Mahangu Plan you next vacation together with friend and manage travel documents. Create a free travelblog and upload photos and videos. Sum up your travel hightlights in a film. Simplicity that impresses, absolute privacy control and no upload limits.

Trip Bali 2.0 Bali 2.0 12/27/2019 - 01/19/2020   Bali 2.0, in anderer Konstellation - diesmal als Mädels-Trip, meine liebste... Conny M. (DE)
Germany Indonesia

Bali 2.0

Follow

Bali 2.0, in anderer Konstellation - diesmal als Mädels-Trip, meine liebste Freundin Fee wird mich begleiten - und mit neuem Mut und der Sehnsucht Neues zu sehen und zu erleben.
Ich habe den Süden Bali's bereits besucht, den Norden allerdings komplett ausgelassen.
Bali 2.0 - auf der Suche nach neuen Abenteuern, Erholung, Spaß und vielleicht auch, um die ein oder andere persönliche Grenze auszutesten.
Wir sind gespannt und freuen uns auf all die, hoffentlich schönen, Eindrücke.

Folgt uns und unseren Rucksäcken! :-)

Means of Transport
Bicycle Boat Bus / Truck Car Foot Motorbike Plane
  • 27Dec 2019

    1 Start ins Paradies :-) 12/27/2019 Germany —

    Udlding, Dachau, Germany

    Comments

  • 28Dec 2019

    2 Tag 1 Anreise 12/28/2019 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    04:30 Uhr der Wecker klingelt und kurz erwische ich mich dabei, dass ich keinen Bock hab… es gibt zwei Möglichkeiten:
    1. sofort aufstehen und unter die Dusche springen
    2. den Wecker ignorieren und verschlafen
    Da 2. keine Option ist quäl ich mich aus dem Bett. Als ich aus der Dusche komme rumpelt es auch schon aus dem 2. OG, Fee ist wach und so langsam kommt auch die Vorfreude - allerdings bin ich trotzdem hundemüde.

    Als hätten wir uns abgestimmt stehen wir 5 Minuten vor Abfahrt im Hausgang bewaffnet mit unseren Rucksäcken, mit den Müllbeuteln und dem Essen was Toni (Fee’s Schwester) mitnehmen muss.

    Toni kommt, packt uns ein und nun geht die langersehnte Reise endlich los.
    Mittlerweile freue ich mich auch richtig auf die Sonne und die Wärme! Am Flughafen alle easy, der Flug ist nicht voll und wir kommen ganz entspannt am Gate an.

    Das übliche Prozedere, rauchen, Kaffee trinken und dann gehts’s los. Schwupp kaum 5 Stunden später landen wir in Doha.
    Wir machen uns auf den Weg zur Raucher Lounge - Scheiße zu!
    Mhh… wir haben nicht ganz eine Stunde Zeit und entscheiden uns noch eine zu suchen. Wie sich im Nachhinein rausstellt wird das fast etwas zum Marathon. Am Ende kommen wir genau pünktlich zum einsteigen am Flieger an.
    Aufgrund einer glücklichen Fügung reisen wir Business. Fee hat Premiere und ich bin damit sowieso immer irgendwie überfordert :-)

    Wir steigen ein - als erstes - und haben auch als erstes ein Glas Champagner in der Hand. Bei Fee geht das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht - nur eines enttäuscht sie - man kann die Trennwand zwischen unseren Sitzen nur manuell hoch und runter fahren. Nix mit ich schließe mal die Wand wenn ich dein Gesicht nicht mehr sehen will!
    Dann wird’s fast bissel stressig. Essen bestellen, Trinken bestellen und dann einfach da sitzen und warten und dann geht die zweite Runde Stress los. Essen… noch was trinken….wieder Essen…wieder trinken. Nach zwei Stunden legen wir uns in unsere, durchaus bequemen, Betten. Nur der Schlaf kommt nicht.
    Um 07:35 Uhr landen wir mit Blick auf die grüne Insel auf Bali. Willkommen!
    Wir sind die ersten an der Immigration und stehen dann aber auch am längsten am Gepäckband. Es kommen nur wenige Koffer doch irgendwann erbarmt sich ein Balinese und teilt uns mit das wir alle am falschen Band stehen. Eine Raunen geht durch den Raum und dann kommen auch schon unsere Rucksäcke. Alles da und uns ist heiß. Wir machen uns auf den Weg nach draußen. Erstmal brauchen wir Geld. Das stellt sich dann doch als Problem dar, denn der einzig verfügbare Geldautomat ist out of Order… Top! Läuft! Also Geld tauschen und ein Taxi finden das uns zu unsere ersten Unterkunft bringt. Der erste Taxifahrer macht uns ein super Spezial Angebot - 600.000 Rupien das sind ca. 40€. Ähm… nee! Na gut das super super spezial 500.000 Rupien - am Ende fahren wir für 250.000 Rupien. Das sind 16€.
    Wir kommen im Hotel an, ok, das erste Gefühl… Schuss in den Ofen! Aber gut zwei Nächte wird schon gehen. Wir können noch nicht ins Zimmer und machen uns erst mal auf die Suche nach dem wichtigsten Utensil einer Reise - eine SIM Karte :-) Gesagt getan - nach nur 3 Litern Schweiß und 900m haben wir eine SIM Karte und sind wieder online erreichbar und Google Maps funktioniert auch!

    Wir können gegen 11 in unser Zimmer und lernen schnell - keine Schranktüren öffnen - jede Tür die wir anfassen haben wir sofort teilweise in der Hand… Egal. Duschen, umziehen und wir machen uns auf den Weg zum Strand. Das ist dann auch weiter weg als in der Unterkunft (direkt am Strand) angegeben war. Wir kommen am Wasser an und sind komplett durchgeschwitzt. Es hat 29°C (gefühlt 35°C) und eine Luftfeuchte von nahezu 100%. Sobald man an die Luft geht ist man nass auch ohne sich zu bewegen - wenn man sich dann noch bewegt kann man sich vorstellen wie man nach 2 Minuten aussieht.
    Der Erstkontakt zum Meer. Der indische Ozean ist lauwarm…Abkühlung gleich null. Dazu ziehen sehr dunkle Wolken am Himmel durch. Nachdem wir auch noch von den Liegen des Hotel Mercur verjagt werden laufen wir zurück zum Hotel - gehen duschen und entscheiden uns noch doch 2 h zu schlafen. Wir sind komplett durch und ich für meinen Teil hab gerade gar keinen Bock auf Reiseführer lesen oder mir nen Kopf zu machen was ich Silvester mach und wo ich da sein möchte - ich - und ich glaube auch Fee - bin null Aufnahmefähig. Ende… Wir sind seit knapp 30h wach - es gehts nichts…

    Wir schlafen dann doch drei Stunden und raffen uns gegen 6 noch mal auf die Stadt zu erkunden. Jetzt sitzen wir in einer netten Kneipe, haben das zweite BINTANG Bier vor uns stehen und lauschen der Musik und beobachten Menschen. Jetzt sind wir auch wieder fit.

    Ich hab Fee nach ihrem Ersteindruck gefragt - ein bisschen Kulturschock, ein bisschen überfordert aber ich denke wir bekommen das schon hin das sich dieses Bild noch wandelt.

    Liebe Leute wir genießen jetzt noch unser Bier und werden in Bälde das Bett aufsuchen!
    Morgen dann mehr!

    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 29Dec 2019

    3 Tag 2, der erste Ausflug 12/29/2019 Indonesia —

    Denpasar, Indonesia

    Description

    Wir erwachen das erste mal gegen 05:45Uhr. Voller Tatendrang steh ich auf, putze Zähne und gehe auf den Balkon.
    06:15 Uhr, der Tatendrang ist dahin und ich leg mich wieder ins Bett, ich bin hundemüde und kann jetzt einfach noch nicht aufstehen. Fee ist wach und macht gleiches Jetlag Drama durch.
    10:00 Uhr - ok, wir stehen dann jetzt mal auf. Frühstück gibt es eigentlich nicht mehr, aber unsere Gastwirte sind so nett und servieren uns trotz unseres verschlafenen Tagesbeginns ein Frühstück auf unserem Balkon. Es gibt Orangensaft (Zuckergehalt 100% und ich gehe jede Wette ein das nicht eine Orange den Weg hinein gefunden hat), Omelette, Toast (der in irgendetwas undefinierbar süßem angebraten wurde), frische Melone und Drachenfrucht (KÖSTLICH!!!) und Kaffee (mit nachgeforderter Milch wobei ich nicht weiß ob das wirklich Milch war…Egal, im Zweifel halt dann schwarzer Kaffee.

    Wir starten also gemütlich in den Tag und haben uns eigentlich schon gestern entschieden, Silvester auf Lombok zu verbringen. Bali ist uns aktuell irgendwie zu stressig. Wir buchen in unserem Hotel ein Boot für morgen (Speedboot…mir wird schon übel wenn ich daran denke…) 3h Fahrt - weil einen direkten Weg gibt es nicht, wir müssen über die Gili Inseln fahren…nun gut. Ich hab Reisetabletten dabei, allerdings wird mir postwendend nach dem buchen unterschwellig schon ein bisschen schlecht. Ich kann mir jetzt schon vorstellen wie das morgen abläuft, Fee wird bei jeder Welle feiern - sie liebt Bootfahrten und je mehr es schaukelt um so besser und ich werde in der Ecke sitzen und hoffen das es bald rum ist…

    Nachdem wir alles gebucht haben, mieten wir uns einen Roller und starten unseren ersten Ausflug. Fee hat einen verlassenen Freizeitpark ausgemacht - da wollen wir hin. Die Fahrt dahin ist stressig. Google Maps gibt uns nur eine Route über die Hauptverkehrsstraße. Nur bekloppte… Aber wir kommen sicher am Freizeitpark an. Der Park hat irgendwann in den 2000dern geöffnet und wollte Disneyland Konkurrenz machen. Leider schlug dann irgendwann der Blitz ein, die Lasertechnik war hin und der Park pleite - weil die Versicherung nicht zahlen wollte. So schnell geht’s. Jetzt holt sich die Natur das verlassene Stück Erde zurück. Beeindruckend und gruselig zusammen. Wir schlendern ein bisschen durch den Park bis wir von Moskitos zerstochen werden und den Rückweg antreten.

    Auf dem Weg Richtung Hotel halten wir am Sindhu Strand und trinken Kaffee am Meer. Doch bevor wie das tun müssen wir das Parkplatzproblem lösen - eine freundliche ältere Frau schickt ihre Kinder die Fahrräder wegzuräumen und macht uns Platz - dafür kaufen wir ein grünes Armband aus Holz für überteuerte 3€. Aber das war uns der Parkplatz und die nette Aktion wert. Das Wetter macht es uns nicht leicht. Es ist sehr heiß - was ja noch OK wäre, nur die hohe Luftfeuchte macht unseren deutschen Körpern zu schaffen.

    Gegen halb 5 fahren wir zurück. Gestern hatten wir einen ruhigen Parkplatz gefunden - dort will Fee ihre ersten Roller Fahrversuche starten. Wir fahren hin und sind schon irritiert weil am Parkplatz einer Eintritt will. Nix mit Ruhe, ein Bulli Treffen und Menschen über Menschen. Wir finden eine ruhige Ecke und Fee legt los. Sieht gut aus und nach 100m fragt sie schon ob ich mitfahren will. Schlechter Beifahrer und Schisser wie ich bin lehne ich dankend ab :-).
    Jetzt sind wir wieder im Hotel ruhen uns aus und werden irgendwann später zum Essen gehen. Morgen früh 07:00 Uhr geht die Reise weiter nach Lombok.

    Was wir heute gelernt haben:
    In Bali herrscht bekanntlich Linksverkehr. Zeigt eine Ampel rot - an der du links abbiegen willst dann ignoriere das Rotlicht. Pflichtbewusst haben wir angehalten und haben postwendend ein Hupkonzert ausgelöst und wurden vehement rechts und links umfahren - ok! Beim nächsten mal wissen wir es dann! :-).

    Und wenn die Fee möchte kann sie nun auch noch ein paar Worte von sich geben :-)

    Anmerkung an die Redakteurin… Der Freizeitpark ist den Balinesen so suspekt, dass sie sich da gar nicht erst rein trauen, denn angeblich soll es dort spuken (Weiße Krokodile sollen dort ihr Unwesen treiben) - wir haben keine gesehen und nichts gehört!!

    Des weiteren möchte ich sagen, dass Roller fahren gar ned so einfach ist. Hab ich mir einfacher vorgestellt („wie komm ich denn um die Kurve Conny?“) und mir wird es jetzt schon Angst und Bange wenn ich daran denke das ich bald ALLEINE fahren muss, hinten drauf im Linksverkehr ist mir irgendwie lieber :-) (Anmerkung Conny: na gut wir reden noch mal drüber :-) )

    Photos & Videos

    Comments

  • 30Dec 2019

    4 Tag 3: Die Reise nach Lombok 12/30/2019 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Der gestrige Abend hat sich dann doch etwas anders gestaltet als wir uns das gedacht haben. Wir wollten gegen 22:00 Uhr ins Bett da wir heute früh raus mussten um unser Boot nach Lombok zu nehmen.
    Also sind wir noch Essen gegangen, haben ein Bier getrunken und sind dann ins Hotel zurück. Schnell noch die Rucksäcke gepackt und dann ab ins Nest.
    Wir schalten unsere iPads an und schauen beide noch ein bisschen Film, um 23:00 Uhr schau ich das erste mal zu Fee, weit aufgerissene Augen starren mich aus der Dunkelheit, nur beleuchtet durch das iPad an. „Na noch wach?“ Ja anscheinend schon. Also stehen wir noch mal auf und rauchen noch eine. Die Chinesen unter unserem Balkon feiern auch noch - was den Versuch, einzuschlafen, nicht unbedingt einfacher macht.

    Ok, Versuch zwei. Fee schläft auch ein - ich nicht. Irgendwann tippe ich sie an - nun starren Sie zwei große aufgerissen Augen an - ich bin top fit! 00:00 Uhr, gleiche Prozedur wie um 23:00 Uhr. Fee ist nach ihrem „power Nap“ nun auch wieder richtig fit und wir sitzen und quatschen noch eine ganze Weile. Na los, jetzt aber… und wer ahnt es 01:00 Uhr Nachts - und stündlich grüßt das Murmeltier…
    Nach einem weiteren Versuch geben wir auf und fangen um 01:30 Uhr an „Phase 10“ zu spielen. Das zeihen wir dann durch bis 02:15 Uhr. Dann starten wir den finalen Versuch - immerhin noch 3:45 bis der Wecker klingelt.

    Am Haus läuft eine Pumpe, alle 5 Sekunden schaltet sie sich an und dann gleich wieder ab. Alle 10 Minuten läuft sie für ca. 1 Minute durch… das Spektakel hör ich mir dann bis halb 4 an und schlafe endlich ein…

    Fee hat bestimmt 20 Minuten länger geschlafen als um 06:00 Uhr erbarmungslos der Wecker klingelt… Meine Fresse… ich bin sowas von im A…. Nichts desto trotz quälen wir uns raus, duschen, anziehen, fertig packen. Dann steht auch schon der Liebenswürdige Balinese mit dem Frühstück vor der Tür. Ich bekomm kaum was runter weil mir, allein bei dem Gedanken an das Speedboot, schon schlecht ist. Ich werfe die erste Reisetablette ein.

    Nach dem Frühstück verlassen wir unsere erste Unterkunft auf Bali und steigen in einen Minibus voll mit Russen… das sind so ziemlich die schlechtesten Reisegefährten die man haben kann.
    Die ganze Zeit spielen sie irgendein Ballerspiel auf dem iPad, wir hören immer nur das Nachladen der Waffen und den Abschuss - und nicht das jemand denkt der gemeine Russe trägt dazu Kopfhörer, nein, der macht das so das alle etwas davon haben.
    Zwischendrin muss unsere Russischer Mitreisender auf’s Klo. Der Fahrer hält ein bisschen genervt an. Der gemeine Russe springt raus und nun hat es auch seine blonde Begleitung gecheckt das ein Toilettengang naht, sie rennt hinterher. Zwei weitere Reisende - ich nehme an Holländer oder so - Fee und ich stehen vor dem Bus und rauchen. Der gemeine Russe und seine Begleitung kommen zurück - nachdem sie sich noch mit Getränken eingedeckt haben, während ein ganzer Minibus auf sie wartet. Wir steigen alle wieder ein - bis auf - Na? Genau! Der gemeine Russe, der steckt sich erst mal noch gemütlich eine Zigarette an und wir sitzen im Bus und glotzen blöd. Dann schnippt seine blonde Gefährtin die Zigarette vor die Füße eines Händlers - und zwar nicht irgendeinem Händler - sondern einem der schön neben seinem Feuerwerk das er gern verkaufen möchte, am Straßenrand sitzt… Manchmal…versteht man einfach die Welt nicht mehr…

    Kurz vor neun erreichen wir dann den Hafen. Hier herrscht Menschenauflauf, wir werden vor einer Hütte rausgeworfen um die Tickets zu holen. Einfach die Treppe hoch! Fee bleibt bei unseren Rucksäcken, ich erklimme in den ersten Stock und finde mich in einer Kneipe wieder. Ganz hinten sind zwei Tische aufgestellt an, denen sitzen zwei Männer die die Tickets ausgeben und das Geld entgegen nehmen. Ich hatte extra im Hotel gefragt ob man mit Karte zahlen kann - ja ja - alles gar kein Problem! Jaaaaa….. Pustekuchen! Nur Cash. Also lege ich ihm die 1,4 Millionen Rupien auf den Tisch und wir machen uns mit verbliebenen 50.000 Rupien auf den Weg nach Lombock - sprich mit ca. 3€ in der Tasche…das reicht nicht mal für’s Taxi…

    Erst werden uns die Rucksäcke am Boot abgenommen, dann werden wir in ein Speedboot gequetscht. Gequetscht ist der richtige Ausdruck, Fee und ich haben Glück, wir ergattern noch einen klimatisierten Sitzplatz. Anderen geht es nicht ganz so gut, die sitzen auf dem Sonnendeck und verbrennen oder im Oberdeck ohne Klima und Dehydrieren…

    Ich schlafe ein (Dank Vomex A - gegen Seekrankheit) und werde erst wach durch ein lautes CONNY!! Fee hat mich zurück zu den Lebenden geholt als wir Gili Trawangan erreichen und das Boot sich kurz leert. Leute runter, Leute rauf - weiter gehts nach Gilli Air, gleiches Spiel und dann kommt Lombok. Die Gili Inseln lagen in schönstem Sonnenschein und auf Lombok… tja da hängt eine Riesen Regenwolke am Vulkan… klar - da wo wir hin wollen regnet es :-)
    Ich bin ein bisschen neben der Spur - aber mir war nicht schlecht - wie toll!

    Gleich am Anleger haben wir einen Taxifahrer am Hals der uns am liebsten gleich eine Fünftages-Tour andrehen will. Wir erklären ihm das wir das nicht wollen und er macht uns einen spezial Preis 400.000 Rupien zum Hotel - am Ende - nachdem wir schon loslaufen wollten um uns ein anderes Taxi zu suchen, fährt er uns doch für 200.000 Rupien - auch noch zu viel aber gut…pünktlich als wir im Auto sitzen fängt es an zu regnen…
    Am Ende kommen wir in unserem Domizil für die nächsten 3 Tage an. Es ist toll. Ruhig, kein Straßenlärm, keine Pumpe die läuft…einfach nur Meer und ringsum grün! Ein Traum! Und der Regen ist auch schon durch - Sonne gibt es zwar keine aber 31° sind auch so schön.

    Wir erkunden unser Hotelzimmer mit Freiluftbad und dann die Hotelanlage. Toller Strand, toller Pool und nicht viel los! Perfekt!
    Wir essen etwas, trinken 1 …2 Kaffee und sind jetzt, 18:00 Uhr auf BINTANG umgestiegen! Auf einen ruhigen Abend an dem wir nicht allzu spät schlafen nehme ich an :-)

    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 31Dec 2019

    5 Tag 3: Wir machen einen Ausflug 12/31/2019 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    08:00 Uhr, der Wecker klingelt und ich warte bis Fee ihn ausmacht…macht sie aber nicht! Also suche ich, völlig ramponiert, das Telefon und falle wieder ins Bett.
    08:10 Uhr, der Wecker klingelt schon wieder und Fee regt sich immer noch nicht. Ich quäl mich auf, mein Gesicht fühlt sich an wie nach einem Boxkampf…ich bin immer noch nicht in dieser Zeitzone angekommen…
    Ich stehe und mach mich fertig. Dann kann ich auch Lebenszeichen meiner liebsten Mitreisenden wahrnehmen. Wir schlürfen stumm aneinander vorbei und treffen uns 15 Minuten später mit Kaffee auf dem Balkon. Fee’s erste Frage: „Hast du den Wecker gehört?“ Ich muss ein bisschen lachen - auch noch nicht angekommen in der Zeitzone, das beruhigt mich, weil Fee ja eigentlich ein Checker ist was Jetlag angeht - durch ihre ständigen Nachtschichten.
    Wir gehen zum Frühstück, welches sehr mager ausfällt, außer man möchte schon am Morgen Reis essen - schon beim Gedanken daran bekomme ich einen leichten Würgereiz. Also gibt es Toast mit Butter, totgekochte Eier und ein bisschen Obst.

    Um zehn holt uns unser Fahrer ab. Fee hat gestern bei Facebook einen Fahrer aufgetan der uns heute für einen Appel und ein Ei über die Insel fährt. Eine Wasserfall Tour haben wir uns ausgesucht. Ganz easy, hinfahren und 20 Minuten laufen und schwupp am Wasserfall. So oder so ähnlich sah unser Plan aus.

    Unser Fahrer ist pünktlich und wir starten los. Nach ca. einer halben Stunde fragt er uns ob wir einen lokalen Markt besuchen wollen. Nachdem ich weiß was da abgeht sag ich leichthin „Ja“, Fee auch - also los. Als wir an dem Markt halten, vernehme ich neben mir ein leises „wollen wir da wirklich aussteigen?“ Äh…Ja schon! Also raus und los. Ich habe nicht bedacht das Fee nicht wusste was auf einem lokalen Markt abgeht und man muss wirklich sagen - das war noch einer von den humaneren Märkten. Meine arme Fee läuft also vorbei an Gewürzen, Früchten, Fischen, Fleisch übersäht mit Fliegen und ich befürchte ihr Würgereiz hatte bereits eingesetzt. Wir schieben uns durch die Gänge und ich kann ein leichtes Aufatmen vernehmen als wir nach 10 Minuten wieder draußen sind.

    Dann geht die Fahrt weiter, unser Fahrer fährt wie eine gesenkte Sau… also anders kann man es nicht sagen - aber gut - ist halt anders hier. Und hinzukommt das ich irgendwie das Gefühl hab das die Hinterachse des Autos nicht das macht was sie machen soll, sondern hinterher springt wie ein Einachsiger Gartenanhänger.
    Nach 2 Stunden kommen wir wohlbehalten am Fuße des Vulkans an um unseren Guide für den Spaziergang kennenzulernen. Es schüttet wie aus Eimern. Wir trinken noch einen Balinesischen Kaffee dann gehts los. Unser Guide flitzt vornweg und erinnert mich ein bisschen an Speedy Gonzales. Wir rennen hinterher, geben aber dann irgendwann auf und laufen unser Tempo. Es geht gemütlich dahin und dann sehen wir aus der Ferne den ersten Wasserfall. Unser guide dreht sich um und fragt uns ob wir nur einen oder beide Wasserfälle sehen wollen. Na beide natürlich! OK und damit flitzt Speedy in seinen Flip Flops wieder los und wir hechten hinterher.

    Der Weg wird ein bisschen schmaler und noch ein bisschen schmaler, dann müssen wir mehrfach den Fluß durchqueren und klettern am Flussufer entlang, auf glitschigen Steinen und es regnet mal wieder in Strömen. So ganz ohne ist der Weg nicht aber nachdem sämtliche chinesischen Touristen hier auch in Flip Flops durchgejagt werden halten wir durch. Am Ende stehen wir an einem Wasserfall, der zwar nicht beeindruckt aber es kommt Wasser runter und das ist dunkelbraun! Eine einzig braune Dreckbrühe. Aber gut, wir stehen da und sind glücklich das wir angekommen sind und uns nichts gebrochen haben.

    Nach einem kurzen Fotostop wird unser Guide ein bisschen nervös und wir steuern den Rückweg an. Er meint wir sollten, weil es so regnet, lieber gehen. Also machen wir uns auf den Weg zu Wasserfall Nummer zwei. Den gleichen steinigen, nassen und glitschigen Weg zurück. Mitten im Urwald. Nach ca. 30 Minuten sind wir da. Fee sieht aus als hätte sie sich mit einem Affen geprügelt - bei ihrem Regencape fehlt der komplette rechte Arm. Man kann bis zum Auftreffpunkt des Wasserfalls ran und sich auch drunter stellen. Als Fee losläuft und sagt sie will da mal runter - aber drunterstellen will sie sich nicht. Wie das manchmal so ist, verfallen Kinder im spielen in eine Art Trance…10 Minuten später ist Fee grinsend und Nass bis auf die Haut wieder da. Also wie war das noch - drunter stellen will ich mich nicht? :-)

    Wir treten den Rückweg an und kommen 30 Minuten später, beide Nass und noch schwitzend wieder am Ausgangspunkt an. Wir verabschieden unseren Speedy und begrüßen unseren Fahrer und machen uns auf den Weg zurück zum Hotel. Die Einladung zum Essen unseres Fahrers, bei sich zu Hause, haben wir ausgeschlagen (zu gern hätte ich Fee’s Kopfkino gesehen bei dem Gedanken daran, die Sachen, von vorher besuchtem Markt, zu essen :-) )

    Wir kommen durchgefroren - ich möchte das an der Stelle betonen - wir haben gefroren! - im Hotel an und gehen heiß duschen… kuriose Situation bei 30°C, frierend in der Außendusche zu stehen. Dann essen wir am Strand leckeres Nasi Goreng und setzen uns noch mit einem Kaffee ans Meer. Gegen 18:30 Uhr werden wir verjagt da eine Lomboksche Musikgruppe das Gala Dinner zum Jahreswechsel einläutet und wir uns dem mal gediegen entzogen haben. Wir verziehen uns auf unseren Balkon, werden jetzt noch gemütlich ein, zwei, drei Bier trinken und wenn wir noch wach sind um 00:00 Uhr an den Strand gehen!

    Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Feiert richtig, lasst es krachen oder seid einfach ganz entspannt, so wie wir!

    Gute Nacht Deutschland und bis nächstes Jahr :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 01Jan 2020

    6 Tag 5: Neujahr - Faul :-) 01/01/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Wir haben es um zwölf tatsächlich noch an den Strand geschafft und haben uns die wirklich…also wirklich traurige Party des Hotels angeschaut. Eine Handvoll Gäste saß an den verwüsteten Tischen, ein (extrem schlechter DJ) versuchte ständig diese Handvoll noch zum tanzen zu animieren und wir - zwischendrin mit unserem Handtuch, zwei Bier und in kurzen Hosen - das Glitzerkleid haben wir leider vergessen! :-)

    Wir setzen uns hin und werden Zeuge eines 20 Sekunden Feuerwerks - das man auch hätte einfach lassen können. Mit Blick auf Bali stoßen wir auf das neue Jahrzehnt an und freuen uns das wir zusammen hier sind. Wir trinken unser Bier noch aus und als wir uns gegen halb eins umdrehen und zum Hotel zurück wollen herrscht hinter uns schon gähnende Leere.

    Wir sind gegen 1 im Bett und schlafen bis um 10. Also irgendwie… schlafen wir hier anders :-)
    Wir stehen auf, machen uns einen Kaffee und wollen an den Strand. Ähm…es regnet! Ja ok, ist Regenzeit, dauert nicht lang. Dann sitzen wir eben noch ein bisschen auf unserem Balkon und schauen zu, wie die Gäste das Hotel verlassen. Es wird leer. Um 1 laufen wir trockenen Fußes zur Massage - eine Stunde - toll!
    Zurück im Zimmer - es regnet - MENNO!!!

    Wir setzen uns an die Strandbar essen was (weil wir das Frühstück verschlafen haben) und trinken einen Kaffee. Es regnet und nun zieht auch noch ein bisschen Wind auf.
    Dann rutschen wir vom Tisch auf eine Pool-Liege - der Wind frischt ganz schön auf - und planen die weitere Reise.

    Gegen späten Nachmittag raffen wir uns auf und gehen am Strand spazieren - es stürmt jetzt schon fast und ich muss mir einen leichten Pulli anziehen. Auf dem Rückweg regnet es und stürmt es…Menno! Was ist denn nur!

    Zurück im Zimmer waschen wir unsere vom Meerwasser getränkten Klamotten - weil wir leider von der ein oder anderen - überraschend großen - Welle getroffen wurden und nun klitschnass und sandig sind. Wir lassen den Abend ausklingen bei einem Film, spielen ein bisschen Phase 10, quatschen und machen einfach nix.

    Ganz so hatten wir uns den faulen Neujahrstag nicht vorgestellt. Aber gut, das Wetter kann man nicht ändern.
    Morgen geht es nach Gili Air. Für weitere drei Tage - vielleicht haben wir da ein bisschen mehr Glück mit dem Wetter! :-)

    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 02Jan 2020

    7 Tag 6: Die Reise nach Gili Air 01/02/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Das erste mal, seit wir hier sind, wache ich vor dem Wecker auf!
    Fee schlummert noch und ich begebe mich ins Bad. Keine Ahnung warum, aber jeden Morgen den wir hier erwachen, sehen wir aus als hätten wir einen Boxkampf hinter uns. Das komplette Gesicht ist zu geschwollen und man brauch gefühlt eine Stunde bis man die Augen aufbekommt… Irgendwann seh ich dann auch was und Fee ist auch schon wach. Wir fangen schon mal ein bisschen an zu packen, schließlich verlassen wir diese tolle Resort heute und machen uns auf nach Gili Air.

    Wir gehen Frühstücken und warten heute sehr lang auf den Kaffee. Als der dann endlich kommt und Fee die Kaffeerechnung unterschreiben will, zieht sie die Kappe des Kugelschreibers mit so viel Schwung ab, das sie den langersehnten Kaffee mit einem kräftigen Schlag umschmeißt und wir wieder 10 Minuten sitzen und auf den Ersatzkaffee warten. Aber wir haben ganz gut zu tun, weil wir inzwischen den Tisch reinigen, während der Kaffee neu gemacht wird.

    Unser Fahrer Iskanda holt uns heute wieder ab und bringt uns zum Hafen. Er ist toll! Pünktlich und warnt uns die ganze Zeit das wir am Hafen nur nicht aussteigen sollen - weil da nur verrückte Leute sind. Er organisiert uns die Tickets für das Boot (0,80€ pro Nase und 0,80€ Steuer) und wir sollen bloß im Auto sitzen bleiben. 5 Minuten später ist er wieder da und drückt uns das Ticket für das Einheimischen Boot in die Hand - die einheimischen müssen übrigens keine Steuer zahlen. :-)

    Wir steigen aus und es geht auch schon gleich los. Das Boot ist eine bessere Nussschale und ich bin wieder mal heilfroh das ich meine Tablette eingenommen habe. Einsteigen am Strand - ein Steg wird auch völlig überbewertet und dann sitzen wir da, zwischen all den Menschen die vor allem die Fee mit ihren blonden Haaren anstarren. Uns gegenüber sitzt eine kleine Schar Chinesen die sich irgendeinen „Riechstift“ in die Nase pressen und mit Gewalt auf den Horizont blicken. Der eine verdreht immer mal die Augen… ich glaub dem armen Kerl geht es echt nicht gut. Nach 30 Minuten werden wir am Strand rausgeschmissen und müssen drei riesig große Stufen überwinden - was mit Rucksack gar nicht so leicht ist.

    Wir haben ungefähr 900m zu unserem Bungalow und entscheiden, eigentlich schon auf dem Boot, das wir nicht mit den Gili Air Taxis fahren. Diese bestehen aus einem Wagen, der aus allem was man gerade so gefunden hat, zusammengezimmert ist und davor hängt ein mehr oder weniger lebendiges Pony… Die Tier sind so klapperdünn, das wir Ihnen das nicht antun wollen uns, oder sei es auch nur unser Gepäck, zu tragen. Ein Elend…

    Wir laufen los und kommen nach ca. 20 Minuten komplett nassgeschwitzt an. Es hat 30°C und gefühlt 35°C. Wir werden nicht etwa begrüßt sondern nur gefragt wie lang wir bleiben - ja eigentlich 3 Nächte - wir bekommen einen Bungalow zugeteilt und der Mensch verschwindet wieder. Ähm…. Hallo? Ist da wer? Nö, weg… na gut. Dann ziehen wir mal unsere klatschnassen Sachen aus und springen unter die Dusche. Es gibt nur kaltes Wasser. Ok, dann geht das duschen schnell. Wir ziehen uns trockene Sachen an und machen uns auf den Weg die Insel zu erkunden. Wir laufen ganz in den Norden uns stehen nach ca. 15 Minuten endlich am Strand - toll!

    Die Strandpromenade ist gesäumt von Bars und jede Bar hat auch Liegen oder Hängematten oder Sitzkissen am Strand. Wir setzen uns, genießen den Ausblick und trinken eine Cola. Gili Air ist nicht sonderlich günstig, stellen wir fest. Wir laufen weiter und ergattern zwei Liegen am Strand. Fee bestellt sich eine frische Kokosnuss und trinkt das erste mal in ihrem Leben aus dieser :-) Strohhalm kostet extra - deshalb halt ohne!

    Den Rest des Tages verbinden wir im Chill-Modus. Lesen, baden, lesen… Toll!
    Gegen halb 6 sind wir zurück in unserem Bungalow, machen die Tür auf und möchten am liebsten wieder rückwärts raus! Im Bungalow ist es ungefähr doppelt so heiß wie draußen. Hallo? Klima? Geht nicht…. Och menno! Na gut, wir beraten uns kurz und sagen - wir stehen das jetzt durch!
    Fee geht duschen und ich höre derweil der Mischung aus italienischem Geschrei (unsere Nachbarn telefonieren mit der Familie) und dem Geschrei einer Moschee zu. Toll! Fee kommt raus frisch geduscht, ich geh rein, zieh mich aus, steh unter der Dusche, drehe - voller Erwartung auf den kalten Wasserstrahl - den Wasserhahn auf und es passiert… Nichts… Ähm, also…Hallo? Noch mal kräftig dran gewackelt und auf und zu gedreht… Nüscht! Kein Wasser. Oh man! Also dann halt net! Ich nehm mir ein Bier setz mich zu Fee und warte… Also, kein Wasser, keine Klima und die Bude riecht muffig. Wir sitzen da und ich hab das Gefühl keiner traut sich das auszusprechen was der andere denkt! ICH WILL HIER WEG!

    Ich zieh mich nach dem Bier um und wir geben dem Bungalow noch eine Chance. Wir informieren - nach längerem suchen - einen Menschen - der wohl etwas mit den Bungalows zu tun hat. Fee erklärt ihm das Problem, kein Wasser, keine Klima, Wasser müsse gleich wieder kommen und dann verschwindet er, kommt nach drei Minuten wieder und sagt - was war das Problem? Die Klimaanlage! Ah ja… er frage dann mal seinen Chef. Er kommt in unseren Bungalow - drückt wie wild auf allen Knöpfen rum und stellt fest - geht nicht! Ach was! :-)

    Wir sollen ihm kurz Zeit geben, ok. Wir setzen uns auf unsere Terrasse und warten. Nach 2 Minuten kommt er raus - „it’s working now!“ Ich gehe rein, stehe unter der Klima und alles was mir entgegen schlägt ist warme Luft! Auf der Fernbedienung sind 30°C eingestellt - ja das hab ich auch verstanden das dieses Ding heizen kann - aber ich will keine 30°C! Aber er ist schon weg - geht ja! Mann!!!

    Egal wir gehen essen und sitzen nun am Meer und Fee sucht uns eine neue Unterkunft! Gott sei dank ist hier nicht mehr viel los und wir sollten keine Probleme haben etwas zu finden. Jetzt essen wir erst mal gemütlich, trinken noch ein paar BINTANG und dann versuchen wir zumindest eine Nacht bei 30°C zu schlafen. Morgen geht’s weiter!


    Gute Nacht Deutschland! :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 03Jan 2020

    8 Tag 7: Ein Tag auf Gili Air 01/03/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Fee hat heute früh auf einer Internet Seite folgendes gelesen:
    Top 99 Things to do at Gili Air:
    1. Mit einer Pferdekutsche die Insel in „10 Minuten“ umrunden
    2. Ein teures Fahrrad ausleihen und nochmal die Insel umrunden
    3. Den ganzen Tag am Strand nichts tun
    4. Den ganzen Tag am Pool nichts tun
    5. Den ganzen Tag in einer Bar nichts tun
    6. Die Millionen Katzen auf Gili Air beobachten
    7. Gemeinsam auf den nächsten Stromausfall warten

    Und dann hört es auch schon auf! Also haben wir heute einfach mal nichts getan. Wir sind aufgestanden, Frühstücken gegangen, zum Strand gegangen, 2 mal Schnorcheln gewesen und ansonsten nichts!

    Ok nicht ganz. Der Tag startete folgendermaßen… ich erwache weil ich einen Krampf im Oberschenkel hab - bitte? Sowas hab ich nie! Also gut, ich geh raus und dehne mich ein bisschen nach 10 Minuten ist alles gut. Ich geh duschen, ergibt nur eiskaltes Wasser, also bin ich postwendend wach nachdem ich von Strahl zu Strahl gesprungen bin - weil Wasserdruck gibt es hier nicht und irgendwie tröpfelt es nur - ein Hoch auf kurze Haare!!

    Dann steht auch Fee auf und wir packen. Uns tut alles weh von dieser Federkernmatratze die sich erbarmungslos mit jeder einzelnen Feder in unseren Körpern verewigt hat. Ich gehe zu den Menschen denen dieser Bungalow gehört und sage das ich zahlen möchte. Ah ja, 3 Nächte nicht wahr? Nein, nicht wahr! Nur eine! Ich zahle die 14€ und mache mich schnell aus dem Staub. Fee und die Rucksäcke eingepackt und raus hier.

    Wir haben am Vorabend noch einen Bungalow gleich um die Ecke gefunden. Wir laufen da hin, fragen ob er noch was frei hat und dann sollen wir den doppelten Preis wie im Internet bezahlen. Ich diskutiere kurz mit ihm und dann bekommen wir den Internetpreis. Der Bungalow ist im Grunde der gleiche wie vorher - nur eben gepflegt und freundliche Leute. Kosten 14€ pro Nacht. Passt! Wir ziehen ein und widmen uns dann dem Tag an dem wir, wie bereits beschrieben, typisch Gili Air gelebt haben!

    Am Abend waren wir noch am Hafen und haben für Übermorgen unsere Rückfahrt klar gemacht. Das 11:00 Uhr Boot ist leider schon voll, also müssen wir das 3 Uhr Boot nehmen… Sicherheitshalber werden wir eine Nacht in Padang Bai am Hafen übernachten, da wir nicht nachts über die Insel fahren wollen.

    Was sonst noch so geschah… also eigentlich nichts! Unsere Mägen sind ein bisschen angeschlagen, Asien Style, aber ansonsten alles tip top!
    Aktuell sitzen wir auf unserer Terrasse, heute gab es nur mal eine fertigte Nudelsuppe, es schüttet wie aus Eimern und unser Nachbar aus Portugal spielt ganz toll Gitarre!

    Wir stöbern jetzt noch ein bisschen in den Reiseführern und dann wird der Abend heute eher kurz. Rumliegen macht müde :-)

    Gute Nacht Deutschland!

    Comments

  • 04Jan 2020

    9 Tag 8: Gili Air und sein Wetter... 01/04/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Wir erwachen relativ spät, gegen neun und ich werfe einen Blick nach draußen… Wolken… naja, dann halt wieder kein sonniger Strandtag. Wir rutschen ganz gemütlich in den Tag und gehen Frühstücken. Da wo wir gestern waren und es ist auch heute wieder gut. Dann machen wir uns auf die Insel zu umrunden. Den östlichen Teil haben wir am ersten Tag schon gemacht, jetzt wollen wir den Rest sehen. Wir laufen bei unendlicher Schwüle los. Am Himmel Richtung Lombok hängen extrem dunkle Wolken und es weht uns ein kräftiger Wind um die Nase.

    Wir laufen und sind Fasziniert und auch irgendwie geschockt in einem. Die Insel ist ausserhalb der Bungalows eine einzige Müllkippe. Man kennt das ja aus den Asiatischen Ländern aber irgendwie ist man immer wieder geschockt. Uns hatte gestern beim Schnorcheln schon so die ein oder andere Situation geschockt. Unsere Insel ist wohl ein beliebtes Schnorchelziel und dort kommen die Boote in Massen an. Dann wirft man an die Chinesen und Russen in Schwimmwesten von Bord, springt hinterher und stellt sich auf’s Riff um die Fische abzufüttern.

    Und so wie sie mit Ihrem Riff umgehen, so gehen sie auch mit Ihrer Insel um. In jeder Ecke wird irgendwas abgeladen und weggeworfen… Schade. Man könnte es Paradies nennen wenn sich die Touristen und auch die Einheimischen ein bisschen um dieses traumhafte Stück Land kümmern würden.

    Wir laufen fast die ganze Insel ab und stoppen an einem kleinen Laden in dem es Souvenirs gibt. Wir stöbern ein bisschen, kaufen ein bisschen und dann öffnet sich auf einmal der tiefschwarze Himmel! Es schüttet wie ich es selten gesehen habe. Fee sagt noch optimistisch: „Das hört bestimmt gleich auf!“ Wir stehen da 10 Minuten und dann fragt uns der Ladenbesitzer ob wir nicht in die Nachbarhütte gehen wollen, da kann man sitzen. Und da sitzen wir dann, mit einigen anderen gestrandeten Touristen und Einheimischen und schauen dem Wetter zu.

    Nach einer halben Stunde haben wir das rumsitzen satt. Wir machen unsere Rucksäcke wasserfest, ziehen die T-Shirts aus - weil das Bikini Oberteil nun mal schneller trocknet - wobei was red ich, seitdem wir hier sind hab ich glaub ich nicht eine trockene Klamotte in meinem Rucksack durch die Luftfeuchte - und wagen uns hinaus in den Regen. Jetzt könnte Fee endlich entspannt Haare waschen - so viel Wasser kommt von oben…echt unglaublich! Keine Dusche die wir bis jetzt hatten, hatte so einen Wasserdruck!

    Wir laufen los sind binnen 30 Sekunden komplett durchnässt und dann, schlagartig - hört es auf! Ernsthaft?!? Naja egal, nun sind wir eben nass.
    Wir kommen am Bungalow an, kein Strom. Ja war auch zu erwarten. Zwischen den Bungalows steht das Wasser ungefähr 30cm hoch - da wird wohl der Sicherungskasten abgesoffen sein - wenn es denn sowas gibt. Aber schau an - das WLAN geht! Ich versteh es nicht!

    Wir ziehen uns die klatschnassen Sachen aus und tauschen gegen feucht-klamme Sachen. Einen Kaffee wollen wir trinken und dann noch schön zur Massage. Was soll man hier auch sonst tun - wir kennen die ganze Insel ja nun mittlerweile :-).

    Also sitzen wir im B52 - ein Café - und trinken wirklich aussergewöhnlich guten Cappuccino, essen Cookies und frisches Brot mit Humus. In einer halben Stunde erwartet uns dann die Massage und dann wird der letzte Abend auf der Insel anbrechen. So ein bisschen Wehmut schwebt mit, weil eigentlich mag ich diese kleine Insel.

    Morgen geht es zurück nach Bali, leider erst mit dem Boot um 15:00 Uhr - das 11:00 Uhr Boot ist bereits voll. Wir haben uns in Padang Bai auf Bali eine günstige Unterkunft gesucht die nah am Hafen ist. So das morgige Ziel - diese Unterkunft zu erreichen. Ich hoffe das Meer ist ruhig und die Tabletten helfen wieder so gut wie bei der Herfahrt :-).

    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 05Jan 2020

    10 Tag 9: Rückreise nach Bali 01/05/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Es ist 09:00 Uhr und ich schäle mich aus dem Bett. Duschen und kurz vor zehn schmeiß ich auch meine geliebte Mitreisende aus den Federn. Hätte ich gewusst welcher Tag uns erwartet - ich hätte sie einfach schlafen gelassen und mich wieder dazu gelegt…

    Wir packen unsere Rucksäcke zusammen, lagern diese im Wohnzimmer unseres Herbergsvaters und machen uns auf zum Frühstück. Der Plan sieht vor da zu frühstücken wo wir es „immer“ tun, dann ins nächste Café rutschen und dort ganz entspannt bis 14:00 Uhr Leute beobachten und Lesen.
    Unser Stammplatz ist besetzt. Na geht ja gut los :-). Wir nehmen einen Tisch gegenüber - nicht ohne vorher das Gepäck des gemeinen Russenpärchens wegzuräumen. Die sitzen einen Tisch weiter, haben aber ihren Koffer (mit US Flagge drauf!! Was ist denn das für eine Art von Humor?!?) und Rucksack einfach auf die Stühle vom Nachbartisch gestellt. Nachdem sie das nicht interessiert mach ich mir halt selber Platz.
    Wir frühstücken gemütlich. Der gemeine Russe rennt die ganze Zeit aufgeregt zwischen Hafen und dem Café rum. Nach ca. 1h teilt er uns völlig aufgebracht und in russischem Englisch mit, dass heut kein Speedboot fährt, wegen dem Wetter. Wir nehmen das erst mal zur Kenntnis und machen uns, nachdem wir ausgetrunken haben, auf den Weg zum Hafen. Dort sagt uns der Typ von der Gesellschaft - heute kein Speedboot und morgen vielleicht schon, aber das wisse er nicht. Ja… und nun? Von hinten quatschen uns zwei Deutsche an. Die haben ihren Plan schon - sie fahren nach Lombok und fliegen nach Bali.

    Wir fragen den Typ noch mal was denn jetzt die Alternative ist - außer auf der Insel bleiben. Wir könnten mit dem Boot nach Lombok fahren, da in den Bus, zum Hafen für große Schiffe und dann mit einer großen Fähre rüber nach Bali. Dauer 5 bis 9 Stunden…. Schon beim Gedanken daran zwischen 5 und 9 Stunden auf dem Boot zu sein….naja wird mir halt ein bisschen übel. Ich schaue Fee an und sage - komm da fliegen wir doch! Hätte ich gewusst was dieser Satz in Fee auslöst, hätte ich mein Maul gehalten. Fee hat Flugangst und mit einer asiatischen Fluggesellschaft zu fliegen macht ihr so eine Angst das sie postwendend leicht aschfahl im Gesicht wird. Conny, ist das auch Safe? Ähm, naja, ich würde mal sagen es ist nicht gefährlicher als in Asien Schiff fahren. Ok, das Thema Fliegen ist durch. Also heute oder morgen von der Insel runter. Wir haben zwei Anschlusshotels und eine Tour mit Kundi gebucht - also heute.

    Wir müssen unsere Rucksäcke noch holen. Laufen los, kurz vorm Bungalow hör ich wie es hinter schlittert und dann ein dumpfes Aaau… Fee? Scheße, sie ist in dem Schlamm, der sich auf den Straßen durch den Regen gesammelt hat, ausgerutscht und hat erst mit dem linken Knie und dann mit rechten Knie gebremst… Fuck! Fee steht wieder, aber das Knie sieht böse aus und wird sofort dick. Sie beißt die Zähne zusammen und weiter. Rucksäcke holen, dann zurück zum Hafen. Mittlerweile ist auch noch eine Gruppe Deutscher dabei, 4 Jungs und ein Mädel, die auch nach Bali wollen. Also man hat „geplant“ uns nach Lombok mit dem Boot zu bringen, da in den Bus, an den anderen Hafen und von dort mit einer großen Fähre nach Bali.
    Wir sollen uns auf den Steg stellen. Nun war das aber kein Steg sonder Kunststoffplatten (immerhin mit teilweise vorhandenem Geländer) auf das wir uns stellen uns warten sollen. Es schaukelt wie die Hölle… ich hab schon eingeworfen, und ich zittere wie Espenlaub. Das Speedboot (wo kommt das denn plötzlich her?) Legt an und man schiebt eine Treppe an das Boot. Keine Ahnung wie man die bei dem Seegang treffen soll. Sie ziehen einen einheimischen aus dem Boot, der stellt siegessicher ein Bein auf die Treppe und das andere ist noch im Boot, so verharrt er dann ungefähr 20 Sekunden bis sich irgendeine Möglichkeit auftut, das zweite Bein nachzuziehen… Der erst steigt hinten aus, springt auf den Steg und läuft wie im Vollrausch Richtung Festland. Ohje… Also… ich will vielleicht dann doch nicht mehr… Aber nun gibt es kein Zurück…

    Mit einem beherzten Sprung kommen wir auf das wacklige Etwas. Wir laufen nach oben und setzen uns auf’s Sonnendeck, wenn ich jetzt drin bleiben muss dann endet das böse.
    Wir fahren los…der Kahn schaukelt sich zu Tode aber ich halte durch - nur eins muss ich loswerden! „Fee, deine Insel im Norden kannste dir abschminken - die ist soeben gestorben - keine Fuß setz ich mehr auf’s Boot!“ Damit geht’s mir ein bisschen besser, Fee antwortet wie immer ganz cool „Hab ich eh schon!“. Na passt ja!!

    Wir kommen in Lombok an, das Anlegen geht hier einfacher und auch das aussteigen. Wir warten gute 20 Minuten in praller Sonne bis endlich unsere Rucksäcke aus den Untiefen des Bootes kommen und dann heißt es laufen - Bus steht ganz vorn. Ganz vorn heißt, ca. 800m zum Busbahnhof! Also laufen wir in einer Heerschar los, auch hier wieder pralle Sonne… 20 Meter vorm Ziel kommen uns plötzlich die ersten schon wieder Entgegen. Kein Bus - zurück zum Pier! Was? Ey, ich raste aus! Aber auch das nützt nichts, also wieder den weiten Weg zurück, mit 16 Kilo auf dem Rücken und immer noch ohne Schatten! Zurück am Pier sollen wir wieder auf genau das Boot vom dem wir grad runtergekommen sind. Sagt mal, wer verarscht hier eigentlich wen? Ich dachte es fährt kein Speedboot - naja jetzt eben schon und dann auch noch auf direktem Weg nach Bali - was von Lombok aus ja eigentlich nicht geht. Eigentlich…Vor dem Boot stehen so viele Leute das ich mir nicht vorstellen kann das die alle Platz haben… ich werde aber eines besseren belehrt. Geht nichts gibt’s nicht. Das Boot wird vollgestopft bis nichts mehr geht. Die Innenräume sind voll, also gehen wir wieder nach oben auf das Sonnendeck. Ich setze mich und dann seh ich auch schon Fee, zusammengefallen neben mir sitzen. Fee? „Kopf gestossen“ presst sie hervor. Das hat gerade noch gefehlt. Und in dem Moment ist glaube ich Fee’s Grenze kurzzeitig erreicht. Sie fängt sich aber Gott sei Dank relativ schnell wieder. Das Boot legt ab - Fee bestellt sich ein Bier und dann ist sie gleich wieder die alte…heute läuft aber auch alles schief.

    Das kleine Boot pflügt sich über die Wellen, es fühlt sich an wie Schlaglöcher, immer wieder knallt das Boot auf das Wasser auf, alle die auf der linken Seite des Bootes sitzen sind nach 10 Minuten komplett durchnässt. Die Musik wird aufgedreht - toll wir sitzen genau neben der Box, die so laut gedreht ist, dass es einfach nur Scheisse klingt. Nichts desto trotz, der Plan der Balinesen geht auf. Alle bestellen Bier und wippen im Takt der schrecklichen Musik…

    Fee grinst wieder - Wellen das ist ihr’s! Ich hab mich hingelegt - keine Ahnung wem diese Rucksäcke gehören, die ich da gerade Vollschwitze, aber ich lieg halt jetzt hier und beweg mich da auch nicht mehr weg! Und so ist es dann auch. Ich muss zwar auf’s Klo, aber das sitze ich aus. Diejenigen dies es auf’s Klo gewagt haben, sind auf allen vieren durch das Boot gekrochen und ich habe keine Ahnung wie sie die Treppe nach unten überwunden haben - geschweige denn - wie die das Klo getroffen haben. Ich will nicht dran denken.
    Zwei Stunden sitzen wir da, voll in der Sonne und werden zugedröhnt. Dann kommen wir endlich auf Bali an. Raus und endlich wieder festen Boden unter den Füßen, es schwankt aber trotzdem noch. Wir schnappen unsere Rucksäcke und Dank Google Maps finden wir unsere Unterkunft ganz schnell. Rein und erste Amtshandlung - Duschen! Wir stehen vor Dreck und Salz. Was für ein Gefühl! Dann suchen wir eine Apotheke auf - weil die Krankenschwester kein Desinfektionsmittel dabei hat - ich soll aber nicht fragen warum, hat sie gesagt! :-)

    In der Apotheke stellt uns der nette Herr ein Fläschchen Hansaplast - Made in Beiersdorf - auf den Tisch. Wir lachen - schau an - aus Deutschland! Und plötzlich fängt der hinterm Tresen an zu singen: „Atemlos durch die Nacht!“ Was? Ich hau mich weg! Ich sage ihm das dass wirklich kein gutes Lied ist und er das besser nicht singen soll, ok dann stimmt er halt das nächste deutsche Lied an. Das können wir allerdings nicht zuordnen, trotzdem cooler Typ :-)

    Nach der Apotheke geht’s in ein Café. Hunger und Durst. Und da sitzen wir jetzt, in einem gemütlichen Café, haben gegessen und lümmeln nun ein bisschen rum!
    Danke, das dieser Tag vorbei ist!

    Schäden des heutigen Tages:
    - Zwei aufgeschürfte Knie
    - Eine Riesen Beule am Kopf
    - Zwei verbrannte rechte Arme
    - Gerötete Gesichter
    - Ein verbrannter Nacken

    Was wir nicht verloren haben ist unser Humor!
    Morgen geht es trotzdem weiter!

    Gute Nacht Deutschland! Wir sind durch für heut :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 06Jan 2020

    11 Tag 10: Ein Ausflug mit Kundi 01/06/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Wir haben nach dem gestrigen Tag beide ziemlich gut geschlafen - trotz Doppelbett und einer Decke. Gestern Abend haben wir uns in Padang Bai noch in ein schönes Café gesetzt und dort den Abend mit einem Teller Nudeln und ein „paar“ Bintang ausklingen lassen.
    Wir stehen auf und packen unser Zeug wieder zusammen, um 10 kommt Kundi, unser Fahrer, und holt uns ab. Wir wollen den Osten Balis anschauen. Auf der Liste steht Thenganan, ein wohl ursprüngliches Dorf, der Jung Water Palace und Jura Besakih der Muttertempel der Hindus.

    Kundi ist fast pünktlich uns packt uns und unsere Rucksäcke ein. Auf dem Weg nach Tengaran halten wir noch an einer Farm an die Gewürze, Tee und Luwak Kaffee herstellt. Die Farm ist schön gemacht, wir bekommen eine tolle Führung, sehen Dinge die wir noch nie gesehen haben, unter anderem die Luwak Katze, Schwarze Bienen, die keinen Stachel haben - die aber in alle Körperöffnungen fliegen wenn sie sich bedroht fühlen (was uns die nette Lady allerdings erst gesagt hat, nachdem wir beide unsere Nase in das Nest der selbigen halten sollten um mal zu riechen!) und von der Kakao Pflanze über Ingwer, Ananas, Zitronengras und sonstige Dinge.

    Zusätzlich bekommen wir eine Einweisung in die Herstellung des Katzenkaffees - Luwak. Also so ein bisschen eklig ist es ja schon, nichts desto trotz werden wir ihn probieren, zusammen mit all den anderen tollen Dingen die die hier so machen. Es ist eine süße Farm, die mit viel Liebe zum Detail geführt wird. Nach 30 Minuten sind wir durch und die Fahrt geht weiter. Tengaran ist das nächste Ziel. Am Eingang lässt uns Kundi raus und schickt uns an eine Hütte an der wir eine kleine Spende für das Dorf abgeben sollen. Fee hat das schon mal recherchiert - mehr als 10 000 Rupien soll man nicht zahlen pro Nase. So zahlen wir und werden von einem sehr schlecht Englisch sprechenden Local mitgenommen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht was wir erwartet haben. Aber nach 100m stehen wir schon bei der ersten Frau die angeblich Schale webt. Als wir kommen muss sie erst mal von ihrer Matratze aufstehen und schaltet den Ventilator an. Dann erzählt sie uns das sie zwei Wochen an einem Tuch sitzt. Fee hatte in ihrem Reiseführer stehen, das die Sachen, die da verkauft werden, schon lange nicht mehr aus dem Dorf stammen und den Eindruck macht es leider auch. Die Tücher gleichen sich, wie ein Ei dem anderen. Schade… wir gehen wieder raus ohne was zu kaufen. Das führt dazu das unser Guide nun auch nicht mehr so richtig Bock hat und es irgendwie schnell hinter sich bringen will. Wir treffen noch ein paar Dorfbewohner und scherzen was unser Guide Ihnen wohl gerade erzählt. „Wieder ein paar geizige Touristen die wir hier durchschleusen!“ Nach 15 Minuten ist das Schauspiel vorbei und wir kaufen uns am Ausgang noch für 0,50€ eine Cola - Fee ist im 7. Himmel :-).

    Kundi sammelt uns wieder ein und es geht weiter zum Water Palace. Der Palast ist riesig und für asiatische Verhältnisse auch wirklich sehr sauber! Wir schlendern durch das Gelände und werden - wie immer wenn man eine blonde, „weißhäutige“ Fee dabei hat angequatscht ob sie nicht ein Foto mit uns machen können. Also in erster Linie mit Fee, ich bin da halt einfach dann mit drauf weil ich da gar rumste. Heute lehnen wir dankend ab - das haben wir die letzten Tage schon genug mitgemacht. Nach einer Stunde sind wir durch und Kundi wartet wie immer am Eingang auf uns. Rein ins Auto und weiter zur letzten Station. Jura Besakih. Wir kommen auf dem Parkplatz an - Kundi weist uns noch kurz ein, wo man zahlen muss und wo nicht. Das Ticket kostet 60.000 Rupien (ca. 4€) und darin enthalten ist der Transfer zum Tempeleingang durch einen Roller, ein Sarong und ein Guide. So schnell wie wir einen Guide haben können wir gar nicht schauen, schnell noch von zwei Männern die Sarongs umgebunden und ab auf die Roller - deren Fahrer schon auf uns warten. Ich habe einen erwischt bei dem ich mich hinten festhalten kann, Fee leider nicht, die muss sich an den Balinesen klammern - der ihr aber die ganze Fahrt über schön die weißhäutige Hand tätschelt. Meiner dagegen fragt mich wie ich heiße, Conny sage ich und du? Dedede (so oder so ähnlich). Ich antworte: Dedede?? Yes… Aha! Und gleich hinterher ob ich nicht dem Fahrer ein bisschen Trinkgeld geben will… oh man… Kundi hat uns gewarnt! Hart bleiben. No. Ok - seine Antwort.

    Wir steigen von den Rollern ab und haben sofort zwei Kinder um uns herum die uns Opfergaben in die Hand drücken - wir müssten diese mitnehmen weil wir die im Tempel brauchen. Aber natürlich nicht umsonst! 15.000 Rupien für eins. Menno…Nee! Wir bleiben hart - auch wenn es schwer fällt und drücken der Mutter die Dinge wieder in die Hand. Unser Guide wartet in der Zwischenzeit auf uns bis wir uns loseisen können. Dann erzählt er. Alles Wissenswerte über den Tempel, Eine Stunde laufen wir durch den Tempel und hören den doch spannenden Ausführungen zu. Er ist toll! Und weil er die ganze Zeit unsere Schirme getragen hat, die Kundi uns zur Sicherheit (bei Regen oder wenn ihr euch prügeln müsst) überlassen hat, bekommt er am Ende auch ein Trinkgeld. Den Rückweg treten wir zu Fuß an und stellen fest das auf der Straße zum Tempel das Hauptgeschäft mit dem Toilettengang gemacht wird. An jeder Ecke wird man quasi erschlagen von Schildern zur Toilette - Kosten je nach Ausführung - zwischen 3000 und 5000 Rupien. Wir wählen die Luxusvariante mit verschließbarer Tür für 5000 Rupien.

    Auf dem Weg zum Auto sehen wir noch Handteller große Spinnen - da bekomme ich das große Grausen. Zurück bei Kundi im Auto geht es zu unserer Unterkunft. Asli Bali Villa. Kundi macht schon auf dem Weg dahin so seine Scherze - wo das denn wäre, das hätte er noch nie gehört - da gibt es bestimmt noch Dinosaurier. Und je näher wir der Unterkunft kommen um so unsicherer werden Fee und ich. Als wir dann über einen holprigen Weg, im Nirgendwo, in der Einfahrt zur Asli Villa stehen, scherzt Kundi immer noch - hier gäbe es ausser Cobras und Geckos nichts. Aber weit gefehlt! Wir haben ein tolles Zimmer, mit einem Badezimmer das so groß ist wie Fee’s Wohnung, ein Pool, nettes Personal und nur ein weiteres Pärchen als Gäste. Top! Wir verabschieden Kundi und springen erst mal in den Pool! Dann Essen und Bintang und jetzt geht es uns gut und wir planen die nächsten Schritte!

    Ein entspannter Tag auf Bali!

    Gute Nacht Deutschland!

    PS: Fotoupload ist echt nicht möglich... 4 Bilder 30 Minuten...ich geh jetzt ins Bett! :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 07Jan 2020

    12 Tag 11: Ein Tag im Auto 01/07/2020 Indonesia —

    Buleleng, Indonesia

    Description

    Es ist 08:30 Uhr. Wir haben gut geschlafen in unserem Tempelhotel und machen uns fertig. Rucksäcke gepackt und Frühstücken (heute eher mager!), dann steht auch Kundi schon vor der Tür.
    Wir springen zu Kundi ins Auto und dann geht die Fahrt los, in den Norden. Wir haben uns gestern noch dazu entschieden, dort nur eine Nacht zu bleiben, da es tatsächlich ziemlich verlassen ist da oben und alles was wir sehen wollen schaffen wir in zwei Tagen. Wir fahren also los, erstes Ziel Mt. Batur. Der ist heut nicht so gnädig und wir sitzen 45 Minuten und warten das die Wolken uns auch nur einen kurzen Blick auf den Berg schenken. Während wir einen völlig überteuerten Kaffee und eine Cola trinken schauen wir dem Wolkenschauspiel zu und geben dann auf. Es bringt nichts. Er zeigt sich nie in ganzer Pracht.

    Wir sammeln Kundi ein - der vor dem Café auf uns gewartet hat - und fahren weiter. Die Straße ist echt anstrengend. Zwei Stunden geht es kurvig, bergig und sehr regnerisch vorwärts. Nächstes Ziel Jangaraga, der Tempel des Todes. Kundi ist etwas verunsichert - den kennt er noch nicht - und wieder sind wir dabei - Kundi mit uns kannst du noch was lernen :-). Kein Mensch wollte da bis dato hin - wir schon. Der Tempel ist klein aber fein. Keine Touristenströme, einfach nur ein kleiner Tempel mit einem netten alten Mann, der uns den Eintritt von 0,80€ abknöpft und uns mit seinem zahnlosen Lächeln die Sarons überreicht. Wir bleiben ca. 15 Minuten in dem Tempel und fahren weiter zum nächsten. Pura Dalem Sangsit. Das ist Kundis Lieblingstempel und er ist auch wirklich schön. Wir verbringen auch hier wieder eine viertel Stunde - mittlerweile ist es brütend heiß in der Sonne und selbst Kundi friert nicht mehr.

    Ich finde dann am Tempel noch Geld, welches als Opfergabe abgelegt wurde. Kundi sammelt es ein und sagt - er gibt es am Eingang ab. Kurz vorm Eingang drückt er mir das Geld wieder in der Hand - sagt zu dem Mann etwas auf Balinesisch und der bedankt sich wie verrückt - keine Ahnung was der dem jetzt erzählt hat.

    Gegen 4 kommen wir in unserem Hotel an. Wir sind durchgeschwitzt und eigentlich auch ganz schön breit. Kundi stellt noch sicher das wir wirklich ein Zimmer bekommen und verabschiedet sich dann. Auf die Frage, wo er denn die Nacht verbringt, sagt er nur: „Ich bin Balinese, ich finde schon was.“ Na gut. Aber auch heute macht er sich wieder ein bisschen lustig über unsere Hotelauswahl. Wir haben wieder mal ein kleines Hotel am Stadtrand gewählt und als wir an all den großen Resorts vorbeifahren, wird Kundi schon wieder unruhig. Na wo schlaft ihr denn, nicht das es neben der Moschee ist, hier war er ja noch nie! Aber egal - uns gefällt es. Die Zimmer sind sauber, Palmen vor der Tür, es gibt einen Pool und mit Frühstück 10€ pro Nase - was will man denn mehr.

    Wir trinken einen Kaffee auf unserer Terrasse und laufen dann noch mal zum „Strand“. Ok. Strand ist das nicht, aber zumindest Meer. Baden Fehlanzeige. Also laufen wir die Straße entlang um etwas zu essen zu finden. Nachdem wir die Lage gecheckt haben, entscheiden wir uns dann doch für eine Fertignudelsuppe aus dem nahegelegenen Supermarkt. Alles andere… eher nein. Und so sitzen wir hier und haben noch ein bisschen Kontakt zur Aussenwelt! Heute kurz mit Mutsch telefoniert - das tat gut!
    Morgen früh geht es weiter - wieder hinab in den Süden. Eine lange Autofahrt steht uns bevor.

    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 08Jan 2020

    13 Tag 12: Zurück in den Süden 01/08/2020 Indonesia —

    Kuta, Indonesia

    Description

    Wir erwachen und unsere Routine am Morgen hat schon eingesetzt. Fertig machen, Rucksäcke packen, Frühstück. Heute gibt es für Asiatische Verhältnisse ein wirklich üppiges Frühstück. Die letzten Tage gab es immer EINE Scheibe Toast, EINE Scheibe Gurke und EINE Scheibe Tomate. Dazu Butter aus Neuseeland (warum auch immer) und Rührei aus - wie soll es anders sein - EINEM Ei. :-) Man gewöhnt sich daran und Essen ist hier sowieso irgendwie nicht das wichtigste bei der Hitze. Also sitzen wir völlig überfordert vor unserem Teller, der belegt ist mit 2 Eiern, 2 Toastscheiben und einem Croissant. Wir schaffen das Frühstück nicht mal und weil wir so früh wach waren heute, können wir unseren Kaffee noch gemütlich auf unserer Terrasse mit Blick auf’s grün genießen.

    Kundi kommt pünktlich um 10. Wo er geschlafen hat, lässt er nicht nicht raus. „Hier!“ Ist seine Antwort. Na gut, wenn er nicht will, dann halt nicht. Wir fahren los. Am Mount Bratan fragt Kundi uns ob wir unseren „Kollegen“ Hallo sagen wollen. Beim Blick auf die Strassen ist alles voll mit Affen. Ich sage sofort ja. Nun muss man wissen das Fee in Deutschland - als wir über den Affenwald in Ubud gesprochen haben - schon gesagt hat. Sie geht da mit, aber überhaupt mag sie Affen gar nicht, also eigentlich hasst sie diese Viecher. Das geht mir durch den Kopf, das „JA!“ kommt aber schneller aus meinem Mund als ich denken kann. Also hält Kundi an, ich steige aus und auch Fee kommt aus dem Auto und steht ein bisschen unsicher da. Ich wollte nur mal kucken und dann auch weiter fahren. Ich hocke also auf der Straße und fotografiere diese amüsanten Tiere und schon kommt einer der uns Bananen und Erdnüsse für die Affen verkaufen möchte. Ich sage „Nein Danke!“ - man muss es ja nicht übertreiben. Und dann - als hätte er mein liebes Feechen gekannt - drückt er einen Knopf an ihr - wie macht er das? Na er nimmt eine Banana und füttert den Affen. Ich sehe das nur aus dem Augenwinkel und dann höre ich schon: „How much is it?“ Treffer versenkt! Fee erwischt! :-) Sie plündert unsere Urlaubskasse und kauft einen Bund Bananen und eine Tüte Erdnüsse - für die Affen, die sie eigentlich nicht mag! :-) Und dann stehen wir da. Die Bananen sind so schnell weg, so schnell kann man gar nicht schauen. Den Erdnussbeutel hat sie Kundi in die Hand gedrückt, weil er gesagt hat die klauen dir die ganze Tütet - das geht dann doch zu weit. Und so verteilt Kundi uns immer wieder eine Hand voll Erdnüsse und wir halten sie hin und die Affen nehmen sie ganz sanft aus unseren Händen. Ein Schauspiel - selbst für den der Affen nicht mag! Endgültig wird Fee’s (und auch mein!!) Herz dann erobert als eine Affenmutter mit ihrem ganz ganz frischen Baby vor uns steht und ein Affe ganz sanft an Fee’s Bein „streichelt“ weil er doch gern noch eine Erdnuss will.

    Nach gut 20 Minuten trennen wir uns von den Tierchen und sitzen dann - nennen wir es typisch Deutsch - im Auto und desinfizieren unsere Hände! :-) Dann geht es weiter. Der Tempel am See von Bratan. Kundi fragt ob wir den anschauen wollen, wollen wir. Schon auf dem Parkplatz merken wir das es hier anders ist als in all den anderen Tempeln die wir bis jetzt besucht haben. Der Parkplatz ist brechend voll, Bus an Bus, Auto an Auto. Wir gehen zum Eingang, sollen 75.000 Rupien pro Person bezahlen, als wir ihm 150.000 hinlegen, gibt er uns 50.000 zurück und sagt wir sollen rein gehen. Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Entweder er wollte uns über den Tisch ziehen und hat es sich während er das Geld nahm anders überlegt (der Eintritt kostet laut Kundi nur 50.000 pro Person) oder wir sahen so bedürftig aus das er sich dann schon nicht mehr getraut hat. Wie dem auch sei, wir bekommen kein Ticket - dürfen aber rein. Manchmal ist es besser einfach nicht nachzufragen. Der Tempel ist an sich nicht schlecht, allerdings sind wir trotzdem völlig geflasht. Kurz hinterm Eingang befindet sich ein riesiger Kinderspielplatz und wenn man die zwei Hauptgebäude mal weg lässt sieht es eher aus wie auf einem Minigolfplatz. Der Großteil der Touristen kommt aus Jawa (die Busse) und somit sind wir auch so ziemlich die einzigen Europäer. An allen Ecken und Enden werden Gruppenbilder mit lautem Geschrei gemacht und wir können es uns nicht verkneifen uns einfach mal mit dazu zu stellen. Merkt keiner - wahrscheinlich erst wenn sie zu Hause sind.

    Wir können uns da drin nicht lang aufhalten und machen uns auf den Weg zurück zu Kundi. Draussen ist alles gespickt mit Souvenir Läden. Das ist uns zu viel. Nichts wie weg! Wir steigen ins Auto und nach ca. 20 Minuten fragt Kundi uns, ob wir nicht mal einen Kaffee trinken wollen. Er wirft uns mitten in den Reisterrassen an einem Restaurant raus und verschwindet - klar das er nicht einfach fragt ob wir einen Kaffee wollen. Kundi muss zur Bank - Geld überweisen - und da sind wir natürlich grad zu viel. Er lädt uns ab und wir sind dazu verdonnert wieder mal eine völlig überteuerte Cola und einen Kaffee (bestellt ohne Zucker) mit Zucker zu trinken. Nach 30 Minuten sammelt er uns wieder ein - der Blick von der Terrasse aus war allerdings unbezahlbar!
    Am frühen Nachmittag kommen wir in Seminyak an. Dort hat Fee eine tolle Unterkunft gefunden. Wir checken ein und dann kommt das schwierigste. Kundi wollte uns schon seit gestern nicht sagen was er denn für die zwei Tage bekommt. Wir haben ihn mehrfach darauf angesprochen und nun stehen wir vor der Unterkunft und er grübelt immer noch vor sich hin. Dann haut er raus, 65€ für gestern und 65€ für heute. Ahja… Also 1. ist das zu viel zu viel und 2. haben wir gar nicht mehr so viel Bargeld. Wir kratzen noch 85€ zusammen (also Dollar und Euro) und geben ihm das. Und als wir ihn fragen ob das ok ist und ob er noch mehr will, sagt er Nein, das passt schon so… schwierig. Also immer vorher die Preise festlegen. Er hatte uns bevor wir in den Norden gefahren sind noch gesagt das er die Fahrten billiger macht und wir uns keinen Kopf machen sollen…aber irgendwie…naja komisch. Er hat sich trotzdem bedankt und ist gefahren.

    Wir ziehen erst mal in unsere süße Unterkunft ein und ich springe in den Pool. Dann bringen wir ein paar Sachen in die Wäscherei - ja uns gehen die Hosen aus - und dann landen wir am Strand und genießen ein Bintang! Dann packt Fee der Unternehmungsgeist und sie gibt mir zwei Möglichkeiten 1. wir essen am Strand - naja das Essen sieht nicht gut aus und ist total teuer 2. wir fahren nach Kuta ins Hard Rock Cafe. Mhh… also äh… naja dann halt Kuta. Ab ins Zimmer, schnell Klamotten gewechselt und ins Taxi. 40 Minuten brauchen wir für 7 Kilometer. Die Straßen sind brechend voll und ich bin völlig überfordert mit diese Masse an Menschen und der Lautstärke. Wir versuchen ein Selfie vor dem Hardrock Schild - aber mein Gesicht ist einfach nur unerträglich :-) HILFE!!! Wir gehen rein und sind fast ein bisschen enttäuscht - Fee hatte mir gesagt - das liegt am Strand - total entspannt. Ja nee. Die Bilder mit dem Sand waren der Pool des angrenzenden Hard Rock Hotel. Strand ja - aber auf der anderen Straßenseite. Wir erwischen einen Tisch draußen und bestellen unser Essen. Wir schaffen es nicht, die Portionen sind viel zu riesig und als die Rechnung kommt hat es uns fast vom Stuhl. Es war in der Karte schon teuer - nur waren das die Preise ohne 10% Tax und 7% Service… also - merke - hier haben wir unser teuerstes Abendessen der ganzen Reise zu uns genommen… Ein Burger, ein paar Nudeln, ein alkoholfreier Cocktail, ein Cocktail und ein Hard Rock Café Bali Glas…. Tataaaaa 74€. Das ist ein Monatsgehalt eines Balinesen… Wahnsinn… Aber was soll’s, man gönnt sich ja sonst nichts :-), morgen gibt’s dann wieder Nudelsuppe :-)

    Wir schlendern noch ein bisschen durch die Straße, dann schnappen wir uns ein Taxi, leider kann der Taxifahrer die Adresse nicht lesen - somit übernehme ich mit Hilfe von Google die Navigation. Wir kommen um 10 wieder sicher in unsere Unterkunft an und merken erst jetzt - wie ruhig es hier ist! Toll! Schreiben konnte ich gestern nicht mehr, ich war völlig fertig. Also springt Fee noch mal in den Pool und ich geh ins Bett…

    Wir werden ganz entspannt einen faulen Tag einlegen und eventuell auch noch einen Tag länger hier bleiben. Dann wollen wir noch mal ganz in den Süden und dort noch ein bisschen schauen was es so zu entdecken gibt. Wir tuen uns hier ein bisschen schwer mit dem Vorwärtskommen. Roller fahren ist bei der Masse an Menschen und Autos eigentlich Lebensgefährlich - also mal sehen wie wir das hinbekommen.

    Heute mal „Guten morgen Deutschland!!

    PS: und weil die Internetverbindung heute so gut ist - hab ich noch ein paar Bilder vom letzten Tag hochgeladen :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 09Jan 2020

    14 Tag 13: Ein fauler Tag und ich meine wirklich faul 01/09/2020 Indonesia —

    Kuta, Indonesia

    Description

    Nachdem ich ganz entspannt das Reisetagebuch geschrieben hab, kommt auch Fee aus dem Bett gekrochen. Wir frühstücken ganz gemütlich und packen unsere Strandsachen zusammen. Wir schlendern den kurzen Weg zum Strand, legen uns auf eine Liege und zack 2 Minuten steht einer da, der 100.000 Rupien für beide Liegen haben will. 80.000 bellt Fee ihn an. Ich drück ihm 100.000 in die Hand, kurz drauf kommt er wieder und gibt uns 20.000 zurück. Fee lernt täglich dazu. :-)

    Wir lassen den Tag ganz entspannt dahin plätschern. Es sind kaum Menschen hier und es ist echt entspannt. Gegen halb 5 machen wir uns auf unsere Wäsche zu holen - das übernimmt Fee allein und richtet ein halbes Verkehrschaos an. Tja wenn meine kleine weisshäutige, blonde Fee allein loszieht will jeder Balinese - egal mit Auto oder Roller - die Fee zu Ihrem Ziel bringen und egal auf welcher Straßenseite halten alle an und schreien nach ihr! Sie hat sich durchgeschlagen und auf dem Rückweg - mit dem Plastikbeutel und der frischen Wäsche in der Hand - hat dann auch keiner mehr Interesse an ihr und sie schafft es sicher zurück in den Bungalow.

    Nachdem es heute immer noch so heiß ist, trinken wir im Pool noch ein Bier und eine Cola, dann machen wir uns fertig, halten noch ein bisschen Kontakt zur Aussenwelt und gehen zum Essen. Da sitzen wir jetzt, in einem kleinen süßen Laden, wo die Orchideen von der Decke wachsen. Wir werden noch ein bisschen Reiseplanung betreiben und dann in unseren Bungalow verschwinden.

    Gute Nacht Deutschland - heute nur mit gaaaanz wenig Fotos - dafür geht’s uns heute richtig gut! :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 10Jan 2020

    15 Tag 14: Faul sein im Quadrat 01/10/2020 Indonesia —

    Kuta, Indonesia

    Description

    Wir stehen heute relativ spät auf weil wir uns einfach nichts vorgenommen haben und wir gestern Abend doch noch sehr lang wach waren. Nach dem Esse haben wir uns noch kurzfristig dazu entschieden uns noch eine Fußmassage (30 Minuten) für sagenhafte 4€ zu gönnen. Danach haben wir noch auf unserer tollen Terrasse gesessen und Phase 10 gespielt. Und schwups war es nach 12.

    Also frühstücken wir ganz entspannt und legen uns dann erst mal an den Pool. Wir sollen heute das Zimmer wechseln, wir bekommen für eine Nacht ein Upgrade in die Suite, weil wir uns entschieden haben noch eine Nacht länger hier zu bleiben. Gegen Mittag machen wir den Zimmertausch. Das neue Zimmer ist im ersten Stock und uns schon wieder viel zu groß und irgendwie - wie will man es beschreiben - zu luxuriös? Wir haben ein Aussenbad mit Badewanne (brauch kein Mensch bei diesen Temperaturen :-) ), ein einzelnes Klo, einen kleinen Raum mit einem Schreibtisch und zwei Balkone…. äh… eigentlich hätten wir gern wieder unser kleines gemütliches Zimmer zurück. Aber gut, für eine Nacht.

    Wir suchen am frühen Nachmittag einen Geldautomat - weil gestern Abend der angepeilte nicht funktioniert hat. Trinken dann noch einen Iced Coffee und machen uns auf den Weg zum Strand. Die Wellen sind heut echt nicht ohne und in uns kommen die Kinder durch. Wir tollen in den riesigen Wellen bis uns komplett die Kraft ausgeht und wir aus dem Wasser schwanken. Ich hab keine Ahnung wie oft ich vor Lachen Salzwasser geschluckt hab.

    Dann naht der Sonnenuntergang und wir essen heute am Strand. Sundowner haben wir bis jetzt noch gar nicht gemacht . Leider ist es einer der wenig spektakulären Sonnenuntergänge weil wir heute fast Wolkenlosen Himmel hatten. Egal - das Bintank schmeckt uns trotzdem! :-)

    Und weil die Massage gestern Abend so toll war gehen wir da eben heut gleich noch mal hin, diesmal Balinesische Ganzkörpermassage - eine Stunde - für 8€. Ich könnte da Stundenlang liegenbleiben… Jetzt sind wir wieder in unserem Zimmer, sitzen auf dem Balkon und vorhin hat es mich schon mal kurz geschüttelt, bei dem Gedanken, das es „nur noch“ 9 Tage sind bis wir wieder dicke Jacken, lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen müssen… Ich mag gar nicht dran denken wenn ich hier so sitze…Barfuß, im T-Shirt und mit kurzen Hosen… aber verdrängen wir den Gedanken und freuen uns erst mal auf die kommenden Tage wenn wir ganz in den Süden reisen (wie auch immer wir da hinkommen) und (vielleicht!) wieder ein bisschen aktiver sind :-)

    Gute Nacht Deutschland!

    PS: Eh ich es unterschlage - wir waren natürlich nicht ganz faul, wir haben zumindest einen Spaziergang am Strand gemacht. Leider zeigt sich auch hier das unsere Meere komplett vermüllt sind. Wir finden von der Plastiktüte, über Feuerzeuge, Haarspangen, Nudelverpackungen alles was mit hier im Alltag so verwendet... Da liegen die Urlauber an den Luxushotels am Strand und neben ihnen der Müll... es ist und bleibt traurig...

    Photos & Videos

    Comments

  • 11Jan 2020

    16 Tag 15: Ab nach Uluwatu 01/11/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Es ist etwas unglaubliches geschehen… ich öffne meine Augen und Fee steht neben dem Bett. Hä? Es ist 08:00 Uhr. Also irgendwas ist heut anders. Fee hat Rückenschmerzen. Also auch hier schlägt sich die Abneigung gegen das große Zimmer durch. :-) Also stehen wir auf und 10 Minuten später klopft es an unsere Tür und wir dürfen unser Frühstück bestellen. Fee macht uns in der Zwischenzeit einen „köstlichen“ Nescafe Krümelkaffee und wir warten. 20 Minuten später steht das Frühstück - wie auch schon im Erdgeschoss - auf unserem Tisch und wir frühstücken.

    Dann starten wir langsam in den Tag. Wir packen, lesen noch ein bisschen und die Hitze und die Schwüle wird immer schlimmer. Heut wird wohl wieder ein Regentag sein. Dicke Wolken ziehen über das Meer herein. Wir bestellen uns über die Blue Bird App ein Taxi das uns um 12 abholt. Das klappt erstaunlich gut und kurz vor zwölf steht der Fahrer da. Noch schnell bezahlen, Rucksäcke ins Auto und los. Ab nach Uluwatu. Es sind nur 20km, nichts desto trotz brauchen wir über eine Stunde. Der Verkehr auf Bali ist wirklich nicht mehr normal. Kein Vorwärtskommen und Busse um Busse voll mit Touristen von Jawa und aus China.

    Kurz nach eins sind wir in unserem neuen Hotel. Es liegt direkt an der Straße und Fee hatte gestern noch mal geschrieben, das wir gern ein Twin Bett Zimmer hätten. Sie würden schauen was machbar ist. Wir wollen einchecken aber am Check in sitzt nur einer, der wohl ein Freund von einem Freund ist und der muss den, der da eigentlich arbeitet, erst mal anrufen. Es dauert noch mal 15 Minuten dann kommt derjenige und entschuldigt sich - er hätte erst mal essen müssen. Kein Thema - wir haben ja Urlaub. Wir bekommen ein Zimmer im zweiten Stock - ganz vorn - sprich direkt neben der Straße und mit einem Doppelbett. Er erklärt uns das Zimmer und ich frage noch mal nach dem Zweibettzimmer. Ah, da müsse er schauen, wir sollen warten, er ruft dann gleich an. 20 Minuten sitzen wir neben dem Telefon - weil sobald du dich 2 Meter davon entfernen würdest, würdest du das klingeln nicht mehr hören… so laut ist es. Dann reicht es Fee und sie schreitet zur Tat. Sie geht nach unten und fragt nach. Ah, stimmt, da war ja was. Ja also Zweibett hat er nicht mehr. Fee will trotzdem ein anderes Zimmer weil das ist zu laut. Da könne aber ja er jetzt nichts dafür. Fee bleibt hartnäckig und wir bekommen ein Zimmer am anderen Ende des Gebäudes. Und jetzt kommt’s - mit zwei Betten! Ah ja… nicht drüber nachdenken. Es ist auch ein bisschen leiser. :-)

    Wir ziehen also um, packen unsere Sachen und fahren mit dem Taxi zum Uluwatu Tempel. Der Tempel hat als einzige Besonderheit, das er auf einer Klippe steht. Ansonsten ist er mit den die wir im Norden gesehen haben nicht zu vergleichen - eher langweilig - da man sowieso nur die Parkanlagen betreten darf als nicht Hindu. Wir laufen dort ca. 45 Minuten rum, schauen uns alles an und setzen uns dann um eine eiskalte Cola zu trinken. Die Luft steht und die Luftfeuchte liegt wieder mal bei gefühlt 99%. Dazu kommt noch leichter Sprühregen, der sich anfühlt wie aus einem Rasensprenger.
    Unser Taxifahrer hat für 3€ eine Stunde auf uns gewartet und wir fahren weiter zum Garuda Wisnu Kencana Cultural Park, dort steht die größte Statue Balis und es gibt einen Tempel. Der Eintritt haut uns fast aus den Socken, 125.000 Rupia, knapp 8€. Und in dem Park gibt es einen Starbucks. Nix wie hin. Wenn man nun denkt, das der Luwak Kaffee der teuerste Kaffee auf Bali ist, dann hat man noch nie in einem Starbucks, am Garuda Wisnu einen Kaffee getrunken - das toppt ja fast das Hardrock Cafe. Wir nehmen es hin und genießen unseren Kaffee und teilen uns einen Schokomuffin. Die Schokolade schmeckt köstlich und schon deshalb hat sich der Ausflug gelohnt.

    Nach einer halben Stunde haben wir alles gesehen und wohl auch (nach späterer Recherche bei TripAdvisor) die größte Touristenabzocke auf Bali mitgemacht. Den Weg auf die Statue haben wir uns gespart - der kostete nämlich auch noch mal 150.000 Rupien pro Person und am Eingang haben wir zu unseren Tickets einen Gutschein für ein Willkommengetränk erhalten - Haken - das Getränk gibt es nur AUF der Statue… Gut… Hätten wir das auch geklärt.

    Den Weg zurück laufen wir. Unseren Taxifahrer haben wir bei Ankunft entlassen - ich denke er wird sich seinen Teil gedacht haben. Wir laufen und laufen, es regnet und es geht ziemlich lang, ziemlich steil bergauf und die Straße ist brechend voll. Ok, war ne scheiß Idee. Nach 30 Minuten halten wir in einem Warung (kleine Kneipe mit Essen) an und hauen uns einen Teller Nudeln rein. Dann noch zum Supermarkt, Bintang holen und ab in unser Hotel. Schön ist es hier nicht. Wir werden trotzdem morgen mal einen Roller mieten und schauen was in den Nebenstraßen so los ist. Fernab von Uluwatu Tempel und Garuda Wisnu.

    Ansonsten wurde Fee heute wieder mal gefragt ob man ein Foto mit ihr machen könne (weisshäutig und blond schlägt wieder zu) sie hat aber abgelehnt. Ab morgen werde ich einfach mal sagen 50.000 Rupien pro Foto - vielleicht können wir unsere Urlaubskasse damit ein bisschen aufbessern. Zumindest wurde ihr heute nicht, wie in den vergangenen Tagen öfters geschehen, Essen angeboten. Was auch immer in den Menschen vorgeht, aber wenn Fee kommt halten sie ihr immer mal wieder einen Löffel ihres Essens hin. Des Weiteren haben wir uns heute wieder mal auf einige Urlaubsfotos von anderen geschlichen - aber auch nur weil sie sich vor uns aufgebaut haben und in Ihre Kamera gewinkt haben - wir haben mitgewunken - wir sind ja freundlich!

    Das war’s für heute!
    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 12Jan 2020

    17 Tag 16: Ein Ausflug mit dem Roller 01/12/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Wir wachen spät auf (kurz nach neun) und da wir das Hotel nicht mögen und uns schon bei der Frühstückskarte (Bilder mit einer Scheibe Toast und Marmelade) eine leichte Übelkeit überfällt, frühstücken wir heute ausserhalb. Vorher mieten wir uns noch einen Roller, Kosten 5€ für den ganzen Tag. Wir fahren los und halten an einem Café an - weil das wo wir eigentlich hin wollten, zu hatte - und bestellen uns köstlichen Café Latte, frischen Orangensaft (Ok - Fee hat Mango bestellt - aber Orangensaft bekommen) und Egg Benedikt. Es schmeckt köstlich und an der lauten Straße lassen wir den Tag so entspannt wie möglich beginnen.

    Unser Ziel des heutigen Tages, das wissen wir auch nicht so recht - wir fahren erst mal los. Richtung Westen - mal schauen was da so geht. Wir suchen uns einen Strand aus und machen uns auf den Weg. Schon auf dem Weg zum Café hatte ich das Gefühl das wir bissel wenig Luft drauf haben. Als wir nun aufsteigen schlackern der komplette Roller unter uns herum. Na prima. Platten… Also schnell in die nächste Werkstatt - sind ja nur 20 Meter. Wir halten an - ich zeige auf den Reifen - weil Englisch kann der kleine Balinese nicht (ausser das Wort „brocken!“). Er sagt immer wieder „Brocken! Brocken!“ Ja ich seh es selber, denke aber noch positiv und würd’s erst mal mit aufpumpen versuchen. In Endlosschleife höre ich immer wieder „Brocken, Broken!“ Ok. Ich geb auf. Ja ist broken! Was willst’n haben? Dann diskutieren er und seine Frau - die mit den 3 Kindern in einem Verschlag hinter der Werkstatt sitzt und Fernsehe schaut - was es denn kosten soll. Und dann haut er es raus. 50.000 Rupien. Also um die 4€. Ja, machen wir. Wir sollen auf einer wackligen Bank hinter ihm Platzt nehmen und warten. In 3 Minuten hat er den Schlauch draussen und hält ihn in ein Wasserbad. Fast schon grinsend kommt er zu mir und zeigt mit stolz das Loch „Broken!“ Ich muss mir tatsächlich ein bisschen das Lachen verkneifen - er hatte Recht! Ich geb’s zu!

    Fee fragt mich ob der das jetzt flickt. Ich sage - ich denke schon - bei dem Preis. Aber Pustekuchen. Für den Preis gibt es einen nagelneuen Schlauch, der nach weiteren 3 Minuten montiert ist und aufgepumpt wird. Die Fülldruck Kontrolle erfolgt mit einem Metallstab - mit dem er kontinuierlich auf den Reifen schlägt während er pumpt. Als das Klong Klong für ihn ok ist stecken wir ihm die 50.000 zu und er freut sich und wir können los. Schnell noch 2 Liter Benzin aus Absolut Vodka Flaschen am Straßenrand gekauft - Kosten 1,30€ und los.

    Wir fahren so schnell es geht von der Hauptstraße runter und Richtung Green Bowl Beach. Dort angekommen stellen wir unseren Roller ab und machen uns auf den Weg nach unten. 300 Stufen sind zu überwinden und dann stehen wir an einem ganz kleinen Strand mit einer Höhle und echt ziemlich wildem Wasser. Baden kann man hier unten leider kaum. Wir werfen unsere Handtücher in den Sand und legen uns mit dazu. Vor uns liegt ein Mädchen im Wasser und räckelt sich so das wir sie auch alle sehen können. Leider hat auch sie das Wasser komplett unterschätzt und wird nach wenigen Sekunden wie ein gestrandeter Wal an den Strand gespült, Das lange blonde Haar im Gesicht und selbiges im Sand.

    Wir schauen uns das Schauspiel noch ein bisschen an und entscheiden dann doch woanders hin zu fahren. Für den kleinen Strand sind eindeutig zu viele Menschen hier.
    Wir quälen uns die 300 Stufen wieder hinauf und das Wasser läuft uns über den kompletten Körper. Klar - sind ja auch wieder 31°C heut. Oben angekommen trinken wir eine eiskalte Cola und beobachten ein paar Balinesen die ihre Ara Papageien über der Bucht fliegen lassen. Und Affen. Affen die versuchen die Mülltonnen zu öffnen, die der böse Mensch mit schweren Steinen beschwert hat. Aber - sie schaffen es. Nicht ohne sich die Beine einzuklemmen aber zumindest mal reingeschaut.

    Wir fahren weiter an den Nhjang Nhjang Beach. Ein größerer Strand. Wir kommen an stellen unseren Roller wieder ab und machen uns auf den Weg nach unten. Hier gibt es keine Stufen sondern nur Schlamm und Steine. Was die Balinesen aber nicht daran hindert auch hier - mitten im Wald - den ein oder anderen Warung hinzustellen und Getränke zu verkaufen, die sie jeden Tag auf dem Kopf da hinschleppen. Mein größter Respekt. Wir kommen (nur mit einer dreckigen Hose) ohne weitere Blessuren unten an. Der Strand ist der Wahnsinn. Teile von einem alten Schiffswrack sind das einzige was hier Schatten spendet und man könnte gefühlt Kilometerweit laufen - wahrscheinlich bis das nächste Luxus-Resort sich wieder einen Strandabschnitt gekrallt hat. Es ist toll und wir werfen auch hier unsere Handtücher in den Sand. Hier bleiben wir. Zumindest für die nächste Stunde, die wir mit schauen, Muscheln sammeln und Baden bis zur Hüfte - mehr ist nicht drin - verbringen. Dann beginnen wir den Aufstieg, Der ist zwar auch anstrengend aber bei weitem nicht so schlimm wie die Treppen. Oben angekommen ein kaltes Wasser und dann üben wir auf dem Parkplatz noch ein bisschen Rollerfahren. Fee macht das echt schon richtig gut!
    Nachdem sie ihre Runden gedreht hat machen wir uns auf den Weg Richtung Hotel. Unterwegs essen wir noch super lecker bei einem Thai und holen kaltes Bier im Supermarkt. Dann kämpfen wir uns im dunkeln durch den dicken Verkehr zurück zum Hotel.

    Geschafft! Kurz nach 7 sind wir wieder da! Wir bringen den Roller zurück, ihm zu erklären das der Reifen platt war bringt nix und gehen erst mal duschen!

    Jetzt sitzen wir hier - völlig platt! Fee hat sich wohl den Kopf ein bisschen verbrannt - wie auch immer das möglich war mit dem Helm - ansonsten geht es uns aber gut!

    Jetzt noch ein Bintang und dann…
    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 13Jan 2020

    18 Tag 17: Ausgebremst 01/13/2020 Indonesia —

    Kuta, Indonesia

    Description

    Wir stehen auf und machen uns Abreise fertig. Das Hotel lassen wir nach kurzer Zeit schon hinter uns. Mit unseren Rucksäcken auf den Rücken machen wir uns auf den Weg zu dem Café von gestern im Frühstücken zu gehen. Wir kommen nach 15 Minuten da an - es ist heiß - aber wir freuen uns auf guten Kaffee und köstliches Frühstück.
    Zu diesem Zeitpunkt war Fee schon zwei mal auf dem Klo - und noch denken wir uns nicht viel dabei.

    Wir frühstücken, bestellen uns ein Taxi und machen uns auf nach Kuta. Die 15km vergehen erstaunlich schnell, was aber wohl auch daran liegt das wir dem Taxifahrer noch eine kleine Deutschstunde geben. Nach 30 Minuten sind wir im Hotel. Fee verschwindet. Kommt wieder. Verschwindet. Mmh… Scheiße! Ja im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem zweiten Verschwinden legt sie sich ins Bett und schläft. Ich warte erst mal ab. Nach einer halben Stunde wacht sie wieder auf und verschwindet. Ich packe mein Handtuch und hau mich an den Pool. Fee pendelt zwischen Bett (Harry Potter Film) und Aussenklo - auf dem man bei Sonnenschein am Nachmittag fast einen Hitzschlag bekommt. Hat halt auch Vor- und Nachteile so ein Aussenklo. Am Abend hat sie sich wieder ein bisschen gefangen und wir suchen uns was zu essen was so richtig stopft! Nudeln! Ein Hoch auf Kuta - was uns sonst ziemlich stresst - aber hier gibt’s halt auch nen Italiener. Wir stopfen einen Teller Nudeln und eine Pizza in uns rein und warten kurz auf das Resultat. Alles bleibt ruhig. Also nutzen wir die Gunst der Stunde und laufen (immer schön in Hotel Nähe) noch ein bisschen auf der Einkaufsstraße hin und her. Wir schaffen es sogar und 20 Minuten in ein Fisch-Spa zu setzen ohne das Fee das Weite sucht. Und weil es ihr immer noch so gut geht, hängen wir gleich noch eine Fußmassage hinten dran. Der Massagesalon ist brechend voll und es werden aus sämtlichen Salons aus der Straße die Leute geholt. Wir haben Glück einen netten Jungen und ein Mädel aus Sumatra bekommen.

    Die zwei sind lustig und wir unterhalten uns eine ganze Zeit. Bis der Leo aus Sumatra fragt wie alt ich bin - Fee haut sich neben mir schon weg vor lachen und sagt 29. Völlig geschockt schaut Leo mich an - ich glaub das hat er ihr nicht abgenommen. Und dann geht’s weiter. Bist du verheiratet? Also Leo, jetzt mach dich mal nicht unbeliebt! Nee! Und glücklicher Single? Ja auch das bin ich! Ja, er auch! Ja schön! :-) Und dann setzt sich Entspannung ein und ich kann mich nun definitiv nicht mehr mit Leo unterhalten. Reicht ja nun auch! :-)

    Nach der Massage machen wir uns auf den Weg ins Hotel und machen uns noch ein Bier auf. Dann verschwindet Fee wieder… Haben die Nudeln wohl doch nicht so gut gestopft. Nun gut. Schauen wir mal wie es morgen ist.

    Nachdem ich gestern keine Lust mehr hatte zu schreiben wünschen wir euch heute einen „Guten Morgen Deutschland“!

    PS: Nach Fee's körperlichen Ausfallerscheinungen konnten wir uns heute auch nichts anschauen - dementsprechend gibt es leider auch kaum Fotos vom heutigen Tag.

    Photos & Videos

    Comments

  • 14Jan 2020

    19 Tag 18: Ein Tag für Fee 01/14/2020 Indonesia —

    Indonesia

    Description

    Wir wachen kurz vor 8 auf weil einer durch ein Megaphon (gefühlt direkt neben unserem Bett) brüllt. Dann singen Kinder ganz laut und dann brüllt er wieder. Tja, wir wohnen eben direkt neben einer Schule! Einen sinnigen guten Morgen! Also quälen wir uns aus den Betten und Fee sieht schon ein bisschen optimistischer in den Tag. Zum aufwachen sitzen wir auf der Terrasse und dann…verschwindet Fee wieder. Ok, also die Nudeln haben nicht den Effekt gebracht den sie bringen sollten. Wir machen uns fertig und wählen ein Café mit kurzem Weg. Ich schlage vor das wir noch eine Apotheke aufsuchen, da ich (aus leidlicher Erfahrung) weiß das man das sonst nicht in den Griff bekommt. Wir gehen schnellsten Weges in die erste Apotheke und erklären unser Problem.

    Ja…ausverkauft das Mittel. Na toll. Aber sie hätte noch ein pflanzliches. Fee fragt ob das wirkt - na klar. OK. Dann nehmen wir das. An der Kasse sind die drei Mädels sich dann doch nicht mehr so sicher und schlagen uns vor wir sollen doch bitte in die nächste Apotheke gehen. Es wirkt doch nicht. Ähm… ja gut, dann versuchen wir das. Apotheke zwei, gleiche Situation, wir beschreiben das Problem und erhaschen die letzten 4 Tabletten. Wir nehmen sie mit und bezahlen 0,30€. Fee wirft ein und wir frühstücken in unserem ausgesuchten Café. Besserung noch nicht in Sicht. Wir wollen heute eigentlich zur Wakeboard Anlage. Deshalb sind wir in Kuta. Wir entscheiden aber lieber noch was zu trinken und dem Mittelchen noch etwas Zeit zu gönnen.

    Kurz nach Mittag steigen wir in ein Taxi und treten den Weg zur Anlage an. Und wieder haben wir ein Auto erwischt bei dem es nicht ein einziges Lager an den Achsen gibt, was auch nur noch ansatzweise seine Aufgabe erfüllt. Es rumpelt und poltert bei jeder kleinsten Bodenwelle und mir wird ein bisschen mulmig als der Taxifahrer dann mit der Karre auch noch schneller als 80km/h fährt.

    Wir bitten ihn noch an einer Apotheke, ein bisschen ausserhalb anzuhalten. Dort gibt es noch reichlich von Fee’s Mittel - Kostet allerdings das fünffache. Also ungefähr 1,50€ - dafür gibt’s aber 8 Tabletten. :-)
    Wir schaffen es ohne Ausfälle oder Zwischenfälle an die Wakeboard Anlage. Strike!!!

    Nachdem wir ein bisschen geschaut haben was die anderen so machen, holt Fee sich ihre Ausrüstung und legt los. Ich sitze da wie immer - und glotze blöd. Ich kann meinen Kopf nicht überzeugen auf’s Wasser zu gehen. Naja, muss ja auch nicht. Nach einer Stunde ist meine Fee fertig und glücklich. Sie wurde von den Liftbetreibern angesprochen, wo sie herkommt (man höre und staune - sie kannten Aschheim) und das sie ihr wirklich ein Kompliment machen müssen - als sie am Steg ankam hätte ihr das keiner zugetraut! Und meine Fee ist ganz souverän hin und los gefahren! Die Blicke der anderen - UNBEZAHLBAR!

    Wir hocken uns noch eine gute Stunde in den Pool, mit Aussicht auf die Anlage, bis wir komplett schrumpelig und fast schon durchgefroren sind - weil das Wasser durchaus - für hiesige Verhältnisse - kalt ist. Wir legen uns noch ein bisschen in die Sonne und schwupp ist meine Fee eingeschlafen. Ich wecke sie gegen halb sechs, bestelle uns ein Taxi und wir treten die Fahrt Richtung Hotel an.

    Dann gehen wir gleich noch essen - köstliches Pad Thai - und nun sitzen wir hier und trinken noch ein Bintang und läuten die letzten Tage auf Bali ein. Ab morgen sind wir in Ubud und lassen den Urlaub sanft ausklingen. Yoga, entspannen und die letzten Sonnenstrahlen erhaschen.

    Gute Nacht Deutschland - wir legen mal zur Abwechslung die Füße hoch! :-)

    PS: Internet zu schlecht... Bilder dann morgen :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 15Jan 2020

    20 Tag 19: Da kann man gar nicht viel zu sagen… 01/15/2020 Indonesia —

    Ubud, Indonesia

    Description

    Ich wache heute Nacht auf von würgenden Geräuschen. Im ersten Moment weiß ich nicht so recht ob das Traum oder Realität ist und dann kommt auch schon eine bleiche Fee aus dem Außenbad… Realität! Eindeutig! Scheiße… Es ist zwei Uhr Nachts und wir sind erst mal wach. Fee geht es ein bisschen besser, nachdem sie sich alles noch mal durch den Kopf gehen lassen hat und wir versuchen weiter zu schlafen. Ziemlich gerädert wachen wir auf - diesmal brüllt eine Frau durchs Megaphon.

    Wir brauchen heute lang bis wir den Weg zum Frühstück antreten können. Fee schläft zwischendrin noch mal ein und halb zwölf nutzen wir einen wachen Moment Ihrerseits um Auszuchecken. Wir Frühstücken, also ich, Fee nagt an ihrem Toast aber so wirklich viel rein geht nicht. Wir schnappen uns ein Taxi und machen uns auf den Weg nach Ubud. 35km. Am Ende brauchen wir 2 Stunden dafür. Der Verkehr… unser armer Taxifahrer muss das alles wieder zurück, ich bemitleide ihn deshalb sehr, aber er lächelt und wünscht uns einen schönen Aufenthalt.

    Wir sind in unserem „Luxushotel“ angekommen. Ein Zimmer mit Blick auf das Reisfeld haben wir gebucht. Wir werden freundlich empfangen, bekommen ein nasses kaltes Tuch und einen Willkommen Drink. Dann kommen zwei Jungs die unsere Rucksäcke schnappen und uns unser Zimmer zeigen. Zur Erinnerung, wir hatten gebucht - Zweibettzimmer, mit Blick auf das Reisfeld. Wir haben bekommen: Doppelbett, mit Blick auf Beton aus einem Kellerschacht!

    Nee! Also erstmals auf dieser Reise platzt mir fast der Kragen - Fee sagt schon beim hineingehen - sie geht noch mal an die Rezeption. Ich versuche dem Junge mit meinem Rucksack zu erklären das wir das Zimmer definitiv nicht gebucht haben! Er redet ganz schnell weiter: „Hier die Minibar - nicht inklusive, den Rest solle ich an der Rezeption klären.“ Ja, also… gut. Fee kommt zurück und sagt das sie unsere Buchung noch mal checken.

    Nachdem ich nach einer viertel Stunde auch noch mal an die Rezeption gehe, erbarmen sie sich und zeigen uns ein anderes Zimmer. Gut, immer noch Doppelbett aber zumindest mit Aussicht! Top, nehmen wir! Also Rucksäcke wieder von einem Zimmer zum nächsten.

    Fee legt sich hin und schläft postwendend ein. Äh… also… na gut! Ich geh mal das Hotel erkunden. Ich finde den Spa Bereich, das Yoga-Zimmer, den Whirlpool, den Pool und den angrenzenden Warung. Ich greif in meine Tasche und finde noch ein bisschen Geld. Kaffee Zeit! Ich geh rein und werde überaus freundlich begrüßt und ausgefragt, wo ich herkomme, wie lang ich bleibe und am Ende werde ich zum Nachmittagskaffee mit leckeren grünen Pfannkuchen eingeladen. Na Mensch. Geht doch :-)

    Nach über einer Stunde schau ich mal was Fee macht. Die ist gerade erwacht und kommt zur Abwechslung mal aus dem Bad. Alles gut? Ja besser! Gut, Hoffnung keimt auf!
    Wir laufen noch in den Supermarkt und gehen etwas essen. Auch hier knabbert mein Feechen nur an ihrer Pizza rum und nimmt über die Hälfte mit heim. Also so richtig gut sieht das noch nicht aus.

    Jetzt sitzen wir auf unserer tollen Terrasse - die noch viel schöner wäre wenn wir nicht schräg gegenüber eine Reisegruppe chinesischer Frauen hätten die das ganze Hotel Zusammenbrüllen. Vorteil von Chinesen - sie bleiben nie lang an einem Ort, ich denke also ab morgen können wir die Ruhe, das zirpen der Grillen und das quaken der Frösche genießen!

    Die letzte Etappe ist angebrochen. Und auch wenn Fee grad ein bisschen zu kämpfen hat, kommt bei mir ein bisschen Wehmut auf, gepaart mit Freude auf zu Hause. Bis jetzt - und ich hoffe das geht bis zum Schluss so weiter - war es eine echt tolle und (meist) entspannte Reise.

    Gute Nacht Deutschland!

    Photos & Videos

    Comments

  • 16Jan 2020

    21 Tag 20: Ubud Tag 1 01/16/2020 Indonesia —

    Ubud, Indonesia

    Description

    Als ich heute früh kurz vor 8 meine Augen öffne, starren mich zwei riesen große Augen an und es grinst! ICH BIN GESUUUUUUHUUUUND! Äh… und ich noch gar nicht ansprechbar. Wer oder was bist du? Die Fee. Genesen über Nacht, Übelkeit wie weggeblasen und sonst auch alles top fit. Wir stehen auf und machen uns erst mal Kaffee. Ein Traum, da sitzen wir, mit unserer Mega Aussicht auf die Reisfelder. So hatte ich mich das vorgestellt.

    Wir bestellen uns das Frühstück auf’s Zimmer und nach 20 Minuten kommen zwei nette Jungs und tischen es uns auf. Während wir auf das Frühstück warten, steht plötzlich der Hotelmanager bei uns auf der Terrasse und tut Buße (wobei er das wirklich nicht tun müsste - weil wir echt happy sind mit unserem Zimmer!). Es tut ihm leid, er hätte es versammelt, wir hatten doch ein Zimmer mit zwei Betten gebucht und er würde uns bitten das wir uns ein anderes Zimmer anschauen und wenn uns das gefällt dann sollen wir umziehen. Als erstes sollten wir jedoch ganz in Ruhe frühstücken.

    Und das machen wir. Mit dem tollen Ausblick und dann springt uns auch noch ein Chamäleon vor die Füße. Wir sind ganz beeindruckt und holen die Kamera raus. Er lässt mich ganz nah ran mit der Kamera - beim Handy haut er ab. Aber wir haben ihn „eingefangen“ :-)

    Nach dem Frühstück schaut Fee sich das neue Zimmer an, wie das alte nur das es nicht nach Feuchtigkeit riecht und eben zwei Betten hat. Also ziehen wir um! Im zusammenpacken sind wir ja fit und nach 10 Minuten ziehen wir um. Nun also wirklich - der letzte Umzug in Bali.

    Nach dem „anstrengenden“ Umzug gehen wir erst mal zur Massage. Wir gönnen uns eine Stunde Massage im Paket mit einer Gesichtsmaske. Die Massage ist wie erwartet gut und dann beginnt die Maske. Nachdem sie dann die vierte Maske / Creme / oder was auch immer in mein Gesicht schmiert, reicht es mir auch langsam. Nach der 5 ist dann endlich Schluss - jetzt nur noch 15 Minuten einwirken lassen. Und dann kommen wir strahlend schön nach unserer 11€ Behandlung raus und müssen uns erst mal am Pool erholen. Es ist kein Mensch da und wir haben das ganze Areal für uns. Wir bestellen uns einen Cocktail. Der ist allerdings so stark das wir ihn nicht trinken können. Man bringt uns einen neuen - mit der Hälfte Alkohol angeblich, aber auch bei dem schüttelt es mich beim ersten Schluck. Nee… also keine Chance. Wir lümmeln noch ein bisschen am Pool rum und gehen dann Essen. Nachdem Fee nach ihrer nächtlichen Eskapade an kein Asiatisches Essen mehr ran kann, gehen wir - na? - genau, zum Italiener um die Ecke.

    Wir essen köstliche Nudeln und Pizza und als wir gezahlt haben wird mir plötzlich komplett schwarz vor Augen. Ich schleppe mich noch auf’s Klo und da bleibe ich dann erst mal 10 Minuten. Mein Kreislauf hat sich komplett verabschiedet. Ich hocke vor dem Klo und sehe mich schon das gleiche durchmachen wie Fee. Aber, nach 10 Minuten geht es wieder. Ich hab zwar keinerlei Farbe mehr im Gesicht und bin komplett durchgeschwitzt aber ich stehe wieder auf meinen zwei Beinen. Ganz langsam machen wir uns auf den Heimweg - meine private Krankenschwester organisiert mir noch Wasser und dann kommen wir wieder sicher im Hotel an.

    Ich muss mich erst mal hinlegen. Nach einer halben Stunde bin ich wieder fit. Komisch…
    Fee telefoniert noch mit Muddl. Den erst des Abends werden wir schön auf unserer Terrasse sitzen und die Ruhe genießen. Alle Schreihälse (Chinesen und Italiener) sind abgereist und es herrscht eine heimelige Ruhe nur die Frösche und die Grillen.

    Gute Nacht Deutschland!

    PS: Bilder hochgeladen :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 17Jan 2020

    22 Tag 21: Ubud Tag 2 01/17/2020 Indonesia —

    Ubud, Indonesia

    Description

    Ich wache auf, weil etwas Wecker ähnliches klingelt. Es ist 06:00 Uhr. Eh ich das einordnen kann sehe ich in die vorwurfsvollen Augen von Fee im Nachbarbett. „Was isn jetzt des???“ Äh, warte, keine Ahnung…ah, das Telefon! Ich nehm ab „Hallo?“ „Hello, Reception here! You ordered Breakfast?“ Nee, sicher nicht. „Oh sorry!“ Ja, oh sorry. Ich bin dann wach! Hintergrund: Gestern Abend sind in unserem Nachbarzimmer zwei weibliche Russen eingezogen. Die schlafen wohl nicht gern lang und haben um 6 Frühstück bestellt - nur eben nicht auf ihre Zimmer Nummer (5) sondern auf unseres (Nummer 4) - kann ja mal vorkommen - aber blöd!

    Ich steh also auf, weil das ja dann auch keinen Sinn mehr macht und setze mich auf die Terrasse. Ich beobachte die Vögel, die das Reisfeld plündern, und nebenan geht es ab. Da werden Stühle hin und hergeschoben, Haare geföhnt. Der „Bedienstete“ angemotzt, weil sich im Omelette der beiden Zwiebel befindet - also alles in allem eine wirklich idyllische Situation um in den Tag zu starten.
    Fee steht eine halbe Stunde später auch völlig verschlafen auf der Terrasse. Die Russen…sie ziehen sich durch diesen Urlaub wie ein roter Faden. Gegen 8 machen sich die beiden vom Acker und wir können ganz in ruhe Kaffee trinken. Dann bestellen wir Frühstück und machen uns fertig.

    Wir fahren am Vormittag nach Ubud. Es ist heiß und es sind relativ viele Leute unterwegs. Wir finden den Ubud Markt und schlendern durch die vollgestopften Gassen. Mit einem Künstlermarkt hat das schon lange nichts mehr zu tun. An jedem Stand das gleiche Zeug. Wir kaufen trotzdem ein paar Kleinigkeiten und setzen uns dann in ein Café an der Straße.

    Wir sitzen da bestimmt fast eine Stunde und machen „Nationenraten“. Es ist tatsächlich amüsant zu beobachten, wie jedes Herkunftsland seine eigenen Verhaltensweisen hat - von denen wir uns natürlich nicht ausnehmen. Aber es ist einfach nur lustig da zu sitzen. Dann nehmen wir uns den zweiten Teil des Marktes vor und landen am Ende wieder in einem Kaffee wo wir uns mit einer köstlichen Fruchtplatte und einer Coke und einem Zitronenwasser stärken.

    Wir sind froh das wir Ubud zum auspendeln ausgewählt haben. Trotz vieler Menschen ist es relativ entspannt. Am frühen Nachmittag fahren wir zurück ins Hotel, nehmen am kostenlosen Nachmittagskaffee teil und gehen dann an den Pool. Heute ohne Cocktail :-) Wir lesen, schwimmen, tauchen uns bis wir wieder Poolwasser schlucken und fangen unsere bald letzten Sonnenstrahlen ein.

    Abendessen ist heute wieder mal ganz entspannt - köstliche Instantnudeln und zwei Bier. Um 20:00 Uhr gehen wir noch zur Massage und sitzen dann wieder auf unserer Terrasse und genießen das Leben. Alles in allem also ein entspannter Tag. Morgen bricht der letzte Tag auf Bali an. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Die Wärme fehlt mir auf jeden Fall jetzt schon!
    Nachdem ich gestern Abend keine Lust mehr hatte zu schreiben nun also heute morgen! :-)

    Guten morgen Deutschland - euch einen guten Start ins Wochenende :-)

    Photos & Videos

    Comments

  • 18Jan 2020

    23 Tag 22: Ubud Tag 3 01/18/2020 Indonesia —

    Ubud, Indonesia

    Description

    06:00 Uhr und ich bin wach. Na gut. So langsam müssen wir ja auch wieder ins reale leben zurück, also steh ich auf, schleiche mich leise nach draußen und setze mich auf die Terrasse zum schreiben. Fee kommt auch so gegen 8 und unser letzter Tag in Bali startet ganz entspannt.

    Wir bestellen unser Frühstück und genießen den Ausblick. Dann machen wir uns auf zum Pool. Und dort werden wir dann Zeuge der Erstellung einer russischen Instagram Story. Meine Güte. Ich entschuldige mich jetzt schon aber an dieser Stelle muss ich einfach ein bisschen Lästern. An den beiden Mädels ist nichts - aber auch gar nichts - so wie Gott sie schuf. Sie räkeln sich am Pool und und machen diese „hier kniete ich den ganzen Tag am Pool, auf den heißen Steinplatten, und entspannte mich!“ Fotos. Nach 15 Minuten sind Fee und ich ein bisschen genervt. Ich geh ins Wasser, langsam und zivilisiert und schwimme ein paar Bahnen - einer versaut halt immer das Bild :-) und dann höre ich es hinter mir platschen! Auch Fee will an der Instagram Story teilnehmen und platzt mit einer Arschbombe ins Bild. Die beiden Grazien haben für uns allerdings nur abwertende und genervte Blicke übrig. Nachdem wir geschwommen sind verlassen wir den Pool und es geht von vorn los.
    Eigentlich wollten wir euch ein paar Bilder nachstellen - nur war der Pool heute den ganzen Tag über so gut besucht das wir uns dann doch nicht getraut haben :-)

    Um 13:00 Uhr gehen wir zur Massage, lassen uns schön 1 1/2h durchkneten und dann zurück an den Pool! Ja heut sind wir noch mal richtig faul und ausserdem wollen wir noch die letzten Sonnenstrahlen einfangen. Irgendwie ist es unwirklich das es nun schon vorbei ist.

    Am Abend laufen wir noch zum Geldautomat und kaufen unsere letzten Flaschen Bintang. Wir versuchen heute mal das Essen im Warung von unserem Hotel - Vorteil: die bringen das auf unsere einzigartige Terrasse. :-)

    Wir essen und schwelgen noch ein bisschen in Erinnerungen und lassen die letzten Wochen Revue passieren. War schon ein spannende Zeit. Viel erlebt, viel gesehen, viel gelacht.

    Es ist nun schon Sonntag 07:30 Uhr. Fee steht jetzt gleich auf und wir werden ein letztes mal den Service „Frühstück auf Terrasse“ genießen. Dann heißt es packen und vielleicht noch mal in den Pool springen - so quasi zum Abschluss. 13:00 Uhr kommt unser Taxi und wir fahren zum Flughafen - 40km - dauert so ca. 2 Stunden.

    Guten morgen Deutschland! Habt einen tollen Sonntag!

    PS: für Bilder reicht leider das Internet mal wieder nicht! Allerdings muss man auch sagen - so wirklich viel gab es heute bei uns nicht zu sehen :-)

    Comments

  • 19Jan 2020

    24 Tag 23: Heimreise 01/19/2020 Indonesia —

    Kuta, Indonesia

    Description

    06:30 Uhr ich öffne meine Augen und schlagartig wird mir bewusst… Scheisse vorbei…. Ich quäl mich aus dem Bett, leise Fee schläft noch. Setze mich nach draußen und genieße ein allerletztes mal in kurzen Hosen und T-Shirt draussen zu sitzen. Man die Wärme wird mir fehlen… Fee kriecht gegen acht aus ihrem Bett und wir bestellen unser Frühstück. Dann raffen wir uns auf und packen unsere Sachen. Ein letztes mal Rucksack packen. Kurioser Weise sind die Rucksäcke bei weitem nicht mehr so voll wie auf dem Hinflug. Mag aber auch daran liegen das speziell Fee sich in der Zeit auf Bali von einigem überflüssigem Balast befreit hat.

    Unsere Turnschuhe, die wir auf der Wasserfalltour anhatten werden heute auch nicht mehr den Weg in unsere Rucksäcke finden. Wir haben sie wirklich gründlich gereinigt und versucht vom Lavasand zu befreien, aber bei jedem Schritt rieselt der schwarze Sand aus den Schuhen. Also bedanken wir uns bei beiden Paaren herzlich und dann schenk Fee sie dem Kellner der unser Frühstück abräumt. Der freut sich riesig, die ersten nicht gefälschten Nike Turnschuhe seines Lebens. 10 Minuten später steht der Restaurant Chef bei uns auf der Terrasse und frag ob wir sicher sind das wir ihm die Schuhe gegeben haben und ob er sie nicht doch geklaut hat!

    Wir stellen klar das hier keiner geklaut hat und das es ein Geschenk ist - wenn er will. Und dann werden sie wieder komplett überschwänglich und weil sie sich so freuen drückt Fee ihnen ihre Sketches auch gleich noch in die Hand. Ich hau mich weg. 10.000 mal bedanken sie sich und als wir dann noch auf der Terrasse stehen winkt uns jeder zu und faltet die Hände in unsere Richtung.
    Nun sind wir uns zwar nicht ganz sicher ob sie sich wirklich freuen oder sich einfach nur verarscht vorkommen…aber wir hoffen mal das Beste. :-)

    Die Rucksäcke sind gepackt und wir genießen noch eine herrlich warme Stunde am Pool. Begleitet von unseren beiden russischen Instagram Freundinnen die heute - so richtig Bali like - ein schwimmendes Frühstück im Pool zu sich genommen haben. Warum die eine dazu um ihre trockenen Haare ein Handtuch gewickelt hat, leuchtet uns nicht ganz ein - aber wahrscheinlich wirkt es authentischer. :-)

    Dann ist die Zeit gekommen. Duschen, fertig machen, wir fühlen uns in unseren frisch gewaschenen Sachen fast schon steril. Kurios. Wir checken aus und unser Fahrer holt uns pünktlich ab. Wir steigen ein und er erzählt uns noch ziemlich viel über Bali und über die Tempelarten und alles was man über Reis wissen muss. Kundi war nicht so kommunikativ.

    Nach einer Stunde erhaschen wir noch einen letzten Blick auf’s Meer und dann auch schon auf den Flughafen. Wir gehen rein, erste Sicherheitskontrolle. Fee ist gleich wieder draußen, mein Rucksack scheint Interesse geweckt zu haben. Nach einer gefühlten Ewigkeit fragt sie mich - haben sie eine Flasche Sand in ihrem Rucksack - öööh… nu gloar! Ich brauch den :-)
    Ok, alles gut! Da hab ich schon mal kurz geschwitzt :-)

    Wir stehen bei den Check in Schaltern, viel zu früh. Qatar öffnet erst in 1 1/2h, also wieder raus und Kaffee trinken. Um vier versuchen wir es erneut, klappt. Eingecheckt und nun durch die Sicherheitskontrolle. Alles aufs Band in Kisten und durch den Scanner. Mein Rucksack biegt auf die „red lane“ ab - ist wohl was drin was ihnen nicht passt. Fee’s Rucksack sollte auch auf die „red lane“ da ist aber das Band kaputt also schiebt ein Mitarbeiter den Rucksack auf das - alles i.O. Band. Ich muss meine zwei Feuerzeuge abgeben - Fee hat ihre behalten. Herrgott! Die schmuggelt auch echt alles durch die Sicherheitskontrolle…

    Naja, nun sind wir also drin und es wird immer realer. Das echte Leben rückt wieder in greifbare Nähe! Ab nach Hause!

    In diesem Sinne verabschieden wir uns an dieser Stelle!
    Danke an alle Leser! Und bis bald in Deutschland :-)

    Fee + Conny

    Photos & Videos

    Comments