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Trip Denver. Unser Honigmond. Denver. Unser Honigmond. 09/20/2019 - 10/04/2019   Tag 2 .... und sie beginnt erst jetzt. Gut so. Sie, das ist unsere... Silvia Veres-Klemera (AT)
Austria Germany USA

Denver. Unser Honigmond.

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Tag 2
.... und sie beginnt erst jetzt. Gut so. Sie, das ist unsere Hochzeitsreise. Gut so, weil gestern waren wir viel zu gestresst, genervt, traurig und enttäuscht. Aber: Dieses Lernkapitel ist abgeschlossen. Wir sind entspannt, ausgeschlafen und warten freudig auf unseren Direktflug nach Den er.
Die Mitreisenden stellen sich am Gate ein. Die gerad-noch Ruhe wandelt sich in emsiger werdendes Treiben der verschiedenen Kulturen und Altersgruppen. Eigentlich die perfekte Vorbereitung für den Langstreckenflug.
10 Stunden werden's schon sein. Helmut zieht sich gerade wieder seine Socke an (Dobby hat eine Socke geschenkt bekommen), denn sein geschwollener Fuß ist nur schrittweise beim Besserwerden Lange Hatscher sind also demnächst nicht möglich, dafür aber Ruhe und Genuss. Das hat was....
Nun, denn... und ach ja, fein, dass es Free WLAN am Airport gibt. , so können wir jederzeit internetln. Und das inEchtzeit. Auch im Flieger (kostet).
Gerade schaue ich auf. Die Warteschlange hat sich immens vergrößert, offenbar lieben es Menschen anzustehen. Wir lassen uns Zeit. Die Sitzplätze sind natürlich reserviert.“Dear passengers, we know would like inform you that ... Also happy Flug und wir melden uns wieder auf von der anderen Seite des Atlantiks.

  • 21Sep 2019

    1 Flug Muc-Den 09/21/2019 Germany —

    Lerchenfeld, München-Flughafen, Germany

    Description

    Rückblick und was bisher auch noch geschah ...

    Die Zwischenübernachtung in München Flughafennähe hat uns gut getan, und nach einem feinen Abendessen im Holiday Inn Express (für layover guests eingerichtet) in Erding sind wir ausgeruht nach einem guten Frühstück mit einem Lady-Shuttle (die Chauffeurin war eine gstandene Bayerin :) und hat schon beim Einsteigen Sprüche drauf gehabt) zum Flughafen gebracht worden, haben eingecheckt und waren ein weiteres Mal am Gate bereit fürs Boarding.

    Warum wohl, war jetzt schon alles viel feiner als am Tag davor? Zwar gabs am Gate nochmal ca. 1 Stunde Verspätung wegen einem Technik-Check, aber dann verkündete ein Groundsteward über den Lautsprecher, "meine Damen und Herren. Unsere Sicherheitschecks sind alle erfolgreich abgeschlossen und wir haben das Signal bekommen, dass alles in Ordnung ist. Sie können jetzt zum Boarding kommen." Wow! War das eine Ansage. Einfach, aber mit großer Wirkung. Und juhuu, jetzt ist es wirklich soweit.

    Ein bissl Kribbeln im Bauch war natürlich schon dabei. Dank unserem Neffen und Swiss Piloten haben wir schnell noch ein paar Tipps bekommen, nämlich, dass wir mit einem Airbus A350-900 fliegen und dies der modernste Langstreckenflieger derzeit am Himmel ist. Toll! Auch, wenn wir uns für die "normale" Economy Class entschieden haben (wir wollten unser Budget sinnvoll einteilen) und die Sitze schon recht knapp beinander waren, war der Boardservice "Extraklasse". Das war für uns so richtig der Himmel auf Erden, sämtliche Stewardessen waren zuvorkommend, charmant und auch humorvoll. Zudem haben wir die Auszeichnung "Sie sind ja meine Vorzeige Passagiere" bekommen. Mensch, was willst du mehr...?

    Natürlich waren je Sitz Monitore eingerichtet, die nicht nur mit verschiedenen Filmen, Live-TV-Sport, Hörbüchern und anderem ausgestattet (die Qual der Wahl, ein Buch lesen war leider nicht mehr möglich ... ;) waren, sondern, und jetzt kommts: Sie hatten 3 Außenkameras. Das ist richtig cool, weil Gang- und Mittelsitze geben einem nicht wirklich eine Sicht nach draußen und das ist bei einem 10-Stunden-Flug nicht unbedeutend. Eine Kamera filmte "forward", eine "tail" und eine "down". Also mehr Rundumsicht ist fast nicht mehr möglich.

    Das Essen war wunderbar, das Glaserl Wein schmeckte hervorragend und Helmut`s Fußentzündung hielt sich im Flieger in Grenzen. Geschlafen haben wir nicht, dafür waren Filme und Gastro zu anregend. Turbulenzen gab´s nur im Minimalformat und wir landeten glücklich und zufrieden - der Zeit hinten nach - am 21. September um 2.40 pm in Denver, Colorado. Wo eine endlose Weite, flache Landschaften, rechteckige und runde Getreidefelder, Ölpumpen und nichts, außer Land, gleich von oben zu erkennen war.

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  • 21Sep 2019

    2 Denver/ USA 09/21/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Es ist schon fantastisch.... "Hi Guys, how are you folks"? Das war die Begrüßung des Police- und Imigration Officers am Flughafen Denver, wo Pass- und Einreiseformulare, 5 Fingerabdrücke, links und rechts, in absolut entspannter, freundlicher und wohlwollender Weise gelebt wurden. Und jeder/e der wirklich vielen Ground- und Security Assistances war hilfsbereit, freundlich und einfach erklärend bei - naja, doch mehreren Security-Spots. "Just easily put in your passport.." oder "you can easily do it this way..." oder "no problem, this is ok", oder "this way please, yes, now you can go on", "have a good trip, be safe". Das ist ein super Willkommen heißen auf amerikanische Art.

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  • 21Sep 2019

    3 Wo geht´s hier bitte zum car rental? 09/21/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    .... so und jetzt? Alle Einreiseformalitäten waren erledigt. Irgendwie ist es wie bei einer Schnitzeljagd, aber lustig, weil du Stück für Stück zufrieden und glücklich erledigst und auf zum nächsten Ereignis gehst. Also, wo geht´s hier bitte zum car rental? Helmut hatte alle Urlaubsvorbereitungen und -buchungen perfekt im Vorfeld erledigt und wusste, wonach wir jetzt Ausschau halten mussten. "Wir müssen Thrifty finden". Und da war es schon. Der Shuttle Bus von Thrifty, der uns zur car rental brachte. Ich musste schmunzeln, denn spätestens jetzt war der Moment gekommen, wo ich unzählige US-Schinken vor mir sah, denn der shuttle bus war ein typisch amerikanischer, klappriger und einfacher Bus. Aber das erfüllte den Zweck. Ein sehr sympathischer, dunkelhäutiger Chauffeur begrüßte uns zuvorkommend, half uns mit den Koffern beim Einsteigen (das ist bei uns im Öffibus nicht an der Tagesordnung) und wollte gleich wissen "where are you from? Germany?" "No, Austria." "Hmhm. Rich people, right? "Not really, more rich country" we said. Und dann kamen andere Gäste. Natürlich sagt man, macht er das, wegen dem Trinkgeld, aber das ist in meinen Augen voll in Ordnung. So hat man jemanden, der zuvorkommend und hilfsbereit ist. Mehr, als bei uns üblich und das finde ich macht einen sehr sympathischen Eindruck. "Thank you, good bye".
    Bei Thrifty am Schalter angekommen, war auch dort der man at the counter so freundlich und offen. Ich glaube, dass wir unser korrektes "good afternoon, sir/ madam" bald in ein "hello" oder "hello sir" abändern werden. Mal sehen. Denn zunehmend werden wir viel entspannter und lachen wieder über die schönen Dinge im Leben.
    Wir erklärten ihm kurz, dass wir am vorigen Tag wegen Flug-cancelling das Auto nicht abholen konnten und erst jetzt da sind. Er blickte uns besorgt an "what a mess! What happened, oh what a pitty"... seine Empathie war ihm zu 100% abzunehmen und wir fühlten uns nicht nur verstanden, sondern, auch wie jemand, der eine "Wundcreme aufträgt und sagt, es ist alles wieder gut. Jetzt seid ihr ja da."
    5 Minuten später bezogen wir unseren weißen Ford (ein mittelgroßer, geräumiger, Family Typus), entdeckten, dass der Tank leer war, aber die hilfreiche Dame am Auslassschranken, genüsslich ihr Sandwich verdrückte und meinte, "no problem guys, just turn arround, shortly drive back to the "Zapfsäule" (mir fällt gerade das Wort nicht ein) und come back here. Then good trip and off you go. :) - have a good time". Wir waren geflasht. Alles no problem. This is the easy way of life....
    Mit Navi über den Highway, in etwa 35 Minuten zum Hotel Hyatt Place Cherry Creek, und im "Subaru Land" angekommen, da ca. 70% der USA-Subarus in Colorado ihre neuen Besitzer finden. Helmut war glücklich! Wir waren auf Hochzeitsreise und zusammen. Helmut hatte bereits mit David telefoniert und für den Abend uns verabredet und auf den Straßen flitzten, unerwartet für uns, neue, alte, große, kleine Subarus links und rechts an uns vorbei. Gott sei Dank schaute ich beim Navi mit, denn Helmut war fast nicht mehr zu bremsen. So glücklich habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen.

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  • 21Sep 2019

    4 David, Lizz und die Überraschung im Hotel 09/21/2019 USA —

    Glendale, USA

    Description

    Im Hotel angekommen, erwartete mich eine ganz liebe Überraschung. Helmut hatte dafür gesorgt, dass Sekt und Obst im Zimmer uns erwarteten. Wunderbar, wie schön und so erfrischend. Er umarmte mich mit Liebes-Worten (die bleiben mein Geheimnis) und verkosteten sogleich diese frische Früchte. Es war herrlich, ein liebevoll gerichteter Teller Heidelbeeren, Erdbeeren, Apfel und Traubensticks. Die roten Rosen wurden laut Helmut leider nicht geliefert, obwohl er so darum gebeten hatte, um mich auch damit zu überraschen, aber der Wille zählt mehr als alles andere und ich habe mich riesig darüber gefreut. Happy we are.
    Und ja, ein Upgrade am Zimmer hat es scheinbar auch gegeben, wir sind im 5. Stock mit schöner Aussicht und einem geräumigen Zimmer. Alles perfetto.
    Nach einer kleinen Pause holten uns David, Helmut`s Sohn, mit seiner neuen Freundin und Lebensgefährtin Liz, einer Anwältin, ab und wir fuhren zum Dinner ins "table 6", einer echt coolen, urigen und bodenständigen Location. Es war ein feiner Abend und um etwa 09.00 pm (amerikanische Zeit - in Europa wäre es 5/6 Uhr früh gewesen, also haben wir die Nacht durchgemacht... ;)...hihi...) gingen wir schlafen. Fertig. Glücklich. Übermüdet. Mehr schlafend als noch wach.

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  • 22Sep 2019

    5 Der Coffe Shop 09/22/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Bevor es nach Boulder zum Fuße der Rockies ging, führten uns David und Lizz zu ihrem Geheimtipp und dem einzig wahren Coffee Shop in Denver.
    Fazit: Coole Location und soweit guter Kaffee... ein paar bemerkenswerte Dinge werdet ihr auf den Fotos erkennen. Fein wars!

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  • 22Sep 2019

    6 Boulder und die Bügeleisen 09/22/2019 USA —

    Boulder, USA

    Description

    Kultur darf nicht nur sein, sondern ist ein must do bei (fast) jeder Reise. Insbesondere, wenn es in ein neues Land mit alten Kulturen, einzigartiger Entwicklung und Wissenschaft geht. Dank Marco Polo Reiseführer (den haben wir zur Hochzeit geschenkt bekommen :)!!!) und Information Folders of the City of Bould folgen nun hier ein paar Facts. Denn David und Liz haben uns zu einem schönen Ausflug abgeholt.

    Im Überblick:
    Colorado gilt als Staat der Rocky Mountains, jener gewaltigen Bergkette, die als Rückgrat und Wasserscheide fast den gesamten Kontinent durchläuft. Bis weit über 4000m hinauf reichen die Gipfel der Rockies, im Schnitt (!) liegt sogar ganz Colorado mehr als 2000 m über dem Meeresspiegel. Die Luft ist dünner, einfaches Wandern ist anstrengender und man muss sich erst an diese Höhe gewöhnen, und an allen Plätzen und Stellen (außer in der Wildnis) wird klares Leitungswasser angeboten und reichlich nachgeschenkt. Es empfiehlt sich daher, jede Gelegenheit einer Toilette zu nützen. Wilde Plätze sind ob der Klapperschlangen und anderer Wildtiere nicht zu empfehlen. - Anders als in den Alpen, sind die Berge von Colorado bis über 3500m bewaldet. Erst darüber beginnen alpine Wiesen und kahler Fels. Aber so hoch waren wir nicht unterwegs, es reichte uns, an den Füßen der Rockies durch die pittoresken und wildromantischen Wälder zu streifen. Es war wie "Lassie" oder einer der unzähligen Western Movies von seinerzeit, wo Haudegen und Büffel durch die Landschaften stobten, wo Pumas und Bären unerwartet auftauchen können.

    Die Kulisse in Chautauqua (Bolder/ Fuße der Rockies) bot ein einzigartiges Schauspiel. Wir wurden tatsächlich fündig und zwei Deers (Rehgattung), die offensichtlich an Touristen sehr gewöhnt waren, kreuzten unseren Wanderweg.

    Die Historie belegt, dass die Rockies für die Pioniere eine mächtige Barriere auf dem Weg nach Westen darstellten. Erst die ab 1860 nachfolgenden Gold- und Silberprospektoren drangen tiefer in die Bergwildnis vor, entdeckten gewaltige Reichtümer und hinterließen malerische Westernstädtchen. Kurzum, die Rockies liegen im Trend, viele junge Leute ziehen ob der sauberen Luft und guten Freizeitmöglichkeiten und der hohen Lebensqualität nach Colorado. Der Staat zählt 270.000 km² mit derzeit etwa 5,5 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt ist Denver, gegründet als wilde Boomtown während eines Goldrausches 1858 am Cherry Creek. Denver bietet spiegelnde Wolkenkratzer, ausgedehnte Vororte und zählt zu den lebenswertesten Metropolen (mit 2,8 Mio. EW im Großraum) der USA. Denver wird auch als MILE HIGH CITY genannt, weil sie 1600 m hoch an der Ostflanke der Berge liegt. Die Stadt finanziert sich von Hightech, Transport- und Energiewirtschaft.

    Boulder - die Universitätsstadt:
    Nordwestlich davon liegt Boulder, eine exklusive Wohngegend für gutbetuchte und internationaler Studienplatz für Forschung und Wissenschaft. Der Campus zählt Fakultäten und Studien u.a. für Technologie und IT Wissenschaften, Verhaltenswissenschaften, Umweltwissenschaften, Artik- und Alpin Forschung, Erkenntnistheorien, Atmosphären- und Weltraumforschung, Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit, Naturwissenschaften. Recherchiert man unter den Persönlichkeiten findet man 7 Nobelpreisträger, prägende Professoren und berühmte Personen, wie Glenn Miller (Musiker), Robert Redford (Schauspieler), sowie bekannte Sportler, Astronauten und den Co-Gründer von Apple und IT-Pionier Steve Wozniak.

    Unser Ausflug ...
    führte uns in die Chautauqua Wälder, an den Fuß der Flagstaff Mountains. Das Naturreservat ist ein Juwel und bietet mit seinen ikonischen Bergformationen, genannt "flat iron" (erinnert an historische Bügeleisen), jedem, der sich darauf einlässt, Einblick in eine außergewöhnliche Geologie, die 300 Mio. Jahre zurückreicht.... auch, wenn es "nur" eine gute Stunde und damit nur eine kleine Wanderung war, füllten wir - zudem ob der Mittagshitze - unsere Wasserflaschen auf und streiften durch diese wildromantische Landschaft. Immer wieder waren Schilder "keep on the trail" oder "do not leave the trail" angebracht. Denn es war wahrlich verlockend, einfach in das hohe Gras zu springen, durchzulaufen und die Welt zu genießen. Aber die Gefahr, auf die giftigen und lebensgefährlichen Klapperschlangen zu treffen, war wohl Warnung genug.
    Etwas höher wurden wir vor Bären und Pumas gewarnt. Für mich ein Moment der Unruhe, obwohl wir natürlich auf den Trails blieben. So schön es auch war, dieses Wildtier-Gebiet zu durchstreifen hob meinen Adrenalin Spiegel und ich war froh, nach ein paar Minuten wieder unten bei der Lodge und dem Ranger-Center angekommen zu sein.

    Ein erfrischendes Mittagessen gönnten wir uns in der Dining Hall, dem historischen Wahrzeichen von Boulder. Auf der hölzernen Terrasse (erinnerte an die Gründerzeit) war es fein kühl. Beeindruckend auch hier, dass die Servicemitarbeiter äußerst aufmerksam stets Leitungswasser nachschenkten und vom Anfang der Bestellung bis hin zum Abschied, sehr freundlich und zuvorkommend waren. Ob das an der Mentalität oder einer guten Bezahlung lag kann ich nicht sagen. Freude an der Arbeit und im Umgang mit den, ehrlich gesagt, auch freundlichen und entspannten Gästen, war eindeutig zu erkennen. Es wird wohl insgesamt mit der Landeskultur, einer Lockerheit und der unendlichen Weite und Möglichkeiten in diesem Land zu tun haben. Zudem ist Boulder, wie eingangs erwähnt, eine nicht unbedeutende Stadt, was es von ärmeren Gegenden differenziert. Es war aber landschaftlich einfach atemberaubend schön an diesem Tag.

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  • 22Sep 2019

    7 Subaru 09/22/2019 USA —

    Golden, USA

    Description

    Absolut einen Abstecher wert war der Besuch bei NATION.CAR im Städtchen Golden, dem nachgesagt größten Subaru Händler in Colorado:
    1. Geschätzte 200 Subarus, aller (inkl. jener, die es in Europa nicht gab) Typen und Größen
    2. neu und gebraucht
    3. auf ca. 5000m² Außenverkaufsfläche ausgestellt
    4. Top, was die Performance betraf
    5. Top, was die Vielfalt betraf
    6. Top, was die mit Planen überdachten Abstellplätze (Hagel- und Unwetterschutz) betraf
    7. Flop, weil es Sonntag und das Geschäft geschlossen war und Helmut mit dem Inhaber nicht fachsimplen konnte.
    8. Top: Fotos gemacht als Erinnerung.

    Was so ein Honeymoon alles mit sich bringt .... :)

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  • 22Sep 2019

    8 American ice cream 09/22/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Zum Abschluss des heutigen Tages ging es noch in die beste american Eisdiele, die es in Denver geben soll. Die Menschenschlange vor dem Geschäft verhieß genau das. Drinnen war es wie im Schlaraffenland, wo Buntes, Süßes, Cremiges, Gefrorenes in 8 verschiedenen Waffel-/Tütensorten mehr oder weniger aufgehäuft wurde und jeder nach Herzenslust schlemmen konnte. Preis Leistung absolut in Ordnung. 1 Kugel $ 3.

    Unsere Errungenschaft: 3 Riesentüten mit 2-3 Eiskugeln pro Person (David, Helmut, Silvi), 1 Minitüte mit 1 Eiskugel (Lizz).

    Dann war (vermeintlich) genug geschlemmt.

    Wir fuhren ins Hotel um bei Schampus und Kartoffelchips (Bauchweh war vorprogrammiert) und einer langen Fotosession mit den Hochzeitsfotos, diesen schönen und genüsslichen Tag zu beenden.

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  • 23Sep 2019

    9 Cherry Hills Country Club 09/23/2019 USA —

    Cherry Hills Village, USA

    Description

    What an awesame day at Cherry Hill Country Club ...
    Der heutige Tag war (fast) ganz dem Golfsport gewidmet. Zu recht, denn wir buchten eine Abschlagszeit, an diesem, für public guests einzig spielbarem Tag im Cherry Hills Country Club. Kurze Erklärung: Einerseits ist das jener Club, wo David beschäftigt ist und wo David, über seinen Freund und Mentor Thorsten, uns die Spielmöglichkeit eingerichtet hat. Danke David. Danke Thorsten.
    Grundsätzlich alles andere als einfach, denn (eben andererseits) ist dies ein "members only" Club, der die Öffentlichkeit ausschließt und es nur über Mitglieder möglich ist, den Platz als "guest" zu bespielen. In der Historie und auch bis heute, haben hier die weltbesten Golfspieler (Wall of Fame) gespielt (Auszug s.u.). Jetzt auch wir.... :) Dieser Platz ist einfach eine Legende ....

    Kurze Historie:
    CHCC wurde 1922 von prominenten Mitgliedern des bestehenden Denver Country Club gegründet. Die Idee war es, nur einen Golfclub zu gründen und nichts Anderes. Der Name entstammt einem Kirschgarten, der sich damals auf diesem Terrain befand. Der Planungsauftrag, mit der beträchtlichen Summe von $ 4.500 erging an den im Genre berühmten Architekten William S. Flynn, der schon seiner Zeit einer der besten Golfplatz Architekten war. Das Ziel war es, Klasse in der Gestaltung, wie man sie selten so finden und es nichts Besseres geben sollte, zu erschaffen. - Über die Jahre hindurch, ist es CHCC gelungen, diesen Standard zu halten und er gilt nach wie vor als einer der einzig wahren und klassischen Golfplätze Amerikas. Die berühmtesten Golfspieler der Welt gaben sich dort ein erfolgreiches Stelldichein und so konnte die Tradition, Weltmeisterschaften des Golf hier auszutragen, bis heute erhalten werden. (Quelle/ freie Übersetzung/ www.chcc.com)

    - 1938 U.S. Open (Ralph Guldahl)
    - 1941 PGA Championship
    - 1950 Women`s Western Open (Babe Zaharias)
    - 1960 U.S. Open (Arnold Palmer, Ben Hogan, Jack Nicklaus)
    - 1976 USGA Senior Amateur
    - 1978 (Andy North)
    - 1983 (U.S. Mid-Amateur)
    - 1985 PGA Championship (Hubert Green)
    - 1990 U.S. Amateur (Phil Mickelson)
    - 1993 U.S. Senior Open (Jack Nicklaus)
    - 2005 U.S. Women`s Open (Kim Birdie)
    - 2012 U.S. Amateur (Steven Fox)
    - 2014 BMW Championship (Billy Horschel), + the importance of the Caddies

    Zurück zu uns ... tatsächlich ein beeindruckender Wall of Fame, wo nur einige dieser Golfpersönlichkeiten geehrt werden. Für uns war der Tag wunderschön. Ein Platz, der seinesgleichen sucht und eine weitläufige Parklandschaft fast bis zum Horizont, mit unendlich langen Fareways, trickreichen und vielen Bunkern, spannenden Grüns darbot. Am Horizont stets aufleuchtend das Massiv der Rocky Mountains, oben drüber nur noch der blaue Himmel und die untergehende Sonne. Mit dem Golfcart fuhren wir von Loch zu Loch, spielten mit geliehenen "und den weltbesten"! (Helmut: Taylormade M6/ neueste Gen., Silvi: Epic/ Gallaway, ebenso die neueste Gen.) Schlägern, mit Erfolg oder mit Flops. Ganz egal, wir drei, David spielte auch mit, hatten mindestens 4-Stunden Riesenspaß. Helmut übertraf sich je weiter die Runde fortgeschritten war, in Länge und Präzision. Trotz seines nach wie vor anschwellenden Knöchels. David fand auch Teile seines Schwungs und wurde mit jedem "Übungsschlag" besser und ich, Silvi, hatte Freude, mit Profischlägern gute Schläge zu erlangen. Immer wieder präzise und auch mit jedem neuen Schwung geübter und routinierter.
    Es lässt sich nicht leugnen. Egal, in welcher Könnerklasse man ist. Ohne Übung geht gar nichts. Mit Übung und mit jedem Schlag und vor allem mit Fokus auf nur eines, nämlich, den Schlag, gelingt Unbeschreibliches und unsagbar Schönes. In diesem Sinn: Schönes Spiel.

    Bilder gibts von uns keine, aber auf der Homepage www.chcc.com könnt ihr euch selbst ein Bild machen.

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  • 24Sep 2019

    10 Shopping in Denver 09/24/2019 USA —

    Glendale, USA

    Description

    Kurz und bündig....
    begonnen hat der heutige Tag (natürlich nach einem ausgiebigen amerikanischen Frühstück ... wir sind schon recht geübte Frühstücker...) in einem Shopping Center in Denver, dem wir einen Kurzbesuch von etwa 2 Stunden erstattet haben. Vielmehr auf der Suche nach einem Lockenstab (für mich...) streiften wir durch eine Shoplandschaft, die, wir hier alles andere auch, sehr großzügig angelegt war, was Botschaft in diesem Kurzbericht sein soll.

    1. Da geht es nicht um den Einkauf, hier zählt das Erlebnis. Und das ist dem Manager scheinbar (fast) ganzheitlich gut gelungen. Relaxte Freundlichkeit (teils schon sehr oberflächlich, aber vorhanden), unendliche Ruhe beim Ausschank am Starbucks Coffee Stand, eine weitangelegte Lounch Area mit gemütlichen Sofas, so gestellt, dass jeder darin versinken und seine Privatsphäre genießen kann. Langgezogene Bar-Schreibplätze-mit Glasfront (schirmt zum Geschäftsbereich ab) mit Ladestationen, kein Lärm, weil eben dort Teppiche verlegt sind.

    2. In den Geschäften selbst (wir waren in einer Boutique) haben wir Herzlichkeit, absolute Kundenorientierung, aber auch Oberflächlichkeit erlebt. Bei Zweiterem haben wir auch nichts eingekauft und sind wieder gegangen. Eine der zusammenstehenden Verkäuferinnen rief uns lediglich ein "thank you guyes. Have a nice day," nach, offenbar nicht wissend, dass wir hier als unzufriedene Nicht-Kunden wieder gegangen sind. In einem anderen Geschäft bewies man uns das Gegenteil. Dort haben wir gekauft.

    3. Mein Fazit: Es gibt eine sehr wohltuende Freundlichkeit, die auch in der Wirtschaft, solange authentisch, absolut TOP in einer gelungenen Performance ist. Denn der Kunde wird kaufen und/ oder zurückkommen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. - Jene Shops, wo du unbemerkt (und das zu zweit!) hereinkommst, dich zu deinem Produkt durchfrägst, aber trotzdem "Luft" bleibst, das sind die Verlierer. Langfristig gesehen. Jedenfalls die Verlierer, wenn es um gut zahlende Kunden geht, die einen gewissen Service und Aufmerksamkeit einfordern. Sonst sind sie weg. (... kommt mir irgendwie bekannt vor: "Die Bedürfnisse der Silver Ager....")

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  • 24Sep 2019

    11 Wine tasting 09/24/2019 USA —

    Cherry Hills Village, USA

    Description

    Die Möglichkeit, als David´s Gäste bei einer Weinverkostung auf amerikanische Art teilzunehmen, die wollten wir uns bestimmt nicht entgehen lassen. In meiner Vorstellung dachte ich an Weinverkostungen, wie im Burgendland, vielleicht mit 20-30 Personen. So im kleinen Rahmen.... Weit gefehlt!

    Wir fuhren zur BREAKTHRU BEVERAGE GROUP - https://www.breakthrubev.com/ - an die Outskirts of Denver, wo wir mittels Besucherkarte (als vorgemerkte Gäste) in ein weiteres Firmenimperium geladen waren. Vergleichen könnte man es vielleicht mit dem Outlet Areal von Parndorf. Breakthru nimmt ein Areal von 7 Hektar (= 28.300 m²) inkl. Headoffice, der kompletten Getränkelogistik, Parkplätzen, etc.) ein. Ein familyrun business, mit Werten und Visionen.

    Aus insgesamt rund 120 Weinen, 12 internationalen Anbaugebieten (Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Neuseeland, Südafrika, Australien, Chile, Argentinien, USA (Californien, Oregon, Washington) und Whiskys/ Scotches sowie französische Champagner konnten wir verkosten. Wohl war der Rat, wenig zu schlucken, vielmehr zu spucken. Das war ein Erlebnis. Natürlich haben wir den einen oder anderen Schluck auch genüsslich unsere Kehle hinunterlaufen lassen und dann unbedingt!!! mit ausreichend Wasser getrunken. Fein war aber auch die italienische Pizza am Buffet (selten so eine gute gegessen!).

    Der Auftrag von David war es, die Weine für den Club und die Saison zu wählen und zu ordern. Toll hat er das gemacht. Voll konzentriert. Nur gespuckt! (Brav!) Um so ausreichend Geschmackssinn für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung zu haben. Übrigens, David ist nicht nur beschäftigt, sondern auch befördert worden. Entsprechend reicht seine Verantwortung nun in den Getränkebereich für den erlesenen Memberclub hinein. In Vertretung für seinen Club war er ein sehr geschätzter Gast bei diesem Order-Event. Seine Rep stand ihm und uns zu 100% während unseres mehrstündigen Aufenthaltes zur Verfügung. Abgesehen vom Job, war dies eine ausgesprochen kompetente, sympatische, junge Person.

    Danach gings ins Hotel zu einem notwendigen Powernap, denn um 7 pm war Abendessen mit Freunden und Mentor angesagt.

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  • 24Sep 2019

    12 Im Morin 09/24/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Das Morin ist ein "free spirited French restaurant" in Downtown Denver, direkt am Fuße der atemberaubenden Skyline der Stadt. Bekannt für eine außergewöhnliche Kreativität in der Speisenvariation, von zeitgenössischer Haute-Cuisine und traditioneller französischer Kochtechniken. Gegründet aus dem Erbe von Max Mackissock, ist das MORIN wo Leben und Genüsse erweckt werden und Austern an französische Familientraditionen in der Normandie erinnern wollen. Das Morin bietet eine sehr feine, erlesene, erfindungsträchtige französische Küche in einem lockeren und sehr sympathischen Setting. Doch nun seht selbst... http://morindenver.com/

    Zu uns:
    Mit UBER, dem privaten Taxi-Unternehmen (die App hat sich Helmut auf Empfehlung von David gleich heruntergeladen und ein Uber gebucht) fuhren wir ins Morin. Anfangs waren wir unsicher, welchem Fahrer wir uns hier anvertrauten, aber die App listet sowohl Namen, Fahrzeugtyp, Kennzeichen, sodass wir absolut safe und wohlbehalten, damit unterwegs sein können. Uber ist deutlich günstiger als die yellow cabs. - Die Fahrt war sehr angenehm, das Auto top (beim Buchen kann man auch die Kategorie des Wagens bestellen, damit man nicht in der Klapperkiste unterwegs sein muss...). Ein netter Fahrer, der uns wertvolle Tipps zu allgemeinem Sightseeing in der Region gab.

    Beim Morin angekommen trafen wir David, Lizz und ein paar Minuten später auch seinen Mentor und Freund Thorsten, mit Ehefrau Diana. David und Diana kennen sich schon seit 10 Jahren, beruflich und privat, und Thorsten, Diana´s Mann, ist ein sehr wichtiger und sehr sympathischer Mensch für David. Die 4 kennen sich auch schon seit längerem sehr gut und machen privat viel gemeinsam. Tolle Sache. Dabei sein und Teil sein war wunderschön. Das Essen himmlisch (eine Explosion der Geschmacksrichtungen, der feinen Noten - ohne Übertreibung!!!) und der gesamte Abend sehr lustig, wir haben uns alle (meist auf englisch) lange über viele Dinge, auch Golf, Allgemeines und vieles mehr unterhalten.

    Kurz:
    Es war jener Moment in unserer schönen Reise, wo Helmut und ich sehr dankbar für all diese Erlebnisse und Begegnungen waren.

    P.S. Wenn ihr euch nun als Leser fragt, warum wir unsere Hochzeitsreisetage so oft und so viel mit David und Lizz verbringen, wollen wir hier einfach nur DANKE sagen. In einem fremden Land, mit anderen Kulturen, Zeit gemeinsam zu verbringen und von ihnen geführt und informiert werden, über Dinge, die nicht im Reiseführer zu finden sind, ist außergewöhnlich.
    Wir verbringen weiterhin sehr viel Zeit mit uns alleine (Helmut und ich), genießen unsere Hochzeitsreise in vollen Zügen und sagen: So, wie es ist, ist es perfekt.

    Mittlerweile vergeht die Zeit im Flug, wir haben bereits einige feste Programmpunkte (alleine oder gemeinsam, auch mit Thorsten und Diana) in den nächsten Tagen und müssen schauen, dass wir alle unsere Wünsche gut unterbringen. Das Wetter ist wunderbar warm, bis knapp unter 30 Grad und wir tanken jede Minute Kraft und Freude.

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  • 25Sep 2019

    13 Unser Ruhetag 09/25/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Heute war es ein unspektalurärer, aber trotzdem sehr feiner Tag, auch, wenn wir einen Ruhetag eingelegt haben.

    Am Morgen haben wir Lizz zum Flughafen gebracht, weil sie 2 Tage beruflich nach Chicago musste. Es war fein, sie so ein bisschen näher kennenzulernen. Nachdem unser Navi streikte, sind wir mit "eigenem Datenroaming" zeitgerecht beim Treffpunkt gewesen und haben so die Stadt von einer neuen Seite kennengelernt. Mittlerweile gelingt es uns ganz gut, das System der Straßenbezeichnungen zu kapieren und wissen, dass beispielsweise Einteilungen in E (east), S (south), N (north) oder eben W (west) wesentlich sind, um zur richtigen Adresse zu gelangen. Den sämtliche "Dr/ Blvd/ St." können ewig lang sein und man gelangt selten, schon gar nicht "in time" an das gewünschte Ziel. Also ist es klug, sich die Adresse genau anzusehen. Die Hausnummern stehen immer vor dem Straßennamen.
    Wir wissen mittlerweile auch, dass man an fast allen Ampelkreuzungen (außer es ist extra angeschrieben), trotz roter Ampel bei rot rechts abbiegen darf, solange es der Gegenverkehr zulässt. Staus sind hier regelrecht immer im Fluss und halb so wild - zumindest zeigt das unsere Erfahrung bis jetzt. Und auch bei Bestellungen im Geschäft haben wir uns an das amerikanische schon etwas mit einem neuen Slang gewöhnt. Und man versteht uns gut ...:) - was wir nicht immer vom Gegenüber behaupten können (lach....)

    Die Fahrt mit Lizz war sehr nett und wir haben viel geplaudert. Sie ist eine kluge, junge Frau, die weiß, was sie will. Freut uns sehr, sie kennengelernt und an David´s Seite zu wissen.

    Es war gut, dass wir in Flughafennähe waren, weil wir bei Thriffty das Navi reklamierten und das Anschlusskabel tauschten. Einiges an Wartezeit mussten wir dort in Kauf nehmen, aber relaxt und on holiday, machte uns das gar nichts aus. So beobachteten wir Leute, die in der selben Situation wie wir vor knapp einer Woche waren. Gerade angekommen von deren Flug, übernahmen sie ihr Mietauto. Suchend, wer ihnen hier mit all den Details wohl helfen könnte. Schmunzelnd saßen wir da, denn wir fühlten uns so wissend. - Danach fuhren wir ins Hotel, kauften uns im Whole Organic Market (wie ein großes Reformhaus) einen kleinen, gesunden Imbiß und fanden endlich Zeit, ausgiebig zu lesen und es einfach fein zu haben.

    Den Abend beschlossen wir mit einer "cup of soup" im Modern Market Imbiß (wir entschieden uns für die studentisch-alternative-Restaurant Variante), wo eine herrlich warme Gemüsesuppe mit Chili, Grünem und Huhn mich, und eine Süßkartoffelsuppe, Helmut`s Magen leicht füllte und erwärmte. Gut verdauungsfördernd war meine allemal und ich wachte am nächsten Tag, ausgeschlafen, "erleichtert" und sehr zufrieden auf. Da müssen wir wieder hin... :) - gehts dem Baucherl gut, gehts der Silvi gut....

    P.S. Damit der heutige Tag nicht gänzlich Golf-frei bleibt, haben wir uns eine Doku über Caddies (das sind jene, die die Profispieler auf der Runde begleiten und nicht nur ihr Bag tragen, sondern vor allem!!! wichtige Tips und Informationen liefern. Mentoring on the go? - Er war sehr spannend, ich jedoch müde, weswegen ich leider fast den ganzen Film verschlafen habe. Macht nichts, ich kann ja Helmut fragen, denn er hat ihn bis zum Ende sehr aufmerksam verfolgt. Gute Nacht euch allen.

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  • 26Sep 2019

    14 Die Rocky Mountains 09/26/2019 USA —

    Estes Park, USA

    Description

    Sehr ausgeruht und voller Tatendrang wollten wir heute unbedingt in die Rocky Mountains. Dank Marco Polo Reiseführer wussten wir, dass es einen Trail Ridge Road, mit einer atemberaubenden Hochalpinlandschaft auf knapp 3.700 Meter Seehöhe gab und so fuhren wir gut 1,5 Stunden von Denver in Richtung Nordwesten, über Loveland in die Berge.

    Wir hielten bei (mehr oder weniger) letzten Tankstelle, tranken dort einen "Kaffee" und wie bei "Sesam öffne dich", öffnete sich auch für uns das schroffe und wie ein Stopschild markante Bergmassiv, indem es uns gut ausgebaute Straßen hinauf in die Rockies anbot. Wir schlängelten uns zwischen den Bergen hinauf, erreichten einen blitzblauen Bergstausee im Hochplateau und waren im Estes Park, der Stadt mit der Einfahrt in den Trail Ridge Road (die Nationalparkstraße/ mautpflichtig) angekommen.

    Es war Mittagszeit, wir wollten uns die Füße vertreten und entschieden, das Auto zu parken und ein bisschen in dem lieblichen Ort herumzustreifen und uns einen Snack zu gönnen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich ständig wiederhole, war es auch hier wie im Film. Ein Städtchen, dass "zufällig" einen Streetmarket bot, mit regionalen Schmankerln, selbstgemachten Seifen und Kuchen, legalen Drogen, einem Korbstand mit wunderschön geflochtenen Körben (aus Ghana...) und - juhuu, einem Stand mit gebrannten und karamellisierten Nüssen (3 Sackerln haben wir gekauft) und einen Obststand (wir lieben Äpfel!!!). Und, das Beste: Auf der gegenüberliegenden Seite war ein 363-Tage-Christmas-Shop.... Wollt ihr wissen, ob wir vorbeigegangen sind oder doch hinein? Das bleibt unser Geheimnis. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir heuer unser 1. Weihnachten in Patsch mit einem richtig schönen Weihnachtsbaum (wie in Haag) feiern wollen, liegt die Antwort wohl auf der Hand ...

    Die Sonne schien, ein angenehmes Lüftlein wehte, wir hatten Weihnachten im Herbst und hielten uns verliebt - wie jeden Tag - an der Hand. Sehr dankbar für kleine schöne Momente.

    Photos & Videos

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  • 26Sep 2019

    15 Trail Ridge Road 09/26/2019 USA —

    Estes Park, USA

    Description

    Amerika ist nicht Europa.

    An der Mautstelle zur Einfahrt in den Trail Ridge Road (Pfad/ Straße am Gebirgskamm) wollte der freundliche und gut deutschsprechende Ranger nicht nur interessiert wissen, wo wir herkommen, sondern erzählte uns seine Geschichte, dass er in Salzburg und Bad Reichenhall war und es sehr genoss, dort zu sein. Ungeachtet der sich bildenden Autoschlange hinter uns, wollte er zum Erzählen gar nicht aufhören. Helmut blickte immer wieder besorgt in den Rückspiegel, ob der sich rasch vergrößernden Autoschlange hinter uns. Aber der Ranger wollte sich partout nicht aus der Ruhe bringen lassen. - Und, ehrlich gesagt, ich fand es auch schade, dass wir nach mehreren Minuten feiner spontaner Konversation, doch weiterfuhren. Ich wäre sogar bereit gewesen, uns von diesem charmanten Parkranger, privat durch den Park führen zu lassen. Er erweckte einen sehr kompetenten und sympathischen Eindruck (hatte ein bisschen was von David Niven, dem Schauspieler... in meinen Augen...).

    In Europa wäre so etwas undenkbar. Gehupt hat absolut niemand. Nervöse Autofahrer haben wir auf der gesamten Strecke niemals wahrgenommen (und Helmut kennt sich hier wirklich gut aus). Ganz im Gegenteil. Die vorgeschriebenen 25/ max. 35 mph die Pass-Straße (Grat-Straße) hinauf fuhren absolut alle brav und ruhig, niemand drängelte oder überholte, was auch durch eine doppelte Sperrlinie die gesamte Straße hinauf (bis auf zeitweilige Unterbrechungen), verboten war. Hin und wieder erblickten wir ein Ranger Auto, dass für alle Fälle eine gute Präsenz erwies. Vielleicht vielmehr, um zu helfen als zu strafen, was sowieso - zwecks der zivilisierten Fahrweise der Touristen - nicht notwendig erschien. Gestaunt haben wir über die hervorragend ausgebauten und in einzigartigem Zustand sich befindlichen Straßen, die in den höheren, exponierten Gratlagen, schon die hohen Schneestangen (gut 3m hoch) aufgestellt zeigten.

    Fortsetzung folgt - Bilder auch .... jetzt wollen wir erst mal frühstücken gehen (7.34 am)

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  • 26Sep 2019

    16 Facts & Figures 09/26/2019 USA —

    Estes Park, USA

    Description

    Bevor es mit leichter Belletristik weitergeht, müssen unbedingt noch ein paar facts & figures vorangestellt werden. Warum? Einerseits ist es für uns eine wichtige und sehr schöne Erinnerung, andererseits können wir/ und ihr Leser, Vergleiche zu unseren Alpen in Europa ziehen und es für jeden noch schmackhafter machen, selbst herzukommen. Denn auch die Staaten haben (hier mit den Rocky Mountains) eine bemerkenswerte Geschichte.

    Facts:
    1. Unendliche Weiten des flachen Westens kollidieren dramatisch mit dem hochalpinen Bergmassiv Rocky Mountains.
    2. reicht vom Norden Alaskas bis in den Süden nach Mexiko.
    3. > 4800 km von British Columbia und Alberta in Kanada, durch Idaho, Montana, Wyoming, Colorado bis hinunter nach New Mexiko in den USA
    4. spektakuläre Wildnis, vielfältige Wildtiere, Bergseen
    5. RM National Park in Colorado ist von zahlreichen Wanderwegen, dem berühmten und sehr pittoresken Trail Ridge Road durchzogen (77 km langer highway, der bis zu einer Höhe von 3700 ansteigt)
    6. Höhe: 14.439 Fuß (rd. 4.400 m)
    7. Fläche: 382.894 mi² (rd. 991691 km²)
    8. Höchstpunkt: Mount Elbert
    9. Koordinaten: 44° N, 111° W

    History:
    Die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner (uns bekannt als Indianer, hier "natives") in der Region erweckt Landschaften zum Leben. Durch Kulturen und Stämme wo während tausenden von Jahren gelebt und gejagt wurde.

    Neuzeit:
    In der Neuzeit haben sich die Rockies auf trendige Urban-Zentren spezialisiert und positionieren sich mit kulinarischen Spitzenleistungen, beispielsweise Mikrobrauereien und vielem mehr. Von Boise über Jackson, Missoula bis Denver. (Exkurs: Denver zählt rund 380 unabhängige Craft Beer Breweries und Bierbrauer Gründer Region.)

    Nature:
    Aber es ist der Ruf der Wildnis, der hier im Reich der Grizzlies (in Colorado "nur" die Braunbären und Berglöwen) und Wölfe, Elche und Bisons herrscht. Yellowstone-, Rocky Mountain- und dem Grand Teton und Glacier-Nationalparks sind einfach außergewöhnlich und es gibt nur wenige Grenzen für die Möglichkeiten, sie zu erkunden.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    DER ROCKY MOUNTAINS NATIONAL PARK
    I. > vor 100 Jahren zum Schutz und Erhalt der Wildnis und einzigartigen alpinen/ hochalpinen Flora und Fauna gegründet
    II. Wetter:
    - kann im alpinen/ hochalpinen Gelände minutenschnell und dramatisch umschlagen
    - eine entsprechende Ausrüstung als ernstzunehmender Rat, inkl. Wasserflaschen
    - Herbst (September - November)
    * klare Bergluft, blaue Himmel und im Allgemeinen trockenes Wetter mit gelegentlichem Schneefall (-stürmen)
    * Herbstfarben: magisch, kurz, nur ein paar wenige Wochen von grün in gelb, orange, rot und braun/ocker Tönen bis sie fallen ... (Espenlaub).
    * "Elk-Rudel" (Elks sind Hirsche, Rotwild, selten wie bei uns bekannte Elche) und haben im Herbst ihre Brunft- und Paarungszeit --> respektiere die Privatsphäre!

    - Sommer (Juni - August)
    * geprägt durch sonnige Morgen, nachmittäglich starke Sommergewitter und klare, kühle Nächte
    * einzigartige alpine Sommerflora
    * Schneeflächen halten sich trotz Sommertemperaturen in schattigen und hochalpinen Plätzen

    - Frühling (April - Mai)
    * warm, sonnig, lieblich, und immer noch Schneefälle möglich
    * Schnee und Eisplatten sind noch an schattigeren, höheren Stellen lange vorhanden
    * erste Frühlingsanzeichen im subalpinen Gelände erkennbar

    - Winter (Dezember - März)
    * kalt, Höhenwinde, Eis- und Schnee
    * Schifahren und Schneeschuhwandern als beliebtes Freizeitprogramm
    * Region Estes Park üblicherweise frei von Schnee, die Winde sind jedoch stark und kalt
    * Region hochalpin: Arktische Wetterverhältnisse mit plötzlichen Schneestürmen, zerstörerischen Winden und hohe Schneedecken

    III. Warum ist es in der Höhe kälter?
    * Das Alpine Visitor Center (oben auf 3700 m Höhe) ist gut 15-20 Grad kälter als im Städtchen Estes Park, obwohl es nur ein paar weniger Kilometer weg ist (schnurgerade: "where the crow flies").
    * Die ansteigenden Höhenmeter in den RM beginnen bei rd. 7500 Fuß (=2286 Höhenmeter).
    * Für jeden 1.000 Fuß (= ~304 Höhenmeter) fällt die Temperatur um 3-5° Fahrenheit (ca. 15-16° Grad Celsius).
    * Die Atmosphäre wird dünner, weniger Luft und Wolken bewegen sich zwischen Boden und dem Weltraum.
    * Weniger Sonne wird eingefangen und zur Erde zurückgestrahlt werden.
    * Der Luftdruck fällt: Das bewirkt, dass die gasförmige Lufttemperatur fällt.

    Dies wirkt auf extreme Winde und das Wetter wie ein Faktor ein und es wundert nicht, dass ein Tag im Park - (fast) am Fuße der Rocky Mountains chilliger als hoch oben am Berg sein kann. Im alpinen Gelände, egal, ob in der Nähe eines Parks oder nicht, egal, ob man nur einen kleinen Ausflug oder länger macht, man sollte immer entsprechend ausgerüstet unterwegs sein (Kleidung, atmungsaktiv, zum Wechseln, geschlossenes, festes Schuhwerk, regendicht, Wasser, Essen, Sonnenschutz, u.m.).

    Wer immer noch nicht genug gelesen hat, sollte unbedingt hinfahren. Es ist traumhaft... https://www.doi.gov/blog/7-things-you-didnt-know-about-rocky-mountain-national-park

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  • 26Sep 2019

    17 Trail Ridge Road II 09/26/2019 USA —

    Steamboat Springs, USA

    Description

    ... nachdem wir die Mautstelle mit dem freundlichen Ranger passiert haben, ging es eine sehr gut ausgebaute, breite und sehr gepflegte Höhenstraße, durch herrliche Pinien und Espenwälder hinauf auf den Pass.

    Die Farbenpracht erweckte in uns Freude und juchzende Herzen und wir (ich) versuchten während der Autofahrt, diese pittoresken und atemberaubenden Naturschauspiele mit der Handykamera einzufangen. Bemerkenswert waren beispielsweise die dichten Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Pinien), die ihre gesunden Nadeln bis auf den Straßenrand ausstreckten. In Abwechslung mit den Espen gaben sie sich ein Mischwald-Stelldichein.
    In der Höhe - nach der Baumgrenze - war die Tundra mit Flechten, Moosen und einer bunten Miniaturflora mit Gräsern, Bergblumen und Kräutern, erkennbar, die allesamt die wenigen Sonnenstrahlen für ihre lebensnotwendige Photosynthese mit aller Kraft einsammelten.

    Daher liegt es vielmehr im Auge des Betrachters, der Stille, der wenigen Sekunden, um Naturschauspiele zu beobachten und vor allem wahrzunehmen. Ich hatte das Glück, ganz oben am Pass, einen einsamen, aber in der Sonne dösenden Hirschen (mit prachtvollem Geweih) und ein sich ebenso sonnendes Murmeltier, mit im Wind wehendem, dichten Fell, kurz zu erblicken. - Ein Moment, der lediglich in meiner Erinnerung bleiben darf. (Aber ich erzählte Helmut jedes Detail, um ihn daran teilhaben zu lassen).

    Wir wussten, dass sie da waren.... Sie, das sind Pumas und Bären, Klapperschlangen und andere Wildtiere. Sie gaben sich nicht zu sehen. Das ist absolut in Ordnung so. Als wir in Richtung Bear Lake unterwegs waren, entdeckten wir neben einem kleinen Espenwald, eine beachtliche Herde von Hirschen und ihren Kühen (Elks). Wie im vorherigen Kapitel erwähnt, war genau jetzt Paarungszeit und der Abstand zu ihnen war gut und sicher. (In den Nachrichten am Folgetag erfuhren wir, dass sogar im Estes Park, ein Bulle ausrastete und eine Besucherin attackierte. Gott sei Dank ist hier außer ein paar blauen Flecken nichts passiert, aber das erinnert ein weiteres Mal, dass auch Hirsche Wildtiere sind, die Respekt und Abstand, sowie korrektes Verhalten absolut erfordern. So, wie bei unseren domestizierten Kuhherden daheim).

    Auch, wenn wir "fast nur" im Auto unterwegs waren, durchströmte uns ein unsagbar intensives Glücksgefühl. Einfach, da sein zu dürfen. Zu genießen.

    Nach ausgiebigem Shopping und einem ordentlichen Mittags Snack im Subway (die haben auch gesunde Speisen! :)) gings wieder zurück nach Denver, mit Zwischenstop im Outlet Center - wieder Shopping :) - und dann ins Hotel. Diesmal ohne Abendessen. Das hat gut getan.

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  • 27Sep 2019

    18 Wieder bei Thriffty ... 09/27/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Heute wird´s kurz und sehr kurzweilig ...

    Wieder zu Thriffty:
    1. Wir mussten wieder zu Thriffty, denn unser Navi war immer wieder unbrauchbar - ein Ding der Notwendigkeit, da wir ohne diesem nirgends wo hinfahren können
    2. Dort angekommen, erwartete uns eine 50m lange Menschenschlange ... kurz überlegt, klug gehandelt, außen rumgegangen, einen Angestellten gefragt, von dort wurde ich zum Manager on duty geschickt (Menschenschlange überwunden - wir waren immerhin schon zum 3. Mal da und zum 2. Mal beim Reklamieren!
    3. Charmant, diplomatisch und sehr höflich bat ich darum, mir/ uns zu helfen, denn leider ... usw usw - Der Manager sagte kurz "oh, diese Navis funktionieren nie, dass Sie noch eines bekommen haben? Am besten wir geben Ihnen ein anderes Auto mit GPS drinnen."
    4. Silvi ging mit ihm (Helmut hatte gerade was Anderes zu erledigen) zu den Autos und sagte "if its possible we also would take a Subaru, just in case you have one...?"
    5. Knappe 20 Min. später saßen wir beide in einem weißen Subaru SUV mit Ledersitzen, Eyesight, GPS, und vollgetankt ... und juchezten, dass es eine Freude war.
    Fazit: Thriffty ist sehr bemüht, hat uns sehr upgegradet. - Danke Thriffty.

    Exkurs:
    Vielleicht noch ein paar Worte, was davor am Programm stand: CARWASH (noch mit dem Ford). Das war ein Erlebnis. Direkt beim Hotel war eine sehr gängige Carwash Anlage, für $15 full service (Helmut`s Wunsch) haben wir den Ford blitzeblank innen/außen waschen lassen. Super organisiert, 3 Einfahrboxen, 5-6 Angestellte, tw. zu zweit wuseln, saugen und wischen den Innenraum (wenn einer fertig ist, hilft er dem daneben). Dann fahren sie den PKW in die Waschstraße, dort wird er schrittweise durchgefahren und kommt sauber (unseren haben sie ein zweites Mal durchgeschickt) heraus, wird wieder von 2 Angestellten trockengewischt (oben, seitlich), poliert, die Fenster und die Karosserie, alles mit eigenen Lappen, Sprühern usw.
    Fazit: Super organisiert. Diese Herren packen allesamt an. Im Nu und zu einem günstigen Preis ist jedes Fahrzeug wieder sauber. Für uns kein Handstrich. Nur zahlen.

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  • 27Sep 2019

    19 Denver Downtown 09/27/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Mit unserem eleganten Subaru und eingebautem GPS war es ein Kinderspiel nach Denver Downtown zu fahren. Wir wollten in die 16th Street Mall (berühmte Einkaufsstraße) und anschließend zum Capitol bzw. zu den Museen. Trotz Hitze (wir dachten, es würde regnen) überwunden wir mehrere Kilometer zu Fuß (apropos, Helmut`s Fuß geht's eindeutig viel besser) entlang dieser Mall. Den Bus (Free Bus Shopping Mall) verweigerten wir noch, denn ein gutes Mittagessen beim Asiaten mussten wir erst wieder verstoffwechseln. Daher ging´s per pedes weiter....

    Kulturschock haben wir keinen bekommen, dafür viele schöne Eindrücke, immense Gebäude (meist Banken, Finance Offices, Immobilien Offices, etc. - wo das Geld fließt), daneben auf öffentlichen Plätzen die Armut, und die krassen Gegensätze. Das Capitol und auch das Denver National Museum of Modern Arts haben wir von außen herzlich und aus der Entfernung begrüßt, den "Free Bus" in Windeseile aufgesucht und sind nach einem sehr warmem, gut 3 Stunden Aufenthalt in Downtown erleichtert bei "unserem" Auto gelandet und in Richtung Hotel gefahren.

    Fazit:
    Viele Fotos, ein sehr erfüllender und beglückender Tag.
    Wir werden immer geübter mit den hiesigen Gepflogenheiten, Sprache, und fühlen uns sehr wohl.

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  • 28Sep 2019

    20 Golfen in Arrow Head 09/28/2019 USA —

    Roxborough Park, USA

    Description

    Heute war Golfen in Arrow Head, Littleton, auf Einladung von Thorsten, angesagt.
    (Den Tag verbrachten Helmut, David und Thorsten alleine, denn ich war leider ans Bett gefesselt. Irgendein Infekt hatte mich gestreift und dann regelrecht mich von oben bis unten durchgespült. Kopfweh, Bauchweh, Gliederschmerzen und Müdigkeit. Klarer Fall: Ich blieb im Hotel, konnte viel schlafen, lesen, fernsehen. Abends ging es mir besser und ich war im wahrsten Sinn des Wortes fast all dieses Zeug los, was mein Wohlbehagen so trübte. - Natürlich tat es mir sehr, sehr leid, und hatte mich so sehr gefreut, auf einem neuen Platz Golf zu spielen. Doch es sollte nicht sein.)

    Für Helmut war es ein unglaublich schöner, sehr langer und schwer zu spielender Golfplatz, wo Thorsten, der Mentor und Chef von David, sie hinführte. Auf der Fahrt zum Platz unterhielten die beiden (Helmut fuhr mit Thorsten, David extra, um anschließend unabhängig zu sein) sich ausgiebig über vielerlei, u.a. über die amerikanische Wirtschaft, Gepflogenheiten und Gesetze und zogen Vergleiche mit Europa. Bestimmt ein interessantes Gespräch, wäre ich dabei gewesen, meinen Beitrag hätte ich als Wirtschaftlerin sicherlich auch gegeben.

    Am Golfplatz angekommen ging es zuerst zur Driving Range, um sich einzuspielen. Danach gleich auf die Runde. Im Cart konnten diesmal Helmut und David fachsimplen. Ob es über Golfschläge und Tipps oder andere Dinge war, bleibt diesmal ein kleines Geheimnis. :)

    Insgesamt dauerte die Golfrunde, die sich in malerischer und atemberaubender Bergkulisse abspielte, 6 anstelle der geplanten 4 Stunden. Was für Urlaubende kein Problem darstellt, nur David war froh, anschließend gleich davonrauschen zu können, da er beruflichen Verpflichtungen nachgehen musste. Aber Ende gut, alles gut. David ist mehr oder weniger zeitgerecht angekommen.

    Der Tag unter den Herren war einfach schön.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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  • 28Sep 2019

    21 Baseball Live 09/28/2019 USA —

    Denver, USA

    Description

    Lizz hatte uns eingeladen, ein echtes Baseball Match Live zu erleben und konnte gerade noch 4 der gefragten Karten für uns erwerben. Umso mehr bedauerte ich, dass ich immer noch nicht fit war und an dem Spiel nicht teilhaben konnte. Aber wenn´s nicht geht, geht´s nicht.

    Das Match war am Abend und auch Diana, die Frau von Thorsten, war mit von der Partie. Die Sitzplätze befanden sich am Juchee, also ganz oben, in der Galerie, jedoch mit einem mega-super Ausblick auf das gesamte Spielfeld (nicht, wie in der Oper, wo die Sicht manchmal eingeschränkt ist) und die gesamte Szenerie in diesem Stadion. Was für ein Erlebnis. Helmut kam aus dem vielen Erzählen gar nicht mehr raus... es hat ihm wahnsinnig gut gefallen. Der Höhepunkt an diesem Abend war jedoch der Home Run, den die Heimmannschaft geschlagen hat und den Helmut mit eigenen Augen und Live beobachten konnte. Dazu muss der "schlagende Spieler" sobald er den Ball unendlich weit geschlagen hat, zu seiner Base, also "nach Hause" (= Home Run) über die 1., 2. und 3. zur 4. Base laufen. Das kann er grundsätzlich gemütlich tun, weil der Ball von der verteidigenden Mannschaft nicht mehr zu den Basis geworfen werden kann. Wenn ihm das gelingt, noch bevor der Gegner den Ball findet oder erwischt, dann hat die Mannschaft des schlagenden Spielers einen Punkt erlangt. In dem Fall war der Schlag fulminant, denn der Ball flog weit in ein Waldgelände und ward nie mehr wieder gesehen. Also --> der Punkt ging an diese Heimmannschaft. Mannschaft.

    Amüsement inbegriffen ...Tirol in Denver - wie gibt es das?
    Immer und immer wieder ertönten bekannte Musiktitel, Hits und permanent Werbung mit akustischen Effekten während des Spiels, insbesondere dann, wenn gerade nichts passiert oder gerade nicht gespielt wird. Wieder einmal war es soweit und dann hörte man nur noch "heyyyyy, heyyy Baby. Uhh... Ahhh.... I wanna know, if you´ll be my girl...." Gibt es denn sowas? DJ Ötzi in Denver? Helmut traute seinen Ohren nicht und musste herzhaft lachen. Das ist ja toll! Innerhalb von Sekunden sang das gesamte Stadion mit.

    Ja, die Welt ist klein und Tirol, resp. DJ Ötzi ist ein Weltstar. :)

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  • 29Sep 2019

    22 Vail 09/29/2019 USA —

    Vail, USA

    Description

    Juhuuuuu ....schon beim Aufwachen bemerkte ich, dass es mir richtig gut ging. Zwar noch etwas wackelig anfangs, aber von Stunde zu Stunde besser. Ein gemütlicher Sonntag Vormittag mit Frühstück und in der Lobby waren sehr angenehm und wir entschieden uns mittags spontan, nach Vail, den mondänen Skiort zu fahren. Als Fahrzeit müssten wir mit ca. 1,45 Stunden rechnen. Nachdem es mir wieder gut ging und wir unbedingt noch Eindrücke sammeln wollten, fiel die heutige Wahl spontan auf Vail.

    Souverän und voller Tatendrang führte uns das Navi über die Highways, direkt von Denver gen Westen, wieder in die Rockies. - Glücklich darüber, dass ich nicht nur wohlauf, sondern wir beide schon im Auto scherzten, Pläne für den heutigen Tag schmiedeten und einfach Spaß hatten, war gleich der Beginn der Fahrt einfach beeindruckend. Ehrlich gesagt, kann ich nicht mehr sagen, was der ausschlaggebende Grund war. Vielleicht genügt es einfach nur, beim Fenster hinauszuschauen, sich an der tollen Gegend zu erfreuen und zu staunen, dass wieder ein berühmter Ort oder eine Sehenswürdigkeit oder auch wieder die wunderschöne Landschaft, unser Herz zum singen brachte.

    Zu Beginn kamen wir beispielsweise an Idaho vorbei. Ein großes Schild "Gold Mine" und "hier begann der Goldrausch in Amerika" zeugte von dieser Historie. Nebenbei prangten die schroffen Felsen empor, die Espen faszinierten in all ihrer Farbenpracht. Fuhren wir weiter die Passstraße hinauf, erklommen wir immer mehr Höhenmeter und schlängelten uns um all die nachfolgenden Berge und Formationen. Plötzlich tauchten vor uns klare, tiefblaue Bergseen auf, besiedelte Ebenen mit Alpine-Lodges boten sich gastfreundlich an und strahlten mit der Sonne um die Wette. Die maximale Höhe, die wir an diesem prachtvollen Tag erreichten, war mit 3.260 Metern erreicht. Das ist eine nicht zu unterschätzende Naturgegebenheit, auf die man sich erst einstellen muss. Trotz einiger Pausen verspürte ich leichte Kopfschmerzen und ein leichtes Druckgefühl im Magen, was zwar nichts mit dem Apfel, den ich auf der Fahrt gegessen habe, zu tun hatte, sondern vielmehr ein Akklimatisationsmerkmal war. Das komische Gefühl verzog sich rasch und mit viel Trinken bekam ich es ganz gut in den Griff. Helmut bekam das weniger mit, nur beim Gehen über 3.000 Metern wusste er, dass auch ihm die Luft dünner wurde und er langsamer gehen musste.

    In Frisco (liegt höher als Vail und etwa 30 Min von Vail entfernt) blieben wir zur Mittagsrast. Das ist ein liebliches und früheres Westernstädtchen, direkt am See gebaut, mit einer Prachtstraße und einem regionalen Museum, das von den Uta-Indianern und der ersten Besiedlung berichtete. Unser Mittagessen begannen wir - untypischerweise in einer urigen Kaffeerösterei (der junge Mann hinter der Bar hätte mit seinem langen Rauschebart hervorragend auf eine Harley Davidson gepasst), mit 2 Espressi (was Besseres fiel uns in der Eile nicht ein) und 2 hervorragenden Marshmallow-Biscuits. So was Fluffiges, Süßes und Volles (füllt beim großen Bissen den ganzen Mund aus :)) habe ich noch nie gegessen. Zudem war es glutenfrei, das tut mir sowieso momentan besser, und ich war entzückt. Helmut und ich aßen in großen Bissen dieses wunderbare Gebäck.
    Anschließend fanden wir ein anderes, für uns sehr einladendes Lokal, wo wir auf der sonnigen Terrasse und amerikanischer Gitarrenmusik im Hintergrund, 2 Pizze (meine war wieder glutenfrei) und ein Getränk bestellten. Beides war super gut, die Menschen dort allesamt chillig und wir haben uns - so wie (fast) alle Tage in diesem Traumurlaub, wunderbar wohl gefühlt. Relax-Faktor pur.

    Im Anschluss kauften wir endlich die langersehnten Postkarten, die wir unbedingt nach Hause schreiben wollen, besuchten noch das kleine, feine Museum im Städtchen kurz und fuhren weiter nach Vail. Unserem Tagesziel.

    Dort angekommen, ist Vail, ehrlich gesagt, ein rein touristisches Städtchen und mit luxuriösen Geschäften weltbekannter Marken. Was ja eine tolle Sache ist und ich hab mir im Sale auch was Nettes gekauft. Grundsätzlich ist das Städtchen schön, interessant, es ist toll, selbst dagewesen zu sein, einem Platz, wo eine Vielzahl an internationalen Schifahrern und/ oder berühmten Personen, sich ein Stelldichein oder ein Rennen gegeben haben. Aber, ist reich und viel denn das, was wir sehen wollen? Vielmehr ist es der Flair, den so ein Ort ausstrahlt und der vielen Menschen gefällt. - Nennen möchte ich mit großem Respekt auch die Legende, Pepi Gramshammer, jenen Tiroler Schifahrer, der sich seit 1960 in Vail niedergelassen und 1964 den Auftrag erhalten hatte, als Representant (damit als Begründer) von Vail zu fungieren. Damals als dieses kleine Städtchen sozusagen aus dem Nichts erschaffen wurde. Pepi Gramshammer hatte ein Hotel, einen Sportshop, ein Restaurant und bestimmt noch einiges mehr. Ein Pionier, ein Visionär und eine Persönlichkeit.

    Lange hielten wir uns in Vail nicht auf, durchstreiften das Örtchen und den sonntäglichen regionalen Handwerksmarkt, fuhren noch kurz zum ortsansässigen Golfplatz (um auch dort gewesen zu sein) und stauten uns in gut 2,5 Stunden nach Denver zurück. Der Stau hat uns nichts ausgemacht, wir genossen auch auf der Rückfahrt Landschaft, tolle Trucks, unsere Pizzareste und unsere Erzählungen.

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  • 30Sep 2019

    23 Soft Sightseeing 09/30/2019 USA —

    Denver, USA

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    Jeder Tag ist ein feiner Tag.

    Ein paar Programmpunkte hatten wir für den heutigen Tag kurzfristig geplant, waren flexibel, um gegebenenfalls was vorzuziehen und das taten wir auch. Denn unerwartet lag auf unserem Weg nach Downtown Denver das Aquarium bereits vorher, und so zogen wir es vor, diese Sehenswürdigkeit zuerst zu besuchen. Eine kluge Entscheidung, da solche Museen und Plätze in der Regel von Familien mit vielen, emsigen, kleinen Kindern übersät sind und die kommen meist in der Früh. Also waren wir (fast) vor ihnen dort. Lustigerweise dachten wir, uns vor uns selber rechtfertigen zu müssen, so sagten wir, wenn uns jemand fragt (von der Familie und unseren Freunden) "we only proof if this place also would be suitable for our grandchildren once .... :).

    Gesehen haben wir viel, die vielen, bunten, kleinen und großen Fische bzw Säugetiere beeindruckten auch uns Erwachsene. Was uns allerdings auffiel, waren die relativ kleinen Becken und eher begrenzten Gehege für die 3 sibirischen Tiger und wir dachten allgemein über "ein Leben in Gefangenschaft" nach. Es wurde uns so richtig bewusst, als wir in der strahlenden Sonne zum Auto gingen. Hinter uns blieb das Areal und Gebäude, wo die Tiere zur Schau gestellt werden, aber nicht an die frische Luft dürfen. Insbesondere die Tiger, aber auch die Meeresbewohner in den engen Becken.... Wie auch immer, es hat zum Nachdenken ziemlich angeregt... Da bin ich froh, dass es zum Beispiel im Wiener Zoo sehr großzügige Gehege gibt und auf ein naturnahes Leben trotz Gefangenschaft, sehr geachtet wird.

    Der weitere Tagesverlauf führte uns zuerst nochmal nach Downtown Denver (wir parkten wie letztes Mal unser Auto, gingen in die 16th Street Mall, erledigten das, was wir wollten, fuhren mit dem Free Shuttle wieder zum Auto zurück und fuhren anschließend zur Golf Galaxy, um ein paar Dollar dort zu lassen. Dazu muss man wissen, dass Golf in Amerika ein Breitensport ist und auch vom technischen, die Amerikaner weit fortschrittlicher als die Europäer sind. Textilien (inkl. super Angebote) gab es reichlich, das technische Equipment in diesem Store erfreute Helmut weniger, da er sich die neuesten und fortschrittlichsten Schläger etc. anschauen bzw. ausprobieren wollte.

    Jeder Tag ist ein feiner Tag.

    Somit war das heutige Soft Sightseeing perfekt und ein frühes, kleines Abendessen mit nur 1 Apfel ermöglichte uns einen wunderbaren, erholsamen Schlaf. FDH macht immer noch Sinn. :).

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  • 01Oct 2019

    24 Red Rocks 10/01/2019 USA —

    Golden, USA

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    Wolkenverhangen und Dunst, aus dem die Denver´sche Skyline emporragte, deutete auf einen Wettersturz hin. Endlich konnten wir nun auch unsere warmen Sachen anziehen und es bestätigte sich, dass wir unsere Koffer perfekt für diese Reise gepackt hatten. Als absolute Sehenswürdigkeit - und unabhängig etwaiger Wetterkapriolen (es war doch nur der 1. Tag Schlechtwetter in unserem Urlaub) - steuerten wir Red Rocks Amphitheatre an. Was uns dort wohl erwarten würde, ahnten wir nicht im Geringsten.

    Die kurze Fahrt nach Golden, westlich von Denver, hinauf in die Berge zu den Red Rocks, verblüffte uns gleich zu Beginn. Denn als wir in dieses Areal der "roten Felsen" einfuhren, fühlten wir praktisch die Indianer und Cowboys galoppieren und schreiend einander jagen. Es war eine unglaublich schöne Szenerie. Ähnlich, wie in Arrow Head (am Samstag), ragten gezackte, rote Felsen aus dem Boden und der Blick ins weite Tal, mit wenigen Häusern, verhieß eine - für uns vermeintliche - Filmlandschaft, mit Trappern, Westernreitern und Indianern. Eine Berühmtheit aus dieser Gegend war und ist immer noch Buffalo Bill. Aber dazu schreibe ich im nächsten Schritt.

    Das Red Rocks Amphitheatre war und ist berühmt für internationale Singer und Songwriter, Bands und Chöre, die wir nur allzu gut aus unserer Jugend kennen und damals geliebt hatten. Von den Beatles, die hier mehrmals aufgetreten sind, wie Elton John, Ella Fitzgerald, John Denver, Sting, ABBA, und viele, viele mehr. Die Wall of Fame war enorm, ein paar Fotos zeigen lediglich Auszüge. Ein Kurzvideo im Museum zeugte von diesen einzigartigen und uns alle so bewegenden Musikern. Helmut und ich fühlten uns sofort in unsere Jugend zurückversetzt, romantisierten seinerzeitige Begegnungen und Jugendphasen und verließen, ziemlich verklärt, diese Stätte.
    Sehr interessant ist, dass vor tausenden und aber tausenden von Jahren dieses Land das Land der Dinosaurier war. Zeuge davon waren gefundene und in Stein verewigte Spuren, Knochen, Skelette und vieles mehr. Also, Jurassic Park, wurde dort auch lebendig und unser nachmittäglicher Besuch glich einer Zeitreise.

    Sehr sehenswert war das Buffalo Bill Museum und dessen letzte Ruhestätte, wo zum Begräbnis 20.000 Menschen aus ganz Amerika kamen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Man berichtete von einer schwarzen Menschenschlange, die den weiten Weg hinauf in die Berge, zu Fuß, unternahm, um bei diesem Ereignis ihren höchsten Respekt zu zollen. Buffalo Bill war ein wahrer Freund der Natives (uns besser bekannt als Indianer), als Trapper, Büffelherden-Treiber, Schauspieler und jener, der Western Shows für die damalige Gesellschaft austrug. Dafür war er sogar international unterwegs, seine Botschaft trug er auch nach Europa, beispielsweise nach Österreich (Graz, Klagenfurt, u. a. Städte zeugten von seinen Auftritten). Buffalo Bill setzte sich sehr für Equal Pay, also gleiche Arbeit, gleicher Lohn, für Frauen ein.

    Nach einer wärmenden Home made Minestrone und 2 Schoko-Fudges (lecker!!!!) auf der einfachen, urigen Touristen-"Alm"-Hütte ging es wieder zurück. Viele Fotos, wunderschöne Eindrücke, zig flash-backs mit Kindheits- und Jugenderinnerungen, waren wie ein Zauber, den wir an diesem regennassen, nebligen Tag geschenkt bekamen.

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  • 01Oct 2019

    25 Exclusive Dining 10/01/2019 USA —

    Cherry Hills Village, USA

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    Noch war dieser Tag nicht zu Ende.
    Denn wir durften einer persönlichen Einladung für ein exklusives Dinner im Cherry Hills Country Club folgen.

    Dort angekommen, empfingen uns David und der Geschäftsführer dieses ehrenwerten Clubs, der - so haben wir es uns sagen lassen - im Ranking der Top-100 Golf and Country Clubs in den USA an 40. Stelle rangiert und ein entsprechendes Image nicht nur seit Jahrzehnten beweist, sondern vielmehr auch ein sehr exklusives Ambiente bietet. Von der bemerkenswerten Wall of Fame habe ich schon zu Anfang unseres Urlaubs berichtet, wir erhielten diesmal jedoch eine persönliche Führung vom Geschäftsführer selbst.

    Danach führte er uns an unseren Tisch und übergab uns an "Laura", who will be at your disposal for every wish during this evening". Selbst zog er sich höflich zurück, um uns ausreichend Privatsphäre und Genuss an diesem Abend zu ermöglichen. Es war ein richtiges Honeymoon Dinner, und nur für uns zwei....

    Wir saßen in einer sehr edlen Atmosphäre. Gedecktes Licht, dunkles, antikes Holz, ehrwürdige Stühle mit hoher Lehne und einer atemberaubenden Aussicht, trotz Dämmerung und nebelig-nassem Wetter gut sichtbar, auf die Fairways mit den Rocky Mountains im (geahnten) Horizont. David kam auch nochmal für Empfehlungen und einen schönen Smalltalk um uns zur Verfügung zu stehen. Danach hatte er Dienstschluss und wir vereinbarten ein Treffen nach dem Dinner. Außerhalb in einer Bar.

    Das Dinner war hervorragend. Die Speisenfolge versuchen wir zu Weihnachten auch auf den Tisch zu bringen. Um es nicht zu vergessen, halte ich es (nicht nur für euch Leser, sondern auch für uns beide) wie folgt fest:

    Appetizer: Brot nach Wahl und auf den Teller zart gestriffene Butter.
    Getränk: Der Wein wurde gewählt. (Rotwein Cabernet, Californien)
    Starter: So etwas wie "verschiedene Blattsalate auf geröstetem Schinken, mit Oliven, Kirschtomaten, hervorragendes Dressing (Silvi), und Tacco Stanitzel (weiche) mit mexikanisch-würziger Fleisch-Gemüse-Füllung mit Apfelstreifen (Helmut)
    Main dish: Rindsteak in Sherrysauce, mit knackig gelben Rüben, Krümel von gebackenem Blauschimmelkäse in Honigport-Sauce und Kren-Kartoffel-Püree
    (So in etwa müsste es gewesen sein, ob wir das Rezept oder Details dazu noch bekommen, versuchen wir, können wir aber nur hoffen).

    Es war himmlisch. Einmalig.

    Nach dem Essen fuhr Helmut mit unserem Wagen vor (auch wie im Film) und wir verbrachten noch einen kurzen-Spätabend mit Lizz und David in einem gemütlichen Irish Pub. Viel Lachen, immer wieder neue Erzählungen, was sie und wir die letzten Tage erlebt hatten, füllten auch diese späte Stunde. Übrigens, Lizz ist eine wunderbare, ganz liebe und feine Frau und wir sind glücklich sie mit David kennengelernt zu haben.

    Sehr er- und gefüllt ziehen wir uns ins Hotel zurück.
    An die Tür hängen wir vorsorglich das "Bitte nicht stören-Schild", wissend, dass wir ausschlafen und ohne Frühstück unseren letzten Urlaubstag beginnen werden.

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  • 02Oct 2019

    26 Der Botanische Garten 10/02/2019 USA —

    Denver, USA

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    Botanik ist nicht gleich Botanik.
    Nach diesem Motto gestalteten wir unseren letzten Urlaubstag und wollten kennenlernen, was den in Denver, resp. den USA, bei einem Botanischen Garten anders als bei uns ist.

    Unser Ziel daher für heute: Der Botanische Garten in Denver (https://www.botanicgardens.org).

    Wahrhaft ein lebendiges Museum, das insgesamt auf einem 24 Acres (ca. 10 km²) Campus (1. York Street Campus: da waren wir heute, 2 Chatfield Farms (haben wir leider nicht mehr gesehen) und 3. der Mount Goliath Location (haben wir auch leider nicht mehr gesehen) mit unzähligen bekannten und seltenen Pflanzen, tropischen, subtropischen und heimischen Arten, in einem Areal, das heute trotz allem sicherlich so groß war, um sich mehrfach darin zu verlaufen, an manchen Stellen wie ein secret garden wirkte und sich immer noch mit jedem Abschnitt und Vielfalt neu definierte.

    Bemerkenswert war das gemeinschaftliche Zusammenarbeit im ganzen Garten. Junge Studentinnen und Studenten, junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber vor allem viele, ältere Leute waren hier emsig dabei, das Unkraut zu jäten oder die Erde für eine neue Bepflanzung vorzunehmen oder im Souvenirshop tätig zu sein. Das fanden wir sehr schön und sahen - gedanklich - auch die Freude, die unsere beiden Mütter wohl auch dabei gehabt hätten, oder auch Apu, im Reich für und mit den Pflanzen einem sehr erfüllenden Hobby nachzugehen.

    Für euch lassen wir Bilder sprechen und laden euch ein, atemberaubende Eindrücke zu sammeln und gedanklich phantasievolle Momente für euch aufzunehmen.

    Fazit: It`s amazing!

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  • 02Oct 2019

    27 Der Abschied naht ... 10/02/2019 USA —

    Denver, USA

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    .... und ist schon fast gekommen.

    Den letzten gemeinsamen Abend haben wir zu 6 genossen, mit David und Lizz, Thorsten und Diana, Helmut und ich. Auf unsere Einladung hin fuhren wir - auf Empfehlung von David bzw. Thorsten - zu "Benihana Restaurant". Das war ein japanisches Sushi & Japanese Steakhouse, wo man an halbrunden Tischen für ca. 8 Personen Showcooking bzw. Hibachi Grill on open tables (the chef´s grill) erleben und essen kann.

    Aus der reichhaltigen Speisekarte entschieden wir uns für "double lobster" (Silvi), "Steak medium rare (Helmut). Die anderen ähnlich. Mit viel Show, Aktion und Tam Tam sowie diversen Effektgeräuschen, bot der Koch vor unseren Augen in wenigen Zentimetern Abstand ein Spektakel, dass seinesgleichen sucht. In der Mitte des Tisches war die große Grillplatte, rohe Eier drehte er kunstvoll gleich zu Beginn auf dem heißen Boden, lies sie (die rohen Eier!!!) auf seiner Kochschaufel immer und immer wieder aufspringen, bis er sie nach langer Action Zeremonie aufdrückte und ein Omelett daraus fertigte.

    Ein weiteres Spektakel waren die kunstvoll geschnittenen und aufeinander aufgehäuften Zwiebelringe, in dessen Mitte er Öl goss, dieses anzündete und er mit einer Flüssigkeit, die wir nicht kannten, aus einer Pfeife (als Symbol für einen Feuerwehrschlauch ... hahaha) löschte. Die Lobsterschwänze grillte er geschickt, würzte mit allerlei Gewürzen aus Blechdosen, unerkennbar für jeden Zuschauer, klopfte im Takt des Würzens mit der anderen Hand auf den Rand des Grills und schob gekonnt mit viel Fingerspitzengefühl das Grillgut auf die Bratschaufel und schob das Grillwerk fein säuberlich auf den Teller des Bestellers.
    Aus den Lobsterschwänzen schälte er das Fleisch heraus, würfelte und drehte es am Grill, um sie dann ebenso fein säuberlich und kunstvoll auf meinen Teller zu bringen. (Jetzt einfach zu sagen, er legte oder er brachte sie auf die Teller, wäre dem kunstvollen Schauspiel nicht gerecht).

    Dazu tranken wir (ich) BUD LIGHT, ein sehr angenehmes und leichtes Bier, Helmut trank zu seinem Steak einen Chardonny.

    Es war ein sehr schöner, actionreicher, beeindruckender und gemeinsamer feiner Abend. Mit Lizz`s Auto und David wurden wir wieder ins Hotel gebracht, verabschiedeten uns davor noch von Thorsten und Diana, ein Wiedersehen irgendwann nächstes Jahr könnte möglich sein, und sind jetzt mehr oder weniger schon im Hotel, startbereit, für unseren großen Tag morgen. Davor wird´s noch ein allerletztes Mal mit David und Lizz ein Frühstückstreffen geben.

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  • 03Oct 2019

    28 Abschied ... und ... 10/03/2019 USA —

    Denver, USA

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    Der große Tag der Rückreise ist da. Jetzt heißt es Abschied nehmen.

    Unser Frühstück mit David und Lizz ist eingeplant, wir wollen einander einfach nochmal gemeinsam genießen und vielleicht auch ein paar Pläne für ihr Kommen zu Weihnachten abstimmen, mal sehen.

    Dankbar und glücklich.

    Zufrieden und über alle Maßen begeistert.
    Ein Land mit vielen schönen Momenten genossen zu haben.
    Ein Land, dass wir beide in diesem Ausmaß noch nicht gekannt haben.
    Eine Zeit, die uns als Hochzeitsreise beschienen war und die wir als solche zu 100% wahrgenommen haben.
    Es war einfach wunderschön!

    Einfach dankbar und glücklich.

    Für Begegnungen mit lieben Menschen.
    Für eine besondere und sehr liebevolle Zeit mit Helmut und mir.
    Für eine Veränderung in unser beider Leben, die am 19.7. offiziell gefestigt und die mit unserer Hochzeitsreise endgültig besiegelt wurde.

    Wir freuen uns auf daheim, auf alle die uns mit offenen Armen empfangen und sich freuen uns wiederzusehen.

    Dankbar und glücklich.

    Helmut und Silvi

    3.10.2019 - Denver/ Frankfurt/ Innsbruck/ Patsch

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  • 04Oct 2019

    29 ... und Ankunft daheim 10/04/2019 Austria —

    Patsch, Austria

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    ... und daheim angekommen!

    Der Flug war passabel, ruhig und ein paar Minuten Schlaf haben wir dann doch abgekommen.

    Rückblick für den Ausblick: Es war fanfastique.

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