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Trip Mit der Harley durch HRV, MNE bis ALB Mit der Harley durch HRV, MNE bis ALB 21.09.2018 - 07.10.2018   Zwischen Istrien und Split haben wir schon in den letzten Jahren bei der einen... Michael Lüthje (DE) Nicole Lüthje (DE)
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Mit der Harley durch HRV, MNE bis ALB

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Zwischen Istrien und Split haben wir schon in den letzten Jahren bei der einen oder anderen Reise die nach unserem Empfinden schönsten Plätze besucht. Dieses Mal soll es über Dubrovnik und Kotor bis in die Republik Albanien gehen, wir sind sehr gespannt!

Means of Transport
Motorrad
  • 21Sep 2018

    1 Großostheim 21.09.2018 Deutschland —

    Pflaumheim, Großostheim, Deutschland

    Beschreibung

    Endlich geht's los

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  • 21Sep 2018

    2 Österreich 21.09.2018 Österreich —

    Angerberg, Österreich

    Beschreibung

    Es ist genauso wie immer, wir trinken zwei Seppelsche (großostheimer Kultbier) um schneller müde zu werden und versuchen rechtzeitig ins Bett zu gehen. Aber funktionieren tut das dieses Mal genauso wenig wie sonst, denn dann folgt noch ein drittes und..., egal, jedenfalls liegen wir gegen 23 Uhr in der Koje und versuchen zu schlafen denn wir wollen zeitig am nächsten Tag los.
    Wir schlafen bei offenen Fenster und es ist noch dunkel als ich Freitag früh das erste Mal auf den Wecker schaue, halb4, ich dreh mich nochmal um, aber schlafen kann ich nicht mehr. Die übliche Nervosität bevor es auf die Straße geht. Nachdem ich mich eine Stunde von der einen Seite auf die andere wälze geb ich auf. Ich steh auf, natürlich nicht lautlos, schließlich soll das meine bessere Hälfte mitbekommen. Was soll ich denn so früh alleine in unserem Anwesen. Kurzum, gegen sieben haben wir gefrühstückt und sind bereit zur Abfahrt.
    Die Fahrt bis zu einem Campingplatz in Pfarrwwrfen/Österreich ist recht unspektakulär, fast 500 der gefahrenen Kilometer verbringen wir auf der Autobahn.
    Aber wir wollen Strecke machen und ab morgen nurnoch kurvenreiche Landstraße fahren.
    Um 16Uhr steht unser Zelt sturmsicher denn es soll laut Wetterbericht nicht lustig werden in der kommenden Nacht.
    Schon sehr früh liegen wir in unseren Furzmulden und freuen uns auf die morgige Fährt durch Slowenien.

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  • 22Sep 2018

    3 Litija 22.09.2018 Slowenien —

    Zgornji Hotič, Slowenien

    Beschreibung

    Wir haben nicht nur auf unserer Nordkaptour, der Islandreise, sondern auch vielen anderen tollen Reiseunternehmumgen sprichwörtlich besch... Wetter gehabt, aber das was uns hier präsentiert wird ist geradezu dreist vom Reisewettermachersmann. In der letzten Nacht hatten wir trotz extrem abgespannten Zelt an die ein oder andere Naturkatastrophe der letzten Zeit gedacht. Der orkanartige Sturm begleitet durch peitschenden Regen zerrt an unserem Zelt. Wir hören brechende Äste, irgendwo klirren Fensterscheiben, ein Camper auf unserem Platz ruft besorgt nach seiner Frau, ich frag mich ob unser Feuerstuhl schon im nahen Fluß in der tosenden Gischt treibt. Ich schau besser nicht aus dem Zelt, machen könnte ich doch nichts, das wäre viel zu gefährlich. Wir versuchen zu schlafen, werden immer wieder mit Adrenalinstößen aus dem Schlaf gerissen.
    Noch früh, allerdings ist es schon hell, wach ich auf, alles ist ruhig, ich zieh den Reißverschluß auf, die Harley steht da als wäre es eine gewöhnliche Nacht auf dem Campingplatz gewesen. Das ist gut so, die Reise kann weitergehen.
    Es ist bewölkt aber vorerst trocken. Wir frühstücken mit Brötchen, Croissant und leckeren Kaffee, bauen das Zelt wie immer routiniert ab und sind schon um 9 auf der Straße.
    Etwa 200km pöttern wir trocknen Reifens bis zum 18% steigenden Wurzenpass, und da ist er wieder, peitschender Regen wie er nicht schlimmer sein könnte. Auch Stunden später keine Besserung, wir beschließen uns heute ein Zimmer zu suchen. Zeltaufbau bei diesen Wetter, mit durchnässten Klamotten wäre unvernünftig.
    Im Nachhinein sind wir sehr glücklich ein Zimmer in einem typischen Landgasthof einige Kilometer östlich von Ljubljana gefunden zu haben. Nicht nur sehr nette Gastgeber sondern vorzügliches Essen und leckere Bierchen in gemütlicher Atmosphäre sind wie eine Belohnung für den strapaziösen Fahrtag.
    Bilder vom Tag gibt es leider nicht, mit naßen Eisklumpen als Finger macht knipsen überhaupt keinen Spaß.

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  • 23Sep 2018

    4 Split 23.09.2018 Kroatien —

    Split, Kroatien

    Beschreibung

    Schon kurz vor 8 Uhr sitzen wir bei unserem netten Gastgeber am Frühstückstisch, wie zu erwarten fehlt es an nichts. Nur das mit dem Wetter ist das gleiche Desaster wie gestern.
    Wir beschließen noch heute bis nach Split (HR) zu fahren, laut Wetterbericht soll es dort trocken und warm sein. Ich habe mir schon im Voraus attraktive kurvige Straßen ausgesucht, allerdings werden wir für die heutigen 480 km bis an die Küste auch dementsprechend viel Zeit brauchen, zumal die Straßen noch bis in die Mittagszeit naß sind. Bei entsprechender Fahrweise ist es aber ein Genuß durch das schöne Slowenien zu cruisen, weg von vielbefahrenen Hauptverkehrsstraßen. Bald reißt der Himmel auf, die Fahbahn trocknet ab und man kann nicht mehr vom cruisen sprechen. Es gefällt uns von der einen in die andere Kurve zu heizen, so wie sich das gehört:-)
    Gegen Mittag passieren wir die kroatische Grenze. Mit jeder Stunde wird es wärmer, schon 200km vor Split fahren wir nur noch im Shirt, was für eine Wohltat. Die Landschaft ändert sich ständig, war es noch im Südosten Slowenies saftig grün, ist es später in Kroatien felsig, kark und verbrannt aber dennoch sehr reizvoll.
    Wir checken schon um vier auf dem „Camping Split“ bei 28 Grad im Schatten ein, so ist’s recht.

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  • 24Sep 2018

    5 2. Tag Split 24.09.2018 Kroatien —

    Split, Kroatien

    Beschreibung

    Bora, und damit meine ich nicht das Fahrzeugmodell eines deutschen Automobilkonzerns der versucht mit gefälschten Emissionsangaben seine Kundschaft über den Tisch zu ziehen, nein, mit Bora meine ich extrem kalte nördliche Fallwinde die plötzlich über den Küstengebirgskamm auf die kroatische Küste hinein brechen. In Windeseile fallen die Temperaturen um ein Mehrfaches. Genau diesen erleben wir heute. Wir frühstücken noch um die 25 Grad vor unserm Zelt und besprechen die Weiterreise, die Sonne scheint, der Himmel,ist herrlich blau, doch am Horizont über den Bergen kommt es bedrohlich schwarz auf uns zu. Wir vermuten was kommt und beschließen unseren Aufenthalt um einen Tag zu verlängern, was sich als weisen Entschluss herausstellen soll. Am Mittag fängt an was zu vermuten war, orkanartige Fallwinde attackieren die komplette Küstenregion, wir sichern das Zelt so gut es geht und verweilen in dem selben während Äste von den Bäumen brechen, Campingutensilien und dergleichen umherfliegen. Nur knapp verfehlt ein um die 15 kg schwerer Ast einer Pinie unser Zelt. Das ganze Spektakel dauert bis in die späten Abendstunden an. Die Temperatur ist in kürzester Zeit um etwa 15 Grad gesunken. Im Gegensatz zu manch anderen Campinggästen haben wir glücklicherweise keinen Schaden zu beklagen.

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  • 25Sep 2018

    6 Dubrovnik 25.09.2018 Kroatien —

    Dubrovnik, Kroatien

    Beschreibung

    Mein Lämmchen scheint vor mir wach zu sein, es ist ziemlich kalt heute früh, muß etwa 7 Uhr sein als ich das zurren des Zeltreißverschlußes wahr nehme. Sie muß bestimmt mal, denn um diese Uhrzeit und vor allem bei der morgentlichen Temperatur wäre es für sie ein absolutes „no go“ das Schlafgemach zu verlassen, denke ich mir. An der Zeltdecke erkenne ich die Schatten der Pinie die neben unserm Zelt steht, muß wohl die Sonne scheinen.
    Eine Stunde später sitzen wir gemeinsam am Frühstückstisch, es ist immernoch sehr kalt. Das Zelt wird in gewohnter Teamarbeit abgebaut und um 10 Uhr sind wir aufs der Bahn. Der Bora scheint noch nicht fertig zu sein mit seiner Schikane, denn das Fahren wird zu einer Herausvorderung. Obwohl wir strahlenden Sonnenschein mit tief blauen Himmel haben ist der Wind kaum erträglich. Vor allem über Brücken oder auf unbebauten Gelände beutelt es uns von rechts nach links. Wenn Mister Bora sich mal entscheiden könnte von wo er uns schikanieren will, aber er denkt sich wohl; dein „Milwaukee Eisen“ bekomme ich auch noch in den Graben. Geschafft hat er’s nicht aber der Wille war da.
    Trotzdem genießen wir die wunderschöne Dalmatinische Küstenstraße bis wir kurz vor vier Dubrovnik erreichen. Ich bin sehr gespannt auf diese vielversprechende Stadt, die ich mir schon 1988 ansehen wollte, es aber wegen Streß mit einem Bremsenschaden an meinen damaligen VW-Bully nicht getan habe. Naja, besser dreißig Jahre später als nie!

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  • 26Sep 2018

    7 Dubrovnik 2. Tag 26.09.2018 Kroatien —

    Dubrovnik, Kroatien

    Beschreibung

    Diese Nacht war es wieder extrem stürmisch und mit "Bora" kam auch wieder diese schwer erträgliche Kälte. Noch vor dem zu Bett gehen sichere ich unser Zelt mit schweren Findlingen was sich als sehr kluge Handlung erweisen sollte. Aber es hat auch eine schöne Seite wenns draußen kalt und ungemütlich wird, wir kuscheln uns in unsere Schlafsäcke und trinken heißen Tee. Nicole liest mir wie so oft aus einem Buch vor, dieses Mal "Rostfrei" von Steffi von Wolf. Nein, ich bin kein Legastheniker und kann auch lesen, aber das macht das Leben doch etwas komfortabler;-) Der Morgen ist zwar noch ganz schön windig aber wir können bei strahlend blauen Himmel in der Sonne frühstücken. Gleich danach geht's mit dem Bus nahe unseres Campingplatzes in Dubrovnik’Altstadt. Wir sind gleich begeistert und besuchen als erstes das Franziskanerkloster und wollen gleich als nächstes auf die mittlerweile wieder hergestellte Stadtmauer, aber der Preis von 22€ dafür empfinden wir für sehr dreist und laufen stattdessen durch fast jede Gasse und genießen das Flair dieser wunderschönen Altstadt. Am späten Nachmittag fahren wir mit Linie Nr6 wieder zu unserer Basis und genießen den Test des Tages mittlerweile windstill in der Sonne.

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  • 27Sep 2018

    8 Montenegro 27.09.2018 Montenegro —

    Jošice, Montenegro

    Beschreibung

    Wir wollen heute nicht sehr weit fahren, irgendwo an der Bucht von Kotor wollen wir unser Zelt aufschlagen, darum lassen wir uns unser ausgiebiges Frühstück mit Rührei (nach Lämmchens Geheimrezept) Vollkornbrot und lecker Käffchen in der Sonne bis um 11 Uhr schmecken. Danach quälen wir uns durch Dubrovnik' Stadt. Hauptsächlich die Rollerfahrer scheinen mehrere Leben zu haben, anders können wir uns ihre Fahrweise nicht erklären. Nach knapp einer Stunde passieren wir die Landesgrenze zu Montenegro, was allerdings gefühlte 2 Stunden im „Stopp&Go Rumgeschleche“ in Anspruch nimmt weil Hr. Zollbeamte jeden Pass der passierenden Verkehrsteilnehmer 10 mal von vorne und hinten begutachtet. Ist ja auch echt was bewundernswertes so ein Personalausweis. Als wir dann endlich an der Reihe sind will er auch die grüne Versicherungskarte und die dazu gehörigen Fahrzeugpapiere sehen. Natürlich trage ich die nicht bei mir sondern muß sie erst aus meinen Tourpack kramen. Er guckt sie noch nicht einmal richtig an und winkt uns durch, dabei habe ich mir solche Mühe gegeben im gerecht zu werden:-(
    Was solls, wir sind jetzt in Montenegro und können wieder unseren gewohnten Euro in Umlauf bringen. Das machen wir auch gleich beim nächsten Straßencafé.
    Wie gewünscht finden wir an der Bucht von Kotor einen netten kleinen Campingplatz direkt am Wasser zu moderaten Preis.

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  • 28Sep 2018

    9 2. Tag Montenegro 28.09.2018 Montenegro —

    Jošice, Montenegro

    Beschreibung

    Eigentlich gibt es für heute nichts Interessantes zu berichten weil wir einen fahrfreien Tag einlegen wollten um mal das schöne Wetter zu nutzen uns in der Sonne zu aalen. Aber an diesem fahrfreien Tag sind wir trotzdem 50km gefahren, und das kam so.
    Wir haben einen netten Campingplatz an der Bucht von Kotor gefunden, mit perfekten Konditionen für uns wie Platz am Wasser, schönes Wetter und der Preis ist auch ok.
    Mein seit dreißig Jahren bester Freund Ronny aus Berlin der es sich zum Job gemacht hat als Bike-Tourguide zu arbeiten ist zufälligerweise genau jetzt in Montenegro und das Beste ist, keine 25km von hier entfernt mit seinen abenteuerlustigen Bikern in einen „schlag mich tot wieviel Sterne Hotel“. Wir haben uns natürlich sofort verabredet und treffen uns um 11 in der Hotellobby. Einige Abenteurer sind auch vor Ort und sind offenbar sehr gespannt auf ein Motorrad mit Anhänger, den ich natürlich an unserem Zelt auf dem Campingplatz gelassen habe. Was hätte ich auch alles dareintuen können für den Vormittag was ich nicht auch auf mein Bike verstauen könnte??
    Egal, etwas weltfremd aber sympathisch denke ich mir und dann sind sie auch wieder im Hotelkomplex verschwunden. Die Begrüßung mit Ronny ist herzlich und wir freuen uns sehr
    über diesen Zufall uns hier treffen, doch so weit weg von zu Hause. Wir reden viel über dies und das, irgendwann am Mittag trennen sich wieder unsere Wege und wir beenden den Tag mit einem schönen Abend in der Sonne direkt am Wasser mit leckeren Essen (natürlich aus der „hängereigenen Küche“)und einem leckeren Dosenbierchen in Sonnenuntergangsstimmung (schönes langes Wort, gibt's das überhaupt?:-)))

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  • 29Sep 2018

    10 Am Skadarsko See 29.09.2018 Montenegro —

    Bar, Montenegro

    Beschreibung

    Wie es sich heute Abend herausstellt war das kein gebrauchter Tag den man uns heute angedreht hat, ganz im Gegenteil, wir fahren zwar einen großen Teil fahrtechnisch sehr anspruchsvoll aber in einer nahezu unbeschreiblich fantastischen Natur. Die Umfahrung der atemberaubenden Bucht von Kotor beeindruckt uns durch seine schroffen Felshänge die durch kauernde Siedlungen in der Smaragdgrün glitzernden Adria zunverschmelzen scheint. Von der Besichtigung der Stadt Kotor sehen wir ab, denn schon von weiten sehen einen dieser schrecklichen „Futterkutter“ vor Anker liegen die meist mehr als 3000 Passagiere auf solch kleine Städte loslassen. Ähnliches haben wir in Dubrovnik'Altstadt erlebt und haben keine positiven Erinnerungen daran.
    Wir fahren weiter Richtung Skadarskosee der zu einem großen Teil zu Albanien gehört. Die Strecke über Cetinie bis zum See hat es in sich. Die Straßen erinnern an die schottischen Singleroads, nur sind sie bedeutend schlechter mit fußballgroßen Schlaglöchern meist in den Haarnadelkurven der unzählbar vielen Kehren. Teilweise ähneln die Straßen an furchtbar schlechte deutsche Feldwege, allerdings werden wir ständig von der fantastischen Aussicht entschädigt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 20km/h, das heißt zwischen 1.und 2.Gang.
    Irgendwann auf halber Strecke am See entlang sehen wir ein Campingplatzschild dem wir auf einem ähnlich gewohnten abenteuerlichen Pfad bis zu einem traumhaften Camp folgen. Neben zwei Mädels die per „Backpacker“ unterwegs sind gibt es keine Gäste auf dem direkt am Seestrand liegenden Platz.

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  • 30Sep 2018

    11 Albanien 30.09.2018 Albanien —

    Shkodër, Albanien

    Beschreibung

    Natürlich erst nach dem obligatorischen Frühstück mit anschließenden Kaffee in der Sonne schlagen wir unser Lager ab und verlassen diesen traumhaften Ort. Als wir vom Campingplatz fahren kann ich noch die Platzbetreiber im Spiegel winkend erkennen. Überhaupt erleben wir ständig herzlich winkende Menschen am Straßenrand stehend. Ich überlege mir ob wir uns in Deutschland ausländischen Gästen gegenüber denn auch so verhalten...ich glaube nicht und das ist sicher ein ganz spezielles Thema für sich zu dem wir uns alle mal Gedanken machen sollten!!!
    Übrigens setzt sich diese herzlich freundliche Art der Menschen in Albanien fort. Unaufdringlich suchen die Leute oft Kontakt zu uns, kurzum, wir fühlen uns hier willkommen.
    Die 40km Strecke von unserem Traumplatz am See bis zur albanischen Grenze gleicht eher einer Art „Endurowandern“ als an Cruiser mit der Harley, aber genau das mag ich. Nach über anderthalb Stunden Fahrt die es uns fahrtechnisch einiges abverlangt erreichen wir die albanische Grenze. Die Abfertigung ist freundlich und unproblematisch. Der Weg nach Shkodra vermittelt uns den Eindruck in eine völlig anderen Welt zu reisen. Immer wieder Moscheen aus dessen Lautsprecher der Hodscha zum Gebet ruft, Eselskarren auf der Straße und immer wieder freundlich winkende Menschen, ich fühle mich wie im Märchen morgenländischer Erzählungen wie in „Tausendundeine Nacht“
    Wir haben bald einen tollen Platz für die Nacht gefunden und wenig später steht auch unser Zelt. Ich fühle mich willkommen und freue mich auf die morgige Stadtbesichtigung.

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  • 01Oct 2018

    12 2.Tag Albanien 01.10.2018 Albanien —

    Shkodër, Albanien

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  • 02Oct 2018

    13 Bosnien und Herzegowina 02.10.2018 Bosnien und Herzegowina —

    Sarajevo, Bosnien und Herzegowina

    Beschreibung

    Nachdem wir gestern schon gegen 21 Uhr in die Schlafsäcke gekrochen sind, ist es kaum verwunderlich das wir heute dementsprechend früh auf den Beinen sind. Schon um halb acht sitzen wir am Frühstückstisch und zeitgleich fängt es auch schon an zu regnen. Wir bauen fahrfertig in regenfesten Klamotten das Zelt ab, verstauen es klitschnass im Hänger und machen uns bei Nieselregen vom Acker. Etwa 70km weiter, gleich nach der albanisch/montenegrischen Grenze fängt es an wie aus Kübeln zu regnen. An eine zügige Fahrt ist nicht mehr zu denken, die Straßen sind extrem rutschig und die Sicht durch die Brille wird zunehmend schlechter. Später nimmt uns dichter Nebel und die Temperatur um 5 Grad den Spaß an den kurvigen Straßen die außerdem durch eine fantastische Landschaft führt. Gut 25km vor Sarajevo in Bosnien und Herzegowina reicht es uns, wir halten naß und durchgefroren an einer kleinen Bar und fragen nach einem Zimmer. Boyar der überaus freundliche Besitzer heißt uns willkommen und schenkt sich und uns ein Glas Selbstgebrannten ein. Gleich nachdem der Inhalt des übervollen Glases ein Plätzchen in unserem Magen gefunden hat führt uns Boyar in sein etwas abgelegenen Wohnhaus und zeigt uns unser Zimmer für die Nacht. Heiß geduscht und in trockenen Anziehsachen gehen wir rüber zur Bar. Wir werden schon erwartet, in der Mitte des Raumes hat Boyars Vater ein kleines Kanonenöfchen für uns angeheizt und verschwindet gleich in die Küche im uns ein wenig später eine deftige Hausmannskost zu präsentieren. Boyar spricht englisch und erzählt uns wie er als Jugendlicher Anfang der Neunzigerjahre mit seiner Mutter wegen des Balkankrieges nach Montenegro flüchten mußte während sein Vater in den Bergen unweit seines Hauses als Soldat kämpfte. Auf Bildern die der heute 38 Jährige uns zeigt sehen wie die Bar nach ein Angriff 1992 in Schutt und Asche. Nachdenklich und müde von diesen anstrengenden Fahrtag verabschieden uns von diesen herzlichen Gastgebern für heute, denn für morgen werden wir schon um acht zum Frühstück erwartet.

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  • 03Oct 2018

    14 Zagreb 03.10.2018 Kroatien —

    Ivanec Bistranski, Kroatien

    Beschreibung

    Wir wollen das gute Wetter nutzen um voranzukommen, nach reichlich deftigen Frühstück auf landestypische Art verabschieden wir uns wie von langjährigen Freunden. Erst mittags reißt der Nebel auf und die Temperaturen klettern langsam von den anfänglichen 5 auf fast 15 Grad. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird wohl so bei 40 km//h liegen, kaum schalte ich in den vieten Gang bremsen mich wieder Schlaglöcher aus in denen ich einen Gymnastikball verstecken könnte. Die traumhafte Landschaft entschädigt aber mal wieder für alle Strapazen.
    Am Abend ist weder ein Campingplatz noch eine Pansion zu finden. Kurz hinter Zagreb dürfen wir dann doch im Hotel "GEC" einchecken. Die Kategorie ist zwar nicht so unser Ding, trotzdem sind wir von den Socken (siehe Bilder) ;-)
    Wegen zu kalter Hände gibt es heute keine Fotos von der Fahrt!

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  • 04Oct 2018

    15 Österreich 04.10.2018 Österreich —

    Trieben, Österreich

    Beschreibung

    Auf der Fahrt durch Österreich stellen wir fest das die meisten Campingplätze schon geschlossen sind. Wäre wahrscheinlich auch schon viel zu kalt in der Nacht, es werden je nach Höhe Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet. Also gehen wir zum Abschluss unserer Reise noch ein letztes Mal in einen für unsere Verhältnisse völlig überteuerten Landgasthof in Trieben. Wir gehen rechtzeitig zu Bett, denn morgen wollen wir bis nach Hause fahren.

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  • 05Oct 2018

    16 Wieder daheim 05.10.2018 Deutschland —

    Pflaumheim, Großostheim, Deutschland

    Beschreibung

    Die ersten zwei Stunden fahren wir noch tolle kurvige Straßen durch Österreich, danach verbringen wir 7 Stunden auf langweiligen deutschen Autobahnen, teilweise im Stau! Um sieben am Abend steht unsere brave Harley wieder bei uns vorm Haus. Wir sind auf dieser beeindruckenden Reise 3600km gefahren. Das hört sich eigentlich nicht sehr viel an, wenn man aber bedenkt das ca. 800km davon nahezu "off Road" waren d.h. auf unbefestigten Straßen die wir größtenteils nur im Schritttempo fahren konnten. Die Plätze die wir dadurch erreichten waren es aber allemal wert. Wir haben weder an Mensch noch an Maschine oder unserer Ausrüstung Schäden zu beklagen. Diese Reise war das Highlight 2018 ;-)

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