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Trip ni hao - Hello Chinaa !! ni hao - Hello Chinaa !! 23.06.2018 - 15.07.2018   Endlich startet unsere lang ersehnte Reise nach China :D Über einen kurzen... Larissa und Manni On Tour (AT)
China Niederlande

ni hao - Hello Chinaa !!

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Endlich startet unsere lang ersehnte Reise nach China :D

Über einen kurzen Stopover in Amsterdam geht es über Nacht mit dem Flugzeug nach Peking.
3 Wochen später geht unser Rückflug von Guilin (südliche Stadt in China).

Was dazwischen passiert lassen wir auf uns zu kommen. Wir haben keine Hotels, Züge oder Ausflüge gebucht und freuen uns sehr darauf spontan und ohne Plan in den Tag hineinleben zu können :)

wir werden euch auf dem Laufenden halten und hin und wieder Fotos und Berichte mit euch teilen :)

Viel Spaß beim Mitreisen :)

Means of Transport
Fahrrad Boot Bus / Truck Zu Fuss Flugzeug Zug
  • 23Jun 2018

    1 Abflug 23.06.2018

     

    Beschreibung

    9:25 - 11.15 from Vienna to Amsterdam with KLM

    Fotos & Videos

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  • 23Jun 2018

    2 Amsterdam 23.06.2018 Niederlande —

    De Wallen, Amsterdam, Niederlande

    Beschreibung

    Unsere Unterkunft haben wir über Airbnb gebucht. Wir waren sehr spät dran und es waren 95% aller Unterkünfte schon ausgebucht. Unser Apartment war super schön und sehr groß und gemütlich. Etwas außerhalb der Stadt.

    Amsterdam ist sehr teuer, aber wir genossen unsere 1,5 Tage sehr. Sind bisschen durch die Stadt spaziert, haben eine Kanalrundfahrt gemacht und haben es uns gut gehen lassen ;)

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  • 25Jun 2018

    3 Peking - chinesische Mauer 25.06.2018 China —

    Dongcheng, Beijing, China

    Beschreibung

    Peking, ja das war erst einmal ein großer Schock! nicht nur Kulturschock auch ein Hitzeschock!

    Wieder einmal haben wir spontan eine nette Unterkunft über Airbnb gebucht.
    In Amsterdam waren wir noch länger fort und im Flieger haben wir neue Filme geschaut, sodass wir nur zu ein paar wenigen Stunden Schlaf kamen. Jetlag kam natürlich auch hinzu. Als wir sehr übermüdet am Flughafen ankamen, mussten wir erstmal Geld wechseln. Wir hatten nur Euroscheine. Es gab nur einen Wechselstand mit einem sehr schlechten Wechselkurs + 10 Euro Wechselgebühr, dass wir dort auf keinen Fall hinwollten. Dann ist uns aber eingefallen, dass unsere Bankomatkarten noch fürs Ausland gesperrt sind, also Geld abheben ging auch nicht. Ich hab dann WLAN gesucht, um meine Karte für China zu entsperren, doch mein Mac hat sich plötzlich nicht mehr einschalten lassen ;(
    nach 2 anstrengenden Std haben wir dann doch Geld gewechselt und wollten mit der Metro in die Nähe unserer Unterkunft fahren. Wir hatten aber leider noch keine genaue Adresse von unserem Host und nur eine Chinesische Handynummer. Wir wussten nur so ungefähr in welcher Gegend das Apartment liegt. Übermüdet, mit dem gesamten Gepäck, und in einer lauten, stinkenden und sehr heißen Großstadt suchen wir also verzweifelt in diversen Seitengassen die Unterkunft - hoffnungslos. Wir fragten Taxifahrer, Polizisten und Passanten nach dem Weg, doch keiner hat uns verstanden und alle haben uns weggewunken. erst in einem kleinen Mini-Shop in einer Seitengassen war eine Chinesin so lieb und hat versucht uns zu helfen. Sie konnte etwas Englisch und hat versucht unseren Host anzurufen, der aber leider nur Mobilbox hatte.
    Mittlerweile waren wir schon über 5 Std unterwegs und nur noch müde und erledigt.
    Wir haben uns entschlossen einfach in das nächst gelegene Hostel zu gehen und zu fragen ob ein Zimmer frei ist. Das war auch schwieriger als erwartet:
    Nachdem wir 20 Minuten rumgegangen sind und kein einziges Hotel oder Hostel gesehen haben sind wir zum Hauptbahnhof gegangen weil dort laut Maps ein Tourist Office ist. Dort konnten sie gsd Englisch. Er meinte wir müssen nur 10 min. die Hauptstraße entlang gehen und dann kommt das Youth Hostel. Endlich Hoffnung in Sicht! Am Weg lag ein Starbucks und wir gönnen uns einen kühlen Shake und freuen uns über gratis WLAN (was für Touristen nicht verfügbar ist, da man eine chinesische Handynummer benötigt).
    Etwas abgekühlt folgen wir der Wegbeschreibung des Einheimischen und gehen und gehen und gehen, aber weit und breit kein Hostel in Sicht. Jedem Taxi haben wir zugewunken, jeden Polizisten gefragt, keiner wusste wo dieses Hostel sein soll (wir hatten die Adresse sogar in chinesischen Zeichen auf einem Zettel dabei)

    Manni konnte gsd offline in Maps unser Hostel finden und nach ca acht Stunden erreichen wir unglaublich fertig das Hostel und es war gsd noch ein Zimmer für uns frei :D

    Peking war für uns erstmal gestrichen und wir buchten sofort eine Tagestour zur chinesischen Mauer für den darauffolgenden Tag.
    Auch wenn es unglaublich heiß war, und es sehr viele steile Stufen zu überwinden gab, war es ein unglaublich toller Ausflug! wir gingen den restaurierten Teil so lange entlang bis wir zu einem komplett wilden Abschnitt kamen. Im Anschluss gab es noch ein gemeinsames typisch chinesisches Mittagessen ;) sehr lecker!

    Am Tag darauf schauten wir uns noch einen Teil der Forbidden City an und am Nachmittag ging es für uns schon weiter mit dem Zug nach Datong. Zugfahren in China ist übrigens auch komplizierter als gedacht! man muss 2 Std vor Abfahrt am Bahnhof sein. Die Bahnhofshallen sind riesig, sehen aus wie Flughäfen. Auch wenn man ein Ticket online gebucht hat, muss man sich bei einer ewig langen Schlange anstellen, um das Ticket drucken zu lassen. Anschließend geht es durch einen Security Sicherheitscheck - genau wie am Flughafen - und dann sucht man den Gate :)

    Diese Sicherheitscheck gibts auch bei jeder U-Bahn Station.

    Die Zugfahrt war sehr amüsant! Wir waren die einzigen Touristen in der Mitte von einem überfüllten Zug von Chinesen. Mit Translator Apps, Händen und Füßen haben wir uns prächtig unterhalten :)

    Fotos & Videos

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  • 27Jun 2018

    4 Datong - Hanging Temple & Caves 27.06.2018 China —

    Datong, China

    Beschreibung

    In Datong fühlen wir uns von Anfang an wohl. Unser Hostel lag nur 300m vom Bahnhof entfernt und das erste mal haben sich die Taxifahrer darum gerissen uns mitzunehmen. Wir kamen sehr spät am Abend mit dem Zug an und konnten gleich für den nächsten Tag 2 Touren buchen.

    Gemeinsam mit 2 Backpackern aus den Niederlanden fuhren wir in der Früh zu den Hängenden Tempeln. Wir verstanden uns von Beginn an super und hatten einen lustigen Ausflug!
    Am Nachmittag besuchten Manni und ich noch die Yanong Caves. Ein sehr schöner Ort - die Höhlen sind von einer riesigen, sehr gepflegten Parkanlage umgeben. Lädt zum Verweilen ein :)
    Am Abend gingen wir zur Stadtmauer und schauten uns Datong bei Nacht an.
    Den Tag darauf trafen wir uns zeitlich zum Frühstück mit den 2 Burschen und erkundeten gemeinsam die Altstadt und spazierten auf der Stadtmauer. Am Nachmittag ging schon unser 16 Stunden Nachtzug nach Xian.

    Wir hatten 2 super Tage in Datong und sind gespannt wie unsere Reise weitergeht :)

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  • 30Jun 2018

    5 Xi'an 30.06.2018 China —

    Weiyang, Xi'an, China

    Beschreibung

    Die 16 Stunden Zugfahrt ist relativ schnell vergangen. Dadurch dass wir keine Filme schauen konnten, da mein Mac kaputt ist, widmeten wir uns unserer kleinen Spielebox und verbrachten Stunden mit Schnapsen. Die Betten waren auch ganz bequem und wir konnten paar Stunden schlafen.

    Die Lage unseres Hostels war super! alles war zu Fuß erreichbar! Der einzige Nachtteil war, dass das Zimmer kein Fenster hatte, aber wir waren sowieso den ganzen Tag nur unterwegs. Im Hostel hatten sie auch eine kleine voll herzige Babykatze :) Die meisten Chinesen haben Haustiere (Hunde, Katze, Hamster, Schildkröten.) Also diese Gerüchte, dass Chinesen Hunde und Katzen essen stimmen in den Großstädten sicher nicht!

    Unseren ersten Tag in Xian verbrachten wir mit organisatorischen Kram. Zuerst ging es in einen Mac Store um meinen Laptop reparieren zu lassen (kostete 65 Euro, leider alle Daten weg, aber er funktioniert wieder). Dann haben wir uns eine Massage gegönnt und Pediküre und sind am Abend auf den bekannten Night Market im muslimischen Viertel gegangen. Das war ein Erlebnis für sich!!

    Am Tag darauf ging es um die Mittagszeit mit dem Bus zu den Terrakotta Warrior. Wir haben uns sehr darauf gefreut, aber es war soo maßlos überlaufen, dass ich es kaum genießen konnte. Die Fotos sehen zwar nicht so schlimm aus, aber wir werden noch ein Video mit den ganzen Gopro Videos zusammenschneiden, wie es wirklich war :O

    Am Abend wollten wir zu einem Park, wo es zu gewissen Uhrzeiten Wasserspiele mit Musik vor einem Tempel gab. Auch wenn wieder Tausende Leute dort waren, war es wunderschön und sehr stimmungsvoll. Anschließend spazierten wir noch im Park und kamen zu einem Musik-Lichter Festival was sich über Kilometer hinzog. Es ist faszinierend wie die Chinesen Feste feiern! Da wird bei nichts gespart!

    In Xian wollten wir unbedingt noch den Mount Huashan Plank Walk machen, aber die nächsten 3 Tage war Regen angesagt, weshalb wir diese Tage einen Abstecher nach Chengdu machten :)

    Fotos & Videos

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  • 02Jul 2018

    6 Chengdu 02.07.2018 China —

    Jinjiang, Chengdu, China

    Beschreibung

    Chengdu ist eine sehr schöne Stadt - vor China hab ich asiatische Großstädte gehasst, aber China konnte mich vom Gegenteil überzeugen! Man merkt gar nicht, dass in Chengdu 14,5 Mrd Menschen leben.

    Es gibt soo viele wunderschöne Parkanlagen mit Seen und Teehäusern. Die Parks sind wie kleine Dschungel mitten in der Stadt. Total grün, mit einer riesigen Pflanzenvielfalt und so ruhig und entspannend.

    Zudem gibt es riesige Plätze und Squares, dass man sich wie in New York fühlt.

    und dann noch die Altstadt mit den schmalen Gassen und roten Laternen :)

    In Chengdu verbrachten wir 4 Nächte und waren somit die längste Zeit unserer Reise am selben Ort. Es war aber schön mal einen Ort intensiver anzusehen und mal keinen Stress zu haben. Reisen ist nämlich bei weitem kein Urlaub und nicht immer erholsam. Meisten eher anstrengend, aber dafür sehr abenteuerlich und man nimmt soo viel vom Land mit! :)

    Nach Chengdu fuhren wir das erste mal mit einem High Speed Train. Wir brauchten somit nur 3 Std 45min anstelle von 17 Stunden mit dem langsamen Zug. Am Tag nach der Ankunft fuhren wir zeitig um 7 in der Früh zum Research Base for Giant Panda Breeding. Wir wollten einer der ersten beim Ticketschalter sein, weil der Pandapark sehr schnell überfüllt ist. Seit Anfang Juli sind Chinesische Ferien und die Chinesen reisen wie verrückt, sodass Touristenhotspots kaum zu genießen sind, es sei denn, man startet zeitlich.

    Die Anlage war ein Traum - die Pandas haben es echt extrem schön dort! Von den frisch geschlüpften Babies, über spielende Panda-kiddys bis zu den ganz Großen konnten wir alle hautnah beobachten! Dieser Tag war ein echtes Highlight der bisherigen Reise:)

    Mittlerweile können wir uns auch schon sehr gut verständigen. Manni hat sich in ein Smartphone und eine chinesische Simkarte gekauft, sodass wir nun auch die Zugfahrten sinnvoll zum Reiseplanen nutzen können. Und von anderen Reisenden haben wir gute Tipps zu Übersetztungs-Apps erhalten.

    Fotos & Videos

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  • 06Jul 2018

    7 Mount Huashan 06.07.2018 China —

    Huayin, Weinan, China

    Beschreibung

    Von Chengdu ging es mit dem High Speed Train nach Xiàn, wo wir mit dem Zug gleich weiter nach Hua Shan fuhren. Wenn man in China beim Zugfahren umsteigen muss, ist das leider nicht so unkompliziert wie in Österreich, wo man einfach nur den Bahnsteig wechselt. Man muss mindestens 2 Stunden Zeit einberechnen. Die Bahnhöfe sind größer als so mancher Flughafen. Man muss zuerst auschecken, dann sich erst einmal orientieren und meistens ewig lange gehen (bis zu 20 Minuten). Oft ist der Anschlusszug sogar von einem komplett anderen Bahnhof der Stadt, da es meist einen Nord-, Süd- West- und Hauptbahnhof gibt. Dann muss man wieder durch den Security Check und eine halbe Stunde vor Abfahrt muss man sich schon anstellen, um durch die Ticketkontrolle zu kommen.

    In Hua Shan hat Manni ein günstiges Hostel entdeckt. Leider waren unser Taxifahrer ziemlich überfordert dieses Hostel zu finden. Im Endeffekt hat Manni den Taxifahrer navigieren müssen. Der Betreiber vom Hostel war total hilfsbereit. Er konnte zwar kein Wort Englisch, hatte aber eine ziemlich gute Übersetzungs-App. Er hat uns eine Wanderroute für den nächsten Tag empfohlen, in der Früh ein leckeres Frühstück zubereitet und uns mit seinem Privat-PKW zur Gondel geführt.

    Der einzige, leider große Nachteil an dem Hostel, waren die Betten. Sie hatten keine Matratze sondern waren einfach Holzbretter mit einer dünnen Bettdecke darüber. Wir haben extrem schlecht geschlafen und in der Früh tat uns alles weh. Seitdem überlässt Manni wieder mir das Unterkünfte suchen ;)

    Zeitig in der Früh (wir wollten einer der ersten bei der Gondel sein, um Menschenmassen zu vermeiden) ging es hinauf auf den Mount Huashan. Es war zwar schon einiges los, aber wir mussten nicht lange warten. Als geübte und flotte Wanderer haben wir am Berg auch schnell die Chinesen überholt und standen schon bald am ersten Gipfel :) Lange hielten wir uns aber nicht auf, da wir möglichst rasch zum Plank Walk wollten. Dieser ist unter dem "Gefährlichsten Klettersteig der Welt" deklariert. Vor Jahren schon haben wir Fotos davon im Internet entdeckt und gemeint: den wollen wir unbedingt mal gehen! Mit hohen Erwartungen eilen wir den Schildern Richtung Plank Walk nach und müssen uns erstmal gedulden. Eine halbe Stunde haben wir warten müssen, aber dann ging es los. Die Chinesen verwenden ein sehr veraltetes Sicherungssystem mit Schultergurten, aber besser als nichts. Der berüchtigte Gefährliche Plank Walk war absolut harmlos und ungefährlich. Aber die Aussicht und Landschaft waren ein Traum. Es war zudem äußerst amüsant für uns den Chinesen beim Begehen des Steiges zuzusehen.
    Nach dem Klettersteig ging es noch unzählige Stufen bergab bis zu einer Gondelstation. Wir waren etwas unter Zeitdruck, da wir noch ins Hostel mussten, dann mit dem Zug nach Xian und von dort noch am selben Tag mit dem Flugzeug nach Zhangjiajie in den Nationalpark der Avatar Mountains.
    Unser Host war so lieb und hat uns wieder mit seinem Privat PKW zum Bahnhof geführt und kleine Geschenke mitgegeben :)

    Fotos & Videos

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  • 07Jul 2018

    8 Avatar Mountains 07.07.2018 China —

    Yongding, Zhangjiajie, China

    Beschreibung

    Die Avatar Mountains - was soll man sagen - ein absoluter Traum! Mit Abstand unser großes Reise-Hightlicht.

    Aber von Anfang an:

    spät am Abend landeten wir am Flughafen Zhangjiajie und mussten noch eine Stunde mit dem Taxi in unser Hotel fahren. Diesmal haben wir uns ein richtig schönes Hotel, ganz in der Nähe vom Nationalpark Eingang gegönnt. Wir hatten ein Pool, ein Dachterrasse mit Blick auf die Berge und nach dem bretterharten Holzbett endlich ein richtig Bequemes. Von den Hotelmitarbeitern bekamen wir eine gratis Nationalpark-Karte. Dort zeichnete sie uns die schönsten Routen ein.

    In Zhangjiajie regnet es 200 Tage im Jahr, was wir die 3 Tage auch sehr zu spüren bekamen. Aber wir haben uns von den Regentropfen nicht aufhalten lassen. Wir genossen etwas Abkühlung und weniger Menschenmassen. Gespannt ging es direkt zu den bekannten Floating Halleluja Bergen, welche durch den Film AVATAR richtig bekannt wurden. Der Nebel lag zwischen den Karstbergen, welche wie Türme aus dem Bogen empor ragten. Es sah alles so surreal aus. Wir fühlten uns wie im Film Avatar und konnten kaum realisieren, dass diese faszinierende Landschaft tatsächlich existiert. Stundenlang gingen wir einen Plank Walk entlang und nach jeder Kurve wurden wir erneut von einer unglaublichen Aussicht überrascht. Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Die Zeit flog an uns vorbei, und als der Nationalpark langsam zusperrte mussten wir uns auf den Rückweg machen. Am Heimweg setzen wir uns noch zu einem Straßenstrand und mampften mal etwas. 3 junge chinesische Mädels haben uns gefragt ob sie sich zu uns setzen konnten, da sie noch nie mit "Nicht-Chinesen" geredet haben. Die drei waren total herzig und haben sich soo gefreut, dass wir uns mit ihnen unterhalten haben. Ihr Englisch war sehr gut. Erst durch die Unterhaltungen mit den Einheimischen erkennt man die riesen Kulturunterschiede. Die Mädels haben gerade mit der Highschool abgeschlossen, sind 18 Jahre alt. Ihre Eltern erlauben ihnen keinen Freund, bis sie einen UNI-Abschluss haben. Bier trinken dürfen sie auch nicht. Sie haben großen Respekt vor ihren Eltern und ihren Lehrern. Wir haben ihnen Fotos von unserer 40qm Wohnung gezeigt, was in Österreich eigentlich eher klein ist, und sie nur: wow die Wohnung ist ja riesig. Dann haben sie uns noch gefragt, ob unsere Eltern wissen, dass wir uns lieben und haben gar nicht gepackt dass wir schon zusammenwohnen. Dann haben sie mir noch ein Armband geschenkt und dem Manni einen Aufstecker für den Rucksack und wir sind jetzt weiterhin in E-Mail Kontakt.

    Die Chinesen haben generell eine große Freude mit uns Weißen :) wir sind schon auf Tausenden Fotos oben, und auch wenn wir kein Wort chinesisch verstehen unterhalten wir uns mit Händen und Füßen.

    Der nächste Tag startet wieder zeitlich. Das Wetter war diesmal noch schlechter - viel Regen, Nebel, Wolken. Am Vormittag entschieden wir uns dafür, eine Bootsfahrt auf dem Baofeng Lake zu machen. Dort hat uns eine chinesische Großfamilie gleich ins Herz geschlossen und ein großes sehr amüsantes Fotoshooting mit uns gemacht. Chinesen lieben nichts mehr als tausende Fotos in verschiedensten Posen zu machen.
    Ein anderes chinesisches Ehepaar hat mir einfach so einen Regenmantel geschenkt. Die Chinesen sind einfach soo herzig!
    Auch wenn das Wetter immer schlechter wird, treibt es uns trotzdem in die Berge. Die Aussicht ist beschränkt. Am Berg sahen wir außer weiß nicht viel. Oben am Berg kam dann mal die große Überraschung. Auf der einen Seite Dschungel, Blick auf die Berge und dann dreht man sich um ist plötzlich ein Mc Donalds mitten am Berg.
    Je tiefer wir ins Tal abstiegen, desto lichter wurde es. Hier und da blickte ein Berg aus der Nebelschicht hervor.

    Die Füße tun mittlerweile nur noch weh, es ist extrem anstrengend, wir sind nur noch müde und können die ganzen Eindrücke noch gar nicht richtig verarbeiten.
    Aber unseren letzten Tag im Nationalpark müssen wir trotzdem noch voll ausnützen. Mit dem Bus fahren wir über eine Stunde zum Tianmen Mountain. Dort ist einerseits die längste Gondel der Welt (natürlich von Doppelmayr). Andererseits ist dieser Berg bekannt für die Wingsuit Weltmeisterschaft, wo Wingsuit Flieger durch die schmale Tianmen Cave flogen.
    Oben am Berg gibt es 2 Glas Skywalks - Höhenangst sollte man hier nicht haben. Wir verbringen wieder einige Stunden am Berg und holen uns einen schönen Sonnenbrand. Am Abend nimmt uns ein Chinese privat und relativ günstig mit seinem Auto zu unserem Hotel mit. Übermüdet gehen wir noch kurz in die Stadt und haben zufällig eine Fortgehstraße direkt am Fluss entdeckt. Wir setzen uns in eine chillige Bar mit Livemusik hinein und gönnen uns ein unglaublich überteuertes Bier (ca 5 Euro für 330ml) und mit ca. 2% Alk. Aber die Chinesen dort waren soo lustig, dass aus dem einen Bier ein 2. und ein 3. wurde und wir bis in die Nacht blieben. Die Chinesen vertragen ja kaum Alkohol. Sie bestellen trotzdem einmal 10 bis 20 Bier und trinken dieses dann in Stamperln. Schon bald begann eine Karaoke Party, wo jeder chinesische Lieder mit vollster Begeisterung gesungen hat. Beeindruckend war, dass jeder ein super Sänger war! Wir konnten uns Gott sei Dank vorm Singen drücken, da sie keine englischen Lieder hatten.
    Zurück im Hotel hatten wir noch 4 Stunden Schlaf bevor unser Taxi zum Bahnhof ging. Jetzt heißt es den ganzen Tag Zugfahren bis wir in der letzten Stadt unserer Chinareise ankommen. Auf nach Yangshuo (etwas außerhalb von Guilin).

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  • 11Jul 2018

    9 Yangshou 11.07.2018

     

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