Mahangu Plan you next vacation together with friend and manage travel documents. Create a free travelblog and upload photos and videos. Sum up your travel hightlights in a film. Simplicity that impresses, absolute privacy control and no upload limits.

Trip Roadtrip USA 3.0 Roadtrip USA 3.0 05/30/2019 - 06/21/2019   Robert Wäger (DE)
Germany USA

Roadtrip USA 3.0

Follow

Means of Transport
Bus / Truck Car Foot Plane
  • 30May 2019

    1 Abflug München 05/30/2019 Germany —

    Lerchenfeld, München-Flughafen, Germany

    Photos & Videos

    Comments

  • 30May 2019

    2 Ankunft Salt Lake City 05/30/2019 USA —

    Salt Lake City, USA

    Description

    Salt Lake City, 30.05.2019 Ortszeit 21:00

    Liebes Tagebuch,
    was habe ich mir nur dabei gedacht als ich gestern Vormittag noch gesagt habe, dass mir das alles zu glatt läuft. Dabei lief es ja auch ziemlich gut bis dato. Gerade mal 3 Jahre haben wir an der Reise gebastelt und schon steht der große Tag vor der Tür. Ich habe mich noch bei Christoph zum Abendessen eingeladen weil ich weiß das man dort gesundes Essen bekommt was vielleicht in Hinblick auf die kommenden 3 Wochen nicht schlecht wäre. Und ich wurde mit Spaghetti Bolognese mit Vollkornnudeln (ja kein Scherz) nicht enttäuscht. Dann noch a bisserl auf der Couch gechillt bis um viertel nach neun meine kleine heile Welt zusammenbrach. Unser Flug mit KLM für morgen um 07:00 wurde storniert  What???? Storniert??? Man kann Bestellungen auf Amazon stornieren oder Überweisungen ok aber NICHT unseren Flug. Also Krisenmanagement gebildet und vorsorglich Uwe aus dem Bett geläutet und schon mal zum Flughafen geschickt um den Käserollern von der KLM mal den Marsch zu blasen. Parallel mit Christoph in Holland angerufen um die Sache ruhig und freundlich zu klären, kann ja nur ein Missverständnis sein. Ok war es nicht weil wohl Holländische Lotsen nicht genug Geld für Ihren Campingurlaub (ja sorry Klischee) bekommen. Telefonisch wird man natürlich mit Indern verbunden die Englisch ja nicht als Ihre Muttersprache ansehen. Aber wir haben eine Bestätigung per Mail für eine Umbuchung über London nach Salt Lake City bekommen und konnten auch noch im Anschluss Online einchecken. Schnell noch das Terrorkommando Uwe vom Flughafen abgewogen und nach Hause beordert, glaube 23:30. Eigentlich hätte er ja gleich dort bleiben können da wir uns um 04:00 sowieso wieder dort treffen wollten. Jetzt haben Christoph und ich (ähm Robert war der Name) auch noch eine Mütze Schlaf genommen und Wecker auf 3 gestellt. Wecker hat funktioniert und wir haben uns pünktlich um 03:25 an der Herthastraße eingefunden. Bernd, Vater von Uwe, war pünktlich und auch das vorbestellte Taxi sammelte uns um 03:30 auf. Läuft doch wie geschmiert und 35 Minuten später waren wir am Flughafen. Dort wartete schon Uwe ungeduldig auf uns dem dann einfiel das er doch das ein oder andere vergessen hatte. Den Hut hatte er im Auto liegen gelassen unter dem auch das Navi lag. Gabi die ihn zum Flughafen brachte konnte er telefonisch nicht mehr erreichen, angeblich wohl öfters so ich kann das hier an der Stelle nicht bestätigen. Zu Hause hat er sie dann erreicht, aber eine 2. Anfahrt zum Flughafen war nicht drin, dann eben ohne Hut und Navi. Aus Sicherheitsgründen haben wir das Gepäck Old School mäßig aufgegeben um es auch in SLC (Salt Lake City) garantiert wieder zu bekommen. Die freundliche Dame von der Lufthansa meinte aber wir sollen das Gepäck in London abholen und erneut einchecken??? Und umsteigen auch noch und das in 90 Minuten, na toll. Nach den vielen Strapazen hat man sich ein Weißwurstfrühstück um 5:30 dann aber auch verdient, ja mit alkoholfreien Bier. Die Wartezeit mit endlosen Spaziergängen am Terminal verbracht um pünktlich um 07:15 gen England zu fliegen. Dort mehrere Warteschleifen gedreht um uns den Umstieg noch ein wenig spannender zu machen, Landung 08:30. Flug nach SLC 10:00, also hurry up. Jetzt doch mal 2 nette Damen von Delta Airline zu unserem Gepäck befragt und siehe da das Gepäck wird durchgecheckt, also keine Panik easy going. London Heathrow ist keine weitere Silbe wert und man ist froh wenn man dort weg kommt. Der Delta Volgel über den Teich war auch schon in die Jahre gekommen aber egal Hauptsache kein Storno. Ach ja das das Gepäck noch 2x und wir auch durchsucht wurden, obwohl in München ebenfalls schon geschehen bedarf einer kleinen Wortmeldung. Ebenso das wir alle 4 den geschulten Augen des Nacktscanners nichts vormachen konnten und natürlich nochmal per Hand durchsucht wurden, muss erwähnt werden. Aber jetzt im Flieger von Delta über den Teich wo wir bestens mit Getränken und Essen versorgt wurden. Auch das Entertainment war erstklassig auch wenn ich im Online Backgammon 3:2 gegen Christoph verloren habe. Pünktlich um 13:30 landeten wir in SLC. Dann raus und zur Imigration, wo natürlich wieder der lange Arm desbGesetztes in Form von Fingerabdrücke und Videobildern zuschlug. So jetzt nur noch das Gepäck holen und dann ab zur Mietwagenfirma. Ähm ok meine kleine heile Welt zerbrach erneut. Nach 43 Jahren hat es mich dann doch mal erwischt, Koffer kam nicht. Band war aus und alle hatten was, nur ich nicht. Dann einen Mitarbeiter von Delta dazu befragt, worauf er dies nur korrekter Weise bestätigte als ob dies ein völlig normaler Vorgang ist. Für Ihn vielleicht, aber NICHT für mich. Wir reden hier von MEINEM Koffer. Sorry aber da darf man mal ein wenig aus der Haut fahren. Okay ins Delta Büro gegangen und den Vorfall offiziell gemacht. Die Dame mit dem Charme wie die Mauern von Jericho nahm es auf und sagte das er innerhalb von 24 Stunden ankommen sollte. Hey cool nur 24 Stunden ohne Koffer das geht ja noch (Achtung Ironie). Soll ins Hotel geschickt werden oder mir dann hinterher fliegen wenn die Karawane Richtung Yellowstone fährt. Ich sehe schon den Koffer die nächsten 3 Wochen hinter mir her fahren durch alle kleinen Ortschaften in denen wir 1-2 Tage residieren. Aber egal, was willste machen kannste nix machen. Dann den Wagen geholt welcher sich als ein Dodge Caravan entpuppte und wirklich ein Traum ist. Ich hatte die Ehre als erstes zu fahren. Oder war es Mitleid meiner 3 Reisgefährten die sich doch den einen oder anderen Kofferwitz nicht verkneifen konnten. Dann schnell ins Hotel Crystal Inn gefahren und erst mal frisch gemacht. Dann noch den Grundeinkauf bei Mr. Walmart erledigt mit dem Kauf des obligatorischen Cooler welcher uns die nächsten 3 Wochen begleitet. Dann ging es noch zu In-N-Out Burger wo wir das Abendessen zu uns nahmen und dann wieder Richtung Hotel. Das wir schon 25 Stunden unterwegs waren merkte man nur den 3 übrigen an, aber nicht mir da ich im Flieger 3 Stunden geschlafen habe und davon träumte das ein Koffer in London stundelang am Gepäckband rumfährt und ihn keiner haben will, irgendwie komisch. Dann habe ich mit Christoph noch den Wörlpool (doch der musste sein) geprüft welcher ca. 38 Grad warm war und den Ereignis reichen Tag abrundete.

    So Jetzt aber ab ins Bett, Christoph schnarcht schon und good Night

    Photos & Videos

    Comments

  • 31May 2019

    3 2. Tag Salt Lake City 05/31/2019 USA —

    Salt Lake City, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    ja wir leben noch. Die letzten Tage waren einfach zu aufreibend um das Geschehene nieder zu schreiben. Somit finde ich erst jetzt Zeit und Muse dafür, auch vielleicht durch ein paar Dosen Pabst Blue Ribbon Beer ermutigt. Also die erste Nacht haben wir gut hinter uns gebracht und die Ohrstöpsel hane ich zum Glück nicht in den Koffer getan, da viel Holz in der Nacht zersägt wurde. Der Koffer war natürlich auch nicht da als ich aufgewacht bin, wo sollte er denn auch herkommen. Dafür wurden wir mit einem super Frühstück zum Morgen begrüßt und auch ein Cop in der Lobby grüßte Christoph mit einem läßigen „Hi guy“ was nicht unbedingt zu erwarten war. Danach stand erst mal eine Shopping Tour auf dem Programm, da ich mich auch langsam aber sicher um neue Klamotten kümmern musste, Stichpunkt Koffer. Zuvor fuhren wir aber noch in ein Bergdorf wo wir noch tatsächlich Schnee vorfanden, welchen wir gleich zu einer zünftigen Schneeballschlacht verwendeten. Auch gab es in dem Dorf lustige Namen wie Innsbruck Street und Matterhorn Drive. Pünktlich um 10 stürmten wir in die Stores des Tanger Outlett Stores und machten bei Levis und Co satte Beute, wobei Christoph und ich uns zu wahren Shopping Queens outeten. Ich vielleicht eher deswegen weil ich Delta Airlines immer noch nicht ganz traute. Mit leichter Verspätung fuhren wir anschließend zu einem Militärmuseum welches von Veteranen betrieben wurde. Im Anschluss gab es eine kleinere Wanderung auf einen Aussichtspunkt oberhalb von Salt Lake City und wir konnten uns mal eine Übersicht über das ganze Tal verschaffen. Zum Ende des Nachmittags ging es natürlich noch zum Salzsee, wovon die Stadt Ihren Namen bezieht. Dieser ist fast so salzig wie das Tote Meer und sah doch recht dreckig aus und lud nicht gerade zum Baden ein. Trotzdem schön wenn man Ihn gesehen hat und das Panorama mit den Schnee bedeckten Bergen im Hintergrund war einfach nur „amazing“ wie sie alle hier zu allem sagen. Im Hotel gab es mal wieder ein Telefonat mit Delta Airlines und mit Händen und Füßen wurschtelte ich mit meinem Englisch so durch. Aussagen von der Dame an der anderen Leitung und Namen von Atlanta/Georgia ließen meine Hoffnung auf meinen Koffer schwinden. We do what we can, tolle Aussage und tommorow we have more Information bringen mir meine Kleidung auch nicht zurück. Als Trotzreaktion haben wir uns alle 4 ein gepflegtes BBQ bei R&R reingezogen welches vorzüglich war. Den Tag ließen wir mit Schafkopf und Bier ausklingen. Dann ab ins Bett, Pyjama war auch im Koffer na toll.
    Good night und bis tommorow

    Photos & Videos

    Comments

  • 01Jun 2019

    4 Fahrt nach West Yellowstone 06/01/2019 USA —

    West Yellowstone, USA

    Description

    Tag 3 beginnt und koffer noch nicht da. Langsam ist es nicht mehr lustig. Zumal erst auffällt was man alles im Koffer hatte, Kontaktlinsen diverse Ladekabel und andere wichtige Sachen. Natürlich hält einen das nicht von einem herzhaften Frühstück ab. Ein Versuch eine Mitarbeiterin der Rezeption zur Klärung bei Delta Airlines zu bewegen scheiterte an Desinteresse und einer Unfreundlichkeit die schwer zu toppen war. Und das wenn ein Gast eh schon in Not geraten war und diese Sprache auch nur wenig spricht, danke Crystal Inn dafür. Also Gepäck verladen und direkt zum Flughafen um ein Update über den Standort meiner ach so teuren Habseligkeiten zu bekommen. Die Frau am Schalter tat mir schon ein wenig leid als wir wie die Dalton Gang zu 4 in das Büro marschierten. Ich eröffnete mit den Worten: I lost my Lagguage was ja aber irgendwie falsch war den Delta Airlines hat es ja verloren. Und ich setzte noch einen nach in dem ich sagte die Kleidung die ich seit 2 Tagen trage ist das einzige was ich noch habe. Dann bekomme ich die Antwort: you looks nice. Ok Delta Airline verliert meinen Koffer hat aber immer noch Humor, very Funny. Nach längerer Diskussion war das Ergebnis Delta hat den Koffer nie von Lufthansa bekommen, auch eine Variante ändert aber nichts an der Tatsache das ich nichts anzuziehen habe. Dann wurde noch alles aufgenommen und ich sollte ein Update bekommen wenn der Koffer noch auftaucht, thats all. Mit diesen doch niederschmetternden Informationen ging es auf den Weg nach West Yellowstone, unsere nächste Etappe. Zuvor aber noch zu Wallmart und a bisserl Kleidung gekauft weil das Leben bzw. der Urlaub ja weiter gehen muss. Und ich muss sagen das man bei Wallmart schon für 200 Dollar einen Vorrat an Kleidung und einen Trolley bekommt, fast geschenkt. Dann machten wir Station an der Hill Airforce Base wo wir ausrangierte Flugzeuge anschauten welche leider viel Leid und Zerstörung in viele Länder trugen Dann mussten wir nochmal die Vorräte ergänzen weil noch so viel fehlte was wir die nächsten 3 Wochen zum überleben in der Wildnis brauchen. Auf der Fahrt kamen wir an einem wunderschönen See vorbei der gerade dazu einlud ein Picknick an im einzulegen. Im übrigen war Christoph heute unser Fahrer und er hatte eine lange Etappe von fast 600 Kilometern zu fahren, aber erstklassig gefahren. Im Days Inn in West Yellowstone eingecheckt und zum Abensessen zu den Three Bears gegangen. Da gab es das bis dato beste Essen der Reise, mit Bison Rib Eye Steak und Sirloin Tip welche so butterzart waren wie es besser kaum geht. Das gute Essen wurde leider nur durch das Klingeln eines Handys gestört. Oh mein Gott das war ja mein Handy und eine Dame von Delta war dran. Dann nur Stille, Akku leer, Ja wenn es halt mal läuft dann läuft’s. Also schnell ins Hotel, im Übrigen bei strömenden Regen, und Handy an Ladekabel. Dann die Nummer der Delta Hotline gewählt und ein ca. 30 Minuten langes Telefonat geführt. Das Ergebnis war oh Wunder der Koffer ist da und wo? Salt Lake City. War ja super bloß das wir nicht mehr dort waren. Wo sollen sie den Koffer den hin schicken? Hm gute Frage, am besten zu mir. Ja es sollte ein Airport sein und dann könnten sie es 90 Meilen weiter fahren. Dazu sollte sich man halt in diesem Land auskennen und wissen wo Airports sind, Meistens wissen das Fluglinien, Delta eher weniger. Gardiner wäre die Stadt wo wir morgen sind und Bozeman wäre ein Airport. Da ist doch schon mal was und darauf lässt sich doch aufbauen. Blöd war auch bei dem Telefonat das man geschätzt 5 Sekunden warten musste wenn man mit dem Satz fertig war. Ging also drunter und drüber dabei wobei wir es am Schluss auch mit Hilfe von Christoph Englisch perfekt hinbekamen. Nur die Straße der Unterkunft wo wir übernachten wollten kam irgendwie nicht richtig an. Hellroaring Street, das schreibt sich Hell wie Hell und roaring wie like a bear. Roar  mega Aussage von Christoph und auch ein leises Lächeln der Delta Dame am anderen Ende der Leitung war zu hören. Also Ende vom Lied Der koffer war auf dem Weg nach Gardiner und wir waren es am darauf folgenden Tag auch. Jetzt konnte ich wieder gut schlafen evtl. morgen schon mit Pyjama.
    Good night

    Photos & Videos

    Comments

  • 03Jun 2019

    5 Yellowstone 1.Tag 06/03/2019 USA —

    Gardiner, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    Tag 4 hat begonnen und wir konnten ein wirklich gutes Frühstück in einem Lokal gleich neben unserem Hotel einnehmen. Es war wie ein Jagd und Fischereimuseum eingerichtet und die Bedienung war freundlich und sehr zuvor kommend. Danach mussten wir uns noch mit Verpflegung eindecken und der Autoschlange folgen die sich dem West Eingang des Yellostone National Park entgegen schlängelte. Bernd gefielen vor allem die auffallend schönen Park Rangerinnen mit Ihren Uniformen und Hüten. Relativ schnell nach dem Eingang trafen wir auf das erste Tier was sich als ganze Herde entpuppte und Bisons waren. Dazu sollten sich im Laufe des Tages noch folgende Tiere dazu gesellen: Hirsch, Chipmunk (Erdhörnchen), Murmeltier, blauer Vogel und roter Vogel, Bowsnake (gaanz klein und not poison) und das Highliht waren 2 Bären. Ein etwas kleiner Schwarzbär und ein größerer vermutlich Braunbär oder Grizzly. Dann standen Wasserfälle im Bereich des Canyon Village auf dem Programm was schon fast Ähnlichkeit mit Grand Canyon hatte. Eine von mir geplante Wanderung über 600 Stufen zum Fuße der Wasserfälle musste ausfallen, da der Weg under Construction war, schade. Bernd fuhr uns heute sicher durch die Atemberaubende Landschaft über Pässe von 2.800m bei denen noch teilweise sehr viel Schnee neben der Straße lag. Den Abschluss bildeten die Sinterterrassen welche an Pamukkale in der Türkei erinnerten aber um einiges aktiver waren und auch entsprechenden Schwefel Geruch verbreiteten. Dann ging es nur noch einen Katzensprung aus dem Park raus nach der Ortschaft Gardiner welche in Montana lag. Und dort wartete ein alter Bekannter auf mich, MEIN KOFFER!!!!! Aber statt den erhofften 1000 Dollar war nur ein Anhänger mit dem Slogan: we are so sorry for delay??? So kommt ihr aus der Sache nicht raus Freunde von Delta Airlines das war es noch nicht. Aber egal ich freute mich erst mal über den Zuwachs von Kleidung auch wenn ich jetzt eher ein Problem mit dem Gewicht bekommen werde da ich ja schon Ersatzkleidung kaufte. Aber wer konnte auch mit sowas rechnen. Mit so viel Gepäck auf einmal war ich so überfordert das ich beschloss für das Abendessen das anzulassen was ich gerade trug, war schon so dran gewöhnt. Da wir diesmal eine eigene Küche hatten konnten wir kochen. Bernd und Christoph gingen einkaufen und hatten die Order was Gesundes zu kaufen, ja wirklich. Es gab „Surf and Surf“. Das ist im Grunde Lachs welcher mit einer hohen Anzahl Shrimps zusammen geführt wird. Dazu gab es Reis, Brokkoli aus der Mikrowelle und Maiskolben. Letztere hatten die Eigenart beim anpieksen wortlos vom Teller zu springen auf T-Shirt und Hosen Spuren zu hinterlassen um es sich dann am Wohnzimmerboden bequem zu machen. Auch können sie beim abschaben den Tischnachbar mit Ihren Körnern anspringen, ganz schöne Schlingel diese Maiskolben. Personen dürfen aus Datenschutzgründen natürlich nicht genannt werden. Aber alles in allem sehr lecker und es wurde vom Chefkoch Christoph zubereitet. Den Abend ließen wir mit Schafkopfen ausklingen wo sich manch Anfänger langsam zum Profi entwickelt, weiter so. Morgen geht es wieder in den Park und zwar zu den Geysiren.

    Dann good night.

    Photos & Videos

    Comments

  • 03Jun 2019

    6 Yellowstone 2.Tag 06/03/2019 USA —

    Yellowstone National Park, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    ja ich konnte letzte Nacht erstmals in meinem eigenen Pyjama schlafen und auch noch ohne Oropax da ich von Christoph durch ein extra Zimmer getrennt war. Der morgen begann wieder mit einem guten Frühstück welches mit in der Unterkunft war und außer heißen schwarzen Kaffee auch Bagels und Eier beinhaltete. Danach wurde Koffer Tetris am Auto gespielt was sich als schwierig heraus stellte da wir ja seit gestern 1 Koffer mehr hatten. Es kam mir so vor als ob sich die anderen 3 besser gefühlt hätten wenn ich weiter mit einem Trolley und Sack und Asche durch den mittleren Westen gezogen wäre. Kann mich aber auch täuschen. Der Weg führte uns diesmal über den Nord Eingang in den Yellowstone Park. Zuvor wurden aber ordentlich Vorräte gebunkert. Es galt schließlich den restlichen Tag und den nächsten Tag mit Essen zu überbrücken, da wir heute Abend im Park quartierten. Da wollten wir nicht einen Kleinkredit für eine Wurstsemmel aufnehmen. Der Weg im Park ging wieder über Mammoth Hot Springs und seinen Sinterterassen. Auch beim 2.Mal ein schöner Anblick und neue Perspektive inclusive einem Drive an den Terrassen vorbei und neue Wege zu erkunden. Anschließend führte der Weg zum Norris Geysir Basin. Das ist eine Ansammlung von aktiven Geysiren welche teilweise spuckten und andere seit Jahren eher eine ruhige Kugel schieben. Es ist immer mit Rundwegen angelegt und so kann man entspannt alle Hotspots abgehen, darunter auch den weltgrößten Geysir dem Steamboat-Geysir. Die Wasserfontäne kann eine Höhe von über 90 Meter erreichen. Nach dem ersten Teil trennte sich unsere Wandergruppe auf Grund von Darmaktivitäten. Aber auch der 2. Teil war durchaus sehenswert wenn nicht sogar schöner weil Farben intensiver. Aber das ganze lebt immer vom Lichteinfall der Sonne und da entscheiden schon Minuten für ein wirklich gutes Foto. Gerade noch rechtzeitig beschlossen wir den Rückweg zum Auto anzutreten nachdem uns immer wieder graue Wolken verfolgten um langsam aber sicher Ihre Wassermengen zu entleeren. Wir konnten uns gerade noch in einem Unterstand in Sicherheit bringen, leider auch mit dem Großteil der chinesischen Volksbefreiungsarmee, aber egal. Nach 5 Minuten war das Spektakel vorbei und wir wurden in die Freiheit entlassen. Am Auto machten wir ein schönes Picknick was jeden Ami vor Neid erblassen ließ. Als nächstes wäre Grand Prismatic Spring auf dem Programm gestanden. Dies mussten wir aber streichen wegen einem fiesen Dauerregen. Wir nutzten die Zeit am Parkplatz für ein kurzes Power Napping (intensiv schlafen) von ca. 30 Minuten. Bernd meinte hinterher er hätte schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Der Regn hatte aber trotzdem nicht aufgehört und so fuhren wir auf direktem Weg in die heutige Unterkunft. Diese war die Old Faithful Lodge und lag wie der Name schon sagt am Old Faithful Geysir mitten im Park. Dort waren wir in 2 kleinen Cabins untergebracht was gemütlich und zweckmäßig war. Der Dauerregen hatte bis dato nicht aufgehört was aber einen richtigen Ami oder Chinesen in FlipFops, Shorts und T-Shirt nicht davon abhielt den Ausbruch des Old Faithful zu beobachten, und zwar von draußen. Wenn dieser Geysir aber regelmäßig alle 1,5 Stunden ausbricht muss man schon die Frage stellen ob es bei 10 Grad Sinn macht nass bis auf die Haut danach sich in die sichere Lodge zurück zu ziehen. Aber es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung, stimmte so nicht ganz in diesem Fall eher Kombination schlechtes Wetter und Kleidung. Das schöne ist das man hier das Wetter aussitzen kann und am besten mit einem leckeren Abendbrot in der Cabin. Dies taten wir auch in dem wir das 4 Quadratmeter Zimmer ein wenig modifizierten und alles auf tischten was wir uns in der Früh besorgten. Die Auswahl reichte von diversen Wurstsorten über kalte Hühnerteile, Spareribs bis hin zu Pulled Chicke/Pork und Gurken und Paprika. Mega gut und sehr gesellig. Uns´d siehe da eine halbe Stunde später kam die Sonne raus und da entschlossen wir uns noch zu einer Wanderung zum Observation Point. Die etwa 5 Kilometer lange Wanderung ging über Serpentinen auf einen Aussichtspunkt hinauf von wo wir auch den Ausbruch des Old Faithful sahen ohne nass zu werden. Dazu gesellten sich noch Murmeltiere und Chipmunks und lißen die Wanderung noch zu einem echten Highlight werden. Kurz vor 21:00 waren wir an den Cabins und vielen der Reihe nach ins Bett. Ich selbst bin an diesem Tag ca. 20 Kilometer gegangen, das meiste bis jetzt im Urlaub. Dann wurde schnell das Licht gelöscht und geschlafen, morgen geht’s zu Tag 3 im Yellowstone National Park.

    Good Night

    Photos & Videos

    Comments

  • 04Jun 2019

    7 Fahrt nach Pinedale 06/04/2019 USA —

    Pinedale, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,
    glücklich und zufrieden sind wir aufgewacht und froh noch am Leben zu sein. Nicht Selbstverständlich wenn man auf einer geologischen Zeitbombe schläft. Frühstück gab es erst mal keines, dafür einen Kaffee in der Lobby der Lodge wo wie gleich mal den 6:37 Ausbruch des Old Faithful mitnehmen konnten. Danach fuhren wir zu dem Ort wo wir gestern geschlafen hatten, dem Grand Prismatic Spring. Das ist die drittgrößte Thermische Quelle der Welt und auf den Bildern schon sehr schön. Vor Ort waren wir um ca. 07:45 fast die einigsten und somit wieder alles richtig gemacht. Ein kleiner Rundweg hatte schon einen schönen Eindruck hinterlassen, aber ein Ausblick von einer Anhöhe sollte das Ganze noch abrunden. Kurz drauf gingen wir den Weg zur besagten Anhöhe und wurden nicht enttäuscht, einfach schön. Dann ging es wieder zurück zur Old Faithful Area zu einer ausgedehnten Wanderung an vielen Geysiren vorbei. Dann kam das bisherige Highlight der Reise, der Morning Glory Pool. Das ist auch eine Thermische Quelle mit angenehmen 70 Grad heißem Wasser. Dort machten wir ein ausgedehntes Fotoshooting und traten dann den Rückweg an. Gerade noch rechtzeitig bevor uns der Bus mit den Chinesen wieder entgegen kam. Nach kurzer Fahrt Richtung Teton National Park machten wir Picknick im Wald an einer schönen Bank mit Tisch. Teilweise gab es um uns herum noch Schnee. Das wurde einem Fahrer zum Verhängnis der meinte er müsste mit seinem weißen Van Vollgas durch den Schneehaufen fahren. Das Ende war voraus zu sehen und somit mussten alle 8 Insassen versuchen den Wagen wieder frei zu räumen. Also am Nachmittag mal besser nichts mehr vornehmen oder warten bis der Schnee schmilzt. Wir hingegen konnten ohne Probleme weiter fahren an Seen und Gebirge vorbei bis zu einer Scheune die oft auf Bildschirmschoner vor Bergkulisse angezeigt wird. In echt eher enttäuschend, lag aber auf dem Weg. Dann ging es noch durch die Weite von Wyoming (heißt auch übersetzt so) bis nach Pinedale zur Lake Lodge am Lake Freemont. Sehr schön gelegen allerdings nur über eine Schotterstraße zu erreichen, nicht angenehm. Dort konnten wir Wäsche waschen und hatten auch eine Küche. Es war allerdings schon zu spät und somit entschieden wir uns für das Restaurant der Lodge und wurden Kulinarisch wieder nicht enttäuscht. Alles schmeckte fein außer das Bier das man uns empfohlen hat. Pako´s IPA schmeckte irgendwie nach nassem Hund, egal runter mit der Plörre für 5 Dollar die Dose. Dann spielten wir noch ein paar Runden Uno Uno, wo sich Uwe nicht gerade als Glückspilz hervor tat. Hm werde wohl ein Auge in Las Vegas auf ihn werfen müssen. So das wars wieder für heute und morgen geht es Richtung Vernal.
    Good Night

    Photos & Videos

    Comments

  • 05Jun 2019

    8 Fahrt nach Vernal 06/05/2019 USA —

    Vernal, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,
    Wir haben heute Nacht wieder sehe gut geschlafen, da wir die Mücken des Lake Freemont schön
    ausgesperrt hatten. Nur hat irgendjemand gestern Abend die Heizung im Bad auf 35 Grad gestellt
    und wir konnten somit in der Sauna duschen. Den Kaffee und Blaubeeren Muffins nahmen wir auf
    unsere Terrasse mit Blick auf den See zu uns. Dazu in einem Schaukelstuhl gesessen und nur dem
    Rotkelchen zugehört, sehr schön. Dann wurde erst mal Strecke gemacht und bis Rock Springs durch
    Weiten Landschaften von Wyoming gefahren. Am örtlichen Walmart wurden die Vorräte ergänzt, vor
    allem Trockenfleisch geht ständig aus. Danach hatten wir erneut eine lange Fahrt bis zum Sheep
    Creek wo wir den tollen Ausblick genossen und das schon wieder auf fast 2.600 Meter.
    Zwischendurch bekam Christoph einen kleinen Lagerkoller, aber niemand wurde verletzt und er hat
    sich dann auch schnell wieder beruhigt. Spätestens als wir an einem See ein schönes Picknick
    machten und anschließend den See umrundeten war seine Laune wieder so gut wie immer. Es war
    dann auch nicht mehr weit bis Vernal wo wir im Days Inn eincheckten, wo leider der Pool kaputt
    war. Als Alternative machten wir noch einen kleinen Spaziergang entlang der Hauptstraße. Wir
    würden wie Außerirdische angeschaut weil wir die einzigsten waren die den Bürgersteig benutzen. In
    ein paar Geschäfte schauten wir rein, auch um manchmal nur das kostenlose WLAN zu nutzen. Dann
    wurde noch geduscht und zum Plaza Mexicana gegangen. Das Essen dort war der Hammer und die
    Bedienung mega freundlich. So gutes mexikanisches Essen hatte ich noch nie und ist mit unserem
    TexMex Zeug nicht zu vergleichen. Danach rollten wir uns die Hauptstraße wieder zurück zum Hotel
    wo wir alle 4 schnell einschliefen. Morgen geht es mal auf eine richtige Wanderung um das ganze
    Essen wieder los zu werden. Good Night.

    Photos & Videos

    Comments

  • 06Jun 2019

    9 Dinosaur Monument 06/06/2019 USA —

    USA

    Description

    Liebes Tagebuch,
    Heute gab es leckere Waffeln und Joghurt zum Frühstück. Eine Stärkung war angebracht für den
    Gewaltmarsch welchen wir vorhatten. Wir legten den Dessert Voice Trail und den Sound of Silence
    Trail zusammen und bekamen somit eine schöne 10 km Wanderung zusammen. Die Anfahrt mit circa
    30 Minuten hielt sich auch in Grenzen , was vor allem Christoph entgegen kam. Am Anfang des Trail
    konnten wir ganz gut parken und unsere Vorbereitungen treffen. Proviant und andere nützliche
    Sachen wurden verstaut und alles waren Abmarsch bereit. Nach 10 Schritten merkte Bernd das er
    noch das falsche Schuhwerk an hatte. Er wechselte von Turnschuhe auf Bergschuhe und dann könnte
    es aber wirklich los gehen. Nach weiteren 50 Meter merkte Bernd das er keine Uhr mehr hatte. Das
    Band war wohl kaputt und er meinte sie läge wohl im Auto, kein Grund um nochmal umzudrehen.
    Die Wanderung war eine der schönsten die ich jemals gegangen bin und lässt sich kaum in Worte
    fassen. Es ging über Trampelpfade und durch ein ausgewaschenen Bachbett. Es gab Wüsten
    Landschaft und wieder viel Vegetation, einfach nur herrlich. Zwischendrin trafen wir Wanderer die
    sagten sie hätten eine Uhr gefunden und sie am Campingplatz in der Nähe abgegeben. Das traf sich
    gut, dann konnten wir sie nach der Wanderung dort abholen. Die Wanderung war dein leider zu früh
    zu Ende, ich hätte glaube noch stundenlang diese Landschaft aufsaugen können. Aber Wasser war
    auch zu Ende und ich hatte einen Verbrauch von 1,5 Liter auf 10 Kilometer, nicht schlecht. Dann
    versuchten wir Bernds Uhr wieder zu besorgen. Natürlich gab es 2 Campingplätze in der Gegend und
    wir waren zuerst am falschen. Aber auch am zweiten und nach Absprache mit einem Ranger war von
    der Uhr weit und breit nichts zu sehen. Wir beschlossen zum Visitor Center zu fahren was ohnehin
    auf unseren Plan stand. Dort konnten wir die Adresse von Vegas abgegeben und vielleicht wir sie uns
    nach geschickt. Im Visitor Center wurde man mit einem Shuttle Bus zum Ausgrabungscenter gefahren
    wo man Fossilen und Knochen anschauen könnte. Zum Abschluss entschieden Christoph und ich zu
    Fuß den Dino Pfad zum Parkplatz zurück zu wandern. War auch gut zu gehen und auch Landschaftlich
    reizvoll. Dann fuhren wieder zurück zum Hotel und stellten zur unsere Verwunderung fest das der
    Pool offen war. Die Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen, und enterten zu 4 den Whirlpool.
    Die etwas komischen Dämpfe schreckten uns nicht ab, war wohl von Malerarbeiten gestern.
    Christoph tauchte noch a bisserl mit seiner neuen Schwimmbrille und ich legte ein paar Bahnen in
    dem 6 m langen Becken zurück. Hatte was von einem Goldfisch im Aquarium. Das duschen
    anschließend war wohl sehr wichtig, da Christoph meinte an seiner Brille wären komische
    Ablagerungen und das wiederum schließe auf schlechte Wasserqualität hin, na toll. Aber schwimmen
    macht ja bekanntlich Hunger und so machten wir uns auf den Weg zur Vernal Brewing Company.
    Diese war allerdings wegen einer Familienfeier überfüllt und wir suchten Ersatz. Da kam uns die
    Pizzeria Antica Forma gerade recht. Die Vorspeisen und Pizzen waren lecker. Ob man dazu wie
    Christoph ein Weizenbier mit Orange in einer Dose und Strohalm trinken muss sei mal dahingestellt.
    Dann fuhren wir wieder ins Hotel und der Sauerteig der Pizza welcher laut Christoph nicht ganz
    aufgegangen war, liess uns sofort einschlafen. Morgen geht es nach Moab zu den Arches. Good
    Night.

    Photos & Videos

    Comments

  • 07Jun 2019

    10 Fahrt nach Moab 06/07/2019 USA —

    Moab, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,
    wir haben zum Glück Vernal verlassen. Das war bisher die schlechteste Unterkunft. Auch das Frühstück war bis auf die Waffeln eher nix. Im Anschluss hatten wir wieder eine längere Fahrt vor uns und ich hatte schon wieder Angst das Christoph seine Klaustrophobischen Anfälle bekommt. Aber er hatte sein Handy als Therapiegerät und somit war alles gut. In Loma/Colorado machten wir halt um zu tanken und manche mussten sich erleichtern. Das stille Örtchen erwies sich leiser als regelrechtes „Scheißhaus“, very dirty wie der Ami sagen würde. Als nächstes machten wir Stop am Colorado National Monument was sich als atemberaubend darstellte. Ein kleiner Spaziergang machte Hunger auf das anschließende Picknick mit Top Aussicht. Nach kürzerer Weiterfahrt erreichten wir Moab/Utah wo erst mal Vorräte für das Abendessen besorgt wurden. Wir hatten für 2 Tage ein ganzes Haus für uns. Sogar mit Terrasse und Grill und den nutzten wir am Abend natürlich aus um eine kleine Rinderherde zu grillen. Das Ganze wurde noch mit einer gemütlichen Runde Schafkopf abgerundet. Good Night, morgen wird wieder gewandert.

    Photos & Videos

    Comments

  • 08Jun 2019

    11 Moab und Umgebung 06/08/2019 USA —

    Moab, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,
    heute gab es eigenes Frühstück. Jeder hatte sein Favorit und alle waren zufrieden. Wir machten eine schöne Wanderung zum Corona Arches welche über eine Bahnlinie ging, was ein schönes Motiv abgab. Den Arch (Felsbogen) erreichten wir recht schnell auch wenn der Weg schon anspruchsvoll war und teilweise Leitern und Drahtseile parat hielt. Klingt aber gefährlicher als es war, teilweise waren auch Leute mit Flipp Flopp unterwegs. Am Ende wurrden noch jede Menge Fotos geknippst und der Rückweg angetreten. Christoph und ich trennten uns dann, da wir noch einen weiteren Arch sehen wollten welcher noch schwerer zugänglich war. Uwe hatte Materialprobleme und begleitete Bernd zum Parkplatz. Christoph und ich erklommen auch den Aufstieg zum zweiten Arch, genannt Bowtches Arch. Nicht so spektakulär wie der erste, aber dafür Einsamkeit pur was ich über alle Maßen schätze. Da ist das Highlight für mich der Weg und die Geräusche der Natur schon das schönste und entschädigt für alle Strapazen, bin halt ein Naturbursche. Zurück am Parkplatz kamen uns noch ganze Reisegruppen entgegen die meinten die Wanderungen um 12 Mittag anzufangen, was für eine blöde Entscheidung aber gut für uns die wir fertig waren. Zurück in Moab schauten wir noch in einen Fossilien Shop rein, wo alles was wir vorher zu Hauf gesehen haben für teures Geld verkauft wurde. Na ja Fossilien haben wir keine gesehen dafür tonnenweise Steine und auch jeder Kiesel wurde hier feil geboten. Dann machten wir ein wenig Siesta, da die Temperaturen schon leicht an den 30 Grad kratzten. Am Spätnachmittag entschieden wir uns noch für eine 2. Wanderung auf den „Hausberg“ von Moab genannt Hidden Valley. Der Aufstieg war ziemlich steil und ging über 200 Höhenmeter. Danach war es leichter auf der Hochebene. Es war kein Rundweg und somit ging es den gleichen Weg zurück. Machte aber nix weil man auch auf dem Rückweg immer neue Sachen sehen kann. Zuhause wurde erneut der Grill angeworfen und es begann das Schweigen der Lämmer. Dazu noch a paar Beilagen und dann ist auch der größte Hunger gestillt. Erneutes Schafkopfen beendete diesen schönen Tag. Ach ja Wäsche wurde zwischendurch auch gewaschen, sollte bei 4 Männern nicht unerwähnt bleiben. Aber irgendjemand hatte sein Tempo vergessen, tja Kommentar überflüssig und Sauerei perfekt. Good Night, morgen geht es weiter nach Torrey in den Capitol Reef´s.

    Photos & Videos

    Comments

  • 09Jun 2019

    12 Fahrt nach Torrey 06/09/2019 USA —

    Torrey, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    Heute konnten wir erneut in unserem Haus frühstücken. Dann begann wieder Koffer Tetris und das beladen von Waschmaschine und Geschirrspüler sowie es von unserem Gastgeber Steve gewünscht wurde. Heute stand eine Überführungsfahrt nach Torrey auf dem Plan. Da die Distanz aber relativ kurz war machten wir am Vormittag noch eine Wanderung durch durch den Grand Staff Canyon. Sehr imposante Wanderung entlang am Bach welchen wir mehrfach überqueren mussten. Auch einige steinige Passagen machten die Route sehr interessant. Am Schluss kam man an eine Natural Bridge welche schön anzuschauen war. Der Rückweg war visuell wieder anders als der Hinweg und das zeigt das es nicht immer ein Rundweg sein muss. Am Schluss gingen Christoph und ich noch a bisserl planschen im Bach. Christoph versuchte auch noch ein paar Flusskrebse für das Abendbrot zu ergattern, mit Mäßigen Erfolg. Weiter ging dann die Fahrt Richtung Torrey, vorbei an schroffen Felswänden und Landschaften mit außergewöhnlichen Schönheit. Teilweise bizarr aber doch faszinierend. Wir machten an einer Stelle Picknick deren Aussehen irgendwie ein bisschen auf den Mond hindeutet. Krater und Hügel auf denen auch gerne mal Quads ausgefahren werden. Nach der Stärkung war es nicht mehr weit bis zum Hotel, welches wir 1 Stunde später erreichen. Das Broken Spurs Inn war ein sehr schönes Hotel mit Pool und Lehrstühle in der Sonne. Klar das wir nach dem Einchecken alles nutzen mussten. Regenerieren ist wichtig bei so einem Roadtrip und so ließ ich mir die Gebirgssonne auf 2.000 m Höhe auf meinen schon leicht gewölbten Bauch scheinen. Kurz vor dem Abendessen machten wir noch eine kleine Fotosession mit den schönen Utensilien die im Broken Spurs so rum standen. Das Abendessen war wieder mal lecker, wie alles was wir bereits verkosten durften. Mit Burger, Steaks und Thunfisch gefüllt fielen wir anschließend wieder in die Kojen und freuten uns auf den morgigen Tag. Good Night

    Photos & Videos

    Comments

  • 10Jun 2019

    13 Torrey 06/10/2019 USA —

    Torrey, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    Frühstück gab es heute im Hotel inclusive, aber es war noch Luft nach oben. Wir teilten uns danach auf und Christoph und ich würden an einem Parkplatz abgesetzt weil wir den Chimney Rock Trail gehen wollten. Bernd und Uwe machten was anderes, wir sind ja schließlich in einer Demokratie. Unsere Wanderung war wieder mal fantastisch, auch wenn sie am Anfang recht steil bergauf ging. Danach war der Trail einfacher und Aussicht über die Weiten einfach nur Spitze. Wir machten auch Bekanntschaft mit einem kleinen Skorpion, welcher aber völlig friedlich war. Auch sagen wir einen großen Wildhasen welcher aber zu schnell für unsere Objektive war. Die Wanderung war für 3 Stunden angesetzt und wir waren pünktlich wieder an unserem Parkplatz wo uns 1 Minute später der silberne Dodge Caravan abholte. Zusammen fuhren wir noch zu den Petroglyphs, welche Steinmalereien von Uhreinwohnern waren. Habe ich mir ein wenig imposanter vorgestellt, aber egal. Dann ging es zurück zum Hotel wo wir den Nachmittag wiederum am Pool und in der Sonne ausklingen liessen. Am Abend gingen wir zum Essen Inn eine Scheune wo es ein leckeres BBQ gab. Alles homemade and very good. Im Hotel zurück spielten wir noch in der Abendsonne eine Partie Schafkopf und gingen dann früh zu Bett. Morgen geht es nach Tropic und langsam in Richtung Bryce Canyon. Good Night.

    Photos & Videos

    Comments

  • 11Jun 2019

    14 Fahrt nach Tropic 06/11/2019 USA —

    Tropic, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    Heute ging es wieder weiter nach Tropic in der Nähe vom Bryce Canyon. Wir nahmen nochmal ein Frühstück zu uns. Mit Vollkorntoast, Erdbeermarmelade und selbst gebackenen Muffin könnte man nichts falsch machen. Dann wurde ausgecheckt und die Koffer verstaut und ab ging die Fahrt. An mehreren Viewpoints und über einen Pass von 3.000m Höhe war das Zwischenziel die Wanderung zu den Calf Creek Falls. Es war wieder eine One Way von ca. 5 km durch eine wunderschöne Landschaft die glauben liess man gehe durch einen Botanischen Garten. Ein Fluss schlängelt sich durch den Canyon bei dem man seine Kopfbedeckung abkühlen konnte. Am Ende traf man auf die schon erwähnten Lower Calf Creek Falls und es war absolut der Hammer wie sich das Wasser in ein blaues Becken stürzte. Feiner Sandstrand und schönes Wasser entschädigen für die leichten Strapazen auf der Wanderung. Christoph hatte natürlich eine Badehose dabei und ließ es sich nicht nehmen bei geschätzten 10 Grad Wassertemperatur ein Bad zu nehmen. Gut abgekühlt ging es die 5 Kilometer wieder zurück. Zwischendurch habe ich mal die falsche Abzweigung erwischt und legte noch 400 extra Meter drauf. Am Auto angelangt gab es erstmal Resteverwertung aus der Kühlbox im Schatten einer Picknickarea. Dann ging die Fahrt zum Endziel Tropic. Dort angelangt checkten wir erstmal ein und verschnaufte ein wenig. Dann wurden die Vorräte ergänzt und in ein nettes Lokal zum Essen gegangen. Das Showdowns war ein cooler Laden mit Livemusik. Das Essen war auch ganz gut und vom Refill wurde ordentlich Gebrauch gemacht. Dann wurde früh schlafen gegangen und wir freuten uns schon auf den morgigen Tag. Dann geht es zum Bryce Canyon. Good Night

    P.S. Fotos folgen wenn besseres Internet ist

    Photos & Videos

    Comments

  • 12Jun 2019

    15 Fahrt zum Bryce Canyon 06/12/2019 USA —

    Bryce Canyon City, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    heute ging es in den Bryce Canyon auf den ich mich schon so lange freute. Ich war 2013 schon mal dort und schwor wenn ich nochmal dort bin mache ich eine Wanderung nach unten in das Amphitheater. Aber in der Früh schon der erste Schock. Eine Invasion von Badischen Heuschrecken plünderte unseren Frühstücksraum und das schon um 06:50. Also luden wir erst das Auto ein und schauten um 07:30 was uns die hungrigen Badenser übrig gelassen hatten. Es reichte um sich zu stärken und nachdem wir noch Proviant für die Brotzeit eingekauft hatten fuhren wir Richtung Bryce Canyon. Die Anfahrt war auf Grund der guten Hotelauswahl mit knapp 30 Minuten recht kurz. Wir (Bernd, Christoph und ich) starteten unsere Wanderung am Rimtrail vom Sunset Point. Uwe wollte den Bryce Canyon mit dem Auto erkunden, die Strapazen der letzten Tage nagten zu sehr an Ihm und ganz fit war er auch nicht. Also gingen wir 3 los mussten den Plan aber wieder umschmeißen nachdem ein Teil des Weges ins Tal gesperrt war. Aber egal es gibt ja immer einen 2. Weg und somit liefen wir einmal ins Tal des Bryce Canyon hinunter und bestaunten diese atemberaubende Landschaft. Nach einem kleinen Spaziergang One Way unten ging es denselben Weg wieder nach oben. Die Schönheit litt dadurch ganz und gar nicht. Und ich muss das hier an der Stelle extra erwähnen das Bernd derjenige war der als erster oben war. Eine beachtliche Leistung bei einem Weg von 3,5 Kilometer und knapp 300 Höhenmeter. Oben gingen wir noch den Rimtrail bis zum Bryce Point welcher an vielen schönen Viewpoints vorbei führte. Dabei wurden geschätzt 1 Million Fotos gemacht, wobei Bernd immer meinte nur noch eins. Am Bryce Point holte uns Uwe wieder ab und auch er hatte wohl einen sehr unterhaltsamen Vormittag. Wir waren froh auch jetzt den Park zu verlassen, da es doch immer voller wurde. In einem Supermarkt in der Nähe organisierten wir noch etwas für das Abendbrot, wir wollten wieder kochen. Dann ging es zu unserer Unterkunft Pinewoods Resort am Duck Creek. Es war am Anfang a bisserl schwer zu finden, aber 4 Köpfe schaffen alles. Wir hatten eine Suite mit Galerie vielen Schlafmöglichkeiten und 1 Küche und Dann wurde noch im Pool relaxt und anschließend gekocht. Es gab Geschnetzeltes in Sahnesauce und Vollkornnudeln. Dazu machte Bernd noch griechischen Salat. USA kann auch gesund sein. Dann konnten wir ja ruhigenden Gewissens Chips & Co zu anschließenden Schafkopfrunde essen. Gegen 22:00 war Nachtruhe angesagt und das einschlafen viel keinem schwer nach so einem schönen Tag. Morgen geht es zum Zion Nationalpark. Good Night

    Photos & Videos

    Comments

  • 13Jun 2019

    16 Fahrt zum Zion Nationalpark 06/13/2019 USA —

    Apple Valley, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    heute sollte es zum Zion N.P. gehen. Und es sollte einer der Tage werden die nicht so optimal verliefen. Aber immer der Reihe nach. Die letzte Nacht hatte schon mal Spuren hinterlassen. Das lag zum einem an dem doch unkomfortablen Bett das ich mir mit Christoph teilen musste und zum anderen an der Nachtwanderung von Uwe mit Scheinwerfer in der Hand nachts um 3 an unserem Bett vorbei. Dabei muss aber auch erwähnt werden das es sich um einen medizinischen Notfall handelte welchen er uns am Morgen erklärte. Damit war er voll und ganz entschuldigt, wir aber trotzdem müde. Das Frühstück sammelte jeder wieder selber zusammen und Bernd kochte für die Gruppe Kaffe. Er kommt mir schon ein wenig wie die „Mutter der Kompanie“ vor. Gut das wir Ihn haben. Dann war Abfahrt nach dem allmorgendlichen Gepäck einräumen. Nomaden haben schon ein stressiges Leben. Anschließend fuhren wir an einem deutschen Bäcker vorbei und kauften für günstige 15 Dollar 2 „Friesenkrusten“, endlich kein Weißbrot mehr. Dann noch Wurst & Co im staubigsten Supermarkt des Landes, waren aber abgepackt und noch nicht abgelaufen also keine Gefahr. Den ersten Viewpoint im Zion, den Canyon Overlook, mussten wir wegen Überfüllung schon mal überspringen. Ging ja schon gut los. Dann schlängelten wir uns die Serpentinen zum Entrance hinunter. Wir mussten einen Parkplatz ansteuern der uns weitere schlappe 20 Dollar abknüpfte. So what. Dann ging es schon bei Temperaturen von über 30 Grad zu den Shuttle Bussen. Das man sich dort in eine Schlange einreihen sollte, hätte einem schon zu denken geben müssen. Aber was schön ist will halt jeder sehen. Nach ca. 15 Minuten stehen in praller mittags Hitze brachte uns der Bus zum letzten Stopp im Zion. Dort wollten wir eigentlich die erste Wanderung machen. Zusammen mit unseren Chinesischen Freunden der letzten 2 Wochen. Habe sie eigentlich schon wieder vergessen, denn bei unseren letzten Wanderungen kamen sie mit Ihren Reisebussen nicht hin und die Wege waren für Flip Flops auch nicht geeignet. Aber schön zu sehen dass Ihnen während dessen nichts passiert ist. Also alle wieder im Gänsemarsch am Fluss entlang und nach ca. der Hälfte des Weges wieder zurück da wegen Felssturz der Rest des Weges gesperrt war. Na gut dann halt zur 2. Wanderung. Mit dem Bus wieder 2 Stopps zurück gefahren und ausgestiegen. Hey toll der 2. Weg auch wegen Erosionen gesperrt, Mutter Natur war an dem Tag nicht auf meiner Seite. Dann noch 1 Stopp mit Bus gefahren. Aller guten Dinge sind 3 und der letzte Weg entpuppte sich als Hore Trail, gut dann heute nur Bus fahren. Diesen waren aufgrund von fehlenden Wanderwege aber auch hoffnungslos überfüllt und somit fuhren wir wieder zurück zum Ausgang. Trotzdem irgendwie 3 Stunden dort verbracht, gefallen hat es mir an dem Tag leider nicht. Zion kann definitiv nichts dafür, die Landschaft ist immer noch so schön wie vor 6 Jahren wo ich schon mal dort war. Aber das Drumherum hat sich stark verändert und das ist definitiv nicht mehr meins. Da bin ich 10x lieber am Trail von Sound of Silence oder im Grandstaff Canyon. Diese Orte waren teilweise menschenleer und man konnte der Natur noch zuhören. Aber von diesen Orten gibt es nur noch wenig und die Kunst ist es Sie zu finden. Schönheit findet man auch dort und das meistens sogar umsonst. Dann ging es noch 30 Minuten zum Best Western Hotel in La Verkin wo die Anzeige bereits 35 Grad ausstrahlte. Gut dass es einen Außen Pool gab der zur Abkühlung beitrug. Nach einer anschließenden Siesta ging es immer noch bei schwüler Abendhitze und langer Levi´s Jeans zum Stage Coach Grill. Das Essen gehörte nicht zu den billigsten war aber bis auf Christoph´s Burger sehr gut. Er schwappte sich seinen Frust mit einen Cowboy Sunrise runter, auch eine Möglichkeit. Draußen versuchten wir uns noch in Hufeisenweitwurf. Aber bevor jemand noch verletzt wurde schlenderten wir heim und spielten wieder mal Schafkopf vor dem Einschlafen. Kurz drauf war auch Schluss und auch dieser Tag fand ein Ende. Morgen geht’s nach Flagstaff und vorher in den Antelope Canyon, ein weiteres Highlight auf der Reise. Good Night

    Photos & Videos

    Comments

  • 14Jun 2019

    17 Fahrt nach Flagstaff 06/14/2019 USA —

    Flagstaff, USA

    Description

    Liebs Tagebuch,

    heute ging unsere Fahrt weiter nach Flagstaff. Es war zuerst eine längere Fahrt zu dem ersten Ziel dem Glen Canyon Staudamm. Er staut den Colorado River auf aus dem sich der Lake Powell entwickelte. Irgendwie haben wir übersehen das wir von dem Weg nach Utah nach Arizona eine Stunde geschenkt bekommen haben somit war es nicht 11:00 wie gedacht sondern erst 10:00. Wir hatten eine anschließende Tour für den Antelope Canyon um 12:30 gebucht. Somit nutzten wir die gewonnene Zeit vor Ort für eine Führung durch den Staudamm. Es war sehr informativ und auch beeindruckend auf einer über 200m hohen Staumauer stehen zu dürfen. Auch von ganz unten war der Anblick noch atemberaubend. Nach dem Ende der Tour fuhren wir zu Kens Tours bei dem wir die Tour durch den Canyon gebucht hatten. Die Uhr des Navi brachte uns kurz ins Schwitzen, da sie meinte es wäre schon 12:30 und nicht 11:30 wie wir es glaubten. Aber wir hatten zum Schluss recht und kamen noch rechtzeitig zum Einchecken am Canyon. Das Ganze ist leider komplett durchorganisiert und wird von den Navajo Indianern auch zu Recht groß vermarktet. Stores und Snacks sind natürlich vorhanden um sich die Wartezeit bis zur Wanderung zu vertreiben. Dann ging es pünktlich mit ca. 200 anderen Personen zu Fuß zum Eingang des Lower Antelope Canyon. Auch an dem heutigen Tag bei 35 Grad doch recht anstrengend. Am Eingang stauten sich die Menschen, was ich ja ganz besonders gern mag  Aber bei so einem schönen Bauwerk geht es wohl nicht anders. Aber wir waren dann mit unserem Führer, einem Halbblut Navajo aus Chicago, an der Reihe. Man stieg ein paar Treppen hinunter und was man am Anfang zu sehen bekam war schon beeindruckend. Es solltne sich aber auf dem ganzen Weg noch viele schöne Stellen auftun die man gar nicht so schön auf Bild festhalten konnten wie sie in Wirklichkeit erstrahlten. Auch der Führer, welcher richtig cool und nett war, machte öfters von unserer Gruppe Fotos. Dann endete die Wanderung durch den Canyon nach ca. 1Stunde durch den Aufstieg nach oben in die Gluthitze von Arizona. Ein anschließendes Eis war genau die Richtige Abkühlung für danach. Dann machten wir noch ein kleines Picknick im Auto bei schönen 20 Grad Innentemperatur. Der nächste Stopp war dann der Horseshoe Bend . Das ist das berühmte Bild von der Flussschleife des Colorado River auf vielen Wallpapers von heimischen PC´s. Auch hier hatten die Navajo´s nicht geschlafen und eine Mautstelle mit einer Abgabe von 10 Dollar errichtet, schon viel vom weißen Mann gelernt. Dass man natürlich auch hier nicht mehr alleine war muss nicht mehr erwähnt werden. Somit war auch der Eindruck ein wenig getrübt, aber man sollte es schon gesehen haben wenn man in der Nähe ist. Die Fahrt führte uns nun weiter Richtung Süden nach Cameron. Dort gab ich den Navajos noch weitere Dollar allerdings diesmal als im Gegentausch für Indianische Handwerkskunst. Dann noch vollgetankt, glaube auch für Navajo Benzin. Nach Flagstaff war es dann auch nicht mehr weit und mit einem Einkauf und anschließendes Kochen von Steaks, Ochsenfetzen und Würstl ließen wir den Abend in unserem eigenen Haus ausklingen. Morgen mache ich mal gar nix. Die anderen 3 wollen noch zum Grand Canyon, aber ich habe im Moment genug von dem Massentourismus und muss mich mental auf Vegas vorbeireiten. Also Good night.

    Photos & Videos

    Comments

  • 15Jun 2019

    18 Freier Tag in Flagstaff 06/15/2019 USA —

    North Rim, USA

    Description

    Liebes Tagebuch,

    heute wird der Eintrag kürzer ausfallen und zugleich auch der letzte sein. Das liegt zum einem daran das ich heute „frei“ habe und zum anderen das wir morgen nach Las Vegas weiter fahren werden. Und wie es so schön heißt: was in Vegas passiert bleibt in Vegas. Somit wird es maximal ein paar Bilder geben als Zeichen das wir noch leben. Tja wie gesagt heute hatte ich frei. Ich gönnte mir einen freien Tag. Das heißt zumindest bis Christoph um 6 aufstand mit dem Gedanken es wäre 7. Dann briet er sich um kurz nach 6 Eier und Speck bis ich ihn aufklärte wie viel Uhr es sei. Er lebte halt immer noch in Utah Zeit der Gute. Aber da ich ja schon mal auf war trank ich eine Tasse Kaffee mit den 3 anderen da sich Bernd und Uwe dazu gesellten. Sie wollten heute zum Grand Canyon fahren. Ich winkte dankend ab. Zum einen da ich Ihn 2013 schon mal gesehen habe und ich glaube das er in 6 Jahren sich nicht verändert hat. Zum anderen wollte ich nicht meine asiatischen Freunde wieder sehen. Somit bewachte ich das Haus und die anderen fuhren los. Ich nahm erst mal ein ausgedehntes Bad in Sprudelbadewanne, die sollte man schon ausnutzen wenn man sie hat. Nach der kleinen Schaumparty machte ich mir auch mal ein ordentliches Frühstück mit Eier und Bacon. Zusammen mit einer weiteren Tasse Kaffee genoss ich es auf der Terrasse mit Ausblick auf die Berge. Eine weise Entscheidung diesen Tag so zu verbringen. Dann sortierte ich Fotos, schrieb meine längst fälligen Tagebuch Einträge und ehe ich es mich versah kamen die 3 Amigos schon wieder zurück. Dann wurde Brotzeit gemacht und den Nachmittag mit waschen und Basketball spielen verbracht. Zum Abend kochte ich noch eine Bolognese Soße für die Gruppe mit Vollkorn Spaghetti. Mega Lecker. Christoph hat zwar das meiste meines Kochweins in sein kleines Bäuchlein fließen lassen, aber wenn er es verträgt soll es ihm vergönnt sein. Dann wurde auch bald ins Bett gegangen da es morgen recht früh Richtung Vegas geht. Good night und es freut mich wenn Euch die Einträge gefallen haben. Sehen uns in good old Germany

    Photos & Videos

    Comments

  • 16Jun 2019

    19 Fahrt nach Las Vegas 06/16/2019 USA —

    Las Vegas, USA

    Comments