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Trip Nordsulawesi Nordsulawesi 11/02/2018 - 11/30/2018   Ein Trip mit Strand, Schnorcheln, Tauchen und Dschungel! Und zu den Togian... Uli & Sascha Gerber (DE)
Indonesia Netherlands

Nordsulawesi

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Ein Trip mit Strand, Schnorcheln, Tauchen und Dschungel! Und zu den Togian Islands geht´s auch noch.

Means of Transport
Boat Bus / Truck Car Foot Motorbike Plane
  • 02Nov 2018

    1 Erstmal nach Amsterdam 11/02/2018 Netherlands —

    Burgwallen Nieuwe Zijde, Amsterdam, Netherlands

    Description

    Kurz vor dem Urlaub noch schnell eine Erkältung eingefangen (Sascha), 2 Nächte vor Abreise ebenso sämtliche Restenergie durch schwere Erkältungsbeschwerden, schlechten Schlaf, Fieber und Schüttelfrost verloren und jupheida... ab in den Urlaub.
    Mit dem Zug nach Amsterdam Flughafen und dann per Hotelshuttle ins IBIS Airport. Gepäck aufs Zimmer und dann mit dem Bus in die Stadt. Durch Sascha (eingeschränkte Hirnleistung durch total verotzten Kopf) fast den Ausstieg verpasst, bevor der Bus komplett zurück fährt, aber der nette Busfahrer hat dann für uns aufgepasst und uns noch mitten auf der Straße rausgelassen. Der unsagbaren Kälte getrotzt, ins Zentrum marschiert, kurze Orientierungslosigkeit, hier und da mal links und rechts gucken, alles wie auf Kirmes und total voll, dann mangels Zeit Richtung reserviertem Tisch im veganen Restaurant "Hearth" und dort das erste Mal in schöner Atmospäre runtergekommen. Bei Wein und superleckeren Raviolivarianten das erste kurze Aufkeimen eines Urlaubsgefühls. Das Viertel außerhalb des Zentrums hat uns mit den vielen Kneipen und Co. auch besser gefallen. Dort war auch eine bessere Grundstimmung. Nach dem Restaurant noch ins Kingfischer auf 2 Bier um hinterher festzustellen, dass die Klamotten (sind auch für den Flug eingeplant) dank des superfeinen Speisenangebotes nach Frittenbude riechen. TOP. War auch am nächsten morgen trotz Deo und auslüften nicht wirklich weg.
    Morgens mit dem Hotelshuttle zum Flughafen und ab geht die laaaange Reise nach Sulawesi!

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  • 04Nov 2018

    2 Jakarta - Stopover 11/04/2018 Indonesia —

    Central Jakarta, Indonesia

    Description

    Der Flug mit der indonesischen Garuda Airline war eigentlich recht angenehm, aber die ersten Turbulenzen waren unschön und 13,5 Stunden, bei denen wir mal wieder nicht schlafen konnten, haben es in sich. Also ziemlich fertig in Jakarta angekommen und dort erstmal Gepäck geholt und eingereist. Gestärkt haben wir uns mit einer japanischen Ramen-Suppe und einem Bintang Bier.Aber endlich Wärme. Und typisch indonesisch: der Duft von Kretek-Zigaretten. Überall. Die Warterei auf den nächsten Flug war dann aufgrund unseres Zustandes echt nicht angenehm.Waren ja nur sieben Stunden. Als es dann endlich am Nachmittag mit Batik Air Richtung Manado gehen sollte, stellte sich heraus, das der Flug unangenehm werden sollte. Kurz nach dem Start waren wir genau über der Stelle wo wenige Tage vorher, die Lions Air Maschine abgestürzt ist. Das ging auf die Gefühlswelt. Und dann wurde das Flugzeug in einen Eisschrank verwandelt. Die Temperatur war so niedrig, dass alle gefroren haben. Aber die Crew hat nichts geändert. Nach 3,5 Stunden war die Tortur endlich vorbei. Schnell ein Taxi und ab ins Hotel. Wir sind dann noch einmal raus in die Stadt zur Promenade und haben etwas mit sauscharfen Saucen gegessen. Dann ab ins Bett und wieder nicht richtig geschlafen.

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  • 05Nov 2018

    3 Manado 11/05/2018 Indonesia —

    Manado, Indonesia

    Description

    Nach dem eiskalten Flug nach Manado hat es nun auch Uli erwischt. Eine ausgeprägte Erkältung. Super. In Manado angekommen, Gepäck auch, Juhuuuuh, schnell ein Taxi ins Hotel und dann ab unter die Dusche. Und immer noch nicht gechlafen. Abends haben wir in Manado an der Promenade noch ein paar Bierchen getrunken und ein paar Snacks gegessen. Die Saucen zu den Snacks waren höllisch scharf. Man konnte die kaum essen. In Erwartung eines erholsamen Schlafes sind wir ins Hotel und Uli hat Ihre Erkältungshöllennacht erlebt. Wieder so gut wie nicht geschlafen.
    Trotzdem muss man sich ja zumindest die nähere Gegend mal anschauen.
    Da wir direkt am Hafen übernachtet haben, bot sich der direkt angrenzende Markt an. Typisch Asien. Berge von Reis, Chili, Zwiebeln, Knoblauch. Zwischendurch ein wirklich unangenehmer Geruch nach vergorenen Kokusnussraspeln. Sehr viele nette Leute. Und megaviel Grünzeug, Obst und Gemüse. Sah alles doch sehr lecker aus.

    Am nächsten Tag werden wir um 11.00 Uhr mit dem Boot abgeholt. Nach kurzer Korrespondenz mit unserem Resort sollten wir einfach nach Supong fragen und schon wäre der Transport geritzt. Hat auch wirklich einwandfrei funktioniert. Auf gehts zum Tauchen nach Bunaken Island.

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  • 05Nov 2018

    4 Bunaken 11/05/2018 Indonesia —

    Manado, Indonesia

    Description

    Fünf Minuten vor der Zeit setzten wir in einem kleinem Boot Richtung Bunaken über. Nach einer Stunde landeten wir bei Ebbe an und wurden freundlich in Empfang genommen. Wir sind im Panorama Backpackers untergekommen, der Name ist Programm. Die Hütten liegen am Hang. Bei 30 Grad wuchteten wir die Rucksäcke gefühlte tausend Stufen hoch, aber der Blick hat schon entschädigt. Wunderbar blaues Wasser soweit das Auge blickte.
    Leider ist Uli total erledigt, die Erkältung schlägt nach dem Mittagessen voll zu (vielleicht ist das Bier gestern Abned auch nicht ganz unschuldig. Ab ins Bett. Sascha ist aber nicht mehr zu halten...... ins Wasser. Schorchelpatrouillle.
    Nach einernhalb Stunden Schlaf setzt sich auch Uli die Taucherbrille auf und schwebt das erste Mal über die Riffkante, um die steile Riffwand zu sehen, die scheinbar ins Bodenlose führt.
    Schnorcheln ist einfach der Wahnsinn, das Riff ist ganz nah, bei Ebbe schwebt man nur 1,5m über dem Riffdach und all seiner Bewohner. Regelmäßige Schildkrötenbegegnungen (die sind riesig hier) lassen unsere Herzen höher schlagen. Auch eine Babyseeschlange versteckt sich im Seegras, viele Makrosachen, die man eigentlich nur beim Tauchen sieht, kann man sich hier einfach erschnorcheln. Alle Varianten von Koffer-und Pufferfischen, Schnecken, Anemonenfische, Einhornfische, und und und...
    Da auch Sascha immer noch erkältet ist, ist unser Programm also erst mal die ersten zwei Tage vom Schnorcheln bestimmt. Der Strand ist nicht wirklich schön, unglaublich viel Müll. Und es ist noch nicht mal die wirklich schlimme Müllsaison.
    Ab dem zweiten Tag konnte Sascha einen Tauchgang am Nachmittag machen und war auch hier begeistert.
    Am letzten Tag sollte es dann auch für Uli endlich ernst werden. Wegen der Erkältung ein nicht ganz so tiefer Tauchgang zu Fischen, von denen wir schon lange träumen, Sie einmal zu sehen. Mandarinfische. Superaufgeregt das Equipment angelegt und ab ging es ins Wasser. Eher unspektakulärer Tauchplatz, da an einem Fähranleger. Aber ne Menge cooler Fische. Steinfische, Babycuttlefish, Kuhkofferfische... und dann hinsetzen und abwarten bis sich die ungaublich kleinen, bunten Mandarinfische blicken lassen. Und dann waren Sie da. Eigentlich bescheuert, das so bunte Fische nur in der Dämmerung aktiv werden, wenn man Ihre Farben gar nicht richtig sieht. Aber wir entdeckten sogar Babymandarinfische. Ohhhhhhhhhh, klein.
    Und dann war aus dem ersten Tauchgang von Uli auch noch ein Nachttauchgang geworden, die Sonne war untergegangen. Total durchgefrohren haben wir dann den ersten Meerestauchgang von Uli gefeiert und mussten am nächsten Morgen auch schon weiter.

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  • 09Nov 2018

    5 Tangkoko Nationalpark 11/09/2018 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Morgens ging es dann wieder mit dem Boot nach Manado. Dort kurz im Supermarkt sowas ähnliches wie Nutella gekauft, weil Sascha schon nach 4 Tagen keine Eier zum Frühstück mehr sehen konnte. Wir wurden auch pünktlich mit dem Auto am vereinbarten Treffpunkt abgeholt, damit wir zum Tangkoko Nationalpark gebracht werden. Nach 2 Stunden Kurven- und baustellenreicher Fahrt sind wir angekommen. Der Bungalow im Tangkoko Hill ist annehmbar und wir haben schlimmeres erwartet. Sogar warmes Wasser. Sachen ausgepackt und kurz die Umgebung ausgecheckt und dann ging es schon auf Abendsafari um die nachtaktiven Tarsiere (sowas ähnliches wie Koboldmakis) zu sehen. Nach anfänglicher Skepsis (wegen gepflasterter Wege - aber nur am Anfang) wurden wir gleich belohnt, da wir gleich Bärenkuskusse (Bärenkuskus - Beutelbär mit Greifschwanz) zu Gesicht bekamen. Die leben normalerweise hoch in den Bäumen, aber irgewie waren die 2 so niedrig unterwegs, das wir die richtig gut beobachten konnten. Wow, sind die süß. Dann ab zum Tarsierschlafbaum. Die Touristenhorde wartet darauf, dass die Tiere aus dem hohlen Baum kommen und dann auf Futtersuche gehen. Wieder hatten wir Glück, weil diesmal die Tiere wieder wenig scheu zeigten und teilweise auf Kopfhöhe von Ast zu Ast hüpften. Total niedlich. Auf dem Rückweg gab es dann noch eine richtig große Vogelspinne zu sehen.
    Am nächsten Morgen sind wir mit 2 anderen Deutschen und dem Guide Julien um 6.00 Uhr morgens auf Dschungeltour gegangen. Zuerst haben wir im Unterholz die auf Sulawesi endemischen schwarzen Makaken aufgestöbert und die Affenbande ein Stück durch den Wald begleitet. Dann ging es tiefer in den Wald um wieder Bärenkuskus, Eulen und Hornbills zu finden. Das war eine tolle aber anstrengende Wanderung durch den Wald. Die Hornbills (Nashornvögel) waren schwer zu finden. Aber letztendlich haben wir Sie doch sehen dürfen.
    Mittags wollten wir mal den Strand sehen. Unterwegs fing es an zu regnen und leider hörte es auch nicht wieder auf. Wir mussten feststellen, dass unsere guten Ponchos mit den Jahren nicht mehr dicht sind und Fotos konnten wir auch nicht wirklich machen. Wieder zurück, die Sachen gewechselt und wieder auf den Abendausflug zu den Tarsieren. Leider waren Sie diesmal scheuer und sind ziemlich schnell, nachdem Sie aus Ihrer Baumhöhle kamen nach oben verschwunden und haben sich vom Acker gemacht. Da hatten wir am Vortag mehr Glück. Die Vogelspinne in Ihrem Versteck wollte sich auch nicht so recht zeigen.
    Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich eine private Tour machen, die auch etwas länger gehen sollte. Leider hat da irgendwas mit dem Guide nicht geklappt und wir sind doch mit der Standardtour mit. Das negative daran war, dass 2 Pärchen mit Ihren tollen Kameras und Stativen dabei waren, die für jeden Furz stehen geblieben sind um Fotos zu machen und auch noch unglaublich langsam gelaufen sind. Als man dann endlich etwas interessantes gefunden hatte, musste erst das Stativ aufgebaut werden und dann wurden zig Fotos von der selben Situation geschossen. Dann Platzwechsel mit dem Stativ, wieder Fotos und dann irgendwann abbauen. Dabei hat man unglaublich lange blöd in der Gegend rumgestanden. Wir hatten die Kamera in der Hand und haben immer sofort super Fotos geschossen. Das hat echt genervt. Immer warten, warten, warten. Glücklicherweise haben wir aber diesmal intensiveren Kontakt mit den schwarzen Makaken gehabt, mal wieder Bärenkuskusse gesehen und diesmal konnten wir auch die Hornbills besser sehen. Und einen riesigen hohlen Würgefeigebaum haben wir auch noch gesehen und waren sogar drin.
    Mittags sind wir dann bei bestem Wetter zum Strand, komplett schwarzer Sand. Der Strandspaziergang war dann auch doch etwas anstrengender als gedacht, da der Strand recht steil war und das Laufen im Sand echt anstrengend war. Den Nachmittag haben wir am Bungalow ausklingel lassen. Morgen geht es nach Gorontalo.

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  • 12Nov 2018

    6 Gorontalo 11/12/2018 Indonesia —

    Gorontalo, Indonesia

    Description

    Unser Taxi (Mauro der Italiener mit seiner indonesischen Frau Theresia) kam eine Stunde zu früh....umso besser. Sie fuhren uns in 2 Stunden zum Flughafen von Manado. Dort erstmal ne Fertigsuppe zur Stärkung und dann rein. Im Flughafen haben wir seit längerem wieder ordentliches Internet. Also nutzen wir die Gelegenheit um die Fotos vom Nationalpark hochzuladen. Etwas Unsicherheit kommt auf, als unser Flug verspätet angezeigt wird. Aber es wurden zum Glück nur 2 Stunden und der Flug von 40 Minuten nach Gorontalo ging schnell rum. Abends im Hotel angekommen, Zimmer super, und um die Ecke was gegessen. Schnell haben wir festgestellt, das kaum einer in Gorontalo englisch spricht und das fast alle hier Muslime sind. Das heisst mit dem Essen war es anfangs schwierig, da unser Indonesisch quasi nicht vorhanden ist und abends nen Bier trinken war erstmal nicht. Es gab einfach keins. Inschallah.
    Am nächsten Morgen um 6.00 Uhr hatten wir eine Verabredung über eine vorab gebuchte Tour um mit Walhaien zu schwimmen. Bis vor kurzem hat sich wohl an dem bekannten Spot noch keiner blicken lassen, aber seit ein paar Tagen scheinen sie zurückgkehrt. Unser Guide kam 20 Minuten zu spät, dann hat aber alles gut geklappt. Er war mit Moped. Also hat er uns in ein Bentor (Ein Moped Tuk-Tuk) gesetzt und zusammen sind wir die halbe Stunde zu dem bekannten Platz an der Küste gefahren. Er hat ein kleines Boot klar gemacht und dann sind wir raus gefahren. Unglaubliche 15-20 Meter vom Ufer. Dann klopfte der Bootsmann mit dem Paddel ans Boot und guckte sich um. Sascha war fest im Glauben, das wir mal wieder kein Glück haben. Doch dann hieß es: Is coming! Go in the water! Wir springen rein, schauen uns um und dann ist da dieser riesige Fisch. Unglaublich. Der Walhai kommt wegen der Shrimps, die von den Fischern zum Anlocken genutzt werden. Früher kamen die Walhaie wegen der Shrimpsreste aus der Verarbeitung. Diese gibt´s aber nicht mehr, die Fischer haben aber weiter gefüttert und seit 2 Jahren hat sich die Stelle als eine der wenigen sicheren Walhaispots in der Welt etabliert. Ca. 6 Monate halten sich hier einige Walhaie regelmäßig vor der Küste auf. Bis Sie wieder verschwinden und einige Monate später wiederkommen. Wir haben also Glück. Die Saison hat gerade begonnen und es ist echt der Wahnsinn. Sascha hat schon lange gehofft mal einem dieser wunderbaren Tiere zu begegnen. Und das es dann hier auch noch so nah geschieht. Wow. Und der Walhai hat keine Scheu. Man muss eher mal schnell aus dem Weg schwimmen, weil er dann mit seinem riesigen Kopf zu neugierig und zu nah kommt. Die Größe ist echt beeindruckend. Wir haben das Erlebnis sehr genossen, aber hinterher hatte man Zweifel dies gerade wirklich erlebt zu haben. Mannomann.
    Noch etwas die Stadt tagsüber erkundet und abends haben wir japanische Ramensuppe gegessen. Das kannten wir. Wir waren alleine im Restaurant. Bier gab´s immer noch nicht. Das Internet hatte auch keine Tipps. Also haben wir das Hotelpersonal gefragt. Es scheint Bier zu geben, aber nicht im öffentlichen Ausschank. Nur zum Mitnehmen für daheim. Also haben wir uns immer abends von einem Bentorfahrer zum örtlichen Bierdealer fahren lassen (eine sehr nette kleine Frau die auf deutsch "Auf Wiedersehen" sagen konnte und haben dann unser Hotelzimmerfenster zur abendlichen Biertheke erklärt.
    Für den nächsten Tag war mit Rahmat unserem Walhai-Guide ein Trekking verabredet. Wir haben uns schon wieder auf den Dschungel gefreut, aber der Tag wurde zum Reinfall. Die Fahrt in den Nationalpark war eine Tortur. Die Hälfte des Weges bestand aus einer sehr schmalen Schlaglochstrecke. Einmal sind wir mit dem Wagen stecken geblieben und wir mussten das Rad mit Steinen unterfüttern. Nach knapp 2,5 Stunden Fahrt waren wir in einem abgelegen Tal am letzten Haus. Dort mussten wir auf den Local Guide warten. Das nervte etwas. Aber dann ging es los. Toller Dschungel, sattes dichtes Grün, über einige Bäche. Doch dann nahm der Reinfall seinen Lauf. Wir trafen einen Jäger, der tatsächlich mit Hundemeute und Speer auf Wildschweinjagt war. Die Hunde machten weiter hinten im Wald Palaver und dann ging es schnell Richtung der Hunde. Wir dachten, wir werden Zeugen der steinzeitlichen Jagdszene, aber nachdem wir bergauf durchs Unterholz gekrochen und geklettert sind, war auf einmal Schluss. In der Nähe haben wir einmal noch schwarze Makaken gehört. Aber das war auch alles. Völlig fertig und verdreckt, fing es genau dann auch noch an in Strömen zu regnen. Es ging dann zurück, schon klitschnass, zu einem Unterstand. Nach etwas warten ging es dann komplett zurück mit dem Hinweis, wir versuchen einen anderen Weg in den Dschungel. Wir haben dann aber wieder in einem Unterstand gewartet (dort wurde von den Einheimischen brauner Zucker produziert) und dann war es schon mittag und wir hatten eigentlich noch kaum was vom Wald gesehen. Wir verloren die Lust, weil die Rückfahrt ja noch bevor stand und beschwerlich war. Also hatten wir beschlossen abzubrechen. Außerdem stellte sich heraus, das Rahmat gesundheitlich auch nicht auf der Höhe war und sich sehr gequält hat. In dem Nationalpark leben wohl noch Nomaden die steinzeitlich leben. Sie kommen wohl mal manchmal in das Dorf um Tabak gegen Früchte zu ertauschen. Laut Rahmat haben die Bewohner des Dorfes bis ca. 1990 noch wie "Tarzan" im Lendenschurz dort gelebt, bis sie die Zivilisation erreicht hat. Rahmat hatte sich bemüht uns etwas besonderes zu zeigen, dies hatte leider nicht unseren Nerv getroffen. Wir hätten einfach den Pfaden im Dschungel folgen sollen, dann wären wir zufrieden gewesen. Egal.
    Am nächsten Tag sind wir auf eigene Faust nochmal um 6.00 Uhr zu den Walhaien. Hat auch geklappt. Wieder mit dem Boot raus, der Bootsmann gibt den Walhaien Zeichen, dass es Frühstück gibt und dann rein ins Wasser. Wieder kommt der Walhai, dann ein zweiter, nein drei!!!! Wooooow! Schwimmen mit 3 Walhaien. Wieder der Knaller. Hinterher kommt tatsächlich noch ein vierter dazu. Wir sind sprachlos. Und Sascha der Schussel, hat dort hinterher noch seine Badehose vergessen. Egal. Es gibt ne Zweite. Mal eben holen, ist zu weit weg. Egalegal.
    Zurück im Hotel, kurz gefrühstückt und dann haben wir uns noch Überreste eines alten portugiesischen Forts angeschaut. War schön, aber schweißtreibend. Abends haben wir guten Fisch gegessen und das Restaurant Ohara hatte sogar eine englische Speisekarte. Die einzige die wir bisher in Gorontalo gefunden haben.
    Gorontalo hat ansonsten eigentlich nichts für westliche Touristen zu bieten. Aber die hauptsächlich muslimischen Einwohner sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit. Hundert mal am Tag hört man "Hello Mister" oder "Hello Misses" und man grüßt freundlich zurück. Ein nettes Völkchen. Aber mangels englisch echt nicht einfach hier.
    Morgen Tickts für die Fähre zu den Togian Islands besorgen und dann sind wir die Nacht auf dem Schiff. Toi, toi, toi. Wir werden dann wohl ne Woche kein Internet haben.

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  • 17Nov 2018

    7 Togian Islands - Lia Beach 11/17/2018

     

    Description

    Um 14.00 Uhr ist Sascha mit dem Bentor (Tuk-Tuk) zum Fährhafen um die Tickets für die Fähre zu den Togian Inseln zu besorgen. Wir haben uns für die unklimatisierte Tatami (Business II) Klasse entschieden. War alles kein Problem. Wieder zum Hotel, gepackt und mit etwas Schwierigkeiten (mangels Englischkenntnissen der Hotelangestellten) ein Taxi vorab gebucht, dass uns zum Flughafen bringen soll, wenn wir hoffentlich pünktlich mit der Fähre wieder in Gorontalo ankommen. Noch 1x Nasi Goreng nebenan zum Mitnehmen für die Fähre besorgt und dann haben wir uns mit dem Auto zum Hafen fahren lassen. Der Fahrer holt uns auch wieder ab. Hoffentlich. Die Fähre sieht nicht sonderlich vertrauenserweckend aus... wird schon gut gehen. Also rauf auf den Seelenverkäufer und unsere Liegeplätze gesucht. Die Fahrt wird 12 Stunden über Nacht gehen. Wir haben un die Schlafmatten besorgt und dann auf dem Platz entsprechend eingerichtet. Den wichtigen Rucksack verschlossen und angekettet und dann haben wir das Schiff erkundet. Erstaunlicherweise legte die Fähre um 17.15 Uhr ab. Die Einheimischen mussten sich echt noch beeilen. Laut Fahrplan ist 17.00 Uhr korrekt, üblich aber eher so gegen 19.00 Uhr. Die Abfahrt war richtig romantisch mit Regenbogen und tollem Sonnenuntergang. In Gorontalo gab es kaum Bier zu bekommen, auf der Fähre hatten sie lustigerweise welches. Also noch 2 Sonnenuntergangs-Biere. Wir haben die Nach überstanden. Es war nicht ganz so schlimm, aber auch nicht wirklich gut. Die ganze Zeit wurde überall geraucht und nachts wurde es recht warm und stickig. Uli hatte mehr Probleme zu schlafen, Sascha hat es immerhin stundenweise geschafft. Und dann, noch im Dunkeln morgens um 5.00 Uhr waren wir da. Also an Land und uns nach unserem durch die Unterkunft organisierten Abholdienst umgeschaut. Nix. Mehrere Leute offerierten Ihre Dienste als Taxiboot aber wir warteten. Immer noch nix. Plötzlich sprach uns ein Typ an, der meinte uns zu unserem bestellten Boot zu bringen. Also sind wir hinterher gedackelt. Einmal durch Dorf und dann an einer dunklen Stelle zu einem Boot. Er sagte uns einen Preis, aber wir rochen die Verarsche und ließen ihn dort stehen und sind zurück zum Hafen. Der wollte uns bescheißen. Da uns immer noch keiner abholte bekamen wir einige Hilfeangebote. WIr hörten dabei raus, dass die Fähre unüblich früh da war und unser Bootsmann wohl erst später kommen würde. Vielleicht. Nach einer Stunde nahmen wir ein anderes Angebot an und eine Frau brachte uns zu Ihrem Bruder, machte ihn wach, fragte nach einem Vorschuss für Sprit und gab uns einen Tee. Der Bruder wurde so langsam wach und zog sich an, die Kinder kamen mit dem Sprit wieder und dann fuhr jemand mit dem Moped vor. Tadaaaaaa, unser Bootsmann war dann auch endlich da. Dann haben die Leute eifrig diskutiert, wer uns denn jetzt nun fährt (war uns egal, hauptsache langsam irgendeiner) und dann sind wir mit Ris dem eigentlich gebuchten mitgefahren. Die Fahrt dauerte 3,5 Stunden, aber es gab einiges zu gucken. Wir sahen eine Schildkröte, einen Hornbill und eine große Schule von Delphinen. Wow. Und dazu noch diese wunderschöne Landschaft. Irgendwann hats einen, nach der Nacht, aber doch umgehauen und man ist eingeratzt. Es gab noch einen Toilettenstopp im Seenomadendorf (sind sie nicht mehr, aber früher) Pulau Papuan mit dem berühmten sehr langen Steg und dann waren wir endlich da. Lia Beach (www.lia-beach.com). Nur 2 Hütten und ein kleines Paradies. Es gehört Marion und Epo, es gibt einige Angestelte und die Hunde Cookie und Rimba (Rimba ist verrückt und mit Vorsicht zu genießen). Hier haben wir 5 relaxte Nächte (außer wenn es stürmte) verbracht. Am Strand liegen, Planschen, Schnorcheln und abends zur Sonnenuntergangsbank. Das waren unsere Aufgaben. Das Essen war gut, viel Fisch und die Hütte war auch toll. Wir haben abends sogar nochmal einen Tarsier gesehen und Fikran, der Bootsjunge, bracht uns einmal abends einen jungen Palmdieb (Coconutcrab - kann bis zu 5kg schwer werden, ist stark gefährdet und knackt Kokosnüsse). Sascha musste ihn auf die Hand nehmen und schwubs war die Haut zwischen den Scheren des jungen Palmdiebs. Autsch, das tat richtig weh. Lektion gelernt. Am Nachmittag musste man etwas die Augen im Wasser offen halten, da sich dann gerne mal kleine Stechrochen dort tümmeln. 5 Tage waren ausreichen. Am letzten Tag werden wir von Epo nach Wakai zurückgebracht um dann Nachmittags wieder mit der Nachtfähre nach Gorontalo zu fahren. Wir hoffen, das Wetter macht uns keine Probleme. Pulau Bangka wir kommen.

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  • 23Nov 2018

    8 Pulau Bangka - Coral Eye Resort 11/23/2018

     

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    Die Nacht auf der Fähre war fürchterlich. Wir fanden keinen Schlaf, weil diesmal der Fernseher in voller Lautstärke lief, wir hatten unser Nachtlager direkt davor, und er lief bis auf eine Pause von 1,5 Stunden durch. So gut wie kein Schlaf. Unser Taxi im Hafen war um 5.30 Uhr bestellt. Das wäre so nach Fahrplan gewesen. Angekommen sind wir um 2.30 Uhr. Also haben wir das gebuchte Taxi versetzt und sind sofort mit einem vorhandenen Wagen zum Flughafen von Gorontalo gefahren. Alles dunkel. Der Flughafen war noch geschlossen. Um kurz nach 3.00 Uhr fing der Muezzin an rumzukrakeelen. Anders konnte man das nicht nennen. Wir haben das auch schonmal in schön gehört, aber hier war nach unserem Ohr ein völlig betrunkener am Mikrofon um die nächsten 3 Stunden die nähere Umgebung mit voller Lautstärke zu terrorisieren. Um 5.15 Uhr machte dann endlich der Flughafen auf und alles ging seinen Lauf. Der Flug war pünktlich und ruhig, das Gepäck war wieder sofort am Band und dann sind wir raus. Ein Fahrer sollte auf uns warten. Pustekuchen. Niemand wartet auf uns. Völlig übermüdet und angenervt helfen uns dann doch schnell 2 Leute die alles Weitere organisieren können. Sie kontaktieren unsere Unterkunft und alles geht seinen Weg. Wir glauben fest, dass der mehrfach rückbestätigte Transport für uns einfach vergessen wurde. 1 Stunde Autofahrt und eine kleine Bootsfahrt und wir sind endlich im Coral Eye auf Pulau Bangka. Hier verbringen wir die letzte Woche. Wir fühlen uns wohl, die Mahlzeiten werden mit allen zusammen sehr gesellig eingenommen und wir lernen Stefanie und Laurent aus der Schweiz kennen, wo die Wellenlänge sofort stimmt. Das Coral Eye dient auch als Forschungszentrum für die marine Welt und durch 2 deutsche Studenten, die sich mit dem Thema Plastik im Meer befassen und uns netterweise auch über kleine Vorträge etwas von ihrer Arbeit vorstellen, haben wir nicht nur Urlaub, sondern lernen auch noch etwas. Am ersten Tag erkunden wir völlig übermüdet das Hausriff, welches wirklich ein Traum ist und freuen uns über den immensen Artenreichtum. Hier merken wir, dass Sulawesi im Korallendreieck der Welt liegt und diese Region den höchsten Korallen- und Fischreichtum an unterschiedlichen Arten aufweist. Ein Traum. Genauso bekommen wir die Realität zu Gesicht, das Indonesien ein schwerwiegendes Plastikproblem hat und das Meer wirklich voll davon ist. Leute tut etwas gegen Plastik. Wir verbringen die letzte Woche mit täglichen Tauchgängen an unterschiedlichsten Spots und Schnorchelausflügen am echt genialen Hausriff, sowie dem Sonnenuntergangsbier auf dem Jetty (Bootsanlegestelle). Beim Tauchen sehen wir diverse Frogfishes, Pygmyseahorse, Ghostpipefish, Octopus, Flamboyant Cuttlefish, große Fischschwärme und, und , und. Wir haben hinterher einen super Entspannungspegel erreicht und lassen hier den Urlaub ohne viel Aufregung ausklingen. Dazu hat auch der Massagedienst beigetragen. Wir freuen uns auch ein bisl auf Zuhause.

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  • 30Nov 2018

    9 Manado - Jakarta - Amsterdam - Duisburg 11/30/2018 Indonesia —

    Central Jakarta, Indonesia

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    Am Flughafen von Manado angekommen, müssen wir leider feststellen, dass unser Flug gecancelt wurde und wir nicht darüber informiert worden. Super!!!! Wir wurden dann von 11.00 Uhr auf 16.00 Uhr umgebucht (zum Glück haben wir hier einen ordentlichen Zeitpuffer, den wir allerdings anders verplant hatten) und dann wurden wir in die Lounge mit freier Verköstigung gesteckt. 6 Stunden warten. Wir hoffen, der Flug ist pünktlich, damit wir den Anschlussflug nach Amsterdam erwischen.

    Nach langer Warterei ging unser neuer Flug fast pünktlich von Manado nach Jakarta. Dadurch hatten wir zwar keine Möglichkeit mehr im gebuchten Flughafenhotel in Jakarta zu duschen, dadurch war die Warterei in Jakarta deutlich kürzer. Mehr oder weniger pünktlich ging unser Flug nach Amsterdam, welcher sehr ruckelig war, aber dann waren wir bald wohlbehalten zu Hause. Es war ein toller Urlaub.

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