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Trip Team Technik Museum goes Orient Team Technik Museum goes Orient 04/27/2013 - 05/18/2013   Die spannende und abenteuerlustige Rallye von Oberstaufen bis nach Jordanien... Team 91 Technik Museum (DE)
Albania Croatia Germany Greece Israel ... and 3 more

Team Technik Museum goes Orient

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Die spannende und abenteuerlustige Rallye von Oberstaufen bis nach Jordanien. Man durchquert und bereist viele spannende Länder, mitunter Türkei, Zypern, Israel und Jordanien. Der Weg bis in die Türkei steht einem frei. ihr werdet es hier im Blog verfolgen können welchen unser Team wählt.

Für Details zum Team besucht http://www.team-technik-museum.de
Details zur Rallye gibts unter http://www.allgaeu-orient.de

Means of Transport
Boat Car
  • 16Feb 2013

    1 Die Vorbereitungen laufen 02/16/2013 Germany —

    Sinsheim, Germany

    Description

    Die Vorbereitungen für die Rallye laufen. Der Blog hier wurde erstellt und wird jetzt getestet.
    Richtig zum Leben erwachen wird der Blog hier erst wenn wir losfahren (Macht ja Sinn, er soll ja die Reise dokumentieren).

    www.team-technik-museum.de bietet mehr Infos und hält euch bis zum Start auf dem Laufenden..

    Gruß das Team 91

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  • 26Apr 2013

    2 Ankunft im Allgäu bei Oberstaufen 04/26/2013 Germany —

    Oberstaufen, Germany

    Description

    Nach unsererm gelungenen Start am Technik Museum Sinsheim sind wir nach etwas über 3 Stunden Fahrt im Allgäu angekommen. Unterwegs am Rastplatz haben wir schon einige andere Teams getroffen und sind alle hochmotiviert für die Vorstartparty in Oberstaufen heute Abend/Nacht. Deshalb hier vorerst nur ein kurzes Lebenszeichen. Bis morgen dann gibts wieder mehr Infos.

    Photos & Videos

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  • 27Apr 2013

    3 Start in Oberstaufen Allgäu 04/27/2013 Germany —

    Oberstaufen, Germany

    Description

    Samstag 27.04.2013: Oberstaufen – Sexten/Südtirol

    Nach einer lustigen Startparty am Vorabend (mit der Weltpremiere des anerkannten Rallye-Songs „Wir sind Abenteuer – Die Schneehühner“) welche uns erst weit nach Mitternacht ins Bett geführt hat wurden wir morgens um 06:00 Uhr aus unserem Schlaf gerissen und mussten zähneknirschend unsere gemütlichen Pensions-Betten verlassen. Dann war zuerst einmal Duschen angesagt (klar es ist erst der erste Tag aber wer weiß wann es wieder den Luxus gibt), danach gab es ein mehr oder weniger reichhaltiges Frühstücksbuffet. Ab 08:30 starteten die ersten Autos über die Rampe in das Abenteuer. Alleine der Start und der ganze Trubel drumherum sind ein Besuch des selbigen Wert (auch für Nichtteilnhemer, das Allgäu lohnt sich für einen Kurzurlaub) Bis wir mit der euch mittlerweile sicher allen bekannten Startnummer 91 an der Reihe waren verging doch einiges an Zeit. Nach einer Ralley-TÜV Abnahme vor der Startrampe durften wir voller Spannung und Vorfreude um 11:00 Uhr endlich aufbrechen. Doch unser Weg hat uns nicht direkt in Richtung Istanbul geführt sondern zuerst mussten wir an unser Roadbook (Die „Rallye-Bibel“ mit allen Rallye-Aufgaben und Quell der sonstigen Informationen) gelangen. Dies wurde uns dieses Jahr mit der ersten Aufgabe merklich erschwert. Wir hatten eine Art kleine Rallye-Schnitzeljagd zu bewältigen mit lauter diffusen Hinweisen a la „ein Ort wo große Leute Holz haben“ oder „die Einfahrt nach den eingesperrten Steinen nicht verpassen“. Auch Graf Zahl hätte an der Aufgabe seine wahre Freude gehabt denn wir mussten an einer Brücke stoppen und dort alle „längs angebrachten Metallteile“ zählen. Wir (und auch viele andere) zählten stolze 1760 Teile, es war also eine gewissen Struktur und Disziplin beim Zählen notwendig. Das Ende der Schnitzeljagd war dann das MAHA Werk in Haldenwang und in diesem Werk wurden wir mit vier kleinen Mini-Racern ausgestattet. Die mussten nach Vorschrift beklebt werden, dies wurde auch kontrolliert und gab mal wieder ein Häkchen im Roadbook. Jedes Team musste dann einen abgesteckten Rundkurs mit den Racern absolvieren und zwar so richtig mit Start- und Zielgeraden und Zeitnahme. Wir gaben alles und wurden alle vier mit Stürzen belohnt (Vorallem Teamchef Michael hats richtig zerbröselt), aber keine Sorge keiner ist verletzt und die Racers sind auch noch Heil und können auf der Rallye Kinder beglücken. Somit haben wir für den heutigen Tag im Roadbook alle Aufgaben erfüllt und müssen nur noch auf der eigentlichen Strecke vorankommen. Gegen 14:00 brachen wir in Haldenwang auf.

    Ich nutze gerade die Zeit auf dem Beifahrersitz um mich im Namen des ganzen Teams nochmals bei allen Sponsoren und Unterstützern zu bedanken. Ohne euch wäre das kaum möglich gewesen und wir sind stolz euch als Aufkleber auf den Autos durch halb Europa und einen Teil Asiens zu fahren! Möget ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein besonderer Dank geht an das Team der Werkstatt in Eibensbach, ohne euch wäre es definitiv nicht möglich gewesen. Ihr habt all euer Können und handwerkliches Geschick eingebracht und unsere Fahrzeuge zu tauglichen, schnellen, bequemen und zuverlässigen Rallye-Boliden geformt. Und jetzt könnt ihr endlich wieder ohne Störung eurer ursprünglichen Arbeit nachgehn. Gruß an euch!





    Nach langer und anstrengender Fahrt haben wir uns um 22:00 dazu entschieden in einer Pension in Sexten/Südtirol zu nächtigen und morgen zeitig aufzubrechen…

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  • 28Apr 2013

    4 Von Südtirol an die Adriaküste 04/28/2013 Italy —

    Sesto, Italy

    Description

    Sonntag 28.04.13

    Besprochen haben wir gestern 06:30 pünktliche Abfahrt in Sexten… Unglaublich aber wahr: Punkt 06:30 sind wir vom Hof gerollt. Der Tag hat somit planmäßig begonnen. Um diese Uhrzeit herrschten in Südtirol beinahe-frostige 2 Grad Celsius vor. Nach kurzer Fahrt machten wir ein kleines Schneerennen mit den Mini-Racern. Die kleinen Fahrzeuge scheinen sich zu echten Spaß-Garanten zu entwickeln. Danach schlugen wir uns zielstrebig über das Gebirge in Richtung Udine. Der Weg war sehr kurvenreich und mit ausgeprägtem Gefälle und ausgeprägter Steigung. Aber als wir dann endlich den letzten Berg hinter uns hatten wurde es rasch sommerlicher und zunhemens mediterraner. Vorbei an Udine und Triest näherten wir uns der italienisch-slowenischen Grenze an. Leider überschätzt man das Fahrttempo über die Landstraßen und so kommen wir deutlich langsamer voran als geplant. Die Grenze zu Slowenien überquerten wir kurz nach 13:00 Uhr. Der kurze Weg durch Slowenien verlief mit einem Tankstopp ohne Probleme und so konnten wir um 14:00 in Pasjak die Grenze nach Kroatien passieren. Hier haben wir einem Bekannten aus Deutschland einen Besuch abgestattet und wurden dort mit einem Grill voller leckerer Speisen überrascht. Aktuell befinden wir uns dort, etwa 50 Km südlich von Rijeka. Aktuell etwa 20 Grad und Sonnenschein. Gegen später versuchen wir noch weiter zu kommen Richtung Split. Das wird noch ein ordentliches Stück Arbeit so weit kommen.. Also bis jetzt geht es uns gut. Bleibt uns erhalten, wir werden weiterhin berichten. Bis dann.

    17:30: Aktuell haben wir noch 2 bedürftige Menschen gefunden welche die Rollstühle gut gebrauchen können.
    Der alte Herr auf dem Bild ist einer davon, der jüngere ist nur zu Demozwecken denn die ältere Dame welche den Rollstuhl erhält konnte gerade nicht auf das Foto.....

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  • 28Apr 2013

    5 Novi Vinodolski 04/28/2013 Croatia —

    Novi Vinodolski, Croatia

    Description

    Wir möchten uns hiermit herzlich bei Ilona und Karle in Novi Vinodolski für das Essen und die Gastfreundschaft bedanken. Das Essen vom Grill war richtig lecker und der Alex scheint ein wahrer Meister am Grill zu sein. Über den Nachmittag und den Abend fuhren wir weiter entlang der Adriaküste und legten gegen 22:00 Uhr einen Zwischenstopp bei einem weiteren Bekannten und seiner Familie ein. In dem kleinen Ort Svt. Petar kurz hinter Zadar bot uns Mijo und seine Frau Eva dann an einfach die Nacht, in ihrem Haus mit Meerblick bei Ihnen zu verbringen. Bevor wir ins Bett gegangen sind haben wir noch unsere Bieraufgabe fürs Roadbook erledigt. Man musste am 29.04.13 einen Bewohner des jeweiligen Landes auf ein gutes Schäffler-Bier aus dem Allgäu einladen. Wir haben diese harte Aufgabe somit um 5 Minuten nach Mitternacht erfolgreich erledigt. Wie immer mit Fotobeweis fürs Roadbook.

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  • 29Apr 2013

    6 Svt. Petar bei Zadar 04/29/2013 Croatia —

    Zadar, Croatia

    Description

    Wir haben komfortabel und erholsam geschlafen und wurden am Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück beglückt. Das Schicksal meint es bis jetzt einfach gut mit uns! Vielen Dank an Mijo und seine nette Familie für die Gastfreundschaft! Frisch gestärkt und wie immer hochmotiviert erledigten wir kurz den zweiten Teil der Bieraufgabe (eine Grußkarte an die Brauerei Schäffler schicken) und fuhren dann bei sommerlichen 20 Grad Celsius auf Richtung Orient. Allerdings konnte diese Temperatur nicht gehalten werden, binnen weniger Stunden kletterte das Thermometer auf 29 Grad und die ersten wechselten ihr Fußkleid auf Sandalen. Kaum hatten wir richtig Fahrt aufgenommen stand schon der nächste Stop an. Wir waren im Hafen von Split mit Vanja, einem alten Freund von Rajko verabredet. Hier posierten wir mit den Boliden in Rallyemontur vor dem historischen Hafen in Split und hatten am Fotoshooting unseren Spaß. Vanja hat sich zudem einige Notizen zum Team-Technik-Museum und der Rallye an sich gemacht und wird in den kommenden Tagen einen Artikel dazu in einer großen Tageszeitung der Region Dalmatien veröffentlichen. Die frohe Kunde unserer Tour hatte sich bereits herumgesprochen denn zu diesem Treffen in Split sind der Präsident und der Vizepräsident des Oldtimerclubs Split gestoßen und waren sehr begeistert vom Team, der Rallye und den von uns überreichten Museums-Präsenten. Nach einer kurzen Stadtführung und einem Kaffee in der Altstadt machten wir uns um 13:00 Uhr wieder auf den Weg Richtung Istanbul. Auch hier ein großes Dankeschön an Vanja für die Stadtführung, sie war sehr interessant und hat Lust auf mehr gemacht. Die ganze Strecke an der Adria entlang sind uns schon Unmengen Anhalter auf gefallen und bei einem Tankstop in Omis wurden wir von zwei netten polnischen jungen Männern angesprochen ob wir sie ein Stückchen mitnehmen könnten. Gerne durften sie im Vito Platz nehmen. Während der Fahrt erfuhren wir über das „Hitchhiking Race“ nach Dubrovnik, welches die vielen Tramper erklärt. Auch eine nette Idee, vielleicht versuchen wir nächstes Jahr per Anhalter nach Jordanien zu gelangen…. Unsere beiden Mitfahrer wollten allerdings über Sarajevo und Ungarn zurück nach Polen. Bei weiterhin strahlendem Sonnenschein kämpften wir uns über die bergige Küstenstraße, welche aktuell einer Großbaustelle gleicht vorwärts Richtung kroatisch/bosnischer Küste. Kurz vor unserem Grenzübergang in Neum ließen wir unsere beiden Mitreisenden aussteigen und verpassten den Jungs noch eine Sponsoren-Schildkappe um sie vor einem allzu großen Sonnenbrand zu bewahren . Wir wünschten uns gegenseitig alles gute für die Weiterreise und das Team-Technik-Museum überquerte die Grenze nach Bosnien. Auch hier wie immer ein Fotobeweis. Nach den 11 bosnischen Kilometern an der Küste stand uns somit wieder die Einreise nach Kroatien bevor. Und hier machten wir das erste Mal auf unserer Tour Begegnung mit einem unfreundlichen Menschen. Wir wollten das Grenzschild der erneuten Einreise nach Kroatien fotografisch festhalten und wurden rüde davon abgehalten. Es kam ein bosnischer Zollbeamter (mit der Statur eines in die Jahre gekommenen Preisboxers mit Übergewicht)auf uns zu und teilte uns in Landessprache mit lauter Tonlage mit dass wir dies zu unterlassen haben. Nach einem Wortwechsel zwischem ihm und Rajko fügten wir uns und gingen zurück zu den Autos. Auf dem Weg zu den Autos befragten uns kroatische Zöllner über diesen Vorfall aus und wollten uns unter Begleitschutz erneut zum Grenzschild begleiten. Auch bei Ihnen war die Stimmung wegen diesem Vorfall angespannt. Um jedoch keinen weiteren Balkankrieg vom Zaun zu brechen beließen wir es dabei. Vanja konnte jedoch ein verbotenes Bild des Grenzschildes und dem Team machen und wenn ihr genau hinschaut könnt ihr den bosnischen Zöllner erkennen. Zum Glück spricht Rajko kroatisch das hat uns echt vieles erleichtert. Von hier an ging es wieder locker weiter Richtung Dubrovnik, dort machten wir auf die Schnelle eine Foto von einer Aussichtsplattform oberhalb der Stadt zu machen. Von einem Besuch der Stadt mussten wir aus Zeitgründen absehen, schließlich wollen wir ja das Kamel gewinnen. Knapp 10 Kilometer vor der Grenze nach Montenegro machten wir Rast in einem schönen Restaurant mit Fluß und Wasserrad. Diese Restaurant war auch Programmpunkt bei der „Croatian Classic Rallye“. Nach dem üppigen und sehr leckeren Mahl entschieden wir uns auf dem Parkplatz des Restaurants unser Nachtlager aufzuschlagen. In dieser Nacht schliefen wir das erste Mal in den Fahrzeugen bzw. im Zelt.

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  • 30Apr 2013

    7 Montenegro 04/30/2013 Croatia —

    Ljuta, Croatia

    Description

    Nach einer entspannten Nacht in den Zelten bzw. Autos starteten wir morgens gegen 07:30 Uhr in Richtung Montenegro. Die Einreise verlief problemlos. Es hatte sommerliche 30 Grad und die Route in Montenegro war anfangs sehr schön. Das Land an sich wirkt deutlich weniger ausgebaut als Kroatien landschaftlich zu Beginn jedoch sehr ähnlich. Die Reise durch Montenegro wurde von einer Essenspause unterbrochen, welche reichhaltig und gut ausfiel. Die Endstrecke des Landes im Grenzgebiet zu Albanien war jedoch sehr ungewöhnlich für uns. Die Straßenverhältnisse und die Infrastruktur wirkten sehr spärlich. Somit ging es am Ende nur noch sehr langsam voran.

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  • 30Apr 2013

    8 Albanien 04/30/2013 Albania —

    Rraboshta, Albania

    Description

    Nach den schlechten Straßenverhältnissen im Grenzgebiet zu Albanien setzten sich diese in Albanien natürlich fort. Direkt nach der Grenze trafen wir auf Eselskarren auf der Straße und sahen alte teils baufällige Häuser, auf fast jedem der Häuser weht eine Albanien-Flagge. Die Straßen sind in sehr desolatem Zustand, massive Schlaglöcher erschweren einem das Vorankommen. Unser erstes Ziel nach der Grenze war ein Krankenhaus in Leche. Bei jedem Stopp an der Ampel kamen Kinder oder Frauen mit kleinen Kindern und bettelten. Gab man Ihnen etwas konnte man beobachten wie sie ihre Beute einige Meter weiter an Sammelplätzen abgegeben haben. Vermutlich haben da irgendwelche Strukturen aus der Armut ihr Kapital geschlagen. Endlich am Krankenhaus angekommen, welches auch nicht gerade malerisch lag… konnten wir unseren Defibrillator und einige Medikamente an die Krankenhausleitung übergeben und hoffen dass die Hilfe ihren Zweck erfüllt. Schnell noch ein Kaffee getrunken (eingeladen von der Krankenhausleitung) dann ging es weiter. Auch nach Leche das gleiche Bild, schlechte Straßen, viel Armut. Jungen im Alter von zehn Jahren stehen rauchend am Straßenrand und wollen einem Sachen verkaufen, leider oft auch lebendige Tiere. Einen weiteren Kulturschock erlitten wir in Tirana, Albaniens Hauptstadt.. Im Prinzip das gleiche Bild im Bezug auf Armut und Straßenschäden jedoch gepaart mit riesigem Verkehrsaufkommen. Trotzdem gelang es uns unbeschadet und ohne allzugroße Umwege auch diesen Moloch hinter uns zu lassen. Wir hofften dass wir ab da freiere Fahrt haben um endlich mal etwas an Strecke zu bewältigen. Doch nach wenigen Minuten musste der Opel an einer Tankstelle auf die Hebebühne um die Federung zu kontrollieren. Sie ist jedoch nicht gebrochen sondern nur von den dauernden Schlaglöchern etwas in Mitleidenschaft gezogen. Hier an dieser Tankstelle wurden wir höflich empfangen und durften ohne Probleme die Hebebühne benutzen. Unsere Aufwandsentschädigung schlug der Besitzer wehement aus, deshalb tranken wir bei ihm im Cafe noch ein paar Kafffees und Wasser und konnten dann gestärkt den Rest der Strecken antreten. Hier begann es langsam zu dämmern und wir mussten immer weiter in Albaniens Berge vordringen. Das war bisher mit Abstand das härteste was uns fahrerisch abverlangt wurde. Dunkle, schlaglochbestückte Bergpässe ohne Pfosten oder Leitplanken, viele Staßenhunde die einfach umher laufen und einem jederzeit vor das Auto laufen können. Wir entschieden uns dann, um eine Grenzprozedur zu sparen, dafür die restlichen 75 Kilometer durch Albanien Richtung Griechenland zu fahren und somit Mazedonien zu umfahren. Dies haben wir nach kurzer Zeit bereut denn diese wenigen Kilometer raubten uns die letzte Kraft. Auch die fehlende Beschilderung machte es uns nicht leichter. Getoppt wurde dies vom ausgefallenen Turbo des Vitos. Bei Steigung am Berg war teilweise kaum mehr als 20 km/h möglch, selbst dann wenn es die Straßenverhältnisse erlaubt hätten.So erreichten wir weit nach 2:00 Uhr in der Nacht die bis zum Ende nicht ausgeschilderte Grenze zu Griechenland. Ich denke zehn Stunden Fahrtdauer für etwa 300 Kilometer Strecke sprechen für sich. In Griechenland angekommen suchten wir noch einen sicheren Platz um unser Nachtlager aufzuschlagen. Die Nacht wurde kurz wir mussten am nächsten Tag einiges Abarbeiten. Auf dem Foto seht ihr das Nachtlager nach dem Aufstehen kurz nach 06:00 Uhr.

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  • 30Apr 2013

    9 Griechenland 04/30/2013 Greece —

    Greece

    Description

    Früh am Morgen brachen wir auf um vielleicht doch noch in dieser Nacht in Istanbul anzukommen. Unmittelbar nach der Weiterfahrt löste sich der Wunsch dass der Vito wieder ohne Probleme läuft in Luft auf. Bei kleinster Steigung ging einfach nix mehr. Also waren unsere beiden Mechaniker Michael und Rajko gefragt und schraubten und zerlegten den Turbolader. Trotz schwieriger Bedingungen, also keine Hebebühne oder so konnten sie das Problem beseitigen. Also ließen wir es richtig krachen und fuhren den ganzen Tag ohne große Rast durch Griechenland. In Griechenland waren die Straßen akzeptabel aufgebaut, der Verkehr überschaubar und nach Albanien wirkte es wirklich wie Urlaub. 30 Grad, viel Sonnenschein und Gute Laune. Trotz der sehr kurzen Nacht waren wir fit genug um diese Strecke gut zu bewältigen. Eine kleine nette Ablenkung hatten wir an einer Tankstelle mitten in Griechenland, hier haben wir einen leckeren Eiskaffee getrunken, die Bordeaux Dogge „Beauty“ gestreichelt und uns mit dem Besitzer unterhalten. Wir durften am Ende seine Scheibe neben der Eingangstüre mit schönen Aufklebern verzieren. In Kavala einer Hafenstadt erfüllten wir die Straßenmusikantenaufgabe und genossen ein paar Minuten in der Sonne am Hafen. Leider mussten wir dann weiter. Sowieso waren die letzten beiden Tage mit sehr viel Autofahren verbunden aber wir hatten das Ziel Istanbul in der Nacht des 01. Mai zu erreichen. Der Grenzübertritt in die Türkei gegen 21:30 Uhr verlief problemlos, lediglich ein vernünftiges Grenzbild wurde uns nicht erlaubt. Der Übergang wurde von Beamten mit Maschinengewehren bewacht, somit hatten sie gute Argumente uns auch daran zu halten.

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  • 01May 2013

    10 Istanbul 05/01/2013 Turkey —

    Fatih, Istanbul, Turkey

    Description

    Nach dem Grenzübertritt fuhren wir einfach stetig weiter Richtung Istanbul. Dank guter Straßenverhältnisse und geringen Verkehrsaufkommen um diese Uhrzeit fuhren wir ohne Unterbrechung , außer zum Pinkeln oder Fahrertauschen durch bis nach Istanbul. Hier wurden wir von der schier unendliche Weite der Stadt erdrückt. Nach 03:30 Uhr erreichten wir endlich das Fahrerlager vor der blauen Moschee. Dieser gigantische, monumentale Platz ist eigentlich für Autos tabu. Für die Allgäu-Orient-Rallye wurde diese Ausnahme gemacht. Wir machten unsere Fahrzeuge schlaffertig und unterhielten uns noch mit anderen Teams. Hier war großer Erlebnisaustausch angesagt, jeder hatte andere spannenden Geschichten von der Fahrt zu berichten. Um 04:00 Uhr lauschten wir dem erstem Gesang der Muezzine von den Minaretten und nahmen noch ein Getränk zu uns. Wir ließen uns einfach nur von der Atmosphäre beeindrucken. Auch hier waren viele Straßenhunde anzutreffen. Um 06:00 Uhr zogen wir uns in unsere Kojen zurück.

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  • 02May 2013

    11 Istanbul Teil Zwei 05/02/2013 Turkey —

    Fatih, Istanbul, Turkey

    Description

    Nach viel zu kurzer Nacht wurden wir vom Treiben vor der Moschee geweckt.
    Gerade aus dem Auto gekrochen wurden wir gleich von Straßenverkäufern angequatscht, welche Bücher, Postkarten,
    Spielzeug oder ihre Schuhputzdienste feilboten. Es war schon ein bemerkenswertes Gefühl vor der Blauen Moschee aufzuwachen durch das wuselige Treiben auf dem platz war man gleich ein Stückchen wacher. Zuerst machten wir unser Basislager richtig vorzeigefähig und hissten die Museumsflagge. Es folgt ein kurzes Frühstück zur Stärkung lange Zeit hatte wir aber nicht denn wir mussten um 11:00 Uhr zum Weltrekordversuch mit den Mini Baby Racern parat stehen. Zuvor traf aber unser Fan Kuseng ein welcher uns tatkräftig anfeuerte und mit uns feierte und uns den Rest der Zeit bis zur Abfahrt mit der Fähre begleitete und uns mit seinem hervorragenden Türkisch überraschte. Bei dem Weltrekordversuch handelte es sich um die bis dato längste Schlange mit den Mini Baby Racern. Diese Schlange galt es eine gewisse Zeit am Stück zu erhalten und danach durfte Vollgas gegeben werden und überholt werden. Hierbei gab es natürlich einige Stürze denn auf Kiopfsteinpflaster fährt es sich mit den kleinen Racern näturlich noch etwas schwerer. Unser Team blieb aber von Stürzen verschont. Jedoch ist beim Team der Lebenshilfe direkt vor unserem Lager eine Achse beim Mini Baby Racer gebrochen aber Rudi welcher eigentlich zum Filmen am Rand gewartet hatte tauschte geistesgegenwärtig unseren Racer gegen den kaputten der Lebenshilfe und half zusammen mit der Betreuerin den jungen Mann ins Ziel zu schieben. Da der Weltrekordversuch bei dieser Rallye natürlich geglückt ist gab es eine Siegerehrung bei der das Team der Lebenshilfe mitunter stellvertretend für alle nach vorne gerufen wurde. Hierbei wurde auch Rudi und das ganze Team Technik Museum dazugerufen und somit entstand ein schönes Foto. Wir sind somit alle Weltrekordhalter! Berauscht von diesem Gefühl entschieden wir uns etwas verrücktes zu tun. Wir Herren des Teams gingen geschlossen zum Barbier und liesen uns etwas für die Rallye und den Sommer modifiziern. Aber seht selbst. Den Abend nutzten wir um eine weitere Aufgabe zu erledigen, nämlich ein Foto vor einem alten Postamt zu machen. Danach ging der Großteil des Teams zurück Richtung Hotel und trank in Hotelnähe noch etwas, während Vanja und Kuseng zu Galatabrücke aufbrachen und einige Stunden im Hafen zu verbringen. Am folgenden Tag war der Le Mans-Start vor der Blauen Moschee angesagt bei dem die Teams zügig zur Bosporusfähre aufbrechen sollten. Das Ganze startete mit dem obligatorischen Sprint zu den Autos und dann zug die Karawane ihre Bahnen durch Istanbul. Die Straßenränder waren von Zuschauern gesäumt und alle gaben sich große Mühe möglichst aufzufallen sei es durch Hupen, Fahnenschwenken oder sonstige spaßige Taten. Die Fahrt war von Anfang bis Ende gelungen und total witzig. Mit der Fähre ging es dann in den asiatischen Teil der Metropole Istanbul. Dort wurde von schnell und souverän der zugehörige Stadtteil gefunden und dann fanden wir auch noch den fehlenden Hinweis zum Allgäu-Orient-Rallye-Platz. Dieser Platz wurde dann von den Teams unter dem Beisein des Bürgermeisters von Istanbul und einigem an türkischer Presse befplanzt. Jedes Team hatte die Aufgabe einen von einer Person gespendeten Baum aus ihrer Heimat mitzubringen und diesen zusammen mit einem Schild welches den Spender nennt einzupflanzen. Seht selbst auf den Fotos wer uns die schöne deutsche Eiche gependet hat. Da es laut Roadbook gefordert war das schild auf dem Weg herzustellen, also kein fertiges von zuhause mitzubringen haben wir unser Schild am Vortag in Istanbul organisiert. Dafür ist es doch mehr als gelungen. Auch die Resonanz der Zuschauer war mehr als groß. Eine anwesende Schulklasse wollte sich mit unserem Team ablichten lassen. Danach brachen wir gegen 16:30 zum nächsten Ziel, nämlich eine Universität in Ankara auf. Nachdem wir uns durch den Berufsverkehr gequält hatten wurde der Verkehr zum späten Abend hin entspannter. Es gab einen Zwischenstopp bei Tee und einer Performance von "Bruder Jakob" durch unser Team, welches der Besiter des kleinen "Rasthofes" mit gratis Tee belohnte. Wir gaben ihm dafür als Dank ein paar Andenken an das Team und das Museum und machten uns fröhlich auf den Restweg nach Ankara. Gegen 01:30 Uhr kamen wir an der Universität an und bezogen Quartier und saßen noch bis fast 5:00 Uhr mit den netten Menschen von Team 37 zusammen. Dann zogen wir uns zum Schlafen in die Fahrzeuge bzw. in den Schlafsaal in der Universität zurück.

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  • 03May 2013

    12 Ankara 05/03/2013

    Ankara

    Description

    Nach dem Aufstehen an der Chankaya Universität in Istanbul genoßen wir eine kalte (eiskalt, die Boiler waren komplett leer) Dusche um daraufhin Richtung Stadtzentrum aufzubrechen. Laut Tagesaufgabe sollten wir Studenten bitten mit unserem Team eine kleine Erkundung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten durchzuführen. Wir suchten diese Studenten nicht einfach an der Uni sondern versuchten in einem netten Cafe beim Frühstück unser Glück. Nach kurzer Zeit hatten wir drei nette Studenten ausfindig gemacht und mit ihnen besprochen in der kurzen Zeit lieber weniger, dafür aber intensivere Orte zu besichtigen. So führten sie uns zum Atatürk-Palast, einem gigantischen Gebäude mit fantastischer Aussicht, in diesem sich auch das Mausoleum von Atatürk befindet. Als zweites Highlight fuhren wir zu einem Aussichtsturm ATAKULE, welchen wir eher als Geheimtipp auffassten. Von diesem Turm aus kann man wirklich die ganze Stadt überblicken. Leider war auf dem Turm das Fotografieren verboten, deshalb gibt es nur mehr oder weniger im geheimen geknipste Aufnahmen. Es war wirklich ein schöner Tag in Ankara, alles hat gepasst: Wetter, die Sehenswürdigkeiten und vorallem die netten Menschen welche uns geführt haben. Wir bedanken uns hiermit nocheinmal sehr herzlich bei Ihnen! TESCHEKÜR EDERIM! Wir musste dann jedoch zügig in das Dorf Boggazkale bei Corum. Hier startet die morgige Chinesenrallye.

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  • 05May 2013

    13 Bogazkale bei Corum 05/05/2013 Turkey —

    Evci, Turkey

    Description

    Morgens um 08:00 nach kräftigendem Frühstück im Hotel fuhren wir zum Start der Chinesen-Rallye. Bei der Chinesen-Rallye gilt es eine abseitsgelegene, häufig schlecht ausgebaute Strecke anhand von Fotos und Informationen aus dem Roadbook zu befahren und während der Fahrt häufig Aufgaben oder Rätsel zu lösen. Dies führt neben einer Menge Fahrspaß und sportlichem Wettkampf vorallem dazu daß man Stellen des Hinterlandes entdeckt von deren Existenz man vorher eher nichts gewusst hätte. Wir mussten einige Fotos von Sehenswürdigkeiten oder Wegpunkten machen. Die Route führte von Bogazkale über Corum nach Amaysa. Auf der Strecke verschenkten wir eine Menge Spielzeug und Süßigkeiten. Die meisten Kinder haben sich sehr darüber gefreut jedoch gab es leider auch große, vorlaute Kinder welche die kleinen beiseitegeschoben haben und gierig ins Auto gegriffen haben. Aber seht auf den Fotos selbst wie sich viele Kinder und auch Eltern freuen. Manche Kinder wurden mit Museums T-Shirts neu eingekleidet. Auch das kam natürlich bestens an. Natürlich musste man trotzdem Gas geben um nicht erst mitten in der Nacht in Amasya anzukommen. In einem kleinen Dorf zwischen Corum und Amasya fragten wir an eine Moschee ob es im Dorf jemanden gibt welcher eine Rollstuhl benötigt. Nach einigem Hin und Her saßen zwei alte türkische Männer bei uns in den Autos und lotsten uns zu einem Haus abseits der Hauptstraße des Dorfes. Dort angekommen warteten wir auf den Bedürftigen. Dann jedoch wurde ein 8-jähriges Mädchen zu den Autos getragen, ihre Beine hingen schlaff herab… Dies traf uns alle wirklich unvorbereitet und hart. Die Familie des Mädchens hat uns sofort etwas zu trinken angeboten und wirkte sehr glücklich. Nachdem wir ausgetrunken hatten und kurz bei der Familie waren ließen wir dem sichtlich überforderten Mädchen wieder seine Ruhe und hoffen dass es rasch lernt mit dem Rollstuhl umzugehen. Nach dieser Aktion waren wir alle wirklich betroffen. Der Zufall hat uns genau an diese Moschee geführt und das alles hat funktioniert ohne eine wirkliche sprachliche Schnittmenge. Die Türkei war bisher wirklich immer sehr tolerant aber wenn ein 8 jähriges Mädchen seit ihrem ganzen Leben getragen werden muss und gleichzeitig jeder Provinz-Bürgermeister in schweren, schwarzen Fahrzeugen (natürlich allesamt deutsche Fabrikate) chauffiert wird und in vielen Orten etliche Polizisten mit Maschinengewehren patroulieren scheint die Weltoffenheit und Fortschrittlichkeit in der Türkei doch noch nachbesserungsbedürftig zu sein und vielleicht etwas in das Gesundheitssystem investiert werden. Will ja nicht meckern uns gefällt es trotzdem sehr gut. Kurz vor Amasya musste noch eine kleine Bremsenkontrolle hinten rechts beim Voyager durchgeführt werden. Doch zügig konnte unsere Fahrt fortgesetzt werden, Man wurde am Ortseingang von Amasya von der Polizei erwartet und dann zum Rallye-Parkplatz eskortiert. Wir waren leider erst spät in Amasya und konnten die Stadt nicht mehr ausgiebig besichtigen sondern suchten uns eine Unterkunft zum Schlafen. Diesesmal wurde es ein 2 Sterne Hotel welches in unsere Budgetpläne gepasst hat. Nach dem Einchecken gingen wir noch etwas essen um dann den fehlenden Schlaf nachzuholen. Die Stimmung und das Wetter sind immernoch gut. Morgen früh (Empfohlen ist 7:00 Uhr) startet der zweite Teil der Chinesen-Rallye

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  • 06May 2013

    14 Chinesen-Rallye Teil Zwei 05/06/2013 Turkey —

    Ordu, Turkey

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    Etwas später als empfohlen sind wir dann zum zweiten Teil der Chinesen-Rallye aufgebrochen. Im Großen und Ganzen lief das ganz ähnlich ab. Wir navigierten uns durch Straßen und Wege abseits der in Karten eingezeichneten und hatten ein paar Aufgaben zu erledigen. Wir verschenkten wieder einiges an Spielzeug und genossen die Sonne. Diesesmal war die Strecke deutlich anspruchsvoller, staubiger und abenteuerlicher. Deshalb sind die Fotos heute hauptsächlich Eindrücke von der Strecke und der Umgebung. Echt beeindruckt hat uns die Landschaft, mit ihrem Mischwald und den Weideflächen die häufig an das Allgäu oder Österreich erinnert. Öfters musste man Kühen, Eseln oder Ziegen ausweichen welche entspannt auf den Wegen umherliefen. Ein weiteres Highlight war der Stopp in der historischen Stadt Zile. Hier besiegte im Jahre 47 v. Chr. Julius Caesar den bosporanischen König Pharnakes II und schickte nach seinem Sieg die bis heute bekannte Botschaft „Veni Vidi Vici“ nach Rom. Der traditionelle Volkstanz auf der alten Burganlage hat auch eine Menge Spaß bereitet. Nach langer harter Fahrt kamen wir nach 22:00 Uhr in Ordu am schwarzen Meer an und schlugen auf dem Fahrerlager unser Nachtquartier auf

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  • 08May 2013

    15 Entlang am schwarzen Meer 05/08/2013 Turkey —

    Kars, Turkey

    Description

    Gegen 08:00 Uhr sind wir in Ordu in Richtung Kars aufgebrochen. Die etwas 600 Kilometer lange Strecke führt uns lange Zeit am schwarzen Meer entlang. Leider hat das regnerische trübe Wetter uns die Sicht auf das Meer verübelt. Dafür war die Straße entlang des Meeres sehr gut ausgebaut weshalb wir ordentlich vorankamen und zugleich war es eine Wohltat für Mensch und Maschine mal seit langem keine Schlaglöcher auf der Straße zu haben. Bei Rize verliesen wir die Straße am schwarzen Meer und bogen Richtung Landesinnere ab. Hierzu mussten wir das Pontische Gebirge überqueren. Mit seinen über 2500 Meter hohen Pässen ist dies eine anspruchsvolle Route. Hier befanden wir uns im absoluten Top Teeanbaugebiet der Türkei. Überall am Wegesrand saßen Frauen mit großen Säcken voller Tee. Leider war das Wetter zu diesem Zeitpunkt noch etwas schlechter und unsere Sicht war sehr gehindert. Zudem kam massiver Nebel, man konnte weniger als 50 Meter weit sehen. Somit blieb hier wieder viel Zeit auf der Strecke. Dann folgte ein etwas längerer Stopp bei einem guten Restaurant entlang des Bergpasses. Als wir den Höhepunkt des Passes überquerten begann es schon dunkel zu werden, rechts und links auf den Spitzen der Berge lag Schnee und es hatte frostige 3 Grad Celsius. Wir fuhren noch ein gutes Stück auf sehr löchriger Piste bergab bis wir endlich Kars erreichten. Hier versuchten wir das Fahrerlager auf der Burg zu erreichen. Im dunkeln entschieden wir uns als erstes für den falschen Weg und verloren somit weitere Zeit. Ein Teil des falschen Weges mussten wir sogar rückwärts zurücklegen, da Wenden nicht möglich war. Wir waren froh und erschöpft als wir endlich im Fahrerlager ankamen und ließen es uns nicht nehmen die herrliche Atmosphäre und der tollen Ausblick auf das nächtliche Kars zu genießen. Wir schliefen diese Nacht in den Fahrzeugen oder im Zelt. Am folgenden Tag starteten wir um 09:00 Uhr zu einem See um eine Rätselaufgabe zu lösen, danach tuckerten wir durch das türkisch-armenische Hinterland um eine Schule zu besuchen. Die Gegend wirkt sehr arm und rückständig, teilweise wird in Steinhäusern gewohnt. Oft sieht man getrockneten Kuhdung als Heizstoff am Straßenrand. Jedoch selbst die kleinste Hütte ist mit einer Sat-Schüssel ausgerüstet. Die Straßen sind weiterhin sehr holprig und schwer zu befahren, hier blieb en auch viele Rallye-Fahrzeuge mit Plattfüßen liegen. An der Schule gaben wir die unterwegs gebastelte und mit Kleinigkeiten von jedem durchreisten Land gefüllte Schultüte und eine Menge Spielzeug ab. Nach dieser Aufgabe hatten wir den Nachmittag ausnahmsweise kein Programm und wir konnten einen Besuch beim Barbier einlegen. Zudem gingen wir Essen und entschieden uns heute Nacht im Hotel zu schlafen. Die Dusche war wirklich notwendig. Nach einer erholsamen Nacht in bequemen Betten verließen wir Kars in Richtung Berg Ararat.
    Puno pozdrava svima u Medimurju, posebno mami, Marici, teti i drustvu iz Nedelisca. Braco hvala na informacijama za mamu. Imaju vas rade: Vanja, Rajko plus Team 91

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  • 12May 2013

    16 Kappadokien und Ararat 05/12/2013 Turkey —

    Avanos, Turkey

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    Nachdem wir Kars verlassen haben sollten wir am nächsten Abend in Avanos in Kappadokien sein. Bevor wir jedoch Richtung Avanos aufbrechen konnten durften wir einen Zwischenstopp in der alten Grenzstadt Ani einlegen. Sie befindet sich direkt an der türkisch-armenischen Grenze und ist ein wundervolles Stück Zeitgeschichte. Leider si nd die Bilder der Blog-Kamera abhanden gekommen da die Speicherkarte kaputt gegangen ist. Wir haben deshalb nur wenige Fotos von anderen Kameras online. Wenn wir alle Kameras auslesen werden wir bestimmt noch schöne Aufnahmen davon bieten können. Leider war die Zeit hier sehr knapp und an unseren Rastpunkten gab es keinen Internetzugang, deshalb ist der Bericht kurz gefasst und verspätet. Der nächste Programmpunkt war der Berg Ararat. Hier wurden wir vom Militär ermahnt schnell weiter zu fahren da wir uns im Gebiet der kurdischen Rebellen befanden. Wir machten trotzdem ein Teamfoto vor dem leider hinten Wolken versteckten Ararat. Am frühen Abend erreichten wir Avanos, ein tolles Städtchen in Kappadokien. Es gab ein Fahrerlager am Fluß, wir beglückten Kinder mit Museums-Shirts und gönnten uns einen entspannenden, wenn auch zeitweise schmerzhaften Besuch in einem Hamam. Unsere Nacht verbrachten wir im Fahrerlager. Am nächsten Tag stand die Kappadokien-Rundfahrt an. Wir mussten einige sehenswerte Punkte finden und fotografieren und bewunderten die wundersame Landschaft in Kappadokien. Es hat jedem gefallen und wir sind uns sicher dass alleine Kappadokien eine mehrtägige Erkundung wert ist. Nach der Rundfahrt versuchten wir möglichst weit südlich Richtung Küste zu gelangen. Mitten in der Nacht legten wir eine Rast in einem Hotel in Adana ein.

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  • 13May 2013

    17 Geburtstag und Warten auf die Fähre 05/13/2013 Turkey —

    Iskenderun, Turkey

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    Nach einem stärkenden Frühstück in Adena starten wir unsere letzte grob 100 Kilometer lange Etappe nach Iskenderun. Gegen 13:00 Uhr am 12.05.13 erreichten wir den Ortskern. Unsere Fähre sollte um 18:00 Uhr ablegen. Wir schlenderten auf der Suche nach einer Druckmöglichkeit für die noch fehlenden Fotos fürs Roadbook durch die Gassen Iskenderuns. Als wir zur Fähre aufbrechen wollten erreichte uns die Nachricht dass unser Schiff nun doch erst am 13.05 um 18:00 Uhr abfährt. Also satte 24 Stunden später. Glücklicherweise gab es ein nett gelegenes Fahrerlager und wir entschieden uns allen Gerüchten, über ein etwaiges Ende der Rallye, zum Trotz die 24 Stunden als gewonnene Stunden der Entschleunigung zu verbuchen. Schließlich werden wir in dieser Nacht noch einen runden Geburtstag zu feiern haben. Wir deckten uns mit Speis und Trank ein und richteten eine schöne Rallyesiedlung ein. Wir starteten einen gemütlichen Abend mit Musik und Getränken. Um 00:00 Uhr feuerte Michael ein gigantisches Feuerwerk ab, welches er unter Angst über alle Grenzen geschmuggelt hatte. Hut ab dafür! Dies war aber nicht das einzige denn auch das Organisationskomitee hatte Feuerwerkskörper dabei. Rasch füllte sich der Platz vor unseren Fahrzeugen und alle gratulierten Rajko zu seinem 50. Geburtstag. Wir stießen mit eisgekühltem Champagner an und verbrachten einen unvergesslichen Abend bei sommerlichen Temperaturen und netten Gesprächen. Vielen Dank an alle Anwesenden ohne euch wäre der Abend nur halb so schön gewesen. Am nächsten Tag war Ausschlafen angesagt. Pünktlich um 17:30 warteten wir vor der Fähre. Alle Autos mussten in vorher festgelegter Reihenfolge auf die Fähre. Diese Ordnung wurde recht gut eingehalten was für eine durchdachte Organisation sprricht. Ab jetzt zog sich die Geschichte wie zäher Kaugummi. Um es kurz zu machen, das Schiff lief am 14.05 um 06:00 Uhr aus dem Hafen. Also 36 Stunden später als ursprünglich geplant. Trotzdem war die Stimmung gut und auch die Ausstattung der Fähre war überraschend positiv. Es gab Rolltreppen, Schlafsessel, Sitzmöglichkeiten außen und Getränke und Essen zu kaufen. So verbrachten wir die 16 Stunden Überfahrt. Eine Aufgabe musste jedoch noch erledigt werden. Mit der in Oberstaufen erhaltenen Knetmasse sollten wir eine „heile Welt“ kneten und diese beim Veranstalter abgeben. Wir hatten unsere Knete in der Türkei an Kinder verschenkt und standen somit ohne da. Team 37 half uns gerne mit etwas Knete aus, vielen Dank hierfür ihr seid ein tolles Team . Mit unserer heilen Welt erhielten wir übrigens zehn von zehn möglichen Punkten!

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  • 14May 2013

    18 Ankunft in Israel 05/14/2013 Israel —

    Haifa, Israel

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    Um 21:15 Uhr legten wir tatsächlich in Haifa/Israel an. Auch hier dauerte es einige Zeit bis wir das Schiff verlassen konnten. Auf dem Schiff war eine gespannte Atmosphäre denn mit knapp 300 Autos durch den Israelischen Zoll ist schon eine respektable Sache. Beim Verlassen des Schiffes lief alles gesittet und organisiert ab. Wir wurden von Zollbeamten zu Details zur Rallye befragt, es wurden Sprengstoffabstriche von den Fahrzeugen gemacht und wir mussten unseren Visumssteempel abholen. Unser Team kam problemlos durch den Zoll, unser Profil passt wohl nicht zu dem von Terroristen. Wir sind ja auch in friedlicher Mission unterwegs. Somit sind wir die erste Sportveranstaltung welche mit ihren Autos nach Israel einreist. Herzlichen Glückwunsch und willkommen in Israel. Bis die letzten Fahrzeuge aus dem Schiff sind war es nach 02:00 Uhr. Leider müssen wir am Mittag um 12:00 Uhr schon am Grenzübergang nach Jordanien sein, es bleibt also kaum Zeit Israel wirklich zu besichtigen. Trotzdem ein tolles Gefühl.

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  • 15May 2013

    19 Durch Israel im Schnelldurchlauf 05/15/2013 Israel —

    Ein Gedi, Israel

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    Wir hatten nun knapp neun Stunden Zeit um durch Israel und Palästina bis zur Grenze in Elat zu gelangen. Die Zeit war so knapp bemessen da wir leider erst sehr verspätet mit der Fähre angekommen sind. Wir fuhren deshalb ohne Schlaf durch die Nacht weiter. Unsere Route führte uns von Haifa durch Tel Aviv, durch Jerusalem ins Westjordanland und dann entlang am Toten Meer bis nach En Gedi. Hier machten wir eine Rast von anderthalb Stunden welche zum Baden und Schlafen genutzt wurde. Weiter ging es durch karge mit Palmen aufgelockerte Steppenlandschaft in Richtung Süden. Im Grenzort Eilat angekommen wurde wieder überprüft ob wir die Fahrzeuge auch wirklich aus dem Land ausführen. Dies lief zügig und organisiert ab. Man hatte an beiden Israelischen Grenzen das Gefühl dass man willkommen ist. Es hat zwar alles seine Zeit gedauert, dafür wurde aber auch ein hoher Sicherheitsstatus gewährleistet. Wären wir früher in Israel gewesen hätten wir sicher zwei schöne Tage dort verbringen können. Von nun an mussten wir vor dem jordanischen Grenzübergang warten.

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  • 16May 2013

    20 Jordanien 05/16/2013 Jordan —

    Jordan

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    Und wir warteten noch immer vor dem Grenzübergang. Diese Grenze ist normalerweise nur für Fußgänger und Reisebusse geöffnet. Hier lief wirklich einiges verkehrt. Alle Rallyeteilnehmer sollten sich zu Fuß vor den Grenzhäuschen versammeln und ihre Reisepässe vorzeigen. Dies endete schnell in einem großen Gedränge und Menschenknoten. Man musste mehrer Häuschen passieren und sich insgesamt bis zu vier Stempel in den Pass geben lassen. Teilweise wurden die Pässe in Stapeln in die Häuschen gereicht und durcheinander und teilweise ungestempelt wieder herausgegeben. Hier kochte teilweise echt Wut in den Menschen auf denn irgendwie hatte das Szenario vieles vom „Haus das Verrückte macht“ aus Asterix. Wir verloren hier beinahe vier Stunden und von Sicherhheitskontrollen kann nicht die Rede sein. Man verlor die Zeit nur um Stempel zu sammeln. Am Ende des Prozederes wurde doch auf einige der Stempel verzichtet. Im Vergleich zur Abwicklung in Israel wirkte dies wie das pure Chaos. Nach der Grenze durften die Teams in den wohlverdienten, vom Organisationskomitee hervorragend geplanten und ausgesuchten, Erholungsurlaub gehen. Wir durften zwei Nächte im Fünf-Sterne Hotel Radisson Blu in Aquaba verbringen. Dies war eine große Anlage mit schönen Pools, direktem Zugang zum Roten Meer und gutem Essensbuffet. Uns ging es zwei Tage sehr gut und wir genossen den Schlaf in hochwertigen Hotelbetten. Lediglich die krasse Sonne in Kombination mit der Poolbar machte uns zu schaffen. Aber der Sonnenbrand lässt schon wieder nach. Schärfer hätte der Kontrast zwischen Zelten auf Feldwegen und Hotel kaum sein können. Am 17.05 morgens um 09:00 starteten wir zur Top Sehenswürdigkeit „Felsenstadt Petra“. Unterwegs verteilten wir noch ein paar T-Shirts und Spielzeuge an Kinder. Abseits der touristischen Pfade sieht man dass die Bevölkerung dieses Landes teilweise wirklich sehr arm ist. Das UNESCO-Weltkulturerbe Petra war schön anzusehen, jedoch finde ich den normalen Preis von teilweise über 90 Euro doch sehr happig. Wir hielten uns etwa vier Stunden dort auf und verkürzten uns den Rückweg mit einer Eseltour. Nach dem Aufenthalt in der Felsenstadt wollten die Einheimischen unser komplettes Auto abstauben und es war teilweise echt eine nervliche Belastungsprobe den Anwerbungen standzuhalten. Wir verteilten noch unsere letzten beiden Rollstühle an eine Hilfsorganisation unter jordanischer Leitung und hoffen sie kommen vor Ort an. Dann brachen wir auch Richtung Wadi Rum, hier soll heute Abend die Siegerehrung und die Wüstenparty stattfinden.

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  • 17May 2013

    21 Siegerehrung 05/17/2013 Jordan —

    Jordan

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    Kurz nach 18 Uhr sind wir endlich im Wadi Rum angekommen. Am Eingang zum Fahrerlager gab es ein großes Polizeiaufgebot und Tumult. Wie wir später erfuhren haben sich hier wohl ein paar Beduinen und Kamelstreiber zum munteren Plündern eingefunden und dies endete in etwas heftigeren Handgreiflichkeiten. Es mussten dann laut Organisationskomitee Polizisten aus der Hauptstadt Amman geholt werden, da diese mit den Beduinen vor Ort nicht Verwandt seien. Wir sind auf jeden Fall sicher im Fahrerlager angekommen. Rasch legte sich die Aufregung und wir genossen eine schöne Abschiedsparty. Hier gab es sogar Bier zu kaufen. 24 Dosen zum Sonderpreis von 100 €uro. Bei der Siegerehrung war der ehemalige NBA Star Hakeem Olajouwon anwesend. Das Geld aus dem Erlös der Fahrzeuge kommt mitunter seiner Dream Foundation zu Gute. Bei der Siegerehrung wurde von hinten nach vorne die Teams vorgelesen. Als auf einmal nur noch fünf Teams ohne Preis waren wurden wir etwas nervös. Als wir unter den besten drei waren konnten wir es kaum fassen. Da wir die Spannung sowieso nicht wiedergeben können verraten wir einfach dass wir den Zweiten Platz erreicht haben. Wir erhielten eine schwere Trophäe in Form eines Kamels und jeder Teilnehmer eine Medaille. Das Siegerteam musste leider auf das echte Kamel verzichten da dies wegen des Tumults nicht ins Wadi gebracht werden konnte. Eine Sonderehrung erhielt das Team Lebenshilfe und dieses haben sie auch verdient. Leider blieb uns kaum mehr Zeit den zweiten Platz richtig zu feiern, da wir in wenigen Stunden am Flughafen in Amman sein mussten. Etliche Teilnehmer haben ihren Aufenthalt länger geplant und konnten somit weiter feiern und im Beduinenzelt übernachten. Wegen des ganzen Tumults wurden die Teams per Polizei-Eskorte zur Schnellstraße Richtung Amman begleitet. Auf dem Parkplatz vor dem Flughafen sortierten wir unser Hab und Gut und verabschiedeten uns von den Fahrzeugen. Danke dass ihr die knapp 8000 Kilometer durchgehalten habt. Schade dass wir euch nicht mehr fahren können. Michael, Martina, Rajko und Vanja bestiegen das Flugzeug nach Frankfurt. Rudi und Peter verbringen noch vier weitere Tage in Jordanien. Bis bald.

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  • 18May 2013

    22 Rückflug nach Frankfurt 05/18/2013 Jordan —

    Jordan

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    Nach dem viereinhalb stündigen Rückflug sind wir müde aber gesund in Frankfurt gelandet.
    Wir alle möchten uns bei unseren Familien und Freunden für die Geduld bedanken und freuen uns wieder hier zu sein. Unseren Sponsoren, vor allem den Museen Sinsheim und Speyer möchten wir besonders danken. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Hierbei gilt es noch anzumerken dass wir als Zweitplatzierte eine Wildcard fürs nächste Jahr haben. Wir haben also einen Startplatz sicher. Danke auch an alle die den Blog verfolgt und die Daumen gedrückt haben. Leider war es nicht immer möglich zeitnah zu bloggen. Ich hoffe ihr hattet trotzdem eure Freude an den Berichten. Besucht weiterhin www.team-technik-museum.de vielleicht gibt es ja noch weitere Aktionen, Ideen dazu sind auf jeden Fall vorhanden (Stichwort Quickly-Tour und Kilo-Miglia)

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