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Trip Iberia mit der Harley Iberia mit der Harley 07/12/2019 - 08/01/2019   Ohne Autobahnen Frankreich zu durchqueren wird wegen unserer zeitlich... Michael Lüthje (DE) Nicole Lüthje (DE)
France Germany Morocco Portugal Spain

Iberia mit der Harley

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Ohne Autobahnen Frankreich zu durchqueren wird wegen unserer zeitlich begrenzten Reisezeit von drei Wochen kaum möglich sein, allerdings ohne Maut die spanische Grenze zu erreichen dürfte sich problemlos gestalten. Schwerpunkt dieser Reise ist die iberische Halbinsel weshalb wir auf selbiger sowieso keine Autobahnen benutzen werden. Die wüstenähnliche Landschaft um Tabernas, die Sierra Nevada etwas weiter westlich, Gibraltar und Tariiffa mit der 'Duna de Bolonia' sollen einige Highlights auf der Fahrt der spanischen Küste entlang sein bis wir die portugiesische Algarve erreichen. Eines der größten Motorradtreffen Europas findet während unserer Reisezeit im südportugiesischen Faro statt, liegt auf dem Weg, werden wir also einige Tage verweilen. Und "last but not least" Lissabon steht ganz oben auf der Agenda. Wie es weiter geht entscheidet dann unsere restliche Reisezeit.
Da wir weder in Hotels noch in Pensionen die Nächte verbringen, werden wir unsere Berichte und Film/Fotos je nach Strom und Internetzugang posten, manchmal vielleicht jeden zweiten oder dritten Tag. Ein kurzes Roadmovie sollte immer zwischen den Bildern sein, einfach auf den kleinen Pfeil mittig des Bildes klicken.
Du darfst gespannt sein, wir sind es auch ;-)

Means of Transport
Motorbike
  • 12Jul 2019

    1 Abfahrt 07/12/2019 Germany —

    Pflaumheim, Großostheim, Germany

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  • 12Jul 2019

    2 1. Tag 07/12/2019 France —

    Verdun-sur-le-Doubs, France

    Description

    Ich liebe Motorradfahren wenn es staubig ist, es durch unwegsames Gelände geht, der Schlamm bis zum Helm spritzt, auch mit der Harley, für mich kein Problem. Sowas und ähnliches hab ich schon in Norwegen, Island oder Albanien erlebt. Ich mag es sogar wenn es regnet und die Gischt der vorausfahrenden Fahrzeuge mir versucht die Sicht zu nehmen, alles kein Thema!!!
    Aber wenn meine Regenbekleidung nicht dicht ist, ganz besonders im Schritt, und ich meine Ovulum nur noch naß kalt und geradezu abgefroren wahrnehmen kann, dann stell ich in diesem Moment sogar das Motorradfahren in Frage.
    So geschehen heute früh kurz hinter Straßburg. Nur wenige Minuten nach unserem Frühstücksstopps mit Croissants und lecker französischen Baguette am Straßenrand fängt es an zu regnen wie aus Kübeln. Es bleibt allerdingss bei einer kurzen aber dennoch intensiven Vorstellung. Erst gegen Mittag bei angenehmen 33 Grad taut mein besterFreund wieder auf und trocknet pö a pö wieder ab. Wegen der aktuellen Tour de France sind ständig Straßen gesperrt und zwingen uns zig Kilometer weite Umwege in Kauf zu nehmen. Nach etwa 650 größtenteils Autobahnfreier Kilometer finden wir unweit von Dijon einen traumhaften kleinen nur 10 Euro billigen Campground.

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  • 12Jul 2019

    3 2.Tag 07/12/2019 France —

    Narbonne, France

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    Eigentlich wollten wir am dritten Tag in der Nähe von Barcelona unser Zelt aufbauen, aber die vielen Straßensperrungen auf Grund der "Tour de France" haben uns bald einen Tag gekostet. Nicht außerachtlassen sollten wir die neue Achtzigerregelung auf Landstraßen in Frankreich, eine Überschreitung kann sehr teuer werden. Klar könnten wir durch Inanspruchnahme von größtenteils mautbelasteten Autobahnen wieder einiges wettmachen, aber das wäre nicht der Sinn vom Motorradfahren. Stattdessen fahren durch landschaftlich reizvolles kurviges Terrain. nahe Narbonne finden wir am Abend einen netten etwas kommerziell aufgezogenen Campingplatz. Wir haben heute auch auch keine Lust mehr zu fahren. Mit nem Gläschen Pasti51 und Bierchen schließen wir den Tag ab.

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  • 14Jul 2019

    4 3.Tag 07/14/2019 Spain —

    Alcanar, Spain

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    Wie so oft auf unseren Motorradreisen sitzen wir schon vor 10 Uhr auf dem Ofen und merken mal wieder wie aufnahmefähig wir im im ausgeruhten Zustand Landschaft und Fahrt genießen können, das ändert sich allerdings bei 38 Grad im Laufe des Tages. Mittags schon erreichen wir die spanische Grenze, Lloret de Mar und ähnliches an der Costa Brava lassen wir bewußt links liegen.15 Euro bezahlen wir auf einen kleinen recht vollen Platz bei Alcazar auf halber Strecke zwischen Barcelona und Valencia.

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  • 15Jul 2019

    5 4.Tag 07/15/2019 Spain —

    Morón de la Frontera, Spain

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    Heute erst komme ich dazu das Macbook auszupacken um die letzten Tage zu kommentieren. Wir vermeiden Autobahnen nicht zuletzt wegen der teuren Maut in Spanien sondern auch um die Zeit auf dem Motorrad so abwechslungsreich und anspruchsvoll wie möglich zu gestalten. Was uns auch größtenteils gelingt, allerdings sitzen wir den kompletten Tag im Sattel und sind am Abend dementsprechend geschlaucht. Das Thermometer zeigt kaum unter 35 Grad an und wir versuchen unsere Stopps in den raren Schattenplätzchen zu legen. Selbst fotografieren vernachlässigen wir, denn dazu müssten wir anhalten, und dann wird's heiß. Das allerdings war auch der Plan, die ersten drei bis vier Tage Strecke machen um später mehr Zeit für Portugal zu haben. Übrigens, die gefahrenen Km bisher: 2700!!

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  • 16Jul 2019

    6 5.Tag 07/16/2019 Spain —

    Tarifa, Spain

    Description

    Nach etwa 2800Km sind wir am eigentlich südlichsten Punkt Europas angekommen, Tarifa. Durch einen Tipp eines Reisebekannten beschließen wir noch heute einen Tagesausflug nach Tanger Marokko für den nächsten Tag zu buchen.

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  • 17Jul 2019

    7 6.Tag 07/17/2019 Morocco —

    Branes, Tangier, Morocco

    Description

    Sieben Uhr ist es als mein iPhone Wecker mich aus meinen wohlverdienten Schlaf reißt. Nicole hat davon nichts mitbekommen und schnarcht gemütlich weiter. Mit zwei Kochtopfdeckel unseres Campinggeschirrs gelingt es mir das zu ändern ;-) Nein natürlich nicht, mit all meinen Künsten als wohlumsorgenden Ehemannes gelingt es mir natürlich auch anders. Um kurz vor neun finden wir uns im Bus ins 4 Km von unserem Campingplatz entfernte Tarifa.Bald haben wir am Hafen unseren Check in gefunden. in einer endlos scheinenden Warteschlange aus Touristen aller Länder und marokkanischer Heimreisender verharren wir gute zwei Stunden bis den Zoll passieren. Erst auf dem Fährboot das erst nach 11 Uhr den Hafen verlässt werden nach und nach den Einreisenden die Pässe abgestempelt. 40 Minuten später legen wir in Tanger an. Wir sind in Afrika, was für ein lässiges Gefühl, auch wenn es nur auf einen knappen Tag begrenzt ist. Wir sind begeistert in eine völlig andere Welt zu schnuppern. Ich glaube die folgenden Bilder sagen mehr als ich hier beschreiben könnte!

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  • 19Jul 2019

    8 8.Tag 07/19/2019 Portugal —

    Faro, Portugal

    Description

    Gegen 9 am Morgen machen wir uns auf den Weg zum 400 Km entfernte Faro. Wir wollen zum größten und eines der ältesten europäischen markenunabhängigen Motorradtreffen. Wider Erwarten knacken die Temperaturen kaum die 30 Gradmarke, wir fahren also wohltemperiert gut ausgebaute Straßen bis Faro/Portugal. Hier scheint man den Ausnahmezustand ausgerufen zu haben. Schon weit vor der Treffstadt sind die Bars an der Hauptroute voll besetzt mit Bikern. In den Straßen tausende von Motorrädern. Es sind kaum noch zwanzig Kilometer bis zum "Bikemeeting" entsteht aus einen bisher kaum wahrnehmenden Klappern an meinem Krad ein lautes Rumoren vom linken Auspuff. Hört sich echt satt an denke ich mir im ersten Moment, doch die Vernunft hat mich in der gleichen Sekunde eingeholt. Auf etwas ähnlichen wie einen Standstreifen wie wir ihn von deutschen Autobahnen kennen bringe ich meine Harley zum stehen. Im ersten Moment scheint der Auspuff abgerissen zu sein, doch beim näheren Inspizieren stelle ich fest das sich wohl nur die Auspuffschelle gelöst haben muß. Oder wurde sie beim letzten Reifenwechsel(der Auspuff wird dafür gelöst und ich habe diese Arbeit vom HD-Händler machen lassen)nicht richtig angezogen? Seis drum, wir warten einige Zeit bis der Auspuff nur noch handwarm ist und bauen alles wieder in den Serienzustand zurück. Schade nur das von bestimmt dreißig Motorrädern nur zwei angehalten haben um uns ihre Hilfe anzubieten. Scheiß auf den Bikergruß wenn nichts dahintersteckt!!!
    Kurz nach der Weiterfahrt finden wir uns auf dem Treffplatz ein und sind schon jetzt von dieser grandiosen Organisation begeistert. Den Rest des Abends verbringen wir vor Hauptbühne mit tollen Bands die so manche Anfahrtssztrapaze entschädigen. Lämmchen ist schon früh müde und geht rechtzeitig ins Zelt. Die Vernunft ist mir heute Abend nicht so gnädig und ich bleibe noch auf einige Bierchen die die ihren Tribut fordern. Wie ich am nächsten Morgen auf dem Smartphonebild unseres holländischen Zeltnachbaren nur unschwer erkennen muß habe ich wohl den großen Teil der späten Nacht auf meinen Motorrad geschlafen! Nicht zuglauben, da muß mir tatsächlich jemand Alkohol ins Bier gemischt haben ;-))

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  • 20Jul 2019

    9 9.Tag 07/20/2019 Portugal —

    Sagres, Portugal

    Description

    Wir waren auf dem weltbesten Motorradtreffen von dem sich so mancher Treffausrichter(z.B. der eine oder andere Motorradhersteller!!!) mal ein Beispiel nehmen dürfte! Uns reicht nach zwei Tagen die Anwesenheit zig Tausender Biker um uns und wir ziehen weiter um wieder etwas Ruhe zu finden.

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  • 21Jul 2019

    10 10. Tag 07/21/2019 Portugal —

    Sagres, Portugal

    Description

    Die erste Nacht auf dem Campingplatz in Sagres den südwestlichsten Ort Europas werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Obwohl wunderschön in einem Pinienwald gelegen werden wir diesen Platz in stürmischer Erinnerung behalten. Kaum ist die Sonne mit einem lauten Zischen bis auf weiteres im Meer versunken wird es durch eine kalten gefühlten orkanartigen Wind nahezu unerträglich. Schon gegen sieben Uhr verziehen wir uns nicht ohne sämtliche verfügbare wärmende Kleidung über zuschmeißen ins vom Wind gebeutelte Zelt. Es entwickelt sich ein ausgewachsener Sturm, ich waage mich noch mal vor den Zeltreißverschluss um jeden der Zeltheringe auf ihre Festigkeit zu prüfen. Die Krönung des Gepuste ist ein daraus entstehender Sandsturm dessen feinster Sand seinen Weg bis in die kleinste Ritze findet. Unser Zeltvoraum ist als solcher kaum wiederzukennen. Eigentlich trauen wir unserem laut VAUDE sturmsicheren Zelt, doch in der folgenden Nacht versetzt uns der Sturm so manchen Adrenalinstoß. Am nächsten Morgen, es ist zwar noch ganz schön windig gibt uns die wärmende Sonne doch wieder Hoffnung auf einen schönen Tag. Nach unserem traditionellen leckeren Campingfrühstück erkunden wir mit unserem Feuerstuhl die überwältigend schöne Küste der Algarve.

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  • 22Jul 2019

    11 11. Tag 07/22/2019 Portugal —

    Melides, Portugal

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    Um halb 10 lagen wir gestern Abend schon bereit zum Matratze abhören in der Pupsmulde, Waren geschlaucht von den vielen Eindrücken eines weiteren fantastischen Tag. Eigentlich ist der Campingplatz ziemlich leer, doch nachts um halb eins meinte doch tatsächlich ein portugiesischer Zeitgenosse der freie Platz neben unserem wäre der Perfekte um mit seinen drei nichtmal pubertären Erbfolgen die Nacht zu verbringen. Das Einschlagen seiner Zeltheringe hab ich im Halbschlaf noch verkraften können, doch warum hat sein Wagen zwanzig Türen bei der die eine lauter wie die andere ist. Seine Kinder scheinen die letzten Tage durchgeschlafen zu haben, denn jetzt zur heiligen Schlafenszeit holen sie lautstark "Hölle und Erde" und sämtliche andere Kinderbelustigungen nach. Wir sind hellwach und der Trubel scheint endlos. Aggression steigt in mir hoch und ich habe Gedanken die ich besser nicht online setze. Es ist halb zwei in der Nacht, die Kinder kommen so richtig in Fahrt, das Zelt macht wohl Probleme, es steht immer noch nicht. Bei den Kindern ist Fangen angesagt, ich fange an zu kochen "WENNS JETZT KA RUH GIEBT KOMM ICH RAUS UND IHR FRUHSTÜCKT MORGEN OHNE ZÄHNE" schreie ich das ich direkt danach einige Male husten muß vor Anstrengung. Ich lausche einige Momente und höre nichts mehr. Vielleicht war es ein vorsichtiges Flüstern, aber mehr war nicht mehr zu vernehmen. Ich nehme mir vor früh aufzustehen um den Motor direkt neben dem vermeintlichen Nachbarn zu starten.
    Der kommende Morgen, etwa 8 Uhr, sind alle Emotionen verflogen und ich bereite leise wie immer unseren Frühstückskaffee zu. Besser is das ;-)
    Wir fahren ausschließlich enge Nebenstraßen die uns ganzschön durchrütteln, immermal wieder legen wir Stopps an traumhaften Stränden ein die nahezu menschenleer sind wenn man es mit anderen mitteleuropäischen Stränden vergleicht, ein Traum!!!
    Wir wollen heute halbe Strecke nach Lissabon machen und finden schon nach kaum mehr als hundert Kilometer einen ruhigen Platz unweit vom Atlantik. Wahrscheinlich sind wir hier die einzigen Touristen, oft verirren sich wohl keine Reisenden hierher. Wir genießen die abendliche Ruhe bei Meeresrauschen und lecker Feierabendbierchen in der örtlichen Bar für 1,20 Euro!

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  • 23Jul 2019

    12 12.Tag 07/23/2019 Portugal —

    Lisbon, Portugal

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    Lissabon soll unser nächstes Ziel sein, knappe 100Km, allerdings fahren wir nur Nebenstrecken an der Küste soweit möglich. 40km vor der portugiesischen Hauptstadt geht es sogar nochmal eine halbe Stunde mit der Fähre von Troia nach Setubal. Selbiges schönes Städtchen hätten wir uns gerne genauer angesehen, aber uns rennt mal wieder die Zeit davon:-(
    Ganz ohne Maut kommen wir dann doch nicht bis auf den zentrumsnahen Campingplatz, 1,80Euro z.B. verlangt derAbzocker im Mauthäuschen, dafür dürfen wir dann über die "Ponte 25 de Abril" fahren, eine Brücke die uns baugleich mit der "Golden Gate Bridge" erscheint. Schon am frühen Nachmittag bauen wir unser Zelt auf und da wir noch auf der Suche nach dem passenden Abendessen sind besuchen wir das nahe Einkaufszentrum. Begeistert von der Vielfalt der Fischabteilung verlassen wir diese mit 500gr weißen Fisch den wir uns am Abend in die Pfanne hauen.

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  • 24Jul 2019

    13 13.Tag 07/24/2019 Portugal —

    Lisbon, Portugal

    Description

    Wir verbringen einen wunderschönen Tag in Lissabon

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  • 25Jul 2019

    14 14.Tag 07/25/2019 Portugal —

    Peniche, Portugal, Portugal

    Description

    Knapp über 40 Grad sollen es in unserer Heimat Aschaffenburg sein lesen wir in einer Nachricht von unserem Freund Julius. Wir können es kaum glauben während wir unsere Lufttemperatur von 22 Grad in Lissabon schecken. Es ist bewölkt und erst wenn erst mal Sonne durchkommt denken wir daran die Jacken zu öffnen. Wie so oft ist auch heute gegen 10 das Zelt abgebaut, wir haben ausgiebig gefrühstückt und befinden uns bereits auf unserer Harley um neues zu entdecken. Das nächste Ziel das uns im Weg liegt ;-) ist der westlichste Punkt Europas, das "Capo da Roca". Leider herrscht hier Nebel als wären wir im Herbst in London und wir erkennen kaum mehr als einen Omnibus voller japanischer Touristen denen das völlig egal ist , sie fotografieren wie blöd in die dicke Nebelwand auf " Teufel komm raus". Wir blleien nicht lange und genießen im sich auflösenden Nebel die kurvigen Landstraßen im Sintra Hinterland. Doch von Kilometer zu Kilometer zieht sich der Himmel immer weiter zu bis es kurz vor Peniche zu regnen beginnt. Das reicht, auf dem nächsten Campingplatz schlagen wir unser eigentlich verfrühtes Nachtlager auf. Kaum stehtn das Zelt, reißt der Himmel auf und wir genießen den Rest des Tages im herrlichen Sonnenwetter bei angenehmem 23 Grad.

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  • 26Jul 2019

    15 15.Tag 07/26/2019 Portugal —

    Penamacor, Portugal

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    Monsanto soll heute unser Tagesziel sein obwohl ich den Begriff Ziel in Verbindung mit einer Reise nicht gerne gebrauche. Dieses kleine in die Bergfelsen integrierte Dörfchen gehört zu den zwölf historischen Dörfern Portugals und liegt im Distrikt Castelo Branco. Die letzten 15 km dorthin erinnern mich an weite Prärien Arizonas bis man schon in der Ferne den felsigen Berg sieht in den Monsanto gebaut ist. Wir fahren eine der engen Gasse ins Dorf hoch bis jene in einer Sackgasse endet. Es ist sonnig und bei 27 Grad läßt es sich angenehm das Örtchen entdecken. Für mich gehört Monsanto zu den schönsten Plätzen Portugals.

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  • 27Jul 2019

    16 16.Tag 07/27/2019 Spain —

    Burgos, Spain

    Description

    Wir wollen bzw. müssen Strecke machen, denn bis in einer Woche sind noch etwa 2600Km zu fahren, das möglichst autobahnfrei und natürlich ohne Maut. Bis etwa Burgos dachten wir uns, ca. 400Km. Die Straßen sind super ausgebaut und größtenteils auch anspruchsvoll, sowohl fahrtechnisch als auch landschaftlich. Nur mit dem Wetter hapert es etwas, 25 Grad ist zwar zum fahren ok, allerdings haben wir es uns für Zentralspanien schon um einiges heißer vorgestellt. Gegen Mittag zieht sich auch noch der Himmel zu und es sieht schwer nach Regen aus. Vorher legen wir noch einen Halt in der wunderschönen Stadt Ayuntamiento de Ciudad Rodrigo ein. Wir parken an der komplett erhaltenen Stadtmauer, ziehen vorsichtshalber nen Parkticket für 70 Cent die Stunde und mischen uns unters Volk. Viele kleine Lokalitäten in den schon zur Vormittagszeit leckere Aperetive getrunken werden, kleine urige Geschäfte und eine intakte mittelalterliche Architektur begeistern.
    Nicht mehr als anderthalb Stunden später sind wir wieder auf der Bahn. Der Himmel verdunkelt sich beängstigend, vorsichtshalber stülpen wir uns bei der nächsten Gelegenheit unsere Regenkombis über, und das ist clever von uns denn in der gleichen Minuten fängt es an zu schütten. Nach gefühlten fünf Stunden, tatsächlich waren es nur zwei sind wir in Burgos und finden auch flink einen Campingplatz. Zelt aufbauen im strömenden Regen bei knapp 20 Grad ist ganz speziell. Kaum steht unser Tippi finden wir uns in der ansässigen Bar bei zwei ansehnlichen Bierchen wieder "des ham wa uns verdient".

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  • 28Jul 2019

    17 17.Tag 07/28/2019 France —

    Tarnos, France

    Description

    260Km fahren wir ziemlich eintönig bis wir bei schönen Wetter gegen frühen Nachmittag Biarritz an der französischen Atlantikküste erreichen. Golfplätze, teure Restaurants und Campingplätze außerhalb unseres einfachen Budget laden nicht grad zum verweilen ein. Erst als nach mehreren gefahrenen Kilometern außerhalb der Stadt der ganze Trubel etwas nachläßt finden wir einen für diese Gegend verhältnismäßig günstigen Platz für 35 Euro die Nacht. Man bedenke das ein Zimmer, sollte noch irgendwo eines zu haben sein kaum unter 150 Euro zu bekommen wäre!. Wir sind froh, der Betreiber spricht gutes Englisch ist super cool und der Platz ist nett und hat alles was wir brauchen; Pool, Schatten und Bier :-)))


    Nachtrag: Am Abend, bei der täglichen Kontrolle der HD entdecke ich einen ca. 5 cm langen Riss im Profil der Lauffläche des hinteren Reifens!

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  • 29Jul 2019

    18 18.Tag 07/29/2019 France —

    La Teste-de-Buch, France

    Description

    Da bin ich schon bestimmt in den letzten 32 Jahren fünf bis sechs mal vorbeigefahren. durch irgendwelchen Umstand hat es nie geklappt hier mal einen Stopp einzulegen. Aber jetzt bin ich endlich mal an der "Dune du Pilat". Und ich bin überwältig von diesem Riesen von. Sandkasten. Er ist etwa 110 Meter hoch, 500 Meter breit und knapp 3 Kilometer lang und somit die größte Wanderdüne Europas. Natürlich krabbeln wir hoch und sind begeistert von dem überdimensionalen Sandhaufen. Paragleiter haben mit ihren Schirmen ein Eldorado entdeckt. Wir genießen es nach der Anstrengung den Sandkasten zu erklimmen den Ausblick auf den Atlantik, als auch den Paragleitern beim Versuch ihren Schirm in den Griff zu bekommen. Mit 41 Euro ist der Campingplatz sicher kein Schnapper aber es allemal wert direkt am Set dabei zusein. Mit Blick auf dieses Naturphänomen schließen wir diesen weiteren fantastischen Tag bei einem leckeren Pastis 51 mit einem Schuss Himbeersirup ab.

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  • 30Jul 2019

    19 19.Tag 07/30/2019 France —

    Bonnac-la-Côte, France

    Description

    Wir sind nicht in California, auch wenn der Riesenmammutbaum (Sequoia) eigentlich nur dort anzutreffen ist. Wir sind auch nicht in Wales Großbritannien wo ein so schöner englischer gepflegter Garten zu erwarten wäre. Wir sind auf einem Campingplatz mitten in Frankreich, wenige Kilometer nördlich von Limoges. Nach knapp 300 nervige Kilometer vielfach im Stau reichte es uns für heute. Kurz nach drei Uhr beschließen wir den nächsten Campingplatz anzufahren. Das nächste Schild "Camping" läßt nicht lange auf sich warten, einige Kilometer folgen wir den Wegweisern durch Feld und Wald bis wir zu einem kleinen romantisch anmutenden Schlösschen kommen. Der scheinbar letzte Wegweiser zeigt in dessen Richtung. Wir fahren in die elegante Einfahrt bis wir in einer Art Gutshof zum stehen kommen. Eine nette Dame empfängt uns in einem tadellosen Englisch. Wir können es immernoch nicht glauben, das ist ein Campingplatz!!! Wir bleiben geben wir zu verstehen und erledigen die üblichen Formalitäten. John, der an einen englischen Butler erinnert soll uns das Anwesen zeigen, er bietet uns verschiedene Sprachen an die er wohl alle perfekt spricht. Englisch, französisch oder vielleicht doch deutsch fragt er uns. Deutsch können wir am besten erkläre ich, wir sind uns gleich sympathisch. Er erklärt uns das einige Schlossherren oder Besitzer solcher Anwesen in Frankreich aus ihren Gärten Campingplätze mit ganz speziellen Ambiente anbieten um somit die Unterhaltskosten zu bewältigen. Dieser Platz kostet uns etwa das doppelte was sonst in dieser Gegend zu zahlen wäre, aber das ist es uns allemal wert. Aber sieh selbst, die Fotos geben allerdings nur einen Bruchteil von der Harmonie und Schönheit dieses Platzes wieder!

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  • 31Jul 2019

    20 20.Tag 07/31/2019 France —

    Verdun-sur-le-Doubs, France

    Description

    Die Nacht im Schlosspark war grandios, wir haben fantastisch geschlafen und den morgendlichen Kaffee schlürfen wir direkt auf dem sonnendurchfluteten Schlossplatz. Schöner kann ein Morgen kaum beginnen. Die 400 gefahrenen Kilometer bleiben relativ unspektakulär. Wir beschließen in Verdun-sur-le-Doups unseren Kreis zu schließen. Vor zwei Wochen und fünf Tagen war hier auf dem ruhigen kleinen Campingplatz unsere erste Nacht. Uns hat das kleine Städtchen und der romantisch gelegene ruhige Platz gut gefallen, und da es optimal in unsere Rückreiseplanung passt verbringen wir unsere voraussichtlich vorletzte Nacht dieser Reise hier. Die restlichen 650km bis nach Hause wollen wir in zwei Tage aufteilen und morgen nochmal irgendwo in France übernachten. Wo das sein wird, lassen wir das Schicksal entscheiden;-)

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  • 01Aug 2019

    21 21.Tag 08/01/2019 France —

    Riquewihr, France

    Description

    Die Hälfte der gefahrenen 300 Kilometer bis Riquewihr im Elsass rollen wir auf kostenloser Autobahn. Den Rest gehts über Landstraßen die durch interessante hübsche Dörfchen führt. Uns nerven allerdings die neue "80 auf Landstraßen" Regelung". Wir fahren maximal 88Kmh um nicht von den überall lauernen Blitzautomaten erwischt zu werden. Auf der Durchfahrt durch Frankreich am Beginn unserer Reise hat es uns dreimal erwischt. Die Franzosen haben Respekt vor den gemeinen Automaten und fahren oft langsamer als die erlaubten 80Kmh. Das nervt extrem, die schönsten Kurven verlaufen im Sand, das ist schade. Übrigens war die neue Verkehrsklausel mit ein Grund für die "Gelbwestenbewegung"!
    Gegen Vier am Nachmittag schließlich bauen wir unser Zelt im schönen Elsass in Riquewihr auf. Den Rest des Tages bei einem Gläschen Rotwein in der Sonne zu verbringen schlagen wir uns erstmal aus dem Kopf als wir nach öffnen unseres Trailers die ungünstigen Auswirkungen einer explodierten Bierdose beseitigen müssen :-((
    Später kochen wir uns leckere Spaghetti mit Thunfisch-Tomatensoße am vermeintlich letzten Campingtag dieser interessanten Reise und freuen uns am morgigen letzten Tag die schöne Weinstadt Riquewihr zu erkunden.

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  • 02Aug 2019

    22 22.Tag wieder daheim 08/02/2019 Germany —

    Pflaumheim, Großostheim, Germany

    Description

    Es ist zwar bewölkt als ich gegen halb neun den Reißverschluss vom Zelt öffne aber trocken und das gefällt mir, denn dann müssen wir zu Hause das Zelt nicht nochmal zum trocknen aufbauen. Wir lassen es ruhig angehen, frühstücken erstmal ausgiebig mit dem vorerst letzten französischen Baguette. Um 10 Uhr ist auch am heutigen letzten Tag alles verstaut und wir sind abreisefertig. Keine drei Kilometer fahren wir bis ins Zentrum vom schönen Riquewihr, parken unser Trailer Gespann und laufen in die autofreie Altstadt. Wir genießen es durch die Gassen der kleinen romantischen mittelalterlichen Stadt zu schlendern, bewundern die teils 500 Jahre alten gepflegten Fachwerkhäuschen die mit ihren unterschiedlichsten Farben das Örtchen recht bunt erscheinen lassen. Der mittelalterliche Turm zu Dolder steht zum Schutze sogar schon seid 7 Jahrhunderten. Am frühen Nachmittag machen wir uns auf um die letzten rund 260 Kilometer bis nach Großostheim abzuspulen. Als wir abends um 17 Uhr in den Hof des blauen Hauses einfahren zeigt der Wegstreckenzähler 6498Km an, die wir in den letzten drei Wochen zurückgelegt haben.
    Wir hatten bis auf eine gerissene Auspuffschelle und einen sich auflösender Hinterreifen (Materialfehler? Werd's bei Metzler reklamieren!) keine Panne bzw. Ausfälle. Wir haben vier tolle Länder bereist und sind begeistert von Land und Leute. Besonders hat uns gefallen mal in Marokko reinzuschnubbern. Das werden wir sicher wiederholen, dann aber um einiges länger.

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