11.11.2018 Neuseeland —

    Potaka, Neuseeland

    Beschreibung

    Abschied von Erin und Amos aus Taupo. Vielen Dank für die Gastfreundschaft. Erneut eine geothermische Attraktion ausgesucht - Waimangu Volcanic Valley (How the World began). Eine Reise zurück in die Urzeit - oder filmtechnisch in einem Land vor unserer Zeit. Am 10. Juni 1886 fand hier ein verherender Vulkanausbruch statt und zerstörte sämtliches Leben im Tal. Bis dahin war der Mount Tarawera ein schlafender Vulkan und das Gebiet selbst war frei von sogenannten hydrothermalen Aktivitäten (diesen Ausdruck hab ich aus der Broschüre übernommen). Waimangu ist seitdem das jüngste geothermische System der Welt und das Einzige, welche als direkte Folge eines Vulkanausbruchs entstand. Der Park wurde sich selbst überlassen und besticht durch eine unverdorbene Schönheit. Nachher ins Gebiet des noch fernab der grossen Touristenströme liegenden East Cape. Insgesamt fast 6 Stunden unterwegs und rund 350km zurückgelegt. Die Unterkunft selbst befindet sich im Nirgendwo, die Zivilisation relativ weit entfernt...Viel Natur...

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  • 12Nov 2018

    56 Gisborne 12.11.2018 Neuseeland —

    Whataupoko, Gisborne, Neuseeland

    Beschreibung

    Die Landschaft hier in Neuseeland ist einfach prächtig. Nach dem nördlichsten Punkt in Cape Reinga haben wir heute den östlichsten besucht - East Cape. Zuerst 21km Küstenstrasse (abgezweigt von der Hauptstrasse) und dann noch eine Überraschung - 800 Treppenstufen und 150m Höhendifferenz bis zum Leuchtturm. Wir haben uns die Aussicht wahrlich verdient. Danach durch Wälder und noch mehr Küsten nach Gisborne. Ein sehr herzliches Willkommen (und Upgrade mit Whirlpool) in der Unterkunft „Cedar House“.

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  • 13Nov 2018

    57 Napier 13.11.2018 Neuseeland —

    Napier South, Napier, Neuseeland

    Beschreibung

    Vor der Weiterfahrt nach Napier haben wir zwei Insidertipps befolgt. So haben wir in der Gegend von Gisborne das Eastwoodhill Arboretum (Erklärung siehe Wikipedia) sowie Rere Rockslide besucht. Bei Ersterem handelt es sich um einen Park, welcher den grössten Bestand an Bäumen (und Sträuchern) der nördlichen Hemisphäre in der südlichen umfasst. Sehr gut gemacht. Bei Rere Rockslide handelt es sich um eine 60m lange Naturrutsche in einem natürlichen Flusslauf - ein Riesenspass :-) Im Anschluss drei Stunden Fahrt in die Art Deco Stadt Napier, welche 1931 als Folge eines schweren Erdbebens praktisch wieder neu aufgebaut werden musste (aktuelle Einwohnerzahl rund 62‘000). Unsere zweitletzte Nacht auf der Nordinsel - wir müssen langsam für die Südinsel planen, wobei wir stets die Wetterprognose im Auge behalten müssen. Entsprechend sind wir im jetzigen Zeitpunkt noch vorsichtig mit Buchungen im voraus - Flexibilität wird erwartet.

    NB: Die Fotos werden so rasch als möglich hochgeladen..

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  • 14Nov 2018

    58 Wellington 14.11.2018 Neuseeland —

    Te Aro, Te Aro, Neuseeland

    Beschreibung

    Im Karijini Nationalpark hat mich eine Dame aus Neuseeland informiert, dass der Tourismus in Neuseeland in den letzten 5 Jahren massiv zugenommen habe. Heute haben wir die Auswirkungen am Beispiel Wellington erstmals so richtig stark erfahren (müssen). Das Wetter war sommerlich bei 26 Grad und auch die Landschaften - wie so oft in Neuseeland top! Leider lässt sich die Umgebung nicht gleich geniessen wenn die Verkehrswege oftmals verstopft sind. So dauerte die Reise dann auch rund 2 Stunden länger wie +/- eingeplant. Den Mietwagen konnten wir ordnungsgemäss beim Fährterminal abgeben. Shuttlebus und Taxi haben nochmals zu einer Verzögerung von rund einer Stunde geführt. In der Unterkunft (als Lodge definiert) die nächste Überraschung - keine Fenster und somit auch kein Tageslicht... Ich kann normalerweise unter diesen Bedingungen nicht schlafen. Fast endlose Diskussionen mit dem Eigentümer, da wir ein Zimmer mit Aussicht, bzw. Stadtblick gebucht haben (und dies auch belegen konnten). Wir haben uns nach bezahlbaren Optionen erkundigt - leider Fehlanzeige. Wellington ist dieser Tage praktisch gänzlich ausgebucht. So bleibt mir nichts anderes übrig, als die Kröte zu schlucken (Jody hat weniger Mühe, in geschlossenen Räumen zu übernachten). Der Eigentümer ist uns dahingehend entgegengekommen, dass er uns den vollen Preis rückerstattet. Damit lassen wir es bewenden. Zum Schluss noch Pizza und ein Bier und die Stimmung ist wieder wesentlich aufgehellter. Morgen geht‘s mit der Fähre von Wellington auf die Südinsel nach Picton (Nacht Nummer 17 auf der Nordinsel - wie rasch die Zeit vergeht ist irgendwie surreal...).

    NB: Fotos von gestern hochgeladen, von heute gibt es keine...

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  • 15Nov 2018

    59 Marlborough Sounds - Hopewell Lodge 15.11.2018 Neuseeland —

    Raetihi, Neuseeland

    Beschreibung

    15.11.2018: Der Aufenthalt in Wellington ist schon beinahe vergessen - ich konnte trotz Bedenken ein paar Stunden schlafen. Die Überfahrt von der Nord- auf die Südinsel fand bei schönstem Wetter durch den Marlborough Sound statt. Neuer Mietwagen Toyota RAV4 entgegengenommen und danach Besucherzentrums in Picton. Wir benötigen ein paar Tage zum Relaxen und haben die für uns perfekte Unterkunft gefunden - die Hopewell Lodge im Kenepuru Sound, welcher wiederum Teil des grösseren Marlborough Sounds ist (kleiner Fjord im grösseren Fjord). Wir haben ursprünglich drei Nächte gebucht und haben uns spontan für eine vierte Nacht entschieden - eben weil es uns hier so gut gefällt. Das sehr nette Gastgeber Ehepaar Lynley und Mike hat uns in Appartement Nummer 7 upgegradet. Wir haben wieder einmal vom Honeymoon-Bonus profitiert. Wirklich super! Die Lodge selbst ist entweder per Auto rund 3 Stunden von Picton erreichbar oder eine Stunde mit dem Auto und 15 Minuten Wassertaxi. Wir haben uns für Variante 2 entschieden. Unberührte Natur und einfach die Seele baumeln lassen. Genau das, was wir im jetzigen Zeitpunkt brauchen...Am Abend gab es einen Bonus - nur unweit der Lodge hat es sich eine kleine Glühwürmchenkolonie unter Farnen gemütlich gemacht. It‘s all about food - je heller, desto hungriger...und so gehen sie hier bei Nacht auf Beutefang...wunderschön anzuschauen - die Insektenlarven leuchten so hell, dass es keiner weiteren Lichtquelle bedarf..

    16.11.2018: Ein sehr fauler Tag. Lange geschlafen und einfach nichts getan. Manchmal ist das der grösste Luxus - hier in Hopewell haben wir uns dies genehmigt. Am Abend BBQ mit bestem Fleisch aus NZ und einem Tröpfchen hiesigem Wein (Pinot Noir). Nochmals zu den Glühwürmchen und zu später Stunde noch in den Whirlpool. So lässt es sich definitiv leben.

    17.11.2018: Mehrheitlich gleiches Programm wie am Vortag. Das Wetter war grau, windig mit ein bisschen Regen. Am Abend Muschelabend auf‘s Haus in internationaler Zusammensetzung. Unter anderem Leute aus Kanada, Südafrika, Deutschland, Frankreich, Tschechische Republik sowie den „Kiwi“ Gastgebern. Die Prognosen für die nächste Woche sind unsicher - wir haben deshalb noch nicht entschieden, wie unsere Reiseroute im Detail aussieht. Wir halten Euch aber auf dem Laufenden. Keine Fotos.

    18.11.2018: Ein spezieller Tag - vor genau 5 Jahren haben sich die Wege von Jody und mir gekreuzt. 5 Jahre später gewinnt Irland im Rugby gegen den Weltmeister aus Neuseeland - die All Blacks. Zum ersten Mal überhaupt in deren Geschichte auf eigenem Boden (16 : 9). Wir sind extra früh aufgestanden - ich mag Rugby (schauen) und es dürfte klar sein für wen ich supporte! Zum ersten Mal eine Aktivität im Kenepuru Sound - wir sind ein bisschen spazieren gegangen. Danach Pizza von Mike und Ausklang im Whirlpool. Morgen geht’s weiter Richtung Süden der Ostküste entlang. Es wird relativ viel Regen prognostiziert. It‘s part of the game hier auf der Südinsel.

    Nachtrag per 29.11.2018 - die Fotos der Glühwürmchen wurden uns von Pravin zur Verfügung gestellt (siehe hierzu auch Nr. 65).

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  • 19Nov 2018

    60 Hanmer Springs 19.11.2018 Neuseeland —

    Hanmer Springs, Neuseeland

    Beschreibung

    19.11.2018: Die Batterien sind wieder aufgeladen. Wir hatten vier wunderbare Tage in der Hopewell Lodge und machen uns ausgeschlafen auf die Weiterreise. Ziel Henmar Springs als Schlechtwettervariante. Während den rund 5,5 Stunden Autofahrt und fast 400km war das Wetter oftmals besser als angesagt. Von den äusserst nervigen Strassenbelagsarbeiten reden wir hier nicht... Jedoch... Schnee ist gefallen, bzw. fällt immer noch in gewissen Gebieten der Südinsel. Bei unserer Ankunft um ca. 18.30 war es eine Mischung zwischen Schnee und Regen bei Temperaturen von 4 Grad. Die Nacht dürfte noch kälter werden (vergleiche mit den 26 Grad von letztem Mittwoch...). Wir haben hier eigentlich Frühling, vergleichbar mit Mitte/Ende Mai in der Schweiz. Besserung ist für Donnerstag angesagt. Einstweilen haben wir zwei Nächte in Neuseelands bekanntestem und beliebtestem Thermalgebiet gebucht (voted Number 1 in 2012 for 101 Must-Do‘s for Kiwis). Keine Fotos (dafür noch den Rest von gestern hochgeladen).

    20.11.2018: Ein herrlicher Tag im Thermalbad - that‘s it. Den Morgen haben wir verschlafen...Das Wetter macht was es will und überhaupt nicht, was prognostiziert wurde. Für heute war Dauerregen und kalte Temperaturen angesagt...Das war anfangs auch so - aber danach hat sich der Himmel geöffnet.. Die Planung bei solch wechselhaftem Wetter wird ein bisschen erschwert. Aber wir klagen nicht - sind einfach nur glücklich!

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  • 21Nov 2018

    61 Akaroa - Banks Peninsula 21.11.2018 Neuseeland —

    Duvauchelle, Neuseeland

    Beschreibung

    21.11.2018: Wieder einmal von den Bergen an die Küste (rund 200km und drei Stunden Autofahrt). Die Banks Halbinsel ist wie so vieles hier vulkanischen Ursprungs. Im Akaroa Harbor Ist eine der kleinsten und zugleich verspieltesten Delphinarten weltweit zu Hause - der Hector Delphin. Unter strikten Auflagen ist das Schwimmen erlaubt - ich habe mich für die Morgentour angemeldet. Das Wetter sollte mitspielen - andernfalls gibt‘s Geld zurück. Aber ich hoffe natürlich auf eine Begegnung mit den Hector Delphinen. Am Nachmittag haben wir die Gegend erkundet - Panoramastrecke - den sogenannten Tourist Drive auf der Summit Road - atemberaubende Kulisse...Saftigstes Grün - Herr der Ringe lässt grüssen...

    22.11.2018: Für Flitterwochen relativ früh raus (07.30). Die See war äusserst rau mit starkem Wellengang...ich hoffe, dass ist auf den Bildern irgendwie erkennbar. Das Wasser war trotz gut isoliertem Neoprenanzug immer noch kalt (m. E. deutlich unter 20 Grad). Wir hatten Glück und konnten im offenen pazifischen Ozean (nicht im geschützteren Hafengebiet) eine Gruppe von vielleicht 10 Tieren finden. Mit Glück meine ich, dass die zwei anderen Anbieter gar nicht erst rausgefahren sind und dass die Teilnehmer des zweiten Bootes keine Hector Delphine zu Gesicht bekommen haben. Ein weiteres Privileg. Das Delphin Schwimmen ist im Grunde genommen keines...Man wartet einfach im Wasser bis die neugierigen und verspielten Tiere auftauchen - wesentlich schwieriger hat sich heute das Suchen gezeigt. Der hohe Preis von NZD 175.00 (= ca. CHF 120.00) rechtfertigt sich dahingehend, dass gemäss Veranstalter ein nicht unwesentlicher Betrag (keine genaueren Angaben) in einen Fonds fliesst, welcher dem Schutz und der weiteren Erforschung der Hector Delphine dient. Ist somit eine gute Sache. Am Nachmittag Scenic Drive Teil 2.

    NB: Irgendwie ist der Text des allerersten Eintrages weggelöscht worden - keine Ahnung wie, da die Fotos nicht tangiert wurden. Somit eine leicht abgeänderte Version als die Ursprüngliche - hoffentlich möglichst nahe an der Originalfassung...

    23.11.2018: Scenic Drive Teil 3 - wir haben nun mehrheitlich die ganze Krete des ehemaligen Vulkans abgefahren. Teilweise sehr enge Strassenverhältnisse. Die heutige Tour wurde von unserem Gastgeber Cornelius empfohlen. Ohne diesen Geheimtipp verirrt man sich nicht auf diese Strasse - zum guten Glück, denn kreuzen wäre definitiv sehr schwierig geworden. Während der ganzen Fahrt ist uns niemand anders mit einem Fahrzeug entgegengekommen. Gut so...Als Tagesabschluss noch die Onawe Halbinsel erlaufen. Gemütlicher Spaziergang von rund einer Stunde.

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  • 24Nov 2018

    62 Oamaru 24.11.2018 Neuseeland —

    Oamaru North, Oamaru, Neuseeland

    Beschreibung

    Weiterfahrt von Akaroa nach Oamaru, Heimat der grössten Pinguinkolonie in Neuseeland (ca. 300km / 4 Stunden Fahrt). Rund 130 Paare des Blue Penguin brüten hier, welcher mit einer durchschnittlichen Grösse von 30cm und 1kg gleichzeitig auch der kleinste Pinguin der Welt ist. Vor 5 Jahren hatte ich insbesondere in Australien das Gefühl, dass Preis-Leistung nicht immer im Gleichgewicht sind/waren. Oder Klartext, dass ich/wir abgezockt werden. Dieses Gefühl beschleicht mich nun auch hier in Neuseeland und selbst die Einheimischen beklagen sich, dass die Preise immer mehr steigen. Die Receptionistin des Motel hat uns dann auch ganz ehrlich vom Besuch der Pinguinkolonie abgeraten - zu teuer...Ein Tageseintritt kostet 15 Dollar pro Person - die Pinguine sieht man aber nicht (die sind im Meer fischen) - dafür steht ein Lehrpfad zur Verfügung. Der Eintritt am Abend kostet nochmals 30 Dollar, bzw. 45 für Premium (bessere Sicht). Dafür sieht man, wie die Pinguine vom Ozean in die Nester zurückkehren... Das ist/war dann selbst mir zuviel. Ein weiteres Beispiel bildet Stewart Island, Neuseelands grösste Insel ganz im Süden der Südinsel. Zwar hätten wir eine sehr günstige Übernachtungsmöglichkeit in einem Backpackers für ca. CHF 170.00 für drei Nächte gehabt (ansonsten astronomische Preise..) doch wer die Gesamtrechnung macht und kein unbeschränktes Budget zur Verfügung hat sieht von einem Besuch dann eher ab... Die Überfahrt ohne Auto (nicht erlaubt) kostet 148 Dollar pro Person (ca. CHF 100 - 105.00). Ein Mietwagen wird stundenweise verrechnet (4 Stunden Kleinwagen = NZD 124.00 / 8 Stunden = 165.00 / längere Dauer = Preis auf Anfrage). Gegessen oder einen Ausflug gemacht ist da noch nicht einkalkuliert..Eine 4 stündige Kiwitour kostet z.B. NZD 199.00 pro Person. Letztlich war der Preis ausschlaggebender Faktor, dass wir Stewart Island nicht auf unsere Reiseroute aufgenommen haben - so gerne wir auch dahin gegangen wären...(muss scheinbar ein überwältigendes Naturerlebnis sein). Wir planen nun mehr Tage im Süden ein (Southland).

    NB: Noch was zum heutigen Wetter...viel viel Regen, grau und nass...

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  • 25Nov 2018

    63 Portobello/Dunedin - Otago Peninsula 25.11.2018 Neuseeland —

    Portobello, Dunedin, Neuseeland

    Beschreibung

    25.11.2018: Sehr moderate Distanz (ca. 150km / 2h). Unterwegs haben wir das Touristenmagnet Moeraki Boulders besucht. Riesige, tonnenschwere und willkürlich herumliegende Steinkugeln am Strand. Es sieht so aus, als ob ein Riese Murmeln gespielt und diese einfach liegen gelassen hat...Eine geologische Sensation... Wie diese Steinformationen entstanden sind kann ich nicht erklären...aber es finden sich hierzu genügend Beiträge im Internet. Nach den Moeraki Boulders ein Zwischenstop in der von Schotten gegründeten Universitätsstadt Dunedin - mexikanisches Essen und ein Whiskey und Bier in der irischen Taverne. Übernachtung in einem sehr schönen und familiär geführten B & B. Top Aussicht...wenn denn das Wetter mitspielen würde...Aufwärtstendenzen sind jedoch in Sicht...

    26.11.2018: Die Otago Halbinsel ist einer dieser Orte wo einem primär die Luft wegbleibt. Ein grosses Wow...und dann lange nichts mehr...

    Professor David Bellamy (ein weltberühmter Botaniker und Umweltaktivist) hat sich wie folgt zitieren lassen:

    „In my opinion the Otago Peninsula is the finest example of eco-tourism in the world.“ (frei übersetzt, dass die Otago Halbinsel weltweit das beste Beispiel für Ökotourismus ist.)

    Der aus meiner Sicht noch berühmtere Sir David Attenborough äussert sich wie folgt:

    „Otago Peninsula and Taiaroa Head (wo die Albatrosse brüten) is a unique and very special Place. It is a place, that every visitor to Dunedin should see.“ (Jeder Besucher aus Dunedin sollte diese einzigartigen und speziellen Orte sehen...).

    Mit Elm Tours haben wir insgesamt 4 Stunden die Tierwelt erkundet - Hammer!

    World‘s only mainland albatross colony - watch Dunedins famous Royals. Albatrosse sind die grössten Seevögel der Welt - und der Royal Albatross ist der grösste von allen. Das Wetter war perfekt - kühl und windig...mehrere Riesen konnten wir vom Land aus beobachten! Die Flügelspannweite beträgt bis zu 3,3m - gigantisch gross (siehe letztes Foto - aufgenommen am nächsten Tag).

    Weiter haben wir eine Kolonie Neuseeland Pelzrobben besucht, welche gerade Junge aufziehen (das jüngste 2 - 3 Tage alt) sowie der Welt seltenste Seelöwen und Pinguine bestaunt. Bei letzteren zwei handelt es sich um den Neuseeland Seelöwen und den Gelbaugenpinguin, welche nur noch an wenigen Orten in Neuseeland vorkommen (und sonst nirgends auf der Welt). Daneben viele Vögel...

    Eine fantastische Tour mit einem super Guide! Weltklasse!

    Elm Tour setzt sich vor Ort für die Natur und deren Bewohner ein. So sind die Orte der Pelzrobben und Seelöwen/Pinguine nur für die Tour-Besucher zugänglich. Ein Grossteil der Beiträge wird in Infrastruktur investiert. Meines Erachtens wird dadurch ein echter Mehrwert geschaffen! Wir sind/waren begeistert - absolut hervorragend. Sorry für die vielen Superlative - aber das ist unsere Meinung.

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  • 27Nov 2018

    64 Owaka - The Catlins 27.11.2018 Neuseeland —

    Owaka, Neuseeland

    Beschreibung

    27.11.2018: Weiter geht‘s - im Sinne von gemütlich kommt man auch an‘s Ziel. Derzeit sind es nicht mehr die ganz grossen Distanzen. Nochmals das Albatrosscenter besucht - dies um noch mehr Hintergrundinformationen zu erhalten. Sehr spannend aber leider auch bedenklich - der Mensch ist und bleibt der grösste Feind der Natur, respektive in diesem Fall der Royal Albatrosse...Aber es gibt auch Hoffnung - so wächst z. Bsp. diese Kolonie unter anderem Dank strikten Regeln im Naturschutz... Bei diesem Felsen brüten nicht nur die Royals, sondern auch Tausende anderer Seevögel. So konnten wir Seemöven mit deren Jungen auf Sichtdistanz beobachten. Aber keine Albatrosse - die mögen kein gutes Wetter, wie wir das nach menschlichen Massstäben definieren. Gestern war perfekt...wir sind immer noch beeindruckt... In Dunedin beginnt auch die Southern Scenic Route - den ersten Teil haben wir bewältigt. Eine sehr wilde und rauhe Gegend - aber wunderschön! Die Unterkunft Owaka befindet sich in den Catlins, welche wiederum Teil des Gebiets Southland sind. Nach einer Phase von drei Tagen hat sich heute wieder die Sonne gezeigt - was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich seit 4 Tagen lange Hosen trage.. Ich hoffe auf einen Wechsel morgen, bleibe aber selbstverständlich Realist. Die Temperaturen haben m. E. noch Potential nach oben - das Thermometer hat maximal 18 Grad angezeigt. Kombiniert mit einem bissigen Wind, welcher durch Mark und Bein geht...

    28.11.2018: Sonnig und wieder sehr windig = nur kurz in den Shorts. Ein Tag wie aus dem Bilderbuch...Teil 2 von den Catlins.

    Curio Bay: Etwas Neues. Ein 170 Mio. alter versteinerter Wald aus der Jura Zeit, welcher während der Ebbe sichtbar ist. Sehr spannend!

    Slope Point: Neuseelands südlichster Punkt. Liegt also nicht am Weg...aber hat sich gelohnt!

    Waipapa Point: Leuchtturm, drei neuseeländische Seelöwen und ein Wind, welcher mich beinahne gesandstrahlt hätte....

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  • 29Nov 2018

    65 Invercargill 29.11.2018 Neuseeland —

    Invercargill, Invercargill, Neuseeland

    Beschreibung

    Zwischenstop in Invercargill, der südlichst gelegenen Stadt in Neuseeland (52‘000 Einwohner). Dazwischen Teil 3 der Catlins Tour:

    - Kurzbesuch der Surat Bay - ohne Sichtung eines Seelöwen;

    - Purakaunui Falls - wenige Minuten ganz allein, one of New Zealands most photographed Waterfall. Siehe aussagekräftiges Bild;

    - Cathedral Caves - eine riesige Höhle, welche jedoch nur bei Ebbe begehbar ist.

    Wechselhaftes Wetter von grau windig - stahlblau - sturzflutartige Regenschauer in Invercargill. Unterwegs wäre uns fast das Benzin ausgegangen...selten sind uns die Kilometer so lange vorgekommen.. Mit dem sprichwörtlich letzten Tropfen sind wir an einer Tankstelle im Nirgendwo in Tokanui angerollt...nicht gut für meine Nerven...

    Am Abend die Route für die restlichen (gezählten) Tage festgelegt. Das Phänomen der Wochenendpreise ist zwischenzeitlich auch recht ausgeprägt hier auf der Südinsel zu finden - was für Stewart Island gilt trifft z. Bsp. auch für Te Anau, Queenstown oder Lake Tekapo zu. Um das dreifach erhöhte Preise sind keine Seltenheit - zum Leid der Einheimischen, für welche Wochenendtrips zu diesen Orten schlicht unerschwinglich werden...Wir haben uns eine Alternativroute zusammengestellt.

    Nach getaner Arbeit ein Festtagsschmaus im the Kiln - absolut hervorragend! Wir haben unsere auswärtigen Restaurantbesuche aus budgettechnischen Gründen drastisch reduziert, aber selbstverständlich nicht gänzlich eingestellt...Auf dem Nachhauseweg ist uns die Weihnachtsbeleuchtung aufgefallen..Looks nice :-)

    John und Pravin haben uns zusätzliche Fotos gesandt. Dies betrifft unter anderem herzige Grizzlys in Knight Inlet (Nr. 5) und faszinierende Glühwürmchen im Marlborough Sound (Nr. 59). Danke an dieser Stelle den Protagonisten!

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  • 30Nov 2018

    66 Tuatapere 30.11.2018 Neuseeland —

    Tuatapere, Neuseeland

    Beschreibung

    30.11.2018: Weiter der Southern Scenic Route entlang. Unterwegs Halt beim Mores Scenic Reserve und Howells Point in Riverton sowie Monkey Island nahe Orepuki. Wir befinden uns nun in Western Southland. Ein Gebiet, welches mindestens derzeit noch nicht von den grossen Touristenströmen geflutet wird. Unsere Unterkunft heisst the Last Light Lodge - viel Natur und noch mehr Vogelgezwitscher. Kein Vergleich zum Lärm von gestern. Das Hotel war zwar im Zentrum aber leider mit dem Fenster zur Hauptstrasse. Wir haben definitiv schon besser und entspannter geschlafen. Hier in Tuatapere gefällt es uns. Wir bleiben zwei Nächte.

    Die Gegend ist auch bekannt für grosse Niederschlagsmengen. Ab spätem Nachmittag Dauerregen bis?! Wir hoffen für Morgen natürlich auf eine bessere Prognose...

    01.12.2018: Grosses Dienstjubiläum - 20 Jahre Axa St. Gallen (bzw. vormals [Axa] Winterthur). Das bedeutet mehr als mein halbes Leben bei dieser Firma! Wir haben diesen Tag entspannt verbracht und sind ein bisschen in der Gegend herumgekurvt. Natürlich nicht planlos, checke ich doch jeweils am Vorabend ab, was sich für den nächsten Tag anbietet. Unsere Wahl ist auf den Bluecliffs Beach, Gemstone Beach, Mccrackens Rest sowie ein kleiner Bushwalk im nahegelegenen Wald der Unterkunft gefallen. Das Wetter war durchzogen...Regen, Wind, Sonnenschein, kalt (14 Grad), warm (22 Grad) - ich denke, wir haben das Beste drausgemacht. Ansonsten nichts aufregendes. Woche 18 (von 21) neigt sich dem Ende.

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  • 02Dec 2018

    67 Te Anau 02.12.2018 Neuseeland —

    Te Anau, Neuseeland

    Beschreibung

    Für eine Nacht nach Te Anau, wo wir Jenny und Paul getroffen haben, welche mit Jody im 2013/2014 in Queenstown zusammengearbeitet haben. Ein sehr nettes Wiedersehen nach 5 Jahren und ein schöner gemeinsamer Nachmittag/Abend. Davor noch die Suspension Bridge in Clifden besucht - Ingenieurskunst vom Feinsten am Ende des 19. Jahrhunderts. Unterwegs super Wetter...

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  • 03Dec 2018

    68 Queenstown 03.12.2018 Neuseeland —

    Frankton, Queenstown, Neuseeland

    Beschreibung

    03.12.2018: Eigentlich wäre heute ein Fischertag vorgesehen gewesen...Patent gelöst...Doch leider hat sich meine Frau mit dem saftigen Grün an den Flussufern nicht wirklich anfreunden können und hat eine ziemlich starke allergische Reaktion davon getragen...heftigstes Niesen, rote Augen und starke Müdigkeit. So habe ich aus Solidarität schweren Herzens meine Fischeraktivitäten verkürzt...Die Bedingungen waren ohnehin nicht ideal - die Flüsse waren gegenüber dem Vortag angeschwollen und haben einiges an zusätzlichem Gehölz mitgeführt...Resultat = - 4 Spinner / 0 Bisse oder Fische...Dafür wieder sommerliches Wetter bis 26 Grad. Drittletzte Station in Neuseeland - Queenstown. Wir haben 4 Nächte in einer ein wenig ausserhalb liegenden Lodge / B & B mit toller Aussicht gebucht. Weniger toll für einen Montagabend war der Verkehr in die Innenstadt, die extrem vielen Touristen (vor allem aus dem asiatischen Raum) sowie die fehlenden Parkplätze, bzw. deren Gebühren (4 Dollar pro Stunde...). Wir verstehen nun, weshalb die Einheimischen Queenstown zwischenzeitlich mehrheitlich meiden. Erster Eindruck nach 5 Jahren - naja...könnte besser sein. Queenstown scheInt Opfer des eigenen Erfolgs zu sein...Aber, wir haben diese Stadt ja freiwillig ausgesucht, wussten um die Veränderungen und „motzen“ deshalb auch nicht. Wir sind sicher, dass wir gute Eindrücke mitnehmen werden und freuen uns auf die nächsten Tage - Angebote gibt‘s definitiv genug.

    04.12.2018: Manchmal gibt es einfach nervige Dinge - Dinge, die im Gesamtbild klein sind, eigentlich nicht weiter stören und unsere fantastische Hochzeitsreise vom Grundsatz her auch nicht beeinträchtigten. Aber im Momentum halt trotzdem nerven...Bei meiner Entscheidfindung bei der Wahl der Unterkunft sind mehrere Faktoren entscheidend. Wenn mehrere gleichwertige vorhanden sind, entscheiden Details. Die derzeitige Unterkunft hat unter anderem mit einem Spa- und Wellnesscenter geworben...Nun, gestern wurden wir von unseren chinesischen Gastgebern dahingehend informiert, dass beim Jacuzzi noch etwas geleimt werden müsse, aber für die nächsten drei Nächte einsatzbereit sei. Bei unserer heutigen Rückkehr...nichts mit Whirlpool, angenehmen Wassertemperaturen und Aussicht auf den Lake Wakatipu. Mehr als ein Sorry gab‘s auf unsere Reklamation nicht. Null Empathie und die Verantwortung mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. So sei nur die Sprudelwanne im Zimmer Teil des Arrangements und im Übrigen seien wir die ersten Gäste die nun dieses Angebot nutzen möchten - der Pool müsse zuerst einsatzbereit gemacht werden, stehe uns aber für Morgen zur Verfügung. Wir warten nun mal ab... Das gebuchte Zimmer selbst ist ansonsten einwandfrei.

    Der Start in den Tag hat gepasst - ein legendärer Ferg Burger...Wird als einer der besten Burger weltweit angepriesen und ist in Queenstown eine Institution. Sehr lecker - war ja nicht mein/unser erster - bereits vor 5 Jahren haben wir einen solchen verputzt. Beeindruckend ist auch die Warteschlange - am Abend geschätzt 30m, am Mittag vielleicht die Hälfte. Nach dem Mittagessen noch ein bisschen in der Innenstadt und an der Lakefront herumgeschlendert. Auch heute sind/waren wir der Meinung, dass Queenstown an der Kapazitätsgrenze angelangt ist. Der Charme ist verloren gegangen...Unseres Erachtens tummeln sich zu viele Touristen auf einer zu kleinen Fläche und jedermann möchte daran verdienen...Ist jedenfalls nicht mehr das Queenstown von vor 5 Jahren (wobei ich schon damals das Gefühl hatte, dass hier ein ziemlicher Betrieb herrscht).

    NB: Die bei Jody gestern beschriebenen Symptome sind praktisch gänzlich verschwunden...

    05.12.2018: Glenorchy - Gateway to Paradise...der heutige Tag stand unter diesem Motto. Beinahe paradisiesche Zustände. Die Wetterprognose war eigentlich sehr durchzogen (meist Regen) - zumindest in Queenstown. Nicht so im rund 50km entfernten Glenorchy - Filmstätte von Herr der Ringe, Hobbit, Chroniken von Narnia, X-Men und Wolverine. Was für eine Kulisse...Kein Vergleich zur Hektik von Queenstown - Energie tanken. Die Lupinienfelder waren für uns jenseits der Erwartungen. Spaziergänge in atemberaubender mystischer Umgebung - es war so einer dieser Tage an dem einfach alles zusammenpasste! Zurück in der Unterkunft - der Pool ist beheizt und einsatzbereit und der Gastgeber hat uns eine sehr nette Liebes-, bzw. Honeymoonbotschaft hinterlassen (siehe Fotos). Wir sind vollends zufrieden und es gibt nichts mehr zu bemängeln. Am Abend haben wir Sam und dessen Freundin Asu im Irish Pub getroffen. Sam und Jody haben vor 5 Jahren zusammen gearbeitet. Als Abschluss ein warmes Bad im Pool. Ein Tag voller Höhepunkte. Wie glücklich wir doch sind...

    06.12.2018: An Jodys Geburtstag haben wir uns für die Gourmet Scenic Wine Tour von Appellation Wine Tours entschieden. Taste - Hear - See - Feel. Unterwegs von 09.30 - 18.00 - ein Erlebnis der Sinne. In einer Kleingruppe von 7 Personen haben wir insgesamt 5 Winerys besucht, ein perfekt auf Weine abgestimmtes Mittagessen eingenommen, die Landschaften/Rebberge bestaunt sowie zuletzt die ehemalige Goldgräberstadt Arrowtown erkundet. Unser Fazit - wirklich sehr empfehlenswert! Zudem ein super Guide/Fahrerin und nicht zu vergessen - fantastische Weiss-/Rosé- und Rotweine. Trauben = Sauvignon Blanc, Riesling, Chardonnay sowie Pinot Noir - kein einziger Wein fiel durch. Abhol- und Bringsevice inkl. - macht Sinn bei einer Weintour...

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  • 07Dec 2018

    69 Otematata 07.12.2018 Neuseeland —

    Otematata, Neuseeland

    Beschreibung

    07.12.2018: Von Queenstown dem Alpine Highway entlang über den Lindis Pass nach Otematata. Es ist wieder Wochenende, weshalb wir uns für eine Unterkunft ein bisschen ausserhalb der populären Touristenorte entschieden haben. Wir bleiben 3 Nächte. Der Weg ist gesäumt von tausenden blühenden Lupinien - eine wahre Pracht.. Wir haben jedoch das Gefühl, dass wir irgendwie allergisch darauf reagieren. Unsere Nasen sind massiv gerötet und wir müssen permanent niesen... Heutiges Ziel waren die Clay Cliffs. Eine Sehenswürdigkeit, die von den Reiseführern nicht als erstes aufgelistet wird. Diese bizarren Gesteinsformationen finden sich ein wenig abseits im Waitaki Valley. Es hat sich aber wieder gelohnt. Den Tip haben wir von einem deutschen Touristen in Akaroa erhalten (und dem Visitorcenter in Picton), welcher davon in den höchsten Tönen geschwärmt hat. Solche Auskünfte sind sehr wertvoll. Wir selbst geben unsere Erfahrungen ebenfalls gerne weiter - es ist ein Geben und Nehmen. Wir haben uns rund 2 Stunden bei den Clay Cliffs aufgehalten. Danach war der Tag schon fast gelaufen.. Das Appartement ist ruhig hinter einem Golfplatz gelegen. Passt!

    08.12.2018: Ein Fischertag in allerschönster Umgebung in der Region Twizel mit Sicht unter anderem auf den Mount Cook sowie den Lake Pukaki. Nach x Auswürfen wurde ich mit einem wunderschönen Lachs von 66cm belohnt. Geduld und Beharrlichkeit sind Eigenschaften, die ein Fischer mitbringen muss. Am Abend gleich frisch zubereitet - ein Gedicht... so viel Fisch, dass dies für zwei Mahlzeiten reicht!

    09.12.2018: Langes Ausschlafen bis halb zwei. Danach Sightseeing kombiniert mit Fischen (aus Sicht meiner geduldigen Ehefrau eher umgekehrt). Ein guter Tag...Ein Lachs (welcher sich selbst vom Haken befreite.. - wäre ohnehin wieder freigelassen worden), zwei Fische, die ich nicht landen konnte und drei, welche dem Köder nachgeschwommen sind, wobei ein Riesenlachs dabei war, bei welchem mir der Atem stockte...leider hat sich zudem die Fischerrolle verabschiedet (eine Feder hat den Geist aufgegeben..). Am Abend den Rest des Lachses verspeist und die Koffer für die letzte Station unserer Hochzeitsreise gepackt. Am Dienstag fliegen wir weiter - langsam Wehmut kommt auf...

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